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K & M (630300): Wenn Turnaround nachhaltig, bieten sich enorme Kurschancen ... - 500 Beiträge pro Seite


ISIN: DE0006303001 | WKN: 630300
0,0010
04.03.16
Düsseldorf
-50,00 %
-0,0010 EUR

Neuigkeiten zur K & M Moebel Aktie


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Heute hat K & M eine Ad Hoc publiziert, die völlig überraschend einen Gewinn für den letzten Monat ausweist. Wenn sich dieser Turnaround als nachhaltig erweist, winkt hier eine enorme Gelegenheit, da der Titel rund 90 % (!) unter seinem Buchwert notiert.

Die niedrige Bewertung der K & M-Aktie wurde zuletzt mit dem Insolvenzrisiko begründet. Wenn diese aufgrund der verbesserten Gewinnsituation nicht mehr besteht, kann die Bewertung mittelfristig in normale Dimensionen zurückkehren. Schon eine Bewertung mit nur 50 % des Buchwertes würde allerdings Kurse über 2 EUR bedeuten. Aktuell notiert die Aktie bei 47 Cent!

DGAP-Ad hoc: K & M Möbel AG <KUM>

K&M Möbel überschreitet im Februar 2003 in beiden Sparten die Gewinnschwelle

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Restrukturierungsmaßnahmen greifen: K&M Möbel überschreitet im Februar 2003 in beiden Sparten die Gewinnschwelle / Höherer Jahresfehlbetrag 2002 durch Bildung von Reserven

Kirchlengern, 14. März 2003. Die K&M Möbel AG, Hersteller von Markenmöbeln mit Sitz in Kirchlengern, hat das durch gravierende Restrukturierungsmaßnahmen geprägte Geschäftsjahr 2002 nach vorläufigen Zahlen mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von -15,3 Mio. Euro und einem Jahresfehlbetrag (nach Drittanteilen) von 16,8 Mio. Euro abgeschlossen. Vor allem aufgrund der Bildung von Reserven, die im Zusammenhang mit vorhersehbaren Einmalaufwendungen für abschließende Restrukturierungsmaßnahmen in der ersten Jahreshälfte 2003 stehen, wurde das Ziel einer Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr (Jahresfehlbetrag -15,3 Mio. Euro) nicht erreicht. Der Umsatz der Gruppe belief sich auf 183,8 (Vorjahr 228,5) Mio. Euro. Die Zahl der Mitarbeiter ging zum 31. Dezember 2002 um mehr als 30 % auf 933 zurück. Die Berücksichtigung der nicht liquiditätswirksamen Wertkorrekturen zum Bilanzstichtag 2002 ermöglicht der K&M Möbel Gruppe einen unbelasteten Start in die Phase qualitativen Wachstums. Der Geschäftsverlauf in den ersten Wochen des neuen Jahres bestärkt die Gesellschaft in ihrer Erwartung, im Jahr 2003 bei einer sich weiterhin normalisierenden Marktentwicklung in die Gewinnzone zurückzukehren. Nach verhaltenem Start lag im Februar der Auftragseingang konzernweit um 6 % über Vorjahr. Dank der nun realisierten schlanken Kostenstruktur wurde der Monat in beiden Sparten der Gruppe mit einem Gewinn abgeschlossen. Nach einer umfassenden Neubewertung des Anteilsbesitzes der K&M Möbel AG, die in Anbetracht der schwachen Marktverfassung aus Gründen kaufmännischer Vorsicht vorgenommen wurde, beläuft sich das Eigenkapital im Einzelabschluss auf über 58 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote beträgt mehr als 50 %. Auch die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft ist damit unverändert intakt und bietet eine stabile Basis für die nun anstehende Aufwärtsbewegung. Der Vorstand

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 14.03.2003
Aktuell notiert die Aktie bei 0,55/0,60 EUR. Nach 25 % Kursgewinn am Freitag kündigt sich damit für heute erneut ein zweistelliger Sprung an. Das geringe Angebot deutet vielleicht darauf hin, dass es sich bei der Ad Hoc am Freitag nicht um Scharlatanerie, sondern evtl. sogar um eine korrekte Darstellung des derzeitigen (dann aber hoffnungsvollen) Sachstandes handelt.
Wenn man die Verluste per Rückstellungen ins Vorjahr verschoben hat, ist es leicht, einen Gewinn auszuweisen. Davon abgesehen ist es selten ein gutes Zeichen, wenn mit einzelnen Monatsergebnissen geprahlt wird. Mir sieht das eher nach einem gezielten Pushversuch seitens des Unternehmens aus als nach einem nachweislichen Turnaround. Unseriös!
@ Mandrella

Dass man bei einer solchen Ad Hoc (a la Neuer Markt) mittlerweile immer den Verdacht eines Pushversuches haben muss, sehe ich genauso. Hoffnungsvoll stimmt mich in diesem Fall allerdings, dass ganz im Gegensatz zu der Situation bei NM-Push-Ad-Hocs hier offensichtlich kein Verkäufer im Markt ist. Im Gegenteil: Es kommt kein Material auf den Markt und nur deswegen kann der Kurs 50 % innerhalb von zwei Tagen steigen.

Was den weiteren Verlauf angeht: Warten wir`s ab. Das ist eben keine seriöse Geldanlage, sondern eine knallharte Spekulation - mit allen(!) Chancen und Risiken.
Hier kommt ja richtig Suppe raus. Umsatz 100.000 Stücke. Bei 0,40 hält aber jemand die Hand auf.
In den letzten Minuten sind mehr als 60.000 Stücke zu 40 Cent in Frankfurt gehandelt worden. Man scheint sich bei dieser größeren Transaktion auf einen festen Kurs geeinigt zu haben. Mal sehen, ob wir in den kommenden Tagen erfahren werden, wer bzw. was dahintersteckt...
Wer sitzt denn dicht genug dran, dass er etwas Fundiertes vortragen kann? Laufen die Geschäft, droht weiterhin Insolvenz, wie ist die Stimmung in der Belegschaft?

Ich habe leider keine Kontakte, auch wenn ich nur 50 Km weg wohne.
Aus der Homepage von K&M:

Michael Hiller neuer Finanzvorstand der K&M Möbel AG
Kirchlengern, 11. Juni 2003.

Michael Hiller (58) wurde vom Aufsichtsrat der K&M Möbel AG mit sofortiger Wirkung in den Vorstand der Gesellschaft berufen.
Er wird für die Ressorts Finanzen, Controlling, Investor Relations, Personal, Recht und DV-Management zuständig sein.
Michael Hiller tritt an die Stelle von Jürgen Lotter, der sein Vorstandsamt aus persönlichen Gründen und in bestem Einvernehmen mit Wirkung zum 30. Juni 2003 niedergelegt hat.

Herr Lotter bleibt dem Unternehmen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2003 in beratender Funktion verbunden. Vorstand und Aufsichtsrat würdigten die Verdienste von Herrn Lotter für die K&M Möbel Gruppe sowie deren Mitarbeiter und Geschäftspartner, insbesondere im Zusammenhang mit der konsequenten Restrukturierung des Konzerns.

Michael Hiller begleitete als selbstständiger Unternehmensberater schwerpunktmäßig mittelständische Unternehmen in der Phase der Restrukturierung und strategischen Neuausrichtung.
Davor war er vier Jahre lang Vorstandssprecher der Wilo-Gruppe, einem führenden Anbieter von Haus- und Gebäudetechniksystemen. Internationale Management-Erfahrung sammelte Hiller darüber hinaus als Geschäftsführer des Feinmechanik- und Optikkonzerns Carl Zeiss.


Meine Einschätzung:
Die Banken haben einen branchenunerfahrenen Sanierer durchgedrückt,
um "zu retten, was noch zu retten ist".


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