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Wen seht Ihr als Sieger im Fernsehduell? - 500 Beiträge pro Seite



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wer sammelt nach eurer Ansicht mehr Stimmen mit dem heutigen Auftritt, und warum?
Stoiber war im ersten Duell schlichtweg überzeugender. Schröder war permanent in der Defensive. Von einem mediengeschliffenem Kanzler hatte ich mehr erwartet.

Trotzdem...der Einzige, der etwas Neues zu sagen hätte, ist nicht da: Westerwelle
glaub ich nicht. Seit ihrem häufigeren Auftreten mit Wowereit scheint sie mir eher den Roten zugetan.
Es gewinnt derjenige unter uns, der sich diesen Tort nicht antut und den Fernseher einfach ausläßt...
Ist doch tinnef, wie sich die beiden Tussies da ständig einmischen, wenns lustig wird.
...wenn Stoiber irgendwann mal eine gestellte Frage auch beantworten würde, wirkte er ev. überzeugender.

Wirft ihm die ZDF-Frau vor, er lege sich nicht fest, die Wähler wüßten nicht, was sie bei ihm erwarten - die Antwort:
"..blabla....Schröder hat die Senkung der Arbeitslosenzahlen versprochen, das ist das Thema, bla bla bla" - vermutlich genau die gleichen Sätze hätte man einfach aus dem ersten Duell einspielen können".
ist schon erstaunlich, wie die Jungs und Mädels aus den Regierungsparteien immer eine Begründung finden für ein völlig abweichendes Verhalten.
..stimmt, vor den letzten Wahlen hat Schröder genau damit gewonnen, weil er auf der Welle ritt: "Hauptsache der Dicke kommt weg". Da brauchte man kein Programm, es hätte ev. nur geschadet.

Der Unterschied zu heute ist aber, dass es eine solche Stimmung bei Schröder nicht gibt. Und deshalb kann es Stoiber langsam doch gefährlich werden, dass er sich in keinem einzigen Punkt wirklich sagt, was er überhaupt will. Und das zeigt er heute wieder sehr deutlich, es ist ihm offenbar von seinen Beratern so eingetrichtert worden. M.E. aber ein Fehler.


Und vor allem nervt es, dass er exakt die gleichen Formulierungen verwendet wie beim ersten Mal.
ja. Ist schade, dass auch Stoiber nichts neues bietet.

Allerdings fordert er heute Schröder ganz gut raus. Nur dummerweise bietet er ihm damit gute Konterchancen.
#17

15 war so gemeint, dass ich es erstaunlich finde, wie zB bei einem Abstimmungsverhalten entegen der eigentlichen Auffassung der Grünen seinerzeit Trittin das ganze umdrehen konnte. Genau so versucht es zZ Schröder mit seinen zwiespältigen Äußerungen zum Irak.

Jetzt wird Schröder auch noch so schön "herablassend" wie viele seiner "KOllegen".
So ein beschissenes Duell. Hoffentlich wird Stoiber nicht Knazler. Sonst wandere in aus Bayern weg. Armes Deutschland.
Schröder versucht heute mangelnde Argumente durch arroganteres Auftreten zu kompensieren.
Das Duell ist bisher viel besser als das erste. Und Stoiber punktet meiner Ansicht klar. Sehr dünn, Herr Kanzler. Vor allem die Irak-Geschichte....
das Duelle ist besser, weil Stoiber immer den Kanzler anspricht und dieser sich dann etwas aus der Ruhe bringen läßt.
Bin Schwarzer. Stoiber stottert mehr als letztes Mal. Leider!!!
Stoiber stottert mehr, weil er zu sehr aus der Reserve geht und sich über das arrogante Auftreten aufregt.
..mir gefällt ganz klar Schröder besser. Er versucht, mit Fakten zu argumentieren, was man eigentlich von Stoiber erwartet hatte. Er bleibt cool und sachlich, mit einem gewissen Hauch von Arroganz, womit er aber eben auch zeigt, wer "der Herr" und wer derjenige ist, der gerne "der Herr" wäre.

Stoiber wird dagegen immer hektischer und wirkt dabei auch wenig souverän. Langsam fängt er wieder an zu stottern und hat offenbar ein wenig Angst, weil das Duell nicht so läuft, wie er es erwartet hatte.
ich glaube, lange tu ich mir das nicht mehr an. Ist ja mittlerweile genau so lahm, wie letztes Mal.
Eigentlich ist Schröder ein guter Mann: den gequirlten Mist, den seine Regierung (bis auf Ausnahmen) verzapft hat, derartig überzeugend an den Mann zu bringen, verdient wirklich Respekt :D
das stimmt :D

Nur leider wird die andere Truppe immer weiter Müll produzieren.


"Schattenkabinett haben wir schon!" Gut :D
jetzt quatscht der Schröder auch noch pausenlos dazwischen. Wie seine anderen Kabinettsmitglieder
kein guter schachzug Fischer anzugreifen.
er ist der beliebteste Politiker
..stimmt, dazu kommt, dass er jetzt Stoiber auch noch Arroganz vorwerfen konnte, obwohl er selbst eher arrogant auftritt. Dennoch wird es hängenbleiben, dass Stoiber der Arrogante ist, der den guten Joschka Fischer ans Bein pinkelt.

Jetzt das gleiche beim 2.Bildungsweg. Schröder mit persönlicher Betroffenheit, Stoiber taktisch unklug kanzelt ihn ab, womit er alle beleidigt, die kein Abitur haben. Jedenfalls kann Schröder diesen Eindruck erwecken.
Und jetzt schneidet Frau C. ihm auch noch seine Tränendrüsengeschichte ab, dass er doch auch aus einfachen Verhältnissen stammt.

Es läuft nicht gut für Stoiber.
er lässt sich zu sehr aufs Glatteis führen von Christiansen und Schröder
Selbst die Christiansen stellt die richtigen Fragen. Schwarz, Rot... Alles egal: die Regierung hat versagt und muss dafür die Konsequenzen ziehen
jetzt verbessert er den Stoiber auch noch. Wenn das mal nicht nach hinten los geht.
..so, die letzten 10 Minuten war ja gar nichts mehr los.


Stoiber ist heute nicht in Top-form und macht es Schröder leichter, als ich gedacht hätte. Die Fragen sind im Augenblick auch eher läppsch und man läßt die beiden zu sehr an der langen Leine, wo sie sich ständig unterbrechen.
"..darf ich jetzt ausreden?!?"

Wie ein Lehrer zum Schüler. Und Stoiber zuckt zurück, wie ein ertappter Schuljunge. Das sieht nicht gut aus.

Die Frauen sind eindeutig ein Vorteil für Schröder, weil er der bessere Zweikämpfer ist. Sie lassen ihm viel Raum, mit dem er Stoiber schwer unter Druck setzt.
ich würde eher sagen, Schröder ist in Topform. Aber bei der Bilanz kann Arroganz sicherlich auch nach hinten los gehen...
zu Christiansen: "..Moment" - auch sie zuckt zurück...

nicht mal die Frauen trauen sich jetzt mehr, Herrn Schröder zu unterbrechen....der Chef im Saal könnte jetzt auch sagen: "so Leute, und jetzt geht ihr mal alle schön nach Hause, damit ich den Leuten erklären kann, warum ich die Wahl gewinnen muß, will und werde".
Stoiber zum Thema Alleinerziehende und soziale Probleme
äh....äh......ähäh
ist doch sch..., wie sehr sich alle diese Politclowns immer wieder auf ihre altbekannten Hilfsthemen zurückziehen können.

Stoiber auf die Arbeitslosen. Schröder auf die Flut.

Echt Müll, das ganze.
Schröder hat eindeutig eine richtig gute Figur gemacht, Respekt. Die Probleme werden die Herren Laiendarsteller aber auch in den nächsten vier Jahren nicht lösen. Wenn die Regierung nicht abgewählt wird, wäre das meiner Meinung nach eine desaströse Nachricht Richtung Politik: macht nur weiter so, Fehler werden nicht bestraft!
Stoiber zu Frau Reiche: sie ist komptetent, weil sie auch 2 Kinder hat und für das Land und junge Leute was tun will - da könnte er ja ungefähr 5 Millionen junge Frauen in sein Komptenzteam aufnehmen.

Stoiber im Schlusswort: er redet, was er sagen soll (Berater). Aber er denkt bestimmt schon - deshalb auch so leise und zögerlich im Tonfall - an etwas anderes. Nämlich "Scheiße, wie ist das denn heute gelaufen, wieso ging das alles so anders, als ich es mir vorgestellt habe.."

Und jeder, der mal ein mißlungenes Vorstellungsgespräch hatte, kann mit ihm fühlen....klarer Sieger: Schröder - auch der Satz mit dem Mikro war ein Siegersatz.
Das erste Duell war ausgeglichen, heute fand ich
Schröder um Klassen besser.

Stoiber war verbissen und kleinkariert.

Er hat penetrant an den Fragen vorbei geanwortet und
in jeden Satz und zu jedem Thema das Wort
"Arbeitslosigkeit" rein gezwängt.
das Publikum sieht es nach ersten Ansichten genauso. Schröder baut den Vorsprung aus, Stoiber hat heute sogar an Zustimmung verloren.
..Henkel hat im übrigen Recht. Es ging heute nur um die Darstellung. Nur: da hat Schröder mit riesigem Abstand gewonnen.


Wer heute morgen den Presseclub gesehen hat, hat aber auch ein paar inhaltliche Punkte mitbekommen können.
Neue Umfrage:

Auftreten: wer war fairer ?(50 % Schröder, 9 % !!! Stoiber).
das war unter anderem der Fischer-Satz, der "2.Bildungsweg" und der Punkt, wo Schröder Stoiber arrogant nannte. Schröder hat das sehr geschickt gemacht, dass er Stoiber hier gleich den Stempel aufgedrückt hat.

Auch inhaltlich laut Umfrage Schröder diesmal deutlich besser als letztes Mal. Vermutlich ist einigen aufgefallen, dass Stoiber genau die gleichen Dinge gesagt hat wie letztes Mal, egal was gefragt wurde, immer nur die alten Sprüche.
stoiber war nicht flexibel in seiner wortwahl, er hat fast die gleichen
sätze wie beim ersten duell gebracht.
dieses duell war wesentlich entscheidener, denn dies wird wohl der
letzte prägende Eindruck der Kandidaten bleiben.
Im Osten und bei den unentschlossenen hat Schröder klar gepunktet,
die Frage wird wohl sein, schaft es die PDS oder nicht
Scheint ja weitgehende Übereinstimmung zu herrschen, was den Sieger angeht.
Vielleicht hätten Stoibers Berater ihm außer der Arbeitslosigkeits-CD doch noch eine weitere Idee aufspielen sollen, mit dem Programm von heute vergrault man ja auch noch den gutwilligsten CDU-Wähler.
Aber eigentlich war`s fast genauso öde wie beim ersten Mal.
57: schön gesagt mit der CD. Genau den Eindruck hatte ich auch. Stoiber war verloren, weil er zu sehr in die Dinge verstrickt war, die ihm die Berater gesagt haben und auf sein Image geachtet hat. So fehlte immer mehr das innere Engagement, als er seine Felle davonschwimmen sah.

Hilflos dachte er im Hinterkopf, was sein Berater ihm jetzt wohl raten würde - während er vordergründig seine CD abspulte, mit den 10-15 Stichworten, die man ihm eingetrichtert hatte.
Beim ersten schien Stoiber nur der Gewinner, er war es nicht wirklich, denn es lag nur an den niedrigen Erwartungen (ist wie mit den Unternehmensnachrichten an der Börse).

Im zweiten waren die Erwartungen höher, konnte er nicht erreichen, deshalb liegt Schröder so klar vorn.

Entscheidend ist aber: Deutschland hat verloren, denn wieder einmal wurde deutlich, dass die Deutschen nach Sympathie, Medieninszinierung und Charisma urteilen, nur so kommt auch die obige Siegeranalyse zustande.

Deutschland aber bräuchte um wahrhaft zu gewinnen, keinen Kanzler, der besonders rhetorisch gewandt ist, denn durch Rhetorik wird der Reformstau nicht aufgelöst. Theoretisch wäre es auch ok einen stotternden und buckeligen absolut untelegenen Kanzler zu haben, wenn er denn Deutschland aus dem Stillstand holen würde, den beide Parteien gleichermaßen mitzuverantworten haben.

Doch ein solcher Kanzler bräuchte eines, dass beide nicht besitzen: Mut.
Und da ihn beide nicht besitzen, das Volk sie BEIDE dafür aber nicht abstraft, hat Deutschland heute ein weiteres Mal verloren
@Westler

Du hast völlig recht mit deiner Analyse. Normalerweise müsste jeder Wahlberechtigte im Wahllokal einige Wissensfragen zur Politik ausfüllen, bevor er wählen dürfte. Die Erstwählerchecks im Fernsehen werden präsentiert als würden Überaschungen offenbart, dabei weiß doch jeder wie unwissend ein gewisser Prozentsatz der Leute ist. Es gibt eben Millionen von Wählern, die nicht mal das grundlegendste Allgemeinwissen haben. Die Wissensfragen lassen sich natürlich politisch nicht durchsetzen, aber wer den Fotos der drei Kanzlerkandidaten nicht mal die richtigen Namen zuordnen kann, sollte eigentlich nicht abstimmen dürfen.
Stoiber erinnert mich fatal an George "Bus", der ist auch ohne seien Berater komplett hilflos...
Schröder hat eindeutig verloren. Aber das merken einige hier erst, wenn die wahl vorbei ist und der Geldbeutel wieder um einiges leerer. Dann geht wieder das Heulen los.
Guten Morgen:)

mich würde ja nur euer Geschreibsel interessieren, wenn ihr nach der Wahl feststellen müßt, daß Schröder den Amis doch die Bundeswehr anbietet.

Die Rentenlüge läßt grüßen!!

Für was sind denn noch die Spürpanzer in Kuweit, wenn sie nicht eingesetzt werden sollen? Das Geld kann man sich sparen.

Ein Kanzler der Akten liest ist mir in dieser Situation lieber als einer der von der Rhetorik lebt.

:)
Inhaltlich nichts Neues, aber...

Reden ist das Handwerkszeug eines Politikers wie für den Schuster die Ahle. Damit soll ein Kanzler überzeugen - innen und außen.
Das kann Stoiber nicht - jedenfalls nicht außerhalb Bayerns - wo er weichgespült und mit Beratertipps überfrachtet - sich sprachlich außerhalb seines Leistungsvermögens darstellen muß.

Der ganze Stoiber war ein einziger Ausdruck seiner Unsicherheit und Ängstlichkeit, etwas Falsches zu sagen.
Stereotypes Wiederholen und Einflechten des Themas Arbeitslosigkeit, auch wenn es nicht passte, ließen erkennen, dass er in festen, auswendig gelernten Satzblöcken sprach. Erhöhte ääh-Frequenz war dabei ebenfalls zu verzeichnen.
Nur äußerst kurze, fast verschreckt wirkende Seitenblicke zum Kanzler, wenn er ihn eigentlich abkanzeln wollte.
Das war nix. Wieder nix übrigens.

MM
Hi MM,
<Wieder nix übrigens> Ein echter Stoiber halt! ;););)

Gruß
dick ;)


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