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Allgeier Computer - eine Firma deren Wert ..... ! ? - 500 Beiträge pro Seite (Seite 6)

eröffnet am 08.07.03 15:19:46 von
neuester Beitrag 14.05.21 15:57:06 von


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10.01.19 10:31:05
Beitrag Nr. 2.501 ()
aus meiner Sicht schon, der Langfirstchart ist doch top, das Umsatzwachstum ebenfalls, die Branche ist gut, die Fokusierung auf Software ist die richtige Entscheidung und das Management ist top, in 2-3 Jahren macht man um die 1 Milliarde Umsatz,

Split: Allgeier hatte schon mal ein Geschäftsbereich abgesplittet, das war damals ein Kurstrigger, mal schauen wie es diesmal läuft ;-)
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10.01.19 10:39:20
Beitrag Nr. 2.502 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.359.139 von smyl am 04.12.18 13:52:20
Zitat von smyl: gerade einmal 280 Mio wert, warum Allgeier so unterschätzt wird, sind im unteren Trendkanal,
hier wird fleissig zugekauft :-)

Ich verstehe es ehrlich gesagt auch nicht. Die aktuelle Bewertung ist ein Witz und deckt ja eigentlich nur den Wert der Allgeier Enterprise Services ab (mit erwarteten über 220 Mio € Umsatz nach Fusion mit Sycor in 2018).

Hier mal Einzelheiten zur Fusion der Allgeier Enterprise Services AG mit der Sycor AG aus Sicht Sycor/Ottobock Holding:
https://sycor-group.com/de-de/pressemitteilungen/pressemitte…

Die gesamte Allgeier-Gruppe erwartet für 2019 Umsätze von 820 Mio € und ein EBITDA von 56 Mio € und die Aktie dümpelt bei einer Marktkapitalisierung von 270 Mio € herum. Ich habe zwar schon eine ordentlich Position, werde zukünftig anfallendes Cash aber wahrscheinlich auch wieder in Allgeier investieren.

Ich gehe von einer künftigen schrittweisen Erhöhung der jahrelang bei 50 Cent festgeschriebenen Dividende ab Ausschüttung für Geschäftsjahr 2018 aus. Dann dürften hier auch einige Dividend-Growth-Fonds einsteigen.
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10.01.19 10:44:52
Beitrag Nr. 2.503 ()
naja, ist doch kein Problem, wenn sich das Börsenbeben bereinigt hat, schauen wir mal wo Allgeier steht, ggf. wird dann eben nochmal zugekauft
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10.01.19 15:37:12
Beitrag Nr. 2.504 ()
(@A) Das ist durchaus möglich, allerdings kaufte ich mit Allgeier noch mehrere andere Kandidaten, die zumindest nach meiner Ansicht auch haltenswert sind. Also vielleicht eine Art Zufallsverkauf! :)
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13.01.19 20:46:39
Beitrag Nr. 2.505 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.599.847 von smyl am 10.01.19 10:44:52Warum verkauft der Vorstand 3011 Aktien auf diesem Niveau?
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13.01.19 23:02:29
Beitrag Nr. 2.506 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.621.975 von bcgk am 13.01.19 20:46:39
Zitat von bcgk: Warum verkauft der Vorstand 3011 Aktien auf diesem Niveau?

Das habe ich mich auch gefragt.

Im Gegensatz zu Dinsel und Dürschmidt hat Goedsche in 2018 schon öfter Aktien verkauft oder an Familienmitglieder verschenkt. Hier mal ein Beispiel:
https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/allgeier-erlaeuterun…

Die im obigen Link erwähnten Aktienoptionen geben die Antwort.

Goedsche hat daraus dann später im November 2018 10.000 Aktien zu einem Preis von 9,51 € bezogen:
https://www.dgap.de/dgap/News/directors_dealings/ausuebung-v…

Nur rund 3000 davon hat er jetzt zu 28 € mit fettem Gewinn veräußert. Juckt mich nicht, da auch der Großteil davon außerbörslich beim Vorstands-Kollegen Dürschmidt (Lantano Beteiligungen) platziert wurde.
https://www.dgap.de/dgap/News/directors_dealings/kauf-lantan…
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15.01.19 12:42:29
Beitrag Nr. 2.507 ()
Was wird Allgeier Expert wohl wert sein, vielleicht so 150 Mio, dann bleibt für den Rest ja nur noch 100 Mio übrig ;-)

Neue Wege mit Allgeier Experts SE: 2019 optimiert der Personaldienstleister seine Vertriebs- und Delivery-Struktur
Wiesbaden (ots) - Allgeier Experts SE agiert seit 2017 als neuer großer Player im deutschen Personaldienstleistungsmarkt. Bis 2018 hat Allgeier Experts seine Kernkompetenzen gestrafft und aus verschiedenen Einzelgesellschaften innerhalb der Allgeier Gruppe eine schlagkräftige Einheit geschaffen. Der Personaldienstleister steht für gesamtheitliche, flexible und individuelle Lösungen in den Bereichen IT und Engineering.

Das Management hat die Vertriebs- und Delivery-Struktur weiter optimiert und bedient den Markt dadurch noch zielgerichteter. Durch den starken Fokus auf Regionen und Branchen intensiviert sich die Nähe zum Kunden und gleichzeitig wird die Leistungstiefe gestärkt. Das Portfolio erfährt ständig eine neue Anpassung an die Kundenbedarfe - insbesondere in den Segmenten Direktvermittlung, IT und Engineering Services. Damit einhergehend werden auch die Systeme und Prozesse kontinuierlich optimiert, um eine skalierbare Infrastruktur für das stetige Umsatzwachstum zu erreichen - schließlich mit dem Ziel, einer signifikanten Produktivitäts- und Profitabilitätssteigerung.

Das Geschäft ist nachhaltig durch den anhaltenden ungebrochen hohen Bedarf an IT-Spezialisten getrieben, der auch vor dem Hintergrund der Digitalisierung nahezu alle Geschäftsmodelle und Branchen betrifft. Eine zunehmende Herausforderung ist der für den deutschen Markt damit einhergehende erhebliche Mangel an IT-Spezialisten und Ingenieuren. Allgeier Experts hat seit Jahren Investitionen im Bereich des internationalen Recruiting getätigt und innovative Lösungen für die Vorbereitung und Ausbildung von ausländischen Fachkräften für den deutschen Markt geschaffen.

Das Management hat das Ziel, Allgeier Experts weiter zu formen, um den Wachstumskurs im Umsatz und in der Profitabilität signifikant zu steigern. Somit kann Allgeier Experts als eigenständiger Top Player im Markt agieren. Auch vor diesem Hintergrund möchte sich Allgeier Experts künftig eigenständiger entwickeln und die Profilschärfe im Markt weiter erhöhen. Dazu gehört auch die Eigenständigkeit in der Finanzierung, um deutlich attraktivere Wachstumsschritte durch eigene Akquisitionen und Zusammenschlüsse mit anderen Unternehmen gehen zu können. Bereits im Sommer 2018 wurde kommuniziert, dass Allgeier Experts SE eine größere Unabhängigkeit im Laufe des Geschäftsjahres 2019 anstreben wird.

Gemeinsam mit der Gesellschafterin, der Allgeier SE, prüft das Management der Allgeier Experts alle adäquaten Optionen dahingehend. Dies beinhaltet die Suche nach Partnern mit entsprechender Finanzierungsstärke ebenso, wie die Prüfung und Vorbereitung der Kapitalmarktoptionen IPO oder Spin-Off in Zusammenarbeit mit Beratern und Banken.

Nach vielen Jahren konstanten Wachstums startet Allgeier Experts, ausgehend von einer Umsatzbasis von mehr als 300 Millionen Euro, im Jahr 2019 in die Phase einer deutlichen Weiterentwicklung - sowohl organisch als auch durch Akquisitionen sowie auch durch die Verbreiterung und Vertiefung des Angebots.
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24.01.19 09:08:34
Beitrag Nr. 2.508 ()
Die sehr erfolgreichen SQUAD Capital Fonds SQUAD Value und SQUAD Growth sind übrigens auch ordentlich bei Allgeier investiert. Mit jeweils rund 3% des Fondsvolumen zählt Allgeier bei beiden Fonds zu den Top 5.

Man schaue sich mal deren Track Record an (SQUAD Growth Performance letzte 10 Jahre +550%)!

http://www.discover-capital.de

Growth & Value & Dividende - Allgeier bleibt einer meiner großen Favoriten für die nächsten Jahre. Mit den SQUAD Fonds kann ich sogar in den Junior Depots meiner Kinder von Allgeier profitieren (Direktinvestments in Nebenwerte-Einzelaktien nicht erlaubt).
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31.01.19 17:41:20
Beitrag Nr. 2.509 ()
Vorstand entscheidet sich für IPO der Allgeier Experts SE
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11209317-dgap-adh…
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31.01.19 17:44:40
Beitrag Nr. 2.510 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.758.884 von obekaer am 31.01.19 17:41:20

Habe es nicht anders erwartet.....wir Aktionäre gewinnen hierdurch immer, egal, wie genau nun die Details sein werden......die Mehrheit bleibt ja bei der bisherigen SE

Wobei ich nix gegen "Gratisaktien" durch Apspaltung hätte......jedoch bringt der fremde neue Cash auch genügend Chancen.
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01.02.19 14:11:14
Beitrag Nr. 2.511 ()
Scheint ja nicht sehr positiv aufgenommen zu werden
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01.02.19 14:57:17
Beitrag Nr. 2.512 ()
Worst-Case
Klar gefällt das dem markt nicht, ist ja auch der Worst-Case ein IPO. Warum? Darum:

- Es zieht sich bis ins 2. Halbjahr hin, demnach keine Klarheit die nächste Monate
- Ein IPO kann immer noch scheitern. Oder komplett in die Hose gehen, siehe IPO von STS Group aus der mutares AG
- Allgeier wird Abschläge bei der Bewertung hinnehmen wollen, niemand braucht so eine Bude an der Börse

Ein Direktverkauf wäre deutlich besser gewesen, anscheinend gab es jedoch keine Angebote für die Vermittlungsbude. Bewertung an der Börse schätze ich auf maximal 50 Mio. €. Falls man die Experts Gruppe überhaupt los wird. Am wahrscheinlichsten ist ein Scheitern des IPO.
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01.02.19 15:20:53
Beitrag Nr. 2.513 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.767.818 von Langzeit-Investor am 01.02.19 14:57:17
Zitat von Langzeit-Investor: Ein Direktverkauf wäre deutlich besser gewesen,

Stand ein "Direktverkauf" denn jemals zur Debatte?
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01.02.19 15:34:42
Beitrag Nr. 2.514 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.768.049 von Herbert H am 01.02.19 15:20:53
Zitat von Herbert H:
Zitat von Langzeit-Investor: Ein Direktverkauf wäre deutlich besser gewesen,

Stand ein "Direktverkauf" denn jemals zur Debatte?


Stand zumindest in dem ein oder anderen Artikel, dass auch ein Verkauf der Sparte geprüft wird, wäre auch meine favorisierte Option gewesen.
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04.02.19 14:10:34
Beitrag Nr. 2.515 ()
Und die nächste Hiobsbotschaft. Fusionsgespräche wurden beendet. Damit ist eigentlich jegliche positive Fantasie aus dem Wert draußen.
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04.02.19 14:45:39
Beitrag Nr. 2.516 ()
Würde ich pauschal nicht negativ sehen. Wenn sich die ursprünglichen Pläne als nicht umsetzbar gezeigt haben dann ist ein Abbruch vlt. die bessere Option für alle Beteiligten. dfoppelte Größe muss ja nicht unbedingt heißen das man dann ein besseres Unternehmen hat.
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04.02.19 22:16:42
Beitrag Nr. 2.517 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.786.049 von Langzeit-Investor am 04.02.19 14:10:34
Zitat von Langzeit-Investor: Und die nächste Hiobsbotschaft. Fusionsgespräche wurden beendet. Damit ist eigentlich jegliche positive Fantasie aus dem Wert draußen.

Es ist erstens nicht die nächste Hiobsbotschaft, sondern wenn dann die erste, aber prinzipiell kann ich keine einzige Hiobsbotschaft erkennen.

Am Donnerstag die Nachricht, dass Allgeier Experts als Spin-Off an die Börse kommt ist definitiv positiv. Wie man glauben kann, dass diese Sparte mit 300 Mio € + Umsatz nur mit 50 Mio € bewertet werden würde, entzieht sich in meinen Augen jeglicher Logik. Die Aktie hatte mit einem Plus von 2 € reagiert und notierte wieder bei rund 30 € - der Markt hat diese Entwicklung äußerst positiv aufgenommen.

Am Freitag hat Allgeier völlig überraschend wieder alle diese Gewinne abgegeben und heute wurde klar warum - es ist sicherlich durchgesickert, dass man sich mit Sycor bzw. deren Mehrheitsaktionär Ottobock nicht einigen konnte. Wenn man seitens Allgeier lieber auf diesen Deal verzichtet, dann ist es sicherlich tatsächlich besser so, wie es auch schon hugohebel angedeutet hat. Enttäuschend ist das allerdings schon und die Umsatzprognose für 2019 von 820 Mio € muss damit sicher revidiert werden.

Insgesamt halte ich die gesamte Allgeier Gruppe aber weiterhin für sehr attraktiv bewertet und zudem wachstumsstark. Hier lassen sich als Aktionär noch einige Werte heben.
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09.02.19 13:46:11
Beitrag Nr. 2.518 ()
Börsengang von Allgeier Experts SE ist für das 2. Halbjahr anvisiert. Vorteil: Zwei eigenständige Unternehmen mit dadurch deutlich geschärften Profilen. Vorher eher ein Gemischtwarenladen.
Mein Kursziel: größer 40 €
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26.02.19 17:13:43
Beitrag Nr. 2.519 ()
Neuer insidertrader kauf. Unter 26 wird kräftig zugekauft.
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26.02.19 17:27:00
Beitrag Nr. 2.520 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.831.919 von Aklamat am 09.02.19 13:46:11

Dem würde ich zustimmen....freue mich als Aktionär schon über den dann gehobenen Mehrwert und die bessere Chancenverwertung der beiden Gruppen dann.
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04.03.19 10:41:46
Beitrag Nr. 2.521 ()
so, Allgeier dreht gerade schön nach oben, chartechnisch sieht das wieder sehr gut aus, hab gerade meine Verkaufsaufträge aus dem System genommen, will nicht länger der Bremser dieser schönen Entwicklung :-)
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04.03.19 16:17:14
Beitrag Nr. 2.522 ()
weiterer Insiderkauf wurde gerade gemeldet bei 25,9 Euro
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18.03.19 11:29:12
Beitrag Nr. 2.523 ()
Nächster ausbruchversuch. Nachdem sich alles schon kräftig erholt hat wäre allgeier doch mal dran. Bin gespannt. 😀
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18.03.19 11:46:45
Beitrag Nr. 2.524 ()
letztes Jahr hatte es am 15. März vorläufige Zahlen gegeben
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18.03.19 17:09:35
Beitrag Nr. 2.525 ()
Ja, Bei dem Kurs können die Zahlen und nur helfen. Man scheint ha nicht viel von allgeier zu erwarten.
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25.03.19 10:34:40
Beitrag Nr. 2.526 ()
allgeier im Sinkflug, ok, die Absage des Börsengangs war Mist, hätte man besser am intern erst geprüfdt, bevor man es absagt, aber Umsatz wächst weiterhin mit 15% auf rund 800 Mio und dazu ist man mit unter 250 Mio bewertet, erinnert mich irgendwie an Cancom, hat zwar lange gedauert aber irgendwann ist der Aktienkurs auch gestiegen
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25.03.19 13:04:16
Beitrag Nr. 2.527 ()
Da sitzt wohl eine Eisberg-Verkaufsorder bei 23,60.
D.h.: die anvisierte Trading-Range von 22 - 25 ist erreicht. Nun wird es wohl ruhig.
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25.03.19 13:32:50
Beitrag Nr. 2.528 ()
Prognosequalität
Die Prognosequalität bei Allgeier ist unterirdisch, innerhalb von wenigen Wochen hat sich das Ergebnis um mehrere Millionen € verschlechtert. Auf die Prognose für 2019 kann man somit nichts geben. Habe hierzu mal die IR angeschrieben und hoffe viele andere machen das auch.

Zum Börsengang von Experts: War fast klar, dass dieser nicht klappt im aktuellen Umfeld. Niemand braucht eine so margenschwache Bude an der Börse. Hoffentlich bekommen sie den Bereich irgendwann außerbörslich los.
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27.03.19 06:33:03
Beitrag Nr. 2.529 ()
Ich bleibe bei Allgeier auf der Käuferseite.
Aktuelle Kaufzone ist 23-24€

Gruß
Value
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07.05.19 17:27:51
Beitrag Nr. 2.530 ()
Zahlen sind da, sieht net schlecht aus, jetzt wird man wohl aber noch die Kapitalerhöhung abwarten müssen, hoffentlich hat man die schon in den trockenen Tüchern zu nem vernünftigen preis
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21.05.19 22:10:54
Beitrag Nr. 2.531 ()
Frage an smyl
Hallo smyl

Sie sind ein absoluter Toptrader (zum. ich kann Ihnen nicht das Wasser reichen;-), leider kann ich einfach nicht verstehen warum sie so an Allgeier festhalten, scheint mir zumindest, eine Fehlinvestition zu sein!?
Möglicherweise versteh ich das ja nicht, könnten sie mich da etwas aufklären?

Ein Fan von Ihrem Tradingstil und Investor Ihrer Wikifolios.
Liebe Grüsse
Rod-99
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22.05.19 16:16:21
Beitrag Nr. 2.532 ()
In der HV Einladung steht, dass Sachdividenden erlaubt werden sollen --> wir bekommen wohl bald Allgeier Experts als Sachdividende ausgeschüttet, da den laden ja sonst niemand wollte.

Kurs geht auch vor der KE schön runter, damit sich die ausgewählten Kreise mit der KE schön billig eindecken können.
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23.05.19 09:14:27
Beitrag Nr. 2.533 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.616.975 von Rod-99 am 21.05.19 22:10:54erstmal danke, ja Allgeier ist zur Zeit ein Trauerspiel, das Potential ist jedoch riesig, da man Margenseitig bei 1% Steigerung ne MK von 80Mio rausholen könnte, ähnlich einer Cancom lange Zeit, nur aktuell werden die IT Unterehmen generell schlecht bewertet, da die Umsätze zur Zeit auch sehr gering sind, werde ich mich hier wohl in Geduld üben müssen und auf Impulse nach der Kapitalerhöhung und Q2 warten und eine Div von 2% ist ja auch net so schlecht
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23.05.19 10:34:11
Beitrag Nr. 2.534 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.631.003 von smyl am 23.05.19 09:14:27
An Smyl
Besten Dank für ihre Einschätzung, dann üben wir uns halt in Geduld;-)
Wünsche noch einen schönen und erfolgreichen Tag.
Gruss Rod-99
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08.06.19 16:14:53
Beitrag Nr. 2.535 ()
Ja, ist schon traurig dass die Allgeier-Aktie seit einem halben Jahr so um die 25er Markte rumpendelt. Hab die mal für 7,50 gekauft, und behalte sie. Denke da geht noch was, die Zahlen sind ja nicht schlecht, also man müsste sagen es geht aufwärts. Klar, die Rentabilität ist nicht die beste, es wurde viel zugekauft und da müssen wohl wohl noch einige Synergien, interne Konsolidierung etc. zum tragen kommen. Kurz: Die Firma wächst, und sie verdient Geld, ich bleib dabei.
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10.06.19 09:51:43
Beitrag Nr. 2.536 ()
Als "Miteigentümer" der Allgeier sehe ich einen Gewinn im kommenden Geschäftsjahr von etwas über 2,50 €......somit KGV unverschämt niedrig.....um die 10....

Dividende dürfte schön steigen.....

Die Problemfelder wurden erkannt, der "Sand im Getriebe" entfernt, da war in 2018 noch einiges an Murks vorhanden.

Mir gefällt vor allem die nun hohe Zahl an Programmierern in "preiswerten Ländern"........
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12.06.19 10:06:01
Beitrag Nr. 2.537 ()
gestern gabs wieder einen Insiderkauf, anbei mal ne Grafik die schön aufzeigt,
dass das Management vom weiteren Erfolg überzeugt ist.

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12.06.19 10:07:47
Beitrag Nr. 2.538 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.786.442 von smyl am 12.06.19 10:06:01

Würde ich somit als Vertrauensbeweis der Insider sehen...sind ja keine Kleinstbeträge....und man hätte ja auch woanders investieren können.
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14.06.19 10:11:13
Beitrag Nr. 2.539 ()
ja, und das trotz der Kapitalerhöhung, welche ja mal ganz gut durchgeführt wurde.
jetzt mal schauen ob der Kurs auch steigen kann, wäre schön, damit wäre die Bodenbildung dann vollendet und man kann sich dann mal wieder den positiven Dingen zuwenden
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15.06.19 11:58:09
Beitrag Nr. 2.540 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.805.765 von smyl am 14.06.19 10:11:13
Zitat von smyl: ja, und das trotz der Kapitalerhöhung, welche ja mal ganz gut durchgeführt wurde.
jetzt mal schauen ob der Kurs auch steigen kann, wäre schön, damit wäre die Bodenbildung dann vollendet und man kann sich dann mal wieder den positiven Dingen zuwenden


Wieso trotz der KE?
Wer die Allgeier Aktie gut kennt - kennt auch das Potential für die Zukunft.
Basisposition.

Gruß
Value
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20.06.19 10:13:53
Beitrag Nr. 2.541 ()
weiss jemand warum es die neuen Aktien günstiger Angeboten werden?

WKN A2YNUT

im Vergleich zu den Alten?
Die werden doch bald gewandelt.

Sind ja einen Euro günstiger
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20.06.19 10:26:39
Beitrag Nr. 2.542 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.848.920 von happyinvest am 20.06.19 10:13:53

...weil keine Dividende in 2019 hieraus bezahlt werden wird......
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20.06.19 10:31:19
Beitrag Nr. 2.543 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.849.091 von Kampfkater1969 am 20.06.19 10:26:39ok danke.

Dividende ist 50 Cent. Also sollten die neuen nur 50 Cent günstiger sein und nicht nen Euro.
Aber gut dann sind es nur noch 2% günstiger und keine 4%
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20.06.19 10:35:41
Beitrag Nr. 2.544 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.849.127 von happyinvest am 20.06.19 10:31:19

genau.....man sollte also hier bei einem aktuellen Kauf die "neuen" Aktien wählen......der Mr. Market ist immer wieder mit solchen Chancen bestückt.
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02.07.19 11:35:44
Beitrag Nr. 2.545 ()
HV
Ich war am Freitag auf der HV der Allgeier AG. Wirklich viel neues/ interessantes wurde leider nicht gesagt. Das Management ist aber nach wie vor sehr überzeugt von ihrem eigenen Unternehmen. Etwas unbeholfen wirkte der Versuch den englischsprachigen Vorstand per Dolmetscher auch zu Wort kommen zu lassen. Hier sollten wohl die Aktionäre von der Internationalisierung des Unternehmens beeindruckt werden.

Zu Experts wurde gesagt, dass es nach wie vor nicht läuft, man allerdings daran arbeitet den Bereich operativ wieder auf Kurs zu bringen. Erst dann werden die Exit Pläne weiter voran getrieben. Im Bereich des Möglichen ist es auch, Experts an die Aktionäre auszuschütten, jedoch nicht konkret geplant derzeit.

Die Kapitalerhöhung wurde als notwendig verteidigt und es wurde versprochen mehr/ bessere IR Arbeit zu leisten. Die Bereiche Technology und Enterprise Services sollen dabei im Fokus stehen. Die vielen Bereinigungen im Zahlenwerk sehen sie als zusätzliche Transparenz für die Aktionäre. Darüber lässt sich allerdings streiten.

Wenn man es endlich schafft den Bereich Experts loszuwerden und tatsächlich mal etwas unten im Gewinn/ EPS ankommt hat das Unternehmen durchaus seinen Reiz für den Kapitalmarkt und der Kurs meiner Meinung nach Platz bis 50 - 60 €. Jedoch hofft man das ja bereits seit Jahren und es gibt immer wieder negative Einmaleffekte bzw. Belastungen, so dass wenig im Gewinn hängen bleibt. Ein paar Quartale werde ich dem Unternehmen allerdings noch geben.
Allgeier | 25,90 €
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02.07.19 12:05:10
Beitrag Nr. 2.546 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.935.158 von PJS_ am 02.07.19 11:35:44Danke für den Bericht. :)
Allgeier | 25,90 €
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11.07.19 12:36:59
Beitrag Nr. 2.547 ()
NA GROSSE KLASSE ALLGEIER!!!!!!!!!!!!!!!

Ist die Meldung vom 09.07. eigentlich im kompletten Umfang durchgedrungen? FAKT Die Firma MUSS seit Monaten, zumindest in weitem Umfang (die Fakten sind ja relativ einfach Darstellbar), von diesen STARK Kurs- und Glaubwürdigkeitsbeeinflussenden Fakten wissen OHNE diese rechtzeitig zu publizieren. FAKT Wie kann man denn auf die Idee kommen, wahrscheinliche Kundenaufträge als WERT zu bilanzieren? Was muss man über die Motiv- und/oder Fachkenntnisslage folgern? FAKT Man kauft eine Firma zum Preis X, inkl. Vereinbarung das die Kosten eines Personalabbaus der Käufer übernimmt. Die Kosten dieses Personalabbaus werden aber KOSTENNEUTRAL bilanziert??????

Entweder es haben sich in den letzten Jahren alle Regeln geändert oder der Bilanzprüfer wurde belogen, getäuscht oder ist ein Versager .... oder .... es kann nur Negative Antworten geben!!!!!!!!!!!!!

Das Nachspiel wird juristische, ergebnisbeeinflussende und kompetenzabsprechende Wirkungen in GROSSEM UMFANG zeigen.

Gruß
Allgeier | 25,00 €
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11.07.19 22:30:04
Beitrag Nr. 2.548 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.935.158 von PJS_ am 02.07.19 11:35:44
Zitat von PJS_: Jedoch hofft man das ja bereits seit Jahren und es gibt immer wieder negative Einmaleffekte bzw. Belastungen, so dass wenig im Gewinn hängen bleibt. Ein paar Quartale werde ich dem Unternehmen allerdings noch geben.

Jetzt auch noch die Bilanzierungsfehler. Meine Geduld ist so ziemlich am Ende... Da helfen auch keine fortlaufenden Insiderkäufe. Mit den jetzigen Köpfen wird sich wohl nichts ändern bzgl. Hebung vermeintlich schlummernder Werte.
Allgeier | 25,25 €
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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12.07.19 16:54:20
Beitrag Nr. 2.549 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.007.933 von Aktienangler am 11.07.19 22:30:04
Zitat von PJS_: Meine Geduld ist so ziemlich am Ende...

Meine auch, wenn ich sehe, dass Allgeier seinen Vorständen Aktienoptionen zu 9,x EUR schenkt und diese die bezogenen Aktien unverzüglich zu 25 veräußern. Was für ein Selbstbedienungsladen ... :mad:
Allgeier | 25,10 €
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17.07.19 17:04:33
Beitrag Nr. 2.550 ()
Wer hier im Board die Schnauze voll hat von der Unfähigkeit des Vorstands und dessen Selbstbedienungsmentalität ein Ende machen will, gebe ich hier ein bisschen Futter. Dies sind ausschließlich Fakten, die man in den Allgeier-Geschäftsberichten der letzten Jahre findet, einen Blick ins Handelsregister wirft und sich über deren Prüfungsgesellschaft Lohr & Company informiert.

Zu den Fakten:
Allgeier bezahlt seit 2014 jährlich einen stattlichen Betrag an eine Initium AG für Beratungsleistungen (wohl für Beratung in Unternehmensführung und M&A, da dies der Unternehmenszweck der Initium AG ist). Dieser AG steht jedoch Allgeier Vorstand Dürschmidt mit seiner Ehefrau Christa, einer praktizierenden Kleintierärztin, vor. Warum ein Vorstand neben seinem Gehalt weiteres Geld für M&A-Beratung (oder für was auch immer) bekommt, ist eine offene Frage, die es zu klären gilt. Ein Vorstand, der sich selbst berät und dafür Geld kassiert, ist schon dreist (Entschuldigung für die Polemik). Seine Ehefrau als Kleintierärztin wird in Fragen zu M&A oder Unternehmensführung wenig beitragen können.

Hier die Infos aus den GBs 2014-2018:
Geschäftsbericht 2018: S. 83
Über die Initium AG, München, wurden im Geschäftsjahr bis zum 30. September 2018 Vorstandsleistungen in Höhe von insgesamt 983 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.167 Euro) berechnet.

Geschäftsbericht 2017: S. 73
Über die Initium AG, München, wurden im Geschäftsjahr 2017 Vorstandsleistungen in Höhe von insgesamt 1.167 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.259 Euro) berechnet.

Geschäftsbericht 2016: S. 73
Über die Initium AG, München, wurden im Geschäftsjahr 2016 Vorstandsleistungen in Höhe von insgesamt 1.259 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.620 Euro) berechnet

Geschäftsjahr 2015: S. 76
Weiterhin wurden an den Konzern durch die Initium AG, München, Vorstandsleistungen in Höhe von insgesamt 1.620 Tsd. Euro (Vorjahr: 864 Tsd. Euro) berechnet.

Geschäftsbericht 2014: S. 78
Weiterhin wurden an den Konzern durch die Initium AG, München, ab April 2014 Vorstandsleistungen in Höhe von insgesamt 864 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Euro) berechnet.


Insgesamt hat die Initium AG (bzw. Vorstand Dürschmidt) 5,893 Mio. EUR erhalten.

Wer wissen will, wer der Initium AG vorsteht und wo sie ihren Sitz hat, findet es hier:
Initium AG; Amtsgericht München, HRB 126147
Eintrag am 4.9.2014: HRB 126147:Initium AG, München, Wehrlestr. 12, 81679 München. Bestellt: Vorstand: Dr. Kleine-Dürschmidt, Christa, Bad Abbach, *06.03.1957, einzelvertretungsberechtigt.
Eintrag am 27.03.2009: Initium AG, München, Wehrlestr. 12, 81679 München. Die Hauptversammlung vom 19.03.2009 hat die Änderung der §§ 3 (Grundkapital), 8 (Aufsichtsrat), 16 (Jahresabschluß) der Satzung beschlossen. Geschäftsanschrift: Wehrlestr. 12, 81679 München. Bestellt: Vorstand: Dürschmidt, Carl Georg, Bad Abbach, *02.03.1958, einzelvertretungsberechtigt.


Nun kann man sich fragen, warum eine Wirtschafts-Prüfungsgesellschaft sowas toleriert. Nun, Lohr & Company, der Allgeier-Prüfer, hat nahezu nur einen Großkunden: Die Allgeier Gruppe (siehe Lohr-Website im Transparenzbericht 2016-2018). Seinem besten (vielleicht einzigen) Kunden wird man vermutlich nicht ans Bein pinkeln. Wäre verständlicherweise blöd.

Und der Aufsichtsrat? Der müsste da eigentlich auch einschreiten. Aber Allgeieraufsichtsrat Eggenberger war selbst lange bei der Initium AG involviert. (siehe Initium AG Register Eintrag vom 27.3.2009). Die Verbindung scheint also hier sehr eng zu sein.

Wer also Rabatz machen will, schickt diese Infos an die Bafin und die Presse (z.B. Handelsblatt, hat einen anonymen Kontaktbereich „streng vertraulich“). Dann kommt Bewegung rein.
Allgeier | 24,30 €
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17.07.19 17:24:33
Beitrag Nr. 2.551 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.047.277 von AllgeierPruefer am 17.07.19 17:04:33Das nenn ich mal interessant!
Allgeier | 24,40 €
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17.07.19 21:03:16
Beitrag Nr. 2.552 ()
Hört sich an wie bei Delti.com =)
Allgeier | 24,20 €
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17.07.19 22:47:39
Beitrag Nr. 2.553 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.047.277 von AllgeierPruefer am 17.07.19 17:04:33
Zitat von AllgeierPruefer: Wer hier im Board die Schnauze voll hat von der Unfähigkeit des Vorstands und dessen Selbstbedienungsmentalität ein Ende machen will, gebe ich hier ein bisschen Futter. Dies sind ausschließlich Fakten, die man in den Allgeier-Geschäftsberichten der letzten Jahre findet, einen Blick ins Handelsregister wirft und sich über deren Prüfungsgesellschaft Lohr & Company informiert.

Zu den Fakten:
Allgeier bezahlt seit 2014 jährlich einen stattlichen Betrag an eine Initium AG für Beratungsleistungen (wohl für Beratung in Unternehmensführung und M&A, da dies der Unternehmenszweck der Initium AG ist). Dieser AG steht jedoch Allgeier Vorstand Dürschmidt mit seiner Ehefrau Christa, einer praktizierenden Kleintierärztin, vor. Warum ein Vorstand neben seinem Gehalt weiteres Geld für M&A-Beratung (oder für was auch immer) bekommt, ist eine offene Frage, die es zu klären gilt. Ein Vorstand, der sich selbst berät und dafür Geld kassiert, ist schon dreist (Entschuldigung für die Polemik). Seine Ehefrau als Kleintierärztin wird in Fragen zu M&A oder Unternehmensführung wenig beitragen können.

Hier die Infos aus den GBs 2014-2018:
Geschäftsbericht 2018: S. 83
Über die Initium AG, München, wurden im Geschäftsjahr bis zum 30. September 2018 Vorstandsleistungen in Höhe von insgesamt 983 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.167 Euro) berechnet.

Geschäftsbericht 2017: S. 73
Über die Initium AG, München, wurden im Geschäftsjahr 2017 Vorstandsleistungen in Höhe von insgesamt 1.167 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.259 Euro) berechnet.

Geschäftsbericht 2016: S. 73
Über die Initium AG, München, wurden im Geschäftsjahr 2016 Vorstandsleistungen in Höhe von insgesamt 1.259 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.620 Euro) berechnet

Geschäftsjahr 2015: S. 76
Weiterhin wurden an den Konzern durch die Initium AG, München, Vorstandsleistungen in Höhe von insgesamt 1.620 Tsd. Euro (Vorjahr: 864 Tsd. Euro) berechnet.

Geschäftsbericht 2014: S. 78
Weiterhin wurden an den Konzern durch die Initium AG, München, ab April 2014 Vorstandsleistungen in Höhe von insgesamt 864 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Euro) berechnet.


Insgesamt hat die Initium AG (bzw. Vorstand Dürschmidt) 5,893 Mio. EUR erhalten.

Wer wissen will, wer der Initium AG vorsteht und wo sie ihren Sitz hat, findet es hier:
Initium AG; Amtsgericht München, HRB 126147
Eintrag am 4.9.2014: HRB 126147:Initium AG, München, Wehrlestr. 12, 81679 München. Bestellt: Vorstand: Dr. Kleine-Dürschmidt, Christa, Bad Abbach, *06.03.1957, einzelvertretungsberechtigt.
Eintrag am 27.03.2009: Initium AG, München, Wehrlestr. 12, 81679 München. Die Hauptversammlung vom 19.03.2009 hat die Änderung der §§ 3 (Grundkapital), 8 (Aufsichtsrat), 16 (Jahresabschluß) der Satzung beschlossen. Geschäftsanschrift: Wehrlestr. 12, 81679 München. Bestellt: Vorstand: Dürschmidt, Carl Georg, Bad Abbach, *02.03.1958, einzelvertretungsberechtigt.


Nun kann man sich fragen, warum eine Wirtschafts-Prüfungsgesellschaft sowas toleriert. Nun, Lohr & Company, der Allgeier-Prüfer, hat nahezu nur einen Großkunden: Die Allgeier Gruppe (siehe Lohr-Website im Transparenzbericht 2016-2018). Seinem besten (vielleicht einzigen) Kunden wird man vermutlich nicht ans Bein pinkeln. Wäre verständlicherweise blöd.

Und der Aufsichtsrat? Der müsste da eigentlich auch einschreiten. Aber Allgeieraufsichtsrat Eggenberger war selbst lange bei der Initium AG involviert. (siehe Initium AG Register Eintrag vom 27.3.2009). Die Verbindung scheint also hier sehr eng zu sein.

Wer also Rabatz machen will, schickt diese Infos an die Bafin und die Presse (z.B. Handelsblatt, hat einen anonymen Kontaktbereich „streng vertraulich“). Dann kommt Bewegung rein.


Puuuh, Danke für die Mühe...
Allgeier | 24,20 €
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18.07.19 06:57:33
Beitrag Nr. 2.554 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.047.277 von AllgeierPruefer am 17.07.19 17:04:33
Zitat von AllgeierPruefer: Wer hier im Board die Schnauze voll hat von der Unfähigkeit des Vorstands und dessen Selbstbedienungsmentalität ein Ende machen will, gebe ich hier ein bisschen Futter. Dies sind ausschließlich Fakten, die man in den Allgeier-Geschäftsberichten der letzten Jahre findet, einen Blick ins Handelsregister wirft und sich über deren Prüfungsgesellschaft Lohr & Company informiert.

Zu den Fakten:
Allgeier bezahlt seit 2014 jährlich einen stattlichen Betrag an eine Initium AG für Beratungsleistungen (wohl für Beratung in Unternehmensführung und M&A, da dies der Unternehmenszweck der Initium AG ist). Dieser AG steht jedoch Allgeier Vorstand Dürschmidt mit seiner Ehefrau Christa, einer praktizierenden Kleintierärztin, vor. Warum ein Vorstand neben seinem Gehalt weiteres Geld für M&A-Beratung (oder für was auch immer) bekommt, ist eine offene Frage, die es zu klären gilt. Ein Vorstand, der sich selbst berät und dafür Geld kassiert, ist schon dreist (Entschuldigung für die Polemik). Seine Ehefrau als Kleintierärztin wird in Fragen zu M&A oder Unternehmensführung wenig beitragen können.

Hier die Infos aus den GBs 2014-2018:
Geschäftsbericht 2018: S. 83
Über die Initium AG, München, wurden im Geschäftsjahr bis zum 30. September 2018 Vorstandsleistungen in Höhe von insgesamt 983 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.167 Euro) berechnet.

Geschäftsbericht 2017: S. 73
Über die Initium AG, München, wurden im Geschäftsjahr 2017 Vorstandsleistungen in Höhe von insgesamt 1.167 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.259 Euro) berechnet.

Geschäftsbericht 2016: S. 73
Über die Initium AG, München, wurden im Geschäftsjahr 2016 Vorstandsleistungen in Höhe von insgesamt 1.259 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.620 Euro) berechnet

Geschäftsjahr 2015: S. 76
Weiterhin wurden an den Konzern durch die Initium AG, München, Vorstandsleistungen in Höhe von insgesamt 1.620 Tsd. Euro (Vorjahr: 864 Tsd. Euro) berechnet.

Geschäftsbericht 2014: S. 78
Weiterhin wurden an den Konzern durch die Initium AG, München, ab April 2014 Vorstandsleistungen in Höhe von insgesamt 864 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Euro) berechnet.


Insgesamt hat die Initium AG (bzw. Vorstand Dürschmidt) 5,893 Mio. EUR erhalten.

Wer wissen will, wer der Initium AG vorsteht und wo sie ihren Sitz hat, findet es hier:
Initium AG; Amtsgericht München, HRB 126147
Eintrag am 4.9.2014: HRB 126147:Initium AG, München, Wehrlestr. 12, 81679 München. Bestellt: Vorstand: Dr. Kleine-Dürschmidt, Christa, Bad Abbach, *06.03.1957, einzelvertretungsberechtigt.
Eintrag am 27.03.2009: Initium AG, München, Wehrlestr. 12, 81679 München. Die Hauptversammlung vom 19.03.2009 hat die Änderung der §§ 3 (Grundkapital), 8 (Aufsichtsrat), 16 (Jahresabschluß) der Satzung beschlossen. Geschäftsanschrift: Wehrlestr. 12, 81679 München. Bestellt: Vorstand: Dürschmidt, Carl Georg, Bad Abbach, *02.03.1958, einzelvertretungsberechtigt.


Nun kann man sich fragen, warum eine Wirtschafts-Prüfungsgesellschaft sowas toleriert. Nun, Lohr & Company, der Allgeier-Prüfer, hat nahezu nur einen Großkunden: Die Allgeier Gruppe (siehe Lohr-Website im Transparenzbericht 2016-2018). Seinem besten (vielleicht einzigen) Kunden wird man vermutlich nicht ans Bein pinkeln. Wäre verständlicherweise blöd.

Und der Aufsichtsrat? Der müsste da eigentlich auch einschreiten. Aber Allgeieraufsichtsrat Eggenberger war selbst lange bei der Initium AG involviert. (siehe Initium AG Register Eintrag vom 27.3.2009). Die Verbindung scheint also hier sehr eng zu sein.

Wer also Rabatz machen will, schickt diese Infos an die Bafin und die Presse (z.B. Handelsblatt, hat einen anonymen Kontaktbereich „streng vertraulich“). Dann kommt Bewegung rein.


Und das ist bisher noch niemandem aufgefallen?
Allgeier | 24,20 €
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18.07.19 09:21:06
Beitrag Nr. 2.555 ()
Selbstbedienungsladen
Habe mal die IR angeschrieben und um eine Erklärung gebeten. Das ist schon eine sehr dreiste Methode vom CEO.

Hier wäre der Einstieg eines aktivistischen Investors eigentlich ideal. Wenn man das Selbstbedienungsmanagement entfernt und den Laden optimiert lässt sich sicherlich ein vielfaches an Gewinn erzielen. Leider lässt die Aktionärsstruktur so etwas nicht wirklich zu.
Allgeier | 23,70 €
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18.07.19 11:21:09
Beitrag Nr. 2.556 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.051.141 von Effektenkombinat am 18.07.19 06:57:33
Und das ist bisher noch niemandem aufgefallen?


Natürlich ist das bekannt. "Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen" liest man schließlich immer als erstes, um festzustellen, ob es Mauscheleien gibt...

Was hier von User "Allgeierpruefer" - offenbar extra für sein einiziges Posting hier angemeldet - als vermeintlicher Skandal aufgeblasen wird, dürfte letztlich nur eine steuerlich andere Konstruktion der Vorstandsvergütung via eines Vorstandsüberlassungsvertrags sein (über die gesamte Höhe der Vergütung für die vier Vorstände kann man freilich wirklich streiten - ich halte sie auch für happig).

Aber man muss eben schon im Geschäftsbericht auch den Vergütungsbericht lesen, um zu einem ausgewogenen Gesamtbild zu kommen.


Zitat GB Seite 51 und S. 52 (Fettungen von mir):

"Ein Mitglied des Vorstands erhielt für die ersten neun
Monate in 2018 seine Vergütung über eine nahestehende
Gesellschaft im Rahmen eines Vorstandsüberlassungsvertrages.

Der hieraus entstehende Aufwand wird im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen.
Die Vergütung des Vorstands beträgt für das Jahr 2018
insgesamt 2.793 Tsd. Euro (Vorjahr: 2.452 Tsd. Euro).
Die Gesamtvergütung (einschließlich der über einen
Vorstandsüberlassungsvertrag vereinbarten Vergütungsleistungen)
ohne Aktienoptionen teilt sich auf in (i) feste Jahresgehälter von insgesamt 1.188 Tsd. Euro (Vorjahr:
1.153 Tsd. Euro) und (ii) variable Vergütungsbestandteile
von insgesamt 1.460 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.299 Tsd. Euro).


In den Vorjahren übrigens das Gleiche:
Zitat GB 2007, Vergütungsbericht, Seite 46:
Ein Mitglied des Vorstands erhielt in 2017 seine Vergütung
über eine nahestehende Gesellschaft im Rahmen eines
Vorstandsüberlassungsvertrages.



FAZIT: Die Konstruktion der Vergütung von Dürschmidt ist ungewöhnlich, aber sicherlich vor allem steuerlich bedingt, keinesfalls ist sie illegal oder skandalös. Die Gesamtvergütung des Vorstands der Höhe nach ist sicherlich nicht unterdurchschnittlich und man kann trefflich darüber streiten, ob sie so in Ordnung geht.

Aber von einem Skandal ist weit und breit nichts zu sehen...
Allgeier | 23,70 €
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18.07.19 11:48:04
Beitrag Nr. 2.557 ()
(@alle) Kurs jetzt allerdings schon unter dem letzten Bezugswert (Kaufchance?)! :)
Allgeier | 23,70 €
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19.07.19 12:49:46
Beitrag Nr. 2.558 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.053.778 von SiebterSinn am 18.07.19 11:48:04
Zitat von SiebterSinn: (@alle) Kurs jetzt allerdings schon unter dem letzten Bezugswert (Kaufchance?)! :)

Klar, teuer ist die Aktie nicht. Aber solange sich nichts an der Spitze des Unternehmens tut, bleibt das Kurspotential begrenzt. Investoren schenken lieber anderen Unternehmen ihr Vertrauen. Ich zum Beispiel. Habe meine Allgeier gegen SNP Schneider-Neureither getauscht, die gerade ohne News kräftig korrigiert haben.
Allgeier | 23,80 €
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08.08.19 12:15:32
Beitrag Nr. 2.559 ()
(@alle) Immer noch kein Kauf (!?) :)
Allgeier | 22,80 €
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13.08.19 09:49:50
Beitrag Nr. 2.560 ()
Sollte noch deutlich unter 20€ gehen.

Netto verdient der Laden fast nichts und es wird ständig alles bereinigt um einigermaßen ok dazustehen. Dazu eine Selbstbedienungsladen des Vorstands/ AR.

Wenn man es nicht endlich schafft unterm Strich mehr zu verdienen wird sich der Kurs auch weiterhin negativ entwickeln.
Allgeier | 21,00 €
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14.08.19 17:48:36
Beitrag Nr. 2.561 ()
Die Zahlen gerade eben bestätigen die Einschätzung. EBIT Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Das Nettoergebnis wird 2019 also noch mickriger ausfallen als 2018. Aber wieder mal zwei Übernahmen getätigt, die sicherlich teuer waren und den Umsatz aufblähen. Wirklich etwas dabei rauskommen wird wie in den Vorjahren nicht.

Als neue Kennzahl ist die vorläufige Wertschöpfung dazugekommen. Und da sonst alle Zahlen beschissen aussehen wird alles auch noch um das Experts Ergebnis bereinigt, damit zumindest eine schöne Kennzahl zu Beginn im Bericht steht. Langsam irgendwie peinlich was der Vorstand so treibt.
Allgeier | 21,10 €
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15.08.19 10:17:14
Beitrag Nr. 2.562 ()
(@L-I) Ja, und den KE-Käufern wird es jetzt so richtig stinken! ;)
Allgeier | 19,80 €
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15.08.19 13:04:09
Beitrag Nr. 2.563 ()
Allgeier hat 2018 0,63€ je Aktie verdient. 2019 ist das EBIT rückläufig und die Anzahl der Aktien hat sich durch die KE erhöht. Also rechne ich mit einem EPS von 0,5€.

Bei einem KGV zwischen 20 - 30 kommen wir also bei Kursen zwischen 10 - 15€ raus. Und dann sind immer noch mehr als genug positive Zukunftsaussichten eingepreist. Warum eigentlich? Das aktuelle Management wird es nicht schaffen das Nettoergebnis zu erhöhen. Hat es noch nie geschafft und wird es auch nicht. Wenn man ehrlich ist sind also Kurse um die 10€ realistisch.
Allgeier | 19,05 €
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15.08.19 13:33:44
Beitrag Nr. 2.564 ()
So ein Unsinn. :laugh:
Die MCAP liegt bei aktuell gerade mal 210 Mio. Euro. Das soll für ein IT-Unternhemen mit einem 2019er Umsatz von 800 Mio. fair sein?
Allein das Technology-Segment ist deutlich mehr wert als das. Das wird gerade nur durch die schwache Profitabilität von Experts verdeckt.
Warburg hat heute zu Recht am Kursziel von 45 Euro und der Kaufempfehlung festgehalten
Allgeier | 18,85 €
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15.08.19 14:14:13
Beitrag Nr. 2.565 ()
Stimmt, das Technology Segment ist eigentlich mehr wert als die aktuelle MarketCap. Dennoch wird das Unternehmen keine großen Gewinne schreiben können, da man die Verluste (Netto nicht EBITDA) aus Experts immer ausgleichen muss durch die anderen Segmente. Im Gesamtkonzer (der entscheidend ist) wird somit kein großer Gewinn erwirtschaftet.

Und das Experts Segment wird man nunmal nicht los. Man hat es über ein jahr probiert aber keiner will es kaufen. Was wenig überraschend ist. Also muss man es weiter mitschleppen. Oder irgendwann auflösen, was am sinnvollsten wäre
Allgeier | 19,40 €
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15.08.19 14:22:52
Beitrag Nr. 2.566 ()
Siehe aktueller Kurs bzw. Marktreaktion. Ein Unternehmen, dass kein Geld verdient und dessen Vorstand unglaubwürdig und inkompetent ist wird nunmal nicht hoch bewertet, selbst wenn es aus dem Software Bereich ist.

Um mich zu wiederholen. Netto bleibt seit Jahren nahezu kein Gewinn übrig und eine KE jagt die nächste. Der Laden ist eine Geldvernichtungsmaschine, trotz des hohen Potentials im Technology Bereich.
Allgeier | 19,15 €
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15.08.19 15:38:26
Beitrag Nr. 2.567 ()
EV ist übrigens knapp doppelt so hoch wie die MarketCap. Denke das dies eher die geeignete Kennzahl ist, da die Schulden so enorm hoch sind. Man lebt auf Pump
Allgeier | 19,80 €
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19.08.19 12:34:11
Beitrag Nr. 2.568 ()
Habe das Gefühl das AR und V den Laden ausnehmen wie eine Weihnachtsgans.
Allgeier | 19,65 €
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22.08.19 09:15:53
Beitrag Nr. 2.569 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.266.513 von Langzeit-Investor am 15.08.19 15:38:26Kritik ist ja in Ordnung, übertreiben muss man aber auch nicht.

Eine angemessene Verschuldung ist im Sinne der Aktionäre. Kredite werden gegenüber Eigenkapital steuerlich begünstigt. Die Verschuldung ist auch nicht exzessiv hoch. Durch die KE dürfte die langfristige Verschuldung wieder auf einem angemessenen Niveau liegen.

Mit dem Segment Experts wird man nie die Renditen anderer Bereiche erreichen. So viel ist sicher. Deshalb muss man den Bereich aber noch lange nicht schließen oder verschenken. Andere Unternehmen arbeiten in dem Bereich profitabel. Folglich muss man diesen Bereich auf Vordermann bringen. Das wird aber eine gewisse Zeit dauern. Wenn der Bereich dann profitabel ist, dann kann man diesen Bereich immer noch abspalten.

Es gibt auch nicht dauernde Kapitalerhöhungen. Die bisherigen KEs dienten so gut wie immer der Finanzierung von Übernahmen. So weit wäre das in Ordnung. Allerdings wird hier immer das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen. Vorstände können hingegen immer beziehen. Zudem sieht es immer so aus, dass die Bezugspreise der neuen Aktien für das Unternehmen in einem mittelfristigen Rahmen ungünstig sind, während diejenigen, die bezogen haben, zumeist schnell profitiert haben. Natürlich muss man diese Verquickung des Vorstands von unternehmerischen Handeln mit eigenen Interessen kritisieren. Diesmal sind sie allerdings erst einmal hereingefallen.

Die Vorstandsgehälter sind natürlich für ein Unternehmen dieser Größe, aber auch gemessen an der Leistung, zu hoch.
Allgeier | 20,10 €
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29.08.19 11:53:14
Beitrag Nr. 2.570 ()
Der Halbjahresbericht ist gerade erschienen. Hier mal ein Auszug, der zeigt wie sich der Konzern operativ "entwickelt":

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie, gerechnet auf das um die Ergebnisanteile der nicht kontrollierenden Gesell-schafter verminderte Sechs-Monats-Ergebnis, belief sich im ersten Halbjahr 2019 auf 0,19 Euro (Vorjahr: 0,53 Euro).
Allgeier | 20,90 €
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29.08.19 11:54:22
Beitrag Nr. 2.571 ()
Aufs jahr hochgerechnet also etwa 0,4€ EPS. Da es ein Softwareunternehmen ist setzen wir mal ein sportliches KGV von 20 an. Der Kurs kann also durchaus noch einstellig werden. Gewinn wird das Unternehmen nicht relevant steigern können die nächsten Jahre. Dafür ist das Management zu schlecht.
Allgeier | 20,90 €
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02.09.19 09:36:28
Beitrag Nr. 2.572 ()
Das Gesamtergebnis ist verzerrt durch das Ergebnis im Bereich Experts. Ohne diesen Bereich dürfte das Ergebnis doppelt so hoch gewesen sein. Man muss dann auch mal einen Auftrage ablehnen, der nicht kostendeckend ist und die Konkurrenz zu den Konditionen arbeiten lassen.

Weiter muss an der nternehmensstruktur gearbeitet werden. Ca. 100 Tochterfirmen sind für ein Unternehmen wie Allgeier zu viel. Da kann man schon den Überblick verlieren.

Momentan ist wirtschaftlich keine Schönwetterperiode und dann gibt es bei jedem Unternehmen Herausforderungen oder Probleme, die dann gelöst werden müssen. Die Probleme bei Allgeier sollten nicht allzu schwer lösbar sein. Die werden im Bereich Experts z.B. eine gewisse Zeit andauern. Wenn der Vorstand das nicht in den Griff bekommt, dann muss er abgelöst werden.

Wenn man nicht zufrieden ist, dann sollte man auch mal zur HV fahren und das artikulieren. Dann ist die HV eben nicht nach 2-3 Stunden beendet.
Allgeier | 21,20 €
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25.10.19 18:40:15
Beitrag Nr. 2.573 ()
Q3
Wow sehr gute Q3 Zahlen gerade. Hätte ich Allgeier gar nicht mehr zugetraut:

https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/allgeier-allgeier-erziel…
Allgeier | 22,30 €
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06.11.19 17:06:03
Beitrag Nr. 2.574 ()
Ich habe seit meinem Einstieg 2011 bei Allgeier ca. 88% Kurszuwachs sowie all die Jahre schöne Dividenden gehabt.

Nun kommt die länger schon erwartete Aufspaltung. Auch dies dürfte nicht mein "Schaden" sein.

Immer daran denken, die Masse unserer Mitbürger verweigert sich Chancen in Aktien und Aktienfonds/ETFs, lehnt Wohneigentum ab. Zahlt brav Mieten und spart in €, Minuszinsen nach Inflation.

Deshalb bin ich mit meinem Sachwert Allgeier zufrieden, Zuviel Gier frisst Hirn...… ;-)

Klar gab es weitaus bessere Aktien, aber auch weitaus schlechtere.... :-)
Allgeier | 25,00 €
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22.11.19 06:15:27
Beitrag Nr. 2.575 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.814.075 von valueanleger am 15.06.19 11:58:09
Zitat von valueanleger:
Zitat von smyl: ja, und das trotz der Kapitalerhöhung, welche ja mal ganz gut durchgeführt wurde.
jetzt mal schauen ob der Kurs auch steigen kann, wäre schön, damit wäre die Bodenbildung dann vollendet und man kann sich dann mal wieder den positiven Dingen zuwenden


Wieso trotz der KE?
Wer die Allgeier Aktie gut kennt - kennt auch das Potential für die Zukunft.
Basisposition.

Gruß
Value


Das Thema "Aufspaltung" kommt nun doch noch an der Börse recht gut an.
Der Kurs hat sich von seinen Tiefständen deutlich erholt.
Viele Anleger haben leider einen zu kurzen Anlagehorizont.
Wer unter 20€ ausgestiegen ist sollte die Aktie lieber nicht weiter beobachten.
Für mich gilt weiterhin - Allgeier ist eine Basisposition im Depot.

Gruß
Value
Allgeier | 26,85 €
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22.11.19 06:32:45
Beitrag Nr. 2.576 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.987.388 von valueanleger am 22.11.19 06:15:27Ich kann es mir nicht leisten, solche Chancen wie die Allgeier bietet, nicht im Depot zu haben.

;-)

Die Masse unserer Mitbürger ist da "bescheidener" und jammern über reale Negativzinsen nach Inflation.
Allgeier | 26,85 €
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22.11.19 14:28:29
Beitrag Nr. 2.577 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.987.433 von Kampfkater1969 am 22.11.19 06:32:45
Zitat von Kampfkater1969: Ich kann es mir nicht leisten, solche Chancen wie die Allgeier bietet, nicht im Depot zu haben.

;-)

Die Masse unserer Mitbürger ist da "bescheidener" und jammern über reale Negativzinsen nach Inflation.


Mit jammern kommt man aber nicht weiter.
Mein Bekannter aus der Fondsszene sieht aber eine immer stärkere Tendenz der Privatanleger hin zur Aktie.
Monatliche Aktiensparverträge auf Fonds oder ETF sind zur Zeit der Renner.
Das ist doch schon mal ein Anfang.

Gruß
Value
Allgeier | 27,60 €
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23.11.19 07:06:30
Beitrag Nr. 2.578 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.991.564 von valueanleger am 22.11.19 14:28:29Stimmt insoweit, dass nun etwas mehr in indirekte Aktienanlagen kommt.

Aber leider die Masse der Gelder in Deutschland = völlig falsches Sparverhalten.

Die Daten der EZB zeigen es ja, dass der Bürger in Deutschland unterdurchschnittliches Vermögen hat, auch eine Folge des falschen Sparens.

Der Median und die Quartilswerte sind für Deutschland beschämend, einem "Exportweltmeister".

Z.B. erzielen Niederländer weitaus mehr Vermögenszuwachs aus dem Vermögen (!). Und können auch hieraus wieder besser anlegen und auch konsumieren.

In Deutschland kommt die Masse der Zunahme aus Zufuhren vom erarbeiteten Geld.

Dümmer? Klüger? Kaum ein Land im € hat derart hohe Mieterquoten.

Unsere Mitbürger in der Masse fleissig, haben aber mherheitlich noch nicht erkannt / gelernt, dass man auch vorhandenes Vermögen für sich arbeiten lassen kann.

Direkte und indirekte Aktionärsquote für ein Industrieland wie Deutschland unter aller "Sau". ;-)

Aber mal sehen, wann ein Wandel erfolgt? Nach 20 Jahren realen Minuszinsen nach Inflation?

Eine Aktie wie Allgeier bietet auf dem aktuellen Kursniveau sehr gute Chancen bei wenig Risiko, bei schönen Dividenden.
Allgeier | 27,80 €
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23.11.19 08:26:59
Beitrag Nr. 2.579 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.996.424 von Kampfkater1969 am 23.11.19 07:06:30Ich bin ja schon lange ein Verfechter das bereits in den Schulen das Thema Altersvorsorge mit Aktien mehr im Mittelpunkt stehen muss.
Wir sind zwar das Land der Dichter und Denker, aber nicht der Aktionäre.

Viele machen einen verdammt guten Job und glauben immer noch das ihre staatliche Altersvorsorge ausreichen wird.

Das kann unter Umständen ein Fehler sein.

Wenn es allerdings um Betrugsfälle, nicht nur am grauen Kapitalmarkt, geht sind viele Kleinanleger voll mit dabei.
Das ist für mich ein absolutes Unverständniss.
Den Aktienanlagen traut man nicht - außer sie sind hochspekulativ.... :rolleyes:

Nun ja, bei Allgeier handelt es sich um ein solides Anlagepapier - ist allerdings auch nicht für alle Anlegerschichten geeignet.

Gruß
Value
Allgeier | 27,80 €
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23.11.19 11:03:00
Beitrag Nr. 2.580 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.996.610 von valueanleger am 23.11.19 08:26:59
Ich habe ja im Rahmen meiner Tätigkeiten auch Kontakt und Einblick mit den wirklich bescheuerten Fakten zum Thema "grauer und schwarzer Kapitalmarkt".

Wer dort alles Geld verliert, Irrsinn. In ihren Berufen oder selbständigen Tätigkeiten erstklassig. Aber wenn es um die sinnvolle Geldanlage geht.....Hirn aus und Giermodus an.

Eine Aktie an der deutschen Börse mit erstklassigen Perspektiven und Vergangenheit wird in diesen Kreisen als "riskant" abgelehnt. Wenn aber "Modelle" mit fetten Renditen präsentiert werden, Geld via Schweiz in die Karibik.....dann volle Kanne dabei.

Und das Beste, nicht wenige dieser "Anleger" werden mehrmals erfolgreich während ihres Lebens ausgemostet.

Eine Aktie mit 3% Dividende, nicht doch......lieber Traumrenditen.....träumen.

Die Börse in Deutschland bietet auch aktuell viele erstklassige Nebenwerte, warum so preis = wert? Weil die Masse unserer Mitbürger mental nicht kaufen kann.

So kann der aufgeweckte Anleger viele Nebenwerteperlen günstig einsammeln! Auch eine Allgeier hat momental mehr Potenzial als 100 Jahre Festgeld in Deutschland. In weitaus geringerem Zeitraum.
Allgeier | 27,80 €
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10.12.19 06:04:41
Beitrag Nr. 2.581 ()
Weniger ist mehr
Die Prognosen für die Umsatzsteigerung werden zurückgenommen.
Das EBITDA steigt hingegen.
Allgeier trimmt sich auf mehr Rendite. :cool:
Basisposition im Depot!

https://dgap.de/dgap/News/adhoc/allgeier-forecast-und-guidan…

Gruß
Value
Allgeier | 30,90 €
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10.12.19 12:40:19
Beitrag Nr. 2.582 ()
Heute werden wir Nebenwerteanleger wieder einmal für unsere Geduld, guten Gedanken und richtigen Geldinvestitionen, die berühmten drei G, reichlich belohnt.

Und das Beste, es wird so weitergehen. Endlich nicht mehr nur Maximierung des Umsatzes, auch durch liederliche Renditen, sondern weitaus bessere Gewinnspannen auf ausgesuchtere Umsätze.

In diesen alternativlosen Zinszeiten sind schon die heutigen Gewinne mehr Rendite als Festgelder in vielen Jahren bringen.
Allgeier | 31,80 €
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10.12.19 12:42:21
Beitrag Nr. 2.583 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.121.371 von Kampfkater1969 am 10.12.19 12:40:19"liderlich" ;-)

Aber das "Lied" der besseren Gewinnrenditen bei Allgeier singe ich sehr gerne
Allgeier | 31,60 €
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11.12.19 19:11:04
Beitrag Nr. 2.584 ()
Unglaublich, der Markt ist geradezu begeistert von Allgeier.
Heute schon wieder 8% im Plus. :cool:

Gruß
Value
Allgeier | 34,00 €
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23.01.20 18:37:49
Beitrag Nr. 2.585 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.135.741 von valueanleger am 11.12.19 19:11:04Na, läuft doch. :D

Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Allgeier SE (ISIN: DE000A2GS633, WKN: A2GS63, Ticker-Symbol: AEIN) unter die Lupe.

Ein Nebenwert, bei dem die Mischung aus Bewertung, Geschäftsmodell, Managementqualität und Wachstumsperspektiven stimme, sei Allgeier. Der IT-Dienstleister biete seinen Kunden einen Full-Service-Ansatz, der von der Konzeption über die Umsetzung bis hin zum Betrieb von IT-Landschaften reiche.

Nach einer eher durchwachsenen Kursentwicklung sei auch die Allgeier-Aktie im November 2019 angesprungen. Ein Auslöser sei die erfolgreiche Restrukturierung der auf Personaldienstleistungen spezialisierten Tochter "Allgeier Experts" gewesen. Infolge dessen dürfte bei Allgeier im kommenden Jahr ein kräftiger Gewinnsprung bevorstehen. Ebenfalls positiv: Durch die geplante Abspaltung der Technologiesparte des Münchner Unternehmens dürfte die hohe Wachstums- und Ertragskraft einzelner Töchter noch deutlicher werden.

Nach dem jüngsten Kursanstieg komme Allgeier auf einen Börsenwert von rund 360 Mio. Euro. Ein Ende der Aufwärtsbewegung sei nicht in Sicht. Im Gegenteil: In Finanzkreisen werde bereits über einen Durchmarsch in Richtung der halben Milliarde Euro beim Börsenwert diskutiert. Dazu müsste die Allgeier-Aktie die laufende Konsolidierung beenden und in Richtung 45 Euro steigen, so Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 22.01.2020)
Allgeier | 32,90 €
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17.04.20 10:16:04
Beitrag Nr. 2.586 ()
Anbei die Zahlen für 2019. Es wird langsam besser!
Wie 2020 werden wird............

München, 16.04.2020 - Der Aufsichtsrat der Allgeier SE (ISIN DE000A2GS633, WKN A2GS63) hat in seiner heutigen Sitzung den testierten Jahres- und Konzernabschluss der Allgeier SE für das Geschäftsjahr 2019 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Die finalen Zahlen für den Allgeier Konzern entsprechen im Wesentlichen den in der Ad-hoc-Mitteilung vom 05. März 2020 veröffentlichten vorläufigen Zahlen.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung nach IFRS
Der Allgeier Konzern verzeichnete im Geschäftsjahr 2019 (01. Januar 2019 - 31. Dezember 2019) ein zweistelliges Wachstum in den Umsatzerlösen und in der Wertschöpfung. Der Konzern-Umsatz stieg im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 784 Mio. Euro (Vorjahr: 688 Mio. Euro).
Die Konzern-Wertschöpfung (definiert als Gesamtleistung abzüglich der den Umsätzen direkt zurechenbaren Umsatz- und Personalkosten) erhöhte sich um 18 Prozent auf 230 Mio. Euro (Vorjahr: 195 Mio. Euro).
Das bereinigte Konzern-EBITDA (EBITDA vor Effekten, die betriebswirtschaftlich als außerordentlich oder periodenfremd qualifiziert werden) stieg um 34 Prozent auf 73,4 Mio. Euro (Vorjahr: 54,9 Mio. Euro).
Das Konzern-EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände, Zinsen und Steuern) stieg um 57 Prozent auf 70,1 Mio. Euro (Vorjahr: 44,6 Mio. Euro).
Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) erhöhte sich um 104 Prozent auf 37,6 Mio. Euro (Vorjahr: 18,4 Mio. Euro).
Das EBT (Ergebnis vor Steuern) stieg um 132 Prozent auf 29,8 Mio. Euro (Vorjahr: 12,9 Mio. Euro).
Der Ertragssteueraufwand betrug 11,5 Mio. Euro (Vorjahr: 6,4 Mio. Euro).
Nach Steuern erzielte der Konzern ein Ergebnis der Periode in Höhe von 18,4 Mio. Euro (Vorjahr: 6,4 Mio. Euro). Unter Einbeziehung des veräußerten Geschäfts betrug das Ergebnis der Periode 18,7 Mio. Euro (Vorjahr: 8,2 Mio. Euro). Davon entfielen auf die Aktionäre des Mutterunternehmens 15,1 Mio. Euro (Vorjahr: 5,9 Mio. Euro).
Das Ergebnis je Aktie betrug 1,44 Euro (Vorjahr: 0,59 Euro). Das um die Abschreibungen aus Akquisitionstätigkeit bereinigte und mit normalisierten Steuern gerechnete operative Ergebnis je Aktie betrug 2,16 Euro (Vorjahr: 1,69 Euro).

Wichtige Konzernkennzahlen* 2018 2019 Veränderung
Umsatzerlöse 688,0 784,2 +14 %
Wertschöpfung 230,0 195,4 +18 %
EBITDA 44,6 70,1 +57 %
Bereinigtes EBITDA 54,9 73,4 +34 %
EBIT 18,4 37,6 +104 %
Ergebnis der Periode 6,4 18,4 +188 %
Ergebnis je Aktie** (in EUR) 0,59 1,44 +144 %
Operatives Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,69 2,16 +28 %
*Gesamt-Konzern nach IFRS, Werte angepasst nach IFRS 16, Angaben in Mio. EUR
(soweit nicht anders vermerkt) **ohne Ergebnis aus Veräußerung

Eckdaten der Bilanz zum 31. Dezember 2019

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2019 betrug das Konzern-Eigenkapital 165,9
Mio. Euro (Vorjahr: 128,7 Mio. Euro). Dem Allgeier Konzern standen zum
Jahresende 2019 liquide Mittel in Höhe von 97,4 Mio. Euro zur Verfügung
(Vorjahr: 77,0 Mio. Euro). Die kurz- und langfristigen Finanzschulden fielen
auf 164,9 Mio. Euro (Vorjahr: 181,7 Mio. Euro). Die Bilanzsumme betrug 587,0
Mio. Euro (Vorjahr: 535,9 Mio. Euro).
Gewinnverwendung

Vorstand und Aufsichtsrat sehen die Kontinuität der Dividendenzahlungen als
wesentliches Ziel an. Das Geschäftsjahr 2019 war für die Allgeier Gruppe
sehr erfolgreich. Vor dem Hintergrund der weltweiten SARS-CoV-2-Pandemie und
deren wirtschaftlichen Folgen ist der Vorstand jedoch vorsichtig und schlägt
vor, die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 auszusetzen. Oberstes Ziel
muss die Sicherung der Liquidität, der Wettbewerbsfähigkeit und der
Arbeitsplätze im Unternehmen sein.

Der Aufsichtsrat hat daher heute, am 16. April 2020, beschlossen, der
Hauptversammlung vorzuschlagen, den im Jahresabschluss der Allgeier SE
ausgewiesenen Bilanzgewinn per 31. Dezember 2019 in Höhe von 66.283.968,80
Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Angesichts der aktuell noch zu geringen Vorhersehbarkeit der Folgen der
Pandemie wird der Aufsichtsrat diese Entscheidung unmittelbar vor
Einberufung der Hauptversammlung noch einmal überprüfen und dann final
entscheiden.

Gruß
Jetypeter
Allgeier | 27,60 €
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17.04.20 10:23:46
Beitrag Nr. 2.587 ()
Auch eine Allgeier wird von der nunmehr weiter zu forcierenden Digitalisierung unserer Wirtschaft profitieren.

Ob und wann ich da in 2020 meine Dividende bekomme = nur Randnotiz! ;-)

Gehe aber derzeit von einer Zahlung aus, denn auch diese Krise wird uns nicht in Asche versinken lassen.
Allgeier | 27,30 €
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12.06.20 17:40:58
Beitrag Nr. 2.588 ()
Starker Jahresauftakt

Unbeirrt möglicher negativer Effekte durch COVID-19 konnte Allgeier einen sehr guten Jahresauftakt verzeichnen. So erhöhten sich die Umsatzerlöse um 7,2% auf 202,82mEUR, waren jedoch durch einen planmäßigen Umsatzrückgang im Geschäftsbereich Experts (60,7mEUR / -12%) belastet. Das EBITDA verbesserte sich durch den Fokus auf profitable Umsätze im Segment Experts sowie einem weiter steigenden Umsatzanteil der höher margigen Segmente Enterprise Services und Technology deutlich um 33,4% auf 17,83mEUR. Noch deutlicher verbesserte sich das EBIT, das um 60,4% auf 9,24mEUR anstieg. Sehr gut und in dieser Zeit von besonderer Bedeutung, hat sich auch der operative Cashflow entwickelt, der sich mit 13,04mEUR nahezu verdreifacht hat. Folglich fiel auch der Free Cashflow mit 5,28mEUR positiv aus, nachdem dieser im Vorjahr mit -1,72mEUR noch negativ war. Trotz der sehr guten Geschäftsentwicklung hatte der Vorstand jedoch Mitte April die bisherige Prognose (Umsatz 820-840mEUR / bereinigtes EBITDA 90-100mEUR) aufgrund der Unsicherheiten durch COVID-19 ausgesetzt.

Damit hatte sich das erste Quartal an die erfolgreiche Entwicklung aus dem zweiten Halbjahr 2019 angeschlossen. So hatte Allgeier das dritte und vierte Quartal mit einem EBITDA von 18,91mEUR (+41,9%) und 25,46mEUR (+520,1%) und somit einer deutlichen Ergebnisverbesserung abschließen können, die auch auf die erfolgreichen Restrukturierungsmaßnahmen im Geschäftssegment Experts zurückzuführen waren. Die Umsätze hatten sich zwar in diesem Segment wie prognostiziert um 6,6% auf 259,29mEUR reduziert, das EBITDA hat sich hingegen nur leicht von 3,67mEUR auf 3,51mEUR reduziert, sodass sich die Marge leicht von 1,3% auf 1,4% erhöht hat. Das EBIT hingegen erhöhte sich von -1,16mEUR auf -0,74mEUR. Für dieses Jahr hatte der Vorstand ursprünglich bei einer weiteren Umsatzreduzierung von 13-15% eine deutliche Margenverbesserung auf 6-7% erwartet und zeigt damit die Richtung. Das Segment Enterprise Services konnte die Umsätze 2019 um 4,5% auf 115,87mEUR steigern, getrieben durch eine sehr gute Entwicklung im SAP-Geschäft, das den Umsatz um 14,8% auf 71,70mEUR erhöhte. Durch die Themen S/4Hana, IoT, Multi Channel Commerce bestehen zugleich auch Corss-Selling-Potenziale mit dem Technoloy Segment, die noch stärker genutzt werden sollen. Zudem arbeiten die beiden Geschäftsbereiche Enterprise Services und Experts nun stärker zusammen, um Synergien zu heben. Das EBITDA erhöhte sich im Enterprise Services Segment deutlich um 35,2% auf 16,58mEUR, sodass sich die EBITDA-Marge von 11,1% auf 14,3% verbesserte. Für 2020 sahen die Planungen einen weiteren Umsatzanstieg von 1-5% sowie eine Erhöhung der EBITDA-Marge auf 16-18% vor. Das seit 2018 größte Segment Technology erhöhte den Umsatz sehr deutlich um 36,0% auf 400,93mEUR, sowohl durch organisches Wachstum als auch durch die ganzjährige Konsolidierung der im Vorjahr übernommenen Unternehmen Objectiva und iQuest sowie der im April 2019 übernommenen Farabi. Like-for-like erhöhte sich der Umsatz um 19,2%. Das EBITDA hatte sich deutlich überproportional um 62,4% auf 64,75mEUR erhöht, sodass die EBITDA-Marge auf 16,2% (2018: 13,5%) gesteigert werden konnte, war jedoch auch durch die Auflösung einer Earn-out Verbindlichkeit für die Objectiva (7,14mEUR) positiv beeinflusst. Für das aktuelle Geschäftsjahr sahen die Planungen einen weiteren Umsatzanstieg von 15-17% sowie eine EBITDA-Marge von 12-14% vor. Das kleinste Segment Neue Geschäftsfelder, welches sich insbesondere auf den Bereich Cyber-Security fokussiert, konnte den Umsatz um 73,1% auf 6,60mEUR verbessern, verfehlte beim EBITDA mit -2,68mEUR das Ziel eines leicht positiven Ergebnisses jedoch deutlich. In diesem Jahr sollten die Umsätze um 35-40% gesteigert werden bei einem nahezu ausgeglichenen EBITDA.

Weiterhin verfolgt das Allgeier Management für dieses Jahr den Plan, den Technology Bereich, bestehend aus den Unternehmen Nagarro, Objectiva, iQuest sowie der SAP-Einheit, abzuspalten und die Unternehmenseinheit eigenständig an der Börse zu listen. Dadurch soll ein innovativer Full-Service-Anbieter und Global Player für Software-Engineering und Technologielösungen mit einer eigenständigen Börsennotierung entstehen, wobei sich die Wachstumsperspektiven und die Wertschöpfung durch einen verbesserten Peer-Group-Vergleich in einer entsprechend attraktiven Bewertung niederschlagen sollen. Im vergangenen Geschäftsjahr konnte diese Einheit den Umsatz um 40,1% auf 397,25mEUR steigern und erreichte ein EBITDA i.H.v. 54,39mEUR (EBITDA-Marge 13,7%). Die EBIT-Marge lag mit 9,1% fast im zweistelligen Prozentbereich. Das verbleibende Geschäft verzeichnete zwar aufgrund des Umsatzrückgangs bei Experts einen Umsatzrückgang von 4,4% auf 385,43mEUR, konnte allerdings die EBITDA-Marge von 6,3% auf 7,2% steigern, sodass ein EBITDA von 27,79mEUR resultierte.

Insgesamt bleibe ich für die Allgeier Aktie weiter sehr optimistisch und sehe das Unternehmen auch durch den sich aufdrängenden Digitalisierungsbedarf als klaren Profiteur. Zwar dürfte die positive Entwicklung in diesem Jahr auch durch COVID-19 beeinträchtigt sein, da Allgeier rund 15% des Umsatzes mit Industriekunden erzielt, die derzeit besonders betroffen sind, sollte dies aber durch andere starke Branchen (Banken/Versicherungen 18%, Öffentlicher Sektor 13%) abfedern können. Ich rechne daher für dieses Jahr mit einem leichten Umsatzanstieg von 3,4% auf 811,20mEUR (alt: 804,56mEUR) sowie mit einem EBITDA i.H.v. 70,27mEUR (+0,3% / alt: 75,93mEUR). Für die beiden kommenden Jahre erwarte ich dann wieder ein stärkeres Wachstum von 8,8% bzw. 7,5% sowie eine Margenverbesserung auf 10,4% (EBITDA) im Jahr 2022. Daraus resultiert insgesamt ein Kursziel von 64,00€, das damit leicht über dem bisherigen Kursziel von 62,00€ liegt.
Allgeier | 33,70 €
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10.07.20 15:17:38
Beitrag Nr. 2.589 ()
Der Aktionär sieht dynamisches Wachstum und bewertet die geplante Abspaltung äußerst positiv. Die Nagarro-Anteile dürften vermutlich an die Allgeier-Aktionäre ausgeschüttet werden. Kursziel 50€.
Allgeier | 39,10 €
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13.07.20 20:15:56
Beitrag Nr. 2.590 ()
Bin äußerst zufrieden mit der aktuellen Entwicklung. Über 200% Kursbuchgewinne nun aufgelaufen, dazu ja bisher die guten Dividenden kassiert.
Allgeier | 41,90 €
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31.07.20 12:51:11
Beitrag Nr. 2.591 ()
https://boersengefluester.de/allgeier-starke-rendite/

Dortiges Urteil = Kaufen.

Mein Urteil = alles behalten an Aktienstückzahl

Kommender Teilbörsengang/Abspaltung wird nicht wenigen erst klar machen, was dies hier für eine Chance ist.

Kurse unter 50 = extrem preis = wert!
Allgeier | 40,70 €
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02.08.20 19:24:06
Beitrag Nr. 2.592 ()
Trotz Covid-19 mit starker Profitabilität

Allgeier hat jüngst vorläufige Zahlen für das zweite Quartal 2020 veröffentlicht, die sehr gut ausgefallen sind. Zwar hat sich das Umsatzwachstum zwischen April und Juni deutlich abgeschwächt und lag mit 0,4% (Q1 2020: +7,2%) nur noch leicht im positiven Bereich. Dennoch erzielte Allgeier in den ersten 6 Monaten ein leichtes Umsatzwachstum von 3,7%. Besonders stark hat sich aber das Ergebnis entwickelt. So erhöhte sich das bereinigte EBITDA im zweiten Quartal auf 27,0mEUR (+81,2% / 14,1% Marge) und das berichtete EBITDA um 105,4% auf 25,4mEUR deutlich. Die berichtete EBITDA-Marge stieg mit 13,2% damit auf den höchsten Wert der vergangenen sechs Quartale (seit Einführung von IFRS 16 / davor nur schwer vergleichbar). Das EBIT hat sich zwischen April und Juni von 4,9mEUR auf 16,3mEUR mehr als verdreifacht. Somit ergab sich zum Halbjahr ein Anstieg des bereinigten EBITDAs von 65,7% auf 47,9mEUR (12,1% Marge) und des berichteten EBITDA von 68,0% auf 43,2mEUR (10,9% EBITDA-Marge). Das EBIT erhöhte sich noch deutlicher auf 25,5mEUR (Vj. 10,6mEUR). Die Entwicklung sei laut Unternehmensangaben deutlich über den Planungen ausgefallen. Treiber dieser Entwicklung ist weiterhin der Geschäftsbereich um die Nagarro Gruppe, der im Rahmen eines eigenständigen Listings an die Börse gebracht werden soll. Dieser Geschäftsbereich konnte den Umsatz im ersten Halbjahr um 14,3% auf 216,0mEUR steigern, das bereinigte EBITDA deutlich überproportional von 24,1mEUR auf 37,2mEUR (+54,4%). Aber auch der verbleibende Geschäftsbereich konnte sich durch eine Fokussierung auf profitablen Umsatz im Geschäftsbereich Experts (-13,0%) positiv entwickeln. Zwar reduzierte sich in der Folge des gesunkenen Umsatzes im Segment Experts der Umsatz um 6,9% auf 178,7mEUR, das bereinigte EBITDA konnte dagegen von 4,9mEUR auf 10,7mEUR erheblich verbessert werden. Die Marge steig folglich von 2,6% auf 6,0%. Insgesamt haben sich laut Unternehmensangaben aber auch besonders im zweiten Quartal Maßnahmen zur Kostenkontrolle sowie Wechselkurseffekte positiv im Ergebnis niedergeschlagen. Zudem dürften sich die Remote-Tätigkeiten durch Home-Office und damit geringere Reisekosten ebenfalls positiv auf das Ergebnis im zweiten Quartal ausgewirkt haben. Dennoch sieht sich der Vorstand aktuell aufgrund der unverändert unsicheren Entwicklung noch nicht in der Lage eine neue Prognose für das Gesamtjahr zu geben.

Da vor allem die Ergebnis- und damit die Margenentwicklung deutlich über meinen Erwartungen für das Gesamtjahr lag (EBITDA-Marge 2020e: 8,7%), habe ich meine Schätzungen nach oben angepasst. Ebenso meine Umsatzschätzungen habe ich leicht von 811,20mEUR auf nunmehr 817,76mEUR (+4,3% vs. 2019) erhöht. Beim EBITDA erwarte ich nun für das Gesamtjahr eine Steigerung von 18,6% auf 83,12mEUR (alt: 70,27mEUR / Vorjahr positiv beeinflusst durch die Auflösung von Verbindlichkeiten auf Earn-outs i.H.v. 7,1mEUR) und eine Steigerung des EBITs von 28,7% auf 48,41mEUR (alt: 35,55mEUR). Bis 2022 sehen meine aktualisierten Schätzungen eine weitere Verbesserung der EBITDA-Marge auf 11,6% nach bisher 10,4% vor. Das Kursziel erhöht sich durch die erhöhten Margenerwartungen daher deutlich von zuletzt 64,00€ auf nunmehr 75,00€.
Allgeier | 43,70 €
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03.08.20 15:40:55
Beitrag Nr. 2.593 ()
da werden Andere bestimmt folgen

10:33 dpa -AFX: *WARBURG RESEARCH HEBT ZIEL FÜR ALLGEIER AUF 90 (45) EUR - 'BUY'
Allgeier | 44,70 €
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14.08.20 13:34:15
Beitrag Nr. 2.594 ()
https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/allgeier-beschluss-zur-a…

Und eine Dividende gibt es auch zur HV im September 2020.

Sehr gut. Andere in Corona-Panik-Modus, Allgeier hier ein Dividenden-Held. ;-)
Allgeier | 47,90 €
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14.08.20 15:02:00
Beitrag Nr. 2.595 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.630.354 von HK12 am 03.08.20 15:40:55Im aktuellen Aktionär positiver Bericht über Allgeier mit Verweis auf das Kursziel von Warburg
Allgeier | 48,40 €
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21.08.20 18:33:58
Beitrag Nr. 2.596 ()
https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/allgeier-schlaegt-de…

Jeder Allgeieraktionär bekommt für jede Aktie wohl im Dezember 2020 eine abgespaltene Nagarro - Aktie.

Sehr gut!
Allgeier | 56,60 €
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07.09.20 20:24:46
Beitrag Nr. 2.597 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.843.042 von Kampfkater1969 am 21.08.20 18:33:58
Zitat von Kampfkater1969: https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/allgeier-schlaegt-de…

Jeder Allgeieraktionär bekommt für jede Aktie wohl im Dezember 2020 eine abgespaltene Nagarro - Aktie.

Sehr gut!


Dazu muss man sagen eine nagarro Aktien wird laut Analysten auf 70€ geschätzt, Ende 2021 gibt's Kursziele von 121€. Das ganze passiert eben dazu in den USA wo deutlich höhere Preise angeschlagen werden.
Restwert von ALLGeier beläuft sich dann auf 20-30€.(Summe liegt also 90-100€, auf 140€ Ende 2021).
Allgeier | 63,60 €
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08.09.20 10:16:53
Beitrag Nr. 2.598 ()
Hat von euch schon jemand die Einladung zur HV erhalten?
Die ist ja nun bald am 24.09. aber ich habe noch keine bekommen...
Allgeier | 60,60 €
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08.09.20 13:01:00
Beitrag Nr. 2.599 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.012.805 von briefkopfumschlag am 07.09.20 20:24:46
Zitat von briefkopfumschlag:
Zitat von Kampfkater1969: https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/allgeier-schlaegt-de…

Jeder Allgeieraktionär bekommt für jede Aktie wohl im Dezember 2020 eine abgespaltene Nagarro - Aktie.

Sehr gut!


Dazu muss man sagen eine nagarro Aktien wird laut Analysten auf 70€ geschätzt, Ende 2021 gibt's Kursziele von 121€. Das ganze passiert eben dazu in den USA wo deutlich höhere Preise angeschlagen werden.
Restwert von ALLGeier beläuft sich dann auf 20-30€.(Summe liegt also 90-100€, auf 140€ Ende 2021).


Was passiert in den USA?
Allgeier | 59,80 €
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08.09.20 13:10:04
Beitrag Nr. 2.600 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.018.160 von Junolyst am 08.09.20 13:01:00
Zitat von Junolyst:
Zitat von briefkopfumschlag: ...

Dazu muss man sagen eine nagarro Aktien wird laut Analysten auf 70€ geschätzt, Ende 2021 gibt's Kursziele von 121€. Das ganze passiert eben dazu in den USA wo deutlich höhere Preise angeschlagen werden.
Restwert von ALLGeier beläuft sich dann auf 20-30€.(Summe liegt also 90-100€, auf 140€ Ende 2021).


Was passiert in den USA?


https://www.boersenbrief.at/produkte/austria-boersenbrief/au…

Alte News aber an der Situation hat sich nichts geändert.
Allgeier | 59,80 €
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08.09.20 13:11:18
Beitrag Nr. 2.601 ()
Also IPO von nagarro in den USA am wahrscheinlichsten.
Allgeier | 59,80 €
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08.09.20 13:41:54
Beitrag Nr. 2.602 ()
@Briefkopfumschlag

Mache Dir doch bitte zumindest die Mühe, die offiziellen News zu lesen! Die Einzelheiten der Abspaltung sind doch von Allgeier längst kommuniziert (siehe link unten). Die Abspaltung erfolgt in Deutschland. Bei einer reinen 100%-Abspaltung ohne begleitende Kapitalerhöhung wie von Allgeier glücklicherweise gewählt, macht ein IPO an einer Börse in einem anderen Land ohnehin keinerlei Sinn.

https://www.allgeier.com/de/investor-relations/spin-off/
Allgeier | 59,40 €
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08.09.20 14:09:39
Beitrag Nr. 2.603 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.018.580 von leary99 am 08.09.20 13:41:54
Zitat von leary99: @Briefkopfumschlag

Mache Dir doch bitte zumindest die Mühe, die offiziellen News zu lesen! Die Einzelheiten der Abspaltung sind doch von Allgeier längst kommuniziert (siehe link unten). Die Abspaltung erfolgt in Deutschland. Bei einer reinen 100%-Abspaltung ohne begleitende Kapitalerhöhung wie von Allgeier glücklicherweise gewählt, macht ein IPO an einer Börse in einem anderen Land ohnehin keinerlei Sinn.

https://www.allgeier.com/de/investor-relations/spin-off/


Okay Tatsache my bad.

Warum keinerlei Sinn? Was ist mit zukünftigen Kapitalerhöhungen wenn man davon ausgeht das man ggf in einem anderen Land einen höheren Kurs erzielt.
Allgeier | 59,80 €
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09.09.20 10:47:29
Beitrag Nr. 2.604 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.016.291 von kodijak am 08.09.20 10:16:53
HV
Zitat von kodijak: Hat von euch schon jemand die Einladung zur HV erhalten?
Die ist ja nun bald am 24.09. aber ich habe noch keine bekommen...


Weil es Namensaktien sind, hat mir die Diba mitgeteilt, dass die Einladung zur HV direkt von der AG erfolgt. Ich habe von Allgeier aber noch keine Einladung bekommen.

Daher noch mal die Frage in die Runde: habt ihr schon die Einladung zur HV erhalten?
Allgeier | 61,20 €
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09.09.20 11:44:41
Beitrag Nr. 2.605 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.018.277 von briefkopfumschlag am 08.09.20 13:11:18
Zitat von briefkopfumschlag: Also IPO von nagarro in den USA am wahrscheinlichsten.


Was ein Käse! Oh man...

Listing in Deutschland! Einfach mal die Unterlagen lesen!
Allgeier | 61,40 €
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09.09.20 11:47:37
Beitrag Nr. 2.606 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.018.580 von leary99 am 08.09.20 13:41:54
Zitat von leary99: @Briefkopfumschlag

Mache Dir doch bitte zumindest die Mühe, die offiziellen News zu lesen! Die Einzelheiten der Abspaltung sind doch von Allgeier längst kommuniziert (siehe link unten). Die Abspaltung erfolgt in Deutschland. Bei einer reinen 100%-Abspaltung ohne begleitende Kapitalerhöhung wie von Allgeier glücklicherweise gewählt, macht ein IPO an einer Börse in einem anderen Land ohnehin keinerlei Sinn.

https://www.allgeier.com/de/investor-relations/spin-off/


Ein IPO von Nagarro in den USA hätte schon Sinn gemacht. Eben nicht in der Struktur einer Abspaltung. Aber das kann ich auch nicht nachvollziehen. Da wären ganz andere Multiples möglich gewesen. Hätte man z.B. auf 60% nach IPO reduziert hätte man für die Nagarro eine KE machen können und Allgeier hätte durch den Verkauf von Anteilen Geld einnehmen können. Folge: Stärkung der Liquidität auf beiden Seiten. Der Weg mit der Abspaltung ist aus meiner Sicht nicht der Wert schaffendste den es gibt. Die Argumentation dazu im Abspaltungsbericht ist auch sehr dünn finde ich.
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09.09.20 11:48:19
Beitrag Nr. 2.607 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.029.065 von kodijak am 09.09.20 10:47:29Ich bisher nein. Außer ich hab es verbummelt? Kommt aber sehr sehr selten vor.

Fristen durch "Corona-Notgesetzgebung" ja verkürzt worden.
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09.09.20 11:49:25
Beitrag Nr. 2.608 ()
Wer hatte vor einem Jahr an den nun erfolgten Kursanstieg gedacht?

Übertraf meine Erwartungen, weit sogar. ;-)
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12.09.20 17:10:17
Beitrag Nr. 2.609 ()
Die Frage nach dem Wert von Nagarro

Nachdem Allgeier bereits Ende Juli vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr 2020 bekannt gegeben hat, wurde Mitte August der Halbjahresbericht veröffentlicht. So erhöhte sich im zweiten Quartal der Umsatz leicht um 0,6% auf 191,86mEUR, zum Halbjahr wurde ein Anstieg von 3,9% auf 394,69mEUR erzielt. Dieser Anstieg in den ersten 6 Monaten wurde allen voran von der abzuspaltenden Geschäftseinheit Nagarro erzielt, deren Umsätze um 14,4% auf 213,16mEUR anstiegen. Die verbleibenden Geschäftsbereiche Enterprise IT (141,61mEUR / -9,0%) und mgm technology partners (38,29mEUR / +8,3%) verzeichneten dagegen unterschiedliche Entwicklungen. Mit Blick auf das Enterprise IT Segment muss jedoch zwischen dem Experts und dem restlichen Geschäft unterschieden werden. Während die Experts Umsätze aufgrund der strategischen Ausrichtung auf margenstärkere Umsätze um 13,2% auf 115,30mEUR gesunken sind, stiegen die verbleibenden Umsätze in diesem Segment um 15,0% auf 26,31mEUR an.

Besonders positiv hat sich im ersten Halbjahr und allen Voran im zweiten Quartal aber das Ergebnis. So erhöhte sich das bereinigte EBITDA in der ersten Jahreshälfte um 65,5% auf 48,00mEUR, das berichtete EBITDA sogar um 68,3% auf 43,32mEUR, wodurch eine EBITDA-Marge von 11,0% erreicht wurde. Das EBIT hat sich von 10,69mEUR auf 25,44mEUR sogar mehr als verdoppelt. Im zweiten Quartal konnte das bereinigte EBITDA um 80,7% auf 27,10mEUR noch deutlicher gesteigert werden. Ebenso beim Ergebnis hat sich die Nagarro Einheit mit einer um 400 Basispunkte auf 16,7% zum Halbjahr verbesserten EBITDA-Marge besonders positiv entwickelt. Aber auch das Segment Enterprise IT konnte die EBITDA-Marge sehr deutlich von 0,2% auf 6,1% steigern. Die mgm Einheit hat die bereits sehr gute EBITDA-Marge von 18,0% weiter auf 21,0% verbessern können. Mit Blick auf die Treiber der Entwicklung hat sich vor allem eine deutlich verbesserte Rohmarge positiv niedergeschlagen, die auf Halbjahressicht um 250 Basispunkte und im zweiten Quartal um 100 Basispunkte anstieg. Dies ist insbesondere auf einen geringeren Bezug von Freelancern zurückzuführen. Zum Halbjahr erhöhten sich zudem auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lediglich um 1,2% und damit unterproportional zum Umsatz, was u.a. auf geringere Reise- und Marketingkosten im Zusammenhang mit den Reisebeschränkungen zurückzuführen sein dürfte. Ein sehr großer Teil der Ergebnissteigerung ist auf den sonstigen betrieblichen Ertrag zurückzuführen, der im zweiten Quartal von 0,88mEUR auf 10,12mEUR bzw. im ersten Halbjahr von 3,10mEUR auf 10,14mEUR erheblich anstieg. Dies dürfte u.a. auch auf die Abwertung der indischen Rupie gegenüber dem Euro zurückzuführen sein, wenngleich das genaue Ausmaß nicht bekannt ist. Gegenläufige Effekte dürften sich jedoch auch im sonstigen betrieblichen Aufwand wiederfinden, sodass meiner Einschätzung nach der positive Nettoeffekt im niedrigen bis mittleren 7-stelligen Bereich liegt.

Mit Blick auf das Gesamtjahr zeigt sich der Vorstand weiterhin vorsichtig und sieht nach wie vor von einer Prognose ab. In Anbetracht der Hauptversammlung am 24. September sowie dem kurz darauffolgenden Nagarro Capital Markets Day am 28. September, zusammen mit einer verbesserten Visibilität zum Jahresende, könnte sich dies meines Erachtens allerdings ändern. Zumal in Anbetracht des avisierten Spin-Offs der Nagarro Einheit, der Mitte Dezember in eine Börsennotierung münden soll, auch mit einer offensiveren Kommunikation als zuletzt gerechnet werden dürfte. In diesem Zusammenhang sollen sowohl Anfang Oktober als auch Anfang Dezember, nach der Veröffentlichung der Q3-Zahlen am 13. November sowie der Veröffentlichung des Nagarro Börsenprospekts Ende November/Anfang Dezember, Roadshows durchgeführt werden. Die entscheidende Frage wird dabei sein, welchen Wert Investoren, vor allem auch aus dem angelsächsischen Raum, der Nagarro zusprechen. Betrachtet man beispielsweise globale Wettbewerber wie Endava (GB), Epam (USA) oder Globant (Luxemburg/USA), könnte man allein der Nagarro einen Aktienkurs im niedrigen dreistelligen Eurobereich (auf Basis von 11,383mEUR Aktien) zusprechen. Nachdem Allgeier nun die Segmentierung umgestellt hat und die Nagarro Einheit als separates Segment führt sowie im Abspaltungsbericht Pro-Forma Bilanzen für beide neuen Unternehmen (Allgeier „neu“ & Nagarro) veröffentlicht wurden, habe ich die Nagarro ebenfalls eigenständig bewertet. Dies habe ich anhand eines DCF-Models gemacht, um so die höheren Wachstumsperspektiven sowie die deutlich besseren Margen zur Geltung kommen zu lassen. Auf Basis dessen (EK-Kosten: 8,1% / WACC: 7,0%) ergibt sich ein Wert für die Nagarro i.H.v. 124,00€, der damit das versteckte Potenzial aufzeigt. Legt man jedoch die Multiples der drei genannten Firmen an, die am besten mit Nagarro vergleichbar sind, ergeben sich noch deutlich höhere mögliche Bewertungen. Da die Gesellschaften alle sehr US-fokussiert sind – alle drei mit US-Listing – sowie eine etwas höhere Marge erzielen und eine Nettoliquidität aufweisen, setze ich konservativ einen Abschlag im Peer-Group Vergleich von 25% an. Als Grundlage zur Bewertung wurde das EV/Umsatz, EV/EBITDA sowie EV/EBIT herangezogen. Auf Basis dessen ergibt sich unter Zugrundelegung der Schätzungen für die Nagarro und den Bewertungen der drei Vergleichsunternehmen bis 2022 ein Wert je Aktie von 200,50€ auf EV/Umsatz Basis, von 179,50€ auf EV/EBITDA Basis und von 154,60€ auf EV/EBIT Basis. Der Durchschnitt der drei Ansätze ergibt einen Wert von 178,20€ und impliziert damit im Peer-Group Vergleich deutliches Upside.

Das verbleibende Geschäft habe ich ebenfalls in einem DCF-Model bewertet, um die deutlich geringeren Margen und Wachstumspotenziale zu reflektieren, wodurch sich ein Kursziel von 10,60€ ergibt. Zusammen mit der Nagarro ergibt sich somit ein fairer Wert für die heutige Allgeier von 135,00€ pro Aktie, der im Rahmen einer SOTP-Betrachtung deutlich besser zur Geltung kommt. Zum Vergleich: Zwar habe ich meine bisherigen Umsatz- und Gewinnschätzungen für 2020 vor dem Hintergrund eines traditionell stärkeren zweiten Halbjahres ebenfalls angehoben und erwarte nun einen Umsatzanstieg von 5,2% auf 824,74mEUR (alt: 817,76mEUR) sowie ein EBITDA i.H.v. 93,00mEUR (+32,7% / alt: 81,12mEUR). Jedoch ergibt sich auf Basis dessen für den Gesamtkonzern in einer einheitlichen DCF-Bewertung lediglich ein fairer Wert von 106,00€ (alt: 75,00€). Da es jedoch zukünftig zwei getrennte Unternehmen geben wird, die beide gelistet sein werden, ist aus meiner Sicht der SOTP-Wert der sinnvollere, weshalb ich mein Kursziel für die Allgeier Aktie von zuletzt 75,00€ auf 135,00€ anhebe.
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14.09.20 14:25:15
Beitrag Nr. 2.610 ()
Mich würde mal die Meinung hier im Forum interessieren:
Wie seht ihr die Abspaltung der Nagarro?

Normalerweise versuchen Firmen größer zu werden (Marktkap 100 Mio oder 1 Mrd) durch Zukäufe um dann auch interessanter zu sein für große Investoren. U.a. Bechtle macht es im IT-Bereich vor wie es geht. Allgeier geht nun den anderen Weg und wird nach der Abspaltung auch keine Anteile mehr an seinem 'Juwel' Nagarro halten.
Für Allgeier als Firma (nicht als Aktionär) halte ich das fast für Selbstmord.

An die Aktionäre: Stimmt ihr für oder gegen die Abspaltung?
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14.09.20 17:02:44
Beitrag Nr. 2.611 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.073.298 von kodijak am 14.09.20 14:25:15
Zitat von kodijak: Mich würde mal die Meinung hier im Forum interessieren:
Wie seht ihr die Abspaltung der Nagarro?

Normalerweise versuchen Firmen größer zu werden (Marktkap 100 Mio oder 1 Mrd) durch Zukäufe um dann auch interessanter zu sein für große Investoren. U.a. Bechtle macht es im IT-Bereich vor wie es geht. Allgeier geht nun den anderen Weg und wird nach der Abspaltung auch keine Anteile mehr an seinem 'Juwel' Nagarro halten.
Für Allgeier als Firma (nicht als Aktionär) halte ich das fast für Selbstmord.

An die Aktionäre: Stimmt ihr für oder gegen die Abspaltung?


Du musst es mal aus der Perspektive der Großaktionäre sehen, die sind ja dann zukünftig auch an Nagarro beteiligt. Was mir nach wie vor nicht klar ist warum man kein klassisches IPO für die Nagarro (ggf. in den USA) anstrebt.
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18.09.20 11:09:52
Beitrag Nr. 2.612 ()
Wann ist eigentlich der Stichtag? Irgendwann im Dezember? Das heisst , es reicht bis dahin eine Aktie zu besitzen, um davon zu profitieren?

Hoffe ja immer noch auf einen Kurs unter 60 zum Einstieg!
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18.09.20 15:51:13
Beitrag Nr. 2.613 ()
Für jede Allgeier-Aktie sollen die Aktionäre eine Nagarro-Aktie erhalten.
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/aktionaer-hot-sto…
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18.09.20 17:33:35
Beitrag Nr. 2.614 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.123.410 von stromer2015 am 18.09.20 15:51:13
Zitat von stromer2015: Für jede Allgeier-Aktie sollen die Aktionäre eine Nagarro-Aktie erhalten.
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/aktionaer-hot-sto…


na guten Morgen!
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18.09.20 17:56:52
Beitrag Nr. 2.615 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.124.754 von Junolyst am 18.09.20 17:33:35Die Nachricht kam mitten in den 8Schul-)Sommerferien, sowas geht schon mal unter...gut, dass es den Aktionär gibt! :-)

Da die Entscheidung zur HV durchgehen wird - obwohl ich die Lösung für schlecht halte (besser wäre ein richtiges IPO mit einem Teilverkauf der Nagarro) - wird im Dezember 2020 die Nagarro dann an der Börse notiert sein.
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22.09.20 14:52:55
Beitrag Nr. 2.616 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.125.096 von Hirse am 18.09.20 17:56:52
Zitat von Hirse: Die Nachricht kam mitten in den 8Schul-)Sommerferien, sowas geht schon mal unter...


*räusper* 🤣
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23.09.20 16:11:21
Beitrag Nr. 2.617 ()
Was ist hier los?
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23.09.20 16:22:05
Beitrag Nr. 2.618 ()
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23.09.20 16:58:58
Beitrag Nr. 2.619 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.170.258 von BuddyE am 23.09.20 16:22:05Hab ich was überlesen? Der Ausblick ist doch nicht anders als der vom 30.07... Der Gewinn (EBITDA) soll bei 10 bis 12 % liegen, dass entspricht genau der Prognose vom 30.07.

Wieso stürzt dann die Aktie ab?

Eigentlich ist das doch eher eine Kaufempfehlung. KGV niedrig, guter Markt.

Bitte um Aufklärung.
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23.09.20 17:05:59
Beitrag Nr. 2.620 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.170.741 von Petermueller10 am 23.09.20 16:58:58ähh, die Erwartungen werden mit der neuen Prognose deutlich verfehlt... 🙄

Zitat von Petermueller10: Hab ich was überlesen? Der Ausblick ist doch nicht anders als der vom 30.07... Der Gewinn (EBITDA) soll bei 10 bis 12 % liegen, dass entspricht genau der Prognose vom 30.07.

Wieso stürzt dann die Aktie ab?

Eigentlich ist das doch eher eine Kaufempfehlung. KGV niedrig, guter Markt.

Bitte um Aufklärung.
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23.09.20 17:32:00
Beitrag Nr. 2.621 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.170.858 von hugohebel am 23.09.20 17:05:59"Für das verbleibende Geschäftsjahr 2020 erwartet der Vorstand die Fortsetzung der
stabilen Entwicklung aus den ersten acht Monaten. Der erwartete Umsatz des
Gesamtkonzerns im Geschäftsjahr 2020 wird voraussichtlich in der
Größenordnung des Vorjahres liegen. Die Erwartung hinsichtlich der
bereinigten EBITDA-Marge liegt in der Größenordnung von 10 bis 12 Prozent"

Am 30.07. lag Allgeier 4 % über Vorjahr beim Gesamtumsatz.

--> Also eine leichte Abschwächung beim Umsatz.
--> Der EBITDA ist trotzdem DRASTISCH (68 %) besser als im Vorjahr und wurde so bestätigt.

Wo ist also das Problem?
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23.09.20 17:37:18
Beitrag Nr. 2.622 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.171.206 von Petermueller10 am 23.09.20 17:32:00
Zitat von Petermueller10: "Für das verbleibende Geschäftsjahr 2020 erwartet der Vorstand die Fortsetzung der
stabilen Entwicklung aus den ersten acht Monaten. Der erwartete Umsatz des
Gesamtkonzerns im Geschäftsjahr 2020 wird voraussichtlich in der
Größenordnung des Vorjahres liegen. Die Erwartung hinsichtlich der
bereinigten EBITDA-Marge liegt in der Größenordnung von 10 bis 12 Prozent"

Am 30.07. lag Allgeier 4 % über Vorjahr beim Gesamtumsatz.

--> Also eine leichte Abschwächung beim Umsatz.
--> Der EBITDA ist trotzdem DRASTISCH (68 %) besser als im Vorjahr und wurde so bestätigt.

Wo ist also das Problem?


Nachkaufen?
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23.09.20 17:39:34
Beitrag Nr. 2.623 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.171.206 von Petermueller10 am 23.09.20 17:32:00Ich sehe den Absturz als völlig übertrieben an. Im Grunde hast du Recht, aber die Erwartungen der Investoren waren einfach zu hoch. Rechne mit einer kurzfristigen Erholung. Die Ad hoc war schon eine Frechheit. Ein paar mehr Infos hätten schon geholfen. Völlig lustlos einfach eine Ad hoc rausgehauen.
Hoffentlich machen sie es besser auf der morgigen HV.

VG

smallvalueinvestor
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23.09.20 17:53:09
Beitrag Nr. 2.624 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.171.311 von smallvalueinvestor am 23.09.20 17:39:34Vor allem kurz vor der HV, NACH der Deadline von Fragen. Find ich sehr schlecht vom Management!
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23.09.20 17:53:44
Beitrag Nr. 2.625 ()
Wenn die Adhoc der einzige Grund war, dann würde ich auch eher nachkaufen.
Das KGV ist im Vergleich absolut ok,der Markt stimmt und Corona sicher ist er auch.

Da Vorstand und AR relativ viele Anteile halten, kann es ja nur ein institutioneller Anleger gewesen sein. Vielleicht ist da einer unzufrieden mit der Abspaltung (Spekulation meinerseits)?

Morgen ist HV, da erfährt man hoffentlich was neues.
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23.09.20 18:30:03
Beitrag Nr. 2.626 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.171.500 von Petermueller10 am 23.09.20 17:53:44Mit der Abspaltung sind die Verkäufer nicht unzufrieden, sondern mit dem Management, dass einen sagenhaften Track Record bei Gewinnwarnungen besitzt - zuverlässig wie Dinner for One. Da das Umfeld ohnehin nervös ist und die Aktie starke Gewinne aufweist, fallen dann die Abstrafmaßnahmen auch dementsprechend stark aus.

Die Kommunikation mit dem kapitalmarkt ist unter jeglichem Niveau, denn aufgrund der virtuellen HV sind Fragen nun nicht mehr möglich. Mit Sicherheit wusste das Management bereits am Anfang der Woche, dass eine Konkretisierung der Prognose die Erwartung dämpfen wird.
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23.09.20 18:53:54
Beitrag Nr. 2.627 ()
Mensch Allgeier... Wozu solch eine ad hoc kurz vor der HV?

Es sind noch 3 volle Monate bis die Bücher geschlossen werden. Da können die Prognosen auch noch überfüllt werden. Q4 im IT-Bereich reißt noch ne Menge.

Sollen hier günstige Einstiegskurse erzeugt werden?
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23.09.20 19:37:39
Beitrag Nr. 2.628 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.170.741 von Petermueller10 am 23.09.20 16:58:58
Zitat von Petermueller10: Hab ich was überlesen? Der Ausblick ist doch nicht anders als der vom 30.07... Der Gewinn (EBITDA) soll bei 10 bis 12 % liegen, dass entspricht genau der Prognose vom 30.07.

Wieso stürzt dann die Aktie ab?

Eigentlich ist das doch eher eine Kaufempfehlung. KGV niedrig, guter Markt.

Bitte um Aufklärung.


Am 30.07. gabs überhaupt keinen Ausblick!
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23.09.20 19:39:40
Beitrag Nr. 2.629 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.172.040 von Hirse am 23.09.20 18:30:03
Zitat von Hirse: Mit der Abspaltung sind die Verkäufer nicht unzufrieden, sondern mit dem Management, dass einen sagenhaften Track Record bei Gewinnwarnungen besitzt - zuverlässig wie Dinner for One. Da das Umfeld ohnehin nervös ist und die Aktie starke Gewinne aufweist, fallen dann die Abstrafmaßnahmen auch dementsprechend stark aus.

Die Kommunikation mit dem kapitalmarkt ist unter jeglichem Niveau, denn aufgrund der virtuellen HV sind Fragen nun nicht mehr möglich. Mit Sicherheit wusste das Management bereits am Anfang der Woche, dass eine Konkretisierung der Prognose die Erwartung dämpfen wird.


Mit Blick auf die Abspaltung ein Griff ins Klo!
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23.09.20 19:51:54
Beitrag Nr. 2.630 ()
Macht man bestimmt um morgen auf der HV darauf einzugehen. Dann wird die relativ konservative Prognose hoffentlich übertroffen. Aber für sowas gibt's keinen perfekten Moment.
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23.09.20 20:36:37
Beitrag Nr. 2.631 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.173.033 von briefkopfumschlag am 23.09.20 19:51:54
Zitat von briefkopfumschlag: Macht man bestimmt um morgen auf der HV darauf einzugehen. Dann wird die relativ konservative Prognose hoffentlich übertroffen. Aber für sowas gibt's keinen perfekten Moment.


weil Allgeier auch dafür bekannt ist konservative Prognosen abzugeben. In den vergangenen Jahren wurden diese eher verfehlt. Aber insgesamt ist das Management seit Jahren nicht in der Lage verlässliche Prognosen abzugeben. Das ist leider ziemlich erschreckend.

Und wie Hirse sagt, es passt ins Bild die Prognose nach Fristende zur Fragemöglichkeit auf der HV zu veröffentlichen. Das ist bewusst so gemacht worden und ist Verarsche am Aktionär für mich. Das ist ein unanständiges Verhalten. Sowas macht man nicht.

Und auch Smallvalueinvestor muss ich recht geben. Einfach "hingerotzt" die Ad-hoc. Andere Unternehmen schicken eine News hinter her mit entsprechenden Erläuterungen.
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23.09.20 21:07:03
Beitrag Nr. 2.632 ()
Okay aber was ändert das langfristig? Ich hab das Gefühl man hat den Zeitpunkt bewusst gewählt als kleinstes übel weil man es so oder so machen muss aber besser vor der HV wo man evtl sowas wieder ausbügeln kann.

Jetzt kommt die HV, dann die Roadshows da gibt's keine besseren Moment als jetzt.(ein besseren Moment wäre früher gewesen aber man sollte wohl abwarten)

Ich bin auch eurer Meinung das die Kommunikation nicht gut war. Müssen uns natürlich hier gut austauschen ob ihr langfristig schaden seht, ich tue es eher nicht.
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23.09.20 21:31:39
Beitrag Nr. 2.633 (