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DIE Frage an alle Steuerberater !!! - 500 Beiträge pro Seite


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In den letzten 18 Monaten mußte ich in Gesprächen mit Steuerberatern häufig die Erfahrung machen, daß sie im Bereich der betrieblichen Altersversorgung kaum über Erfahrung bzw. Wissen verfügen.
Eine der einfachsten Durchführungswege im Bereich der GmbHs ist nach wie vor die Pensionszusage an den GGF, die allerdings in letzter Zeit zunehmend von den Finanzverwaltungen mit einem mehr als kritischen Auge betrachtet wird.

Warum schafft es dieser Berufsstand einfach nicht, Unternehmen dahingehend zu beraten, daß sie die für alle beteiligten immer wichtiger werdende betriebliche Altersversorgung so einsetzen, daß Gewinnanteile unversteuert im Unternehmen verbleiben, dadurch die Liquidität des Klienten erhöht wird und Basel-II-Kriterien bei Kreditgesprächen mit Banken leichter erfüllt werden ?

SFK
Grundsätzlich stimme ich dieser Thematik zu, allerdings:

Die meisten Steuerberater sind eben keine Wirtschaftsberater auch wenn sie sich gern in dem Bereich tummeln und diesen "Upgrade" gern hätten.

Mein Steuerberater empfiehlt mir die Unterstützungskasse... Liquiditätsseitig ist dies natürlich optimal. Allerdings auch nur umsetzbar, wenn es keine 1-Mann GmbH ist.

Informationen zu diesem Thema würden mich brennend interessieren. :-)
@ freeman:

das ist dann schon einmal ein guter Steuerberater;
Einer guten, wenn auch 1-Mann-GmbH, sollte es nicht schwer fallen, eine 400-€-Kraft einzustellen. Damit wäre auch dieser Punkt abgehakt.

Informationen zu diesem Thema habe ich genügend. Um welchen Punkt geht es denn hier konkret:
a) Senkung der Steuerlast?
b) Betriebliche Altersvorsorge
c) eigene Altersversorgung
d) Reduzierung der eigenen Aufwendungen zur AV ...

SFK
Es gibt leider nur ganz wenige gute Steuerberater, die meisten welche sich so nennen dürfen, sind bessere oder schlechtere Buchhalter mit horrenden Einnahmen und null Ahnung.
@hugenotte

Tja, mein letzter hat mich um ca. 20.000 DM beschissen, die ich allerdings mittlerweile von der Versicherung wieder bekommen habe (größtenteils) ... Ach ja, und er sitzt im Knast! :laugh::D
@freeman69:

Dir ist aber schon klar, dass der Steuerberater ein brutal hartes Examen hinter sich hat, während der Titel "Wirtschaftsberater" oder auch "Unternehmensberater" oder gar "Vermögensberater" nicht geschützt ist? Jeder Hilfsarbeiter kann sich "Wirtschaftsberater" nennen. Und gerade bei Anlageberatern findet man ja überdurchschnittlich viele, die mit Müh und Not vielleicht gerade noch die Hauptschule absolviert haben.

Ändert aber nichts daran, dass Eure Kritik in vielen Fällen berechtigt ist.
Rainer6767, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Es geht hier nicht um Wirtschaftsberater oder Vermögensberater sondern um den Steuerberater.:laugh:
@Der wahre Chef
Wär vielleicht gar nicht schlecht, wenn du auch mal ein bisschen
lesen würdest, bevor du hier losproletest.

MfG

Steueragent
Doch.
Aber nur dem Titel nach, da ich weder vor noch nach dem Examen jemals in der Steuerberatung tätig war.
Doch SFK, Steuerberater gibt es hier schon. Aber keine
solch vermessenen, die denken, sie könnten auf so eine
Frage mit einem Dreizeiler antworten. Deine Fragestellung
ist sehr komplex und nahezu in jedem Fall kommt auch eine
individuell verschiedene Lösung raus nach meiner Erfahrung.
Eine Pensionszusage kann unter Umständen das blödeste sein,
was mann machen kann aber halt nur unter Umständen.
Ich habe z. B. früher bei einem Wirtschaftsprüfer gearbeitet,
der fand eine Pensionszusage das allergrößte und dann habe
ich noch bei einem gearbeitet, der fand sie total sch...
Je nach Betrachtungsweise haben beide recht. Und ich finde
sie manchmal gut und manchmal nicht gut. So "einfach" ist das.

MfG

Steueragent
#11, #12:

Danke für die Infos;

@ Steueragent: so komplex finde ich meine Frage gar nicht.
Eigentlich enthält sie nur 2 Kernfragen:
a) Gewinne unversteuert im Unternehmen zu belassen
b) Basel-II;

Aber offensichtlich sind das uninteressante Themen.

SFK
SFK, da sieht man halt, dass du von Steuern wenig Ahnung
hast (du wirst mir meine Aussage verzeihen).
Mal ein kleiner Fall:
Ein Mann, verheiratet, hat eine kleine GmbH, die nach
GF-Gehalt 25.000 Euro Gewinn macht. Er gibt sich eine
Pensionszusage. Gut oder schlecht? Zu diesem Fall gibt es
nun schon x verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Und das
ist aber noch ein einfacher Fall. Ich sage nur als
Stichwörter Anspar-Rücklage, atypisch stille Gesellschaft,
Direktversicherung, erhöhter Vorwegabzug usw. Das sind alles
Dinge, die hier bedacht werden müssen um nur ein paar zu nennen.
Und das mit Basel II kannst du bei Gelegenheit deiner Oma
erzählen. Die Realität sieht doch (zumindest bei meinen
Mandanten) normalerweise so aus, dass ohne persönliche
Bürgschaft eh nix geht. Aber vielleicht habe ich auch zu
kleine Mandanten. Kann durchaus sein. Also, was soll dann
der ganze Kokolores mit Basel II?

MfG

Steueragent
@ Steueragent:

ich gehe gerne auf die Frage ein, wenn ich noch ein paar ergänzende Angaben habe:

a) wie hoch ist das Gehalt des GGF
b) Alter
c) Anzahl der Mitarbeiter
d) wie siehst die Altersvorsorge des GGF momentan aus?

Danke.

SFK


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