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Die societe general hat mal durchgerechnet, was Stoibers Ankündigungen (Familiengeld, Steuersenkungen etc) kosten:
Die Verschuldung der Haushalte würde auf 5,5% (!!!) des BIPs steigen und würde wohl weit mehr als nur einen blauen Brief aus Brüssel nach sich ziehen. Es wird langsam Zeit, daß er Ross und Reiter nennt, wenn es um die Gegenfinanzierung geht. Wer diese Dinge im Wahlkampf nicht nennt, hat später kein Mandat für allfällige Kürzungen.
Nach seiner gestrigen Niederlage erübrigt es wohl aber, denn Kanzler wird er eh nicht.
Niederlage???? Ich stimme folgendemm Bericht zu:

Stoiber punktet erneut: mit starken Argumenten
Auch im zweiten TV-Duell hat Unionskanzlerkandidat Dr. Edmund Stoiber mit klaren Fakten und starken Argumenten seine hohe Kompetenz gerade im Bereich Arbeit und Wirtschaft bewiesen. Bereits zu Beginn der Sendung listete der Kanzlerkandidat dem SPD-Vorsitzenden Schröder seine Versäumnisse im zentralen Thema des Wahlkampfes, nämlich der Arbeitsmarktpolitik, auf. Stoiber konfrontierte den „Show-Kanzler“ erneut mit seinem gebrochenen Versprechen, die Arbeitslosenzahl auf unter 3,5 Millionen zu senken. Auch die Aussage, die Lage der Weltwirtschaft wäre an der hohen Arbeitslosigkeit schuld, zählt nicht! Stoiber zu Schröder: „Die Arbeitslosigkeit ist hausgemacht.“ Das hatte auch Schröders Parteifreund, der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt, bestätigt. Eine so niedrige Arbeitslosenquote, wie sie Bayern hat, würde bedeuten, dass bundesweit nur 2,5 Millionen Menschen arbeitslos wären, anstatt wie im August mehr als vier Millionen, betonte der CSU-Vorsitzende.
Stoiber sagte, „es ist Zeit für Taten“. Er werde als Kanzler die Weichen sofort auf Aufschwung und Arbeitsplätze stellen: Der Mittelstand wird gestärkt, denn dort entstehen 80 Prozent der Arbeitsplätze, es wird keine dreifache Steuererhöhung zum 1.1.2003 geben – wie von Schröder geplant, weniger Regeln, weniger Verbote, weniger Bürokratie sind große Ziele und die Schaffung neuer 400-Euro-Jobs.

Mit den besseren Argumenten überzeugte Stoiber auch in außenpolitischen Fragen. Er stellte klar, dass der Kanzler mit seinem Ton gegenüber der US-Regierung im Streit um einen Angriff auf den Irak die deutsch-amerikanische Freundschaft beschädige. Stoiber sprach sich gegen einen deutschen Alleingang aus und forderte eine Abstimmung auf europäischer Ebene. Ziel müsse es sein, die Drohkulisse gegenüber dem irakischen Diktator Saddam Hussein massiv aufrecht zu erhalten. Das „absolute Entscheidungsmonopol“ liege jedoch bei den Vereinten Nationen. Beim Stichwort Innere Sicherheit geriet Schröder erneut ins Schwitzen, denn über den geplanten Terroranschlag in Heidelberg war Schröder nur oberflächlich informiert: „Ich weiß zu wenig über den Stand der Ermittlungen, nur was ich über die Agenturen erfahren habe.“

Der Kanzlerkandidat nannte die Bildungspolitik der SPD katastrophal. Schröder wies zwar darauf hin, der Bund habe unter seiner Führung den Bildungsetat um 30 Prozent gesteigert, das hätte eine Steigerung von 1,53 Mrd. Euro pro Jahr bedeutet. Diese Versprechen hat die Regierung Schröder bisher noch nicht einmal zu einem Fünftel eingehalten und das trotz der Zinsersparnisse aus dem Verkauf der UMTS-Lizenzen. (siehe auch: www.wahlfakten.de)

Nach ersten Umfragen von Infratest dimap unter 750 Menschen gaben 46 Prozent an, Stoiber habe die überzeugenderen Argumente hinsichtlich des Arbeitsmarktes (Schröder: 30 Prozent). Bei Steuern glaubten 42 Prozent, dass Stoiber den besseren Weg einschlage (Schröder: 31 Prozent). Auch in dem entscheidenden Feld der Schaffung neuer Arbeitsplätze hat Stoiber nach den Umfragen die höhere Glaubwürdigkeit: die Forschungsgruppe Wahlen des ZDF gab noch am Abend bekannt, dass 37 Prozent der Meinung sind, Stoiber habe in den Augen der befragten Zuschauer die größere Kompetenz, Arbeitsplätze zu schaffen (Schröder: nur 17 Prozent).

Nach Auffassung von CSU-Generalsekretär Thomas Goppel ist Stoiber aus dem „Kompetenzduell“ als eindeutiger Sieger hervorgegangen. Es sei deutlich geworden, dass Deutschland keinen „Show-Kanzler“ brauche, sondern einen Regierungschef wie Stoiber, der tatsächlich anpacke. Für CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer hat Stoiber in der Debatte überzeugendere Positionen besonders in der inneren Sicherheit und zu Irak vertreten. Nach Ansicht des Leiters des Stoiber Teams, Michael Spreng, ist es Stoiber gelungen, den Kanzler in die Defensive zu treiben. „Schröder hat innerlich und äußerlich geschwitzt“, sagte Spreng in Berlin.
mensch valueinvestor,

weisst du was uns 4 weitere jahre schroeder kosten ?

10000000 millarden und nerven ohne ende.

mit den gruenen sowieso.
seeprinz hat von der CDU-homepage abgeschrieben.
sowas armseliges!!!

die unglaubwürdigkeit der schwarzen erreicht höchststände!!!

babe
> Die societe general hat mal durchgerechnet, was Stoibers Ankündigungen (Familiengeld, Steuersenkungen etc) kosten:
Die Verschuldung der Haushalte würde auf 5,5% (!!!) des BIPs steigen und würde wohl weit mehr als nur einen blauen Brief aus Brüssel nach sich ziehen.

Das ist ja wohl totaler Quatsch!
Es mag zwar stimmen, dass die Programme ca. 5,5% des BIPs ausmachen würden, völlig unzutreffend ist aber, dass deshalb auch die Verschuldung steigen muß.
Die Art und Weise der Darstellung ist ziemlich klar linkspolitisch eingefärbt!


> Es wird langsam Zeit, daß er Ross und Reiter nennt, wenn es um die Gegenfinanzierung geht.

Sowohl CDU/CSU insbesondere aber die FDP haben umfangreiche Kosteneinsparungsvorschläge unterbreitet. Darüber hinaus soll mit den Programmen massiv die Wirtschaft angekurbelt werden. Und genau darüber ergeben sich dann Mehreinnahmen, die die Ausgaben für obige Programme tragen. Die Gegenfinanzierungssicht ist eine rein statische Betrachtung. Die dynamische Sichtweise ist zugegebenermaßen komplizierter.


> Wer diese Dinge im Wahlkampf nicht nennt, hat später kein Mandat für allfällige Kürzungen.

Die geplanten Kürzungen wurden bereits genannt!


> Nach seiner gestrigen Niederlage erübrigt es wohl aber, denn Kanzler wird er eh nicht.

Anyway! Wenn`s in Deutschland so weitergeht wie bisher, sind wir spätestens 2010 Bankrot! Denn ab 2007 sind die Pensionen fällig.
Ich suche mir inzwischen einen Job im Ausland, wo ich mir beim Vergleich meines Brutto/Netto-Einkommensvergleiches nicht vorkomme, wie in einem staatlichen Selbstbedienungsladen!
#3
10000000 Milliarden
1000000000000000 Trillionen
10000000000000000000000000000000000000 Trilliarden
oder so?
babe,

was regst du dich auf?
Je platter, oder besser umso mehr hier die Rechten die gestriegen Tatsache verdrehen umso offensichtlicher wird es.
Schaue dir nur mal in der Bild die Pressestimmen an und vergleiche diese mit denen bei Spiegel-Online.

Gestern müssen zwei unterschiedliche Sendungen gelaufen sein.
Die CDU ruft Stoiber zum Sieger aus und Bild versteckt die Umfrage nach der Schröder mit 49% weit vorne liegt, ganz ganz unten im Artikel.

Was muss den Konservativen doch die Düse gehen, dass sie nun doch nicht an die Fresströge kommen.
#5

< ..ab 2007 sind die Pensionen fällig.. >
Und vorher gibt es keine Pensionen???
@walwal:
klar sidn sie das! Aber ab 2007 steigt die Zahl massiv!

@gernDabei:
Danke sehr!
Schaut nicht darauf was es Euch kostet!

Schaut darauf, was Euch übrig bleibt! ;)


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