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Die Analysten von Consors Capital bewerten die MatchNet-Aktie (WKN 930129) mit "kaufen".

MatchNet plane das Update für Gay11.com im Herbst und JDate.com zum Jahresende. Diese Maßnahmen seien zu begrüßen, da hierdurch die Attraktivität der "sites" deutlich erhöht werde. Die Akzeptanz von JDate.com, schon bisher führendes online dating Portal der jüdischen Glaubensgemeinschaft in den USA, dürfte weiter gesteigert werden. Für Gay11.com erwarte man weiterhin signifikante Steigerungen der Mitgliederzahlen – unterstützt durch Marketing-Maßnahmen.

Hierdurch sollte es möglich sein, eine erfolgreiche Nischensite zu lancieren und Ende 2002/Anfang 2003 Mitgliedsbeiträge zu erzielen. Durch die Sondereffekte im zweiten Quartal dürfte MatchNet ihre Jahresprognose nicht mehr erreichen. Man gehe von folgenden Zahlen (in US-Dollar) aus: Umsatz 17,0 Mio. (2002e) - 22,8 Mio. (2003e); EBIT 1,9 Mio. (2002e) - 3,8 Mio. (2003e); Jahresüberschuss 2,5 Mio. (2002e) - 4,3 Mio. (2003e) und EpS (unverwässert) 0,14 (2002e) - 0,24 (2003e). Dennoch sei man überzeugt, dass das Geschäftsmodell - Fokussierung auf Nischen-Märkte - absolut intakt und richtungsweisend sei.

Die Analysten von Consors Capital betrachten die MatchNet-Aktie als fundamental unterbewertet und empfehlen sie mit einem Kursziel von 2,85 Euro zum Kauf.
das ist doch Humbug. Consors geht viel zu konservativ an die Rechnungen. Matchnet gewinnt zur Zeit >500.000 Mitglieder pro Quartal! Q3 wird einschlagen wie eine Granate! Lest doch mal den Q2 Report auf matchnet.com.!
Das sagt wohl alles :

Ressort: B l u e N e w s N e u e r M a r k t Deutschland Deutsch, 06.09.2002 10:59:27

Korrektur: Kommentar zu Halbjahreszahlen bei Matchnet PLC


Wien (BLUeBULL) – Durch einen Übermittlungsfehler kam es in der vergangenen Woche bei der Darstellung der Halbjahreszahlen des Internet-Partnerschaftsvermittlungs-Unternehmens Matchnet PLC zu einer teilweise nicht korrekten Darstellung, worauf uns das Unternehmen hinwies. Wir stellen dies in einer ausführlicheren Darstellung der Zahlen gerne richtig.

Matchnet hatte vor ziemlich genau einer Woche seine Halbjahreszahlen präsentiert: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2002 setzte das Unternehmen 7,801 Millionen US-Dollar um, das sind 83,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 4,215 Millionen US-Dollar entfielen dabei auf das erste Quartal (im Vorjahr 1,624 Millionen US-Dollar), 3,585 Millionen US-Dollar auf das zweite Quartal (im Vorjahr 2,637 Millionen US-Dollar). Für das zweite Quartal allein beläuft sich das Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur noch auf 36 Prozent, und während im vergangenen Jahr vom ersten zum zweiten Quartal hin eine Umsatzsteigerung von über 60 Prozent erzielt wurde, entwickeln sich im laufenden Jahr die Quartalsumsätze rückläufig: im zweiten Quartal 2002 erlöste man um 15 Prozent weniger als im ersten Quartal.

Das operative Ergebnis nach den ersten sechs Monaten des Jahres 2002 beläuft sich auf positive 674.000 US-Dollar, verglichen mit dem Minus von über sechs Millionen US-Dollar im Vorjahr eine durchaus erfreuliche Entwicklung. Im Vorjahr hatte das erste Quartal mit etwa 1,8 Millionen US-Dollar und das zweite mit über 4,2 Millionen US-Dollar zum hohen operativen Minus beigetragen. Im ersten Quartal 2002 hingegen war Matchnet operativ mit über 860.000 US-Dollar profitabel. Das zweite Quartal allerdings brachte operativ wieder ein Minus von etwa 190.000 US-Dollar – gegenüber dem Vorjahr zwar eine nennenswerte Verbesserung der Situation, sequentiell aber ein Schritt zurück.

Durch Zinseinnahmen in Höhe von über 200.000 US-Dollar allein im zweiten Quartal bleibt Matchnet dennoch ein Quartalsüberschuss von etwa 21.000 US-Dollar übrig. Damit kann Matchnet zwar zurecht behaupten, „weiterhin profitabel“ zu sein, allerdings hätte sich der eine oder andere Anleger unter dauerhafter Profitabilität sicher auch ein Ergebnis in der Größenordnung des ersten Quartals vorgestellt: damals blieb ein Überschuss von über 915.000 US-Dollar in der Kasse. Nun gut, vielleicht muss man bescheiden bleiben: schließlich stand vor einem Jahr an gleicher Stelle (nämlich beim Halbjahresüberschuss) ein Minus von über sechs Millionen US-Dollar zu Buche.

Zur Halbjahresbilanz ist anzumerken, dass man bei Matchnet seinen Cash-Bestand offenbar weitestgehend in Wertpapiere parken will – nachdem zum Jahreswechsel 4,8 Millionen US-Dollar investiert sind, sind es derzeit etwas über 8 Millionen US-Dollar; gleichzeitig nahm der effektive Cash-Bestand (Cash und Äquivalente) von über 2,7 Millionen US-Dollar auf nun 364.000 US-Dollar ab. Verbindlichkeiten gibt es keine nennenswerten, und auch beim Eigenkapital zeichnet sich in Bezug auf das Verhältnis zwischen Kapitalrücklage und kumuliertem Bilanzverlust eine leichte Entspannung ab: waren Ende 2001 noch 57,3 Prozent der Kapitalrücklage durch den Bilanzverlust vertilgt, sind es nun „nur“ noch 53,2 Prozent. Es bleibt zu hoffen, dass Matchnet tatsächlich profitabel bleibt – und möglichst bald an sein Ergebnis im ersten Quartal anknüpfen kann, damit die Anleger einmal wieder wenigstens etwas ruhiger schlafen können. /tk


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