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Das Goldene Mittelalter - bessere Lebensbedingungen als heute

Das Hochmittelalter war die größte Entwicklungsperiode der deutschen Geschichte. Damals waren die sozialen Unterschiede so ausgeglichen wie nie mehr im historischen Verlauf. Wer viel hatte, erwarb den Wohlstand durch Arbeit, nicht durch leistungslose Zinsen. Das Minimum der arbeitsfreien Tage pro Jahr lag bei 90, oftmals über 150. Sehr bald wurde auch der Montag als arbeitsfrei eingeführt, damit mußten die Handwerker nur 4 Tage in der Woche arbeiten. Noch am Ausgang dieses Zeitalters, um 1450, konnte Erzbischof Antonin von Florenz es als selbstverständlich bezeichnen, daß für die Gewinnung des notwendigen Lebensunterhaltes eine kurze Arbeitszeit genüge und daß nur derjenige lange und viel arbeiten müsse, der nach Reichtum und Überfluß strebe. Die tägliche Arbeitszeit war z.B. bei Bergwerksknappen in Freiburg auf 6 Stunden begrenzt. Auch auf dem Land war die Ausbeutung zurückgedrängt, weil der geknechtete Bauer die Möglichkeit hatte, in den schnell wachsenden Städten einem Handwerk nachzugehen. Das Einkommen war so hoch, daß sich etwa in Augsburg ein Tagelöhner mit seinem täglichen Verdienst 5-6 Pfund des teuersten Fleisches leisten konnte. In Meißen mußten jedem Maurergesellen wöchentlich 5 Groschen Badegeld gegeben werden, in einer Zeit, in der ein einziger Scheffel Korn 6 Groschen und 5 Pfennige kostete. Der sächsische Scheffel faßte 103,8l. Im Vergleich mit unserer Zeit, in der die Freizeit immer enger beschnitten wird und der Druck am Arbeitsplatz unerträglich zu werden droht, war das Hochmittelalter, mit der größten Kulturblüte unserer Geschichte ein richtiges Paradies.
Na, robby13, alter Plagiator! Warst wieder `mal auf Diebestour? Quelle abgeschöpft und nicht angegeben. Wie immer.

GK
Damals gab es aber noch Stände. Also Bürger und Bauern. Und wenn der Bürger kaum arbeitet und trotzdem 6 Pfund Fleisch frißt, dann war eben der Bauer der Ausgebeutete.
Erst mal Urlaub machen - warum nicht? Wird ein Minister aus dem Amt gejagt, hat er Anspruch auf Übergangsgeld. Dabei handelt es sich um das Ministergehalt plus Ortszuschlag. So stehen Rudolf Scharping seit seiner Entlassung als Verteidigungs-
minister monatlich 12.520 € Übergangsgeld zu.

In den ersten drei Monaten nach der Entlassung wird das Übergangsgeld in voller Höhe gezahlt, danach halbiert es sich.
Die Abwärtsspirale

Weil im Zinskapitalismus die zu bedienenden Schulden immer größer werden, muß dieses System früher oder später zerfallen. In einer gewaltigen Wirtschaftskatastrophe wird dann Ihr noch vorhandenes Vermögen in einem Schlag vernichtet und die Menschen enteignet.

In der Regel wird solch ein Zusammenbruch von einem Börsenkrach eingeleitet. Im Vorfeld dieses Ereignisses bringt eine ausgiebige Werbung die Leute dazu, ihr Vermögen in Aktien zu investieren, womit die Kurse hochspekuliert werden. Es wird die Illusion erweckt, daß man nur Aktien zu kaufen brauche, um schon zur Gewinnerschicht des Ausbeutungssystems zu gehören. Damit werden zwei Effekte erzielt: Einmal wird jede Kritik am mangelhaften Finanzwesen unterdrückt und zum zweiten kann ein guter Teil des Vermögens an der Börse gebunden werden, was der reichen Schicht einen bequemen Ausstieg vor dem Crash ermöglicht. Warum sonst, wird Werbung dafür gemacht, daß Sie Ihr Geld an der Börse investieren? Noch nie hatte jemand Interesse daran, daß der kleine Mann reich und damit unabhängig wird.

Die Reichen stoßen Aktien ab

"Trotz der zehnjährigen Hausse in Amerika haben die amerikanischen Haushalte allein in den vergangenen beiden Jahren für 1000 Mrd. Dollar mehr Aktien verkauft als gekauft. Die Reichen verkaufen: Sie veräußern ihre Papiere an die Mittelklasse oder Institutionen, welche für den Normalverbraucher investieren.. Sie verkaufen zu hohen Preisen, während der Mittelstand zu überhöhten Preisen einkauft. Was passiert, wenn der Aktienmarkt zusammenbricht? Dann leiden am meisten jene, welche zuletzt eingekauft haben - die große Mitte also. Während die Reichen früh genug ihr Geld in Sicherheit gebracht haben, würde die Masse verlieren. Ein Crash würde das Nettovermögen der Mittelklasse erheblich reduzieren und die Kaufkraft einbrechen lassen."

Quelle: geldcrash.de
Roger Kubarych, früherer Chefökonom der New Yorker Börse


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