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Radsturz mit tödlichen Folgen - 500 Beiträge pro Seite



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Andrei Kivilev ist tot

12.03.2003


Andrei Kivilev ist an den Folgen seines Sturzes bei der Fernfahrt Paris-Nizza gestorben. Der 29-jährige Kasache war auf der gestrigen Etappe nach einer Kollision mit Marek Rutkiewicz und Volker Ordowski vom Team Gerolsteiner zu Fall gekommen.


Andrei Kivilev erlag seinen schweren Verletzungen (dpa)
Laut seines Rennstalls Cofidis hatte der Tour de France -Vierte von 2001, der ohne Schutzhelm gefahren sein soll, schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen erlitten. Kurz nach dem Sturz sei er ins Koma gefallen und konnte nicht mehr gerettet werden. "Wir sind geschockt. Wir sind alle wie gelähmt. Unsere Fahrer haben sich schwarzes Klebeband besorgt und fahren mit Trauerflor", sagte Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael.

Kiwilew war am Dienstag vom Krankenhaus in Saint-Chamond in die Neurochirurgie des Hospitals von Saint-Etienne gebracht worden. In der Nacht zum Mittwoch war versucht worden, Kiwilew durch eine Not-Operation zu retten.

"Das ist eine Katastrophe. Ich kannte ihn gut, wir standen mehrmals in Verhandlungen mit ihm. Erst vor zwei Tagen hat er uns mitgeteilt, dass sein Vertrag Ende des Jahres ausläuft, und dass er dann zu Telekom wechseln wollte", sagte Telekom-Manager Walter Godefroot.

Als besondere Geste überquerte das Fahrerfeld nach 191 km geschlossen den Zielstrich in Le Pont du Gard. In vorderster Position fuhren die sieben Team-Kollegen Kiwilews in moderatem Tempo. Das Publikum im Ziel applaudierte.

Die dritte Etappe endete damit ohne Wertung und Siegerehrung. Zur vierten Etappe geht der Gerolsteiner-Kapitän Davide Rebellin im Gelben Trikot des Gesamtspitzenreiters an den Start. Zweiter vor dem wahrscheinlich vorentscheidenden Zeitfahren ist Kiwilews Landsmann, Vorjahres-Sieger Alexander Winokurow von Telekom.



Ich für meinen Teil kann einfach nicht verstehen, warum bei diesen Gelegenheiten keine Helmpflicht eingeführt wird.
Was hat man sich bei den Todesfällen der Formel 1 aufgeregt. Wie wurde der Motorsport teils verpönt.
Und Radstürze mit tödlichem Ausgang gibt es bald jährlich bei Tour de France, dieser Veranstaltung etc.

Und jeder weiss doch, dass ein Helm noch etwas schützt...

Von der Vorbildfunktion grade Kindern gegenüber mal ganz abgesehen.
Stella...stimmt nicht.

Jogge auch :D

Und tot fühle ich mich danach auch nicht. Gut...schon eher.;)

Nur...wenn ich hier z.B. die Mountainbiker, Rennradfahrer etc. sehe...alles trägt Helm. Zum eigenen Schutz.

Nur bei diesen Riesenveranstaltungen, da wird nicht drauf geachtet.

Sowas stimmt mich halt...traurig.

Bine


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