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Schein so als ob die Hartgesottenen die Papiere halten





Der Drittquartalsbericht von Ahold führt nach Ansicht der Analysten von Merrill Lynch lediglich zwei von drei Aspekten auf, die für Vertrauen in die Aktie notwendig sind. So habe Ahold zwar die Ergebnisziele auf ein "realistisches" Niveau reduziert und auch bestätigt, sich von Teilbereichen trennen zu wollen. Es fehle aber der Hinweis auf Veränderungen im Management. Das Ergebnis sei zudem schlechter als man dies erwartet habe. Ahold habe aber bereits "lange zuvor" das Vertrauen sowohl des Aktienmarktes als auch der Gläubiger verloren, schreiben die Analysten.



Sie bezweifeln, dass ohne Veränderungen in der Führung des Handelskonzerns dieses Vertrauen wiedergewonnen wird. Von dem Analystentreffen am Mittwoch erhoffen sie sich zumindest Details darüber, was künftig nicht mehr unter das Kerngeschäft fallen könnte. Sollte Ahold entscheiden, dass es im Konzern keine "heiligen Kühe" gebe, so könne sich der Aktienkurs künftig als unterbewertet erweisen. "Das größte Risiko für unser Kursziel von 20 EUR und unsere Empfehlung "Buy" wäre, dass das Management die notwendigen Änderungen nicht publik macht", lautet das Fazit.

+++ Benjamin Krieger

vwd/19.11.2002/bek/ll

19. November 2002, 13:27

Koninklijke Ahold NV: 851287
Amsterdam (vwd) - Die Ahold NV, Zaandam, hat für das dritte Quartal einen rückläufigen Nettogewinn ausgewiesen und die Erwartungen der Analysten enttäuscht. Jedoch nicht nur die Zahlen sorgten für Unmut, sondern auch die Reduzierung der Ergebnisprognose für 2002 und die nach Ansicht von Marktbeobachtern wenig konkreten Restrukturierungsmaßnahmen. Die Aktie wurde dafür am Dienstag abgestraft. Das Papier verliert im Amsterdamer Handel bis 10.45 Uhr um 3,7 Prozent auf 11,27 EUR.


Markt reagiert enttäuscht auf vorgezogene Quartalszahlen



Im dritten Quartal ging der Nettogewinn auf 257,6 (304,2) Mio EUR zurück. Für die ersten neun Monate wies der Einzelhändler einen Rückgang auf 338,1 (944) Mio EUR aus. Der Umsatz lag im Quartal bei 16,4 (15,5) Mrd EUR. Ahold hatte am Montag überraschend und ohne Angabe von Gründen erklärt, die Zahlen bereits am Dienstag und nicht erst wie geplant am 26. November zu veröffentlichen. Marktteilnehmer werteten dies als schlechtes Zeichen und spekulierten über eine Gewinnwarnung. Auch der Rücktritt von Chairman Cees van der Hoeven wurde am Montag nicht ausgeschlossen.



Ahold reduzierte die Ergebnisprognose für 2002 nach Ansicht von Händlern überraschend deutlich. Der Einzelhandelskonzern erwartet beim Ergebnis je Aktie einen Rückgang von sechs bis acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zuvor war von einem Plus von fünf bis acht Prozent ausgegangen worden. Der Chairman begründete dies mit dem anhaltend schwierigen Umfeld in Südamerika sowie einem durchschnittlich höheren Steuersatz. Für 2003 wurden die Prognosen bestätigt. Das organische Wachtumsziel für das kommende Jahr betrage unverändert vier bis fünf Prozent.



"Der Markt hat zwar mit einer Gewinnwarnung gerechnet, aber diese Rücknahme der Schätzung ist schon heftig", sagte ein Händler. Die Geschäftszahlen selbst und der bestätigte Ausblick für 2003 sollten vor diesem Hintergrund keine große Rolle spielen. Die Analysten von Fortis nannten die Gewinnwarnung "ernst". Auch von den Zahlen zeigten sie sich enttäuscht.


Restrukturierungsplan mit wenig Einzelheiten



Um die Profitabilität des Unternehmens zu verbessern und die Schulden zu senken, plant Ahold nun rigide Restrukturierungen. So sollen Randaktivitäten abgestoßen werden; man wolle sich auf das Kerngeschäft konzentrieren. Ahold habe dafür einen Drei-Jahres-Plan aufgestellt, der folgende Prioritäten vorsehe: organisches Umsatzwachstum, Kostenreduzierung, und die Überprüfung des Portfolios. Alle nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten würden divestiert, entweder als Ganzens oder in Teilen. Van der Hoeven wollte jedoch keine Namen der zur Disposition stehenden Geschäftsbereiche nennen.



Dauerhaft sich schlecht präsentierende Kernbereiche sollen ebenfalls dahingehend überprüft werden, ob sich eine Verbesserung erzielen lasse. Ansonsten werde ein Verkauf geprüft. Kleinere Akquisitionen wollte Ahold nicht ausschließen. Analysten fehlten jedoch Details. Das Unternehmen habe sich mit Einzelheiten ziemlich bedeckt gehalten, monierten die Analysten von Fortis. Auch SNS Securities kritisierte, dass Ahold keine konkreten Ziele zur Restrukturierung gegeben habe.



Der Chairman van der Hoeven trat am Berichtstag Spekulationen entgegen, er werde vorzeitig zurücktreten. Der Aufsichtsrat habe ihn gefragt, ob er bis zu seiner Pensionierung als Chairman zur Verfügung stehe, und er habe ja gesagt, erklärte van der Hoeven. Ein Rückzug sei in fünf bis sieben Jahren vorgesehen.


vwd/DJ/19.11.2002/nas/mim
27/02/2003 17:35
Topmanager der argentinischen Ahold-Tochter Disco treten zurück~

Buenos Aires/Amsterdam, 27. Feb (Reuters) - Die
Unternehmensspitze der argentinischen Supermarktkette Disco,
Tochter des niederländischen Einzelhandelskonzerns Ahold
, ist in Folge des Ahold-Bilanzskandals zurückgetreten.
Die Manager hätten ihre Posten aufgegeben, um es "dem
Betrieb zu ermöglichen, seinen normalen Kurs weiterzuverfolgen",
teilte Disco am Donnerstag mit. Ahold kündigte an,
niederländische Manager würden künftig die argentinische
Unternehmensleitung unterstützen. Am Montag hatte Ahold
Bilanzfehler bei der Tochter U.S. Foodservice über mehr als 500
Millionen Euro mitgeteilt und die rechtliche Prüfung von
Geschäften in Argentinien angekündigt. Der Konzernchef und sein
Finanzchef waren daraufhin zurückgetreten.
Als Ergebnis der Prüfung seien jedoch keine den Gewinn
belastenden Faktoren aufgedeckt worden, teilte Ahold am
Donnerstag weiter mit. Der Ahold-Aktienkurs stieg daraufhin um
rund ein Viertel auf 3,51 Euro, nachdem er seit Anfang der Woche
rund 80 Prozent verloren hatte.
Die US-Börsenaufsicht SEC und der Betreiber der europäischen
Euronext, beides Börsen, an denen Ahold-Aktien gelistet sind,
haben Untersuchungen zu den Bilanzungereimtheiten eingeleitet.
Die niederländische Staatsanwaltschaft teilte am Donnerstag
indes auf Reuters-Anfrage mit, sie habe bislang nicht genügend
Beweise, um Ermittlungen bei Ahold zu rechtfertigen
. Ahold
wollte dazu keine Stellung nehmen.
lex/lbo

http://finanzen.tiscali.de/press/news/open/index.jsp?id=OLDE…
Press Release Source: Ahold NV


Ahold Supervisory Board Proposes Jan Hommen as Member
Thursday February 27, 12:45 pm ET


ZAANDAM, The Netherlands, Feb. 27, 2003 (PRIMEZONE) -- The Ahold (NYSE:AHO - News) Supervisory Board has announced its intention to nominate Jan Hommen as one of its members. The nomination of the current Vice Chairman and Chief Financial Officer of Royal Philips Electronics will be proposed at the next Annual General Meeting of Ahold Stockholders, to be held on May 13, 2003, in The Hague.

Hommen (59) is currently Vice Chairman and CFO at Philips, a position to which he was appointed in April 2002. Hommen joined Philips in April 1997 as Executive Vice President and CFO. Previously, he was Executive Vice President and CFO of Alcoa, the Aluminum Company of America, a position he held since 1991.

Hommen is Chairman of the Supervisory Board of the Maastricht Academic Hospital and Chairman of the ``College van Beheer`` of the Philips Pension Fund. He is also a member of the Supervisory Board of Atos Origin and TNT Post Group N.V.

The Ahold Supervisory Board currently consists of Henny de Ruiter (Chairman, formerly Managing Director of the Royal Dutch Petroleum Company); Roland Fahlin (formerly Chairman of the ICA Group); Sir Michael Perry (formerly Chairman of Unilever plc); Dr. Cynthia Schneider (formerly U.S. ambassador to The Netherlands); Bob Tobin (formerly Chairman of Ahold USA); Lodewijk de Vink (formerly Chairman of the Warner-Lambert Company) and Karel Vuursteen (formerly Chairman of Heineken N.V.).
Dow Jones Business News
Dutch ShrHolder Group: 2,000 Ahold Investors United So Far
Thursday February 27, 12:40 pm ET


AMSTERDAM -(Dow Jones)- Some 2,000 Ahold NV shareholders have teamed up with Dutch shareholder association Vereniging van Effectenbezitters, or VEB, and are considering legal action against the retailer, the group`s chairman told Dow Jones.


"We don`t know yet what we`ll do, or whether we`ll do anything, but there`s certainly a lot of interest among shareholders to start proceedings of some kind," chairman Peter Paul de Vries said.

The VEB promotes the interests of shareholders, and has frequently started inquiries into corporate goings-on, which have in some cases resulted in legal action against companies or executives.

De Vries said he didn`t know what amount of total share capital the group represents.

Ahold said Monday that it had overstated earnings in the past two years by EUR500 million, and said both its chief executive and chief financial officer had stepped down.

In the next few days, shares fell 75%. Several probes have been launched into the company`s news disclosure practices, and several lawsuits have been initiated.

The Euronext Amsterdam watchdog and the U.S. Securities and Exchange Commission (News - Websites) are investigating the matter.

-By A.J. Hesselink, Dow Jones Newswires; 31 20 626 0770; arentjan.hesselink@dowjones.com
Amsterdam (AWP 25/vwd) - Der Finanzvorstand (CFO) der Royal Philips Electronics NV, Jan Hommen, steht nicht als Kandidat für den Posten des CEO bei der Ahold NV, Zaandam, zur Verfügung. Jan Hommen geht nirgendwo hin, sagte Philips-Sprecher Jeremy Cohen am Freitag. Der Aufsichtsrat des Einzelhändlers wollte Hommen als neues Mitglied vorgeschlagen, hatte Ahold am Donnerstag mitgeteilt. Am Markt war auch der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Heineken NV, Karel Vuursteen, als Kandidat genannt worden. Er habe die Übernahme des durch den Rücktritt von Cees van der Hoeven frei gewordenen Amtes abgelehnt.


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