In Bayern können die Wähler am 21.9. den Rot/Grünen die entsprechende Abfuhr erteilen - 500 Beiträge pro Seite (Seite 6)



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Umgekehrt wird ein Schuh draus: Ohne die Dummheit und Einfältigkeit vieler Bayern könnte dieses Bundesland viel besser da stehen.;)
Connor
Richtig, Bayern könnte noch viel besser darstehen, wenn Bayern nicht durch die miserable rot/grüne Politik in Berlin seit 5 Jahren in erheblichen Umfang gebremst wird.
Diese rot/grüne Dilletantentruppe schädigt insofern alle Bundesländer, so dass diese (mit Ausnahme von Bayern !!!)
keinen verfassungsgemäßen Haushalt mehr aufstellen können!!!
2487

stock, probıer es doch eınfach mal!
Lass dıch ırgendwo ın Bayern mal als Gemeınde- oder Stadtrat aufstellen!
Dann kannst du feststellen, ob wır wırklıch eınen Esel waehlen.
Vıel Glück dabeı.

:D
makaflo
Es gibt halt Leute , die ein paar Jahre in Bayern gelebt
haben und glauben dann , sie könnten über die Bayern ein objektives Urteil abgeben. In Bayern gibt es auch einfältige und dumme Leute , wie es überall solche Leute gibt; dies aber für alle Einwohner Bayerns zu verallgemeinern ist schon eine Unverschämtheit; Nach der Pisa Studie liegt Bayern in Sachen Bildung und Ausbildung
in Deutschland ganz oben; insofern brauchen sich die Bayern gegenüber den anderen Bundesländer nicht zu verstecken !!!
hi stocktr@in
zu deiner #85

@maka,
servus - sag mal, sparst du jetzt bei deinen posts am
i-tüpferl??:D
ansonsten ist auch in bayern im kommunalem bereich die
jeweilige parteizugehörigkeit echt konkrät sekundär, man
wählt zuerst die person und dann gibts selbstverfreilich
noch viele andere gründe;)

ciao
hi laura

du schreibst müll!!! jeder der lange genug in bayern lebt oder da vor längerer geboren ist, weiß wer bayern zu dem gemacht hat was es heute ist. der weiß auch das bayern früher am tropf hing!!

das vermächtnis dieses mannes ist bei stoiber in nicht gerade glücklichen händen.
so wie kohl zur richtigen zeit kanzler war ist halt stoiber zur richtigen zeit ministerpräsident!!!!

gruss
theak
Meinst Du jetzt den Franz Josef Strauß ??? Damit hättest Du nicht ganz unrecht !!!
Niedersachsen hatte nach dem Krieg als landwirtschaftlich
geprägtes Flächenland die gleichen Vorausetzungen wie Bayern; der Unterschied war nur , dass Niedersachsen von den politischen Versagern Schröder, Gabriel regiert und von diesen Herren zum höchst verschuldeten Bundesland heruntergewirtschaftet wurde, während Bayern dank guter Wahlentscheidungen der bayerischen Bürgern von Franz Josef Strauß, Stoiber usw. regiert wurde, die Bayern an die Spitze aller Bundesländer geführt haben.
Das ist der große Unterschied und wird durch knallharte Fakten belegt!!!
mit meinem posting (..85)habe ich natürlich nicht unsere wackeren mitstreiter hier im board angesprochen.

#..96...aber laura, schau doch einmal, welche partei zu zeiten fjs in niedersachsen regiert hat und überhaupt die regierungszeiten der einzelnen parteien in diesem bundesland.

und dann sprechen wir wieder über die urbayern.

ps:bei uns im tal ist es nämlich so, 5 generationen reichen nicht aus, um als einheimischer anerkannt zu werden. selbst nicht bei vermischung mit dem heimischen blut.
man könnte dann sagen, 1/4 bayer...1/8 bayer...1/16 etc. ohne das es hilft.
Ich glaube dieser Thread wird auch noch die nächsten 5 bayerischen Landtagswahlen überleben, weil es ein Treffpunkt der Ewiggestrigen ist. :laugh: :laugh: :laugh:
Gamsbichler
wenn man die Tradition des Gamsbartes zugrunde legt,
magst Du recht haben :laugh:
Ich finde 2500 Postings sind für diesen Thread genug!
Darf ich höflichst für meinen Freiheit für Bayern werben? ;)
aus www.bayernpartei.org

"Deutschland in den Grenzen vom 31.12.1937 ist vollkommen richtig. Das könnte dir sogar die CDU/CSU bestätigen.
Ich habe ein Link herraus gesucht. Du kannst dich selber überzeugen.

http://www.deutscherosten.de/BRACHT.htm
DBRIX
Nachdem jetzt auch noch der Obersozi "Gamsbichler" hier im Thread aufgetaucht ist, wird es nun so langsam Zeit , den
Thread zu schließen!! Schließlich sind die bayerischen Landtagswahlen inzwischen vorbei sind und somit hat sich dieser Thread insofern erledigt. Der nächste Thread mit dem Titel "Wir Bayern können das rot/grüne Chaos in Berlin einfach nicht mehr ertragen, weil wir die Schnauze so was von gestrichen voll haben" , ist bereits in Vorbereitung :rolleyes:
@2502 LauraGerhard

Ich freue mich, daß du meinen dezenten Hinweis aufgenommen hast und erkannt hast, daß der Thread eigentlich nur noch lächerlich ist weil er total überholt ist.
Gamsbichler
Deine dezenten und feinfühligen Hinweise haben mich so was
von berührt:rolleyes:
"Kluge Bayern

Schon Pisa hat gezeigt: In Bayern leben Deutschlands beste Schüler, ihre Zeugnisse mit dem Rautenwappen (Bild oben) sind ein guter Türöffner für den künftigen Berufsweg. ..."

Beginnt da nicht schon eine Diskriminierung der Schüler aus anderen Bundesländern? Oder sollten sich alle Eltern schulpflichtiger Kinder auf den Weg nach Bayern machen, um ihre Kinder bildungsmäßig nicht zu benachteiligen?

(Zitat und # 2506 aus www.bayernkurier.de)
Die Versager-SPD im totalen Sinkflug !!!!!


DRAMATISCHER SYMPATHIEVERLUST

SPD sackt auf 22 Prozent ab

Noch nie wurde eine Bundesregierung im Politbarometer so schlecht beurteilt. Nach den Renten-Beschlüssen sind die Sympathiewerte für die SPD noch einmal scharf gefallen. Die Partei sackte beim ZDF-Politbarometer von 27 Prozent auf 22 Prozent.


AP

Im Tief: Gerhard Schröder


Mainz - Allein bei den über 60-Jährigen verloren die Sozialdemokraten zehn Prozentpunkte. Dagegen verbesserte sich die Union insgesamt um einen Punkt auf jetzt 53 Prozent. Die Grünen verschlechterten sich um einen Punkt auf neun Prozent. Die FDP legte um einen Punkt auf sechs Prozent zu.
Noch nie seit Beginn des Politbarometers 1977 wurde für eine Bundesregierung eine so negative Leistungsbeurteilung auf der +5/-5-Skala gemessen: Rot-Grün erhielt einen Durchschnittswert von -1,7. Doch auf die Nachfrage, ob eine CDU/CSU-Bundesregierung die Sache besser machen würde, antworten nur 28 Prozent mit Ja. Sechs Prozent sind überzeugt, dass sie es schlechter machen würde, und 62 Prozent gehen davon aus, dass das keinen großen Unterschied machen würde
LauraGerhard
ist doch klar, dass die "Sympathiewerte" sinken!
Wären die Unionsparteien an der Regierung, müssten diese ähnliche Reformen durchsetzen, und die Folge wäre die gleiche.

Im übrigen hat eine Umfrage ergeben, dass es keinen Unterschied mehr macht ob Rot/Grün oder Union regieren.

Fakt ist, es muss was geschehen!

Nun, Stoiber macht mal wieder den Anfang: Einschulung in Bayern soll bereits mit 5 Jahren erfolgen. Sehr vernünftig, dieser Ansatz! Hoffentlich kann er sich durchsetzen. Denn je früher die Kinder aus der mütterlichen Kuschelpädagik rauskommen, umso besser für sie. Das Land braucht leistungsorientierte Menschen, und je früher man damit beginnt, umso besser! Im übrigen fangen die Menschlein dann auch früher zu arbeiten an, heißt langfristig gesehen, sie zahlen ein Jahr mehr ein in die Rentenversicherung und in die sonstigen Sozialversicherungen, ganz zu schweigen von den Steuern die dem Staat dadurch zufließen.
5 -jährige jetzt einschulen , ist wieder , eine Sau durchs Dorf treiben:laugh: ! Haben wir momentan nichts wichtigeres ! Es reicht wenn die Kinder mit sechs umerzogen und versaut werden ! Mit diesen Politikern wird das nichts mehr! Die Leute müssen endlich auf die Strassen und demonstrieren , wir sind das Volk und wollen nicht nochmal einen Führer! Servus pathi 1933 , die Zeitmaschine!
StellaLuna
Da muß ich Dir mal ausnahmsweise zustimmen;
Wir haben in Deutschland die längsten Ausbildungszeiten; die Leute studieren bis Ende 20 und gehen mit 57 in Frührente und wollen dann 30 Jahre lang eine hohe Rente kassieren; das dies nicht gutgehen kann, kapiert sogar meine Großmutter !!!
Im nächsten Jahr bekommmmen wir ein höheres Wirtschaftswachstum von 0,5 % dadurch, dass wir im Jahre 2004 4 Arbeitstage mehr haben; was ja zeigt , dass wir insgesamt mehr arbeiten müßten , um unseren Wohlstand zu sichern bzw. zu erhöhen !!!
Dubiose Parteispenden-Offerte

Die Ertappten winden sich

Von Matthias Gebauer

Nach einem Fernsehbericht, der zeigte, wie bereitwillig Politiker von CSU und FDP in Bayern bei der Stückelung einer Großspende helfen wollten, verfahren die Betroffenen nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung: Die Recherche-Methode der Journalisten sei illegal.




Ärgerlich für den CSU-Schatzmeister Adolf Dinglreiter: Bei den Verhandlungen über die Stückelung von Spenden lief die versteckte Kamera


München/Berlin - Adolf Dinglreiter war am Freitag sauer. "So, wie das gestern im Fernsehen dargestellt wurde", schimpfte der CSU-Schatzmeister, "ist die Sache für mich äußerst ärgerlich." Zur Aufklärung der Vorwürfe, er habe zwei als Bauunternehmern getarnten Journalisten vor laufender, aber versteckter Kamera die illegale Stückelung einer Großspende offeriert, wollte Dinglreiter nicht viel sagen. Die CSU habe eine Pressemitteilung verschickt, in der alles stehe.

Einige Entschuldigungen hatte der Schatzmeister trotzdem parat. Er habe sich mit den beiden Männern nur getroffen, da sie am Telefon noch nichts von der geplanten Stückelung und der Anonymität gesagt hätten. "Sie wirkten wie normale, glaubwürdige Spender, und ich habe mir dabei nichts gedacht", sagt der Schatzmeister. Aus der "Panorama"-Redaktion hieß es jedoch, dass die beiden Reporter schon am Telefon klar gemacht hätten, worum es ging. Anders sei ja auch nicht zu erklären, warum die Grünen und die SPD die dubiose Offerte umgehend ablehnten.

Was sonst in dem Schreiben der CSU zu lesen ist, erinnert schon von der Wortwahl her an den Altkanzler Helmut Kohl. Wie der CDU-Übervater nennt nun auch die Bayern-Union jegliche Vorwürfe gegen sie "abwegig", die Berichterstattung "böswillig". Im gleichen Atemzug drohte die Partei mit rechtlichen Schritten gegen die beiden Reporter. Fazit der CSU: An der Geschichte sei nichts dran, deshalb besser auf die Reporter schießen als eigene Konsequenzen ziehen.

Gespräch soll nur eine Beratung gewesen sein

Gleichwohl gesteht die Partei indirekt ein, dass im Hotel "Vier Jahreszeiten" bei Kaffee und Kuchen zumindest abstrakt über eine mögliche Stückelung gesprochen worden sei. Die Ausführungen des Schatzmeisters über mögliche Wege der Spende gegenüber den beiden Undercover-Journalisten, die dem Kassenhüter mit dem Wunsch der Anonymität 30.000 Euro offerierten, sei jedoch eine Beratung über die "Rechtslage und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten" gewesen. Genau eine solche Beratung sei die "Aufgabe des Schatzmeisters", so die Partei von Edmund Stoiber.




Auch FDP-Mann Klaus von Lindeiner legte den Reportern eine Aufteilung der Spende nahe


Ähnlich geht die FDP mit dem Vorgang um, in dem auch ihr bayerischer Schatzmeister die Möglichkeiten einer Spendenstückelung zur Umgehung einer Veröffentlichung des edlen Gebers mit den beiden Reportern und ebenfalls vor versteckter Kamera ausgiebig diskutierte. Für den Kassenwart Klaus von Lindeiner sprang die Landeschefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in die Bütt. Die Berichterstattung habe mit "seriösem Journalismus nichts zu tun", so die FDP-Politikerin, die noch bei der Spendenaffäre der CDU eine der Vorreiterinnen der sauberen Abrechnungen war. Sie hat nun gegen die beiden Reporter Strafanzeige gestellt, da diese angeblich ohne Einverständnis Tonaufnahmen gemacht hätten.

Doch auch bei Leutheusser-Schnarrenberger hat der Vorgang Spuren hinterlassen. "Sicherlich ist man im Nachhinein klüger", sagte die FDP-Frau am Freitag. Für ihren Schatzmeister in Bayern sei der ärgerliche Vorfall "eine Lehre". Trotzdem wies Leutheusser-Schnarrenberger erneut auf die vermeintlich fragwürdigen Methoden der Journalisten hin. Wenn Journalisten sich tarnen würden, sei eine Grenze erreicht, die sie nicht gutheißen könne. Zwischen solchen Sätzen wiederholte die ehemalige Bundesministerin immer wieder, dass sich die FDP nichts vorzuwerfen habe.

Ermittelt wie ein Fahnder

Rein juristisch können die Geldeintreiber tatsächlich die Unschuldigen mimen. Da die Spendenstückelung nicht tatsächlich vorgenommen wurde, sei der Vorgang strafrechtlich nicht zu verfolgen, erläuterte ein Sprecher der Münchner Staatsanwaltschaft am Freitag. Die Beratung der vermeintlichen Spender sei zwar sicherlich etwas merkwürdig - aber eben nicht als Straftat anzusehen. Von der Seite der Staatsanwälte müssen sich die Oberen von CSU und FDP also nicht sorgen.




FDP-Landeschefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hält die Recherchen der beiden Journalisten nicht für seriös


Gleichwohl sorgte die "Panorama"-Geschichte unter Juristen für Kopfschütteln. Zugleich lobten sie die Journalisten. "Die beiden Reporter haben sauber ermittelt, fast wie Staatsanwälte", freute sich ein Hamburger Oberstaatsanwalt. Der Versuch, nun gegen die Journalisten vorzugehen, sei lediglich ein "klares Schuldeingeständnis". Die Methoden der Schatzmeister erinnern so manchen erfahrenen Juristen an die Heerschar von Steuerberatern in Deutschland. Das Muster sei das Gleiche - der Experte empfiehlt dem Kunden eine Straftat wie ein Steuerschlupfloch und lässt ihn dann selbst entscheiden.

"Sie können es nicht lassen"

Auch für den grünen Parteispendenexperten Hans-Christian Ströbele war die "Panorama"-Sendung lediglich ein Beweis für eine alte Befürchtung. "Die Kassenwarte können und wollen es einfach nicht lassen", sagte Ströbele. Immer wenn der Gesetzgeber eine Lücke schließe, würden sich die Spendeneintreiber auf neue Wege stürzen. "Die Skrupel sind auch nach der großen Affäre innerhalb der CDU wieder verschwunden", glaubt er.

Die "Panorama"-Redaktion sieht möglichen rechtlichen Auseinandersetzungen gelassen entgegen. Redaktionsleiter Kuno Haberbusch betonte, dass der NDR mit den Recherchen der beiden Journalisten nichts zu tun hatte. "Als sie das Material hatten, sind sie zu uns gekommen", so Haberbusch. Für den Redaktionsleiter sind die Methoden der beiden freien Autoren gleichwohl legitim. "Im Ausnahmefall muss man sich solcher Tricks bedienen, um die Öffentlichkeit auf einen Missstand aufmerksam zu machen", so Haberbusch.

Ob die Affäre um den "Panorama"-Film politische Konsequenzen für die Beteiligten haben wird, war am Freitag noch offen. Die Grünen in Bayern jedenfalls forderten umgehend den Rücktritt der betroffenen Schatzmeister. Zudem müssten die Parteien sicherstellen, dass ihre Spendenpraxis den Gesetzen entspreche, erklärte Grünen-Landeschef Sepp Daxenberger. Wie auch immer die politische Schlacht um die dubiose Affäre auch ausgeht - ein fahler Nachgeschmack wird bleiben
Jetzt kommt Bewegung in die Rentendiskussion!

die taz berichtet:
Politiker sollen privat vorsorgen
HAMBURG dpa Mehrere jüngere Bundestagsabgeordnete haben sich dafür ausgesprochen, dass Politiker auf ihre Pensionen verzichten und privat für ihr Alter vorsorgen sollen. Die jüngste Abgeordnete Anna Lührmann von den Grünen, 20, sagte der Bild am Sonntag mit Blick auf die Pensionsansprüche der Parlamentarier: "Ich hoffe, dass ich selbst niemals in den Genuss dieser Pensionen komme. Das ganze System ist ungerecht. Wir müssen Abgeordneten ermöglichen, sich selbst zu versichern." Der FDP-Abgeordnete Daniel Bahr, 27, plädiert auch für die private Vorsorge. "Es ist inakzeptabel, dass Abgeordnete bereits nach zwei Legislaturperioden im Bundestag einen höheren Anspruch erwerben als andere nach einem ganzen Arbeitsleben." Dafür müssten die Diäten erhöht werden. Die CDU- und FDP-Abgeordneten wollen jedoch nicht in die Rentenkasse einzahlen.

Die Diäten müßten doch jetzt bereits ausreichen, um sich privat zu versichern! Wenn das umgesetzt wird, was der Herr Sinn sagt, dass jeder, der "nur" bis zu 2 Kindern hat, zur Riester-Rente verdonnert werden soll, und zwar unabhängig vom Einkommen, müßte man auch die Abgeordneten in die "Rente" zwingen, und zwar ohne Erhöhung der Diäten.
Die Wenig-Kinder-Besitzer bekommen auch keine Gehaltserhöhung :mad:
Der Kern der Aussage:

Wir müssen Abgeordneten ermöglichen, sich selbst zu versichern.

Die Dame möchte mehr Geld um sich dann selber zu versichern. Sollte die Versorgung der Abgeortneten umgestellt werden, dann so wie von mir beschrieben.

Wetten?
aekschonaer
sehe ich genauso!
Nur müssen dann die Arbeitnehmer, die sich zusätzlich
Riester-versichern müssen, auch eine Gehaltserhöhung
bekommen!
In der Zeit habe ich folgenden Beitrag gefunden:

"....Die Kopfpauschale, die auch von CDU-Chefin Angela Merkel favorisiert wird, würde demnach zu einer Verdoppelung der Beiträge für Haushalte mit 1000 Euro Monatseinkommen führen. Statt bislang 72 Euro wären künftig 150 Euro im Monat fällig, berichtete der "Spiegel" unter Berufung auf in dem Papier angeführte Berechnungen des CDU-Sozialexperten Andreas Storm. Dazu käme ein staatlicher Zuschuss von bis zu 364 Euro. Familien mit einem Berufstätigen und 2000 Euro Monatsbrutto müssten demnach statt bislang 144 Euro 300 Euro zahlen, bei 3000 Euro würde die Beitragslast von derzeit 216 Euro auf 406 Euro steigen. "Die einzigen Gewinner des Prämienmodells wären Alleinstehende mit hohem Einkommen", heißt es laut "Spiegel" in dem Unions-Papier. ..."

Ist ein starkes Stück! Bin neugierig, ob die "Kopfpauschale" ad acta gelegt wird!
Die Forderung in #2516 möchte ich unterstützen.

Auch wenn diese zu kurz greift.

Ich habe lange vor Riester vorgesorgt und verlange
Nachzahlungen auf meine bereits entrichteten privaten
Beiträge.

:laugh: :laugh: :laugh:
aekschonaer
das wird nicht möglich sein!
Du hast Dich freiwillig versichert, und ich spreche von denen, die zur Strafe (Kinderlosigkeit oder aber nur ein oder zwei Kinder) zwangsversichert werden!
Das ist eine Benachteiligung und ich werde mir das nicht gefallen lassen.
# 2513 aeksch...

es fehlt jetzt nur noch das man die beiden journalisten
vor gericht zerrt und wg. verführung zu einer straftat
verurteilt.

der parteienmafia in diesem land traue ich mitlerw.alles zu.

in der drogenszene +++ finden solche scheingeschäfte durch
verdeckte ermittler statt um kriminelle aus dem verkehr zu
ziehen.

aber die kriminelle spendenpolitik unserer parteien ist natürlich etwas ganz anderes. lol

jur. verfahren gegen diese mafia werden ja bekanntlich
gegen zahlung von ein paar tausend euro eingestellt.

wird natürlich aus der portokasse bezahlt oder durch spenden !!!!!!null problemo

die spitze eines eisbergs ! da bin ich mir ganz sicher.
@teller

jur. verfahren gegen diese mafia werden ja bekanntlich
gegen zahlung von ein paar tausend euro eingestellt.


Es besteht auch noch die Möglichkeit einen Eid zu verweigern
und dafür 500€ Strafe zu bezahlen.

Nicht wahr Herr Koch?
:mad:
@ stellaluna

altersversorgung unserer abgeordneten durch private vorsorge !! sagt doch schon alles.

das die mit der staatl.rentenversicherung nichts zu tun haben wollen ist doch eigentl. logisch.

sie haben genau diese schl. ruiniert.

die private alterssicherung der abgeordn. wird natürlich über höhere diäten ++ oder von der arbeit. bevölkerung
erwirtschaftet.

clever ! es sieht so aus als wenn mitlerw. sogar der letzte/dümmste abgeordnete kapiert hätte das die rentenansprüche (egal ob politiker,angest.++) schon in wenigen jahren schall + rauch sein werden.es wird eine grundrente sein ( near sozialhilfesatz).

diese diskussionen sind reine volksverdummung und sonst gar nichts.

die altersversorgung unserer abgeordn./volksvertreter
dürfte bereits seit vielen jahren durch/auf schweiz./lichtensteiner konten abgesichert sein.
ausnahmen bestät. hier nur die regel !!!
"Bundespräsident oder Bundeskanzler

Stoibers doppeltes Spiel

Die Union hat offenbar ihre Entscheidung über den Kandidaten für die Nachfolge von Bundespräsident Johannes Rau auf Februar/März verschoben. Nach einem Bericht der Bild am Sonntag spekuliert Stoiber darauf, dass die rot-grüne Kolaition zum Jahresende zerbricht und er doch noch Kanzler werden könne. Falls nicht, hätte er Interesse am höchsten Staatsamt.

Einem entsprechenden Wunsch von CSU-Chef Edmund Stoiber habe jetzt auch die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nachgegeben.

Ein Mitglied der CDU/CSU-Fraktionsführung sagte dem Blatt: „Stoiber wartet noch ab, ob im Dezember dieses Jahres die rot-grüne Koalition zerbricht. Dann will er Kanzler werden. Aber wenn das nicht passiert, dann reizt ihn das Amt des Bundespräsidenten. Diese Tür will er sich offen halten.“

Den Informationen der Zeitung zufolge hat die Parteichefin am Dienstag in Berlin die Absprache mit dem Vorsitzenden der CSU-Landsgruppe im Bund ...."
www.sueddeutsche.de

:eek: :eek: :eek:
hwzock
das macht nix, Stoiber hat`s dann ja nicht mehr zu
verantworten, sondern sein Nachfolger!
Stella Luna
Wer es glaubt wird selig;
nach meinem Kenntnisstand wird bei der Union mehr überlegt, ob Frau Merkel Bundespräsidentin werden soll, dann wäre der Weg für Stoiber ein weiteres Mal als Kanzlerkandidat gegen Schröder anzutreten , frei.
Die Zukunft wird zeigen, dass ich wieder einmal, wie so oft, recht behalte !!! Vernünftig wäre diese Lösung schon;
dann wäre in der Union klar, wer das Sagen hat !!!
"...Wolfgang Herrmann, Präsident der Technischen Universität (TU) und Vorsitzender der Bayerischen Rektorenkonferenz, beziffert das geforderte Einsparvolumen für die bayerischen Hochschulen auf zusammengenommen 150 Millionen Euro, dazu kämen 50 Millionen Euro für die Klinika. Etwa die Hälfte davon entfielen auf die Münchner Universitäten. ..." Süddeutsche.de

Mit wieviel Millionen Euro unterstützt der Freitstaat die Fußballweißwurst-Arena bei München? Wer kennt den genauen Betrag?
wie lange kann eigentlich ein Stoiber und die CSU noch von der Substanz eines FJS leben :laugh: ! Ein reiner Postenspecht dieser Stoiber . Das Frankenland zum 3. Weltland abgewirtschaftet - jetzt geht auch langsam das Industriesterben hier zu Ende , es ist fast keine mehr vorhanden:cry: ! Möllemann , Hohmann , Friedman - die FDP hat ihr liberales Image verspielt , die CDU scheint da was zu kopieren :laugh: ! Und der Friedman, der kann mal Kanzler werden , einen besseren und cleveren gibt`s nicht in diesem Land :laugh: ! Narrenschiff Deutschland hält Kurs , weiterhin volle Kraft voraus ! Servus pathi 1933 , die Zeitmaschine !
www.spiegel.de
GASTKOMMENTAR

Schweigestunde für Lobbyisten

Von Christoph Keese

Eine Steuerreform à la Friedrich Merz wäre richtig. Berufsverbände müssen jetzt ans Gemeinwohl denken.

Merz wird den wildesten Lobbysturm entfachen, den die Republik je erlebt hat

Falls Unions-Fraktionsvize Friedrich Merz seinen Vorschlag zur Vereinfachung des Steuersystems durchsetzt, wird endlich wahr, was viele Finanzexperten seit Jahren fordern: simple Tarife, einfache Formulare, elektronische Abgabe der Steuererklärung, Ende des kompliziertesten Systems der Welt. Merz schlägt einen schlichten Tausch vor: ein Ende aller Vergünstigungen gegen niedrigen Stufentarif.
Unternehmerische Gewinne kommen in eine Einkunftsart mit Mieten und werden dadurch saldiert. Weil niemand sein Einkommen mehr drücken kann, zahlen alle am Ende weniger - die Basis wird breiter, die Sätze sinken.

Rechtlich und wirtschaftlich besteht sein Vorschlag aus drei sehr unterschiedlichen Teilen: Senken der Gesamtbelastung, Abschaffen der Vergünstigungen und Wechsel von der linearen Progression zum Stufenmodell. Nicht zwingend muss man das koppeln. Merz hätte die Progression auch behalten können; er wollte jedoch einen radikalen Wechsel und kombiniert deswegen die drei radikalsten Konzepte, die auf dem Markt sind.

Fast von allen Seiten kommt Beifall, was vor allem daran liegt, dass Merz Interessen austariert hat. Steuerzahler können sich freuen, weil zwar knapp 40 Mrd. Euro Privilegien wegfallen, es gleichzeitig aber 45 Mrd. Euro Entlastung durch den niedrigen Tarif gibt. Kinder erhalten erstmals den normalen Freibetrag von 8000 Euro - eine elegante Methode, Familien zu entlasten. Gewerkschaften atmen auf, weil Beschäftigungsimpulse eingebaut sind: Privathaushalte werden als Arbeitgeber anerkannt (können also Kosten absetzen, was Arbeit billiger macht), und für Kapitaleinkünfte aus Investitionen gilt der mittlere Steuersatz von 24 Prozent (was zum Investieren anregt, weil es weniger ist als der Höchstsatz).

Ende der Privilegien

Allerdings müssen die Lobbyisten eine gewaltige Kröte schlucken: Wegfall aller Steuerprivilegien, etwa für Abgeordnetenbezüge, Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschläge, Abfindungen, Übergangsgelder, Beihilfen, Bergmannprämien, Auslandszulagen, Streikgelder und Trinkgelder. Jede Berufsgruppe wird Alarm schlagen, sogar die Steuerberater, weil nach der Reform beinahe alle Bürger ihre Erklärung selber machen und die Beraterkosten nicht mehr absetzen können.

Merz wird den wildesten Lobbysturm entfachen, den die Republik je erlebt hat. .....

Jetzt erweist sich, ob die Deutschen reformfähig sind oder nicht. Nicht alle der Merz-Vorschläge sind neu, aber sie sind fast alle gut. Es ist das beste Steuerkonzept seit langem. Wer es ernst meint mit Reformen, sollte es unterstützen. Jeder, der in Empörung ausbricht, weil er für seinen Sonntagszuschlag Steuern zahlen soll, muss sich auf die Zunge beißen und den Ärger herunterschlucken.

Es ist absurd, was heute alles nicht versteuert wird - so viel Einsicht in das Gemeinschaftsinteresse sollte jede Berufsgruppe aufbringen. Verbandspräsidenten können dem Land heute einen echten Dienst erweisen: Indem sie ihren Berliner Lobbyisten anrufen und ihm sagen, er solle den Vorschlag loben statt gegen ihn zu opponieren. Am besten veröffentlichen alle Berufsverbände gemeinsam eine Erklärung: Wir sind bereit, auf Egoismen zu verzichten, wenn die Politik verspricht, keinen von uns zu bevorzugen, sondern das Modell in Reinform umsetzt.

Gleichzeitig sollten Verbandsmitglieder ihren Präsidenten anrufen und ihm Dispens erteilen, nach dem Motto: Wir erwarten keinen Aufstand von dir, achte nur darauf, dass keine andere Lobbygruppe Gehör findet. Nur dann hat das Merz-Modell eine Chance.

Sobald das geschehen ist, können die Details der Reform diskutiert werden. Vor allem eine Frage drängt nach vorn: Soll man die Progression wirklich kippen? Sie hat einen wichtigen Vorteil: Weil sie linear über die Einkommensgruppen verläuft, gibt es keine harten Sprünge, in deren Umgebung der Grenznutzen einbricht. Ein Beispiel: Der Chef gibt seinem Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung von 300 Euro pro Monat.

Zufällig liegt das jetzige Jahresgehalt direkt unter der Sprunggrenze von 40.000 Euro. Der Mitarbeiter freut sich, stellt auf dem nächsten Lohnzettel aber fest, dass er netto kaum mehr verdient, weil der kleine Zuwachs ihn über die Grenze katapultiert hat. Demotivation könnte die Folge sein: Wer in der Nähe einer Stufe liegt, könnte jeden Anreiz verlieren, noch mehr zu arbeiten. Bei linearer Progression passiert das nicht.

Das Problem der Stufen Verfechter der Stufentarife kennen das Problem, halten aber dagegen. Erstens gelte der höhere Satz oberhalb einer Grenze nur für das zusätzliche Geld; der durchschnittliche Steuersatz steige durch das Überschreiten nur leicht. Zweitens rechneten die meisten Menschen nicht in Grenznutzen, sagen sie, sondern dächten viel schlichter. In allen Ländern, wo Stufensätze gelten, würde der Vorteil der Vereinfachung den Nachteil des abbrechenden Grenznutzens weit überwiegen.

Wer die besseren Argumente hat, ist schwer zu sagen. Rechnen die Deutschen in Grenznutzen oder nicht? Das kann man vorher nicht herausfinden. Weil die Merz-Reform ohnehin voller Konfliktstoff steckt, wäre es am besten, das Stufen-Modell erst einmal zurückzustellen und in einer ersten Phase bei der Progression zu bleiben, die Sätze aber stark zu senken. Toben wird der Streit um den Tausch von Vergünstigungen gegen Entlastung. Das ist der Kern der Reform, darauf sollte die Politik sich zunächst konzentrieren.

------------------

Das hört sich sehr vernünftig an und müßte doch umgesetzt werden können.
Merkel und Stoiber lehnen das Merz`sche Modell ab! Sitzen ihnen die Lobbyisten im Genick?
Stella Luna
Die Arbeitsnehmer bekommen eine Freibetrag von 1000 Euro;
Merkel und Merz haben heute gemeinsam das Steuerkonzept vorgestellt, was sich sehr gut anhört.
Endlich mal eine Reform, die den Namen Reform auch verdient !!
Bisher wurde nur an den bestehenden maroden Systemen erfolglos herumgebastelt !!!
:laugh::laugh::laugh:

Dabei hat einst Theo Waigel (CSU) die Basis des Merz`schen Konzeptes verfasst :(
LauraGerhard
ich frage mich schon, warum die Union das nicht schon früher umgesetzt hat, in den Grundzügen wurde es doch bereits vor vielen Jahren diskutiert!
@2536 und LauraGerhard
Die Union ist eine Ansammlung von charakterlosen Opportunisten, deshalb haben sie das nicht früher umgesetzt. Aus ekelerregender Machtgeilheit haben sie lieber Deutschland 16 Jahre lang an die Wand fahren lassen. Ein widerliches und verlogenes Pack !!
Ach Gamsbichler; Du bist total ahnungslos !!!
Im Jahre 1997 hatte die damalige Kohl-Regierung ein einfaches Steuerrecht mit niedrigen Steuersätzen im Bundestag bereits verabschiedet gehabt, was dann vom damaligen SPD dominierten Bundesrat unter Leitung Lafontaines blockiert wurde. Man wollte von Seiten der SPD damals die Kohl Regierung einfach an die Wand fahren lassen um selbst an die Macht zu kommen.
Ich hätte von Dir wirklich mehr Ahnung über die jüngere Geschichte Deutschlands erwartet !!! Aber wirklich !!!!
@ Gamsbichler

Volle Zustimmung! Deshalb sind wir da wo wir heute sind!
Leider sehen das die BILD-Zeitung Leser, das größte
(amtliche) Volksverdummungsunternehmen, das es je gab,
etwas anders.

Aber die SPD war so saublöd und hat sich für alles zum
Sündenbock machen lassen! Das war dumm, und Dummheit
muss bestraft werden.
Es stimmt: Die SPD ist regierungsunfähig!

Bei den nächsten Wahlen -für was und wo auch immer -
bleibe ich zu Hause!
kann ich noch garnicht glauben - super Merz halt durch , lass dich nicht verbiegen und bring deine Reform durch , dann kommt der Frühling ins Land :laugh: ! Das kann dann auch getrost REFORM genannt werden , alles andere war pure ABZOCKE ! :laugh: ! Servus pathi , die Zeitmaschine !
dieser merz vorschlag erinnert mich an den steuerreform
vorschlag von prof. kirchhof (ehem.verfassungsrichter)

wurde von phoenix in den letzten monaten mind. 2 mal gesendet.kann den vortrag im i-net und auch bei phoenix leider nicht mehr finden.

dieser 3 stufen steuerreformvorschlag (10%-15%-25%)und abbau aller subventionen ist meines wissens auf seinem mist gewachsen ! und nicht die erfindung von h. merz.

vielleicht hat er ja auch nur abgeschrieben und etwas modifiziert.

und lässt sich nun als der grosse steuerreformer feiern.
teller1
das waren Uldall und auch Kirchhof, die diese vereinfachte Steuer vorgeschlagen haben.
"Stoiber macht erste Sparvorschläge

Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) hat erstmals konkrete Sparvorschläge für das Vorziehen der Steuerreform gemacht.

HB BERLIN. Nach einer Kabinettssitzung am Dienstag in München nannte Stoiber die Ausgaben der Bundesanstalt für Arbeit bei ABM- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Einsparungen bei der Sozialhilfe. Zudem könne die Pflicht der Länder zur Mitfinanzierung von Bundesprogrammen befristet ausgesetzt werden. Insgesamt bleibe es bei dem Ziel, höchstens ein Viertel der Kosten über Kredite zu finanzieren.

Die bayerische Schwester-Partei CSU fährt der CDU-Spitze in Sachen Steuerreform in die Parade: Sie will ein Gegenvorschlag zum von der Parteispitze für gut befundenen Steuerkonzept von Friedrich Merz vorlegen. Wesentlicher Unterschied: Die CSU will keinen Stufentarif. Deutlicher wurde der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB): Er lehnte die Merz-Vorschläge als „nicht akzeptabel“ ab. ..."

www.handelsblatt.com

Für diesen "Pups" hat er ganz schön lang gebraucht. Und sparen will er bei der Sozialhilfe, d. h. auch bei den Arbeitslosen, die über kurz oder lang über die Sozialhilfe abgewickelt werden!
"Die Arena wollen die beiden Münchner Bundesligavereine, TSV 1860 und FC Bayern, selbst finanzieren und zukünftig für ihre Heimspiele nutzen. Stadt, Land und Bund müssen die auf 360 Millionen Mark geschätzten Kosten für die Infrastruktur finanzieren" (www.sueddeutsche.de)

"Brot und Spiele" für die Sozialhilfeempfänger!
@ teller1, kirchhof hat einen einheitlichen steuersatz vo 25% errechnet.
seine ganze gesetzgebung liegt vorbereitet da und könnte morgen bereits in den bundestag eingebracht werden.

das ganze steuergesetz <100 seiten.

aber das ist zu einfach und die lobbyisten wollen es einfach nicht.

schau mal bei google (kirchhof, steuerreform) oder bei der sueddeutschen, spiegel, stern.
irgendwo war der ganze text abrufbar.
nachtrag zu .45
dann müßten die großverdiener tatsächlich steuern zahlen, da alle ausnahmetatbestände abgeschafft wären.

#44...stella, unser christsozi edmund denkt doch nicht an wirkliche kürzungen, außer bei den sozial schwächsten.

fußballfan stoiber ist schließlich im aufsichtsrat von bayern münchen.
eine hand wäscht die andere, schließlich kommt da bestimmt kohle in form von aufwandsentschädigung rüber (stuttgart: der arme ehemalige finanzminister dm 300.000, umwandlung eines darlehens) und umsonst darf er (mit seiner sippe)auch gucken.
PS: Der letzte Satz in meinem Posting gehört nicht zum ZEIT-Artikel, ist von mir ;)
Da dieser Thread nun, dank Jarrod21, zum Apotheker Thread zu mutieren
scheint, hier einige Hinweise wie Apotheker im Jahre 2002 ihre geringen
Einkünfte vor der Steuer retten konnten. Sollte auch noch für 2003 gültig
sein.

Das andere Berufsgruppen ebenso versuchen ihre Abgaben zu begrenzen
soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden. Ich fand den Link, der mich
zu diesen Hinweisen führte recht interessant.

Hier die Quelle
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/pza/2002-47/wuh2.htm

Und nun der Text

Steuertipp
Auf den letzten Drücker
von Markus Händler und Klaus-Martin Prang, Hannover

Das Jahresende rückt mit großen Schritten näher. Letzte Chance also, für 2002 noch steuergestaltend aktiv zu werden.

Steuern sparen - eine verlockende Vorstellung für jeden von uns. Gerade zum Ende eines Jahres locken viele Angebote mit dem vermeintlichen Gütesiegel „Dem Finanzamt ein Schnippchen schlagen“. Dabei ist das Steuern sparen nur die eine Seite der Medaille. Immer darf auch die Entwicklung der Vermögenswerte nicht außer acht gelassen werden. Es muss das Motto gelten „Steuern sparen ja - Vermögen vernichten nein“.

Bevor man sich mit den Möglichkeiten der Steueroptimierung 2002 beschäftigt, empfiehlt es sich, von seinem Steuerberater eine Ergebnisplanung einzufordern. Aus dieser muss sich die Steuerbelastung für das laufende Jahr unter Berücksichtigung des hochgerechneten Apothekengewinns sowie möglicher weiterer Einkünfte ergeben. Erst danach kann man in einem Strategiegespräch die Möglichkeiten der Steueroptimierung beleuchten.

Für 2002 bietet sich an:

Ansparabschreibung, das bedeutet das Vorziehen von Steuerminderungen für Investitionen in die Apotheke, die man erst in späteren Jahren beabsichtigt. Gerade weil gewiss ist, dass die Steuersätze in den nächsten Jahren sinken werden und weil auch die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass sich die Apothekengewinne eher negativ entwickeln werden, empfiehlt es sich, gemeinsam mit dem Steuerberater dieses Gestaltungsinstrument zu diskutieren.
Kauf von geringwertigen Wirtschaftsgütern (Nettokaufpreis bis 410 Euro) noch in diesem Jahr, wegen möglicher rückläufiger Gewinne in den Folgejahren.
Bei größeren Erhaltungsaufwendungen für vermietete Objekte prüfen, ob die Bezahlung von Rechnungen (gegebenenfalls auch Abschläge) in diesem oder im nächsten Jahr sinnvoll ist. Für den steuerlichen Abzug ist maßgebend, wann die Rechnung dem Konto belastet wird.
Sicherung von Kindergeld, denn schon 1 Euro zuviel Einkünfte des Kindes führt zum vollen Verlust des Kindergeldes für 2002. Die maßgebende Grenze beträgt für dieses Jahr rund 7200 Euro. Hier sollte der Steuerberater bei der überschlägigen Rechnung helfen, gegebenenfalls können weitere Werbungskosten des Kindes oder negative Einnahmen aus Kapitalvermögen die Lösung sein.
Sicherung der Eigenheimzulage, wenn man in diesem oder im nächsten Jahr den Einzug in das eigene Haus oder die eigene Wohnung plant. Denn die Zulage vom Staat ist an bestimmte Einkunftsgrenzen gekoppelt. Zudem ist geplant, ab 2003 die Eigenheimzulage nur noch unter erschwerten Voraussetzungen zu gewähren. Ein Bauantrag beziehungsweise der Abschluss des notariellen Kaufvertrages noch in diesem Jahr kann hier altes Recht retten.
Beteiligungsangebote für geschlossenen Fonds (Immobilien, Schiff, Medien) sollten genau geprüft werden. Gerade in diesem Bereich werden Investitionsentscheidungen über große Beträge unter hohem Zeitdruck getroffen. So wurden zum Beispiel im vergangenen Jahr 36 Prozent aller Fondsanteile erst im Dezember gezeichnet. Immerhin: Insgesamt haben die Deutschen im vergangenen Jahr rund 9 Milliarden Euro aus eigener Tasche in solche Beteiligungsangebote gesteckt. Hinzu kamen noch einmal 10 Milliarden Euro Darlehensmittel.

Grundsätzlich sollte man sich eine Leistungsbilanz des Anbieters vorlegen lassen und klären, ob bisherige Fondsangebote prospektmäßig verlaufen sind.

Bei den Immobilienfonds sollten Prognosen für mindestens 15 bis 20 Jahre vorgelegt werden. Das Objekt darf sich auch nicht erst bei einem Vermietungsstand von 100 Prozent rechnen (Leerstände sind einzuplanen). Die „weichen Kosten“ (Geld, was nicht unmittelbar der Immobilie zugute kommt) sollten nicht mehr als 15 Prozent betragen. Die Höhe des Kaufpreises sollte angemessen sein (Richtgrößen sind bei Fach- und SB-Märkten das 13-fache, bei Büroräumen das 14,5-fache der Jahresmiete).

Bei den Schiffsbeteiligungen spielen Marktsituation und Bonität des Charterers eine entscheidende Rolle. Die „weichen Kosten“ sollten hier die 20-Prozent-Grenze nicht überschreiten.

Medienfonds stellen im Bereich der Fondsbeteiligungen das chancen- aber auch risikoreichste Investment dar. Die Verwertungsmöglichkeiten für Filmproduktionen scheinen unerschöpflich (Kino, Video/DVD, Pay- und Free-TV, Merchandise), aber eben nur dann, wenn das Publikum mitspielt. Von daher sollten diese Angebote genau und mit der nötigen Beratungs- und Bedenkzeit unter die Lupe genommen werden.

Die Möglichkeiten, Verluste aus solchen Beteiligungsangeboten steuerlich recht schnell geltend machen zu können, werden sich aller Voraussicht nach bald verschlechtern. So plant der Bundesfinanzminister einen umfangreichen Fonds-Erlass mit einschränkenden Regelungen. Die jetzige Rechtslage soll aber noch gelten, wenn der Fonds mit seinem Außenvertrieb vor dem 1. September 2002 begonnen hat und der Anleger bis spätestens Ende 2003 beigetreten ist.

In jedem Fall gilt: Alle Entscheidungen, die sich rund ums Steuern sparen drehen, sollten in Ruhe und mit Sorgfalt getroffen werden. Denn was nützt einem die vermeintliche Steuerersparnis, wenn man anschließend nicht mehr ruhig schlafen kann. Der Steuerberater sollte die nötige Unterstützung bieten können.
macht nix, aek:cool:

ist ein echt konkrät vollkrass interessantes teil,
dass du da "irrtümlicherweise" reingestellt hast >>
merci, checker!

@Stella,
der schmierige sohnemann macht seit neuestem auf sehr
krank :D kein wunder, er hat ja null brain mehr, der arme!
seine festplatte is ihm leider entfernt worden,

ciao
Sätze von Zeit-Autoren unterscheiden sich schon
auf den ersten Blick von Stella-Sätzen.

Deshalb ist eine zusätzliche Erklärung diesbezüglich nicht erforderlich.
;)
makaflo
:laugh: nicht jeder kennt meine Schreibe so gut wie Du, und sicher ist sicher! Möchte vermeiden, dass man dem Zeit-Journalisten eine miserable Schreibe unterstellt :laugh:
Das gibt jetzt aber einen ganz dicken Plus-Punkt, Stella!
Die Fähigkeit zur Selbstironie ist eine Eigenschaft, die
ich sehr schätze.
;)
isses den die possibilty?

>>maka hat des i-tüpferl wieder gefunden, sauber sog i :)

mit Rüspekt an einen meiner "lieblings-schwarzsocken",

ciao
@ DOLCE,
ich besitze auch ein Paar grüne Socken,
aber schwarze wirken halt mal irgendwie seriöser.
;)

Übrigens: Das mit dem fehlenden "i-Tüpferl" schaffe ich jetzt
nicht mehr.
Finde meinen Radiergummi nicht.
:kiss:
wär ja noch krasser, maka!

das fehlende i-tüpferl hat der kleine grüne laubfrosch
als indiz für einen krass - relaxten urlaub gewertet >>
er ward dir echt konkrät gegönnt, alder:)

was geht sonst so ab?? hast du dich so rein oppositionsmäßig
schon auf den letzten stand gebracht?
@ DOLCE,

Treffer!

Ich versuch mich gerade zu informieren, wer in Berlin gerade
regiert und wer in der Opposition ist.

Ich stochere dabei noch im Nebel.
:eek:
tja sind keine guten zeiten, maka!

jedoch, es is vollkommen egol, wann man zeitlich wieder
in die bundespolitischen themen reingeht, regierung seh
ich net und die opposition bringt auch nix griffiges auf
die reihe :(

es wird allerhöhste zeit, dass wir 2 schwarz/grün - hübschen
den regierenden mal bescheid sagen, wos lang geht, oda!
06.11.2003

Bayerns Familienministerin warnt vor Harry Potter


Kinder könnten überfordert werden



Die CSU-Politikerin Christa Stewens warnt ausdrücklich vor möglichen schädlichen Auswirkungen des neuen Harry Potter-Romans auf Kinder. "Das Lesen von bedrohlichen oder umheimlichen Szenen kann sich auf die Psyche von Kindern auswirken und diese unter Umständen sehr überfordern", wird Bayerns Familienministerin heute von der "Süddeutschen Zeitung" zitiert.

Ihr Ratschlag: Eltern sollten "Harry Potter und der Orden des Phönix" gemeinsam mit ihren Kindern lesen und sich über die Handlung unterhalten, so die Muggel-Ministerin.

Der fünfte Potter-Band kommt am kommenden Samstag in die Buchläden.

www.boersenblatt.net
MAX STRAUSS UNTER ANKLAGE

"Langjährige psychische Fehlentwicklung"

Die Anwälte von Max Strauß wollen in dem Steuerhinterziehungsprozess die Schuldfähigkeit ihres Mandanten untersuchen lassen. Der Sohn des früheren bayerischen Ministerpräsidenten zeige schon seit Jahren Anzeichen einer psychischen Erkrankung.

München - Die Anwälte meinen bei Strauß eine langjährige "psychische Fehlentwicklung" feststellen zu können. Verteidiger Wolfgang Dingfelder sagte dem Politmagazin "Report aus München" des Bayerischen Rundfunks (BR), er werde eine psychiatrische Begutachtung beantragen. Strauß zeige bereits seit 1995 Anzeichen für eine schwere psychische Erkrankung. Insofern müsse seine Schuldfähigkeit untersucht werden.
Strauß sei derzeit nicht in der Lage, mit seinen Anwälten über die juristischen Details der beiden gegen ihn erhobenen Anklagen zu sprechen, berichtet der BR weiter. Der Sohn des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß muss sich im Januar wegen Steuerhinterziehung vor dem Augsburger Landgericht verantworten. Zudem wirft ihm die Staatsanwaltschaft München vor, in den WABAG-Anlagebetrug verwickelt zu sein.

Das gesamte Interview mit Dingfelder zeigt der "Report aus München" am Montag in der ARD um 21.05 Uhr.

www.spiegel.de


Mit Hilfe der Ärzte entzieht sich da einer seiner Verantwortung :mad:
Wenn er schon seit Jahren Anzeichen einer Erkrankung zeigt, warum hat man ihn gewähren lassen und nicht schon früher "aus dem Verkehr gezogen"???????
Vermutlich hat Bayerns Familienministerin Harry Potter nich verstanden :( :laugh:
#.63...makaflo, kannst du dicht nicht an "pfahl" erinnern?

da hat sich der jetzt (sicher hoch dekorierte) pensionierte generalstaatsanwalt den haftbefehl angeeignet, ihn solange geprüft, bis sein parteifreund über alle grenzen verschwunden war.

und dieser typ ist trotz internationalem haftbefehl immer noch nicht verhaftet.

ich glaube immer noch nicht daran, daß "ein strauß" in dieser BananenRepublikD rechtlich zur verantwortung gezogen wird.

bereits bei seiner "tätigkeit" in halle nach der wiedervereinigung kam er mit einem blauen auge davon.
@ stock,
das ist leider keine Antwort auf meine Frage.

Wer zieht einen geistig Verwirrten oder einen gewissenlosen
Gauner aus dem Verkehr, solange nicht hieb- und stichfeste
Beweise gegen ihn vorliegen?

Ob der nun Strauß heißt oder Esser oder Sommer oder sonstwie.
makaflo
"man": z. B. seine Parteigenossen, seine Schwester, seine Freunde!
#..66, makoflo, es sollte eine gruppe als "man" bezeichnet werden, die schutz ausübt, ausüben kann.

ps: werden dann alle "rechtsanwältigen" fälle, die strauß bearbeitet hat, damit hinfällig und müssen neu bearbeitet werden, sofern er "psychisch" krank ist?

andererseits hatten wir einen innenminister zimmermann, der vorübergehend auch nicht ganz d.... war, als er eine falschaussage vor gericht abgab.
er wurde bundesminister und hat später, wenn ich mich nicht irre, wieder als RA gearbeitet.
"Anzeichen einer psychischen Erkrankung habe es nach Darstellung des Anwalts bereits seit 1995 geben, als der Sohn des verstorbenen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß seine umstrittene Tätigkeit als Rechtsberater bei der Recycling- und Energie-Anlagenfirma WABAG begonnen hatte.

Betrugsvorwürfe
Die Staatsanwaltschaft, die vergangene Woche in diesem Zusammenhang Anklage erhoben hatte, wirft Strauß vor, als Justiziar der Firma beim Betrug an Kapitalanlegern geholfen zu haben, indem er unter anderem an zahlreichen Firmenverträge mitgearbeitet habe.

Die WABAG hatte den Großteil der von Aktionären eingesammelten Millionen für die Verwaltung und den luxuriösen Lebensstil der Manager ausgegeben. Die Haupttäter verbüßen bereits Gefängnisstrafen bis zu acht Jahren. Rund 5.000 Anleger waren um 100 Millionen Euro geprellt worden.

Dingfelder erklärte dem Sender zufolge, dass nun die Tätigkeit von Strauß für die WABAG unter einem völlig neuen Licht gesehen werden müsse. Angeblich habe Strauß über Jahre hinweg nicht einmal mehr seine Anwaltspost geöffnet.

Noch andauernder Klinikaufenthalt
In jedem Fall wolle Dingfelder eine psychiatrische Begutachtung von Strauß beantragen: "Sein noch andauernder Klinikaufenthalt hat erhebliche Zweifel ergeben, dass Max Strauß hier noch einen Totaldurchblick gewinnen konnte", erklärte der Anwalt.

Strauß sei im Augenblick nicht einmal in der Lage, über Details der beiden Anklagen zu sprechen, was für eine ordentliche Verteidigung aber nötig sei.

Vor dem noch nicht angesetzten WABAG-Verfahren muss sich Strauß ab 20. Januar in Augsburg verantworten. Die Anklage wirft ihm vor, für seine Hilfe beim Verkauf von Airbus-Flugzeugen nach Thailand und Kanada von dem nach Kanada geflüchteten Lobbyisten Karlheinz Schreiber 2,7 Millionen Euro Provision bekommen und nicht versteuert zu haben. Strauß bestritt die Vorwürfe.

Auch Schreiber hatte behauptet, das Geld sei nicht an Strauß, sondern an die CSU geflossen, was die Partei jedoch energisch dementiert
www.sueddeutsche.de
------------------

und jahrelang ist niemandem aufgefallen, dass er seine Post nicht öffnet, Termine nicht wahrnimmt? Wie konnte er unter diesen Umständen die WABAG-Manager beraten und Firmenverträge erstellen? - es ist nicht zu fassen :laugh: :laugh: :laugh:
# 67

Schwester und Freunde hätten vielleicht eingreifen und helfen
können.
"Parteigenossen" wohl kaum. Oder ist Strauß in der SPD?
:eek:
Das war heute wieder einmal ein starker Auftritt von Edmund im Bundesrat; das Ziel ist klar; Stoiber will eine bessere Politik durchsetzen; und schauen wir mal, ob die Linken der SPD diesen vom Bundesrat geänderten neuen Gesetzen zustimmen wird . Das werden harte Nüsse für die Linken wie:
Lockerung des Kündigungsschutzes
Verschärfung der Zumutbarkeit
Flächtarifvertrag entschärfen

und, und,

Sollte Rot/Grün eine Ausbildungsabgabe einführen wollen, dann wird der Ton deutlich giftiger !!
makaflo
hat doch seine Richtigkeit, Parteigenosse!
Parteifreunde hätten ihm wohl geholfen :)
Warum ist das wohl so:

Bayern am beliebtesten
Die Bewohner Bayerns sind den Bundes-
bürgern am sympathischsten. 34 % be-
scheinigten den Bajuwaren die mit Ab-
stand angenehmste Mentalität aller
Deutschen. Das ergab eine Emnid-Umfra-
ge. Die Rheinländer kommen auf der Sym-
pathieskala mit großem Abstand (21 %)
auf Rang 2, gefolgt von den Hamburgern
(19 %) sowie Berlinern und Schwaben
(jeweils 16 %). Das Schlusslicht bilden
die Saarländer mit nur 3 %.


www.ard-text.de S. 538
makaflo
gibt es auch eine Statistik, aus der hervorgeht, wie viele gebürtige Bayern noch in Bayern leben?
Ich unterstelle, dass dieser Zuwanderungsmischmasch Bayern so liebenswert gemacht hat.
Vor 20/30 Jahren waren die Bayern alles andere als beliebt!
"Vor 20/30 Jahren waren die Bayern alles andere als beliebt!"

Hast du dafür auch eine Quelle oder haben dir das Außerirdische
eingeflüstert?
makaflo
vermutlich hast Du Dich in dieser Zeit nur innerhalb Bayerns Grenzen bewegt :look:
andererseits kann mich noch gut an Sprüche außerbayrischer neuer Mitarbeiter erinnern
"Den Bayern müssen wir mal zeigen, wo`s langgeht" :mad:
Deine Vermutung, liebe StellaLuna, führt dich - wie das
bei Personen mit dem Lunatismus-Syndrom häufig der Fall ist -
in die Irre.
In dem fraglichen Zeitraum war ich mit einem VW-Käfer be-
reits in Griechenland, der Türkei und in Portugal unterwegs.

Und wer wem zeigt, "wo`s langgeht", hängt nicht davon ab,
wer das größere Maul hat.
Darin sind uns viele Nordlichter unbestritten unterwegs.
was haltet ihr denn von dieser meldung :

am montagabend will die partei (csu) bei einem treffen in der bay.staatskanzlei ihr alternativ-rentenkonzept beraten.

kinderlose versicherte müssen dem <spiegel> zufolge mit deutlichen einbussen rechnen.so sollen hinterbliebenenrenten gekürzt und die altersabschläge bei vorzeitigem ruhestand angehoben werden.

nach <spiegel> - informationen plant die csu für kinderlose nur noch eine basisrente !!!

söder (csu generalsekretär) rechnet damit,dass die rente
wegen der demogragh. entwicklung <langfristig sinken wird>.

ein wahrer intellig.bolzen dieser h.söder !

wir haben zur zeit 4,2 millionen arbeitslose obwohl die geburtenrate bereits seit 2 jahrzehnten rückläuf. ist.

den demograph. faktor als den hauptschuldigen der rentenversich.probleme zu bezeichenen stellt die realitäten/fakten gradezu auf den kopf.

über den export von millionen arbeitsplätzen durch unfähige,korrupte misswirtschaft der polit/parteienmafia verliert er natürlich kein wort.

kinderlose ob ledig oder verheiratet werden in diesem staat zu höchstbeiträgen : lohnsteuer/eink.steuer ,rentenvers.beiträgen ,arbeitslosenvers.beiträgen +++ verdonnert.

aussnahmen : beamte - politiker ++ - zahlen natürlich weder rentenvers. noch arbeitslosen vers. beiträge.

schau mer mal ob da wirklich was dran ist .
Hallo Teller,

leider wirst Du wohl recht haben.

Einerseits fehlen täglich mehr Arbeitsplätze andererseits sollen aber mehr Kinder geboren und das Arbeitslosenheer verstärken... und wo sieht die CSU (die anderen Volksparteien beten allerdings diesen Blödsinn ebenfalls!)nun die Lösung ???
Da es kaum noch Mitarbeiter über 55 gibt, muß man aber dringend dafür sorgen das ja kein älterer Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz vielleicht für nen jüngeren freimacht.
Solche Aktionen sollen möglichst schnell mit Rentenabzug bestraft werden. Wahnsinn !
der Spiegel berichtet hierzu:

STOIBER-PLAN

Weniger Rente für Kinderlose

Die Zahl der Kinder soll sich nach den Vorstellungen der CSU direkt auf die Rentenhöhe der Eltern auswirken. Eltern sollten pro Kind etwa 100 Euro Ruhestandsgeld mehr bekommen. Damit konkretisierte CSU-Chef Stoiber am Sonntagabend seine Rentenpläne, über die der SPIEGEL vorab berichtet hatte.

Berlin - Edmund Stoiber sprach sich zudem dafür aus, dass Eltern in der Zeit, in der sie Kinder erziehen, weniger Rentenbeiträge zahlen müssen. Außerdem wolle er, "dass die Eltern mit Kindern, am Ende, wenn sie in die Rente kommen, eine zusätzliche Art Kinderrente bekommen", sagte Stoiber am Sonntag in der ZDF-Sendung "Berlin direkt".
"Ich könnte mir durchaus vorstellen, pro Kind für etwa 100 Euro mehr oder für zwei Kinder 200 Euro mehr als Rente", sagte Stoiber.

Der SPIEGEL hatte zuvor über das Rentenkonzept der CSU berichtet, sie wolle die Hinterbliebenen-Renten für kinderlose Rentenversicherte kürzen und die Abschläge im Vorruhestand anheben. Damit kinderlose Rentner durch die geplanten Einschnitte nicht unter das Sozialhilfe-Niveau fielen, wolle die CSU sie zu mehr privater Vorsorge bringen. Wer keine Nachkommen großziehe, solle künftig bis zu acht Prozent des Einkommens in die Riester-Rente einzahlen. Für Eltern solle es bei einem Betrag von vier Prozent bleiben.

CDU und CSU haben sich grundsätzlich bereit erklärt, an einer von der Bundesregierung angestrebten langfristigen Rentenreform mitzuwirken. Die CSU lehnt aber das Konzept der Herzog-Kommission für die Reform der sozialen Sicherungssysteme ab. Hauptstreitpunkt ist die darin vorgeschlagene Heraufsetzung des gesetzlichen Rentenalters auf 67 Jahre und eine Förderung von Familien bei der Rente. Die CSU will am 17. November ihr eigenes Konzept vorstellen.

------------------

Von der Rentenkürzung sollte man sich nicht abschrecken lassen! Ein Eigenheim und zwei bis drei Autos sind noch immer billiger als ein Kind aufzuziehen!
Bestreitet hier jemand ernsthaft, dass ein kinderloses Ehe-
paar netto mehr Geld zur freien Verfügung hat als ein
Ehepaar mir zwei oder drei Kindern?
Bestreitet hier jemand ernsthaft, dass ein kinderloses Ehepaar,
das jetzt 55 Jahre alt ist, nur deshalb in einigen Jahren Rente
beziehen kann, weil die Kinder anderer Ehepaare Beiträge
in die Rentenkassen bezahlen?
ein eigenheim + 2-3 autos sind ..............

lol ! wenn der bengel mit 33 jahren noch studiert und seinen alten auf der tasche liegt ! hast du möglicherweise recht.

wenn ich mir die momentane situation auf dem arbeitsmarkt anschaue müssten die doch eigentlich froh sein das in den letzten 20 jahren keine 3 oder 4 millionen kinder mehr
in diesem land gezeugt wurden.

es fehlen doch arbeits und ausbildungsplätze !!und dies bereits seit zig jahren.kinderlose ob single oder verheiratet haben doch eigentlich dafür gesorgt das
die lage auf dem arbeitsmarkt nicht noch schlimmer ist.

warum politiker das wort generationenvertrag benutzen und nicht solidarsystem wenn es um die rentenversicherung geht
hat schon seinen tieferen sinn.

wie der vorschlag von diesem h.söder (csu generalsekr.)
-kinderlosen nur noch eine basisrente- ja wohl überdeutlich belegt.

da weder politiker noch beamte rentenversich.beiträge bezahlen ! deren überproport. ansprüche jedoch genau dieser
rentenversicherung aufgebürdet wurden/wird und von dieser geleistet wird - kann man schon eher verstehen warum politiker das wort -solidarsystem- wenn es um die -rentenversicherung- geht,nicht in den mund nehmen.

milliarden ansprüche bei null ! beitr.zahlungen sind für die schieflage und letzendlich für den kollaps unseres rentensystems verantwortlich ! und sonst gar nichts.

wie hoch wäre die reale staatsverschuldung wenn man den beamtenstatus abschaffen würde ? gigantisch ! 4-5 billionen

das wissen die verantwortlichen (aller parteien) natürlich ganz genau.

die hauptschuld der probleme unseres rentensystems auf den demograph. faktor zu reduzieren zeigt wie kriminell und
skrupellos diese mafia ist.

amen !

packen und auswandern ! wäre wohl vernünftiger.

dank der polit/parteienmafia kommt der tag ! an dem es
mehr ausw.. als zuwanderer geben wird immer näher.
@ makaflo

enspann dich !

mit 2 sätzen kann man dieses problem sicher nicht abhändeln.

zur frage 1

bsp.: gleiches bruttogehalt !

kinderloses ehepaar : einer ist berufstätig !

ehepaar - 2 kinder : einer ist berufstätig !

das frei verfügbare einkommen (nettolohn) für das ehepaar (2 kinder) ist höher !

einfache frage ! einfache antwort ! sorry
@ makaflo

zur frage 2 !

berechnungsgrundlage der rentenansprüche sind NOCH :
berufs/beitragsjahre und die gezahlten beiträge .

einige sonderregel. gibt es natürlich auch noch.
ob die anrechnung von erzieh. jahren (kinder) oder die
pens. ansprüche der politiker + beamten (ohne beitr. zahlungen ).

wieviel millionen ausländ. arbeitnehmer zahlen monat/monat beiträge in unsere sozialsysteme obwohl sie keine kinder
dieses landes sind ?

wieviel millionen politiker und beamte bekommen monat/monat renten/pens. obwohl sie dafür nie oder kaum rentenvers. beiträge bezahlt haben ??

von den vielen millionen zusätzlichen rentnern die nie
auch nur eine mark/euro in unsere rentenversich. einbezahlt haben ganz zu schweigen.

die koseq. ( aus deiner sicht) für die kinderlosen kann ich mir gut vorstellen.

was kinderlose ehepaare (beide berufstätig)- und über jahrzehnte höchstbeiträge (rentenversicherung) bezahlt haben - davon halten ! hoffentlich auch.
"kinderloses ehepaar : einer ist berufstätig !"

Das ist wohl eher die seltene Ausnahme, während bei einem
Ehepaar mit zwei Kindern eine Berufstätigkeit der Frau -
zumindest über mehrere Jahre hinweg - eher selten ist.
ja,ja der herr stoiber.

heute hat er die katze aus dem sack gelassen.

jetzt muss schon ein urteil des bundesverfassungsger.
bzgl.der pflegeversicherung herhalten um die rentenreform alla csu zu rechtfertigen.

das kinderlosen mit wesentliche höhere steuerabgaben belastet werden ignoriert er natürlich.warum diese höhere besteuerung der kinderlosen nicht den familien mit
kindern zugute kommt bzw. gekommen ist natürlich auch.

das der cdu/fdp koalition (in den 16 jahren reg.verantwortung) vom bundesverf.gericht eine familienfeindliche politik testiert wurde ! verschweigt er natürlich auch.

das die gesamte polit/parteienmafia seit jahrzehnten die problematik und risiken (demograph.) unseres rentensystems einfach ignoriert hat (trotz zahlreicher warnungen !) verschweigt er natürlich auch.

das die ungehemmte staatsverschuldung (1,4 billionen euro)
,eine viel zu hohe staatsquote/kosten (bürokratie) und zahlreiche zusätzl. schweinereien (ungrechtigkeiten - steuer-sozialpolit.)die hauptursachen für die vor dem kollaps stehende sozialsysteme sind , verschweigt er natürlich auch.

wer letzten sonntag christiansen gesehen hat ! den verwundert diese rentenreform-vorschläge der csu wohl noch
mehr.

20% der schulabgänger (2003) haben keinen abschluss (ca. 90 000) !!

und wieviel millionen der heutigen 25 jährigen hatten/haben noch nicht einen ! job in ihrem bish. leben gehabt ???

der gesunde menschenverstand ist out ! jeden tag wird eine andere/neue sau durchs dorf getrieben ! und das chaos wird immer grösser.

amen
teller
Wenn jemand ständig eine neue Sau durchs Dorf treibt, dann sind das die Rot/Grünen.
Das Kinderlose jetzt die höhere Rente für Leute mit Kinder zahlen sollen , wird nicht gutgehen, da die Kinderlosen dann so eine geringe Rente bekommen werden, dass die Rente Sozialhilfe-Niveau erreicht. Da ich selbständig bin , bin ich schon längst aus der Sozialversicherung ausgestiegen, da die Sozialversicherung nichts mehr mit einer Versicherung zu tuen hat. Wer freiwillig in dieses Betrugssystem was einzahlt , ist selber schuld.

Auf dem SPD Parteitag wurde wieder einmal eine Sau nach dem anderen durchs Dorf getrieben. Ich nenne nur folgenden Unsinn:

Ausbildungsplatzabgabe
höhere Erbschaftssteuer
Steuern auf private Veräußerungsgewinne bei Immobilien,
Aktien (die Verluste darf man aber nicht mit anderen positiven Einkünften verrechnen, was eine Unverschämtheit
und eine Ungleichbehandlung mit gewerblichen Einkünften ist )

Wir brauchen nicht mehr Steuern und Abgaben sondern weniger;
ansonsten wird die Wirtschaft total an die Wand gefahren !!!
Ich hab da noch was Schönes zu den bayerischen Landtagswahlen gefunden:

Eröffnungshymne

Ludwig Thoma
Was ist schwärzer als die Kohle?
Als die Tinte? Als der Ruß?
Schwärzer noch als Rab`` und Dohle
Und des Negers Vorderfuß?
Sag mir doch, wer dieses kennt!
-- Bayerns neues Parlament.

Und wo sind die dicksten Köpfe?
Dicke Köpfe gibt es viel,
Denken wir nur an Geschöpfe
Wie Rhinozeross`` im Nil.
Dick``re hat -- o Sakrament!
-- Bayerns neues Parlament.



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Ich glaube eher , dass dies ein bayerisches Gstanzl mit Refrain ist:laugh:
Vor allem die Überalterung werde große Anpassungsprozesse in Gang setzen: In wenigen Jahrzehnten wird die Arbeitslosigkeit massiv abgebaut, die Belegschaften in den Firmen stark überaltert und die Firmen mit enormen Sozialabgaben belastet sein, meint Gramke. [/B]Um den beiden letzten Phänomenen gegenzusteuern, könne nur eine höhere Geburtenrate und die massive Zunahme an erwerbstätigen Frauen helfen. Zuwanderung, meint er, sei das falsche Mittel, weil eine viel zu große Zahl von Einwanderern nötig wäre.

Dass immer mehr Frauen berufstätig werden, sieht Wirtschaftsminister Otto Wiesheu als den Megatrend des 21. Jahrhunderts. Es gelte, die Chancen in der Bevölkerungspolitik zu nutzen. Ein Weg zu flexiblerer Produktion ist Telearbeit, die durch die technischen Möglichkeiten der Vernetzung einen enormen Aufstieg erleben wird. Gerade Frauen mit Kindern können so ihre Arbeitskraft besser einsetzen. Unerlässlich werden künftig auch betriebseigene Kinderbetreuungsstätten sein. Mehrere große Unternehmen in Bayern haben mit Pilotprojekte bereits positive Erfahrungen gemacht. [/B]
www.bayernkurier.de

Es ist nicht zu fassen :laugh:
Überalterung in den Firmen, Reduzierung der Sozialabgaben soll mit höherer Geburtenrate ausgeglichen werden!
Berufstätige Frauen, der Megatrend des 21. Jahrhunderts - unglaublich :laugh: :laugh: :laugh:
Damit läßt sich plausibel begründen, warum in Bayern im letzten Jahrhundert
kaum Ganztageseinrichtungen für Schüler geschaffen wurden :laugh:

Wirtschaftsfaktor Nr. 1 in Bayern: gebärende Frauen :laugh: :laugh: :laugh:
.... Kerngedanke der Bürgerversicherung, die SPD und Grüne anderen Modellen vorziehen, ist die Einbeziehung aller Bürger in das Versicherungssystem. Dazu gehören dann auch Beamte und Selbstständige, die bisher nicht in die Sozialversicherungen einzahlen. Diskutiert wird auch, dass neben Arbeitseinkommen zusätzliche Einkünfte etwa aus Mieteinnahmen und Zinseinkünften in die Berechnung der Beiträge einfließen.

Konkurrenzmodell der Bürgerversicherung ist das Kopfpauschalenmodell, bei dem für alle Versicherten gleiche Beiträge erhoben werden. Steuererleichterungen sollen dabei den sozialen Ausgleich bewirken.

HANDELSBLATT, Sonntag, 23. November 2003, 11:44 Uhr

Bin neugierig, welche Lobby die Bürgerversicherung verhindern wird!
@Stella
Ich habe an anderer Stelle gelesen/gehört, dass ab 2007 jeder Ausbildungswillige ein Mofa geschenkt bekommt.

Ist ja nicht mehr lange bis dort hin, wir werden es vernehmen.
Stella
Ich habe gelesen, dass zukünftig in Bayern jeder Beamte Montags morgen einen Unterberg auf den Schreibtisch gestellt bekommt.
Begründung: Das zumindest der Magen was zum Arbeiten hat :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:
und ich habe an ganz anderer Stelle gehört, dass
bayerische Frauen statt Antibabypille Placebos erhalten :(
Stella
Auch dies wäre eine Methode die Geburtenrate in Bayern zu erhöhen und schließlich will Bayern auch hinsichtlich der Geburtenrate Spitze sein:laugh: :laugh: :laugh:
@ StellaLuna,
bleibt noch die Frage, worin bei bestimmten Frauen der Unterschied
zwischen Anti-Baby-Pillen und Placebos hinsichtlich der
Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht.
:) :D
Hey LauraG, lange nicht mehr gesprochen. Wollte dir nur zu deiner besonderen Freude mitteilen, dass die Kombination zweier Ereignisee mich dazu veranlasst hat, Schröder fallen zu lassen.

"Gesundheitsreform" verdient den Namen nicht und Merkel hat endlich mal inhaltlich Stellung bezogen und sich hinter die Herzog Komission gestellt (jetzt muss sie nur noch ihre Scharen auf Linie bringen).

Die Chance soll sie bekommen - wär nen Versuch Wert.

Aber du hattest da mal so eine komische These, Schröder würde im Irak-Krieg umkippen und die Franzosen uns in den Rücken fallen, dem isolierten armen Deutschland. . . Da is wohl nix draus geworden.

Naja, die nächste Wahl wird über die Innenpolitik entschieden und da sieht Rot/Grün eher schlecht aus. Andererseits sind 8 Jahre eh genug, zeit für nen Tapetenwechsel im Kanzleramt. ;)
Hallo Sisyhus
Deine Begeisterung für Frau Merkel muß ich schon etwas dämpfen !!!
Die Kopfpauschalen, die insbesondere auch über Steuern finanziert werden sollen, erscheint mir in Abbetracht der totalen deutschen Verschuldung nicht finanzierbar zu sein .
Der Herauswurf von Herrn Hohmann aus der CDU Fraktion war nicht gerade gerade ein Meisterstück von Frau Merkel.

Trotzdem wird Rot/Grün bis 2006 innenpolitisch noch gewaltige Probleme bekommen, da die rot/grünen Träumereien über hohe Wachstumsraten, Abbau der Arbeitslosigkeit bis 2006 einfach nicht eintreten werden. Grund: Die Blase in den USA (doppeltes Defizit, Verschuldung der privaten Haushalte usw.) wird spätestens nach den Präsidenten Wahlen im November 2004 platzen (schwacher Dollar, schwache US Nachfrage usw.) Was das für eine Export Nation Deutschland bedeuted ist wohl klar.
Aber dann kann ja der Bla Bla Schröder wieder alles auf die USA schieben. aber es wird ihm nichts nützen, denn die SPD wird weiter die Wahlen verlieren, dass es nur so rauscht !!!
Siehst du, genau das meine ich, Merkel bezieht Stellung und beginnt Entscheidungen zu treffen. Wer handelt begeht Fehler, wer Position bezieht hat automatisch die Gegenseite zum Feind. Sie hat ihre taktische Position des inhaltlichen Autismus aufgegeben und farbe bekannt und musste bei Hohmann handeln (der m.e. tatsächlich ihnhaltlichen Müll produziert hat) - zugzwang eben.

Fraktionvorsitzende müssen die Horde zusammenhalten. Merkel bereitet sich offenbar auf den Kanzlerposten, die müssen die Horde führen.

Seis drum, Bürgerversicherung, Kopfpauschale - alles noch viel zu früh für ein Resümee. Mir geht es um die Fähigkeit, Entscheidungen durchzusetzen. Davon wird alles abhängen - sonst kassieren die Lobbyisten wieder alles ein wie bei dem letzten Versuch einer Reform durch die Regierung.

Was die Steuerfinanzierung angeht, ist ne konzeptionelle Frage ob jede Staatliche Versicherung noch einmal extra einen Solidaritätfaktor eingebaut bekommt, weils so schön kompliziert ist und spaß macht. Am Ende fragt dich sogar noch der Würstchenverkäufer an der Ecke, wieviel du verdienst, bevor dir der Preis für die Pommes genannt wird - nach einer 10 minütigen Pause für eine korrekte Berechnung des Preises und zwei Anrufen (1. Steuerberater, 2.Krankenversicherung, Pommes sind ja ungesund, Bonus und so - kann auch Mallus werden ;) und dem ausfüllen mehrerer Formulare . . .

Leistungen sollten über den Preis bestimmt werden - Soziale Gerechtigkeit über Steuern auf Einkommen mit denen dann nach sozialpolitischer Verantwortung umverteilt wird. Dann hängt nicht wieder alles mit allem zusammen - vor allem nicht mehr mit den Lohnnebenkosten.

Übrigens, die Probleme werden wir alle bekommen und ich gehe nach wie vor davon aus, das Kohl es nur unwesentlich besser gemacht hätte. Stoiber versucht sich als Sozialkonservativer blockierer - bringt einfach zuviele Stimmen, die Leute weiter zu belügen. Am Arsch sind alle, die nicht privat vorsorgen können oder den Scheiß glauben, der über die Rente erzählt wird. Stoiber + Seehofer könnten einfach weitere 4 Jahre verschenken - nachdem sie die Wahl gewinnen mit dem Argument der sozialen Gerechtigkeit - abgekupfert bei Schröder - immer schön Lügen.

Mir ists egal, ich weis wie die Dinge stehen und habe mich schon vor längerem abgesichert. Schließlich sollte man differenzieren zwischen Wahllügen und Reformrichtung/Konzept dahinter.

Übrigens: Der nächste Kanzlerkandidat von CDU/CSU hat nen Freischein für den Kanzlerposten. Was für ein Glück, das wir nicht in Italien leben! Da würde ich Wetten abschließen, wer noch wielange zu leben hat. Aber spaß beiseite - Weltwirtschaftswachstum hin oder her: Die CDU/CSU internen Machtkämpfe werden amüsant werden.
#2602

Du solltest dir keine Sorgen um Amerika machen.

LauraGerhard ist der Meinung dort läuft es gut.

Ein exemplarisches Beispiel sei mir erlaubt.

#74 von LauraGerhard 21.11.03 22:29:31 Beitrag Nr.: 11.407.986 11407986
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Deutschland hat ein Null-Wachstum und eine Rekordarbeitslosigkeit !!!
Die USA hat ein Wachstum von 7,2 % und viel weniger Arbeitslose !!
Daraus ist wieder mal ersichtlich , von welcher miserablen
rot/grünen Regierung Deutschland zur Zeit regiert wird !!!
aekshonaer
Gerade deshalb ist die rot/grüne Politik so miserabel;
Vor ca einem halben Jahr hat der Bla Bla Schröder noch erklärt, dass die USA und die Weltwirtschaft schuld an dem schlechten Wachstum Deutschlands schuld ist. Jetzt haben wir in den USA und in Asien hohes Wirtschaftswachstum und trotzdem wächst in Deutschland nichts. Also kann die These vom Bla Bla Schröder nicht stimmen.
Das Problem ist in Deutschland die Binnenkonjunktur, dass die Leute aus lauter Angst vor Arbeitslosigkeit ihre Sparsamkeit nicht aufgeben ; und die Steuererleichterungen Anfang des Jahres werden durch andere Erhöhungen wieder aufgefressen.
Obwohl wir in Deutschland eine Rekordverschuldung nach dem anderen hinlegen, ergibt sich in Deutschland kein Wirtschaftswachstum; in den USA und insbesondere in Asien (china, Japan usw.)ermittelt sich zumindest ein ordentliches Wirtschaftswachstum (das US Wachstum ist sicher durch ein paar Prozente aufgrund hedonischer Preisanpassungen geschönt). Aber auch in Deutschland wird geschönt, was das Zeug hält, wie z.B. die Arbeitslosenstatistik; auch wird überlegt hedonische Preisanpassungen zuzulassen !!

Insofern sehe ich die Situation in Deutschland zukünftig für ganz beschissen an !!!
Aber, aber, wer wird denn so pessimistisch sein.

Die USA haben ein Defizit von über 9% hingelegt, da sind wir mit 4-4,5% garnicht so schlecht. Entscheiden wird sich alles an der Intelligenz der Bevölkerung und ihrer Politiker.

Im nächsten Konjunkturaufschwung müssen Schulden abgebaut und Steuern erhöht werden.
Im Abschwung Steuern gesenkt und Schulden aufgebaut werden.

Bis jetzt hat keine Partei während phasen wirtschaftlichen wohlergehens Schulden abgebaut, sondern immer weiter in marode Wirtschaftsbereiche gesteckt (Subventionen, Steuerschlupflöcher) oder ins Sozialsystem gepumpt

Sparen, schlanke Strukturen, Verwaltungsreform, Rechtsreform, Steuerreform - Fehlanzeige.


Deswegen wird es nun langsam kritisch.

Liegt an keiner Partei, liegt an der Mentalität der Leute (ich will soziale Sicherheit - immer und überall und zu jedem Preis) und dem Cash der Lobbyisten (Wer hätte nicht gerne einen Beratervertrag über 100.000 Euro/Jahr für ein einstündiges Gespräch pro Monat - Selbstverständlich beeinflusst das nicht das Gewissen, sofern man überhaubt eins hat :laugh: )
Sisyphus
Irgendwann wird die Verschuldensblase platzen, so wie
vor 3 Jahren die Börsenblase geplatzt ist; in der Wirtschaft werden Übertreibungen immer irgendwie gelöst;
so wie in Argentien, da wurde die argentische Währung auch plötzlich wertlos. Die Dummen sind dann die Sparer, die sich eine Menge an Geldvermögen angespart haben (irgendjemand ist der Dumme und muß die Zeche zahlen); daher wäre es klüger in Sachwerte zu investieren !!!
@LauraG Wir geben ein vielfaches für die Sozialhaushalte aus gegenüber den Zinsen. Platzen wird nicht das Währungssystem - das ist außerhalb der Möglichkeiten der Regierung und wär dumm anzustreben. Platzen wird das soziale Sicherungssystem. Würde man die Sozialhilfe abschaffen und die Renten und Pensionen ;) halbieren - könnte man die Schulden über die nächsten 10-15 Jahre gut zurückführen ohne die Arbeitenden mit weiteren Steuern zu belasten :laugh: Sollten nicht bald tragfähige Reformen kommen, wär das wohl die Zukunft.

Die Sparer werden eher von hohen Zinsen profitieren. Hätten wir noch die DM und nicht den Euro, würde ich mir mehr Sorgen machen.

Bluten werden alle, die sich darauf verlassen, das die sozialen Sicherungssysteme weiter auf dem derzeitigen Niveau funktionieren. Ich kenne persöhnlich so einige, die sich über Studium, Arbeitslosigkeit, Nebenjobs, Sozialhilfe und Schwarzarbeit so durchmogeln ohne überhaubt jemals in die Rentenversicherung einzuzahlen - verlassen sich eben voll auf die Sozialhilfe im Alter. Die werden bald ein böses erwachen haben.

Was Sachwerte angeht: Hast völlig recht, ist ja auch ein Börsenforum hier. Aktien überstehen i.d.R. Inflation. Dann gibt es ja noch Fremwährungen etc. . .
Sisyphus
Auf Grund der Inflation in Europa, die aufgrund der immer höheren Verschuldung früher oder später kommen wird (der Staat kann sich nur durch Inflation entschulden) werden die Armen und die Sozialhilfeempfänger inbesondere getroffen, da die Sozialhilfe aufgrund der leeren Kassen nicht erhöht werden während anderseits die Preise steigen.
Die Sachwertbesitzer, Aktienbesitzer guter Unternehmen, die weltweit auch in Asien usw. billig produzieren können, werden gut wegkommen, da diese die Inflation durch entsprechende Wertsteigerungen ausgleichen können.
Dann wird sich die Gerechtigkeitsfrage stellen und das wird Rot/Grün total zerbröseln, solange Rot/Grün an der Regierung ist !!
LauraGerhard
um die Sozialhilfeempfänger brauchen wir uns nun wirklich keine Sorge zu machen. Die müssen ja zukünftig arbeiten, bzw. dürfen sich was dazu verdienen und die Kommunen betätigen sich als kleine Personalagenturen. In den USA hat man sehr gute Erfahrung gemacht mit den Billiglöhnern, die zwei oder drei Jobs haben. Das wird auch bei uns die Wirtschaft und den Konsum ankurbeln.
Weltökonomin LauraGerhard weiss alles.

Das ist eine infame Unterstellung.

Sie weiss noch viel mehr!

:laugh: :laugh: :laugh:
"...Einen besonders bissigen Sparvorschlag machte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Gerhard Keller. Er verlangte, den Polizeischutz für ehemalige Politiker zu streichen und damit beim ehemaligen CSU-Chef Theo Waigel anzufangen. Er glaube nicht, dass Waigel besonders gefährdet sei, nur weil er jetzt seine Memoiren schreiben wolle, sagte Keller. Wenn Waigel dennoch gefährdet sein sollte, „kann er sich einen privaten Sicherheitsdienst leisten“. ..." sueddeutsche.de

Wieso bekommt Waigel noch Polizeischutz :confused:
den kennt doch keiner mehr!
Der Herr Keller ist auf dem richtigen Weg.

Er bezahlt seinen Zahnersatz selber und der Herr Waigel beschützt sich selber.
Stella Luna
Die Billiglöhner (400 Euro Jobs) wird inzwischen als einziges Erfolgsmodell auf dem Arbeitsmarkt von Rot/Grün gefeiert. Die normalen Arbeitsverhältnisse werden in Deutschland dagegen ständig abgebaut.
Auch in Deutschland werden sich zukünftig auch viele durch mehrere Billig-Jobs über Wasser halten müssen;
denn wenn der Staat total pleite ist, dann wird er zukünftig nur ganz geringe Sozialleistungen zahlen können;
Dagegen wird uns sicher linkes und sozialistisches Gedankengut nicht retten können !!!!
Gestern war ein total schwarzer Tag für Europa und die Geldwertstabilität in Europa

Der Stabilitätspakt wurde von Deutschland und Frankreich
aufgehoben; zukünftig darf sich jedes Land in Europa über beide Ohren verschulden, um die Konjunktur anzukurbeln (so laut gestriger Begründung von unserem Schulden Eichel)

Diese unverantwortliche Schuldenspolitik (insbesondere von Schröder/Eichel gefördert) wird früher oder später zu
-höheren Zinsen
-Preissteigerungen
-höhere Arbeitslosigkeit
-weiterer Sozialabbbau
-und, und

führen. Die rot/grünen Träumer glauben immer noch, dass durch immer höhere Schulden ein hohes Wirtschaftswachstum zu erreichen ist. Diese Träumer !!! Seit 3 Jahren betreibt der Schulden Eichel eine Rekordverschuldung nach dem anderen , trotzdem wächst die deutsche Wirtschaft nicht !!!
Wer diesen rot/grünen Träumern noch etwas glaubt, ist selber schuld !!!!
@laurag
Manchmal bist du komisch. Sozialhilfeempfänger dürfen per Gesetz nur äußerst geringe Ersparnisse haben, nahe null.

Bei Inflation erwischt es die Gering- und Mittelverdiener, Kleinunternehmen und den Mittelstand. Die Großen verfügen über das finanztechniche Know How sich abzusichern und die Schwervermögenden sind eh international Investiert. Das war sowohl in Argentinien als auch in Russland gut zu verfolgen.

Die direkte staatliche Alimentierung über die Sozialhilfe gibt es weder in Argentinien oder Russland noch gab es sie während der Weltwirtschaftskriese - daher das Elend der Arbeitslosen.

Deutschland hat gerade eine halb so hohe Neuverschuldung wie die USA und die niedrigste Inflation in der EU und sinikende Raleinkommen und du hast Inflationsängste??? Wenn du deine Angst zum leben brauchst: Nimm die Deflation, ist nicht so bekannt, tut aber auch weh :laugh:

Im Prinzip ist es dir vollkommen egal was du Rot/Grün vorwirfst, ob Real oder Fiktiv - hauptsache Vorwurf.

Aber wie ich deinem Engagement für die Sozialschwachen entnehmen kann, bist wohl auf die Stoiber/Seehofer Linie eingeschwenkt. Macht eigentlich nichts, Seehofer würde eh scheitern - nicht ohne vorher noch etwas schaden anzurichten und Stoiber gibt sein Sozialgelaber nur vor. Er Lügt um sich mit angenehmen Unwahrheiten gegen Merkel zu behaubten - würde aber die gleiche Politik machen und machen müssen. Die Sozialausgaben incl. Rentenzuschüsse machen inzwischen mehr als die Hälfte des Staatshaushaltes aus mit weiter hoher Wachstumsdynamik. Wer da nicht rangeht der scheitert, erleben wir ja gerade mit Schröder, der für viel zu zaghafte Einschnitte schon verprügelt wird und so ganz nebenbei die Verschuldung in den Griff kriegen soll. Die Kritik der Opposition ist ne echte Lachnummer. Aber echte Strukturreformen hat er auch nicht auf die Reihe bekommen - das kann man ihm vorwerfen. Mehr nicht.
Sisyphus
Die Verschuldensblase wird plötzlich platzen (so wie das auch mit der Aktienblase Anfang 2000 plötzlich der Fall war);
Zur Zeit ist die Welt mit niedrigen Zinsen und niedrigen Inflationsraten noch scheinbar in Ordnung; insofern hast Du
recht.
Nur denke ich etwas weiter (wie viele andere bekannte Volkswirte auch) und da sieht die Welt gar nicht mehr so rosig aus. Wenn die USA aufgrund ihrer totalen Dreifach Verschuldung (Auslandsschulden, Staatsschulden, Schulden der Privatleute) einknicken wird, dann wird insbesondere auch die Export-Nation Deutschland zerbröselt werden !!!
Die Sozialhilfeempfänger haben kein Sparvermögen, da hast Du recht; aber bei steigenden Preisen werden insbesondere die kleinen Leute negativ betroffen, da die Sozialhilfe
nicht mehr mangels leerer Kassen angehoben werden kann.
Bayern ist in Sachen Verschuldung im Vergleich zu anderen Bundesländer geradezu vorbildlich. In Bayern berträgt die Pro Kopf Verschuldung nur ca 1.500 Euro (im Länderdurchschnitt ist die Länderverschuldung dreimal so hoch !!) Stoiber wird in 2006 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen , was er vor der Bayern Wahl versprochen hat. Nur Stoiber wird im Gegensatz zu Rot/Grün sein Versprechen erfüllen (in Bayern wird im Bereich der Personalbereich eingespart, dass es nur so rauscht); das ist halt der große Unterschied !!!
@LauraG Ich bin definitiv kein Volkswirtschaftler und auch nicht auf Währungshandel spezialisiert, aber einige Aspekte sollte man schon beachten.
Der Zusammenhang Reservewährung, Leitwährung und das Verhälltnis Euro/Dollar haben ein komplexes eigenleben, das sich nicht kurz- und mittelfristigen Finanzdaten beugt.

Sollte die Schuldenblase in den USA in einem Crash platzen spielt es fast keine Rolle, ob wir unsere Hausaufgaben machen oder nicht - dann gibt es erstmal ne 4-5 Jährige Weltwirtschaftskriese, die alle exportorientierten Volkswirtschaften trifft und auch die Emerging Markets werden aufgrund des des dann eintretenden Kapitalabzuges kollabieren. Das halte ich für unwahrscheinlich, weil niemand daran interesse hat. Es werden also Regularien greifen, die den Prozess abfedern wie z.Bsp der Kauf von US-Bonds über 150 mrd. Dollar durch die Bank of Japan die letzten Wochen. Die EZB hat bei einem Euro/Dollar Kurs von 0,85 bis 0,9 für zig Milliarden Dollar verkauft und Euro aufgestockt. Die sitzen auf riesigen Währungsgewinnen und werden bei einem zu starken Euro diesen als Gewinn realisieren und gleichzeitig den Dollar durch Käufe stärken. Die Verkäufe werden wohl bei einem Dollarkurs von 1,3 bis 1,4 einsezten, die wir möglicherweise in 1-2 Jahren sehen könnten. Eine andere US Regierung kann das Staatsdefizit auch wieder zurückführen und das Vertrauen der Investoren kehrt zurück, war unter Clinton zuletzt so. Es ist nicht alles so schlecht, wie es in der Mommentaufnahme ausschaut.

Was Bayern angeht. Würde sich Bayern unabhängig machen ;) hätte Stoiber eine Chance, den Sozialstaat auf derzeitigem Niveau zu retten, seine Landespolitik finde ich insgesammt erfolgreich. Für die BRD als ganzes ist das aber nicht möglich. Berlin liegt so bei 26.000 Euro pro Kopf (nur Länderschuld) und das gibt es noch die ganzen neuen Bundesländer mit ihrer Strukturschwäche, an desen Problemen kann man als Kanzler nicht vorbei, wohl aber als Ministerpräsident.

Was die Sozialhilfe angeht: Die war mal gedacht für unverschuldet in not geratene Familien um die Kinder vor der Obdachlosigkeit zu bewahren - was ich voll unterstütze.

Heutzutage dient sie als Grundsicherung für alle, die nicht Vorsorgen können oder wollen und nicht arbeiten können oder wollen. Für den faulen 25 jährigen, der noch nie arbeiten wollte und dessen Schulzeugnis schon zum kotzen ist bis zum 50 jährigen Alkohliker dem die Gemeinschaft scheißegal ist ist inclusive vieler über die ungesteuerte Zuwanderung eingereister, welche die Sozialhilfe in Anspruch nehmen können ohne jemals Steuern gezahlt zu haben.

Ich sehe hier keine Gerechtigkeit mehr, sondern eine ausufernde Selbstbedienungsmentalität begleitet von einer Unfähigkeit zum eigenverantvortlichen Leben wobei die "Normalverdiener" bluten müssen ohne Ende. Leistung lohnt sich nicht mehr weswegen auch immer mehr Leistungsträger das Land verlassen. Ich spiele auch schon mit dem Gedanken und habe angefangen über die umliegenden Länder Infos einzuholen. Entscheiden wird es sich für mich bei der nächsten Steuerreform.
2619, Sisyphus:

ein Königreich Bayern, Poldi II. als König, Stoiber als Premierminister:

eine herrliche Vostellung
Hallo Laura ,

der Stoiber und seine Gang wird dich menschlich noch sehr enttäuschen - Politikern glaube ich ich im Prinzip überhaupt nichts mehr :laugh: ! War in letzter Zeit doch absoluter Schwachsinn was der so alles von sich gegeben hat, reine Volksverdummung ! Naja beim FC Beischlaf ist er ja im Aufsichtsrat und in dieser Liga sind die Bayern ja wirkliche "Champs" und Gruppenerster:laugh: ! Auch die sog. "Aufschwungblase" WIRD WELTWEIT PLATZEN:cry: - Bayern wird sich dem Elend nicht entziehen können , auch die sind nicht auf einer Insel der "Glückseligen" , eine Industriewüste , das Frankenland ! Den Schwarzen ist größtes Problem scheint ja "Hohmann" zu sein und das lösen sie mit ganzer Kraft , eben nichts gelernt aus dem Fall Möllemann ! Der Tritt-ihn feiert ja den AKW - Ausstieg mit Tortenschlachten und Pizza-Party , lächerliche 36000 + 12000 Euros - das Land ist reich , das Volk ist dumm und stumm - nein eine Opposition aus Georgien muss einfliegen und eine "Green-Card" bekommen , dann besteht vielleicht noch Hoffnung :cry: !
Servus pathi , der Nichtwähler !
Nur denke ich etwas weiter (wie viele andere bekannte Volkswirte auch)

Danke Laura,
der war super.

:laugh: :laugh: :laugh:
aekshonaer
Ich war erst kürzlich auf dem Münchner Börsentag, wo den ganzen Tag Vorträge und Diskussionen (auch mit bekannten Volkswirten , wie z.B. vom ifo Institut) stattfanden, wo über die oben angesprochenen Probleme diskutiert wurden.
Insofern können meine Aussagen nicht ganz so weltfremd sein.
Ob diese Probleme so locker und elegant gelöst werden können, wie oben sisyphus meint, habe ich so meine Zweifel. Glaubt denn wirklich jemand daran, dass die USA das jetzige Wachstum weiterhin so aufrechterhalten kann ?
Die Konsumenten, der Staat sind in den USA über beide Ohren verschuldet, da läßt sich zukünftig nicht mehr viel puschen. Die Amis müssen die Zinsen erheblich anheben, damit die gewaltige Auslandsverschuldung der USA weiterhin vom Ausland finanziert wird und, und,...nicht gerade gut für die Konjunktur; auch die EZB in Europa überlegt sich wieder die Zinsen anzuheben, nachdem Deutschland/Frankreich mutwillig den Stabilitätspakt aufgekündigt haben. Wer da den Rot/Grünen glaubt, dass die Konjunktur ab nächstes Jahr in Deutschland kräftig anspringen wird, dem ist nicht mehr zu helfen.
@LauraG
Mal eine kleine Denksportaufgabe: Wie stände der Euro heute zum Dollar, hätten Deutschland und Frankreich defizite von 2% und ein Wirtschaftswachstum von 2% und die EZB ein neutrales Zinsniveau von 3.5%?

Da stünde der Euro jetzt schon bei 1,5-1,6 Dollar, tendenz stark steigend und die USA würden den Europäern massiv Marktanteile abknüpfen und geleichzeitig verstärkt ihre Produkte auf dem heimischen Markt incl. Südamerika erwerben/fertigen als auch den Export steigern etc. Über die Stärke des Euro wäre wohl niemand erfreut, die hohen augenblicklichen Defizite haben einen korrigierenden Effekt und kontern die extrem expansive Geldpolitik der Amis, die den Irak Krieg offenbar über die Dollarschwäche finanzieren wollen als auch ihrer Industrie so unter Arme greifen wollen um zum nächsten Wahlkampf zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen zu haben.

Das sich die Probleme elegant lösen habe ich nicht gesagt. Nur das sie abgefedert werden und ein Crash wenn irgendmöglich verhindert wird. Selbstverständlich richten sich die langfristigen Trends nach den harten Daten und die sind nicht so rosig - es gibt aber nach wie vor auch beachtliche Produktivitätszuwächse und niedrige Lohnabschüsse. Die mittelfristige Perspektive ist also garnicht so schlecht und wenn die USA langsam fällt, wird es durch das Wachstum in Eurasien aufgefangen. Kritisch wird es erst bei einer gleichzeitigen Rezession in Asien, Europa und den USA - die ist aber nicht zu erkennen. Asien wächst mit 4-6%, Europa mit 1-1,5% und die USA gerade mit ehrlichereren 4-5%.

Also nochmal langsam: Keine Weltwirtschaftskriese - Konsolidierung. Einfache konjunkturzyklik, ein wenig dramatisiert durch die schlechten Wirtschafts- und Haushaltspolitik in Deutschland und der schlechten Haushaltspolitik von Bush.

Und was die Experten angeht: Wichtige Leute, kannste gut ein Bier mit trinken, aber mein Geld würde ich dehnen nie anvertrauen.
Der Wechselkurs zwischen 2 Währungen bildet IMMER sehr exakt den Zustand der beiden zugrundeliegenden Volkswirtschaften ab (sofern die Kurse wirklich frei schwanken können). Das ist eine Binsenweisheit. Schon deshalb müssen diejenigen, die ihren Blick auf die Nachrichten in der Eurozone (massive Verstöße gegen den Stabilitätspakt) und den USA (explosionsartiges Wirtschaftswachstum) richten, mehr als verwundert sein, wenn man den $-Kurs dazu betrachtet. Aufgrund eben erwähnter Nachrichten müsste der Euro eine extrem schwache Währung sein. Ist er aber nicht. Im Gegenteil.

Der einzige Schluss, den man aus dem Wechselkurs ziehen kann: Der katastrophalen Haushaltspolitik von Deutschland und Frankreich und dem absehbaren Beitritt weiterer Länder in die Eurozone, die die Währung weiter schwächen werden stehen Ereignisse in der Volkswirtschaft der USA gegenüber die fundamental so dermaßen verheerend sind, dass der Wechselkurs eben da ist, wo er jetzt ist.
disgruntled_goat
Die Stärke des Euros bzw. die Schwäche des Dollars hängt viel vom Vertrauen der Kapitalanleger in die entsprechenden Währungen ab; in den letzten Monaten ist das Vertrauen der Anleger in den Dollar stark gesunken; die Folge war , dass die US Zinsen stark um ca 1 % gestiegen sind, da die ausländischen Kapitalzuflüsse in den US-Dollar extrem stark zurückgegangen sind. Da die US Wirtschaft ständig sehr hohe Leistungsbilanzdefizite aufzuweisen hat, benötigt die US Wirtschaft ständig hohe Kapitalzuflüsse von außen , um die Leistungsbilanzdefizite finanzieren zu können.
Unter diesem Gesichtspunkt wäre es nicht schlecht , sich einge längerlaufende Euro/Dollar Optionsscheine ins Depot zu legen :rolleyes:
Sisyphus
Ingesamt für die gesamte Weltwirtschaft gesehen, ist die wirtschaftliche Entwicklung nicht so negativ zu sehen; so
auch der Tenor auf den Münchner Börsentage, den ich mitbekommen habe.
Nur die Gewichte werden sich innerhalb der Weltwirtschaft sehr stark verschieben. Zukünftig werden insbesondere Asien (und davon insbesondere China) und auch Osteuropa sehr starke Wachstumsraten haben, was sich heute schon abzeichnet.Die zukünftige Wirtschaftsentwicklung in den USA und auch in Europa und davon insbesondere in Deutschland ist nicht gerade positiv zu beurteilen. Die Produktionsbedingungen sind in diesen Ländern (Asien/Osteuropa)einfach bessser wie in den Hochlohnländern Deutschland (mit ihren unflexiblen Strukturen) usw.
Deutschland/USA usw. fallen wirtschaftlich immer mehr zurück und wird von Ländern wie China locker überholt werden.
Von US Dollar Anlagen/Aktien ist insbesondere dringend abzuraten
(alleine schon wegen des vorhersehbaren Dollar Verfalls aufgrund der gewaltigen Defizite)
Investment in Asien (investment Fonds) sind überlegenswert, weiterhin auch Rohstoffe (Gold, Ölwerte),
Investments in europäische Aktien nur , wenn sie stark exportorientiert und vom Wachstum in Osteuropa und in Asien profitieren.
@disgruntled_goat Die Amis machen eine aktivere Geldpolitik als die EZB. Der schwache Dollar ist gewollt, der Prozess absichtlich durch einen neuen Finanzminister eingeleitet worden, der dies auch zwischen den Zeilen zu verstehen gegeben hat aus den von mir genannten Gründen.

Größere Sorgen würde es mir erst bereiten, gäbe es seitens der US Notenbank erfolglose Gegenmaßnahmen. Nichts dergleichen, wie auch, der Dollar/Euro Kurs bewegt sich in die von der USA gwünschte Richtung. Der Prozess ist kontrollieren Abwertung gleichzusetzen. Die Intervention der Japaner hatte nicht zum Ziel den Dollar zu stärken sondern den Jen zu schwächen, die leiden nämlich ebenfalls unter dem niedrigen Dollar Kurs.

China hat sich bereits kritik seitens der USA eingehandelt, weil die ihre Währung ebenfalls fallen lassen und in einem engen Band zum Dollar halten und daher keine Währungsbedingten Exportnachteile erleiden, die Schutzzölle gegen die chinesische Textilindustrie könnten also neben einem protektionistischen auch einen politischen Hintergrund haben - China die gelbe Karte zu zeigen. Ohne den US Markt kämen die in größere Schwierigkeiten.
Sorgen bereitet die stumpfsinnige Reaktion von Bush richtung Protektionismus, welche den Welthandel mehr gefährdet als die gewollte Dollarschwäche.

Sobald eine andere Regierung eine andere Geldpolitik betreibt, werden sich die Kapitalströme wieder umkehren, da bin ich relativ sicher - Bush ist nunmal der im Ausland unbeliebteste US Präsident in der Geschichte und nicht besonders vertrauenserweckend.

@LauraG Was die Emerging Markets China und Osteuropa angeht: Sicher werden die schneller wachsen, haben ja auch Nachholbedarf, würde ich aber nicht überbewerten. China hat riesige strukturelle Probleme, die auf mehrere Generationen nicht zu lösen sind incl. den ständigen Kriegsdrohungen gegen Taiwan - die zum Krieg mit den USA führen könnte.
Osteuropa respektive Russland und der Kaukasus haben noch alle Möglichkeiten offen, vom autokratischen Polizeistaat über die Militärdiktatur bis zum Zerfall durch erneuten Bürgerkrieg oder den Rückfall in sozialistische Experimente. Institutionelle Investoren können dort nur geringere Beträge investieren, wollen sie im Kriesenfall nicht untergehen.
Vergleichbare Risiken gibt es in Europa und Amerika nicht - sie werden weiter der sichere Hafen für die großen Investoren sein oder glaubst du allen ernstes die vertrauen der russischen oder chinesischen Führung ihre Zukunft an?
Die Ursachen für die $-Entwertung liegen meiner Meinung nach sehr viel tiefer als Sisyphus und LauraGerhard darstellen. Aber das gehört nicht zum Thema dieses Threads und ich habe festgestellt, dass darüber auch kaum diskutiert werden kann, ohne dass man gleich as Spinner, Kommunist oder USA-Hasser abgestempelt wird. Deswegen spare ich mir das.
Was Thread Thema angeht - würde trotzdem gerne darüber diskutieren, möglicherweise in einem anderen Thread. Und zum Umgangston - es gibt hier so einige, die mit dem Gebot der Höflichkeit und Sachlichkeit in der Diskussion nichts anfangen können. Ich hab mir auch schon so einiges anhören müssen.

Es gibt sicher noch mehr Gründe für die Dollar schwäche. Ich versuche für mich nur das enario mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit zu finden, das habe ich beschrieben. Sollte der Euro auf über 1,35 Dollar steigen, werde ich ein paar Euro Anleihen in Dollar Anleihen umschichten. Allerdings nur, wenn die USA einen anderen Präsidenten und Finanzminister bekommen.

Auch eine nicht mehr zu bremsende Kapitalabwanderung, eine Verlagerung der Petro-Dollar in den Euro, eine durch überzogene Hypotheken ausgelöster Kollaps im Immobiliensektor der USA gefolgt von einer massiven Abwertung des Dollar und dem Verlust der Postition als Leitwährung und damit als Devisenreserve. Dazu die politisch motivierte Verweigerung von Unterstützung als Rache für das unilaterale Handeln in der Außenpoltik und weitere Kriege mit Bush in seiner zweiten Amtszeit.

Das wär nicht mehr zu händeln. Wenn du mehr Risiken kennst, nur zu. Solange man mir nicht mit Verschwörungstheorien kommt, bin ich für alles offen.
Nein, Verschwörungstheorien brauch man keine bemühen. Es reicht schon, diese immer und immer wieder zitierten fantastischen Zahlen des Wirtschaftswachstums in den USA zu untersuchen. Eine Wirtschaft, die angeblich um 8% wächst, kann jedenfalls keine so schwache Währung haben, wie es sich momentan darstellt. Das Problem ist, diese Zahlen sind eine Erfindung, wie leider noch zu wenige angesehene Ökonomen längst festgestellt haben.
Hast du vieleicht einen Link oder einen Namen?

Ich kenne nur die allgemeine Kritik an der hedonistischen Methode, die aber nicht so weit geht, von frei erfundenem Wachstum zu sprechen, lediglich von übertriebenem.

An den Devisenmärkten begann der Abschwung des Dollar zeitgleich mit der Einsetzung des neuen Finanzministers und dessen Einstandserläuterung zur Währungspolitik. Hab leider den Namen vergessen. Ich halte das für mehr als einen Zufall, bin mir aber nicht sicher, ob ich den Hintergrund des Strategiewechsels voll verstanden habe. Das die Amis zahlen übertreiben, ist allgemein bekannt. Ich bin ja von 4-4,5% Wachstum ausgegangen (im Quartal), ist aber ein Schätzwert. Berücksichtigt man Einmaleffekte wie die Steuergeschenke und das verschleudern der Gelder für die Rüstungsindustrie dürfte man nur knapp über Null liegen, höchstens auf Augenhöhe mit Europa.
Hier in diesem Thread: USA - 7,2% Wachstum im letzten Quartal ! wurde ein bissel darüber diskutiert und auch z.B. der bekannte Prof. Malik zitiert. Problematisch ist z.B. die Annualisierung der Wachstumszahlen. Sie ermitteln das Wirtschaftswachstum gg. Vorquartal, in diesem Fall waren es in den USA ca. 2% und rechnen das auf das ganze Jahr hoch und sind, voila bei 8%. Das ist extrem unseriös und wird von keiner anderen Industrienation der Welt praktiziert.
zu Nr. 2633 Wenn die USA im 3.Quartal 03 gegenüber dem Vorquartal um 2 % gewachsen ist, dann ist das immer noch beträchtlich; In Deutschland hatten wir im dritten Quartal 03 nur eine Wachstumsrate von 0,2 % !!!!
Da die hedonistische Preisanpassung in den USA ständig vorgenommen wird, spielt sie daher im Quartalsvergleich nicht die ausschlaggebende Bedeutung (nur im Mehrjahresvergleich ist diese zu beachten).
Mir ist bewußt, dass das recht hohe Wachstum in den USA
insbesondere durch folgende Faktoren bestimmt ist:
-Steuerrückerstattungen in bar an die US Bürger
-hohe Rüstungsausgaben auch bedingt durch Irak Krieg
-hohe ansteigende Staatsverschuldung in den USA
-durch die ansteigenden Immobilienpreise und den niedrigen
Zinsen können sich die US Bürger zusätzlich verschulden
(ca 70 % der US Haushalte besitzen Immoblieneigentum)
Das diese Wachstumsimpulse nicht ständig in den USA fortgeführt werden können, rechne ich mit einem US-Konjunktureinbruch ab 2004 (spätestens nach den Präsidentenwahlen)

Insofern bin ich nicht so optimistisch wie sisyphus oben !!!
Goldrausch und Dollar-Kater

Jürgen Elsässer 26.11.2003
Die Konvulsionen an den Devisenmärkten verweisen auf die strukturelle Krise des Geldsystems

Alarm an den Devisenbörsen: Mitte November rutschte der Dollar unter seinen Kurs am Einführungstag des Euro. Pro Euro bekam man kurzzeitig 1,1978 Dollar - mehr als je zuvor in der Geschichte der Gemeinschaftswährung. Nach alter Rechnung hätte man nur noch 1,64 Deutsche Mark für den US-Dollar bezahlen müssen - im Jahr 2000, dem letzten Vor-Euro-Jahr, waren es zeitweise 2,30 Mark und mehr gewesen. Noch spektakulärer als der Euro stieg das Gold und durchschlug etwa zur selben Zeit erstmals seit mehr als siebeneinhalb Jahren den Preis von 400 Dollar pro Feinunze.

Das Abrutschen der US-Währung würde noch stärker ausfallen, würde diese nicht künstlich gestützt, und zwar von den Konkurrenten der USA. So hat etwa die japanische Zentralbank seit Jahresbeginn mindestens 150 Milliarden Dollar aufgekauft, um dessen Wert zu stabilisieren.

Das ist kein Freundschaftsdienst, sondern Eigeninteresse: Würde der Dollar weiter fallen und der Yen damit steigen, wären japanische Ausfuhren auf dem US-Markt nicht mehr so konkurrenzfähig. Nippons exportlastige Wirtschaft, gerade eben knapp der Deflation entronnen, käme erneut ins Trudeln.

Wachstum auf Pump
Auf den ersten Blick erscheint die Entwicklung verwunderlich, ist doch die US-Wirtschaft im dritten Quartal mit einer Jahresrate von 8,2 Prozent gewachsen - Deutschland, das nur ganz knapp ein Minus vermieden hat, kann von einem solchen Wert nur träumen. Doch der Zuwachs ergibt sich weitgehend aus Staatsinvestitionen zum Beispiel für den Rüstungssektor, die die Bush-Regierung in Größenordnungen wie zuletzt Ronald Reagan zu Beginn der achtziger Jahre getätigt hat. Diese Investitionen werden auf Pump finanziert, und zwar weitgehend von ausländischen Millionären und Kapitalfonds. Reiche Deutsche, Japaner oder Araber kaufen die Staatsobligationen, die Washington auf den Kapitalmärkten anbietet. Mit anderen Worten: Sie geben harte Devisen gegen papierene Zahlungsversprechen. Auf diese Weise müssen Tag für Tag 1,5 Milliarden US-Dollar ins Land strömen, damit die Bush-Regierung ihre Löcher stopfen kann.

Eine Rückzahlung der Auslandskredite wird aber nur möglich sein, wenn die USA endlich wieder mehr Eigenprodukte auf dem Weltmarkt losschlagen können - letztes Jahr betrug das Minus in ihrer Handelsbilanz knapp 500 Milliarden Dollar. Für eine Exportoffensive aber wäre ein niedrigerer Dollarkurs erforderlich. Darauf spekulieren die internationalen Anleger und meiden zur Zeit Dollaranlagen.

Im September haben ausländische Privatanleger so wenig US-Wertpapiere gekauft wie seit fünf Jahren nicht mehr. Solange ausländische Notenbanken mit Dollaraufkäufen dagegenhalten, geht das gut. Nun aber wird befürchtet, dass China massiv Dollarreserven auf den Markt werfen könnte - als Revanche für die Importbeschränkungen, die Washington diese Woche gegen Textilwaren aus der Volksrepublik verhängt hat.

Außerdem misstraut man auf den Finanzmärkten den offiziell ausgewiesenen Zuwachsraten beim Bruttoinlandsprodukt (BIP), weil sie sich in der Vergangenheit bisweilen als getürkt erwiesen haben. Für Kurt Richebächer, den früheren Chefökonomen der Dresdner Bank, beruht etwa das amerikanischen Wirtschaftswunder der 90er Jahre fast ausschließlich auf "Zaubereien mit Statistik". Vor allem macht er auf die falsche Verbuchung von Computer-Investitionen aufmerksam. Zwischen den Jahren 1997 und 2000 wies die US-Statistik Investitionen in diesem Bereich in Höhe von 34 Milliarden Dollar auf. In der Realrechnung waren allerdings nicht 34, sondern 214 Milliarden Dollar aufgeführt - aus einem für Computer ausgegebenen Dollar wurden fast deren sieben. Wie war das möglich?

Die Amerikaner haben in den achtziger Jahren beschlossen, bei der Berechnung der Investitionsrate den Faktor "Qualitätsverbesserung" immer stärker zu berücksichtigen. Bezüglich der Computer war dies seit Jahren im Gang, aber ab 1995 begann eine förmliche Explosion der Computer-Leistungen. Und mit der Computer-Leistung explodierte die Berechnung der Investitions- und Produktionszahlen für Computer: Sie versiebenfachten sich. Aus 34 Milliarden wurden in der Statistik 214 Milliarden.
Richebächer

Diese 214 Milliarden machten satte 20 Prozent des realen Sozialprodukt-Wachstums aus. Aber damit nicht genug:

Der zweite Schlag erfolgte vor drei, vier Jahren. Da beschlossen die amerikanischen Statistiker, Software-Ausgaben seien eigentlich nicht Kosten, sondern Investitionsausgaben .... mehr in www.heise.de/tp
Der nette Elsässer sagt eigentlich nicht viel mehr aus, als was oben bereits diskuttiert wurde.
Die hedonischen Preisanpassungen in den USA, die oben Sisyphus bereits angesprochen hat betrifft insbesondere technische Erzeugnisse wie Computer etc. Obwohl die Computerumsätze in den USA seit 1995 nicht viel gestiegen sind, wird in der USA Statistik der technische Fortschritt bei der Berechnung des BSP fiktiv hinzugerechnet und damit das Wachstum aufgebläht. Im Grunde unsinnig, da den Unterehmen nur interessiert, was sie durch die Umsätze nominell verdienen; das die Konsumenten einen technischen Mehrwert aufgrund des technischen Fortschrittes bekommen ohne mehr dafür bezahlen zu müssen, bringt den Unternehmern relativ wenig !!!
es stimmt nicht, dass überwiegend Lehrer im Bundestag sitzen, es sind Juristen :p

BUNDESTAGSABGEORDNETE

Durchweg Akademiker, kaum Arbeiter

"Der Bundestag ist mal voller und mal leerer, aber immer voller Lehrer", kalauerte einst Otto Graf Lambsdorff. Im Parlament sind die Berufe tatsächlich höchst ungleich vertreten, wie eine Erhebung eines Internet-Portals zeigt: Juristen und Lehrer liegen deutlich vorn.

Berlin - Die Abgeordneten des Bundestages wirken keineswegs immer besonders clever. Mancher Politiker strauchelt in öffentlichen Plenarsitzungen schon bei einfachen Sätzen, Argumente fallen zuweilen wenig stichhaltig aus und hin, und wieder scheinen Parlamentarier völlig unbelastet von jeglichem Fachwissen. Gleichwohl kann der erste Eindruck täuschen. Die Volksvertreter liegen, was den Bildungsgrad angeht, jedenfalls weit über dem Bundesdurchschnitt, wie eine jetzt veröffentlichte Auswertung des Internet-Informationsdienstes www.politikerscreen.de ergab.

Danach sitzen im Reichstagsgebäude fast durchweg solide gebildete Leute, die neben dem Abitur oft noch einen Universitätsabschluss vorweisen können. Der einfache Arbeiter ist im Bundestag offenkundig zur absoluten Ausnahme geworden.

Die Fraktionen von SPD, Union und FDP zusammengenommen kommen der Umfrage zufolge auf einen Anteil von 82,1 Prozent Abgeordnete mit Abitur oder Fachabitur. Die Quote liegt drei Mal höher als im Bevölkerungsschnitt. Mittlere Reife können 12,3 Prozent der Parlamentspolitiker vorweisen, gar nur 5,5 Prozent der gewählten Volksvertreter arbeiten auf der Basis eines Hauptschulabschlusses, der früher Volksschulabschluss hieß und eher die Regel als die Ausnahme war.

90 Prozent Abiturienten bei den Grünen

Den durchschnittlich höchsten Bildungsgrad bringen der Erhebung zufolge die Grünen mit: In der Fraktion liegt die Abiturienten-Quote bei über 90 Prozent. Alle anderen haben mindestens Mittlere Reife, wie aus der Studie weiter hervorgeht. In den anderen Fraktionen liegt der Abiturienten-Anteil zwischen 70 und 80 Prozent. Parlamentarier mit Hauptschulabschluss sind in der Unions-Fraktion zu 6,9 Prozent zu finden, bei der SPD, die früher den Anspruch hatte, die Arbeiterklasse an sich zu binden, sind es 6,0 Prozent.

Die höchste Akademikerquote findet sich in der FDP-Fraktion mit einem Anteil von 80,9 Prozent, knapp gefolgt von den Grünen mit 78,8 Prozent. CDU und CSU liegen hier klar hinten und kommen nur auf einen Anteil von 68,2 Prozent in ihren Reihen. Von den 603 Abgeordneten des Bundestages verfügen immerhin 425 über einen Hochschulabschluss - somit eine klare Mehrheit - 51 haben eine Fachhochschule absolviert oder eine Berufsakademie.

Kritische Beobachter des deutschen Parlamentarismus bemängeln im Übrigen schon länger ein schiefes Bevölkerungsabbild im Bundestag. Ein Blick in die Bundestags-Berufsliste bestätigt den alten Lambsdorff-Spruch "Der Bundestag ist mal voller und mal leerer - aber immer voller Lehrer". Nicht nur, dass Akademiker ohnehin in der Überzahl sind: Juristen (123) und Lehrer (67) sind unter den Studierten im Bundestag mit Abstand am häufigsten vertreten.

Von Peter Kosfeld, ddp

www.spiegel.de

Wie sagte schon Ludwig Thoma: Er war Jurist und sonst von mäßigem Verstand :laugh: