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Al-Qaida WTC Geständnis - 500 Beiträge pro Seite



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Hamburger Atta-Komplize bekennt sich zu WTC-Attacke

Zwei Mitglieder des Terrornetzwerks al-Qaida, darunter ein weltweit gesuchtes Mitglied der Hamburger Zelle, haben laut dem arabischen Sender al-Dschasira in Interviews zugegeben, dass ihre Organisation die Terroranschläge vom 11. September verübt hat.
Hamburg - Laut eigenen Angaben will der TV-Sender die beiden mutmaßlichen Terroristen im pakistanischen Karatschi befragt haben. In dem Video sollen die beiden Männer bestätigen, dass sie für das Terror-Netz al-Qaida an den Anschlägen in den USA beteiligt waren. Bei den beiden al-Qaida-Leuten soll es sich um die im Jemen geborenen Ramsi Binaschibh, der lange in Deutschland gelebt hatte, und Khaled al-Sheikh Mohammad handeln, den das FBI seit mehreren Monaten per internationalem Haftbefehl sucht.

Für die Fahnder weltweit wäre das Geständnis ein weiteres Puzzle-Stück auf dem Weg zur endgültigen Rekonstruktion der Anschläge. Denn Ramsi Binalshibh gilt für die deutschen Ermittler als enger Vetrauter der Hamburger Terror-Zelle um Mohammed Atta. Die Fahnder glauben sogar, dass er selber einen der vier Todes-Jets am 11. September lenken wollte. Der Jemenit scheiterte jedoch mehrmals daran, ein US-Visum zu bekommen. Binalshibh lebte gemeinsam mit Mohammed Atta und Marwan al-Schehhi, zwei der 19 Luftpiraten der September-Anschläge, in der Hamburger Marienstraße. Als Atta und Co. bereits in den USA zur Flugausbildung waren, versorgte sie Binalshibh aus Hamburg mit Geld. Kurz vor dem 11. September setzte er sich ins Ausland ab.

Gesichter nicht zu sehen?

Das Interview war Teil einer Dokumentation mit dem Titel "Top Secret", deren ersten Teil al-Dschasira am Donnerstag ausstrahlte. Kommenden Donnerstag soll der zweite Teil gesendet werden, darin seien die Geständnisse zu sehen. Das Gesräch mit den beiden vermeintlichen Terroristen führte der Journalist Josri Fuda. Wann er mit Binalshibh und Mohammad gesprochen hat, teilte der Sender nicht mit. Fuda sagte, die Interviewsequenzen umfassten die genaue Planung und Ausführung der al-Qaida-Anschläge.


Organisiert worden sein soll das Interview von einem Verbindungsoffizier der al-Qaida. Der Name des Offiziers wurde mit Abu Bakr wiedergegeben. Al-Dschasira-Journalist Fuda sagte, über Umwege durch die Stadt sei er in ein Appartmenthaus gebracht worden, wo er Schaibah und Mohammad getroffen habe.

In der Dokumentation werden die Gesichter der Interviewten angeblich nicht gezeigt. Die Bilder zeigten einen Mann, der barfuß und mit einem traditionellen pakistanischen Gewand gekleidet ist. Zudem war der Hinterkopf und Teile des Profils eines anderen Mannes mit schwarzem Bart und schwarzem Haar und dunkler Hautfarbe zu sehen.

Die US-Bundespolizei FBI zählt Mohammad zu den von ihr am meist gesuchtesten Terroristen und hat eine Prämie von 25 Millionen Dollar für Hinweise ausgesetzt, die zu dessen Ergreifung führen. Mohammad werde wegen einer Verschwörung gegen US-Fluggesellschaften auf den Philippinen 1995 gesucht, hieß es auf FBI-Website. Eine Verbindung Mohammads zur al-Qaida zieht das FBI auf seiner Internet-Seite nicht.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,212672,00.html


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