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Wall Street Schlussbericht: Börsen beenden Handel mit leichtem Minus - 500 Beiträge pro Seite


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Neuigkeiten zur E.I. Du Pont De Nemours Aktie


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Die Stimmung an der Wall Street war heute gemischt. Belastend wirkten sich unter anderem Warnungen von AMD und der Bank of New York aus, positiv überraschen konnte DuPont mit einer Anhebung seiner Prognosen.

Der Dow Jones schloss mit einem Verlust von 0,4 Prozent auf 7.718 Punkte, die NASDAQ gab 1,7 Prozent ab auf 1.166 Punkte.

Handelsstärkste Aktien waren Cisco vor Sun Microsystems, Veritas, AMD und GE. 41 Prozent aller NASDAQ-Aktien legten zu, 57 Prozent gaben an Wert ab. An der NYSE lag dieses Verhältnis bei 39 zu 54 Prozent.

Wichtige Upgrades gab es heute zu Cisco Systems, welche von CE Unterberg Towbin auf Buy gestuft wurden und zu Motorola, welche von JP Morgan auf Overweight gestuft wurden.

Das US-Arbeitsministerium ermittelte die saisonbereinigte Entwicklung der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche zum 28. September. Die Zahl stieg um 5.000 auf 417.000 Erstanträge. Für die Vorwoche wurde die Zahle von 409.000 auf 412.000 revidiert. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt stieg auf 423.000 Erstanträge und damit auf den höchsten Wert seit Mai. Eine Zahl von etwa 400.000 Erstanträgen gilt allgemein als Signal für einen stagnierenden Arbeitsmarkt.

Der Chiphersteller Advanced Micro Devices Inc. musste eine Umsatzwarnung für das dritte Quartal aussprechen. Bislang hatte das Unternehmen einen Umsatz von 600 Mio. Dollar erwartet. Nun rechnet der Konzern nur noch mit einem Wert von 500 Mio. Dollar. Auf diesem reduzierten Umsatzniveau wird das Unternehmen zudem einen operativen Verlust ausweisen. Die endgültigen Zahlen wird AMD am 16. Oktober bekannt geben.

Gleichzeitig haben die Analysten von Lehman Brothers ihre Gewinnschätzungen für den Chiphersteller Intel nach unten revidiert. Vorausgegangen war eine Umsatzwarnung des Konkurrenten AMD. Die Experten haben demzufolge ihre Gewinnschätzungen für das Fiskaljahr 2002 um 2-4 Cents je Aktie und für das Fiskaljahr 2003 um 5-8 Cents je Aktie gesenkt. Die bisherigen Konsensschätzungen belaufen sich auf 53 Cents je Aktie respektive 77 Cents je Aktie. Des weiteren rechnen die Analysten damit, dass Intel im abgelaufenen Quartal einen Umsatz erzielen wird, der am unteren Ende der erwarteten Spanne von 6,3-6,7 Mrd. Dollar liegt.

Gute Nachrichten von Dupont: Der amerikanische Mischkonzern hat heute die Erwartungen für das dritte Quartal angehoben. Statt der bisher erwarteten 24 Cents je Aktie will das Management jetzt sogar 35-37 Cents je Aktie erreichen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag der Gewinn noch bei 12 Cents je Aktie. Als Grund gab Dupont an, dass die Nachfrage nach den Produkten höher als erwartet ausfiel. Zudem sei der Steuersatz für die vergangenen drei Monate geringer als geplant ausgefallen.

Der amerikanische Werkzeughersteller Black & Decker wird rund 1.000 Stellen in England streichen und einen Teil der Produktion in die Tschechei verlagern. Damit will das Unternehmen Kosten einsparen und reagiert auf die zunehmende Konkurrenz aus asiatischen Ländern, die deutlich günstigere Produkte anbieten. Mit der Restrukturierung will das Unternehmen noch in diesem Monat beginnen und soll Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Wertpapiere des Artikels:
DU PONT NEMOURS DL -,30
INTEL CORP. DL-,001
ADVANCED MIC.DEV. DL-,01


Autor: (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),22:25 03.10.2002



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