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Cancom rutscht ins Minus- Jahresfehlbetrag 0,6 Mill.Euro EBITDA und EBIT rückläufig - 500 Beiträge pro Seite



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aus adhocnews:

..... Das Konzern-EBITDA in 2002 beträgt 3,3 Mio. Euro (Vorjahr 7,1 Mio. Euro). Das Konzern-EBIT beläuft sich in 2002 auf 0,7 Mio. Euro. In 2001 hatte sich ohne Bereinigung um discontinued operations ein leicht höheres EBIT von 0,9 Mio. Euro ergeben. Nach Bereinigung von discontinued operations hatte sich in 2001 ein EBIT von 3,7 Mio. Euro ergeben. In Anbetracht der äußerst schwierigen Konjunkturlage des deutschen IT-Marktes liegt das erzielte Ergebnis damit innerhalb der reduzierten Erwartungen. Nach einem Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 10 in 2001 ergibt sich für 2002 ein relativ geringer Jahresfehlbetrag in Höhe von TEuro588. ...
01.04.2003
Cancom-Chef Weinmann muss Apple-Center-Plaketten entfernen


Mehr als Kopfschütteln hat Klaus Weinmann, Vorstand der Cancom IT Systeme AG, kaum noch übrig, betrachtet er das derzeit mal wieder von der europäischen Apple-Zentrale in Paris ausgehende Treiben. Europa-Statthalter Pascal Cagni hat unter anderem den europaweit größten Apple-Händler Cancom dazu aufgefordert, sämtliche Apple-Center-Logos in den 20 Filialen des Systemhauses bis zum heutigen Tag zu entfernen. Der Grund: Nur noch „Shop-orientierte“ Partner dürfen sich nach Aussage Weinmanns künftig mit dem Etikett „Apple-Center“ schmücken. Die Cancom-Außenstellen erfüllen diese Vorgabe aber nicht.

Wer also beispielsweise nicht sechs Tage in der Woche die Produkte des Herstellers in einem Ladengeschäft anpreist und nicht genügend Schaufensterfläche bietet, hat diesen Status längste Zeit gehabt, so der Cancom-Chef weiter. Weinmann schätzt, dass in Deutschland rund die Hälfte aller Apple-Partner von dieser Direktive betroffen ist. Die Absicht dahinter ist ihm klar: Der Computerfabrikant will mehr Ladengeschäfte sehen, die Händler sollen investieren. Apple-Shops nach amerikanischem Vorbild mögen auch Europas Flaniermeilen säumen. Doch ohne Weinmann. "Das ist nicht unsere Spielwiese - wir bedienen Geschäftskunden."

Ihm persönlich mache der Verlust der Apple-Center-Plakette für die Filialen nicht viel aus, so der Systemhaus-Vorstand gegenüber ComputerPartner, schießlich werbe man sowieso nicht aktiv damit. Doch dieses Gebaren zeige mal wieder deutlich, wie Apple mit seinen Partner umgehe. Er ist sich sicher, dass diese Entscheidung erneut für reichlich Unmut bei den Händlern sorgen wird. Denn erst vor rund einem halben Jahr hatte es sich Apple gründlich mit seiner Händlerschaft verscherzt, nachdem der Hersteller seinen Partnern ein neues Vertriebs- und Marktingprogramm überstülpte, das Weinmann gar als „Knebelvertrag“ titulierte (ComputerPartner berichtete).

Für den Cancom-Obersten ist klar, warum es immer wieder zu diesem Ungemach kommt. „Herr Cagni sitzt in Paris und ist umgeben von französischen Managern. Dass die allesamt keine Ahnung vom deutschen Markt haben, braucht einen nicht zu wundern“, zeigt Weinmann sein Unverständnis. „Wann merken die endlich, dass wir hier ganz andere Bedürfnisse haben?“

Immerhin konnte Weinmann verhindern, dass auch in die Cancom-Zentrale in Jettingen-Scheppach den Apple-Center-Status verliert. Zwar hat der dort befindliche „Mini-Shop“ keine sechs Tage in der Woche offen, doch Weinmann spielte einen Trumpf aus: „Größere ’Fensterflächen’ hat in ganz Europa ja wohl niemand zu bieten, oder?“ Dem wollte Apple nicht widersprechen. (cm)
Und ich dachte bisher immer, Apple bevormundet nur seine Kunden! Sowas kann sich nur ein Monopolist leisten. Die Frage ist bloß, wie lange Apple-Kunden und Händler dieses Spiel noch mitmachen! Schließlich ist die Leistungsfähigkeit von Intel-PCs mittlerweile deutlich überlegen. Windows sieht seit der XP Version inzwischen auch manierlich aus und der Vorteil durch die leichte Bedienbarkeit (Installation etc.) von Mac OS 9 ist durch den erzwungenen Wechsel zu OS X auch dahin. Fazit, nach 12 Jahren Apfeltreue, kaufe ich mir demnächst meinen ersten PC mit Windows XP. Vor 3 Jahren hätte ich da nicht mal im Traum dran gedacht! :cry:
was ist denn das eigentlich für ein miserabler stil die lieferanten in der öffentlichkeit so schlecht zu machen?!. schließlich haben sie in der vergangenheit ihre gewinne apple zu verdanken. ich habe einfach das gefühl daß da vom eigenen miserablen geschäft abgelenkt werden soll bzw. ein sündenbock gesucht wird.
Cancom: "Apple läuft nicht wegen Krise bei Medienkunden"

meine kleine Tochter (11): "Papa warum verkauft Cancom dann nicht einfach anderes?"

Cancom: "Weil Apple wegen der Krise bei unseren Kunden nicht läuft verkaufen wir PCs"

meine kleine Tochter (11): "Warum kaufen die Medienkunden PCs ich denke denen geht es schlecht?"

:rolleyes:
Ich: "Gute Frage kleines Kind"
Cancom: "Alles Lüge uns geht es gut"
:rolleyes:
@Puerto_Escondido

Bei Deinem Statement solltest Du mal in den Spiegel schauen.
Das Geschaeft von Cancom laeuft keineswegs miserabel.
Zur Zeit sieht man hier eine extreme Uebertreibung nach
unten und somit absolute Kaufkurse.
Mit einem Aufleben der Wirtschaft profitieren
Cancom-Aktionaere doppelt. Zum Einen duch eine rasante
Kursentwicklung, zum anderen dadurch, dass Deine
inhaltslosen Beitraege der Vergangenheit angehoeren.
Cancom ist vor der Wirtschaftsflaute seinen Aktionaeren
gegenueber mit durchgehend sehr guten Zahlen und
konservativen Prognosen aufgetreten. Es gehoerte im
uebrigen zu einem der wenigen Nemax-Unternehmen, die auch
eine Dividente an die Aktionaere augeschuettet hatten.
Wer die letzten 2 Jahre nicht verschlafen hat, sollte
feststellen, dass Cancom auch in diesen Zeiten noch mit
recht guten Zahlen aufwarten kann.
@Pega

das neue Mac OS X ist absolut genial. Es vereint die
Stabilitaet und die Moeglichkeiten von Unix mit einem MAC
GUI. Eigentlich eine Eier legende Wollmilchsau. Leider nur
etwas teuer.
Deinen geplanten Wechsel kann ich aus den von Dir genannten
Gruenden nicht so recht nachvollziehen. Wenn der Grund indes
die Bevormundung durch Apple ist, kommst Du mit Deiner
XP-Entscheidung (von winzigweich) vom Regen in die Traufe :).
Wie waere es denn dann mit Debian?
Wahrscheinlich auch keine gute Idee. Denn Debian-User wissen
um die unschlagbaren Vorteile des OS X.
Ich meine nicht den Kurs aber das Geschäftsgebahren
die haben sich Marktanteile von einem Markt gekauft der jetzt überproportioanl schlecht läuft
die Wette ist ob sie werden überleben den schlechten Markt und das gestörte Verhältnis zu meist wichtigsten Lieferanten weil der Verkauf von PC Cancom nicht retten kann
ich sage das ohne emotionen weil: LINUXFOEVER!
#7

PS: "Nach einem Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 10 in 2001 ergibt sich für 2002 ein relativ geringer Jahresfehlbetrag in Höhe von TEuro588. ..."

2001 Jahresüberschuss nur 10.000 Euro
2002 Jahresfehlbetrag 588.000 Euro

Wenn das keine miserabler Geschäftsverlauf was dann?
@ccsec

Zu Posting 6:

Cancom hat sich dazu entschieden, PC`s in`s Sortiment aufzunehmen, um nicht mehr von den Apple-Knebelvertraegen abhaengig zu sein. Eine wie ich finde recht gute Entscheidung. Mit Ausweg aus der Krise hat das nichts zu tun.

Zitat:
> 2001 Jahresüberschuss nur 10.000 Euro
> 2002 Jahresfehlbetrag 588.000 Euro
> Wenn das keine miserabler Geschäftsverlauf was dann?

Der Gesamt-Cash Flow der in 2001 mit -6,9 Mio. Euro noch deutlich negativ war, konnte in 2002 signifikant auf 0,2 Mio. Euro gesteigert werden...

Der Geschaeftsverlauf ist mit Sicherheit unter den derzeitigen Umstaenden nicht als miserabel anzusehen. Auch die staendigen Vorwuerfe, dass Cancom groesstenteils durch Zukaeufe waechst ist bei einem Unternehmen dieser Groesse nicht sonderlich verwunderlich. Man schaue sich in diesem Zusammenhang auch einmal eine Bechtle an. Cancom hatte immerhin bereits einen Umsatz von fast 270 Millionen Euro zu verzeichnen. Das Unternehmen weist demgegenueber eine Boersenkapitalisierung von weniger als 13 Millionen Euro auf. Einen Betrag, den Cancom in ca. 2 Wochen umsaetzt. KUV 0,0x.
Fundamental ist das Unternehmen im Vergleich zu mitbewerbern massiv unterbewertet. Gestuetzt wird das sicher auch duch den ganzen Muell, den man hier zum Teil im Board lesen darf bei dem das Management zum Teil sogar kriminalisiert wird. Kann man nur noch mit dem Kopf schuetteln.
Ich kann und will niemanden Ratschlaege fuer oder gegen ein Investment geben. Fuer mich persoenlich sind es jedoch derzeit Kurse zu denen ich kaufe.
vielleicht sind dies ja wirklich Kurse zum kaufen. Für mich setzt dies aber voraus, dass Herr Blohmann meine Fragen zur Bilanz beantwortet. Ohne die einzelnen Positionen zu klären sind dies für mich keine Kaufkurse - möglicherweise je nach Antwort sogar Verkaufskurse.
Wie auch immer es wäre schön, wenn Herr Blohmann die offenen Punkte klären könnte.
Falls nicht ist dies für mich ein klares Signal, wo die Reise hingeht.
Seit meinem Kauf +30%.
Ich hoffe nicht alle haben sich von dem haltlosen unsinnigen Muell, der hier zum Teil gepostet wird verunsichern lassen.
Fundamental ist die Aktie im Vergleich massiv unterbewertet.
Mit einem Aufschwung wird man auch langfristig von hohen Kurssteigerungen profitieren koennen.
Lediglich meine Meinung, keine Empfehlung.
Ich bin in Cancom seid 2000 drin. Hab mittlerweile für meine Verhältnisse schon ne große Menge von Cancom im Depot liegen. Hab im Bereich 1,7 auch wieder zugelegt. Bin zwar immer noch rund 3 Euro im Minus aber bin für die "Zukunft" sehr zuversichtlich bei Cancom.

Lass mir die von euch bestimmt nicht kaputtreden.
Sorry, es tut mir Leid. Ohne jede Leidenschaft und Emotion sondern nur die Bilanz betrachtet. Cancom ist nach meiner Meinung überbewertet. Geschäfte in der Zukunft - warum sollte gerade cancom davon profitieren?

Momentan interessieren mich nur die Zahlen.

Die Menge an Aktien hat sich in den letzten 3 Jahren verfünfzehnfacht und die Ergebnisse wurden von Jahr zu Jahr schlechter. Keine Basis für eine langfristige Investition. Nur kurzfristiges Zocken ist angesagt.

Wenn man das Tochterunternehmen Tendi für das ganze Jahr in die 2001-er Bilanz mithineinnimmt hat sich der Umsatz des Konzern in 2002 sogar deutlich verschlechtert.

Verluste im Depot tun weh, aber irgendwann muß man die Realität betrachten.

Diejenigen die viele cancom Aktien haben können nur hoffen, daß eine Übernahme zu einem fairen Preis stattfindet.

In diesen Zeiten erhöht man nicht ohne Grund das Eigenkapital. Ich kenne nur Einen.
Ich hab nicht viele Cancoms darum werd ich sie behalten!
sollten doch mal die 1euro drin sein dann verbillige ich
und laß die dann liegen!

Kastor
@fosca1, nur ein par Bugs von OS X: Instabile Modemverbindungen, Zeitreisen nach 1970, leere iBook-Batterien oder abgestoßene Superdrive-Laufwerke sind nur einige der bekannten Bugs. (aus macwelt.de)

Das Schlimmste, jedesmal wenn ich mir OS X im Laden unter die Lupe nehme mit den neuesten superduper 1 GHz Rechnern, dann habe ich das Gefühl wieder mit meinem alten 7100er zu arbeiten, so lahm geht alles von statten. Mein Kopf schüttelt und rüttelt sich dann so, daß die Verkäufer es mit der Angst zu tun bekommen! :laugh:
@Pega
Hast Du denn schon einmal mit einem Shell gearbeitet?
Die von Dir geschilderte Performance oder vielmehr das nicht vorhandensein der selbigen kann ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen.

@ccclaudius
Das Cancom mit 15 Millionen Boersenkapitalisierung ueberbewertet ist, ist der Lacher. Allenfalls, wenn man davon ausgeht, dass Cancom in der naechsten Zeit pleite geht, wovon man, insofern man das ueberhaupt ueber ein Unternehmen sagen kann, nicht ausgehen braucht. Cancom besitzt eine ausgezeichnete Marktstellung und einen riesigen Kundenstamm mit jeder Menge bekannter Unternehmen. Abgesehen davon einen sehr guten Ruf. Grund genug, warum Cancom bei einem Aufschwung ueberproportional profitieren wird. Dein Problem ist das "momentan". Es zaehlen nicht die Zahlen von heute, sondern von morgen. Legt man die Planungen von Cancom zu Grunde, duerfte die Aktie fuer 2004 ein KGV von unter 3 besitzen und ein KUV von 0,0x.
Es ist wohl wie immer. Dann wenn alle negativ schreiben und ihren Frust im Board ablassen, haben sie offensichtlich verkauft. Zeit fuer die Gegenbewegung :p
Ich weiß, die Bedingungen im Laden sind nicht optimal, da jeder dran rumfummelt usw.! Naja, vielleicht wird ja das angekündigte Update meinen Ansprüchen gerecht.
Umsatz mit Apple-Rechner macht meines Wissens nicht mal mehr 1/3 Umsatz bei Cancom aus
So wie ich das sehe, hängen konzernweit betrachtet (Umsatz cancom mediasolutions, Frankreich und England) zwei Drittel des Umsatzes an Apple. Dies muß ja nicht unbedingt schlecht sein. Bei der Durchsuchung des Internets nach cancom liest man aber, daß die Firma sowohl mit Kunden als auch mit Ihren Lieferanten und Herstellern erhebliche Probleme hat.
Im wesentlichen der Rest des Geschäftes ist die Tendi ein anscheinend gut funktionierendes Mailorderhaus für Software und Lizenzen. Im vergangen Jahr sollen sich aber viele der besten Mitarbeiter, in eine neue Firma verabschiedet haben, die in direktem Mitbewerb zur Tendi steht. Der Name der Firma ist Logiway.

Deswegen halte ich persönlich cancom für überbewertet. Prognosen die in der Vergangenheit schon nicht eingehalten wurden, sind für mich keine Option für die Zukunft. Wie bereits gesagt, das Ergebnis des ersten Quartals wird uns vielleicht alle ein bißchen schlauer machen.

Daß eine cancom kurzfristig pleite geht glaube ich nicht, aber das hat man ja auch bei anderen gedacht. ;)
jetzt weiß ich wo ich das mit 1/3 gehört habe aber ihr könnt es auch lesen in der Computerpartner weiter unten der fette Ausschnitt:

Cancom-Chef Weinmann: "Apples Handelspolitik finde ich nicht in Ordnung"


Schon fast als Hassliebe könnte man das Verhältnis des europaweit größten Apple-Händlers zu seinem Lieferanten bezeichnen. Cancom-Chef Weinmann sucht die Flucht nach vorn und baut das Geschäft mit Wintel-Maschinen weiter aus.

Mehr als Kopfschütteln hat Klaus Weinmann, Vorstand der Cancom IT Systeme AG, kaum noch übrig, betrachtet er das derzeit mal wieder von der europäischen Apple-Zentrale in Paris ausgehende Treiben. Europa-Statthalter Pascal Cagni hat unter anderem den europaweit größten Apple-Händler Cancom dazu aufgefordert, sämtliche Apple-Center-Logos in den 14 Filialen des Systemhauses bis zum Stichtag 1. April 2003 zu entfernen. Der Grund: Nur noch "Shop-orientierte" Partner dürfen sich nach Aussage Weinmanns künftig mit dem Etikett "Apple-Center" schmücken. Die Cancom-Außenstellen erfüllen diese Vorgabe aber nicht.

Wer also beispielsweise nicht sechs Tage in der Woche die Produkte des Herstellers in einem Ladengeschäft anpreist und nicht genügend Schaufensterfläche bietet, hat diesen Status die längste Zeit gehabt, so der Cancom-Chef weiter. Weinmann schätzt, dass in Deutschland rund die Hälfte aller Apple-Partner von dieser Direktive betroffen ist.

Die Absicht dahinter ist ihm klar: Der Computerfabrikant will mehr Ladengeschäfte sehen, die Händler sollen investieren. Apple-Shops nach amerikanischem Vorbild mögen auch Europas Fla-niermeilen säumen. Doch ohne Weinmann. "Das ist nicht unsere Spielwiese - wir bedienen Geschäftskunden."

Der "Schuldige" sitzt in Paris
Ihm persönlich mache der Verlust der Apple-Center-Plakette für die Filialen nicht viel aus, so der Systemhaus-Vorstand gegenüber ComputerPartner, schließlich werbe man sowieso nicht aktiv damit. Doch dieses Gebaren zeige mal wieder deutlich, wie Apple mit seinen Partner umgeht. Er ist sich sicher, dass diese Entscheidung erneut für reichlich Unmut bei den Händlern sorgen wird. Denn erst vor rund einem halben Jahr hatte es sich Apple gründlich mit seiner Händlerschaft verscherzt, nachdem der Hersteller seinen Partnern ein neues Vertriebs- und Marktingprogramm überstülpte, das Weinmann gar als "Knebelvertrag" titulierte.

Für den Cancom-Obersten ist klar, warum es immer wieder zu diesem Ungemach kommt. "Herr Cagni sitzt in Paris und ist umgeben von französischen Managern. Dass die allesamt keine Ahnung vom deutschen Markt haben, braucht einen nicht zu wundern", zeigt Weinmann sein Unverständnis. "Wann merken die endlich, dass wir hier ganz andere Bedürfnisse haben?"

Immerhin konnte Weinmann verhindern, dass auch die Cancom-Zentrale in Jettingen-Scheppach den Apple-Center-Status verliert. Zwar hat der dort befindliche "Mini-Shop" keine sechs Tage in der Woche offen, doch Weinmann spielte einen Trumpf aus: "Größere ,Fensterflächen‘ hat in ganz Europa ja wohl niemand zu bieten, oder?" Dem wollte Apple nicht widersprechen.

Apple-Geschäft von 95 auf 47 Prozent heruntergefahren

Derzeit beträgt Cancoms Umsatzanteil mit Apple-Systemen inklusive zugehöriger Peripherie etwa 47 Prozent, bei 15 Prozent liegt der Anteil, betrachtet man den Verkauf der Apple-Maschinen alleine.
Noch zu Zeiten des Börsengangs im Januar 2001 betrug die Apple-Portion am Gesamtgeschäft dominante 95 Prozent. Als zu riskant stuften die Cancom-Verantwortlichen die Abhängigkeit von nur einem Lieferanten ein, das Geschäft mit Wintel-Rechnern" wurde sukzessive ausgebaut. Vornehmlich Hardware des Herstellers Hewlett-Packard hat Einzug in Angebotslisten des bayerisch-schwäbischen Systemhauses gefunden. Inzwischen denkt Weinmann auch laut über einen Ausbau der Lieferantenbeziehung zu Fujitsu Siemens Computers nach.

Keine Ambitionen zeigen die Cancom-Kapitäne, das Dienstleis-tungsgeschäft auszubauen. "Beratung und Dienstleistung sind die zwei Bereiche, die in der Branche die größten Einbrüche verzeichnen. Da ist kaum noch was zu verdienen, oder anders gesagt: Die Kunden sind nicht bereit, Geld dafür auszugeben", will Weinmann wissen. Deswegen sei es nicht klug, diesen Geschäftszweig weiter zu forcieren.

Wohin das führen könne, habe das Beispiel Arxes deutlich gezeigt, mahnt der Systemhaus-Chef. Da sei ihm das Lizenzgeschäft noch lieber. Zwar ist auch in diesem Segment kaum noch ein Blumentopf zu gewinnen, doch mitunter ist das Geschäft prestigeträchtig. Großkunden wie die Bundeswehr oder die Telekom auf der Referenzliste zu haben - da sagt auch eine Cancom nicht Nein.

Expansion erst bei verbesserter Marktlage
Hier kommt der Konzerntochter Tendi AG eine besondere Rolle zu. Laut Weinmann hat sich der Online-Shop-Sprössling gut entwickelt. Das Unternehmen hat sich nach Angaben von Cancom zum drittgrößten Softwarehandelshaus in Deutschland gemausert. Weinman hebt hervor, dass die Margensituation in diesem Geschäftszweig nach wie vor "gesund" sei.

Stabile Entwicklung für dieses Jahr erwartet
Für das Geschäftsjahr 2003 rechnet das 542 Mitarbeiter zählende IT-Handelshaus mit einem Umsatz und Gewinn auf Vorjahresniveau. 2002 setzte Cancom rund 265,5 Millionen Euro um, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) lag bei 700.000 Euro. Weinmann geht davon aus, dass der Konzentrationsprozess in der Sys-temhauslandschaft auch in diesem Jahr weiter anhalten wird. Welche Rolle Cancom in diesem Zusammenhang spielen will, da-rüber schweigt sich Weinmann aus. Eine Expansion kommt für ihn jedenfalls erst dann in Frage, wenn der Markt wieder in Aufschwung kommt, signalisiert Weinmann: "Aber wenn es so weit ist, werden wir richtig zulegen."
Noch eine mehr Frage an die Experten hier im board, ein Kollege aus dem Vetrieb war vergangene Woche dort und erwähnte in einem Meeting kurz dass Cancom weniger "Awale" (?) :confused: hat?
Ist das gut? Ich denke dass sind weniger Schulden? Was die Hölle sind Awale?
wollen fair bleiben habe den wohlwollenden Kommentar von der Computerpartner vergessen sorry

ComputerPartner-Meinung

Im Cancom-Management herrscht Besonnenheit vor. Die Bodenhaftung haben die bayerischen Schwaben nie verloren. Der vor einiger Zeit eingeläutete Strategiewechsel, das Portfolio mit Intel-Maschinen zu Gunsten von Apple-Systemen aufzufüllen, hat sich bisher als richtige Entscheidung erwiesen und trägt letztendlich der Marktentwicklung im Media-Umfeld Rechnung. Trotzdem will das Unternehmen auch weiterhin seine Stellung als größter Apple- und Adobe-Partner halten. Die Gretchenfrage ist, ob es sich das Unternehmen langfristig leisten kann, seine Geschäfte fast ausschließlich im - letztlich begrenzten - Media-Segment zu tätigen oder Cancom die Expansion in andere Märkte wagen muss. Das dürfte aus eigener Kraft und den vorhandenen Bordmitteln allerdings kaum zu bewerkstelligen sein. (cm)
Nach diese schlechten Adhoc großer Wahlabend auf wo, Cancom endet wie

a) Arxes?
b) m+s?
c) PSB?

Mein Tipp: a)


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