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Weniger Staat - mehr Freiheit und Selbstständigkeit für die Bürger!!!!! - 500 Beiträge pro Seite


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das ist doch eine der fundamentalsten forderungen der fdp.

damit wird jedem bürger mehr recht gegeben sein leben selbst zu bestimmen und zu lenken. die reglementierungen und die bürokratisierung bringen uns doch immer näher an den rand des kommunismus.

mit dieser forderung kann u.a. jeder soviel arbeiten wie er möchte und unter dem strich auch netto umsomehr verdienen etc etc etc.

und wenn man dann, wie gestern abend im zdf bei herrn jungblut sieht, dass sowas vom publikum absolut nicht erkannt wird, im gegenteil nichtssager wie kuhn oder claus mehr aneerkennung bekommen als brüderle, dann kann man nur sagen, armes deutschland!!!

anscheinend will unser volk verarscht, reklementiert und bevormundet werden, so wie in der ehemaligen ddr.

nur wenn die leistung des einzelnen sich lohnt, wird es dem staat auch wieder gut gehen und die ansätze hierfür sehr ich z.zt.nur bei der fdp.

weniger staat, mehr selbstständigkeit und freiheit für den bürger. - wann hat das zuletzt einer offiziell gefordert???
genau, und 16 jahre fdp mitregierung haben nicht einen deut in richtung dieser bahnbrechenden forderungen geführt - scheint so als ob diese partei nicht so kann wie sie will - deshalb war sie ja auch schon vor 2-3 jahren fast in der versenkung verschwunden, bis man anfing etwas nichtssagenden spass in die politik zu bringen und so die wähler zu gewinnen, denen inhalte sowieso eher egal sind, net wa ?

also, holt euch die raab-erstwähler ;-)
...die FDP regiert in Deutschland nach dem Krieg fast durchgehend und die Bürokratie ist stetig gestiegen.

FDP = Heuchler?

bl
Schnellschuss,

würde dir ja gerne zustimmen, wäre es denn so, dass die FDP wirklich für das steht was sie da so propagiert.
Die Tatsache ist doch, dass sie dies nur dort machen will wo ihre Klientel nicht betroffen ist.
Die grösste Bürokratisierung und die noch letzte existierende Planwirtschaft haben wir im Gesundheitswesen. Dort verdient sich die FDP-Klientel - Ärzte, Zahnärzte und die Pharmaindustrie - eine goldene Nase.
Kein Wettbewerb und kein unternehmrisches Risiko bedrohen die Herrscharen der Ärzte. Aber genau diese sind überproportional FDP-Wähler weil eben Besserverdienende.

Sobald ich sehe, dass die FDP ein Programm vorlegt indem die Kassen sich den güstigsten Arzt aussuchen können, also einen Wettbewerb mit dieser Gruppe darum betreiben wer für die gleiche Leistung den geringsten Preis fordert, und der erhält dann von der Kasse den zuschlag, dann würde ich der FDP glauben.
Weiterhin, dass die Kassen nur die Medikamente bezahlen die bei gleichem Wirkstoff zum niedrigsten Preis angeboten werden, dann glaube ich der FDP auch.

Aber so sehe ich nur, dass auch die FPD nur den Beitragszahlern in die Tasche greifen will und wird.

Also, die FDP ist die grösste Blender-Partei die Wasser predigt und selber Wein trinken will.
#1

dem kann man nur voll und ganz zustimmen.

warum versteht das volk nicht, daß arbeitsplätze von unternehmern geschaffen werden?

es ist nicht kompetent in wirtschaftsfragen. in den schulen lernen wir alles mögliche, aber nichts darüber wie man einen betrieb führt, wie währungen beeinflußt werden, wie eine volkswirtschaft funktioniert.

die leute haben sich eine reine forderungshaltung an den staat angewöhnt, der ja immer genug geld hat. daß sie immer mehr steuern zahlen müssen, bemerken sie überhaupt nicht, weil sie zu dumm sind, ihren eigenen lohnzettel zu lesen.

besonders wirtschaftsinkompetente leute arbeiten beim staat. beamte und die angestellten des öffentlichen dienstes stellen ein enormes links-wähler potential dar.
sie verdienen gemessen an ihrer produktiviät locker doppelt so viel wie in der freien wirtschaft, und scheren sich einen dreck drum daß andere ihre jobs erstmal finanzieren müssen. diese leute leben in einer traumwelt, und tendieren zu kommunistschen ideen.

und in dieser traumwelt wollen sie verbleiben, weil man sich mit maßlosen forderungen nach allerlei sozialen hilfsgeldern als besserer mensch fühlt.
ihre assozialität besteht jedoch darin, daß sie für ihre geldgeschenke jemand anderem, der dafür hart gearbeitet hat, das geld mittels steuern und abgaben zuerst rauben müssen.
darum ist eine "soziale einstellung" imgrunde eine faschistische einstellung, die die ausbeutung des arbeitenden menschen zur folge hat.

als spätfolge geht dieser staat bankrott, und es wird über 10 millionen arbeitslose geben.
@Schnellschuß

Weiss zwar nicht, warum Du diesen Thread in "Aktie im Fokus" eröffnet hast, aber Du hast recht!

@setb2609 und börsenlumpi

Eurer Stellung nach sollte wohl der aktuelle Versager auch noch drann bleiben, wa? Kann man so blind sein?
Schon Adenauer sagte:"Was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern"... und wendete sich in seiner Einstellung um 180 Grad.
Wieso also kommt Ihr auf den Gedanken, dass die FDP nicht in der Lage wäre sich zu ändern????
Die Einzigsten, die sich nicht geändert haben, sind ROT/GRÜN.Immer noch leben sie in sozialer Umverteilungsromantik, die Karre steht meterhoch im Dreck. Vor zwei Wochen fehlten noch 3,2MRD bei der BA, heute sinds schon 4MRD:O:O:O:O!!!Pleitenrekord nach Pleitenrekord Richtung 50000 in 02!:O:O:O:O

Immer noch keine Schnallung??? Das Faß explodiert bald!!!:O:O:O:O

Wirklich, man kann erkennen, dass die jetzigen die richtigen sind:cry:
@rhum

genau solche zahlen interssieren die meisten wähler nicht. und sie verstehen sie auch nicht.

was juckt es die gerwerkschafter, daß von 100 euro lohnerhöhung nur 40 beim arbeitnehmer ankommen, aber dem arbeitgeber 180 euro mehrkosten enstehen.

da wundern sich die leute dann, wenn unternehmen am hauptkotenfaktor einsparen, und das sind arbeitsplätze.

nur, wer weiß das mit den 180 euro ????

und vor allem: wer will es überhaupt wissen ???

nur die arbeitgeber uns so ein paar börsenjunkies wie uns.

das sind zu wenige.
#6, Rhuma

da bin ich aber nun doch erstaunt das du als Anhänger der Unternehmerpartei FDP den Pleitenrekord unter rot-grün ansprichst.
Klar, die Insolvenzen sind natürlich nur durch das Versagen der Regierung verschuldet.
Unternehmerische Fehler gibt es nicht. Muss da bei Babcock was falsch mitgekommen haben. Auch die Pleiten am NM alles Verschulden der
Regierung. Ein Haffa etc. wurde von rot-grün in seiner Kreativität gebremst.

Was von euch rüber kommt ist doch immer nur eines: Der Unternehmer an sich ist der eigentliche Könner und wenn es dann doch schiefgeht war der Staat schuld weil Steuern zu hoch oder zuviel Bürokratie.
Mein Verständnis von Marktwirtschaft ist allerdings das, dass eine ständige Selektion stattfindet. Diese Selektion ist die Insolvenz und diese ist notwendig.
Oder habe ich dich missverstanden und du möchtest einen Staat der alle Risiken von Unternehmen fernhält?
Also doch eine Planwirtschaft?!
Denali,

also ich würde es schon gerne wissen!

Kannst du mir mal in Zahlen vorrechnen wie aus 100 EUR Lohnerhöhung eine Gesamtbelastung von 280 EUR für das Unternehmen wird!?
Nehmen wir mal den Normal-Arbeitnehmer mit Steuerklasse III und 2 Kindern

Ich bin gespannt was du da so errechnest!
Ludwig Erhard: "So wenig Staat wie möglich, so viel Staat wie notwendig!" :)

Derzeit: Viel zu viel Staat! :mad:
Lassermann,

platte Sprüche sind so ziemlich das Einzige was aus dem konservativen Lager kommt.
Wo soll sich der Staat z. B. zurückziehen.

Ich schlage mal vor, dass in Villengegenden keine Polizei mehr präsent sein sollte, da die Besitzer Geld genug haben um sich einen eigenen Wachdienst zu leisten.
Ist zwar auch sehr platt, aber ich nähere mich deinem Argumentationsniveau an!
ch schlage mal vor, dass in Villengegenden keine Polizei mehr präsent sein sollte, da die Besitzer Geld genug haben um sich einen eigenen Wachdienst zu leisten.

Sehr guter Vorschlag. Kann ich unter folgenden Bedingungen nur unterstreichen:

1. Abschaffung Beamten-Status (weitestgehend)
2. Verkauf aller Staatsbeteiligungen über einen 10-Jahreszeitraum
3. Privatisierung des Rentensystems
4. Privatisierung des KV-Systems
5. Entbürokratisierung
6. Wichtigste: Steuern runter für alle

Dann ist auch jeder bereit für derzeit noch staatliche Leistungen (siehe Dein Beispiel) zu zahlen, sofern er die Leistung braucht.

Dein Vorschlag gefällt mir also. Nur mehr davon. :D
Nachtrag:

Ganz wichtig:

Rückführung der Subventionen auf NULL innerhalb von 10 Jahren.
Lassermann,

du wirst es nicht glauben und ich meine es auch nicht ironisch:

Ich kann dir da uneingeschränkt zustimmen!
Ausnahme: Polizei und Justiz sollten schon verbeamtet sein.

Nehme also meine Behauptung mit den platten Sprüchen mit Bedauern zurück!

Sag mir nur noch die Partei , die das im Programm hat.

Gruss
gD
gerndabei

nicht 280, "nur" 180 euro!!!

quellen: ein unternehmer eines mittelständischen unternehmens
diese zahl zweifelte ich anfangs auch an, aber sie begegnete mit immer wieder in verschiedenen veröffentlichungen.
Denali,

hast recht, ich habe das falsch bei dir gelesen. Dennoch halte ich 80% Lohnnebenkosten für eine Mär.
Darin wird z.B. eingerechnet, dass ein Durchschnittlicher AN im Jahr ca. 25 Tage krank ist und dafür ein Ersatz gestellt werden muss.
Tatsache ist aber, dass, wenn ich krank bin mein Kollege das mitmachen muss. Im Urlaub gleichermassen.
Also, bei mir sind die von meinem Arbeitgeber zu zahlenden L-nebenkosten keine 30% obwohl ich über der Beitragsbemessungsgrenze liege.
Lassermann,

Rückführung aller Subventionen?

Nee, dass halte ich für unmachbar und auch für sehr riskant.
Beispiel: Förderung des privaten Wohneigentums ist ein Steuerungsinstrument für die Ankurbelung
der Bauwirtschaft. Weiterhin ein Weg zur Alterssicherung.

Also diese Forderung ist mir jetzt wirklich zu platt oder sagen wir besser zu pauschal.
Was denkst du was die Landwirte auf die Barrikaden gehen wenn die keine Subventionen mehr bekommen.
Wie würde unsere Landschaft sich verändern wenn diese nicht mehr bewirtschaftet würde etc.
gerndabei

in #11 fragst du, wo der staat sich mit seinen ausgaben zurückzeihen soll.

nie liest man etwas über die unfaßbare verschwendungssucht des staates. warum eigentlich ?????

beispiele:

ein pensionär (oberstudienrat) erhält eine pension zwischen 30000 und 37000 euro NETTO.

unglaubliche summe, für jemand der keine hand mehr rührt für die gemeinschaft.

sozialhilfe: 750 euro für alleinstehende, + superdeluxe extras. beste gesundheitsversorgung, diverse kostenübernahmen für etliches, was andere bezahlen müssen,
kleidergelder, reparaturkosten .......alles zahlt das amt.

1600 euro für eine 2kind-familie, + obige extras in 4facher form

bei mehr kindern steigen die hilfen u.u. auf über 3500 euro an.

unmengen sozialarbeiter, deren sinn mehr als fraglich ist.
beispiel: einem schwerst geistig behinderten wird von bat2a bezahlten spezialkräften (2-3) leuten durch jahrelanges intensivtraining das zählen bis 5 beigebracht.

das könnten aber auch leute mit bat 5c machen !!!

ich könnte noch dutzende beispiele nennen. fazit: der staat verpraßt mit aller gewalt das geld der arbeitnehmer.
die soziallobby ist effizienter als banken und industrie, insbesondere wenn man bedenkt, daß sie keinerlei leistungkontrolle unterliegt.
@gerndabei

Dann sei doch mal dabei! Ich bin es.Die vorgerechneten Zahlen stimmen. Die Pleiten, logisch, die sind die Unternehmen zunächst selbst schuld. Aber durch die Vorgaben des Gesetzgeber werden sie in die Pleite getrieben, weil eben manche Branchen weniger verdienen aber mit den gleichen Kostensteigerungen per Gesetz leben müssen!!:O

Noch ein kleines Beispiel?

Ein Handwerkergeselle muß 8-10 Stunden arbeiten, um sich einen Kolegen 1 Stunde leisten zu können. Ist das o.k., oder pervers? Es ist abartig, deshalb entstand hier auch eine 100% Schattenwirtschaft. Ist das auch o.k., oder sollte es nicht so sein, dass man sich einen Handwerker leisten kann, weil man nur drei Stunden für eine Handwerkerstunde arbeitet? Allein die Vorstellung, der vielen "kleineren" Steuereinnahmen und der daraus resultierenden Arbeitsplätze.
Klartext: Weniger ist am Ende mehr !

Diese Zusammenhänge hat die Jetztregierung nicht erkannt/negiert.

Darum muß sie WEEEGG!:O
Ihr müßt abstimmen um das Ergebnis zu sehen,

vorher aber hinsetzen!
@Rhum56

Tja anscheinend machen sich doch noch einige mehr gedanken, wie es mit wem am besten weitergeht.
@ alle
macht mich erstmal wieder ein wenig optimistischer für den 22.09.

für die 16-jahre vorher kritiker sei gesagt: die fdp hatte in dieser zeit auch nicht die großen 2-stelligen prozentsätze, um in der koalition viel druck auszuüben.
ebenso muß erwähnt werden, dass bis 1989 die staatsverschuldung zurückgeführt wurde, die Arbeitslosenquote sehr gering war und die ganze problematik durch die wiedervereinigung bewußt in kauf genommen wurde, um die einzigartige historische chance zu nutzen.
bei rot/grün wären sie ja noch heute am rumdoktern. ( siehe damaliges dagegenhalten von lafontaine).
nun sind seitdem 13 jahre vergangen und auch das muß nun bewältigt sein und kann nicht alles und immer auf die wiedervereinigung geschoben werden.

resumee: war schon richtig gesagt "was interessiert mich mein geschwätz von gestern" - die fdp braucht ihre chance, weil sie im moment die einzige partei ist, die die notwendigen reformen konsequent anpacken will.

je mehr stimmen für fdp, um so mehr reformen!!
Schnellschuss,

"ebenso muss erwähnt werden, dass bis 1989 die Staatsverschuldung zurückgeführt............"

Wo hast du diese Weisheit denn her?

Schaue dir mal in Thread: Staatsverschuldung (macht euch mal schlau) den `Chart an, da siehst du was deine Kumpels uns hinterlassen haben.

Hast du mal eine Quelle für deine Behauptung, dass damals die Arbeitslosenquote sehr gering war?
Nur mit einem so verlogenen Geschichtsbild kann man die FDP oder die UNION wählen
#24

die neuerliche jährliche staatsverschuldung wurde bis 1989 zurückgeführt - das ist fakt!

die arbeitslosenquote lag bei 7,9% - auch das ist fakt!

kann in allen möglichen quellen im internet nachgelesen werden ( suchmaschinen gibts genug )

richtig ist auch, dass die union die kosten der wiedervereinigung unterschätzt hat.

und nochmal: es geht um die zukunft unseres landes - vergangen ist vergangen!!!
@ Schnellemark
Inwiefern einzigartige historische Chance? Für Kohl bestimmt. Kohl kam schnelle mit der Mark rüber, 1:1, um sich für die nächsten Jahre ein noch grösseres Wählerreservoir zu schaffen. Hat ja auch geklappt. Aber zu welchen Kosten!

Und natürlich nur solange bis die Kohle weg war. Dann hiess es Sozis dran, aufräumen. Ich denke es besteht kaum noch ein Zweifel dass Lafontaine im Kern recht hatte. Ein behutsameres Vorgehen wäre mehr gewesen. Besser für uns, besser für den Osten. Wollte damals im Vereinigungsrausch nur keiner hören. Die FDP hat mitgemacht, vermutlich wegen der Steuersparmodelle in Neufünfland.

Die Wiedervereinigung wäre uns nicht weggerannt. Die Aufgabe lautet sowieso Europa. Und da hat es sicher nicht geholfen, dass die Nachbarn über das neue Grossdeutschland eine ganze Zeit lang beunruhigt waren. Diese Beunruhigung hat Kohl nicht zuletzt mit der Hergabe der D-Mark gedämpft. Und da muss ich sagen, hat sich der Einsatz gelohnt und dafür gebührt ihm Beifall.

Kohl hat seine Verdienste und die sind nicht gering. Auch wenn sie nicht aus Erfurt stammen sondern aus Maastricht und Paris.

FDP: Gute Aussagen, jedoch letztlich Klientelpartei geblieben. Momentan unwählbar, wg. Führung
@Schnellschuß

#23 Sehr richtig, so war es. Wir sollten die Zusammenhänge immer im Bewußtsein haben, wenn wir aufzeigen wollen.

Aber, wie man auch im Politikforum sehr schnell lernt, haben viele das schon vergessen, mir graust es.:O

so long
@Blaehboy

Hast Du vielleicht vergessen, dass die Ostdeutschen damals in Scharen aus dem Land liefen, um im vermeintlich besseren Westen ihr Glück zu suchen?
Es ist müßig, heute darüber zu sinnieren, die jetzigen Aufgaben stehen an. Ob Kohl damals Fehler gemacht hat, wahrscheinlich, kann heute Niemand mehr ändern.

Und Lafontaine, der Napoleon von der Saar, ist ja wohl der größte Dummschwätzer, den die je hatten. Schröder mußte doch fast alles, was der in seinen 6 Monaten Amtszeit angerichtet hatte, wieder mühsam zurück nehmen!
Wie kannst Du nur so einem Spinner die Stange halten ?:O

Schlimm genug, das er dafür noch seine Ministervergütung bekommt:O
ftd.de, Di, 10.9.2002, 11:23
Großer Frust am Arbeitsplatz

In Deutschland sind nur 15 Prozent aller Arbeitnehmer nach einer Studie engagiert bei der Arbeit und empfinden diese als befriedigend. Der gesamtwirtschaftlicher Schaden aus mangelndem Engagement entspreche fast dem gesamten Bundeshaushalt 2003, ermittelten die Wissenschaftler.

69 Prozent aller Befragten machen "Dienst nach Vorschrift" und fühlen sich ihrem Unternehmen gegenüber nicht wirklich verpflichtet. 16 Prozent der deutschen Arbeitnehmer haben sich sogar schon "innerlich verabschiedet". Dies ist das Ergebnis einer der dpa vorliegenden repräsentativen Studie der Unternehmensberatungsgesellschaft Gallup-Deutschland. Befragt wurden dazu 993 Arbeitnehmer.

Der aus dem fehlendem Engagement am Arbeitsplatz resultierende gesamtwirtschaftliche Schaden aus schwacher Mitarbeiterbindung, hohen Fehlzeiten und niedriger Produktivität liege bei jährlich rund 220 Mrd. Euro, schätzt das Potsdamer Institut. Diese Größenordnung entspricht fast dem gesamten Bundeshaushalt 2003, der 246,3 Mrd. Euro beträgt.

"Deutsche Chefs sind zu autoritär"

Tendenziell ist der Erhebung zufolge das Engagement am Arbeitsplatz in Ostdeutschland mit elf Prozent geringer als in Westdeutschland mit 16 Prozent. Weiterhin zeige sich ein klarer Geschlechterunterschied: So sind 19 Prozent der weiblichen Arbeitnehmer, aber nur elf Prozent der männlichen Arbeitnehmer engagiert im Job.

Schlechtes Management sei ein wesentlicher Grund für den großen Frust, habe die Studie ergeben. "Deutsche Chefs sind zu autoritär und lassen andere Meinungen zu selten zu", sagte der Chef von Gallup-Deutschland, Gerald Wood, am Dienstag in einem dpa-Gespräch. "Es fehlen zudem Lob und Anerkennung für gute Arbeit." Auch das "Mobbing" sei in Deutschland ein ernst zu nehmendes Problem.

Dies ist nur ein Ausschnitt des Artikels, zeigt er doch die Folgen unseres Systems. Vor zwanzig Jahren fühlten sich die Mitarbeiter verbundener zur Firma. Heute zeigt man mit dem Finger auf den Chef, man hinterfragt schon nicht mehr, warum es dem vielleicht auch mal schlecht geht, wie umgekehrt. Aus dem Miteinander wurde eine "Egalstimmung", welche erhebliche Erlössubstanz kostet, bis hin zur Pleite. Man ist ja gut abgesichert übers BA, also was solls."Der Alte hats ja".
Die Schefs sollten also mehr "Psychologen" sein, eine Spürnase für die Wünsche der Mitarbeiter entwickeln, die auf der anderen Seite nur die absolut notwendige Tätigkeit an den Tag legen. es ist was drann, nur leider werden die Mitarbeiter nicht ohne Autorität aktiver. Dieser Kreislauf kann eigentlich nur mit weniger Staat, weniger Abgaben, weniger Sozialabgaben, dafür aber mit mehr Netto-in-der-Tasche gebrochen werden. Nur wenn das gelingt, geht es aufwärts.
Rhum,
ich halte Lafontaine nicht die Stange aber finde ihn interessant. Er bietet sehr gute Analyse doch keine guten Lösungen. Deshalb war es richtig, dass Schröder rasch gehandelt hat.

Die Leute sind nach der Wende in Scharen rübergekommen, notgedrungenerweise, weil durch die 1:1 Umstellung die Industrie dort auf einen Schlag plattgemacht worden ist.


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