Hannover Rück Investment Check - 500 Beiträge pro Seite (Seite 4)

eröffnet am 28.05.03 13:35:19 von
neuester Beitrag 04.06.15 16:26:25 von


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19.12.10 16:18:02
Beitrag Nr. 1.501 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.734.179 von hase54 am 19.12.10 10:32:44Nun deutet alles darauf hin, dass bald das 1998 markierte Allzeithoch bei 43,50 Euro in Angriff genommen wird.

Müsste - sofern der Markt mitspielt - die nächsten Wochen klappen. Allzeithoch liegt nur noch 6,5% üner dem Wochenschlusskurs.


Mal sehen… bei Onvista sieht es sehr rosig aus… ;)

Prognosen für die HANNOVER RUECKVERS... Aktie Datum Kurs (EUR) Änd. in %
17.01.2011, 17:30 42,05 2,56%
17.02.2011, 17:30 43,13 5,20%
17.03.2011, 17:30 44,23 7,88%
18.04.2011, 17:30 45,36 10,63%
18.05.2011, 17:30 46,52 13,46%

Doch darauf kann man nicht bauen! :look:
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22.12.10 20:09:20
Beitrag Nr. 1.502 ()
Zur Abwicklung des großen Praetorian-Rests schreibt das Handelsblatt:

Hannover Rück trennt sich von US-Sorgenkind

Mittwoch, 22. Dezember 2010, um 17:54

HB HANNOVER. Die New Yorker Gesellschaft gehe an die Enstar Group, ein Spezialist für die Abwicklung von Versicherungsfirmen, teilte die Hannover Rück am Mittwoch mit. "Der Kaufpreis beträgt rund 200 Millionen Dollar (153 Millionen Euro)." Allerdings entsteht für den norddeutschen Konzern ein Buchverlust im mittleren zweistelligen Millionen-Bereich. Dieser Betrag werde in die Bilanz für 2010 einfließen und aus dem normalen Geschäft ausgeglichen, hieß es. Unverändert rechnet das börsennotierte Unternehmen für dieses Jahr mit einem Überschuss von mehr als 700 Millionen Euro. Erst im November war die Prognose von ursprünglich 600 Millionen Euro erhöht worden.

Die 1999 erworbene US-Tochter war in der Erstversicherung in Nischen - etwa im Kfz-Bereich oder bei schwer platzierbaren Risiken - tätig. 2006 war bereits das operative Geschäft mit dem Namen Praetorian ausgelagert und für rund 800 Millionen Dollar an einen australischen Versicherer veräußert worden. Clarendon blieb als Abwicklungsgesellschaft übrig. Nun wird das Kapitel bis auf wenige kleine Ausnahmen geschlossen. Enstar sei in der Lage, das Portfolio durch Skaleneffekte wieder profitabel zu machen, so die Hannover Rück.

Für den Rückversicherer verringern sich durch den Deal, der im zweiten Quartal 2011 abgeschlossen werden soll, die Risiken.Zudem werden Mittel frei, die nun im Kerngeschäft eingesetzt werden sollen. "Die Transaktion bietet uns neue liquide Mittel in voller Höhe des Verkaufswerts", erklärte ein Sprecher. Die Trennung von Clarendon werde die Forderungen aus Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle reduzieren. Die US-Behörden müssen noch zustimmen.
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23.12.10 12:39:46
Beitrag Nr. 1.503 ()
Independent Research beurteilt den Verkauf folgendermaßen:

Hannover Rück: Clarendon wird vollständig verkauft

23.12.10 11:47
Independent Research

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Independent Research, Matthias Engelmayer, rät nach wie vor zum Halten der Hannover Rück-Aktie.

Wie die Hannover Rück bekannt gegeben habe, habe man sich vollständig von seiner US-Tochter Clarendon Insurance Group getrennt. Der Kaufpreis für den sich in der Abwicklung befindlichen Spezialversicherer liege bei 200 Mio. USD, entsprechend 80% des Buchwertes der Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund erwarte die Geschäftsführung der Hannover Rück für das Schlussquartal 2010 eine Belastung im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Dennoch werde an der Zielvorgabe für 2010 festgehalten, die einen Gewinn von mehr als 700 Mio. Euro vorsehe. Die Analysten hätten ihre Gewinnschätzung für dieses Jahr von 723 auf 702 Mio. Euro angepasst.

Der Verkauf der Randaktivität habe keinen Einfluss auf die fundamentale Einschätzung der Analysten gegenüber der Aktie. Über die Dividendensaison hinaus sähen sie jedoch kein nennenswertes Kurspotenzial.

Bei einem Kursziel von 43 Euro votieren die Analysten von Independent Research weiterhin mit "halten" für die Hannover Rück-Aktie. (Analyse vom 23.12.2010) (23.12.2010/ac/a/d)
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23.12.10 21:08:04
Beitrag Nr. 1.504 ()
Hier die Kursentwicklung in KW51

Kursverlauf KW51 Stand: 23.12.2010
Mo/ Di/ Mi/ Do/ Fr/ Su
0,4%/ 0,7%/ 0,6%/ -2,0%/ --/ -0,3%

KW48/ KW49/ KW50/ KW51/ Su
1,0%/ 6,2%/ 2,5%/ -0,3%/ 9,4%
Wochenperformanz:
-0,3%

Für den Gesamtüberblick:

Wochenperformanz:
DAX 1,1%
TECDAX 2,4%
MDAX 2,3%

Top-Wochengewinner MDAX:
Hugo Boss AG 10,2%
Hamburger Hafen und Logis 7,6%
MTU Aero Engines Holding 6,9%
Aurubis AG 6,5%
ElringKlinger AG 6,2%

Top-Wochenverlierer MDAX:
Praktiker Bau- und Heimwe -0,4%
Salzgitter AG -0,4%
Sky Deutschland AG -0,4%
Demag Cranes AG -0,9%
Kabel Deutschland AG -3,5%

Jahresperformanz:
Hannover Rückversicherung 24,0%
DAX 18,5%
TECDAX 4,1%
MDAX 35,1%

Top-Jahresgewinner MDAX:
ProSiebenSat.1 Media AG 190,8%
Hugo Boss AG 130,2%
LANXESS AG 125,2%
Leoni AG 109,3%
TUI AG 79,7%

Top-Jahresverlierer MDAX:
STADA Arzneimittel AG 3,9%
Praktiker Bau- und Heimwe 1,7%
RHÖN-KLINIKUM AG -5,5%
Salzgitter AG -16,2%
Sky Deutschland AG -24,9%

DAX-/MDAX-/TEC-DAX-Aktien mit aktuell neuem
Jahres-/Mehrjahreshoch:
SAP AG 38,37 €
Siemens AG 94,78 €
Aurubis AG 44,62 €
Bilfinger Berger AG 63,12 €
Brenntag AG 75,55 €
Fuchs Petrolub AG 109,55 €
Gerresheimer AG 31,90 €
Hamburger Hafen und Logis 35,39 €
Hugo Boss AG 56,52 €
Krones AG 47,02 €
LANXESS AG 59,31 €
Rheinmetall AG 59,65 €
Dialog Semiconductor plc 16,69 €
Drillisch AG 6,18 €
QSC AG 3,13 €

Allzeithoch:
Aurubis AG 44,62 €
Brenntag AG 75,55 €
Fuchs Petrolub AG 109,55 €
Hugo Boss AG 56,52 €
LANXESS AG 59,31 €

Jahrestief: keine

Frohes Fest wünscht hase54
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30.12.10 21:45:54
Beitrag Nr. 1.505 ()
Hier die Kursentwicklung in KW52:

Kursverlauf KW52 Stand: 30.12.2010
Mo/ Di/ Mi/ Do/ Fr/ Su
0,1%/ -0,4%/ 0,3%/ -1,1%/ --/ -1,1%

KW49/ KW50/ KW51/ KW52/ Su
6,2%/ 2,5%/ -0,3%/ -1,1%/ 7,4%

Wochenperformanz:
-1,1%

Für den Gesamtüberblick:

Wochenperformanz:
DAX -2,1%
TECDAX -0,1%
MDAX -0,2%

Top-Wochengewinner MDAX:
Deutsche Wohnen 3,8%
AAREAL BANK 3,7%
Gerresheimer AG 3,4%
Symrise AG 2,6%
Vossloh AG 2,1%

Top-Wochenverlierer MDAX:
Hamburger Hafen und Logis -2,4%
Leoni AG -3,7%
Continental AG -3,8%
ProSiebenSat.1 Media AG -4,0%
IVG Immobilien AG -4,2%

Jahresperformanz:
Hannover Rückversicherung 22,7%
DAX 16,1%
TECDAX 4,0%
MDAX 34,9%

Top-Jahresgewinner MDAX:
ProSiebenSat.1 Media AG 179,2%
Hugo Boss AG 130,1%
LANXESS AG 124,4%
Leoni AG 101,5%
TUI AG 79,8%

Top-Jahresverlierer MDAX:
STADA Arzneimittel AG 4,9%
Praktiker Bau- und Heimwe 2,7%
RHÖN-KLINIKUM AG -3,8%
Salzgitter AG -15,6%
Sky Deutschland AG -25,0%

DAX-/MDAX-/TEC-DAX-Aktien mit neuem
Jahres-/Mehrjahreshoch:
AAREAL BANK 22,80 €
BayWa AG 35,04 €
Brenntag AG 76,30 €
Deutsche EuroShop AG 28,98 €
Deutsche Wohnen 10,50 €
Fuchs Petrolub AG 110,90 €
Gerresheimer AG 32,99 €
Rheinmetall AG 60,17 €
Vossloh AG 95,50 €
Dialog Semiconductor plc 17,03 €
EVOTEC AG 2,92 €
Software AG 109,80 €

Allzeithoch:
Brenntag AG 76,30 €
Fuchs Petrolub AG 110,90 €

Jahrestief: keine

Zum Jahresende 2010 noch die Performanz-Daten aller MDAX-Werte:

MDAX-Werte/Performanz 2010/Erholung vom Tief 2008-09/Potenzial bis Allzeithoch

ProSiebenSat.1 Media AG/179,2%/2400%/ 99%
Hugo Boss AG / 130,1%/ 526%/ 0%
LANXESS AG/ 124,4%/ 447%/ 1%
Leoni AG / 101,5%/ 418%/ 38%
TUI AG / 79,8%/ 212%/ 464%
AAREAL BANK / 71,9%/ 602%/ 77%
Fuchs Petrolub AG / 71,1%/ 378%/ 0%
Tognum AG / 70,0%/ 202%/ 33%
ElringKlinger AG / 63,6%/ 354%/ 9%
Axel Springer AG/ 62,6%/ 187%/ 11%
Continental AG / 62,1%/ 438%/ 79%
Deutsche Wohnen/ 56,7%/ 365%/ 216%
Kabel Deutschland AG/ 56,4%/ 67%/ 9%/
Demag Cranes AG / 55,6%/ 212%/ 43%
Gildemeister AG / 47,4%/ 293%/ 40%
Aurubis AG / 46,2%/ 158%/ 1%
Gerresheimer AG / 40,4%/ 149%/ 20%
Rational AG / 39,6%/ 190%/ 4%
BayWa AG / 39,3%/ 142%/ 35%
GEA Group AG/ 39,0%/ 194%/ 30%
Brenntag AG/ 38,7%/ 56%/ 0%
Fielmann AG / 38,5%/ 152%/ 3%
Vossloh AG / 37,4%/ 171%/ 3%
Südzucker AG / 37,0%/ 173%/ 11%
Symrise AG / 37,0%/ 190%/ 9%
Rheinmetall AG / 34,5%/ 258%/ 23%
MTU Aero Engines Holding/ 32,5%/ 293%/ 1%
Krones AG/ 32,3%/ 113%/ 37%
EADS N.V./ 31,3%/ 115%/ 95%
SGL CARBON SE / 30,2%/ 101%/ 250%
Fraport AG / 30,0% 110% 42%
Deutsche EuroShop AG/ 29,1%/ 98%/ 0%
WINCOR NIXDORF AG/ 28,0%/ 119%/ 21%
Hamburger Hafen und Logis/ 28,0%/ 108%/ 95%
Douglas Holding AG / 23,4%/ 64%/ 32%
Hannover Rückversicherung/ 22,7%/ 156%/ 8%
IVG Immobilien AG/ 20,6%/ 102%/ 473%
HOCHTIEF AG/ 18,7%/ 214%/ 52%
Klöckner & Co SE / 17,7%/ 273%/ 201%
Bilfinger Berger AG / 17,2%/ 162%/ 17%
Puma AG / 7,0%/ 141%/ 41%
Heidelberger Druckmaschin / 7,0%/ 109%/ 609%
Wacker Chemie AG / 6,9%/ 180%/ 51%
GAGFAH S.A./ 5,4%/ 232%/ 278%
Celesio AG / 5,1%/ 36%/ 196%
STADA Arzneimittel AG / 4,9%/ 151%/ 101%
Praktiker Bau- und Heimwe/ 2,7%/ 177%/ 328%
RHÖN-KLINIKUM AG/ -3,8%/ 18%/ 42%
Salzgitter AG / -15,6%/ 46%/ 172%
Sky Deutschland AG/ -25,0%/ 107%/ 1808%

Wegen der Vollständigkeit:

WKN 840221
Jahresperformanz 22,7%
Erholung vom Jahrestief 31,1%
Potenzial bis zum Jahreshoch 3,1%
Erholung vom Tief in 2009 155,6%
Potenzial bis zum Allzeithoch 7,9%
Kursabstand zur 200-Tg.-Linie 10,4%
Potenzial bis zum mittleren Analystenkursziel 6,9%
Potenzial bis zum niedrigsten Analystenkursziel -5,3%
Potenzial bis zum höchsten Analystenkursziel 25,3%
Kursentwicklung (letzten 4 KW) 7,4%
Kursentwicklung (letzte KW) -0,3%
Kursentwicklung (laufende KW) -1,1%
Positive Handelstage (letzten 3 KW) 71,4%
Positive Handelstage (letzte KW) 75,0%
Positive Handelstage (laufende KW) 50,0%


Guten Rutsch wünscht hase54
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09.02.11 21:42:47
Beitrag Nr. 1.506 ()
Die Aktie ist kurz vorm ATH und keiner schreibt mehr was? :confused:
1 Antwort
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17.02.11 22:24:10
Beitrag Nr. 1.507 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.013.346 von Polugajewski am 09.02.11 21:42:47Ist hier im Forum halt wie an der Börse: die Aktie wird halt nicht wirklich wahrgenommen und ist deshalb für mich klar unterbewertet.

Jetzt wird´s aber interessant. Wenn morgen die 43,50 überschritten werden, sieht es gut aus. Wenn nicht, geht es vielleicht wieder deutlich gen Süden.

Auf alle Fälle aber für mittel- und langfristig orientierte Anleger eine gute Aktie. Hätte für mich auch Kurse von 55,00 EUR verdient.

Gruß

cashtoeter
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17.02.11 22:33:45
Beitrag Nr. 1.508 ()
Zitat von Mariela: Nun deutet alles darauf hin, dass bald das 1998 markierte Allzeithoch bei 43,50 Euro in Angriff genommen wird.

Müsste - sofern der Markt mitspielt - die nächsten Wochen klappen. Allzeithoch liegt nur noch 6,5% üner dem Wochenschlusskurs.


Mal sehen… bei Onvista sieht es sehr rosig aus… ;)

Prognosen für die HANNOVER RUECKVERS... Aktie Datum Kurs (EUR) Änd. in %
17.01.2011, 17:30 42,05 2,56%
17.02.2011, 17:30 43,13 5,20%
17.03.2011, 17:30 44,23 7,88%
18.04.2011, 17:30 45,36 10,63%
18.05.2011, 17:30 46,52 13,46%

Ist ja die Onvista-Prognose fast punktgenau getroffen worden.
Avatar
13.03.11 14:08:46
Beitrag Nr. 1.509 ()
gibt es noch jemand, den dieses Papier interessiert?
1 Antwort
Avatar
13.03.11 16:00:32
Beitrag Nr. 1.510 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.193.064 von trademan555 am 13.03.11 14:08:46Die Rückversicherer werden in den nächsten Tagen sicher weiter durchgeschüttelt werden. Dann wird eine Hannover Rück vll auch wieder interessant...
Avatar
13.03.11 16:24:41
Beitrag Nr. 1.511 ()
Und das "sagt" Onvista heute (unbeachtet des schrecklichen Kataprophe!) :confused:

11.04.2011, 17:30 39,33 2,26%
11.05.2011, 17:30 40,22 4,58%
13.06.2011, 17:30 41,14 6,97%
13.07.2011, 17:30 42,07 9,39%
15.08.2011, 17:30 43,02 11,86%

http://www.onvista.de/aktien/snapshot.html?ID_OSI=182351

Obwohl Aktienkursverfall nicht mit dem Schickasl der Japaner zu vergleichen ist! :cry:
Wichtiger ist, dass Japan sich erholt. Es schnürrt einem der Hals, die schreklichen Vewüstungen zu sehen. Die trotzdem so ruhigen Japaner bewundere ich einfach.
2 Antworten
Avatar
13.03.11 16:35:46
Beitrag Nr. 1.512 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.193.502 von Mariela am 13.03.11 16:24:41Du hast vollkommen recht, jedoch ist es nur logisch, dass die Rückversicherer an der Börse nun einstecken müssen.
1 Antwort
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13.03.11 16:58:18
Beitrag Nr. 1.513 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.193.531 von Napoleon19 am 13.03.11 16:35:46Du hast vollkommen recht, jedoch ist es nur logisch, dass die Rückversicherer an der Börse nun einstecken müssen.

Dem habe ich ja nicht widerprochen! Es ist die "normale" Entwicklung bei Rückversicherer nach einer Katastrophe, das haben wir immer wieder erlebt. Bin schon eine Weile investiert.

Wollte nur zum Ausdruck bringen, dass mir die Erholung des Aktienkurses nicht wichtíger als die von Japan ist.
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13.03.11 17:01:11
Beitrag Nr. 1.514 ()
Sehe ich natürlich auch so.
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13.03.11 17:40:17
Beitrag Nr. 1.515 ()
ich rechne mit einem Kursrückgang auf ca. 30,-, auch wenn sie nicht direkt sonderlich betroffen ist. Wrd aber nicht lange so bleiben.
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13.03.11 20:30:24
Beitrag Nr. 1.516 ()
Die Rückversicherer werden kurzfristig zahlen dürfen und erhöhen danach ihre Prämien heftig.

Eine 1a Zukunft für diese Titel .................
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14.03.11 08:38:53
Beitrag Nr. 1.517 ()
Bin gespannt, was Hannover Rück heute berichten wird .....

Und was mit der Dividende wird ?
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14.03.11 13:03:38
Beitrag Nr. 1.518 ()
Zitat von adi968: Bin gespannt, was Hannover Rück heute berichten wird .....
Und was mit der Dividende wird ?

Meiner Meinung nach, darf die Dividende nicht leiden, denn die wird auf Grund von in 2010 erzielten Gewinnen gewährt. Und diese Gewinne können nicht mehr versteckt werden.

Theoretisch!
Praktisch ist alles möglich!

z. B.:

• Die Vorstände bekommen dicke Boni oder höhere Vergütungen, weil sie ja gut gearbeitet und Gewinne erzielt haben
• Die Kleinaktionäre dagegen bekommen keine Dividende… weil die Hannover Rück ja nun für die Katastrophe zahlen muss!

Wir werden es bei der HV im Mai erfahren!

Hier ein Artikel… vor der Katastrophe in Japan:

http://analysen.onvista.de/empfehlungen/artikel/10.03.2011-1…

10.03., 17:00 FRANKFURTER TAGESDIENST
Hannover Rück stockt Dividende auf

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" halten an der positiven Einschätzung für die Aktie der Hannover Rück (ISIN DE0008402215/ WKN 840221) fest. Der Versicherungskonzern habe das Geschäftsjahr 2010 mit einem Rekordgewinn in
Höhe von 748,9 Mio. EUR abgeschlossen.

Hannover Rück habe von Steuervorteilen und der Tatsache profitiert, dass die durch Hurrikans verursachten Schäden hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. Die Konsensschätzung von 720 Mio. EUR sei problemlos übertroffen worden.

Von der guten Geschäftsentwicklung würden die Anleger nicht nur durch einen steigenden Aktienkurs profitieren, sondern auch durch eine Dividendenerhöhung. Nach 2,10 EUR im Vorjahr würden die Aktionäre in diesem Jahr 2,30 EUR pro Aktie bekommen. Die Experten hätten die Aktie der Hannover Rück Anfang Februar zum Kauf empfohlen.

An der positiven Einschätzung für die Aktie der Hannover Rück halten die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" fest. Das Stop-loss-Limit liege nach wie vor bei 39,75 EUR. (Ausgabe 38 vom 09.03.2011) (10.03.2011/ac/a/d)
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14.03.11 13:29:00
Beitrag Nr. 1.519 ()
Übrigens : der Tag läuft sehr volatil bei HR

Heut morgen 34,10 und jetzt um die 37,50 ... was ein Move !
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17.03.11 21:47:56
Beitrag Nr. 1.520 ()
Zitat von adi968: Bin gespannt, was Hannover Rück heute berichten wird .....

Und was mit der Dividende wird ?
Der Dividendenvorschlag (2,30) steht schon, und der wird auch mit Sicherheit so durchgehen.
Avatar
18.03.11 12:54:23
Beitrag Nr. 1.521 ()
Das klingt doch gut .... Danke für die Info :)
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23.03.11 09:32:05
Beitrag Nr. 1.522 ()
Commerzbank hebt Hannover Rück auf 'Add' - Ziel 42 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die Commerzbank hat Hannover Rück von "Hold" auf "Add" hochgestuft, das Kursziel aber von 43,00 auf 42,00 Euro gesenkt. Er habe seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2011 lediglich um acht Prozent reduziert...

http://www.financial-informer.de/infos/commerzbank_hebt_hann…

oder

http://www.financial-informer.de/boxes/str_analysis_de
Avatar
10.04.11 12:04:11
Beitrag Nr. 1.523 ()
Hannover Rück kündigt Senkung der Prognose wegen Japan an - FASZ

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Rückversicherer Hannover Rück wird seine Jahresprognose nach dem Erdbeben in Japan wohl senken. "Das ist wahrscheinlich", sagte Finanzvorstand Roland Vogel der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".
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12.04.11 17:38:42
Beitrag Nr. 1.524 ()
Ende 2010 betrug die Aktienquote 2,1%
Anfang Februar wurde gesagt,daß die Aktienquote von 2,1 auf 3,5 bis 5% bis Ende 2011 erhöht werden soll
9.3. wurde gesagt, daß die Aktienquote weiter vorsichtig ausgebaut werden soll
11.4. wurde gesagt, daß man wegen des Schocks an den Finanzmärkten das Aktien-Portfolio verkauft hat,700 Mio.€, rund 2% des Anlagevolumens.

Die Hannover Rück reagiert panische als jeder Kleinanleger,
Gott vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun
3 Antworten
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13.04.11 13:38:36
Beitrag Nr. 1.525 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.356.277 von Ulf-Imat am 12.04.11 17:38:42Genau dieses Gefühl hatte ich auch beim Lesen der Meldung am Wochenende. Ich habe diesbezüglich die nachfolgende Anfrage an die IR-Abteilung gesendet. Ich bin sehr gespannt auf eine hoffentlich aufschlussreiche Antwort, die ich gerne posten werde.

Ich hoffe, die Anlagepolitik der Munich Re ist nicht ganz so kurzfristig. Warten wir die nächsten Zahlen ab...


Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einigen Wochen bin ich Anteilseigner der Hannover Rück. Am Wochenende habe ich jedoch eine beunruhigende Meldung gelesen, deren Wahrheitsgehalt ich durch diese Anfrage gerne prüfen möchte.

Ende 2010 betrug Ihre Aktienquote 2,10 %. Ende Februar 2011 wurde gesagt, dass diese Quote bis Ende 2011 auf 3,5 bis 5 % ausgebaut werden soll. Am 11.04.2011 widerum hieß es nun in einem Interview (ich hoffe wirklich, es wurde falsch zitiert), dass die Aktien wegen des Schocks an den Finanzmärkten komplett verkauft wurden! Stimmt das tatsächlich?

Zwei Dinge würden mich wundern, wenn diese Information richtig ist.
1) Eine langfristige Planung wird nach einem externen Schock komplett über den Haufen geworfen. Für mich entsteht der Eindruck, dass die Anlagepolitik nach Tagesereignissen und sehr kurzfristig verfolgt wird. Sollten Sie sich nicht von gewöhnlichen Kleinanlegern unterscheiden, die sich von jedem Ereignis verunsichern lassen und ihre Aktien "in Panik" auf den Markt werfen? Hat der "Schock" die von ihnen gehaltenen Aktien wirklich über Nacht weniger attraktiv werden lassen? Wenn ja, wurden sie vielleicht nicht sorgfältig genug ausgewählt?
2) Staatsanleihen von hoch verschuldeten Ländern werfen äußerst mickrige Zinsen ab, die in keinem Verhältnis zum Risiko stehen. Aktien von Unternehmen mit extrem starken Bilanzen mit geringen Schulden haben z.T. viel höhere Dividendenrenditen. Viele Investoren beginnen diese Diskrepanz zu realisieren und schichten bereits um. Sie setzen tatsächlich noch immer lieber auf die in jeder Hinsicht teuren Staatsanleihen, statt günstig bewertete Dividendenwerte ins Portfolio zu nehmen? Müßte Ihre Sorge bezüglich der Staatsanleihen nicht viel größer sein als die, die Sie offenbar bei Aktien haben? Was muss denn passieren, damit Sie Aktien attraktiv finden?

Für Ihre Antworten bedanke ich mich im voraus!

Mit freundlichen Grüßen
2 Antworten
Avatar
14.04.11 00:42:05
Beitrag Nr. 1.526 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.360.825 von CLEMENSM am 13.04.11 13:38:36Eine schöne Anfrage! Ich bin gespannt, ob Dir jemand darauf antworten wird.

Die HaRü ist viel zu stark gehebelt um mit ruhiger Hand und gesundem Schlaf eine Aktienanlagestrategie fahren zu können. Daher diese hilflosen Tradinggeschichten. Bezahlen muss Sie das mit einer strukturell sehr niedrigen Rendite Ihrer Anlagen - und inzwischen mit dem Risiko von Totalausfällen in einigen Euroländern bei den Staatsanleihen. Das Problem liegt darin, dass die Aktien immer mit dem Marktwert bilanziert werden müssen, was zu extremen Schwankungen in der Bilanz führt. Die Staatsanleihen können (wahlweise) zum Nominal bilanziert werden. Damit können Kursverluste von den Ratingagenturen, den Kreditgebern und der Bafin mehr oder weniger unbemerkt ausgesessen werden.

Grüsse,
buhmi
1 Antwort
Avatar
14.04.11 14:22:13
Beitrag Nr. 1.527 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.364.797 von buhmi am 14.04.11 00:42:05Sehr gute Erklärung! Mal sehen, wie die HaRü das verpackt...

Bist Du im Rückversicherungsbereich investiert? Wenn ja, welche Versicherer bevorzugst Du?

Mir ist noch nicht ganz klar, warum die HaRü einen Sonderweg über Hybridkapital geht. Hast Du Dich näher mit der Thematik beschäftigt?

Gruß,
CLEMENSM
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15.04.11 20:24:25
Beitrag Nr. 1.528 ()
Für die weniger Informierten:

Die Hannover Rück ist im Staasschuldensektor nicht exponiert, diese Anleihen (Griechenland etc.) wurden schon vor langer Zeit verkauft.

Legt die Hannover Rück oder ein anderer Versicherer Geld in Aktien an, muß das, anders als bei Staatsanleihen, durch Eigenkapital unterlegt werden. Das gilt für alle Versicherer, und deshalb ist eine hohe Aktienquote nur dann möglich, wenn man in Eigenkapital schwimmt.

Hybridkapital ist ein ganz anderes Thema, das würde jetzt zu weit führen.
1 Antwort
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16.04.11 10:20:48
Beitrag Nr. 1.529 ()
Die folgende Antwort habe ich erhalten:

Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Email und Ihr Interesse an der Hannover Rück. Es freut uns, dass Sie uns als Aktionär begleiten.

Gerne nehme ich zu Ihren Fragen Stellung: Ja, es ist richtig, dass wir vor einigen Wochen, die von uns gehaltenen Aktien veräußert haben. Und zwar aus folgendem Grund: Für einen Rückversicherer ist die Anlagestrateie jeweils nicht allein von Kapitalmarkterwartungen, sondern auch vom RV-Geschäft und insbesondere vom Eigenkapitalbedarf der jeweiligen Anlageklassen abhängig. Durch die hohen Eigenkapitalanforderungen bei Aktien müssen die Ertragserwartungen dieser Klasse jeweils sehr attraktiv sein, um vergleichbare Eigenkapitalrenditen z.B. im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren zu erreichen. Im Zuge der Ereignisse in Japan waren diese Ertragsaussichten beeinträchtigt, so dass aus Risiko/Ertragserwartungen, ein Verkauf sinnvoll war. Darüber hinaus ist damit zu rechnen, dass sich durch den hohen Großschadenanfall im Q1 erhebliche Chancen auf den RV-Märkten ergeben werden, so dass auch hier attraktivere Eigenkapitalrenditen zu erwarten sind. Solche Umschichtungen sind insofern das Ergebnis detaillierter Chancen/Risikobetrachtungen, die wir jeweils konsequent umsetzen. Dazu gehört z.B. auch die Reduzierung unserer Exponierung in Staatsanleihen zugunsten von Unternehmensanleihen, die wir z.B. im Jahr 2010 erfolgreich verfolgt haben.

Ich hoffe, Ihre Fragen ausreichend beantwortet zu haben. Falls Sie weitere Fragen haben, freuen wir uns über Ihren Anruf.

Mit freundlichen Grüßen
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16.04.11 21:55:37
Beitrag Nr. 1.530 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.376.749 von Ystra am 15.04.11 20:24:25An den Informierten

Die Hannover Rück ist im Staasschuldensektor nicht exponiert

Quelle?

Legt die Hannover Rück oder ein anderer Versicherer Geld in Aktien an, muß das, anders als bei Staatsanleihen, durch Eigenkapital unterlegt werden. Das gilt für alle Versicherer, und deshalb ist eine hohe Aktienquote nur dann möglich, wenn man in Eigenkapital schwimmt.

Nein, nicht wenn man in Geld schwimmt (die Quantität ist irrelevant), sondern wenn man einen vernünftigen Verschuldungsgrad (=Qualität der Kapitalstruktur) hat, ist das möglich - wie in meinem Posting ausgeführt. Ob man das jetzt "mit Eigenkapital unterlegen" oder "mit niedrigerem Hebel fahren" nennt ist einerlei.

Hybridkapital ist ein ganz anderes Thema, das würde jetzt zu weit führen.

Stille Einlagen, Preferred Securities, Genussscheine, Partizipationszertifikate und wie all diese Eigenkapitalkrücken auch heissen mögen ändern nichts an der Argumentation - mal ganz abgesehen davon, dass die meisten Hybridkapitalformen in den nächsten Jahren durch Anleihen ersetzt werden müssen (Basel III), die im Krisenfall in Aktien zwangsgewandelt werden können.
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21.04.11 12:10:33
Beitrag Nr. 1.531 ()
@buhmi

Lies dir mal #1527 durch, die Antwort der HNR an CLEMENSM:

"Dazu gehört z.B. auch die Reduzierung unserer Exponierung in Staatsanleihen zugunsten von Unternehmensanleihen, die wir z.B. im Jahr 2010 erfolgreich verfolgt haben."

Daß die HNR keine nennenswerten Bestände an Staatsanleihen der PIIGS hält, ist ein alter Hut. Lies mal die Geschäfts- und Quartalsberichte. Das gilt übrigens auch für die Munich Re.

"Für einen Rückversicherer ist die Anlagestrateie jeweils nicht allein von Kapitalmarkterwartungen, sondern auch vom RV-Geschäft und insbesondere vom Eigenkapitalbedarf der jeweiligen Anlageklassen abhängig. Durch die hohen Eigenkapitalanforderungen bei Aktien..."

Das hat was mit Solvency zu tun, das sind die Auswirkungen der Regulierung im Versicherungssektor. Aktie binden Eigenkapital, das ist regulatorisch so vorgeschrieben. Das EK steht dann nicht mehr für das RV-Geschäft zur Verfügung.

Mit Basel III liegst du falsch, buhmi, Basel ist für Banken, für die Versicherer gilt Solvency. Und außerdem muß das Hybridkapital, das zukünftig nicht mehr zum Eigenkapital zählt, durch echtes Eigenkapital ersetzt werden und nicht durch Anleihen, wie du schreibst, das die wären wieder Fremdkapital.
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21.04.11 12:17:44
Beitrag Nr. 1.532 ()
Zitat von CLEMENSM: Mir ist noch nicht ganz klar, warum die HaRü einen Sonderweg über Hybridkapital geht.
Das machen alle Banken und alle Versicherer bis zu einem bestimmten Grad, denn Hybridkapital zählt (noch) zum Eigenkapital und ist billiger als Eigenkapital. Das wird sich durch Basel III (Banken) und Solvency II (Versicherungen) allerdings ändern, dann muß echtes Eigenkapital her.

Die HNR hat das Instrument Hybridkapital in der Vergangenheit stärker beansprucht, weil sie stets weniger 'hartes' Eigenkapital hatten als die Wettbewerber. Das hat sich aber gebessert, bei der Eigenkapitalquote liegt sie jetzt ungefähr gleichauf mit der Munich Re.
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03.05.11 18:15:14
Beitrag Nr. 1.533 ()
Die schon erwartete Reduzierung der Jahresprognose ist da:

"Die Hannover Rück hat wegen der enormen Kosten für die Katastrophen in Japan, Australien und Neuseeland die Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt. Der bisher angepeilte Überschuss von rund 650 Millionen Euro können nicht mehr erreicht werden, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Dienstag bei der Hauptversammlung in Hannover. Er peilt jetzt einen Wert von 500 (2010: 748,9) Millionen Euro an."

500 Mio. € wären ungefähr 4,15 € pro Aktie, KGV 2011e dann rd. 10.
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03.05.11 18:55:17
Beitrag Nr. 1.534 ()
War ja zu erwarten .....

Spannend wie der Kurs die nächsten Tage ex Dividende laufen wird !

Nachdem MÜ RE heute im Plus ist, hat die HA RÜ trotz passabler Zahlen mit teilweise 5 % Minus intraday nicht besonders performed ....
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11.05.11 15:46:43
Beitrag Nr. 1.535 ()
Zitat von adi968: War ja zu erwarten .....

Spannend wie der Kurs die nächsten Tage ex Dividende laufen wird !

Nachdem MÜ RE heute im Plus ist, hat die HA RÜ trotz passabler Zahlen mit teilweise 5 % Minus intraday nicht besonders performed ....
Da tut sich nichts, ich befürchte, dieses Jahr ist abgehakt.
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28.06.11 18:17:10
Beitrag Nr. 1.536 ()
Die Aktie ist jetzt deutlich unter Buchwert.
2 Antworten
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29.06.11 14:30:45
Beitrag Nr. 1.537 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.712.157 von Kitfox am 28.06.11 18:17:10Korrekt, das ist Fakt. Bei finanzen.net steht als Buchwert pro Aktie z.B. tatsächlich 37,39 Euro. Bei aktuell unter 35 Euro ist Deine Aussage richtig.

Allerdings lautet die berechtigte Frage, ob dieser Kennzahl zur Zeit überhaupt Aussagekraft zugesprochen werden kann. Ich meine nein.

Hier übrigens zum Vergleich mal der Buchwert pro Aktie vom Branchenprimus Munich Re (Aktienkurs derzeit so um die 104 Euro):

Buchwert/Aktie: 126,31 Euro
1 Antwort
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29.06.11 16:50:15
Beitrag Nr. 1.538 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.716.815 von Datamining am 29.06.11 14:30:45Der Buchwert der Münchener Rück zum 31.03.2011 ist 115,26 soweit ich lese.
Damit liegt der aktuelle Kurs ca. 10% unter BW, während es bei der Hannover Rück ca. 8% sind.
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29.06.11 22:25:09
Beitrag Nr. 1.539 ()
Zitat von Datamining: Korrekt, das ist Fakt. Bei finanzen.net steht als Buchwert pro Aktie z.B. tatsächlich 37,39 Euro. Bei aktuell unter 35 Euro ist Deine Aussage richtig.

Allerdings lautet die berechtigte Frage, ob dieser Kennzahl zur Zeit überhaupt Aussagekraft zugesprochen werden kann. Ich meine nein.

Hier übrigens zum Vergleich mal der Buchwert pro Aktie vom Branchenprimus Munich Re (Aktienkurs derzeit so um die 104 Euro):

Buchwert/Aktie: 126,31 Euro
Der Buchwert war zum Jahreswechsel 37,39 €, jetzt sind es mehr. Eine Kurs unter Buchwert ist m. E. immer dann interessant, wenn die Aktie eine relativ hohe Eigenkapitalrendite hat, denn diese korrelliert normalerweise mit dem Buchwert: hoher Buchwert = hohe EKR und umgekehrt. Hier ist wes aber so, daß dem niedrigen Buchwert eine relativ hohe Eigenkapitalrendite gegenübersteht.
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20.07.11 15:54:24
Beitrag Nr. 1.540 ()
ANALYSE/Quandt: Hannover Rück kann eigene Ziele übertreffen
20.07.2011 - 13:36

Einstufung: Bestätigt Buy
Kursziel: 47 EUR

Silvia Quandt Research zufolge stellt die Hannover Rück die aktuell beste Anlage unter den beobachteten Versicherungsaktien dar. Das Unternehmen sei in nur geringem Maße in europäische Staatsanleihen investiert und arbeite derzeit daran, das Engagement in den USA zu reduzieren. Der Konzern habe eine gute Chance, die eigenen Zielsetzungen im zweiten Quartal zu übertreffen. Finanzvorstand Vogel habe den Ausblick des Unternehmens bekräftigt, da sämtliche Schadensforderungen im Budget für das zweite Quartal enthalten seien.
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10.08.11 18:41:59
Beitrag Nr. 1.541 ()
Ein gutes Beispiel, wie man den Kurs manipulieren möchte:

LONDON (dpa-AFX Broker) - Barclays Capital hat das Kursziel für Hannover Rück nach Zahlen zum zweiten Quartal minimal von 45,70 auf 45,90 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Der Rückversicherer habe die Markterwartungen beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) wegen Einmalbelastungen zwar verfehlt, beim Nettoergebnis allerdings übertroffen, schrieb Analyst Andy Broadfield in einer Studie vom Dienstag. Diese gute zugrundeliegende Entwicklung schienen die Anleger zu übersehen, wie die negative Kursreaktion nach dem Ergebnisausweis zeige. Die Zielkorrektur spiegele den leichten Eigenkapitalzuwachs wider./msx/gl/rum
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14.08.11 16:43:38
Beitrag Nr. 1.542 ()
Zitat von CLEMENSM: Ende 2010 betrug Ihre Aktienquote 2,10 %. Ende Februar 2011 wurde gesagt, dass diese Quote bis Ende 2011 auf 3,5 bis 5 % ausgebaut werden soll. Am 11.04.2011 widerum hieß es nun in einem Interview (ich hoffe wirklich, es wurde falsch zitiert), dass die Aktien wegen des Schocks an den Finanzmärkten komplett verkauft wurden! Stimmt das tatsächlich?


Das will ich mal für die Nachwelt festhalten, weil ich erst im April über die Prozyklität der HR gelästert habe: nur drei Monate später, während denen die Aktionquote mutmasslich verdoppelt wurde, kommt dann auch prompt die Korrektur ;)
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14.08.11 16:56:54
Beitrag Nr. 1.543 ()
Ups, die Antwort von Ystra habe ich damals verpasst.


Zitat von Ystra: @buhmi

Lies dir mal #1527 durch, die Antwort der HNR an CLEMENSM:

"Dazu gehört z.B. auch die Reduzierung unserer Exponierung in Staatsanleihen zugunsten von Unternehmensanleihen, die wir z.B. im Jahr 2010 erfolgreich verfolgt haben."

Daß die HNR keine nennenswerten Bestände an Staatsanleihen der PIIGS hält, ist ein alter Hut. Lies mal die Geschäfts- und Quartalsberichte. Das gilt übrigens auch für die Munich Re.


Ok, das habe ich nicht gründlich recherchiert.

Zitat von Ystra: "Für einen Rückversicherer ist die Anlagestrateie jeweils nicht allein von Kapitalmarkterwartungen, sondern auch vom RV-Geschäft und insbesondere vom Eigenkapitalbedarf der jeweiligen Anlageklassen abhängig. Durch die hohen Eigenkapitalanforderungen bei Aktien..."

Das hat was mit Solvency zu tun, das sind die Auswirkungen der Regulierung im Versicherungssektor. Aktie binden Eigenkapital, das ist regulatorisch so vorgeschrieben. Das EK steht dann nicht mehr für das RV-Geschäft zur Verfügung.

Mit Basel III liegst du falsch, buhmi, Basel ist für Banken, für die Versicherer gilt Solvency. Und außerdem muß das Hybridkapital, das zukünftig nicht mehr zum Eigenkapital zählt, durch echtes Eigenkapital ersetzt werden und nicht durch Anleihen, wie du schreibst, das die wären wieder Fremdkapital.


Basel III vs. Solvency II stimmt auch, noch ein Fehler meinerseits. Unrecht hat Ystra allerdings in Bezug auf das Hybridkapital bei Banken. Dieses kann auch durch sogenannte Cocos ersetzt werden. Das sind Anleihen, die in der Krise in Aktien zwangskonvertiert werden können. IMHO werden Banken versuchen, ihr Hybridkapital in den nächsten Jahren durch Cocos und nicht durch klassisches Aktienkapital zu ersetzen. Natürlich unter der Voraussetzung, dass diese Konstruktion vom Markt akzeptiert werden wird.
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18.08.11 11:17:35
Beitrag Nr. 1.544 ()
Verehrter Herr!

Barclays Capital mit einer Änderung von 20 Cent oder 0,4% beim Kursziel ebenso lächerlich wie unbrauchbar.

Grüße
Graf von Brackel
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18.08.11 15:38:40
Beitrag Nr. 1.545 ()
sämtliche Kursziele sind zur Zeit eine Farce.
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26.08.11 10:03:05
Beitrag Nr. 1.546 ()
sorgt irina für den nächsten Aderlass?
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15.09.11 16:35:31
Beitrag Nr. 1.547 ()
Eine aktuelle Einstufung nimmt die NordLB vor:

Hannover Rück bekräftigt Gewinnguidance

14.09.11 14:44
Nord LB


Hannover (aktiencheck.de AG) - Constantin Rohrbach, Analyst der Nord LB, stuft die Aktie der Hannover Rück nach wie vor mit "kaufen" ein.

Die Hannover Rück habe ihren Jahresausblick nach dem glimpflichen Verlauf von Hurrikan "Irene" bekräftigt. Der Konzern rechne für die erwarteten Schäden mit einer Nettobelastung im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.

Trotz des katastrophenreichen ersten Quartals habe man die Eigenkapitalrendite zum zweiten Halbjahr bei 9,9% halten können. Mit EUR -446 Mio. habe das versicherungstechnische Ergebnis spürbar unter dem des Vorjahres gelegen. Das Halbjahresergebnis sei um 29,9% auf EUR 218 Mio. gesunken.

Trotz des niedrigen Engagements in den Risikostaaten (weniger als 1%), habe das Papier der Hannover Rück nach den Turbulenzen Ende Juli 20% an Wert eingebüßt. Jedoch beinhalte der Kurs aktuell einen deutlichen pauschalen Risikoabschlag der Marktteilnehmer auf Versicherungen.

Die Analysten der Nord LB senken ihr Kursziel für die Aktie der Hannover Rück von EUR 43,50 auf EUR 34,50, stufen das Papier aber aufgrund der guten fundamentalen Daten weiterhin mit "kaufen" ein. (Analyse vom 14.09.2011) (14.09.2011/ac/a/d)
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27.09.11 19:01:18
Beitrag Nr. 1.548 ()
Zu einer positiveren Einschätzung gelangt Morgan Stanley:

Hannover Rück: Rückversicherer potenzielle Profiteure der Kapitalknappheit

27.09.11 14:22
Morgan Stanley


New York (aktiencheck.de AG) - Maciej Wasilewicz, Analyst von Morgan Stanley, stuft die Aktie der Hannover Rück mit "overweight" ein.

Mit Blick auf die Solvenz würden sich die Rückversicherungsgesellschaften als attraktive Alternative zu Erstversicherern darstellen. Es habe den Anschein, als ob sich die Rückversicherer als starke Profiteure eines möglichen frischen Kapitalbedarfs im Versicherungssektor erweisen könnten. Viele Versicherer dürften im Jahr 2012 mit der Durchführung von Kapitalmaßnahmen beginnen, womit eine Nachfragesteigerung im Rückversicherungssektor zu erwarten wäre. Allerdings halte man es bei Morgan Stanley für wahrscheinlich, dass auch die Rückversicherer mit Blick auf ihr Kapital vorsichtiger würden.

Innerhalb des Sektors sei die Aktie der Hannover Rück der Favorit von Morgan Stanley. Die Kapitalposition des Unternehmens sei besser als der Markt annehme. Man sehe das Kursziel der Hannover Rück-Aktie bei 47,00 EUR, entsprechend betrage das Aufwärtspotenzial 55%. Den Ausblick für die Branche stufe man mit "in-line" ein.

Die Analysten von Morgan Stanley vergeben daher für den Anteilschein der Hannover Rück das Rating "overweight". (Analyse vom 27.09.2011) (27.09.2011/ac/a/d)
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09.12.11 12:01:20
Beitrag Nr. 1.549 ()
HANNOVER RÜCK - Aufwärtstrend hat noch Platz

09.12.2011 - 08:55 | Quelle: Boerse Go - Analyse
Hannover Rück - WKN: 840221 - ISIN: DE0008402215
Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 37,11 Euro

Rückblick: Mit einem ausgiebigen Doppeltief bei 28,58 Euro startete in der Hannover Rück Aktie im Oktober ein kurzfristiger Aufwärtstrend. Bis an den Widerstand bei 38,44 Euro kletterten die Kurse, bevor die Aktie in eine neuerliche Seitwärtsbewegung überging. Hierbei erwies sich der Kursbereich um 33,90 Euro jedoch als Unterstützung, von wo aus in der letzten Woche ein neuer Anlauf nach oben startete. Dabei schafften es die Kurse zwar temporär über den 38,44iger Widerstand, deutlicher Kaufdruck kam anschließend aber nicht auf. Vielmehr kommt der Kurs derzeit im Rahmen einer neuerlichen Korrektur wieder zurück.

Charttechnischer Ausblick: Übergeordnet haben die Käufer das Sagen in der Hannover Rück Aktie, womit in den kommenden Wochen weitere Kursgewinne bis auf 43,47 Euro möglich wären.

Ein wichtiger Ankerpunkt für die Bullen ist dabei die Unterstützung bei 33,90 Euro. Unter diese sollten die Kurse auch im Rahmen deutlicherer Korrekturen nicht mehr zurückfallen, denn dies würde im Chart einen neuen Trendwechsel bedeuten. Weitere Kursverluste bis auf 28,58 Euro könnten diesem dann folgen.

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06.02.12 15:40:20
Beitrag Nr. 1.550 ()
Im Augenblick nichts neues über die Hannover Rück?
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14.02.12 18:32:33
Beitrag Nr. 1.551 ()
Doch, statt 500 Millonen 600 Milionen Gewinn.
Kurs 42,00 EURO
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14.03.12 08:17:45
Beitrag Nr. 1.552 ()
Dividende 2,10€.
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19.03.12 13:44:23
Beitrag Nr. 1.553 ()
Jetzt fehlen auch die positiven Analystenberichte nicht mehr:

Hannover Rück-Aktie: Bewertung und Ausblick bieten Unterstützung

19.03.12 11:29
BofA Merrill Lynch Research


Charlotte (www.aktiencheck.de) - Brian Shea und Jelena Bjelanovic, Analysten von BofA Merrill Lynch Research, stufen die Aktie der Hannover Rück unverändert mit "buy" ein.

Hannover Rück habe im abgelaufenen Jahr beim Kapitalanlageergebnis positiv überrascht wie auch im Hinblick auf das Anwachsen des Reservenpolsters. Insbesondere der letzte Aspekt ebne den Weg für weitere Rückstellungsauflösungen in Zukunft. Der Buchwert und die Dividende seien ebenfalls etwas besser ausgefallen als angenommen.

Die EPS-Schätzungen seien für 2012 und 2013 um 2% auf 5,95 EUR sowie 6,17 EUR angehoben worden. Ungeachtet der gegenüber dem Markt bereits positiverer Annahmen könnten sich die Prognosen bezüglich Combined Ratio und Kapitalanlageergebnis noch als zu vorsichtig herausstellen.

Trotz der guten Kursentwicklung bleibe die Bewertung der Hannover Rück-Aktie auf einem niedrigen Niveau. Der Markt übersehe die solide operative Story. Es bestehe weiterer Spielraum für höhere Gewinnschätzungen. Das Kursziel werde von 48,00 auf 50,00 EUR heraufgesetzt.

Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von BofA Merrill Lynch Research bei ihrer Kaufempfehlung für die Aktie der Hannover Rück. (Analyse vom 19.03.12)
(19.03.2012/ac/a/d)
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19.03.12 19:16:08
Beitrag Nr. 1.554 ()
Heute Allzeithoch.
1 Antwort
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19.03.12 23:07:52
Beitrag Nr. 1.555 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.925.058 von Ulf-Imat am 19.03.12 19:16:08Ne, das war 1998 zu 43,80€ ;)
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20.03.12 19:54:38
Beitrag Nr. 1.556 ()
Schade, da war ich einen Tag zu früh. Um ehrlich zu sein, ich hatte mir nur einen 10-Jahres-Chart angesehen. Wenn ich mir ansehe, wie hoch die Münchener Rück mal stand, dann ist man in Hannover wohl gut aufgehoben.
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02.04.12 12:50:23
Beitrag Nr. 1.557 ()
Aus technischen Gründen gelangt Trinkaus & Burkhardt zu einer Empfehlung:

Hannover Rück-Aktie: neues Allzeithoch

02.04.12 11:09
HSBC Trinkaus & Burkhardt


Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt raten Anlegern bei der Aktie von Hannover Rück Neuengagements mit einem Stopp versehen.

Eine erfolgversprechende Handelsstrategie laute: "Kaufe Aktien, die gerade auf ein neues Rekordhoch ausbrechen", denn eine solche Weichenstellung sorge für das beste Signal, das die technische Analyse bereithalte. In diese Kategorie falle derzeit das Papier von Hannover Rück. So sei dem Rückversicherungskonzern im zu Ende gehenden Monat nicht nur der Sprung über das Hoch vom Februar 2011 bei 43,49 EUR, sondern auch über das alte Allzeithoch vom März 1998 bei 43,51 EUR gelungen. Damit gehe gleichzeitig eine 14-jährige volatile Seitwärtsphase zu Ende.

Das Risiko eines Fehlausbruchs auf der Oberseite werde dabei durch die jüngst synchron generierten Einstiegssignale seitens der trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon reduziert. Im "uncharted territory" jenseits der alten Rekordstände würden sich aus zwei verschiedenen Fibonacci-Projektionen der Korrektur von Februar bis August 2011 die nächsten Anlaufziele bei 49,19 EUR bzw. 52,70 EUR definieren lassen.

Anleger sollten Neuengagements bei der Hannover Rück-Aktie mit einem Stopp auf Basis der beschriebenen Ausbruchsmarken versehen, wodurch gleichzeitig ein günstiges Chance-Risiko-Profil gesichert wird, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt. (Analyse vom 02.04.2012) (02.04.2012/ac/a/d)
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05.04.12 11:11:10
Beitrag Nr. 1.558 ()
Barclays hat das Kursziel erhöht:

Hannover Rück-Aktie: überraschend hoher Buchwert

04.04.12 16:14
Barclays Capital


London (www.aktiencheck.de) - Andy Broadfield und Olivia Brindle, Analysten von Barclays Capital, stufen die Aktie der Hannover Rück unverändert mit "overweight" ein.

Im Rahmen einer Branchenstudie zum europäischen Versicherungssektor seien die Bewertungsmodelle überarbeitet und an die Entwicklung der Kapitalmärkte seit Jahresanfang angepasst worden.

Das Kursziel für die Hannover Rück-Aktie sei von 50,40 auf 54,44 EUR heraufgesetzt worden. Damit werde einem unerwartet hohen Buchwert in 2011 Rechnung getragen.

Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von Barclays Capital die Aktie der Hannover Rück weiterhin mit dem Votum "overweight". (Analyse vom 04.04.2012) (04.04.2012/ac/a/d)
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17.04.12 17:11:09
Beitrag Nr. 1.559 ()
heute Allzeithoch.

Kurs > 45,75, schön.

Und dann noch die Dividende von 2,10 E.

Habe es offensichtlich doch richtig gemacht, dass ich HR so lange gehalten habe. Jeder Euro Kurssteigerung ist zudem steuerfrei.

Noch lieber wäre mir, HR würde gar keine Dividende ausschütten.
Dann brächte ich außer der kapitalertragsteuer, die von der AG gezahlt wird, auf meinen Gewinnanteil der HR gar keine Steuern zahlen.
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25.04.12 11:20:45
Beitrag Nr. 1.560 ()
Heute wieder ein neues ATH. :)
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04.05.12 09:08:58
Beitrag Nr. 1.561 ()
Gestern ein neues Allzeithoch bei 47,70 €, heute Dividendenabschlag:

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15.06.12 15:44:51
Beitrag Nr. 1.562 ()
Der kritische Analyst :look: von Cheuvreux hat sogar das Kursziel erhöht, auch wenn sich sein Gedankengang schwer nachvollziehen lässt ;):

Hannover Rück-Aktie: Kapitalmanagement rückt in den Fokus

15.06.12 11:54
Cheuvreux


Amsterdam (www.aktiencheck.de) - Frank Kopfinger, Analyst von Cheuvreux, stuft die Aktie der Hannover Rück unverändert mit "underperform" ein.

Im Rahmen einer Studie zum europäischen Rückversicherungssektor werde auf die im bisherigen Jahresverlauf starken Vertragserneuerungen hingewiesen. Die ungenutzten Naturkatastrophenbudgets sollten den Versicherern dabei helfen, das größte Risiko zu überstehen – Wirbelstürme und somit ein Verbleib innerhalb der Jahresbudgets ermöglichen. Nach der Hurrikansaison dürfte sich der Markt zunehmend auf das Kapitalmanagement besinnen. Im kommenden Jahr seien beträchtliche Dividendenausschüttungen möglich.

Die Ausschüttungspolitik der Hannover Rück (Maximum: 40%) verhindere weitere Dividendenerhöhungen. Die Dividendenprognose für 2012 sei leicht auf 2,50 EUR angehoben worden. :confused: . Höhere Dividenden und eine höhere Bewertung angetrieben durch einen stärkeren Market Consistent Embedded Value würden zu einer Erhöhung des Kursziels von 44,00 auf 49,00 EUR führen.

Die Konkurrenten hätten jedoch größere Spielräume beim Kapitalmanagement.

Vor diesem Hintergrund lautet die Einschätzung der Analysten von Cheuvreux für die Hannover Rück-Aktie weiterhin "underperform" :confused:. (Analyse vom 15.06.2012)
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21.06.12 16:53:50
Beitrag Nr. 1.563 ()
Zitat von Wertesucher: Der kritische Analyst :look: von Cheuvreux...

Die Ausschüttungspolitik der Hannover Rück (Maximum: 40%) verhindere weitere Dividendenerhöhungen. Die Dividendenprognose für 2012 sei leicht auf 2,50 EUR angehoben worden. :confused: .
Der meint, daß eine Erhöhung der Ausschüttungsquote über die 40% hinaus nicht zu erwarten ist. Offenbar hat er wie viele Analysten Probleme, sich klar auszudrücken.

Sonst wäre er ja nicht Analyst, sondern hätte einen richtigen Beruf. ;)
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21.06.12 17:41:23
Beitrag Nr. 1.564 ()
Cheuvreux ist eine Tochter von Credite Agricole, deshalb gibt es auf Canal+ sicher ein Format namens "Bauer sucht Analyst".
Es ist ja noch schöner, daß ein kranker Franzose sich über die Dividendenpolitik in Hannover kapriziert.
Wer damit nicht einverstanden ist, der soll einfach die Klappe halten und weiterziehen. Ich kann für mich selbst entscheiden, ob ich mit den 5% p.a. zufrieden bin.
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23.06.12 11:23:59
Beitrag Nr. 1.565 ()
Die Aktien der Hannover Rück und der Münchener Rück zeigen im großen Bild ein ähnliches Verhalten, was beide im Finanzsektor klar hervorhebt:

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/4949179-dax-aktien…

Gruß
Statistikfuchs

http://www.statistikfuchs.de/Daxtrends
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23.06.12 23:27:34
Beitrag Nr. 1.566 ()
Zitat von StatistikFuchs: Die Aktien der Hannover Rück und der Münchener Rück zeigen im großen Bild ein ähnliches Verhalten...


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28.06.12 17:09:58
Beitrag Nr. 1.567 ()
Hannover Rück - Käufer mit Vorteilen

Erfolgreich konnten sich in den letzten Tagen die Käufer in der Hannover Rück Aktie durchsetzen und dabei das Bodenmuster in Form einer inversen Schulter-Kopf-Schulter weiter vorantreiben. Die Nackenlinie wurde bereits nach oben durchbrochen und durch einen kleinen Pullback von oben bestätigt. Wichtig für die Käufer wäre nun, dass die Aktie möglichst nicht mehr unter 44,10 Euro zurückfällt. Dies könnte eine neue Verkaufswelle bis auf 41,22 Euro nach sich ziehen.

Solange die Aktie aber oberhalb von 44,10 Euro gehandelt wird, bestünden weitere Erholungschancen. Ein erstes Ziel wäre dabei bei 47,40 Euro auszumachen, gefolgt von weiteren Gewinnen in Richtung 50,00 Euro.

Kursverlauf vom 11.04.2012 bis 28.06.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)



http://nachrichten.finanztreff.de/news_news.htn?i=113377&pId…
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02.07.12 15:16:02
Beitrag Nr. 1.568 ()
Heute neues ATH mit 47,945 €.
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19.07.12 17:58:19
Beitrag Nr. 1.569 ()
Ich meine, heute ging die HR mit neuem Allzeithoch aus dem Xetra-Handel.
48,69 E.

Wenn all meine Aktien sich so entwickelten wie die HR, wäre es wunderbar.
Ich warte noch druf, dass sich die DBk irgendwann mal ähnlich entwickelt und einen Kurs einnimmt, der nicht niedriger ist als ihr Eigenkapital.
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26.07.12 19:25:06
Beitrag Nr. 1.570 ()
ATH war intraday bei 48,845 €:

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26.07.12 19:25:44
Beitrag Nr. 1.571 ()
Das gibt bald noch ein neues ATH, die Aktie läuft wie geölt.
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06.08.12 20:26:59
Beitrag Nr. 1.572 ()
Heute ein weiteres ATH (intraday) bei 50,11 €.

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10.08.12 13:28:58
Beitrag Nr. 1.573 ()
Börse online schreibt heute:

Hannover Rück Hannover Rück bleibt Prognose schuldig

[11:23, 10.08.12]

Von Herbert Fromme


Der Rückversicherer Hannover Rück konnte im ersten Halbjahr einen ordentlichen Gewinn vorlegen. Das nutzt den Plänen für einen Börsengang der Mutter Talanx, den das Management für die zweite Jahreshälfte nicht ausschließt.

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück hat sein Konzernergebnis im ersten Halbjahr um satte 86 Prozent :look: auf 405 Mio. Euro gesteigert. Vor allem schlug sich die im Vergleich zum Vorjahr niedrige Belastung durch Katastrophen positiv nieder, dazu kommen Kapitalerträge, die mit 710 Mio. Euro um 37 Mio. Euro über den Ergebnissen des Vorjahres liegen. Allerdings spürt auch Hannover Rück-Finanzchef Roland Vogel die Finanzkrise: Für Neuanlagen erzielt die Gesellschaft weniger als drei Prozent.

Einen Ausblick auf das Gesamtjahr wollte Vogel nicht geben. Er deutete aber an, dass die Gesellschaft die 606 Mio. Euro des Vorjahres deutlich übertreffen könnte :look:. Analysten rechnen mit bis zu 750 Mio. Euro. :look: Vogel bestätigte ihnen eine gute Kenntnis des Geschäfts der Hannover Rück. ;)

Dass Vogel sich so bedeckt hält, hat gute Gründe. Der Versicherungskonzern Talanx, der knapp über 50 Prozent an Hannover Rück hält, bereitet sich auf einen Börsengang vor - der Rückversicherer selbst ist schon notiert.

Das Unterfangen der Muttergesellschaft wird seit 15 Jahren angekündigt, hat aber jetzt eine sehr viel konkretere Stufe erreicht. Im März hatte die Talanx-Führung Juni 2012 für einen Börsengang angepeilt, den Zeitpunkt aber wegen der schwachen Entwicklung der Märkte aufgegeben. Talanx könnte in rechtliche Schwierigkeiten kommen, wenn ein Manager in der Phase vor einem möglichen Börsengang Aussagen über die künftige Entwicklung macht.

Vogel hält den Schritt im zweiten Halbjahr für möglich. "Wenn die Talanx im ersten Halbjahr ready to go war, warum sollte sie im zweiten Halbjahr nicht genauso bereit sein?" Im ersten Halbjahr sei es wegen des volatilen und negativen Aktienumfelds nicht dazu gekommen. Aber das könne anders sein, wenn sich die Märkte wieder verfestigen und der Appetit der Investoren wächst. "Ich kann mir keinen Grund vorstellen, warum die Talanx nicht bereit sein sollte, diesen Schritt dann zu gehen", sagte Vogel.

Hannover Rück steigerte die Prämieneinnahmen im ersten Halbjahr um 14 Prozent auf 6,9 Mrd. Euro. Die Großschadenbelastung lag mit 132 Mio. Euro für eigene Rechnung deutlich unter den 625 Mio. Euro des Vorjahres. Mit dem Kapitalanlagenbestand von 30,3 Mrd. Euro - 6,8 Prozent mehr als am Jahresende 2011 - erzielte die Hannover Rück ein Nettoergebnis von 553 Mio. Euro, verglichen mit 512 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2011. Den größten Einzelschaden richtete die Havarie des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia an, die Hannover Rück 95 Mio. Euro kostete. Davon war der größte Teil durch Schutzdeckungen abgedeckt, den der Rückversicherer bei anderen Gesellschaften eingekauft hatte. Netto, also für eigene Rechnung, bleibt ein Costa-Schaden von 37 Mio. Euro.
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10.08.12 18:55:04
Beitrag Nr. 1.574 ()
Hannover Rück atmet kurz durch

Von größeren Katastrophen ist der MDax-Konzern im zweiten Quartal verschont geblieben. Aber die Hannover Rück musste den Wert vieler Finanzprodukte nach unten korrigieren und das drückte den Gewinn. Die Aktie fällt von ihrem Rekordhoch zurück.

http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_629310
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14.09.12 13:22:13
Beitrag Nr. 1.575 ()
51,19 E.

Allzeithoch.

weiter so.

Wie hoch mag der Gewinn in Q3 wohl ausfallen?
Und im Gesamtjahr 2012?

Hängt vom kommenden Wetter ab und von den Erdbeben.
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26.09.12 12:06:35
Beitrag Nr. 1.576 ()
Positive Aussichten auch für den Streubesitz:

Hannover Rück will Mutterkonzern Talanx beglücken

25.09.12 23:20
dpa-AFX


HAMBURG (dpa-AFX) - Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück erwägt, den Börsenkandidaten Talanx mit einer erheblich erhöhten Dividende für 2012 zu stützen. Unternehmenschef Ulrich Wallin sagte der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe), Hannover Rück denke ber eine höhere Ausschüttung für 2012 nach. Der Rückversicherer gehört zu 50,2 Prozent dem Versicherungskonzern Talanx, der zum 2. Oktober seine Erstnotiz an der Börse anstrebt. Wallin sitzt auch im Vorstand von Talanx.

Der warme Regen könnte einen dreistelligen Millionenbetrag ausmachen. Im Jahr 2011 hatte die bereits seit 1994 börsennotierte Hannover Rück nach Steuern 606 Millionen Euro verdient. Davon schüttete das Unternehmen 253 Millionen Euro oder 42 Prozent an die Aktionäre aus an Talanx gingen knapp 127 Millionen Euro.

Analysten erwarten, dass der Gewinn der Hannover Rück 2012 deutlich höher ausfällt. Sollte das Unternehmen dann 60 Prozent oder 70 Prozent statt der bisherigen 42 Prozent ausschütten, kann die Gesamtsumme sich leicht verdoppeln ;)./fn
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12.10.12 12:12:41
Beitrag Nr. 1.577 ()
bin bei 54,04 E ausgesteigen und habe die Hälfte des Erlöses in
Commerzbank umgeschichtet.

Ich hoffe, ich bereue es nicht,
Hannover Rück Gewinne (80 %) waren für mich bislang auch noch steuerfrei.

Aber ich glaube, kurzfristig hat die Commerzbank das größere Steigerungspotenitial.
Hannover Rück kostet schon deutlich mehr als an Eigenkapital vorhanden ist,
bei der Commerzbank kostet die Aktie 1,47 E, aber das Eigenkapital liegt bei über vier Euro.
Wenn Spanien noch unter den Rettungsschirm kriecht, die EZB Staatsanleihen aufkauft, dürfte das Risiko der Commerzbank weiter sinken.
Das war meine Überlegung.
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16.10.12 15:03:27
Beitrag Nr. 1.578 ()
Hannover re steigt und steigt.
Die Commerzbank aber auch.
Bei Hannover re hätte ich den Zugewinn aber
steuerfrei gehabt.
Bin nahe dran, den Verkauf zu bereuen.
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16.10.12 17:30:33
Beitrag Nr. 1.579 ()
Zitat von Ines43: Bin nahe dran, den Verkauf zu bereuen.
Dein Verkauf war ein großer Fehler. Du hast Aktien (mit steuerfreien Kursgewinnen) eines dauerhaft wachsenden, überaus soliden Rückversicherungsunternehmens gegen Aktien (mit steuerpflichtigen Kursgewinnen) einer dauerhaft schrumpfenden überaus unsoliden Bank getauscht. HNR zahlt außerdem Dividende, die CoBa tut das seit Jahren nicht und wird es auch in absehbarer Zeit nicht können. Irgendwann wird HNR in den DAX aufsteigen, die CoBa wird ihn irgendwann verlassen müssen.

Einfach liegenlassen und abwarten wäre das beste gewesen. Aber genau das können die meisten nicht, sie wollen "Action" und zerschießen sich damit ihr Portfolio.

PS zu deiner #1577: Das KBV ist ein Kontraindikator. Meist deutet ein geringes KBV auf ein renditeschwaches Unternehmen hin. Genau sowas ist die CoBa. Gute Unternehmen haben meist ein hohes KBV.
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17.10.12 15:10:23
Beitrag Nr. 1.580 ()
Dividende:
Weil Hannover rück womöglich deutlich hohe Dividende ausschütten wird, habe ich ja verkauft.
Dividende muss ich versteuern.
Würden die Gewinne in Eigenkapital umgebucht müsste ich sie nicht versteuern und könnte dann über steuerfreie Kursgewinne profitieren.

Bei der Ausschüttung von Dividenden wird nur der Staat reicher aber nicht der Aktionär. Dividende bedeutet Umschichtung von Kapital des Aktionärs von einer Stelle auf die andere unter Verlust der abzuführenden Steuern.
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17.10.12 15:36:20
Beitrag Nr. 1.581 ()
Zitat von Ines43: Würden die Gewinne in Eigenkapital umgebucht müsste ich sie nicht versteuern und könnte dann über steuerfreie Kursgewinne profitieren.


hallo Ines,

in welchem Land lebst du denn? In D werden Kursgewinne mit dem gleichen Steuersatz belegt wie Veräußerungsgewinne.
2 Antworten
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17.10.12 16:25:59
Beitrag Nr. 1.582 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.722.462 von pantarhei am 17.10.12 15:36:20Ist es nicht so, dass die Dividenden immer bei ihrer Ausschüttung besteuert werden, während man bei Kursgewinnen wählen kann, wann man sie - auch unter steuerlichen Gesichtspunkten - realisieren möchte?

Außerdem soll es ja auch sehr "treue" Aktionäre geben, die Kursgewinne nicht versteuern müssen. ;)
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19.10.12 13:33:13
Beitrag Nr. 1.583 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.722.462 von pantarhei am 17.10.12 15:36:20
Richtig,
aber wenn Hannover rück künftig ihre Dividende kräftig erhöht, dann fließt mehr Geld aus dem Unternehmen ab als vorher; das heißt, die Wertsteigerung des Unternehmens ist nicht mehr so wie früher gegeben,
das heißt, die Kursgewinne flachen auch ab.
Das aus dem Unternehmen an mich ablfießend Geld muss ich versteuern.

Ich wäre vielleicht bei Hannover rück geblieben, wenn sie die Dividende gekürzt hätten und dafür den Wert des Unternehmens und damit den Kurs gesteigert hätten, denn Kursgewinne musste ich nicht versteuern.

Höhere Dividende mindert den Wert der steuerfreuen Kursgewinne, denn die Kursgewinne werden kleiner.
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24.10.12 11:35:16
Beitrag Nr. 1.584 ()
Eine positive Einschätzung hat Credit Suisse vorgenommen:

Hannover Rück-Aktie: Konsensprognosen haben Spielraum nach oben

23.10.12 16:58
Credit Suisse


Zürich (www.aktiencheck.de) - Adam McInally, Analyst der Credit Suisse, stuft die Aktie der Hannover Rück von "neutral" auf "outperform" hoch.

Im Rahmen einer Studie zum europäischen Sektor der Rückversicherer werde die Ansicht geäußert, dass die Konsensprognosen für Hannover Rück vermutlich zu vorsichtig seien.

Insofern könnte bei den Marktschätzungen noch Spielraum nach oben bestehen. Entsprechende Aufwärtsrevisionen dürften dem Aktienkurs zugute kommen. Das Kursziel werde von 49,00 auf 65,00 EUR :look: heraufgesetzt.

Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten der Credit Suisse die Hannover Rück-Aktie nunmehr mit dem Votum "outperform". (Analyse vom 23.10.2012) (23.10.2012/ac/a/d)
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31.10.12 12:52:38
Beitrag Nr. 1.585 ()
Hannover Re schein vom Sturm in NEW York offenbar nicht im geringsten betroffen.
Bereue ich, dass ich ausgesteigen bin?
Bislang eher nicht.
Umschichtung in COBA brachte mir mehr.
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02.11.12 10:42:45
Beitrag Nr. 1.586 ()
Klar sind die davon betroffen, die Frage ist nur, wie stark. Der Wallin (CEO der Hannover Rück) hat m. W. vor längerer Zeit gesagt, daß selbst so ein Sturm wie Katrina (New Orleans 2005) sie heute nicht mehr annähernd so viel kosten würde wie damals. Deshalb wird Sandy keine große Belastung sein.
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06.11.12 10:37:32
Beitrag Nr. 1.587 ()
Neues ATH, Aktie jetzt über 57 €, knapp 7% im plus! :D
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06.11.12 10:39:05
Beitrag Nr. 1.588 ()
Hannover Rück rechnet mit hohem Gewinnsprung

Für die Hannover Rück läuft es rund. Der Rückversicherer hat sich nach einem sehr starken dritten Quartal eine Prognose entlocken lassen und rechnet für das Gesamtjahr mit einem Gewinnsprung von gut 30 Prozent. Bislang mussten sich die Hannoveraner wegen der immer wieder verschobenen Börsenpläne des Mutterkonzern Talanx zurücknehmen. Analysten hatten mit einer niedrigeren Prognose gerechnet.

Deutschlands zweitgrößter Rückversicherer steigerte im Quartal das Nettoergebnis um mehr als 50 Prozent und überstieg hiermit deutlich die Markterwartungen. Getragen wurde das sehr gute Ergebnis von einem besser als erwarteten Kapitalanlagergebnis und den Einnahmen aus Preissteigerungen. Aber auch der Wegfall negativer Effekte, wie etwa nicht realisierte Gewinne aus speziellen Verträgen, wirkte sich positiv aus. Nicht zuletzt gab es im dritten Jahresviertel nur wenige Großschäden.

Der Ausblick für die kommenden Monate kann sich sehen lassen. Auch für das vierte Quartal werden die Ansprüche aus Großschäden wohl überschaubar bleiben. Der Wirbelsturm Sandy wird nach Einschätzung von Analysten die Rückversicherer weniger stark belasten als ursprünglich erwartet. Nach Aussage der Hannover Rück ist es allerdings noch zu früh, dafür eine konkrete Prognose zu geben.

Die Hannover Rück gibt mit ihren Zahlen als erste der weltweit drei großen deutschen Rückversicherer die Richtung vor. Am Mittwoch folgt die Nummer eins der Branche, Munich Re, und am Donnerstag die Nummer zwei, Swiss Re. Die starken Zahlen der Hannoveraner zeigen, wie gut sich die Rückversicherer trotz Katastrophen und niedriger Zinsen schlagen. Die Branche ist ihrem vorsichtigen Ruf gerecht geworden und bewegt sich mit Hilfe risikoaverser Anlagen und inflationsgeschützter Investments sicher durch die Krise in Europa.

Die Anleger wird es freuen. Vorstandschef Ulrich Wallin kündigte eine Ausschüttung von 35 Prozent bis 40 Prozent des Netttogewinns an. Damit fällt die Dividende wie erwartet hoch aus.

http://nachrichten.finanztreff.de/news_news.htn?i=113377&pId…
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06.11.12 10:44:46
Beitrag Nr. 1.589 ()
Zwischenbericht 3/2012: Hannover Rück wächst kräftig und verdoppelt operatives Ergebnis (EBIT) zum 30. September 2012

- Bruttoprämie: + 13,6 %
- Netto-Großschadenbelastung: 193,0 Mio. EUR (Vj. 743,2 Mio. EUR)
- Kombinierte Schaden-/Kostenquote in der Schaden-Rückversicherung: 96,5 % (105,0 %)
- Kapitalanlageergebnis: 1.208,8 Mio. EUR (950,8 Mio. EUR)
- Operatives Ergebnis (EBIT): 1.016,8 Mio. EUR (490,8 Mio. EUR)
- Konzernergebnis: 670,8 Mio. EUR (381,7 Mio. EUR)
- Ergebnis je Aktie: 5,56 EUR (3,16 EUR)
- Buchwert je Aktie: 49,12 EUR (41,22 EUR)
- Prognose für das Konzernergebnis 2012: mehr als 800 Mio. EUR

Hannover, 6. November 2012:

Die Hannover Rück hat zum 30. September 2012 ein starkes Prämienwachstum und ein außerordentlich gutes Konzernergebnis vorgelegt. „Die finanzielle Stärke der Hannover Rück ist in den ersten neun Monaten des Jahres 2012 weiter deutlich gestiegen. Aufgrund eines sehr guten Kapitalanlageergebnisses und eines günstigen Schadenverlaufs konnten wir den Buchwert je Aktie um nahezu 20 % auf nunmehr 49,12 EUR steigern”, betonte der Vorstandsvorsitzende Ulrich Wallin. Das sehr gute Ergebnis der ersten drei Quartale wurde in Höhe von 57,2 Mio. EUR durch unrealisierte Gewinne aus der Bewertung der Inflation Swaps und ModCo-Derivate unterstützt. Jedoch bleibt das Ergebnis auch sehr erfreulich, wenn diese unrealisierten Gewinne herausgerechnet werden. Angesichts eines ausgezeichneten Kapitalanlageergebnisses und eines deutlich verbesserten versicherungstechnischen Ergebnisses, vor allem in der Schaden-Rückversicherung, erzielte das Unternehmen ein Konzernergebnis in Höhe von 670,8 Mio. EUR.

Weiteres kräftiges organisches Wachstum

Die gebuchte Bruttoprämie erhöhte sich zum 30. September 2012 um 13,6 % auf 10,3 Mrd. EUR (9,1 Mrd. EUR); hierzu haben sowohl die Schaden- als auch die Personen-Rückversicherung beigetragen. Bei konstanten Währungskursen hätte das Wachstum 8,6 % betragen. Der Selbstbehalt blieb mit 89,7 % (90,7 %) nahezu unverändert. Die Nettoprämie stieg um 13,7 % auf 9,0 Mrd. EUR (7,9 Mrd. EUR). Währungskursbereinigt hätte das Wachstum bei 8,7 % gelegen.

Sehr gutes Neunmonatsergebnis

Angesichts der erfreulichen Entwicklung beider Geschäftsfelder und der Kapitalanlagen verdoppelte sich das operative Ergebnis (EBIT) auf 1.016,8 Mio. EUR (490,8 Mio. EUR). Der Konzernüberschuss erhöhte sich signifikant auf 670,8 Mio. EUR (381,7 Mio. EUR). Der Gewinn je Aktie betrug 5,56 EUR (3,16 EUR).

Erfreuliche Geschäftsentwicklung in der Schaden-Rückversicherung

Mit der Situation auf den internationalen Rückversicherungsmärkten ist die Hannover Rück zufrieden. Bei den Vertragserneuerungen zum 1. Juli in Nordamerika, Australien und Neuseeland konnte das Unternehmen erfreuliche Ergebnisse erzielen. Neben der positiven Entwicklung in den globalen Sach-(Katastrophen-)Sparten zeigten sich nun auch in den USA erste positive Zeichen für ein insgesamt verbessertes Umfeld einiger Haftpflichtsparten, wie z.B. das Arbeiter-Unfallgeschäft oder einige Bereiche in der Berufshaftpflicht.

Die Bruttoprämie für die Schaden-Rückversicherung erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 13,0 % auf 5,9 Mrd. EUR (5,2 Mrd. EUR). Bei konstanten Währungskursen, insbesondere gegenüber dem US-Dollar, hätte der Anstieg 8,6 % betragen. Der Selbstbehalt blieb mit 89,9 % (90,3 %) nahezu konstant. Die verdiente Nettoprämie stieg um 14,3 % auf 5,0 Mrd. EUR (4,4 Mrd. EUR); währungskursbereinigt betrug das Wachstum 10,1 %.

Wie schon im 1. Halbjahr verlief die Großschadenentwicklung auch im 3. Quartal moderat. Die Nettobelastung blieb mit 60,6 Mio. EUR deutlich unterhalb des Erwartungswerts von 178 Mio. EUR. Größter Einzelschaden im 3. Quartal war die Dürrekatastrophe in den USA, die zu immensen landwirtschaftlichen Schäden führte. Die Hannover Rück hat sich in dieser Region im Wesentlichen auf die nach oben begrenzten nicht-proportionalen Rückversicherungsverträge konzentriert, sodass die Nettobelastung mit 49,2 Mio. EUR nach den zurzeit vorliegenden Informationen recht moderat ausfiel. Für die gesamten neun Monate betrug die Netto-Großschadenbelastung 193,0 Mio. EUR; in der Vergleichsperiode lag sie bei 743,2 Mio. EUR.

Die kombinierte Schaden-/Kostenquote zum 30. September 2012 belief sich auf 96,5 % (105,0 %). Das versicherungstechnische Ergebnis schloss erfreulich mit 169,7 Mio. EUR (-229,2 Mio. EUR).

Das operative Ergebnis (EBIT) stieg gegenüber der Vergleichsperiode um mehr als das Doppelte auf 766,4 Mio. EUR (332,9 Mio. EUR). Ausschlaggebend war hierfür der moderate Großschadenverlauf. Der Konzernüberschuss stieg um 78,0 % auf 525,0 Mio. EUR (295,0 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie lag bei 4,35 EUR (2,45 EUR).

Ergebnis der Personen-Rückversicherung erfreulich

Auch das Geschäftsfeld Personen-Rückversicherung ent-wickelte sich gut. Sowohl in den etablierten Versicherungsmärkten, wie den USA, Deutschland oder Großbritannien, als auch in den Schwellenmärkten bieten sich gute Geschäftschancen. Insbesondere in Asien und Lateinamerika sieht die Hannover Rück aufgrund eines steigenden Wohlstands eine höhere Nachfrage nach Lebensversicherungen und Altersvorsorgelösungen.

Die Bruttoprämieneinnahmen beliefen sich zum 30. September 2012 auf 4,4 Mrd. EUR (3,8 Mrd. EUR); dies entspricht einem Zuwachs von 14,5 %. Währungskursbereinigt hätte das Wachstum 8,6 % betragen. Die verdiente Nettoprämie erhöhte sich um 13,0 % auf 3,9 Mrd. EUR (3,5 Mrd. EUR). Bei konstanten Währungskursen wäre die Nettoprämie um 7,0 % gestiegen.

Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um 68,0 % auf 232,9 Mio. EUR (138,6 Mio. EUR). Anders als noch im 2. Quartal entwickelten sich zum 30. September 2012 die sogenannten ModCo-Derivate mit 45,8 Mio. EUR positiv; hierbei handelt es sich um unrealisierte Gewinne. ModCo-Derivate hat die Hannover Rück gemäß IFRS-Rechnungslegung in Bezug auf das Kreditrisiko einiger Depots zu bilden, die US-amerikanische Lebensversicherungskunden für sie halten.

Die Personen-Rückversicherung trug mit 188,3 Mio. EUR (113,1 Mio. EUR) zum Konzernergebnis bei. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber der Vergleichsperiode von 66,5 %. Das Ergebnis je Aktie betrug 1,56 EUR (0,94 EUR).

Ausgezeichnetes Kapitalanlageergebnis

Trotz der schwierigen Situation an den internationalen Märkten ist die Hannover Rück mit der Entwicklung ihrer Kapitalanlagen sehr zufrieden. Die selbstverwalteten Kapitalanlagen erhöhten sich gegenüber dem 31. Dezember 2011 um 10,0 % auf 31,2 Mrd. EUR (28,3 Mrd. EUR). Das Nettoergebnis aus selbstverwalteten Anlagen stieg zum 30. September 2012 gegenüber der Vergleichsperiode trotz des niedrigen Zinsniveaus um 15,4 % auf 822,0 Mio. EUR (712,0 Mio. EUR). Dies ist hauptsächlich auf den gestiegenen Kapitalanlagebestand und den deutlichen Aufbau der Unternehmensanleihen in den vergangenen zwei Jahren zurückzuführen. Für die selbst-verwalteten Kapitalanlagen ergibt sich eine Durchschnittsrendite von 4,3 % (3,6 %); die damit über der für das Gesamtjahr angestrebten Kapitalanlagerendite von 3,5 % liegt.

Die unrealisierten Gewinne der erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Bestände, die hauptsächlich durch die Wertentwicklung der Inflation Swaps und der ModCo-Derivate beeinflusst werden, haben das Kapitalanlageergebnis zum 30. September 2012 positiv beeinflusst. Aus der Wertentwicklung der sogenannten ModCo-Derivate ergaben sich unrealisierte Gewinne in Höhe von 45,8 Mio. EUR, aus den Inflation Swaps resultierten 11,4 Mio. EUR. Insgesamt beliefen sich die unrealisierten Gewinne auf 61,0 Mio. EUR.

Hauptsächlich dank der erneut gestiegenen ordentlichen Erträge, aber auch aufgrund realisierter und unrealisierter Gewinne lag das Kapitalanlageergebnis (inklusive Depotzinserträge) mit 1.208,8 Mio. EUR (950,8 Mio. EUR) deutlich über dem Wert des Vorjahresniveaus.

Eigenkapitalbasis weiter gestärkt

Das auf die Aktionäre der Hannover Rück entfallende Eigenkapital hat sich weiter positiv entwickelt; es wuchs gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2011 um 19,2 % auf nunmehr 5,9 Mrd. EUR (5,0 Mrd. EUR). Der Buchwert je Aktie entwickelte sich mit 49,12 EUR (41,22 EUR) entsprechend erfreulich. Die annualisierte Eigenkapitalrendite betrug 16,4 % (11,1 %).

Prognose 2012

Angesichts der Marktchancen auf den internationalen Rückversicherungsmärkten und ihrer sehr guten Positionierung erwartet die Hannover Rück, für das Geschäftsjahr 2012 ein sehr gutes Ergebnis. Das Unternehmen hat seine Wachstumsprognose von bislang 5 % bis 7 % auf 8 % bis 9 % angehoben.

In der Schaden-Rückversicherung sind die Marktbedingungen unverändert gut. Während der unterjährigen Vertragserneuerungen konnten überwiegend risikoadäquate Raten erzielt werden. Die Nachfrage nach Rückversicherungsschutz sollte angesichts der steigenden Wertekonzentration in den Ballungszentren sowie durch die Einführung risikobasierter Solvenzsysteme unverändert hoch bleiben. Die positiven Faktoren, die schon die bisherigen Vertragserneuerungsrunden bestimmt haben, dürften auch die Preisfindungen zum 1. Januar 2013 beeinflussen und eine Aufweichung der Märkte verhindern. Diese Tendenz bestätigten nicht nur die Branchentreffen in Monte Carlo, Baden-Baden und den USA, sondern auch die jüngste Erneuerungsrunde in Nordamerika. Für die Schaden-Rückversicherung hebt die Hannover Rück ihre Wachstumsprognose – bei unveränderten Währungskursen – von vormals 5 % bis 7 % auf nunmehr 8 % bis 9 % an.

Für die internationale Personen-Rückversicherung erwartet das Unternehmen, dass sich die dynamische Entwicklung der weltweiten Märkte unter den derzeitigen Bedingungen fortsetzt. Für das laufende Jahr geht die Hannover Rück in der Personen-Rückversicherung von einem organischen Wachstum der Bruttoprämie zwischen 8 % und 9 % aus, bislang hatte das Unternehmen 5 % bis 7 % prognostiziert.

Bei den Kapitalanlagen sollte der zu erwartende positive Cashflow – stabile Währungskurse unterstellt – zu einem weiteren Anstieg der Kapitalanlagebestände führen. Bei den festverzinslichen Wertpapieren legt die Hannover Rück weiterhin Wert auf eine hohe Qualität und Diversifikation ihres Portefeuilles. Für das Geschäftsjahr 2012 strebt das Unternehmen eine Kapitalanlagerendite von größer als 3,5 % an.

„Mit dem von uns vorgelegten Konzernergebnis zum 30. September haben wir eine gute Ausgangsposition für ein sehr erfreuliches Ergebnis für das Gesamtjahr 2012”, erklärte Wallin. „Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass ein Konzernergebnis von mehr als 800 Mio. EUR realistisch ist.” Voraussetzung hierfür ist, dass die Großschadenbelastung den Schadenerwartungswert von 560 Mio. EUR nicht wesentlich überschreitet und es zu keinen einschneidend negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass zurzeit noch keine seriösen Aussagen zu den Belastungen aus dem möglichen Großschaden Sturm „Sandy” gemacht werden können.

Ausblick 2013

Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Hannover Rück davon aus, für das Geschäftsjahr 2013 eine Steigerung des Bruttoprämienvolumens – auf Basis konstanter Währungskurse – von rund 5 % erreichen zu können. Als Kapitalanlagerendite strebt das Unternehmen einen Wert von 3,4 % an. Unter der Prämisse, dass die Großschadenbelastung nicht wesentlich den Erwartungswert in der Schaden-Rückversicherung in der Größenordnung von 600 Mio. EUR übersteigt und es zu keinen negativen Entwicklungen auf den Kapitalmärkten kommt, geht die Hannover Rück für das Geschäftsjahr 2013 von einem Netto-Konzerngewinn von rund 800 Mio. EUR aus.

http://www.hannover-rueck.de/media/press/pm121106/index.html
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06.11.12 14:35:47
Beitrag Nr. 1.590 ()
Gute Zahlen.
Wann steigt Hannover Rück in den Dax auf?
Mit 6,7 Miliarden BK
sollte das doch bald mnöglich sein.
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08.11.12 14:51:58
Beitrag Nr. 1.591 ()
Eine Heraufsetzung des Kursziels nimmt Exane BNP Paribas vor:

Hannover Rück-Aktie: Hurrikan Sandy dürfte nicht allzu viel Schaden beim Budget anrichten

08.11.12 11:19
Exane BNP Paribas


Paris (www.aktiencheck.de) - Niccolo Dalla Palma, Thomas Jacquet und François Boissin, Analysten von Exane BNP Paribas, stufen die Aktie der Hannover Rück unverändert mit "outperform" ein.

Die Hannover Rück habe einen starken Bericht zum dritten Quartal vorgelegt. Der Nettogewinn habe die Konsensprognose dank starker Kapitalanlageergebnisse und überdurchschnittlich hoher realisierter Gewinne um 25% übertroffen. Für das vierte Quartal stehe noch ein unverbrauchtes Budget für Großschäden im Volumen von 215 Mio. EUR zur Verfügung. Die Schäden durch den Hurrikan Sandy dürften keinen allzu großen Teil davon beanspruchen.

Die Gewinnplanungen für 2012 und 2013 würden konservativ aussehen und insofern noch etwas Spielraum nach oben lassen.

Im Basisfall werde eine Dividende von 3,50 EUR unterstellt, was einer Ausschüttungsquote von 46% entspreche. Im Zuge einer Anhebung der Ergebnisschätzungen für 2012 bis 2014 um 10% werde das Kursziel von 58,00 auf 61,00 EUR heraufgesetzt.

Die Analysten von Exane BNP Paribas vergeben für die Hannover Rück-Aktie weiterhin das Votum "outperform". (Analyse vom 08.11.2012) (08.11.2012/ac/a/d)
6 Antworten
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14.11.12 19:54:01
Beitrag Nr. 1.592 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.801.931 von Wertesucher am 08.11.12 14:51:58HSBC legt noch eine Schippe drauf :

gestern, 15:56 HSBC
Hannover Rück: Reserven reichen für Hurrikan Sandy

London (www.aktiencheck.de) - Thomas Fossard, Analyst von HSBC, stuft die Aktie der Hannover Rück (ISIN DE0008402215/ WKN 840221) unverändert mit "overweight" ein.

Es werde davon ausgegangen, dass die Hannover Rück auch in Zukunft für positive Überraschungen sorgen könne. Die umfangreichen Reserven könnten die durch den Hurrikan Sandy verursachten Schäden auffangen. Die Planungen für das Gesamtjahr seien nicht gefährdet.

Das Kursziel werde von 58,00 auf 67,00 EUR heraufgesetzt.
Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von HSBC die Hannover Rück-Aktie weiterhin mit dem Votum "overweight". (Analyse vom 13.11.2012) (13.11.2012/ac/a/d)



Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

http://www.onvista.de/analysen/empfehlungen/artikel/13.11.20…
5 Antworten
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27.12.12 12:12:24
Beitrag Nr. 1.593 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.825.069 von ernestof am 14.11.12 19:54:01Hallo!!!!!!!!!!!!!!
Ist dieser thread noch alive????????
4 Antworten
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27.12.12 13:11:16
Beitrag Nr. 1.594 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.961.677 von boersenarzt am 27.12.12 12:12:24"Ist dieser thread noch alive????????"

Die Korrelation zwischen der Zahl der Postings und der Kursperformance ist häufig negativ. Fast tote Threads können somit gut Aktien anzeigen. :)
3 Antworten
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27.12.12 16:28:54
Beitrag Nr. 1.595 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.961.861 von Wertesucher am 27.12.12 13:11:16manchmal....vielleicht, weil die ultimativen Zocker fehlen???
...ich hoffe trotzdem, dass bei Nekanntwerden der Divi-der Kurs noch satt über die 60 geht---ceteris paribus
2 Antworten
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27.12.12 16:36:49
Beitrag Nr. 1.596 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.962.520 von boersenarzt am 27.12.12 16:28:54Hallo boersenarzt,

die Konstitution ist gut, sodass man fraglos hoffen darf.
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29.12.12 19:29:07
Beitrag Nr. 1.597 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.962.520 von boersenarzt am 27.12.12 16:28:54"...ich hoffe trotzdem, dass bei Bekanntwerden der Divi-der Kurs noch satt über die 60 geht---ceteris paribus"

Zu diesem Thema schreibt Börse Online:

Hannover Rück steigert Dividende deutlich

[10:44, 27.12.12]

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will seinen Aktionären für das laufende Jahr eine deutlich höhere Dividende als im Vorjahr ausschütten. Das Unternehmen habe mehr Eigenkapital, als es derzeit brauche.

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will seine Aktionäre für das laufende Jahr mit einer deutlich steigenden Dividende belohnen. Das Unternehmen habe mehr Eigenkapital, als es derzeit brauche, und wolle es auf diese Weise "vorsichtig zurückführen", sagte Vorstandschef Ulrich Wallin der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview. "Deshalb könnte die nächste Ausschüttung 40 Prozent des Gewinns übersteigen, aber nicht wesentlich", erklärte er. Die Dividende werde deutlich höher ausfallen als die in diesem Jahr ausgeschütteten 2,10 Euro je Aktie. "Und sicher ist auch, dass unser Großaktionär, die Talanx AG, mit einer Dividende von zum Beispiel 2,60 Euro nicht zufrieden wäre." :look:;)

Talanx hatte bei seinem Börsengang im Herbst Anleger auch mit der Aussicht auf eine höhere Ausschüttung der Tochterfirma Hannover Rück gelockt. Der Rückversicherer hatte angedeutet, diesmal bei der Ausschüttung über den Korridor von 35 bis 40 Prozent des Gewinns hinauszugehen. Hannover Rück peilt für 2012 nach früheren Angaben ein Konzernergebnis von mehr als 800 Mio. Euro an.

Der Wirbelsturm "Sandy", der im Herbst über den Nordosten der USA hinweggefegt war, hat die Pläne der Hannover Rück nicht durcheinandergebracht. Sandy sei zwar der größte Einzelschaden in diesem Jahr. "Aber auch er passt noch gut ins Großschadenbudget von insgesamt 560 Mio. Euro für 2012", sagte Wallin.

Die Schäden aus Naturkatastrophen hielten sich 2012 in Grenzen. "Für Hannover Rück ist das Jahr bislang sehr erfreulich verlaufen. Wir verzeichnen ein kräftiges Prämienwachstum und eine verbesserte Profitabilität", sagte der Vorstandschef. Bei den Kapitalanlagen komme Hannover Rück derzeit der Verkauf von Wertpapieren mit höheren Zinsen zugute, deren Kurse gestiegen seien. "Aber auch dieser Effekt wird irgendwann auslaufen", sagte Wallin. Dennoch bekräftigte er die Erwartung eines Gewinns von mindestens 800 Mio. Euro auch für 2013.
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01.01.13 11:58:21
Beitrag Nr. 1.598 ()
Die Aktie der Hannover Rück gehört zu den absoluten Perlen im MDax. Der Aufwärtstrend ist schon lange anhaltend und damit verlässlich. Der Trendverlauf ist wenig volatil und damit einfach zu handeln. Zudem strebt die Aktie von Hoch zu Hoch.



Gruß Statistikfuchs



http://www.statistikfuchs.de/Daxtrends
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07.03.13 11:44:28
Beitrag Nr. 1.599 ()
Mit 62,80 dabei. Gute Zahlen schöne Dividende
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07.03.13 17:29:06
Beitrag Nr. 1.600 ()
Jahresabschluss 2012: Hannover Rück erreicht Rekordergebnis und erhöht Dividende

- Konzernergebnis: 858,3 Mio. EUR (606,0 Mio. EUR)
- Prämienwachstum + 13,9 % (währungsbereinigt + 9,5 %)
- Buchwert je Aktie + 21,8 %
- Eigenkapitalrendite: 15,6 % (12,8 %)
- Kapitalanlageergebnis steigt auf 1,7 Mrd. EUR (1,4 Mrd. EUR)
- Netto-Großschadenbelastung: 477,8 Mio. EUR (980,7 Mio. EUR)
- Kombinierte Schaden-/Kostenquote: 95,8 % (104,3 %)
- Erhöhung Dividendenvorschlag für 2012: 2,60 EUR (2,10 EUR) + 0,40 EUR Bonus je Aktie

Hannover, 7. März 2013:

Die Hannover Rück weist mit 858,3 Mio. EUR das beste Ergebnis in ihrer Unternehmensgeschichte aus. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren insbesondere ein solides Wachstum, ein gutes versicherungstechnisches Ergebnis in der Schaden-Rückversicherung sowie ein außerordentlich erfreuliches Kapitalanlageergebnis. „An diesem Erfolg sollen auch unsere Aktionäre teilhaben. Vorstand und Aufsichtsrat werden daher der Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende von 2,60 EUR und 0,40 EUR Bonus je Aktie zu zahlen”, erklärte der Vorstandsvorsitzende Ulrich Wallin.

Geschäftsjahr 2012

Die gebuchte Bruttoprämie für das Gesamtgeschäft stieg erfreulich um 13,9 % auf 13,8 Mrd. EUR (12,1 Mrd. EUR). Bei konstanten Währungskursen – insbesondere gegenüber dem US-Dollar – hätte der Anstieg 9,5 % betragen. Damit lag das Wachstum sogar über der im Jahresverlauf angehobenen Prognose von 7 % bis 8 %. Der Selbstbehalt reduzierte sich leicht auf 89,8 % (91,2 %). Die verdiente Nettoprämie stieg um 14,2 % auf 12,3 Mrd. EUR (10,8 Mrd. EUR). Bei unveränderten Währungskursen hätte das Wachstum 9,9 % betragen.

Das operative Ergebnis (EBIT) zum 31. Dezember 2012 erhöhte sich deutlich auf 1.406,5 Mio. EUR (841,4 Mio. EUR). Der Konzernüberschuss stieg um 41,6 % auf 858,3 Mio. EUR (606,0 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie legte folglich mit 7,12 EUR (5,02 EUR) kräftig zu.

Schaden-Rückversicherung mit sehr erfreulichem Ergebnisbeitrag

In der Schaden-Rückversicherung stellte sich die Marktsituation günstig dar. „Nicht zuletzt aufgrund der Großschäden des Jahres 2011 konnten wir für die Mehrzahl der Geschäftssegmente Preiserhöhungen durchsetzen. Dies hatte für uns zur Folge, dass das Ratenniveau 2012 deutlich besser gewesen ist als das des Vorjahrs”, sagte Wallin. Wachstumstreiber waren insbesondere die im Jahr 2011 schadenbetroffenen Märkte in Asien und Australien. Darüber hinaus waren erfreuliche Wachstumsraten in Nordamerika und in der globalen fakultativen Rückversicherung zu verzeichnen.

Insgesamt stieg das Brutto-Prämienvolumen in der Schaden-Rückversicherung um 13,1 % bzw. währungskursbereinigt um 9,3 % auf 7,7 Mrd. EUR (6,8 Mrd. EUR), sodass die Wachstumsraten über dem prognostizierten Ziel von 5 % bis 7 % lagen. Der Selbstbehalt ging leicht zurück auf 90,2 % (91,3 %). Die verdiente Nettoprämie erhöhte sich deutlich um 15,0 % auf 6,9 Mrd. EUR (6,0 Mrd. EUR).

Anders als im Vorjahr verlief die Großschadensituation im Berichtsjahr vergleichsweise moderat. Größter Schaden für die internationale Versicherungswirtschaft war mit über 20 Mrd. USD Hurrikan „Sandy”, der an der Ostküste der USA für große Verwüstungen und Todesopfer sorgte. Die Nettobelastung für die Hannover Rück betrug hieraus 257,5 Mio. EUR. Weitere Großschäden ergaben sich unter anderem aus der Havarie des Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia” mit 53,3 Mio. EUR sowie aus der Dürreperiode in den USA mit 43,3 Mio. EUR netto. Insgesamt halbierte sich die Großschadenbelastung für 2012 gegenüber dem Vorjahr auf 477,8 Mio. EUR netto (980,7 Mio. EUR) und blieb innerhalb des kalkulierten Großschadenbudgets von 560 Mio. EUR. Angesichts dessen verbesserte sich die kombinierte Schaden-/Kostenquote auf sehr gute 95,8 % (104,3 %). Das versicherungstechnische Ergebnis stieg von -268,7 Mio. EUR auf 272,2 Mio. EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) für die Schaden-Rückversicherung zum 31. Dezember 2012 erhöhte sich um 82,2 % auf 1.091,9 Mio. EUR (599,3 Mio. EUR); das Konzernergebnis stieg auf 685,9 Mio. EUR (455,6 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie betrug 5,69 EUR (3,78 EUR).

Auf Wachstumskurs in der Personen-Rückversicherung

Auch in der Personen-Rückversicherung ist die Hannover Rück weiter gewachsen. „Wir konnten unser Geschäft überdurchschnittlich in den USA ausbauen und die im Jahr 2009 im Rahmen der ING-Transaktion übernommene Plattform dafür nutzen”, betonte Wallin. „Darüber hinaus verzeichneten wir deutliche Zuwächse in Australien, aber vor allem auch in den Schwellenmärkten China und Lateinamerika.”

So stieg im abgelaufenen Berichtsjahr die Bruttoprämie auf 6,1 Mrd. EUR (5,3 Mrd. EUR). Dies entspricht einem erfreulichen Zuwachs von 14,9 %. Bereinigt um Währungskurseffekte hätte das Wachstum bei 9,8 % gelegen, womit der Zielwert von 5 % bis 7 % übertroffen wurde. Deutlich stieg mit 13,3 % auch die Nettoprämie auf 5,4 Mrd. EUR (4,8 Mrd. EUR) an.

Das operative Ergebnis (EBIT) in der Personen-Rückversicherung erhöhte sich um 33,7 % auf 291,1 Mio. EUR (217,6 Mio. EUR). Zu dieser Ergebnisverbesserung trug auch die erfreuliche Marktwertentwicklung der sogenannten ModCo-Derivate in Höhe von rund 52 Mio. EUR bei. Die EBIT-Rendite verbesserte sich auf 5,4 % (4,5 %). Das Konzernergebnis in der Personen-Rückversicherung stieg um 26,7 % auf 230,9 Mio. EUR (182,3 Mio. EUR) und ist damit stärker als die Bruttoprämieneinnahmen gewachsen. Der Gewinn pro Aktie beträgt 1,91 EUR (1,51 EUR).

Besonders erfreuliches Kapitalanlageergebnis

Trotz des im Berichtsjahr weiter gesunkenen Zinsniveaus übertraf die Kapitalanlagerendite für die selbstverwalteten Kapitalanlagen mit 4,3 % den Zielwert von 3,5 % merklich. Die selbstverwalteten Kapitalanlagen wuchsen im Wesentlichen aufgrund der positiven operativen Mittelzuflüsse auf nunmehr 31,9 Mrd. EUR; dies entspricht einer Erhöhung um 12,5 % gegenüber dem Vorjahresende (28,3 Mrd. EUR). Inklusive der Depotforderungen erhöhte sich das Kapitalanlagevolumen auf 46,6 Mrd. EUR (41,7 Mrd. EUR).

Die ordentlichen Kapitalanlageerträge ohne Depotzinserträge lagen mit 1.088,4 Mio. EUR deutlich über dem Niveau der Vergleichsperiode (966,2 Mio. EUR). Dies ist hauptsächlich auf den gestiegenen Kapitalanlagebestand aufgrund eines nach wie vor sehr positiven Cashflows, aber auch auf den deutlichen planmäßigen Aufbau der Anlageklassen der Unternehmensanleihen und dinglich besicherten Anleihen in den vergangenen zwei Jahren zurückzuführen. Der Saldo aus realisierten Gewinnen und Verlusten lag mit 227,5 Mio. EUR über dem des Vorjahrs (179,6 Mio. EUR). Positiv auf das Kapitalanlage­ergebnis wirkte sich auch der Anstieg der unrealisierten Gewinne aus: Der Saldo aus unrealisierten Gewinnen und Verlusten schloss mit 89,3 Mio. EUR positiv, im Vorjahr standen noch Verluste in Höhe von 38,8 Mio. EUR gegenüber. Dies ist im Wesentlichen auf die Marktwertentwicklung der erwähnten ModCo-Derivate sowie der Wertentwicklung der Inflation Swaps zurückzuführen, die die Hannover Rück zur teilweisen Absicherung ihrer versicherungstechnischen Schadenreserven abgeschlossen hat. Abschreibungen waren lediglich in Höhe von 21,7 Mio. EUR (31,0 Mio. EUR) vorzunehmen. Das Ergebnis aus selbstverwalteten Kapitalanlagen stieg um 24,4 % auf 1,3 Mrd. EUR (1,0 Mrd. EUR). Inklusive gestiegener Depotzinserträge übertraf das Netto-Kapitalanlageergebnis mit 1.655,7 Mio. EUR (1.384,0 Mio. EUR) noch einmal die Bestmarke aus dem Vorjahr.

Eigenkapital steigt kräftig an

Das auf die Aktionäre der Hannover Rück entfallende Eigenkapital hat sich weiter positiv entwickelt; es wuchs gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2011 um 21,8 % auf 6,1 Mrd. EUR (5,0 Mrd. EUR). Das gesamte haftende Kapital (einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter und Hybridkapital) stieg um 22,3 % auf 9,0 Mrd. EUR (7,3 Mrd. EUR). Der Buchwert je Aktie entwickelte sich mit 50,22 EUR (41,22 EUR) entsprechend erfreulich. Die Eigenkapitalrendite beträgt 15,6 %, nach 12,8 % im Vorjahr.

Ausblick für 2013

Die Hannover Rück ist für das laufende Geschäftsjahr optimistisch. Die Vertragserneuerungsrunde zum 1. Januar 2013 in der Schaden-Rückversicherung verlief für die Gesellschaft trotz zunehmenden Wettbewerbs zufriedenstellend. „Dank unserer vergleichsweise niedrigen Kostenquote sowie unserer langjährigen guten Geschäftsbeziehungen sind wir für die gegenwärtige Wettbewerbssituation gut gerüstet. Dabei ist es entscheidend, sich diszipliniert auf die Zeichnung von Geschäft zu konzentrieren, das unseren Margenanforderungen unter Berücksichtigung des sinkenden Zinsniveaus entspricht”, sagte Wallin.

Die Hannover Rück geht – wie bereits angekündigt – davon aus, für das Geschäftsjahr 2013 eine Steigerung des Bruttoprämien­volumens – auf Basis konstanter Währungskurse – von rund 5 % erreichen zu können. Für die Schaden-Rückversicherung liegt das Prämienwachstum bei 3 % bis 5 %, in der Personen-Rückversicherung bei 5 % bis 7 %. Als Kapitalanlagerendite strebt das Unternehmen einen Wert von 3,4 % an.

Unter der Prämisse, dass die Großschadenbelastung nicht wesentlich den Erwartungswert von 625 Mio. EUR übersteigt und es zu keinen unerwartet negativen Entwicklungen auf den Kapitalmärkten kommt, geht die Hannover Rück für das Geschäftsjahr 2013 unverändert von einem Netto-Konzerngewinn in der Größenordnung von 800 Mio. EUR aus.

Als Ausschüttungsquote für die Dividende des laufenden Geschäftsjahrs strebt die Hannover Rück 35 % bis 40 % ihres IFRS-Konzern-Nachsteuerergebnisses an.
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07.05.13 08:45:00
Beitrag Nr. 1.601 ()
Gut so:
Hannover Rück übertrifft im ersten Quartal mit Bruttoprämien von €3,8 Mrd (VJ: €3,5 Mrd) die Analystenschätzungen von €3,675 Mrd. EBIT mit €352,5 Mio (VJ: €393,2 Mio) und Nettogewinn mit €221,4 Mio (VJ: €261,3 Mio) im Rahmen der Erwartungen von €356,2 Mio bzw €220,8 Mio.

Hannover Rück sieht Bruttoprämienwachstum 2013 weiter bei 5% und erwartet nach wie vor einen Nettogewinn von rund €800 Mio. Die Ausschüttungsquote soll bei 35-40% liegen

Hannover Rück sieht ausreichendes Wachstumspotenzial um die Jahresziele zu erreichen
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03.06.13 07:29:57
Beitrag Nr. 1.602 ()
Jetzt haben wir Hochwasser und Stürme in USA, die
teuer werden können.
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03.06.13 12:09:04
Beitrag Nr. 1.603 ()
Die Gelegenheit würde ich eher zum Nachkaufen nutzen. In hochwassergefährdeten Gebieten sind Gebäude regelmäßig nicht versicherbar, oder zu solchen Konditionen, dass es sich für den Versicherungsnehmer kaum lohnt.
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07.08.13 08:05:16
Beitrag Nr. 1.604 ()
Hannover Rück erwartet 2013 unverändert einen Nettogewinn von rund €800 Mio und ein Bruttoprämienwachstum von 5%. Die Ausschüttungsquote soll bei 35-40% liegen, die Kapitalanlagerendite bei 3,4%
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16.08.13 22:00:42
Beitrag Nr. 1.605 ()
Ist es lohnender in die Mutter Talanx zu investieren oder bei Hannover Rück zu bleiben?
Auf diesem Niveau zu ca. P/B 1 sind bei Hannover Rück 10% ROE langfristig drin.
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04.09.13 14:47:18
Beitrag Nr. 1.606 ()
Tropenstürme und Hurrikane bleiben bislang aus.
Das ist gut für Hannover Rücks Kasse.

Hoffentlich bleibt das so.
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11.09.13 10:06:42
Beitrag Nr. 1.607 ()
Kein Hurrican in Sicht.
Das dürfte dem Kurs der
HR-Aktie weiterhin gut tun.

Bin zu 53,05 rein.
Weiter so.
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10.10.13 12:51:01
Beitrag Nr. 1.608 ()
War zwischendurch wieder draußen bin jetzt aber zu 53,10 wieder drin und bleibe länger.
Die Hurrican Zeit ist bald vorbei.
Monsterstürme nicht in Sicht.

Die Aussichten auf Rekord-Gewinn bei Hannover Rück sind nicht schlecht.

Hoffen wir, dass die Schadens-Bilanz in den nächsten knapp drei Monaten nicht noch durch Erdbeben, schwere Winterstürme, Schiffskatastophen etc. stark beeinträchtigt wird, dann kann der Kurs wieder locker über 60 E laufen und die Dividende ist auch gut.
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10.10.13 22:10:51
Beitrag Nr. 1.609 ()
Das Risiko für Hannover Rück sind schnell steigende Zinsen, welche zu Abschreibungen auf ihre Investitionen in Anleihen nach sich ziehen würden. Combined Ratio ist dann nicht mehr so wichtig im Vergleich dazu. Habe daher nur eine kleine Position.
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11.10.13 14:59:53
Beitrag Nr. 1.610 ()
Die ehemalige Finanzchefin ist ja nicht mehr am Ruder, die auf dem Höhepunkt der der Finanzkrise (Tiefstpunkt der Aktienkurse) alle Aktien verkauft hat.
Zu der Zeit habe ich mir Kredite aufgenommen und habe das Geld in Aktien investiert.

Dass die Zinsen für Anleihen auch mal wieder steigen können und nicht ewig so niedrig bleiben, davon gehe ich auch aus.
Ich nehme an, die klugen Leute von der Hannover Rück haben das im Blick. Wenn sie es im Blick haben und hatten, dann wird es ihnen nicht groß Schaden. Wenn sie bei den niedrigen Zinsen in Langläufer investiert haben, dann darf auch der jetzige Finanzchef nicht Finanzchef bleiben sondern muss wegen Dummheit wie seine Vorgängerin abgelöst werden.
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11.10.13 15:06:29
Beitrag Nr. 1.611 ()
Die Gewinnprognose der Hannover Rück lag im September bei 800 000 000 Euro.
Wenn nichts wirklich Schlimmes mehr passiert in diesem Jahr im Sinne von großem Großschaden, dann wird der Gewinn wohl noch höher liegen.
Hannover Rück macht deshalb rund ein Siebtel meines Depots aus.

Eingestiegen bin ich vor einigen Tagen zum Durchschnittskurs von 53,26 Euro und bin sehr guter Dinge. Natürlich schaue ich ab und zu in die Hurrikan-Vorausschau, was sich im Atlantik so tut.
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11.10.13 15:09:06
Beitrag Nr. 1.612 ()
Abschreibungen auf Anleihen muss HR ja nicht machen.
Wenn die Anleihen nicht gerade aus Griechenland kommen, sind sie ja sicher.
1 Antwort
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11.10.13 16:24:24
Beitrag Nr. 1.613 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.611.755 von Ines43 am 11.10.13 15:09:06Sie müssen nicht sofort mark to market bewerten, wenn sie bis zum Ende halten. Das ist dann im comprehensive income. Absichern können sie sich dagegen wegen der Kosten nicht, sondern müssen damit leben. Dafür haben sie auch keine Risiken bezüglich der Aktienmärkte. Bin schon seit unter 30€ investiert. Mein Kursziel liegt höher als der Buchwert. An ihrer Stelle hätte ich etwas mehr in Aktien und Immobilien etc. investiert. Doch wenn sie das nicht gut können, ist es auch OK nur in Anleihen zu investieren. Ich mag die Firme wegen des konservativen Schreibens der Risiken auch auf Kosten des Prämienvolumens.
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11.10.13 17:18:23
Beitrag Nr. 1.614 ()
Bin vor ein sechs oder sieben Jahren zu 29 E eingestiegen, habe dann im letzten Jahr dummerweise schon für 54 E verkauft.
War damit auch noch die Steuerfreiheit los.
Wenn ich doch wenigstens bis zum Peak oberhalb 60 E gewartet hätte.

Jetzt bin ich wieder drin und glaube fest daran,dass, wenn nichts Schlimmes passiert, HR innerhalb eines halben Jahres wieder deutlich oberhalb 60 E zu finden sein wird.
1 Antwort
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12.10.13 14:27:33
Beitrag Nr. 1.615 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.613.003 von Ines43 am 11.10.13 17:18:23@Ines: So kurzfristig kann man es natürlich nie sagen. Hier kann das Wetter sehr leicht die langfristige, fundamentale Entwicklung der Firma überdecken.

Ich habe nicht vor meine Hannover Rück Aktien im Altbestand jemals zu verkaufen. Es sei denn sie sollte mal krass überbewertet sein. Im Vergleich zu Versicherungen aus den USA oder Bermuda finde ich sie aber im Prinzip immer zu billig. Mich wundert auch wie unbekannt sie bei amerikanischen Anlegern zu sein scheint. Ansonsten müsste sich das value cap hier mal schließen. Die "German Angst" kann man als Versicherung aus Deutschland den Anlegern beim Zeichnen von Risiken auch gleich noch als Vorteil verkaufen :laugh:
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17.10.13 12:00:50
Beitrag Nr. 1.616 ()
Hannover Rück belastet Hagelsturm nur gering

17.10.2013, 11:42 Uhr

Versicherer Hannover Rück wird die Folgen des Unwetters im Juli ohne größeren Schaden überstehen. Der versicherte Schaden beträgt zwar mehrere Milliarden. Das Unternehmen kosten die Hagelfälle nur 64 Millionen Euro.
Handelsblatt heute

Das sollte dem Kurs Auftrieb geben.
Der Gewinn von 7.00 E/Aktie sollte signifikant übertroffen werden, sollten schwere Wirbelstürme im Süden der USA weiter ausbleiben und andere Großschäden.
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18.10.13 12:18:40
Beitrag Nr. 1.617 ()
Habe gestern noch meine Hannover Rück Aktien aufgestockt.
Heute traue ich meinen Augen nicht.
Die Aktie explodiert ja formlich.
Haben die Profis gestern den Markt verpennt?
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21.10.13 20:44:55
Beitrag Nr. 1.618 ()
Hurricane Season Dates

Hurricane season in the Atlantic begins June 1st and ends November 30th<

Und im Atlantik weit und breit kein Hurrikan zu sehen.
Bis Ende November kommt auch keiner mehr, wette ich.
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28.10.13 14:24:28
Beitrag Nr. 1.619 ()
Hier ein Artikel über CAT Bonds: http://grumpyoldaccountants.com/blog/2013/10/27/are-cat-bond…

Die Risiken lassen sich als Aktionär mit den vorhandenen Daten nicht bewerten. Wir müssen auf das Management vertrauen.

Ein weiterer Vorteil von Hannover Rück http://www.hannover-rueck.de/ir/anleihen/katastroph/index.ht…, da sie keine Katastrophen Bonds ausstehend haben.

Solche Dinge werden von Sellside-Analysten einfach ignoriert :laugh:
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31.10.13 14:45:38
Beitrag Nr. 1.620 ()
Der Orkan in Norddeutschland vom Montag kostet die Versichrungsbranche bis zu 300 Millionen Euro, wird gemeldet.

Den Rückversicherer HR kostet der Sturm demnach wohl nicht mehr als ein paar zehn Millionen Euro,
auf jeden Fall unter 50 Millionen Euro, so meine Schätzung. Der Orkan ist damit kein Ereignis, dass den Kurs negativ beeinflussen müsste,
da solch realtiv kleine Schäden in der Gewinnplanung von HR mehr als berücksichtigt sind.
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06.11.13 11:35:40
Beitrag Nr. 1.621 ()
Hannover rück: Im Moment mein bestes Perd im Stall.
Ich kann doch nicht immer daneben liegen.
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07.01.14 16:47:52
Beitrag Nr. 1.622 ()
Bin wieder drin in HRE.
Grund, die 625 Millionen E Rücklagen für Großschäden wurden nicht aufgebraucht, die Schäden lagen deutlich darunter, so Wallin.
Damit könnte der Gewinn höher ausfallen als angenommen.
Das publizierte KGV liegt unter 9.0.

Die Dividende könnte eventuell sogar bei 3.00 E liegen, wahrscheinlicher ist aber 2,80, obewohl 2,60 auch noch nicht ganz vom Tisch ist.
Berenberg hat 68 E als Kursziel ausgerufen.
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08.01.14 08:44:39
Beitrag Nr. 1.623 ()
Und damit erhält auch die Talanx ihre Div.
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08.01.14 09:23:17
Beitrag Nr. 1.624 ()
Richtig,
Talanx ist, wenn auch knapp, Mehrheitsaktionär.

Das hat HRE aber nicht daran gehindert, in den letzten Jahren enorm im Kurs zuzulegen.
Ich war bei 29 eingestiegen und bin bei 54 raus,
dann später bei rund 54 wieder rein, dann bei knapp 61 raus,
dann jetzt bei 61,35 wieder rein.

Das Jahr 2013 ist abgeschlossen, HRE-relevante Wirbelstürme blieben aus.
Das Geld für Großschadensfälle wurde nicht ganz ausgegeben.

Demnächst winkt eine satte Dividende.

Es sieht eigentlich ganz gut aus,
der eigentliche Schatten liegt auf dem Geschäftsmodell von HRE,
es lebt vom Unglück anderer, muss aber gleichzeitig auch immer dafür mithaften. Unglück kostet, bringt aber gleichzeitig hohe Prämien,
kein Unglück spart Geld, bringt aber gleichzeitig niedrige Prämien.
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13.01.14 12:53:44
Beitrag Nr. 1.625 ()
...was ist bei HRE los. Trotz guter Daten (geringes KGV, sehr gute Div-Rendite und Kaufempfehlung) dümpelt die Aktie vor sich hin...???
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13.01.14 17:50:15
Beitrag Nr. 1.626 ()
Ich verstehe es auch nicht.
Ich bin bei K+S zu 22,13 raus, bei HRE rein 61,35, Ergebnis, K+S steigt über 23 und HRE fällt auf 60 E.

Dabei ein Supergewinn in 2013 und in 2014 könnte es auch gutwerden.
KGV unter 9,0.

Wo kann man sich beschweren:confused:
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17.01.14 12:22:35
Beitrag Nr. 1.627 ()
Die Beschwerde woauch immer ist wohl unnötig.
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23.01.14 13:08:32
Beitrag Nr. 1.628 ()
Ich verstehe zum Verrecken nicht, warum Hannover Rück fällt.
Super KGV, ansprechende Dividenrendite.
Überwiegend positive Analysten-Kommentare.

Aber die Aktie fällt.

Ist da vielleicht die Leerverkäufer-Bande unterwegs?
Die sollte man sowieso einsperren.
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07.03.14 15:33:09
Beitrag Nr. 1.629 ()
Bin gespannt auf die Dividende für 2013,
2,70 E oder 2,80 E oder gar 3,00 E?

Eigentlich könnten sie auch mal den gesammten Gewinn ausschütten,
knapp 7,00 E.

Was wollen sie mit immer mehr Geld, wenn wegen schlechter Nahcfrage das Prämienvolumen kaum steigt.

Ich könnte das Geld genauso gut anlegen oder gar besser.
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11.03.14 09:30:17
Beitrag Nr. 1.630 ()
Zitat von Ines43: Bin gespannt auf die Dividende für 2013, 2,70 E oder 2,80 E oder gar 3,00 E?
Es gibt 3,00 Euro, wie im letzten Jahr.
1 Antwort
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11.03.14 09:37:56
Beitrag Nr. 1.631 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.603.453 von Hauke-Haien am 11.03.14 09:30:17Ein neuer Rekord: Die Hannover Rück hat trotz Zinstief und Naturkatastrophen so viel Gewinn eingefahren wie nie. Deshalb legt sie auch bei der Dividende was drauf, zumindest optisch. Nur an der 2014er Prognose wird nicht gedreht.

Die Nummer 3 der Rückversicherer kann mit sich zufrieden sein. Die Hannover Rück hat mit einem Gewinn von 896 Millionen Euro im vergangenen Jahr ihre eigenen Erwartungen und auch die des Marktes übertroffen. Der MDax-Konzern hatt nur "mehr als 800 Millionen Euro" angepeilt, Analysten waren von 837 Millionen ausgegangen.

Ein Steuereffekt über 90 Millionen verschönerte die Bilanz. Die Hannoveraner lösten Steuerrückstellungen in entsprechender Höhe auf. Sie verbuchten aber auch ein gutes Ergebnis in der Schaden-Rückversicherung.

3,00 Euro Ausschüttung

Von den hohen Gewinnen sollen auch die Aktionäre profitieren. Nun werden drei Euro je Aktie ausgeschüttet. Das ist mehr als am Markt erwartet worden war. Und es ist zumindest optisch mehr als die Dividende des Vorjahres von 2,60 Euro – allerdings gab es damals einen Bonus von 0,40 Euro, so dass unterm Strich alles beim Alten bleibt.

Großschäden fielen geringer aus als gedacht. Doch gab es überproportional hohe Belastungen durch Naturkatastrophen in Deutschland und Kanada. Hagelschlag "Andreas" war für die Branche wie auch für die Hannover Rück der teuerste Versicherungsfall, er schlug mit 99 Millionen Euro zu. Dazu kamen Überschwemmungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern, die 93 Millionen kosteten. Insgesamt lag die Nettobelastung für den Rückversicherer durch diese und weitere Großschäden bei 578 Millionen Euro. Sie war damit gut ein Fünftel höher als im Vorjahr.

Rendite wird 2014 magerer

Die Kapitalanlagen warfen wegen des Zinstiefs weniger Erträge ab, sie sanken um vier Prozent auf 1,041 Milliarden Euro. Allerdings sprach der Konzern von einer "erfreulichen Entwicklung". Die Rendite erreichte nämlich wie im Vorjahr 3,4 Prozent.

»Aufgrund der weiterhin anhaltenden Niedrigzinsphase und des sich verstärkenden Wettbewerbs insbesondere in der Schaden-Rückversicherung sind die Rahmenbedingungen unverändert herausfordernd. Jedoch haben wir in Bezug auf unsere geringen Kapital- und Verwaltungskosten einen greifbaren Wettbewerbsvorteil, sodass wir auch in einem weicheren Markt beständige Ergebnisse erzielen können.«

2014 dürften die Kapitalanlagen aber nur 3,2 Prozent abwerfen, das Zinstief lässt grüßen. Wie schon im November angekündigt, soll der Gewinn in diesem Jahr bei 850 Millionen Euro liegen – also unter dem gerade präsentierten Rekord bleiben.

An der Börse wurde die Bilanz positiv aufgenommen, zumindest vorbörslich. Die Aktie legt rund ein halbes Prozent zu.

http://boerse.ard.de/aktien/hannover-rueck-zischt-ab100.html
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11.03.14 10:07:15
Beitrag Nr. 1.632 ()
3,00 E Dividende gleich 5 % Dividendenrendite bezogen auf einen Kurs von 60 E/A

Dabei wurden nicht mal die Hälfte des Gewinns ausgeschüttet sondern nur 40 %.

4.45 E gehen ins Eigenkapital über.

Und die Aktie fällt.

Bei welchen Aktien stehen die Fundamentaldaten besser?

Irgendwie bin ich zu dumm, mich in die Mentalität und Gedankenwelt der Investoren hineinzudenken.

Ein Grund könnte sein, dass der Gewinn in diesem Jahr (2014) niedriger ausfallen soll als im letzten.
Aber mit 7,05 E /Aktie ist der Gewinn, wenn er so eintrifft, höher als in diesem, wenn man den Steuereffekt 2013 herausrechnet. Dann kommt man für 2013 auf 6,63 E/A (für den Steuereffekt sind dafur in meiner Rechnung 96 Millionen eingesetzt).
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11.03.14 10:13:23
Beitrag Nr. 1.633 ()
Korrektur:

So sollte es lauten:

Ein Grund könnte sein, dass der Gewinn in diesem Jahr (2014) niedriger ausfallen soll als im letzten.
Aber mit 7,05 E /Aktie für 2014 ist der Gewinn, wenn er so eintrifft, höher als im letzten Jahr, wenn man den Steuereffekt 2013 herausrechnet. Dann kommt man für 2013 auf 6,63 E/A (für den Steuereffekt sind dafur in meiner Rechnung 96 Millionen eingesetzt).
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11.03.14 11:20:55
Beitrag Nr. 1.634 ()
Zitat von Ines43: Dabei wurden nicht mal die Hälfte des Gewinns ausgeschüttet sondern nur 40 %.
Bis zu 40% ist bei denen so üblich. Der Rest geht ins EK. Ein höheres EK ermöglich mehr Versicherungsgeschäft. Wenn du Wachstum haben willst, dann geht das nicht ohne Gewinnthesaurierung.
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11.03.14 11:58:40
Beitrag Nr. 1.635 ()
Zitat von Ines43: Und die Aktie fällt.
Ich glaube, der deutliche Rückgang der Bewertungsreserven im EK hat die Investoren irritiert. Dieser schlägt sich im Rückgang des Buchwertes pro Aktie nieder.
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11.03.14 12:44:40
Beitrag Nr. 1.636 ()
Dieser schlägt sich im Rückgang des Buchwertes pro Aktie nieder.<

Hmm, Rückstellungen sind nicht, so meine ich jedenfalls hoffentlich richtig, Teil des Buchwertes.
Hier hat man Rückstellungen in Gewinn gewandelt, diesen zusätzlichen Gewinn aber nicht ausgeschüttet.
Folglich sind sie nun Teil des Buchwertes und vergrößern diesen.

So sehe ich es und hoffentlich nicht falsch.
Das was, was sich verringert hat, sind Rückstellungen.
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11.03.14 14:03:00
Beitrag Nr. 1.637 ()
Es geht nicht um Rückstellungen, es geht um Bewertungsreserven, die ergebnisneutral im EK erfaßt werden.
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11.03.14 14:03:38
Beitrag Nr. 1.638 ()
Zitat von Ines43: Folglich sind sie nun Teil des Buchwertes und vergrößern diesen. So sehe ich es und hoffentlich nicht falsch.
Der Buchwert ist aber gesunken.
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11.03.14 15:59:56
Beitrag Nr. 1.639 ()
Wo kann man denn das nachlesen,
dass der Buchwert gesunken ist,
bei einem Gewinn von 7,45 E, einer Ausschüttung von
40 Prozent,

wie geht denn das?

Da müssten doch irgendwo Verluste gemacht worden sein, z.B. Abschreibungen,
die in der Gewinn und Verlust-Rechnung nicht auftauchen,
aber sich in einer Abnahme des Buchwertes bemerkbar machen.

Solch eine Buchführung wäre doch Verarschung der Aktionäre.