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Neues von Silberguru ;-) - 500 Beiträge pro Seite


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Auf die Gefahr hin, dass ich meinen Ruf nun endgültig ruiniere:
Ich meine, der Silberpreis wird sich bald auf die Socken machen!
Eine Umfrage unter 2000 repräsentativ ausgewählten Darmzotten ergab für den 1.Dezember folgendes Kursziel: 4,82.
Mit Ausnahme des Jahres 2000 haben wir im November immer einen Anstieg gesehen!
@dBrix

"auf die Socken machen" - du vergaßt zu sagen, nach unten oder nach oben?

@ MaUhl

echt cool, aus einem 650-Jahres-Chart die Tendenz der letzten Tage abzuleiten.

Sorry, alles nicht ernst gemeint. Paßt irgendwie zu diesem Freitag den 13.

Schönes Wochenende,
Khampan
das ist nach dem cargolifterverwendungsthreat der beste überhaupt. der chart ist unschlagbar!!!!!!hoch10

das ist entertainment!!!!!!!! svc :-))))))))
Ich sagte doch: 4,82
Das ist mindestens so seriös, wie das Versprechen unseres Ober-Schröders,
die Zahl der Arbeitslosen zu reduzieren :cool:

Dadaismus finde ich übrigens gut:

Die Tische sind weich wie frisches Brot
und die Brote auf den Tischen hart wie Holz.
Dies erklärt die Unzahl ausgebissener Zähne
die um die Tische ausgespuckt liegen.
Warum das so ist
hat schon viel Kopfzerbrechen verursacht.
Aber solches Kopfzerbrechen
erklärt die Unzahl zerbrochener Köpfe
die um die Tische
zwischen den Zähnen liegen.
Kurt Schwitters
Fazit: es hat sich AUSGESILBERT >>>>>>>

Liebe Leser

die ganze Analystengilde sagt steigende Kurse bei Silber voraus. Es wird nicht so kommen. Lesen Sie untenstehend warum. Sie können mit mir natürlich gerne auf www.startraders.de diskutieren.

Der Silberpreis kennt seit mehr als 20 Jahren nur eine Richtung und die zeigt steil nach unten. Wenn man den Aussagen der Silberanalysten und Silbergurus folgt ist diese Entwicklung allerdings sehr überraschend, denn die Meinungen über die fundamentale Situation des Silbermarktes sind allesamt positiv. Der positive Tenor stützt sich im wesentlich auf das Argument, dass seit etwa einem Jahrzehnt auf dem Silbermarkt ein Defizit zwischen Angebot und Nachfrage herrscht. Das Angebot der jährlichen Silberproduktion (ca. 780 Millionen Unzen/Jahr) ist geringer als die Nachfrage der anhaltenden Industrie (ca. 880 Millionen Unzen/Jahr). Dass sich diese Diskrepanz noch nicht auf den Preis niedergeschlagen hat, wird hauptsächlich auf die noch vor kurzem sehr hohen Lagerbestände geschoben.



Fundamentalanalyse ist eine zukunftsbezogene Analysemethode! Das scheinen die Silberanalysten allesamt vergessen oder verdrängt zu haben. Es ist nicht relevant wie die Nachfragesituation aktuell aussieht, sondern wie sie in vier bis fünf Jahren aussehen wird. Die Silberstudien, die mir vorliegen sind mit einer beängstigend kurzen Sichtweise geschrieben. Keinem der Analysten gelingt es einen Blick über den Tellerrand zu werfen und – das ist noch viel schlimmer – die Fakten, die gegen einen Anstieg des Silberpreises sprechen, werden in nicht opportuner Weise wegargumentiert. Es scheint fast so als wolle man den Silberpreis mit aller Gewalt schönreden. Über positive Punkte schreibt man Romane, die negativen Aspekte werden unter den Teppich gekehrt.

Ich stelle folgende Behauptungen auf:


Die Silbernachfrage wird in fünf Jahren um mindestens 150 Millionen Feinunzen zurückgehen.

Silber bietet keinen Schutz vor Wirtschaftskrisen.

Der Silberpreis wird seine Baisse-Phase deshalb weiter fortsetzen.

Mit welcher Verblendung die bullischen Silberstudien geschrieben werden, möchte ich an folgendem Textausschnitt dem Leser veranschaulichen. Quelle ist eine Sonderausgabe von „Der Goldbrief & Goldminen-Spiegel“. Verantwortlicher „Banalyst“ ist Markus Mezger von der Baden-Würtembergischen Bank. Die ganze Studie wurde mit dem Ziel geschrieben, auf ein positives Statement zu kommen. Das macht sich von der ersten bis zur letzten Zeile bemerkbar. Hier ein Textausschnitt aus der Zusammenfassung der Risikopunkt:

„Die digitale Photographie setzt sich schnell und tiefgreifend durch. Die Silbernachfrage
geht dadurch schneller zurück als die anderen Einsatzbereiche in der Industrie
wachsen. Dieses Szenario stufen wir als relativ unwahrscheinlich ein, da die digitale
Technik momentan noch sehr teuer ist und im privaten Bereich nicht die Kapazitäten
(v. a. Speicherplatz, Druckmedien) für digitale Fotos vorhanden sind.


Der Analyst hat im ersten Satz die Wahrheit erkannt. Die digitale Fotografie setzt sich in der Tat schnell und tiefgreifend durch. Ähnlich wie die Leistungsentwicklung von Computerchips dem Gesetz von Moore folgt, unterliegt auch die qualitative Weiterentwicklung der digitalen Kameras einem exponentiellen Wachstum. Digitale Kameras werden dem Computer Expertenmagazin „c`t“ zufolge schon in einem Jahr den klassischen Kameras qualitativ gleich sein – und das schon im niedrigen Preissegment. Wir können also davon ausgehen, dass in ein bis zwei Jahren der Verkauf von analogen Kameras und Filmmaterial dramatisch einbricht. Die jährliche Silbernachfrage der Photoindustrie beläuft sich in 2001 auf 210 Millionen Unzen. Das entspricht knapp 24% der jährlichen Silbernachfrage. Ich gehe davon aus, dass sich dieser Anteil mittelfristig auf nahezu Null reduzieren wird!

Der größten Anteil an der jährlichen Silbernachfrage geht auf die verarbeitende Industrie zurück. 2001 waren dies 339 Millionen Unzen. Dies entspricht wohlgemerkt einem Rückgang von 10% gegenüber dem Jahr 2000. Silber ist – surprise - also sehr konjunktursensibel! Die Anwendungsgebiete sind hier zu suchen in der Nutzung in Filtern zur Wasserentkeimung, bei der Herstellung von Solarzellen, in der Halbleiterindustrie und so weiter und so fort. Ich vermute einmal stark, dass sämtliche Analysten Technikfeinde sind. Wer diese Vermutung nachprüft, wird sicherlich genau das bestätigt bekommen. Denn erstens ist die Silizium-Halbleitertechnologie spätestens 2010 am Ende, weil dann eine Größordnung erreicht wird, in der quantenphysikalische Phänomene die Oberhand gewinnen. Zweitens wird in wenigen Jahren die molekulare Nanotechnologie so ausgereift sein, dass die Stoffeigenschaften von Silber, sei es die Verformbarkeit oder Leitfähig, über billigere Ersatzstoffe substituiert werden können. Wer sich hier näher informieren möchte, dem seien die Infoseiten von www.nanophase.com und www.nanoelectronicsplanet.com ans Herz gelegt. Und drittens liegt die Zukunft der Wasseraufbereitung in der „Verstrahlung“ der Erreger.

Fazit: Wenn wir mit den Silberbullen einmal optimistisch sind, wird sich die Nachfrage nach Silber also nur halbieren und nicht vollkommen gegen Null gehen, weil einige Nachfragemärkte wie die Schmuckindustrie weiterhin bestehen bleiben. Den Silberpreis wird das aber trotzdem auf neue historische Tiefststände befördern.

Viele Grüße
Simon Betschinger
"Digitale Kameras werden dem Computer Expertenmagazin „c`t“ zufolge schon in einem Jahr den klassischen Kameras qualitativ gleich sein – und das schon im niedrigen Preissegment"

Selten so einen Quatsch gelesen. Körnung und Auflösung eines Silberfilmes können Digitalkameras (erst recht im Hobbybereich) niemals erreichen...und das bleibt auch noch mind. 10 Jahre so!

"Das entspricht knapp 24% der jährlichen Silbernachfrage. Ich gehe davon aus, dass sich dieser Anteil mittelfristig auf nahezu Null reduzieren wird!"

Ungefähr das gleiche Argument, das seinerzeit bei den Digitalarmbanduhren vs. mechanischen Uhren benutzt wurde...ich trage dieses "Casio"-Wegwerf-Fernost-Zeugs jedenfalls grundsätzlich nicht...

Wer soll dieser "Simon Betschinger" eigentlich sein? Macht es überhaupt Sinn einen Menschen, der derartige Clownerien verfasst, zu kennen? Für mich jedenfalls nicht!

Gruß

Sovereign
@sov
denk an Deinen Blutdruck!;)
Dieser Simon Betschinger wird halt derjenige sein, der damals das "papierlose Buero" erfunden hat!

Das klappt trotz riesiger IT-Investitionen bis heute bei allen Unternehmen nur an einem Ort,
auf der Toilette ...

in diesem Sinne
-nemo-
Will euch ja nicht ärgern sondern nur was zur Disk. beitragen, ich selber halte nichts von Ag da es kein Währungsmetall ist sondern reiner Industrie rohstoff, aber jeder sollte sich seine Meinung bilden.

Gold ist ne tolle sache, aus den besagten Gründen
TF

****************************************************


Silber- immer noch ein totes Edelmetall!



Wie verhält sich ein erfolgreicher Spekulant? Er hat von jeder Spekulation eine klare Meinung. Er hat eine genaue Vorstellung von den Verhältnissen, die zu einer Kurssteigerung seines Spekulationsobjektes führen sollen. Wenn er die Spekulation erst einmal eingegangen ist, braucht er im wesentlichen zwei Dinge. Zum einen Geduld, zum anderen einen scharfe Beobachtungsgabe. Seiner Spekulation lag eine klare Meinung zugrunde. Wenn sich diese allerdings nicht so entwickelt wie er es sich vorgestellt hat, muss er knallhart die Wahrheit erkennen: Die Meinungen, die der Spekulation zugrunde liegt, war falsch! Die Konsequenz aus dieser Erkenntnis ist einfach. Die tatsächliche Durchführung unterscheidet jedoch die guten von den schlechten Spekulanten. Die Konsequenz lautet: Der Spekulant muss verkaufen. Irgendetwas in dem Kursszenario stimmt nicht!






Seit nunmehr fünf Jahren bringen die Silbergurus immer wieder die gleichen Argumente unter die Massen. Die Nachfrage sei schon seit mehreren Jahren höher als das Angebot und darum würde der Silberkurs unmittelbar vor einer Explosion stehen. Wenn ich mir dann allerdings die Entwicklung des Silberpreises ansehen, komme ich unweigerlich ins krübeln, denn die einzige Konstante die ich erkenne, ist ein fallender Silberpreis. In den unzähligen Jahren, in denen die Produktion niedriger gewesen sein soll, als die Nachfrage, ist der Kurs gefallen oder zumindest nicht gestiegen. „Warum das“, frage ich mich, „sind die Silber-Verkäufer etwa alle dumm und verkennen die Realität?“ „Nein“, antworten die Silbergurus, „der Markt wird manipuliert.“ Wenn Sie solche Aussagen hören, liebe Leser, dann fangen Sie am besten laut mit lachen an und wenden sich wichtigeren Dingen zu,



denn: Die Geschichte von der Manipulation ist ein Märchen. Sie ist eine Täuschung des Publikums, um für das Nichteintreffen von Prognosen eine Rechtfertigung parat zu haben. Die Schuld wird auf einen omnipotenten Marktteilnehmer geschoben, der nichts besseres zu tun hat, als den Silberpreis in eine zwanzigjährige Baisse zu schicken. Nicht, dass er den Silberpreis konstant auf gleichem Niveau halten würde, weil für ihn steigende Kurse negativ wären. Nein, er lässt den Preis auch noch konstant fallen. Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte hier deutliche Worte verlieren: Kein Markt dieser Welt lässt sich gegen seinen fairen Wert über ein Jahrzehnt oder noch länger manipulieren. Es gibt so viele mächtige Marktteilnehmer, die jede Manipulation, sofern sie denn falsch ist, sprengen könnten. George Soros hat zum Beispiel einst der britischen Notenbank gezeigt was passiert, wenn man versucht die Preise zu manipulieren.



Das werden die meisten Silbergurus aber immer noch nicht einsehen. Für sie würde eine Welt zusammenbrechen, wenn sie sich eingestehen müssten, dass ihrer Spekulation eine falsche Meinung zugrunde liegt. Nehmen wir darum einfach einmal an die Gurus haben recht und der Silberpreis wird wirklich von einem derart mächtigen Marktteilnehmer manipuliert. Wissen Sie was ich dann machen würde? Ich würde sagen „Schön - pech gehabt“. Wenn der Silber-Markt von irgend jemand zehn Jahre lang manipuliert werden kann, dann wird ihn dieser jemand auch die nächsten zehn Jahre manipulieren und in seine gewünschte Richtung steuern. Ich hätte also nicht den geringsten Grund auf steigende Silberpreise zu spekulieren.



Ich habe Ihnen erst vor wenigen Tagen erläutert, warum ich glaube, dass Silber so niedrig steht. Der Markt nimmt einfach vorweg, dass die Nachfrage in Zukunft bald drastisch einbrechen wird. Der Silberbedarf der Fotoindustrie wird sich schon sehr bald halbieren, wenn digitale Kameras in wenigen Jahren den Massenmarkt erobert haben. Ich höre von den Gurus immer solche verzweifelten Argumente, dass in den Entwicklungsländern ja weiter mit klassischen Kameras fotografiert wird oder dass die Bild-Qualität der digitalen Kameras doch viel schlechter sei. Blödsinn! Der Massenmarkt ist in Japan, USA und Europa. Und hier wird sich die Entwicklung ähnlich vollziehen wie ehemals der CD-Spieler den Kassettenrekorder abgelöst hat. Zuerst waren alle skeptisch, doch als die neue Technologie zu vernünftigen Preisen erhältlich war, sind letztendlich alle auf den CD-Player umgestiegen. "Ach, ich vergaß" – in den Entwicklungsländern gibt es bestimmt immer noch einige Kassettenrekorder und Schallplattenspieler.



Fazit: Wenn Ihnen wieder einmal jemand erzählt, dass der Silberpreis vor einer Explosion steht, dann halten Sie die demjenigen einfach einen Chart vor die Nase. Sagen Sie ihm, dass Sie es gleich tun werden wie Simon Betschinger. Ich werde nämlich erst kaufen, wenn die 5 USD signifikant überschritten werden und mir bis dahin genüsslich die verzweifelten Verschwörungstheorien der Goldgurus anhören.



Viele Grüße

Simon Betschinger
(der gibt einen Trading newsletter heraus..)
Der Artikel von Betschinger ist ja ganz interessant.
Aber muss man ihn unbedingt fünfmal ins Board stellen?
Das Argument bezüglich der Fotografie ist aufgrund der Recyclingquote nicht sehr stark.
Dies wurde bereits in anderen Threads erläutert.

Ich bin langfristig bullish für Silber,
weil es gemessen an seiner Knappheit gegenüber anderen Edelmetallen unterbewertet ist, und
weil über den Silber-Bären auf ewig das Damokles-Schwert neuer Anwendungen schwebt, und
weil in den letzten 3000 Jahren schon der größte Teil der förderwürdigen Erze ausgebuddelt worden ist, und
weil dieser Markt so eng ist, dass wenige Mrd. Dollar ausreichen, um eine Spekulationsblase aufzurichten.

Dies alles hindert mich natürlich nicht am traden.
Wenn der Kurs wieder bei 4,80 bis 4,85 steht, haue ich meine Optionsscheinchen mit Gewinn heraus,
und warte den nächsten Rücksetzer ab :)
Brix
Die "richtige Richtung" ist aber immer eine Frage des Standpunktes.

Auch ich halte Silber lediglich für ein Industriemetall, dass bei höheren Kursen mit Sicherheit "enthortet" wird !
CALL OFF YOUR DOGS WALT

Copyright November 2002 Charles Savoie



The line above comes from “Hunt The Man Down,” an episode of “Have Gun Will Travel” starring Richard Boone as the white knight (in black) gunfighter Paladin, aired on February 7, 1959. The complete line he recited was, “Call off your dogs Walt---don’t make me hurt them to show my size!” As you can guess, Paladin had his way and the bad guy’s hired hands backed down. This could be said in relation to the silver market in a sense, telling the derivatives bad guys to call their dogs (naked shorts and other items) off before they get hurt. But as we know, someone will get caught short in the squeeze ahead. Someone’s dogs, so to speak, will get hurt when the silver market shows its size by way of the law of supply and demand overwhelming the bad dog derivatives. Many times dogs should have been called off before they got hurt---like the five 125 pound plus Malamutes who were beat up by a 50 pound wolverine, one of them having his jaw broken (The Literary Digest, August 20, 1932, “A Hound of Hell Fights for his Life,” page 23). According to Science Digest, August 1972, “Meanest Animal in the World,” page 64,



“Weighing only 50 pounds fully grown, the wolverine fights grizzly bears, mountain lions, and armed men. Its strength and cunning are legendary.”



You could say the silver market is a wolverine about to show his fury; or like Paladin, about to hurt the bad guys who made the sad mistake of tangling with him. Butler made reference to “the usual group of suspects” among the 8 or less largest traders having naked short silver positions including JPMorganChase (the derivatives nightmare pirate galleon corrupting the financial seas); Goldman Sachs; Bank of Nova Scotia; American International Group and others to which you might add Lehman Brothers, Citigroup and HSBC Bank, a British institution originally known as Hong Kong & Shanghai Bank, sometimes alleged to have roots deep in the opium trade for centuries. Considering what is likely to happen in the nearing silver crisis, HSBC vaults are the last place I’d want to have any 1,000 ounce bars stored for me---if you have any there I suggest you arrange to remove them immediately. Trust them? You can trust yourself more fully. Any insurance covering silver held there likely has severe claims limitations spelled out in fine print. The rank and file shareholders of these institutions will suffer badly, because, so to speak, Walt didn’t call off his dogs!



DERIVATIVES & SILVER AVAILABILITY



We’ve seen the horrifying display of derivatives holding silver prices low in the face of a catastrophic deficit. The conclusion, reached by such as Morgan and Butler years ago, and obvious to any thinking silver market researcher, is that the only force that will move silver prices sharply upwards, and on a sustained basis, is widespread unavailability of silver. I recently made a phone survey of area gold and silver dealers. Many had no ten-ounce bars, no one-ounce bars, and no hundred-ounce bars. No one dealer had on hand the bullion assortment I specified in only a small order---$1,000. What good does it do to price something at $4.30 per unit if you can’t get any at that price? What will happen when 10,000 times as many people want to buy silver as are currently buying? Did you hear the true story about the woman who complained to the grocer about his hamburger being priced at $1.75 per pound, and told him she could get it down the road for $1.50 per pound? He told her, go down the road and get it for $1.50 per pound. Her reply was, they were out of it. He told her, “Lady, when I’m out of hamburger, I sell it for $1.25 per pound!” This is where derivative creators have sent the world---to an environment of silver shortages. International Forecaster recently commented, “silver is scarce and getting hard to find.” Millennium Bullion Fund, Toronto, says silver stocks will be exhausted before 2003. Tulving Company, a large web based dealer, stopped offering 1,000-ounce bars in late August. Their offerings of 40% silver Kennedy halves are also suspended, apparently due to unavailability. Other well-informed sources say the silver will run out by midyear 2003, however one of these also notes the crisis could still begin in 2002. And this at a time when short exposure has just been reduced. The keys to this may lie in factors such as---will a run on remaining silver occur? (It should!) While users like Kodak may face softened blows because of silver byproduct contracts with base metal producers, I have to wonder about other important users like American Superconductor and Intermagnetics General. Also, is there a sizeable silver stockpile remaining somewhere which is under negotiations for leasing, and will the silver be leased or declined to be leased? If it exists, but is not leasable, then the silver crisis cannot be postponed for 5 to 7 months.



The metal manipulation has squeezed so much silver out of the woodwork; the sponge is almost bone dry. In an authoritative article dated May 26, 1997 in Barron’s entitled, “What Gives? Why don’t silver prices rise?” by Michael Santoli, CPM Group at that time estimated silver supplies as covering the next three years deficits, while Goldfields estimated 4 years worth of deficit coverage. So, as of June 2001, we were going to be out of silver, however as these metals think tanks have often appeared to use “fuzzy math” in their estimates and calculations, we are now about a year and a half beyond the deadline forecast in May 1997. Derivatives have done their devil’s work to guarantee years of shortages ahead. If you attain to a consciousness as to how near we are to seeing the silver Himalayas thrust skyward out of the flat plains of depressed prices, you would consider every way possible of depriving yourself of all comfort related expenditures and place that money into silver and the right shares at once! Which brings us to the next topic---those who slam mining shares versus physical, and those who do the reverse.



PHYSICAL SILVER VERSUS EQUITIES



I’ve read commentaries by metals dealers criticizing numismatic investments, and I have to agree with them. Unless you’re a real genius at numismatics, you’ll buy high and sell low even in the huge metals run up approaching. Then these same dealers slam mining shares. People who don’t make money if you buy shares would seek to shake your confidence in shares so they can enjoy some of your funds instead. We aren’t speaking of Bre-X scam companies, but the fine silver equities we know about. Someone says, if you buy mining shares, you’re just buying more paper investments. But this is begging the question. These companies own title deed to mineral rights, and surface rights, so what you have fractional ownership of is extraordinarily valuable real estate. We also hear, by buying physical silver, you actually have it in your possession. However, as with mining shares, what do holders of this physical silver expect to exchange it for? Why, for paper money, of course, and in due time, far more than it cost going in. I have been fortunate to take what are by my standards large profits in a silver stock, at a time when this was not possible in physical silver due to the dealer spread. Where did all the available physical silver come from? From dealers? No---it came from mining companies! Physical silver only advocates say---mining shares entail risks including nationalization/expropriation (government theft). The same prospect could occur with physical silver. An advantage of mining shares is---a burglar or thief cannot take them from you, as he can take your physical silver in a break in or hold up when you go to sell. You can minimize mining share risk by avoiding companies operating in locations like Indonesia, where 2 Americans were ambushed and killed en route to the Grasberg copper-gold mine on August 31; then there’s the nightclub blast in Bali this October. Honestly, there are plusses and minuses with both investments. In the event of need for barter or use of silver as money, the physical holder has the lead over the pure equity owner. The mining shares feature not only vertical, but also horizontal leverage---number of ounces per share, so return on investment is superior. As far as comparisons to other periods of rising silver prices with share and bullion analysis---they may not all be valid, since we are entering a different era---a time of real shortages unlike ever before. As soon as silver skyrockets, millions of people will rush out to buy silver in coin and bullion form, but will find availability severely constrained and price quotes rising frequently. In this environment, they will also stampede into mining shares. To cover the drawbacks of each type of silver position, hold something in both. Concerning Butler’s recent salvo of criticism against some producing silver companies for remaining silent in the face of COMEX chicanery, while his points are valid, another observation can be made. As with those buying physical, miners buying those greatly discounted ounces in the ground can negotiate lower acquisition prices during the price manipulation. If miners take legal steps to end it before it burns itself out, they end their low price acquisition opportunity that much sooner---and could cost shareholders the addition of a hundred million ounces or more.



Silver futures or options on the COMEX? You might make a big return if you use double margin but why risk their sorry record of rule changes when shorts aren’t winning? The only way you might win there is by being party to a class action lawsuit, then you wait for years during litigation. There’s still another type of individual in this landscape---the sort who tries to shake your confidence in what you know is a sound company so you’ll buy his shares instead. Just be sure you know the sound companies from the rest. One of many attributes I like about the company I took a position in is, it spent a six figure sum last year to have an independent review of its assets conducted by an internationally respected mining consulting firm based in Denver. A word of caution to silver shareholders---because of the lateness of the hour, those of you who are traders may wish to join long term holders also---you should consider suspending your trading to buy orders only, because of the risk of being caught outside the move of the century. Furthermore, I urge all shareholders of the right kind of companies to hold for another reason---management needs your support. You don’t want to see the board ousted then replaced by one that will hedge all production at 1% over break-even prices! Before the physical only investor says, I just made their case---I don’t see the boards being replaced with hedgers. The word to all long shareholders is---I counsel you to stop selling expecting to buy more on dips. The risk is great that you won’t have your shares when the ride starts. Barring a major earthquake in silver before January, expect to see shares of a major miner move up then due to announcements concerning 11.47 miles of recent drilling.



WHAT CHARTS CANNOT DO!



Some comments about charts are in order. After admitting they have their worthwhile uses, let’s discuss what they can’t do for you. They can’t tell you when a major event might upset the financial landscape---like September 11, 2001, or when other events like that may transpire. They can’t tell you when silver leasing will end, will there be a run on remaining supplies, or when a leading silver company will have a press release announcing a major acquisition, merger, joint venture, or large addition to its reserves by way of fire assayed drilling results from exploratory areas. Many commodity brokers and analysts seem to rely near 100% on charts for their decisions, and if you bring up fundamentals, they look at you like you just shot Kennedy---you’re a heretic failing to acknowledge their omniscient charts. They think as long as they have a chart, they can predict silver prices, and since silver has been low for so many years, they believe it will continue to stay low. You don’t even need any silver mining; you just need charts. The boys at the COMEX will see that things don’t ever go wild again! They know how heavily and successfully silver has been shorted, so being long is totally out of style. Brokerages also use charts, and research reports on some silver miners speak of silver someday attaining to $5.25 to $6 per ounce. One featured silver rising to $7. It seems the shortside conspiracy has influenced many sources. An unknown day is marked on the calendar in the near future to totally embarrass these chart worshippers, as leasing ends and a buying panic sweeps the global silver market. Their charts won’t be fit for recycling into bathroom tissue. Predictions based on charts have been published as to how silver could rise to around $15 per ounce in December 2002. Whenever silver does start moving for real, that $15 level will be swept away in the rocket launch upwards. If a chart tells you silver’s potential limit is $15, you probably also believe wet streets cause rain. The day before silver goes berserk, many investors will take short positions because their Ouija-board charts told them to, then they’ll howl like the neighborhood boy I knew who had a medical emergency when he was stung on the eyeball by a red wasp! As David Morgan remarked to me, “If there was three ounces of silver in the world and the chart looked bad, people would go short!”



SILVER MISCELLANY, SENATOR ENRON & A BANKING “WARTHOG”



(Because someone else has a lock on the potpourri!) In the October essay hosted here I forgot to mention a critical detail---now to be remedied! If Arab interests are to be blamed for the coming silver shortages, so too might the Chinese Reds. After all, they form the real backbone of Bush’s “Axis of Evil,” North Korea, China and Iran. So maybe the Chinese will also be accused of removing phantom silver from mythical London stockpiles! A Kung Fu expert, I was told, could strike a victim in 7 places in the time it takes you to clap your hands, so maybe that’s how the Chinese could be alleged to be responsible, along with Arabs, for the silver crisis, being fast operators. On the topic of highly placed public officials and Wall Street connections, we note that as of October 2002 outgoing Texas Republican Senator Phil Gramm, “Senator Enron,” will become vice chairman of investment bank UBS Warthog---I meant to say, UBS Warburg, as of January 2003. This is a subsidiary of Union Bank of Switzerland, doubtless one of the Swiss banks mentioned by Butler as having issued unbacked silver certificates representing more phantom bullion. Its peer institutions are Swiss Bank Corporation and Credit Suisse. My, what company we run with---the wife once headed the CFTC in the earlier days of silver leasing and remained silent on the matter, the husband lobbied to have Enron’s energy derivatives unregulated, and the public took another body blow from the elitists. And what elitists we have here in the name Warburg, intermarried with the more famous Rothschilds and with them and others key figures in the Anglo-American network I mentioned last month. Paul Warburg was a pivotal figure behind the creation of the Federal Reserve System in 1913. A more recent Warburg, Sir Siegmund, was profiled in a Business Week article, November 23, 1974, pages 92-93 entitled, “A European Prefers Wall Street.” It said that Warburg, creator of the huge Eurobond market, “still runs the bank from his home in Switzerland” and “counts among his friends some of the most powerful men in the world.” Public officials like Gramm and his CFTC wife Wendy also ex of the Enron board, have no compunction about pillaging the public then taking positions with their real bosses behind the scenes; people like the Warburgs connected to the Federal Reserve System and the Bank of England.



According to Stephen Birmingham in “Our Crowd,” Harper & Row, 1967, page 209, the Warburgs took their name from a German city but originally came from Italy, where their name was “del Banco,” meaning, the bankers! As we know, bankers are enemies of honest gold and silver money since they cannot create it at will. However, not ignoring metals like silver, king makers like the Rothschilds turn up by proxy on boards like that of the leading silver company in the world (measured by share price), and rumors are heard about George Soros fronting for them. This same company attempted to acquire silver properties from “61 Neutron Corporation” (my nickname for a leading silver company); this is a solid guarantee as to the value of its shares! Interestingly, Max Warburg, Paul Warburg’s brother, was a member of the board of Hamburg-America Line in the 1930’s, at a time when Birmingham said its position “became notably Hitlerian” (page 394). Warburg interests are centered in the Union Bank of Switzerland, a $700 billion institution, and in the City of London, which uncoincidentally is at the center of 24-hour international banking time. The December 1, 1945 Chicago Tribune, page 1, noted British interests owned vast holdings in 80 large American corporations. Evidently if you try to retake the colonies in the War of 1812 and fail, you send someone over to establish a central bank 101 years later and succeed financially where you failed militarily, then you use the junior partner as your main muscle in wars to follow.



FLASHBACKS TO JULY 2002 & FEBRUARY 1950



In his 5-page letter of July 27, 2002, Michael Gorham of the CFTC made a successful rebuttal of Butler’s assertions concerning the silver market---successful when read by a credulous simpleton. Gorham noted that a conspiracy across multiple markets would be required to manipulate silver. Apart from the fact that COMEX dominates the silver price, the necessity for a conspiracy is quite factual. There is nothing startling about this. It stems from greed, and greed and lust for power are inseparable twins. The fact that so many big rich worldwide are intermarried, including descendants of European and British royalty, explains the situation. In America it is the “60 Families” which was the subject of a book by Ferdinand Lundberg. International finance is dominated by a wolf pack of intermarried, long established rich. Trends in world finance and trading arenas are therefore a result of planning behind the scenes, and are not the result of impersonal and haphazard forces. The long term trashing of the silver price was planned and implemented. These planned financial trends have been going on for centuries. In his “House Divided” speech, Lincoln said---



“We cannot absolutely know that all these exact adaptations are the result of preconcert. But when we see a lot of framed timbers, different portions of which we know have been gotten out at different times and places and by different workmen---Stephen, Franklin, Roger and James, for instance---and when we see these timbers joined together, and see they exactly make the frame of a house or a mill, all the tenons and mortices exactly fitting, and all the lengths and proportions of the different pieces exactly adapted to their respective places, and not a piece too many or too few---not omitting even scaffolding---or, if a single piece be lacking, we can see the place in the frame exactly fitted and prepared to yet bring such a piece in---in such a case, we find it impossible to not believe that Stephen and Franklin and Roger and James all understood one another from the beginning, and all worked upon a common plan or draft drawn up before the first lick was struck.”



So here we see Senator Enron joining the Warburg faction of finance. Please note that after launching the Federal Reserve Act, along with Rockefeller relative Senator Nelson Aldrich (for whom Nelson Aldrich Rockefeller was named), Paul Warburg declined Woodrow Wilson’s offer to be the first head of the Fed, but instead became president of the Bank of Manhattan, which later merged with the Rockefeller led Chase National Bank (named after Salmon P. Chase, an Ohio Governor and Senator who became chief justice of the Supreme Court in 1864) to form Chase Manhattan Bank, which more recently merged to become JPMorganChase, seemingly the leading gold and silver manipulator. However UBS Warburg is also big in metals. You should be alarmed to know the Warburg outlook for the rest of us, shared by their fellow intermarried financiers (from the Congressional Record, February 17, 1950)---



“We shall have world government whether or not you like it---conquest or consent.”



Thus spoke James Warburg, son of Paul Warburg, of this family who “counts among their friends some of the most powerful men in the world,” and Senator Gramm is joining them next January. I guess he already knows Lord Roll of Ipsden, one of their main British executives.



Another public official pliable to the powers on a mission to eliminate the middle class is Harvey Pitt, head of the Securities Exchange Commission, who has taken much Congressional heat concerning lack of SEC intervention in sham corporations like Enron and Global Crossing which figured in the stock busts. The SEC, investigating key banks and investment dealers including Goldman Sachs, was jeered again in October as Harvey Pitt met with Goldman Sachs officials---who I suppose gave him his operating orders. With appropriate anticipation we await the great transition in silver prices, very positive for us, very bad for someone who didn’t call his derivatives dogs off!



Goldman “Sacks” the little guy,

He’s for ripping off, lousy small fry,

Keep him poor till his day to die,

How did we fool him? With lie after lie!



SEC’s Harvey Pitt sez he won’t quit,

He doesn’t care if small investors have a fit,

Goldman Sachs yawns as many take a terminal hit,

With their stocks---a rat’s rump on a banana split!



Texas Senator Enron, Joining UBS Warthog,

His wife, like a poison Brazilian rainforest frog,

He, like a wily eye patch pirate sipping his grog,

Making small investors get lost in a fog!



Notorious string pullers at JPMorganChase,

Have $3500 in derivatives for everyone in the human race,

Trashing gold and silver for years, what a disgrace,

Their ruins will splatter all over the place!



Citigroup, Lehman Brothers and HSBC,

Are like disease killing a big tree,

As their derivatives die degree by degree,

Will their executives attempt to flee?



Stocks, bonds and currencies in a free fall,

String pullers hidden behind a tenebrous pall,

Claiming to be investigative, media has their gall,

Little people with their backs to the wall!



They always told us, gold and silver aren’t cool,

But in this environment, precious metals rule,

The prostitute analyst looks more of a fool,

Who had better advice? Even a stupid old mule!



Banxter metal manipulator, what the hell are you?

Always prowling for someone to lay waste to,

More of a nasty demon, with each turn of the screw,

Beware! This time you ain’t gonna breeze through!
Ab jetzt wieder Richtung Norden bei Silber??

Habt ihr den Macmin-Kurs in Sydney schon gesehen.
So langsam geht es wieder bergauf.
an DL

wieso zu Emperor.

Diese Mine geht sowieso ihren Weg. Zumal der Goldpreis
nicht mehr lange auf diesem Niveau zu halten sein
wird.
@ granitbiss

ich halte Silber auch primär für einen Industrierohstoff.
Was spricht dagegen, mit einem Rohstoff zu spekulieren?
Dbrix

natürlich sspricht nichts dagegen.
Du kannst auf alles spekulieren, was irgendwo gelistet ist.
Alles Deine Sache und ich habe nie etwa degegen gesagt.

Aber da man hier seine mehr oder weniger "dümmliche" Meinung posten muss, damit man kein Nörgler ist :

Silber ist m.E. problematisch bis zur wirtschaftlichen Erholung.
Gold scheint z.Zt. eine Zwitter zu sein aber GURU-Preise in US-$ > 800,-- 2002 halte ich für Unsinn
Kupfer siehe Silber
Titan (Flugzeugbau) könnte in einiger Zeit wieder attraktiv zu sein.

Gruß
Hmm, es fehlen noch 30 cent.
In drei Wochen müsste das aber zu schaffen sein.
Go Silver go!
Nachdem Silber die 38-Tage-Linie nach oben durchbrochen
hat, ist jetzt die 200-Tage-Linie im Visier.

Zur Zeit liegt Silber bei 4,57 Dollar.
Rohstoffe / Metalle: Weiterer Fehlstart der Haussiers am Silbermarkt (10.12.2002)

Silber hat in der vergangenen Woche seit längerem wieder einmal eine gute Vorstellung gegeben, die den Haussiers Mut machte. Begleitet wurden die Preissteigerungen von Kommentaren, in denen die „ultimative Explosion“ der Notierungen angekündigt wurde. Die Autoren verweisen auf die immensen Produktionsdefizite, die sich fast ohne Unterbrechung seit Jahrzehnten angehäuft haben und nun ihren Preis forderten. Jetzt gebe es zu den herrschenden Preisen einfach kein Silber mehr, heißt es in diesem Lager.

Diese Argumente tauchen immer wieder auf wie auch Berichte über die Sichtung des Ungeheuers von Loch Ness. Mit der Statistik können am Silbermarkt in der Tat Preise von 7, 8, 10 oder sogar 12 Dollar je Feinunze herbeigeredet werden. Doch die reale Welt dieses Marktes sieht anders aus. Immer wieder fanden sich in der Vergangenheit private Horte, die beim Erreichen eines angemessen erscheinenden Preises reichlich Silber auf den Markt fließen ließen.

In den vergangenen Jahres hat die Bedeutung dieser Horte für die Versorgung abgenommen. Dafür ist ein Anbieter auf den Plan getreten, der bis dahin unbekannt war, aber fraglos Gewicht hat: China. Auch Russland hat Silber auf dem Weltmarkt verkauft, und es plant für die kommenden Jahre eine starke Ausweitung seiner Bergwerksproduktion.

Das stärkste Argument gegen nennenswert steigende Silberpreise ist jedoch die industrielle Nachfrage. Sie droht im Bereich der Herstellung von Filmmaterial regelrecht wegzubrechen, da es wegen der fortschreitenden Entwicklung elektronischer Verfahren weitgehend überflüssig wird. Es ist nicht zu erkennen, dass ein anderer Industriezweig seinen Bedarf in fünf oder zehn Jahren so zu erhöhen vermag, dass er die zur Herstellung von Filmen nicht mehr benötigten Mengen aufnehmen könnte.

Silber ist somit sozusagen entweiht. Im Gegensatz zu Gold verfügt es noch nicht mal mehr über eine monetäre Komponente. Dies alles wird aber die „Visionäre“ nicht davon abhalten, immer wieder von besseren Zeiten zu träumen und mit objektiv falschen Argumenten den Eindruck zu erwecken, dies sei ein Markt vor dem großen Aufbruch.

So war es auch jetzt wieder. Nüchtern betrachtet, wurden spekulative Baissiers am Terminmarkt zur Abdeckung ihrer hohen Baissepositionen gezwungen, und andere Spekulanten haben angesichts der aufstrebenden Dynamik und charttechnischer Signale neu gekauft. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird auch dieser Preisaufschwung schon bald wieder vergessen sein.


(13)
Terminmarktwelt
Tja, so ist das eben: wenn man sich aus dem Fenster lehnt,
bekommt man gelegentlich was auf die Rübe! :(
Tröste Dich, es wird gen Norden laufen. Aber langsamer als wir es erwarten können. :lick:
Der große Hammer kommt erst in einem Jahr. :cool:
Bis dahin warten wir mit Geduld, vorerst nur kleine Gewinne!
Gruß wolpic
Gold wird langfristig schon seinen Weg machen, bei Silber sieht es langfristig eher düster aus.;)
DBrix:

Kurzfristig sehe ich zwar etwas festere Silberkurse, doch langfristig sieht die Lage eher negativ aus.
Ich hoffe zwar, aber realistischerweise kann ich nicht davon ausgehen, dass der Kurs die starke Widerstandslinie von 5,25 kurzfristig überwinden kann.

Wichtig sind in diesem Zusammenhang die Silberminen, die aber auch ein gemischtes Bild abgeben.
Minen wie Hecla, Standard Silver oder BEMA sind technisch gut positioniert, andere weniger.
Sollten alle Silberminen nach oben schiessen, würde ich dies als starken Indikator auch für das physische Metall sehen.

Ansonsten dauert der Anstieg etwas länger...

Gruss Btrend
Ich bleibe langfristig weiterhin bullish.
Grund ist die Endlichkeit der Ressourcen.
IMHO hat der Markt diese Tatsache noch nicht erfasst.
Das Gold rauscht wieder

Im Frühjahr setzte der erste große Goldrausch seit langer Zeit ein. Der Kurs des Edelmetalls stieg nach einer Phase der Bodenbildung in 2001 über 300 Dollar und war kaum noch zu bremsen. Kurz vor der Marke von 330 Dollar war dann doch Schluss. Im Sommer begann eine Konsolidierung, im Herbst scheiterte ein weiterer Anlauf auf die Marke von 330 Dollar. Jetzt notiert die Feinunze wieder in der Nähe des Widerstands und zahlreiche Experten glauben an den Durchbruch.

Zur Begründung wird vor allem auf die Krisenstimmung hingewiesen. Da gibt es zum einen die fortdauernde Konjunkturkrise, deren Lösung noch nicht in Sicht ist. Vor allem halten Fachleute aber die Irak-Krise für einen potenziellen Katalysator, der den Goldpreis über den Widerstand bei 330 Dollar befördern könnte.

Wird die Hürde überwunden, sind deutlich höhere Notierungen erreichbar. Aus technischer Sicht wären dann Kurse von 400 Dollar realistisch. Und die Technik ist beim Goldpreis von großer Bedeutung, weil fundamental viele, kaum vorhersehbare Faktoren, auf den Kurs einwirken können.

Minengesellschaften haben Probleme

Einigermaßen berechenbar ist noch die weltweit Nachfrage nach Schmuck, die gegenwärtig nicht hoch ist. Dafür wirkt sich das anhaltende Dehedging der Minengesellschaften positiv aus. Noch immer bauen Minenbetreiber die Menge an vorab verkauftem Gold ab, indem sie es zurückkaufen.

Mittel- und langfristig hängt das Damoklesschwert der Goldreserven der Notenbanken über dem Markt. 1999 haben sich die Notenbanken auf eine Limitierung ihrer Verkäufe geeinigt. Es lässt sich aber nicht voraussagen, ob die Banken reagieren würden, wenn das Edelmetall im Preis stark steigen würde.

Ein weiterer Einflussfaktor für das Kurspotenzial ist naturgemäß die jährliche Goldproduktion, die im Moment abnimmt. Das hängt damit zusammen, dass die Minenbetreiber Schwierigkeiten haben, rentabel zu arbeiten. Es wird kaum mehr nach neuen Goldvorkommen geschürft, weil bei einem Unzenpreis um die 315 Dollar schwer Gewinne zu erzielen sind. Die Aktien-Kurse von Barrick [ Kurs/Chart ], Anglo Gold [ Kurs/Chart ], Harmony [ Kurs/Chart ] und Co. sind entsprechend auf einem deutlich niedrigeren Niveau als im Frühjahr, obwohl der Goldpreis etwa gleich hoch liegt.

Empfehlenswerte Fonds

Voraussichtlich würde der Bruch des Widerstands bei 330 Dollar zu einem starken Kursanstieg bei den Minenaktien führen, weil sich die Lage der Unternehmen schlagartig bessern würde. Goldminen-Aktien sind deshalb eine interessante Beimischung für risikobereite Investoren. Der Anteil am Gesamtportfolio sollte wegen der spekulativen Natur des Themas aber auf maximal zehn Prozent begrenzt sein. Um die notwendige Diversifikation in Einzeltiteln dennoch zu erreichen, ist ein Investment in Goldfonds ratsam.

Hier einige empfehlenswerte Fonds

Fondsname WKN 3-Jahres-Performance
Merrill Lynch World Gold Funds A 974119 89 Prozent

AIG Equity Fund Gold 972376 77 Prozent

PEH Q-Goldmines 986366 67 Prozent


© 11.12.2002 www.stock-world.de
Ob das reicht.:rolleyes:

Wenn man bedenkt das spätestens in 4-5 Jahren die herkömmliche Fotografie Geschichte ist.:rolleyes:
Naja: 3 cent und einen Monat daneben.
Für den Titel Oberguru reicht das nicht;
Für einen Halbguru gut genug ;)

Meinen calls hat es jedenfalls nicht geschadet :cool:
Silver was virtually untraded overnight due to the absence of Tocom. Silver posted a strong close on Friday after seeing a bout of strong buying 10-minutes from the close, triggering light stop buying and lead to a brief test of $4.80. The 200-day Moving Average at $4.63 continues to be a key support level, while $4.75-80 should continue to provide strong resistance.


Silber ist doch einfach ein schönes Element! :)

Ich spekuliere darauf, dass der Rücksetzer am Montag noch nicht kommt
und dass in der nächsten Woche 4,90 deutlich überschritten werden.
Nächste Woche Richtung 5 Dollar.

Was haltet ihr den von Macmin/Tasgold???
Heute vormittag hat mir die Dresdner Bank einen Satz 500gr-Barren verkauft.
Die hatte ich dort vorher noch nie bekommen.
Bei ebay eingestellt, bringen die glatt 30 € pro Stück Gewinn :cool:.

Dem Silberpreis hat dieser Stützungskauf auch gut getan ;)
1 Stunde später war die Unze wieder 5 cent teurer...
Hey, was ist denn jetzt los?
Schaut ich mal den Chart an!
Ist der Markt schon sooo eng, dass die paar Kilos durchschlagen?:D
DBrix, sei so gut und ordere in der nächsten Woche noch ein paaar :-)
Silbergrüße sendet I007
Hey DBrix, der Central Fund of Canada kauft diese Woche gerade 1.120.000 Oz physisch zusammen...
Trotz Sammelaktionen und dem Einschmelzen von Omas ollen Kaffeelöffeln scheinen die Shorts so einige Schwierigkeiten zu haben.
Sie sollten ihre Horrorgeschichten von der Digitalfotographie und dem sinkendem Silberbedarf mal im TV bringen, vielleichts hilfts denen ja...LOL ;)
@Insiderin007

Wer weis, ob ich mir nächste Woche noch welche leisten kann? ;)
Eigentlich müsste ich für ein paar Tage einen fallenden Kurs wünschen:
Dann hole ich mir bei der DreBa die bestellten 100gr-Stücke ab
(gibt es auf einmal auch wieder - ohne Aufpreis zu den Kilobarren!)
Leider hatte ich nicht genug Bares dabei, um heute Vorkasse zu leisten.
Deshalb muss ich am Dienstag den Tagespreis löhnen.
Hallo Sovereign -

wie hast Du das denn wieder rausbekommen ?

Gruß Konradi :)


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