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+++Das ist Schröders Aussenpolitik vom Wahlkampftruck und Saddam sagte Danke! - 500 Beiträge pro Seite



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Der Schaden ist groß!

Struck findet keine Zeit mit den Amis zu telefonieren, Schröder erwartet, dass Bush
ihn fragt, bevor er irgendwas unternimmt und Fischer joggt wahrscheinlich irgendwo
durch die Heide um drei Müslis zu überzeugen, dass der Balkankrieg notwendig war.

Man kann nur froh sein, dass europäische Politiker wie Chirac
wieder versuchen Deutschland mit ins Boot zu holen.


Schröder zerstört mit seinem Zick-Zack-Kurs, was in 50 Jahren
mühsam aufgebaut wurde!

Nur um drei PDS-Wähler zu gewinnen.

Schröder ist mit seinem NEIN für deutsche Militäreinsätze im Irak, auch mit UNO-Mandat, der
Allianz gegen den Terror in den Rücken gefallen.
Vielleicht erklärt dem Mann mal jemand, was das Wort Drohkulisse bedeutet!

Einen Fan mehr hat er jetzt auf jeden Fall: Saddam Hussein!

Man macht Aussenpolitik nicht vom Wahlkampftruck, Herr Bundeskanzler!

Aber vielleicht kapieren Sie das erst, wenn ihnen Saddam Husseins Atomraketen auf den Frühstückstisch knallen!


mfg
perkins
Hey perkins,

hast wohl nur Puts im Depot? Erkläre mir doch bitte mal welche Interessen Deutschland im Irak durchsetzen müßte und wofür es sich lohnen soll diesen Krieg zu unterstützen.
#3
Denkst du Terroristen machen vor Deutschland halt???

Stichwort: Heidelberg!!

Es geht um eine gemeinsame europäische Linie gegen den Terror zusammen mit
der UNO!

Mit seiner Pauschalbsage schwächt Schröder die gesamte Allianz!

mfg
perkins
Schröder lügt wie er es braucht,jetzt ist er nicht mehr gegen einen Krieg mit dem Irak, nur gegen einen Angriffskrieg.
Er war doch der führende Kopf in Europa als es gegen Afghanistan ging,Deutschland mußte unbedingt dabei sein.
Aus Wahlkampfgründen belügt der die ganze Menschheit.
Ich habe immer SPD gewählt,aber eine Schauspielgruppe als Regierung hat Deutschland nicht verdient.
Weg mit Rot- Grün.
Gruß Polono
#3

wieso puts?

die usa werden den krieg doch gewinnen.

calls sind da schon besser.

und das öl?

das haben dann doch die amis,

bzw. wird der ölpreis mittelfristig da bleiben wo er ist.

gruß.
@perkins

Keine Antwort auf meine Frage! Was haben wir davon? Der richtige Terror kommt erst nach Deutschland wenn wir diese idiotische Ami-Politik unterstützen, glaubst Du nicht?
schröder hat sich doch bis jetzt mit allen mitteln versucht rauszuhalten.

und was ist mit heidelberg?

hat das was genuzt.

gruß.
#6, ich glaube dass Du das falsch einschätzt. Wenn der Angriff über die Ticker läuft geht es erst mal so lange rasant runter bis die Folgen abgeschätzt werden können. Ich bin dann auf jeden Fall in Oel Calls und Index Puts investiert.
Also ich bin auch dafür, dass Perkins in den Irak miteinmarschiert! Die am lautesten schreien, müßten in der ersten Angriffsreihe stehen. Was meint Ihr, wie schnell dann Ruhe wäre.
Diese Panikmache! Was hat der Heidelberger Fall mit dem Irak zu tun?
Junge Buben, die noch nie einen Krieg erlebt haben, außer doofe Ballerspiele am PC! Ihr solltet erst nachdenken und dann posten! Oder einfach uns Erwachsene in Ruhe lassen mit Euren Kindereien.
Ach noch etwas: Egel ob Ihr mit Calls oder Puts spekuliert, ich wünsche allen Kriegsspekulierern Totalverlust. Während unschuldige Menschen wegen dem Ami-Cowboy sterben müssen, wollt Ihr damit noch Geld verdienen! Meistens sind das Wähler der Union, man sollte das C bei CDU/CSU wirklich langsam mal weglassen, denn mit christlich hat das nichtsmehr zu tun!
Ähm, #11, gehe ich recht in der Annahme dass Du in einem Boersen-Board postest weil Du gelegentlich Geld investierst?
Du gehst Recht in der Annahme, aber ich spekuliere nicht mit irgendwelchen Rüstungswerten und wenn ich noch so profitieren könnte. Das kann ich leider nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.
#11

1.ich wähle fdp
2.ich spekuliere nicht mit puts & calls

3.du glaubst schröder alles
4.wahlkampf zielt auf pds wähler
5.wenn die spd die wahl gewinnt, wird d. das erste land sein was die irakpolitik radikal ändert.(neue fakten,wird schröder sagen)

gruß.
Brief einer Soldatenfrau, Golfkrieg 1991

Wer zahlt den Preis für einen Irakkrieg?
"Es war eine Schlächterei"
betr.: "Thierse: US-Pläne bedeuten Angriffskrieg", "Schröder ringt um Lufthoheit", taz vom 3. 9. und 5. 9. 02

Ich bin die deutsche Ehefrau eines britischen Golfkriegsteilnehmers von 1991. Deshalb versuche ich, die Realitäten eines Krieges am Golf darzustellen. Dabei halte ich mich vielfach an Erfahrungen, die mein Mann und ich während der Operation Wüstensturm 1991 und in den Folgejahren sammelten und die auch die nachdrückliche Forderung der USA auf Immunität ihrer Soldaten gerade vor einem neuerlichen Angriff auf den Irak erklären.

Wahr ist, Saddam Hussein ist ein skrupelloser Verbrecher, der allerdings auch nach seinen Giftgasmorden an den Kurden 1988 von den USA in höchstem Maße subventioniert wurde. Fakt ist, dass die US-Regierung im Golfkrieg 1991 wissentlich Verbrechen gegen die eigenen Soldaten und Kriegsverbrechen gegen irakische Gefangene, Verwundete und die irakische Zivilbevölkerung zugelassen hat und die ehemalige UN-Botschafterin Albright den Tod von mehr als einer halben Million Kinder aufgrund von Sanktionen als "Preis, der es wert ist gezahlt zu werden", bezeichnete.

Während der ersten beiden Tage der Bodenoffensive setzten drei Brigaden der ersten US-Panzergrenadierdivision auf Panzer montierte "Pflüge" ein, um tausende irakischer Soldaten, zum größten Teil Verwundete nach einem amerikanischen Angriff, lebendig zu begraben. Oberst Anthony Moreno, Kommandeur der zweiten Brigade, gibt zu, dass über eine Länge von mehr als hundert Kilometern die Schützengräben der Iraker einfach verschüttet wurden. Um sicherzugehen, dass niemand der Verwundeten überleben würde, fuhr noch eine zweite Welle der "Bulldozer" über die mit Tonnen von Sand gefüllten Schützengräben.

In der Endphase des Bodenkrieges wurden tausende irakischer Soldaten, von denen der überwiegende Teil Wehrpflichtige teilweise noch im Kindesalter sind, regelrecht abgeschlachtet. Im April 1991 wurde dem Europäischen Parlament beschrieben: "Hunderte irakischer Soldaten begannen unbewaffnet mit erhobenen Händen auf die US-Stellung zuzugehen und versuchten sich zu ergeben. Die Einheit hatte jedoch Anweisung, keine Gefangenen mehr zu machen … Die Kommandeure eröffneten das Feuer, indem sie eine Anti-Panzer-Rakete durch einen der irakischen Soldaten schossen … Zu diesem Zeitpunkt begannen alle in der Einheit zu schießen. Es war ganz einfach eine Schlächterei."

Ein weiterer Vorfall ereignete sich zwei Tage nach Waffenstillstand. Es ist der von General Schwarzkopf genehmigte Angriff der 24. Panzergrenadierdivision der US-Armee auf irakische Soldaten. Das Gemetzel begann um 8.15 Uhr am 2. März 1991 und endete erst kurz nach 12.00 Uhr. Die Hellfire-Raketen der Apache-Hubschrauber leisteten ganze Arbeit. Sogar Sanitätsfahrzeuge mit Verwundeten wurden nicht verschont. Im Golfkrieg gab es auch die meisten "Friendly Fire"-Vorfälle des gesamten 20. Jahrhunderts, bei denen Soldaten eigener oder befreundeter Einheiten von den eigenen Leuten abgeschossen wurden. Trotz deutlicher Kennzeichnung auf den Dächern der gepanzerten Fahrzeuge sind so neun Freunde meines Mannes ums Leben gekommen. Sie sind von US- Flugzeugen beschossen worden.

Zehntausende alliierter Golfkriegsveteranen sind heute krank, über 4.000 schon gestorben. Ein neues Waffensystem wurde erstmalig im Golfkrieg von den USA und Großbritannien eingesetzt: DU-Munition mit abgereichertem Uran, seit 1978 im Arsenal der US Army. Bei den erkrankten ehemaligen Soldaten wird Uran im Körper nachgewiesen. Dieses Gift wirkt radioaktiv und erbgutverändernd und lähmt mit der Zeit die Muskeln des Körpers. Die Männer sterben oft am Zusammenbruch der Atmungsorgane. Trotz Drängens verschiedenster Veteranenvereinigungen und Wissenschaftler weigern sich die USA und Großbritannien, dieses Gift aus ihrem Arsenal zu nehmen. Skrupellos wurde es an Soldaten wie meinem Mann "getestet" und später nach Israel, Saudi-Arabien, die Türkei, Bahrein, Taiwan und Thailand exportiert.

Britische Soldaten wurden schon im Juni 1990, zwei Monate vor der irakischen Invasion in Kuwait, gegen Anthrax, also irakische biologische Waffen, geimpft. Zu diesem Zeitpunkt war der Krieg vermutlich schon beschlossen. Unter Androhung kriegsgerichtlicher Konsequenzen haben britische Soldaten im Golfkrieg Medikamente, die nicht in den Impfpass eingetragen wurden und die teilweise heftige körperliche Reaktionen bis hin zu Krampfanfällen auslösten, verabreicht bekommen. Dabei ging das Militär ziemlich skrupellos vor. "Ihr müsst dieses Zeug nicht nehmen", sagte der Offizier. "Aber wenn ihr dann bei einem Angriff krank werdet, stellen wir euch vors Gericht." Somit war die "Freiwilligkeit" der Soldaten gewährleistet. Die ehemaligen Golfkriegssoldaten geben schon lange nichts mehr auf den moralisch erhobenen Zeigefinger des Weißen Hauses.

Es geht nicht darum, Inspektoren, die von den USA 1998 vor der erneuten Bombadierung Bagdads abgezogen wurden, wieder einzusetzen. Es geht auch nicht darum, die irakische Bevölkerung von ihrem Joch zu befreien. Unsere Erfahrung mit dem Pentagon und dem britischen Verteidigungsministerium lässt uns glauben, dass der wahre und einzige Grund für eine Intervention im Irak machtpolitische Expansionspolitik ist: die Kontrolle über eine der erdölreichsten Gegenden der Welt. Dafür geht man über Leichen, auch wenn es die eigenen Leute sind! TINA ELLIS, Rietberg

TAZ
@schockwellenreiter:

zu Deinen 5 Punkten
1. besser FDP als Union
2. ..dann gehörst Du auch nicht zu denen, denen ich einen Totaslverlust wünsche
3. ich glaube Schröder nicht alles, aber ich halte ihn für den besseren Kanzler und bin überzeugter Sozialdemokrat und halte das Solidarprinzip der SPD schon immer für wesentlich christlicher als das scheinheilige C der Union.
4. Die PDS könnte die Wahl entscheiden, aber ich sehe nicht, dass Schröder die PDS im Wahlkampf unterstützt.
Ich persönlich bin auch der Meinung, dass die PDS mit ihrer jungen Parteiengeneration nichts mehr mit der SED zu tun hat. Sollte dies der Fall sein, dann hat unsere Demokratie genug Schutzbarrieren eingebaut. Du als Liberal-Wähler solltest gegenüber der PDS auch wenigstens etwas liberaler sein.
5. Schröder hat eindeutig gesagt, dass er einen Angriff auf den Irak unterstützt, sobald Fakten vorliegen, die beweisen, dass Saddam ABC-Waffen herstellen läßt. Auch wenn Bush noch so trommelt, das ist noch nicht bewiesen.
Ein Krieg sollte immer die ultima ratio sein.
@ Perkins #4

Was hat die Heidelberg mit Hussein/Irak zu tun???
Das war dort ein durchgeknallter Spinner!! Ind kein Iraki sondern Türke! Seine Freundin ist Amerikanerin und arbeitete als Zivilangestellte in einem US-Militär-Stützpunkt!

Sollen wir deshalb Hussein angreifen??? Erklär mir beitte den zusammenhang - versteh` ich nämlich nicht!

Kostolany
#13, hättest Du moralische Bedenken wenn Du Dein Depot jetzt mit Oel-Calls und Dax-Puts absicherst?? Ich teile Deine Sichtweise zu Rüstungswerten, aber das hat überhaupt nichts mit der Absicherung des Depots zu tun. Ich denke dass kleine Würstchen wie wir ohnehin den Spielchen der Politiker ausgesetzt sind.
#7
"Der richtige Terror kommt erst nach Deutschland wenn wir diese
idiotische Ami-Politik unterstützen, glaubst Du nicht?"

Was ist denn der richtige Terror??

Heidelberger Innenstadt in Schutt und Asche oder
erst ein Flugzeug im Brandenburger Tor?

#10
"Diese Panikmache! Was hat der Heidelberger Fall mit dem Irak zu tun?"

Du liest wohl keine Zeitung!
Man kann doch diese Themen nicht voneinander trenn!



mfg
perkins
Von Deutschem Boden soll nie wieder Krieg ausgehen!

Ich bin so froh, daß sich Deutschland nicht am 3. Weltkrieg
beteiligt.

Zwei waren genug.
klar les` ich Zeitung! Du auch??? Wohl nicht, sonst würdest du nicht solche Verbindungen herstellen!

Nochmal: was hat ein einzelner Spinner in Heidelberg mit Hussein/dem Irak zu tun??
Weil hier jemand ne Bombe baut kann man doch nicht irgendeinen Staat angreifen der einem nicht passt!

Um eine klarzustellen: ich hab keinerlei Sympatien mit Hussein aber hier hat das eine nichts mit dem anderen zu tun!

Das zu behaupten ist schlichtweg aberteuerlich!
warum man wegen eines sinners in Heidelberg nun den Irak angreifen muss, verseh ich auch nicht wirklich!

Perkins, findest Du nicht auch dass es, da eine Verbindung zu konstruieren, etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen ist??
Historisches Schicksal! Deutschland steht anscheinend "immer" auf der falschen Seite!! "Wer seine Freunde in der Not verlässt, hat bald keine mehr!" So einfach ist das. Wir haben es den Amerikanern zu verdanken, dass wir die Freiheit besitzen "hier" überhaupt "unsere" Meinung sagen zu dürfen!!
@ Octavian

Melde dich doch freiwillig, falls es zu einem Einsatz der Bundeswehr im Irak kommt !
@Octavin

Welche Not der USA meinst du ?
Vielleicht zu wenig Macht , zuwenig Öl ?
Die Bundeswehr ist doch gar nicht in der Lage, dort zu kämpfen, weder von der Ausbildung noch vom "Gerät" her! Ich hoffe nur, dass all diejenigen, die jetzt gegen einen Einsatz der Amerikaner dort sind, nicht um Hilfe schreien (bzw. bitten), wenn sie vom Terror betroffen sind und keiner ist da, der ihnen hilft!
perkins hat recht.

oder sollen wir - und das ist vielleicht die Absicht von
Schröder - zu verbündeten von Saddam werden.
Wenn wir uns nicht beteiligen - auch bei einem UNO-Beschluß)
dann könnte vielleicht der Terror an Deutschland vorüber-
gehen - das ist wohl die Denkweise der SPD und Grünen.

Aber ich denke an alle Menschen. Ich dachte auch an die
unterdrückten in Afghanistan. Genauso werden die normalen
Irakis unterdrückt. Macht das Sinn hier ewig zuzuschauen?

Hussein ist ein Diktator. Er hetzt alle gegen den Westen
auf und bastelt an der A-Bombe. Wo verdammt nochmal bleibt
Euere Einsicht - es kann so nicht weitergehen.

Und mit einem Diktator verhandeln - das würde heißen
Hr. Hussein verlassen Sie das Land.....ich glaube es ist
doch nachvollziehbar, das Hussein niemals aufgeben kann,
wenn er seine Haut retten will.

Denkt doch mal drüber nach !
Je blöder, desto patriotischer
Und Mehrheiten kriegt man mit Patrioten...leider
Wahrlich ein intellekuelles Statement! Nehme an - Abitur an einem deutschen Gymnasium!?
@Octavin
Du kannst dich auch zur Fremdenlegion melden, die sind überall dabei !

und nochmal :
Welche Not der USA meinst du ?
@chaggh
wenn du keien dritten Weltkrieg willst, dann muß du auch
zustimmen, daß die größte Gefahr für einen 3. Weltkrieg
von Saddam Hussein ausgeht.

ich bin kein Bush-Fan - aber ich bin überzeugt dass er
in diesem Punkt richtig handelt.
@Octavian

Volle Zustimmung!
Aber wie es halt so ist! Für diese Meinung wird man schon gleich beleidigt!
Die Entgleisungen von Stiegler diese Woche!
Man muß sich langsam wieder schämen!

#22
Einzeltäter, einzelner Spinner!???

Ihr braucht auch nen Rechenschieber um 1 und 1 zu addieren!

Die Schulen in Bayern und Baden-Württemberg sind zwar ausgezeichnet, aber
auch da lernt man noch nicht wie man Bomben und elektronische Zünder
baut und die entsprechenden Chemikalien verarbeitet!

Der "Einzeltäter" in Heidelberg hat wohl nur nen Volksschulabschluß!
Ohne Anleitung ist das wohl kaum zu schaffen!

Aber wenn man bedenkt, dass hier schon einige
mit den einfachsten Prozentrechnungen Schwierigkeiten haben,
wundert`s mich nicht, dass die glauben, dass ein Hauptschüler sich im
Keller ne 130Kilo-Bombe bastelt!

Das richtige Publikum für Gerd und seine Show!

mfg
perkins
Wenn Bush das wirlich will, hätte es beim Golfkrieg passieren müssen.
Der Kapitalismus ist am abkacken und ist nur durch einen
3. WK zu retten...
...und das ist das einzige, was Bush als Handlanger durchführen will.
@CBR900RR Da gibt es wohl keine Diskussionsebene mehr, denn wer die Geschichte einigermaßen kennt, wird wohl kaum zu "deinen" Schlüssen kommen können! Entschuldige, auch wenn es etwas arrogant klingt!
Ist mir klar, die USA sind eines der selbstlosesten Länder der Erde,(Das beweist die Geschichte) so gesagt die Mutter Theresa unter den Staaten!
Ich würde dir empfehlen, im Internet mal nach Informationen über den Terror, über die Geschichte des Iraks und die Ereignisse des 11. September zu suchen! Die "Not" besteht darin, zu verhindern, dass diese Waffen (des Iraks)gegen andere Staaten eingesetzt werden.!! Um dir bei der Stichwortsuche zu helfen: Appeasement-Politik, Münchner Abkommen - als Beispiel dafür, wohin es führen kann, wenn man Diktatoren "glaubt", Saddam Hussein, Baath-Partei, Sunniten-Schiiten, Iran-Irak-Krieg, Kuwait, bakteriologische, atomare und chemische Waffen, Kurden usw. Aber: du bist mit deinem Wissen nicht alleine!
Oktavian...und warum wurde Hussein nicht beim Golfkrieg beseitigt???????????????
Weil er eine Figur ist, die der Ami noch braucht ;)
Es geht doch auch noch gar nicht darum, deutsche Soldaten in den Irak zu schicken,
sondern Saddam Hussein gegenüber Einigkeit zu demonstrieren und ihm gegenüber eine
Drohkulisse aufzubauen!

Im europäischen Rahmen mit der UNO!


Aber das hat Schröder offenbar nicht begriffen! Leider!
Historischer Unfug! Entschuldige! Es war im Rahmen der UN politisch nicht durchsetzbar! Nochmals der Hinweis: schau im Internet auch unter Golf-Krieg nach!
Als wenn sich der FBI bzw. CIA jemals um die UN geschert hätte :laugh::laugh:
Oktavian...bist du wirklich so blauäugig :D
@Octavian
zu #35,
ich kann dich beruhigen, es klingt gar nicht arrogant! :D
Nicht blöd genug auf die Gerd-Show reinzufallen!
Karpfenkarl, der Schlauste im Teich!
Na klar!

:laugh:
würde gerne noch einmal "blauäugig" sein! Aus dem Alter bin ich leider raus! Deine "Weltanschauung" ist mir durchaus "bekannt". Ich hoffe nur, für uns alle,dass unsere Außenpolitik nicht davon bestimmt wird. Die Folgen betreffen uns alle!
Perkins...nur mal zur Klarstellung:

Die ganzen Politfuzzis und -Clowns gehn mir am A..... vorbei;
egal welcher Coleur. Wie haben hier eh ´ne Parteiendiktatur.
Die Parteifunktionäre haben sich den Staat mit Haut und Haaren einverleibt.
Und alles wegen der praktischen Zweitstimme ;)
perkins, kleiner demagoge.
mutig, mutig... anders kann man schröder nicht finden, wenn er nicht in das kotau-konzert, das die clique hinter bush angeordnet hat, verfällt. ... sofern er es durchhält. du denkst in kategorien, die mir nur ein müdes lächeln abringen können....

wenn du nur annähernd begreifen würdest, welche mächte da im begriff sind, den dritten weltkrieg unter allen verbiegungen der wahrheit endlich endlich in szene zu setzen, dann würdest du vor entsetzen dein schandmaul nicht mehr schließen können.

dümmer gehts nümmer :mad:
" welche mächte da im begriff sind, den dritten weltkrieg unter allen verbiegungen
der wahrheit endlich endlich in szene zu setzen, dann würdest du vor entsetzen dein schandmaul nicht mehr schließen
können."

Lass uns doch an deinem Wissen teilhaben, Antigone!
#50...so ist es leider :(
Und Leute wie Perkins werden bei dieser Entwicklung gerne benutzt ;)
@Perkins

klar lernt man das nicht in der Schule - aber es gibt im Internet/Newsgroups hunderte von möglichkeiten an derartige Anleitungen heranzukommen! Überhaut kein Problem!
Mich würde ja mal brennend interessieren wie die Polizei in BW bzw. der BND ihm auf die Schliche gekommen sind. Die Bombe war ja beieits einsatzbereit und sollte in den nächsten Tagen `hochgehen`!
Wie merkt die Polizei was ich allein in meinem Keller bastle?
mal ne hyptohetische frage:

wenn deutschland sich an einem präventivschlag gegen den irak beteiligt, dann befinden wir uns doch de facto mit dem irak in einem krieg den wir mit angefangen haben.
stimmt doch, nicht oder?

warum sollte saddam dann nicht eine mittelstreckerakete mit chemischen oder biologischen kampfstoffen nach berlin schicken?

ok, genfer konvention und so, aber wenn wir das völkerrecht mit nem angriffskrieg brechen, wieso sollte saddam sich dann an sowas halten, wobei er sich ja schon früher nicht dran gehalten hat?

fragend,

deathangel
....

Die Argumentation der USA, Saddam Hussein halte Massenvernichtungsmittel bereit, sei eine Gefahr für den Weltfrieden...
...ist falsch. Sie haben etwas gehabt, aber das ist alles zerstört. Die USA haben den Irak ja selber mit "kritischem Uran" bombardiert, und das ist Massenvernichtung. Es geht um das, was die Psychologen "Projektion" nennen.

Projektion?
Das Problem sind nicht die Massenvernichtungswaffen. Die USA haben eine Liste von Grundsätzen. Die ist lang und nicht öffentlich. Man muss zum Beispiel wissen, was JCS 570/2 ist.

Was ist das?
Ja, sehen Sie. Das ist die strategische Bibel der USA von 1944. Sie skizziert die Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg, und alles, was dort steht, haben sie umgesetzt.

Wollen Sie damit sagen, dass sich an der Zielsetzung der amerikanischen Aussenpolitik seit sechzig Jahren nichts geändert hat?
Überhaupt nichts. Alles nur eine Frage von Gelegenheit und Möglichkeit. Die geopolitische Doktrin der USA seit Anfang des Jahrhunderts lautet: Wer Osteuropa beherrscht, beherrscht Zentralasien, wer Zentralasien beherrscht, beherrscht Eurasien. Und wer Eurasien beherrscht, beherrscht die Welt. Die Welt beherrschen bedeutet zweierlei: den Welthandel kontrollieren und militärisch dominieren. Dafür standen das World Trade Center und das Pentagon. Die amerikanische These, die Anschläge hätten sich gegen die westliche Zivilisation gerichtet, ist nicht stichhaltig. Es ging ganz konkret gegen die ökonomische und die militärische Dominanz Amerikas.

Also kein Kampf der Kulturen?
Die Amerikaner sind überzeugt, sie seien von Gott auserwählt und die USA seien ein gelobtes Land. Gegen dieses gelobte Land Gewalt auszuüben, ist ein Verbrechen gegen Gott. Bisher haben dies nur zwei Mächte gewagt: die Japaner und die Terroristen. Bei Japan endete es mit zwei Atombomben, deshalb ist es wahrscheinlich, dass es auch diesmal mit Atombomben enden wird. Mit göttlichen Waffen.




auszug aus einem interview mit den friedensforscher john galtung in der weltwoche.ch


das geplante attentat in heidelberg ist, das sollte man zugeben, dilletantisch in szene gesetzt. bevor man ins grosse geschrei über bedrohung verfällt, sollte man sich einige fragen stellen.

by the way:
hollywood zeigt seit dem 11. september übrigens mehr horror-, kriegs- und gewaltfilme als je zuvor. das personal hat nicht gewechselt. es sind nicht etwa muslime, was man nach dem 11.9. meinen könnte. die täter sind nach wie vor deutsche..
Ja klar und die Fachsudrücke, die da verwendet werden kennt
natürlich jemand mit dieser Schulausbildung!

Und ne Beschreibung findet man in jedem Fremdwörterlexikon
mit Bild selbstverständlich!

Na klar!!

Sagt mal wie dämlich muß man sein sowas zu glauben!
@Perkins

bist Du eigentlich komplett bescheuert??? wenn ich deinen müll hier lese komme ich zu der erkenntnis: JA!!

Mann kann das allgemeinverständlich erklären. Weisst Du wie einfach es ict einen Sprengsatz zu bauen!
das könnest vielleicht sogar du!
Naja vielleicht überschätze ich dich da- gut möglich!
Jeder der nicht komplett verblöder ist könnte dies bausen - es geht nicht um eine lasergesteuerte Interkontinentalrakete sondern um einen einfachen sprengsatz! -Du verstehen???
Wenn mich berufene Münder schon "an Hollywood"
erkennen lassen wollen, wie böse die USA sind,
kann ich mich mich ja gleich bei der nächsten KPD-Veranstaltung über die Wahrheit informieren lassen.

Am besten finde ich allerdings die Einstellung
"der Terror ginge erst richtig los, wenn wir und den USA anschließen."

Das ist so, wie wenn mich jemand an Leib & Leben bedroht
und ich ihn gewähren lasse, damit´s nicht noch schlimmer
wird.

Die Einstellung hat die Evolution schon immer und zu recht
mit dem Untergang honoriert.

-SL-
In der Parteizentrale der SPD jubelt man schon: "Hurra, es ist Krieg"

Erler, außenpolitischer Sprecher der SPD hat dies nochmals untermauert.


ARD Teletext S.120 vom 07.09.2002

tagesschau
SPD bedingt bereit für Irak-Krieg

Der außenpolitische Sprecher der SPD, Erler, hat in einem Zeitungs-Interview klargestellt, dass die SPD einen Irak-Krieg nur dann ablehnt, wenn es sich um einen Angriff mit dem Ziel eines
Regimewechsels handelt.

Für das Ziel, UN-Waffeninspektionen im Irak zu ermöglichen, sei die Regierung hingegen auch bereit, sichmilitärisch zu engagieren, sagte Erler dem Blatt.
mich wundert es schon, dass es massenhaft Verschwörungstheorien gibt, bei denen immer wieder die USA eine Schurkenrolle spielen.

Aber vergleichbare Bösartigkeiten traut man dem Irak bzw. seinen "Herrschern" nicht zu?

Ist schon ein wenig seltsam, welches Menschenbild Leute haben.
... und wer sich mit eigenen Augen von diesem "Sinneswandel" (oder war`s seinerzeit wieder mal nur ein Formulierungstrick, um ein paar Pazifisten zusätzlich für den eigenen Machterhalt bei der PDS abzufischen) überzeugen möchte, klickt: http://www.zdf.de/ZDFde/mediathek/ZDFde_md_videotext/0,1909,… (Viedeotext-Tafel: 122)
@spekulump

nein, wenn wir uns den usa bei einem angriff auf dem irak anschliessen, dann geht nicht der terror erst richtig los. dann befinden wir uns in einem krieg mit einem durch dikatur unterdrückten, aber immernoch souveränen staat. das ist ein qualitativer unterschied.

und (siehe #54 von mir) wenn wir uns mit dem irak im krieg befinden, wieso sollte saddam dann nicht uns auch direkt angreiffen wenn er die möglichkeit (sprich trägerraketen für seine waffensysteme) dazu hat?

versteh es nicht als eine "raushalten, damit es nicht noch schlimmer wird" mentalität, sondern eher als eine kritische und imho auch berechtigte frage.

regards,
deathangel
Das Pentagon will für bessere Propaganda sorgen

Florian Rötzer 20.02.2002
Mit einer neuen Abteilung will das US-Verteidigungsministerium vielleicht auch mit gefälschten Nachrichten die Medien und damit die Öffentlichkeit manipulieren

Propaganda, Beeinflussung der Medien, Streuung von Nachrichten im eigenen Interesse und insgesamt "psychologische Kriegsführung" sind natürlich keineswegs neue Strategien von Regierungen, sowohl die Bürger der eigenen Nation, als auch die von feindlichen Staaten zu manipulieren. Die US-Regierung scheint jetzt die gezielte Manipulation der öffentlichen Meinung allerdings mit einem vom Pentagon nach dem 11.9. geschaffenen "Office of Strategic Influence" noch stärker als bislang forcieren zu wollen und schlägt auch hier wieder eine Bahn ein, die bereits ausgiebig in der Hochzeit des Kalten Krieges beschritten wurde.



Psychologische Kriegsführung oder der Kampf um den Verstand und den Willen der Menschen


Eine zentrale Aufgabe der CIA im Kalten Krieg bestand in der Ausführung der Propaganda. Dazu gehörten alle Tätigkeiten, die "der Verbreitung gewisser Meldungen oder einer bestimmten Doktrin" dienen: "Dies wurde mit Hilfe einer bestimmten Form der Berichterstattung oder mittels spezieller Debatten oder Aufrufe bewerkstelligt, die darauf angelegt waren, die Denk- und Verhaltensweisen einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe gezielt zu beeinflussen" (Direktive des Nationalen Sicherheitsrates vom 10. Juli 1950). Die "psychologische Kriegsführung" sollte im Speziellen mit nicht-militärischen Mitteln "ausgewählte Meldungen beziehungsweise ein bestimmtes Gedankengut vermitteln ...., um so Meinungen, Sichtweisen, Gefühle und das Verhalten ausländischer Gruppen in einer Weise zu beeinflussen, dei das Erreichen nationaler Ziele fördert".

Der "Kampf um den Verstand und den Willen der Menschen", den Präsident Eisenhower mit der psychologischen Kriegsführung gewinnen wollte, führte 1951 zur Schaffung des Psychological Strategy Board (PSB), das Strategien entwickeln sollte, wie man die Öffentlichkeit manipulieren könne, ohne sich den Anstrich eines totalitären Regimes zu geben. So wurde beispielsweise der "Kongress für kulturelle Freiheit" geschaffen, über den Medien, Kongresse, Ausstellungen und sogar Konzerte, auch Preise und Stipendien finanziert wurden. Man versuchte seinerzeit, vornehmlich die nicht-kommunistische Linke zu umgarnen. Das wurde allerdings Präsident Johnsohn 1967 zuviel, der nach dem Bericht des Katzenbach-Ausschusses verlangte, dass keine verdeckten finanziellen Unterstützungen mehr an Bildungseinrichtungen oder private Organisationen gehen sollten, woraus der CIA aber geschlossen haben soll, man könne weiterhin kommerzielle Organisationen oder internationale Organisationen mit Sitz im Ausland Gelder zukommen lassen.

In den 80er Jahren aber dachte man unter der Präsidentschaft von Ronald Reagan, in vielem Vorbild von Bush jr., wieder über die direkte Beeinflussung der öffentlichen Meinung nach. Zunächst hieß das Programm "Project Truth", später "Project Democracy", das von einem ehemaligen CIA-Mitarbeiter, Walter Raymond, geleitet wurde. Ziel dieser Projekte war nicht nur die Öffentlichkeit im Ausland, sondern auch die Meinungsbildung im eigenen Land sollte beeinflusst werden. So wollte man unter anderem die Haltung der Menschen zur Unterstützung der verdeckten Aktionen in Nicaragua durch die Reagan-Regierung "korrigieren".

Es ist also keineswegs so, wie uns ein Journalist in der [1]Süddeutschen etwas blauäugig einreden will, dass die Amerikaner erst spät das Instrument der Desinformation entdeckt haben sollen: "Diese dereinst vom sowjetischen Geheimdienst KGB perfektionierte Methode der Desinformation war von den Amerikanern stets beklagt worden; inzwischen scheint man sich - nach dem Motto: `Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen` - von ihrer Wirksamkeit überzeugt zu haben."


Information Operations: aggressive und defensive Propaganda


Nach dem Kalten Krieg wurde die psychologische Kriegsführung vom Pentagon in das umfassendere Konzept der [2]Information Operations (IO) eingeordnet. Dazu gehören offensive und defensive Maßnahmen, um "feindliche Information und Informationssysteme" zu beeinflussen und die eigenen Informationen und Informationssysteme zu verteidigen. Als Ziele der IO wird die Beeinflussung der "menschlichen Führung und der menschlichen Entscheidungsprozesse eines Gegners oder eines möglichen Gegners" verstanden. IO [3]umfassen "psychologische Operationen, physische Zerstörung, elektronische Kriegsführung (EW), Angriffe auf Computernetze und deren Verteidigung, militärische Täuschung, Gegenpropaganda, Gegentäuschung, Informationssicherung (IA), Operationssicherheit (OPSEC) und Eindringen in Computer". Dabei sollen die IOs mit damit verbundenen Aktivitäten wie der "internationalen öffentlichen Information" (IPI) synchronisiert werden, um "Informationsthemen zu unterstützen, feindlicher Propaganda entgegen zu steuern, ausländische Rezipienten günstig zu beeinflussen und alliierte oder neutrale Rezipienten zu informieren".

Während aber die Ziele der IPI bis vor kurzem zumindest noch nicht direkt unter die IO-Strategien fallen sollte, sondern als komplementäre Verbreitung von "genauen und tatsachengetreuen" Informationen verstanden wurden, scheint nach dem 11.9. ein Umsetzen im Pentagon eingesetzt zu haben. Still und leise wurde ein "Office of Strategic Influence" eingerichtet, das neben den International Information Programms ( [4]IIP des Außenministeriums, dem vom Weißen Haus eingerichteten "War Room" und den bereits bestehenden [5]News-Sites des Verteidigungsministeriums für die Lancierung gefälschter Nachrichten zuständig sein soll.

Schon im Oktober hatte das Pentagon, um den Krieg in Afghanistan besser zu verkaufen und das eigene Image zu polieren, die Werbeagentur [6]Rendon Group für 100.000 Dollar monatlich engagiert ( [7]Werbeagentur soll für besseres Image sorgen). Vor allem, weil das amerikanische Vorgehen gegen den Terrorismus muslimischer Prägung in der arabischen Welt nicht gut ankam, sollte das PR-Unternehmen hier helfen, die Einstellung der Menschen zu ändern. Rendon hat zu Beginn der 90er Jahre bereits für die Regierung von Kuweit gearbeitet, aber auch zusammen mit dem CIA für die irakanische Oppositionsgruppe Iraqi National Congress, die im Zuge der womöglich geplanten Angriffe wieder interessant als ein irakisches Äquivalent für die Nordallianz wird. Offenbar war das Ergebnis des ersten Vertrags, das nun Rendon wiederum im Auftrag des Pentagon weiter zusammen mit der geheim operierenden PR-Abteilung arbeiten soll.


Vorbild: Golfkrieg I?


Möglicherweise hat das Pentagon einen Mediencoup der Art im Auge, wie er bereits für den Golfkrieg 1991 erfolgreich geschmiedet wurde. Schon vor dem Krieg gegen den Irak hatte die Organisation Citizens for a Free Kuwait 1990 PR-Agentur [8]Hill and Knowlton engagiert, um der militärischen Befreiung Kuweits Nachdruck zu verleihen. Die Organisation wurde wieder von der kuweitischen Regierung finanziert, die das gerade Gegenteil einer demokratischen Regierung war.

Die PR-Agentur schaffte es, ein fünfzehnjähriges kuweitisches Mädchen, die Krankenschwester "Nayirah", am 10. Oktober vor dem Menschenrechtsausschuss in einer öffentlichen Anhörung darüber berichten zu lassen, dass irakische Besatzer angeblich mit Gewehren in Krankenhäuser eingedrungen und Säuglinge aus den Brutkäsen geholt und auf den kalten Boden geworfen oder verkauft hätten. Die Agentur ließ von der Aussage einen Film herstellen, der dann an Sender verteilt wurde, die diesen auch brachten und Entsetzen bei den Zuschauern auslösten. Zudem gelang es der Agentur, während der Sitzung des Sicherheitsrats der UN am 27.11. Bilder von angeblich gefolterten Kuweitis an den Wänden zu präsentieren und angebliche Zeugen aussagen zu lassen. Zwei Tage später setzte der Sicherheitsrat dem Irak ein Ultimatum für den Rückzug aus Kuweit.

Im Januar hatte man dann, um den Beginn des Kriegs zu beschleunigen, die Zahl der getöteten Säuglinge bereits auf 312 erhöht, wie vor dem außenpolitischen Ausschuss des US-Kongresses berichtet wurde. Auch Amnesty International übernahm ebenso wie der Großteil der Medien diese Zahl ungeprüft. Präsident Bush sen. berief sich auf diese Geschichte, die Medien wiederholten sie beständig. Acht Tage nach der Sitzung begann am 16. Januar 1991 die Bombardierung um drei Uhr Morgens am Golf und 19.00 Uhr in Washington, also zur besten Sendezeit. Später stellte sich heraus, dass "Nayirah" die Tochter des kuweitischen Botschafters in Washington und die Story eine Fälschung war, die allerdings den Beginn des Kriegs entscheidend legitimierte.


Das Office for Strategic Influence


Auch wenn nach Angaben der [9]New York Times und der Sprecherin des Pentagon, Victoria Clarke, noch nicht entschieden wurde, wie das Office for Strategic Influence arbeiten soll, so hat man bereits unter der Leitung von Simon Worden, einem ehemaligen Astrophysiker, der von der Nasa zur Air Force übergewechselt ist und dort neben IO vornehmlich für die Militärstrategie im Weltraum zuständig war, begonnen, Pläne für künftige Kampagnen auszuarbeiten, die auf ausländische Medien und das Internet ausgerichtet sind und auch verdeckte Operationen beinhalten. Neben "weißer" Propaganda, die auf Tatsachen beruhe, werde man auch "schwarze" Kampagnen mit gefälschten Informationen durchführen, die man beispielsweise über Personen oder Organisationen an die Medien bringen will, die angeblich in keiner Beziehung zum Pentagon stehen. Gedacht wird auch daran, Journalisten, Politikern oder Meinungsführern Emails von einer fingierten .com-Adresse zu schicken, in denen für die Politik der USA geworben oder Regierungen anderer Länder kritisiert werden.

Mit der neuen Abteilung soll auch das im Oktober 2001 im Weißen Haus eingerichtete [10]Büro für Terrorismusabwehr unter der Leitung von General Wayne Downing zusammenarbeiten, aber auch militärische Abteilungen wie das Psychological Operations Command der Army, das während des Afghanistankriegs Flugblätter und Radios über dem Land abgeworfen und Radioprogramme gesendet hatte, um die Taliban-Kämpfer zu überzeugen, dass sie sich besser ergeben ( [11]On Air: US-Propaganda für Afghanistan). Ob diese PsyOp überzeugt hat, ist allerdings unbekannt.



"Our forces are armed with state of the art military equipment. What are you using, obsolete and ineffective weaponry? Our helicopters will rain fire down upon your camps before you detect them on your radar. Our bombs are so accurate we can drop them right through your windows. Our infantry is trained for any climate and terrain on earth. United States soldiers fire with superior marksmanship and are armed with superior weapons."
Auszug aus einem US-Flugblatt aus der Serie The Partnership of Nations is here to help





Offiziell ist es dem Pentagon oder der CIA verboten, auf amerikanische Medien und Bürger einzuwirken. Angeblich wolle man so, wie eine Quelle aus dem Pentagon [12]CNN versicherte, nur internationale Medien beeinflussen, und man habe keine bestimmten Pläne, Informationen zu fälschen. Da aber die Operationen sowieso im Geheimen ausgeführt werden, dürfte sich das auch höchsten durch Zufall herausstellen. Und natürlich können auch amerikanische Medien, wenn sie auch nicht direktes Ziel der IOs sein mögen, gefälschte Nachrichten übernehmen, wenn sie denn interessant erscheinen. CNN, spätestens seit dem 11.9. als staatstreues Medium fungierend, übt erstaunlicherweise nicht auch nur eine Spur direkter Kritik an dem geplanten Vorgehen, das offensichtlich die Pressefreiheit zu manipulieren sucht.

Offensichtlich aber gibt es, wie die New York Times berichtet, auch noch Kritiker innerhalb des Pentagon, die davor warnen, dass die geplanten Aktivitäten der neuen Abteilung illegal sein könnten, diese überdies zuviel Macht bekommen würde, wenn sie nicht nur für Propaganda und gefälschte Nachrichten, sondern auch für Angriffe auf Netzwerke zuständig wäre. Stellt sich heraus, dass das Pentagon Informationen fälscht, dann könnte auch dessen Glaubwürdigkeit noch stärker als bislang in Frage gestellt werden. Insbesondere wird natürlich davor gewarnt, dass auch die "freundlichen" Regierungen solchen Aktivitäten nicht besonders aufgeschlossen gegenüber stehen werden.

Ganz offensichtlich ist das Office for Strategic Influence Ausdruck dafür, dass man das bislang für internationale Nachrichten zuständigen Außenministerium entmachten, auch hier die Souveränität gegenüber den Alliierten und befreundeten Ländern durchsetzen und überhaupt stärker, jeder Kritik und Rechenschaft entzogen, im Geheimen arbeiten will. Überdies scheint es auch eine Konkurrenz vornehmlich zur CIA zu geben, die bislang für eine derartige Verbreitung von täuschenden Informationen zuständig war, während das Pentagon zumindest nach außen eine weiße Weste in dieser Hinsicht behalten wollte. Noch im September versicherte Verteidigungsministern Journalisten, er werde immer die Wahrheit sagen. Auch wenn er nicht alles sagen werde, so werde er nicht lügen. Jetzt scheint dies möglicherweise nicht mehr die Devise zu sein, und schon mit der Bestätigung der Meldung über die Einrichtung einer solchen Propagandaabteilung, dürfte das Misstrauen gegenüber Meldungen aus dem Umkreis des Pentagon noch größer werden, als dies bislang schon der Fall war. Überdies wird die Einsicht bestätigt, dass sich der Krieg gegen den Terrorismus immer stärker selbst terroristischer Mittel bedient und die US-Regierung die freien Medien der angeblich verteidigten offenen Gesellschaft nur als Instrumente für die eigene Interessensdurchsetzung versteht.

Gerade erst haben 60 amerikanische Intellektuelle eine Art [13]Manifest unterschrieben, in dem sie den "gerechten Krieg" und die amerikanischen Werte verteidigen, die hinter der militärischen Aktion der USA stünden. Da wäre aber beispielsweise in diesem Zusammenhang Punkt 3 unter den fünf Prinzipien zu nennen, der den Absichten des Pentagon diametral entgegenstünde:

"The third is the conviction that, because our individual and collective access to truth is imperfect, most disagreements about values call for civility, openness to other views, and reasonable argument in pursuit of truth."

Vielleicht sollten die Intellektuellen, unter anderem Michael Walzer, Amitai Etzioni, Francis Fukujama oder Samuel Huntington, auch dafür sorgen, dass die von ihnen aufgestellten Prinzipien von ihrer Regierung befolgt werden. Ansonsten drohen die Unglaubwürdigkeit der USA und der Anti-Amerikanismus - zu Recht - zuzunehmen, wenn sich die Nation durch ihre Regierung und ihre willigen Intellektuellen als Verkörperung der "zivilisierten Welt" und als Leitbild für Freiheit und Demokratie darzustellen versucht.


Links

[1] http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel124502.php
[2]http://www.dtic.mil/doctrine/jel/new_pubs/jp3_13.pdf
[3]http://www.defenselink.mil/pubs/jrvio2001.pdf" target="_blank" rel="nofollow">http://www.defenselink.mil/pubs/jrvio2001.pdf
[4]http://usinfo.state.gov/homepage.htm
[5]http://www.defenselink.mil/
[6]http://www.rendon.com/
[7] http://www.heise.de/tp/deutsch/special/auf/9942/1.html
[8]http://www.hillandknowlton.com/index.php?flash_installed=yes
[9] http://www.nytimes.com/2002/02/19/international/19PENT.html
[10] http://www.whitehouse.gov/news/releases/2001/10/20011009.htm…
[11]http://www.heise.de/tp/deutsch/special/auf/9858/1.html
[12] http://www.cnn.com/2002/US/02/19/gen.strategic.influence/ind…
[13] http://www.propositionsonline.com/Fighting_For/fighting_for.…

Artikel-URL: http://www.telepolis.de/deutsch/special/info/11882/1.html


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