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USA- Farbe bekennen - 500 Beiträge pro Seite



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wir sollten endlich die Wahrheit aussprechen und uns von diesem Land lösen.

Dankbarkeit darf nicht dazu führen blind zu werden für die Entwicklungen dieses Landes.

Ja, ich bekenne mich als Anti-Amerikanist:


- wenn dort Verrückte meinen Krieg spielen zu müssen

- wenn Freiheit nicht mehr als eine hohle Phrase ist

- wenn der Manchester-Turbo-Kapitalismus hohl dreht und jedwedes Marktversagen Individualschuld ist

- wenn dieses Land nur Interessengesteuert handelt, nur im Interesse des Geldes

- wenn es versucht seine Probleme auf die restliche Welt aubzuwälzen

- wenn es zu Dumpfheit und Stumpfsinn der Majrität führt, in dem alles dafür getan wird, die Massen bei Laune zu halten

- weil dort in jedem gesellschaftlichen Bild und vor allem in den Medien Gewalt als Lösung verkauft wird

- weil nur das Geld bestimmt wohin die Reise geht, und das kann man wohl kaum Demokratie nennen, Plutokratie trifft es eher

- weil von diesem Land der Zins-Druck des Todes ausgeht, gekauft über Scheinwerte und weltweiter Verschuldung

- wenn noch niemand in diesem Land jeh die Erfahrung gemacht hat, was Krieg im eigenen Land bedeutet

- wenn es interessengesteuert sämtliche internationalen Rechte und Verträge ignoriert oder für sich selbst anders auslegt

Kurz: Wenn faschistoide, gewaltbereite Kriegsgewinnler dieses Land leiten und uns in die Apokalypse führen wollen, damit die Rendite wieder stimmt.
Wir hier in Europa sollten uns deutlich von diesem Moloch der hypermacht distanzieren, und alles versuchen, um den Untergang dieses Imperiums unbeschadet zu überstehen. Wir hier wissen kollektiv, was Krieg bedeutet, wir müssen deshalb in starke Opposition gehen, und demokratische Werte fördern und die letzten Aufrechten in der untergehenden Supermacht stützen!
Ich bin bekennender Gegener der verbrecherischen Bush-Junta!

Ansonsten kenne ich viele nette Amerikaner(innen), die diese Regierung nicht verdient haben.

Zum Thema:"Ich fürchte um Amerikas Seele"

Der US-Psychiater und Gewaltforscher Robert Jay Lifton über die Gemütsverfassung der Amerikaner, das Supermacht-Syndrom und den apokalyptischen Kampf von Präsident Bush

SPIEGEL: Professor Lifton, wie sehr hat der Irak-Krieg die USA verändert?
Lifton: Unsere Gesellschaft ist mit diesem Feldzug tiefgründig verändert worden - und zwar in Richtung auf einen zerstörerischen Fundamentalismus. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich liebe mein Land. Aber ein Patriot zu sein bedeutet für mich, einen kritischen Blick zu wahren auf diese Regierung und ihren Missbrauch von Macht. Deshalb fürchte ich, dass jetzt die amerikanische Seele selbst in großer Gefahr ist. Wir drohen die Grundsätze zu verlieren, die dieses Land für viele von uns zu einem besonderen gemacht haben, ein Bekenntnis zu wirklicher Demokratie zum Beispiel. Stattdessen werden wir zu Tyrannen. Viele Länder sehen uns als die gefährlichste Macht, die es gibt - verständlicherweise.

Robert Jay Lifton
beschäftigt sich seit über 50 Jahren mit den Auswirkungen von Machtmissbrauch,Gewaltanwendung und Massenmord auf die menschliche Psyche. Das Gründungsmitglied der Organisation "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges" hat über Nazi-Ärzte geforscht, über KZ-Überlebende, Vietnam-Veteranen, den nuklearen Schrecken und die Seelenlage von Terroristen. Lifton, 78, jetzt Gastprofessor an der Harvard University, gilt zudem als einer der Begründer der "Psychohistory": Um historische Prozesse besser zu verstehen, nähert er sich ihnen und den handelnden Personen mit dem Handwerk des Psychotherapeuten.



SPIEGEL: Was genau ist geschehen mit der amerikanischen Seele?

Lifton: Viele Amerikaner - Politiker, aber auch einfache Leute - sind gefangen in dem, was ich Supermacht-Syndrom nenne. Wegen Amerikas gewaltiger technischer und militärischer Macht hat unsere Führung ein Gefühl der Allmacht entwickelt, das gleichzeitig gekoppelt ist an einen christlichen Fundamentalismus. Das Syndrom erzeugt eine seltsame Gemütslage - das Gefühl, Anspruch zu haben auf Unverwundbarkeit. Es liefert eine Rechtfertigung, jeden anzugreifen, den wir, warum auch immer, als Bedrohung unserer Unverwundbarkeit empfinden.

SPIEGEL: Ist das Supermacht-Syndrom mehr als schlicht die Arroganz der Macht?

Lifton: Es hat neue Elemente. Unsere militärische Überlegenheit ist extremer, als es je einer historischen Großmacht vergönnt war. Amerika unterscheidet sich vom britischen Empire, weil Amerika nicht in den verschiedenen Ländern bleiben und sie verwalten will. Amerika herrscht aus der Ferne und manchmal mit schnellen militärischen Vorstößen wie dem Irak-Krieg. Amerikas Machtanspruch aber ist unübertroffen. Ich würde sogar sagen: Amerika will die Geschichte selbst beherrschen.

SPIEGEL: Zu welchem Zweck?

Lifton: Kern des Supermacht-Syndroms ist der immer währende Kampf um absolute Sicherheit. Viele unserer Exzesse im Krieg gegen den Terror haben zu tun mit dieser Vision von Sicherheit, die uns auferlegt, jeden Terroristen auf der Welt zu töten. Unsere Regierung muss dabei zwangsläufig scheitern, denn Unverwundbarkeit gibt es nicht - nicht für Körper oder Seelen, auch nicht für Nationen, nicht einmal für die einzige Supermacht. Aber der illusionäre Kampf um Unverwundbarkeit zwingt uns, immer stärkere Kontrolle über die Geschehnisse weltweit auszuüben und die Welt immer engstirniger einzuteilen in Kategorien von Gut und Böse. Wir stecken fest in einem Hamsterrad. Die Supermacht kann niemals ruhen.

SPIEGEL: Wie lange halten die USA das durch?

Lifton: Diese Regierung wird scheitern, national wie international. Die Frage ist nur, wie viel Schaden sie bis dahin in der Welt und bei uns angerichtet hat. Was derzeit im Irak geschieht, macht deutlich, dass sich absolute Kontrolle unmöglich aufrechterhalten lässt über den Moment des militärischen Siegs hinaus. Die Amerikaner haben große Schwierigkeiten, den Irak zu regieren oder dort eine Demokratie aufzubauen. Hier zeigen sich die wahren Probleme des Supermacht-Syndroms: Es führt dazu, dass sich die Supermacht überhebt.

SPIEGEL: Ist das Syndrom therapierbar?

Lifton: Absolut. Nichts ist unveränderlich. Diese Nation ist trotz allem in der Lage, einen Umschwung herbeizuführen. Die Eiferer lassen sich von ihrem Kurs kaum abbringen, aber sie können isoliert werden. Internationaler Druck ist dabei hilfreich. Der Widerstand von Deutschland, Frankreich, Russland und China bei den Vereinten Nationen war äußerst wichtig. Amerika ist jetzt stärker isoliert als jemals in seiner Geschichte. Vielleicht ist der Höhepunkt der amerikanischen Supermacht damit auch schon überschritten.

SPIEGEL: Bedeutet Therapie, dass die USA von ihrem globalen Führungsanspruch abrücken müssen?

Lifton: Nein. Die USA müssen ihre Macht nur zurückhaltender und vernünftiger einsetzen. Ich hielte es für einen Ausdruck von Reife, wenn die USA die Grenzen ihrer Macht erkennen würden. Ich bezweifle allerdings, dass diese Regierung dazu fähig ist.

SPIEGEL: Warum ist es so schwer für Amerikaner, Verwundbarkeit zu akzeptieren?

Lifton: Wir haben unsere Verwundbarkeit als schmerzvollen Schock am 11. September erlebt. Bis dahin lebten Amerikaner im festen Glauben an ihre Unverwundbarkeit. Dieser Glaube rührt zum Teil her von der Geografie und dem Schutz durch die beiden Ozeane. Er hat aber auch mit der Vorstellung von Amerika als einem Ausnahmeland zu tun, einem Ort, wo vieles von dem, was andere Länder quält, gar nicht möglich ist.

SPIEGEL: Ist eine verletzte Supermacht zwangsläufig kriegerisch?

Lifton: Überlebende, die nicht mit ihrer Verwundbarkeit zurechtkommen, sehen die Welt oft als feindlich. Ich habe Überlebende infernalischer Gewalt studiert aus Nazi-Vernichtungslagern, aus Hiroschima und Vietnam, und ich habe einige Gemeinsamkeiten gefunden. Die Todesangst hinterlässt einen Abdruck. Manche verfluchen sich selbst - warum haben wir das Ereignis nicht aufgehalten, warum haben wir den Leuten nicht geholfen? Andere erleben, was ich psychische Verhornung nenne, eine verminderte Fähigkeit oder Bereitschaft, Gefühle zu empfinden. Und es gibt den zutiefst menschlichen Impuls, Sinn zu finden in dem, was geschehen ist. Der Sinn offenbart sich ja nicht im Ereignis selbst. Überlebende und andere konstruieren sich also eine Bedeutung. Und diesen Auftrag verfolgen sie oft mit einer Auf-Leben-und-Tod-Intensität. Bush und seine Berater haben sich dieser Sinnsuche der Amerikaner bemächtigt. Und sie haben eine sehr aggressive Interpretation durchgesetzt - den "Krieg gegen den Terror".

SPIEGEL: Ist Bush ein Überlebender?

Lifton: Alle Amerikaner sind Überlebende des 11. September, selbst wenn wir nicht direkt in Gefahr waren. Bis zu den Attacken auf die USA war George Bush ein glanzloser Präsident, der nicht in seinem Amt aufging und nicht einmal viel Zeit damit verbrachte. Mit dem 11. September hat Bush seine Mission im Leben gefunden, die er auf sture und absolute Weise verfolgt. Der Krieg gegen den Terror ist sein Lebenszweck geworden. Die Welt einzuteilen in Gut und Böse ist Teil dieser Mission. Nehmen Sie dazu seine nahezu fundamentalistische Religiosität als wiedererweckter Christ und sein Supermacht-Syndrom - und schon haben Sie die gefährliche Kombination, der die Welt jetzt gegenübersteht.

SPIEGEL: Sie sehen bei George Bush eine weitere Kraft am Werk: Sie haben bei ihm einen Hang zu "apokalyptischer Gewalt" diagnostiziert. Was soll das sein?

Lifton: Apokalyptische Gewalt bezeichnet die Bereitschaft, enorme Zerstörung anzurichten im Dienst einer spirituellen Säuberung. Eine Welt soll aufhören zu existieren, um Platz zu machen für eine bessere. Ich habe herausgefunden: Man kann nur dann große Mengen von Menschen umbringen, wenn man es im Namen absoluter Rechtschaffenheit tut. Apokalyptische Gewalt ist so gefährlich, weil sich, wer sie anwendet, auf heiliger Mission wähnt.

SPIEGEL: Dann ist apokalyptische Gewalt aber eher die Spezialität von Bin Laden?

Lifton: Bei ihm liegt das auf der Hand. Er will zerstören, um die Welt zu säubern, um Amerika zu schwächen, um Ungläubige loszuwerden. Weniger offensichtlich sind die apokalyptischen Tendenzen bei der Bush-Administration. Unsere Führer präsentieren sich selbst als rational und besorgt um die Demokratie auf der Welt. Aber ihre Handlungen lassen ein apokalyptisches Konzept erkennen.

SPIEGEL: Das müssen Sie uns erläutern.

Lifton: Zum Teil offenbart sich dieser Hang in der Rhetorik. Bush spricht von der "Achse des Bösen" und davon, das Böse in der Welt zu vernichten. Bushs "Krieg gegen den Terror" kennt keine Grenzen in Zeit oder Raum, er ist unendlich. Sein Ziel ist laut Bush die Vernichtung jedes Terroristen auf der Welt. Wenn alle tot sind, dann werde die Welt frei vom Bösen sein. Dies ist natürlich Unsinn: Wer durch die Welt läuft, um Terroristen zu töten und kriegerische Politik betreibt, bringt immerzu mehr Terroristen hervor.

SPIEGEL: Sie halten das für mehr als pathetische Präsidenten-Rhetorik?

Lifton: Allerdings. Apokalyptische Tendenzen offenbaren sich zum Beispiel auch im Strategiedokument zur Nationalen Sicherheit von 2002. Es fordert absolute militärische Hegemonie der USA in allen Regionen der Welt. Kein Land darf uns unsere Stellung streitig machen oder auch nur den Ehrgeiz haben, mit uns gleichzuziehen. Dies ist Teil der Vision, die Welt oder sogar die Geschichte zu kontrollieren. Das Dokument ist sehr direkt. Es heißt ausdrücklich Attacken auf andere Länder gut, notfalls auch im Alleingang. Der Text legt großen Nachdruck darauf, überall in der Welt Demokratien zu errichten. Auf diese Weise stellt er eine säkulare Version der Idee dar, die Welt zu zerstören, um sie zu retten.

SPIEGEL: Gibt es mehr historische Beispiele für apokalyptische Gewalt?

Lifton: Die Geschichte ist voll davon. Die Nationalsozialisten waren ebenfalls eine säkulare apokalyptische Bewegung. Sie versuchten die Welt biologisch zu reinigen, indem sie die Juden töteten und so ihrer Meinung nach schlechte Gene und Rassen loswurden. Die Kommunisten hatten die Idee, die existierende bourgeoise Welt zu zerstören, um auf ihren Trümmern einen idealen Kommunismus zu errichten. Lange davor kamen die Kreuzritter in den Nahen Osten, um in einem heiligen Krieg Heiden, Muslime und Juden zu töten. Apokalyptische Gewalt ist eine weit verbreitete Neigung von Menschen, sie hat nichts mit einer speziellen Religion oder Gruppe zu tun.

SPIEGEL: Was fasziniert Menschen so daran?

Lifton: Apokalyptische Gewalt ist Teil der universellen menschlichen Mythologie von Geburt und Wiedergeburt, von Zerstörung und Erneuerung, vom Tod als Weg in die Unsterblichkeit. All dies geht zurück auf den Beginn der Geschichte. Und es hat damit zu tun, dass wir die Geschöpfe sind, die wissen, dass sie sterben müssen.

SPIEGEL: Und welchen Nutzen ziehen die Täter daraus?

Lifton: Apokalyptische Gewalt befriedigt zwei starke Bedürfnisse: Spirituelle Veredelung und den Wunsch, einem absoluten Prinzip zu dienen. Bei apokalyptischer Gewalt stirbt der Täter nicht. Er oder sie wird vielmehr Teil einer heiligen Mission, er verewigt sich. Menschen sind Geschöpfe, die immerzu nach Sinn suchen. Der Gedanke gefällt uns, unseren Tod als Teil eines geheiligten Plans zu sehen.

SPIEGEL: Gibt es Kulturen, die immun sind gegen solche Ansichten?

Lifton: Nein. Shoko Asahara, der Führer der Aum-Sekte, die den Giftgas-Anschlag auf die Tokioter U-Bahn verübt hat, kam aus dem eigentlich sehr friedliebenden buddhistischen Kulturkreis. Das Attentat war für ihn der Beginn einer spirituellen Erneuerung der Menschheit - und er bezog sich dabei auf die Geschichte von Armageddon, der wohl extremsten apokalyptischen Geschichte vom alles entscheidenden Kampf zwischen Gut und Böse.

SPIEGEL: Sie haben ein Buch geschrieben über Asahara und darin gewarnt vor einer weltweiten Subkultur der apokalyptischen Gewalt. Meinen Sie, Sie haben damit den 11. September vorhergesagt?

Lifton: Das Ereignis konnte ich natürlich nicht vorhersagen. Aber ich habe gesagt, dass wir mehr Kombinationen sehen werden von ultimativen Eiferern mit ultimativen Waffen. Und sie werden erfolgreicher sein als Asahara. Diese Einschätzung gilt nach wie vor.

SPIEGEL: Wenn Sie der Bush-Regierung eine Verhaltenstherapie verschreiben könnten - was würden Sie verordnen?

Lifton: Mit Bin Laden kann man sich nicht an einen Tisch setzen, denn er ist ein Fanatiker. Aber man kann versuchen, ihn zu isolieren, und gute Kontakte herzustellen mit seiner Umgebung. Ob das Personen sind oder Länder: Wir müssen ihre Bedürfnisse respektieren und ihnen Alternativen anbieten, um sie und uns davor zu schützen, dass sie sich einer apokalyptischen Bewegung anschließen. Das ist der beste Weg, Terrorismus zu bekämpfen. Gewalt wird manchmal vonnöten sein, aber sie darf nur zurückhaltend und nur in internationalem Rahmen angewandt werden.

SPIEGEL: In Kürze kommen Hunderttausende Soldaten aus dem Irak zurück nach Hause. Glauben Sie, dass sie eingegliedert werden können?

Lifton: Amerika behandelt seine Veteranen danach, wie populär der Krieg war, den sie kämpften. Wer in Vietnam war, bekam einen lausigen Empfang. Dieser Krieg ist, fürchte ich, sehr populär gewesen. Trotzdem gibt es natürlich auch hier das Problem, dass Zivilisten für den Krieg zu Killern ausgebildet wurden. Sobald sie wieder nach Hause kommen, sollen sie auf einmal niemanden mehr töten.

SPIEGEL: Mindestens vier Afghanistan-Veteranen haben anschließend ihre Frauen umgebracht.

Lifton: Viele schreckliche Dinge widerfahren Menschen, die Kriege kämpfen, die sich bewusst sind, dass sie auch Zivilisten getötet haben, oder die - wie in Afghanistan, aber sicherlich auch im Irak - gar an Gräueltaten teilgenommen haben. Viele Irak-Heimkehrer kommen mit Wunden an der Seele zurück, viele werden an Ängsten leiden, an Alpträumen, manche könnten zu Anfällen von Gewalt neigen, auch gegen Menschen, die ihnen sehr nahe stehen. Aber all dies halte ich für das geringere Problem. Viel schwerer wiegt die emotionale Verhornung, die Brutalisierung der Amerikaner insgesamt, ob Soldaten oder Zivilisten. Die Fähigkeit, sich in andere einzufühlen, geht uns verloren.

SPIEGEL: Ist auch dies ein Symptom des Supermacht-Syndroms?

Lifton: Ja. Bei Soldaten wird dieser Effekt angestrebt: Sie können töten, ohne selbst zu leiden. Sie sind unempfindlich geworden gegenüber dem Schrecken, den sie anderen zufügen. Die Verhornung wird noch verstärkt, wenn man sich auf einer heiligen Mission glaubt - und genau das versucht diese Regierung den Amerikanern einzureden. Das Volk stumpft ab. Es nimmt die Leiden und die Bedürfnisse anderer Völker immer weniger wahr, und es ist leicht bereit zu Gewalt. Deshalb sage ich, dass ich um die Seele meines Landes fürchte.

SPIEGEL: Professor Lifton, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
danke für diesen Artikel. Es ist aber doch mehr als nur die regierung, sie hätte diesen wahnsinnigen Machtmißbrauch nicht einleiten können, wäre nicht das gesamte Fundament unseres abendländisches Denkens und handelns einseitig machtorientiert.

Genau das meine ich mit meinen letzten Threads, eine Macht muß wieder integriert werden in das menschliche Gefüge, sie kann und darf sich nicht verselbstständigen, dafür stehen matriarchale Menschen ein!
Aggession muß den Lebensaufgaben zugewandt werden, nicht einen imaginären Feind!
nur zwei Antiamerikaner an Board? WO ist auch nicht mehr was es mal war...:D
Remarks by the President to the People of Poland
Wawel Royal Castle
Krakow, Poland

12:18 P.M. (L)

THE PRESIDENT: My friend, Mr. President. It`s really good to be with you again and, of course, the First Lady. Mr. Prime Minister, Your Eminence, distinguished guests, citizens of Poland. I`m honored to be in the city of Krakow, where so many landmarks give witness to Poland`s history and Poland`s faith.

From this castle, Polish kings ruled for centuries in a tradition of tolerance. Below this hill lies the market square, where Kosciuszko swore loyalty to the first democratic constitution of Europe. And at Wawel Cathedral in 1978, a Polish Cardinal began his journey to a conclave in Rome, and entered history as Pope John Paul II -- one of the greatest moral leaders of our time. (Applause.)

In all the tests and hardship Poland has known, the soul of the Polish people has always been strong. Mrs. Bush and I are pleased to make our second visit to this beautiful country, and we bring with us the friendship and the good wishes of the American people. (Applause.)

In Warsaw two years ago, I affirmed the commitment of my country to a united Europe, bound to America by close ties of history, of commerce and of friendship. I said that Europe must finally overturn the bitter legacy of Yalta and remove the false boundaries and spheres of influence that divided this continent for too long.

We have acted on this commitment. Poland, the United States and our allies have agreed to extend NATO eastward and southward, bringing the peace and security of our alliance to the young democracies of Europe. (Applause.)

And as the Atlantic alliance has expanded, it has also been tested. America and European countries have been called to confront the threat of global terror. Each nation has faced difficult decisions about the use of military force to keep the peace. We have seen unity and common purpose. We have also seen debate -- some of it healthy, some of it divisive.

I have come to Krakow to state the intentions of my country. The United States is committed to a strong Atlantic alliance, to ensure our security, to advance human freedom and to keep peace in the world. (Applause.) Poland struggled for decades to gain freedom and to fully participate in life in Europe. And soon you will be a member of the European Union.

You also struggled to become a full member of the Atlantic alliance, yet you have not come all this way -- through occupations and tyranny and brave uprisings -- only to be told that you must now choose between Europe and America. Poland is a good citizen of Europe and Poland is a close friend of America -- (applause) -- and there is no conflict between the two. (Applause.)

America owes our moral heritage of democracy and tolerance and freedom to Europe. We have sacrificed for those ideals together, in the great struggles of the past. In the second world war, the forces of freedom came together to defeat Nazism. In the Cold War, our transatlantic alliance opposed imperial communism. And today our alliance of freedom faces a new enemy, a lethal combination of terrorist groups, outlaw states seeking weapons of mass destruction, and an ideology of power and domination that targets the innocent and justifies any crime.

This is a time for all of us to unite in the defense of liberty and to step up to the shared duties of free nations. This is no time to stir up divisions in a great alliance. (Applause.)

For America, our resolve to fight terror was firmly set on a single day of violence and sorrow. The attacks of September the 11th, 2001, changed my country. On that morning, the American people saw the hatred of our enemies and the future of grief they intend for us. The American government accepted a mission to strike and defeat the terror network and to hold accountable all who harbor it and all who support it.

For my country, the events of September the 11th were as decisive as the attack on Pearl Harbor and the treachery of another September in 1939. (Applause.) And the lesson of all those events is the same: aggression and evil intent must not be ignored or appeased; they must be opposed early and decisively. (Applause.)

We are striving for a world in which men and women can live in freedom and peace, instead of fear and chaos. And every civilized nation has a stake in the outcome. By waging this fight together, we will speed the day of final victory.

One of the main fronts in this war is right here in Europe, where al Qaeda used the cities as staging areas for their attacks. Europe`s capable police forces and intelligence services are playing essential roles in hunting the terrorists. And Poland has led the effort to increase anti-terror cooperation amongst central and eastern European nations. And America is grateful. (Applause.)

Some challenges of terrorism, however, cannot be met with law enforcement alone. They must be met with direct military action. The Taliban regime in Afghanistan chose to support and harbor al Qaeda terrorists. And so that regime is no more. The dictator in Iraq pursued weapons of mass murder, cultivated ties to terror and defied the demands of the United Nations -- so his regime has been ended.

In the battles of Afghanistan and Iraq, Polish forces served with skill and honor. America will not forget that Poland rose to the moment. Again you have lived out the words of the Polish motto: for your freedom and ours. (Applause.)

In order to win the war on terror, our alliances must be strong. (Applause.) Poland and America are proud members of NATO, and NATO must be prepared to meet the challenges of our time. This is a matter of capability and a matter of will. Our common security requires European governments to invest in modern military capabilities, so our forces can move quickly with a precision that can strike the guilty and spare the innocent.

NATO must show resolve and foresight to act beyond Europe, and it has begun to do so. NATO has agreed to lead security forces in Afghanistan and to support our Polish allies in Iraq. A strong NATO alliance, with a broad vision of its role, will serve our security and the cause of peace.

The greatest threat to peace is the spread of nuclear, chemical and biological weapons. And we must work together to stop proliferation. The countries of the G8 committed last year to aiding Russia and others in securing and eliminating deadly weapons that remain from the Soviet era. I welcome Poland`s decision to join this effort.

And I call on America`s G8 partners to follow through on their financial commitments so that we can stop proliferation at one of its sources. When weapons of mass destruction or their components are in transit, we must have the means and authority to seize them. So today I announce a new effort to fight proliferation called the Proliferation Security Initiative. The United States and a number of our close allies, including Poland, have begun working on new agreements to search planes and ships carrying suspect cargo and to seize illegal weapons or missile technologies. Over time, we will extend this partnership as broadly as possible to keep the world`s most destructive weapons away from our shores and out of the hands of our common enemies.

In the last 20 months, the world has seen the determination of my country and many others to fight terror. Yet, armed force is always the last resort. And Americans know that terrorism is not defeated by military power alone. We believe that the ultimate answer to hatred is hope. And as we fight the forces of terror, we must also change the conditions in which terror can take root.

Terrorism is often bread in failing states, so we must help nations in crisis to build a civil society of free institutions. The ideology of terror takes hold in an atmosphere of resentment and hopelessness, so we must help men and women around the world to build lives of purpose and dignity.

In the long-term, we add to our security by helping to spread freedom and alleviate suffering. And this sets a broad agenda for nations on both sides of the Atlantic. In Africa, the spread of HIV/AIDS threatens millions, and the stability of an entire continent. The United States has undertaken a comprehensive, $15 billion effort to prevent AIDS and to treat AIDS and provide humane care for its victims. I urge our partners in Europe to make a similar commitment, so we can work together in turning the tide against AIDS. (Applause.)

Global hunger is a chronic challenge, and we have a crisis in Africa. The United States is establishing an emergency fund so we can rush help to countries where the first signs of famine appear. The nations of Europe can greatly help in this effort, with emergency funds of their own. I hope European governments will reconsider policies that discourage farmers in developing countries from using safe biotechnology to feed their own people. (Applause.)

Wealthy nations have the responsibility to help the developing world and to make certain our help is effective. Through the Millennium Challenge Account, I have proposed a 50 percent increase in America`s core development assistance. This aid will go to where it will do the most good -- not to corrupt elites but to nations that are ruled justly, nations that invest in the health and education of their people, and nations that encourage economic freedom. (Applause.)

If European governments will adopt the same standards, we can work side-by-side in providing the kind of development aid that helps transform entire societies. One of the greatest sources of development and growth in any society is trade. America and Europe should lead the effort to bring down global trade barriers. (Applause.)

A world that trades in freedom can bring millions of people into a growing circle of prosperity. And America and Europe must work closely to develop and apply new technologies that will improve our air and water quality, and protect the health of the world`s people. (Applause.)

America and Europe are called to advance the cause of freedom and peace, and these two commitments are inseparable. It is human rights and private property, the rule of law and free trade and political openness that undermine the appeal of extremism and create the stable environment that peace requires. We are determined to demonstrate the power of these ideals in the reconstruction of Afghanistan and Iraq. And these ideals will provide the foundation for a reformed and peaceful and independent Palestinian state.

Today in the Middle East, the emergence of new Palestinian leadership, which has condemned terror, is a hopeful sign that the parties can agree to two states, Israel and Palestine, living side-by-side in peace and security. (Applause.)

Early next week I will go to the Middle East to meet with the Palestinian and Israeli Prime Ministers, and other leaders in the region. I will remind them that the work ahead will require difficult decisions. I will remind them that for peace to prevail, all leaders must fight terrorism and shake off old arguments and old ways. No leader of conscience can accept more months and years of humiliation and killing and mourning. I will do all that I can to help the parties reach an agreement, and then to see that that agreement is enforced. (Applause.)

To meet these goals of security and peace and a hopeful future for the developing world, we welcome, we need the help, the advice and the wisdom of our European friends and allies. (Applause.)

New theories of rivalry should not be permitted to undermine the great principles and obligations that we share. The enemies of freedom have always preferred a divided alliance -- because when Europe and America are united, no problem and no enemy can stand against us. (Applause.)

Within an hour`s journey of this castle lies a monument to the darkest impulses of man. Today, I saw Auschwitz, the sites of the Holocaust and Polish martyrdom; a place where evil found its willing servants and its innocent victims. One boy imprisoned there was branded with the number A70713. Returning to Auschwitz a lifetime later, Elie Wiesel recalled his first night in the camp: I asked myself, God, is this the end of your people, the end of mankind, the end of the world?

With every murder, a world was ended. And the death camps still bear witness. They remind us that evil is real and must be called by name and must be opposed. All the good that has come to this continent -- all the progress, the prosperity, the peace -- came because beyond the barbed wire there were people willing to take up arms against evil. (Applause.)

And history asks more than memory, because hatred and aggression and murderous ambitions are still alive in the world. Having seen the works of evil firsthand on this continent, we must never lose the courage to oppose it everywhere. (Applause.)

Through the years of the Second World War, another legacy of the 20th century was unfolding, here in this city of Krakow. A young seminarian, Karol Wojtyla, saw the swastika flag flying over the ramparts of Wawel Castle. He shared the suffering of his people and was put into forced labor. From this priest`s experience and faith came a vision: that every person must be treated with dignity, because every person is known and loved by God.

In time, this man`s vision and this man`s courage would bring fear to tyrants and freedom to his beloved country, and liberation to half a continent. To this very hour, Pope John Paul II speaks for the dignity of every life and expresses the highest aspirations of the culture we share. Europe and America will always be joined by more than our interests. Ours is a union of ideals and convictions. We believe in human rights, and justice under law, and self-government, and economic freedom tempered by compassion.

We do not own these beliefs, but we have carried them through the centuries. We will advance them further and we will defend them together. (Applause.)

Thank you for your hospitality. Thank you for your friendship. May God bless this great nation, and may God bless the Polish people. (Applause.)

:) :) :) :) :) :)

That is a great president!!!!
Tja, kaum ist der "Trööt" eröffnet, ist schon der erste Kontrolletti auf dem Plan.

@ spicault

Deine Thesen kennen wir schon:

a) alle Deutschen sind Nazis gewesen
b) alle Deutschen sind immer noch Nazis

Das ist Deine Mission, heute und alle Tage. Es geilt Dich auf, denn es ist so praktisch - dadurch bist Du moralisch schon von Geburt an auf der moralisch "sicheren Seite", auch dann, wenn Du die Nazi-Thesen von besseren und schlechteren Rassen Dir inzwischen selbst zu eigen gemacht hast.

TS
@tiramisusi

Das ist doch Quatsch!

Allmählich fange ich an zu glauben, daß viele hier unter Verfolgungswahn leiden.

Ich habe es schon in anderen Postings gesagt:

Die Deutschen von heute sind keineswegs Nazis - das weisst
doch jeder und das habe ich nie behauptet.

Allerdings ist der anti-Amerikanismus der Deutschen nichts neues. Er geht ein paar hundert Jahre zurück. Von den Nazis ist diese deutsche Grundeinstellung instrumentalisiert worden. Daß die heutige deutsche Friedensbewegung ähnliche Argumente gegen den Irak-Krieg wie die der Nazis gegen die Amerikaner im zweitem Weltkrieg verwendet hat, bedeutet selbsverständlich nicht, daß die Deutschen von heute Nazis sind. Allerdings sollte die Parallelität in der Argumentation den Deutschen von heute zu bedenken geben.

Diesbezüglich empfehle ich dir zwei Bücher:

"Feinbild Amerika" von Dan Diner
"Kein Krieg, nirgends" von Henryk Broder

Bitte, nicht immer wie ein Pavlov-Hund auf Deutschland-Kritik reagieren!!

:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
@sittin


warst du schonmal in den USA?

nein?

dann sind deine urteile nur VORurteile.

ich habe in meinen bisherigen besuchen viele neue dinge kennengelernt. es gibt auch unglaublich viele positive seiten, die immer nur verschwiegen werden.

never judge a book by the cover :)
mich wunderts jetzt das du nicht geschrieben hast es wäre nur meine Einbildung.

Nein, auch in den USA gibt es aufrechte Menschen.


Nur ist nirgends auf der Welt das patriarchale Bewußtsein stärker augeprägt, der Machtmißbrauch größer, das Sendungsbewußtsein höher, die lebensfeindliche Einstellung höher, die Einstellung zu Gewalt als erste Lösung weiter verbreitet, das Geldsystem als Unterdrückungsfaktor anerkannter... mir fallen noch tausend Dinge ein in denen die USA führend sind.


Warum nur nicht ein positiver Faktor?

:rolleyes:
hej, du verstehst es nicht.

die mentalität ist eine andere.

die persönliche unabhängigkeit - mit all den rechten und pflichten - ist wesentlich größer.


die leute haben die "pionierzeit" in gewisser weise noch im hinterkopf.

diese gesellschaft hat die TOP-wissenschaftler dieser welt, technologie made in USA. nirgendswosonst auf der welt stehen den menschen soviele güter und dienstleistungen zu verfügung.

die fabriken sind größer, die menschen effizienter (was in deutschland nahezu unbekannt ist).

das wertesystem ist ein anderes. die waffengesetze (unabhängigkeitsdenken!) sind kaum vorhanden, dafür bei alkohol und sex wesentlich schärfer. willst du urteilen, was besser ist?

dieses land hat soviele verschiedene strömungen und soviele unterschiede, von stock-konservativ (bible belt) bis zu liberal (californien), von absolut idyllischem rentnerleben in florida, bis zum hektischen treiben in NYC.

das ganze ist natürlich ideal um sich BRUCHSTÜCKE herauszugreifen und damit seine meinung zu bilden. absoluter bild-zeitungs-stil.


BIP (beispielhaft als wohlstandsindikator)

USA 11 billionen euro
euroland 7 billionen euro

also fast 50% höher!

tja, und dann machts auch keinen so großen unterschied, dass die verteilung etwas schlechter ist.

also ich bin sicherlich kein verfechter des USA-systems, aber genausowenig darf man es verurteilen. es gibt vorteile, es gibt nachteile. also was solls?
weil du es bist werde ich dich mal zerlegen!

:D


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hej, du verstehst es nicht.

die mentalität ist eine andere.

Doch das verstehe ich. Geld ist macht. Macht ist gut. Nur wir besitzen die Wahrheit, wir sind sowieso God`s Own Country, was schert uns der Rest?

die persönliche unabhängigkeit - mit all den rechten und pflichten - ist wesentlich größer.

Ich könnte es auch soziale Kälte nennen, welche eine fortgeschrittene arbeitsteilige Zinswirtschaft schafft, die jedwedes versagen als Individualschuld darstellt und die Verlierer alleine läßt. Sicher hast du dann recht, ich würde mir auch mehr den Arsch aufreißen wenn ich wüßte das ich sonst verhungern würde. Dummerweise gibt es trotzdem immer mehr Arme und Häftlinge, so viel wie in keinem anderen industrialisierten Land. Wollen die nicht anders oder liegt es vielleicht an den Genen?


die leute haben die "pionierzeit" in gewisser weise noch im hinterkopf.

Aber genau das sage ich doch. Du bist nicht für mich? Kein Problem, Peng und schon hat John Wayne aus der Hüfte abgedrückt, dann bist du gegen mich und damit Tod. Wer ernsthaft die Mühe macht mal ein wenig die Kultur zu verstehen wird sehen, wie sehr die gesamte Gesellschaft von dem Wesen durchdrungen ist, mit Gewalt wird jedes Problem gelöst. Kleiner Tip, schau doch mal einen Hollywood-Film!

diese gesellschaft hat die TOP-wissenschaftler dieser welt, technologie made in USA. nirgendswosonst auf der welt stehen den menschen soviele güter und dienstleistungen zu verfügung.

Hüstl: Sie beuten ja auch die Ressourcen der ganzen Welt aus um ihnen Spitzengehälter zahlen zu können. Ist aber nicht so schlimm. Ganz abgesehen davon das im Schnitt wirklich niemanden auf der Welt so viele Güter zur Verfügung hat? Was wollen die mit all dem Kram, wieso muß es immer mehr mehr sein? Wieso wird dabei Energie verschwendet? Warum verbrauchen 5 % der Weltbevölkerung 50 % der Ressourcen? Warum gehört ihnen 70 % der Welt?

die fabriken sind größer, die menschen effizienter (was in deutschland nahezu unbekannt ist).


Ein Traum wird war, effiziente Menschen. Schade das man die nicht auch noch wegrationalisieren kann, das wäre noch effizienter!


das wertesystem ist ein anderes.


Stimmt. Es gibt keines. Es zählt nur das Geld. Ethik und Moral sind Fremdwörter aus dem alten Europa.

die waffengesetze (unabhängigkeitsdenken!) sind kaum vorhanden, Hats du nun schon Bowling for Columbine gesehen? Klar, alles nur Ausnahmen, aber ich könnte hier noch länger schlimme Dinge sagen! dafür bei alkohol und sex wesentlich schärfer. willst du urteilen, was besser ist? Diese Schärfe führt zu Unschärfe, einer perfiden Doppelmoral. Ja und ich wage zu beurteilen was besser ist. repression zur Machtdurchsetzung erzeugt einen unbewußten Schatten der Angst erzeugt die Schuld auf andere projeziert und damit zu Kriegen führt. Schau doch in meinen Geld, Sex, Tod-Thread

dieses land hat soviele verschiedene strömungen und soviele unterschiede, von stock-konservativ (bible belt) bis zu liberal (californien), von absolut idyllischem rentnerleben in florida, bis zum hektischen treiben in NYC.

In seiner Gesamtheit kotzt es mich aber an, vor allem seit G.W. Bush und seine Junta an der Macht ist, die schon in der Iran-Contra-Affäre bewiesen hat wessen Geistes Kind sie sind und die zufälligerweise die Ereignisse der Jahre 1998- 2003 schon 1991 protokollierten

das ganze ist natürlich ideal um sich BRUCHSTÜCKE herauszugreifen und damit seine meinung zu bilden. absoluter bild-zeitungs-stil.

:laugh: Das ist doch dein Niveau, warum beschwerst du dich?
:confused:

ich habe mich um eine ausgewogene darstellung bemüht. sicher, das ist mein niveau! :rolleyes:

ich glaube du hast ein problem, sittin. diese "seltsame" regierung in den USA (auch ich finde sie nicht toll), die jüngsten ereignisse auf der welt (9/11 ; irak-krieg ; konjunkturschwäche)... alles macht dich total unsicher. du zwingst deine gedanken aber in ein gebäude hinein, welches so nie bestand haben wird.

was hat die welt nicht alles erleben müssen in den letzten jahrzehnten...

und nach einem tal, gings immer weiter nach oben. regierungen kommen und gehen. stimmung schwankt von panisch bis euphorisch.

dieses spiel sollte dich zu mehr gelassenheit veranlassen. keep cool :cool:

im durchschnitt geht es immer weiter nach oben, den menschen geht es besser, der fortschritt bahnt sich seinen weg. verlass dich mal drauf.
#11

sittin, großartig, bestens herausgearbeitet!

aber mal eine frage an dich: glaubst du, daß die spins ihren unsinn selber glauben, oder das sie "wissen" - im sinne einer höheren wahrheit?

ich habe da immer noch keine mich selbst überzeugende einschätzung.

#12

man o man, sollte dir wirklich unbekannt sein, was hier im board allgemeingut ist.

zahlen aus 2000:

1% verfügen über 80% des vermögens;
80% haben kein vermögen;
70% haben schulden;
die löhne haben eine kaufkraft stand 1951;
spreizung der einkommen gegenüber 1980 etwa verhundertfacht (hiezu gibt es noch andere zahlen).

neuere zahlen:
40% der haushalte faktisch pleite;
34 mill. unterhalb der armutsgrenze;
46 mill. analphabeten;
nach gore vidal über die hälfte der bevölkerung funktionale analphabeten.

seit über 40 jahren will milton friedman schon die schulpflicht abschaffen, da hat ihn die "entwicklung" wohl überholt.

wenn du und die deinen allerdings 5 jahre später euren spin
hier abwickeln würdet, kämet ihr allerdings zu spät: dann werden wir auch ohne eure hilfe mit neid in die usa blicken.
die amis hätten nämlich immer noch ihren colt, der sie vor dem verhungern bewahrt
Also,
mir macht der Anti-Deutschlandismus, der Anti-Frankreichismus und der Anti-Rußlandismus in den USA sorgen.

Aber solange die "Achse der Börsen" noch funktioniert, ist doch noch alles o.k.
:D
@ spicault

Zunächst einmal weiß ich es schätzen, dass Du diesmal - was selten vorkommt - in der hier ortsüblichen Sprache schreibst, was in der Vergangenheit selten der Fall war.

Zu Deinem Beitrag und Deinen Aussagen:
"Die Deutschen von heute sind keineswegs Nazis - das weisst
doch jeder und das habe ich nie behauptet."

Jeder Deiner Beiträge, die ich bisher gelesen habe, liefen darauf hinaus, den Deutschen eine Art Nachhilfeunterricht zu geben, dass sie endlich begreifen sollen, dass sie nun mal Nazis waren und - schlimmer noch - immer noch sind. Kollektivschuld oder Sippenhaft, nennt man das hier.

Typisch auch, dass Kritik daran, als Anti-Amerikanismus bezeichnet wird. Früher habe ich so etwas noch ernst genommen. Doch heute geht das zum einen Ohr rein, zum anderen raus. Es nutzt sich ab, wenn man bei jeder Kritik gleich als Anti-Amerikaner tituliert wird, was sowieso Unsinn ist.

"Daß die heutige deutsche Friedensbewegung ähnliche Argumente gegen den Irak-Krieg wie die der Nazis gegen die Amerikaner im zweitem Weltkrieg verwendet hat, bedeutet selbsverständlich nicht, daß die Deutschen von heute Nazis sind. Allerdings sollte die Parallelität in der Argumentation den Deutschen von heute zu bedenken geben."

Ich möchte Dich mal zum dem Nachdenken darüber anregen, ob der völkerrechtswidrige Angriff auf ein anderes Land nicht viel näher an den Verbrechen des Dritten Reiches steht, übrigens wie auch die Tatsache, dass in Guantanamo Bay Todeszellen einrichtet werden und keine Prozesse stattfinden und in den USA willkürliche Verhaftungen stattfinden.

Auch auf die Gefahr hin, von Dir als Nazi bezeichnet zu werden, empfehle ich Dir, Goebbels` Äußerungen mal zu lesen, der u. a. gesagt hat, dass man jedes Land für einen Krieg begeistern kann, wenn man diesem nur lange genug einredet, dass es bedroht wird. Genau das Phänomen sehen wir derzeit in den USA. Bedenklich auch das offensichliche Lügengebäude. Die US-Administration hat sich für alle Zeiten unglaubwürdig gemacht.

"Bitte, nicht immer wie ein Pavlov-Hund auf Deutschland-Kritik reagieren!!"

Ich bin - auch wenn Du das nicht glaubst - überaus kritisch gegenüber diesem Land eingestellt. Ich halte diese Kritikfähigkeit, die hierzulande sehr ausgeprägt ist, für eine große Stärke dieses Landes, weil es ein sehr gutes Korrektiv ist, was vielen anderen Ländern fehlt. Das heißt im Umkehrschluss jedoch nicht, dass ich grundsätzlich jede Kritik für berechtigt halte, sondern mir genau ansehe, ob das überzeugend ist oder eher klischeehaft.

TS
Erika, du mußt da wohl differenzieren.

Der Kern der Macht weiß Bescheid. Die anderen Spins glauben dann diesem Kern. Wer nicht glaubt wird gläubig gemacht, ist nur eine Preisfrage.

Passend zum Thema meine letzten Einträge in Geld, Tod, Sexualität.

Ich habe es da mal anhand der Buchdruckkunst und der wirtschaftlichen Krise des Mittelalters in Bezug auf die klerikalen Spin Doctors untersucht.

@ tiramisusi: Du bist ein Stern der diesen Thread erhellt! :D
Also eins ist klar:

Mit dem völkerrechtswidrigen Krieg ohne Kriegsgrund hat sich das Land das sich einfach den Namen eines Kontinentes benutzt keinen Gefallen getan. Im Gegenteil, es hat sich hier auf eine Stufe mit totalitären Regimen, wie dem von Hitler gestellt. Hoffen wir nur, dass das demokratische Korrektiv in den USA ausreichend gut funktioniert und es schafft solche Fehler künftig zu verhindern

Hochmut kommt vor dem Fall!

Ebro
@ sittin bull

Uff. Hüstel. Du treibst mir ja die Schamesröte ins Gesicht. Naja, ich denke, wir beide verstehen von bestimmten Dingen etwas, was nicht unter die Kategorie "Allgemeinbildung" fällt. Räusper.

@ Ebro

Ich wünschte, Du hättest Recht. Die größte Enttäuschung derzeit ist für mich jedoch die us-amerikanische Intellektuelle, die offenbar spurlos verschwunden ist. Das lässt nichts Gutes ahnen.

TS
@erika

1. wo sind die quellenangaben? hast du deine infos vom PDS-stammtisch oder von der inet seite eines US-departments [da sind natürlich alle daten gefälscht :laugh: ]

2. "sittin, großartig, bestens herausgearbeitet!"

:laugh:

"herausarbeiten", in der tat. diesmal gabs keine endlosen inet-links. dennoch hab ich es mir verkniffen sein posting auseinanderzubrechen.

kleine beispiele?!

guck dir mal seine antworten. "colt", "john wayne", "Wollen die nicht anders oder liegt es vielleicht an den Genen?", "Es zählt nur das Geld. Ethik und Moral sind Fremdwörter aus dem alten Europa.""vor allem seit G.W. Bush und seine Junta an der Macht ist"

:laugh:

extrem polemisch, einseitig, verzerrt, oberflächlich.

was bitteschön ist daran "herausgearbeitet"? :laugh: ist es nicht vielmehr das neid-geblubber eines laien?!


ich kann euch ja in gewisser weise verstehen. die USA sind militärisch und wirtschaftlich die nummer eins der welt. das schürt psychologisch gesehn ein neidgefühl. man sucht verzweifelt mißstände, man baut sich zum schutz seiner selbst ein kleines gedankengebäude auf und will die realität nicht anerkennen. sicher seid ihr noch nie in den USA gewesen!? stimmt doch! ;) so und das ist eben der grund für solche grenzenlose oberflächlichkeit.

habt ihr auch nur eine sekunde darüber nachgedacht, welche konsequenzen mit china, russland, iran etc als "supermacht" aufträten. ich versicher euch, andere länder würden noch ganz andere seiten aufziehn. :eek:


zieht doch nach cuba oder nordkorea, dort isoliert man sich vom "kapitalismus", es gibt keine "zinssklaven" und trotzdem... dort ist die armut mustergültig gleich verteilt :mad:
@ conquer: Interessant, wie du das pathologische Problem mit der Macht erkennst, es deswegen aber nicht kritisch hinterfragst, sondern den "Guten" hinterherrennst.

Hitler wäre ob eines Staatsbürgers wie dir sicher stolz gewesen.

Wer bestimmt wer "Gut" und wer "Böse" ist? Du? G.W. Bush? Militärs? Das Geld?

Es gibt tausend Gründe warum ausgerechnet die USA in vielen Dingen kein Vorbild sind. Sie sind für mich kein großartig anderer Staat als Lybien oder Nord-Korea.

Sie behaupten es zwar, aber wenn Nord-Korea das von sich in der ART der USA behaupten würde würdest du dem wohl auch glauben, wie? :D


ich kann euch ja in gewisser weise verstehen. die USA sind militärisch und wirtschaftlich die nummer eins der welt. das schürt psychologisch gesehn ein neidgefühl. man sucht verzweifelt mißstände, man baut sich zum schutz seiner selbst ein kleines gedankengebäude auf und will die realität nicht anerkennen


Genau das macht G.W. Bushie doch. Weil die böse, böse Welt ihn angegriffen hat wird jetzt jeder "Böse" umgebracht.

Warum sie ihn Angriff, ob da vielleicht mehr hintersteckt, wer da hintersteckt und wer davon gewußt hat, warum die Pläne zum Zurückschlagen schon in der Schublade steckten, oder tausend andere Dinge, die "kritisch" die Sache beleuchten. In einem Klima der Angst lassen sich Repressalien besser durchsetzen, und denk an die Worte Mark Twains. Und wie würde man wohl tiefenpsychologisch diese Verhaltensweise nennen, auf die Schafe wie du auch noch hereinfallen?
sittin,

deine antiamerikanische kampfrhetorik ähnelt der eines verängstigten und beleidigten 7 jährigen mit paranoider grundtendenz.

du kannst ja glauben, dass die usa niemals auf dem mond waren, dass die zinsen, die usa (und die juden?) an allem unglück schuld sind, dass der 11. sept. ein riesen komplott der bush regierung war, dass in der schröder-junta lauter aufrechte und ehrliche menschen sitzen, dass die usa nicht anders sind als nordkorea oder libyen (obwohl du dort mit deinen wirren thesen bereits verschwunden wärst), dass außerirdische die welt beherrschen etc pp....

all das kannst du glauben, du kannst dir auch gerne auf irgendwelchen obskuren internetseiten bestätigung für deinen gedanklichen schweinsgalopp holen, nur erwarte nicht, dass hier irgendjemand, der noch zwei drei sätze durchdenken kann , deine endzeitphantasien ernst nimmt. :p (zumal du ja einer grundsätzlichen überprüfung deiner theorien gerne und regelmäßig ausweichst und dich stattdessen darauf berufst, autodidakter logiker zu sein. hüstel.)



extra für dich:



BAGHDAD -- U.S. soldiers sifting through the rubble of a bombed-out Baghdad restaurant have found compelling new evidence that Saddam Hussein was killed in a Coalition air raid: They`ve recovered what appears to be the remnants of the brutal dictator`s trademark bushy mustache!

The scorched whiskers were reportedly uncovered in the ruins of the al-Sa`ah Restaurant, which was destroyed in an air strike on April 7 after U.S. intelligence received word that the Iraqi strongman was dining there.

"We are 95 percent sure that this is Saddam`s mustache," declares a military source who requested anonymity.

"If DNA tests confirm that, it will be proof positive that Saddam is dead or sustained extremely significant injuries."

Preliminary examination of the mustache leads the military to be optimistic that the fallen regime`s missing "Ace of Spades" indeed bought the farm.

"Not only does it look identical to Saddam`s when compared to official portraits, there are traces of hummus and hot peppers on the hairs -- Saddam`s favorite dish," the source reveals. "It`s a dish that few other people can tolerate and that always had to be specially prepared for him.

"It looks like this time, it was his last meal."

The U.S. Air Force dropped four 2,000-pound "bunker-buster" bombs on the Mansur District restaurant following reports that Saddam -- who had made a defiant speech in front of the eatery three days earlier -- was inside. Later, the bodies of more than a dozen civilians were pulled from the site -- but no Saddam.

Since Coalition forces liberated Baghdad, U.S. soldiers have been doggedly scouring the ruins for any trace of the mustachioed madman.

"We knew that some of the bodies had been literally blown to bits and we might be looking for a very tiny body part," says the source.

"At one point we came across a penis that looked promising, but it was too small and badly charred for DNA testing."


http://www.weeklyworldnews.com/news/index.cfm?instanceid=582…
sittin,

deine antiamerikanische kampfrhetorik ähnelt der eines verängstigten und beleidigten 7 jährigen mit paranoider grundtendenz.

:kiss: Danke, dann war ich wohl gut! :p

du kannst ja glauben, dass die usa niemals auf dem mond waren,

habe ich das geschrieben? Nanu, ich habe wohl Alzheimer! :D

dass die zinsen, die usa (und die juden?) an allem unglück schuld sind,

Nicht die Zinsen, nicht die Juden, nicht die Christen, blabla, hör doch mal auf mir diese patriarchale Sicht der Schuldzuweisung aufzuoktroieren. Die einseitig männliche Macht und ihre Systeme zur Machtdurchsetzung sind Gründe der Probleme. Von Schuld will ich nicht sprechen. Lies doch mal bitte meinen Thread über Geld, Tod, Sexualität, ich gebe mir echt Mühe! :)
dass der 11. sept. ein riesen komplott der bush regierung war, Das glaube ich tatsächlich, die Faktenlage läßt unendlich viele Fragen offen, die man nur ignorieren kann, wenn man blind dem Führer der "freien Welt" hinterrrennt! dass in der schröder-junta lauter aufrechte und ehrliche menschen sitzen, Ist doch ein unzulässiger Zirkelschluß den du mir da unterstellst, einen, den ich nie gemacht habe und auch nie machen würde! dass die usa nicht anders sind als nordkorea oder libyen (obwohl du dort mit deinen wirren thesen bereits verschwunden wärst),
Und in den USA wird einem dafür die Meinung vorgeben und durch Angst durchgesetzt. Was ist daran anders? Außerdem vermissen wir 2000- 3000 Leute. Wo bleibt die Anklage und das rechtstaatliche Verurteilungsverfahren? Ach ja, wir haben ja Kriegsrecht, da gelten Grundgesetze und weltweit anerkannte Regeln nicht und nichts mehr. mehrdass außerirdische die welt beherrschen etc pp....
Mach dich doch nicht lächerlich mit deinen Unterstellungen. :laugh: Meine Güte hast du ein Niveau. Ich habe schon bessere Spin Doctors arbeiten sehen. :D
ach sittin,

dass die usa niemals auf dem mond gelandet wären stammt aus ähnlich plausiblen quellen wie deine freigeldtheorie oder die sept. 11th verschwörungstheorien.

deine behauptete faktenlage ist schlicht nicht existent. :p

in den usa kannst du dir genau so frei deine meinung bilden wie hier, nicht aber in nordkorea, libyen und früher irak.

wen immer "ihr" auch vermisst, ihr habt das recht sie zu suchen.

und sittin, im vertrauen:
du hast noch nie einen spin doc arbeiten sehen.
und du wirst auch nie einen spin doc arbeiten sehen.
zumindest nicht hier. :p

und jetzt genug, muss mich der geldhortung zuwenden und meinem weibchen verklickern, dass wir in einem patriarchat leben (scheint sie noch nicht zu wissen).
könnte mein ying mit meinem yang wieder in einklang bringen.

r, patriarch. :D
Verdächtigungen, Pauschalierungen, Lächerlichmachen, Umkehrung der Faktenlage, Projektion deiner Geisteshaltung auf andere


Hast du noch mehr drauf, oder war das schon alles?


:D:D:D
@ sittin @ relation

Warum beharkt ihr euch persönlich anstatt über das Thema zu diskutieren? Es ist wirklich ernst genug.

Dass die USA heute Weltmacht Nr. 1 sind steht ausser Frage. Zu welchem Preis sie das geschafft haben und erhalten wollen schon.

Die Jungs haben das Recht ihr Land so zu führen wie sie es für richtig halten. Aber nicht das Recht anderen Ihre Meinung aufzuzwingen und nach Belieben gegen internationale Vereinbarungen zu verstossen. Hier muss Widerstand kommen!!

Ebro
#18

"grenzenlos oberflächlich"

nein nein, sittin segelt da schon hart am wind.

um im bilde zu bleiben: größere tauchtiefen können aber nicht erreicht werden, wenn das tiefenwasser vermint ist.

sittin, so vermute ich mal, sieht sich gehindert, die minen an die oberfläche zu bringen, auf das die see wieder gefahrlos schiffbar wäre, wenn diese dann auch unschädlich gemacht werden könnten.

wo jene zu orten wären, wissen du und die deinen am besten.

sittin vermutlich auch.

so, jetzt will ich selbst aber ein wenig deutlicher werden:

das mit dem judenhaß in eurer endlosschleife ist quatsch, - und ihr wißt es. alle kritischen poster hier wissen, daß juden unter strenger kuratel stehen, sie sehen sich gehalten ge- und verbote strengstens einzuhalten, verstöße sind in der vergangenheit stets unnachsichtig geahndet worden. nun ja: adel verpflichtet!

von daher haben juden eben dispens.

(und selbst das friedmannsche gehetze ist vor diesem hintergrund geschäftsführung mit auftrag, was nun aber nicht heißt, daß es für 3. unerlaubt wäre, ihn zu bremsen.)

etwas anderes ist in diesem zusammenhang aber unklar, den juden selbst vermutlich auch: ist der zionismus, ist die staatsgründung israels nicht ein verstoß gegen eine "bewährungsfrist", weil eben vorfristig.

begeben sich israelis nicht des schutzes ihres sonderstatuses? folgt daraus nicht womöglich ihre konsequente einbeziehung in die welt profaner rechtsordnung?

ist deshalb die forderung an israel, internationales recht zu achten, überhaupt keine vergewaltigung des gewissens oder der seele?

so, und nun nochmal ganz simpel: ich hasse keine katze dafür, daß sie miaut - und eine mücke, die mich sticht, auch nicht,- was sollten sie denn anderes tun?
Ich mache mir nichts aus Minen.

Und ich habe die Dinge immer nach meinen Wissensstand benannt, nie vor einer Äußerung zurückgeschreckt. Vielleicht war da auch was falsches bei, aber letzlich könnt ihr wenn ihr meine Postings verfolgt sogar meinen Erkenntnisweg verfolgen.
Jetzt kann natürlich wieder jemand auftauchen und sagen, hah, wußte ich`s doch, der hat ja nicht mal etwas studiert und behauptet er wäre Autodidakt, und meint in seiner Überheblichkeit könnte er mit seiner Esoterik die herrschende Meinung als Falsch entlarven.

Ich setze dem einen einfachen Kant entgegen:

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!"

Sapere aude! Denke selbst!

Den Pfad der Erleuchtung kann jeder gehen, wichtigstes Mittel ist und bleibt, Fragen stellen. Es gibt keine blöden Fragen, denn wer selbstverständliches hinnimmt ohne zu fragen hat in unserer Matrix schon verloren.


Und Erika: Ich sehe zwar die Problematik mit den Juden auch, das sie sich in ihrer Opferrolle ganz wohl fühlen, weil ihnen das mehr Handlungsspielraum einräumt ( jetzt kommen sie gleich wieder aus der Tiefe gekrochen und wollen mir wieder etwas reininterpretieren )
ich halte aber eine immer weiter gehende Schuldzueisung für falsch. Es ist immer noch die patriarchale Sicht, die uns Sündenböcke suchen läßt, auch die Spin Doctors sind ja letztlich Sündenböcke in unserer Sicht für die Verschleierung der Wahrheit.

Und ich sehe keinen Unterschied zum Islam und zum Christentum. Allesamt auf völlig falschen Fundamenten aufgebaut, auf Unterdrückung und Machtdurchsetzung, wenn wir wirklich etwas ändern wollen müssen wir anfangen anders zu denken.

Und da können die Juden nun wirklich nichts für, in einer Gegen beheimatet zu sein, wo ein genauso fundamentalistischer Glaube bei den Nachbarn nur mit umgekehrten Vorzeichen herrscht wie bei Ihnen...

Es braucht nicht mehr viel um den moralischen Schatten der Patriarchate nunmehr vollständig zu enttarnen, es braucht nur noch den richtigen Menschen der alles zur rechten Zeit zusammenfaßt, abstrahiert und damit die falschen Werte enttarnt, damit die Basis schafft für den alten Traum der Menschheit von einer gerechteren, altruistischen Welt.

Das letzte Mal war so eine Schwelle der Erkenntnis die Buchdruckkunst, der die Reformation folgte.
Ein einzelner Mann nahm eine alte, hebräische Bibel zur Hand und übersetzte die, und enttarnte damit die Mißdeutung der Spindoctors dieser Zeit. Interessen prägten das Weltbild, nicht Geschichte oder Erfahrung. Paranoische Angst vor Enttarnung der Fälschungen der Bibel hatte die Kirche just in dieser Zeit zu den schlimmsten Verbrechen verleitet, die je im Namen eines "Gottes" passierten, und, das war kein Zufall, genausowenig wie es Zufall ist das alle Daten unseres Beginn des Niederganges auf 1970 fallen... Dummerweise war selbst die hebräische Bibel schon "redaktionell" bearbeitet, wer sich wirklich die Mühe macht, und in femininer Exegese forscht, findet da erstaunliche Dinge, Dinge, die man in kleinen Kreisen weiß, die aber das öffentliche Bewußtsein nicht wahrhaben kann, ähnlich der Kollektivschuld.

Wir müssen da ran, es hilft nichts. Unsere Angst vor Machtverlust wird sonst diesen Planeten zerstören, und das kann auch nicht das Zeil von Parasiten sein, ihren Wirt zu töten und damit sich selbst. Oder doch? Wir haben ein Bewußtsein, auch wenn wir vieles ins Unterbewußtsein verdrängen können, müssen wir doch erkennen, wie parasitär wir uns durch unsere Systeme verhalten. Oder ist der Mensch parasit? Unser Zinssystem läßt den Schluß ja schon fast zu, allein die Beweise das es auch anders ging und geht sollten uns Mut machen, zusammen mit der Erkenntnis, das wir selbst das Machtmittel in der Hand haben, welches alles enttarnen kann.

Dieses Mal ist es das Internet, welches selbst auf seine Art matriarchalisch ist, weil es vernetzt und ganzheitlich ist. Weil es nicht aufhört zu existieren wenn Teile ausfallen. Weil es die Erfahrungen der gesamten Menschheit widerspiegelt. Hoffentlich ist es auch nachhaltig.

Ich bin guter Hoffnung, so einfach mit Mord wird die "Wahrheit" nicht mehr zu verbergen sein, die kritische Masse an "Fragern" schon längst erreicht!
# 9 Sittin, ein höheres Sendungsbewußtsein als Du es hast, kann wohl kaum ein Amerikaner haben.
wilbi
ja und warum nicht?

Wenn es hilft, dieser Welt Nachdenklichkeit und Vernunft zu bringen, um die Mißstände zu beseitigen, was sollte ich deiner Stelle nach tun nachdem ich das erkannte?

mein Wissen vergessen, und schweigen?


Mich dem Systemen anpassen und mich in Defätismus ertränken, oder auf die Ausrede vertrauen Menschen seien eben so und ließen sich nicht ändern?

Da auch das nicht richtig ist, sondern ein Produkt des Systems, ist mir mittlerweile klar. Andere brauchen noch Zeit für eigenen Schlüsse zu diesem Thema, aufzuhalten ist die Entwicklung aber nicht mehr.

Zu sehr zeigen sich aktuell die Ungereimtheiten des einseitigen Weltbildes!
# 29 Sittin, mach nur weiter, wenn es Dir hilft.Nur Du mußt Dich damit abfinden, daß Du wenige mit Deinen Theorien überzeugen kannst. Nimm es nicht zu schwer.
wilbi
du wirst die Welt nicht ändern können,
die Geschichte wird sich immer wiederholen, es wird
etwas aufgebaut und dann nicht mehr zu funktionieren und
zusammenzubrechen.
so wie derzeit der Kapitalismus sich mitten im
Untergang befindet, da stimme ich dir zu. 10 - 20 Jahre
noch und beng.
so wie alle anderen Herschaftsformen, Ideologien, Länder usw.

the end is near, nur keinen interessierts.
so wie damals beim Fall von Rom, vom Britischen Empire und allen anderen.


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