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Deutsche Börse verkommt durch MLP zur Lachnummer? - 500 Beiträge pro Seite


MLP
ISIN: DE0006569908 | WKN: 656990 | Symbol: MLP
4,695
18.10.19
Xetra
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Kein geeigneter Nachfolgekandidat?
:laugh: :laugh: :laugh:

Würde eher sagen, die Deutsche Börse ruiniert den Ruf des DAX.

Man stellt sich ja gerne über die Rechtsprechung.
Stellt eigene Regeln auf.
Will erfolgreichen Firmen vorschreiben,
wie sie zu bilanzieren haben: Siehe Porsche

Man gibt nichts auf Gerüchte.
Beiersdorft soll nicht taugen, da Übernahmegerüchte.

MLP taugt für den DAX trotz Bilanzbetrugsgerüchten und staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen .

Conti taugt nicht, da sie den selbstherlichen Regeln des Börsenumsatzes nicht genügen.

Tolle AG, diese Deutsche Börse
"...
Der MLP-Börsenwert lag zuletzt jedoch nur auf Rang 50.

`SPRICHT NICHT FÜR DIE QUALITÄT DES DAX`

Die Entscheidung für den Verbleib von MLP im DAX stieß auf Kritik. "Das spricht nicht für die Qualität des DAX", sagte der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK), Klaus Schneider. Er könne nicht verstehen, warum der Körperpflegespezialist Beiersdorf mit einem weit höheren Handelsumsatz und Börsenwert das Nachsehen gehabt habe. Ein Beiersdorf-Sprecher bezeichnete die Entscheidung als "betrüblich, da unverständlich". Beiersdorf habe alle festgelegten Kriterien erfüllt.

..."

http://finanzen.focus.msn.de/D/DS/DSF/dsf.htm?pfad=kursliste…
ihr könnt über die entscheidung der börse hier meckern
+ quarken wir ihr wollt.
mlp ist ein daxwert, mit dem man zocken kann.
nur dass die Deutsche Börse damit den Ruf des DAX im Ausland damit noch mehr schaden könnte ...

Aber klar, der ZockerNemax wird abgeschafft.

Es lebe der ZoockerDAX
:laugh: :cool:
Dt. Börse AG ist die Übersetzung von Mafia.
Schauts euch die Typen doch an.
Stinken tut´s an den Sohlen...
:laugh: :laugh: :laugh: :laugh:
@ diddelmax!
Du willst doch nicht im ernst den Dax mit der Otc vergleichen :eek:
Was soll denn dann der Nemax sein :confused:
Newman8
Deutsche Börse ist nur am Umsatz interessiert . Kurzlebige Zockeraktien sind für sie das Ideale . Also warum nicht noch RWE raus und Mobilcom in den DAX und dann das Ganze zu ehren des Vorgänger-Zockerindex DAXMAX nennen ?
das ganze nennt man dann wohl
super prime Standard des DAXMAX
:laugh: :laugh: :laugh:

Da würde der amerikanische OTC vor neid erblassen.
:cool:
Kleiner Auszug zur gefälligen Erinnerung vom Mai 2002:

aus:

http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/thread.ph… :

#8 von F 50 17.05.02 01:38:42 Beitrag Nr.: 6.428.205 6428205
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Es kommt noch besser....

MLP Vor dem Absturz?

Der Finanzdienstleister MLP ist durch zweifelhafte Praktiken ins Gerede gekommen. Eine Klage von Aktionärsschützern wird den geplanten Konzernumbau verzögern. Wie soll sich der Anleger verhalten?

Seit ihrem Börsengang im Jahr 1988 konnte die Marschollek, Lautenschläger und Partner AG oder kurz MLP mit beeindruckenden Kurszuwächsen glänzen. Doch in den letzten Monaten zogen auch über dem ehemaligen Liebling der Fonds dunkle Wolken auf. Insbesondere die hohe Bewertung des MDAX-Wertes diente den Kritikern als Hauptansatzpunkt. Doch jetzt tauchen neue Vorwürfe auf, die sich speziell gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden Manfred Lautenschläger und den Vorstandsvorsitzenden Bernhard Termühlen richten. Aktionärsschützer werfen den beiden Hauptaktionären der MLP AG vor, sich im Rahmen des anstehenden Konzernumbaus auf Kosten der übrigen Aktionäre ungerechtfertigt zu bereichern.

Die Heidelberger MLP fungiert als Holding, deren fünf Tochtergesellschaften auf dem Gebiet der Finanzdienstleistung engagiert sind. Doch aktuell ist lediglich die MLP Finanzdienstleistungen AG zu 100 Prozent in Besitz des Mutterkonzerns. Ziel des geplanten Konzernumbaus ist nun, auch die übrigen Tochtergesellschaften MLP Lebensversicherung AG, MLP Vermögensverwaltung AG, MLP Versicherung AG und MLP Login GmbH zu 100 Prozent in die Holding einzugliedern. Verbunden mit einer Kapitalerhöhung ohne Inanspruchnahme des Kapitalmarktes sollen die derzeit bestehenden Minderheitsanteile an den Tochterfirmen gegen bis zu 29,5 Millionen neu auszugebende Aktien der MLP AG erworben werden. Zudem plant MLP die Anteile am Unternehmen auf eine einheitliche Aktiengattung umzustellen und damit die MLP Vorzugsstückaktien abzuschaffen. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 17. November haben über 99 Prozent der Stamm- und der Vorzugsaktionäre der von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagenen Neuordnung der Kapitalstruktur und der Eigentumsverhältnisse zugestimmt.

Doch nun hat Anneliese Hieke, Vorsitzende des Anlegerschutzvereins Aktionärinnen e.V. vor dem Landgericht Heidelberg eine Anfechtungsklage gegen die geplante Integration der Tochterfirmen erhoben. Hintergrund ist die Tatsache, dass ein Großteil der neuen Stückaktien den Familien Lautenschläger und Termühlen zukommen werden, die an den vier Tochtergesellschaften einen Anteil von jeweils knapp 50 Prozent halten. Die Aktionärsschützerin wirft den beiden Hauptaktionären vor, sich durch eine überhöhte Bewertung dieser Firmen zu bereichern und eine Aktiengesellschaft auf Kosten der Kleinaktionäre zu plündern. Durch die Kapitalerhöhung um bis zu 37,25 Prozent werde der Wert der im Streubesitz befindlichen MLP-Aktien stark verwässert, so dass Dividende und Gewinn je Aktie bedeutend geringer ausfallen würden.

Obwohl MLP alle Vorwürfe zurückweist und sich auf eine Studie der Investmentbank Fox-Pitt, Kelton beruft, bleibt ein fader Nachgeschmack. Doch unabhängig von den Erfolgsaussichten der Anfechtung, die zumindest zu einer Verzögerung der Konzernneustrukturierung führen wird, halten wir die aktuelle Bewertung der MLP-Aktie für überzogen. Bei einem Kursniveau von 130 Euro beträgt die Marktkapitalisierung des Finanzdienstleisters nach der beabsichtigten Kapitalerhöhung auf Basis von 108,7 Millionen Aktien bereits stattliche 14,1 Milliarden DM. Angesichts eines erwarteten Umsatzes von 964 Millionen Euro und eines Gewinns pro Aktie von 0,71 im Jahr 2001 ergibt sich ein stolzes Kurs-Umsatz-Verhältnis von 14,6 und ein überzogenes KGV von 183. Investierten Anlegern empfehlen wir im Rahmen der gegenwärtigen Kurserholung ihre Bestände sukzessive abzubauen. Die Analysten von J.P. Morgan haben die Aktien von MLP in ihrer letzten Einschätzung von Buy auf Marketperformer abgestuft.

24.01.2001 13:41 www.derAktionear.de

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Einem Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein sind Unstimmigkeiten bei MLP aufgefallen. Er hatte darauf aufmerksam gemacht, dass der eigentliche Vorsteuergewinn nur etwa ein Fünftel des ausgewiesenen Betrags ausmache. Die britische Investmentbank Fox-Pitt hat Großkunden bereits von der Aktie abgeraten. Pikant, weil Fox-Pitt für die MLP die Bewertungsgutachten zur vollständigen Einbringung der Tochtergesellschaften in den Konzern erstellt hat.


Sollte MLP die Vorwürfe nicht entkräften, sieht es düster aus. Die Gesellschaft will erst am Mittag dazu Stellung nehmen. Bilanztrickserei in großem Stil wird an der Börse sofort gnadenlos abgestraft – der Kurs der Aktie dürfte ohne glaubwürdiges Dementi stark einbrechen. MLP hat dementiert - Details gibt der Konzern am Mittwoch nachmittag bekannt.

© 2002 sharper.de

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Meine Meinung

......man füge die fett dargestellte Textpassagen als Mosaiksteinchen zusammmen:

"Obwohl MLP alle Vorwürfe zurückweist und sich auf eine Studie der Investmentbank Fox-Pitt, Kelton beruft, bleibt ein fader Nachgeschmack."

"Die britische Investmentbank Fox-Pitt hat Großkunden bereits von der Aktie abgeraten. Pikant, weil Fox-Pitt für die MLP die Bewertungsgutachten zur vollständigen Einbringung der Tochtergesellschaften in den Konzern erstellt hat."

Tja anscheinend hat man mit Fox-Pitt bei MLP vermutlich den Fuchs in den Hühnerstall gelassen und die Folgen kann sich bei soetwas ja jeder ausmalen.

Das pikanteste ist allerdings diese Passage:

"Einem Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein sind Unstimmigkeiten bei MLP aufgefallen. Er hatte darauf aufmerksam gemacht, dass der eigentliche Vorsteuergewinn nur etwa ein Fünftel des ausgewiesenen Betrags ausmache.

Gute Nacht MLP
"...

BEIERSDORF REAGIERT MIT UNVERSTÄNDNIS
"Die Entscheidung ist uns unverständlich. Wir erfüllen die
von der Börse selbst gestellten Kriterien", sagte ein
Beiersdorf-Sprecher. Ein Sprecher der Börse betonte, es sei
schwierig eine Entscheidung zu treffen, bei der die
Indexkontinuität fraglich sei. Analysten zeigten sich irritiert:
"Jetzt macht die Börse offenbar doch, was sie immer vermeiden
wollte: Prognosen über die Entwicklung eines Unternehmens
anstellen", sagte Claudia Volk, Indexanalystin bei WestLB
Panmure.

Es halten sich seit langem Spekulationen, der US-Konzern
Procter & Gamble sei an einer Übernahme von Beiersdorf
interessiert. Ein entsprechendes Kaufangebot an die Aktionäre
würde den Streubesitz des Konzerns möglicherweise so stark
verkleinern, dass er die Dax-Kriterien mit einem Schlag nicht
mehr erfüllen würde. Beiersdorf-Vorstand Uwe Wölfer hatte jedoch
zuletzt erklärt, es gebe nichts neues zu den Diskussionen um
Veränderungen im Eigentümerkreis, zu dem Tchibo und die
Allianz [ALV.GER] gehören.
..."

http://finanzen.tiscali.de/press/news/open/index.jsp?id=OLDE…
übrigens, die Commerzbank wurde die letzten jahre mindestens 10mal übernommen.

soviel zu den obskuren Entscheidungen einer Firma, die sich Deutsche Börse AG nennt.
mich würde es übrigens nicht wundern,
wenn in naher Zukunft einige britische Skandalblättchen die Frage aufwerfen:
:confused:
"Ist die Deutsche Börse käuflich?"
:confused:
Man erinner sich nur an die schmierigen Angriffe gegen unseren Kanzler


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