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ANALYSE: HSBC sieht viele Unternehmen von einem Regierungswechsel profitieren Datum: 06.09.2002

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Nach Auffassung der Investmentbank HSBC Trinkaus & Burkhardt profitieren insgesamt mindestens 16 börsennotierte Unternehmen von einem möglichen Regierungswechsel am 22. September. Falls die CDU/CSU gemeinsam mit der FDP die Regierung übernähme, würden bei den Automobilherstellern vor allem Volkswagen AG daraus Nutzen ziehen, heißt es in einer am Freitag in Düsseldorf veröffentlichten Studie. Sie begründen dies vor allem damit, dass bei Aussetzung der 3. Stufe der Ökosteuer und versprochenen Einkommensteuersenkungen die Konsumenten ihre Ausgaben steigern würden, aber die Konsumquoten mittlerer und kleiner Einkommen höher seien als die bei größeren Einkommen. KONSUMWERTE EBENFALLS GEWINNER Auch Metro AG , KarstadtQuelle AG und die Douglas Holding AG stünden nach Auffassung der HSBC-Analysten auf Grund einer eintretenden Aufbruchstimmung und Steuersenkungen auf der Gewinnerseite. Bei den Pharmatiteln wären Altana , Merck & Co. Inc. und Schwarz Pharma unter den Profiteuren, wenn die Budgetierung im Gesundheitswesen abgeschafft würde. Bei den Versorgertiteln hätten E.ON und RWE gute Karten, da die Christdemokraten an der Kernenergie festhalten wollen. Auf die am Neuen Markt gelisteten Windenergie-Titel Nordex , Umweltkontor Renewable Energy AG , Plambeck Neue Energien AG und P& T Technology käme dann wahrscheinlich eine Flaute zu. "FINANZTITEL ALLGEMEIN BEGÜNSTIGT" Bei den Finanztiteln würden vor allem Allianz , die Münchener Rück , Deutsche Bank , die HypoVereinsbank , die Commerzbank und die AWD Holding sowie MLP profitieren. Die Finanzbranche werde insgesamt begünstigt, da CDU/CSU und FDP den Anteil kapitalgedeckter Verfahren an der Altersversorung erhöhen wollen. Die Riester-Renten-Produkte und Förderverfahren sollen unter einer schwarz-gelben Regierung zudem vereinfacht werden. Negative Auswirkungen hätte es hingegen, wenn Beteiligungsverkäufe wieder besteuert würden. Zu den potenziellen Verlieren zählt nach Ansicht der Analysten die Deutsche Post World Net AG , da die CDU/CSU das Briefmonopol zügiger abschaffen wollen. Auf die Deutsche Telekom werde ein Regierungswechsel hingegen "keine gravierenden Auswirkungen" haben, hieß es./ck/zb

Quelle: DPA-AFX


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