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Privatnutzung von Bonusmeilen? NORMALITÄT in der freien Wirtschaft! - 500 Beiträge pro Seite



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Wenn Politiker deswegen ihren Job verlieren sollen, müsste man mind. jeden zweiten Manager umgehend von seinem Posten entfernen. Hier wird weit über das Ziel hinausgeschossen.

Leute, knöpft Euch erst einmal die wahren Abzocker namens Esser, Schnabel, Walther, Sommer, Haffa, usw. usw. vor!
Prinzipiell ist es richtig, was Du da sagst ... nur bei vielen Manager gibt es die (unausgesprochene) Vereinbarung, dass es grosszügig erlaubt wird - im Gegensatz zu den Politikern, wo das seit 1997 nicht der Fall ist.
herbert,
du findest es also richtig, wenn man vorsätzlich gegen Regeln verstößt, die die Mehrheit des Bundestages aufgestellt hat.
Wozu dann noch Regeln ?
Na ihr habt leicht reden.

Als Hinterbanker ...ähh Hinterbänkler stehe ich in einer ganz anderen Problematik.

Klar, ich bin nach Scchießmichtot gefahren mit Miles&More, oder wie das heisst, aber wie das nun irgendwie verbuchen? Helft mir!!! Ich möchte nicht so enden wie Özi.

Spendenquittung für geeignete Vorschläge ist selbstverständlich kein Problem.
Wirtschaft und Politik in einen Topf zu werfen halte ich nicht für richtig....schließlich hantieren die einen mit "Ihrem" Geld und die anderen mit unserem....im übrigen teile ich die Meinung meiner Vorredner.

madmaxx
Die Bonusmeilen bei LH werden einer Person zugeordnet. Ein Unternehmen oder eine Behörde, welche Flüge für Mitarbeiter buchen, erhalten keine Meilen. Die Meilen sind persönlich und nicht übertragbar, außer Family.
Soweit ist mir das System bekannt.

Erbsenzählerei lohnt sich nicht!!!
Im Vordergrund sollte doch eigentlich folgende Überlegung stehen:

In der freien Wirtschaft `gönnt` ein Unternehmen den MA-ern die Meilen, die bei Dienstreisen erflogen wurden (eine Art zusätzliches Incentive).
Steuerlich auch kein Thema, da die LH für den geldwerten Vorteil aufkommt.

Aber alle, deren Salär aus Steuergeldern resultiert, sollen gefälligst ihre Meilen-Guthaben für berufsbedingte Freiflüge verwenden. Denn als Steuerzahler `gönne` ich es keinem Politiker, dass er auf meine Kosten privat und für ihn kostenfrei durch die Gegend düst, wenn er doch die Möglichkeit hat, Steuern zu sparen über das M&M-Programm.
Ausserdem ist die LH auch keine karikative Einrichtung. M&M ist eine reine Kundenbindungsmaßnahme und die entstehenden Kosten erhöhen die regulären Flugpreise (also wie bei klassischer Werbung).
Zahlt der Steuerzahler also nochmal drauf, nämlich wenn er in den Urlaub fliegt.

So, liebe Politiker, Ihr gehört alle aus dem Amt geschmissen, jeder einzelne.
Aber so sind sie halt, denken nur an persönliche Bereicherung statt dem Volk zu dienen, dass sie finanziert und wählen soll.
Die private Nutzung von dienstlich erworbenen Bonusmeilen ist ein geldwerter Vorteil und muss entsprechend versteuert werden.
Da gibt es nix zu deuteln:

"Falls aus diesem Flug/diesen Flügen Bonusmeilen entstanden sind, stelle ich sie ausschließlich für Dienst- und Mandatsreisen zur Verfügung."

Auch in den Unternehmen ist es oft so geregelt, dass die Bonuskilometer dem Unternehmen "gehören" und die sind auch übertragbar. In unserem Konzern seit 2 Jahren so geregelt, gab aber auch am Anfang Proteste. Ich halte es für richtig, denn die Unternehmen (Staat) zahlt ja auch.
Wenn man das Formular sieht das Adhick dankenswerter Weise
eingestellt hat kann sich wohl niemand mit Nichtwissen
rausreden.
Es wurde vorsätzlich der Staat und somit der
Steuerzahler geschädigt.
Und für die Komiker die abwiegeln mit dem Spruch
"Es bescheisst doch jeder z.B. bei Spekulationsgewinnen etc.":

Mag sein, aber was passiert wenn du erwischt wirst?
Du zahlst die Steuern voll nach und zusätzlich eine saftige Strafe.
Das erwarte ich hier auch.

Wenn man mir im Rahmen einer Betriebsprüfung einen
Eigenanteil ins Toilettenpapier einrechnen will
weil ICH mir einen geldwerten Vorteil erkacke (Kein Witz)
erwarte ich hier eine gleiche Konsequenz.
Trotzdem diskutieren wir hier über Kleinigkeiten im Vergleich zu der wahren Abzockerei (und komme mir bitte keiner mit dem Argument, dies sei nicht unser Geld):

3,3 Mrd. Dollar für Pleitemanager
Aus der FTD vom 31.7.2002
Die Topmanager der größten Pleitefirmen in den USA haben ungeachtet ihrer Fehlschläge extrem viel Geld verdient. Allein die Vorstände und Führungskräfte der 25 größten US-Unternehmen, die in den vergangenen 18 Monaten Insolvenz anmeldeten, nahmen in den Jahren 1999, 2000 und 2001 mindestens 3,3 Mrd. $ an Gehältern, Boni, Aktienoptionen und Aktienverkäufen ein, bevor ihre Unternehmen scheiterten. Artikel


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