DAX-0,19 % EUR/USD-0,01 % Gold-0,45 % Öl (Brent)-0,91 %

Charttechnik für Investoren und solche die es werden wollen - 500 Beiträge pro Seite (Seite 6)



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dass zeitgleich Gold, EurUSD und Aktien drehen.

doch, könnte unter Umständen passen. Kann aber auch sein, dass ein Kursverfall der Aktien den USD erst recht den Meltdown verpasst. Verursacher für die USD-Schwäche ist nicht die Aktie, sondern die Fed. Was hat die USA zu bieten ausser planwirtschaftlich gelenkten und künstlich stimulierten Märkten? Realzinsen negativ bei hohem Trendwachstum, das zudem fremdfinanziert ist? Dass ich nicht lache. Das ist die Inkarnation von Greenspans New Economy. Plus ein paralleler Hype an den Aktienmärkten, der ausserhalb der USA, nach Währungsumrechnung, nicht mal unter der Lupe wahrnehmbar ist?

Der USD sollte erst dann stabiler werden, wenn die Rahmendaten sich stabilisieren: Zurückfahren der Dollardruckerei, Defizitausgleich. Das wird freiwillig nie geschehen, weil ein auch nur halbwegs normales Zins- und Verschuldungsniveau aktuell die US-Wirtschaft mit einem einzigen Schlag zerstören würde. Ergebnis - der Markt wird den Ausgleich vornehmen müssen. Reihenfolge vermutlich: USD-Crash, Zinsen hoch, Importe zu teuer, Nachfrageflaute, Defizite mangels Expansionsinteresse zurückgefahren -> ff. Währungsstabilität.


Jetzt frage ich mich natürlich, was Gold in dem Kontext will? :confused: IMO könnte es Gegenstand der letzten grossen amerikanischen Suckerrally werden. Aber das dauert noch. Wenn Gold hochkommt, ist der grösste Teil des Ärgers wahrscheinlich schon vorbei. Genauso wie der Technologieboom eigentlich schon vorbei war, als die Nasdaq immer steiler wurde.


--
Ignorierte Devise der Finanzpolitik: you cannot have the cake and eat it
Hi
NDX :
wieder Bear confirmed !!!
jetzt fehlt noch das Sell Signal - dann wäre nach der klass. Lehre shorten angesagt

Nasdaq Comp:
nur noch `n Hauch von Bear Alert entfernt !!!
(wenn man sich die normalen Charts und Trendlinien ansieht , war in der Vergangenheit der Comp der maßgebliche Index

Info Tech:
Bear confirmed

mfG
Hookpull
@all,

bräuchte kurzfristig einen DOW Chart auf Eurobasis,

wer kann mir helfen?

Danke Gruß Kickaha
@ Hookpull
#2499

Wie kamst Du denn darauf???

Kopfschüttel, zu der Zeit als Du gepostet hast stieg der NDX doch schon wieder.

Patrick
@TribalStatistic

Hi

Es handelt sich um die BPI`s der Indices nach P&F.

Gruß
Hookpull
@ Qwasy

Naja, woernie hatte doch den Baissekeil reingestellt bei Gold.

Patrick
#2506

Antwort:
Hast am 11.11.2003 einen grünen Punkt vergessen!

Wohl zu viel gefeiert an den Tag ??? :D
na siehste woernie, hat doch gar nicht wehgetan ;)

und wenn der DOW über 10040 schliesst, dann staune selbst ich.

ansonsten: weiterhin vielen Dank für die Arbeiten in diesem Thread.

:rolleyes::)
#2500 von kickaha 11.12.03 10:26:41 Beitrag Nr.: 11.574.373 11574373
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@all,

bräuchte kurzfristig einen DOW Chart auf Eurobasis,

wer kann mir helfen?

Dow und dow in Euro 2 Jahre


Nasi und Nasi in Euro 2 Jahre
@2509 eck64

Vielen lieben Dank für Deine Mühe. Du hast mir sehr geholfen. Ich wollte es nur einmal wirklich sehen, dass der Dow Jones für nicht Amerika fast nicht gestiegen ist.

Einfach schön.

Woher kommt den dann nur dieser Enthusiasmus dass das Zeug weitersteigt.

Otherwice müsste doch unser Daxi in US Dollar extrem aussehen, weil gut gestiegen und über die US Dollarabwertung müsste der Dax dieses Jahr doch bereits mindestens 120% Performance sein, oder?

Gruß Kickaha
@ kickaha
".......Woher kommt den dann nur dieser Enthusiasmus dass das Zeug weitersteigt......"





Jetzt wissen wir wie die Börse funktioniert !!! ;)
@ecki

wow!
zeitreise oder wat? :D

wieso steht dein dow in $ bei 10870 ?
und schon seit august über 10 000?
und die nasi bei 2080?

jetzt aber www.abinsbett.de

w.
@woernie

auch wenn die Grafik ist von der gleichen Bank ist, die ihre Zahlen der Deutschen Bank bei den damaligen Fusionsgesprächen nicht vorlegen wollte und deshalb a priori verdächtig ist: die linke Skala ist für grün zuständig, die rechte für blau. Stimmt schon...


Ansonsten

- das Ergebnis des europäischen Verfassungskonvents wird sehr wahrscheinlich den EUR in eine technische Korrektur schicken, egal wie er ausgeht. Scheitert der Konvent unter grossem Dissens, könnte die Korrektur vielleicht grösser ausfallen. Hängt von den Begleitumständen ab.

- der DJI hat bereits beim 2. Anlauf die 10000 überwunden. Insgesamt hat das länger gedauert, als ich dachte. Aber das muss kein Zeichen von Schwäche sein. Im Gegenteil.

- Der Rückfluss von Kapital nach USA wegen o.g. Umstände könnte sogar dazu führen, dass a) die US-Zinsen stabil bleiben, b) der DJI nicht shortbar, sondern ein Long ist bis zum nächsten ATH. Richtig gehört? ja klar. So künstlich das Ganze aussieht, eine Bubble kann auch ein 2. Mal in voller Grösse entstehen. Die Bewegung dürfte dann locker bis ins Frühjahr laufen. So wird er möglicherweise sogar ein Plus in Fremdwährungen schaffen.
hi, kann jemand bitte einmal den dax in $ rein posten?

ist er so vielleicht schon bei meinen 4500?


merci
moin landing

aaahh! ich dussel. na, war schon spät.
zu deiner perspektive: kann schon hinhauen. aber das wort ATH macht bereits richtig die runde, wo man auch hinhört...

zum thema , woher kommt der enthusiasmus, möchte ich einen deutschen politiker zitieren: da klaffen realität und wirklichkeit eben auseinander...

also gut, von mir aus. ATH bis april/Mai ? abgemacht ?

eine chance gebe ich den bären (und mir) noch:




gruss woernie

p.s.:rico! wolltest du nicht schlafen?;)
stell dir vor , wir wachen auf und es ist ATH...
@woernie

moin!
bestätigt: ATH. Das sind 18%, glaube ich? Die werden die Korrektur bis zum letztmöglichen Punkt verschieben. Nach dem Bewegungsmuster, dass sich gerade abzeichnet, ist sogar noch mehr möglich. Ich sage das nicht aus Enthusiasmus, sondern eher mit starkem Ekel ...
Wird sich Hong Kong auf diesem hohen Niveau halten können ???
Es werden immer weniger Käufer die bereit sind....
Und was ist, wenn China der Auslöser einer weiteren Asienkrise ist ???

@ Woernie
ATH will ich mir nicht vorstellen. :(
Habe seit gestern eine Grippe und mir Bettruhe verschrieben.
Jetzt ist mir langweilig ("Langeweile" das philosophische Thema der nächsten Jahre) und ich spiele ein wenig herum.

Dax und Dax in $ 2 Jahre


Dax und Dax in $ 1 Jahr


Als Ami hätte man auf Dax setzen sollen, der ging brutal nach oben!
@Rico

warum denn nicht? Dow 13000 wäre doch immerhin ein wunderbar abgrenzbarer Ausstiegspunkt, oder? Dann tut der erneute Fall auf 7000 wenigstens richtig schön weh. :D

Das mag alles sein oder nicht. Ein Argument zählt aus meiner Sicht jedenfalls nicht: Dass das unwahrscheinlich wäre, weil es zu viel ist. Die Greenspansche Hyperinflationierungspumpe und die Selbstbessenheit der Amis machen jeden Quatsch möglich. Genauso ist analog ein Fall auf 3000 möglich. Die Bandbreite von Fuss zu Gipfel liegt in so einer Umgebung halt bei ca. 70%-100%, je nach Ausgangspunkt.

Ob das gut ist oder schlecht, mag jeder selbst entscheiden. Staunen tut da nur der Laie. Die Fachleute gewöhnen sich das Wundern recht schnell ab und werden das für normal halten. Damit sind sie die eigentlichen Dummen, wie üblich.
@ Landing

13000,20000, 3000....

Alles ist möglich, alles zu seiner Zeit.
Es nützt ja auch nichts sich Gedanken darüber zu machen
was irgendwann mal sein könnte.Was jetzt ist oder die nächsten 2 Wochen ist viel wichtiger.

Insofern sollte man sich niemals eine Grundeinstellung zur Börse festlegen über lange Zeit, so wie es zum Beispiel Hajo tut.
Das führt unweigerlich in die Katastrophe und wenn die Bewegung dann endlich irgendwann kommt ist man pleite.

Patrick
@Tribal

ja sicher kann sich das wieder ändern. Im Prinzip sogar innerhalb weniger Wochen. Das ist eine triviale Statistik, die aber auch nicht weiter nährt. Ich meine, kann man es denn sehen, wenn der Umschwung kommt? Ich denke, schon. Bis jetzt war aber gar nichts (wichtiges) zu sehen, auch wenn Elliotts e.a. anderes behaupten.

Deswegen: für mich bitte keine Daytrading-Plädoyers. Trends dauern, und genau deswegen wurden im Januar Böden völlig falsch angesagt. Jetzt haben wir die Inversion: Es werden alle 2 Wochen die Tops angesagt.

Muss wohl so sein. Wird aber der extremistischen Haltung, die an den Aktienbörsen rumfuhrwerkt, nicht richtig gerecht.
@Landingzone

Danke, dass du mich auf meine gedanklichen Fehlleistungen aufmerksam machst. J
Und ich stimme dir auch zu. Wo soll den bei „ der greenspansche Hyperinflationierungspumpe“ die Liquidität, mangels Alternative, auch hin. Wo das Bargeld doch zunehmend an Kaufkraft verliert. Vielleicht werden die Zinsen niedrig gehalten um das Geld nicht aus den Aktien abfließen zu lassen ? Dadurch wird natürlich auch ein Zwang(Zweck)Optimismus erzeugt. Zusätzlichen haben wir eine Fächerbildung in den Indizes. Also die Optimisten werden in ihrem Verhalten bestärkt, da die Brüche der Aufwärtstrends sich immer wieder als Fehlsignale herausgestellt haben. Dadurch werden Verkäufe zunehmend zurückgestellt. Eingeübte Verhaltensweisen !!! Und die Fachleute gewöhnen sich daran; darum sind sie die Dummen, da sie nicht schnell genug um denken können; also eine Betriebsblindheit sich herausbildet.

Die Zukunft entzieht sich unserer sinnlichen Wahrnehmung, bis sie zur Gegenwart wird !!!
Darum wird man sich, bei dem Versuch die Zukunft richtig vorhersagen zuwollen, in Widersprüchlichkeiten verstricken und schließlich scheitern !!!

Dennoch muss ich für mich zu einer plausiblen Beurteilung von Chance und Risiko kommen.
Die Chance steht für mich in keinem guten Verhältnis zum Risiko.
Beispiel: Hang Seng-Chart
Die Kurse steigen für mich nicht unter dem Einfluss von Angst. Bei der Spekulation auf ein Doppeltop, hätten Short- Positionen aufgebaut werden müssen, die dann bei einem neuen Jahreshoch ausgestoppt würden. Es ist aber kein größeres Volumen aufgetreten !!! Es liegen also wenig Leute schief und werden in ihrem bereits vorhanden Optimismus bestärkt.
Das Potenzial ist also auch mangels Käufer begrenzt. Interessant wird nun die Frage für mich, wie sich das Volumen im Dow Jones verhält. Also bestätigt das Volumen den Trend über 10000; viele Short’s treiben den Dow in die Höhe ???

Mal sehen,,,,
Rico
@ Landing

Ich vertrete die Fraktion der Daytrader oder sagen wir mal besser Weektrader.
Macht man dieses reicht ein Depotwert von 30000€.
Macht man es Langfristig braucht man eines von 150000€.

Man muss wissen wie man investiert.
Ich weis nicht aber ich setze lieber mal auf Sicht von 2-5 Tagen 5000€ in einen Knockout und habe dann 8000€ als ewig
meine langfristige Prognose zu verfolgen, noch schlimmer wenn sie falsch ist.

Langfristig geht natürlich auch, die Bewegungen sind die Gleichen.
Die Frage die ich mir stelle ist nur die:
Warum hat bei 2200 fast niemand von Hauss geredet, auch Du nicht????
Ist das Analyse oder Weltanschauung??

Ich garantiere Dir es dauert nicht mehr lange bis ich auf Baisse drehe.
Haben da nicht viele etwas verpasst???

Patrick
Ich vertrete die Fraktion der Daytrader oder sagen wir mal besser Weektrader.

Fraktion Sekunden- bis Daytrading: Echt falscher Thread. Immer noch nicht klar?

Ich garantiere Dir es dauert nicht mehr lange bis ich auf Baisse drehe.

Äh, ja? Ja dann dreh doch mal, aber bitte ordentlich, wenns irgend geht. Hast doch bestimmt gerade wieder eine EW-Interpretation in der Tüte geraucht oder so? "Selbstgedreht", das Ganze mit Garantie. Wow! Und wohl wieder mit Fanfarengeheul, wie vor ein paar Wochen, damit jeder was zum Lachen hat. Danke auch für die Mühe mit Deinem präzisen Rückwärtsradar. Dann noch: herrlich zu sehen, dass Du wie ein Sack Reis dagegen immun bist, Dich lächerlich zu machen. Chapeau!

Macht man es Langfristig braucht man eines von 150000€.
Schöne Vorschrift. Nur was das soll, weiss kein Mensch. Eine Wachstumskurve verläuft log(n), egal auf welcher Basis.




@Rico

ach woher denn, welcher Denkfehler? Du hast doch vieles völlig richtig angemerkt und Deinen Chart, speziell ... und ... finde ich aufschlussreich. Auch die Volumendivergenz ist (noch?) ein Manko, richtig.

Die Sache ist aber die, dass die Börse "Lerneffekte" nur für sehr kurze Zeit zulässt. Kurze Zeit später ändert sich das Schema und der Lernprozess geht von vorne los. Der dumme Trick bei dem Ganzen. Zwangsläufig aufgrund des Rückkoppelungseffekts. Sozusagen wie ein Virus, das seine Signatur ständig ändert. Man muss ständig neue Medizinen erfinden - oder irgendwo eine alte herauskramen, die vielleicht so pi mal Daumen passt.
@ Landing

ja, mach Dich nur lustig, das zeugt nur von Schwäche.
Es gibt genügend Leute die das zu schätzen wissen was ich schreibe.
Aber Ignoranten wie Du sicherlich nicht.
Immerhin hast Du ja bewiesen das Du nichts drauf hast, genau wie Hajo immer bearish seit ich hier schreibe.Das zehrt natürlich an den Nerven, ist klar.
Ich werde hier nicht mehr schreiben, das ist einfach zu blöd sich mit solchen Leuten wie Dir zu unterhalten.
Hatte es ja schon eingeschränkt.
Für Woernie tut es mir leid, dort sind gute Ansätze aber sowas wie Du ist einfach nur störend.
So kann man nicht kommunizieren.
Mit solcher Unflexibilität wir dieser Thread untergehen.

Also besser kann man sich nicht disqualifizieren.

Patrick
@ Landingzone

#2511 Ist Ironie !!!
Wenn Börse so einfach ist, 1, 2, 3....
ja dann....

Darum auch das Augenzwinkern mit einem Lächeln.

#2505 Ist eine Idee, wie man im aktuellen Nasdaq-Trend den Stopkurs nachziehen könnte.

Rico
Hier der Chart vom letzten Sonntag:



und hier dann die aktuelle Woche als 60 min. Chartergänzung:



Im kurzfristigen Zeitfenster war der Longversuch erfolgreich. Als nächstes steht dann ein Shorttrade auf dem Plan,aber immer mit dem Hintergedanke, dass die "letzte" Welle 5 durchaus bis 1105 extensieren kann.

Viele Grüsse Catano
hi @all:)

hier soll sich ein neuer aufwärts-impuls anbahnen. so die analyse einer bekannten deutschen chartanalysen-seite:



kann mir jemand erklären wieso?

gruss woernie
Hi Woernie,

Um den nächsten Aufwärtstrend zu erkennen, mußt du dein Bild um 180° drehen. ;)


@woernie

Entweder 2. SKS (blau) oder Bullkeil (hellgrün) bzw. Flag (dunkelgrün).
Chartologie hat wie immer für jeden was zu bieten. Such Dir was aus.
Der RSI deutet <vielleicht> eine Bodenformation an.

yep landing, hier schränkt der EOD linechart die möglichkeiten aber doch etwas ein. nichtsdestotrotz:
die bullische flagge ist eine klare alternative zur angedachten SKS.danke für den hinweis.

Hallo,

so lansam aber sicher kommen wir an den Punkt, wo wir uns den DAX auch einmal von der anderen Seite begutachten sollten.

Ergänzend möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich nur die roten Zahlen eingezeichnet habe,die Anderen wurden von der Software generiert.



Viele Grüsse Catano
aua, da retract einer doch ein bisschen zuviel. Die letzte Kerze ist saftig, das ist full Crash-Modus. Walmart jetzt bei 38% seit Oktobertief und auch noch aus dem Abwärtstrendkanal herausgefallen.

WMT Marktkapitalisierung grösser als alle anderen US-Einzelhändler zusammen. Eines der wichtigsten Symbole des US-BIP, das zu 70% vom Konsumenten abhängt.

Ich weiss nicht so recht, wie der positive Verlauf der US-Ökonomie einzuschätzen ist, wenn ausgerechnet dieser Laden wegkracht. Wird das durch andere Daten noch bestätigt, wird es sehr schwierig für die Rally

hi:)

ja, der tag ist nicht ganz so gut gelaufen, wie man es sich als bulle erträumt hatte. irgendwie beisst sich die rallye hier in den schwanz. am anfang war saddam...

im wal-mart chart besonders bärisch: die umsätze. echte volumen spikes an den sell off tagen.

n8

woernie
EASY

ist `ne aktie, keine weltanschauung.:D
macht sich weg von der 200 tage linie. der bounce von der 50 er vor ein paar monaten hat gut prozente gebracht. und die funnymentals sehen auf den ersten blick etwas besser aus als bei ALTI.

was meint das expertengremium?

gruss w.
uups, sorry, falscher thread...
das mit EASY sollte woanders rein.:rolleyes:
hi southie,

(EASI) ja, da möchte man dabei gewesen sein...:lick:

hier nochmal ein blick auf das Dow Jones / nasdaq100 ratio in der wochenansicht. ein klar strukturierter `indikator` mit deutlichen signalen und wenig oszillation. natürlich nicht für`s daytrading radar geeignet. sollte man im auge behalten:





gruss woernie
@Catanoo

welche Software ist das eigentlich?
Und nur mal angenommen, der SPX steigt auf 1100 oder höher.
Was macht das Programm dann?
Hi Leute,

habe eine Frage am Rande:
Mit welchem Finanzinstrument macht man Gewinne bei steigenden Zinsen?

Es geht um die Sicherung eines in 13 Monaten fälligen Hypothekendarlehens. Falls die Zinsen bis dahin deutlich anziehen sollten, will ich über OS oder Zerti entsprechend einen Gewinn haben, dass mir die gestiegenen Zinsen nicht so viel anhaben können.
Falls die Zinsen unten bleiben, sehe ich die Scheinchen als Versicherung.

Also, was gibts da?
@eck

Steigende Zinsen = fallende Anleihenkurse.

Also wäre ein Bear-Zerti oder Put auf den Bund Future evtl. geeignet.

Gruß
qwasy
Danke qwasy,
wie funktioniert der bund future?
Habe auch schon chartanalysen zu dem gesehen, aber wo steht der z.:b so ca. wenn die Zinsen 0,5 oder 1% anziehen? Ist der Bundfuture eher an kurze oder langfristige Zinsen gekoppelt?

Leider Blick ichs da überhaupt nicht.
@eck64

die Fragestellung macht wenig Sinn. Wenn das Darlehen fällig ist, was willst Du denn grossartig absichern?

Ansonsten macht man das ia. eher mit Zinsswaps, -caps und was es noch so schönes gibt. Das sind Zins-Versicherungen im Gegensatz zu spekulativen Instrumenten. Angeblich soll einiges davon in der letzten Zeit auch für Private verfügbar geworden sein.
Die einfachste Methode ist nach wie vor die Vertragsverlängerung in einer Niedrigzinsphase. Wenn sich herausstellt, dass es eine war (wissen wir das wirklich?), muss die Bank hedgen. Das ist u.U. sogar die Gebühr wert
@woernie
EASI, da war ich dabei (von 33 bis 40, vor split):mad:

@Charttechniker

Wozu braucht man einen ALF, wenn es schon ein Momentum und ein ROC gibt?

ALF :laugh: :laugh: :laugh:
@landingzone

Hypo fällig heisst: neue Zinsbindung muss her, sonst wird auf mucho teuren Gleitzins umgestellt.

Ansonsten haben wir tatsächlich zu kompliziert gedacht. Neue Zinsbindung jetzt sofort vereinbaren, Bereitstellungszinsen löhnen (Optionskosten sozusagen), fertig.

Falls es sich um ein vermietetes oder gewerblich genutztes Objekt handelt, sind die Bereitstellungszinsen selbstverständlich steuerlich absetzbar. :D

Gruß
qwasy
@southbound
wieso, funktioniert doch. Der Alf zeigt nach oben



@qwasi
ganz genau oder so ähnlich
zu #2548 qwasy

Genau darum geht es. Ich könnte jetzt ein Jahr Bereitstellungszinsen zahlen oder auch ein Zinssicherungsdarlehen machen, mit entsprechendem Zinsaufschlag oder

ich mach das "irgendwie" selber mit den Optionskosten dafür, ohne die Bank nochmal extra verdienen zu lassen.

Denn ein Darlehen mit Bereitstellungszinsen für nächstes Jahr in Vorrat zu halten, kriege ich nur bei meiner jetzigen Bank. Da kannst du kaum um den Zinssatz handeln, weil die erstrangig in der Hypothek drin sind.

Der Bänker lächelt mich kalt an, will 0,5% mehr als der Wettbewerb zugüglich 0,5% Zinssicherung und du kannst nichts machen, weil ne andere Bank nur nachrangig drankommt.

Also will ich mich lieber per Optionsschein oder bearzerti oder irgendwie sonst gegen ein anziehen der Zinsen im nächsten Jahr sichern, und dann zu irgendeiner Bank wechseln, die im näcshten Jahr gute Konditionen bietet.
moin,

paar charts.
nochmal zum thema `marktführerschaft`.
der swing von tech in blue chips kann eine branchenrotation sein, die den markt zunächst weiter trägt. murphy morris hat diese tendenz auch bei SPX/smallcaps-ratio gefunden. also raus aus den topperformern (smalcap/tech) , rein in die `nachzügler`?
oft ist dies aber auch ein `vorbote` schwächerer märkte.(meistens :D )





und hier noch eine beobachtung DAX/REX. Ratios kann man mit TI ja leider nicht darstellen. oder?



grüße woernie
Hallo Werner. :)


Interessante Charts, die Du da zeigst.

Ja,
die Techs bestätigen tatsächlich die Schwäche. (# 2541)
(ich nehme den marktbreiteren, weniger manipulierten SPX)
Aber diese Indikatoren sind ja mittelfristig ausgelegt,
da könnte also für ein kleines window-dressing
durchaus Platz sein.

Bei TI kann man auch Ratios einstellen,
wenn Du wissen willst wie,
per Boardmail.

Aber nicht mehr heute abend, ok ?


Gruß
Michael
#2551

und nun? wer weiss es? Warum geht der Dax trotz steigendem REX nicht in die Knie? Genau 1 richtige Antwort, bitteschön ...
@landing

was guggscht du?;)
der rex ist aus einer konsolidierungszone nach oben ausgebrochen.:)
gibt wie immer verschiedene möglichkeiten. aber in der vergangenheit hatte dieser vorgang immer die gleiche folge. meistens sofort , manchmal mit etwas verzögerung. :D
steigender rex = fallender dax? einmal pech gehabt! (nummer 3) :eek:

ist ja auch ganz grob (monatsbasis).




guggsch du da...

gruss woernie
also , das war jetzt nur der übliche charttechnische wahrscheinlichkeitskrimskrams.

die eine richtige antwort wirst du uns hoffentlich nicht vorenthalten ? :rolleyes:
@woernie

gefälschte Korrelazione! Chart => lügt
Dax = 50% Nasdaq + 49% DJI + 1% Zustand deutsche Wirtschaft + 0% Rex
konkrekt korrekt gut?
#2556

Naja, daß Aktien- und Rentenmarkt antikorrellieren, ist wohl eine Binsenweisheit. Eine Kursentwicklung mit der anderen zu begründen, ist zwar NTV-Kommentatoren-Niveau, aber gerade diese beiden Märkte sind nun mal miteinander verbunden, wenn auch indirekt. Ansonsten würde ich die DAX-Gleichung noch etwas zugunsten Nasdaq und zulasten DJIA modifizieren. Aber sonst: Famos :)

Das ist ja gerade der Spass an Divergenzen, das sie sich erst hinterher erklären. Was wäre die Marktanalyse ohne Divergenzen? Nur noch klare, eindeutige Signale. Jeder wüsste immer, was zu tun ist. Wie öde.......

:laugh: :laugh:
Ich habe das als Anlass genommen, mir mal einen ganz schnellen Überblick zu verschaffen. Ein Schritt zurück, um das Bild im Ganzen wirken zu lassen.
Subjektiv zusammengestellt:

Dollar fällt dynamisch, Rohstoffe steigen.

Djia steigt, SPX kommt nicht ganz mit, Nasdaq und NDX korrigieren.

Dax seitwärts. Tecdax fällt.

Renten steigen.

Vola-Indices auf sehr niedrigem Niveau seitwärts, Sentimentindis bullisch. Es werden Aktien mit "Nachholbedarf" empfohlen. Die Prognosen 2004 sind bullisch.

Technisch weisen die letzten Wochen bei den Aktienindices viele auffällige Divergenzen und Fehlsignale aus. Einige Einzelwerte toppen.

Der aktuelle Trend ist ca. 10 Monate alt. Die einzelnen Aktienindices sind nominell zwischen ca. 25 und ca. 80% gestiegen.

Unterstellt, Kapitalmärkte haben etwas mit Wirtschaft zu tun: Die gemeldeten Daten weisen teilweise (Unternehmensgewinne) Verbesserung auf, insgesamt ist das Bild aber das einer Stagnation. Teilweise (Rohstoffmärkte, Arbeitslosenzahlen, Staatsverschuldung) ist die Tendenz nach wie vor bedenklich.

Die weltpolitische Lage ist nicht verändert. USA entfaltet ihre Macht im Alleingang, die EU ohne einheitliche Linie, China geht seinen Weg, die arabische Welt im Kampf zwischen weltlichen Diktaturen und religiösen Aufrührern.

Mein Fazit:
An Börsen werden Erwartungen gehandelt (5 Euro ins Phrasenschwein). Die fundamentalen Erwartungen des Frühjahrs sind bislang nicht oder nur marginal erfüllt worden. Es scheint, als würden die Kapitalströme derzeit in Richtung "Sicherheit" verschoben: Zulasten "Wachstumswerte" und Dollar, zugunsten "Standardaktien", Rohstoffe, Renten. Das ist auch ein Votum zu den Erwartungen der Marktteilnehmer für`s nächste Jahr.

Und zwar eins, das gravierender ist, als die Prognosen aller Analysten und Institute. Die Topbildung ist im Gange, wird aber erst im nächsten Monat zu klaren technischen Brüchen führen. Dass sie bei den Aktien so wenig offensichtlich ist, ist m.E. ein klares Zeichen, dass wir endgültig im Bärenmarkt angekommen sind. Eine schnelle, heftige Korrektur über ca 15-25% wäre m.E. in einem Bullmarket an dieser Stelle oder schon früher zu erwarten gewesen. Was derzeit passiert, ist auf längere Sicht nicht ermutigend.

Falls jemand mir mit einer Gegendarstellung Mut machen möchte: gerne!

Gruß
qwasy
@qwasy
gute Zustandsbeschreibung.
Natürlich hat die Realwirtschaft das Wachstum der Märkte nicht mitgemacht. 20, 40 oder 80%. Hahaha.
Aber den vergleich kannst du natürlich nur ziehen, wenn du sagst, die Bewertung im März beim Tief war fair, und jetzt sind die Kurse weit voraus.
Ich denke, dass ein Teil der Anstieg auch die übertriebenen Abschläge aus 2002 und Anfang 2003 kompensiert. Und nun sind wir fair in der Bewertung? Was kann das schon sein, fair ist immer das was gezahlt und gefordert wird, sonst gibts keinen Handel. ;)

Eine Korrektur bietet sich durchaus an, weil es eben normal ist. Aber es gibt wohl auch genügend, die den Almauftrieb verpasst haben, die fangen laufend jede ausgeprägte Korrektur ab.
@qwasi
#2557

schon richtig. Immer schön vorsichtig mit den Korrelationen. Besonders im Kontext ... es gibt keine solche Korrelation

Fallende Zinsen führen nicht zu fallenden Aktienmärkte. Langfristig sollte es nach dieser Korrelationshypothese seit 1982 fast ununterbrochen fallende Aktienmärkte gegeben haben. Das Gegenteil ist richtig. Was wir momentan haben, ist also nichts als eine (relative) Normalisierung.

Ich meine, man kann durchaus mit einiger Wahrscheinlichkeit sagen, dass schnell steigende Zinsen der US-Wirtschaft und noch mehr den Aktienmärkten das Kreuz brechen würden. Gleichzeitig aber zu sagen, das Gegenteil hätte denselben Effekt, ist nicht sehr effektiv...

#2561

Die Korrellation "die Zinsen fallen, also steigt der Aktienmarkt bzw. die Zinsen steigen, der Aktienmarkt fällt" entsteht traditionell über die Schiene der Realwirtschaft. Dies unterstellt, dass Zinsen Einfluss auf die Gewinne der Unternehmen haben, dass sie den Konjunktur-zyklus abbilden, dass ausserdem der Rentenmarkt in Konkurrenz zum Aktienmarkt steht und die Investoren sich nach den Ertragsaussichten der jeweiligen Anlageformen richten würden.

Das alles ist m.E. schon lange nicht mehr der Fall. Der Kapitalmarkt hat sich soweit von der Realwirtschaft abgekoppelt, dass nur noch das Chance-Risiko-Profil des jeweiligen Anlagesektors entscheidet - unabhängig davon, an welcher Stelle des Konjunkturzyklus wir uns befinden. Mal abgesehen davon, das zum einen mittlerweile der Kapitalmarkt die Konjunktur bestimmt und nicht umgekehrt, zum anderen zweifelhaft ist, ob es so etwas wie Konjunkturzyklen derzeit überhaupt gibt.

Den Begriff "fairer Wert" mag ich überhaupt nicht, weil da eine moralische Bewertung mitschwingt, die bei der Geldanlage absolut nichts zu suchen hat. Einen Handel kann es nur dann geben, wenn die Meinungen über den "fairen Wert" des Gutes von Käufer und Verkäufer unterschiedlich eingeschätzt werden. Insofern ist der notierte Kurs immer für beide Seiten unterschiedlich "unfair" ;) .

Dass die Bewertungen aller Anlagegüter langfristig zwischen "sauteuer" und "spottbillig" um einen historischen Mittelwert schwanken, ist aber auch nix neues. Erstaunlicherweise liegt der bei den Assets (US)-Aktien, Immobilien und Renten gleichermassen bei ca. 7% oder KGV 14. Der deutsche Aktienmarkt hat einen gewissen Malus - das liegt an den Eigenheiten der "Deutschland AG" - Verflechtungen.
#2562

das schöne ist:
Es gibt auch umgekehrt keine natürliche Korrelation steigende Zinsen <-> Aktienmarkt. Siehe die Zeit im Chart von UST10Y vor 1970.
Ausserdem gibt es keine Korrelation DJI <-> Nasdaq.
Es gibt keine Korrelation des Nikkei 1993-1994 <-> heutige US-Indizes. Auch wenn das die aktuelle politisch korrekte, bzw. pietistische Gebetsdirektive ist.
Der Witz ist schlussendlich, es gibt in Wirklichkeit so gut wie keine einzige Intermarkt-Korrelation, die verlässlich funktioniert.

Den Begriff " fairer Wert" mag ich überhaupt nicht
:confused:

Der Kapitalmarkt hat sich soweit von der Realwirtschaft abgekoppelt
Das sah eine Weile so aus. Aktuell muss ich Dir leider 100% widersprechen, zumindest bezgl. der US-Wirtschaft: läuft derzeit wie geschmiert. 90% aller Konjunkturindikatoren tief im grünen Bereich. Ohne jede Frage. Nicht zu leugnen.
Hallo liebe Boardgemeinde,

ich wage mal einen kleinen Rückblick. Auch wenn die Nachrichten sich in letzter Zeit überschlagen(positive Ereignisse) immer bedenken,die Kurse machen die Nachrichten und nicht umgekehrt.:)

hier mal die Top Projektion vor einigen Tagen:



und das wurde daraus:



Wie bereits geschrieben,über 1075 Punkte ist jederzeit eine Topbildung denkbar. Ziel ist weiterhin max.1105 Punkte.

Erwartet wurde eine 3 wellige Aufwärtsbewegung, auch die ist im gange.

Hier jetzt mal ein bischen detalierter die Topprojektionen.



Der Stundenchart folgt morgen.

Viele Grüsse Catano
@landingzone

Erweitere Deine Aussage, es gäbe keine einzige funktionierene Intermarket-Korrellation am Besten direkt auf das Verhältnis Realgütermarkt - Kapitalmarkt.

Da können dann auch mal Wirtschaft und Börse sich im Gleichklang erholen.

Ergebnis: Zufällige Gleichzeitigkeiten werden fälschlich als Korrellation oder gar Kausalität interpretiert. Sogar von Dir. ;)

Gruß
qwasy
Falsche Korrelationen, die 25.

In letzter Zeit ist gelegentlich von der naiven Korrelation die Rede, wonach der Dax fallen müsse, wenn der EUR fällt. Man kann das, als Prognose gesehen, weder dementieren, noch bestätigen, noch verstehen. Der Chart zeigt alles mögliche, nur kein "muss"





Was mich mehr interessieren würde: Was macht der Dax, wenn die Nasdaq stagniert oder leicht fällt und der DJI steigt? Denn eine hohe Korrelation Dax-Nasdaq ist unverkennbar. Das sollte statistisch nachweisbar, also eine echte Korrelation sein.
hi leute,

der dow, mein ewiger `feind`! was mich das teil schon geld gekostet hat.:rolleyes: aber irgendwann kaufe ich mir den `burschen`, aber dann richtig und ab in rente...:D *war`nscherz*

also, zum dow:
das minimumkursziel aus der USKS, wenn es denn eine war (fehlt bestätigung der nackenlinie) wäre jetzt bald erricht. das idealkursziel würde bei ca. 10 900 liegen.



wer meint die derzeitige dow rallye wäre enorm , der schaue mal auf die letzen 5 rallyes (gelb 1-5). da könnte noch einiges kommen. die geometrische form der rallye hat sich verändert und zeigt diesmal exponentiellen charakter, sprich zunehmende trendstärke. auch der abstand zur 200 tage linie ist NICHT extrem im historischen kontext. auch hier noch einiges an platz, inkl. ATH.

zum thema 3 peaks and a domed house , habe ich mal den DOW abgezählt:





wobei man die 23 auch durch die 21 ersetzen könnte. im original sieht man , dass sich 15-20 in etwa auf dem preislevel der `3 peaks` abspielt. dann erfolgt ein preissprung. den sehen wir bei dow und spx aber erst jetzt. also vermutlich sind wir da erst in der 21...

meinungen?

gruss woernie
@woernie

Wichtige Gann Termine ( Auszug )
especially if there is a sharp decline or a sharp advance around these dates: Feb 8th to 10th, March 21st to 23rd, May 3rd to 7th, June 20th to 24th, August 3rd to 8th, Sept 21st to 24th, Nov. 8th to 11th, Dec. 20th to 24th. These dates are based upon a permanent cycle, which does not change.

Näheres über Gann bei TI (ChristianS), der schon seit langem einen SPX > 1090 vorrausgesagt hat.

Zyklen:
Wie es der Zufall will treffen sich (20.12. - 24.12.) der 9 Monats- und 10-11 Wochen-Zyklus.
Im März 2004 treffen sich der 4 Jahres, 10-11 Wochen, 38 Tage -Zyklus.

Fibos:
Anfang Januar treffen sich viele Fibo-Timezones.

Meinung:
1. 21 am Ende (23.12.-24.12.)
2. 22 abwärts/seitwärts >1075 bis (Anfang Januar)
3. 23 aufwärts <1150 bis (März)

Schau mal die Prognosen von Dieter bei frama.

Gruß
JN
Gamann,Woernie

#1868 von ChristianS. endet mit Der Absturz kommt dann im Frühjahr. Passt ganz hübsch zur 21 statt 23 und selbst zur Marktansage von dem US Chinesen vor geraumer Zeit mit seinem Computermodell.

Glück auf
#..68

hi woernie,

sehe die sache ähnlich wie. die u-sks passt sich auch wunderbar für den s&p 500.

allerdings:

-ist im chart klar ein pullback zu sehen, das den bruch der nackenlinie und damit auch u-sks als formation bestätigt
-leite ich üblicherweise nur ein kursziel ab, das sich aus der spanne der nackenlinie und dem boden ergibt und ausbruchbruchspunkts abgetragen wird. gibts deine zweite variante überhaupt? :confused:
könnte missverstanden werden
#71
gibts deine zweite variante überhaupt?

meinte dein kusziel 1.

kursziel 2 hab ich ja selbst eingemalt. :D

einziger kleiner untershied: es kommt drauf an ob die obere kursspitze des "kopfes" der sks genau tangiert wird. dann ist die nackenlinie flacher, bestätigung durch pullback und ein etwas höheres kursziel durch höher liegenden ausbruchspunkt.
Der Macd ist beim Dow Jones auf " Monatsbasis" gerade erst bullish über die Nullachse hin ausgebrochen und der RSI auf " Monatsbasis" über das relevante 50 ger Niveau.Der ADX steht auf Wochenbasis kurz davor,den seit März gültigen Abwärtstrend zu überwinden.Im Bereich von 10000-10100 Pkt verlaufen im Tages sowie Wochenkerzenchart jetzt etliche gute Unterstützungen,die kurzfristig wohl so schnell nicht mehr unterschritten werden.Nach oben hin sollte noch einiges möglich sein.Beim NDX überwindet gerade auch der RSI auf Monatsbasis so klammheimlich die 50 ger Marke. :eek: :eek: :eek:
Beim Dow Jones verlaüft im Wochenkerzenchart der Aufwärtstrend konstruiert aus den meisten Berührungspunkten für die letzten beiden Wochenkerzen des Jahres zwischen 10000-10550 Pkt und im Monatskerzenchart berührt die Novemberkerze momentan ziemlich exakt die obere Aufwärtstrendbegrenzung ebenfalls konstruiert aus den meisten Berührungspunkten.Es wäre somit nicht unwahrscheinlich,wenn es nach einem heutigen kurzfristig letztem Intradyupimpuls bis vielleicht 10330-10350 Pkt (dieses lassen eigentlich die letzten inversen Intradaykursmuster von Freitag noch erwarten) erst einmal der Unterstützungsbereich 10000-10100 Pkt getestet und danach die Aufwärtsbewegung weiter fortgesetzt wird.
#2570

Friseuse, sehe ich das richtig, das das "Frühjahr" dem ersten Quartal entspricht?

....also noch 4 Handelstage...... :D

Schöne Weihnachten allerseits! :)
qwasy
Meiner Meinung nach sollte jetzt ein Korrektursignal am deutlichsten an den Bollingerbändern (auf Tagesbasis)zu erkennen sein.Am weitesten ist momentan noch der Dow Jones von einem solchem entfernt.Wie bereits des öfteren schon erwähnt,müßte dafür das obere Bollingerband erst einmal nach unten hin abdrehen sowie gleichzeitig der Anstieg des unteren Bandes stagnieren und danach beide Bollingerbänder in eine Expansion (Dehnung) übergehen,in dem Moment entsteht dann erst ein eindeutiges Verkaufssignal.Zudem hat der Money flow Index auf "Monatsbasis" (auf Tages und Wochenbasis ist dieser auch noch nicht überkauft !!!)die letzten Kursanstiege überhaupt nicht nachvollzogen und ist mit einem Wert von etwa 41% schon wieder kurz vor dem überverkauften Bereich angekommen,dieses dürfte beim Dow Jones noch beachtliches Aufwärtspotential erwarten lassen.Untermauert wird dieses von dem bullishen Ausbruch von Macd und RSI auf Monatsbasis über relevante Niveaus.Von August 2001 bis Juli 2002 hatte sich ein großes bullishes Dreieck gebildet,aus dem bereits im März 2003 bei 8500 Pkt ein bullisher Ausbruch gelungen war.Daraus läßt sich eigentlich ein Kursziel von etwa 12000 Pkt ableiten.
Es ist soweit: 12.000 wer bietet mehr?, alles schon mal dagewesen, o.k. dann sage ich 9.000:laugh:
hi all:) :)

ich bin ja bekanntlich bekennender bär, aber im moment sollte man sehr vorsichtig mit puts sein. unter geringfügigsten umsätzen koennen die kurse irgendwo hingetrieben werden, dass (uns) den bären die augen tränen. saisonal verstärken sich momentan effekte die während der ganzen , ja , soll ich sagen hausse?? zum tragen gekommen sind, nämlich equity placement durch pensionsfonds und weitere starke kaufneigung durch privat-investoren, die traditionell in guten börsenphasen ihre bonuszahlungen um die jahreswende an der börse investieren. die mittelzuflüsse haben seit monaten die mittelabflüsse durch insiderselling und neuemissionen mehr als ausgeglichen. dieser trend wird sich nicht gerade zum jahresende wenden, befürchte ich mal. ausserdem kommt in dieser jahreszeitlichen phase das neuemmisionsgeschäft ebenso wie das insider-selling nahezu komplett zum erliegen, sodass positive liquiditätseffekte doppelt wiegen.

gruss und

http://optusxmas.optin.com.au/cgi-bin/FormGenerator?rin=1697…

(wichtig!!ggf mehrmals versuchen ;) )
@woernie:

Was mich als Bären beruhigt: Unser regionales Provinz-Käseblatt (Norddeutsche Rundschau) hat heute folgende Titelzeile:

"2004: Das Jahr der Aktionäre?"

Na, immerhin noch mit Fragezeichen. Aber im dazugehörigen Text werden dann ein paar Analysten zweitklassiger Banken zitiert, die Kusziele zwischen 4500 und 5000 für`s nächste Jahr ausrufen dürfen.

Kann also nicht mehr allzulang dauern mit der Hausse, wenn die Nachricht von der boomenden Börse jetzt endlich hinterm Deich angekommen ist.

:laugh: :laugh:
Bei NDX verläuft zwischen 1350-1400 Pkt ein wahres Bollwerk an Unterstützungen wie mehrfach sich kreuzende Auf und Abwärtstrends,die steigende GD 100, Bollingerbänder ect.Es fragt sich nun wirklich,ob Shortpositionen bis unter 1400 Pkt zu halten wirklich gerechtfertigt erscheint.Im Tageskerzenchart hatte sich zuletzt im Bereich von 1375-1400 Pkt ein doppelter Boden in Form eines morning stars mit einem darauffolgendem bullishem harami cross gebildet.
Jeder sollte sich im klaren sein,daß der RSI auf Monatsbasis gerade das relevante Niveau von 50 Pkt (aktuell etwa 52,7) bullish überwunden hat und der Macd kurz davor steht die Nullachse zu überschreiten,der ADX dreht auf Tagesbasis bereits nach oben hin ab.Aus den beiden Jahreskerzen 2002/2003 ergibt sich die Konstellation eines bullishen Haramis.Diese Gegebenheiten könnten bald nach einem Rücksetzer bis in den Bereich von etwa 1400 Pkt (wird zumindest lt.Tageskerzenchart noch fällig) bald für einen ähnlichen Uphype sorgen wie zuletzt beim Dow Jones.
hi qwasy

also soviel ist sicher: 2004 wird 2003 nicht toppen. 2003 war das jahr der aktionäre, jedenfalls für die, die sich im märz nachhaltig trauten. wie soll das 2004 getopt werden? der dow ist keine 15% vom ATH entfernt.
trotzdem würden mich 12 000 im dow und damit ATH nicht nachhaltig überraschen. überleg mal: 15 % , das ist mit etwas dynamik in einem monat machbar.;) wobei mir die variante mit einer kräftigen korrektur (jetzt!!) und ins frühjahr rein steigenden kursen , meinetwegen im top dow 12 000, besser passen würde. danach??
ich würde mal sagen und täte mal denken...neue lows ende 2004/2005?:confused:

http://optusxmas.optin.com.au/cgi-bin/FormGenerator?rin=1697…

hier jetzt der richtige link.

gruss woernie
Qwasy

Von allen Bären sind mir die Qwasy und Hajo Bären doch ans Herz gewachsen. Ich finde leider den chinesischen Amerikaner mit seiner Computerprognose nicht mehr :( Der Anstieg wird sich über die ersten drei, vier Wochen in 2004 ziehen. Auch hier wiederhole ich meine Leier seit Wochen und Monaten, der ursprüngliche Schwächekern bis März 2003 im Dax:eek: mit den Versicherungen an der Spitze:look: ist einfach noch zu günstig und die Kurse sind noch nicht in der Realität der betriebenen Geschäfte, nicht im Umfang und nicht in der Gewinngegenwart, von Gewinnzukunft ganz zu schweigen.

Das ist meine Meinung und ich wünsch uns was:look:



Glück auf
Wie der Composite schön genau bei 2003 geschlossen hat. :laugh:

Schon hat sich wieder eine Ausbruchsformation ausgebildet.
S.a. MACD, der von niedrigem Niveau aus frech sein Haupt erheben will.




Laut Chart hat der SPX einen Bärkeil ignoriert und sich in den letzten Tagen
des Jahres oberhalb des langfristigen Aufwärtstrends festgesetzt. Ein Bild
anhaltender, enormer technischer Stärke.





Wer hier laufend den unmittelbar bevorstehenden Crash sieht,
tut das vermutlich ohne charttechnische Begründung (?). Oder ist eine bekannt?

Eine andere dürfte auch nicht bekannt sein. Denn eigentlich gibt es nur eine
einzige Möglichkeit, die ein Reversal grösserer Art unmittelbar auslösen könnte:
Ein Einbruch bei den Zinsen, der alle offenen Fragen der US-Ökonomie: Haushalts-
und Handelsdefizite, USD-Verfall, private Monsterverschuldung etc. aufplatzen
lassen würde wie ein faules Geschwür. Die US-Wirtschaft hat, trotz der hohen
Wachstumsraten Lepra, aber: ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich`s völlig ungeniert.
So what?

Im Umkehrschluss sollte man sich klarmachen: Solange das jetzige New-Economy-Wunder
als absolut atypische Konstellation Bestand hat: Hohes Trendwachstum und hohes
Schuldenwachstum ohne jegliche Reaktion auf der Zinsseite - kann man kaum annehmen,
dass es zu einem Einbruch an den Aktienmärkten kommt. Solange können Schundaktien
ungehemmt in den Himmel steigen und jedes beliebige Bewertungsniveau ist völlig
gerechtfertigt. Das dürfte der Unterschied zu allen bekannten vergleichbaren Phasen
in der Vergangenheit sein.




Der Alf zeigt nach oben
Short, ich kanns nicht lassen, ebay via 959216.
Instrument = etwas heiss, S/L kaum möglich. Aber die Sachlage scheint wohl einen begrenzten Einsatz zuzulassen.


@landingzone - # 2585

Wer hier laufend den unmittelbar bevorstehenden Crash sieht, tut das vermutlich ohne charttechnische Begründung (?).

Nun, Oliver, der nachfolgende DOW-Wochenchart und die ROS-Grafiken zu DOW- und SPX-Wochencharts, jeweils in den Einstellungen 38 Perioden und 5 Perioden, zeigen durchaus ein Crash trächtiges Bild, nämlich das einer ungeheuerlichen Überdehnung seit März 2003, speziell seit November, die einen exponentiellen Verlauf aufweist. So ähnlich dürften die ROS-Kurven beim DOW in der Phase von November 1929 bis April 1930 auch ausgesehen haben, wenn es diesen Indikator damals schon gegeben hätte. Einen DOW-Chart aus dieser Zeit stelle ich am Schluss ein.

DOW







(ROS 38 und ROS 5 sind leider vertauscht!)

SPX





Zur Verdeutlichung noch ein ROS 5 über zwei Jahre:



Bei den ROS 5-Grafiken fällt auf, dass zwischen der schwarzen Kurve (strong line) und der roten Kurve (weak line) eine ungeheuere Divergenz besteht, die größte, die ich jemals gesehen habe, und dass die weak line bereits nach unten gedreht hat.

DOW 1929 - 1930



Zum Schluss noch ein DAX-Wochenchart und der zugehörige ROS 38





Diese Bilder bedürfen wohl keiner Erläuterung.

Mit herzlichem Gruß und den besten Wünschen für 2004 an alle
Hajo
@Hajo

Diese Bilder bedürfen wohl keiner Erläuterung.
Wenn derselbe Film mit denselben Pointen 100x gesendet wurde, bedarf das natürlich keiner weiteren Erläuterung. Dinner for one ist ja auch regelmässig ein Lacherfolg.
Die Amis pumpen die Bubble auf und das Bärenvolk die Antithese. Hoffen wir, dass uns dabei nicht langweilig wird. Entspricht aber so ungefähr meiner Vermutung: 2004 könnte genau dasselbe wie 2003 werden.
@landingzone - # 2588

Nun, Oliver, du magst ruhig lachen, aber lege mal die ROS-Grafiken einem Physiker, Chemiker oder Biologen vor. Die werden dir dann sagen, was von Prozessen zu halten ist, die solche Kurven zeigen. Und dann wirst du wohl nicht mehr lachen. Vielleicht bist du ja der Meinung, die Entwicklung der Finanzmärkte sei nicht mit physikalischen, chemischen oder biologischen Prozessen vergleichbar. Aus meiner Sicht gelten für sie jedoch gleiche Gesetzmäßigkeiten, hier die Regel vom zwangsläufigen Zusammenbruch stark exponentieller Entwicklungen. Solche Entwicklungen haben wir übrigens bislang noch weder beim EURO noch beim Gold.

MfG
Hajo
Du schliesst von der Vergangenheit auf die Zukunft?

Dann vergleich mal die Phase 95-96ff im ROSROS

Mit der Kursentwicklung im SPX:

95 extrem steiler Anstieg im ROS, wie 2003 auf ähnliche Werte. Wenn der ROS jetzt zusammenbricht und dann so weiter dümpelt wie 96-98 und der Kurs dabei 100% plus machen würde, dann hättest du deine Analogie. Meintest du das so?
Der Vergleich von @eck64 "bedarf wohl keiner Erläuterung". Der ROS ist anscheinend für eins besonders gut: Garantie einer hohen Fehlerquote bei der Prognose von Aktienmärkten. Für Geistersperrlinien gilt vermutlich ähnliches: Sie wandern seit mit den Kursen nach oben. Nachher sind sie zufällig immer genau da, wo die Kurse sind. Etwa wie Rumpelstilzchen. Genau das richtige für Naturwissenschaftler? Sehr aufschlussreich, nur was fängt man anlagetechnisch damit an? Ich meine, wenns was brächte, wär`s ja recht. Aber 100% negative Erfolgsquote? Wozu?


Auffällig zutreffend und gewinnbringend war dagegen erstaunlicherweise der Monats-MACD

Allen Bullen und Bären ein erfolgreiches Neues Jahr!!




Gruß
stockmove
Hallo und ein Gutes Neues Jahr wünsch ich Euch allen zusammen.

Da ich keine Charts "malen" kann, schreib ich Euch mal was auf, mit der Bitte um Stellungnahmen.

Unsere amrikanischen Freunde versuchen weiterhin mit der Notenpresse Ihre Auslandsschulden zu reduzieren. Die einzige Währung, die bisher frei floaten durfte war der Euro und er hat es auch reichlich ausgenutzt.

Der Yen wird nun allerdings auch zusehens stärker gegenüber dem USD, weil ? das BoJ nicht mehr so viele Mittel frei (adv hat`s glaub ich geschrieben: letztes Jahr für 180 MRD USD aus dem Markt genommen hat) hat um gegen den USD zu intervenieren.

Wenn der USD nun auch zum YEN deutlich an Wert einbüssen muß/soll, dann müssten meiner Meinung nach eigentlich auch die Asianten im weitesten Sinne anfangen USD zu verkaufen (weil eine kleine Zinsdifferenz das Währungsrisiko bei weitem nicht mehr kompensieren kann).

Da die AF jedoch einen erheblichen Mittelzufluss (3 MRD USD p.Tag) benötigen um Ihre Defizite zu finanzieren,müssten in A die Zinsen deutlich steigen, oder ist das zu einfach gedacht?

Die Öllieferanten müssten diesen Rohstoff, weil in USD fakturiert, in dieser Währung immer teurer werden lassen, weil sonst der Ertrag immer niederer wird.

Während in Europa ein steigender Ölpreis durch den starken USD Verfall nicht oder nicht so stark zu Buche schlägt, passiert bei uns zunächst nichts, während die a. Verbraucher von einem stark steigenden Ölpreis voll getroffen werden. Dies würde der dortigen Wirtschaft auch nicht sonderlich guttun, weil das Geld für Sprit und heizen verbraucht wird und nicht für anderen Konsum.

Auch die steigenden Rohstoffpreise treffen die A. deutlich härter als uns, zumindest solange der USd schneller an Wert verliert als die anderen Preise steigen (Gold ist beispielsweise in ? kaum teurer geworden über das Jahr 2003 hinweg).

Und würde dieses Szenario nicht auch noch durch amerikanische Anleger (beispielsweise Warren Buffet als Leithammel) deutlich verstärkt, weil neben den steigenden Währungsgewinnen im Ausland (zumindest in 2003) auch noch eine gute Performance der Börsen dazu käme?

Dann würde noch mehr Geld nach Europa fliesen, die europäischen Börsen würden noch mehr steigen und die Zinsen weiter fallen (müssen)?.

Und Arme Rika fährt dafür dann voll gegen den Baum, man verzeihe mir die Ausdrucksweise, weil Allen irgendwann mit dem Gelddrucken nicht mehr nachkommt, bzw. niemand mehr die grünen Scheine will.

Es ist sicherlich eine sehr einfache Sichtweise der Welt, aber ich finde sie eigentlich logisch.

Ich freue mich auf Eure Kommentare

Viele Grüße und bis bald.

Kickaha
:laugh: :laugh: :laugh:

Ein gutes Neues Jahr! Wirklich.

Mein Ross ist ein Esel. Ein Dukatenscheißer namens Strong Long.


@eck64

Volltreffer! Wissenschaftler versenkt.
Wenn Wissenschaftler schon mal auf Börse machen. Schade für Hajo. Das mit dem neuen Computer wird wohl vorerst nichts.
@kickaha

die Daten stimmen, die Schlussfolgerungen nicht. Die Asiaten werden weiter wie bescheuert US-treasuries kaufen, was die Notenbank halt verauktioniert. Wenn sie den Amis ihre Zinsen auf die Weise runterhauen, dürfen sie als Gegenleistung manipulieren und exportieren, soviel als beliebt. 2003 war das Geschäft insgesamt viel grösser als 180 Mia, letztere Zahl betraf nur die Japaner. Als Nebeneffekt diversifizieren sie in EUR und schwächen damit die europäische Exportkonkurrenz - auch nicht blöd. Die EZB sitzt da, guckt dumm und falls John Low in spe wirklich mal abstürzt, plumpst der Dax mit und alles guckt zum zweiten Mal dumm. So einfach ist das.


@tv
ja denn...
@landing

wo soll den bei den Minoltas das Geld herkommen. BoJ hat kein Geld mehr zum intervenieren, jedenfalls nicht mehr viel.

Der USD ist seid August/September bereits um ca. 13 % zum Yen gefallen.

Da legen schon genug drauf. Wann wird wohl die Schmerzgrenze erreicht sein?

Gruß Kickaha
@kickaha

BoJ hat kein Geld mehr zum intervenieren, jedenfalls nicht mehr viel

ach wirklich? In welcher Währung hat denn die BOJ die grössten Vorräte? 1x darfste raten.
@Landingzone und woernie

Bekommt das Häuschen grad den Dom aufgesetzt??? Siehe #2461 folgende.......




Gruß
qwasy
aber @qwasi

wenn wir mal ehrlich sind: Das einzige was uns momentan interessiert, ist doch: wie hoch kann man heutzutage einen Dom bauen. Nachher kann er ja in Ruhe einstürzen, aber das kommt danach, so wegen kausaler Reihenfolge etc. Erstmal kann er in den Himmel wachsen, was zweifellos auch passieren wird. Sieh Dir mal die Struktur an, die sich eben beim DJI zeigt und vergleiche mit der Entwicklung bei der Nasdaq in der letzten Zeit. Eine der möglichen Lesarten könnte Dich evtl. verblüffen. Demnach hätte die Rally gerade eben mal Halbzeit.
neenee, landingzone.....

an der Börse wächst nix "zweifellos" in den Himmel...oder in den Boden. Ganz im Gegenteil: wenn die Zweifel weg sind, ist es meist auch der Trend.

Die großen Indices befinden sich durchweg in Zonen, in denen mehrere ältere Widerstände lauern. Es ist zwar nicht unmöglich, aber unwahrscheinlich, dass solche Decken im ersten Anlauf glatt durchbrochen werden.
Wenn die Aktienmärkte in den nächsten 4 Wochen also nochmal gut 15% nach unten segeln, ist das immer noch kein Beinbruch für die Bullen, eher noch eine "gesunde Korrektur" - 5 Mark ins Phrasenschwein.

Die Rallye hat möglicherweise erst die Hälfte hinter sich....da find ich Onischkas JahresPrognose eigentlich am klügsten. Zusammengefasst: Wir sind in einem Aufwärtstrend ohne Anzeichen eines Tops, das erste Ziel ist bei 4200. 5000 Punkte sind drin. Es handelt sich aber um eine BearmarketRallye. Eine (abwärtsgerichtete) Welle C (Ziel alte Tiefs aus 2003) kann jederzeit vorzeitig (!) starten.

Ob von 4200, 5000 oder 6000 ist prinzipiell egal, die 2200 sehen wir in jedem Fall wieder. So der Board-Guru in Sachen EW. Seine SPX-Analyse haut in die gleiche Kerbe. Allerdings mit einem möglichen Top zwischen 1060 und 1200. Und einem Ziel entweder bei 900 oder unter 750 in den nächsten 2-4 Jahren.

Die letzten 5% , die bekanntlich die teuersten sind.......
@qwasi

ja scho, mir doch alles recht. Diese ewigen Suckerrallys sind mit Sicherheit nicht der Stein des Weisen, sondern sehr wahrscheinlich Zeichen massiv fehlgeleiter Investments. Aber Du weisst ja, dass die mythische (mythische = beweislose) Beschwörung der Grossen Baisse und die permanente Ausrufung des Tops sentimenttechnisch nicht gerade auf ein Rally-Ende hinweist. Zähl` mal ab, wie oft alleine in diesem Thread in den letzten 4-6 Wochen mit Hajokram, EW und allem möglichen anderen unsinnigen Argumenten, Zitat: "Der Dax erreicht nie die 4000" zum x-ten Mal das Top ausgerufen wurde.

Schon die Tatsache, dass ich nichts als Schrottspargelaktien sehen kann, ist gewissermaßen bezeichnend. Aus der Sentimentkiste kannst Du Dir also rauskramen, was Du willst. Auch Dow 14000, als Ergebnis
Das der US T-Bond-Future,welcher als Kontraindikator für die US Indices anzusehen ist,von der charttechnischer Seite her noch weiterhin unter Druck stehen sollte,was von den Indikatoren untermauert wird,spricht eigentlich noch nicht für eine direkt bevorstehende Topbildung bei den US Indices.Bei genauer Betrachtung des Monatskerzencharts des Dow Jones ist sogar noch ein Kursniveau um mindestens 10800 Pkt einzuplanen.





US-T-Bond-Future: Aufwärtstrend unter Druck
von Rainer Sartoris, HSBC Trinkaus & Burkhardt KGaA, 06. Januar 2004 08:40

Nach dem erfolglosen Versuch, seine 200-Tages-Linie (akt. bei 111 25/32) zu überwinden, mußte der US-T-Bond-Future einen deutlichen Kursrückschlag hinnehmen. Negativ stimmt insbesondere, daß im Rahmen der jüngsten Abwärtsbewegung der seit den letzten zyklischen Tiefständen bei 103 27/32 existierende Aufwärtstrend (akt. bei 108 00/32) unterschritten wurde. Auch die Situation bei den technischen Indikatoren hat sich deutlich eingetrübt. So weist der MACD ein deutliches Verkaufssignal auf. Zudem nähert sich der ADX zügig seinem Schwellenwert von 25 Punkten an. Notierungen oberhalb dieser Marke weisen auf eine anziehende Trenddynamik hin. Darüber hinaus sind die Oszillatoren noch nicht in den überkauften Bereich vorgedrungen, so daß auch von dieser Seite Platz für weitere Kursverluste vorhanden ist. Die nächsten Unterstützungen in Form alter Tiefstände warten bei 106 11/32 und dann bei 105 22/32. Danach würden schon wieder die zyklischen Tiefstände vom August 2003 bei 104 06/32 bzw. 103 27/32 in gefährliche Nähe rücken.

Vorsicht walten lassen
Die technische Situation würde sich erst bei einer Stabilisierung über den oben angeführten Aufwärtstrend wieder entspannen. Vor dem beschriebenen technischen Hintergrund sollte generell zunächst von neuen Engagements abgesehen werden. Vielmehr bietet es sich an, bei einem Unterschreiten der oben angeführten Unterstützungen bestehende Engagements sukzessive zu reduzieren.
Dito, landingzone!

Nach Sentiment zu traden, funktioniert nur in den seltensten Fällen, selbst wenn man sich an klaren Daten, wie VIX, VDAX oder Bullish-Bearish advisors orientiert.

Und das Sentiment hier im Board als Signalgeber zu nehmen, was viele gern tun oder vorgeben zu tun, betrachte ich als Schwachsinn hoch drei. (Sorry) Ein "Bodensatz" an Perma-Bullen resp. -Bären, der fleissig postet, ist hier nämlich auch in den extremsten Situationen vorzufinden. Mal abgesehen davon, dass man erstens leicht Opfer seinen selektiven Wahrnehmung wird, zweitens ein Massstab für das "normale" Verhältnis Bullen/Bären kaum zu ermitteln ist.

Noch komplizierter: Jeder, der postet, hier gäbe es keine Bären mehr, also seien wir dem Top nahe, ist ja genau ein solcher und führt seine Aussage damit ad absurdum. Und wenn jemand behauptet, es gäbe noch viel zu viele Bären: woher nimmt er diese Gewissheit? Bzw., wann ist die Anzahl der Bären für eine Topbildung genau richtig und wie misst man das?

Alles Kokolores. In solchen Phasen der Hysterie, wie wir sie jetzt erleben, kann die Masse halt mal eine ganze Weile richtig liegen. Und: Börsen laufen nicht über unbegrenzte Zeit linear. Das ist die einzige Gewissheit, die wir haben.

Gruß
qwasy
Wirklich beeindruckend qwasy, was Du da schreibst;-)))

Nicht an ihren Worten, an ihren Taten sollt ihr sie erkennen. Das eine ist, was man erzählt, das andere, was man in seinem Depot wirklich macht.

Wie hoch ist denn der Investitionsgrad der inl. institutionellen Anleger im Aktienmarkt?

Gemessen am langfristigen Durchschnitt über- oder unterdurchschnittlich? Was meinst Du denn? Solltest Du diese Frage beantworten können-----und man kann sie näherungsweise beantworten, wärst Du mit Deinem Stimmungsindikator schon wesentlich weiter. Auf jeden Fall könntest Du die Frage beantworten, ob der Markt auf der einen oder anderen Seite überspekuliert ist und somit zumindest einen Risikofaktor bestimmen.

Zahlreiche Grüße
Smarttrader
Danke, smarttrader.

Mir reichen diese Daten für eine grobe Einschätzung. :

http://www.vtoreport.com/sentiment/sentiment.htm

Der Entwicklung der letzten Monate entnehme ich, dass der Bodensatz der Bären zwischen 15 und 20% liegt. Weniger scheint nicht zu gehen. PCR und VIX gehen in Richtung Hybris.

Das deutsche Sentiment und die inländischen Institutionellen interessieren mich persönlich nullkommanull.

Der deutsche Aktienmarkt wird in USA gemacht. Punkt. Wenn schon Sentimentbetrachtung, dann entscheidet Wallstreet. Da spielt die Musik, der Dax ist nur eine Schattenbörse, die jeden Trend von dort auf Gedeih und Verderb nachvollzieht.

Salopp formuliert: Wenn Templeton hustet, bekommt die Deka eine Lungenentzündung.

Gruß
qwasy
hi folks,

yep, der dom wächst und gedeiht.:laugh:
bei 10680 im dow läuft der downtrend und das 76 er seit ATH. dort sollte es sich entscheiden. wenn nicht, dann eben an irgendeiner anderen marke...;)
mein vertrauen in charttechnik hat etwas gelitten in den letzten wochen....


smarttrader
zu den investitionsgraden: also unterinvestiert sind die institutionellen jedenfalls nicht, wenn ich die grafiken von sentix richtig interpretiere:





gruss woernie
Tja, der schöne Dom.

Der DJI bildet mittlerweile einen kleinen inversen Keil aus. Deutet darauf hin, dass die aktuelle Aufwärtsbewegung zunächst ihre Grenzen gefunden haben könnte.

Das interessante an der potentiellen Fortschreibung ist: Version 2 würde rein charttechnisch mit einer Wahrscheinlichkeit von vielleicht 50% eine Analogie zur 1929er/1987er-Topbildung aktivieren. 50%, weil es auch Fälle gab, die genauso aussahen, aber nicht annähernd die Folgen der beiden Ereignisse hatten.

Das einzige Teil im Puzzle, das fehlt und bisher alle solchen Überlegungen ziemlich obsolet macht, sind deutlich steigende US-Zinsen aufgrund des laufenden USD-Crashs, ersatzweise ein scharfer Ölpreisanstieg o.ä. Nichts dergleichen existiert. Version 1 oder eine Version 2 ohne die bekannten Folgen ist daher bisher, aus heutiger Sicht, wahrscheinlicher.






s.a.: ein paar interessante Anmerkungen zum USD-Crash
http://www.technical-investor.de/content.asp?p=anl/analyse.a…
Dow Jones: Bei 10525 wird geschmissen... am Freitag war es bereits zu beobachten (ca.-TH). Gestern gab es einen kleinen Rücksetzer (zu erkennen im 1/5-Minuten-Chart) bis zu dieser Marke, eher der Markt dann weiterlief bzw. losgelassen wurde. Heute sowohl kurz nach Eröffnung, als auch um 17 Uhr, um 18:30 und um 19:15 Uhr herum: Wieder wird die 10525 von oben her verteidigt. Da diese Marke nicht gerade ein psychologischer Level ist - kann einer der Chart-Dow-Künstler etwas herleiten? Oder hat hier ein großer Insti eine Grenze für sich gesetzt?
zu den investitionsgraden: also unterinvestiert sind die institutionellen jedenfalls nicht, wenn ich die grafiken von sentix richtig interpretiere:

wo auch immer die Firma sentrix ihre Daten herbekommt und wie auch immer sie dies interpretiert,----sie geben ein falsches Bild der tatsächlichen Lage!

Um mal ganz grundlegend die Frage über eine mögliche *Überspekulation* in Aktien zu klären, sollte man die Entwicklung eines Geldmengenaggregats, sei es monetäre Basis oder auch M3 nehmen und dies der Entwicklung der Aktienmarktkapitalisierung gegenüberstellen. M3 z.B. ist auch nichts anderes als eine Portfolioentscheidung der Wirtschaftssubjekte (WS). Sollten die WS relativ zur Entwicklung der Aktienmarktkapitalisierung eine höhere Geldhaltung präferieren also nicht in Risikoaktiva investieren, spräche das für eine defensive, pessimistische Haltung! Dies ist z.Zt. der Fall. Vielleicht hat der gute Woernie hierzu ja auch mal einen Chart parat oder kann einen bauen. Bei den Fonds ist somit auch folgerichtig seit Monaten ein zunehmender Geldzufluß festzustellen.

Schaut man sich die Aktivitäten der übrigen institutionellen Anleger an, i.e. primär Banken und Versicherungen, so wird jeder halbwegs börseninteressierte Laie mitbekommen haben, das Gesellschaften wie Dt.Bank, Allianz, Mürü, BV etc. massivst ihre Aktienquoten reduziert haben. Im ersten Quartal 2003 sollen allein 30 Mrd € Aktien von dieser institutionellen Anlegergruppe verkauft worden sein. Zum Ende des Jahres gab es weitere starke Verkäufe mit dem Ziel zum Bilanzstichtag eine besonders hohe *Kernkapitalquote* auszuweisen. Dagegen stehen auch noch Kapitalerhöhungen in Milliardenhöhe.

Das Geld ist zu über 70% im Bondmarkt angelegt, die Aktienquoten sind seit 1999 massiv runtergefahren worden und betragen im Schnitt aller Instis weniger als 22% ihrer Gesamtassets. Im Gegensatz zu Ende 1999 ist heute keinerlei Leverage im Aktienmarkt. Erst dies wäre eine ernsthafte Gefahr und würde für Euphorie sprechen. Davon sind wir jedoch noch sehr, sehr weit entfernt. Im Bondmarkt haben wir dagegen extrem hohen Leverage und Overexposure!

Es bleibt dabei, der Flow ist in die Aktienmärkte, zu Aktien gibt es z.Zt. keine Anlagealternative und von Überexposure institutioneller Anleger kann überhaupt keine Rede sein------das Gegenteil ist der Fall, weshalb ich ganz sicher bin, daß der Markt in absehbarer Zeit weitersteigen wird.

Stay Long & be Happy
Smarttrader

P.S.: Die Gefahr wird sichtbar im Bondmarkt, aber der ist heute sogar massiv gestiegen. Dank an unsere asiatischen Freunde!!!!
#09: Die Renditen des Bondmarktes sind aber im Vergleich zu den Dividendenrenditen der Aktienmärkte nicht zu hoch. Wenn es nun einen Selloff im Bondmarkt geben sollte, würden die Aktien ebenfalls leiden. Eine Instabilität im Bondmarkt aufgrund überkaufter Situation wird m.E. Folgen haben, deren Wirkung nicht isoliert bleibt, hinzukommen Seiteneffekte durch aktuelle Währungsturbolenzen. Z.B. wird ein weiterer Dollarverfall die US-Anleihe-Renditen nach oben treiben.
@10

Die Fed Funds Rate beträgt 1%, real haben wir einen negativen Geldmarktzins, das Wachstum des nominalen BIPs dürfte z.Zt. in den USA so bei 7-10% betragen. Wir sind in der Phase einer ganz, ganz massiven weltweiten Reflationierung, die durch die de facto Währungsunion mit den Asiaten noch verstärkt wird.

Solange die Fed die Zinsen dort unten beläßt,(und sie will es ja nach eigenen Versprechungen für eine *beträchtliche Zeit* tun), sind die Ampeln an den Aktienmärkten ganz stark auf Grün. Imho werden sie die Zinsen länger dort unten lassen, als die meißten Leute vermuten. Dank auch an unsere asiatischen Freunde. Erst wenn der Bondmarkt ganz, ganz laut um Hilfe schreit und eine Zinserhöhung herbeifleht kann man mal neue Überlegungen anstellen.

Und vorab werden die Aktienmärkte von den zu erwartenden Umschichtungen Bonds/Aktien profitieren.
Smarttrader,
auf die Gefahr, mich zu wiederholen: die deutschen Daten interessieren keine Sau. Die Musik spielt in USA und wenn sie stoppt, können wir von Glück reden, dass die Deutschen Instis in Aktien unterinvestiert sind.

M3 USA - Grafik hab ich gestern schonmal in Thread: Ende der DAX-Rally in Sicht?eingestellt - mit aktuell ca. 5% p.a. sinkend!! Während alle über die Zinsen reden, wird der Bubble hier evtl. heimlich die Luft durch die Hintertür rausgelassen. Ob Greenspan das hinkriegt, den Dollar zu verknappen, ihn gleichzeitig billig (Zins) zu halten, UND den Aktienmarkt mit genug Liquidität zu versorgen, werden wir sehen.
@Wavetrader
ich glaube nicht, dass irgendwo eine magische Zahl ist. Auch möglich, dass der Index noch ein paar 100 Punkte oder mehr hochrennt. Angeblich gibt es diverse langfristige Abwärtstrends, aber die interessieren mich ehrlich gesagt 0.


@smarttrader1
die Japaner sind alles andere als unsere Freunde, jedenfalls in währungspolitischer Sicht. Eher das Gegenteil, nämlich eine unverschämte Schmarotzerbande. Das Ergebnis ihrer Manipulationen - gegen alle Zusagen - bedeutet nichts anderes als die de facto-Vernichtung der europäischen Exportindustrie. Wenn die EZB nicht derart auf einem Kalkberg sitzen würde, würde sie unverzüglich anfangen, Dollar gegen Yen zu verkaufen, damit der Dollar da durch die Abflussrinne läuft, wo er am besten hinpasst.
In der Tat wurde die Inflationierung des US-$ von der FED quasi angekündigt. Ich gehe auch davon aus, dass eine Deflation um jeden Preis verhindert werden soll, Abschreckung 30er und Japan reichen dafür. Allerdings sind sich wohl alle einig, dass die FED keine übermäßige Inflation will. Eine vorübergehend galoppierende bzw. deutlich steigende ist aber kein Argument für den Aktienkauf, da bei einer Zunahme der Inflations-Volatilität die Realzinsen steigen. Im Gegenzug sinken die Unternehmensgewinne. Aktienanlage als Inflationierungsschutz ist doch nur auf sehr lange Sicht sinnvoll oder bei kurzfristiger drohender Hyperinflation.

Meinst du mit der de facto Währungsunion die Bindung der chinesischen Währung an den Dollar? Dann stimme ich zu, dass das ein weiteres Reflationierungs-Arguement ist - aber keines für weiter steigende Märkte, denn die starke Volatilität des Dollars auf den Weltmärkten wird ihren Tribut einfordern - die FED wird im Endeffekt den Zinsen hinterherlaufen müssen, denn Investoren interessieren sich doch in erster Linie für die durchschnittlichen Anleiherenditen, die sich wiederum an den langjährigen Staatsanleihenrenditen orientieren (TYX etc.) - die Fed Funds Rate stehen erstmal hintenan. In Deutschland ist das schon wieder etwas anders, da hier die Banken viel stärker an der Kreditvergabe für Unternehmen beteiligt sind und sich über die Zentralbank bedienen. Wer garantiert nun, dass ein Selloff bei den US-Anleihen vermieden werden kann, wenn der Dollar weiter taumelt?
@qwasi

hast Du Dich schon mal gefragt, wo das ganze Material, was die inl. Instis abgeladen haben hingegangen ist? Richtig----schon seit über einem 3/4 Jahr sind hier die Ausländer/Amis auf der Käuferseite. Aus Währungsgesichtspunkten und unter relativen Bewertungsgesichtspunkten kann ich das sehr gut nachvollziehen. Mal sehen wann es der dt. Michel bemerkt. Heute war ein längerer Artikel in der BöZ zur DTE. Tenor: Das Zeug ist ja unglaublich billig bei dem FreeCashFlow!!!

In Money Marketfonds liegen in USA immer noch über 2000 Mrd USD. Real, ein sicheres Verlustgeschäft.

Noch sind wir längst noch nicht in der Phase der USD-Verknappung. Weißt Du denn schon, wann diese Phase beginnt? Mein Tipp: Erst wird die Fed die Riskoaversität der Anleger völlig besiegen. An Blasen an den Asset Märkten hat sich Greenspan noch nie gestört, wie wir am Wochenende auch nochmals persönlich bestätigt bekamen. Im Gegenteil, aufgrund mangelnder attraktiver Investitionsalternativen wird sie die Institutionellen zwingen, Risiken einzugehen. So ist abzusehen, daß die Banken in Deutschland wieder das klassische Kreditgeschäft betreiben werden, nachdem die Spreads bei den Corporates keine Risikoprämie mehr bieten. Auch das ein positiver Faktor der klar expansiv wirkt und von der Fed gewollt ist. Als letztes bleiben dann nur noch Aktien über, zumal viele Anleger mindestens 5% Rendite in ihren Portfolios erzielen müssen. Diese Überlegungen werden jetzt zum Jahresanfang in zahllosen Anlagesitzungen angestellt, nachdem man zum Jahresende aus bilanzpolitischen Gründen sogar noch Aktien verkauft und das Problem damit sogar noch verschärft hat.

Fazit: Du bist viel zu schnell mit Deinen Folgerungen und damit viel zu früh bearish. Mittel- und langfristig kann Dein bearishes Szenario dagegen durchaus eintreten, aber jetzt kann man noch gut Geld auf der Longseite verdienen.

@landingzone

*Freunde* war auch eher zynisch gemeint. Auch früher schon hat es eine starke DM gegeben ohne das nun gleich ganz Deutschland untergegangen ist. Das Thema ist zu komplex, um es hier diskutieren zu können. Vielleicht erhöht ein fester € ja auch den Reformdruck auf die Politik. Ich als Sparer habe jedenfalls ein großes Interesse an stabilem Geld. Eine Intervention kann nur dann wirken, wenn auch die Politiken gleichgerichtet wären. Das ist aber z.Zt. unwahrscheinlich.

@wavetrader.

Meinst du mit der de facto Währungsunion die Bindung der chinesischen Währung an den Dollar? Dann stimme ich zu, dass das ein weiteres Reflationierungs-Arguement ist - aber keines für weiter steigende Märkte...

Nicht nur der Yuan ist de facto an den USD gebunden. Die anderen asiatischen Währungen, wie Won, Baht etc. sind es auch. Am stärksetn tritt dieser Effekt aber auf den Yen zu. Im letzten Jahr hat die BoJ mehr als 100 Mrd USD via Interventionen aufgekauft und dieses Geld im US-Bondmarkt angelegt. Dies tut sie auch noch heute. Da Japan eher ein Deflationsproblem hat, konnte sie diese Interventionen unsterilisiert durchführen, d.h. sowohl in USA als auch in Japan hat man den dementsprechenden positiven Geldmengeneffekt. Dieses Geld muß irgendwo hin und die Beträge sind gigantisch.

Ein gutes Nächtle
Smarttrader
@Wavetrader

Einfach Frage: Wer hindert denn Japaner und Chinesen daran, 2004 erneut den Gegenwert von 400 Milliarden USD für Treasury-Trash auszugeben? Vorausgesetzt natürlich, die Amis erzeugen weiterhin die entsprechende Güternachfrage. Da fängt es bereits ein bisschen an zu klemmen: Die Verbraucher spielen nicht mehr so 100% mit. Aber solange der Deal prinzipiell funktioniert, liegt er wie eine eiserne Klammer um die US-Zinsen. Speziell, solange sich beim US CPI, siehe Thema Güterpreisdeflation, nichts tut. Das Gegenteil möchte ich erst mal sehen, bevor ich es glaube.



@smarttrader1

ich kann nicht genau berechnen, was der Spass kostet. Über Schätzungen verfügt vielleicht die Bundesbank und wahrscheinlich werden wir es sehr bald direkt und auf nicht sonderlich erfreuliche Weise an den Exportauftragseingängen präsentiert bekommen.

Das ganze ist einfach ein Rechenexempel - alles hat seinen Preis. Fakt ist damit, dass wir in Europa jeden Punkt der US-Lutscherrally, jedes Zehntel des US-BIP und jedes verkaufte Auto von Toyota indirekt subventionieren, solange der USA-Asien-Deal auf die bekannte Weise läuft.

Und ehrlich gesagt, der Nutzeffekt der Geschichte ist äusserst schwer einzusehen - ausser man fährt auf den Trostpreis "lustige Luftsprünge im Dax" ab. Billig ist der natürlich - im Vergleich zu Phantasiepreis-Börsen.
#13: Thema BoJ: Richtig, Japan hält kräftig gegen die Yenaufwertung, nur fand ich da den Begriff Währungsunion übertrieben, denn immerhin - und das ist nicht unwichtig - schafft sie es nicht, den Wechselkurs fix zu halten - ein durch Interventionen fixierter Kurs wie beim Yuan erhöht die Geldmenge stärker.

Es waren allerdings laut http://www.vwd.de/vwd/news.htm?id=21630989 sogar 189 Milliarden Dollar Interventionsaufwendungen in 2003, wenn man den aktuellen Yenkurs als Bezug nimmt. Hast du übrigens eine Quelle dafür, dass die BoJ diese Interventionen hauptsächlich bzw. ausschließlich durch Bonds-Käufe realisiert, bzw. in welche Anleihen sie genau geht? Das würde mich mal interessieren.
@17

Die BoJ ruft eine Geschäftsbank an und läßt sich USD/Yen Kurse stellen zu denen sie dann kauft. Die gekauften USD-Einlagen liegen dann i.d.R. bei einer US-Geschäftsbank. Mit diesen Sichteinlagen kann die BoJ dann wiederum Treasuries kaufen.

Auf diese Weise wird das gigantische Außenhandelsdefizit der USA finanziert. Welche Lfzten die BoJ im Bondmarkt kauft, wird m.W. nicht bekanntgegeben.
#2608: Schlusskurs 10526, mehrmaliger Abprall an dieser Zone heute, seit Freitag etliche Male :rolleyes:

#2608
würde Dir gerne zustimmen, aber ähnliches hatten wir schon an 2 zurückliegenden Punkten. D.h. bisher nicht signifikant, sondern normale Ausbruchsvorbereitung und eher ein bulliges Muster. Morgen oder übermorgen sollte er drüber sein. Falls nicht, wäre es aber zunächst auch nicht mehr als eines der vielen Zwischentops.


In etwa die 10720 Pkt lassen sich durch die inversen Kursmuster beim Dow Jones mindestens noch vermuten.:) ;)

Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen,daß der Dow Jones den seit 1999 gültigen Abwärtstrend,momentan im Bereich von etwa 10700 Pkt verlaufend,bei einem aktuell schon relativ hohem RSI auf Tages und Wochenbasis von 75(seit 1994 ist dieser Bereich auf Wochenbasis selten erreicht worden!!!),im ersten Anlauf knackt.Ich werde in diesem Bereich den Dow zumindest kurzfristig massiv shorten mit einer etwas länger gewählten Restlaufzeit.


@Wertpapierhecht

als kleine Jungs haben wir doch alle gelernt, daß es weh tut gegen den Wind zu pinkeln. Bei einem Orkan sollte man da noch vorsichtiger sein. Wie gestern die Amis unter Führung der Nasdaq die negativen Vorgaben aus Japan u. Europa weggesteckt haben, war schon beeindruckend.

Ich persönlich erwarte eine etwas ausgeprägtere technische Korrektur im Umfeld der Bekanntgabe der Quartalszahlen. Mittelfristig geht`s danach aber weiter hoch, da technisch gesehen noch keinerlei Divergenzen zu erkennen sind. Es sollte lediglich die kurzfristige Überkauftsituation ein wenig abgebaut werden (sell on good news oder so).

Ich könnte nach wie vor nachts nicht ruhig schlafen( darunter scheinst Du ja auch etwas zu leiden), wenn ich short in den Aktienmärkten wäre.

Smarttrader
eine etwas ausgeprägtere technische Korrektur im Umfeld der Bekanntgabe der Quartalszahlen

nicht plausibel. Bei den letzten Veröffentlichungen gab es 0 Reaktion. Wenn der jetzige Punkt tatsächlich nach oben verlassen wird, kann man mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Kauf-Klimax erwarten.
Noch so eine Börsenweisheit und 5€ für`s Phrasenschwein:

"Die größten Gewinne werden immer noch mit dem *Arsch* erzielt"------drauf sitzenbleiben, nicht ungeduldig werden und Gewinne laufen lassen!

Zahlreiche Grüße
Smarttrader
#2625

richtig, denn zusätzlich gibt es sehr häufig bei solchen Fontänen die heftigste Bewegung erst am Ende. Wer schnell wieder absteigt, wundert sich dann, warum er es getan hat...
Die Trichet Äußerungen sind ja geradezu eine Einladung für die USD Baeren, nach dem Motto....ein fester Euro sei sehr gut für die Importpreise.

Vielleicht gibt`s den Dax Fut in den nächsten Tagen doch noch einmal unter 4000.

Happy Trading
Smarttrader
Beim NDX ist im Tageskerzenchart eindeutig zu erkennen,daß sich ein Keil von
anfang August gebildet hatte,aus dem vor einigen Tagen sozusagen im letzten
Moment noch bei 1480 Pkt ein bullisher Ausbruch gelungen war.Es lassen sich
daraus definitiv in etwa noch mindestens die 1600 Pkt erwarten,da der Keil
bereits jetzt vollendet ist !!! Die 1600 Pkt lassen sich aber auch durch den
bullishen Ausbruch der letzten Monatskerze aus einem Keil,welcher sich aus
den beiden Kerzen von Oktober und November gebildet hatte untermauern.Bevor
jedoch dieser Preisbereich angesteuert wird,ist nochmals als
Ausbruchsbestätigung ein Test der 1480 Pkt (hier verlaufen aktuell beide
Keilbegrenzungen) einzuplanen,damit würde sich dann auch die momentan
überkaufte Situation auf Stundenbasis wieder abbauen.Ich denke,daß eine
massive Shortpositionierung im Bereich von 1600 Pkt als äußerst attraktiv
erscheint,da hier über alle Zeitbereiche hinweg mehrere sich mit dem Hoch
aus März 2002 kreuzende Trendlinien verlaufen,die einer weiteren
Aufwärtsbewegung erst einmal massiv im Wege stehen werden.Zudem dürfte sich
bei den Bollingerbändern auf Tagesbasis bald (1600 Pkt) schon eine extreme
Dehnung einstellen,die durch den besagten " Gummibandeffekt" eine impulsive
Abwärtsbewegung einleiten könnte.

Ich bin nur zu gespannt,wie sich der Dow Jones kurzfristig entwickeln
wird,denn hier hat der RSI auf Tages und Wochenbasis momentan einen schon
ziemlich hohen Wert von etwa 75 erreicht und das direkt vor dem seit 1999
gültigem Abwärtstrend.Ich glaube deshalb kaum,daß dieser bei aktuell etwa
10700 Pkt verlaufend im ersten Anlauf durchbrochen werden kann und wenn dann
allerhöchstens marginal bei einer nochmals zusätzlichen kurzen
Übertreibung.Sollte sich denn tatsächlich der NDX entgegen dem Dow Jones
kurzfristig deutlich besser entwickeln können ???

Im Wochenkerzenchart des bei US Investoren viel beachteten Unternehmens
3M,welches im S&P 500 gelistet ist kann man erkennen,daß wenn am Freitag auf
Schlußkursbasis nicht ein Kursniveau von über 84,5-85 USD erreicht wird,sich
für die nächste Wochenkerze in diesem Bereich etliche Trendlinien
kreutzen,sprich ein starker Widerstand entsteht.Es ist dann anzunehmen,daß
die nächste Wochenkerze zumindest auf Schlußkursbasis an diesem Bereich
abprallt und damit eine zumindest kurzfristige Abwärtskorrektur bis
vielleicht in den Bereich von 78 USD einsetzen könnte.Da aber im Macd auf
Monatsbasis gerade erst der langfristige Abwärtstrend überwunden
wurde,sollte eine Abwärtskorrektur keine größeren Ausmaße annnehmen.Für den
Index könnte dann,da dieser wohl kaum entgegen 3 M weiter ansteigen
sollte,eine Abwärtskorrektur bis eventuell in den Bereich von 1085 Pkt
anstehen.
#2627

Kalk! Aus dem ENA-Gebirge. Wie gesagt! Der soll auch nicht die Zinsen senken, sondern die Manipulations-Japaner per Ultimatum verwarnen. Das würde völlig ausreichen, um die EUR-Aufwertung zu stoppen.
Oder er hat den Zusammenhang früher als wir kapiert und sich ordentlich mit Lutscheraktien eingedeckt. Dann will er natürlich nix machen :D
Das sollten laut der sich gebildeten inversen Kursmuster im Stundenchart so ziemlich exakt die 10700 Pkt werden.
Das OBV hat auf Tagesbasis schon mächtig nach unten hin abgedreht.


:kiss: :) :lick:



Der Schlußkurs lautet bei 3 M für heute 82,88 USD.Die 78 USD sollten damit jetzt drin sein und der S&P 500 dürfte somit vor einer Korrektur stehen.:) :) :)
Der Volatilitäts-Index VIX, basierend auf den CBOE-Berechnungen, zeigt ungebrochenes Vertrauen. Wie lange noch?

#2632

immerhin ist der VIX jahrelang im Bereich 10-20 gewesen. Ist wohl seine Lieblingshundehütte. Kontraindizierend war das damals auch nicht.


apropos, da die Sentimentkiste anscheinend nicht totzukriegen ist. In der letzten Zeit erschienene wo-Analystenstellungnahmen mit skeptischem Unterton habe ich nur mal so, ohne eine bestimmte Meinung dazu zu haben, notiert:

Rethfeld: Korrektur kommende Woche? 2.1.
Godmode: DOW Jones - Kurzfristig (!) höchste Vorsicht 6.1.
4Investors: Nasdaq Composite: Bearishe Divergenze... 5.1.
4Investors: Nasdaq Composite: Too much, too soon? 6.1.
4Investors: Wo lauert die Trendwende? 6.1.
Stoxreiter: NDX: Alles hat ein Ende....... 6.1.
Stoxreiter: NDX: Shooting Star 7.1.
Khayat ACHTUNG wir korrigieren! 7.1.
Stoxreiter: NDX: Gefährliches Spiel ! 8.1.
Khayat: TRÜGERISCHER BULLENTANGO! 8.1.
Wagner: bestehende Trading-Long-Positionen weitestgehend aufgelöst 8.1.
4Investors: Siemens: Drohen Gefahren? 9.1.
Onischka: Dax ... Restpotenzial von 4.085 und 4.112 Punkte
Wagner: das aktuelle Chance- / Risiko Verhältnis ... negativen Divergenz ... zu gering ... 9.1.


nach der Standardlesart: Kontraindikation könnte die Party wohl noch lustig weiter gehen. Ich halts nicht für zwangsläufig, aber immerhin...


Kann mal ein Charttechniker eine Kurzanalyse dieses Wertes machen??? Vielen Dank im vorraus;)
#2633: Das sind fast alle Kommentare auf kurze Sicht und Khayat ist im Grunde ein redundanter Schreiber.

Interessanter schon die amerikanischen Kommentatoren, die fast alle 5stellige höhere Dow-Kurse Ende 2004 erwarten.

Überhaupt eignen sich anscheinend konkrete Prognosen, z.B. die Jahresendstände von dt. Banken geschätzt (bzgl. Währungen und Indizes) deutlich besser als Sentiment-Ansatzpunkt.

Mein aktueller Favorit ist momentan die regelmäßige Fonds-Umfrage der FTD. Ende 2002 standen dort Internetwerte an letzter Stelle. Zu diesem Zeitpunkt begann die Outperformance des Nasdaq gg. Dow/S&P, im besonderen die Inetwerte (siehe Yahoo) und der (wiederholte) Hype um Chinas Inetzockerwerte.

Da das Engagement von Fonds das Preisniveau stark bestimmen kann, ist die Überlegung, wohin ein Segment noch liquiditätsbedingt fallen soll, wenn die Fonds schon alle raus sind, naheliegend.

Beim VIX sind in der Tat eher die Peaks nach oben kontraindizierend. Da wir mittlerweile aber einen scharfen Gegentrend nach unten haben (im Gegensatz zu Mitte der 90er: langsam aufwärts aus Seitwärtsbewegung heraus), beeinflusst dieser m.E. schon das Chance/Risiko-Verhältnis für Longpositionen.
Was ich nach wie vor nicht so richtig verstehe, ist die Interaktion des Dax mit den US-Indizes. Die Reaktion der Schwergewichte DJI und SPX wurde richtig antizipiert und quasi in einer volatilen, aber moderaten Seitwärtsbewegung "ausgebügelt".

Auch erstaunlich: DJI hält sich bisher relativ präzise ans Drehbuch. Ich vermute jetzt einfach mal, dass die Zone zwischen 10600-10700 die Entscheidung bringen wird, ob die Rally mit einem neuen pseudo-trendbestätigendem Hoch endet oder weiterläuft bis zum ATH.








#2635

ist Dir eigentlich aufgefallen, dass der TecDax vollkommen aus der allgemeinen Berichterstattung verschwunden ist? Seit Monaten keine Kursgewinne, Merkmale eines Toppings. Fall von selektiver Wahrnehmung?

moin leute,

kurzer blick auf den etwas längerfristigen VDAX. wir laufen jetzt in die zone ein, in der sich VDAX nie lange aufgehalten hat:



nie lange! bis jetzt...:D

der (alte) VIX der römer sieht `schwieriger` aus. besonders wenn man den SPX dazugesellt. in den mittleren 90 ern hatten wir bei stark steigenden indizes im mittel steigende volatilitäten. aktuell vice versa...
drei starke support/resist-level sind in dem chart auszumachen. der mittlere wurde vom VIX `problemlos` nach unten aufgelöst. bis zum nächsten support gibt es noch reichlich platz. insgesamt sieht die formation wie das oberteil eines `big mac` aus: guten appetit!





da bleiben fragen offen...

gruss aus der römischen vorprovinz...
:D

woernie
@woernie

methodische Frage: warum nur der Zeitraum seit 2000? Vorher war er lange im unteren Bereich. Übrigens kann er auch höher gehen, wenn die Hausse stärker wird. Schon mal an die Möglichkeit gedacht, dass das eben jetzt passieren könnte? Call-Verkäufer könnten Verluste machen.
Hi @all :)

Alles reißt ein Gap heute *vorfreu*





VDAX tiefer gelegt, häßlich. - ;):





Euro aber nicht :) - 1.19x wichtig wg. alten Hochs und mehr als 62%iger Korrektur. Aber das wäre zunächst zuviel verlangt.





Für landingzone, wenn er schon sooo fragt, ein suggestiver Deckel im TecDAX avec pullback an AuTL von unten:





Warum keiner mehr fragt? Vielleicht sind endlich alle long, da will man`s nicht beschwören? :confused:


*wink*
Hallo an Alle

Vielleicht könnt ihr ein Jung Trading helfen, ich suche eine Seite wo ich den
Tec dax oder den Mdax in einer liste aller Aktien vor mir habe und gleich dazu ein Chart öffnen kann.
Dieser Chart sollte so sein das man eine kleine Chartanlalyse machen kann.

Mir geht es darum so viel wie möglich Aktien zu beobachten um ein Einstiegs Formation zu finden.
Ich möchte nicht immer WKN eingeben, dauert zu lange.
Vielleicht kann mir jemand helfen.

Vielen Dank
:) :) :)
Hallo

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MfG

DaxScheich
jimmy,

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Chart: der letzte Spike mit ner linken Pseudo-Schulter Anfang Jan. und der derzeit geformten kurzen Pseudo-Schulter, da fehlt mir der Mut schon wieder reinzugehen, auch wenn schlechte Zahlen eingepreist sind, viele Normalanleger hören die Zahlen ja Montag zum ersten Mal ;) ...

Daher sehe ich die Gefahr, dass das Teil Richtung 10.50 runterrauscht. Da würde ich aber auch dann mit nem Call reinhuschen. Wenns doch hoch geht und ich bin mit keinem Cal dabei ... naja, kann passieren, aber indem Fall sehe ich das Ding max. erstmal bis 12.20 oder so laufen, bevor es dann wieder korrigiert. Immerhin gibt es ja einige Stützempfehlungen ;), welche die rechte PseudoSchulter stützen können, aber was dann ?

Insgesamt glaube ich, das die untere Linie des Abwärtstrendkanals nochmal anziehend wird, so dass der Kurs erst danach steigt, wenn auch von unten wieder die nächste ansteigende Trendlinie kommt ...
was weiss ich, hab keine Ahnung von Aktien.

Also ... geht´s am Mo/Di unter 11 ? Wenn ja, kommt dann noch was um/unter 10.50er ? Im letzteren Fall bin ich mit nem Call dabei.
@EmilyK

Der TecDax hat ein neues Hoch erzeugt. Sieht nicht mehr nach Topping aus. Und sowohl Dax als auch US-Indizes haben auf höhere Beschleunigung umgeschaltet. Das ist ein völlig anderes Verhalten als bei allen vorangegangenen Rallys, die sich schon lange vorher langsam abgeflacht haben. Beispiele für eine solche Entwicklung gibt es ausschliesslich vor 2000.
Ob wirklich alle 100% investiert sind? Die panikartige Kommentierung der Intel-Zahlen sieht mir nicht so aus. Könnte aber sein, dass sich mittelfristig ein Stimmungswechsel anbahnt.
Moin landingzone :) Der Deckel war eine Suggestivlinie auf dein Posting hin, extra für dich :)

Aus dem W mit Unterkante 306/8 (Okt. 2002 & Mrz 2003) und Oberkante ca. 46x ergäben sich linear ja gar ca. 610, log 700. Deinem generellen Optimismus kann ich mich trotzdem und trotz Dow Theorie & höherem Hoch nicht richtig anschließen... erstmal sehen, wie der TecDAX mit dem überspannten RSI im BB umgeht.

SUN ist gerade interessant:




ebay mit neuem ATH (im Ggs. zu SUN ;) ) ich muss nachher `nen Gameboy ersteigern... In lucia_s Besenkammer hatte ich noch mehr Buidln reingestellt. Schönes WE :)
#2462 @EmiliyK

Wo findet man so schöne Charts ? Welches Handelssystem bzw. URL ? Danke ...:)

MfG - Blumenfreund
@Blumenfreund

Die kann man alle bei www.technical-investor.de selber fälschen. Kostet derzeit 14.95€/Monat - für Mitgehangene der 1. Stunde noch 9.95€. :)

Gruß E.