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palladium - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo,

wer ist hier in PALLADIUM investiert

=> palladium kurs ging durch die 230 :kiss: :kiss: :kiss:


ausser na palladium, die heute 10% gemacht hat, sind
die möglichkeiten in dem sektor aber begschränkt
Hallo Voracon: Ich hab ein paar Stillwater,


(Leider etwas spät gekauft)
Schau dir mal NORTH AMERICAN PALLADIUM(WKN 858071)an. Über 100% plus seit Mai.
Habe NORTH AMERICAN PALLADIUM am 05.06.03 bei 2,90 EUR gekauft. Desweiteren habe ich Norilsk Nickel (GORNO-METALLURG.KOMP.NORILSKIY) schon seit über einem Jahr bei 13,-EUR gekauft. Durban Deep übrigens auch seit längeren für 1 Dollar, wo Gold noch bei 265 stand. Alle 3 machen viel Spaß. Durban zuletzt zwar nicht mehr so, aber wird schon werden denke ich :)

Schöne Grüße
Nordlicht
Hallöschen,

ich bin seit Freitag in NORTH AMERICAN PALLADIUM(WKN 858071). Seit dem mit über 10 % im Plus. Ich denke da geht was. Klar, hat auch "der Aktionär" mit seiner Empfehlung und einem Kursziel von 10 Euro dazu beigetragen. Ich habe mich überzeugen lassen und watche genau den Kursverlauf in den STAATEN. Naja, was soll ich sagen.. Gestern 10 % heute %5 (bis jetzt). Ich denke da geht WIRKLICH was.

Grüße FP:D
Hallo,

ich würde mal gerne fragen, welche Palladium Aktie ihr favorisiert (evtl. mit Begründung). Außerdem bin ich auf der Suche nach einem niedrig bewerten Buntmetallproduzenten (Zink, Nickel,nicht unbedingt Kupfer).
Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
Hallo,

NORTH AMERICAN PALLADIUM wie auch Palladium haben den Trend nach oben eingeschlagen. Obwohl die schon gut gelaufen sind, denke ich ist noch einiges Kurspotential drin. Rostoffe allgemein sollten auch weiter gut laufen. Bei exzessiven Kursanstiegen zwischen 1996 und 2001 ist der Palladiumpreis (London) von ca. 120 Dollar auf nahezu 1100 Dollar explodiert. In der Baisse seit Anfang 2001 kamen die Kurse wieder ganz dramatisch bis auf knapp unter. 150 Dollar zurück. Wegen der erheblich billigeren Palladium-Preise (gegenüber Platin) werden in der Autoindustrie wiederum PALLADIUM- Katalysatoren bevorzugt. Es gibt nur sehr wenige Minenwerte bei welchen Palladium den Löwenanteil des Umsatzes ausmacht. Dies trifft bei NORTH AMERICAN PALLADIUM zu. Aus diesem Grund weist das Kursverhalten dieses Wertes eine ganz besonders starke Korrelation zum Palladiumpreis auf und stellt die erste Wahl bei derartigen Spekulationen dar. Auf mittlere Sicht ist eine Verdoppelung und mehr durchaus möglich.

Gruß
Nordlicht
Hallo "Palladium- Fans" !
Kann mir jemand sagen, wo ich Angebots- Nachfragetabellen für Palladium finde?
Gruß,
Jan-Hendrik
Manchmal gibt es auf der homepage von Heraeus Marktkommentare zu den einzelnen Metallen.
Palladium Zertifikat der BW-Bank (WKN:560492) wird recht rege in Stuttgart gehandelt und hat mittlerweile einen recht niedrigen Spread von ca. 0,35 %, anfänglich waren es über 5 %. Laufzeit 30.9.05, Verhältnis 10:1, Ausübung europäisch.
#7
Schau Dir mal FNX in Toronto an, haben von Inco ( Die beissen sich heute in Ihren Allerwertesten )in Sudburry eines der groessten Nickelvorkommen Kanadas bekommen, erstklassiges Management, Kurs bei ca. 8.75can$, gestern kam neue Kaufstudie von CIBC heraus - Kursziel 14can$ !
China treibt die Rohstoffpreise

Der Preisverfall bei Palladium lockt die Spekulation

Von Christoph Eibl

Rohstoffe kehren nach langer Zeit wieder als Assetklasse in die Investmentbranche zurück. Nach den jüngsten Preisanstiegen sind interessante und vielversprechende Investments immer schwerer zu finden.

Palladium befindet sich nach einer signifikanten Baisse auf einem interessanten Einstiegsniveau. Seit kurzem können Privatanleger über Zertifikate an der Preisentwicklung dieses Edelmetalls teilhaben.

Im Hinblick auf die Gefahr einer steigenden Inflation macht eine Besinnung auf physische Werte Sinn. Edelmetalle bieten in solchen Zeiten einen gewissen Werterhalt mit der Chance auf überdurchschnittliche Preissteigerungen. Rohstoffe werden auch mit dem "schlafenden Riesen" China in Verbindung gebracht. Chinas Importzahlen für Basisrohstoffe sind im Verlaufe der letzten Jahre stark angestiegen. Verständlich, denn im derzeitigen "Industrialisierungsprozess" wird China zunächst vermehrt Basismetalle nachfragen, denen jedoch die Edelmetalle dicht folgen werden.

Der Palladiumpreis befindet sich derzeit mit etwa 200$ pro Feinunze (31,1 g) auf dem Preisniveau des Jahres 1997. In der ersten Hälfte des Jahres 2001 stieg der Preis für eine Feinunze Palladium auf über 1000 $. Dies war auf zwei Faktoren zurückzuführen: Zum einen war die Unsicherheit über die Verlässlichkeit Russlands in den Palladiumexporten entscheidend. Russland hatte vor dem großen Exportrückgang in 2002 rund 70% der Nachfrage bedient, und war Dreh- und Angelpunkt im Palladiummarkt. Politische und logistische Differenzen hatten 2001/2002 zu einem signifikanten Rückgang in der Weltmarktversorgung geführt.

Die Unsicherheit hatte zunächst dazu geführt, dass Spekulationen und Sicherheitskäufe den Preis nach oben trieben. Jedoch waren Industriebetriebe, die auf Palladiumlieferungen aus Russland angewiesen waren nicht mehr willens, diese Unsicherheit und dieses Preisniveau zu tragen und forcierten so den Substitutionsprozess von Palladium hin zu Platin. So kam es zu einem stetigen Preisverfall bis auf 150$ je Feinunze.

Der zweite Hauptfaktor für den exorbitanten Preisanstieg war die gestiegene Nachfrage der Automobilindustrie auf Grund erhöhten Anforderungen in der Katalysatorentechnik. Diese Nachfrage wurde durch die Substitution vom Platinmarkt weitgehend absorbiert.

Platin zeigt eine etwas andere Geschichte: Das "weiße Metall" konnte Mitte 2001 unter 500$/oz. Gekauft werden. Die Substitution war weitestgehend erfolgreich, so dass neben einer erhöhten Nachfrage aus der Schmuckindustrie Platin heute auf einem 23 Jahreshoch von über 750$ je Unze notiert.

Die Gesamtnachfrage nach Platin stieg im Jahre 2002 mit 6,5 Mill. Feinunzen um 5%. Diese lässt sich hauptsächlich in der chinesischen Schmuckindustrie wiederfinden, die um 9% wuchs. Die Nachfrage der Auto und der allgemeine Industriebedarf blieb weitestgehend stabil mit leichten Steigerungsraten. Hingegen konnte die Minenproduktion mit der Nachfrage nicht mithalten, so dass im Jahre 2002 ein Defizit von 570 000 Feinunzen oder 24 % das Resultat war.

Die Nachfrage im Palladium hingegen ist im Zuge der Substitution um fast 30% gefallen. Die Automobilindustrie fragte 39 % weniger nach, die Zahnmedizin ebenso 3% weniger. Nur die Nachfrage seitens der Halbleiterindustrie stieg um 12%. In nebenstehendem Chart ist die Preisentwicklung von Palladium zu erkennen.

Mittlerweile hat sich die Preiskonstellation insoweit gewendet, dass eine Rückwandlung der Substitution von Platin zurück zu Palladium ökonomisch sinnvoll erscheint. Ein solcher Prozess würde dem Palladium eine fundamental starke Nachfrage-Unterstützung bieten. Doch eine Substitution ist nicht so ohne weiteres möglich. Platin hat einen deutlich höheren Schmelzpunkt und ist auch in seiner Beschaffenheit hinsichtlich der Dichte des Metalls höherwertig anzusiedeln. Ein solcher Prozess wird wohl mit einem nicht unbedeutenden Zeitverzug einhergehen.

Der Platinpreis festigt sich derzeit bei 750$ je Feinunze. Fundamentale Nachfrage aus der Industrie wird auf diesem Niveau kaum erwartet. Die erhöhte Schmucknachfrage aus China stellt derzeit den vermeintlich einzigen Käufer dar. Aufgrund der fehlenden fundamentalen Nachfrage schätzen einige Investmenthäuser den Platinmarkt aktuell als stark überbewertet ein und erwarten entsprechende Korrekturen. Zentrales Argument für eine steigende Palladium-Nachfrage und einem daraus resultierenden Preisanstieg bildet die Substitution der Metalle in der Katalysatorentechnik.

Christoph Eibl ist Edelmetallhändler bei der Baden-Württembergischen Bank AG in Stuttgart.

HANDELSBLATT, Freitag, 14. November 2003, 13:42 Uhr
Der gute Herr Eibel hätte noch ausführlicher sagen müssen, dass Palladium vor nicht langer Zeit ein Ersatz eben für Platin war und nachdem die Industrien auf Palladium umgestellt hatten, dies sich im Preis vervielfacht hat. Die Industrie wird sich hüten nochmals denselben Fehler zu begehen um damit nur wieder in die Hände der Russen zu fallen.

Auch ist Palladium nicht brauchbar für die irgendwann kommenden Brennstoffzellen und für die immer mehr aufkommenden Dieselkatalysatoren.

Was nicht heissen soll, dass nicht nochmals eine Palladiumblase (und das war es nämlich) von Seiten der Russen aufgebaut werden könnte. Wozu wurde denn schliesslich Stillwater von Norilsk übernommen...?

Gruss

TFischer
Man sollte sich auch daran erinnern, dass sowohl Palladium, wie auch Platin in Dollar abgerechnet werden, was eventuelle Gewinne bei einem fallenden Dollar aufzehren kann.
Palladium catches fire
By: Daniel Thole


Posted: 2004/01/26 Mon 18:03 ZE2 | Mineweb 1997-2004


JOHANNESBURG Palladium has made strong gains over the last week as speculative demand has returned to the small, illiquid market, powering it to faster gains than its sister metal, platinum.

The metal had been languishing under $200/oz for much of last year, following a massive slide from the $1100/oz level as 2001 started. But in the last few weeks palladium has outpaced platinum - which seems to have leveled out around the $860/oz level trading up to $235/oz after gaining 13 percent during Thursday and Friday trade.

Ray Nessim, the chief executive of US precious-metals retailer Manfra, Tordella & Brookes, speculated that industrial demand for the metal outside of the dominant autocatalyst application may increase demand for palladium this year.

Most of the current focus of the palladium industry is to find new industrial uses for the metal, Nessim said. He said palladium was being increasingly used for dental equipment, watch-making and surgical instruments, and the momentum for a switch back into palladium by automakers who cannot handle higher platinum prices may be imminent.

Palladium is now one-quarter the price of platinum after being twice as expensive as its sister metal two years ago.

Peter Ryan, a platinum-group-metals analyst at minerals consultancy GFMS, said it was likely that autocatalyst demand would be the driver for the palladium price this year, and not the smaller industrial categories, such as dental and electrical demand. He said it was possible that the price was running in expectation of a switch back to palladium by major automakers, although there was no real fundamental support for such a move.

Ryan said Russia, the largest producer of palladium, was due to release information on its production and stockpiles of the metal for the first time this year. Any information the market received on the state of Russias palladium will be positive for the market, we had no clarity before, he said.

Russia delivered just under half of the worlds 6,3-m ounces of palladium in 2003, but Ryan said the market had its own data on Russias influence on the palladium market, and the data that was released would be unlikely to have any major effect on the palladium price. Russia will not be a shock to the market, not a total surprise people in the market know where the Russians are, Ryan said.

However, Ryan said that at least one major US auto manufacturer was known to have built up massive stockpiles of the metal when the price was at higher levels, and it was these massive inventories that were keeping the price subdued.

PGM refiner Johnson Matthey estimated that total palladium demand recahed 5,7-m ounces in 2003, while supply reached 6,3-m ounces.

Autocatalyst demand accounted for 59 percent of total demand for the metal, with electrical demand the second-largest component of demand at 17 percent. Dental demand made up 14 percent of demand, and jewellery and chemical demand made up 4 percent each.


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