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US-Börsen verzeichnen deutliche Aufschläge, Dow knapp unter 9.000 - 500 Beiträge pro Seite


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Die amerikanischen Börsen haben den heutigen Handelstag mit Aufschlägen beendet. Ein Grund für diese positive Stimmung waren gute Zahlen im Einzelhandelssektor. Die Lowe`s Cos. Inc., der zweitgrößte US-Einzelhändler für Heimeinrichtungs-Produkte, meldete am Montag, dass ihr Gewinn im zweiten Quartal um 42 Prozent auf gestiegen ist.

Dow Jones: 8.988 (+2,4 Prozent)

Nasdaq: 1.394 (+2,4 Prozent)

Die Lowe`s Cos. Inc., der zweitgrößte US-Einzelhändler für Heimeinrichtungs-Produkte, meldete am Montag, dass ihr Gewinn im zweiten Quartal um 42 Prozent auf gestiegen ist, was auf eine Kostenkontrolle und eine aggressive Expansion in lukrative Märkte bei US-Metropolen zurückzuführen ist. Der Gewinn belief sich auf 467,1 Mio. Dollar bzw. 59 Cents pro Aktie nach 329 Mio. Dollar bzw. 42 Cents pro Aktie im Vorjahr. Analysten hatten mit einem Gewinn von 54 Cents pro Aktie gerechnet. Der Umsatz im Quartal erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent auf 7,49 Mrd. Dollar. Für das dritte Quartal erwartet das Unternehmen einen Gewinn von 39-40 Cents pro Aktie, während Analysten einen von 39 Cents pro Aktie prognostizieren. Für das Gesamtjahr geht man von einem EPS-Ergebnis von 1,74-1,75 Dollar aus, wobei Analysten es auf 1,70 Dollar schätzen.

Der amerikanische Einzelhändler Kmart hat heute neue Kostensparmaßnahmen angekündigt, die die Entlassung von 780 Mitarbeitern vorsehen. Jährlich will Kmart hierdurch rund 130 Mio. Dollar einsparen. Anfang des Jahres hatte das Unternehmen Gläubigerschutz beantragt und gleichzeitig knapp 300 Filialen geschlossen. Die Stellenstreichungen sollen dieses mal hauptsächlich im Management vorgenommen werden.

Der Chiphersteller AMD, der die ewige Nummer zwei hinter dem scheinbar übermächtigen Konkurrenten Intel zu sein schien, hat heute einen Auftrag vom Computerproduzenten Hewlett-Packard erhalten. Demnach wird HP eine neue Serie der Marke Compaq auf den Markt bringen, die speziell für kleinere und mittlere Unternehmen gedacht ist. Die Prozessoren für diese Serie stammen von AMD. Bisher hatten die beiden Unternehmen lediglich bei Computern zusammen gearbeitet, die für den Endkunden bestimmt waren. Für AMD ist diese Kooperation Analysten zufolge ein Meilenstein, da das Unternehmen jetzt im lukrativen Geschäftskundenbereich Fuß gefasst hat. HP begründete die Entscheidung, AMD Prozessoren anzubieten, damit, dass Kunden nach einer solchen Lösung gefragt hätten. HP habe aber weiterhin eine sehr gute Beziehung zu Intel, hieß es heute von einem HP Sprecher.

General Motors, der größte Automobilkonzern der Welt, gab heute bekannt, dass er rund 720.000 Automobile zurückrufen wird. Hintergrund sind mögliche Probleme mit den Airbags. Bei einem Crash würden die Airbags den Angaben zufolge nicht ganz aufgeblasen werden, hieß es. Dieser Fehler wurde bei Tests mit den Fahrzeugen entdeckt. GM wird die Fehler ohne Kosten für die Besitzer beheben. Welche Kosten für GM entstehen werden, ist bisher nicht bekannt.

AOL Time Warner meldete, dass Michael Lynton, Chef der europäischen Internet-Sparte, auf einen Plan setzt, der die stagnierende Nachfrage mit der Vermarktung eines kostengünstigen, "low-tech" Internet-Service wiederbeleben will. Während die Konkurrenten Wanadoo in Frankreich und T-Online in Deutschland in "high-speed" Breitband-Internet-Zugänge investieren, beabsichtigt AOL Europe die Einführung eines neuen Dial-Up-Zugangs mit Flat-Rate in Frankreich.

IBM gab bekannt, 66 ihrer "Regatta" Business-Computer in dem nationalen Raketenabwehr-Programm des US-Verteidigungsministeriums eingesetzt werden. Im Rahmen des Programms der US-Regierung sollen am Boden stationierte Raketen im Ernstfall ankommende, feindliche Flugkörper abschießen. Der US-Kongress hat kürzlich über 2,5 Mrd. Dollar für das Programm sowie damit verbundene Tests bewilligt. Die IBM-Computer, die das US-Verteidigungsministeriums verwenden will, werden zu einem Preis von 800.000 Dollar bis 10 Mio. Dollar pro Gerät angeboten.

Die Toys "R" Us Inc., der zweitgrößte Spielwarenhändler in den USA, teilte mit, dass sich ihr Verlust gegenüber dem Vorjahr verringert hat, was das Ergebnis niedrigerer Bestände und eines Wachstums in Kernbereichen ist. Der Verlust belief sich auf 17 Mio. Dollar bzw. 8 Cents pro Aktie im Vergleich zu einem Verlust von 29 Mio. Dollar bzw. 15 Cents pro Aktie im Vorjahr. Analysten hatten einen Verlust von 11 Cents pro Aktie erwartet. Der Umsatz im Quartal stieg um 2 Prozent auf 2,07 Mrd. Dollar

Wertpapiere des Artikels:
ARTNET.COM AG O.N.
GENL MOTORS DL 1,666
HELMERICH PAYNE DL-,10
SEARS,ROEBUCK CO. DL-,75
ADVANCED MIC.DEV. DL-,01


Autor: (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),22:05 19.08.2002



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