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Allied domecq - hochprozentiges konservatives Investment? - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo,

bin seit geraumer Zeit in allied domecq investiert und überrascht,
dass diese Unternehmen hier bislang keine Beachtung findet. Das
Unternehmen hat in den letzten Jahren die Gewinne kon-
tinuierlich gesteigert und auch der Kurs hat davon profitiert.
Neben diesen Kurssteigerungen wurde auch eine Dividende von über
3% ausgeschüttet. Trotz dieses gegen den Markt positiven Trends ist
hier bislang nichts zu lesen.

Allied domecq stellt neben Spiritousen wie Whiskey (Laphroaig,
Ballantines etc.)Gin (beefeater)Malibu, Kümmerling und ähnlichem
auch Weine (Rioja,Südafrika,Kalifornien etc) her. Hier wurden in
den letzten Jahren Unternehmen acquiriert. So ist man derzeit gerade
auf der Suche nach Gelegenheiten in Australien. Nebenher gehören
Dunkin Donuts (muffins,Kaffee etc), Baskin Robbin (eiskrem-kette)
sowie Togo`s (sandwiches) (vgl angehängten Artikel) zu allied domecq.
Insgesamt ist man also im margenstarken Geschäft breit aufgestellt und
wächst organisch und durch Acquisitionen, die vornehmlich aus den
Erträgen finanziert werden.

Da ich durchaus an den Satz "gesoffen und gefressen wird immer" glaube
und die Bewertung mit einem KGV von ca 12 mir nicht zu hoch erscheint,
halte ich diese Aktie für eine interessante und vergleichs-
weise sichere Langfristanlage.

Würde mich über interessante Beiträge zu diesem Wert freuen. Selbstver-
ständlich auch kritische, sofern eine Begründung geliefert wird.

Vielen Dank vorab.

Gruß Lukoil


weitere Info: www.allied-domecq.com



Die Allied Domecq plc, London, will ihre Weinsparte durch kleinere
Zukäufe verstärken. Derzeit schaue sich das Unternehmen nach einen geeigneten
Weinproduzenten in Australien um, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der
Group Financial Director Graham Hetherington sagte, Allied Domecq wolle sich vor
allem auf die vorhandenen Geschäftsfelder konzentrieren und werde deshalb keine
großen Akquisitionen vornehmen. Er gehe auf dem Wein- und Spirituosen-Markt
von einer weiteren Konsolidierung aus.

Die Schnellrestaurant-Ketten Dunkin` Donuts, Baskin Robbins ice cream und Togo`s
sandwiches wolle Allied Domecq behalten, da diese eine bessere Rendite als die
Getränkesparte erzielten und in den USA großes Wachstumspotenzial hätten.Das
Unternehmen gehe zudem davon aus, seinen Gewinn im laufenden Geschäftsjahr
zu steigern. Die Ausgaben für Werbung und Marketing sollten beibehalten werden.
Ziel für 2002 seien Werbeausgaben von 600 Mio EUR.

vwd/DJ/21.11.2002/sam/jhe
Als ich heute die Welt am Sonntag in die Hände bekam, fiel mir ein Artikel über Spirituosenhersteller auf. Hervorgehoben wurde da für die watchlist diageo. Das Papier weist ein kgv von fast 20 aus, ist also deutlich höher bewertet als eine allied domecq. Gefallen hat mir, dass a.d. zwar nicht erwähnt wurde, aber ein Produkt trotzdem abgebildet war (tullamore dew). Leider ist das aus dem angehängten artikel nicht ersichtlich. Zum besseren Verständnis füge ich noch ein Interview mit einem experten an.

Gruß lukoil

Quelle jeweils Welt am Sonntag:
Hochprozentige Rendite
Allen Meldungen über Konjunkturrückgang und steigende Arbeitslosigkeit zum Trotz ist die Lage bei den Spirituosen- und Weinherstellern stabil bis aufwärts gerichtet
von Torsten Schubert

Hamburg - Nichts ist so beständig wie der Wechsel. Das wissen vor allem die internationalen Großproduzenten von hochprozentigen Getränken und Wein. „Die gesamte Branche befindet sich in einem seit 1999 anhaltenden Konsolidierungsprozess", weiß Michael Otto, Analyst bei Helaba Trust in Frankfurt. Dabei geht es in der Szene zu wie auf einem Jahrmarkt im Mittelalter.


Nicht nur dass internationale Topanbieter wie Diageo (England), Rémy-Cointreau oder Pernod-Ricard (Frankreich) wie ausgehungerte Haifische laufend kleine und sogar große Firmen schlucken und dadurch immer größer werden. Dabei scheint vor allem Diageo einer der gefräßigsten Fische im großen Schwimmbecken zu sein. „Vor einem Jahr hat Diageo den bekannten Nordamerikaner Seagram gekauft, musste allerdings die Beute mit Pernod-Ricard teilen", erzählt Giovanni Trombello, Fondsmanager bei ADIG Investment. Grund: ein Verbot der europäischen Wettbewerbshüter, bestimmte Marken von Seagram ins Portefeuille zu nehmen.


Aus Sicht des an sich angeschlagenen Einzelhandels, aber auch aus Sicht der Börse interessant ist die Konjunkturresistenz der Schnapsbrenner und Weinproduzenten. „Der Markt für alkoholische Getränke war auch in diesem Jahr erfreulich stabil und lag auf dem Niveau des vergangenen Jahres", so Angelika Wiesgen-Pick vom Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und
-Importeure. Diageo-Chef Paul Walsh jedenfalls geht trotz weltweit konjunktureller Schwäche von einem Zuwachs beim Bruttogewinn in Höhe von zehn Prozent aus. Auch Pernod-Ricard hat für 2002 einen Zuwachs bei Umsatz und Ertrag angekündigt. Drittens rechnet Deutschlands Top-Weinverkäufer Hawesco heuer mit besseren Zahlen als 2001; allerdings nur beim Umsatz, wo zwischen einem und drei Prozent mehr erwartet werden. „Der Gewinn dürfte dagegen etwas unter dem Vorjahr liegen", ergänzt Thomas Hutchinson von Hawesco.


Im Vergleich zu beispielsweise IT- oder Biotech-Unternehmen ganz besonders spannend sind die (börsennotierten) Getränkehersteller ganz nebenbei mit Blick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis. Die Aktien der meisten Firmen kosten gerade mal den elf- bis 13fachen Gewinn. Nur die Aktie von Diageo wird mit einer Prämie von knapp 30 Prozent zum Verfolgerfeld gehandelt.


Offenbar macht Innovationskraft die Branche stark. „Einer der größten Knaller seit Erfindung des Apfelkorns sind die neuen Mixgetränke aus zum Beispiel Wodka und Fruchtlimonade", beschreibt Trombello. Oliver Bartelt, Sprecher des Apfelkorn-Spezialisten Berentzen, stimmt zu: „Fertigmix-Drinks liegen voll im Trend, insbesondere bei den jüngeren Verbrauchern." Zweitens hat Wein sein Schattendasein in den Speisekammern und Kühlschränken der Verbraucher aufgegeben. „Die Zuwachsraten sind seit Jahren recht anständig und versprechen weiterhin gute Geschäfte", freut sich Thomas Gerhard von der nahe Köln gelegenen Firma Ardau, einem der großen deutschen Importeure von Wein und Spirituosen.


So hat Pernod-Ricard unlängst eine Ausdehnung seiner Wein-Aktivitäten beschlossen. Und auch der australische Braukonzern Foster`s ist vor allem in Europa auf der Suche nach möglichen Akquisitionen im Weingeschäft. Aber eben nicht immer. „Für viele Spirituosenhersteller ist Wein die einzige Möglichkeit, zu wachsen, ohne dass die Kartellwächter Alarm schlagen", erklärt Michael Otto von Helaba Trust.


Übrigens: Neuerdings avanciert Tequila, der mexikanische Agavenschnaps, zum Super-Hit. Das aber ist der bekannten Eckes-Gruppe, gemäß eigener Einschätzung Marktführer im Bereich Fruchtsäfte und viertgrößter europäischer Anbieter von Spirituosen, egal. Die haben nämlich gerade angekündigt, sich von sämtlichen Aktivitäten im Bereich alkoholische Getränken zu trennen.


Artikel erschienen am 8. Dez 2002



Allied domecq hat natürlich auch Tequila im Angebot.
HIer das angekündigte Interview. Quelle auch hier WAMS

Gruß Lukoil



„Schneller Qualitätswechsel bei Wein und Spirituosen"
Interview mit Thomas Gerhard, Wein und Spirituosen Importeur
WELT am SONNTAG: Wie empfindet einer der großen deutschen Importeure für Wein und Spirituosen die durchweg angespannte Lage im Einzelhandel? Ist Ihre Branche dadurch auch von spürbaren Umsatzverlusten betroffen?


Thomas Gerhard: Ich sehe nichts, was uns in depressive Stimmung versetzen müsste. Wir befinden uns zweifellos in einem schweren Jahr, doch wo einzelne Händler 30 Prozent Umsatz verloren, gibt es andere, die kräftig zugelegt haben. Wir selbst werden natürlich keine weiteren Zuwächse verbuchen können, aber auch nicht so viel verlieren, dass wir uns Sorgen machen müssen. In jedem Fall schauen wir optimistisch in die Zukunft.


WamS: Was ist eigentlich Ursache Ihrer Gelassenheit?


Gerhard: Ganz einfach: Im Segment der Weine und Spirituosen ist es wie sonst im täglichen Leben. Wer aktiv ist und sich auf die Hinterbeine stellt, hat Erfolg. Wer dagegen untätig dasteht und jammert, hat im Kampf um den Kunden wenig Chancen. Da der Verbraucher seine Restaurantbesuche deutlich eingeschränkt hat, aber nicht auf Genuss verzichten will, kauft er seinen Wein, den Whiskey oder Likör halt im Laden und genießt ihn im heimischen Wohnzimmer. Genau das ist unsere Chance - und vor allem natürlich die des Einzelhandels.


WamS: Reagiert der Kunde derzeit besonders auf den Preis der Flasche Wein und Whiskey, oder was beeinflusst seine Kaufentscheidung?


Gerhard: Hier muss man differenzieren. Junge Leute neigen sehr wohl zu preiswerten Produkten und vor allem zu den neuen Fertig-Mixgetränken. Die Älteren dagegen bevorzugen qualitativ hochwertigere Weine und Spirituosen. Dennoch muss ich zugeben, dass wir dieses Jahr zwar keine Flasche weniger verkaufen als geplant, der durchschnittliche Preis pro Flasche aber spürbar zurückgegangen ist, weil Kunden eher Produkte einer etwas geringeren Preisstufe nachfragen.


WamS: Wo kaufen die Verbraucher denn heute ein, immer noch im Fachhandel oder eher im Supermarkt?


Gerhard: Diejenigen, die sich einen guten Wein leisten können, gehen von jeher zum Fachmann. Wer sparen will, geht zu Aldi & Co. Und das ist im Zweifel auch gut so. Denn gerade bei Wein und Spirituosen wechseln die meisten Käufer sehr schnell zu besserer Qualität, wenn sie erst auf den Geschmack gekommen sind - und bleiben dann ihrem Anspruch treu.


WamS: Und was ist mit Bier? Um mal den Werbeslogan eines bekannten Pralinenherstellers zu bemühen.


Gerhard: Bier wird in zunehmendem Maße von Wein und Premium-Spirituosen abgelöst. Bier kennt einfach nicht Geschmackserlebnis und Artenvielfalt wie etwa gute Rotweine oder schottische Malt-Whiskys. Bei Ersterem habe ich bald meine Ecke gefunden und bleibe meiner Marke sogar zumeist bis ins Alter treu. Bei Wein und Whisky dagegen reicht ein Menschenleben nicht, um auch nur eine ungefähre Vorstellung von dem zu bekommen, was es an Vielfalt gibt.


Thomas Gerhard ist Importeur von Wein und Spirituosen in Troisdorf bei Köln.
Jon L. Luther, a veteran of 35 years in the food service industry, has been named Chief Executive Officer of Allied Domecq Quick Service Restaurants (ADQSR), which includes the Dunkin`` Donuts, Baskin-Robbins, and Togo``s brands. ADQSR brands include more than 10,000 shops in the United States and 44 countries worldwide. ADQSR is part of Allied Domecq PLC , headquartered in the United Kingdom.

Jon Luther succeeds Jack Shafer, who retires at the end of this month after a highly successful 30-year career with ADQSR. During Shafer``s four-year tenure as CEO, annual sales grew 22 percent to $4.1 billion, and annual profits grew 57 percent to $116.7 million.

In making the announcement, Philip Bowman, Chief Executive of Allied Domecq PLC, said, "Jon Luther has the skills to build on the substantial contribution that Jack Shafer has made to ADQSR. Jon``s talents will help extend the success of ADQSR``s complementary daypart branding strategy, combining two or three of our brands under one roof, and he``ll take ADQSR into its next phase of growth."

Jon Luther is a proven leader at creative brand development and at satisfying consumers who seek quality, convenience, and value in a quick service restaurant setting. He comes to ADQSR from Popeyes Chicken & Biscuits, where he had been president since 1997. He is also a corporate officer of AFC Enterprises, Inc. , the operator and franchisor of several major quick service restaurant brands, including Popeyes. AFC Enterprises has a history of consumer and franchise success, with commitments in place for more than 2,000 new franchise units.

During his term as president of Popeyes, that company``s store count grew 67 percent to 1,672 units. Average annual unit volume grew to nearly $1 million, the highest in the chicken QSR category. With Jon Luther at the helm, Popeyes won industry awards for menu strategy, store re-design, and customer satisfaction. The Popeyes brand includes both franchised and company owned locations.

From 1992 to 1997, Jon Luther spearheaded a major turnaround while serving as president of CA One Services, a subsidiary of Delaware North Companies, Inc., that handles food service and concession business in airports. During his time as president, CA One set new standards for airport dining. The company established partnerships with leaders such as Wolfgang Puck and Disney Imagineering, creating gateways for travelers to experience regional differences in food and culture. During his tenure, CA One``s profits grew substantially. By the end of Jon Luther``s term as president, CA One was serving 250 million travelers annually in 38 airports.

In 1987, Jon Luther founded Benchmark Services, Inc., a food service management firm specializing in dining for corporations. Over a five-year period, he acquired several companies specializing in food service and vending in employee environments.

Prior to founding Benchmark, Jon Luther served as vice president in the Marriott Corporation``s Corporate Dining division. In 1983, Luther utilized his industry experience and strong entrepreneurial spirit to establish his own consulting firm, where he assisted companies and investors entering the restaurant field. The firm also provided counsel to food service organizations with franchising, marketing, strategic planning and cost control.

Jon Luther``s career in the food service industry dates back to 1967, when he joined ARA Services in Philadelphia. He held several leadership positions in the company, and was named president of ARA``s Davre``s restaurant subsidiary in 1982.

"Jon Luther``s track record establishes him as one of the leading innovators in the quick service restaurant industry," said Allied Domecq PLC Chief Executive Philip Bowman. "I look forward to working closely with Jon to continue our growth and success in this area."

Allied Domecq Quick Service Restaurants has 10,000 Dunkin`` Donuts, Baskin- Robbins and Togo``s stores worldwide. ADQSR``s complementary daypart branding strategy involves combining its three brands in either combo (two) or trombo (all three) form under one roof. In more than 500 of these multibrand stores in the U.S., consumers can enjoy their favorite products throughout the day. Headquartered in Randolph, Massachusetts, ADQSR is part of Allied Domecq PLC, one of the world``s largest spirits and retailing companies.

CONTACTS: Cindy Gordon, Global Communications, ADQSR (781) 961-4020 x3025 (781) 956-2542 (cell) Mike Lawrence/Heather Mulcahy, Cone (617) 227-2111



© PR Newswire


Link(s) zu weiteren Unternehmensmeldungen:

ALLIED DOMECQ
Allied Domecq Accepts LNN`s Offer for Banksia-Offer Uncond.
13-01 1746


Lion Nathan Ltd ("Lion") today advised that Allied Domecq ("Allied")
has accepted Lion`s offer (through its wholly owned subsidiary Lion
Nathan Enterprises Pty Limited) of $1.27 per Banksia share in respect
of all of the shares that it owns in Banksia.

Allied`s acceptance takes Lion`s relevant interest in Banksia to
approximately 99.1% of the shares in Banksia and means that the
minimum acceptance condition in the offer has been satisfied.
Accordingly, Lion`s offer is now unconditional.

Lion intends to immediately proceed with compulsory acquisition in
accordance with the Corporations Act.

All remaining Banksia shareholders are encouraged to accept the offer
as soon as possible. Lion`s offer will not be extended and the offer
will close at 7.00 pm, Sydney time, on 24 January 2003.

Commenting on the announcement, Mr Gordon Cairns, Chief Executive
Officer of Lion, said "We are pleased that Allied recogoised the
attractiveness of Lion`s offer. The offer provides an opportunity for
the remaining Banksia shareholders to exit at an attractive price.
The acquisition of 100% of Banksia will enable Lion to integrate
fully Banksia`s operations with our other wine businesses. We
encourage all remaining Banksia shareholders to accept the offer as
soon as possible".

For further information, please contact:

Lion Nathan

Justine Smyth,
GROUP FINANCE DIRECTOR
02 9290 6632
0408 253 219

ends - AAP


gefunden bei www.finanznachrichten.de
Multex Magazin: Spirituosen-Aktien sind krisenfeste Tropfen
von Michael Heimrich

31. Januar 2003

"Wer Sorgen hat, hat auch Likör." Derzeit trifft dieser oft strapazierte Volksmund ganz besonders zu. Die Angst um den Job und vor den Folgen eines offenbar immer näher rückenden Irak-Krieges hat viele Menschen zwar stark verunsichert, doch bei Spirituosen greifen sie häufig zu. Ob Firmenjubiläum, Geburtstagsfeier oder Hochzeit: ein Gläschen Cognac, Whisky oder Wodka darf bei keinem Fest fehlen.

Von Katerstimmung ist deshalb bei den Herstellern hochprozentiger Tropfen wenig zu spüren. Die Aktien dieser Unternehmen zählten in den vergangenen drei Jahren zu den wenigen, die der anhaltenden Talfahrt an den Börsen trotzen konnten. Denn sie leiden im Gegensatz zu zyklischen Titeln nicht so stark unter der Konjunkturflaute und gelten als Werte mit Gewinnpotenzial.

Diageo schlägt den FTSE 100

Von diesem Umstand profitierten über einen längeren Zeitraum die europäischen Spirituosenhersteller Diageo, Allied Domecq, Rémy Cointreau, Pernod Ricard und Davide Campari deutlich. So stieg zum Beispiel der Aktienkurs von Pernod Ricard von März 2000 bis heute um rund 90 Prozent. In der Spitze legten die Titel sogar um knapp 130 Prozent zu. Die Papiere des Branchenführers Diageo verbesserten sich im gleichen Zeitraum immerhin noch um fast 50 Prozent. Der Londoner Leitindex FTSE 100, in dem Diageo und Allied Domecq gelistet sind, hat sich dagegen im Dreijahresvergleich fast halbiert.

Nachdem sie lange Zeit eine hohe relative Stärke gezeigt hatten, gerieten inzwischen aber auch die Aktien der beiden großen britischen Spirituosenhersteller unter Druck. Allied Domecq geriet besonders schwer unter die Räder, nachdem die US-Investmentbank Merrill Lynch bekannt gegeben hatte, sie habe ihren Anteil an dem Unternehmen von 5,2 Prozent auf knapp 1,4 Prozent verringert.

Markentreue der Konsumenten lässt Margen klettern

Der jüngste Kursrutsch bei einigen Aktien muss dennoch überraschen, denn Angst vor Umsatzeinbrüchen wie beim Niedergang der New Economy plagt die großen Spirituosenhersteller derzeit nicht. Die Konzerne hätten geschickt bestehende Marken aufgefächert und auf diese Weise neue Märkte geschaffen, ist aus der Investmentabteilung von Hauck & Aufhäuser zu hören. Dieser Trend sei noch nicht zu Ende. Auf mittlere Sicht würden sich daher vor allem die großen Unternehmen besser als der Markt entwickeln, so die Analysten weiter.

Dabei kommt der Branche eine Besonderheit im Einzelhandel zugute. Denn anders als in anderen Lebensmittelsegmenten ist der Handel bei Spirituosen wegen der Markentreue der Verbraucher noch nicht dazu übergegangen, Eigenmarken zu etablieren. Die Produzenten meiden zudem die stark dem Wettbewerb unterworfenen Discounter. Stattdessen konzentrieren sie sich auf den Aufbau ihrer Marken. So lassen sich deutlich höhere Erlöse und gute Margen erzielen.

Die neue Lust am Cocktail

Dennoch haben die Investmentbanker von Lehman Brothers wegen der kurz- bis mittelfristig leicht eingetrübten Aussichten ihre Einschätzung für die Getränkebranche von "Positiv" auf "Neutral" gesenkt. Sie begründen dies insbesondere mit der "pauschalierten Preisbestimmung in den USA". Die britischen Analysten befürchten zudem, dass jenseits des Atlantiks staatliche Aufsichtsbehörden die großen Spirituosenhersteller unter Druck setzen werden.

Die Aufstellung der Branchenriesen macht langfristig betrachtet dennoch Mut. Seit sich Diageo (Smirnoff, Baileys, J&B, Johnny Walker, Captain Morgan, Cuervo, Gordon?s, Guinness) vom Nahrungsmittel- zum reinen Alkoholikakonzern gewandelt hat, ist an der "Poleposition" der Briten nicht zu rütteln. Die hat der Konzern, der vor sechs Jahren aus der Fusion von Grand Metropolitan und Guinness entstanden war, spätestens seit dem Erwerb von Seagram inne. Nachdem sich Diageo vom Gebäckhersteller Pillsbury und der unter einem massiven Preiskrieg mit Branchenführer McDonald?s leidenden Schnellrestaurantkette Burger King getrennt hat, kann sich die Nummer eins der Branche völlig auf das Alkoholgeschäft konzentrieren. Der Whopper-Spezialist war erst kürzlich nach einer Hängepartie für 1,5 Milliarden Dollar an ein Investorenkonsortium unter Führung der Texas Pacific Group verkauft worden. Mit der Spezialisierung auf Spirituosen - heute besitzt Diageo ein Fünftel der hundert größten Marken - nutzen die Briten noch Vorteile beim Vertrieb: Der Weltmarktführer kann seine Produkte gleich im Paket vermarkten. Zudem hat Diageo mit "Smirnoff Ice" bewiesen, dass auch neue Produkte noch erfolgreich eingeführt werden können. Die Lust am Cocktail - vor allem bei jungen Leuten - erweist sich als einträgliches Geschäft.

Schuldenabbau wird begrüßt

Im Geschäftsjahr 2001/02 (30. Juni) hat Diageo vor Steuern 2,1 Milliarden Pfund verdient. Der Umsatz sank zwar um zwölf Prozent auf 11,3 Milliarden Pfund. Der Rückgang war aber weitgehend auf den Verkauf einzelner Sparten zurückzuführen. Diageo erzielt 42 Prozent seiner Erlöse in Europa, 35 Prozent in Nordamerika, zehn Prozent in Asien und sechs Prozent in Lateinamerika.

Nachdem die von der Börse mit rund 60 Milliarden Euro bewerteten Briten bereits bis Anfang Dezember vergangenen Jahres 70 Millionen eigene Aktien im Wert von mehr als 530 Millionen Pfund zurückgekauft hatten, wollen sie im ersten Halbjahr 2003 weitere Papiere für rund 400 Millionen Pfund erwerben. Die Analysten der Banc of America begrüßen die Trennung von Burger King und das Vorhaben des Managements, den hohen Cash-Bestand zum Schuldenabbau und zum Rückkauf eigener Aktien zu verwenden. Sie stufen die Diageo-Aktie als ?Marketperformer? ein.

Aktie mit attraktiven Aussichten

Auch die Strategie des Konzernchefs Paul Walsh, das Spirituosengeschäft mit Übernahmen weiter auszubauen, wird von Analysten positiv bewertet. Die Aktienexperten von Helaba Trust erwarten, dass Diageo vor allem in Nordamerika und Australien den Absatz von Mixgetränken deutlich steigern wird. Die inzwischen gesunkene Aktienbewertung und eine mögliche Dividendenerhöhung sprächen für eine überdurchschnittliche Kursentwicklung. Das Rating der hessischen Analysten lautet daher ?Übergewichten?.

Die Investmentbanker von Lehman Brothers erwarten, dass Diageo trotz reduzierter Erwartungen für die Alkohol produzierende Industrie in den nächsten Jahren den Nettoertrag um durchschnittlich zehn Prozent steigern kann und der Gewinn pro Aktie aufgrund der geplanten Aktienrückkäufe sogar noch stärker zulegen wird. Ihr Kursziel reduzierten sie auf Sicht von zwölf Monaten allerdings um elf Prozent auf 800 Pence (?Equal Weight?).

Langfristig bestünden für die Aktie attraktive Aussichten, meinen auch die Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein. Sie haben für die nächsten zwölf Monate ein Kursziel von 820 Pence ausgegeben (?Add?). Goldman Sachs stuft die Aktie des britischen Getränkekonzerns mit ?In-Line? ein. Der faire Wert liege auf Basis einer Discounted-Cash-Flow-Analyse bei 690 Pence.
Multex Magazin: Das Who`s who im Schnapsladen
von Michael Heimrich

31. Januar 2003



Allied Domecq
Das Unternehmen spielt mit einem Börsenwert von knapp 11 Milliarden Euro nach Diageo eindeutig die zweite Geige im Konzert der europäischen Spirituosen- und Weinhersteller. Die Produktpalette reicht von Beefeater Gin, Courvoisier Cognac und Kahlua über Cuvée Napa, Perrier-Jouet und Malibu bis hin zu Kümmerling und einem breiten Angebot an Whisky-Marken wie Ballentines.

Mit 3,3 Milliarden Pfund Umsatz schaffte Allied Domecq im Geschäftsjahr 2001/02 (31. August) weniger als ein Drittel des vom größten Konkurrenten erzielten Volumens. Bei der Ertragsstärke konnte die Nummer zwei angesichts eines Vorsteuergewinns von 480 Millionen Pfund mit dem mächtigen Wettbewerber noch schlechter mithalten. Zwar erzielt Allied Domecq im Vergleich zu Diageo eine geringere Umsatzrendite. Der Konzern ist aber auf dem besten Wege, die Rentabilität weiter auszubauen. Zahlreiche Übernahmen hatten den Konzern in den vergangenen Jahren in einen Gemischtwarenladen verwandelt, dessen Ertragslage sich trotz guter Marken seit rund sechs Jahren beständig verschlechterte.

In Zukunft will Allied Domecq zwar seine Weinsparte noch durch kleinere Zukäufe - vielleicht in Australien - verstärken, sich aber ansonsten auf das Kerngeschäft mit Spirituosen konzentrieren. Das durch Preiserhöhungen verursachte Umsatzdebakel in Nordamerika im vergangenen Jahr, das dem dortigen Management den Job kostete, könnte der traurige Tiefpunkt gewesen sein. Der Wechsel an der US-Führungsspitze, gepaart mit der Einführung neuer Marken, beflügelt die Hoffnung auf eine Wende. Außerdem sollten konzernweit die bislang nur unzureichend integrierten Akquisitionen Synergiepotenzial bieten.

Lehman Brothers geht davon aus, dass Allied Domecq bis 2007 die selbst gesteckten Ziele - wie zum Beispiel eine Rohertragsmarge (RoCE) von 15 Prozent - erreichen wird. Die Investmentbanker sehen für die Aktie unter der Voraussetzung, dass der operative Gewinn in den nächsten fünf Jahren um durchschnittlich fünf Prozent wachsen wird, ein Kursziel von 461 Pence ("Overweight"). Die Allied Domecq-Aktie bekommen Anleger aktuell zu sehr günstigen Konditionen. Während die europäische Konkurrenz mit dem 12- bis 13-fachen 2003er-Gewinn bezahlt wird, liegt das Allied Domecq-KGV bei etwa neun.

Pernod Ricard
Auch das Produktionsprogramm von Pernod Ricard, des drittgrößten Spirituosenherstellers der Welt, liest sich wie ein Who?s who im Schnapsladen: Pastis 51, Ramazotti, Ricard, Pernod, Havanna Club, Bushmills, Wild Turkey, Chivas Regal, Martell oder Wyborowa. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres schafften die Franzosen (Börsenwert zehn Milliarden Euro) ein Umsatzplus von zehn Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. 2002 soll sich der operative Gewinn in der Kernsparte Spirituosen und Weine (2001: 344 Millionen Euro Millionen Euro) verdoppelt haben. Der Gewinn pro Aktie soll im Jahresvergleich von 4,57 auf 6,40 Euro steigen. Nach dem Verkauf des Softdrinkbereichs konzentriert sich Pernod Ricard inzwischen ganz auf Wein und Spirituosen. Die strategischen Ziele: Die Nummer eins unter den französischen Schnapsherstellern will sich als Markenartikler im Premiumsegment etablieren und die Schulden senken.

Die Analysten von Credit Suisse First Boston (CSFB) haben die Aktie von Pernod Ricard von "Neutral" auf "Outperform" heraufgestuft. Sie meinen, es sei auf Grund positiver Vergleichsfaktoren mit einem sehr guten Start in das erste und zweite Quartal 2003 zu rechnen. Das Kerngeschäft dürfte im vierten Quartal 2002 solide gelaufen sein. Die Margen würden voraussichtlich die Erwartungen des Marktes übertreffen, so die Experten weiter.

Die Analysten von Morgan Stanley haben die Aktie nach Bekanntgabe der Neunmonatszahlen dagegen nur mit ?Equal Weight? eingestuft. Das Umsatzwachstum im Bereich Spirituosen und Weine von knapp drei Prozent im dritten Quartal sei enttäuschend ausgefallen. Das schwache Kerngeschäft, Währungsschwankungen und geringere Wachstumsraten bei den von Seagram übernommenen Marken werde die Umsatz- und Gewinnziele für 2002 in weite Ferne rücken lassen. Die Analysten von Lehman Brothers weisen allerdings darauf hin, dass für die unter den Erwartungen liegenden Umsätze in der Weinsparte saisonale Gründe verantwortlich seien. Sie sehen das Kursziel für die Aktie bei 83 Euro - rund fünf Prozent unter dem aktuellen Kurs ("Underweight").

Rémy Cointreau
Neben Pernod Ricard zählt auch der französische Spirituosenkonzern Rémy Cointreau (Galliano, Metaxa, Bols, Asbach, Piper-Heidsieck, Rémy Martin, Cointreau) zu den Unternehmen, die sich in einem schwierigen Umfeld behaupten können. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 musste der in Cognac ansässige Hersteller alkoholischer Getränke auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt sowie im Duty-Free-Geschäft herbe Umsatzeinbrüche verdauen. Doch das gelang besser, als viele Experten erwartet hatten.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2002/03 (31. März) stieg der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent auf 43,1 Millionen Euro. Der Umsatz ging dagegen leicht um 0,5 Prozent auf 477,5 Millionen Euro zurück. Schwierigkeiten bei der Organisation des Vertriebs in China und vorübergehende Probleme beim Wodka-Verkauf in Polen hatten in den ersten sechs Monaten die Ertragsentwicklung belastet. Im zweiten Halbjahr erwartet Rémy Cointreau (Börsenwert: 1,2 Milliarden Euro) eine Verbesserung der Ergebnisse. Allerdings bereitet den Franzosen der Anstieg des Euro Kopfschmerzen, da sie rund ein Drittel ihrer Erzeugnisse nach Nordamerika verkaufen.

Die langfristigen Wachstumsaussichten sind dennoch gut. So will Rémy Cointreau innerhalb von drei Jahren den Nettogewinn um 50 Prozent ausweiten. Julius Bär gießt allerdings etwas Wasser in den Wein und meint, das anziehende Champagner- und Weingeschäft könne in diesem Geschäftsjahr die Schwäche im dominierenden Cognac- und Wodka-Segment nur teilweise ausgleichen. Die Eidgenossen erwarten dennoch ein starkes zweites Halbjahr, da Rémy Cointreau massiv in seine Marken investiere. Charttechnisch gesehen, könnte der Aktienkurs allerdings kurzfristig bis in die solide Unterstützungszone zwischen 25 und 27 Euro abrutschen. Mit Blick auf die guten Fundamentaldaten stehen dann aber die Chancen gut, dass sich der schon seit vier Jahren andauernde Aufwärtstrend fortsetzen wird.

Davide Campari
Das Quintett der europäischen Spirituosenhersteller wird vom weltweit neuntgrößten Getränkehersteller Davide Campari komplettiert. Für 2003 halten es Analysten für realistisch, dass die von der Börse mit knapp 850 Millionen Euro bewerteten Mailänder einen Gewinn von gut 68 Millionen Euro - nach erwarteten 62,3 Millionen Euro für 2002 - einfahren werden. Einen kräftigen Wachstumsschub versprechen sich die bisher vor allem für den Bitterklassiker Campari bekannten Italiener künftig von harten Drinks.

Die Beteiligung am stark wachsenden US-Wodkahersteller Skyy Spirits hatte Firmenchef Marco Perelli Cippo vor gut einem Jahr auf knapp 59 Prozent aufgestockt. Bis 2006 ist die vollständige Übernahme geplant. Der Clou: Der von den Amerikanern hergestellte Wodka soll angeblich keine Nachwirkungen haben. Campari plant zudem weitere Zukäufe im hochprozentigen Bereich. Im Aufkauf von Konkurrenten kennt sich der Spirituosenhersteller aus: Er vertreibt 30 Marken, darunter Cinzano, Ouzo 12 und Cynar.

Die Analysten von Deutsche Bank Securities sehen Davide Campari "wieder auf der Spur": Zweistellige Steigerungsraten beim Gewinn pro Aktie - angetrieben durch Akquisitionen und moderates organisches Wachstum - sowie ein hoher Cashflow, der zum Kauf von Nischenanbietern genutzt werden könne, seien Argumente für einen Aktienkauf. Die Experten von Auerbach Grayson erwarten, dass das Spirituosensegment auf Grund der erfolgreichen Wodka-Marke Skyy in Nordamerika und weltweit noch ein Wachstumspotenzial von 15 bis zu 50 Prozent aufweist. Das Kursziel für die Campari-Aktie sehen sie auf Sicht von 18 bis 24 Monaten bei 39 Euro ("Outperform").

Angesichts der engen Verbindung zwischen konservativen und dynamischen Papieren dürfte in Zukunft die Entwicklung etwa bei Technologiewerten darüber entscheiden, ob die europäischen Spirituosenaktien auch weiterhin besser abschneiden als der breite Marktdurchschnitt. Vor allem große Hersteller wie Diageo oder Allied Domecq dürften sichere Kandidaten für ein Investment bleiben. Unternehmen wie Rémy Cointreau oder Davide Campari könnten dagegen wegen ihrer vergleichsweise geringen Marktkapitalisierung bei den Großen der Branche Begehrlichkeiten wecken und zu Übernahmekandidaten werden.
Tuesday, February 04, 2003


ALLIED DOMECQ PLC TRADING STATEMENT


RELEASE TIME: 14:00 - 4 FEBRUARY 2003



ALLIED DOMECQ PLC TRADING STATEMENT

At its Annual General Meeting in London, Allied Domecq PLC announced that the company continues to make good progress. This has been achieved through the implementation of its consistent strategy to deliver growth of its core brands and earnings at constant foreign exchange rates.

Allied Domecq has delivered consistent earnings growth over the last six half years. The significant improvements in trading performance will result in the maintenance of full year earnings in line with last year, despite the significant impact of pensions and foreign exchange translation.

Operating Performance
On a geographical basis, the US spirits business experienced broad growth across its brand portfolio building on the progress made last year. Latin America and Asia Pacific both maintained a strong momentum. The strong growth in these regions was in part offset by Europe, which fell short of plan due to a destock of inventories by Spanish wholesalers in the last quarter of 2002 that has impacted the whole industry. We currently estimate that this destock will lower profits in Spain by some £25 million and believe that the impact will be reflected in the results of the first half year. Despite this destock the underlying business in Spain continues to perform well and Allied Domecq has increased its market share of the important whisky and gin categories in a market that continues to grow. Our leading whisky brand, Ballantine’s, gained market share in the critical Christmas period in Spain, France, Italy, Germany and Portugal.

Despite a more challenging trading environment in some markets, our global premium wine business is on plan and making strong progress towards its targeted growth and returns. The Allied Domecq Quick Service Restaurant business is maintaining good sales and profit growth and is on plan to maintain the momentum of 2002.


Non-operating Items
Trading at constant exchange rates for the first four months has been in line with expectations. At the time of our final results in October 2002 we announced that foreign exchange movements would have an estimated negative impact on the translation of overseas earnings of approximately £20m. Adverse movements in foreign exchange rates since then, driven primarily by the weakness of the US dollar, suggest a full year impact of £40m. We also estimated in October that there would be a further profit and loss accounting charge of at least £16m for fiscal year 2003 relating to pensions. Since that time, there has been a further significant decline in equity markets. The scheduled SSAP24 triennial valuation of our largest pension funds will be complete prior to our year end and will determine the actual charge to our profit and loss account. Given current market conditions, the forecast profit and loss accounting charge would be approximately £40m, compared with a credit of £3m in 2002. These current assumptions are dependent on the movement of capital and foreign exchange markets during the coming months.

Commenting, Philip Bowman Chief Executive of Allied Domecq PLC, said:

"The business is performing well, in spite of challenging conditions, and is meeting our expectations. Stronger than anticipated growth in the US, Asia Pacific and Latin America has offset the industry destock in Spain. Our underlying European business remains strong, with increases in market share in critical categories. Our premium wine and quick service restaurant businesses are on plan in delivering good growth. We are absorbing the impact of significant external factors affecting pensions and the translation of overseas earnings and continue to deliver strong underlying growth in earnings."


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WESTPORT, Conn., March 31 /PRNewswire/ -- Allied Domecq Spirits & Wine North America , a marketing-led brands business, and Judge & Dolph, Ltd., an Illinois-based wholesale wine and spirits distributor, are pleased to announce the renewal of a long-term contract which includes a dedicated sales division and exclusive distribution rights of the Allied Domecq broad portfolio of spirits and wine brands in the state of Illinois. Judge & Dolph will distribute Allied Domecq``s leading brands such, as Kahlua, Stolichnaya Vodkas, Sauza Tequilas, Beefeater, Malibu flavored rum, Canadian Club, Courvoisier, Maker``s Mark, Midori, Hiram Walker Liqueurs, Buena Vista, William Hill Wines, Clos Du Bois and Atlas Peak.

"We look forward to strengthening our partnership with Judge & Dolph as we seek to be the ``Supplier of Choice`` throughout the industry," said Tom Wilen, President of Allied Domecq Spirits North America and Bill Newlands, President of Allied Domecq Wines, USA. "Our relationship with Judge & Dolph is a joint effort to share in our investment with our customers and deliver unparalleled growth. Allied Domecq is confident in its brand portfolio and its distributor partnership strategy to ensure we``re in a position of strength with our customers," Wilen and Newlands added.

Wilen and Newlands add that building on Allied Domecq``s ``Supplier of Choice`` partnership philosophy with Judge & Dolph creates the competitive advantage for us because Judge & Dolph, "has the right sales structure, focus and business strategy for the Allied Domecq portfolio of brands, as well as outstanding category management, marketing and operational skills." According to Wilen and Newlands, Allied Domecq is charting its own destiny with its distributor strategy, which is based on market-by-market opportunities.

Illinois is a priority market for the new Allied Domecq Spirits, North America North Business unit, which is forging closer ties between Allied Domecq and its customers. Keith Bellinger, President, Allied Domecq Spirits, North America North Business Unit, said, "his team will be continuing our partnership with Judge & Dolph to build on a collaborative planning process characterized by transparent information sharing."

"This dynamic portfolio of brands generates significant value to our business," said Rocky Wirtz, President of Judge & Dolph. "Having been named the sole distributor for Allied Domecq in Illinois speaks to the confidence that spirits and wine suppliers have in our people and demonstrates our ability to deliver unparalleled value to Illinois retailers and customers," said Wirtz.

Judge & Dolph Spectrum, one of two new sales divisions created, will handle the Allied Domecq brands under the direction of Vice President/General Manager Ed Callison, Jr. Prior to assuming his new position, Callison served as Managing Director of Callison Distributing, LLC, a joint-venture partnership between Callison Wholesale Liquor Co. and Wirtz Corporation.

About Allied Domecq, North America

Allied Domecq, North America is a division of Allied Domecq PLC. Allied Domecq is a marketing-driven brands business that operates globally in spirits and wine and quick service restaurants. Powerful and exciting brands drive profitable growth and strong, consistent cash flows. Leading North American brands include Kahlua, Stolichnaya Vodkas, Sauza Tequilas, Beefeater, Malibu flavored rum, Canadian Club, Courvoisier, Maker``s Mark, Midori, Hiram Walker Liqueurs, Buena Vista, William Hill Wines, Clos Du Bois, Atlas Peak, Dunkin`` Donuts, Baskin-Robbins and Togo``s.

Allied Domecq Spirits & Wine North America``s vision is to be the first-choice supplier in the hearts and minds of its customers, consumers and employees.

For media inquiries, please visit http://press.adsw.com About Judge & Dolph, Ltd.

Illinois-based Judge & Dolph, a division of the Wirtz Corporation, is a family-held wine and spirits distribution company that has been providing quality products and the highest standard of service to Illinois customers for more than 75 years. It employs approximately 800 employees throughout its Illinois operations.

Judge & Dolph, Ltd.

© PR Newswire
Talk of Australian bid hits Allied Domecq



A SELL-OFF in Southcorp after a hefty profit warning served only to fuel speculation that Allied Domecq may be weighing a bid for Australia’s biggest winemaker.
Expectations of an approach for Southcorp were revived last Friday after it asked for its shares to be suspended on the Australian stock market as it reviewed profit forecasts only a month after a profit warning.

The stock duly fell 19 per cent yesterday on its return to trading after Southcorp filed a 97 per cent collapse in first-half profits and said that it would not meet its previous guidance on full-year earnings.

That retreat was seen to give credence to weekend speculation that Allied, owner of Montana, the New Zealand rival, may swoop on Southcorp, whose brands include Lindemans, Penfolds and Rosemount. Other possible interested parties are thought to include Pernod Ricard of France, which owns Jacob’s Creek, and Lion Nathan, Australia’s second-largest brewer, which lost out to Allied in last year’s Montana auction.

However, Stuart Price, an analyst at WestLB Panmure, believes that a mooted take-out price of £1.2 billion for Southcorp now looks a bit steep, and suggests £850 million could be nearer the mark. At that price, he calculates that an acquisition would dilute Allied’s current-year earnings by 2 per cent, and could also entail a share issue. He also suggests a deal would put pressure on Allied to split into three divisions, comprising wine, spirits and fast food.

Although Allied has problems of its own, as revealed by last month’s annual meeting statement, investors felt that yesterday’s events made a move on Southcorp more likely rather than less, and sent its shares down 10¼p to 282¾p.

The wider market was firmly in the grip of the insurance sector, where the abandonment by Prudential, off 69¼p at 323¾p, of its dividend policy, produced a wholesale sell-off that engulfed its peers. The FTSE 100, also hampered by weak US consumer confidence data, closed 80.3 points lower at 3,621.5.

Invensys showed no signs of reversing its post-profit- warning slide, 2p lower to 12¾p, valuing its equity at just £438 million. Although it is saddled with £1.6 billion of debt, some analysts believe it is now at a level where the likes of GE and Honeywell of the US, or Schneider of France, may consider a break-up approach.

Bunzl, down 3p to 369¼p, caught followers by surprise by launching a share buyback programme, despite making no mention of such plans in Monday’s full-year results presentation to investors. After purchasing 250,000 at 377.89p on Monday, Cazenove, house broker, mopped up a further 180,000 at 370½p yesterday.


GILT-EDGED: The £2.75 billion auction today of Treasury 4¼p per cent 2036 continued to weigh on long-dated issues, which underperformed their peers as overseas markets continued to rise. The March gilt future gained 6p to £122.44 on brisk turnover in 65,000 contracts. Treasury 8½ per cent 2005 rose 1p to £113.18, against a 32p loss to £145.06 for Treasury 8 per cent 2021.

NEW YORK: Stocks staged a comeback, after a 138-point fall in the Dow Jones industrial average, as investors picked up bargains and shrugged off an unexpectedly steep drop in consumer confidence. The Dow closed up 51.26 at 7,909.50.


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