Die Bushies wollen nur die "amerikanische Epoche" verlängern - 500 Beiträge pro Seite



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Gegen mehr als 2 Mrd. Chinesen und Inder hat der Westen auf Dauer ohnehin keine Chance. Durch die Politik der "neuen Weltordnung" werfen die Mächtigen des Westens in der Degenerationsphase den zukünftigen Mächtigen des Ostens in der Wachstumsphase noch ein paar Knüppel zwischen die Beine und sammeln ein paar Butterbrote für das Rückzugsgefecht. Der gewaltige Fluss der Geschichte wird dadurch maximal etwas aufgehalten und muss ein paar Umwege nehmen. Für die Generation Bush könnte es evtl. gerade noch reichen.

Wenn de Frühling kommt hat der Winter keine Chance - auch wenn es im April nochmal schneit!


Wir (Europa) sollten uns von der Globalisierung abkoppeln und den dadurch unvermeidlichen Wohlstandsverlust akzeptieren - der Osten wir uns in allen Bereichen überholen. Wenn wir da mithalten wollen, müssen wir kulturell und evolutionär 3 Schritte zurück. Alle Systeme wüden zusammenbrechen.

Ein entschleunigtes, bescheideneres Europa unter Erhalt wesentlicher Basis-Werte ist mir lieber als ein Wettlauf in den Untergang.

Regionalisierung, Nahversorgung und Subsidarität als Überlebenskonzept.

Die Querdenker in den Parteien sollten Konzepte für ein Europa mit negativem Wachstum entwerfen!



Wir können auf vieles verzichten und trotzdem glücklich (wahrscheinlich glücklicher) sein.

Gruß stormy

(expecting stormy times)

Rasanter Aufstieg

Chinas Volkswirtschaft wächst ein Jahr nach dem WTO-Beitritt ungebremst weiter

Im Jahr 2010 wird Shanghai die Expo ausrichten. Als dies Anfang Dezember bekanntgegeben wurde, feierte das ganze Land den Gewinn des Wettbewerbs um den Austragungsort unter dem Motto »Nach der Ausrichtung der Olympischen Spiele 2008 in Peking werden nun die ›Wirtschaftlichen Olympischen Spiele‹ auch in China stattfinden«.

Chinas Bruttosozialprodukt wird 2002 die Rekordmarke von 10000 Milliarden Yuan (1235 Milliarden US-Dollar) überschreiten. Das gab dieser Tage die staatliche Planungskommission bekannt. Das ist beachtlich, und im internationalen Vergleich der absoluten Zahlen schlösse die Volksrepublik damit zu den »großen« westeuropäischen Wirtschaftsmächten auf (zum Vergleich: Frankreich 1290 Milliarden; Großbritannien 1415 Milliarden; BRD 1873 Milliarden US-Dollar). Wichtiger jedoch, die Wachstumsrate wird bei satten acht Prozent liegen.

Zufrieden äußerte sich auch Shi Guangsheng, Minister für Außenhandel und Wirtschaftliche Zusammenarbeit, über die wirtschaftlichen Erfolge im ersten Jahr nach dem Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation WTO. Durchschnittlich fielen die Zölle von 15,3 auf zwölf Prozent. Mit einem erwarteten Im- und Exportvolumen von bis zu 600 Milliarden US-Dollar wird sich China zur fünftgrößten Handelsnation entwickelt haben.

Bis zur Expo und darüber hinaus hat sich China viel vorgenommen. Erwartet wird, daß das Durchschnittseinkommen in Shanghai 2010 umgerechnet 10000 US-Dollar erreicht. Schon heute führt Shanghai mit 1400 US-Dollar die innerchinesische Rangliste an, während im landesweiten Vergleich Ende 2001 das Pro-Kopf-Einkommen bei lediglich 800 US-Dollar lag. Gemessen am wichtigsten Indikator, dem Pro-Kopf-Produkt, hinkt China allerdings noch weit hinter den westeuropäischen Industriestaaten her. (Frankreich 21751 US-Dollar; BRD 23098 US-Dollar; Großbritannien 23688 US-Dollar)

Ein sogenanntes Weißpapier der Chinesischen Handelskammer zur Lage des Einzelhandels 2002 zeigt, wie sich mit dem steigenden verfügbaren Einkommen auch das Konsummuster verändert. Der Anteil der Ausgaben für Nahrungsmittel sinkt, gleichzeitig steigen die Ausgaben für Kommunikation, Unterhaltung, Bildung, Kultur und Miete.

Langfristig strebt China die Urbanisierung des Landes an. Leben heute immer noch 63,8 Prozent der Bevölkerung auf dem Land, sollen in den nächsten zwanzig Jahren 220 Millionen Menschen aus der Landwirtschaft in den sekundären und tertiären Sektor der Volkswirtschaft transferiert werden. Damit würde der Anteil der Bevölkerung, die in diesen beiden Bereichen tätig ist, auf 60 Prozent erhöht werden. Als eine der größten Herausforderungen bei dieser Umstrukturierung wird sich das sogenannten Hukou-System erweisen. Es regelt die Zuzugsgenehmigung, Arbeitsberechtigung sowie die Inanspruchnahme von Sozialversicherungsleistungen in den Städten. Schon heute sind Millionen von Wanderarbeitern ohne »Hukou« ein Problem für die Städte. Die Landwirtschaft ist für viele Bauern wenig ertragreich, weil die pro Kopf bestellte Fläche bei weniger als 0,06 Hektar liegt. Generell sind zudem nur zehn Prozent der Fläche Chinas landwirtschaftlich nutzbar. Auch ist die traditionelle Familienbewirtschaftung seit 1997 mit fallenden Agrarpreisen konfrontiert. Hinzu kommt, daß die ländlichen Kreditkooperativen ihrer Rolle als Finanzier für die Bauern nur schwer nachkommen. Seit der fast flächendeckenden Schließung der staatlichen Bankfilialen auf dem Lande haben sie deren Aufgabe übernommen. Doch die Agrarkooperativen stehen vor den gleichen Problemen, die zur Schließung der staatlichen Filialen führten: notleidende und nichtbediente Kredite.

Ein weiteres Problem ist die städtische Arbeitslosigkeit. Die offizielle Arbeitslosenquote lag im September 2002 in den Städten bei 3,9 Prozent. Das sind 7,25 Millionen Betroffene. Wang Dongjin, der stellvertretende Minister für Arbeit und soziale Sicherung, weist auf das Problem hin, daß bei einer Wachstumsrate von sieben Prozent acht Millionen neue Stellen jährlich geschaffen werden können. Die demographische Entwicklung zeige jedoch, daß in den kommenden fünf Jahren jährlich über zwölf Millionen neue Arbeitsuchende zu erwarten sind.

Um all diesen wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, stehen die Weichen auf Wachstum: Der 16. Kongreß der Kommunistischen Partei Chinas setzte im November als wirtschaftliche Zielvorgabe bis zum Jahr 2020 eine Vervierfachung des Bruttosozialproduktes. Dies würde eine Erhöhung des Pro-Kopf-Einkommens auf 3000 US-Dollar bedeuten. Dafür seien jährliche Wachstumsraten von 7,2 Prozent erforderlich. Einhergehen soll dies mit dem Konzept der »Industrialisierung neuen Typs«: Der Anteil der Landwirtschaft am Bruttosozialprodukt der Landwirtschaft von derzeit 15 Prozent soll dabei weiter verringert werden. 1979 lag dieser Anteil noch bei 28 Prozent. Die Industrieproduktion hatte 2001 einen Anteil von 51 Prozent (48 Prozent 1979), der tertiäre Sektor steigerte sich auf 34 Prozent (24 Prozent 1979). Die ausgewogene Weiterentwicklung von kapital- und technologie- sowie arbeitsintensiven traditionellen Industrien ist Grundlage dieser Planung.
#1+2: Absolut richtig. Nur genau dashalb wird wohl alles in einem dritten WK enden. Die verrückten Bushisten sitzen auf einer Unmenge Nuklear-, Bio- und Chemiewaffen. Die werden sie in ihrer Verzweiflung und in ihrem Weltherrschaftsswahn wohl noch unter die Leute bringen wollen.


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