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Der optimale Beschäftigungsvertrag zugunsten der Industrie und aller Selbstständigen - 500 Beiträge pro Seite



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Ich,............, geboren am......verdinge mich hiemit
vorbehaltslos als............der Firma........,nachstehend
nur Firma genannt.
Die wöchentliche Regelarbeitszeit beträgt 100 Stunden,wobei von einer 7-Tages-Woche ausgegangen wird und
kann bei Bedarf ohne vorherige Ankündigung bis .....Stunden ausgedehnt werden.
Eine Vergütung der Mehrarbeitszeit ist hiefür nicht vorgesehen und wird allenfalls freiwillig geleistet.

Das regelmäßige Gehalt/der Lohn soll € 400 betragen, wobei sämtliche Lohnnebenkosten einschließlich des Arbeitgeberanteils vom Angestellten/Arbeiter abzuführen sind.

Die Firma behält sich vor in wirtschaftlich schlechten Zeiten das Gehalt/den Lohn um bis zu 20% zu kürzen.
Ein Einspruch,bei welcher Institution auch immer, ist nicht zulässig und kann zu fristloser Kündigung führen.
Die Firma macht darauf aufmerksam, daß in diesem Falle auch jeglicher Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe erlischt.

Der Aufgabenbereich des Herrn/Frau.....kann jederzeit abgeändert werden.

Im Krankheitsfalle über einen Arbeitstag hinaus ist der Firma Schadenersatz in Höhe von....zu entrichten. Sollte der Schadenersatz das monatliche Gehalt überschreiten ist der Arbeitnehmer verpflichtet künftige Lohn/Gehaltsansprüche vorbehaltslos an die Firma abzutreten.

Ein gesetzlicher Urlaubsanspruch besteht nicht und wird in Ausnahmefällen bis zu....Tagen freiwillig gewährt.Die Beurteilung darüber, ob es sich um einen Ausnahmefall handelt,steht der Firma uneingeschränkt zu.

Der Arbeitsvertrag ist auf Lebenszeit des Beschäftigten gültig, es sei denn es erfolgt eine Kündigung seitens der Firma.


.................. .....................
Unterschrift Unterschrift
Mach dich doch mal Selbstständig, schaffe ein paar Arbeitsplätze und dann überdenke Dein Posting nochmal!

:confused:
#1 Wir haben zwar in einigen Regionen Deutschlands über 20% Arbeitslosigkeit, aber wir sind stolz darauf, nicht von unserer Position abzuweichen! Auch wenn 50% arbeitslos werden, nein, wir werden nichts verändern! Und wenn alle draufgehen!

Gruß von der Gewerkschaft :)
so ähnliche Verträge gibt es bereits :eek:

Schaut euch einfach mal die Scheinselbstständigen bei Speditionen und kurierdiensten an. Die müssen teilweise ihre Fahrzeuge überteuert beim Arbeitgeber auf Kredit kaufen und dann die Schulden abarbeiten. Das ist Sklaverei auf "höchstem" Niveau :(:mad:
#5 soetwas wird es noch viel öfter geben, wenn die dgb-vorstellungen realisiert würden.


Wenn die Lage beschissen ist, dann werden die Bedingungen auch beschissen!
Viele hier scheinen eben genau das als Allheilmittel
zu sehen!
Provokation ist beabsichtigt!
#2-5 Arbeit ist kein Wert an sich. Man arbeitet, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen und nicht um irgend jemanden reich zu machen. Wenn Arbeit den Lebensunterhalt nicht auf menschenwürdige sichert, ist sie wertlos.

Wer aus der Sysmbiose Arbeitgeber /Arbeitnehmer einen wie auch immer gearteten Parasitismus machen will, der wird kläglich scheitern.
#5 Ja, das ist leider wahr. Aber gerade deshalb sind Reformen auf dem Arbeitsmarkt vonnöten, um allen Arbeitnehmern eine faire Chance zu geben. Und genau das blockieren derzeit einige Gewerkschaften mit ihrer Betonpolitik.
@Punk24,

scheint so als wären wir auf dem Weg dahin.
Persönlich geht es mir gut, hab einen guten Job, keine Schulden, kann mir dreimal im Jahr einen schönen Urlaub leisten.
Trotz allem hab ich nie Menschen vergessen denen es nicht so gut geht.
Für die Arbeitnehmer welche mit ihrer Lage unzufrieden sind, gilt dasselbe wie für andere "unbefriedigende Lebenslagen":
Ändert was dran!! Jammern hilft nicht, jeder ist auf dieser Welt für seinen eigenen A.... verantwortlich!
Kann das die träge Jammer-Masse in D vielleicht mal endlich begreifen?:mad:

DIE TÜRKEN HABEN EINE SELBSTSTÄNDIGEN-QUOTE VON ÜBER 50%!!
Wir gerade mal 10%!:eek:
Wen wunderts bei der Mentalität!:cool:
Die geplanten "Reformen" werden auch für die jetzt noch gutverdienenden tiefe Einschnitte bedeuten. Ich würde mich nicht so sicher fühlen. Meiner Ansicht nach geht die ganze reformdebatte im Grunde nur darum, Lohnkosten zu drücken und die Arbeitsbedingungen zu gunsten der Rendite zu verschlechtern.

Arbeitsplätze werden dadurch jedenfalls nciht geschaffen...oder glaubt das hier wirklich jemand :rolleyes:?
Ich wünsche mir machmal, daß noch viel mehr Selbstständige das Handtuch schmeißen!! Evtl. wachen einige erst bei 10. Mio. Arbeitslosen auf!
#12

Warum stellen deiner Meinung nach derzeit Deutsche Firmen so wenig Menschen ein?
@nullermann,

ja,hier könnten auch viele rostige Nägel auf der Straße verkaufen!
War in den letzten 10 Jahren ca. 10 mal in der Türkei.
Istanbul boomt.Viele Firmen mit Rang und Namen haben sich da niedergelassen. Auch Deutsche. Aber die Türkei ist doch mehr. Fahr mal nach Anatolien oder noch weiter östlich.
Da siehts ein wenig anders aus.
Diese Selbsständigen kannst Du zum Großteil mit unseren
Scheinselbsständigen vergleichen. Die meisten haben vielleicht einen Laden, sind aber auf Gedeih und Verderb Ihren Geldgebern ausgeliefert. Und das sind meistens keine Banken, sondern mafiaähnliche "Institutionen".
- weil die Arbeit im Ausland "billiger" ist

- weil sie zu wenig Produkte verkaufen

aber wie willst du beides ändern.;)
Stimmt, die Arbeit ist im Ausland billiger. Und deshalb ist vergleichbare Ware aus Deutschland eben auch teurer und wird deshalb eher nicht verkauft.

Wie also konkurriert man dagegen?

Entweder muß man die Kosten ebenfalls - leider - senken, oder aber man hat ein solches Alleinstellungsmerkmal z.B. durch Qualität o.ä., dass man sich höhere Kosten leisten kann.

Haben wir derzeit auf breiter Front so ein Alleinstellungsmerkmal, das uns international konkurrenzfähig wenigstens mittelfristig bleiben läßt?
@Mausschubser,

Viele deutsche Firmen, insbesondere die Textilindustrie lässt seit Jahren fast nur noch im Ausland (Osteuropa,Asien,Nordafrika) produzieren.
Seltsamerweise steigen die Kosten für den Endverbraucher trotz gesunkener Einstandspreise.
1,3x Urlaub kannst du dir leisten und du fragst noch nach den Ursachen:laugh: was hat die Allgemeinheit von deinem Reichtum?:(
Ich fass es nicht,diese Realitätsferne lässt mich meine guten Vorsätze vergessen.

Wie viele Kinder hast du?
In welchem Hospiz arbeitest du ehrenamtlich?
Bringst du ausländischen Kindern die deutsche Sprache bei?
#19 - der kann sich nicht 1,3x/Jahr Urlaub leisten, sondern 3x!!
Deswegen jammert er rum, hat zuviel Zeit dazu!:rolleyes:
Aber wenigstens denkt er ja an die, denen es nicht ganz so gut geht! Ist ja auch nett!:look:
Solange immer mehr Leute auf Kosten des Staates leben, und der Staat von immer weniger Zahlern finanziert wird, wird das System unweigerlich zusammenbrechen egal welche Vorschläge sie machen. Entscheidend wäre, dass wieder mehr Leute Beschäftigung finden, aber die Motivation für einen Arbeitslosen ist halt nicht allzu hoch, wenn er für nen Job nur unwesentlich mehr Kohle bekommt als er vom Staat auch ohne was zu tun nachgeworfen kriegt.
Und genau hier stemmen sich aber die Gewerkschaften und die SPD-Linken dagegen. Sollten sie sich durchsetzen, dann wrds zappenduster. Die Zeiten haben sich die letzten 30 Jahre geändert, aber die Gewerkschaften und viele Politiker haben das wohl noch nicht ganz mitgekriegt.
@optimalisty,

dacht ich mir`s doch das Dich das interessiert!
Das mit den 3 mal pro Jahr Urlaub, das war nicht immer so!
Um mir die Freiheit erlauben zu können hab ich die letzten 15 Jahre ganz schön geschuftet.
Und hab in dieser Zeit, und das sage ich auch nicht ohne Stolz, wohl an die 1500 unbezahlte Überstunden geleistet,vor allem in der Zeit als die Firma im Aufbau war. Das es mir ganz gut geht, seh ich heute als wohlver-
diente Belohnung an.
Ich hab ne 20jährige Tochter die in der Schweiz lebt(bin geschieden) aber keine finanziellen Verpflichtungen mehr.
Meine Interessen sind fremde Kulturen und Menschen, deswegen reise ich auch so oft wie möglich und versuche mir ein so gut wie mögliches Bild zu machen und vergleiche.
Es gab jedesmal einen neuen Motivationsschub für mich, wenn ich z.B. aus Ländern wie Sri Lanka, Kuba, und anderen zurückgekehrt bin.
@Mausschubser,

ganz einfach.
Ich nenne es gnadenlose Gewinnmaximierung auf Kosten
der Allgemeinheit(gilt nicht für alle, das weis ich sehr gut).
Auch wenn ich hier für dieses Statement vielleicht virtuell gekreuzigt werde.:D :D
Weil die fetten Gewinne nie zu denen gelangen, die sie erarbeitet haben, ganz einfach.
#24, #25

Natürlich gibt es viel zu viele schwarze Schafe, auf die das zutrifft, aber auf der anderen Seite sind wir weltweit in einigen Kategorien spitze:

vergleichbar hohe Löhne und Gehälter
kurze Wochenarbeitszeiten
kurze Lebensarbeitsdauer
hohe Lebenserwartung
sinkende Geburtenrate
hoher Anteil an nicht mehr produktiven Bürgern
hoher begleitender Bürokratismus, der auch noch teuer ist
hohe soziale Absicherung
hohe Lohnnebenkosten
geringe Motivation, sich in sozialen Dingen zu engagieren
Einstellung, dass der Staat es schon richten muß
usw.

Natürlich bedingen sich diese Faktoren untereinander auch.

Wenn man sich das aber mal vor Augen hält, ist doch hoffentlich jedem klar, dass nicht alles, was prinzipiell ja durchaus erstrebenswert ist (z.B. Kündigungsschutz), grundsätzlich unverändert beibehalten werden kann. Es geht einfach nicht, und es ist nicht bezahlbar. Selbst wenn man die schwarzen Schafe kassieren würde.
@Mausschubser,

für die hohe soziale Absicherung hat auch jeder Erwerbstätige und Arbeitgeber genug bezahlt. Das heute das meiste davon für Verwaltung draufgeht war ursprünglich sicher nicht angedacht.
Die Produktivität je Arbeitnehmer und Stunde in Deutschland ist nach wie vor hoch, nicht zu vergessen die Qualität aufgrund hoher Standardnormen.
Den Kündigungsschutz zu lockern sehe ich persönlich nicht so sehr als Problem denn die Abfindungszahlungen. Denke darum geht es auch den Arbeitgebervertretern in erster Linie. Als Maßnahme zur Abmilderung könnte ich mir z.B. eine monatliche oder jährliche Zahlung in eine Direktversicherung vorstellen. Das würde den gleichen Zweck erfüllen und wäre weitaus billiger.
#1: Erinnert mich verdammt an den Vertrag, den ein Selbständiger (stillschweigend) mit sich selbst schließt.

John D.
#27

Was die soziale Absicherung angeht, so vergiß bitte nicht, dass die jüngere Generation aufgrund des Generationenvertrages für die ältere Generation die Rente zahlt. Bei rückläufigen Geburten und gleichzeitig kürzerer Lebensarbeitsdauer und gleichzeitig höheren Lebenserwartungen knirscht das ganz mächtig im Gebälk. Ein heute, sagen wir, 30-jähriger wird, wenn es so weitergeht, später wohl nichts von seinem Eingezahlten haben. Aber gottseidank hat ja die Regierung den "Blüm"-Faktor abgeschafft... :rolleyes:

Die Abfindungen auf Basis von Aufhebungsverträgen sind doch ein Auswuchs unseres Kündigungsschutzes! So oder so ist es sehr sehr teuer für eine Firma, einen Mitarbeiter wirklich zu entlassen. Dein Vorschlag ist vielleicht gar nicht so schlecht und wäre für beide Seiten positiv.
Bißchen mehr Ästhetik wenn ich bitten darf!:laugh:
Vielleicht hast Du das Bild nochmal mit ner netten Brünetten!
bei einer auflösung eines arbeitsverhältnisses per abfindung stellt sich die frage, ob wie bisher diese auf das arbeitslosengeld angerechnet wird.

gibt es hierzu bereits aussagen?
Stocktrain,

nur bei selbstverschuldeter Kündigung wird die Abfindung angerechnet.
Kann mir aber gut eine Vollbesteuerung vorstellen; d.H. ohne die bisherigen Freibeträge!


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