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DGAP-Ad hoc: Schneider Technologies <SRF>

SCHNEIDER Technologies AG

Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Im Rahmen der insolvenzbedingten Abwicklung beabsichtigt der Insolvenzverwalter der SCHNEIDER Technologies AG kurzfristig die Markenrechte der Schuldnerin zu verwerten. Erlöse fließen in die Insolvenzmasse und stehen den Aktionären nicht zur Verfügung.

Auch im Verkaufsfalle werden die Insolvenzgläubiger allenfalls eine sehr geringe Insolvenzquote erhalten.

Dr. jur. Michael Jaffé als Insolvenzverwalter über das Vermögen der SCHNEIDER Technologies AG Weinstraße 4 80333 München

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 06.09.2002

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WKN: 719340 ; ISIN: DE0007193401; Index: Notiert: Amtlicher Markt in Frankfurt und München; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf und Stuttgart

Autor: import DGAP.DE (© DGAP),13:29 06.09.2002

ist ja wohl nix neues in der Adhoc. Nix was bis jetzt noch nicht bekannt war.
Zur Laser Ag ist ja immer noch nichts bekannt. Heisst im Moment eigentlich nur, das der Schuldenstand mit dem Verkauf der MARKENRECHTE reduziert wird. Über Pachteinnahmen, Preise für den Warenbestand und der Produktionsgeräte ist nichts erwähnt. Auch im Bezug auf den Laser ist noch alles offen.....

das "kostjagarnix"
Gerade von Fincial Times Deutschland:

"ftd.de, Fr, 6.9.2002, 13:17
Chinesen kaufen insolvente Schneider Technologies

Der Pleite gegangene Heimelektronik-Hersteller Schneider soll vom chinesischen Elektronikkonzern TLC Holdings übernommen werden. TLC schafft sich mit dem Kauf das erste Standbein in Europa.

Wie Insolvenzverwalter Michael Jaffe am Freitag mitteilte, will TCL aus Hongkong die Produktion von Fernsehern am Schneider-Stammsitz in Türkheim im Allgäu wieder aufnehmen. Der endgültige Vertragsabschluss solle in den kommenden 14 Tagen erfolgen, sagte Jaffe. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Nach der jetzt unterzeichneten Absichtserklärung plane TCL, die Traditionsmarken Schneider und Dual wieder auf den Markt zu bringen. Mittelfristig könnten einige hundert Arbeitsplätze geschaffen werden.

Nach der weltweiten Partnersuche stehe Schneider - "nachdem uns alle bereits abgeschrieben hatten" - kurz vor einer Lösung, erklärte Insolvenzverwalter Jaffe. Die Vertragsunterzeichnung hänge noch von der abschließenden detaillierten Prüfung der Bücher ab. Zudem stehe die Zustimmung der Banken noch aus. Die Stadt Türkheim im Allgäu werde das erste Standbein der chinesischen TCL in Europa werden, hieß es weiter. Der Konzern wolle dort Fernseher und PCs produzieren.

Banken hatten Geldhahn zugedreht

Schneider hatte im Januar einen Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen beschäftigte zu diesem Zeitpunkt nach Angaben des mittlerweile zurückgetretenen Vorstands 700 feste Mitarbeiter und 150 Zeitarbeiter. Die Banken hatten dem Unternehmen, das zuvor schon mehrere Krisen durchstanden hatte, angesichts anhaltend roter Zahlen den Geldhahn zugedreht. An früheren Rettungsaktionen war auch die Landesanstalt für Aufbaufinanzierung des Freistaats beteiligt gewesen, die diesmal aber ebenfalls nicht mehr für eine weitere Unterstützung zu gewinnen war.

Der einst erfolgreiche Produzent von Hifi-Geräten, Fernsehern und Computern hatte mit Qualitätsmängeln zu kämpfen und sich zugleich bei der Entwicklung eines neuen Laser-Fernsehers verrechnet.

© 2002 Financial Times Deutschland"

Quelle: http://www.ftd.de/ub/in/1031131802799.html?nv=hpm



PS: Immerhin gibt Dr. Jaffé jetzt adHoc-Meldungen heraus. Ich hatte ihn schon mehrfach dazu aufgefordert und auf die Konsequenzen unterlassener adHocs hingewiesen.
wegen der AdHoc den Kurs ausgesetzt ???
kann ich mir eigentlich nicht vorstellen,
da kommt noch was ...
Anschienend hat Dr. Jaffé das direkt zur FTD gesagt. Wie kann er innerhalb von Stunden so grundverschiedende Meldungen abgeben?
tagchen - irgendwas ist faul im Staate Dänemark - ich blick langsam nicht mehr durch :rolleyes:
... läuft da jemandem der Kurs davon? ...wieso diese AdHoc??? ...wo er doch noch nichtmal die Gesamtschulden nennen will ??? ...hört sich ganz nach Befehlsempfänger an
Wir haben unsere Verbindungen aktiviert. Es wird spätestens nächste Woche eine Aufklärung der Sache geben.


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