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Infineon Bilanz des Schreckens - 500 Beiträge pro Seite


ISIN: DE0006231004 | WKN: 623100
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18.04.19
Lang & Schwarz
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06.09.2002
Infineon Bilanz des Schreckens
Prior Börse

Die Aktie von Infineon Technologies (WKN 623100) hat seit Jahresanfang über die Hälfte an Wert verloren, so die Experten von "Prior Börse".

Verglichen mit dem Top seien es sogar 90% Wertverlust. Derzeit markiere der Titel ein neues Tief. Problematisch für die Gesellschaft seien vor allem fehlende Marktanteile sowie der Preisdruck. Den Halbleitermarkt würden stattdessen unangefochten Intel, Texas Instruments und Samsung dominieren. Für ordentliche Margen fehle es Infineon schlichtweg an Masse.

Seit Monaten versuche Vorstandschef Ulrich Schumacher für Forschung und Entwicklung Partner zu finden, um wenigsten hier die Kosten zu reduzieren. Trotz diverser Sparprogramme schreibe die Gesellschaft saftige Verluste. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2001/02 beliefen sich die Verbindlichkeiten auf eine halbe Milliarde Euro. Der Verlust sei, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, sogar um 650% angewachsen. Großaktionäre würden sich im großen Stil aus dem Titel verabschieden. Auch Siemens mache sich seit dem Gang an die Börse allmählich aus dem Staub.

Prior Börse lehnt sich mit seinen Analysen
was Chipwerte betrifft ganz schön weit aus
dem Fenster. vor zwei Tagen beschriben Sie
das aus von Ce.

MfG

Ho.:cry:
Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Schumacher zurücktreten muß :mad:
infinion schafft es nicht aus eigener kraft, die gehen vor die hunde.
Die brauchen halt was zu schreiben!
Wär ja sonst langweilig für die Superschlauen!
Prior`s Analysen kann man sich ganz gepflegt an die Klowand nageln! Jedes weitere Wort über diesen Ultra - Saftladen wäre Verschwendung!
Infineon wird sich was überlegen!
Glaube nicht das die so lange zuschaun werden.
Da tut sich was in der nächsten Zeit, bin sicher.
Finde es halt immer lustig, das solche Börsengurus ala Prior immer erst berichten wenn das kind in den Brunnen gefallen ist. Sowas könnte glaub ich jeder von uns auch.
Hätten es diese Typen wirklich so drauf, dann würden sie vieleicht auf der eigenen Insel umgeben von den Topmodels der letzten 5 Jahre einen Capi nach dem anderen saufen.

Würde ich zumindest machen........
Vom Umsatzvolumen ist IFX inerhalb eines Jahres von Platz 11 auf Platz 6 vorgerückt. Aktuell läuft das Sparprogramm IMPACT 2 schon recht erfolgreich. IFX wird 100% ig überleben , natürlich sind potente Partner immer gefragt.
robby
Wir Deutsche haben doch eh keine eigene Aktienkultur.
Was wäre dann erst wenn ein Dax-Wert im Nebel verschwindet.
Ob wir uns das leisten können, wenn ja dann gute Nacht
in Deutschland!
Und wenn sie es nicht selbst schaffen sollten werden sie von Intel,Samsung oder jemand anderes aufgekauft.Die Technologie und die Fertigungsstätten sollen ja erste Sahne sein.
@buyer1

Dein Pessimismus ist vorbildlich. Wenn die Mehrzahl hier so denkt ist das schlimmste am Aktienmarkt überstanden. Leider wird das aber noch eine Weile dauern.
Potfoliopflege ist Angesichts eines sehr wahrscheinlichen Krieges gegen den Irak jetzt Anlegerpflicht.
Guck mal nach nen Öl - call und Rohstoffaktien.
Empfehle drooy , bgo und cde
... hat seit Jahresanfang über die Hälfte an Wert verloren, so die Experten von "Prior Börse".

Wie ha´m die das nur rausbekommen?!?!?!
@robbie
so pessimistisch wollte ich eigentlich gar nicht sein,
vielleicht so rübergekommen.
Echte Schlauberger sind das!!!
Nur Dumm das Lufthansa,Sap,Metro,Fresenius,Telekom,Deutsche Post,Mlp,Siemens,Bayer,Allianz u.s.w. auch über die Hälfte an Wert verloren haben.Die Analysten sollten den Beruf wechseln und besser aus den Fenster schauen um uns dann zu sagen wie das Wetter ist.
Klaro , IFX - Aktionäre sollten ganz gelassen sein.
Neben dem Sparprogramm IMPACT läuft seit wenigen Monaten die 300 mm Technologie in Line.
IFX wird seine Marktposition in dieser Krise eher verbessern , ich weiß wovon ich rede.
Teilweise geäußerte Kritik an Schumacher finde ich nicht gerechtfertigt.
Aktuell laufen an der EUWAX Kaufprogramme mit IFX - calls mit Basis 14€ ! Der Anleger wird wieder munter. Da ist ja mein Schein mit Basis 10€ ( 643660 ) geradezu was für Weicheier. Die Vola wird sicher noch ne Weile hoch bleiben.
Mit dem Aufgeld von ca. 25% kann ich leben , Laufzeit bis 6/03 ( Tradingposition )
Weiterhin glaube ich eher an tendenziell fallende Aktienkurse und steigende Goldpreise.
robby
@diabolo1

Was ist Dir denn ?

Meist gehandelte Optionsscheine findest Du in n-tv.de auf Seite 894 ( Teletext )
Dort ist der IFX - call ( 681942 ) Nr.3 der meistgehandelten Scheine an der EUWAX
robby
Der verdammte Dax schmiert wieder mal ab!
Zum K....n!!
So ein Gezuckle.
@buyer

bleib mal cool, die techn . Reaktion nächste Woche wird den Dax technisch um 10 bis 15% heben. Steige erst am 12. oder 13.09. kurzfr. wieder aus.
robby
Es wäre vielleicht klüger erst am 12 einzusteigen. Am Tag nach dem 11.September
@buyer

kaufe dann Ende kommender Woche Minen , bei vermutlichem Goldpreis um 312$/uz
- Durban Deep / um 3,6€ ( 865260 )
- Coeur / um 1,8€ ( 868071 )
- Bema Gold / um 1,25€ / 878626 )

Verkaufe in den ersten Kriegstagen.
Klingt vielleicht zynisch,die Realität ist aber so, leider.
robby
@alfons

ach was, guck Dir mal bitte das Anlegeverhalten in der Vergangenheit an ( Golfkrieg )
@robby
wünsch ich Dir viel Glück, egal was Du kaufst!
Ich verkauf bald Äpfel, wenn`s nicht bald dreht!
Gruss ein
Noch-Käufer
@buyer

Ich weiß ja nicht was Du für Werte im Depot hast ?!
Schau doch mal nach Ericsson und Infineon.
Vergesse Goldminenaktien nicht. Der Dow wird auf Sicht von 2 oder 3 Jahren auf 5000 Punkte fallen , bevorzuge nur Tradingpositionen und langfristige Sparpläne auf Aktienbasis.

robby
@robby
wo siehst Du dann denn Dax wenn der Dow auf 5000 fallen sollte?
bei 1500??
Betrachtet man alle Baissen der letzten 100 Jahre hat der US - Markt erst bei einstelligen KGVs zu einer neuen Rally angesetzt. Seitwertsbewgungen der Mäkrte dauerten im Schnitt 12 bis 15 Jahre , bei eher fallender Tendenz.
Natürlich gab es zwischenzeitlich immer wieder Baermarketrallys , welche die Indexstände kurzfr. rasch über 20% steigen ließen.
Das Dow - Gold - Ratio liegt aktuell bei 25. Für jede neue Aktienrally ist ein DGR von unter 5 notwendig.
( Dow 8300 Pkt. : 317$ /Uz - 26,18 )
Also müßte der Goldpreis bei einem DOW von 5000 Pkt. bei 1000$/uz liegen , um den Markt atraktiv zu bewerten.

Und Gnade uns Gott, dass es so kommt. Ich würde gern die Marktgesetze der Vergangenheit negieren.

Von Thomas Exner

Berlin – Am Häuschen der Amerikaner hängt derzeit das Wohl und Wehe der Weltwirtschaft. Am Montag gibt es die neuesten Daten zu den Hausverkäufen und rund um den Globus werden sie mit einer Mischung aus Hoffen und Bangen studiert werden. Denn die Entwicklung am US-Immobilienmarkt gilt vielen Ökonomen inzwischen als einer der wichtigsten Gradmesser für den Zustand der weltgrößten Volkswirtschaft.

Während die Aktienkurse in den vergangenen Jahren in den Keller fielen, zogen die Hauspreise kräftig an. Der US-Maklerverband meldete jüngst, dass sich Immobilien im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 10,4 Prozent verteuert hätten. Einige Experten sprechen bereits von einer neuen Spekulationsblase, deren Platzen die Konjunktur und die Aktienmärkte schwer in Mitleidenschaft ziehen könnte, und erinnern an den Immobilien-Crash in Japan vor gut zehn Jahren. Und der als Börsen-Skeptiker bekannte Roland Leuschel sieht in einem Preisverfall im Immobilienmarkt gar den möglichen Auslöser für eine neue Weltwirtschaftskrise.

„Die Tatsache, dass sich der Immobilienmarkt in einem rezessiven Umfeld so stark entwickelt, ist absolut ungewöhnlich“, konstatiert Thomas Köbel, Analyst bei der SEB. Der Grund hierfür seien die extrem günstigen Zinsen. Derzeit müssen für 30-jährige Hypotheken im Schnitt weniger als 6,3 Prozent gezahlt werden – vor einem Jahr waren es noch rund sieben Prozent. Viele Amerikaner betrachten dies als günstige Gelegenheit zum Hauskauf. Die hiermit verbundenen Investitionen und Einrichtungsausgaben haben den Immobilienmarkt zu einer der größten Stützen für die Konjunktur werden lassen. Gleichzeitig nutzen viele US-Bürger das niedrige Zinsniveau zur Umschuldung ihrer Häuser. Nach Angaben des Wirtschaftsdienstes Economy.com haben die Haushalte auf diese Weise in den ersten sechs Monaten des Jahres ihre verfügbaren Einkommen um 100 Mrd. Dollar erhöht, die in den Konsum fließen konnten. Zudem haben viele Grundbesitzer auf ihre im Wert gestiegenen Immobilien zusätzliche Kredite aufgenommen, um Anschaffungen zu finanzieren. All dies hat die durch die Börsenkrise entstandenen Einkommens- und Vermögensverluste zumindest teilweise kompensiert.

„Es besteht aber die Gefahr einer Vermögensillusion“, warnt Ulf Krauss von Helaba Trust. „Denn dass es zu einer Beruhigung des aufgeheizten Klimas am Immobilienmarkt kommen wird, ist sicher. Die Frage ist nur, in welchem Tempo sie sich vollziehen wird.“ Ein plötzlicher Preisverfall würde seiner Meinung nach auch einen Einbruch des Konsums nach sich ziehen und die Aktienkurse weiter unter Druck setzen.

... Die US-Notenbank schaut daher nach Einschätzung von Beobachtern bei ihren Entscheidungen inzwischen fast mehr auf den Immobilien- als auf den Aktienmarkt. Denn auch wenn inzwischen nur noch etwa zwölf Prozent der US-Hypothekenkredite variabel verzinst sind, hätte eine rasche Kreditverteuerung böse Folgen. Langfristig wird sich der Konsum durch billiges Baugeld nicht stabilisieren lassen, sind sich die Goldman-Experten sicher. „Es besteht kein Zweifel, dass der gegenwärtige Zuwachs bei der Verschuldung nicht von Dauer sein kann“, lautet ihr Fazit. „Offen ist nicht, ob es zu einem Rückgang der Verschuldungsdynamik und damit sinkendem Konsum kommt, sondern wann.“ (Welt, 24.8.02) Kommentar: Die Immobilien sind in den USA (zum Teil auch in Europa) genauso überbewertet wie die Aktien. Früher oder später wird es dort eine Korrektur geben und ebenfalls die Aktien nach unten ziehen. Dann werden plötzlich viele Leute auf hohen Krediten sitzen, welche nicht mehr durch den Hauswert abgesichert sind. Die Banken werden dann Zwangsversteigerungen durchführen und die Immobilienpreise noch weiter drücken. Die Folge muß ein Deflationsspirale sein, weil die Kaufkraft und der Konsum massiv einbricht. Unser heutiges System ist nur auf Spekulationsblasen aufgebaut und muß letztlich zerbrechen.

20.8.02 Die Gewinne wachsen langsamer als das BIP

Studie: Alte Investmentregel erweist sich als Trugschluss. Dresdner-Bank-Stratege Montier hält Aktien für zu teuer

Von Holger Zschäpitz

Berlin - Pustekuchen. Wenn Anleger jahrelang geglaubt haben, dass die Gewinne der börsennotierten Unternehmen dauerhaft schneller steigen können als das Bruttoinlandsprodukt, werden sie jetzt eines Besseren belehrt. In einer aktuellen Untersuchung weist Dresdner-Kleinwort-Wasserstein-Stratege James Montier das Gegenteil nach. Danach bleiben die Ergebnissteigerungen sogar hinter dem Wirtschaftswachstum zurück. Und das gilt nicht nur für Deutschland, wo die Unternehmen von jeher mit dem Image sklerotischer und aktionärsfeindlicher Gebilde zu kämpfen haben. Auch im Shareholder-Value-Vorzeigeland USA bleiben Gewinnsteigerungen der Gesellschaften hinter der gesamten Volkswirtschaft zurück. "Die Empirie widerspricht der gängigen Investmentauffassung", schreibt Dresdner-Stratege Montier.

Seine Erkenntnisse stützen sich auf die Auswertung von Firmengewinnen und Wirtschaftswachstum der letzten 50 Jahre. Dabei wirft Montier vielerlei Annahmen über den Haufen. So sollten nach Ansicht von Strategen die Unternehmenserträge schon deshalb schneller als das Bruttoinlandsprodukt steigen, weil viele Gesellschaften ihre eigenen Aktien zurückkaufen. Das heißt: Die Gewinne verteilen sich auf eine geringere Anzahl von Papieren. Damit steigt das für Anleger so entscheidende Ergebnis je Aktie. Falsch, sagt Montier. Viele der an der Börse erworbenen Stücke würden gar nicht vernichtet, sondern für die Bezahlung des Managements mit Aktienoptionen verwendet. Ergo. Der Gewinn je Aktie bleibt unverändert. Und noch schlimmer: Unternehmen geben durch Aktienemissionen oder Wandelanleihen sogar immer mehr eigene Papiere aus, so dass sich der Gewinn je Aktie noch reduziere. ..."Wie Sherlock Holmes schon sagte: ‚Es ist ein schwerer Fehler, etwas zu theoretisieren, bevor man den letztendlichen Beweis hat. Denn es beeinflusst die Wahrnehmung`", kommentiert Montier seine Ergebnisse. Die Pustekuchen-Studie könnte einen Paradigmenwechsel in der Finanzbranche auslösen, hat sie doch weit reichende Folgen. Noch immer erwarten Investoren jährliche Aktienrenditen von acht Prozent oder mehr. Wenn aber die Unternehmenserträge noch nicht einmal im Gleichschritt mit dem Wirtschaftswachstum marschieren, sind diese Wachstumserwartungen viel zu hoch. Gerade im Vergleich zu Bonds müssten Aktien eine neue, und zwar niedrigere Bewertung bekommen. Montiers Schlussfolgerung: "Aktien sind nach wie vor viel zu teuer." (Welt, 20.8.02) Kommentar: In den letzten Jahren wurden Aktiengesellschaften als Wachstumsmotoren hochstilisiert. In Wirklichkeit wachsen gerade diese Betriebe noch weniger als das normale Bruttosozialprodukt. Da jedoch in den Köpfen der Anleger dieses Dogma immer noch vorherrscht und den AG s riesige Gewinne zugetraut werden, sind die Gewinnerwartungen immer noch viel zu hoch. Eine gewaltige Korrektur, wird alle wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

Börsianer setzen auf Sonderkonjunktur

Flutkatastrophe löst Boom nicht nur bei Bautiteln aus. Bilfinger, Vossloh, Buderus und Hornbach gelten als Nutznießer der Krise

Von Henner Lavall und Holger Zschäpitz ... Das ganze wird gemeistert und wir erleben ein riesiges Sonderkonjunkturprogramm", zeigt sich Joachim Paech von Julius Bär optimistisch. "Über 500 Kilometer Schienenweg und 740 Kilometer Straßen und Brücken müssen saniert werden." Und nicht nur das. Mit einem Milliardenaufwand müssen Häuser wiederhergerichtet, Wohnungen renoviert und Hausrat angeschafft werden. "Es ist ein bisschen wie 1990 nach der Wende - ein ostdeutsches Aufbauprogramm", sagt Paech.

Tatsächlich war bereits zu Wochenanfang ein Hauch von Nachwendefeeling auf dem Parkett zu spüren. Alles was nur im Geringsten an Bau erinnerte, schoss zweistellig in die Höhe. Börsenschläfer wie der Fassadenhersteller Sto wurden wieder wach geküsst, unbekannte Namen wie Erlus Baustoffwerke unter Händlern herumgereicht. Totgeglaubte wie der Bodenbelaghersteller Tarkett Sommer oder der Gerüstbauer Plettac erlebten ein furioses Comeback. Ob der Ziegelhersteller Creaton oder der namensähnliche Tapetenfabrikant AS Creation - gekauft wurde, als ob es morgen keine Bauaktien mehr gäbe. Selbst die insolvente Holzmann wurde durch die Flut um 130 Prozent nach oben gespült. Und so ist es kein Wunder, dass auch die Bauanalysten nach langer Zeit wieder einmal Hochkonjunktur im positiven Sinne hatten.

Vergessen auf einen Schlag waren die vergangenen sieben Jahre, in denen es immer nur bergab ging. Denn es waren nicht Internetwerte, die als erstes 90 Prozent und mehr ihres Wertes verloren sondern Bauaktien wie Holzmann, die dereinst bei 780 Euro standen. Fehlende öffentliche und private Anschlussaufträge oder Missmanagement nach dem Bauboom im Osten haben Milliardenwerte vernichtet. "Das wird von nun an deutlich besser", lautet die Hoffnung der Börsianer. ... Ein Händler gibt sich staatsmännisch: "So entsetzlich die Flutkatastrophe auch ist - sie ist eine gesamtdeutsche Aufgabe und könnte für das gesamte Land einen Minibörsenboom bringen." (Welt, 20.8.02) Kommentar: Es ist beinahe eine Frechheit: Alles was an Meldungen hereinkommt, wird so uminterpretiert, damit die Leute wieder Aktien kaufen. Da wird sogar die Hochwasserkatastrophe dafür hergenommen, einen neuen Boom zu prophezeien. Dabei gehen diese Annahmen völlig an der Realität vorbei. Ein haushalt, der jetzt von der Überflutung betroffen ist, wird seinen Konsum auf ein Minimum reduzieren. Dann wird kein urlaub mehr gemacht, keine Stereoanlage oder ein neues Auto mehr gekauft. Dieser Konsumrückgang ist sicher nicht viel kleiner, als das was nun die Baumärkte mehr verkaufen können. Außerdem wird der Wiederaufbau ausschließlich mit Kredit finanziert - es wird also der Schuldenberg samt Kapitalkosten wieder erhöht, was letztlich wiederum die Kaufkraft vermindert. zusätzlich dazu sind die paar Milliarden Euro Schäden viel zu klein, als daß dadurch ein Boom erzeugt werden würde. Es ist schon erstaunlich, auf welche ideen die Aktientreiber kommen, nur um wieder “Optimismus” anzustacheln.

Dow kratzt wieder an 9 000-Punkte-Marke
Positive Nachrichten von mehreren US-Einzelhandelsunternehmen sowie das Interesse der Anleger an Telekommunikations- und Chipwerten haben an den US-Börsen zum Wochenauftakt zu deutlichen Kursgewinnen geführt. Die höhere Bewertung der Aktien des weltgrößten Handy-Herstellers Nokia durch ein Brokerhaus habe die Technologiewerte beflügelt, sagten Händler am Montag.

Reuters NEW YORK. "Es gibt einige wenige positive Nachrichten. ... . "Die Investoren haben Angst, eine anhaltende Kursrally zu verpassen."

Der Dow-Jones-Index legte zum Schluss um 2,42 % auf 8 990,79 Punkte zu, die Technologiebörse Nasdaq um 2,47 % auf 1 394,68 Zähler. Der S&P-500-Index stieg um 2,37 % auf 950,74 Punkte. Nokia-Aktien kletterten um rund fünf Prozent auf 14,29 Dollar. Das Brokerhaus Gerard Klauer & Mattison hatte nach Händlerangaben die Bewertung der Aktien des finnischen Konzerns auf "outperform" von "neutral" heraufgesetzt. Die Investoren konzentrierten sich außerdem auf einige positive Nachrichten aus dem Einzelhandelsbereich, sagten Händler. ... Die eher negativen Nachrichten des weltgrößten Einzelhandelskonzerns Wal-Mart Stores seien vom Markt weitgehend ignoriert worden, sagten Börsianer.

... Schwache Konjunkturdaten ohne Einfluss auf die Kurse

Auch eher schwache US-Konjunkturdaten konnten dem Optimismus der Börsianer nach Händlerangaben am Montag kaum etwas anhaben. Das US-Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board hatte mitgeteilt, der Index der Frühindikatoren für die wirtschaftliche Aktivität in den USA sei im Juli so stark wie seit September 2001 nicht mehr gesunken. ... (handelsblatt.com, 19.8.02) Kommentar: Gestern wurde es wieder deutlich, daß an der Börse gezielt angeblich positive Daten überbewertet und negative ausgeblendet werden. Während die reale Wirtschaft schrumpft und die Daten immer katastrophaler werden, haben die Aktienleute “Angst eine Rally zu verpassen”. Diese Leute sollten mehr Angst davor haben, das Vermögen der Anleger zu verspielen. Lügen haben kurze Beine.

Führ: Unaufhaltsame Abwärtsspirale

"Die Weltwirtschaft befindet sich bereits im Anfangsstadium einer Weltrezession", sagt der Vermögensverwalter und Fondsberater Johannes Führ in seinem aktuellen Finanzbericht. Der überwiegende Teil der Schlüsselindustrien weise rückläufige Umsätze und sinkende Gewinne aus. Dies seien Fakten, die in der Abwärtsspirale der Finanzindustrie in diesem Jahr nicht mehr aufzuhalten seien, meint der Stratege.

Führ schließt nicht mehr aus, dass die Aktienindizes in Amerika und Europa sich ähnlich schlecht entwickeln werden wie Japan im letzten Jahrzehnt: Dort fiel der Nikkei-Index in zwölf Jahren von 40.000 auf 10.000 Punkte. Ebenso gibt ihm zu denken, dass sich die Staatsverschuldung Deutschlands in den vergangenen 20 Jahren vervierfacht hat. Diese Entwicklung sei auch in anderen EU-Ländern zu beobachten, sagt Führ. Die regelmäßige Erhöhung der indirekten Steuern während einer Rezession vermindere das verfügbare Geld bei immer mehr Konsumenten spürbar. Mit dieser Art der Steuererhöhung wollten die Politiker "nicht nur neue Steuern einkassieren, sondern auch die Inflation anheizen", sagt Führ: Nur eine Inflation erlaube es, die wachsende Staatsverschuldung zu entwerten.

"Ganz so einfach, wie sich das die Strategen aus dem Beamtenlager erhofft haben, ist es aber nun doch nicht", meint Führ. Das funktioniere nur in einer nachfrageorientierten Hochkonjunktur. "In einer Rezession, wie wir sie heute haben, führt jede Erhöhung von Steuern zu einer Beschleunigung der wirtschaftlichen Abwärtsspirale", sagt Führ. Zwar sei das den Spitzenbeamten im Finanzministerium inzwischen klar geworden, dennoch gebe es wohl wegen der politischen Rahmenbedingungen keinen anderen Weg.

INFO: Die Beraterfirma Johannes Führ wurde 1989 bei Basel gegründet und beschäftigt 28 Mitarbeiter. Die Schweizer Gesellschaft berät Fondsgesellschaften und berät zurzeit drei eigene Fonds bei Universal Investment. Quelle: DER FONDS (Onvista Meldungen, 19.8.02) Kommentar: In dem Artikel ist gut die momentan anlaufende Abwärtsspirale beschrieben. Allein die explodierenden Kapitalkosten verhindern schon eine positive Entwicklung. Dazu kommt, daß die Kaufkraft der Bevölkerung durch zinsdienst und Steuererhöhungen immer kleiner wird. Wie soll sich da jemals ein “Aufschwung2 entwickeln?

19.8.02 Auch private Krankenkassen fürchten Pleiten

Branchenverband PKV arbeitet an Auffanglösungen für finanziell angeschlagene Gesellschaften

Köln - Nach den bedrohlichen finanziellen Schieflagen einiger Lebensversicherer sind nach einem Bericht des Wirtschaftsmagazins "Capital" nun auch einige private Krankenkassen durch die Börsentalfahrt existenziell bedroht.

Demnach stehen einige private Krankenversicherer am Rand der Pleite. Christian Brünjes vom Branchenführer Deutsche Krankenversicherung (DKV) bestätigte, dass es "Unternehmen gibt, bei denen die Überlebensfähigkeit gefährdet ist".

Auch der Geschäftsführer des Branchenverbands PKV, Volker Leienbach, räumte ein, dass sein Verband derzeit an Auffanglösungen für finanziell angeschlagene Gesellschaften arbeite: "Eine Arbeitsgruppe entwickelt Szenarien, wie man mit Problemfällen umgeht." Bei den Auffanglösungen orientiere man sich an dem von den Lebensversicherern entwickelten Pool-Modell: "Auch die Krankenversicherer sind von den ungünstigen Entwicklungen am Kapitalmarkt betroffen, aber in abgeschwächter Form." Nicht alle Unternehmen könnten mit Beitragserhöhungen gegensteuern. Diese seien nur dann erlaubt, wenn die Schadenausgaben um mindestens fünf Prozent wachsen. Die Kosten stiegen derzeit aber auch aus anderen Gründen wie etwa der höheren Lebenserwartung. Auf diesen Lasten bleibe das Unternehmen sitzen. ... (Welt, 19.8.02) Kommentar: Die Krise im Finanzsystem gefährdet nun auch schon eine Reihe von Versicherungen. Neben den Lebensversicherungen geraten auch die Krankenversicherungen in Gefahr. In Zukunft kann es also passieren, daß man zwar eine Versicherung abgeschlossen hat, diese jedoch im Schadensfall nicht mehr zahlungsfähig ist. Große Versicherungsegagements sind deshalb wohl zu überdenken.

Die USA müssen mit einer zweiten, kräftigeren Rezession rechnen

Kolumne

Von Marc Faber

Obwohl die amerikanische Notenbank die Zinsen seit anfang 2001 massiv gesenkt hat, ist die von amerikanischen Strategen groß angekündigte Wirtschaftserholung bisher eher enttäuschend ausgefallen. Mittlerweile ist sogar davon auszugehen, dass im Jahre 2003 die Wirtschaft in den USA mit einer "verzögerten" Rezession, die viel ausgeprägter sein wird, als die "Mini"-Rezesssion vom letzten Jahr, rechnen muss.

Die stark fallenden Zinssätze haben nämlich zu einem sehr robusten Wohnbaumarkt geführt, bei dem die Preise innerhalb von nur zwölf Monaten um rund sieben Prozent gestiegen sind und jetzt ungefähr 50 Prozent höher liegen als vor fünf Jahren. Steigende Hauspreise und fallende Zinssätze haben es den Haushalten erlaubt, ihre Hypotheken zu günstigeren Bedingungen zu finanzieren und damit zusätzliches Geld für den Verbrauch sicherzustellen. Das hat in den letzten zwölf Monaten dazu geführt, dass die amerikanische Wirtschaft zwar unter fallenden Kapitalinvestitionen litt, aber dass der Konsum der Haushalte relativ stark blieb und somit die Wirtschaft stützte.

Allerdings haben Wohnungsbau und Konsum größtenteils auf Pump zugelegt. Die Schulden der Gesamtwirtschaft steigen gewaltig an. Im Jahre 2001 wuchs das amerikanische Bruttosozialprodukt zwar um 179 Mrd. Dollar. Das nicht-finanzielle Kreditvolumen stieg dabei aber um 1100 Mrd. Dollar und die finanziellen Kredite um 916 Mrd. Dollar. Mit anderen Worten: Um ein bescheidenes Wachstum von bloß 179 Mrd. Dollar bei einem Bruttosozialprodukt von 10.000 Milliarden zu erreichen, stiegen die Schulden um rund das zehnfache an!

... Und sobald die Zinsen nicht mehr fallen, werden natürlich die Refinanzierungen im Bausektor unter Druck kommen und zu fallenden Haushaltsausgaben führen. Das wiederum würde die weit überverschuldete Wirtschaft in eine erneute und viel ausgeprägtere Rezessionsphase versetzen, weil die Anzahl der Bankrotte unter den stark verschuldeten Hausbesitzern, Konsumenten und Unternehmungen massive ansteigen dürfte.

Ein weiterer Grund zur Vorsicht gegenüber dem amerikanischen Obligationenmarkt ist die Abhängigkeit der USA von ausländischem Kapital, mit dem das Leistungsbilanzdefizit gedeckt wird. Die Bilanzlücke beläuft sich bereits auf knapp fünf Prozent des Brüttosozialproduktes. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden ausländische Investoren eines Tages weniger Kapital in die USA exportieren und damit, den Dollar weiter schwächen, was wiederum zu steigenden Zinsen führen dürfte.

Nach der kürzlichen Erholungsphase an den Weltbörsen sind die Märkte nicht mehr überverkauft und angesichts dieser düsteren Erwartung für die Wirtschaft im kommenden Jahr sollten Anleger wieder eher an Verkauf von Aktien und neuerdings auch von amerikanischen Staatsobligationen denken.

Marc Faber: Der Fondsmanager und Publizist ist als Skeptiker unter den Börsianern bekannt (Welt, 19.8.02) Kommentar: Faber bringt die fatale Entwicklung wieder auf den Punkt: Der ganze US-Aufschwung ist ausschließlich schuldenfinanziert! Vor allem in der letzten Zeit nahm die Schuldenaufnahme im Vergleich zum BSP sogar noch kräftig zu. Um einen Dollar mehr zu erwirtschaften, müssen 10 Dollar Schulden gemacht werden. Wer da noch auf einen tatsächlichen Aufschwung hofft, könnte sehr bald eine böse Überraschung erleben.
Die Korrektur der Technologiewerte sollte weitestgehend durch sein. Standardwerte werden prozentual mehr an Wert verlieren.

Der Dax wird seinen Boden bei etwa 2300 bis 2600 Pkt. finden.( auf Sicht von 2 jahren mit kräftigen Gegenbewegungen , alle Trader dürfen sich freuen ! )
robby
Noch ist es nicht so weit.
Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Nur eins ist mal ziemlich sicher: Der Dax ist extrem überverkauft,
eine Gegenbewegung wird auf jeden Fall kurzfristig einsetzen!,
@buyer1

ich teile Deine Meinung absolut. Wir werden speziell im Tech- Sektor Kursschübe > 20% sehen ( nächste Woche )
Steige dann aus , auch wenns weh tut. Halte cash und gehe zu 30% in Minen.
robby
@robby
Und wer klug ist der behalte die 3.200er Marke im
Auge, denn wenn die fällt geht der Dax auf unter 3.000
und ich denke recht schnell, dann sind auch deine 2.400
im Mittel schnell erreicht, dann ist ein Einstieg langfristig
lohnenswert!
Ich glaube , dass ein Engagement in Dax - Werten schon jetzt interessant ist, schließlich kann ja keiner die Zukunft exakt vorhersagen. Staffelkäufe in ausgewählte Werte können durchaus sinnvoll sein. ( ich betone , dass Dein Argument auf einer langfr. Strategie beruht )
Wer jetzt beherzt zugreift, etwas Kohle zum Nachkauf hat , wird in 10 bis 15 Jahren nen guten Schnitt machen.
Ich kann es aber nicht oft genug sagen , diversifiziere Dein Depot mit min. 20% Gold(minen ) anteil, der Sicherheit wegen.
robby
Goldpreis hier auch im WO.

Gib einfach - gold index - ein.

robby
und by
Für alle Skeptiker des Goldes noch ein Wort von mir.

Geht es den Amerikanern und Engländern bei einem ev. Irak - Krieg wirklich nur um die ABC - Waffen von Sadam, welche Europa oder Amerika bedrohen könnten ?
Sicher kaum , es geht auch um Öl und Machtanspruch.
Genauso waghalsig ist die These , die Golddeckung der Währungen würde mehr Stabilität für ein Währungssystem erzeugen.

Fakt ist aber eines , GOLD wird weiter steigen, die Reichen wollen immer reicher werden , die Goldknute könnte ( wird ) bald wieder tanzen, besonders für die Ärmsten der Armen.
Ein Goldkauf ist auch immer eine moralische Überlegung wert.
robby

Vorsicht Goldwährung!


Man kann es nicht oft genug sagen: Die Goldwährung und der Goldstandard lösen KEINE Probleme, sondern schaffen nur noch mehr.
Nochmals alles in kürze:

- Egal ob Goldwährung oder Goldstandard, die meisten Länder der Welt wären dann dazu gezwungen um Geld zu schaffen, sich Gold von den wenigen Groß-Goldbesitzern der Welt zu deren Bedingungen und entsprechend hohen zinsen zu leihen. Selbstverständlich müßten diese Summen ständig und in immer höherem Maße "bedient" werden. Alles was wir heute an Belastungen durch den zins haben, würden sich noch weiter verstärken, weil das Gold noch zusätzlich finanziert werden müßte.
Deshalb MUSS Geld aus einem wertlosen Stoff sein - die Deckung besteht in den der Währung gegenüberstehenden Waren/Dienstleistungen.

- Wenn alle Länder am Gold hängen, dann ist keine angepaßte Währungspolitik mehr möglich - alles hängt dann am Goldpreis. Die schwächeren Länder bluten dabei regelrecht aus, da Wechselkurspuffer fehlen.
Unterschiedliche Länder brauchen unterschiedliche angepasste Währungen ohne an der Goldkette zu hängen.

- Goldgeld ist automatisch IMMER Zinsgeld. Wer erkannt hat, daß der Zins von selbst rein matehmatisch in den Abgrund führt, muß auch einsehen, daß Gold gerade KEINE Lösung ist. Gold läßt sich beliebig lange horten, deshalb wird es niemand ohne eine "Belohnung" freiwillig zinsfrei verleihen. Goldgeld ist Zinsgeld schlechthin. Entsprechend schneller noch als heute schon werden die Reichen reicher, die Armen ärmer.

- Goldgeld läßt sich nicht einer sich ändernden Wirtschaftsleistung anpassen, da die Goldförderung nie der Wirtschaftsleistung entsprechend erhöht werden kann. Folge davon: Deflation, Wirtschaftskrise, letztlich Krieg um Gold. Siehe Indianervernichtung um Gold für die Geldherstellung in Amerika zu erbeuten.

- Die Lösung ist in stabilem, zinsfreiem Geld zu sehen - siehe meine Seite "Geldcrash"

Man kann gar nciht eindringlich vor einer Goldwährung warnen. Die Goldwährung ist das schlechteste Geld überhaupt - übertroffen nur noch vom "Kartengeld" des Überwachungsstaates.

Wie sagte Pythagoras: "Ehret Lykurg, denn er ächtete das Gold, die Ursache aller Verbrechen!" Lykurg ließ erfolgreich Geld aus Eisen machen

Die Gefahr ist groß, daß gerade ein Gold-Geld nach dem baldigen Crash kommt - der nächste Krieg um Gold ist dann nur noch eine Frage der Zeit. Also aufgepaßt!


Die meisten Befürworter einer Goldwährung haben heute nicht verstanden, was Geld eigentlich ist: Ein Tauschmittel, bzw. ein Gutschein zum Erwerb von Waren/Dienstleistungen.

Wie ein Kaufhausgutschein, so braucht Geld nicht selbst irgendeinen Wert darstellen, da es nur als Zwischenverrechnung für den Warenaustausch dient. Ja es darf nicht einmal selbst einen Wert haben (z.B. aus Gold sein), da es dann gehortet wird und nicht mehr als Tauschmittel zur Verfügung steht.
Die Geldmenge ist durch die im Hintergrund stehende Warenmenge/Arbeitskraft gedeckt - eine weitere Deckung ist unnötig, sogar der Geldfunktion schädlich.

Früher ist Gold in Deflationen nur deshalb gestiegen, weil Geld aus Gold war - gestiegen ist das Geld, nicht das Metall Gold. Da die Goldbindung aufgehoben ist, ist Gold nur noch ein NORMALES METALL WIE JEDES ANDERE AUCH und fällt deshalb im Preis.

Letztlich braucht niemand zum Leben Gold, sondern Kleidung, Lebensmittel etc. weshalb Gold in einer weitergehenden Krise auch gänzlich seinen "Wert" verliert.

Die Einführung einer Edelmetallwährung wäre nur ein Geschenk an die jetzt schon Reichen - eine Großteil der Bevölkerung würde nie Gold in die Hand bekommen.
Während ein Staat jederzeit sein schuldfreies Papaiergeld selbst herstellen kann - auch der ärmste Staat! - muß er sich Gold von den wenigen Groß-Goldbesitzern gegen Zins leihen, begibt sich somit in Abhängigkeit von einer Minderheit und verliert seine Souveränität.
Glauben Sie mir, eine Diktatur weniger Goldbesitzer ist erheblich schrecklicher als die mögliche Mißbrauchswahrscheinlichkeit eines Staates in der Inflation.

Das problem liegt heute darin, daß die Goldbugs Gold als etwas "Absolutes" sehen, also einen absoluten Wert darin erblicken. Diese Glaube, um nicht mehr handelt es sich, hat große Ähnlichkeit zur Lehre von Kalr Marx, der auch schon in seiner Wertlehre von absoluten Werten ausgegangen ist. Eigentlich sollte es heute wirklich jedem klar sein, daß es nur RALATIVE WERTE; KEINE ABSOLUTEN Werte gibt.

Was würde der Goldbug wählen, wenn er am verdursten wäre? Einen Goldbarren oder "wertloses" Wasser? Kann man Gold trinken? Hier wird schon der relative Wert des Goldes deutlich.

Genauso drehen sich die Goldenthusiasten einfach Ihre eigene, von der Realität abgekoppelte, Theorie zurecht, indem Sie einfach behaupten, daß sinkende Preise nicht von Schaden wären. Immerhin geben Sie zu, daß in einer Goldwährung die Goldmenge schwindet und die Preise sinken.

Was würde wohl passieren, wenn die Preise dauerhaft auch nur um wenige Prozentpunkte ständig und mit ihnen die Löhne sinken würden?
Was ist mit dem Häuslebauer, der seinen Kredit abzahlen muß und ständig weniger verdient - dessen Schulden also real aufgewertet werden?
Von dieser SEite sollten Sie einmal die Angelegenheit betrachten.
Sinkende Preise heißen gleichzeitig sinkende Löhne. Nur die Reichen, welche nicht arbeiten, können sich freuen, daß sie mit ihrem Vermögen immer mehr kaufen können.

Welcher Unternehmer wird investieren, wenn die Preise sinken?
Würden Sie investieren, wenn Sie wüßten, daß die Investition in einem Jahr bereits 3% an Wert eingebüßt hat? Welcher Kaufmann wird sich ein warenlager einrichten, wenn die Preise sinken - er also billiger verkaufen muß, als er eingekauft hat?

Das alles sind ganz einfache Zusammenhänge, die Sie einfach im Glauben an einen absoluten Goldwert beiseite wischen. Sogar die heutige Volkswirtschaftslehre hat erkannt, daß PREISE NIE UND NIMMER sinken dürfen.

Der Glaube ans Gold (an den Mammon!) hat tatsächlich religiösen, sektenartigen Charakter angenommen.

Bitteres Leben unter der Goldwährung/Goldstandard

Da immer wieder von den Goldenthusiasten behauptet wird, daß die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg ach so stabil und wohlhabend gewesen wäre, ist es an der zeit, die damaligen Lebensumstände genauer zu betrachten.

Es wird von den Goldbefürwortern immer allgemein von "Wohlstand" und "Reichtum", sogar von "Freiheitsmetall" gesprochen - doch wer war unter dem Gold wohlhabend, reich und frei?
Doch nur der, der das Gold besessen hat - eine winzige Minderheit!
Für diese Minderheit also sprechen die Kreise, welche heute wieder eine Goldwährung wollen. Die Bevölkerung in der Masse, wie auch die Erdbevölkerung hat durch Gold nur Schaden.

Wie waren nun die ach so guten Verhältnisse unter der Goldwährung vor dem Ersten Weltkrieg? (entnommen aus: Prof. Ruhland, System der politischen Ökonomie, 1908):

Einmal wurde eine gewaltige Vermögenskonzentration (wie nicht anders beim Gold zu erwarten) erreicht: Beispielsweise konzentrierte sich nur bei der 1870 gegründeten "Deutschen Bank" bereits um die Jahrhundertwende 3 Mrd. Mark = 2 Prozent des damligen gesamten Volksvermögens!

Noch deutlicher wird die Vermögenskonzentration, wenn man die Entwicklung der reichsten Personen, welche die ersten 10 Milliarden Mark besaßen näher betrachtet:

Jahr - Personen
1896 - 2957
1899 - 2129
1902 - 1853
1905 - 1500

Prof. Ruhland dazu: "In dem Maße aber, als das Vermögen sich in immer weniger Händen zusammenfindet, in gleichem Maße muß die Zahl der Vermögenslosen wachsen. ... Die rache Konzentration des Vermögens in immer weniger Händen, welche in den vorstehenden Ziffern zum Ausdruck kommt, verschärft sich noch sehr wesentlich, wenn wir fragen, wie viele Personen über die ökonomische Verwaltung des Vermögens verfügen? Dann werden die ersten 10 milliarden Mark welche 1905 noch 1500 Personen gehörten, vielleicht von nur 30 Personen verwaltet!"

"Die Zahl der Reichen wird immer kleiner, die der Besitzlosen immer grösser. ... Die eigentliche Verwaltungsherrschaft für gewiss die Hälfte des deutschen Volksvermögens liegt so heute tatsächlich in den Händen von vielleicht 150 Personen. Die ganz überwiegende Masse der Reichen begnügt sich mit der Position eines arbeitslosen Rentners, der höchstens sich darauf beschränkt, fortlaufend den Börsenkurszettel bei seinem Morgenkaffe zu studieren Die ungleich grössere Masse der fast Vermögenslosen (in Preußen heute wohl 86,5 % der Gesamtbevölkerung) ist mit ihrem Lebensunterhalt auf Dienstleistungen bei diesen 150 führenden Kapitalisten angewiesen..."

Die Lebensverhältnisse der großen Masse waren unvorstellbar schlecht: In der Stadt: Kleinste Wohnungen, ohne Heizung, sanitäre Einrichtungen, vollgepfropft mit Menschen...
Noch schlimmer waren die Verhältnisse auf dem Land.

Interessant auch die Kriminalitätsstatistik, die deutlich macht, daß viele nur durch Diebstahl überhaupt am Leben bleiben konnten:

Verurteilte Verbrechen pro 100.000 personen der Bevölkerung

Jahr
1882 - 1040
1890 - 1105
1900 - 1198
1904 - 1214

Ruhland: "Die Zunahme der Verurteilten überhaupt hat von 1882 bis 1904 59,9% erreicht. ... Speziell die Diebstahlkurve schliesst sich an die wirtschaftliche Lage der gewerblichen Arbeiter an..."

Auch die Staatsverschuldung stieg unter dem Gold explosionsartige wie bei jedem Zinssystem):

Jahr
1874 - 3150 Mio. Mark
1890 - 8214
1905 - 15205

Ähnlich die Verschuldung der Städte und Kommunen (bspw. Kommunaldarlehen):

Jahr
1870 - 1,8 Mio. Mark
1890 - 37,4
1900 - 87,6
1906 - 222,7

Wie oben stehende Daten deutlich machen, war das leben unter dem Goldstandard alles andere als ein Vergnügen. Nur eine Minderheit konnte davon profitieren.
Diese mit der Gold - Zinswährung wachsenden Probleme führten schnurstracks zum Ersten Weltkrieg.
Bei näherer Betrachtung gibt es für eine Goldwährung/Goldstandard keinerlei Rechtfertigung. Immerhin war es mit dem Papiergeld möglich, eine numehr fast 60 jährige Friendenszeit in Europa zu begründen. Jedoch wird auch dieses Papiergeld scheitern, da sich über den Zinseffekt die Schulden immer mehr aufbauen - hätten wir jedoch Gold-Geld nach dem Zweiten Weltkrieg gahbt, wäre das System schon längst zusammengebrochen und wir stünden vielleicht schon vor dem Vierten Weltkrieg...

Die Goldbefürworter sollen endlich einmal Argumente auftischen:
1.) Wie ein mittelloser Staat eine Währung begründen kann?
2.) Wie man eine Kapitalflucht durch Gold aus den schwachen Staaten verhindern will, wenn es keine Wechselkurspuffer mehr gibt?
3.) Wie man eine Golddiktatur (daß die wenigen großen Goldbesitzer weltweit den Preis und die Bedingungen diktieren) verhindern will?
4.) Wie man verhindern will, daß sich das Gold als Tauschmittel verabschiedet, indem es gehortet/vergraben wird?
5.) Wie die umlaufende Geldmenge einer steigenden Wirtschaftsleistung angepaßt werden soll, wenn die Minen nicht genug fördern können?

Die Befürworter einer Goldwährung lassen sich eigentlich nur in zwei Gruppen einteilen:

1.) Unwissende
2.) Vertreter des Goldmonopols

Die Gefahr ist groß, daß nach dem nächsten Crash von interessierter Seite eine Goldwährung eingeführt wird - nicht weil das sinnvoll wäre, sondern um Macht auszuüben.

Vorsicht ist angesagt!

Geldanlage

noch als Ergänzug etwas zur Geldanlage: Die Goldbefürworter sind der Auffassung, daß man heute nur Gold zu kaufen bräuchte und dieses zu horten und man könne jede Krise meisterhaft bestehen. Sie gehen also von einer statischen Strategie aus.

Ich sage, daß man breit auf verschiedene Währungen und auch Gold streuen soll und die Wichtung des Vermögens je nach den Umständen vornehmen sollte. Ich gehe von einer flexiblen Strategie aus.

Während Goldbefürworter nur eine Empfehlung geben und behaupten, dies wäre immer (!) das richtige, sage ich, daß man sich dem Verlauf einer Krise anpassen muß. Eine Krise verläuft nämlich nach verschiedenen Stufen. So ist es heute beispielsweise unsinnig, Immobilien 8zu unrealistischen Preisen) zu kaufen, wenn diese in der Krise (wie in den dreißiger Jahren) drastisch im Preis einbrechen.
Wenn die Preise jedoch eingebrochen sind dann sollte man sogar zuschlagen.

Genauso bei Gold und Silber: Ich gehe ebenfalls nun von steigen Edelmetallkursen aus, die im Crash sogar sprunghaft sein werden. Genauso wie die Edelmetalle jedoch ansteigen (im Crash psychologisch bedingt), so werden Sie auch wieder abfallen - dann nämlich, wenn die leute, welche Ihren Empfehlungen gefolgt sind merken, daß sie Gold erst einmal in Geld umsetzen müssen, da Gold nur normales Metall darstellt, und in der Deflation Geld zählt.

Wer kann schon im Aldi mit einem Goldstück einkaufen?

Diese Laute schmeißen also ihre Edelmetalle in der Deflation auf den markt und der Preis purzelt kräftig. Es ist also unsinnig, Edelmetalle immer zu halten, sondern diese müssen je nach Krisenstufe gekauft und auch abgestoßen werden.
In der letzten Stufe allerdings, bevor eine Hyperinflation einsetzt, dann lohnt es sich sogar auf Gold zu setzen. Das kann jedoch nur der, der vorher schon flexibel reagiert hat und nicht plötzlich gezwungen war, Edelmetall zu Schleuderpreisen zu verramschen.

Leider befürchte auch ich, daß später wieder eine Edelmetallwährung eingeführt wird, nicht weil dies sinnvoll wäre, sondern weil die Reichen ihre Macht damit am besten über die Krise sichern können.
Dem kleinen Mann nutzt dies allerdings reichlich wenig, da die meisten nie größere Mengen Gold auch nur zu Gesicht bekommen werden.
Dann wird alles wieder, wie schon zu vergangenen finsteren Zeiten, nach der Goldknute zu tanzen haben...

Vielen Dank an die Goldwährungsenhtusiasten daß sie solch einer Entwicklung durch ihre Äußerungen reichlich Vorschub leisten. Das Gerede von "Freiheitsmetall" ist Zynismus pur!
Am 22.09. kann jeder sein Votum abgeben. Nicht nur für Deutschland , vielleicht auch eine Stimme für die Wirtschaftspolitik der EU.
Und ich sag euch , egal ob Stoiber oder Schröder die Wahl gewinnt, die Börse in Deutschland wird völlig unbeeinduckt bleiben , die Kurse werden eh in Amerika gemacht.
Ökologischer Fortschritt muss weitergehen , denkt an das maßlose Abholzen der Regenwälder in Brasilien und die Versäuchung von ganzen Landstrichen mit Öl in Sibirien.
Soll es wirklich so weiter gehen ?

Haltet mal einen Moment inne....

übrigens , BÖRSE ist etwas Faszienierendes , man kann immer Geld verdienen ( oder verlieren )
Kapitalismus ist spannend ( würde L. Späth sagen ) - ich schließe mich an
robby
So , wer meinen Thread39 nur ansatzweise überflogen hat, wird ev. von der lästigen Schröder / Stoiber - Diskussion Abstand halten. Natürlich will ich nicht politische Ziele einer Interessengruppe vertreten , aber guckt euch mal die Wahlprogramme genau an.

Ich kann eines garantieren, die potentielle Achse Washington ( Bush )- Blair - Stoiber wird uns außenpolitisch ins 18. Jahrhundert zurückwerfen.
Die Deutschen vorerst um 4 Jahre , andere Staaten um 100 Jahre ! Krieg um Gold ? So ein Blödsinn.......
O.g. Vergleiche der Börsen in den letzten 100 Jahren werden ja von Euch negiert, Kriege sowieso.

Schaut mal genau hin.........
robby
Hat hier keiner ne Meinung dazu ? Will ja kein Selbstunterhalter sein - ORGASMATRON *g*
Wieviel hat denn Intel seit Jahresanfang verloren ...


... und Texas Instruments seit dem Jahr-2002-Hoch?
Man betrachte den US-Halbleiter-Index seit dem Hoch im März d.J.:

Ich denke trotzdem , dass wir in kommender Woche eine technische Reaktion der Märkte sehen werden.( spätestens ab Mittwoch )
Sollte sich der Irak - Konflikt weiter verschärfen ,werden wir wieder massiven Druck auf die Börsen sehen. Sobald die ersten Bomben fallen wirds temorär steil nach oben gehen, der Goldpreis seinen vorläufigen Höhepunkt ( um 340$ /uz ) erreichen. Der Krieg wird wie ein Konjunkturprogramm für die US Wirtschaft wirken , so blöde das auch klingen mag.
Und Bush weiß das auch , daher wird der Krieg auch stattfinden.
robby
10.09.2002
Infineon Underperformer
SES Research

Die Analysten von SES Research stufen die Aktie von Infineon (WKN 623100) nach wie vor als Underperformer ein.

DRAM-Business (Speicherchip-Geschäft) mache rund 30% bis 40% des Umsatzes aus. Auf die Ergebnisseite habe das Segment einen kräftigen Hebeleffekt. Ein deutlich positives Ergebnis habe Infineon zuletzt im Kalenderjahr 2000 erwirtschaftet. Man sehe den Turnaround auf Ertrags-Basis 2003, einen nachhaltig positiven freien Cashflow erst ab 2010. Ohne hohe Auszahlungen habe sich Infineon durch Allianzen mit taiwanesischen Speicherchip-Herstellern zusätzliche Produktionskapazitäten geschaffen.

Dadurch generiere Infineon Größenvorteile insbesondere bei Forschung und Entwicklung, ohne dass zusätzliche Fixkosten anfielen. Der Operating Leverage des Gesamtunternehmens werde statt dessen vermindert. Die MIC-Übernahme öffne den Zugang zum Geschäft mit mobiler Infrastruktur (Basisstationen). Die DRAM-Preise hätten sich Juli und August wesentlich ungünstiger als von den Analysten prognostiziert entwickelt.

Mit vorderen Marktplatzierungen sei Infineon strategisch ein hervorragend geführtes Unternehmen. Man sehe jedoch, trotz des deutlichen Kursverfalls der letzten Wochen, weiterhin eine Überbewertung, d.h. die Größen langfristige Kapitalkostendeckung und nachhaltiger freier Cashflow würden vom Markt derzeit überschätzt. Dieses manifestiere sich in dem über das DCF-Verfahren ermittelten Wert von 9,33 Euro. Gegenüber dem aktuellen Kurs erachte man somit noch einen Abschlag von 11% für fundamental gerechtfertigt. In Relation zu den Peer-Werten erscheine den Analysten die aktuelle Marktbewertung als angemessen.

Angesichts der auf den Technologiemärkten weiterhin lastenden Unsicherheiten rechne man tendenziell mit weiteren Verschiebungen und Umbrüchen auch in der Chipbranche. Die relative Bewertung erscheine den Analysten vor diesem Hintergrund als kurzfristige Momentaufnahme mit geringerer langfristiger Aussagekraft.

Basierend auf den Annahmen zu freiem Cashflow und Kapitalkostendeckung lautet das Rating der Analysten von SES Research für Infineon weiterhin Underperformer
Jaja , SES und HSBC *g*
Infineon wird natürlich mit dem Markt laufen , weder besser noch schlechter als Micron , ST Micro , mit Abstrichen auch zu Intel oder AMD.
Sollte es morgen ruhig bleiben gibts steigende Kurse min. bis Donnerstag oderr Freitag.
robby
@robby
Denke das Infineon morgen etwas zurückkommt, ca. 9,30.
Morgen ist die Tendenz wahrscheinlich eher nach unten wie nach oben.
morgen sehn wir die 11 € , nächste Woche könnte das Umfeld wieder schwieriger werden. Heute und morgen werden die Amis jedenfalls ne Rally veranstalten , die sind halt emotionaler als wir P......
@robby
Dann müsste der Dax aber signifikant auf Schlusskursbasis
über 3.580 liegen.
Und das glaube ich nicht.
Das kommt mal ganz auf Greenspan an.
Und bisher gings in der Regel runter!
Also sage ich morgen wieder unter 3.500.
Hoffe allerdings ich habe n i c h t recht!
@buyer1

Du solltest vermutlich Recht behalten. Ich glaube, gestrige Bush-Rede war kontraproduktiv für steigende Kursen. Bin gestern aus IFX raus und habe meinen Minenanteil weiter erhöht ( 70% )
robby
16.09.2002
Infineon spekulativ kaufen
obb-online.de

Die Experten vom "Oberbayerischer Börsenbrief" stufen die Aktie der Infineon Technologies AG (WKN 623100) mit "spekulativ kaufen" ein.

Die Infineon Technologies AG stelle den deutschen Blue Chip in der Mikroelektronik dar und gehöre weltweit zu den Top-10-Unternehmen der Halbleiterbranche - sei also einer der weltweit führenden Chiphersteller. Hauptaugenmerk sei die Entwicklung und Produktion von High-Tech-Bausteinen für die Informationsgesellschaft. Infineon sei im April 1999 gegründet worden und führe das Halbleiter-Geschäft des Siemens-Konzerns eigenständig weiter. Insgesamt würden weltweit fast 26.000 Mitarbeiter beschäftigt. Dabei verfüge man über ein weltweit verflochtenes Netzwerk von Entwicklungs- und Produktionsstätten. Das 03er KGV betrage im Branchenvergleich eher moderate 20.

Bereits im März diesen Jahres sei die Seitwärtskonsolidierung nach unten verlassen worden. Seitdem befinde sich die Aktie auf dem Weg nach unten und habe so einen Abwärtstrend ausgebildet. Begrenzt worden sei dieser durch die 38-Tage-Linie. Auch jetzt habe dieser Trend noch seine Gültigkeit und eine Bodenbildung sei charttechnisch noch nicht in Sicht. Da die Relative Stärke aber wieder etwas zunehme und die Stochastik auf eine überverkaufte Lage hindeute, bestehe Hoffnung auf eine baldige Bodenbildung. Auch werde der Negativtrend von den Umsätzen nicht mehr bestätigt. Falls eine Bodenbildung ausbleibe, sollte man unbedingt das Stopp-Loss beachten.

Deutlich unter Druck sei in den letzten Tagen die Aktie von Infineon geraten. Nachdem das Unternehmen bereits von der schlechten Wirtschaftslage und der allgemeinen Kaufzurückhaltung bei Technologiewerten zu leiden habe, habe am 12.09. zusätzlich eine Meldung des Branchekonkurrenten Philips den Kurs belastet. Insbesondere der schwache Ausblick habe den Anlegern Sorgen gemacht. Viele würden nämlich keine baldige Erholung im Chipsektor sehen und würden sich mit der Meldung von Philips damit bestätigt sehen. Dennoch rate man zu ersten vorsichtigen Käufen gemäß dem Motto "buy on bad news". Vorsichtige Anleger würden auf eine abgeschlossene Bodenbildung warten. Auf 24-Monats-Sicht würden 100% Kursgewinn durchaus realistisch erscheinen. Man sollte unbedingt die Stopp-Loss-Marke von 6,50 Euro beachten.

Die Experten vom "Oberbayerischer Börsenbrief" bewerten daher die Aktie der Infineon Technologies AG mit "spekulativ kaufen".

Kaufempfehlung und dann ein SL bei 6,50€ :confused:
16.09. 14:56
Infineon kooperiert mit Micron und Cypress
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Der Halbleiter-Hersteller Infineon wird künftig gemeinsam mit Micron und Cypress Semiconductor, Speicherchips für Mobilfunkanwendungen der nächsten Generation entwickeln. Die neuen Chips sollen die hohen Anforderungen der künftigen Handys erfüllen. Insbesondere eine höhere Speicherkapazität und Bandbreite sei erforderlich, hieß es.
@all
Guten Morgen,
sieht so aus als wenn es heute auch nichts
wird.



18.09. 23:56
After Hours: EDS sorgt für Erdbeben bei den Techs
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Einen herben Kursrutsch verzeichneten US-Technologieaktien am Mittwoch nach Börsenschluss, nach dem EDS mit einer gewaltigen Gewinnwarnung für ein nachbörsliches Erdbeben gesorgt hat. Die Aktien des Unternehmens selbst verloren zuletzt mehr als ein Drittel des Kurswertes, während auch die Papiere von anderen Schwergewichten wie IBM, die über 6% abgeben, in Mitleidenschaft gezogen werden.

Der Nasdaq 100 After Hours Indikator muss zuletzt 15 Punkte oder 1,7% auf 880 Punkte nachgeben. Tief in der Verlustzone befinden sich auch die Aktien von Cisco Systems, die 4% verlieren. Softwareaktien wie die von Oracle, Siebel und BEA, die während des Handels bereits eingebrochen waren, geben weitere 2% jeweils ab.

Marktbeobachter rechnen mit einer sehr schwachen Eröffnung am morgigen Donnerstag.

Der Nas.Fut. im Minus 0,3%
und dann noch diese Meldung


Donnerstag, 19. September 2002
Benzin bleibt teuer
OPEC fördert nicht mehr

Die OPEC will die Fördermengen weiter konstant halten. "Es sei genug Öl im Markt", sagte der Präsident der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) Riwanu Lukman, bei der Konferenz im japanischen Osaka. Die Preise seien nicht zu hoch. Damit ist klar, dass die Organsisation ihre Förderpolitik vor Jahresende nicht ändern wird. Das nächste Treffen soll erst am 12. Dezember stattfinden.

Der Ölpreis hatte am Mittwoch, einen Tag vor Beginn der Konferenz, nahezu das Niveau der Tage nach dem 11. September erreicht. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der marktführende Nordsee-Sorte Brent kletterte auf 28,32 Dollar.

In der Frage der Förderpolitik waren die elf Opec-Staaten uneins. Delegierten des Kartells zufolge versuchte die Mehrheit der elf Opec-Mitglieder Saudi-Arabien zu einer Beibehaltung des derzeitigen Exportvolumens von täglich 21,7 Millionen Barrel zu überreden. Saudi-Arabien strebte Experten zufolge die Anhebung der Förder-Obergrenze an. Durch die strikten Förder- und Exportbeschränkungen ist der Ölpreis seit Jahresbeginn um rund 50 Prozent gestiegen.

Zwar liegt die aktuelle tägliche Fördermenge zurzeit 1,8 bis 2,0 Mio. Barrel über dem Limit, doch diese Verletzung der Quote durch einige Mitglieder hat keine wesentliche Entspannung auf dem Ölmarkt gebracht. Einige Experten glauben, die OPEC könne mit einer Erhöhung der Ölföderung und sinkenden Presien, der lahmenden Konjunktur in den westlichen Industrieländern wieder auf die Beine helfen.

Die Sorge vor einem möglichen Militärschlag der USA gegen den Irak wird für den jüngsten Preisanstieg von rund drei bis vier Dollar verantwortlich gemacht. Lukman glaubt, wenn dies vorbei sei, dann würden die Preise auch wieder sinken.

Auch an den Tankstellen macht sich der hohe Ölpreis bemerkbar. Eine aktuelle Untersuchung des ADAC an Markentankstellen in 20 deutschen Städten ergab neue Jahreshöchstpreise
19.09. 08:14
Europa: Dunkle Wolken noch für Jahre?
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Meldung des Fonds-Reporter.de vom 12.09.:

Die Experten vom Investmenthaus Morgan Stanley sehen magere Zeiten auf die Anleger zukommen. In den kommenden Jahre werde es keine Bullen am europäischen Markt geben, so Richard Davison von Morgan Stanley. Kurzfristig könne es zwar zu einer Erholung kommen, langfristig werden die Kurse jedoch nur um 5 Prozent jährlich steigen, so der Fondsmanager. Zahlreiche Insolvenzen, Bilanzskandale und das schwache Wirtschaftsumfeld haben zum schlimmsten Bärenmarkt in Europa seit 60 Jahren geführt.

Gemessen an den Wirtschaftszahlen seien die Bewertungen in Europa auf dem Niveau des langfristigen Durchschnitts. Dennoch raten die Experten vonb Morgan Stanley von europäischen Aktien ab.
19.09. 08:23
Gewinnwarnung auch im Chip - Sektor
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Die Investmentbank RBC Capital befürchtet, dass auch Xilinx eine Reduzierung der Prognosen vornehmen werde müssen. Man vermutet, dass die Wafer Auslieferungen an UMC zurückgefahren werden.
19.09. 10:54
Halbleiter Aktien: 20% Abwärtspotential?
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Bear Stearns senkt die Prognosen für 11 Unternehmen aus dem Halbleiter Sektor, um die Erwartungen für ein schwaches viertes Quartal und ein saisonal langsamer wachsendes erstes Quartal einzupreisen.

Die Unternehmen sind u.a. Altera, Cypress Semi, Intel, Lattice Semi, LSI Logic und Xilinx.

Nach der saisonalen Schwäche im Q1 erwarten die Analysten im verbleibenden Jahr 2003 eine moderate Erholung. Darüber hinaus soll die gesamte Halbleiter Industrie nach den neuen Schätzungen in diesem Jahr stagnieren und in 2003 um 17 Prozent wachsen, zuvor lagen die Prognosen bei +2 bzw. +25 Prozent.

Die Auftragslage im Sektor sei im September schwach gewesen und ende nicht mit dem gewöhnlichen Nachfrageanstieg zum Monatsende, sondern sei weitaus schwächer.

Die Analysten warnen vor einem Abwärtsrisiko der Aktien um 20 Prozent, allerdings empfehlen sie weiterhin, den Sektor mit dem Markt gleichzugewichten
.

Heute hat ein Experte zu mir folgendes gesagt:

Nehmen Sie 10% Ihres Anlegerkapitals.

Gehen Sie in die nächste Spielbank.

Setzen Sie die diese 10% auf Rot oder Schwarz,
ganz wie`s beliebt.

Sollten Sie die richtige Farbe gewählt haben,
wechseln Sie die Jetons in Geld und fahren Sie nach Hause.
Sie haben soeben steuerfreie 10% gemacht.

Ich hab` Ihn dann gefragt:
Und was wenn ich die falsche Farbe erwische.

Darauf meinte er nur:
"Bärenmarkt", "Bärenmarkt" und lachte.

Dann löste er sich in Luft auf.

Ich tat also wie mir empfohlen und ging zur Spielbank.

Auf dem Weg dorthin kam ich bei einem Freudenhaus vorbei.

Eine gute Stunde später verließ ich lachend das Freudenhaus mit den Worten: "Bärenmarkt", "Bärenmarkt"

Es war das erste mal nach langer Zeit, das ich für mein Geld auch wieder eine Gegenleistung bekamm ...

Dank sei Dir oh Lachender !!!

.
Nich schlecht AI777

Wenn ich mir mein Depot angucke passiert das mit meinem Gesicht -->
#Format_C

morgen werde ich das gleiche nochmal machen,

und übermorgen auch ...

So lange, bis ich genug Geld habe um den DAX zu stützen !!!

BRÜLLLLLLLL !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

ANSCHIFF !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

und aus ...
#65

wenn ich mir mein Depot angucke, dann passiert nichts,

ich hab` nähmlich gar kein Depot ...


BRÜLL !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

ANSCHIFF !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

und aus ...
AI777 ich komm mit.
Ich will auch endlich mal wieder eine Gegenleistung für mein Geld.
Hoffe nur das sich die fallenden Kurven nicht auch schon auf meine
Physis niederschlagen.
Die Physis ist im Freudenhaus kein wirkliches Problem,

Die Analystinen dort kennen sich mit nicht steigen wollenden Werten sehr gut aus hihihi ...

BRÜLLLLLLLLLL !!!!!!!!!!!!!!!!!!

ANSCHIFFF !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

und aus ...
Mich würde mal interessieren ob Siemens bei diesen Niveau noch Anteile auf den Markt schmeisst:confused:
24.09. 12:07
DAX/NEMAX: Erneuter Einbruch
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Der deutsche Aktienindex notierte am heutigen Handelstag vorerst unentschlossen. Das Kursbarometer pendelte zwischen Plus und Minus hin und her, bis der Index schließlich erneut einbrach. Insbesondere die Lage im Irak verunsichert die Märkte, so ein Händler. Nach Einschätzung der britischen Regierung könne der Irak innerhalb von 45 Minuten chemische und biologische Waffen einsetzen. Der Dax verliert aktuell 2,13 Prozent auf 2.852,25 Punkte.
Die Investmentbank UBS Warburg hat die Deutsche Telekom von "Reduce" auf "Hold" heraufgestuft. Die T-Aktie verliert dennoch 2,96 Prozent auf 8,85 Euro.
Medienberichten zufolge fällt das laufende Quartal der Siemens-Sparte ICN voraussichtlich noch schlechter aus als das vorangegangene Quartal. Auch einen weiteren Stellenabbau habe das Unternehmen daher nicht ausgeschlossen. Die Papiere verlieren 3,33 Prozent auf 35,10 Euro.
Weitere Verlierer sind MLP (-11,51 %), Infineon (-11,43 %) und Epcos (-7,08 %).
Zu den Gewinnern gehören Metro (+2,63 %), Allianz (+1,28 %) und SAP (+0,60 %).

Die Talfahrt am Neuen Markt hat sich beschleunigt. Fast täglich erreicht der Nemax50 neue Tiefstände. Zur Stunde verliert der Index 6,53 Prozent auf 338,94 Punkte.
Zu den wenigen Gewinnern gehören die Aktien von Mobilcom. Der Mobilfunkanbieter plant Medienberichten zufolge, die Festnetzsparte an Freenet zu verkaufen. Die Aktie legt um 0,96 Prozent auf 2,10 Euro zu.
Alleinige Gewinner sind Augusta (+1,27 %) und Balda (+0,63 %).
Zu den größten Verlierern gehören Senator (-16,67 %), Thiel Logistik (-15,38 %) und Dialog Semiconductor (-15,25 %).

Noch dazu ist das Barrel Öl über 30 Dollar.
24.09. 14:08
Infineon wird abgeschlachtet
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Die Aktien des Chip-Herstellers Infineon werden heute regelrecht abgeschlachtet. Aktuell verliert der Wert 10,08 Prozent auf 5,98 Euro. Bei einem Kurs von 5,80 Euro markierte der Titel ein neues Allzeittief.

Die schlechten US-Vorgaben belasten heute die Technologieaktien. Zudem legt der US-Chipproduzent Micron im Laufe des Tages Quartalszahlen vor. Aus Angst vor negativen Nachrichten gerieten die Halbleiterwerte unter Druck. Desweiteren wurden die Infineon-Aktien von der Helaba Trust von "Neutral" auf "Untergewichten" herabgestuft. Die negativen Signale der Halbleiterbranche lassen auch auf eine schwache Entwicklung bei Infineon schließen, so die Begründung.
24.09. 14:28
Micron - heftige Prognose Reduzierung
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CSFB reduziert das Kursziel für das Chip Unternehmen Micron Techn. von $23 auf $16. Die Ergebnis Prognose für 2003 wird von 49 Cents Gewinn auf 81 Cents Verlust reduziert und der Umsatz von $4,6 Mrd. auf $3,0 Mrd. herabgesetzt, die Konsensschätzung 2003 liegt noch bei 34 Cents Gewinn. Für 2004 wird die Gewinnschätzung von $2,05 pro Aktie auf 8 Cents Verlust herabgesetzt, die Konsensschätzung für 2004 liegt noch bei $1,91 Cents Gewinn
25.09. 09:53
Infineon - leichte Erholung nach Verlusten
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Die Aktien des Chip-Herstellers Infineon können sich von den Vortagesverlusten leicht erholen, obwohl die Quartalszahlen des US-Konkurrenten Micron die Schätzungen der Analysten nicht erreichen konnten. Der Verlust im 4. Quartal fiel höher aus als erwartet. Dies wirke sich zwar belastend auf den Gesamtmarkt aus, die Kursverluste bei Infineon vom Vortag waren jedoch zu groß, so ein Händler

Eine technische Gegenreaktion sorgt für ein Kursplus von 2,02 Prozent auf 6,55 Euro.

Ich denke auch das wir nur ein kurzes Stroh-
feuer bei IFX sehen.
Leider ist aus dem gesamten Halbleitermarkt die
Luft raus.:(
25.09. 15:25
Infineon - Gründe für das heutige Kursplus
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Die Papiere der Infineon Technologies AG können heute um aktuell 5,61 % auf 6,78 Euro zulegen. Händler begründen den Anstieg zum Einen mit einer technischen Erholung. Nachdem die Aktie in den vergangenen Tagen regelrecht "abgeschlachtet" wurde - sind heute leichte Erholungstendenzen zu beobachten. Zum Anderen wirke die Prognosebestätigung der niederländische ASML Holding N.V. positiv. Von einer Trendwende im Chipbereich wollte jedoch noch keiner der Experten sprechen.
01.10. 13:18
Infineon gegen den Trend im Minus

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Die Papiere von Infineon können sich dem aktuell positiven Trend im DAX nicht anschliessen und notieren im Minus. "Eigentlich nichts Neues" - so ein Marktbeobachter - "der Wert kenne aktuell nur eine Richtung - und die gehe gen Süden". Hier hilft auch die Aufstufung der Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein wenig - die den Wert von Hold auf Add aufgestuft haben (Kursziel 8 Euro). Zu gross sei die Verunsicherung der Anleger. AKtuell verliert das Papier 2,32 % auf 5,48 Euro.
Wer würde jetzt schon in Infineon investieren?
Die Analysten labern auch nur Scheiß denn die
einen nennen ein KZ von 5€ die anderen von 8€
das ist immerhin ein Unterschied von 38%.
02.10. 11:14
Infineon - Deutliches Kursplus

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Die Aktien des Chip-Herstellers Infineon führen heute die Gewinnerliste im Dax an. Aktuell legt der Wert um 7,02 Prozent auf 6,25 Euro zu.

Ausschlaggebend für den Kursaufschwung war eine Meldung vom US-Computerhersteller Dell. Der Konzern hat die Umsatzprognose für das laufende 3. Quartal nach oben revidiert. Zudem profitiert der Wert von der Stärke des Gesamtmarktes.
07.10. 08:21
Infineon beendet Joint-Venture

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(©BörseGo - http://www.boerse-go.de)
Der Chiphersteller Infineon wird die Zusammenarbeit mit dem taiwanesischen Partner Mosel Vitalic beenden, dies berichtet die Financial Times Deutschland. Der bestehende Aktionärsvertrag über das Joint Venture Promos sei zum 1. Januar 2003 gekündigt worden, hieß es. Mosel Vitalic habe die Verträge wiederholt und schwerwiegend gebrochen, so die Begründung von Infineon.

Infineon hält derzeit 29 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen. Der Münchener Chiphersteller will auch weiterhin Großaktionär von Promos bleiben, bisher sei jedoch noch unklar in welchem Ausmaß. Der Vorstandsvorsitzende Ulrich Schumacher will jedoch auch künftig auf Partnerschaften setzen, um die Kosten in der Produktion niedrig zu halten.
07.10. 15:03
Merrill Lynch zu Infineon

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Die Experten von Merrill Lynch stufen die Papiere von Infineon erneut auf "Neutral".
07.10. 15:39
Prudential stuft Halbleitersektor ab

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Prudential Financial senkt die Bewertung für den Halbleitersektor von "Market Outperform" auf "Market Perform" und senkt die Ratings für eine Reihe von Einzelaktien, um eine gedämpftere Erholung des Sektors einzukalkulieren, die es erfordere, eine genauere Auswahl der Aktien zu treffen. Die Bestellungen für Halbleiter Ausrüstung könnten im dritten Quartal um bis zu 20 Prozent gefallen sein, so Prudential. Kurzfristig drohen im Sektor weitere negative Nachrichten.

Die Aktien von Broadcom, LSI Logic, Cypress Semiconductor, Microtune und Emcore werden abgestuft.
10.10. 15:29
WestLB zu Infineon

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Die Experten von WestLB Panmure stufen die Papiere von Infineon erneut auf Outperform - Kursziel 15 Euro.
10.10. 15:58
BG Berlin zu Infineon

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Die Experten der Bankgesellschaft Berlin stufen die Papiere von Infineon erneut auf Kaufen - Kursziel 12 Euro nach zuvor 20 Euro.
15.10. 11:35
Philips: Chip Sektor zeigt keine Erholung

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Philips Electronics antizipiert für die eigene Chip Division einen Verlust im vierten Quartal, da in der Branche keinerlei Erholungstendenzen auszumachen seien. Sequentiell solle der Umsatz 0-2% ansteigen, so CFO Jan Hommen auf der Pressekonferenz zu den Q3-Zahlen (BoerseGo berichtete).

Bisher vertrat man den Standpunkt, dass nach einem Einbruch im abgelaufenen dritten Quartal ein Aufschwung im vierten Quartal folgen würde. Im dritten Quartal gingen die Umsätze sequentiell um 12% zurück und eine Aussage über die zukünftige Entwicklung sei nur sehr schwer zu tätigen, so der CFO.
Der Zug ist weg ! ;)

15.10.2002 11:38 :)

Phillips mit aktuellen Zahlen!

Philips (EuroStoxx 50) hat nach Unternehmensangaben den Verlust in Q3. im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 736 :) auf 330 Millionen :) Euro reduzieren können. Enthalten sind darin Abschreibungen von 387 Millionen Euro auf den Anteil am Medienkonzern Vivendi Universal. Der Fehlbetrag vor Sonderposten sank von 419 :) auf 34 :) Millionen Euro, der Umsatz stieg dagegen von 7,18 :) auf 7,31 :) Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr hält das Unternehmen nach wie vor einen Gewinn :D vor Sonderposten fest. Phillips warnte jedoch vor weiteren Abschreibungen auf Beteiligungen infolge des schwachen Aktienmarktes.

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär
17.10. 12:32
Infineon wird herabgstuft

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Die Experten von Morgan Stanley stufen die Papiere von Infineon von "Equal weight" auf "Underweight" herab.
Das Kursziel wurde von 10,50 Euro auf 8 Euro gesenkt
Also das haut doch dem Faß den Boden raus!:confused:

24.10. 11:16
Infineon wird herabgestuft

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Die Experten von UBS Warburg stufen die Papiere von Infineon von "Hold" auf "Sell" herab.
Das Kursziel wurde von 14 Euro auf 3,60 Euro gesenkt.

Die spinnen doch!
Wer hört schon auf die Schwuchtelanalysten von UBS Warburg.
Irgendwie läuft UBS immer den Trend hinterher.
Gerüchte zufolge können hier auch eigene Interessen hinter diesen Herabstufungen stehen.Wurde bei n-tv jedenfalls heute morgen mal angemerkt!
Es gibt aber immer wieder genügend die darauf reinfallen.Man muß laut Analysen davon ausgehen,daß 90%der Deutschen dumm ist.Berneckers heutiger Kommentar zu den Analysten und deren Dummheit passt ganz gut ins Bild.
@matuse

Du irrst dich gewaltig !!!! Deine Einschätzung der Analysten ist etwas naiv. :D
Das, was Analysten zum Teil von sich geben, hat NICHTS mit Dummheit zu tun. Das ist eiskalter Kapitalismus.

Das einzig dumme daran ist, dass einige Analysten ihre Einschätzungen etwas übertreiben und somit unglaubwürdig erscheinen. :)

Oder glaubst du wirklich, dass Banken eine MENGE Geld für Analysen ausgeben, um dann festzustellen das es Müll war ?
Wenn es denn so wäre, hätten wir Ende des Jahres viele freie Analysten-Arbeitsplätze. :D

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär
24.10. 13:37
DAX: INFINEON nach SOX Vorgaben stark

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Infineon

Intradaykursstand : +4,57% auf 8,7 Euro

60 Minutenchart als Kurz Update.

Im Sog der kurzfristig positiven Vorgaben aus dem US Halbleitersektor zieht auch die Infineon Aktie heute an. Das Papier ist über das Mittelband des Bollingerbandkanals gegapt und schickt sich an eine Pullbackbewegung zurück auf das Kursniveau der Bearkeilspitze bei etwa 9 Euro auszubilden.

DAX: INFINEON mit "Bärenfalle"

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Infineon

Intradaykursstand : +5,03% auf 9,61 Euro

60 Minutenchart als Kurz Update

Nach dem Pullback auf das Kursniveau der Bearkeilspitze in Höhe der 9 Euromarke bricht die Aktie heute intraday sogar über die 9 Eurokursmarke aus. In den USA steht der Halbleiterindex (SOX) intraday aktuell mit knapp 2% im Plus direkt unter seiner 300 Punktewiderstandsmarke. Insofern ist die kurzfristige technische Outperformance von Infineon nicht eindeutig nachvollziehbar. Der bearishe Keil stellt sich jedoch als eine erste charttechnische Bärenfalle heraus, wenn das derzeit bestehende Peak nicht bald abgebaut wird.

Es gibt mehrere Auflösungsmuster für bearishe Keilformationen. Eine Variante wäre die eines Pullbacks,eines sich anschließenden Ausbruchs über das Bearkeilspitzenniveau und einem dann erst einsetzenden Konsolidierungsganges.


29.10. 09:19
Infineon kooperiert mit Sonim

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Der Chiphersteller Infineon hat seine Mobilfunk-Systemlösung erweitert. Wie das Unternehmen mitteilte, steht der Instant Communications Platform Service von Sonim jetzt über das APOXI™ (Application Programming Object-oriented eXtendable Interface) -Framework zur Verfügung. Damit können Netzwerkbetreiber erstmals, Voice-Messaging-Dienste wie "Push-To-Talk" quasi in Echtzeit über drahtlose Datennetzwerke anbieten, hieß es.

Mit diesem Service kann der Anwender über sein Adressbuch feststellen, ob ein Freund oder Kollege für ein Gespräch verfügbar ist. Das Gespräch kann in diesem Fall eingfach per Knopfdruck begonnen werden. Zudem können auch Sprachmitteilung beliebiger Länge an eine oder mehrere Personen gesendet werden.
28.10. 18:36
DAX: INFINEON mit "Bärenfalle" (2)

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Infineon

Intradaykursstand : +9,32% auf 10,44 Euro

Heutiger Top Mover in der Kursgewinnerliste vom DAX.

Wochenchart.

Wichtige mittelfristige Abwärtstrendlinie marginal nach oben gebrochen; aber bisher NICHT signifikant. Widerstand bei 11,52 Euro.




Tageschart



60 Minutenchart.

Das ist die Aktie mit der "krassesten" charttechnischen Bärenfalle, die uns in den letzten Wochen bei der Beobachtung aufgefallen ist. Der erste regelkonforme Ausbruch aus dem bearishen Keil wurde vorzeitig aufgefangen, der Kurs zog an, brach über das Kursniveau der Bearkeilspitze bei etwa 9 Euro nach oben aus und konterarierte damit die eigentliche bearishe Wirkung dieser Formation.

Schrittgeber ist der US Halbleiterindex (SOX), in dem seit 2-3 Wochen ein Short Squeeze abläuft.

Bei Infineon ist die "deckelnde" Widerstandsmarke die 11,52 Euromarke
:D:D:D

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
@Holgercom

Mal sehen was um 15.30 / 16.00 Uhr los ist.

Denke mal, dass wir vielleicht nocheinmal Richtung 10,0x/9,8x laufen und heute Abend wieder in der Nähe underes alten Standes stehen.

AL

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Boahh, heute Morgen hat es schon mein IFX-Stopp bei 10,15 geknackt dann komme ich heim und sehe Werte um die 10,25. Dachte schon "Mist ausgestoppt". Jetzt das US-Verbrauchervertrauen richtig mies und schon sind wir wieder unter 10. Hoffe auf günstige Einstiegskurse, ich bin nämlich kaum noch auf ordentliche Stückzahlen gekommen.

so long...
SH
Leider finde ich mein Posting von gestern nicht, aber es sieht eigentlich gar nicht so schlecht aus.

Sollten wir heute Abend wieder über 10 sein, ist der Weg Richtung 11 frei. KZ 11,9x :)

Allerdings sieht es unter 9,5x schlecht aus. :(

AL

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Bist Du noch investiert?
Ich würde mich über günstigere Kurse momentan nicht ärgern...

SH
Ja, habe noch 1500 zu 10,07. Unter 950 P. im NDX sind die weg. :(

AL

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Hmm, Stückzahlentechnisch geht das ja noch, aber bitter ist es trotzdem...

Ach ja, habe ich eben erst bemerkt - seit wann hast Du dein traditionelles Bulle oder Bääär, det give ik never hääär...
erweitert?

Wir kriegen noch weitere wichtige US-Daten die Woche, werden die ebenso mies muss man wirklich erst mal abwarten, sonst steigt man noch zu früh ein.

ALLES WIRD GUT ;)

SH
Du weisst gar nicht was eben bei mir abging. :D

Hatte noch eine Kauforder von heute Morgen zu 9.67 im Desk.

Wurde eben ausgeführt. Man habe ich geschwitzt. :)

AL

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Bin sie zu 9,77 erst mal wieder losgeworden. Puuuuhhhhhh !!! :)

AL

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Eine Kauforder zu 9,67 im Desk??? Mann, bist Du Hellseher? mit so einer starken Konsolidierung hatte ich, trotz meines engen Stop, nicht gerechnet. Gratuliere dann hast Du ja die 10,07 wieder wett gemacht. Harren wir der Dinge die da noch kommen mögen...

SH
Nein, Hellseher nicht, aber in den 8 Wochen hier, lernt man eine Menge.

War Glück im Unglück, dass ich gerade in den Desk wechselte, wollte eigentlich ein SL für die 1500 von heute Morgen setzen.

Das war eine Order über 15.000 Stk. Ist doch klar das Händler die mitnehmen wollen, wenn der Kurs tief fällt. Das der Kurs so tief fällt war 50/50 nach Chart.

Trotzdem habe ich Blut geschwitzt, schon allein weil der NDX bei 948 Punkten war. Jeder unötige Cent Verlust hätte wehgetan.

AL

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PS. Ausgeführt wurden aber nur 2410 Stk. Die anderen konnte ich LEIDER in der Hektik "Canceln".

AL

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Bin doch mal gespannt wo IFX steht wenn unser Urlauber wiederkommt:D:D:D

SH
Welcher Urlauber ?

AL

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Ich vergass. :D

Mein "Bulle und Bäär..." habe ich vorgestern erweitert.

Dachte ich könnte, anstatt meinen Namen ständig wechseln zu müssen, mein "Bulle und Bäär.." bzgl. meiner baldigen finanziellen Lage anpassen. :D

AL

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Der ist im Urlaub ? Ich dachte das wäre nur "der eustach" !?

AL

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Oh je, Oh je !!!!

Die 9,5x wird noch geknackt. :(

Die DB leistet ja ganze Arbeit. :D

Nächste Zwischenstation 8,83, dann 8,00 .......

Vorläufiges KZ um 17.26 Uhr / 6,50 am Donnerstag o. Freitag

AL

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Ähh genau, Fehler meinerseits - das war auch nur der Eustach.

SH
Welcher Penner presst denn den Kurs so nieder ? Der hält ja keine 15 Minuten in einem 10 Breich.

Da will wieder einer Suuuuupppeeeerrrtieeeff rein. :eek:

Da merkt einer, dass die 950 halten und drückt den Kurs kräftig. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, da will einer ne SL Welle auslösen.

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
IFX legt heute ja eine Performance hin die glatt meinem Nick entsprechen könnte, tummelte sich eben sogar unter 9,30...

SH
Na gut, DU PENNER ! Wer du auch bist, ICH bin dabei. :D

Nur damit du es weisst, ich habe eine Order bei 6,57. Nun drück mal schön.

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
:D Ja genau in dem Bereich steht unsere imaginäre Linie bei der wir "MASSIVE STÜTZKÄUFE" tätigen werden :D

HAHAHAHAHAHA...

SH
N´abend allerseits.
Hier seid ihr. Hab mich schon gewundert.
Mein SL steht bei 9,20. Und ich hoffe das bleibt auch so.

Gruss
Eustach :D
Ich würde fast meinen .... verwetten, dass das SL nicht hält.

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
Hi Eustach,

wir wollten Dir ja eigentlich die 15 präsentieren, aber

es
:D
kam
:)
was
:O
dazwischen...
:(

SH
Und wenn es nicht hält. Auch nicht schlimm. Steige ich eben bei 6,37 wieder ein . :laugh:

Gruss
Eustach :D
Oh, nichts besonderes, IFX is pulling point position / rear security, auf gut deutsch: egal ob rauf oder runter IFX ist immer ein zuverlässiger Kandidat in der Spitzengruppe :D:D:D

SH
@lulu oder soll ich sagen Deutsche Bank Spion. :D

Wenn du mit Kursen unter 9 leben kannst, bleib drin. Wenn nicht, gehe raus sobald die US-Indizes weiter stark fallen.

Am besten du behälts den NDX im Auge, sollte der nicht bald die 95x besser 97x zurückerobern, sehen wir bald noch die 8.

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
so ein sch.... ich idiot habe bei 10.06 € gekauft,wollte bei 10.35 wieder verkaufen.
@lulu

Nicht hecktisch werden, nocht ist alles im grünen Bereich. Der Kurs wird künstlich untengehalten. Zur Zeit jedenfalls.
Da wartet jemand ab, ob die Amis sich für eine Richtung entscheiden.

Also warte noch, zumindest bis 19.45 Uhr oder extremen Einbruch der Amis.

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
@eustach1

Ich hoffe es. :D

Ich wette grundsätzlich nicht, dass können andere besser. :)

Kann aber auch wieder ein Fake der Amis sein. Schön die Indizes halten, keiner verkauft, nach 20.00 Uhr abschmieren und Morgen mit einem riiiieeeesssiiiiggggeeen GAP bei IFX aufwachen. :D

Das ist alles schon wieder sehr verdächtig, was die Indizes machen.

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
Das Risiko würde ich heute nicht eingehen...

und wie gesagt, wir bekommen die Woche noch weitere US-Daten.

SH
@hp & inferno
Bin ich rehabilitiert ? :D
Wenn die IFX länger zwischen (vorhergesagten, leider zeitl.verzögerten) 9-10 hin/herzuckelt, könnte auch die 8 nochmals gesehen werden, besonders wenn sie unter 9,5 bleiben sollte :laugh:

Porzellankiste ;)
deutsche bank, die verbrecher,die haben wohl nicht genug infineon aktien und wollen günstig kaufen.
@inf.

Welches Risiko ?

Das Risiko, über Nacht zu halten

oder

das Risiko es nicht zu tun.

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
Das Risiko heute über Nacht zu halten, ich glaub ich würde kein Auge zkriegen und meine Freundin würde mich irgendwann entnervtt rausschmeißen :D:D:D

Nee, lieber ärgere ich mich ein wenig über entgangenen Gewinn als über wirklich bittere Verluste...

SH
@lulu

Das wollen die immer. :laugh:

Aber es passt alles zusammen.

1. Test ob IFX noch steigen kann ( 5 auf 10 ). -> OK

2. DRAM Preise steigen überraschend -> OH JE

3. Mitteilung rausbringen, IFX sei MÜLL und werde von der Beobachtungsliste genommen. -> HI HI

4. Kurs wird bei schlechten Daten aus den USA gedrückt.
Schaun wir mal wie weit.

5. DB kauft gross ein. -> SUPER

6. DB gibt Empfehlung auf IFX raus. -> BESSER

7. Kurs steigt -> OH MANN, VIEL GELD VERDIENT

8. DB geht raus. -> OH JE, OH JE

9. DB empfiehlt IFX zu verkaufen -> HÄ HÄ

10. $$$$$$ ....

Immer das gleich Spiel mit den Verbrechern. :D

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
ich werde meine aktien über nacht behalten,morgen gibt ja keine us nachrichten
@KG

Ganz einfach, G. Bush wird erschossen. Meldung erreicht eustach erst 15 Minuten später. Da ist der Kurs schon 100 % gefallen. :laugh:

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
@halbpleite herr schneider hätte 1992 noch mehr deutsche bank reinlegen sollen
@lulu

Alles halb so schlimm. Man muss eben versuchen, immer einen Schritt weiter zu sein. Wohlgemerkt versuchen.

Und immer alles schön beobachten, lesen und sich seine Gedanken machen. Sonst wird das nichts.

Klappt nicht immer, aber immer öfter. :) PROST !!!!

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
@Hp
Bush töten hilft nur denen, die nochmals mit 6 einsteigen wollen.

@inferno
sei nicht so nervös! Hast doch nicht mit XX,14 gekauft :laugh:

Geh essen, 1 Gläschen Rotwein, dann mit Freundin...
...spazieren gehen. Dann ist ihr IFX egal ;)
@lulu

Tja, das ist eine schwere Frage. Das Problem ist, dass wir um 20.00 Uhr schliessen.

Da sich die Indizes schon seit Stunden im gleichen Bereich aufhalten, wird es eine Entscheidung erst nach 20.00 Uhr geben. Es ist aber kein gutes Zeichen, dass sie auf dem Fleck tängeln. Sowohl kann es Aufwärts als auch Abwärts NACH 20.00 Uhr gehen.

Vielleicht ist es besser, sie zu halten und falls es doch abwärts mit den AMIS geht, nachbörslich zu verkaufen.

Eine Empfehlung ist das NICHT ! Ich will ja nicht schuld sein, wenn ... :D

Ich persönlich warte mit meiner Entscheidung noch bis 19.45 Uhr.

Es kommt auch immer darauf an, wieviel Aktien du gekauft hast und wieviel von dem, dein gesamtes Kapital ist. Sollten es 500 Stk. sein, kannst du vielleicht das Risiko eingehen um Mittwoch mit 250 Euro weniger aufzuwachen.

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
@Knigin

Soll Dir sagen meine Freundin sei ganz deiner Meinung
(habe sie deshalb wieder in die Küche geschickt :D)
Ich habe nur nicht bei X,14 gekauft, sondern ich halte momentan gar keine keine IFX-Positionen und wenn die heute weiter so richtungslos dahinplätschern wird es auch so bleiben.

so long.

SH
@inferno
da siehst du mal wieder :D
frag deine Freundin, ob sie meine Meinung teilt, daß du ein Feigling bist, weil unter Einkaufspreis abgestoßen :laugh:

@lulu
mach dich nicht fertig!
Was nicht heute ist, daß ist vielleicht morgen :D

IFX ist IFX und bleibt IFX :laugh:
Die kommt schon wieder und geht über 13 ;)
ZUM VERBRAUCHERVERTRAUEN

Die Cowboys haben diesmal 4999 Indianerhaushalte und einen
Kreter befragt. Die Indianer haben kein Verbrauchervertrauen mehr, seit es kaum noch Bisons gibt.
Bezüglich dem Kreter fragt den Eusie :laugh:

Schönen Feierabend,
:) Kn :)
wieso denn unter Einkaufspreis :D:D:D
die X,14`er war ein 8,14`er Paket und das ist zu 8,69 wegen neg. US-Vorgaben rausgegangen. Als die Amis drehten bin ich zu 8,70 wieder rein bis die es sich wieder überlegten (8,88 raus).
Dann am 25. zu 8,84 rein und zu 9,98 raus weil wir kurz über 10 gingen und gleich darauf abtauchten.
Das letzte Paket zu 9,64 gekauft und mit dem bin ich heute bei 10,15 ausgestoppt worden...

Nu warte ich was noch so kommt :D

schönen Abend noch @all

;)SH;)
@all

So, ich habe auch nicht mehr zugegriffen. Bin jetzt die nächsten Tage erstmal bzgl. IFX blank. :(

Andere Kurse werden kommen, sollen sie. Ich bin bereit. :D

Schönen Abend noch und bis Mittwoch,

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
@lulu

Und ? Noch drin ? Ich hoffe ja, denn Mittwoch wird es ein riesiges Eröffnungsgap geben. :) Wenn du Glück hast, schon nahe deinem Einstiegskurs.

Ich war leider zu vorsichtig, aber naja, so ist das Leben und die AMIS. :D

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
Kneif mich mal jemand! Die Amis kann anscheinend keine auch noch so miese Nachricht dauerhaft vom Hocker reißen. Auf das Gap können wir unseren ....... verwetten.
Für mich steht fest, dass meine ersten Vorlesungen morgen ausfallen, ich muss an den Rechner :D

Wie nachhaltig die erste Erholung werden wird sei mal dahingestellt, aber intraday sind auf jeden Fall kurzfristige Gewinne möglich.

ALSO GEHEN WIR ES MORGEN AN!

so long...

SH
@infi.

Sag mal was machst du eigentlich ? Vorlesung, in was ?

Technische Analyse ? :D

Ganz so gross wird es zwar nicht ausfallen, aber bei 9,8 könnten wir schon landen.

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
@all

Ist es euer Meinung nach eigentlich möglich, Daten wie z.B. die Tabellen des Verbrauchervertrauens ( Michigan Index ) zu Faken. D.h. stimmen die Angaben in den Tabellen überhaupt, wer prüft diese nach ? Ich weiß jetzt nicht, wieviele Unternehmen befragt werden, aber bei z.B. 1000 Firmen kann das doch keiner nachvollziehen, wenn man den daraus resultierenden Index ( Wert ) zu seinen eigenem ( oder den eines anderen ) Vorteil beeinflusst.

Weiß das jemand ?

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
TA? Hehe, das wär`s natürlich. Ich lasse mich im z.Zt im Bundessprachenamt von intelligenten Leuten berieseln, denen solche Sachen wie consumer confidence leider völlig egal sind :D
Ich habe im Studium später Auslandssemester dabei und daher ist die vertiefende Sprachenausbildung schon nicht unwichtig, aber es gibt Tage da steht halt einfach noch wichtigeres auf der Agenda :)

Bei L&S steht IFX schon wieder bei 9,715 bis 9,8 wäre die Gewinnspanne schon etwas eng, aber mal abwarten wo wir morgen tatsächlich eröffnen, ich hoffe mal dass 20 bis 40 Cent im Bereich des Möglichen liegen.

(Der Bildungsverzicht muss sich schließlich lohnen :D)

so long...

SH
@inferno
Ich halte es lieber mit Ein-Bildung, dann bleibt mir massig Zeit für Aktien :laugh:

@hp zu #154
Für den Verbraucherindex werden nicht Unternehmen, sondern 5000 repräsentative Familien befragt.
Da gibt es keine Manipulationsmöglichkeit. Allerdings kann sich das tatsächliche Konsumentenverhalten ändern und von Planungen enorm abweichen.
Hat sich in den letzten Jahren gezeigt, daß besonders vor Weihnachten große Abweichungen waren. Weil nicht die Familien- Mitglieder einzeln befragt werden spielt das Geschenk-Geheimnis eine nicht unerhebliche Rolle.

Ein Witz meinerseits war die u.a. Indianer-/Kreter-Befragungs-Story :D
Guten Morgen @all!

OK, we are ready to go and eager to trade...
Mal sehen wie weit uns die erste technische Gegenbewegung heute trägt.

HAPPY TRADING :D

SH
Guten Morgen,

IFX ist heute Morgen schon mal an der GD200 gescheitert. Mal sehen wie sich das entwickelt. Ab 9,8x kaufe ich, sofern es nachhaltig hält.

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
Euch allen einen schönen guten Morgen.
Da mein SL gehalten hat, auch über Nacht (begann bei mir um 19.00 Uhr), als ich nicht mehr online war, freue ich mich auf bald wieder steigende Kurse.

Gruss
Eustach :D
Der Dax hat die 38 Tage auch nicht geschafft. Mal wieder grosse Verunsicherung am Markt. :D

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
Schaffen wir den Widerstand bei 10 nachhaltig ? :D

AL

Bulle oder Bääär, det give ik never hääär. Ik köp mi väl väl määär, denn de mok mi tum Millionääärr.
Momentan sieht es aus als sollte der Wert weiter runter gedrückt werden, die derzeitige Erholung ist im Vergleich zu den enormen gestrigen Verlusten einfach zu gering.
Die gesamte Tendenz im DAX geht in den letzten 10 Minuten eher gen Süden, trotz der -5,5% Gestern und einem nahezu unveränderten DOW...

SH
Ich denke wir werden jetzt mal ein paar ruhige Tage sehen.
Täte meinen Nerven zumindest mal ganz gut.
Und dann gehts wieder ab Richtung 15 oiro.

Gruss
Eustach :D
Ich befürchte weitere schlechte US-Daten und vor der Wahl will ich auf jeden Fall wieder raus sein...

SH
@eusti

Sieht so aus, als würden deine 9,20 noch mal getestet. :D

KZ 8,83 wenn es nachhaltig weiter runter geht. :)

AL

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