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Tagesausblick Dax, Freitag 01. November


Kurzfristiger 5-Minuten-Chart Dax:


Auch in der gestrigen Sitzung wurde die mittlerweile zweiwöchige Seitwärtsbewegung fortgesetzt. Trotz anfänglicher Gewinne blieb die tendenzielle Seitwärtsbewegung bestehen, so dass klare Trendsignale weiterhin fehlen.

Wellentechnisch bleibt es bei der Einschätzung, dass der Dax nach Abschluss der Zwischenkorrektur nach oben ausbricht und einen weiteren Haussemove ausbildet. Zuvor bedarf es eines vollständigen Korrekturmusters. Da der Index keine keine größeren Abgaben verzeichnet hat, gab es keinen endgültigen Ausschlag für ein Szenario, so dass bessere Trendprognosen möglich sind.

Der Anstieg seit Mittwoch hat impulsive Züge. Bislang liegt aber kein regelkonformer Aufwärtsimpuls vor. Vielmehr fehlt eine klar erkennbare Hauptantriebswave drei. Sollte es heute einen weiteren Aufwärtsfünfer bis in den mittleren 3.200-er Bereich geben, so kann man die Kursentwicklung seit vergangener Woche als Wave b\` abzählen. Die hätte zur Folge, dass der Index in der nächsten Wochen tatsächlich nochmals bis unter 3.000 Punkte blickt.

So lange das gestrige Top bzw. der kleine Widerstand bei 3.190 weiter bestand hat ist ein komplexes Muster als Triangle leicht zu favorisieren. Dem zufolge befände sich der Index momentan innerhalb des letzten Korrekturteils, der Wave e\`. Diese wird aller Voraussicht nach oberhalb von 3.000 ein Tief markieren. Der Idealzielbereich liegt bei 3.040-3.060 Punkte. Zu Beginn der nächsten Woche wurde anschließend der Bruch von 3.230-3.300 gelingen, so dass weiteres Aufwärtspotenzial besteht.

Sehr kurzfristig: Auf Grund der komplexen Korrekturstruktur ist eine Intraday-Projektion weiter sehr schwierig. Sollte der Dax positiv in den Handel starten besteht für die Folgestunden Aufwärtspotenzial bis rund 3.240/50 (erst dann eine kräftige Gegenbewegung). So lange aber 3.190 hält ist eine längere Abwärtsbewegung, die möglichst korrektiv sein wird, zu präferieren. Der Bruch der flachen Aufwärtstrendbegrenzung (~3.140) würde dieses Bild bestätigen.

Fazit: Noch ist die Seitwärtskorrektur der letzten Tage nicht beendet. Im Idealfall bedarf es eines weiteren Rückgangs bis rd. 3.040/3.060 Punkte. Da klare Trendsignale weiter Mangelware sind kann ein weiteres Zwischenhoch bei 3.240/50 aber nicht ausgeschlossen werden.

Feedback: Mathias Onischka (elliott@gmx.net)



Autor: Mathias Onischka (© wallstreet:online AG),08:53 01.11.2002

Auszug aus der heutigen Analyse

Interessant ist, dass der Move (2558/3299) zeitlich gesehen gleich lang mit dem Move (3299/3216) ist.
Der Upmove wird immer noch als D05-Construction-Degree bezeichnet.
Die Seitwärtsbewegung ist aber bislang nur im D06-Construction-Degree sichtbar.
Es würde sich also die Möglichkeit des x-Wave Szenario dahingehend ergeben, dass jetzt "Halbzeit" ist.
Mit dem gestrigen High bei 3216 beginnt nun der zweite Teil einer Combination (ideal wäre ein Flat oder Contracting Triangle), die ihr Low im Bereich 3841/2573 ausbilden wird.
Damit würde sich auch im D07-Construction-Degree eine Wave bilden. Anschliessend würde dann ein erneuter Upmove starten, der den DAX bis etwa 3500/3700 bringen kann.

Soviel zum "Wunschszenario"
Zunächst muss aber erst das letzte Topp bzw. die letzte Wave bestätigt werden.
Dies ist dann geschehen, wenn 3082 unterschritten sind.
Aber erst bei unterschreiten von 3000 kann man sich sehr sicher sein.
Der DAX befindet sich in einer ausgedehnten Seitwärtsbewegung mit einer Tradingrange von 3000/3300. Unerwarte Auschläge nach oben und unten sind da immer wieder möglich.
Dies werden dann die Strukturen mit den x-Waves.

x-waves sind die Komponenten, die es dem Markt ermöglicht, eine Struktur zeitlich deutlich zu verlängern, ohne den Degree dieser Struktur zu ändern.

Wenn man sich das mal näher überlegt, wird man erkennen, dass x-Waves sehr häufig vorkommen und nicht die Ausnahme sind.



Heutiges Fazit

Wird 3172/3185 überschritten, so ist weiteres Uppotential zunächst bis 3236 vorhanden.

Wird 3157 unterschritten sollten auch 3147 und 3135 angesteuert werden.

Bei 3140 verläuft auch noch eine Channeling-Line.

Solange der Downmove seit 3216 nicht erneut um mindestens 61,9% korrigiert wird, sollte die Tendenz seitwärts bis leicht abwärts gerichtet sein.

Unterschreiten von 3135 eröffnet das Potential bis 3082.
Bei unterschreiten der 3082 ist der Upmove zunächst beendet und es werden erst einmal die 3000 angesteuert.

Ob dort dann ein weiterer Kursrutsch einsetzt oder ein erneuter Upmove in Richtung 3300 stattfindet ist aktuell völlig offen.

Längerfristig werden erst dann wieder Signale gesetzt, wenn die Range 3000/3300 verlassen wird.

Tradingsituation:
Der Stopp Loss wurde ausgelöst, so dass die Tradingposition nun wieder Cash heisst.
Aktuell ein Verlust von 15 Punkten.

In der zweiten Variante sind wir immer noch mit einer Shortposition im Markt.
Wird 3135 unterschritten wird der Stopp Loss auf 3190 gesetzt.


Nur, damit man nicht auf dem faschen Fuss erwischt wird, wenn das Wave e` Szenario NICHT greift.

Gruss
Boris Leschek
http://www.chart-trade.de/index.php
Laut dieser Analyse sind es jetzt ja Kaufkurse. :eek:

Oder kann es doch noch unter 3000 gehen ? :eek: ;)
ich gehe nicht vor 3020 long
die gewinne der shortpositon laufen lassen


jede minirally wird sofort gebrochen
andy


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