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26.01.03




US-Atomwaffen gegen den Irak?
Die Vereinigten Staaten erwägen nach Informationen eines US-Militärexperten den begrenzten Einsatz von Atomwaffen gegen Irak. Ein atomarer Präventivschlag sollte im Kriegsfall den Einsatz von irakischen Massenvernichtungswaffen verhindern, so William Arkin in der US-Zeitung „Los Angeles Times“.

Außerdem sollten die Atomwaffen gegen unterirdische Kommandostellungen in Irak eingesetzt werden, die auf andere Weise nicht zerstört werden könnten, schrieb Arkin unter Verweis auf gut informierte Quellen.
... und unser Bundeskanzler bleibt dazu erstaunlich stumm, was sicher Zustimmung über den großen Teich signalisieren sollt! :(
... und unser Bundeskanzler bleibt dazu erstaunlich stumm, was sicher Zustimmung über den großen Teich signalisieren sollt! :(
Ich wiederhole meine Ankündigung, dass ich im Falle des `präventiven` Einsatzes von Atomwaffen gegen den Irak umgehend zur US-Botschaft nach Berlin fahren werde, um dort eigenhändig mit Pflastersteinen die Fenster einzuwerfen. Entweder werde ich umgehend verhaftet, oder wahrscheinlicher, ich werde dort auf hunderte Menschen treffen, die das gleiche tun. Dazu würde auch die präventive Aufforderung der USA an ihre Bürger in allen Ländern passen, sich für eine umgehende Ausreise im Notfall bereit zu halten. Ich glaube nicht, dass die Masse einhalten würde, bis auch der letzte US-Diplomat und US-Militär dieses Land verlassen haben.
Die deutschen AWACS-Besatzungen sowie die in zivil gekleideten Bundeswehrsoldaten mit ihren Aufklärungsdrohnen machen darüber hinaus wahrscheinlich schon jetzt die möglichen Zielgebiete im Irak aus. :(
Wer wirklich konsequent die amerikansiche Politik verwerflich findet, der müsste eigentlich zu einem Boykott von US-Produkten aufrufen bzw. selbiges tun. Denn alleine was eine Microsoft den USA an Steuergeldern und damit Verteidigungsmitteln eingebracht hat, dürfte erheblich sein. Ein Boykott von amerikanischen Erzeugnissen würden die Finanzkraft der USA empfindlich treffen, zumindest langfristig.

Alles nur Lippenbekenntnisse hier?
In der Tat verzichte ich zunehmend auf US-Produkte, bei McDonals z.B. war ich bewusst lange nicht mehr. Boykott ist aber ein hartes Wort. Was können die Firmen und Menschen dort für ihre durchgeknallte Regierung? Teilweise mache ich es anders: Ich finanziere vorallem die Gegenbewegung. Ich sehe mir im Kino die Filme von Michael Moore an, und lese seine Bücher. Wenn Schaupieler wie Sean Penn oder Martin Sheen sich eindeutig gegen den Krieg äußern und auf die Straße gehen, dann leihe ich mir bevorzugt ihre Filme aus. Da reicht schon ein Michael J. Fox, der zwar nicht offen gegen den Krieg demonstriert (um sein Engagement gegen Parkinson nicht zu gefährden), aber ein erklärter Demokrat und Bush-Gegner ist.
rodex, du hast recht, es ist in der Tat "hart", aber als Mittel des politischen Machtkalküls durchaus ein gängiges Instrument der USA, auch der Uno. Denn es wird wohl niemand anzweifeln, dass Amerika seinen Krieg nicht finanzieren könnte, würde es wirtschaftlich nicht mehr so gut dastehen. Zudem ist es jetzt schon auf Finanzhilfen und logistische Unterstützung aus Europa angewiesen; die Verweigerung der Deutschen, sich finanziell zu beteiligen, war da drüben sicher ein wichtiger Grund für die vor allem moralische dargestellte Empörung.
Glaubt doch nicht jeden Scheiss.Die Amis werden reingehen
und die Irakis werden sie als Befreier empfangen.In Bagdad wird es einige Kämpfe mit den Regierungstruppen geben.Das war es dann auch.
Eddy meint, der Iraq würde restlos zerstört und anschliessend nicht mehr bewohnt werden.

Warum wird ein Gebiet von der Grösse Frankreichs nicht mehr bewohnt?

Weil es nicht mehr bewohnt werden kann. Weil es z.B. atomar verseucht ist.


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