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Schröder und Stoiber sind unwählbar - 500 Beiträge pro Seite



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Die Sendung hat gezeigt, beide sind Teil der Strukturkrise Deutschlands. Einziger Lichtblick: Die Weigerung Schröders an einer Militärintervention im Irak teilzunehmen. Andere Argumente willkommen.
Stoiber hat einen Fehler gemacht: Er hat die Massenzuwanderung unter Rot-Grün bei der gleichzeitig herrschenden Massenarbeitslosigkeit bei Deutschen nicht zum Thema gemacht. Damit wäre Schröder zu knacken gewesen, das kann er keinem begreifbar machen - erst recht nicht seinen Freunden in den Gewerkschaften.
Eine Massenzuwanderung hat es zuletzt in den Jahren 1985 bis 1995 gegeben.
Kohl und Konsorten haben alle aus Rumänien, Polen und Russland ins Land geholt,
die auch nur einen Opa mit Deutschem Schäferhund hatten.
Der Staat Rumänien bekam sogar regelrechte Kopfprämien für jeden Aussiedler bezahlt.
Selbstverständlich bekamen unsere Gäste auch sofort einen Deutschen Pass,
damit sie sich bei den Wahlen dafür bedanken konnten.
Ohne diese Zuwanderungswelle wäre Kohl schon 1994 abgewählt worden.
Das ist übrigens nicht gegen die Aussiedler gerichtet.
Ein Teil meiner Familie kommt ebenfalls aus dem Osten.

In den letzten Jahren war die Zuwanderung eher mau.
1998 und 1999 haben sogar mehr Ausländer Deutschland verlassen, als hineingezogen sind.
Nicht vergessen:
Es gibt auch eine erhebliche Auswanderung von Deutschen ins Ausland, z.B. nach Spanien und in die U.S.A.

@Big-Apple
Du musst Dich davon ja nicht persönlich angesprochen fühlen:
Wenn ich daran denke, dass genau diejenigen schreien "Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg!",
welche in jenen Regionen Deutschlands mit Ausländeranteil <1% leben, dann kriege ich das kalte Kotzen!
@ DBrix

1. Deutsche, die aus dem Ausland (z.B. Rußland) zu uns kommen, haben aufgrund ihrer deutschen Volkszugehörigkeit einen Anspruch in Deutschland zu leben. Es handelt sich bei diesen Personen nicht um Ausländer.

2. Du sprichst von "Regionen Deutschlands mit Ausländeranteil < 1%". Wo sind die?
@DBrix #3

Ich glaube, du hast da nicht ganz Unrecht.
Wie ich da drauf komme? Ganz einfach. Aus eigener Anschauung.
In genau dem von dir genannten Zeitraum sind hier, kleinstädtischer Raum, im Umkreis von 10 km zwei neue Siedlungen entstanden. Einwohnerzahl im einstelligen Tausenderbereich. Mit überwältigendem Anteil an ausländischen Mitbürgern. Ganz überwiegend russische Neu-Deutsche.
Wenn ich da zu Lidl, Netto oder Plus gehe, höre ich die Menschen hauptsächlich russisch sprechen (soweit ich das beurteilen kann).
Da sind ganz gravierende Veränderungen eingetreten. Nicht in den letzten 4 Jahren! Vorher!

Verwunderlich bis heute ist für mich, wieviele diese Neubürger es schaffen, nach kurzer Zeit in ihrer neuen Heimat ein Haus zu bauen und wie selbstverständlich fast nur Neuwagen zu fahren. BMW scheinen da sehr beliebt zu sein, aber auch Mittelklasse-Japaner.
Ob die vielen Ausländer uns die Arbeitsplätze wegnehemn ist strittig, da diese i.d.R. im Niedriglohnsektor tätig sind, für die sich viele Deutsche zu schade sind.
Erschreckend ist vielmehr die Tatsache, das die Zahl der ausländischen Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger in den letzten Jahren ins gigantische gestiegen ist. Die Frage stellt sich, können wir uns diese Entwicklung leisten in Anbetracht unserer desolaten Sozialsysteme, oder müssen wir uns dazu durchringen, Verfahren zu entwickeln wie bsp. die Amerikaner, Kanadier, Australier etc.
Wer dort den Sozialsystemen zur Last fällt, muß das Land verlassen.
Warum glauben alle [Gutmenschen], das der deutsche Steuerzahler Bedürftige aus aller Herren Länder alimentieren muß. Unsere sozialen Sicherungssysteme sind zu kostbar, als das wir sie vor die Hunde gehen lassen sollten. Auch das verteilen deutscher Pässe, wie Briefwurfsendungen verschärft das Problem. Hier sollten wir sehr strenge Maßstäbe ansetzten wie: Sprachkenntnisse, feste Arbeit, einwandfreies Führungszeugnis, mind. 12 Jahre Aufenthalt in D. etc.
Das sollten sich alle hinter die Ohren schreiben, die, wie Schill es so treffend formulierte " mit dem Kelch der Barmherzigkeit deustche Steuergelder verteilen", und eine Gesellschaftentwicklung festigen die unumkehrbar ist, und die Überlebensfähigkeit unseres Landes zweifelhaft erscheinen läßt.


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