Rheinmetall - 500 Beiträge pro Seite (Seite 2)
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Community Beiträge zu Rheinmetall - 703000 - DE0007030009
✧ Das wird diskutiert
Stimmung: NeutralErstellt durch wallstreetONLINE AI (Beta-Version: kann Fehler enthalten)
Im wallstreetONLINE-Forum geht es um den starken Kursrückgang der Rheinmetall-Aktie bis an die Marke von 1.000 Euro, die zugleich als mögliche Unterstützung oder bei einem Bruch als weiteres Verkaufssignal gilt. Diskutiert werden eine technische Gegenbewegung, Stochastik, Sentiment und zunehmende Shortpositionen. Fundamental stehen hohe Rüstungsausgaben, Rekordaufträge, ambitionierte Umsatz- und Gewinnziele sowie weiteres Wachstumspotenzial einer bereits stark gestiegenen Bewertung gegenüber.Das Sentiment der wallstreetONLINE Community ist im Moment neutral gegenüber Rheinmetall eingestellt.
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#501
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#502
#503
#504
Schaut fast so aus. Trotzdem ein kurzes Statement.
Heute der MDax -1,5% aber Rheinmetall -4%. Was für ein Dreck. Gibt vielleicht auch mal wieder bessere Zeiten. Aber bis dahin sind sicher alle Kleinaktionäre ausgestiegen.
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#506
#507
Erstmal alles Gute zum neuen Jahr !!!!!!
RHM wird immer noch massiv abverkauft. Gibt es hierfür eine Erklärung ??????
Die letzten Zahlen waren doch nicht schlecht, oder ???
#508
Ich habe aber schon mit dem Einsammeln begonnen und nehme auch für 45 € noch ein paar.
Wahnsinniger Verkaufsdruck !!! Da müssen aber einige klamm sein.
Vermutlich kommt der Verkaufsdruck auch aus dem Ausland.
Ist aber auch egal. Solange die Zahlen gem. Prognose ausfallen
Die Insider scheinen ja ziemlich sicher:
Insidertrades bei Rheinmetall
Datum Meldender Anzahl Kurs> Art
22.08.2007 Müller, Dr. Herbert, 1.500 54,30 Kauf
22.08.2007 Eberhardt, Dr. Klaus, 2.750 54,17 Kauf
22.08.2007 Kleinert, Dr. Gerd, 2.700 55,50 Kauf
04.06.2007 Sitzmann, Reinhard, 3.000 72,50 Kauf
26.08.2005 Greinert, Klaus 250.000 44,00 Kauf
26.08.2005 Greinert, Klaus 250.000 44,00 Kauf
Quelle:
http://www.finanzen.net/insidertrades/Rheinmetall
#509
7.1.2008
Gesamtauftragsvolumen über 120 MioEUR
Tochtergesellschaft von Diehl und Rheinmetall schließt Beschaffungsverträge für SMArt-Munition mit den britischen und australischen Streitkräften
Intelligente Artilleriemunition SMArt 155 im Wert von über 120 Millionen Euro haben die Streitkräfte Großbritanniens und Australiens bei der GIWS m.b.H. (Gesellschaft für intelligente Wirksysteme), Nürnberg, einer gemeinsamen Tochtergesellschaft der Rheinmetall AG, Düsseldorf und der Diehl Stiftung & Co KG, Nürnberg, in Auftrag gegeben. Die Fertigung und Integration erfolgt bei Diehl und Rheinmetall, die je 50 % der GIWS-Anteile halten.
Die Suchzündermunition SMArt 155, DM 702 A1, wurde ursprünglich für die Bundeswehr entwickelt und ist dort seit 2000 eingeführt. Darüber hinaus ist SMArt 155 in Griechenland und der Schweiz eingeführt.
Durch die Vertriebserfolge in England und Australien wird die weltweit führende Position von Diehl und Rheinmetall auf dem Feld modernster Artilleriemunition nachhaltig bestätigt.
Für die britischen Streitkräfte ist die neue Munition ein wichtiger Bestandteil des IFPA-Programmes (Indirect Fire Precision Attack). Die SMArt-Entwicklung mit einem neuen Explosivstoff steht im Einklang mit der britischen Politik im Hinblick auf so genannte insensitive Munition.
SMArt 155 verschafft der Artillerie mehr Präzision im Einsatz bei gleichzeitiger Reduzierung von Kollateralschäden und des logistischen Aufwands im Vergleich zu den derzeitigen Hochexplosivstoffen. Ferner ermöglicht SMArt 155 Schutz und trägt zur wirkungsvollen Erhöhung der Durchsetzungsfähigkeit der Einsatzkräfte bei gleichzeitig deutlich höherer Kosteneffektivität bei.
SMArt kann aus jedem 155 mm Artilleriegeschütz verschossen werden. Ausgestattet mit Hochleistungssensoren und einer intelligenten Signalverarbeitung sucht sich die Munition ihr Ziel selbständig – wetterunabhängig und bei jeder Tages- und Nachtzeit. Mit dieser von Diehl und Rheinmetall gemeinsam entwickelten Technologie erhalten moderne Artillerieverbände eine neue Fähigkeit: Die hochpräzise Wirkung auf stehende und fahrende Ziele mit schwacher oder starker Panzerung selbst in schwierigem Gelände. Dies spart Munition und reduziert die Gefahr von Kollateralschäden. Wird kein Ziel erkannt, zerstört sich die Munition selbst. Blindgänger sind damit ausgeschlossen.
Quelle: http://www.rheinmetall.de/
...
#510
#511
#512
das ende dürfte mit dieser meldung eingeleitet sein.
#513
Ich weiß zwar nicht was RM mit Bankenkrise und Immos zu tun hat, aber das ist halt Börse.
Ich bin weiter fleißig mit Einsammeln beschäftigt.
Wegen der Spekufrist werde ich nicht vor Ende 2008 /Anfang 2009 verkaufen. Die Kurse dazwischen sind somit weniger von Bedeutung außer zum Kaufen.
Das Kurstief gem. Chart könnte bei 43 € liegen, mit Intrady-Tiefs von ca. 40 €.
Ich werde mich rechtzeitig positionieren.
#514
Alles haben sich weiter "billig" eingedeckt...
#515
Salzgitter für 'nen 10er und 'ne Rofin Sinar für 6 €.
Das hat richtig gerockt im Depot.

Klar ist die Stimmung zur Zeit mies. Aber die Fundamentals sind bei vielen U. gut.
Die Frage ist nur, wie sieht es in Zukunft aus???
Und da fühle ich mich mit RHM ziemlich gut aufgehoben.
Die Bodenbildung (ob bei 40 € oder wo auch immer) wird nach dem zerschossenen Chartbild sicher mehere Monate dauern.
Und die Tiefstkurse zum Einkauf wird man auch nciht erwischen. Daher limitiert nach unten gestaffelt einsammeln.
Fallendes Messer ???? Klar. Aber nicht auf Dauer.
Wenn man sich die Entwicklung der Fundamentals in den letzten Jahren mit den Prognosen für die nächsten Jahre ansieht, dann sieht man was hier an Substanz vorhanden ist.
http://aktien.onvista.de/kennzahlen/fundamental.html?ID_OSI=…
Das die Prognosen gut untermauert sind, zeigen auch die Insiderkäufe. Die Jungs kaufen nicht auf Risiko, wie ein Börsentrader.
Aber meistens erwischen sie nicht den optimalen Zeitpunkt.
Wer aber für 55 € oder sogar 72 € kauft, der macht das nicht für eine Rendite von 10 %.
Die Dividendenrendite dürfte bereits bei 4-5 % liegen.
Aber es muss ja keiner kaufen. 4 % gibt es auch beim Festgeld.
#516
War die falsche Zeile.
Die Frage ist, welches KGV RHM zugestanden wird, bei der dynamischen Umsatz- und Ergebnisentwicklung.
Unter 15 (langfristig) wohl eher nicht.
#517
#518
#519
Aber für kurzfristiges Trading sicherlich o. k.
Mir reicht es, wenn in 2009 die Post abgeht.
#520
#521
Das Jahr der Puten

#522
#523
#525
Datum Prognose (EUR) Änderung (%)
9.Jan 2008 46.42 Prognosezeit
8.Feb 2008 43.81 -5.62
10.Mär 2008 41.35 -10.92
10.Apr 2008 39.03 -15.92
12.Mai 2008 36.84 -20.64
12.Jun 2008 34.77 -25.10
Handelssignal
Handelssignal: reduzieren (31)
Signal reduzieren seit dem 10.Nov 2007 (58.32 EUR)
http://www.happyyuppie.com/cgi-bin/de/search.pl?isin=DE00070…
#526
#529
#530
ich hab unlängst meine Epcos OS verkauft und am nächsten Tag hätte ich glatte
5000 euro mehr dafür bekommen.
#531
Das wird noch ein ganz fettes fressen!!! Hoffe auf mind. 25k Euro Gewinn bis März, spätestens ende marz müsste ich sonst in 09 Kontrakte umschichten. Sollte der Markt crashen, hab ich das ganze mit fetten Puten abgesichert... Ansonsten kommt Rhm die nächsten Wochen bestimmt stark zurück.
#532
Hervorragende Position im Munitionsmarkt, deswegen hoher Tungstenbedarf.
z.B. die 120mm Granate, 4-5 kg Tungsten pro Projektil
z.B. 250.000 Schuss 27 mm Munition für die britischen Eurofighter mit Tungsten Kügelchen. evtl. auch für die schwedischen Gripen etc..
Zuletzt der 150.000.000 Euros Auftrag für die intelligente 155mm Artilleriemunition für Briten und Australier.
Ich hoffe, dass der 155mm Panzerhaubitzen Turm sich auf Kriegsschiffen bewährt hat. Das eröffnet Korvetten und Fregatten
ungeahnte Feuerkraft (falls die Dämpfung funktioniert).
Kein Vergleich zum Bofors-Geschütz und auch zum Oerlikon Contraves Geschütz.
Rheinmetall ist ein Basisinvestment.
#533
Up gegen den Trend
#534
Und der ist abwärts...
#535
Könnte evtl. bei den "richtigen" Rahmenbedingungen noch bis knapp unter 40 € laufen. Den Amis sei Dank.
Die entsprechenden Limits kommen noch.
Ansonsten sieht man mal wieder die unschöne Abhängigkeit vom Dow. Ich brauche mir garnicht intrady den Dow ansehen, sondern nur RHM und weiß was der Dow macht.
Wann kommen die Zahlen??? Erst am 19. März ????
Von der HP:
19.03.2008 Bilanzpressekonferenz (Düsseldorf)
Analystenkonferenz (Frankfurt/Main)
#536
#537
Heute grün, wir starten also einen Uptrend
Alles Ansichtssache
#538
gestern haben die niederländische und die schwedische Armee den
Vertrag zur Lieferung von insgesamt 16 Pionierpanzer auf Basis LEO2 unterschrieben. Zur Zeit wird am Prototypen von insgesamt 12 Pionierpanzern für die Schweizer gearbeitet.
Falls es jemanden interessiert.
#539
Rheinmetall erhält Panzer-Aufträge
Düsseldorf (BoerseGo.de) - Der Rüstungskonzern Rheinmetall AG (News/Aktienkurs) ist mit der Lieferung von Pionierpanzern des Typs Kodiak an die Streitkräfte Schwedens und der Niederlande beauftragt worden. Die Verträge hätten ein Gesamtvolumen von rund 100 Millionen Euro und seien am Mittwoch unterzeichnet worden, teilte Rheinmetall mit.
Beide Nationen hätten zwar jeweils separate gleichberechtigte Verträge mit Rheinmetall abgeschlossen, die Programmführung erfolge jedoch gemeinsam anhand entsprechend abgestimmter Gesamtpläne. Die Aufträge umfassen zehn Fahrzeuge für das niederländische Heer sowie sechs für das schwedische Heer. Die Auslieferung der Fahrzeuge soll im Zeitraum 2011-2012 erfolgen.
Neben seiner Funktion als schweres Arbeitsgerät der Pioniere diene der Kodiak auch als Minendurchbruchsystem dem Schutz von Soldaten in schwieriger Mission, teilte Rheinmetall mit. Das Unternehmen vertreibt und fertigt den Kodiak in einem Konsortium gemeinsam mit der schweizerischen RUAG Land Systems.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Baron Oliver, Redakteur)
#540
+3,86 EUR
Mein Ziel bis Ende Februar:
50 EUR
sollte zu schaffen sein, wenn der Markt nicht total umkippt.
#541
http://www.rheinmetall.de/index.php?lang=2&fid=1698
Das wohl modernste Defence-system zur Zeit für die sich ändernten Bedrohungslagen. Eine 100%-ige RLS-Entwicklung, also nicht wie Pi-Panzer KODIAK (50% RUAG/CH) oder PUMA (50% KMW).
Das 1:1 Holzmodell wurde bereits aus einer Messe der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Prototyp befindet sich z.Z. in der Fertigung in Kassel.
#542
#543
Rheinmetall GEFAS
Gruß L.
#546
Wir werden noch viel Freude mit dieser Aktie haben...
#547
Wenn es morgen auch nicht runtergeht - wirds wohl zumindest für den Rest der Woche schon nicht übel.
#548

#549
Heute ist auch wieder der Teufel los.
Was ist der Grund ???????
#550
#551
Heute war mal wieder ein Tag zum vergessen. MDax + 3,3%, RHM -0,2%. Das Management beweist weiterhin seine Unfähigkeit. Es wäre vielleicht eine gute Idee die Zahlen vorab zu melden. Aber nein, wir (das Management) sagen nichts, der Kurs interessiert uns nicht. Wahrscheinlich sind wir bald nur noch eine Zocker-Aktie wie EM.TV. Sogar die UBS verkauft, kauft, verkauft usw. Was wir brauchen sind gute Zahlen und einen guten Ausblick. Also liebes RHM-Management aufwachen und mal was für den Aktienkurs machen, ansonsten wird RHM bald aufgekauft werden, bei einer lächerlichen Marktkapitalisierung von 1,7 Mrd. Euro.
Ich mußte nur meinen Frust los werden.
Schönen Abend ncoh.
#552
Nato bittet Berlin um Eingreiftruppe
29. Januar 2008. Die Nato hat am Montag eine Bitte an den Generalinspekteur der Bundeswehr, Schneiderhan, übermittelt, die Bundeswehr möge die Aufgabe einer Schnellen Eingreiftruppe, einer sogenannten Quick Reaction Force (QRF), für die Nordregion Afghanistans übernehmen. Bundesverteidigungsminister Jung, der am Dienstag zu einem zweitägigen Besuch in Afghanistan eintraf, sagte in Kabul, Schneiderhan werde nun eine Vorlage erarbeiten.
Er selbst werde dann auf dieser Grundlage entscheiden, ob Deutschland die QRF stellen werde. Da Deutschland den Regionalkommandeur Nord stellt und damit innerhalb der Nato-geführten Schutztruppe Isaf die Verantwortung für diese Region trägt, gilt es als gewiss, dass er dies tun wird. Bisher hatten die norwegischen Streitkräfte diese Aufgabe übernommen und wollen sie im Sommer abgeben. Der Isaf-Kommandeur, der amerikanische General McNeil, sagte nach einem Gespräch mit Jung, wenn Deutschland sich entschlösse, diese Aufgabe zu übernehmen, wäre dies ein „wertvoller Beitrag“.
„Schützen, vermitteln, helfen und kämpfen“
Jung widersprach Einschätzungen, wonach es etwas grundsätzlich Neues bedeuten würde, wenn Deutschland diese Aufgabe übernehmen würde. „Die vier Komponenten schützen, vermitteln, helfen und kämpfen gibt es auch jetzt schon. Auch unabhängig von der Quick Reaction Force ist der Einsatz gefährlich“, sagte Jung. Die Einschätzung des Vorsitzenden des Deutschen Bundeswehr-Verbandes, Gertz, wonach damit zu rechnen sei, dass Bundeswehrsoldaten „in Holzsärgen“ nach Hause kämen, wenn die Aufgabe der Schnellen Eingreiftruppe übernommen werde, kritisierte Jung. „Ich halte das nicht für gut“, sagte er.
Die Quick Reaction Force ist eine schnelle Eingreifreserve des Kommandeurs. Die Norweger waren in den vergangenen beiden Jahren beispielsweise zur Absicherung eines Hubschrauberabsturzortes eingesetzt oder nach einem Beschuss des Feldlagers in Mazar-i-Sharif, um zu versuchen, den Angreifern nachzusetzen. Sie waren auch an der Offensive „Harekate Yolo II“ beteiligt, die unter afghanischer Führung im vergangenen Herbst gegen Aufständische an der Westgrenze des deutschen Verantwortungsbereichs geführt wurde; die Bundeswehr leistete hier einen Beitrag mit Aufklärern und Sanitätern. Ihre bereits im Norden stationierte Infanterie und ihre Panzeraufklärer sind für Kampfeinsätze geeignet und haben sich auch immer wieder gegen Beschuss zur Wehr gesetzt.
„Die Soldaten sind gut ausgebildet und gut ausgerüstet“
Minister Jung wandte sich gegen Berichte vom Wochenende, wonach die Bundeswehr für diese Aufgabe unzulänglich ausgerüstet sei. Unter anderem hatte es dort geheißen, es fehle an geeigneter Mörsermunition. Jung verwies darauf, dass er selbst dafür gesorgt habe, dass die Soldaten in Afghanistan nur noch in geschützten Fahrzeugen führen. „Wenn wir eine solche Aufgabe übernehmen würden, würde sie von gut ausgebildeten und gut ausgerüsteten Soldaten übernommen.“ Das sei selbstverständlich auch im Rahmen des bestehenden Isaf-Mandates möglich.
Auch die Obergrenze von 3500 einzusetzenden Soldaten reiche dafür derzeit aus, sagte Jung, ohne auszuschließen, dass er bei der Mandatsverlängerung im kommenden Herbst eine höhere Obergrenze beantragen könnte. „Was die Zukunft bringen wird, ist jetzt nicht das Thema“, sagte Jung dazu. Es wird erwartet, dass die Bundeswehr für die QRF etwa 240 Soldaten abstellen muss. Die Norweger haben 350 Mann im Einsatz, wozu aber auch Versorgungskräfte gehören, die Deutschland bereits im Norden hat.
Die Anfrage stammt vom stellvertretenden Oberbefehlshaber der Nato in Europa (D-Saceur), dem britischen General McColl, der für die Kräfteplanung in Einsatzgebieten zuständig ist. In dem Brief wird darauf hingewiesen, dass sich in den letzten Truppenstellergesprächen kein Ersatz für die Norweger gefunden habe, weshalb Deutschland als Führungsnation im Norden gebeten werde, die Übernahme dieser Aufgabe zu prüfen. Solche schriftlichen Anfragen sind in der Nato nicht üblich, sondern kamen bisher nur in Fällen vor, in denen dringend benötigte Kräfte nicht zur Verfügung standen, obwohl sie im Einsatzplan vorgesehen sind. Außerdem scheint die Bundesregierung selbst ein großes Interesse am Erhalt einer förmlichen Anfrage der Nato gehabt zu haben, um in der heimischen Diskussion den Eindruck zu vermeiden, sie dränge von sich aus auf eine womöglich gefährliche Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes.
Günstiger Zeitpunkt
Die QRF war erstmals 2006 in den Einsatzplan der Nato für Afghanistan aufgenommen worden. Die Norweger hatten schon damals deutlich gemacht, dass sie diese Aufgabe nur für zwei Jahre übernehmen würden. Die deutsche Haltung dazu wurde offenbar auch von taktischen Erwägungen bestimmt. So hat sich Deutschland unter anderem nicht sofort als Ersatz angeboten, weil befürchtet wurde, dies könne in der Allianz die Erwartung wecken, dass die Bundeswehr automatisch alle frei werdenden Positionen im Norden besetzt.
Da die Kanadier kürzlich eine Diskussion über die Entsendung zusätzlicher Kampftruppen in den Süden begonnen haben, bietet sich nun aber ein günstiger Zeitpunkt für die Übernahme zusätzlicher Verantwortung im Norden. Jung kann auf einem Treffen der Nato-Verteidigungsminister, das nächste Woche in Vilnius stattfindet, die QRF anbieten und so etwaige Forderungen nach Truppen für den Süden abwehren.
Kanada verärgert
Der kanadische Ministerpräsident Stephen Harper hatte in der Nacht zum Dienstag in Ottawa sogar mit dem Abzug der 2500 Soldaten seines Landes aus Afghanistan im Februar 2009 gedroht, sollten Partnerländer in der Nato nicht zusätzlich 1000 Mann zur Verstärkung und weiteres Fluggerät in die südafghanische Provinz Kandahar schicken. Damit schloss sich Harper der Empfehlung einer unabhängigen Untersuchungskommission unter dem früheren Außenminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten John Manley an. Harper warnte, die Nato setze „ihren Ruf und ihre Zukunft aufs Spiel“, sollten sich keine Bündnispartner zur Verstärkung der Truppen in der Unruheprovinz im Süden finden. „Kanada hat mehr eingebracht als seinen fairen Anteil. Jetzt brauchen wir Hilfe“, sagte Harper.
Nach Gesprächen mit dem afghanischen Präsidenten Karzai und dem Verteidigungsminister Wardak sagte Jung in Kabul, der Einsatz der Bundeswehr in der Isaf werde von der Bevölkerung in Afghanistan hochgeschätzt, das habe Präsident Karzai hervorgehoben. Der afghanische Verteidigungsminister Wardak sagte, er wünsche sich mehr Engagement der Europäer bei der Polizeiausbildung.
Quelle: http://www.faz.net/
#553
Noch!

Hier wird gerade charttechnisch eine feine Rampe gebaut, wobei ich mir über das kurzfristige Ausbruchsziel noch nicht ganz im Klaren bin - 51 oder 54 Oiro.

A.
#554
"Dampftelefone wie vor 100 Jahren"
General a.D. Kujat bemängelt Ausrüstung der deutschen ISAF-Truppen in Afghanistan
Moderation: Gerd Breker
Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, sieht in drei Bereichen Ausrüstungsdefizite bei der Afghanistan-Truppe der Bundeswehr. So benötigten die Soldaten vor Ort eine umfassende Echtzeitaufklärung Tag und Nacht. Außerdem fehle ein modernes, leistungsfähiges Führungs- und Informationssystem. Zudem mangele es an schweren Waffen, um Gegner auf größere Distanzen bekämpfen zu können.
Gerd Breker: Es ist einfach so, dass schon immer der Einsatz in Afghanistan gefährlich war, doch von der Natur der Sache her, wie der Name schon sagt, eine schnelle Einsatztruppe, die wird ja gerade dorthin geschickt, wo es gefährlich ist?
Kujat: Der Einsatz war immer ein Einsatz bewaffneter Streitkräfte. Das sollte man nicht aus den Augen verlieren. Nun war die Region im Norden bisher relativ ruhig, aber mit der Zeit, seit dem vergangenen Jahr eigentlich, haben die Taliban, El Kaida ihre Strategie geändert, weil sie im Süden immer mehr unter Druck gerieten. Und damit sind sie auch in den bisher relativ sicheren Norden ausgewichen und werden es sicherlich auch weiterhin tun, je mehr sie unter Druck geraten, und damit wird natürlich auch das Risiko für die deutschen Soldaten größer.
Breker: Ist das aus Ihrer Sicht, Herr Kujat, schlechter Stil oder einfach nur ehrlich, wenn der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes Gertz feststellt, wir müssen damit rechnen, dass nach einem solchen Einsatz auch Kameraden in Holzkisten zurückkommen?
Kujat: Ich finde diese Formulierung nicht besonders gut, das muss ich ganz ehrlich sagen. Man kann das auch anders formulieren.
Breker: Wie denn?
Kujat: Sicher ist, dass die Einsätze der Bundeswehr, wenn die Situation sich nicht dramatisch verbessert, und das sieht im Augenblick nicht so aus, mit größeren Risiken behaftet werden. Auf der anderen Seite muss man aber auch an dieser Stelle so ehrlich sein und sagen, wenn wir die ja im Prinzip gut ausgebildeten Soldaten auch optimal ausrüsten, das heißt Ausrüstungsdefizite, die dort vorhanden sind, beseitigen, dann erhöhen wir nicht nur die Aussicht, dass sie ihren Auftrag erfolgreich ausführen können, sondern wir erhöhen auch ihre Sicherheit. Das hängt sehr eng miteinander zusammen. Und da wird häufig ja Nebel geschossen, und es wird behauptet, die sind hervorragend ausgerüstet, und das sind sie nicht. Es gibt gravierende Defizite, das muss man so feststellen.
Breker: Und wo könnten diese Defizite liegen, da, wo man sie in Medienberichten liest, sprich falsche Munition, zu wenig gepanzerte Fahrzeuge? Woran liegt es?
Kujat: Die Defizite bestehen grundsätzlich in drei Bereichen. Der erste Bereich ist ein Defizit in der Aufklärung. Wir brauchen eine permanente Echtzeitaufklärung Tag und Nacht. Die Soldaten müssen wissen, was der Gegner tut, sie müssen eine Überlegenheit, eine Informationsüberlegenheit haben. Zweitens, wir brauchen ein modernes, leistungsfähiges Führungsinformationssystem, keine Dampftelefone, wie vor 100 Jahren, und dieses Führungssystem muss in der Lage sein, diese Informationen ohne Zeitverlust an alle Einheiten weiterzugeben, aber auch Anweisungen an Einheiten weitergeben. Wir müssen uns schnell auf Lageveränderungen einstellen können. Und drittens, wir brauchen auch schwere Waffen dort. Wir müssen in der Lage sein, einen Gegner auf Distanz zu bekämpfen. Wir dürfen ihn nicht herankommen lassen mit seinen Waffen, sodass wir in die Reichweite seiner Waffen geraten. Das sind in aller Kürze die drei wesentlichen Defizite. Und diese Defizite bestehen, und sie bestehen seit Langem. Und wenn wir diesen Auftrag übernehmen mit dieser Eingreifkompanie, dann werden sich diese Defizite noch gravierender auswirken, als das jetzt der Fall ist. Man kann noch ergänzend sagen, diese Eingreiftruppe braucht auch eine taktische und operative Mobilität, das heißt, wir brauchen auch dort Transporthubschrauber, mehr Transporthubschrauber, die geeignet sind in dieser Umgebung dort. Ich würde sogar dazu raten, den Schutz dieser Hubschrauber durch Kampfhubschrauber sicherzustellen. Das ist es im Wesentlichen, was wir brauchen. In der Bundeswehr wird ständig über vernetzte Operationsführung gesprochen, geschrieben, aber die Realität sieht eben so aus, dass wir diesen Leistungsstand in der Ausrüstung noch lange nicht haben. Das ist die Verantwortung der Politiker, das ist auch die Verantwortung des Parlaments, das unsere Soldaten dort hinschickt.
Breker: Sprich, wir haben diese Ausrüstung auch nicht hier in Deutschland, geschweige denn vor Ort, wir müssten sie erst beschaffen?
Kujat: Sie ist aber auf dem Markt verfügbar. Es ist eine Frage des politischen Willens, ob man bereit ist, Geld für diese Dinge auszugeben und unsere Soldaten in die Lage zu versetzen, den Auftrag, den wir ihnen geben, den das Parlament ihnen gibt, eben unter besseren, unter nicht optimalen, aber besseren Bedingungen auszuführen. Und etwas anderes sollte man den Politikern auch ins Stammbuch schreiben: Exzellente Ausrüstung zusammen mit guter Ausbildung ist auch ein Faktor Sicherheit für die eingesetzten Soldaten.
Breker: Im Sommer werden die Norweger abziehen, Herr Kujat, wenn dann die Bundeswehr stattdessen vor Ort sein wird. Wäre das noch Zeit genug, um die von Ihnen beschriebene notwendige Ausrüstung zu besorgen und zum Einsatz zu bringen?
Kujat: In einigen Fällen ja, vielleicht nicht mit dem Anspruchsniveau, das ich eben formuliert habe. Aber wir müssen auf jeden Fall diesen Prozess in Ganz setzen und vor allen Dingen unser Apparat, dieser bürokratische, überbürokratische Apparat muss sich endlich dazu bequemen zu akzeptieren, dass wir uns im Einsatz befinden und diese ganzen bürokratischen Regeln zunächst mal beiseite lassen und das kaufen, was auf dem Markt ist, was die Industrie bereitstellt.
Breker: Anderenfalls würde Bürokratie das Leben deutscher Soldaten gefährden?
Kujat: Diesen Zusammenhang predige ich seit vielen, vielen Jahren. Aber ich kann nur sagen, wer die Verantwortung übernimmt, deutsche Soldaten in den Einsatz zu schicken, in einen Einsatz, in dem sie ihr Leben auch verlieren können, nicht nur ihre Gesundheit, sondern ihr Leben verlieren können, und da schließe ich mich jetzt kurz mit dem, was Herr Gertz gesagt hat, der hat auch die Verantwortung, ohne Rücksicht auf die Kosten die Mittel bereitzustellen, die diesen Einsatz ermöglichen und die unseren Soldaten Sicherheit und Selbstvertrauen geben.
Breker: Die Meinung des ehemaligen Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses, General a.D. Harald Kujat, war das im Deutschlandfunk.
Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/731928/
#555
würde mir da mal keine falschen Hoffnungen machen
#556

Wenn die liebe WestLB das Kursziel für solch ein Top-Basisinvestment senkt - wollen die wahrscheinlich ihr Portfolo mit RHM auf Vordermann bringen.
Eine Analystenstudie ohne Vorgabe der hauseigenen Investmentabteilung? - Sorry, gibt´s nicht!
A.
.
#557
Januar 2008
Luftabwehr-Spezialisten sorgen für den aktiven Lagerschutz
Beim Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan wird "NBS C-RAM" von Rheinmetall die Abwehr von Raketen, Artillerie- und Mörsergranaten sichern
Feldlager und Einsatzliegenschaften sind für Monate der Rückzugsort der Soldaten. Extremes Klima, Bedrohungen von außen sowie kurze Reaktionszeiten verlangen von der Truppe neue Wege. Ein ruhiger Schlaf ist wichtig. Und Stabsunteroffizier Andrea Berger (Name aus Sicherheitsgründen geändert) genießt ihn. Nacht für Nacht erholt sich die 23-Jährige in den wenigen Stunden, die ihr bleiben. Denn ihr Bett steht nicht im heimischen Niedersachsen, sondern im fernen Afghanistan – im Feldlager Feyzabad in der Provinz Kunduz im Nordosten des Landes. Allerdings ist es kein Feldbett in einem Zelt, sondern das vom Heimatstandort gewohnte Bundeswehrbett in einem Container. Und der ist Teil eines großen Ganzen: eines Schutzkonzepts.
Mit Beginn der bewaffneten Auslandseinsätze kannte die Bundeswehr zwar Zeltlager, aber keine einsatztauglichen Feldlager. 1993 in Somalia war die Heimat der deutschen Unosom-Soldaten eine kleine Stadt aus sanddurchlässigen Einheitszelten, provisorischen Sanitäreinrichtungen, Stacheldrahtzäunen und mit schnell zurechtgezimmerten Wachtürmen. Es fehlte am geeigneten Material. Zudem hatte Deutschland das passende Gerät der ehemaligen Nationalen Volksarmee der DDR, das für diese Zwecke bereitstand, den Alliierten für den ersten Golfkrieg als Unterstützung überlassen. Schlichte Feldlager mit Zelten und rudimentärer Infrastruktur sind heute selten. Denn die Bundeswehr ist meist über viele Jahre in den Einsatzländern gebunden. Hier lohnt es sich, langfristiger zu denken. Und so stehen selbst im kleinen Camp in Feyzabad Wohn- und Arbeitscontainer, klimatisierte Zelte und Zäune. Überall zu finden: die Hescos, mit Schotter und Sand gefüllte drahtverstärkte Körbe, aus denen sich ganze Wälle bauen lassen und die guten Schutz – etwa vor Splittern – bieten.
Von den ersten Tagen im Juli 2004 an erlebten die im Nordosten Afghanistans eingesetzten Soldaten die Risiken des Einsatzlandes: durch Einschläge von Raketen, die von den nahen Bergen aus abgefeuert wurden oder Angriffe auf Patrouillen außerhalb. "Schutz ist nie perfekt, aber wir haben technisch eine Menge getan, um unsere Leute zu schützen. Das vermittelt schon ein gutes Gefühl", erklärt Oberleutnant Marc Prüfer (Name aus Sicherheitsgründen geändert). Der 34-Jährige ist Spezialpionier und ausgebildeter Feldlagerkommandant.
Gearbeitet und gewohnt wird selbst im kleinen Feyzabad vorwiegend in Containern, die es in sich haben: Splitterschutz in den Wänden und eine besondere Deckenkonstruktion, um bei Raketen- und Mörsertreffern die Wirkung abzumildern. Dafür liegt über der Containerdecke eine Sandsackschicht, auf der nochmals mit Abstand ein Metalldach sitzt. Diese Mehrfachbeschichtung fängt Splitter ab und löst Aufschlagzünder so früh aus, dass die explosive Wirkung zumindest teilweise verpufft.
Noch besser ist es allerdings, wenn solche Angriffe der Gegner mit einfachsten Mitteln erst gar nicht ankommen. Dafür erarbeitet die Bundeswehr seit neuestem auch ein aktives System zum Feldlagerschutz. "NBS C-RAM" ist der Name dieses Entwicklungsvorhabens und heißt in Langform "Counter Rocket, Artillery, Mortar", also Abwehr von Raketen, Artillerie- und Mörsergranaten. Bis 2009 soll aus dem bereits bestehenden Flugabwehrkanonensystem Skyshield des Geschäftsbereiches Flugabwehr von Rheinmetall Defence ein aktives Lagerschutzsystem für die Bundeswehr werden. Bis zur Serienreife ist aber noch einiges an Entwicklungsarbeit zu leisten; dafür stehen 48 Millionen Euro bereit.
Schon heute ist es ein starkes Abwehrsystem für den Nahbereich: Zu einer Feuerleiteinheit mit Sensoren wie Radar und Kameras nebst Kommandostand gehören zwei Revolvergeschütze im Kaliber 35 Millimeter, die jeweils bis zu 1.000 Schuss pro Minute mit einer Geschossgeschwindigkeit von über 1.000 Metern pro Sekunde in den Himmel schicken.
Die besonderen Geschosse machen aus Flugabwehrkanonen ein Feldlagerschutzsystem: In ihnen steckt kein Sprengstoff, sondern Submunition – über 150 kleine Zylinder aus Wolfram, die zeitgesteuert ausgestoßen werden. In die Flugbahn einer anfliegenden Rakete geschossen, entsteht so eine regelrechte Wolke rasend schneller Wuchtgeschosse, die den Flugkörper zerstören, bevor er im Zielgebiet Schaden anrichtet.
Entwicklungsbedarf besteht hier vor allem, um mit großer Sicherheit auch anfliegende Artillerie und großkalibrige Mörsergranaten mit wenigen Schuss außer Gefecht setzen zu können. "Das sind harte Brocken für die Technik, denn neben hoher Geschwindigkeit haben sie auch sehr feste Hüllen", erklärt Erwin Haller. Der Erste Direktor beim Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) ist Projektleiter K31 "Projekt Flugabwehr" und beschäftigt sich schon lange mit der Nutzbarkeit von Flugabwehrtechnik für den Schutz der Truppe im Einsatz. Bereits durch die Sensorik von NBS C-RAM könnten die Vorwarnzeiten deutlich verkürzt, die Alarmierung automatisiert und auf den errechneten Aufschlagpunkt begrenzt werden. Dennoch wird es trotz aktiven Schutzes nicht ohne Schutzräume gehen. Entwicklungspotenzial bietet noch der Bekämpfungsablauf.
Bei vielen anfliegenden Geschossen müssen sich die Kanonen die Ziele aufteilen. Haller: "Das System muss sich selbst so organisieren, dass jedes Ziel mit der am besten positionierten Kanone bekämpft wird." Viel Zeit für menschliche Entscheidungen bleibt nicht: Maximal fünf Sekunden sind es zwischen Erkennung und Feuerkommando. Unklar ist noch, ob die Systeme vollautomatisch eingesetzt werden. "Hier betreten wir Neuland", meint Haller. NBS C-RAM ist gut erweiterbar und leicht zu transportieren. Für große Lager wie Mazar-e-Sharif könnten zwei verbundene Systeme mit dann mehreren Kanonen zum Einsatz kommen und eine weitere Fähigkeit mitbringen, die auch schon das Grundsystem kann: Flugabwehr.
Denn gegnerische Hubschrauber, Kleinflugzeuge und Drohnen sind in den Einsätzen der Zukunft durchaus zu erwarten. Ein paar 100 Kilometer westlich von Feyzabad in Kunduz und nochmals weiter in Mazar-e-Sharif sehen die Lager wiederum ganz anders aus: Hier ist nicht mehr so viel zu spüren von der durchdachten Unordnung und dem bunten Mix aus Zelten, Containern und anderen Konstruktionen. Dafür stehen hier in langen Reihen feste Häuser und Hallen, kilometerlange Zaun- und Mauerkombinationen. Es gibt richtige Straßen, Schilder, und alles wirkt irgendwie aufgeräumter.
Von Grund auf geplant, um in diesem Einsatz für Jahre als Basis deutscher Soldaten in Afghanistan zu taugen und ihnen Schutz zu bieten, sind solche Camps auch Rückzugsort zur Erholung. Vorteil der festen Bauweise: mehr Komfort, mehr Platz für den Einzelnen. Eine Art Festung in der Ferne, denn bevor eigene Truppen, lokale Arbeitskräfte oder Besucher ins Camp Marmal in Mazar-e-Sharif kommen, müssen sich erst einmal mehrere Tore für sie öffnen.
"Die weite Begrenzung nach außen nennen wir Perimeter. Hier gibt es unter anderem Zäune und Gräben, Schutz gegen ungehinderte Blicke ins Lager und mobile Überwachungstechnik", erklärt Jost Scharf. Er ist im Referat IU6 Bauingenieur für Einsatzinfrastruktur im Bundesamt für Wehrverwaltung (BAWV). "Im Rahmen der Projektgruppe Mazar-e-Sharif, die den Auftrag hat, das Camp Marmal aufzubauen, unterstützt BAWV IU6 bei der Erstellung von Infrastruktur", sagt Scharf.
Gräben werden speziell berechnet und so tief und steil gebaut, dass beispielsweise mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge auch in voller Fahrt nicht durchbrechen können. Das zwischen den Zäunen des äußeren Perimeters und der Lagermauer liegende freie Gelände ist der Standort von Kameras und Überwachungssensoren wie Bewegungsmeldern, die den im Schichtbetrieb wachenden Soldaten in der Sicherheitszentrale stets den rechten Überblick geben.
Natürlich ist das kein "Todesstreifen" mit Selbstschussanlagen und Minen wie an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Aber der Abstand macht es der Lagersicherung leichter, Bedrohungen zu erkennen und zu reagieren. Der Einsatz elektronischer Augen spart viel Personal und hat sich bewährt. Während der Posten auf dem Beobachtungsturm müde und unaufmerksam wird, schlägt ein Bewegungsmelder im Niemandsland zwischen den Zäunen zuverlässig Alarm.
Erst dann kommt die eigentliche Lagerbegrenzung. Drinnen ist alles großzügig angeordnet – kein Vergleich mit der Enge in Feyzabad. Der normale Weg ins Lager führt durch den Feldlager-Checkpoint. Gerade Durchfahrt: unmöglich. Alle Fahrzeuge werden durch Hindernisse und Bodenschwellen in langsame Wege gezwungen — und sorgsam kontrolliert. Trotz aller Absicherungsinfrastruktur und selbst mit NBS-C-RAM-Schutz gegen Bedrohungen aus der Luft lässt sich ein Lager niemals hermetisch abschirmen. Dafür gibt es täglich zu viele Kontakte mit der Bevölkerung und Hilfsorganisationen. Lokale Arbeitskräfte und externe Dienstleister gehen ein und aus. Ohne sie sind Aufbau und Betrieb einer so großen Liegenschaft gar nicht mehr möglich.
Hier liegt auch die Zukunftsfrage für die Unterbringung im Einsatz: Wer macht das in ein paar Jahren? Andere Nationen wie die USA haben längst umgestellt auf zivile Dienstleister mit Rundumbetreuung – und die eigenen Fähigkeiten massiv zurückgefahren. Man entschied sich, bei langfristigen Einsätzen die Soldaten für militärische Kernaufgaben einzusetzen und vom personalintensiven Betrieb der Lager abzuziehen. Die uniformierten Feldlagerspezialisten stehen nun wieder für kurzfristige Einsätze zur Verfügung.
Auch Deutschland ist auf diesem Weg und setzt bereits Personal der Wehrverwaltung in den Einsatzliegenschaften ein. Aber auch da gilt: Feldlagerbau und -betrieb sind etwas für Spezialisten. Und die sind ein knappes Gut. Aber nur wenn die ihr Handwerk verstehen, können die Einsatzsoldaten ruhig schlafen – denn sicher ist sicher.
Michael Rother *
* Michael Rother (34) ist Reserveoffizier der Infanterie, Jurist und Journalist. Neben der Wehrtechnik beschäftigt sich Michael Rother auch mit Personal-, Verwaltungs- und Reservistenthemen sowie der Modernisierung der Bundeswehr in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Seine Recherchen führten ihn auch in Auslandseinsatzgebiete der Bundeswehr wie nach Afghanistan oder auf den Balkan.
Quelle: http://www.rheinmetall.de/index.php?fid=2022〈=2
#558
USA fordern Kampfeinsatz der Bundeswehr
Die amerikanische Regierung hat Deutschland in ungewöhnlich scharfem Ton aufgefordert, sich mit Hubschrauber-Einheiten und Fallschirmjägern an den verlustreichen Kämpfen im Süden Afghanistans zu beteiligen.
Von Stefan Kornelius
Die amerikanische Regierung hat Deutschland aufgefordert, sich an Kampfeinsätzen im Süden Afghanistans zu beteiligen. In einem ungewöhnlich scharf formulierten Brief an seinen deutschen Kollegen Franz Josef Jung verlangt US-Verteidigungsminister Robert Gates eine Verstärkung des Nato-Kontingents um 3200 Soldaten. Daran soll sich auch Deutschland beteiligen.
Der Brief von Gates stammt aus der vergangenen Woche, ist anderthalb Seiten lang und nicht datiert. Das direkt an Jung adressierte Schreiben ist in förmlichem und bestimmtem Ton verfasst. Offenbar wurde der Brief an alle Nato-Staaten gerichtet, um ein Treffen der Verteidigungsminister kommende Woche in Vilnius vorzubereiten.
Der Afghanistan-Einsatz wird auch den Nato-Gipfel im April in Bukarest beherrschen. In dem Brief erkennt Gates die deutsche Leistung im Norden Afghanistans an, beklagt dann aber schnell die Spaltung der Nato in Nationen, die Kampfeinsätze bestreiten, und Länder, die sich nicht an der militärischen Bekämpfung der Taliban und Al-Qaida-Kämpfer beteiligen.
Gates spricht von einer drohenden Spaltung der Allianz und warnt vor einem Verlust an Glaubwürdigkeit. Dabei beschwört er auch die Bündnissolidarität und beschreibt die Überbelastung der US-Streitkräfte.
Ersatz für Marine-Infanteristen
Wörtlich bittet Gates seinen deutschen Kollegen, ein neues Mandat in Erwägung zu ziehen, das es ermöglicht, zusätzliche Soldaten nach Afghanistan zu entsenden. Bisher erlaubt das Mandat des Bundestags die Entsendung von höchstens 3500 Soldaten in den kaum umkämpften Norden Afghanistans. Gates verlangt jetzt die Bereitstellung von Hubschrauber-Einheiten und Kampftruppen, wie etwa Fallschirmjäger, die etwa 3200 amerikanische Soldaten im Herbst dieses Jahres ablösen sollten.
Die US-Regierung hatte erst vor wenigen Tagen die Erhöhung ihres Kontingentes um genau diese Größe bekannt gegeben, um besser gegen eine Frühjahrsoffensive der Taliban in Südafghanistan gewappnet zu sein. Diese Aufstockung wollen die USA nun offenbar auf ein halbes Jahr begrenzen und ihre Truppen anschließend wieder abziehen.
Der Brief von Gates war im Verteidigungsministerium in Berlin nicht erwartet worden. Eine derart direkte und scharfe Anfrage gilt als ungewöhnlich, zumal ein Schreiben von Minister zu Minister mit delikatem Inhalt meist von der Arbeitsebene abgestimmt wird. Eine Truppenverstärkung muss außerdem vom Bündnis selbst und nicht von einem einzelnen Mitglied initiiert werden. Eine offizielle Anfrage kann nur vom stellvertretenden Kommandeur der Nato in Europa kommen, der für die Aufstellung der Truppen verantwortlich ist.
Gates beklagt seit Wochen das Missverhältnis in der Nato zwischen den Nationen mit Kampftruppen im Süden und den übrigen Staaten. Vor dem Streitkräfte-Ausschuss des US-Senats sprach er von einem "enttäuschenden Einsatz der europäischen Partner". Er sei "nicht bereit, die Nato aus der Verantwortung zu nehmen".
In einem Interview kritisierte Gates die im Süden aktiven Streitkräfte der Briten, der Niederländer und der Kanadier für ihre Art der Terrorbekämpfung und löste damit Empörung aus. In Südafghanistan kämpfen amerikanische, britische, niederländische und kanadische Einheiten gegen Taliban und Al-Qaida-Terroristen. Stabilisierungsmaßnahmen sind in der Region schwierig, weil die Taliban den Einfluss des Westens ablehnen und mit Gewalt bekämpfen. Wie schon in den vergangenen Jahren wird auch in diesem Frühjahr mit einer neuen Offensive gerechnet.
Der Brief an Jung könnte auch dazu dienen, Druck von Gates selbst zu nehmen. Der Minister war in der US-Regierung kritisiert worden, weil er die Erhöhung des US-Truppenkontingents um 3200 Marine-Infanteristen beschlossen hatte, ohne dafür Gegenleistungen etwa aus Deutschland einzufordern. Die Schärfe im Brief an Jung könnte nun davon zeugen, dass er diesen Fehler nachträglich ausgleichen will.
Der Druck auf Deutschland wächst auch aus Kanada, das offenbar eine Rotation seiner Kampftruppen mit dem deutschen Kontingent im Norden anstrebt. Die konservative kanadische Regierung hatte gefordert, alle Nato-Mitglieder in die Kämpfe im Süden Afghanistans einzubeziehen. Andernfalls werde man im Frühjahr 2009 seine 2500 Soldaten abziehen.
Kanada beklagt bereits 77 Gefallene. Premier Stephen Harper hatte neben einer Aufstockung des Kontingents im Süden um 1000 Mann zusätzlich Transporthubschrauber und Aufklärungsdrohnen gefordert. Sollten die Bedingungen von der Nato nicht erfüllt werden, sei "die gesamte Zukunft der Organisation ernsthaft bedroht", so Harper.
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/deutschland/artikel/7/155600/
#559
was bringen uns diese Artikel für den Aktienkurs? Nicht viel.
Es wäre eher hilfreich seinen Unmut über den Aktienkurs direkt dem Unternehmen mitzuteilen. Ich habe es schon probiert und dann wurde mir gesagt man habe keine Lust alle 2 Wochen mit mir über den Aktienkurs zu reden. Also hängt euch an die Telefone und versucht ein bischen Druck auf das Management auszuüben. Wenn niemand sich beschwert denken die wohl noch das sie alles richtig machen.
Schönen Tag noch
#560

#561
beim nächsten Schwarzen Tag und der kommt bestimmt
wird auch diese Aktie unter der 40 - er Marke zu finden sein.
#562
Weiter so!!!
#563

A.
#564

Zeitung: Rheinmetall plant Einstieg bei südafrikanischer Denel
Mittwoch, 6. Februar 2008, 07:11 Uhr
Berlin (Reuters) - Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall plant eine Beteiligung an dem südafrikanischen Wettbewerber Denel.
"Wir führen Gespräche über eine Beteiligung", sagte ein Rheinmetall-Sprecher der "Financial Times Deutschland" laut Vorabbericht aus der Mittwoch-Ausgabe. Details habe der Sprecher aber nicht genannt. Wie es heiße, strebe Rheinmetall aber eine Mehrheit am Munitionsgeschäft von Denel mit einem Umsatz von rund 100 Millionen Euro an.
Unabhängig vom Ausgang der Verhandlungen über die Denel-Munitionstochter sei geplant, dass Denel-Konzernchef Shaun Liebenberg in den Bereichsvorstand Rheinmetall Defence eintrete, berichtete die Zeitung unter Berufung auf südafrikanische Branchenkreise weiter.
#565
06.02.2008 17:28
Rheinmetall halten (Bankhaus Lampe KG)
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Gordon Schönell, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von Rheinmetall (ISIN DE0007030009/ WKN 703000) von "kaufen" auf "halten" herab.
Die Rheinmetall AG habe am 12.11.2007 gute Zahlen zum dritten Quartal präsentiert. Nach neun Monaten habe sich das Umsatzplus auf 10,5% belaufen, was einen Umsatz von 2,84 Mrd. EUR zur Folge gehabt habe. Dabei habe der Bereich Automotive in diesem Zeitraum 1,7 Mrd. EUR zum Umsatz beigetragen, was einer Steigerung um 3,0% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entsprochen habe. Der Unternehmensbereich Defence habe in den neun Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres Umsatzerlöse in Höhe von 1,14 Mrd. EUR nach 0,92 Mrd. EUR im Vorjahreszeitraum (+24%) erzielt. Die Übernahme von 51% der Anteile an der Chempro GmbH im April 2007 habe 29 Mio. EUR zu dem Umsatzwachstum beigetragen.
Das Konzern-EBIT habe sich im Berichtszeitraum auf 157 Mio. EUR nach 111 Mio. EUR in den ersten neun Monaten 2006 (+41,4%) belaufen. Die EBIT-Marge habe somit von 4,3% auf 5,5% gesteigert werden können. Die deutlich überproportionale Steigerung im Vergleich zum Umsatz sei dabei auf eine leicht niedrigere Materialaufwandsquote, eine deutlich gesunkene Personalaufwandsquote sowie wiederum leicht gesunkene Abschreibungsquote zurückzuführen.
Im Segment Automotive habe das EBIT 82 Mio. EUR betragen und damit um 10,8% gesteigert werden können. Hier habe sich die EBIT-Marge auf 4,8% nach 4,5% im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres belaufen. Der Verkauf von Grundstücken habe zu außerordentlichen Erträgen in Höhe von 8 Mio. EUR geführt, während sich Kosten für Kapazitätsanpassungen in den USA in Höhe von 6 Mio. EUR negativ auf das EBIT ausgewirkt hätten.
Zudem sei bereits im zweiten Quartal eine Rückstellung von 4 Mio. EUR für Steuerrisiken gebildet worden. Der Bereich Defence habe ein EBIT von 81 Mio. EUR nach 43 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum erwirtschaftet. Die EBIT-Marge habe somit deutlich von 4,7% auf 7,1% gesteigert werden können. Durch den Verkauf der Telerob GmbH habe das EBIT einen außerordentlichen Ertrag in Höhe von 10 Mio. EUR enthalten.
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages habe vor kurzem die Beschaffung von 405 neuen Puma-Schützenpanzern für die Bundeswehr bewilligt. Für Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann, jeweils zu 50% Gesellschafter der mit dem Projekt beauftragten PSM GmbH, bedeute dies jeweils ein Auftragsvolumen von ca. 1,5 Mrd. EUR. Die ersten Fahrzeuge sollten 2010 ausgeliefert werden. Insgesamt erwarte Rheinmetall bis 2019 Auftragseingänge im Zusammenhang mit dem Puma in Höhe von 2,7 Mrd. EUR.
Die Gesellschaft erwarte für das Geschäftsjahr 2007 ein Umsatzwachstum von 10% auf rund 4 Mrd. EUR. Der Unternehmensbereich Automotive werde voraussichtlich um 3%, und der Unternehmensbereich Defence um rund 20% zulegen können. Beim EBIT erwarte Rheinmetall ein Ergebnis im Bereich von 250 Mio. EUR bis 260 Mio. EUR. Davon sollten mindestens 115 Mio. EUR auf den Bereich Automotive entfallen und 145 Mio. EUR auf den Bereich Defence. Für den Holding-Bereich werde ein EBIT von -10 Mio. EUR erwartet. Die Analysten würden erwarten, dass die Gesellschaft ihre Umsatzguidance leicht und beim EBIT eher das obere Ende der Spanne noch leicht übertreffen werde.
Für 2008 erwarte der Konzern weiter steigende Ergebnisse in beiden Geschäftsbereichen, allerdings nur unter der Voraussetzung weiterer stabiler wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sowie stabiler Rohstoffpreise und Währungsrelationen. Ein moderater Rückgang des weltweiten Wirtschaftswachstums würde diese Aussage angabegemäß nicht erschüttern.
Der Unternehmensbereich Defence werde in der Zukunft der Bereich sein, der das Wachstum des Konzerns vorantreibe. Die Umsatzsteigerungen würden hier deutlich über denen des Bereichs Automotive liegen. Zudem seien die Margen hier höher als in der wettbewerbsintensiven Automobilindustrie. Zahlenreiche Konfliktherde und der europaweite Umbau der Armeen hin zu schnellen Eingreiftruppen würden nach Ansicht der Analysten hier die Treiber sein. Neben dem organischen Wachstum würden die Analysten erwarten, dass Rheinmetall die Konsolidierung auf europäischer Ebene in der Heerestechnik aktiv mitbestimmen werde.
Im Automotive-Bereich habe die Gesellschaft zuletzt einige Reorganisationsmaßnahmen vollzogen, um die Margen in diesem Bereich zu steigern. Auch zukünftig seien hier noch weitere Maßnahmen, wie die weitere Verlagerung der Produktion in Low-Cost-Länder, zu erwarten. Der Konzern strebe in diesem Segment eine EBIT-Marge von 8% an. Die Gesellschaft habe gegenüber den Analysten nochmals betont, dass ein Verkauf der Automotive-Aktivitäten eher unwahrscheinlich sei, da es erhebliche Synergien zum Defence-Segment gebe.
Die Ziel-Marge von 8% im Automotive-Segment erscheine den Analysten aktuell als recht ambitioniert, auch wenn die Gesellschaft u. a. das Materialmanagement verbessert habe und auch in Zukunft weiter verbessern werde. Die Materialkosten hätten die Marge in diesem Bereich zuletzt deutlich sinken lassen.
Für das Defence-Geschäft seien die Analysten hingegen recht positiv gestimmt. Angesichts der zahlreichen weltweiten Konfliktherde, deren Zahl nach Erachten der Analysten eher steigen als sinken werde, würden sie denken, dass die Rüstungs- bzw. Verteidigungsetats auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten recht konstant bleiben würden. Die Analysten würden erwarten, dass die nächsten Monate durch die Diskussion über das Automobilgeschäft geprägt sein würden, wo deutliche Zweifel bestünden, ob die angestrebten Ziele dort erreicht werden könnten.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Aktie von Rheinmetall von "kaufen" auf "halten" zurück. Das Kursziel senke man von 70 auf 52 EUR. (Studie "MDAX-Guide Frühjahr 2008" vom 05.02.2008) (06.02.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 06.02.2008















#566
#567
Zweistelliges Umsatz- und Ergebniswachstum
Die Rheinmetall AG hat im Geschäftsjahr 2007 eine kräftige Umsatz- und Ergebnisverbesserung erzielt und bleibt mit zweistelligen Zuwachsraten auf profitablem Wachstumskurs. Der vorläufige Konzernumsatz ist auf 4.005 MioEUR gestiegen. Das entspricht einem Wachstum von 10 Prozent und trifft damit die Umsatzprognose.
Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) liegt im Konzern nach vorläufigen Zahlen bei 270 MioEUR. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung um 55 MioEUR oder 26 Prozent. Das erreichte Ergebnis liegt über der zuletzt prognostizierten Ergebnisbandbreite von 250 bis 260 MioEUR.
Der Konzernjahresüberschuss liegt mit 150 MioEUR um 27 MioEUR oder 22 Prozent über Vorjahresniveau. Damit konnte das Ergebnis je Aktie um 74 Cent von 3,41 EUR auf 4,15 EUR gesteigert werden.
Zum Umsatz- und Ergebniswachstum haben beide Unternehmensbereiche beigetragen. Der Unternehmensbereich Automotive erzielte im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von 2.249 MioEUR – ein Plus von 68 MioEUR oder gut 3 Prozent gegenüber Vorjahr. Das vorläufige Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) ist um 7 MioEUR auf 120 Mio EUR gestiegen.
Der Unternehmensbereich Defence hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2007 um 21 Prozent oder 312 MioEUR auf 1.757 MioEUR gesteigert. Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2007 ist gegenüber dem Vorjahr um 108 MioEUR auf 1.804 MioEUR gestiegen. Damit konnte, trotz des hohen Umsatzwachstums, eine positive Book-to-Bill-Ratio realisiert werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) liegt nach vorläufigen Zahlen bei 160 MioEUR. Gegenüber dem Vorjahr wurde eine Ergebnisverbesserung um 49 MioEUR oder 44 Prozent erreicht.
Seit Jahresbeginn 2008 hat Rheinmetall 424.472 Stück eigene Aktien zurückgekauft. Damit beträgt der Bestand eigener Aktien zum 11. Februar 2008 insgesamt 1.475.889 Stück oder 4,0997 Prozent vom Grundkapital.
Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 veröffentlicht Rheinmetall am 19. März 2008 im Rahmen der geplanten Bilanzpressekonferenz.
Quelle: http://www.rheinmetall.de/
#568
#569
#570
#571
Die Lieferung von 11 Bergepanzern für Singapur auf Basis LEO2
soll soeben unterschrieben worden sein.
Finnland interessiert an neuen Bergepanzern.
#572
oho Düsseldorf/Amsterdam. Mit der Übernahme der niederländischen Stork PWV B.V. von der Muttergesellschaft Stork N.V. (Amsterdam) baut der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern seine Position als führendes Systemhaus in der europäischen Heerestechnik weiter aus; er stärkt damit seine Stellung in einem der größten Vorhaben der Heeresrüstung in Europa. Über den Kaufpreis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung.
oho Düsseldorf/Amsterdam. Mit der Übernahme der niederländischen Stork PWV B.V. von der Muttergesellschaft Stork N.V. (Amsterdam) baut der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern seine Position als führendes Systemhaus in der europäischen Heerestechnik weiter aus; er stärkt damit seine Stellung in einem der größten Vorhaben der Heeresrüstung in Europa. Über den Kaufpreis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung.
Stork PWV ist wie auch Rheinmetall an der Artec GmbH (München) beteiligt, die
für die Bundeswehr und die niederländischen Streitkräfte das hier gezeigte gepanzerte Fahrzeug Boxer entwickelt und in einer Gesamtzahl von derzeit 472 Exemplaren produziert. Mit der Übernahme erhöht sich der Rheinmetall-Anteil in der Gesellschaft von derzeit 14 Prozent auf 64 Prozent.
Stork PWV ist wie auch Rheinmetall an der Artec GmbH (München) beteiligt, die
für die Bundeswehr und die niederländischen Streitkräfte das gepanzerte Fahrzeug Boxer entwickelt und in einer Gesamtzahl von derzeit 472 Exemplaren produziert.
Mit der Übernahme erhöht sich der Rheinmetall-Anteil in der Gesellschaft von
derzeit 14 Prozent auf 64 Prozent.
Stork PWV ist verantwortlich für den niederländischen Anteil im Boxer-Programm, der 200 Fahrzeuge für die niederländischen Streitkräfte umfasst und ein Auftragsvolumen von rund 500 Millionen € hat. Auf der deutschen Seite produziert Rheinmetall – mit einem Auftragsvolumen von 212 Millionen € – 85 der insgesamt 272 für die Bundeswehr vorgesehenen Fahrzeuge und hat überdies den Auftrag zur Lieferung von Elektronikbauteilen für sämtliche deutsche und niederländische Fahrzeuge im Wert von 60 Millionen €.
Rheinmetall baut damit seine Beteiligung im derzeit größten grenzübergreifenden Projekt des militärischen Fahrzeugbaus in Europa aus – auch hinsichtlich künftiger Exportaufträge. Gleichzeitig stärkt Rheinmetall seine Marktposition in den Niederlanden mit Blick auf angestrebte weitere Aufträge bei künftigen Fahrzeugprogrammen und im After-Sales-Bereich.
Aufgrund der engen bilateralen Rüstungskooperation verfügen die niederländischen Streitkräfte über eine Vielzahl militärischer Systeme deutschen Ursprungs, wie z.B. Kampfpanzer Leopard 2, Panzerhaubitzen des Typs PzH 2000 und Fuchs-Transportpanzer.
Die Auslieferung der Boxer-Fahrzeuge an die niederländische Armee soll im Zeitraum 2011 bis Ende 2016 erfolgen. Die Erstauslieferung an die Bundeswehr ist bereits für 2009 vorgesehen.
Das gepanzerte Transportkraftfahrzeug Boxer ist ein zukunftsweisendes, hochmobiles 8x8 Radfahrzeug, dessen modularer Aufbau bei einem Gesamtgewicht von 32 Tonnen eine Vielzahl missionsspezifischer Fahrzeugvarianten ermöglicht.
Im Zuge der Modernisierung der Infanterie-Ausstattung der Bundeswehr gilt der Boxer als wesentlicher Bestandteil des Gesamtsystems „Infanterist der Zukunft“ und soll verschiedene in unterschiedlichem Maße geschützte Fahrzeuge ablösen.
#573
19.03.2008
Rheinmetall 2007: Kräftige Steigerung bei Umsatz und Ergebnis
Profitables Wachstum auch für 2008 prognostiziert
Konzernumsatz wächst 2007 um 10% auf 4.005 MioEUR
EBIT legt um 26% auf 270 MioEUR zu
Ergebnis vor Steuern steigt um 30% auf 213 MioEUR
Ergebnis pro Aktie klettert von 3,41 EUR auf 4,15 EUR
Die Rheinmetall AG, Düsseldorf, hat im Geschäftsjahr 2007 die Vorjahreswerte beim Umsatz, Auftragseingang und Ergebnis deutlich übertroffen und die prognostizierten Wachstums- und Ergebnisziele erreicht. Beide Unternehmensbereiche haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Auch für das laufende Geschäftsjahr sowie für 2009 erwartet der Konzern eine Fortsetzung des profitablen Wachstumskurses.
Klaus Eberhardt, Vorstandvorsitzender der Rheinmetall AG:
"Wir sind gut in das Jahr 2008 gestartet und zuversichtlich, unsere selbstgesteckten Ziele erneut zu erreichen. Neben dem Wachstum aus eigener Kraft setzen wir auf Wachstum durch Akquisitionen und strategische Allianzen. Wir wollen die Entwicklung von Automotive und Defence im Hinblick auf ihre Internationalität und Innovationskraft weiter forcieren, um die Wertsteigerung des Konzerns langfristig zu garantieren."
Umsatz und Ertragskraft steigen signifikant
Rheinmetall erzielte im Geschäftsjahr 2007 Umsatzerlöse in Höhe von 4.005 MioEUR, was im Vergleich zum Vorjahreswert von 3.626 MioEUR einem Wachstum von 10% entspricht. Der Anteil des Unternehmensbereichs Automotive am Gesamtumsatz betrug 56%, Rheinmetall Defence steuerte 44% bei.
Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) des Rheinmetall Konzerns ist im Berichtszeitraum um 55 MioEUR (plus 26%) auf 270 MioEUR gestiegen. Dabei leisteten alle Geschäftsbereiche von Automotive und Defence einen positiven Ergebnisbeitrag.
Positiv entwickelte sich auch das Konzernergebnis vor Steuern (EBT), das im Vergleich zum Vorjahr um 49 MioEUR auf 213 MioEUR kletterte – ein Plus von 30%.
Entsprechend legte auch der Konzern-Jahresüberschuss zu, er beläuft sich auf 150 MioEUR und übertrifft den Vorjahreswert um 27 MioEUR oder 22%. Nach Abzug des auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Gewinns von 5 MioEUR ergibt sich ein Ergebnis je Aktie von 4,15 EUR, im Vorjahr waren es 3,41 EUR.
Die gestiegene operative Ertragskraft des Technologiekonzerns spiegelt sich auch in der EBIT-Rendite wider, die auf nunmehr 6,7% (Vorjahr 5,9%) zulegte. Die Gesamtkapitalrentabilität (ROCE) konnte von 12,5% im Vorjahr auf 14,5% gesteigert werden.
Dividende um 30 Cent auf 1,30 EUR erhöht
Angesichts der weiter gesteigerten Ertragskraft schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 6. Mai 2008 vor, die Dividende um 30 Cent zu erhöhen und 1,30 Euro auf jede dividendenberechtigte Aktie auszuschütten. Damit setzt Rheinmetall die kontinuierliche Ausschüttungspolitik der vergangenen Jahre fort.
Eigenkapitalquote mit 31% erneut verbessert
Das Eigenkapital des Rheinmetall Konzerns erhöhte sich im Geschäftsjahr 2007 um 120 MioEUR auf 1.057 MioEUR. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich um drei Prozentpunkte auf 31%.
Automotive: Bestmarke beim Umsatz
Die Kolbenschmidt Pierburg Gruppe übertraf 2007 die im Vorjahr erzielte Bestmarke im Umsatz nochmals und erwirtschaftete ein Geschäftsvolumen von 2.249 MioEUR, nach 2.181 MioEUR im Geschäftsjahr 2006. Das entspricht einem Wachstum von 3%. Bereinigt um veränderte Wechselkursrelationen ist ein Umsatzplus von 4% erreicht worden.
Mit einem Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) im Geschäftsjahr 2007 von 120 MioEUR übertraf die Kolbenschmidt Pierburg Gruppe den Vorjahreswert um 7 MioEUR.
Als Markt- und Technologieführer bei wesentlichen Komponenten insbesondere für hochmoderne Dieselmotoren profitierte Kolbenschmidt Pierburg auch im Geschäftsjahr 2007 von den grundlegenden Trends der Automobilhersteller zu weniger Verbrauch und niedrigeren Emissionen bei gleichzeitig steigender Motorenleistung. Insbesondere auf den für das Unternehmen wichtigen europäischen Märkten sowie in der NAFTA-Region und in China lag der Umsatzzuwachs deutlich über der regionalen Marktentwicklung.
Der weitere Ausbau der internationalen Entwicklungs-, Vertriebs- und Produktionsaktivitäten mit ihrem Schwerpunkt in den dynamisch wachsenden Automobilmärkten Asiens wird einen wichtigen Beitrag zum kontinuierlichen Wachstum des Automotive-Bereichs leisten.
Auf der Grundlage aktueller Prognosen über die Entwicklung der internationalen Automobilmärkte und unter der Voraussetzung relativ stabiler Verhältnisse auf der Kunden- und auf der Beschaffungsseite geht der Unternehmensbereich Automotive für 2008 von einem moderaten organischen Umsatzwachstum von 3% aus und prognostiziert eine Steigerungsrate beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), die oberhalb des erwarteten Umsatzwachstums liegt.
Defence: Sprunghafter Zuwachs bei Umsatz und EBIT
Der Unternehmensbereich Defence erreichte in 2007 mit einem Geschäftsvolumen von 1.757 MioEUR eine deutliche Umsatzsteigerung von 22% (Vorjahr: 1.445 MioEUR). Die erstmalige Konsolidierung der in 2007 akquirierten Gesellschaften Chempro GmbH und Zaugg Elektronik AG trug mit einem Umsatzanteil von 45 MioEUR zur Geschäftsausweitung bei.
Der Auslandsanteil am Umsatz stieg auf 65% (Vorjahr: 63%) und unterstreicht damit die verstärkte internationale Ausrichtung der Geschäftstätigkeit.
Der Auftragseingang im Unternehmensbereich Defence zeigte erneut eine positive Entwicklung: Insgesamt konnten im Geschäftsjahr 2007 Aufträge in Höhe von 1.804 MioEUR verbucht werden, was einem Zuwachs von 6% gegenüber dem Vorjahreswert von 1.696 MioEUR entspricht.
Mit einem Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) von 160 MioEUR hat der Unternehmensbereich Defence den Vorjahreswert um 49 MioEUR deutlich übertroffen. Auch die EBIT-Rendite der Defence-Sparte legte signifikant zu, sie stieg von 7,7% im Geschäftsjahr 2006 auf nunmehr 9,1%.
Die positive Entwicklung bei Defence ist wesentlich getrieben von der anhaltenden Streitkräftetransformation in Deutschland und in den Partnernationen sowie von der Notwendigkeit für Beschaffungen zur Verbesserung des Schutzes der Einsatzkräfte. Mit seinem umfassenden Technologie-Portfolio ist Rheinmetall aussichtsreich positioniert, seine führende Rolle in der Ausrüstung der Streitkräfte auszubauen.
Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert der Unternehmensbereich Defence ein organisches Umsatzwachstum von 5%. Unter der Voraussetzung, dass alle laufenden Großprojekte in diesem Jahr planmäßig realisiert werden, rechnet der Defence-Bereich für 2008 mit einer weiteren Verbesserung beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), die mindestens der Rate des organischen Umsatzwachstums entspricht.
Rheinmetall Konzern: Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2008 geht Rheinmetall im Hinblick auf die aktuellen Konjunktur- und Branchenperspektiven von einem weiteren organischen Wachstum aus und prognostiziert ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 280 MioEUR und 290 MioEUR. Für 2009 wird mit weiter steigenden Umsätzen und Ergebnissen gerechnet.
Ansprechpartner
Rheinmetall AG
Leiter Unternehmens-kommunikation
Peter Rücker
Rheinmetall Platz 1
D-40476 Düsseldorf
Telefon: 0211 473-4320
Telefax: 0211 473-4158
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Geschäftsbericht 2007
#574
WKN: 703000 | ISIN: DE0007030009 | Intradaykurs:
Düsseldorf (BoerseGo.de) - Der Rüstungskonzern Rheinmetall AG hat seine Wachstums- und Ergebnisziele für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 erreicht und rechnet auch für das Jahr 2008 mit einer Fortsetzung des profitablen Wachstumskurses. Der Umsatz sei im vergangenen Jahr um 10 Prozent auf 4,005 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,626 Milliarden Euro) gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 26 Prozent auf 270 Millionen Euro. Der Überschuss erhöhte sich um 22 Prozent auf 150 Millionen Euro. Nach Abzug des auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Gewinns von 5 Millionen Euro ergibt sich ein Ergebnis je Aktie von 4,15 Euro, im Vorjahr waren es 3,41 Euro. Damit wurde die im Februar vorgelegten vorläufigen Zahlen bestätigt.
Angesichts der weiter gestiegenen Ertragskraft schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 6. Mai 2008 vor, die Dividende um 30 Cent zu erhöhen und 1,30 Euro auf jede dividendenberechtigte Aktie auszuschütten.
Für das Geschäftsjahr 2008 geht Rheinmetall im Hinblick auf die aktuellen Konjunktur- und Branchenperspektiven von einem weiteren organischen Wachstum aus und prognostiziert ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 280 und 290 Millionen Euro. Für 2009 wird mit weiter steigenden Umsätzen und Ergebnissen gerechnet.
#575
FRANKFURT - Die Credit Suisse hat das Kursziel für die Aktien von Rheinmetall
nach Zahlen von 70 auf 67 Euro reduziert, die Empfehlung 'Outperform' aber
bestätigt. Das neue, auf eine Summe-der-Teile-Bewertung basierende Kursziel
reflektiere seine gekürzten Schätzungen und die verminderten
Bewertungsmultiplikatoren des Sektors, schrieb Analyst Pascal Spano in einer am
Donnerstag veröffentlichten Studie. Trotzdem bleibe seine Kaufempfehlung
unverändert. Innerhalb des Automobilzulieferer- und Rüstungskonzerns dürfte die
Sparte Rüstung der Wachstumstreiber bleiben.
RHEINMETALL AG
FRANKFURT - Cheuvreux hat Rheinmetall nach Zahlen mit 'Selected List' und einem
Kursziel von 62 Euro bestätigt. Das Unternehmen sei auf gutem Weg, die
angestrebte Gewinnsteigerung im Bereich Automotive zu erreichen, schrieb Analyst
Jens Muenstermann in einer Studie vom Donnerstag. Die Unternehmensprognosen für
2008 seien aber eher konservativ.
RHEINMETALL AG
LONDON - Merrill Lynch hat die Rheinmetall-Aktie nach Zahlen für 2007 mit 'Buy'
und einem Kursziel von 67 Euro bestätigt. Die für 2008 avisierten Ziele des
Automobilzulieferers und Rüstungsunternehmens seien konservativ, schrieb
Analystin Celine Fornaro in einer Studie vom Donnerstag. Sie ließen jedoch
Spielraum für mögliche negative Einflussfaktoren. Die Expertin verwies zudem auf
die guten Automotive-Umsätze in den ersten beiden Monaten.
#576
die 42 hat wieder gehalten und um genau diese musste ich wieder eine fette Position riskieren, ein kurzes Innehalten am mittleren Band gefällt mir, mein Anlagehörizont sind noch weitere 2 Wochen
( Vorspiel zur HV ), in denen ich bei eher grünem Gesamtmarkt auf einen Anstieg an die 51 setze, sl wird stetig nachgezogen
was denkt ihr, wie lange dies dauern wird?
"Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung."
#577
auch unter 40 Euro gegeben sein.
#579
des RSI-15 (Relative Stärke Index 15-Tage) mit 47 Punkten ist weiterhin neutral,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/agrq_c.htm
Gruß tf
#580
#581
es sollte nun nach oben drehen
#582
23.03.2008 Ausgabe 12/08
Eine gute und eine schlechte Nachricht von Rheinmetall. Die Dividende wird um 0,30 auf 1,30 Euro erhöht. Die Prognose
Eine gute und eine schlechte Nachricht von Rheinmetall. Die Dividende wird um 0,30 auf 1,30 Euro erhöht. Die Prognose für 2008 hingegen ist mit 280 bis 290 Millionen Euro Vorsteuergewinn (Ebit) unangenehm vorsichtig. Die Prognose dürfte aber bewusst konservativ sein. Aufgrund der historisch niedrigen Bewertung sollte die Aktie auf aktuellem Niveau einen Boden finden. (svp)
ISIN DE 000 703 000 9
Akt. Kurs 43,62
Empf. 11.11.07 58,30
Veränd. - 25,18 %
Stopp 39,90
Tendenz: ähnlich wie der Gesamtmarkt
www.finanzen.net/go/703000
Bei den Euro-Favoriten handelt es sich um Empfehlungen früherer Ausgaben, die unter ständiger Beobachtung der Euro-am-Sonntag-Redaktion stehen.
#583
Der Kurstrend der letzten Wochen ist leicht negativ, liegt aber im Marktdurchschnitt (35-Tage-Trendmomentum: -2 Prozent
vs. MDax: -4 Prozent) - der Kurs notierte zuletzt zudem nur leicht über seinem 35-Tage-Durchschnitt. Der
RSI-15 (Relative Stärke Index 15-Tage) indiziert mit 57 Punkten ebenfalls noch kurzfristig neutrales Kursniveau,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/aexu_c.htm
Gruß tf
#584
#585
Rheinmetall: Rentabilität weiter gestärkt
Guter Start ins Geschäftsjahr 2008
- Umsatz steigt um 11 MioEUR auf 922 MioEUR
- Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 10% auf 49 MioEUR gesteigert
- Konzernergebnis verbessert sich von 22 MioEUR auf 26 MioEUR
- Ergebnis je Aktie von 0,60 EUR auf 0,71 EUR erhöht
Die Rheinmetall AG, Düsseldorf, ist gut in das Geschäftsjahr 2008 gestartet und hat die Ertragskraft im Konzern weiter gestärkt. Gemessen am Vorjahr stieg der Konzernumsatz im ersten Quartal 2008 um 11 MioEUR auf 922 MioEUR. Beim EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) legte Rheinmetall um 10% auf 49 MioEUR zu. Die Umsatzrendite kletterte entsprechend von 4,8% auf 5,3%.
Das Vorsteuerergebnis verbesserte sich von 31 MioEUR um 13% auf 36 MioEUR, der Konzernüberschuss kletterte von 22 MioEUR auf 26 MioEUR, was einem Plus von 18% gemessen am Vorjahr entspricht. Damit hat Rheinmetall die Weichen gestellt, um im Gesamtjahr 2008 sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis die prognostizierten Verbesserungen realisieren zu können.
Klaus Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: "Der Start ins Geschäftsjahr 2008 ist geglückt. Der Bereich Defence konnte nahtlos an die sehr gute Entwicklung des Vorjahres anknüpfen und bei Automotive ist es uns gelungen, mit einer insgesamt stabilen Entwicklung die Profitabilität leicht zu steigern. Wir sind daher überzeugt, dass auch 2008 ein erfolgreiches Jahr für den Rheinmetall Konzern wird."
Auftragseingang übertrifft Umsatz
Mit 941 MioEUR übertrifft der Auftragseingang im Anfangsquartal 2008 erneut den erwirtschafteten Umsatz. Im Vorjahresquartal war der hohe Auftragseingang von 1.135 MioEUR durch einen rund 200 MioEUR umfassenden Einzelauftrag des Geschäftsbereichs Flugabwehr geprägt. Der Auftragsbestand am 31. März 2008 lag mit 3.275 MioEUR weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.
Automotive mit insgesamt stabiler Entwicklung
Der Unternehmensbereich Automotive erreichte im ersten Quartal 2008 einen Umsatz von 576 MioEUR und blieb damit auf Vorjahresniveau (583 MioEUR). Die aufgrund der schwachen Marktentwicklung in den USA um 12 MioEUR rückläufigen Umsätze der US-Produktionsstätten von Rheinmetall Automotive sowie die geringere Anzahl an Werktagen im Vergleich zum Vorjahresquartal konnten durch organisches Wachstum annähernd ausgeglichen werden.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf Vorjahresniveau; die EBIT-Rendite stieg leicht auf 5,9%. Positiv entwickelte sich der Kolben-Bereich, der in den USA bei einem Umsatz von 41 MioEUR ein EBIT von 2 MioEUR erzielen konnte.
Defence mit deutlicher Ergebnissteigerung
Der Unternehmensbereich Defence konnte von Januar bis März 2008 an die sehr gute Entwicklung des Vorjahres anknüpfen. Beim Umsatz legte der Bereich um 18 MioEUR oder um 5% auf 346 MioEUR zu.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Defence-Bereichs wurde im ersten Quartal signifikant um 7 MioEUR auf 18 MioEUR verbessert. Die EBIT-Rendite ist entsprechend deutlich von 3,4% im Vorjahr auf 5,2% gestiegen.
Wichtige strategische Weichenstellungen bei Defence vollzogen
Im Berichtsquartal hat Rheinmetall wichtige strategische Schritte zur internationalen Expansion im Bereich Defence eingeleitet. Im Februar 2008 wurde die Vereinbarung zur beabsichtigten 51%-Beteiligung an der südafrikanischen Denel Munitions (Pty) Ltd. unterzeichnet, die nicht nur die Produktpalette im Geschäftsbereich Waffe und Munition erweitert, sondern auch zur Erschließung neuer Märkte weltweit beitragen wird. Darüber hinaus wurde durch die vollständige Übernahme des niederländischen Panzerbauers Stork PWV B.V. die Führungsrolle in der europäischen Heeresrüstung ausgebaut. Rheinmetall erwirbt damit die Mehrheit an dem derzeit größten grenzüberschreitenden Fahrzeugprogramm in Europa, das 472 gepanzerte Fahrzeuge vom Typ Boxer umfasst, die ab 2010 an die deutschen und niederländischen Streitkräfte ausgeliefert werden sollen.
Ausblick: Wachstums- und Ergebnisziele für 2008 bestätigt
Nach dem guten Start ins laufende Geschäftsjahr bestätigt Rheinmetall die prognostizierten Jahresziele. Ausgehend von einer nachhaltig hohen operativen Performance und mit Blick auf die aktuellen Konjunktur- und Branchenperspektiven rechnet Rheinmetall für den weiteren Geschäftsverlauf unverändert mit einem organischen Umsatzwachstum und mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 280 MioEUR und 290 MioEUR (Vorjahr: 270 MioEUR).
Die mittelfristigen Ziele, bis spätestens Ende 2010 eine EBIT-Rendite von 9% und eine Kapitalverzinsung (ROCE) von 20% zu erreichen, werden erneut bestätigt.
Quelle: http://www.rheinmetall.de/
#586
Stück Geld Kurs Brief Stück
53,64 Aktien im Verkauf 500
53,60 Aktien im Verkauf 1.000
53,43 Aktien im Verkauf 400
53,26 Aktien im Verkauf 1.666
52,97 Aktien im Verkauf 197
52,96 Aktien im Verkauf 100
52,92 Aktien im Verkauf 500
52,86 Aktien im Verkauf 90
52,84 Aktien im Verkauf 23
52,83 Aktien im Verkauf 749
Quelle: http://aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/RHM.aspx
1.293 Aktien im Kauf 52,74
299 Aktien im Kauf 52,69
210 Aktien im Kauf 52,67
400 Aktien im Kauf 52,61
830 Aktien im Kauf 52,60
309 Aktien im Kauf 52,58
883 Aktien im Kauf 52,57
200 Aktien im Kauf 52,49
316 Aktien im Kauf 52,44
500 Aktien im Kauf 52,43
Summe Aktien im Kauf Verhältnis Summe Aktien im Verkauf
5.240 1:1,00 5.225
#587
Insgesamt ist der Kurstrend der letzten Wochen (35-Tage-Trendmomentum: +23 Prozent
vs. MDax: +12 Prozent) aber deutlich nach oben gerichtet,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/aexu_c.htm
Gruß tf
#588
Neue Unruhe im Norden
Die Lage in Nordafghanistan hat sich zugespitzt, und in Berlin wird daher über die Einsatzregeln der Bundeswehr gestritten. In Mazar-i-Sharif konnte ein womöglich folgenschwerer Anschlag vereitelt werden.
Von Stephan Löwenstein
BERLIN, 22. Mai. In Afghanistan wird auch der Norden, wo die Bundeswehr eingesetzt ist, zunehmend Schauplatz von Anschlägen, Anschlagsversuchen und Auseinandersetzungen mit Aufständischen. Nahe Faizabad wurde eine deutsche Patrouille des dortigen Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) am Dienstag - folgenlos - beschossen. In Mazar-i-Sharif, wo die Bundeswehr ihren Schwerpunkt hat und eine Unterstützungsbasis betreibt, wurde offenbar ein schwerer Anschlag mit einer Autobombe durch afghanische Sicherheitskräfte vereitelt. Kundus, wo Deutschland ein zweites PRT führt, wird in der Bundeswehrspitze inzwischen als Problemfall in einem Maße angesehen, das noch vor einem Jahr nicht absehbar gewesen sei. Dort sind seit Februar 200 Fallschirmjäger zusätzlich eingesetzt, um gegen den zunehmenden Raketenbeschuss vorzugehen. Der wurde dadurch weitgehend unterbunden, doch rechnet man weiterhin mit starker Bedrohung durch Sprengstoffanschläge. Außerdem sind Soldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) in der Region eingesetzt.
Ein Erfolg wurde jetzt gemeldet: Bei einer Durchsuchungsoperation gemeinsam mit afghanischen Sicherheitskräften nahe der Stadt sei am vergangenen Sonntag ein "lange gesuchter Terrorist" mit zwei Helfern festgenommen worden, teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr mit. Kräfte des PRT hätten die Operation mit einem äußeren Ring abgesichert, während die afghanischen Kräfte eine Gehöftegruppe durchsucht hätten. Der Gesuchte habe versucht zu fliehen, sei aber gestellt worden und befinde sich in afghanischem Gewahrsam. Der Festgenommene ist aber offenbar nicht dieselbe Person, gegen die Ende März ein geplanter Zugriff von KSK-Soldaten gescheitert ist. Dieser Mann, der für den Anschlag auf eine Zuckerfabrik im vergangenen November mit 79 Toten verantwortlich sein soll, war offenbar kurz vor dem Zugriff gewarnt worden. Er soll sich jetzt in Pakistan befinden.
Eine Darstellung in der Zeitschrift "Der Spiegel", die nahelegte, dass der flüchtige Terrorist deshalb habe entkommen können, weil die Einsatzregeln den deutschen Isaf-Soldaten verbieten, auf Fliehende zu schießen, wird in der Bundeswehr bestritten. Es hätte gar keine Gelegenheit gegeben, auf den Mann zu schießen. Allerdings verbietet in der Tat eine Taschenkarte mit Einsatzregeln den deutschen Isaf-Soldaten den "Schusswaffengebrauch gegen flüchtende Personen, die erkennbar von ihrem Angriff abgelassen haben". Die Opposition im deutschen Bundestag, besonders die FDP, fordert, den Text der Taschenkarte zu ändern. Das Verteidigungsministerium ist aber nach einer Prüfung zu dem Schluss gekommen, dass die Formulierungen die Soldaten am Erfüllen ihres Auftrags nicht hindern. Sie entsprechen einem Vorbehalt, den Deutschland bei der Nato hinterlegt hat, wonach die Anwendung tödlicher Gewalt verboten ist, solange nicht ein Angriff stattfindet oder unmittelbar bevorsteht. Im Isaf-Hauptquartier gelten diese Anmerkungen zu den Einsatzregeln als "limitierender" Vorbehalt ("Caveat") - anders als beispielsweise die räumliche Beschränkung auf den Norden, die als "neutral" angesehen wird.
Den Beschuss bei Faizabad haben die deutschen Soldaten ebenfalls auf der Grundlage ihrer Einsatzregeln nicht erwidert. Nahe der Stadt Jorm war ein Aufklärungs- und Verbindungsteam, das mit elf leichtgeschützten "Wolf"-Geländewagen unterwegs war, aus einem Getreidefeld heraus beschossen worden, als die Soldaten gerade ausgestiegen waren und mit Einheimischen sprachen. In dem Feld nahe waren aber auch unbeteiligte Bauern bei der Ernte. Deshalb haben die Soldaten das Feuer nicht erwidert, sondern sind ausgewichen. Anschließend wurde die afghanische Polizei benachrichtigt. Der Grundsatz, dass Opfer in der Zivilbevölkerung zu vermeiden sind, gilt allerdings nicht nur für die Deutschen, sondern ist im vergangenen Jahr vom Isaf-Kommandeur für die gesamte Truppe ausgerufen worden.
In Mazar-i-Sharif führten die afghanischen Sicherheitsbehörden einem deutschen Fernsehteam ein Auto vor, das mit bis zu 300 Kilogramm Sprengstoff als Autobombe präpariert worden sei. Am Donnerstag voriger Woche sei das Auto im Vorort Auraq gestoppt worden. Der Erfolg wurde dem afghanischen Geheimdienst zugeschrieben. Der war nach dem Anschlag auf Präsident Karzai während einer Militärparade Ende April in schwere Kritik geraten. Der Sprengstoff ist, wie es in der Bundeswehr heißt, sehr gut in Türen und Boden versteckt gewesen. Beim Finden und Entschärfen wurde auch ein Spezialteam der Bundeswehr beteiligt. Der Chef des Isaf-Stabes, der deutsche General Domröse, sagte der Deutschen Presse-Agentur, anders als in früheren Fällen sei es kein alter Wagen gewesen, sondern ein neues Fahrzeug mit Vierradantrieb, wie sie auch von ausländischen Organisationen genutzt werden. Man beobachte, ob dies eine neue Taktik sei.
Quelle: F.A.Z., 23.05.2008, Nr. 118 / Seite 6
#589
Jena (aktiencheck.de AG) - Der Technologiekonzern JENOPTIK AG (ISIN DE0006229107/ WKN 622910) gab am Dienstag bekannt, dass er vom Automobilzulieferer Continental AG (ISIN DE0005439004/ WKN 543900) einen Großauftrag erhalten hat. Zudem wurde gemeldet, dass die Rheinmetall AG (ISIN DE0007030009/ WKN 703000) die Mehrheit am Laser-Display-Geschäft des Konzerns übernimmt.
Den Angaben zufolge wird die Sparte Industrielle Messtechnik Maschinen und Anlagen an die Continental Division Powertrain liefern. Der Großauftrag umfasst die komplexe Messung von sieben verschiedenen Komponenten eines neuen Diesel-Einspritzsystems für Lkw, das in den USA gefertigt wird. JENOPTIK wird die gesamte Fertigungslinie und Teile der Messräume mit Mess-Systemen ausstatten und noch in diesem Jahr sowohl optische, pneumatische und taktile Messmaschinen und -anlagen installieren. Einbezogen in den Auftrag sind sämtliche Bereiche der Industriellen Messtechnik, die damit für den umfassenden Großauftrag Systeme für alle notwendigen Messaufgaben aus einer Hand liefern können.
Wie der Konzern weiter mitteilte, hat Rheinmetall Defence 51 Prozent der Anteile an der LDT Laser Display Technology GmbH von JENOPTIK übernommen. Gemeinsam hatten beide Unternehmen in den letzten Jahren die Entwicklung der Laserprojektionstechnologie vorangetrieben, die in einer Vielzahl von Flugsimulatoren von Rheinmetall Defence Verwendung findet. Mit dem Verkauf des Geschäftes, das einen Anteil von rund 1 Prozent am Konzernumsatz hatte, übergibt JENOPTIK die Führung an den wichtigsten Kunden und setzt damit die Konzentration auf das Kerngeschäft fort. Sitz des Unternehmens bleibt Jena, die Mitarbeiter wurden von Rheinmetall übernommen.
JENOPTIK hatte das Laser-Display-Geschäft 2002 aus der Insolvenzmasse der Schneider Laser Technologies AG übernommen und für den Einsatz im Simulationsgeschäft weiterentwickelt.
Quelle: aktiencheck.de
#590
System setzt Maßstäbe für seine Fahrzeugklasse
Rollout des ersten Fuchs-Transportpanzers mit IED- und Minenschutz
Die Freude war allen anwesenden Personen in Kassel anzusehen: Freude über das gelungene Konzept mit seinen technischen Highlights, die kurze Realisierungszeit, in der das Projekt erfolgreich durchgeführt werden konnte, und sicherlich auch Freude auf Seiten des Bedarfsträgers, die neueste Generation des Fuchs-Transportpanzers entgegennehmen zu können. Vor kurzem wurde der Bundeswehr vom Rheinmetall-Defence-Geschäftsbereich Fahrzeugsysteme in Kassel während einer Feierstunde der erste von insgesamt 21 Fuchs-Transportpanzern mit IED- und verbessertem Minenschutz übergeben.
"Mit diesem Fahrzeug erhalten unsere Soldaten heute ein System, das den in diesem Kontext maximal möglichen Schutz gegen die verschiedenen Bedrohungen bietet und damit das sicherste Fahrzeug in seiner Klasse ist", erklärt Dr. Stefan Nehlsen, Produktbereichsleiter Führungs- und Funktionsfahrzeuge bei Rheinmetall Landsysteme. Konzeptionell wurden der IED-Schutz ergänzt und der bereits existierende Minenschutz auf schwere Panzerabwehrminen erweitert; er liegt nun im oberen Bereich des Möglichen. Nehlsen weiter: "Zusammen mit dem ballistischen Schutz ergibt sich somit ein ausgewogener Rundum-Schutz".
Besonders hervorzuheben ist dabei die Zeitspanne, in der das Projekt – von den ersten Voruntersuchungen über die Entwicklung, Qualifizierung und Fertigung bis hin zum Rollout des ersten Fuchs mit IED- und Minenschutz – zur Vollendung gebracht wurde. In weniger als drei Jahren wurde eine Fahrzeugvariante des Fuchs realisiert, die – aufbauend auf den Transportpanzer Fuchs mit Änderungspaket 1 – um den so genannten IED-Schutz erweitert wurde. Das Änderungspaket 1 zeichnet sich bereits durch den Einbau von verstärkten Achsen, durch Modifikationen bei Bremsen und Fahrwerk sowie durch eine erhebliche Verbesserung des Minenschutzes aus. Die gleichzeitige Erhöhung der Nutzlast – in Verbindung mit zusätzlichen Staukästen – steigert den Einsatzwert des Fahrzeugs weiter.
Ganz besonders die Bedrohung durch IED-Sprengladungen (improvised explosive device), also durch nicht industriell gefertigte Spreng- oder Brandsätze (z.B. Autobomben), stellt im modernen Einsatz ein hohes Risiko dar, so dass es hier erweiterten Handlungsbedarf gab.
Die Planung für den Fuchs begann bereits in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts, also in einer Zeit, als diese Art der Bedrohung noch nicht im Vordergrund stand. Heute gibt es den Fuchs-Transportpanzer in annähernd 30 verschiedenen Variationen (Rüstsätzen), zum Beispiel als Standard-Transportpanzer, Sanitätsfahrzeug, Funkführungsfahrzeug und nicht zuletzt als ABC-Spürpanzer ("ABC-Spürfuchs"). Insbesondere letzterer erwies sich als wahrer Exportschlager.
Insgesamt wurden seit Produktionsbeginn mehr als 1.200 Fahrzeuge gefertigt, die weltweit im Einsatz sind. Der Umstand, dass der Fuchs in einer derartigen Bandbreite eingesetzt wird, führte dazu, "dass nicht nur das Grundfahrzeug modifiziert wurde, sondern ebenfalls die Rüstsätze auf den Stand der Technik gebracht wurden", ergänzt Defence-Experte Nehlsen.
Wolfgang Henrich vom Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) lobte ebenfalls den beachtlichen Rundum-Schutz des Fahrzeugs und zeigte sich zudem sehr zufrieden darüber, dass schon das Grundfahrzeug auch in den einschlägigen Fachmedien durch "beste Kritiken" besticht: "Der Fuchs setzt Maßstäbe und dient als Blaupause für eine ganze Fahrzeugklasse", so Henrich, der auch die kurzfristige Realisierungszeit lobte. "Rheinmetall Defence war mit Herzblut dabei", so der BWB-Fachmann.
"Ein anspruchsvolles Projekt wie dieses ist nicht mit Stückzahlen gleichzusetzen", betonte auch Oberstleutnant Johann Kappl vom Logistikzentrum des Heeres in Bad Neuenahr. Er unterstrich damit die hohe Qualität der umgesetzten Arbeiten am Fuchs mit IED-Schutz. Der Diplom-Ingenieur dankte der Fertigung und unterstrich, dass "stetig Druck auf dem Kessel gehalten wurde, um das couragierte Zeitfenster einzuhalten".
Dieses Zeitfenster war nicht zuletzt wegen des Bedarfs der Bundeswehr gesetzt worden, die in ihren Auslandseinsätzen auf Fahrzeuge wie den Fuchs mit IED-Schutz zunehmend angewiesen ist, um die Sicherheit der Soldaten im Einsatz gewähren zu können. Die Bundeswehr erhält mit den schutz-spezifisch deutlich verbesserten Fuchs-Transportpanzern jetzt ein Fahrzeug, das mit Hinblick auf die derzeitigen Auslandseinsätze den Anforderungen voll und ganz gerecht wird.
Oberstleutnant Kappl formulierte diesen Sachverhalt einmal mehr treffend: "Bisher ist der Fuchs im Einsatz besonders durch Zuverlässigkeit aufgefallen, ab heute besticht er durch Überlegenheit." Diese Überlegenheit wird von nun an ständiger "Wegbegleiter" beim Einsatz des hochmodernen Fahrzeugsystems sein.
Quelle: www.rheinmetall.de
#591
Die Nato geht in Südafghanistan in die Offensive
F.A.Z. BERLIN, 18. Juni. Mit einer Offensive gehen afghanische und Nato-Truppen seit Mittwoch im Süden des Landes gegen die wiedererstarkten Taliban-Rebellen vor. Afghanische und kanadische Soldaten seien in die Region Arghandab eingerückt, sagte ein Nato-Sprecher. Nach Agenturmeldungen sind bislang zwei afghanische Soldaten und 16 Taliban getötet worden. Das britische Verteidigungsministerium meldete den Tod von vier Soldaten, die während einer Patrouille in der Nachbarprovinz Helmand mit einem Sprengsatz angegriffen wurden. Rund um Kandahar waren in den vergangenen Wochen nach afghanischen Angaben bis zu 400 Taliban-Kämpfer in die Dörfer eingesickert. Die Kämpfer hätten Brücken zerstört und Minen gelegt. In der Provinz Kandahar seien wegen der Kämpfe Tausende auf der Flucht, melden Agenturen unter Berufung auf örtliche Behörden. Die Bundesregierung teilte in Berlin mit, sie stelle dieses Jahr 70 Millionen Euro für den Wiederaufbau und ebenso viel für den Aufbau der Polizei zur Verfügung. Im Bundestag wächst der Unmut gegen Verteidigungsminister Jung (CDU) und Generalinspekteur Schneiderhan, weil immer mehr Spekulationen über eine Erhöhung des Truppenkontingents kursieren, das Ministerium sich aber weiter bedeckt hält. (Siehe Seite 5.)
Quelle: F.A.Z., 19.06.2008, Nr. 141 / Seite 1
Streit über Afghanistan-Mandat
Kritik an Jung / "Ministerium soll Spekulationen beenden"
löw. BERLIN, 18. Juni. Im Bundestag nimmt in der Opposition wie auch in der Koalition der Unmut zu, weil immer neue Spekulationen über eine Vermehrung der in Afghanistan eingesetzten Bundeswehrsoldaten kursieren, das Verteidigungsministerium sich aber weiterhin bedeckt hält. Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Siebert (CDU), sagte am Mittwoch dieser Zeitung: "Wir müssen wissen, wie viele Soldaten für welche Aufgaben im nächsten Mandatsjahr notwendig sind und wie viele Soldaten für besondere Situationen als Reserve vorgehalten werden müssen. Deswegen halte ich gar nichts von den öffentlich geführten Zahlenspielereien." Allerdings habe die militärische Führung bisher noch keinen Bedarf angemeldet. "Noch vor Beginn der parlamentarischen Sommerpause sollte also Klarheit herrschen. Die Öffentlichkeit erwartet mit Recht eine eindeutige Antwort", sagte Siebert.
Er bezieht sich damit auf verschiedene Berichte, in denen von einer Erhöhung der derzeitigen Obergrenze von 3500 Soldaten auf 4500, 4800 oder gar 6000 die Rede gewesen war. Auch der CSU-Außenpolitiker zu Guttenberg hatte eine baldige Aussage von Generalinspekteur Schneiderhan gefordert - und zwar deutlich vor der parlamentarischen Sommerpause, die Ende Juni beginnt. Sonst drohe das Thema zum Debattengegenstand im Sommerloch zu werden. Deutlicher noch fordert die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP, Homburger, die Regierung auf, ihre "Vogel-Strauß-Politik" sofort zu beenden. "Sie diskutiert seit Wochen über die Erhöhung der Mandatsobergrenze, bleibt die Antwort allerdings schuldig und redet sich die bestehenden Ausrüstungsmängel schön", rügt sie. Verteidigungsminister Jung (CDU) hatte angekündigt, dass er seinen Bedarf nach Eingang eines "militärischen Ratschlags" durch Schneiderhan vor der Sommerpause anmelden werde. Das wird so gedeutet, dass er dies erst im letzten Moment, Ende nächster Woche, tun wolle.
Quelle: F.A.Z., 19.06.2008, Nr. 141 / Seite 5
#593
"Eine Lebenslüge"
Politikwissenschaftler Herz fordert von der Regierung Erklärung zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan
Der Politikwissenschaftler Dietmar Herz wirft der deutschen Politik vor, den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan nie richtig erklärt zu haben. "Man sprach davon, dass die Bundeswehr nur entwicklungspolitische Aufgaben wahrnimmt. Das ist eine Lebenslüge. Der Einsatz in Afghanistan ist ganz klar ein militärischer Einsatz", betonte Herz.
Es habe keinen Sinn, die Diskussion um Afghanistan zu vermeiden, so Herz weiter. Nach Einschätzung des Experten leiste die Bundeswehr mit ihrem zivil-militärischen Konzept eine erfolgreiche Arbeit im Norden des Landes. Allerdings verschlechtere sich die Sicherheitslage im gesamten Land ständig und das habe Rückwirkungen: "Wenn das gesamte Engagement des Westens scheitert, sind die Erfolge Deutschlands im Norden nur Makulatur."
Das Konzept der Bundeswehr im Norden sei wegweisend, weil es eine enge Verbindung von Sicherheit und gleichzeitigem Aufbau ziviler Strukturen ermögliche. Vordringlicher sei es jedoch, im Süden und Osten Afghanistans die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. "Die Afghanen sind vom Westen enttäuscht, weil sie sehen, dass die versprochene Sicherheit nicht eintritt. So lange das nicht gewährleistet ist, ist die Situation der NATO sehr prekär."
Nach Einschätzungen des Sicherheitsexperten werde der Druck auf Deutschland, die derzeitige Truppenstärke zu vergrößern, in Zukunft noch erhöht: "Das jetzige Kontingent der Bundeswehr reicht nicht aus, um die Vielzahl der Aufgaben zu bewältigen. Die nächste US-Administration wird von Deutschland mehr Engagement verlangen. Und das bedeutet: Mehr Soldaten."
Quelle: Deutschandradio Kultur 21.06.2008
#594
#595
der Sell off liegt auch hier in der Luft.
Rüstungsaktien können auch noch fallen
wer sagt dass Rheinmetall sich nicht wieder in den völlig intakten Abwärtstrend einreiht und bei 35 landet ?
#596
#597
BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche und europäische Rüstungsindustrie kann fest mit weiteren Aufträgen des Bundes planen. Der Haushaltsausschuss des Bundestages gab am Mittwoch Rüstungsprojekte im Volumen von rund 493 Millionen Euro frei, wie die Deutsche Presse-Agentur dpa am Mittwoch aus Teilnehmerkreisen in Berlin erfuhr. Auftragnehmer sind neben dem europäischen EADS-Konzern auch die deutschen Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und Rheinmetall .
Angeschafft werden weitere gepanzerte Fahrzeuge vom Typ Dingo für rund 76 Millionen Euro. Diese Fahrzeuge von KMW kommen vor allem in Afghanistan zum Einsatz. Gebilligt wurde auch der Kauf von Flugplatz- Radaranlagen des EADS-Konzerns im Umfang von 250 Millionen Euro. Ferner kann mit EADS ein Vertrag zur Entwicklung und Beschaffung des 'Gefechtsstand Führungssystem Luftstreitkräfte (GIADS III)' im Volumen von 75 Millionen Euro abgeschlossen werden.
Der Ausschuss billigte zudem den Erwerb von 230 leichten und 190 schweren Waffenstationen für geschützte Führungs- und Funktionsfahrzeuge für 92 Millionen Euro. Abgesetzt von der Tagesordnung wurde den Angaben zufolge die Entscheidung zur Beschaffung geschützter Aufklärungsfahrzeuge vom Typ EAGLE IV./sl/DP/ck
(25.06.2008 19:04:40)
#598
Datum 07.07.2008 - Uhrzeit 09:54 (© BörseGo AG 2007, Autor: Paulus Alexander, Technischer Analyst, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
WKN: 703000 | ISIN: DE0007030009 | Intradaykurs:
Rheinmetall - WKN: 703000 - ISIN: DE0007030009
Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 43,70 Euro
Rückblick: Am 05.07.2007 war der ideale Tag, um sich von seinen Beständen in der RHEINMETALL - Aktie zu trennen. Denn an diesem Tag markierte der Wert sein aktuelles Allzeithoch bei 76,89 Euro.
Seit diesem Hoch befindet sich die Aktie in einer Abwärtsbewegung. Im Januar 2008 fiel sie mehrmals auf die Marke bei 42,00 Euro zurück. Anschließend erholte sich der Kurs der Aktie zwar auf 54,31 Euro, drehte aber unterhalb des Abwärtstrends seit Juli 2007 wieder nach unten ab. Zudem hat die Aktie ihren langfristigen Aufwärtstrend seit November 2000 bereits signifikant gebrochen.
Am Donnerstag notierte der Wert bereits intraday unter 48,00 Euro. Zu einem Tagesschlusskurs darunter kam es aber nicht. Seitdem zeigt sich wieder leichtes Kaufinteresse.
Ein erster kleiner Widerstand ist bei 45,25 Euro zu finden. Darüber hinaus liegt bei 49,00 Euro ein weiterer wichtiger Widerstand.
Charttechnischer Ausblick: In den nächsten Tagen kann sich die RHEINMETALL - Aktie bis 45,25 oder sogar bis 48,00 Euro erholen.
Mittelfristig droht aber ein Durchbruch durch die Marke bei 42,00 Euro. Ein solcher Durchbruch würde eine Verkaufswelle mit Zielbereich bei 38,50- 37,50 Euro auslösen.
Kursverlauf vom 02.11.2007 bis 07.07.2008 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)
#599
hier spielt die Musik
#600
#601
dann aber raus
Unterstützung liegt bei 37,50 von der ein Abprall zu erwarten ist.
#602
wenn es schlimm kommt tritt das heute noch ein.
Dann aber rein in Rheinmetall oder einen Call
#603
Merrill Lynch senkt Kursziel von Rheinmetall
Die Analysten von Merrill Lynch stufen die Aktien von Rheinmetall (News/Aktienkurs) weiterhin mit "Buy" ein.
Das Kursziel wurde von 64 Euro auf 50 Euro gesenkt.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Gansneder Thomas, Redakteur)
37,50 sind eingetreten
#604
#605
#606
#607
US-Marine Corps ordert Rheinmetall Munition für 61 Mio US-Dollar
Das United States Marine Corps hat den Düsseldorfer Rheinmetall Konzern mit der Lieferung von Übungsmunition im Wert von rund 61 Mio US-Dollar beauftragt. Ein entsprechender Vertrag wurde vor kurzem mit der Rheinmetall Tochtergesellschaft American Rheinmetall Munition Inc. (ARM), Stafford/VA, USA, geschlossen. Er umfasst rund zwei Millionen Übungsgranaten im Kaliber 40 mm, die die Streitkräfte für ihren Ausbildungs- und Trainingsbetrieb benötigen.
Die Positionierung der ARM als führender Mittelkaliber-Anbieter auf dem wichtigen US-Markt ist Ausdruck der strategischen Zielsetzung Rheinmetalls, das Defence-Geschäft in Nordamerika mit geeigneten Produkten sukzessive auszuweiten. Neben 120 mm Großkalibersystemen aus dem Hause Rheinmetall verfügen die US-Streitkräfte bereits heute beispielsweise über gepanzerte ABC-Aufklärungsfahrzeuge des Typs Spürfuchs.
Innerhalb eines seit 2006 bestehenden Rahmenabkommens mit Rheinmetall, das ein Volumen im dreistelligen Mio-Dollar-Bereich umfasst und auf fünf Jahre angelegt ist, hat das Marine Corps mit dem nun vorliegenden Auftrag erneut eine Vertragsoption ausgelöst. Das seit 2006 beauftragte Gesamtvolumen für Übungsmunition beläuft sich auf rund 133 Mio US-Dollar. Folgeaufträge auch über andere Munitionstypen werden erwartet.
Als zweiter wichtiger US-Kunde hat das US-Energieministerium für die 20.000 Mann umfassenden Sicherheitskräfte, die mit dem Schutz von Kraftwerksanlagen betraut sind, zum wiederholten Mal Übungsmunition geordert. Wie im Vorjahr beläuft sich das Volumen des Auftrags auf rund 2 Mio US-Dollar.
Um den Anforderungen und dem Bedarf des militärischen Kunden jederzeit mit größter Flexibilität entsprechen zu können, erfolgt die Fertigung der Munition in enger Kooperation mit amerikanischen Mittelstandsunternehmen, die als Unterauftragnehmer eingebunden sind. Fertigungsstandorte sind Camden/Arkansas, Portland/Maine und Springfield/Massachusetts.
Die jetzt bestellte patentierte Rheinmetall Munition des Typs MK281 zeichnet sich durch besondere Umweltfreundlichkeit, Non-Toxizität, minimierte Blindgängerquote und insgesamt hohe Wirtschaftlichkeit aus. Aufgrund ihres sprengstofffreien Projektils leistet die hohe Betriebssicherheit der Munition einen wertvollen Beitrag zur Vermeidung von Waldbränden in Trockenregionen, die für Übungsbetrieb genutzt werden.
Quelle: www.rheinmetall.de
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"Streitkräfte im Tiefschlaf"
Bericht des früheren Leiters der EU-Verteidigungsagentur
nbu. BRÜSSEL, 29. Juli. Ein ehemaliger hoher Verantwortlicher für die Verteidigungspolitik der EU hat ein sehr negatives Urteil über die Rüstung in den Mitgliedstaaten gefällt. "Trägheit und Widerstand im Verteidigungssektor" verhinderten, dass die EU ihren Anspruch erfüllen könne, einen wirklichen Beitrag zur weltweiten Sicherheit zu leisten, schreibt Nick Witney in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des "European Council on Foreign Relations". Der Brite war bis vergangenes Jahr Leiter der Europäischen Verteidigungsagentur, die geschaffen wurde, um die militärischen Fähigkeiten in der EU zu stärken. Jetzt kommt er zu dem Schluss, dass sich Europas Streitkräfte in einem "Tiefschlaf" befänden, weil sie unter einem "chronischen" Ausrüstungsmangel litten.
Witney war der erste sogenannte "Chief Executive" der 2004 gegründeten Agentur, weshalb sein Papier als Erfahrungsbericht über die Möglichkeiten der Einflussnahme der Behörde auf die nationale Verteidigungspolitik in Europa gelesen werden kann. Er bemängelt vor allem die schleppende Modernisierung der hiesigen Streitkräfte. "Fast zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Krieges sind die meisten europäischen Armeen immer noch auf den Großkrieg an der innerdeutschen Grenze ausgerichtet und nicht darauf, den Frieden in Tschad zu wahren oder Sicherheit und Entwicklung in Afghanistan zu unterstützen." Europa halte fast zwei Millionen Männer und Frauen unter Waffen, was eine halbe Million mehr sei als bei der Weltmacht Amerika. Aber siebzig Prozent der europäischen Landstreitkräfte seien gar nicht in der Lage, außerhalb ihres nationalen Territoriums zu operieren. Heute seien gerade einmal 6000 Soldaten in EU-Militärmissionen im Einsatz, was nur 0,3 Prozent der europäischen Gesamtstärke entspreche. Das bedeute, dass ein Großteil der 200 Milliarden Euro, die die EU-Mitgliedstaaten jedes Jahr für die Verteidigung ausgäben, "schlicht verschwendet" werde.
Witney weist darauf hin, dass die bisherigen Militäroperationen der EU oft von Planlosigkeit und Improvisationskunst geprägt waren. Ein Einsatz in Aceh wurde anfangs mit Kreditkarten des entsandten Personals und aus der Unterhaltungszulage des britischen Botschafters in Indonesien finanziert. Der Außenbeauftragte Solana müsse oft Verteidigungsminister persönlich anrufen, damit der EU auch nur ein einziges Transportflugzeug oder ein Feldarzt zur Verfügung gestellt werde. Zu einer "massiven Verschwendung von Ressourcen und Preistreiberei" hätten auch Dopplungen in der europäischen Rüstungsindustrie geführt. In der EU existierten allein zwanzig Programme für gepanzerte Fahrzeuge.
Um Abhilfe zu schaffen, plädiert Witney dafür, in der EU-Verteidigungspolitik eine "Pioniergruppe" von kooperationswilligen Staaten zu schaffen. Diese könnten sich dann im Rahmen der Verteidigungsagentur zusammentun, um Fortschritte in einzelnen Rüstungsbereichen zu machen. Er plädiert dafür, gegenwärtig sieben Mitgliedstaaten, nämlich Österreich, Bulgarien, Zypern, Griechenland, Irland, Luxemburg und Malta, von dieser Zusammenarbeit auszuschließen, weil sie zu wenig für die Rüstung ausgäben und zu wenig Soldaten im Einsatz hätten.
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. Juli 2008, Nr. 176, Seite 5
#611
Langweilige Rheinmetall
Von Werner Sturbeck
Der Rheinmetall-Konzern hat die erste Halbzeit 2008 besser abgeschlossen, als es der Kurssturz seiner Aktie im Juli auf den tiefsten Stand seit dem Jahr 2004 suggerierte. Zudem hat das heute auf Wehrtechnik und Automobilzulieferung konzentrierte Düsseldorfer Unternehmen in diesen vier Jahren erhebliche Fortschritte vorzuweisen. Vom Konglomerat der neunziger Jahre, dessen Produktion vom Bürostuhl bis zur Verpackungsmaschine reichte, ist nichts mehr zu erkennen. Der 2004 vollzogene Ausstieg aus den letzten Randgeschäften ist der Ertragsqualität zugutegekommen. Wenn die angestrebten mindestens 280 Millionen Euro Ergebnis vor Steuern und Zinsen erreicht werden - wonach es bisher aussieht -, hätte Rheinmetall diese Ertragskennziffer seit der Bereinigung um gut ein Drittel verbessert. Aber irgendwie fehlt dem Unternehmen der Pep: Mal kommt das Autogeschäft gut voran, während die Heerestechnik auf der Stelle tritt. Im Augenblick hingegen ist der Absatz an die Autobauer in Nordamerika schwach. Da kommt es Rheinmetall zupass, dass rund um die Welt die Verteidigungsausgaben steigen. Mit dieser Politik der kleinen Fortschritte schreibt man aber keine spannende Börsengeschichte.
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. August 2008, Nr. 188 / Seite 18
#612
Georgien: Auseinandersetzungen entlarven westliches Wunschdenken
Der Weblog "Kings of War" stammt aus dem Umfeld des "Department of War Studies" am Londoner Kings College. Der Begriff der "War Studies" mag für deutsche Ohren ungewohnt klingen, wo es offiziell nur "Friedensforschung" gibt und ideologiefreie sicherheitspolitische Diskussion an Universitäten ein Nischendasein fristet.
In einem aktuellen Beitrag zu den Kämpfen in Georgien greift der Weblog einige interessante Punkte auf. Das russische Vorgehen entlarve westliches Wunschdenken als Illusion:
- "Soft Power" sei von nachgeordneter Bedeutung. Die "moralische Überlegenheit" Georgiens sei bedeutungslos für das Handeln des Westens, der letzlich gegenüber Russland seinen "harten" Energieinteressen folge.
- Völkerrecht und VN würden ebenfalls überschätzt. Die russische Regierung habe nicht einmal versucht, ihr Vorgehen entsprechend zu legitimieren.
- Unproportionale Gewaltanwendung sei ein geeignetes Mittel zur Verwirklichung staatlicher Interessen. Dies sei die Lehre, welche man aus russischer Perspektive aus dem Ausgang der Auseinandersetzungen ziehen müsse.
In deutscher Sprache hat man eine so konsequente Kritik sicherheitspolitischen Wunschdenkens noch nicht gelesen:
"Under the right settings, war works. This is worth remembering. Some in the West who essentially believe that the end of history has arrived like to play down the utility of military force in the postmodern world. To be intellectually highbrow in military-strategic circles, it is wise to talk up soft power, legitimacy and even international law, and insist that the military instrument be miniaturised to conform. And to be fair, this may be the world that some West Europeans and liberal Americans want to live in. But if other powerful states do not buy into this utopian mindset, then it is not the world the West lives in. It is a dreamworld that has yet to seduce other states. ... One would have thought that if this crisis shows anything, it reminds us yet again that the writ of international law and proceduralism has definite limits. Russia knows it, and the people of Darfur, Burma, Zimbabwe and Rwanda could be forgiven for agreeing."
Je eher man von unrealistischem Wunschdenken auch in Deutschland Abstand nimmt, desto besser werden Deutschland und seine Verbündeten auf die sicherheitspolitische Realität der kommenden Jahre und Jahrzehnte vorbereitet sein.
Quelle: http://weblog-sicherheitspolitik.net/
#613
Aus gegebenem Anlaß.
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Rheinmetall Chempro und ADS offerieren Fahrzeugschutz der Weltklasse
Überleben der Soldaten hat Priorität
Das Überleben der eigenen Soldaten im Konfliktfall hat in allen modernen westlichen Streitkräften oberste Priorität. Die Umsetzung dieses Ziels bedeutet eine schwierige Aufgabe – denn Einsatzszenarien und Bedrohungen unterliegen stetiger Veränderung, und nur durch beständige Innovation kann das Maximum an Sicherheit für die Mitglieder der Streitkräfte erreicht werden. In den hochtechnisierten Armeen von heute spielt in diesem Zusammenhang besonders der Schutz von Fahrzeugen eine Schlüsselrolle. Immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, bedeutet im Ernstfall das Leben der Insassen zu retten. Die Rheinmetall Chempro GmbH in Bonn für passive und die ADS GmbH aus Lohmar für aktive Schutzsysteme gehören zu den führenden Anbietern auf dem Markt. Seit dem Jahr 2007 ist die Rheinmetall AG an beiden Gesellschaften beteiligt.
"Durch unsere Gesellschaft hat der Düsseldorfer Konzern eine strategische Lücke geschlossen", erläutert Peter Haalck, Geschäftsführer der Rheinmetall Chempro GmbH, die Bedeutung der Übernahme des Mehrheitsanteils von 51 Prozent am Bonner Spezialisten für passive Schutzsysteme durch die Rheinmetall AG Anfang 2007. Harald Weißmüller, seines Zeichens technischer Leiter, ergänzt: "Wir verstehen uns als Systemhaus für den Bereich 'passiver Schutz' – und zwar für den gesamten Konzern."
"Unsere Stärke ist in erster Linie das große Know-how in der Kombination der verschiedenen Materialien. Was uns gegenüber unseren Mitbewerbern besonders auszeichnet, ist die Fähigkeit, in Zusammenarbeit mit der Firma IBD Diesenroth sehr kurzfristig Anpassungen nach Kundenwünschen durchzuführen", betont Haalck die Vorteile im Vergleich mit der Konkurrenz. "So können wir bei Bedarf beispielsweise Minenschutzausrüstungen innerhalb weniger Wochen implementieren", ergänzt Rainer Topf, Vertriebskoordinator Passive Schutzsysteme bei der Rheinmetall Chempro GmbH.
Die erfolgreiche Arbeit hat viele Gründe – einer ist sicher die problemlose Kooperation zwischen den fachlich "alteingesessenen" Chempro-Mitarbeitern und ihren "neuen" Rheinmetall-Fachkollegen, wie Weißmüller und Topf unisono versichern: "Verständlicherweise gab es am Anfang gewisse Ängste. Aber die haben wir schnell ausgeräumt. Unsere Mitarbeiter fühlen sich bei Rheinmetall Defence gut aufgehoben." "Sie haben die Veränderungen toll begleitet", lobt auch Firmenchef Haalck. Vertrauen in die Mitarbeiter ist ein wichtiger Faktor – denn Geheimhaltung wird großgeschrieben beim Bonner Schutzspezialisten.
140 Mitarbeiter sind zurzeit am Rheinmetall-Chempro-Standort Bonn beschäftigt; der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt dabei auf der Produktion und der Implementierung der Systeme. "Es handelt sich um eine hoch spezialisierte Fertigung, bei der Fingerspitzengefühl und Erfahrung gefragt sind", beschreibt Topf die Herstellung der ausgefeilten Schutzlösungen. Vieles findet dabei in aufwendiger Handarbeit statt – ein Garant für die hervorragende Fertigungsqualität der Produkte des Unternehmens.
Entwicklung und Anpassung der Systeme erfolgen durch das unabhängige Ingenieurbüro IBD Deisenroth aus Lohmar, das über die Familie Deisenroth die verbleibenden 49 Prozent an der Gesellschaft hält. Die Familie Deisenroth ist auch Mehrheitsgesellschafter an der ADS Gesellschaft für aktive Schutzsysteme mbH, an der die Rheinmetall AG aktuell eine 25-prozentige Beteiligung hält. Die ADS GmbH mit ihren 64 Mitarbeitern ergänzt dabei die Kompetenz der Rheinmetall Chempro GmbH auf dem Gebiet passiven Schutzes durch Know-how im Sektor aktiver Schutzausrüstungen.
"Die Produktpaletten von Rheinmetall Chempro und ADS bauen auf einem vierstufigen System auf", erklärt Topf. "Der beste Schutz für ein Fahrzeug ist immer, vom Gegner nicht gesehen zu werden. Im Falle der Entdeckung sollte man nach Möglichkeit nicht getroffen werden. Wenn auch ein Treffer unvermeidbar ist, muss weitestgehend gewährleistet werden, dass die Schutz-
maßnahmen dazu führen, dass das Fahrzeug nicht außer Gefecht gesetzt, sprich die Panzerung nicht durchschlagen wird. Und schließlich muss bei einem Durchdringen dieser zumindest die Besatzung überleben." Rheinmetall Chempro und ADS bieten auf all diesen Stufen eine Vielzahl innovativer und hoch effektiver Systeme an.
Die Vielzahl von Aufklärungsmaßnahmen auf den heutigen Gefechtsfeldern (z.B. Radar, Nachtsichtgeräte und Wärmeerkennung) macht die effektive Tarnung von Fahrzeugen zu einem hochkomplexen Unterfangen. Durch Dämmmaßnahmen können beispielsweise die thermische Abstrahlung und die Geräuschentwicklung reduziert werden; Formgebung erschwert Radarerkennung, und besondere Lackbeschichtungen behindern die Sichtbarkeit – um nur einige der möglichen Methoden zu nennen.
Auf der nächsten Ebene ist so genannter aktiver Schutz angesiedelt. Darunter versteht man Verfahren, ein sich näherndes Geschoss vor dem Einschlag ins eigene Fahrzeug entweder zu zerstören ("Hard Kill") oder durch Gegenmaßnahmen zu neutralisieren ("Soft Kill"), zum Beispiel durch elektronische Störung feindlicher Zielsysteme. Das neue AMAP-ADS (Active Defence System) stellt dabei ein revolutionäres Hard-Kill-Schutzsystem dar, das gegenüber bisherigen Abfangvorrichtungen mehrere entscheidende Vorteile besitzt, zum Beispiel eine extrem schnelle Reaktionszeit und ein vollkommen neues Verfahren zur Abwehr feindlicher Projektile.
Die Kernkompetenz der Rheinmetall Chempro GmbH – der passive Schutz – kommt schließlich zum Tragen, wenn das zu schützende Objekt getroffen wird. "Wie gut der aktive Schutz auch sein mag – nur in Kombination mit passiven Systemen ist das Optimum an Fahrzeugsicherheit zu gewährleisten", führt Topf die Notwendigkeit dieser Systeme aus.
Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Jede aktive Schutzmaßnahme kann nur eine begrenzte Anzahl von eintreffenden Gefahren erkennen und Treffer verhindern. Moderne Schnellfeuerwaffen, zum Beispiel Maschinengewehre, können jedoch innerhalb von Sekunden eine Vielzahl von Projektilen abfeuern – jedes aktive System wäre damit überlastet. Daher gilt die Regel: Es muss zumindest der Schutz vor klein- und mittelkalibrigen automatischen Geschossen sowie Minen, durch passive Systeme, im Wesentlichen also Panzerung, gewährleistet werden.
AMAP-B (Ballistischer Schutz) und AMAP-M (Mine) sind speziell auf Bedrohungen durch ballistische Geschosse zugeschnittene Produkte – so beispielsweise KE- (Kinetische Energie) bzw. Hohlladungsgeschosse oder Minen. Rainer Topf: "Unsere Stärke liegt in der optimalen Kombination von Metall, Keramik und Verbundstoffen." Dabei werden die Materialien in verschiedener Zusammensetzung und Formgebung verarbeitet – je nach Zweck ihrer Verwendung. "Ballistische Kampfmittel wirken punktuell, Minen dagegen auf eine Fläche. Wir passen unsere Produkte daher genau auf diese unterschiedlichen Wirkweisen an, um ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten, das Gewicht aber so gering wie möglich zu halten – ein wichtiger Faktor", skizziert der 41-Jährige.
Denn Schutz ist immer ein Kompromiss: Mehr Material bedeutet zwar mehr Sicherheit, aber auch einen Verlust an Mobilität durch höheres Gewicht. Ein historisches Extrembeispiel ist der im 2. Weltkrieg eingesetzte deutsche Kampfwagen "Maus", ein Monstrum von neun Metern Länge und 189 Tonnen Gewicht, mit bis zu 250 Millimeter starker Panzerung – für damalige Waffen praktisch unzerstörbar. Doch eine Maximalgeschwindigkeit von 20 Kilometern in der Stunde, schlechte Geländegängigkeit und ein Benzinverbrauch von 2525 Litern auf 100 Kilometer machten den Panzer "taktisch sinnlos", wie General Fridolin von Senger und Etterlin nach dem Krieg nüchtern urteilte.
Dass Systeme von Rheinmetall Chempro trotz niedrigen Gewichtes hervorragenden Schutz bieten, wurde am 3. Juni 2005 in Afghanistan eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ein Allschutz-Transportfahrzeug der Bundeswehr fuhr in der Nähe von Kabul auf eine Panzermine mit einer sechs Kilogramm Sprengladung. Das rechte Vorderrad wurde dabei weggerissen und der Fahrzeug-Rahmen verzogen, fast die gesamte Wagenfront zerstört. Die Wucht der Explosion schleuderte das Allzwecktransportfahrzeug zwei Meter zur Seite und riss einen Krater mit zwei Metern Durchmesser und einem halben Meter Tiefe in die Erde. Dennoch überstanden alle Insassen den Zwischenfall nahezu unbeschadet. Der unter dem Fahrzeug befindliche AMAP-M-Minenschutz hatte die Sicherheitszelle hoch effektiv geschützt; sie blieb vollkommen unbeschädigt.
Doch Schutz vor Minen und ballistischen Geschossen reicht nicht aus. Erfahrungen im Irak zeigen: Die größte Bedrohung für militärische Fahrzeuge geht von den so genannten "Improvised Explosive Devices" (IED) aus. Darunter versteht man eine Vielzahl unterschiedlicher, nicht industriell hergestellter Sprengsätze, die meist an viel befahrenen Straßen versteckt werden, oftmals in geparkten Autos oder als harmloser Alltagsgegenstand getarnt.
Nähert sich ein Zielfahrzeug dieser Stelle, wird die Sprengfalle ausgelöst, meistens aus einem nahe gelegenen Versteck durch Fernzündung. Bis zu 200 Kilogramm Sprengstoff kommen dabei zur Anwendung – und machen IED zu einer äußerst gefährlichen Waffe, wie eine traurige Statistik beweist: Mehr als 40 Prozent der über 4000 gefallenen US-Soldaten im Zweistromland sind diesen selbstgebauten Bomben bis heute zum Opfer gefallen. Mit dem AMAP-I hat Rheinmetall Chempro auch für diese Bedrohung ein maßgeschneidertes Produkt im Portfolio. Dies kombiniert Merkmale von AMAP-M und AMAP-B, um ein Maximum an Sicherheit gegenüber IED zu schaffen.
Letzte Verteidigungslinie, um das Überleben einer Fahrzeugbesatzung zu ermöglichen, ist schließlich das AMAP-L-System (Liner). Dieses wird im Innenraum des Fahrzeugs implementiert und besteht im Wesentlichen aus Faserverbundstoffen. Ziel ist es, bei einem durchschlagenden Treffer der Panzerung die Auswirkungen auf die Insassen so gering wie möglich zu halten. Das Eindringen von Geschossresten und Splittern wird dadurch verhindert, Druckwelle und mögliche Feuer werden zumindest gemindert. Auch die Gefahr durch die Sekundärwirkung von Treffern, zum Beispiel die Explosion von im Fahrzeug gelagerter Munition, wird erheblich reduziert.
Weitere innovative Schutzlösungen der Bonner Systemexperten umfassen unter anderem Konzepte zur Umgestaltung des Fahrzeuginnenraums, etwa durch den Einbau von "schwingend" befestigten Sitzen für die Besatzung, um starke Erschütterungen besser zu überstehen. Hinzu kommen zum Beispiel transparente beschussfeste Keramikmaterialien (AMAP-T), die beispielsweise als Scheiben für gepanzerte Fahrzeuge verwendet werden können, oder geschützte Wechselkabinen für leichte Pionierfahrzeuge.
Von der Qualität der AMAP-Produktfamilie haben sich Armeen in aller Welt überzeugen lassen. Und selbst auf dem für ausländische Firmen schwer zugänglichen US-amerikanischen Markt konnte Rheinmetall Chempro punkten. Die Reaktionen auf die Auftragsvergabe für die neue Generation von Tankflugzeugen der US Air Force an den EADS-Konzern (Airbus) zeigt, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika – getreu dem Slogan "Buy American!" – erhebliche Widerstände zu überwinden sind, um sich gegenüber der starken heimischen Konkurrenz durchzusetzen. Doch die qualitative Überlegenheit der Produkte des Bonner Systemspezialisten ist ein unschlagbares Argument und hat die Verantwortlichen beim amerikanischen Rüstungskonzern GDLS bewogen, die leichten Panzerfahrzeuge vom Typ Stryker mit entsprechenden Schutzsystemen auszurüsten.
2007 setzte die Chempro GmbH weit über 70 Millionen Euro um und markierte damit das bisher erfolgreichste Geschäftsjahr seit Bestehen der Gesellschaft; nur unter kurzfristiger Zuhilfenahme von Leih- und Zeitarbeitskräften konnte der Kundenbedarf überhaupt gedeckt werden. "Das Auslastungsniveau 2007 wird im laufenden Jahr absehbar zwar nicht erreicht werden, bewegt sich aber auch 2008 auf stabiler wirtschaftlicher Grundlage", schätzt Geschäftsführer Haalck die Situation im derzeitigen Marktumfeld ein.
Stärkere Waffen werden auch in der Zukunft immer wieder neue und hocheffektive Schutz-
maßnahmen erforderlich machen, denn die Sicherheit der Soldaten bleibt oberstes Ziel bei riskanten Einsätzen. Doch was immer an neuen Angriffsmitteln auch entwickelt werden wird – die Rheinmetall Chempro GmbH und die ADS Gesellschaft für aktive Schutzsysteme mbH sind – ganz wortgetreu – für alle Fälle gerüstet.
Quelle: www.rheinmetall.de
#614
#615
Der Schröder-Putin-Pakt
von euckenserbe
Mit dem Hitler-Stalin-Pakt kaufte der größte Führer aller Zeiten sich schlicht Zeit. Durch das Schrödersche Appeasement konnte auch Putin Konkurrenten entmachten, die Öl- und Gasindustrie unter seine Kontrolle bringen und die Gewalt über das Volksvermögen so organisieren, dass ihm egal sein kann, wer unter ihm Präsident ist. Mit der geologisch irrwitzigen Ostsee-Pipeline gab Schröder Putin die Option, dem Baltikum, Weißrussland, Polen und anderen Öl und Gas abzudrehen, ohne auf Einnahmen aus dem notgedrungen weiter zahlenden Westen zu verzichten. Den Antiamerikanismus Deutschlands und Frankreichs hat Putin gnadenlos genutzt. In Poti und Tiflis steht nun unsere Freiheit auf dem Spiel.
Vermutlich haben wir nur noch die Wahl zwischen heißen und kaltem Krieg. Wobei der Begriff der Kälte eine neue Dimension bekommt, wenn die Russen den Öl- und den Gashahn dem Rest Europas zudrehen. Da werden Sarrazins Pullover-Tipps noch eine ganz neue Bedeutung bekommen.
Die Stärke Russlands ist die Uneinigkeit der westlichen Demokratien. Frankreich und Deutschland wurden Freiheit und Demokratie durch die Befreiung von den Amerikanern geschenkt. Was man nicht selbst wirklich erkämpft hat, scheint weniger wert zu sein.
Das (Wahl-)Verhalten der Bürger der neuen Länder scheint dieser Hypothese zu widersprechen. Aber es nährt den Verdacht, dass sie die Freiheit mit der Fiktion des westdeutschen Werbefernsehens verwechselten, das man versehentlich für bare Münze nehmen konnte. Statt Jacobs Krönung und dem netten Herrn Kaiser von der Hamburg-Mannheimer bekamen zu viele Hartz IV und einen Sozialplan. Weil der Westen die Arroganz hatte, die Einheit aus der Portokasse zu bezahlen und eine Währungsunion zu organisieren, mit der Helmut Kohl Stimmen kaufte. SIe erwies sich als Genickschuss für den kleinen Rest der werthaltigen ostdeutschen Ökonomie.
Auch das Verhältnis zu den Amerikanern ist in den beiden großen Ländern am Rhein ambivalent. Während wir von Pop-Musik über Apple bis hin zur Jeans Symbole der amerikanischen Alltagskultur vereinnahmt haben, leisten wir uns spätestens seit dem Vietnam-Krieg, den übrigens John F. Kennedy vom Zaun gebrochen hat, einen gesunden populistisch-latenten Antiamerikanismus. Vor Bush hatte schon Reagan darunter zu leiden, dem wir in letzter Konsequenz die deutsche Einheit verdanken.
Die latente Amerika-Phobie hat Gerhard Schröder 2002 geschickt bedient, um sich noch mal ins Kanzleramt zu retten. Der Schulterschluss mit Chirac und Putin hat dem Russen signalisiert, dass e r mit allem durchkommt. Merkels Weigerung, den NATO-Beitritt der Ukraine und Georgiens im Frühjahr unumkehrbar zu erklären, war nicht mehr als das Startsignal für die russische Invasion in Georgien.
Nur der Schulterschluss mit Amerika und die Reinkarnation der Philosophie der Abschreckung wird die Freiheit bewahren. Wer als erster schießt, kommt als zweiter um. Mut ist gefragt, um das Baltikum, selbst das diktatorische Weißrussland und alle anderen Anrainerstaaten Russlands zu schützen, wie Deutschland einst vom Würgegriff Stalins befreit wurde.
Russland Großmannssucht gründet sich aus dem verletzten Stolz der untergegangenen Sowjetunion, ihres Zeichens Rechtsnachfolger eines imperialistischen Zarenreiches. Mit gutem Zureden werden Putin und Medwedew sich nicht davon überzeugen lassen, die Freiheit ihrer ehemaligen Kolonien zu akzeptieren und die gelenkte Demokratie durch den Rechtsstaat zu ersetzen. Dafür braucht es Zwang und nicht nur “diplomatischen Druck von außen”.
Frankreich und Deutschland haben Europa in eine Sackgasse manövriert. Schröders Kumpanei hat uns faktisch ausgeliefert. Weil das „neue Europa” auch in Afghanistan und im Irak für die selbst gerade erkämpfte Freiheit einstand, haben wir das Glück, dass auch eine neue amerikanische Administration aus seiner Verpflichtung, die Freiheit im Westen zu verteidigen, nicht entlassen ist.
Verdient haben wir das nicht.
Quelle: Freunde der Offenen Gesellschaft (http://blog.fdog.org/2008/08/27/der-schroder-putin-pakt/#more-4615)
#616
Da wirds wieder ein schönes Wettrüsten geben!!!
#617
wer gibt uns denn die Garantie,
daß bspw. die Türkei -je nachdem, wer in der religiösen Militärdemokratur gerade an der Macht ist-
aus welchem Grund auch immer beleidigt ist und uns den Saft abdreht?
So dumm ist es auch wieder nicht,
sich durch die Ostsee direkt versorgen zu lassen,
unabhängig von den Launen fundamentalistisch-nationalistischer Regierungen in Ankara und Warschau.
#618
29.08.2008
Saakaschwili ruft europäische Staaten zur Unterstützung auf
Georgischer Präsident fordert internationale Friedenstruppe für sein Land
Christoph Heinemann im Gespräch mit Michail Saakaschwili
Georgiens Präsident Michail Saakaschwili hat Russland vorgeworfen, mit seinem Vorgehen im Kaukasus-Konflikt die gesamte Ordnung in Europa zu untergraben. Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs versuche eine große europäische Macht, Teile eines Nachbarlandes zu annektieren, sagte Saakaschwili im Deutschlandfunk. Saakaschwili sprach sich für die Entsendung einer internationalen Friedenstruppe nach Georgien aus.
Christoph Heinemann: Sollte sich die russische Regierung die Unterstützung für ihre Kaukasus-Politik der asiatischen Partner in der Shanghaier Kooperationsorganisation erhofft haben, so ging dieser Schuss nach hinten los. China und die Partner sagten "njet". Damit nicht genug, wird in der Europäischen Union kurz vor dem Sondergipfel am kommenden Montag laut über Sanktionen nachgedacht. Unterdessen geht zwischen Moskau und Tiflis nichts mehr. Die Diplomaten haben die Koffer gepackt. Der Konflikt sei bereits keine Beziehungskrise zwischen zwei Staaten mehr, meint der georgische Präsident Michail Saakaschwili, den wir vor dieser Sendung in Tiflis erreicht haben.
Wie wird die georgische Regierung auf die Anerkennung der Provinzen Südossetien und Abchasien durch Russland reagieren?
Michail Saakaschwili: Dies ist nicht länger eine Angelegenheit der georgischen Regierung. Was Russland getan hat, unterminiert die gesamte Ordnung in Europa, die nach dem Kalten Krieg und dem Zweiten Weltkrieg galt. Erstmals seit Ende des Zweiten Weltkrieges versucht eine der großen europäischen Mächte, durch einseitige Gewaltanwendung Teile des Gebietes eines Nachbarlandes zu annektieren. Das bedeutet eine große Herausforderung für alle. Wir werden nun internationale Anstrengungen mit dem Ziel der Abschreckung unternehmen müssen. Denn wenn die damit durchkommen, werden sie nicht stehen bleiben, sondern sie werden das an anderen Orten in Europa fortsetzen.
Heinemann: Schließen Sie militärische Reaktionen Georgiens aus?
Saakaschwili: Georgien ist nicht in der Lage, einen Krieg gegen ein Volk von 146 Millionen Menschen zu führen, die über Atomwaffen verfügen. Die Armee, die in Georgien einmarschiert ist, bestand aus 80.000 Soldaten und 3000 Panzern. Georgien verfügt etwa über ein Zehntel an Menschen und Material. Wir haben dafür gesorgt, dass bisher jede Art von Aufstand gegen die Russen unterblieben ist. Die Russen wären gegenüber solchen Angriffen sehr verwundbar, und sie sind es nach wie vor. Sie sind über das ganze Land verteilt, sie laufen in kleinen Patrouillen, auch einzeln. Es gab bislang keinen einzigen Angriff auf russische Soldaten, obwohl sie von so gut wie allen hier gehasst werden, weil sie eine Invasions- und Besatzungsmacht sind. Wir wollen ihnen aber keinen Vorwand für Provokationen, Terror und Zerstörung liefern und dafür, die Spur der ethnischen Säuberungen zu verbreitern.
Heinemann: Gleichwohl haben Sie die georgischen Diplomaten aus Moskau zurückgerufen.
Saakaschwili: Was erwarten Sie denn von uns. Die kommen auf unser Gebiet, säubern ethnisch einen kleinen Teil mitten in Georgien und eröffnen in zwei anderen Landesteilen Botschaften. Erwarten Sie von uns, dass wir deren Vertretung hier in Tiflis geöffnet halten sollen? Was die machen ist jenseits aller internationalen Verhaltensregeln.
Ich habe internationales Recht studiert. Ich hätte nie geglaubt, einmal Zeuge einer Lage zu werden, in der das internationale Recht so lächerlich gemacht wird. Wir haben darüber in alten Lehrbüchern gelesen, aber ich hätte niemals geglaubt, dass die Geschichte in so schrecklicher Art wiederkehrt.
Heinemann: Herr Präsident Saakaschwili, mit Blick auf die Abhängigkeit Europas von russischen Energielieferungen, wie kann auf Russland Druck ausgeübt werden?
Saakaschwili: In diesem wichtigen Punkt verkennen manche ein bisschen die Lage. Ich glaube, Russland ist wesentlich abhängiger von Europa, als Europa von Russland. Russland ist noch immer eine sehr unterentwickelte Gesellschaft. Die Soldaten, die hier herkamen, waren hungrig und völlig mittellos. Sie waren überrascht: Auch wenn Georgien kein besonders reiches Land ist, so sieht es für die doch hier europäisch aus. In gewisser Hinsicht reagierten sie so, wie die sowjetische Armee, als sie im Zweiten Weltkrieg nach West-Europa und Deutschland kam. Diese Soldaten waren damals so beeindruckt, dass Stalin nach ihrer Rückkehr eine neue Welle der Unterdrückung auslösen musste, um sie wieder auf den Boden zurückzuholen.
Das meiste - oder fast das gesamte - russische Geld befindet sich im Westen. Russland ist der Club der hundert Milliardäre. Die schicken ihre Kinder zum Studium ins Ausland. Ihre Frauen bekommen ihre Kinder im Ausland. Sie besuchen die Urlaubsgebiete, laufen im Winter in Deutschland Ski. Ich habe selbst viele gesehen, ich war vor zwei Jahren in Garmisch-Partenkirchen, die Stadt war voller reicher Russen. Sie reisen auch an die Cote d'Azur. Diese Leute hängen psychologisch stark vom Westen ab. Die denken, Europa wird jetzt ein bisschen Lärm machen, und nach einer Weile ist alles wieder vergessen. Das ist die tiefe Überzeugung von Putin und seiner Umgebung. Aber hier muss Europa zeigen, dass es sich nicht fürchtet, dass im Grunde ein europäisches Land angegriffen wurde und dass sich die schlechten Beispiele aus der Vergangenheit nicht wiederholen werden.
Heinemann: Welche konkreten Schritte erwarten Sie von der Europäischen Union?
Saakaschwili: Zweierlei: Wir benötigen eine starke Unterstützung beim Wiederaufbau meines Landes, und damit meine ich jetzt nicht die Verteilung humanitärer Hilfsgüter. Wir benötigen die Zusage, dass Europa und Amerika zu Georgien stehen und dass Investitionen nicht woanders getätigt werden, sondern dass hier mehr investiert wird. Wir benötigen einen neuen Marshall-Plan für Georgien, mit dem die Wirtschaft wieder in Gang kommt. Dann wird diese von selbst laufen. Wir wollen nicht jahrelang versorgt werden.
Das Zweite wäre eine internationale Friedenstruppe, aber nicht, um damit neue Grenzen festzulegen. Sie müssten zunächst vor weiteren russischen Aggressionen in anderen Teilen Georgiens abschrecken. Und dann müssten es die Peacekeeper ermöglichen, dass Hunderttausende Menschen, die aus Abchasien und Südossetien hinausgeworfen wurden, in Sicherheit wieder zurückkehren können. Russland beobachtet die europäischen Reaktionen sehr aufmerksam. Sie rechnen damit, dass Europa sich nach einer Weile beruhigen wird. Sie werden versuchen, das zu manipulieren, Europa zu spalten, damit das Thema bald keines mehr ist. Das sollte aber nicht passieren, es sollte sich vielmehr in die richtige Richtung entwickeln. Und das sollte man anpacken.
Heinemann: Es wurde berichtet, die Menschen in Abchasien und Südossetien wollten nicht länger Georgier sein.
Saakaschwili: Diese Behauptung ist einfach lächerlich. Wer sind die Menschen in Abchasien und Südossetien? 85 Prozent der abchasischen Bevölkerung mussten gehen. Dies ist ein entvölkertes Gebiet. Zwei Drittel von Südossetien wurde bis zur russischen Invasion von der georgischen Zentralregierung kontrolliert. Dort lebten Osseten, Georgier und andere ethnische Gruppen. Und die wurden hinausgeworfen und werden es auch jetzt noch, weil sie zu Georgien gehören möchten. Jeder, der diese Frage stellt, ist naiv und weiß nicht, wie dort die Lage ist. Nachdem Stalin alle Finnen aus Karelien und alle Deutschen aus Kaliningrad, aus Königsberg, ausgewiesen hatte, konnte er sagen, hier in Deutschland möchte niemand mehr leben. Natürlich nicht, weil alle weg waren, die Finnen ebenso. Dasselbe versuchen sie jetzt. Nur wir leben heute nicht im Jahr 1939 oder 1945, sondern 2008.
Heinemann: Herr Präsident, was ist genau am 7. August geschehen? Die russische Seite wirft Georgien vor, Truppen nach Südossetien entsandt zu haben ...
Saakaschwili: Erstens: Es gab immer georgische Truppen in Südossetien, wir kontrollierten immer zwei Drittel des Gebietes. Das ist also vollkommener Blödsinn. Außerdem: Es begann nicht am 7. August, sondern vor vielen Jahren. Das erste Dekret in Putins Amtszeit sah vor, dass russische Pässe an die Menschen in den russisch kontrollierten Gebieten Südossetiens und Abchasiens ausgegeben wurden. Im vergangenen Jahr haben die Russen die militärische Infrastruktur ausgebaut. Russische Generale saßen in Zchinwali und behaupteten, sie bildeten die Regierung. Am 7. August fuhren massenhaft russische Panzer durch den Roki-Tunnel. Nicht zum ersten Mal, das gab es schon Tage und Monate vorher. Die Georgier waren dort, um die Menschen, die unter georgischer Jurisdiktion lebten, zu schützen. Die Russen behaupten, die Georgier hätten 2000 Menschen getötet. Menschenrechtsorganisationen sprechen von 47 Menschen. Wir sind für ein internationales Komitee, das untersucht, wie dieser Konflikt ausgebrochen ist. Ich habe seit der ersten Minute Zugang zum Konfliktgebiet für die Europäische Union und für Nicht-Regierungsorganisationen gefordert. Wir haben die Welt monatelang vor einem russischen Angriff gewarnt.
Heinemann: Herr Präsident Saakaschwili, rechnen Sie damit, dass durch den Konflikt Georgiens Aufnahme in die NATO beschleunigt oder verzögert wird?
Saakaschwili: Der NATO-Generalsekretär hat gesagt, es gebe gegenwärtig kein Business as usual. Auch Kanzlerin Merkel hat die Sache klar verstanden. Wir müssen dies nun beschleunigen, und ich erwarte, dass Deutschland das versteht.
Heinemann: Letzte Frage: Wie stellen Sie sich die künftigen Beziehungen zwischen Georgien und Russland vor?
Saakaschwili: Wir hassen niemanden, und gewiss nicht die Russen. Langfristig werden wir mit den Russen keine Probleme haben. Das gegenwärtige Problem besteht darin, dass wir es nicht einfach nur mit Russen zu tun haben, sondern mit ehemaligen Geheimdienstmitarbeitern, die von der gesamten westlichen Welt Revanche verlangen für eine - wie sie glauben - jahrelange Erniedrigung. Diese Leute hassen Demokratie und Freiheit - alles was frei und demokratisch ist. Georgien wurde ausgewählt, weil es verwundbar ist und nicht unter dem Schirm der NATO steht.
Quelle: Deutschlandfunk (http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/838861/)
#619
Sagen, was es ist. Wider das semantische Appeasement-Geschwurbel à la Franz Josef Jung.
Ausnahmsweise von einem Gewerkschaftsfunktionär.
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BundeswehrVerband: Deutsche Soldaten in Afghanistan im Krieg
Berlin (dpa) - Der BundeswehrVerband wirft der Bundesregierung vor, mit «gestelzten Wendungen» die Wahrheit über den deutschen Einsatz in Afghanistan zu verschleiern. «Wir befinden uns in einem Krieg gegen einen zu allem entschlossenen, fanatischen Gegner», sagte der Verbandsvorsitzende Bernhard Gertz der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (3. September 2008). Der bei Kundus getötete 29-Jährige Soldat aus Zweibrücken sei nicht ums Leben gekommen, wie bei seiner Beisetzung erklärt worden sei. «Richtig ist: Dieser Hauptfeldwebel ist für die Bundesrepublik Deutschland gefallen», sagte Gertz.
Die Regierung wäre gut beraten, dies in aller Klarheit zu sagen. Denn mit der Sprache fange es an: «Da wird schon verschleiert, da wird die Wahrheit verschwiegen.» Man müsse sich dann nicht wundern, «dass unsere Gesellschaft nicht versteht, was wir in Afghanistan wollen».
Beim 2002 begonnenen Afghanistan-Einsatz sind bisher 28 deutsche Soldaten ums Leben gekommen. Zuletzt starb am vergangenen Mittwoch ein Soldat aus Zweibrücken durch einen Sprengstoffanschlag. Am Tag darauf wurden an einer Straßensperre bei Kundus eine afghanische Frau und zwei Kinder in einem Auto vermutlich von deutschen Soldaten erschossen. Gestern (2. September 2008) besuchte Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) überraschend das deutsche Feldlager in Kundus. Bei einer Pressekonferenz mit dem paschtunischen Stammesführer Hadschi Amanullah Otmansai und Provinzgouverneur Engineer Mohammad Omar versicherte Jung, die Bundeswehr werde alles daran setzen, zivile Opfer zu vermeiden.
Der Vorsitzende des BundeswehrVerbandes betonte, dass sich deutsche Soldaten in Afghanistan «bislang nicht die Hände schmutzig gemacht» hätten. Wer damit rechnen müsse, bei jeder Patrouille von Attentätern oder Sprengsätzen bedroht zu sein, agiere in Krisensituationen gelegentlich sehr schnell, sagte er mit Blick auf den tödlichen Zwischenfall an der Straßensperre. «Dass wir auch im Norden Afghanistans eine signifikante Häufung von Anschlägen auf unsere Soldaten haben, nagt am Nervenkostüm der Männer. Das wird niemanden wirklich überraschen.»
Quelle: Veröffentlicht vom DBwV am 3. September 2008
#620
zu den kurzfristigen Outperformern im MDax. Der RSI-15 (Relative Stärke Index 15-Tage)
indiziert mit 58 Punkten aus technischer Sicht dabei noch kein "überkauftes" Kursniveau,
s.a. http://www.traducer.de/star/include/aexu_c.htm
Gruß tf
#621
Rheinmetall Mehrheitsübernahme bei der südafrikanischen Denel Munitions rechtswirksam
Die am 8. Februar 2008 angekündigte Übernahme eines Mehrheitsanteils an der südafrikanischen Denel Munitions (Pty) Ltd, Pretoria, durch den Düsseldorfer Rheinmetall Konzern hat nach der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden und der Erfüllung vertraglicher Vorbehalte Rechtswirksamkeit erlangt. Das südafrikanische Tochterunternehmen firmiert
künftig als Rheinmetall Denel Munition (Pty) Ltd.
Rheinmetall Defence hält damit nun eine 51%-Beteiligung an Denel Munitions, die aus dem staatlichen Rüstungskonzern Denel (Pty) Ltd hervorgegangen ist und dort die Munitionssparte bildete. Die übrigen Anteile verbleiben bei der heutigen Holdinggesellschaft Denel (Pty) Ltd, Pretoria.
Mit der Akquisition – die verbunden ist mit einem langfristigen Lieferplan für die südafrikanischen Streitkräfte – setzt der Düsseldorfer Konzern seine Strategie des Wachstums und der Internationalisierung seiner Wehrtechnik-Aktivitäten fort, erhöht seine Marktpräsenz und unterstreicht seine führende Rolle auf dem Feld der Waffensysteme, der Munition und der dazugehörigen Antriebe. Gleichzeitig werden durch die Übernahme neue Märkte von strategischer Bedeutung erschlossen.
Rheinmetall ist als Premium-Anbieter bei Waffensystemen und Munition für Kampffahrzeuge, für die Artillerie und die Infanterie sowie bei Antriebssystemen für alle Munitionstypen positioniert. Rheinmetall Denel Munition verfügt über besondere Expertise vor allem in der Artillerie, bei Mörser- und Infanteriesystemen sowie im Anlagenbau. Rheinmetall erreicht beim Umsatz mit Waffen, Munition und Antrieben eine Größenordnung von rund 1 Mrd US-$; das Geschäft von Denel Munitions umfasst etwa ein Zehntel dieser Summe.
Während ein Großteil des Geschäfts von Rheinmetall Defence in den NATO-Staaten erzielt wird, engagiert sich Denel Munitions vor allem – neben Südafrika – in Asien, im Mittleren Osten und in Südamerika. Rheinmetall und die südafrikanische Tochter werden ihre jeweiligen Stamm-Märkte künftig mit dem kompletten Produktportfolio bedienen können.
Quelle: www.rheinmetall.de
#622
Bundesverteidigungsminister Jung fordert von den USA die Einstellung der Einsätze von Spezialkräften auf pakistanischem Territorium, da diese die "territoriale Integrität" Pakistans verletzen würden.
Man sollte meinen, der Minister hätte gegenwärtig andere Sorgen. Anstatt den Einsatz von Spezialkräften durch die USA zu kritisieren, könnte er sich z.B. für einen der Lage angemessenen Einsatz deutscher Spezialkräfte im Norden Afghanistan einsetzen. Aber vielleicht will der Minister ja gerade von Mißständen im eigenen Bereich ablenken und stimmt deshalb in den Chor der Populisten ein, für die alle Probleme in Afghanistan stets auf die USA zurückzuführen sind.
Die amerikanischen Einsätze finden auch in Regionen statt, in denen etwa die "Islamische Jihad-Union" Ausbildungslager betreibt, wo Terroristen auch für Einsätze in Deutschland ausgebildet wurden. Das Grenzgebiet ist zudem Rückzugsraum und Basis für Aufständische in Afghanistan. Die Bundesregierung sollte daher ein ausgeprägtes Interesse daran haben, dass gegen militante Islamisten im Nordwesten Pakistans vorgangen wird. Statt dessen kritisiert man wieder einmal unsere Verbündeten, weil sie jene Maßnahmen treffen, für die Deutschland weder die Fähigkeiten noch den politischen Willen hätte.
Was die "territoriale Integrität" Pakistans angeht, so ist diese defacto in den "Federally Administered Tribal Areas" seit langem nur noch auf dem Papier existent und wird auch in anderen Regionen des Nordwestens von militanten Islamisten zunehmend in Frage gestellt. Diese militanten Kräfte sind die wahre Bedrohung für die verbliebene "territoriale Integrität" des Landes und sollten den Schwerpunkt der Sorgen der Bundesregierung und ihrer Verbündeten bilden.
Posted by FGS-SiPol at 5 Sep 2008 | View Comments (2) | Add Comment
Quelle: http://weblog-sicherheitspolitik.net/
#623
Und ein Einmarsch in den Atomstaat kommt selbst für die NeoCon-Falken unter den US-Öl-Oligarchen nicht in Frage.
Die westlichen Truppen werden abziehen, je länger sie sich damit Zeit lassen, desto mehr völlig sinnlose Tote haben sie bis dahin,
ganz zu schweigen von den Milliarden an EUR, die sie bis dahin verpulvern.
Wer den Menschen dort wirksam helfen will, auch um zu verhindern, daß sie extremistischen Lehren verfallen,
sollte einmal auf http://www.kinderhilfe-afghanistan.de/aktuell.html klicken.
#624
Studie rechnet mit Konsolidierungswelle
Die deutschen Zulieferer der Automobilbranche setzen weniger aufs Ausland als noch vor zwei Jahren. Nach einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young ist die Euphorie hinsichtlich Produktionsverlagerungen ins Ausland mittlerweile deutlich abgeklungen. 34 Prozent (2006: 22 Prozent) der 150 befragten Unternehmen wollen ihre Produktion in Deutschland ausbauen, weitere 56 Prozent konstant halten. Außerdem positiv: Bei der Personalplanung geben 53 Prozent der Betriebe an, ihre Beschäftigtenzahl im kommenden Jahr konstant zu halten, ein Drittel will sie sogar erhöhen. Gesucht werden in erster Linie Ingenieure und Elektroniker für Forschung und Entwicklung, während in Montage und Produktion wegen des hohen Automatisierungsgrads weniger Bedarf besteht.
Dennoch erwartet man bei Ernst & Young vor dem Hintergrund steigender Energie- und Rohstoffpreise in den kommenden Jahren eine regelrechte Konsolidierungswelle in der Branche. Nach der Studie ergeben sich trotz positiver Aspekte "erheblich eingetrübte" Perspektiven für die Zulieferer. Ursachen seien nicht nur die an Fahrt verlierende Automobilkonjunktur und eskalierende Rohstoffpreise, sondern auch neue technische Herausforderungen. Peter Fuß, Partner bei Ernst & Young: "Inzwischen stellt sich die Frage, wie lange Zulieferer noch mit der Produktion von Komponenten für Verbrennungsmotoren wirtschaftlich überleben können. Vor uns liegt so etwas wie eine Revolution im Automobilbau. Viele Zulieferer müssen sich neu orientieren und in erheblichem Umfang investieren. Wer da nicht mithalten kann, dem droht schnell das Aus."
Der Aufbau ausländischer Produktionskapazitäten wird sich erheblich verlangsamen. "Die steigenden Energiepreise machen eine Produktion im Ausland - sofern sie in erster Linie das Ziel verfolgt, den westeuropäischen Markt zu beliefern - zunehmend unattraktiv, weil die Logistikkosten sowie Qualitäts- und Flexibilitätsprobleme einen großen Teil der Kosteneinsparung wieder auffressen", resümiert Fuß. Auch die Kostenvorteile in den osteuropäischen Ländern seien nicht mehr so groß wie noch vor wenigen Jahren.
Sieben Prozent der Unternehmen beabsichtigen, in Russland tätig zu werden. Unerwartete Dynamik könnte diese Entwicklung gewinnen, wenn russische Investoren in großem Stil bei deutschen Zulieferern einsteigen, wie es in Presseberichten heißt. Demnach sollen Investoren mehr als vier Milliarden Euro in einem Fonds gesammelt haben, um sich an familiengeführten Zulieferern zu beteiligen und auf diese Weise mit deutschem Fachwissen die russische Automobilindustrie auszubauen. Auf der Einkaufsliste stehen angeblich so traditionsreiche Unternehmen wie Brose, Mahle und Karmann. Hans W. Mayer
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitug, 6. September 2008, Nr. 209 / Seite 48
#625
The mixed lessons, and legacies, of Munich 1938
European democracies must decide: remain dependent on U.S. protection or develop the capacity to defend Europe themselves.[/i]
By Ian Buruma
September 14, 2008
Seventy years ago in Munich -- on Sept. 30, 1938 -- the British prime minister, Neville Chamberlain, signed a document that allowed Nazi Germany to seize control of the Sudetenland, a large chunk of western Czechoslovakia heavily populated by ethnic Germans.
This act would come to be seen as an abject betrayal of Czechoslovakia, which Chamberlain termed "a faraway country." But that was not what many people thought at the time. The prime minister's belief that Britain was not yet ready to go to war with Nazi Germany, and that diplomacy and compromise were safer options, was in fact shared by many Europeans, who knew from recent personal experience the horrible consequences of war.
Nonetheless, given the events that followed, Chamberlain has gone down in history as a coward, and his "appeasement" of Adolf Hitler is often blamed for the subsequent campaign by the Nazis to conquer the rest of Europe.
Looking back over the 70 years, Chamberlain was probably wrong to have signed the document. Britain and France could have stopped Germany. Munich in 1938 was one of the rare occasions in the history of democracies when cautious diplomacy was a mistake. What was needed then, it turns out, was a bloody-minded romantic hero willing to gamble the fate of his nation by fighting on, "whatever the cost may be" (as Winston Churchill later put it when he became prime minister).
George Santayana famously told us, "Those who cannot learn from history are doomed to repeat it." History, however, teaches many lessons, some of them contradictory, and it is never repeated in quite the same way. Sometimes too much attention paid to the past can lead us badly astray. What exactly has the world learned from Munich 1938, and is it the correct lesson?
If anything, West Europeans after World War II drew conclusions that were closer to Chamberlain's thinking in 1938 than Churchill's. After two catastrophic wars, Europeans decided to build institutions that would make military conflict redundant. Henceforth, diplomacy, compromise and shared sovereignty would be the norm, and romantic nationalism based on military prowess would be a thing of the past.
Out of the ashes of war a new kind of Europe arose, as did a new kind of Japan (which even had a pacifist constitution, written by idealistic Americans but gratefully accepted by most Japanese). Nationalism (except in soccer stadiums) made way for smug self-satisfaction, for having found a more civilized, more diplomatic, more pacific solution to human conflict.
Of course, the peace was only kept because it was guaranteed by a nation -- the United States -- that still stuck to pre-World War II notions of national and international security. But Europeans, or many of them in any case, conveniently ignored that.
In the United States, meanwhile, Munich has had a very different resonance. Here it has fed the Churchillian illusions of many a "war president," men who dreamed of going down in history as the heroic defenders of freedom against tyranny. Munich has been invoked over and over to explain why we had to stop communism, to stop Saddam Hussein, and why we have to stop Iran and "terrorism."
These different perspectives have caused peculiar tensions between the U.S. and its democratic allies. Europeans and Japanese often complain about the way the U.S. elects to use its power, but at the same time, they depend on U.S. military power for their security.
Too much dependence has also had an infantilizing effect. Like permanent adolescents, Europeans and Japanese crave the security of the great American father, and deeply resent him at the same time.
There is little doubt that the U.S., like all great powers, has embarked on some very foolish wars and has acted as a bully, especially toward nations in its own hemisphere. But even without invoking the ghosts of Munich, it is obvious that there are occasions when military force is the only way to deal with a tyrant. Europeans were unwilling to stand up to Serbian mass murderers. Americans (with initial reluctance) had to do the dirty work. When the U.S. decided to push Hussein's killers out of Kuwait, German protesters screamed that they would never "shed blood for oil."
There is, on the other hand, also little doubt that European diplomacy has had some remarkable successes. The prospect of joining the European Union has strengthened the democracies of central and eastern Europe, and of Turkey too. Some of these democracies have joined NATO, and others still desperately want to.
NATO, however, unlike the EU, is a military organization. And therein lies Chamberlain's old problem: Are Europeans prepared to fight wars on behalf of their fellow members?
While the Cold War lasted, this was not a serious dilemma. Europeans relied on NATO and the Pax Americana to defend them in case of Soviet aggression. Now, however, Georgia and Ukraine would like to join in the expectation that Europeans and Americans would shed blood to defend them against Russia. The choice is stark: If Europeans are prepared to fight for Georgia or Ukraine, these countries should be invited to join. If not, not. Instead of making this choice, major European countries, such as Germany, have dithered, first dangling NATO membership as a juicy carrot and then, on second thought, withdrawing the offer, leaving Americans to indulge in heroic rhetoric without necessarily following through.
All this is making the Western alliance look incoherent and, despite its vast wealth coupled with American military power, strangely impotent. It is time for European democracies to make up their minds. They can remain dependent on the protection of the U.S. and stop complaining, or they can develop the capacity to defend Europe, however they wish to define it, themselves. The first option may not be feasible for very much longer in the twilight days of Pax Americana. And the second will be expensive and risky. Given the many divisions inside the EU, Europeans will probably just muddle on until a serious crisis forces them to act, by which time it could well be too late.
Ian Buruma is a contributing editor to Opinion and a professor of human rights at Bard College.
Quelle: Los Angeles Times (www.latimes.com/news/opinion/)
#626
Manuskript Ute Hempelmann
Wer in den 70er Jahren in dieser Republik zur Schule ging, der hat möglicherweise noch das bildungspolitische Mantra der linken Lehrerschaft im Kopf: „Nie wieder Krieg, nie wieder Auschwitz.“ Krieg - das hieß: Gefechte und Kämpfe wie um Stalingrad. Krieg - das hieß: zerbombte Häuser, Luftschutzbunker, Konzentrationslager, Tod. So ähnlich argumentiert Bundesverteidigungsminister Jung im Hinblick auf die Afghanistan-Mission, die für ihn kein Kriegseinsatz ist:
O-Ton Jung
„Die deutsche Bevölkerung versteht unter Krieg etwas anderes. Unsere Soldaten sind dort in einem Stabilisierungseinsatz, das heißt, sie schützen, sie helfen, sie vermitteln, aber sie müssen auch kämpfen. Wir waren gerade, nachdem sich jetzt die Sicherheitslage verschärft hat, in sehr konkreten Auseinandersetzungen im Kampf gegen den Terrorismus. Aber ich sage noch einmal: allein militärisch werden wir nicht erfolgreich sein, wir brauchen beides. Wir brauchen die militärische Sicherheit, aber wir brauchen auch den zivilen Aufbau.“
So existieren in der deutschen Öffentlichkeit viele Umschreibungen für den Einsatz am Hindukusch. Wahlweise ist von „Krieg“, „Aufstandsbekämpfung“, einer „friedenserzwingenden Maßnahme“ oder „Aufbauhilfe“ die Rede. Die Vielzahl der Begriffe ist ein Beleg für Machtkämpfe um Deutungshoheiten. Dadurch zeigt sich aber auch, dass der Krieg einem sozialen Wandel unterliegt, sagt der Politikwissenschaftler Herfried Münkler:
O-Ton Münkler
„Die statistische Entwicklung zeigt, dass der klassische zwischenstaatliche Krieg immer seltener wird. Schaut man genauer hin, dann kann man sie fast an einer Hand abzählen, was einem da in Erinnerung ist. Also der erste Golfkrieg, Iran, Irak, der zweite Golfkrieg, Äthiopien, Eritrea. Und was an die Stelle dessen tritt, ist eben nicht der Frieden wie sich das viele nach dem Ende des Ost-Westkonfliktes vorgestellt haben, sondern vielmehr eine Form transnationaler Kriege.“
Der Kalte Krieg beruhte damals auf einem Paradoxon: kämpfen zu können, ohne kämpfen zu wollen. Der Tod als Folge einer Eskalation war zwar in aller Munde, aber real nie erfahrbar. So basierte „Frieden“ in Europa auf der Furcht vor Krieg. Und „Krieg“ verlor in der Ära der Abschreckung seinen konkreten Schrecken und seine Kontur. Ulrike Borchardt von der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung der Universität Hamburg erläutert die weitere Entwicklung:
O-Ton Borchardt
„Nach dem Ende des Kalten Krieges kam zunächst die Phase der ethnischen Kriege, Beispiel Jugoslawien. Dann kam eine kurze Phase, wo es darum ging, über die Kriegsökonomie zu debattieren. Und dann schließlich mit den Anschlägen vom 11. September 2001 trat ganz klar in den Vordergrund: Der Krieg gegen Terror. Daran kann man schon deutlich sehen, dass im Grunde genommen das Phänomen „Krieg“ zwar kontinuierlich vorhanden ist, dass aber die Etiketten immer einen anderen Namen tragen.“
Nach Definition der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung steht Afghanistan unter anderem wegen der Dauer der Kampfhandlungen und der Zahl der Toten seit 30 Jahren ununterbrochen auf der Liste der kriegführenden Nationen. Danach wäre Deutschland eine Kriegspartei. Doch für die deutsche Bevölkerung ist das real kaum erfahrbar: Im Kontext des Bundeswehreinsatzes beschränken sich Gewalt, Verwundung und Tod auf einzelne Soldaten und werden bislang scheinbar als bedauerliche Einzelerscheinungen wahrgenommen. Für das Unbehagen, das dennoch entstehen mag, gibt es politische Legitimationshilfen: „Terrorismusbekämpfung“, „Aufbauhilfe“ „Stabilisierungseinsatz“.
Wenn das die sicherheitspolitische Messlatte für Auslandseinsätze ist, dann hängt sie tief. Dann gibt es weltweit deutsche Sicherheitsinteressen: nicht nur am Hindukusch, sondern mehr noch in Pakistan - und jeder weiteren Krisenregion der Welt. Denn die Liste der so genannten gescheiterten Staaten ist lang. Allerorts erodieren politische Ordnungen mit der Folge einer Umverteilung des Gewaltmonopols, das nicht länger in staatlichen Händen liegt. Die wahre Gestalt der Neuen Kriege gleicht der in Afghanistan: Sie sind entgrenzt, unkontrollierbar und unüberschaubar, wie der Berliner Politikwissenschaftler Herfried Münkler ausführt:
O-Ton Münkler
„Kleine Gruppierungen, die die Gewalt zu einer Form des Lebensunterhalts teilweise gemacht haben, die aber nicht als Staaten organisiert sind, treten zunehmend als Krieg führende Parteien auf. Das schließt nicht aus, dass dann auch Staaten involviert sind, so dass eher eine Gemengelage entsteht. Also, zwei oder drei Parteien, Milizenführer, Warlords, möglicherweise ursprünglich auch politisch motivierte Rebellenchefs beginnen einen Krieg, die umliegenden Länder intervenieren, entweder weil sie sich daraus einen gewissen Batzen herausreißen wollen oder weil sie besorgt sind, der Krieg würde auf ihr Gebiet übergreifen. Und so entsteht eine Gemengelage, die charakteristisch ist für die neuen Kriege und die es so schwer macht, diese Kriege zu beenden, vor allem darum auch, weil die Krieg führenden Parteien das Ende fürchten, weil das Ende des Krieges sie um ihre Einkommenschancen bringen würde.“
Rund 50 Prozent der Afghanen profitieren direkt oder indirekt vom Anbau von Schlafmohn, führt Conrad Schetter vom Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn aus. Veröffentlicht wurde sein Bericht in einem Handbuch des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Die Aufsätze der Experten lassen die Chancen auf Wiederaufbau aufgrund der sozio-ökonomischen und historischen Situation des Landes als illusorisch erscheinen: Das Verhältnis der Geschlechter, ein nur schwer zu durchschauender Ehrenkodex, die Zersplitterung der Bevölkerung in Stämme und Ethnien, der Einfluss der Warlords, das Fehlen jeder öffentlicher Ordnung: Krieg und Frieden existieren parallel, Gewalt ist allgegenwärtig. Dieses Problem in den Griff zu bekommen - dafür gibt es bislang kein Rezept, sagt die Konfliktforscherin Ulrike Borchardt:
O-Ton Borchardt
„Viele sprechen ja - auch Beispiel Afghanistan - von einer so genannten Post- conflict-situation, wo es also um den Wiederaufbau geht, dass es in diesen Situationen natürlich sehr kompliziert ist, das Maß der Gewalt zu definieren und zurückzubinden an die eigentlichen Ursachen. Wir haben auch gerade in diesen so genannten Post-conflict-Gesellschaften Situationen, wo das Niveau der Gewalt, - und das jetzt gemessen vor allem an Toten, an Toten unter der Zivilbevölkerung - größer ist als während der Zeit der bewaffneten Konflikte. Wobei eben deutlich wird, dass selbst wenn offiziell nicht mehr Krieg geführt wird, das Problem der Gewalt weiter besteht.“
Daher wird in Deutschland diskutiert, mit welchen Ordnungskräften - Polizei oder Militär - man der Situation am Hindukusch Herr werden könnte. Bei der Anwendung von Gewalt liefert Afghanistan ein weiteres Beispiel für Asymmetrie. Es gibt immer mehr Angriffe auf das deutsche Feldlager in Kundus. Damit üben die Aufständischen auch Druck aus, heißt es in Bundeswehrkreisen. Denn die Taliban wissen, dass im Oktober der Bundestag über eine Verlängerung des Einsatzes entscheiden wird.
Und noch ein Beispiel für die Asymmetrie: Für die Bundeswehr-Soldaten, die in Afghanistan im Stabilisierungseinsatz sind, gilt das deutsche Strafrecht. Das bedeutet: Egal wie bedrohlich die Situation ist - wer bei Gefahr schießt und dabei Zivilisten tötet wie im vergangenen Monat der deutsche Kontrollposten, der muss sich dafür ggf. vor einem deutschen Strafgericht verantworten. Auch im Frieden gehört das Töten zum Handwerk eines deutschen Soldaten. Im Gegensatz zu Kriegszeiten trägt er allerdings eine ungleich größere Verantwortung: Muss er doch beweisen, dass sein Handeln auch moralisch gerechtfertigt
war.
Quelle: NDR Info Manuskript Streitkräfte und Strategien vom 20.9.2008
#627
Fast überall in der Welt drosseln die Hersteller die Produktion: Das trifft vor allem mittelständische Lieferanten hart. Einige werden die Krise nicht überleben.
Von Henning Peitsmeier
FRANKFURT, 20. Oktober
In guten Jahren wird gern das Hohelied auf die Zulieferindustrie gesungen. Unverzichtbar seien sie, hochkompetent und innovativ. Und dann werden von Automanagern gern die Wachstumsaussichten beschworen, untermauert mit allerlei Vorhersagen. In Fahrzeugelektronik und Fahrwerksregelungssystemen, heißt es, liege die Zukunft der Autozulieferer. Solchen Prognosen zufolge wird der Elektronikanteil im Auto in den kommenden zehn Jahren von heute 25 Prozent auf 40 Prozent zulegen - dank neuartiger Fahrspurassistenten, adaptiver Frontscheinwerfer, Reifendrucküberwachungssystemen oder schlüssellosen Zugangskontrollen. Und Fachleute werden nicht müde, den Strukturwandel in der Autoindustrie zu beschwören: weg vom Benzin- hin zum Elektromotor. Ein Wandel, der ohne geeignete Lieferanten nicht zu bewerkstelligen sei.
So weit die Zukunft. Nur in der Gegenwart, geprägt von der Finanzkrise, türmen sich die Schwierigkeiten, helfen die rosigen Aussichten nicht. Denn längst haben die Autohersteller begonnen, ihre Produktion drastisch zu kürzen. Weil weniger Autos auch weniger Teile heißt, müssen die Lieferanten ihre Fertigung ebenso drosseln. Vorige Woche revidierte der fränkische Autozulieferer Leoni, ein Spezialhersteller von Drähten, Kabeln und Bordnetz-Systemen, seine Gewinnprognose deutlich nach unten. Jetzt hat der schwäbische Dichtungsspezialist Elring Klinger seine Planungen ebenfalls verworfen. Viele andere werden folgen.
Selbst ein Weltmarktführer wie Bosch kommt nicht ungeschoren davon. "Wir bauen Überstunden ab, erhöhen die Zahl der Schließtage und lassen an einigen Standorten die Produktion ruhen", sagt ein Sprecher. Zwar gibt es bei Bosch in Deutschland noch keine Entlassungen, doch werden bereits befristete Verträge nicht verlängert. Im Bosch-Werk in Homburg beispielsweise sind mehr als 300 Zeitarbeiter betroffen. Zu groß sind die Verwerfungen in Amerika und Westeuropa, den größten Automärkten in der Welt. Dabei sind Zulieferer wie Bosch, Continental oder ZF Friedrichshafen noch am besten für die Krise gewappnet, gilt ihre globale Produktion doch als ausbalanciert, können Wachstumsmärkte in Asien oder Russland einige Schwächen auffangen.
Aber Lieferanten, die stark vom einbrechenden westeuropäischen oder amerikanischen Markt abhängen, können dem Druck nicht länger standhalten. "Für das vierte Quartal haben die Hersteller in Europa bei ihren Zulieferern 20 bis 25 Prozent weniger Teile abgerufen", sagt Marcus Berret, Branchenexperte der Unternehmensberatung Roland Berger. "Sollte sich dieser Trend im kommenden Jahr fortsetzen, ist mindestens ein Viertel der Lieferanten existentiell gefährdet." Es wäre ein schwerer Schlag, gerade für den Produktionsstandort Deutschland: Fast 400 000 Mitarbeiter hat die Zuliefererbranche hierzulande.
Entsprechend groß ist das politische Gewicht. "Nachdem das Rettungspaket der Bundesregierung verabschiedet ist, sind die Banken nun gefordert, ihre Kreditvergabe insbesondere gegenüber kleinen und mittelständischen Unternehmen, die ja das Gros der Zulieferer darstellen, sachgerecht und nach objektiven Kriterien durchzuführen", sagt Matthias Wissmann. Der mächtige Präsident des Automobilverbands VDA weiß auch, wen er für derartige Ziele einspannen kann: "Auch die Möglichkeit zinsgünstiger KfW-Kredite oder ähnlicher Instrumente der Europäischen Investitionsbank sollte mitberücksichtigt werden."
Andere formulieren ebenfalls Forderungen nach gelockerten Regeln für die Kreditvergabe: "Das ist dringend notwendig, wenn wir ein Chaos in der Industrie vermeiden wollen", sagt etwa Holger Härter, Finanzvorstand von Porsche. Seine Aussage ist insofern bemerkenswert, da der schwäbische Sportwagenhersteller in dem Ruf steht, die Lieferanten weniger stark unter Druck zu setzen als etwa die großen Massenhersteller General Motors oder Ford, die schon damit begonnen haben, Zahlungsziele noch weiter hinauszuzögern. Doch bei Porsche, sagt Härter, sind nun schon die ersten Zulieferer vorstellig geworden mit der Bitte, die eigenen Investitionen vorzufinanzieren. In der Branche wird offen über Einmalzuzahlungen geredet, die Zulieferer schon von ihren Kunden bei reduzierten Planmengen verlangen.
"Die Hersteller müssen jetzt ihre Lieferanten retten, indem sie Garantien abgeben", sagt Christoph Stürmer vom Prognoseinstitut Global Insight. Anderenfalls sei eine Kreditklemme zu befürchten. Denn in der Finanzkrise ist es gerade kleinen mittelständischen Betrieben kaum noch möglich, die Finanzierung sicherzustellen. Wenn aber nur ein wichtiger Zulieferer ausfällt, weil er von den Banken keinen Kredit mehr bekommt, droht den Autoherstellern ein Produktionsstopp.
Die Zulieferer stecken sowieso in der Klemme: Wie die Fahrzeughersteller müssen sie stark steigende Kosten verkraften, können diese aber kaum über Preiserhöhungen weitergeben. Innerhalb weniger Jahre haben sich die Preise für Stahl, Aluminium und Kupfer verdoppelt, für Magnesium gar verdreifacht. Zusätzlich werden die Lieferanten gezwungen, ihren Beitrag zu den Kostensenkungsprogrammen der Autohersteller zu leisten. Und gleichzeitig müssen sie in neue Technologien wie Elektrofahrzeuge, Brennstoffzellen oder Leichtbau investieren. Nach Einschätzung von Roland Berger arbeiten mittlerweile allein in Deutschland ein Viertel der Zulieferer an der Verlustgrenze.
Jenseits des Atlantiks ist die Lage noch bedrohlicher. Auf dem amerikanischen Markt sind selbst Große wie Delphi und Visteon in Schieflage geraten, weil die Krisen von GM, Ford und Chrysler ihren Tribut von den wichtigsten Lieferanten forderte. Und mit besonderem Augenmerk wird in diesen Tagen auf all jene Unternehmen geschaut, die von Private-Equity-Gesellschaften für viel Geld übernommen und für die eine zu ambitionierte Geschäftsentwicklung unterstellt wurde. "Es stimmt uns nachdenklich", sagt Rainer Schmückle, Produktionsvorstand von Mercedes-Benz, "dass in der Zulieferindustrie einige Übernahmen stark fremdfinanziert wurden."
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. Oktober 2008, Nr. 246 / Seite 20
#628
Panzer galten schon als ausgestorben. Doch in Kriegsgebieten wie Afghanistan oder dem Irak werden ihre Fähigkeiten dringend gebraucht
Von Marco Seliger
Frankfurt. Als die Angriffe der Taliban immer wirkungsvoller und die eigenen Verluste immer höher wurden, reagierte Kanadas Verteidigungsministerium auf die Empfehlungen seiner Kommandeure in Afghanistan. Die forderten seit geraumer Zeit schon mehr Durchschlagskraft und zugleich größeren Schutz für die eigenen Truppen, die sich in der Region Kandahar dem heftigen Widerstand einer gut organisierten Guerrillabewegung gegenübersehen. Vor allem die Attacken mit Panzerabwehrwaffen (RPG), mit Sprengfallen aller Art (IED, Improvised Explosive Devices), mit Minen, Mörsern und Handfeuerwaffen aus Hinterhalten machten den kanadischen Isaf-Truppen schon bald nach ihrer Stationierung in Südafghanistan im Sommer 2006 schwer zu schaffen. Das Verteidigungsministerium in Ottawa entschied daraufhin, Kampfpanzer in das Gebiet zu entsenden. Dabei gab es ein Problem: Kanada verfügt zwar über "Main Battle Tanks" aus deutscher Produktion vom Typ "Leopard 1A5". Doch diese Fahrzeuge, gebaut für die Panzerschlachten des Kalten Krieges, sind nicht der Bedrohung im Einsatzgebiet entsprechend ausgelegt. Ottawa benötigte modernstes Gerät - und fragte den Nato-Verbündeten in Berlin nach "Leopard 2A6M". Kurz darauf einigten sich beide Staaten auf ein Leasinggeschäft. Seit Sommer 2007 hat Kanada 20 Kampfpanzer aus Bundeswehr-Beständen im Einsatz in und um Kandahar.
Seitdem haben sich die Verluste der Nordamerikaner deutlich verringert. Ob auf Patrouille, in Offensivoperationen oder beim Konvoischutz - der Kampfpanzer erweist sich inzwischen als festes Rückgrat der kanadischen Truppen in Südafghanistan. Es ist die Kombination von Beweglichkeit, Feuerkraft, Schutz und Führungsfähigkeit, die ihn dazu macht. In ihren Einsatzberichten beschreiben die kanadischen Kommandeure die Wirksamkeit des Panzers im Kampfgebiet. Wenn er auftauche, heißt es, ließen die Taliban häufig von ihren Angriffen ab, was für die abschreckende Wirkung des "Stahlungetüms" auf einen leicht bewaffneten Gegner spreche. Oder die Taliban konzentrierten sich ausschließlich auf seine Bekämpfung und blieben dabei weitgehend erfolglos.
Die Rückkehr des Kampfpanzers auf den Kriegsschauplatz wirkt auf den ersten Blick überraschend. In den Reformpapieren der neunziger Jahre war das Waffensystem Panzer in den meisten westlichen Streitkräften, auch in den Vereinigten Staaten, als von untergeordneter Relevanz für künftige Einsätze beschrieben worden. Mit dem Untergang des Warschauer Pakts war der Gegner verlorengegangen, der wie die Nato eine starke Panzerstreitmacht besaß. Leichtere, hochmobile Kräfte rückten damals in den Fokus der Militärplaner. Deutschland beispielsweise hat die Zahl seiner "Leopard 2" von 2125 Stück im Jahr 1990 auf 350 in diesem Jahr reduziert.
Im Kalten Krieg bildeten gepanzerte Einheiten den Kern der Kampftruppen des Heeres. Vornehmlich waren sie für die großen Bewegungen und Rochaden zum Verzögern oder Schlagen angreifender Feindverbände geeignet. Heute reicht das Einsatzspektrum von Landstreitkräften viel weiter. Der "Three Block War" ist zum Inbegriff ihrer neuen Aufgaben geworden - vom intensiven Gefecht über Stabilisierungsoperationen bis hin zum Wiederaufbau und "Nation Building", die gleichzeitig ablaufen.
Auch wenn die Bundeswehr in ihren Einsatzgebieten - etwa im Kosovo - Kampfpanzer bisher nur begrenzt eingesetzt hat, gibt es längst Überlegungen, diese Fahrzeuge mit dem dafür benötigten Personal in Auslandsmissionen mit einzubeziehen. Denn auch das deutsche Heer wertet die Erfahrungen der Verbündeten im Irak und in Afghanistan eingehend aus. Danach, so das Ergebnis, bleiben Kampfpanzer in einem Großteil der heutigen und künftigen Einsatzszenarien unverzichtbar.
Fachleute des Ausbildungszentrums Munster, der früheren Panzertruppenschule des Heeres, gehen davon aus, dass Operationen mechanisierter Kräfte künftig vor allem im urbanen Umfeld eine besondere Bedeutung erhalten. Ein potentiell unterlegener Gegner, prognostizieren sie, werde ein ihm vertrautes bebautes Umfeld für sich nutzen und zum Kampfgebiet erklären. Schließlich findet er dort Deckung, Verstecke und optimale Entfernungen für Panzerabwehrhandwaffen, Scharfschützengewehre und Selbstmordattentäter.
Einst galt für Panzertruppen der Grundsatz, Ortschaften und dicht bebautes Gebiet weiträumig zu umgehen. Denn die Stärke des Kampfpanzers liegt in seiner Abstandsfähigkeit, in der Wirkung der Kanone aus der Distanz. In Städten aber ist er verwundbar. Für den Einsatz dort braucht er einen noch stärkeren Schutz als bisher schon. Die neueste "Leopard 2"-Version "A6M" (M für Minenschutz) entspricht weitestgehend dem heutigen Bedrohungsszenario in Städten. Sie verfügt etwa über eine verstärkte Panzerung der Wanne sowie über Schutzadaptionen im Bereich des Turms. Die Zusatzpanzerung am Boden soll gegen Minen von bis zu acht Kilogramm Sprengkraft sowie gegen projektilbildende IED, die zentimeterdicken Panzerstahl durchschlagen, wirken.
Doch nur, weil er mit mehr Stahl versehen wird, überlebt eine Besatzung nicht die Ansprengung eines Panzers. Es ist die Kombination mit integrativen Maßnahmen, die Leben rettet. So verhindern beispielsweise vom Boden entkoppelte und an der Fahrzeugdecke aufgehängte Sitze die Übertragung der Druckwelle nach einer Minenexplosion auf die Soldaten. Gäbe es sie nicht, katapultierte es die vier Besatzungsmitglieder eines "Leopard"- Panzers förmlich aus ihren Sitzen unter die Fahrzeugdecke. Schwere bis tödliche Verletzungen wären unausweichlich.
Vom Aufbau her unterscheidet sich ein moderner Kampfpanzer kaum von den Modellen des Zweiten Weltkrieges. Er besteht noch immer aus einer selbsttragenden Wanne und einem schwenkbaren Turm, fährt nach wie vor auf Ketten und verfügt über eine Kanone. Doch die Stahlkolosse von einst konnten nur fahren und aus wenigen hundert Metern Entfernung zum Ziel schießen. Ein deutscher "Leopard 2A6M" (Gewicht: etwa 65 Tonnen), neben dem amerikanischen "Abrams", dem französischen "Leclerc" und dem russischen "T-90" der modernste Panzer der Welt, ist ein computergestütztes Hightech-Fahrzeug mit einem 48 000 Kubikzentimeter starken Motor, das künftig aus bis zu 5000 Meter Entfernung gegen einen Gegner operieren soll.
Die Hauptbewaffnung besteht aus der 120-Millimeter-Glattrohrkanone mit elektrischer Zündung, mit der zwei Munitionsarten verschossen werden können. Ein flügelstabilisiertes Pfeilgeschoss mit einem Wolfram-Karbid-Kern durchschlägt auf 2000 Meter nahezu jede bekannte Panzerung und verursacht dabei im Innenraum eine für die gegnerische Besatzung tödliche Druck- und Splitterwirkung. Beim Einsatz eines Hohlladungsmehrzweckgeschosses wird beim Auftreffen auf die Panzerung die Hohlladung gezündet und ein sogenannter Stößel ausgebildet, der sich durch die Panzerung "schweißt" und einen verheerenden Feuerball im Inneren erzeugt.
Eine computergestützte Feuerleitanlage, die mit verschiedenen hoch auflösenden Optiken zur Tages- und Nachtsicht ausgerüstet ist, sorgt für eine hohe Trefferwahrscheinlichkeit. Als unentbehrlich für den Einsatz der Kanadier in Südafghanistan mit Sommertemperaturen von bis zu 45 Grad Celsius hat sich der Einbau einer Klimaanlage in den Panzer erwiesen. Ohne diesen Kaltlufterzeuger herrschen in dem Fahrzeug mitunter bis zu 70 Grad Hitze.
Kampfpanzer wie der "Leopard 2A6M" werden über eine GPS-Navigationsanlage gesteuert. Längst können sie auch bei Nacht fahren, wozu ein Wärmebildgerät im Periskop des Kommandanten maßgeblich beiträgt. Kamerasysteme am Heck und an den Seiten ermöglichen eine Rundumsicht. Zudem soll schon bald eine zusätzliche Waffenanlage am Turm den Einsatz eines schweren Maschinengewehrs, eines Granatwerfers sowie nichttödlicher Wirkmittel wie Tränengas ermöglichen.
Davon abgesehen, operiert der Kampfpanzer heute ohnehin selten auf sich gestellt, sondern überwiegend im Verbund mit der Infanterie. Er dient als Begleitfahrzeug abgesessener Soldaten, so wie er das im Ersten Weltkrieg tat, in dem seine Ursprünge als Waffensystem liegen. Kanadische Kommandeure berichten aus Afghanistan von der überragenden psychologischen Bedeutung des Panzers auf die eigenen Truppen. Die fühlten sich in der Nähe eines "Leopard" deutlich sicherer als ohne.
"Leicht rein, heißt oft tot raus", erklärt ein Militärexperte und fasst damit die bittere Erfahrung der Amerikaner und ihrer Alliierten im Irak und in Afghanistan mit dem Einsatz leichter und mittlerer Fahrzeuge zusammen. Auch das Bundesverteidigungsministerium hat aus diesen Erkenntnissen und Entwicklungen im Einsatzgebiet Afghanistan Rückschlüsse gezogen. Es entsandte vor einem Jahr fünf modifizierte, mit einem Minenschutz versehene Schützenpanzer vom Typ "Marder 1A5" nach Mazar-i-Sharif. Seitdem stehen die Fahrzeuge im Feldlager - und sollen dort vor allem eines: möglichst gar nicht eingesetzt werden.
Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 19. Oktober 2008, Nr. 42 / Seite 12
#629
Deutlicher Rückgang der Abrufe der Automobilkunden reduziert Gewinnprognose bei Rheinmetall um rund 10%
Die Rheinmetall AG geht als Folge der im 4. Quartal 2008 weltweit drastisch reduzierten Abrufe der Automobilkunden nicht mehr davon aus, die Umsatz- und Ergebnisprognose für den Unternehmensbereich Automotive im Geschäftsjahr 2008 zu erreichen.
Aus heutiger Sicht erwartet die Rheinmetall AG für den Unternehmensbereich Automotive ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von rund 80 Mio. EUR und im Bereich Defence von mindestens 180 Mio. EUR. Daraus leitet sich für den Gesamtkonzern eine neue Prognose für das konsolidierte EBIT zwischen 250 Mio. EUR und 260 Mio. EUR ab (bisherige Prognose: 280 Mio. EUR bis 290 Mio. EUR).
Das vorläufige Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern für die ersten neun Monate 2008 liegt auf Höhe des Vorjahres. Eine umfassende Zwischenberichterstattung mit ausführlicheren Aussagen wird mit der Vorlage der Q3-Zahlen am 5. November 2008 erfolgen.
Quelle: www.rheinmetall.de
#630
Rheinmetall AG: Deutlicher Rückgang der Abrufe der Automobilkunden reduziert Gewinnprognose bei Rheinmetall um rund 10 %] http://www.dgap.de/dgap/static/News/?newsType=&companyID=208…[/url]
[urlRheinmetall AG (11-jähriger Chart)] http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?DEBUG=0&cmpId=365,1&dsc=abs&hist=30y&iJcfcode=1277&ind0=VOLUME&lSyms=RHM.ETR+RHM.FSE+RHM.STU+RHM.MUN+RHM.HAN+RHM.HAM+RHM.DUS+RHM.BER+0FSZ.ST1+RNMBF.NOO+703000.C03&sCat=STK&sIsin=DE0007030009&sPageType=standard&sSym=RHM.ETR&sWkn=703000&type=CONNECTLINE&sTab=bigchart[/url]
#631
Obamas Friedenspolitik mal vorweggenommen -
wird aber beileibe nicht so sein, dass wir nun keine Rüstungsgüter mehr benötigen. Die Bekämpfung des Terrorismus wird weiterhin vom amerikanischen Präsidenten eingefordert werden mit höherem Anteil Deutschlands
#632
#634
Modernisierter Fuchs mit umfassendem Schutz vor Minen und IED
Bereits 21 Bundeswehr-Fahrzeuge unter Vertrag
Für den Transportpanzer Fuchs, eines der bewährtesten und vielseitigsten Fahrzeuge der Bundeswehr, bietet Rheinmetall jetzt eine höchst effektive Modernisierung an, mit dem Ziel, einen erheblich verbesserten Schutz vor Minen und Sprengfallen zu gewährleisten. Mit dem Fuchs in dieser neuen Version 1A8 steht eine kurzfristig verfügbare Fahrzeuglösung bereit, die einerseits die Lücke bis zur Einführung einer neuen Generation gepanzerter Fahrzeuge – an der bei Rheinmetall mit Hochdruck gearbeitet wird – schließt. Anderseits wird das Einsatzspektrum derjenigen TPz Fuchs erweitert, die ohnehin schon als unverzichtbarer Bestandteil der Fahrzeugflotte bei der Bundeswehr auch für langfristige Nutzung eingeplant sind.
Da die Modernisierung sich auf den Umbau eingeführter Fahrzeuge des Rüststands 1A7 bezieht, die bereits eine Reihe von Nachrüstungen und Verbesserungen erhalten haben, können im Sinne des militärischen Kunden höchst wirtschaftliche Konditionen realisiert werden.
Rheinmetall hat bereits ein Los von 21 Fahrzeugen des neuen Typs 1A8 für die Bundeswehr unter Vertrag.
Erste Fahrzeuge sind ausgeliefert und in Afghanistan im Einsatz. Mit Blick auf den dringenden Bedarf soll die Produktion des gesamten Loses noch im laufenden Jahr abgeschlossen werden.
Mit seiner hohen Zuverlässigkeit und seiner Eignung auch für schwierige Aufgaben in schwerem Gelände hat sich der Fuchs über viele Jahre hinweg das Vertrauen der Soldaten erworben. Er gilt als eines der beliebtesten Fahrzeuge der Truppe. In seiner neuen Version ist er das derzeit am besten geschützte Radfahrzeug der Bundeswehr im Einsatz.
Fuchs 1A8: Investition in die Zukunft
Der Schritt zum umfassend modernisierten Fuchs 1A8 basiert auf den Einsatzerfahrungen in der ISAF-Mission in Afghanistan mit der veränderten Bedrohungssituation für die Bundeswehr-Soldaten. Die vermehrten Anschläge auf Fahrzeuge und Konvois mit IEDs (Sprengfallen) sowie die akute Minenbedrohung machten schnelle Reaktionen zur Verbesserung des Schutzniveaus eigener Kräfte erforderlich.
Das erste Fahrzeug der neuen Version wurde im März 2008 der Bundeswehr übergeben. In weniger als einem Jahr Realisierungszeit hat Rheinmetall damit dem Anliegen der Bundeswehrführung entsprochen, deutliche Verbesserungen beim Fahrzeugschutz zu integrieren. Ein Ergebnis, das den Soldaten im ISAF-Einsatz am Hindukusch zugute kommt – und das erneut zeigt, dass das Entwicklungspotenzial des Transportpanzers Fuchs noch lange nicht ausgeschöpft ist.
Zu den wesentlichen Modifikationen des Fuchs 1A8 zählen (im Vergleich zur Version 1A7):
- Strukturelle Änderungen der Wanne im Bodenbereich z.B. durch Zwischenböden und Minenschutzplatten
- Neue Sitze und Sitzaufhängungen im Mannschaftsraum für eine Entkoppelung vom Wannenboden
- Verstärkungen der Radkästen mit Panzerstahl-Formteilen
- Verstärkung der Türen
- Modifikation der Scheibenaufnahme in den Türen
- Zusätzliche Staukästen und Verstärkungen im Außenbereich
Gleichzeitig werden bestehende Rüstsätze für die Varianten Führungsfahrzeug, Gruppenfahrzeug Pioniere, Gruppenfahrzeug Panzeraufklärer und Beweglicher Arzttrupp auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Das aktuelle Führungs- und Informationssystem (derzeit Führungsausstattung Faust) mit Bildschirmarbeitsplätzen für Beifahrer und Kommandant, GPS und Satellitenkommunikation ermöglicht die Einbindung in die vernetzte Operationsführung und ist bereits kompatibel zu dem in der Einführung befindlichen FüInfoSys Heer.
Mit seiner zukunftsgerichteten Leistungsfähigkeit kann das System Fuchs somit über das Jahr 2020 hinaus einsatzfähig bleiben. Die Option, weitere Transportpanzer Fuchs auf den Rüststand 1A8 zu bringen, ist damit eine Investition in die Zukunft – und in die Sicherheit der Soldaten.
Hoher Einsatzwert auch zukünftig gesichert
Auch für zunehmend bedeutsame Aufgaben wie Infanterieeinsätze in urbaner Umgebung (Mout – Military Operations in Urban Terrain) oder für den Konvoischutz ist der Minen- und IED-geschützte Transportpanzer Fuchs 1A8 die geeignete Plattform.
Entsprechende Produktweiterentwicklungen werden von Rheinmetall Defence mit Hochdruck verfolgt.
Insgesamt zeichnet sich der TPz Fuchs in den Bereichen Sicherheit, Zuverlässigkeit, Variantenvielfalt und Verwendbarkeit durch eine gelungene Balance zwischen Mobilität, Schutz und Nutzlast aus – und dies auch in Zukunft. Trotz niedriger Silhouette verfügt der Fuchs über einen großen geschützten Innenraum, bietet aber gleichzeitig guten Schutz gegen Aufklärung. Durch sein 6x6 Antriebskonzept hat der Fuchs eine hohe taktische Mobilität und bleibt in seiner Ausgewogenheit gleichzeitig über alle Schutzbereiche (Mine, IED, Ballistik) unübertroffen.
Mit über 1.000 Fahrzeugen weltweit bewährt
Die Fuchs-Familie verfügt über eine Funktionsvielfalt, die durch kein anderes derzeit in der Bundeswehr vorhandenes oder im Zulauf befindliches Fahrzeug abgedeckt werden kann. Seit 1979 in der Bundeswehr eingeführt, ist der Fuchs heute mit mehr als 1.000 Exemplaren in über 40 verschiedenen Varianten und Rüstsätzen in Nutzung, z.B. als Standard-Transportpanzer, als Sanitätsfahrzeug, als Funkführungsfahrzeug, als Aufklärungsfahrzeug, Störfahrzeug und nicht zuletzt als ABC-Spürpanzer. Mit mehr als 200 weiteren Exemplaren weltweit im Einsatz hat sich der Fuchs auch in anderen Streitkräften bewährt.
Kontinuierlicher Ausbau des Leistungsspektrums
Durch regelmäßige Anpassungen an die gewachsenen Einsatzaufgaben im Ausland wurden die Leistungsfähigkeit und das Schutzniveau des Fahrzeuges kontinuierlich ausgebaut. Eine erste Verbesserung der Schutzausstattung erfolgte 1995 für die im Rahmen des Einsatzes der Bundeswehr auf dem Balkan genutzten Modelle. Mit einer nachgerüsteten modularen Schutzausstattung konnte ein erheblicher Zugewinn beim ballistischen Schutz erzielt werden. Auch der Minenschutz wurde an neue Bedrohungen angepasst.
In einem weiteren Modernisierungsschritt wurde der Einsatzwert des Fuchs durch eine erhöhte Nutzlast verbessert. Dies wurde vor allem erreicht durch Neun-Tonnen-Achsen, leistungsfähigere Bremsen sowie ein entsprechend modifiziertes Fahrwerk. Auch im Bereich des Minenschutzes im Bodenbereich erfolgten nochmals erhebliche Verbesserungen, u.a. durch Zusatzpanzerungen, den Einbau von so genannten Innenlinern, stärkere Panzerglasscheiben und Lochblenden für Scheiben. Mit der Raumkühlanlage für Fahrer- und Mannschaftsraum und den elektrohydraulischen Türbetätigungsvorrichtungen profitiert die Besatzung zudem von deutlichen Komfortverbesserungen.
Quelle: www.rheinmetall.de/
#635
Datum Name Insider Stellung Art Anzahl Kurs Volumen Erläuterung
10.12.2008 Reinhard Sitzmann AR K 1.500 20,42 30.624
09.12.2008 Klaus Eberhardt V V K 5.000 20,25 101.250
08.12.2008 Herbert Müller V F K 16.100 18,63 299.943
08.12.2008 Gerd Kleinert V K 16.100 18,63 299.943
08.12.2008 Klaus Eberhardt V V K 5.000 18,69 93.450
05.12.2008 Klaus Eberhardt V V K 5.000 18,17 90.850
http://www.insiderdaten.de/
#636
#637
#638
Die zeiten ändern sich schnell und wenn die Autokonjunktur wieder anläuft freuen sich die Überlebenden..
Aber ich denke, dass die Vermögenswerte insgesamt in den nächsten 2-3 Jahren noch abschmelzen werden-Aktien inklusive.---ehs wieder hoch geht.
Also beim Kauf ist keine Eile geboten.
#639
Her. ABU DHABI, 26. Februar. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben auf der Idex in Abu Dhabi, einer der führenden Rüstungsmessen, Aufträge von mehr als 4 Milliarden Euro verkündet. Trotz der Wirtschaftskrise werde die Armee der Emirate weiter modernisiert und ausgebaut, sagte General Obaid al Kitbi, der Sprecher der Messe, die am Donnerstag zu Ende ging. Die Luftwaffe der Emirate bestellte für 1 Milliarde Euro beim italienischen Hersteller Alenia Aeromacchi 48 Flugzeuge des Typs M-346 und entschied sich gegen die britische BAE. Die Staatsholding Mubadala gab die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit Sikorsky Aerospace Services bekannt, um das modernste Luftwaffen-Wartungszentrums in der Region zu bauen. Zufrieden traten die 57 deutschen Aussteller die Heimreise an. Sie waren unter den 897 Ausstellern vor den Amerikanern die größte Gruppe. Große Aufträge gingen zur Lieferung von drei Radarsystemen an das Konsortium Euro Art, an dem Eads beteiligt ist. Zwei Aufträge im Wert von 100 Millionen Euro akquirierte die Rheinmetall AG. Ein Drittel der deutschen Ausstellungsfläche entfiel auf Mittelständler, die mehr Produkte in Nischentechnologien zeigten als andere Aussteller.
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Februar 2009, Nr. 49 / Seite 14
#640
#642
#643
(MDax: +7 Prozent). Der Kurstrend der letzten Wochen ist deutlich positiv, im
Marktvergleich aber nur moderat: Das 35-Tage-Trendmomentum beträgt +16 Prozent
(MDax: +27 Prozent). Von Seiten des RSI-15 (Relative Stärke Index 15-Tage) ist
der Kurs kurzfristig noch "nicht überkauft" ...
s.a. http://www.traducer.de/star/include/aexu_c.htm
Gruß tf
#644
Dividende kassiert und der Kurs läuft wieder nach oben!
"Mein bestes Pferd im Stall" (Depot)
#645
Zielstrebig ins Gefecht
Die Bundeswehr geht in Nord-Afghanistan offensiver vor als bisher. Ein Angriff im Mai markierte die Wende. Von Marco Seliger
KUNDUS, im Juni
Es war purer Zufall, dass die beiden Hubschrauber vom Typ CH-53 gerade in der Luft waren. Der Abend dämmerte an diesem 7. Mai bereits, als die Besatzungen verdächtige Bewegungen am Boden unter sich ausmachten. Mindestens vier geländetaugliche Motorräder chinesischer Bauart zogen in schneller Fahrt kleine Staubwolken hinter sich her. Auf den Sätteln saßen jeweils zwei Männer mit Kalaschnikow-Gewehren in der Hand und Panzerfäusten auf dem Rücken. So bewegen sich üblicherweise Aufständische in Afghanistan, besonders Kämpfer der radikalen Taliban, fort. "Bewaffnete Kräfte nördlich von Kundus", funkte der Pilot der ersten Maschine an die Operationszentrale im deutschen Feldlager und gab die Koordinaten des Standortes an.
Wenig später erreichte die Nachricht Hauptfeldwebel L. Die Uhr zeigte 19 Uhr, vor einer halben Stunde etwa war der Fallschirmjäger aus dem Saarland mit 28 Soldaten in einer Handvoll Fahrzeuge vom Typ Fuchs und Dingo zu einer Nachtpatrouille aufgebrochen. Ihr Auftrag: Aufklärung in einem weiträumigen Gebiet nordwestlich von Kundus. Sie fuhren in die gleiche Richtung wie die verdächtigen Motorräder, in den Distrikt Chahar Darreh, ein paschtunisches Siedlungsgebiet, in dem es in den vergangenen Wochen wiederholte Angriffe auf Patrouillen gegeben hatte. Der Distrikt und seine Umgebung sind für die Bundeswehr Feindesland.
Erinnerungen wurden wach. Jeder Soldat der Patrouille wusste, was am 29. April nur einige Kilometer entfernt geschehen war: ein Hinterhalt, ebenfalls gegen einen stark gepanzerten Erkundungstrupp der Bundeswehr, Feuer aus Kleingewehren und Panzerfäusten. Eine dieser gefährlichen, Panzerungen durchschlagenden Raketen traf einen Transportpanzer. Ein Hauptgefreiter fiel, vier weitere wurden verwundet.
Hauptfeldwebel L. funkte nun also an die Fahrzeuge seiner Patrouille: "Gefahr durch Aufständische auf Motorrädern", doch das konnten die Soldaten bereits selbst sehen. Der Taliban-Trupp bewegte sich in einiger Entfernung parallel zur Patrouille, stoppte dann, um mit weiteren Kämpfern anzugreifen. Die Fallschirmjäger hielten ebenfalls, sprangen, bewaffnet mit Maschinengewehren und Handfeuerwaffen, aus ihren Fahrzeugen, verteilten sich und näherten sich, um Deckung bemüht, dem Gegner an.
Von dem Moment an, in dem der die Soldaten begleitende Dolmetscher den Aufständischen zurief: "Isaf. Legen Sie die Waffen nieder", entwickelte sich das, was ein ranghoher Bundeswehroffizier später als "klassisches Gefecht" beschrieb. Aus ihren Kalaschnikows eröffneten die Taliban das Feuer, das die deutschen Infanteristen aus Maschinengewehren, Maschinenpistolen und Scharfschützengewehren erwiderten. Es war, berichtete ein Soldat später, eindeutig das Ziel der Angreifer, "ihre Panzerfäuste in Stellung zu bringen, um eines unserer Fahrzeuge zu treffen. Für einen erfolgreichen Schuss werden den Aufständischen 200 bis 300 Dollar gezahlt."
Doch die Fallschirmjäger warteten, bis sich die Taliban bewegten, ehe sie feuerten, boten so ihrerseits kein Ziel, unterbanden aber mit massivem Feuer jeden Stellungswechsel des Gegners. Wie viele Angreifer zu diesem Zeitpunkt bereits getötet und verwundet worden waren, ließ sich später nicht mehr rekonstruieren. Sicher ist, dass das Gefecht schon mehr als eine Stunde dauerte, ehe aus Kundus Verstärkung durch die Afghanische Nationalarmee eintraf. Der Kampf dauerte bis zum nächsten Morgen an, die afghanischen Soldaten gingen dabei direkt gegen die Stellungen der Taliban und ihre Mitstreiter vor, überrannten sie und machten Gefangene. Als die Waffen schwiegen, waren sieben Aufständische tot und 14 von ihnen verletzt. Als sicher gilt, dass die Fallschirmjäger zwei Angreifer erschossen haben.
Die Bundeswehr hatte weder Tote noch Verletzte zu beklagen, sondern ihre Feuertaufe im Kampf gegen Aufständische bestanden. Zum ersten Mal waren Soldaten zielstrebig in ein Gefecht gegangen, zum ersten Mal operierten sie offensiv gegen einen Angreifer und fügten ihm dabei Verluste zu. "Das hat uns einige Pluspunkte bei den Verbündeten eingebracht", sagt ein deutscher Offizier im Hauptquartier der internationalen Schutztruppe Isaf in Kabul. Denn die Bundeswehr habe gezeigt, dass sie sich einem Gegner stellen kann und sich nicht immer nur, wie häufig in der Vergangenheit geschehen, zurückzieht, wenn sie angegriffen wird.
"Die Taliban mussten schmerzlich erkennen, dass wir auch kämpfen können", sagen Soldaten in Kundus, und dabei klingt keinesfalls Triumph oder Häme mit. Denn sie wissen, dass sie es mit einem Gegner zu tun haben, der jederzeit zurückschlagen kann. Vor allem in den paschtunischen Dörfern im Distrikt Chahar Darreh westlich von Kundus haben sich die Aufständischen in beträchtlicher Anzahl festsetzen können, die Rede ist von mindestens fünf Zellen aus Pakistan stammender Terroristen, unterstützt von einheimischen Bauern und Gelegenheitskriegern, die von den ausländischen Kämpfern für einzelne Operationen angeheuert werden. Ihre wiederholten Angriffe auf deutsche Patrouillen in den vergangenen Wochen lassen Bundeswehroffizieren zufolge eine militärisch geschulte Führung erkennen, die "taktisches Verständnis" habe und daher "etwas taugt". Das hat es im Einsatzgebiet Kundus bislang nicht gegeben. Zum Glück für die deutschen Patrouillen erweisen sich die Angreifer häufig im Umgang mit der einfach konstruierten, aber außerordentlich wirkungsvollen Panzerfaust als unerfahren.
Demnächst wechselt die Bundeswehr turnusgemäß ihre Kontingente in Afghanistan aus. Der Standort Kundus wird mit einer kompletten Fallschirmjägerkompanie (150 Mann) der Luftlandebrigade 31 verstärkt, bislang lag dort nur ein Zug (etwa 40 Mann). Die Soldaten aus dem Saarland sind einsatzerfahren und speziell trainiert in der Aufständischenbekämpfung. Doch weiterhin beklagt die Truppe ihre Defizite bei der Nachrichtengewinnung und luftgestützten Aufklärung. "Wir haben zu wenig Personal, wir können die Dienstposten im Einsatzgebiet nicht so besetzen, wie es erforderlich wäre", klagt ein ranghoher Offizier. Zumindest für den Bereich der Luftaufklärung deutet sich jetzt immerhin eine Verbesserung der Situation an.
Derzeit werden neue Aufklärungsdrohnen vom Typ KZO (Kleinfluggerät Zielortung) nach Kundus verlegt. Die unbemannten Fluggeräte können das Gelände selbst bei Dunkelheit mehrere Stunden lang in einem Radius von 65 bis 100 Kilometern überwachen und die Aufklärungsbilder an die Einsatzzentrale funken. Die Bundeswehr hofft, die Patrouillen auf diese Weise endlich aktuell über die Lage in dem zu überwachenden Gebiet informieren zu können. Denn darauf, dass sich immer gerade zufällig Hubschrauber in der Luft befinden, wenn Aufständische einen Hinterhalt vorbereiten, will sie sich lieber nicht verlassen.
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Juni 2009, Nr. 132 / Seite 3
Aufklärung aus der Luft: Präzise Informationen für sichere Entscheidungen
In schnell wechselnden Situationen ist eine möglichst genaue Kenntnis der Lage am Einsatzort Voraussetzung für den Erfolg. Als leistungsfähiges, sicheres und zuverlässiges Mittel zur verzugslosen Bereitstellung von Aufklärungsdaten gewinnen unbemannte Flugsysteme eine immer größere Bedeutung.
Im Bereich netzwerkorientierter Drohnensysteme ist Rheinmetall Defence weltweit ein verlässlicher Partner. Mit dem eingeführten Drohnensystem KZO verfügen die Streitkräfte über ein taktisches UAV zur Lagefeststellung, Überwachung, präzisen Zielermittlung und Wirkungsaufklärung. Dabei agiert das System nahezu unsichtbar: Das Fluggerät ist wegen seiner geringen Abmessungen und dem Einsatz radar-absorbierender Materialien nur schwer zu detektieren.
Mit dem integrierten IR-Sensor werden zuverlässige und präzise Daten über stehende und bewegte Ziele bei Tag und Nacht wetterunabhängig über Entfernungen bis 100 km und Einsatzhöhen bis 3.500 m zur Verfügung gestellt.
Diese Daten werden in Echtzeit zur Bodenkontrollstation übertragen, online ausgewertet, aufbereitet sowie ebenen- und lagegerecht an andere C4I-Systeme weitergegeben. So können nahezu verzugslos Voraussetzungen für Lagebeurteilung und Entscheidungen geschaffen werden.
Auch für nicht-militärische Anwendungen bietet der Einsatz unbemannter Flugsysteme Vorteile: Rheinmetall realisiert vernetzte Gesamtsysteme beispielsweise zur Grenzüberwachung und zum Schutz von Pipelines.
Quelle: www.rheinmetall.de/index.php?fid=1834&qid=&qpage=0〈=2&query=kzo
#646
Credit Suisse Group stuft RHEINMETALL auf outperform
"Der Markt habe sich zu lange auf die Restrukturierungskosten des Automotive-Segments konzentriert. Das Kursziel werde von 34 auf 50 EUR heraufgesetzt."
#647
Jetzt auch die West LB: "WestLB hebt Rheinmetall auf ´Buy´ - Ziel 50 Euro"
#648
Credit Suisse belässt Rheinmetall auf 'Outperform' - Ziel 50 Euro
Credit Suisse hat Rheinmetall nach einer Investorenveranstaltung auf "Outperform" mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Insgesamt stimmten die Unternehmensäußerungen zur Gewinnentwicklung und der Strategie zuversichtlich, schrieb Analyst Pascal Spano in einer Studie vom Montag. Mit Blick auf 2010 sei die Aktie des Stahl- und Rüstungskonzerns ein attraktives Investment. Herauszuheben seien das profitable organische Wachstum und wertsteigernde Übernahmen in der Rüstungssparte.
AFA0059 2009-12-07/14:38
© 2009 APA-dpa-AFX-Analyser
#649
http://www.tradingtrends.de/index.php/201001211944/Rheinmeta…
#650
Heute wurde das Hoch von Anfang Januar 2010
getoppt aus SK. Nächstes Ziel dürfte wohl sein die 54/55€ von
Mai 2008 zu erreichen
dazu paßt auch dieses Analyse hier :
RHEINMETALL - Da ist noch Platz bis... - Dienstag 09.03.2010
http://www.godmode-trader.de/nachricht/RHEINMETALL-Da-ist-no…
Rückblick:
Die Aktien von Rheinmetall befinden sich mittelfristig weiter in einem intakten Aufwärtstrend und innerhalb dessen sollten die grundlegenden Chancen zunächst auf der Käuferseite liegen. Kursrücksetzer wären hier zunächst nur als Korrekturen zu werten. In eine solche schlitterte der Aktienkurs von Rheinmetall Mitte Januar, nachdem bei 50,34 Euro ein neues Rallyhoch markiert werden konnte. Im Rahmen dieser Korrektur wurde das Unterstützungsniveau bei ~43,00 Euro erfolgreich getestet und die Kurse prallten wieder nach oben hin ab. Damit rückt nun das alte Rallyhoch bei 50,34 Euro und dann der Widerstand bei 54,31 Euro in den Fokus.
Charttechnischer Ausblick:
Die Käufer bestimmen aktuell das Kursgeschehen in der Rheinmetall Aktie und dies sollte auch in den kommenden Wochen so bleiben. Ein Anstieg über 50,34 Euro aktiviert nun das nächste Kursziel bei 54,31 Euro. Fällt die Aktie aber unter 46,50 Euro zurück, muss mit einer kleinen Verkaufswelle bis auf 43,00 Euro gerechnet werden. Dort hat der Kurs dann jedoch noch einmal Stabilisierungschancen.
Rheinmetall - WKN: 703000 - ISIN: DE0007030009
Börse Xetra in Euro/ Kursstand: 49,65 Euro
Kursverlauf vom 01.07.2009 bis 09.03.2010 (log.Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)

================================
08.03.2010 - Rheinmetall "outperform"
Amsterdam (aktiencheck.de AG) - Hans-Joachim Heimbürger, Analyst von Cheuvreux, stuft die Aktie von Rheinmetall von "underperform" auf "outperform" hoch und erhöht das Kursziel von 49,00 auf 59,00 EUR. Rheinmetall gehöre zu den größten Nutznießern einer zyklischen Erholung in der Automobilindustrie. Zudem sei die Vorhersehbarkeit im Rüstungsgeschäft sehr gut. Die Profitabilität im Automotive-Segment dürfte sich sequenziell verbessern, da diese schon im vierten Quartal überraschend stark gewesen sei. Abgesehen von einer schlankeren Kostenstruktur hänge die zukünftige Profitabilität auch von Verbesserungen beim Produktmix ab. Nächste Kurstreiber könnten der bevorstehende Unternehmensausblick für 2010, eine Anhebung der mittelfristigen Ziele für die Rüstungssparte sowie neue Großaufträge sein. Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von Cheuvreux die Aktie von Rheinmetall nunmehr mit dem Votum "outperform". (Analyse vom 05.03.10) (05.03.2010/ac/a/d)
=======================
19.02.2010 -Rheinmetall neues Kursziel
Zürich (aktiencheck.de AG) - Pascal Spano, Analyst der Credit Suisse, stuft die Aktie von Rheinmetall unverändert mit "outperform" ein. Im Zuge einer Erhöhung der Gewinnprognosen für 2010 um 35% und für 2011 um 23% sei das Kursziel von 58,00 auf 64,00 EUR angehoben worden. Die Nachfrage im Automotive-Segment nach Kraftstoff effizienten Produkten habe zugenommen. Der Trend dürfte sich als nachhaltig erweisen. Im vierten Quartal habe die Marge in dieser Sparte bei überraschend starken 3,9% gelegen, nachdem es in den drei Quartalen zuvor zu operativen Verlusten gekommen sei. Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten der Credit Suisse die Aktie von Rheinmetall weiterhin mit dem Votum "outperform". (Analyse vom 19.02.10) (19.02.2010/ac/a/d)
#651
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#652
dpa-afx LONDON. Die Citigroup hat das Kursziel für Rheinmetall nach vorläufigen Zahlen von 40,00 auf 57,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Nach den starken Kennziffern für 2009 habe er seine Gewinnschätzungen je Aktie deutlich nach oben geschraubt, schrieb Analyst Jeremy Bragg in einer Studie vom Mittwoch. Sie spiegelten nun eine schnellere Gewinnerholung in der Automobilsparte wider. Das neue Kursziel trage zudem der gesunkenen Nettoverschuldung Rechnung.
Thread: Kein Titel für Thread 7317030000311
#653
Die HSBC hat das Kursziel für die Aktien von Rheinmetall von 60,00 auf 68,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Nach einem schwierigen Jahr 2009 blickten die Maschinenbauer mehrheitlich mit vorsichtigem Optimismus auf 2010, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Branchenstudie am Dienstag. Bei den Umsätzen könne mit einer leichten Erholung gerechnet werden und die teilweise harten Sparmaßnahmen dürften sich in deutlich verbesserten operativen Ergebnissen niederschlagen. Er halte die niedrige Bewertung der Rheinmetall-Aktie für nicht gerechtfertigt. Schließlich peile die Rüstungssparte kräftiges und ertragsstarkes Wachstum an.
AFA0018 2010-04-13/10:54
Der Kurs in den letzten Wochen läuft wie am Schnürchen:
#654
Grüße
joy-stick
#655
#656
Rücksetzer auf Unterstützungsniveau 42,.. möglich -- ausgelöst durch Gewinnmitnahmen und volatile Marktsituation
dazu noch die Meldung auf NTV:
britische Regierung plant Rüstungsetat-Kürzung um 25% !!!!!
Wenn das abfärbt auf bald rot-grün-Deutschland dann sehe ich die nächste Unterstützung der RHM bei 20

also es gibt schon Gründe für Rücksetzer
dann noch solche Kommentare von ganz links:
die Griechen haben trotz Milliardenschulden von D U-Boote gekauft, natürlich auf Pump--- also auf Kosten der deutsche Steuerzahler
es gibt genügend Doofe, die auf so einen populistischen Mist reinfallen (siehe Grüne mit 12%)
ich hab mal bei 42 ein Abstauberlimit gesetzt für ein paar Stücke
hab mit RHM schon gut verdient aus den Tagen von 20€ voriges Jahr
fundamental ist doch alles roger
viele Grüße oldmik
#657
Und immer dran denken, wer hier investiert ist muss auf rot-rot-grün achten!! Wenn die dran kommen--- nix wie raus.
CUL
#658
http://www.rheinmetall-detec.com/index.php?fid=5344&lang=2
#659
#660
Rheinmetall und KMW bewerben sich mit SAIC und Boeing um amerikanisches Gefechtsfahrzeug-Programm GCV
Düsseldorf/ München. Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann (KMW) haben mit den beiden amerikanischen Unternehmen Science Applications International Corporation (SAIC) und The Boeing Company eine Kooperationsvereinbarung zur Teilnahme am Wettbewerb um einen Entwicklungsauftrag für das neue Schützenpanzer-Programm GCV (Ground Combat Vehicle) der US-Armee getroffen.
Rheinmetall und KMW sind in der Zusammenarbeit Unterauftragnehmer, wobei SAIC gegenüber den Beschaffungsbehörden als Generalunternehmer antritt.
Als Hersteller des Schützenpanzers Puma für die Bundeswehr, des weltweit modernsten Systems dieser Art, bringen Rheinmetall und KMW hoch entwickeltes und existierendes Know-how in die transatlantische Partnerschaft ein.
Ziel der Kooperation ist es, die amerikanische Armee mit der anspruchsvollen und modernen Technologie, die den Schützenpanzer PUMA auszeichnet, auszustatten.
Die deutsch-amerikanischen Partner bewerben sich um die Beauftragung für die erste von vier Phasen des GCV-Programms. Die US-Beschaffungsbehörde beabsichtigt, in dieser Entwicklungsphase bis zu drei Verträge an unterschiedliche Wettbewerber zu vergeben, bevor in späteren Schritten eine engere Auswahl für die zu realisierende Lösung erfolgen soll.
Der Puma, den KMW und Rheinmetall für die Bundeswehr gemeinsam entwickelt haben und ab Ende 2010 ausliefern werden, weist die von der US-Army geforderte Serienreife aus. Er erfüllt in praktisch allen Kategorien die technischen Forderungen des GCV-Programms, in entscheidenden Punkten übertrifft er sie sogar deutlich.
Das GCV-Gefechtsfahrzeug wird für eine Besatzung von insgesamt zwölf Soldaten ausgelegt sein, mit einer 40mm-Waffe ausgerüstet werden und über ein Gesamtgewicht von rund 50 Tonnen verfügen. Mit seinem hohen Schutzniveau, seiner Mobilität und seiner Durchsetzungsfähigkeit wird das System – entsprechend den Leistungsmerkmalen des Puma – ebenfalls neue Maßstäbe setzen.
Die Fertigung soll in den Vereinigten Staaten erfolgen.
#661
ich denke morgen könnten wir es knacken ich such
noch nen guten Einstiegspunkt..
Stück Geld Kurs Brief Stück
45,77 Aktien im Verkauf 325
45,765 Aktien im Verkauf 400
45,74 Aktien im Verkauf 266
45,71 Aktien im Verkauf 328
45,685 Aktien im Verkauf 791
45,67 Aktien im Verkauf 17
45,655 Aktien im Verkauf 192
45,645 Aktien im Verkauf 646
45,625 Aktien im Verkauf 1.378
45,595 Aktien im Verkauf 469
Quelle: http://aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/RHM.aspx
130 Aktien im Kauf 45,51
1.182 Aktien im Kauf 45,505
1.769 Aktien im Kauf 45,50
100 Aktien im Kauf 45,46
306 Aktien im Kauf 45,435
461 Aktien im Kauf 45,415
1.061 Aktien im Kauf 45,41
196 Aktien im Kauf 45,40
331 Aktien im Kauf 45,385
261 Aktien im Kauf 45,38
Summe Aktien im Kauf Verhältnis Summe Aktien im Verkauf
5.797 1:0,83 4.812
#662
#663
#664
drüber bedeutet 3 monatshoch.
bedeutet ausbruch.
ziel dann > 60 .
#666

10.01.2011 14:53
Kepler Equities belässt Rheinmetall auf 'Buy' - Ziel 72 Euro
Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für Rheinmetall nach Presseberichten über die Kürzung des US-Militärbudgets auf "Buy" mit einem Kursziel von 72,00 Euro belassen. Die Berichterstattung könnte den Rüstungskonzern und Automobilzulieferer belasten, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Montag. Ökonomisch sei eine Budgetkürzung in den USA allerdings keine größere Bedrohung.
#667
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Rüstungskonzern und Automobilzulieferer Rheinmetall hat neue Mittelfristziele ausgegeben. Im Jahr 2013 wollen die Düsseldorfer auf Konzernebene etwa 5,9 Mrd EUR einnehmen, wie aus einer jüngst auf der Internetseite des MDAX-Unternehmens veröffentlichten Investorenpräsentation hervorgeht.
Das Verteidigungssegment soll dann rund 3,5 Mrd EUR beisteuern, die Automotive-Tochter Kolbenschmidt Pierburg etwa 2,4 Mrd EUR. Bislang hatte Rheinmetall lediglich konkrete Prognosen bis 2012 gegeben und mit Erlösen von rund 5,2 Mrd EUR gerechnet, wovon 3 Mrd EUR aus der Wehrtechniksparte kommen sollen.
Auch zu den Ertragsaussichten äußerte sich Rheinmetall: Im Automobilzulieferer-Geschäfts soll ab 2012 eine Rendite vor Zinsen und Steuern von 7% bis 8% erwirtschaftet werden, in der Verteidigungssparte soll die Marge auch nachhaltig im zweistelligen Prozentbereich liegen.
Für dieses Jahr rechnet Rheinmetall auf Konzernebene mit Einnahmen von 3,9 Mrd EUR. Vor Zinsen und Steuern wollen die Düsseldorfer insgesamt 270 Mio bis 280 Mio EUR verdienen. Die Marge im Verteidigungssegmten wird dabei bei knapp 11% gesehen, die in der Autozuliefergeschäft bei gut 4%.
Zuletzt hatte es am Markt immer wieder Sorgen gegeben, die Sparprogramme in vielen europäischen Ländern, in denen es auch zu Budgetkürzungen in den Verteidigungsetats kommen soll, könnten dem Rüstungsgeschäft der Düsseldorfer schaden. Rheinmetall sprach in der Präsentation in diesem Zusammenhang von einer Herausforderung, wobei sich auch Chancen böten. So gewännen beispielsweise Produkte zum Schutz der Einsatztruppen trotz der Etatkürzungen zunehmend an Bedeutung. Außerdem werde die Richtigkeit der internationalen Expansionsstrategie dadurch bestätigt. Rheinmetall hatte in den vergangenen Monaten einige kleinere ausländische Unternehmen übernommen.
Im Vorjahr hatte das Unternehmen schwer unter der Krise in der Automobilindustrie gelitten. Der Umsatz war auf Konzernebene um 12% auf etwa 3,4 Mrd EUR zusammengeschmolzen, dank der stabilen Entwicklung im Verteidigungssegment und des strikten Sparkurses rettete sich das Unternehmen zumindest operativ in die schwarzen Zahlen und verdiente vor Restrukturierungskosten gut 150 Mio EUR und nach Sonderposten 15 Mio EUR.
2009 war das Wehrtechnikgeschäft mit einem Beitrag von rund 1,9 Mrd EUR erstmals in der Unternehmensgeschichte umsatzstärker als die Automotivesparte gewesen. In diesem Jahr ging es für die Düsseldorfer auf Konzernebene dann wieder deutlich aufwärts - vor allem dank der Erholung in der Autoindustrie. Das Verteidigungssegment entwickelte sich weitgehend stabil."
Quelle: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2011-01/19065351…
13.01.2011 09:38
Bankhaus Lampe hebt Ziel für Rheinmetall auf 80 Euro - 'Kaufen'
Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Rheinmetall nach bekanntgegebenen Unternehmensprognosen für 2013 von 65,00 auf 80,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die beeindruckenden Pläne des Automobilzuliefer- und Rüstungskonzerns überträfen seine bisherigen Erwartungen, schrieb Analyst Gordon Schönell in einer Studie vom Mittwoch. Er habe seine Prognosen, die deutlich über den Marktschätzungen lägen, angehoben und sei nun zuversichtlicher, dass diese auch erreicht werden können. Das neue Kursziel trage seinen neuen Prognosen sowie gestiegenen Bewertungsmultiplikatoren Rechnung.
Quelle: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2011-01/19064946…
Wär zu schön, wenn es dazu kommen sollte, das ATH ist greifbar. Eine viel zu wenig beachtete Aktie, die seit Ende 2008 mein Depot schmückt.
Gruß
Beilagenfresser
#668


... also wenn etwas dran ist, dann wird auch
demnächst was kommen
#669
Im MDax thronen die Aktien von Rheinmetall an der Index-Spitze. Investoren greifen aufgrund von Spekulationen um ein Übernahmeangebot des US-Rüstungskonzerns Northrop Grumman zu. "Angeblich bietet Northrop 82 Euro je Rheinmetall-Aktie", sagten mehrere Händler. "Wegen des Angebots hat Rheinmetall eine von Cheuvreux organisierte Investorenkonferenz abgesagt." Bei Rheinmetall war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Aktie klettert zeitweise um vier Prozent bei auf ein Dreieinhalb-Jahres-Hoch von 65,30 Euro."
http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_503260
Stellt sich allerdings die Frage, warum man bei einer Ausweitung der Margen und einem Umsatzanstieg von 3,5 Mrd. auf 5,9 Mrd. Rheinmetallaktien für 82€ hergeben sollte. Aber vielleicht hat Rheinmetall schon angefangen den Preis zu treiben? Wie auch immer. Ich bin so oder so mit der Aktie überaus zufrieden. Mit und ohne Übernahme-Angebot. Hab zwar keine 250 Aktien, dafür aber alle für unter 20€ und steuerfrei.

Gruß
Beilagenfresser
#670

wäre der wert nicht so attraktiv bewertet, würde ich das spielchen nicht mitmachen, aber bei kgv 11 ist doch alles in butter
#672
#673
Die Analysten von Independent Research, Sven Diermeier und Daniel Kukalj, raten nach wie vor zum Kauf der Rheinmetall-Aktie.
Rheinmetall habe einen Umsatzausblick für 2013 gegeben. Demnach peile man auf Konzernebene einen Umsatz von ungefähr 5,9 Mrd. Euro an. Dabei werde von deutlichen Umsatzanstiegen in beiden Bereichen Automotive und Wehrtechnik ausgegangen. Vor dem Hintergrund des hohen Auftragsbestandes erscheine die in Aussicht gestellte dynamische Geschäftsentwicklung plausibel.
Ferner sei mitgeteilt worden, dass man zuversichtlich sei, die eigenen Zielvorgaben für 2010 erreicht zu haben. Die Analysten seien vor allem vom weiterhin hohen Auftragsbestand im Wehrtechnikbereich überzeugt.
Bei einem von 70 auf 80 Euro angehobenen Kursziel votieren die Analysten von Independent Research nach wie vor mit "kaufen" für die Rheinmetall-Aktie. (Analyse vom 18.01.2011) (18.01.2011/ac/a/d)
Rating: kaufen
Analyst: Independent Research GmbH
Kursziel: 80 Euro
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/3085786-independen…
#674
Wie der Konzern am Donnerstag verkündete, habe man mit den Königlich Niederländischen Streitkräften einen Rahmenvertrag über die Versorgung mit verschiedenen Munitionstypen geschlossen. Das zu erwartende Auftragsvolumen des auf zehn Jahre laufenden Vertrags wurde vom Unternehmen mit bis zu 200 Mio. Euro beziffert.
Quelle: http://www.wallstreet-online.de/nachricht/3086741-rheinmetal…
#675
Quelle: http://www.wallstreet-online.de/nachricht/3088260-analyse-fl…
#676
KZ im Durchschnitt bei 71€.
Ich bin gespannt wie dieses jJahr generell für die Industriebetrieben laufen wird.
Grüße!
#677
#678
#679
Zumal die Kriegstrommeln in Nordafrika geschlagen werden.

Makaber, aber eigentlich nicht verkehrt.
#680
#681
#682
verstehe auch nicht warum hier nichts los ist.
habe die gute von 47 eu bis 64 und nun wieder ab 59,34 vor japan.
das ist der wert in de, verdienen gutes geld in afrika rußland und bei uns,
haben ein 8 kgv bei so viel potenzial.
meine zum halten das mit den ergebniszielen zu 2013 ein kgv von15 die 100 eu zu sehen sein sollgten.
mehr kommentare bitte
#683
#684
Gibts auf der HV wieder nur Würstchen????
#685
Das kann dann den Kurs schon drücken, wenn ein Ungeduldiger unbedingt aussteigen will.
Am 6.5. kommt der Quartalsbericht. Das wird den Kurs wieder nach oben bringen.
Schaun wir mal!!!
#686
die reform der bundeswehr mit dem outsourcing von standorten wird ja auch nicht schlecht für den gewinn sein.
auf der halben welt wird geballert.
also am 06.mai werden wir sehen ob die zurückhaltung der investoren berechtigt ist oder nicht.
#687
Die Commerzbank hat die Rheinmetall-Aktie vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 66,00 Euro belassen. Die Erholung im Automobilgeschäft dürfte sich im ersten Quartal fortgesetzt haben, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Donnerstag. Deutlicher sollte die Umsatzsteigerung aber in der Rüstungssparte ausgefallen sein. Er sehe keine größeren Beeinträchtigungen aus der Katastrophe in Japan. Das Management dürfte den Jahresausblick unverändert lassen.
#688
... vielleicht gibt es auch gratis waffen !! ... das wäre mal echt ein "knaller" !!
#689
habe leider keine zeit, geschäfte laufen zu gut.
hauptsache freitag wird eine positive darstellung gewählt und der ausblick angehoben sonst gehts wie im herbst erst mal runter.
mfg
#690
#691
#692
Rheinmetall hat heute mit den Zahlen die Erwartungen der Analysten allesamt übertroffen. Der Rüstungskonzern konnte den Gewinn mehr als verdoppeln. Thomas Rau von der M.M. Warburg ist allerdings enttäuscht von der Reaktion am Markt, denn "die Zahlen waren gut," der Konsensus wurde klar geschlagen, so der Experte. Er sieht beachtliches Potenzial in der Rheinmetall-Aktie. Warum? Das erfahren Sie in diesem Interview. Der Autozulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall hat im ersten Quartal den Gewinn mehr als verdoppelt. Das Konzernergebnis legte von 19 Millionen Euro auf 50 Millionen Euro zu. Grund dafür ist die anziehende Autokonjunktur. Rheinmetall sei ein glänzender Start ins Geschäftsjahr 2011 gelungen, so das Management. Die Erlöse stiegen konzernweit um 28 Prozent auf 1,027 Milliarden Euro. Das EBIT legte ebenfalls von 39 Millionen Euro auf 77 Millionen Euro zu. Zwar seien die Zahlen durch einen Einmaleffekt getrieben. Doch selbst, wenn man diesen Einmaleffekt korrigiere, sind die Zahlen sehr gut, so Thomas Rau von der M.M. Warburg. "Der Konsensus wurde klar geschlagen. Und selbst, wenn man diesen Einmaleffekt, der insgesamt 11 Millionen betragen hat, rausrechnet, ist man immer noch bei einer Überraschung von 10 Prozent, was meines Erachtens nach wie vor eine sehr sehr gute Größenordnung ist," so Thomas Rau.
Auf Grund der guten Zahlen zeigt sich Rheinmetall sehr optimistisch für den weiteren Jahresverlauf. Für das laufende Jahr bekräftigte das Unternehmen, dass der Umsatz um 8 Prozent auf rund 4,3 Milliarden Euro wachsen soll. Konzernweit erwartet Rheinmetall ein EBIT von 330 Millionen bis 360 Millionen Euro. Das Management äußerte sich sogar so weit, dass wenn die Märkte weiter so stabil bleiben, dem Rekordjahr 2010 ein noch besseres 2011 folgen könnte. Da Rheinmetall dafür bekannt ist, die Prognose konservativ zu halten, dürfe man sicher noch eine Schippe drauflegen, so Rau. Es wäre eher eine riesen Überraschung, wenn Rheinmetall seine Guidance nicht anheben werde. Der Experte geht sogar so weit und erwartet beim EBIT leicht über 400 Millionen Euro, was 6,50 Euro earnings per share bedeuten würde.
Ein sehr interessanter Aspekt sei auch noch, dass ThyssenKrupp heute angekündigt hat, das Automotive-Geschäft zu verkaufen. Rheinmetall könnte also darüber nachdenken, einen Spin Off zu machen. Man könnte zwei verschiedene Companies machen, eine Automotive und eine Defence, "gibt den Leuten jeweils Aktien und dann können die Leute sich überlegen, ob sie an der Automotive-Company oder an der Defence-Company beteiligt werden wollen. Das würde ich auch für eine sehr attraktive Möglichkeit halten," so Thomas Rau von der M.M. Warburg.
Quelle: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2011-05/20155672…
#693
Equinet hat die Einstufung von Rheinmetall nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 71,00 Euro belassen. Das erste Quartal des Automobilzulieferer- und Rüstungskonzerns sei solide ausgefallen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Freitag. Die Bestätigung des Unternehmensausblicks sei für ihn keine Überraschung, da die Prognosen des Konzerns in der Regel konservativ ausfielen.
#694
bin mal gespannt, wann die Aktionäre merken, dass es ein gutes Investment ist und nicht mehr verkaufen, wie es in den letzten Wochen wohl Mode war.
#695
Die WestLB hat die Einstufung für Rheinmetall nach Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 72,50 Euro belassen. Die Düsseldorfer hätten sowohl für ihre Autozuliefersparte als auch für das Rüstungsgeschäft exzellente Zahlen ausgewiesen, schrieb Analyst Wolfgang Fickus in einer Studie vom Freitag. Die Rüstungssparte habe allerdings von Einmaleffekten profitiert und schwache Auftragseingänge verzeichnet. Auch habe Rheinmetall die Unternehmensziele lediglich bestätigt und nicht erhöht.
#696
Dann sollten wir ja ab Montag steigende Kurse sehen.
#697
#698
warum sollten die den verkaufen wegen dem 8er kgv. geld brauchen die doch eher nicht. vielleicht eher ein pensionsfond der den euro mitnehmen will. wie auch immer
mfg
#699
#700
#701
#702
ich war 47-63 drin und jetzt erst wieder zu 59 euro.
darüber hinaus noch voll in vw, also ich geh davon aus das auto noch ein wenig läuft, auch gegen den markt. und wer kauft schon vor der div? wo er erst noch 20 % an die merkel abgeben muß. also eher steigend.
#703
#704
#705
crash glaub ich nicht, ist luftholen vor der 8000 und danach gibts den abgang,vielleicht.
#706
sorry. habe blackrock verdächtigt.
''On 05 May 2011 the voting rights held by Fidelity Management &
Research Company fell below the threshold of 3% of the voting rights
in Rheinmetall AG, Rheinmetall Platz 1, 40476 Duesseldorf, Germany.
On that date, Fidelity Management & Research Company held 2.07 % of
the voting rights in Rheinmetall AG, arising from 818,678 voting
rights.
All voting rights in Rheinmetall AG were attributed to Fidelity
Management & Research Company pursuant to section 22 (1) sent. 1 no.
6 WpHG.''
''On 05 May 2011 the voting rights held by FMR LLC fell below the
threshold of 3% of the voting rights in Rheinmetall AG, Rheinmetall
Platz 1, 40476 Duesseldorf, Germany. On that date, FMR LLC held 2.84
% of the voting rights in Rheinmetall AG, arising from 1,123,278
voting rights.
All voting rights in Rheinmetall AG were attributed to FMR LLC
pursuant to section 22 (1) sent. 1 no. 6 in connection with sent. 2
WpHG.''
Kein Wunder, dass Rheinmetall trotz guter Ergebnisse keinen Kursgewinn macht.
#707
#708
hier mal ein kleiner bericht von der HV in berlin --->>>
1.) mieses ESSEN (Tomatensuppe, Spargelsuppe und ein paar gebratene Würstchen
... da musste ich doch glat danach noch zu mc
donalds fahren
)2.) sonst gute stimmung, zahlen und ausblick auch bestens
3.) EMANZEN !!! da fragt doch glatt eine RA warum es im vorstand keine frau (bzw. frauen) gibt


... leises lachen im saal, dann die
"diplomatische" antwort, dass man bis jetzt noch keine geignete
kandidatin hätte4.) wieder eine frage von einer frau: "an wen verkaufen Sie denn eigentlich die waffen, und wie viele" --- lachen im saal wurde noch lauter als vor der EMANZEN-frage

antwort des vorstandes: "das kann ich Ihnen beim besten willen nicht erzählen, auch wenn Sie mich das jetzt noch dreimal fragen --- Stichwort BETRIEBSGEHEIMNIS !!! "
fazit: bis auf das essen eine gute und zum teil witzige veranstaltung, wir brauchen uns um die firma keine sorgen machen
#709
hauptsache gute stimmung und ausblick.
#710
alle schon im urlaub?
hab alles verkauft vw bei 126 und unsere panzer zu 59 und denke das wird noch mal günstiger.
gute nerven allen.


#711
#712




sell in may gilt wohl dieses jahr nicht
aber der mai ist noch nicht vorbei
#713
ich habe gerade zu 60,02 wieder gekauft. aber der markt wird wohl weiter in wellen gehen und auch wieder runter. du hast wohl mehr unbekannte werte?
ich habe jetzt halb siemens halb panzer.
wird wohl sell in june gelten dieses jahr!
#714


#715
#716
#717
Rheinmetall konnte gerade noch mit Mühe den Zahlungseingang verbuchen - nach zähem Hinundher.
HDW wurde sein Brennstoffzellen-U-Boot erst nach Zahlung der ersten Hilfspaketes los.
Dies hatte schon Muschelbewuchs, so das sie es wieder ins Trockendock verholt haben.
Ergo: Kein deutsches Rüstungsunternehmen wird mit diesen Brüdern weitere Geschäfte tätigen, es sei denn, Brüssel bürgt für diese Pleiteheinis.
#718
ein trauerspiel !! und das bei boomender autoindustrie !!
#719
letztes jahr ging die aktie auch erst im herbst ab. hatte unter 50 gekauft und bei 64 gegeben also 30% in 6 monaten. sollte es dieses jahr wieder so sein dann haben wir noch eine durststrecke vor uns.
#720
Geld 18:03:19 58,10 87
Brief 18:03:19 63,00 80
#721
spreads ausweiten kann ich auch, da brauche ich kein spezialist zu sein :-)))
Llambi soll lieber tanzen gehen als kurse zu stellen !!!
#722
Deutschland ist bereit, moderne "Leopard"-Kampfpanzer an Saudi-Arabien zu liefern. Damit ändert die Bundesregierung eine jahrzehntealte Linie, dem autoritär geführten Königreich keine schweren Waffen zu liefern. Der Bundessicherheitsrat billigte in der vergangenen Woche grundsätzlich den Export, wie das Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" berichtet.
Die Saudis haben Interesse an mehr als 200 Stück auf Basis der modernsten "Leopard"-Variante, dem Typ 2A7+. Die deutsche Rüstungsindustrie – neben der Münchner Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann der zweite große Landsystemhersteller Rheinmetall und zahlreiche Zulieferunternehmen – erhofft sich ein Milliardengeschäft, da die Saudis neu gebaute Panzer wollen und keine gebrauchten. Riad hatte zunächst mit Spanien verhandelt, wo das zu einem US-Rüstungskonzern gehörende Unternehmen Santa Bárbara "Leopard"-Panzer in Lizenz herstellte. Inzwischen zeichnet sich ab, dass ein Großteil der Fahrzeuge aus Deutschland kommen wird. In den vergangenen Jahrzehnten war der Wunsch Riads nach dem "Leo" immer mit dem Hinweis auf eine Gefährdung Israels abgelehnt worden. Dem hochtechnisierten Staat gilt jedoch eine saudische Panzertruppe nicht mehr als Gefährdung. Friedlich war das Königreich zuletzt nicht aufgetreten: Der arabische Frühling in Bahrain war mit Hilfe saudischen Militärs blutig niedergeschlagen worden.
#723
#725
wann wird diese marke erreicht...nächste woche, nächsten monat oder ende des jahres...?
ich hab zeit...
#726
zb basf noch mit 70% gewinn drauf aus 2009.
denke auch an schöne kaufkurse aber unter 20 euro.
haber heute das erste mal ( Born auf dem DAF ) gehört das die 2009 tiefs noch unterschritten werden können.
na dann panzer für 15 euro pro aktie.



#727
Rheinmetall AG 10:17:37 39,31 € 0,34%
vor 16 Min (10:16) - Echtzeitrating
super kz von 47 bis 74 euro



diese analysten


#728
also jetzt wirds aber heftig nur noch 28 eu als kz
#729
#730
EPS Revisions
#731
#733
#734
#735



ach ja bei 0 ist Schluss


oder anders gefragt, was ist faul bei Rheinmetall???
#736
#738
Bei 32,00 EUR gekauft, und den Tag mit 12% Gewinn beendet.
Schade nur, dass die Anlage langfristig war und der schöne Gewinn unrealisiert in den nächsten Tagen schmelzen kann.
Guter Einstand jedenfalls.
#739
Glückwunsch!
Was interessiert der Kurs heute, Ostern 2012 oder Weihnachten 2013, wenn die Anlage langfristig ist?
#740
DAF ist wohl eine ähnlich zuverlässige Quelle wie Der Aktionär. Einige, wirklich guten Beiträge sind da zwar dabei, mehr aber auch nicht! Dass die 09er Kurse unterschritten werden können ist klar, doch klar ist auch, dass zur Zeit viele Titel (Banken, Konjunktur) extrem abgestraft werden, während viele andere Aktien noch bei Allzeithochs notieren...Schaut euch mal die Substanzwerte an...oder eben den DOW JONES...Klar geht da noch einiges runter, aber bei den Konjunkturtiteln duerften wir nicht mehr viel weiter fallen. Hier ist der Worst Case doch schon impliziert...
#741
Habe den Rutsch unter die 32 € genutzt.
Wirtschaftsnews - & Top-Story - 13.12.11
Rheinmetall: Milliarden-Auftrag aus Down Under
Düsseldorf 13.12.2011 (www.emfis.com) Anders als viele andere Dividenden-Papiere haben sich die Rheinmetall-Aktien von ihrem Sommer-Kollaps bislang nicht nennenswert erholt. Insofern ist es durchaus erfreulich, dass sich die Erzeugnisse der Düsseldorfer international unverändert hoher Beliebtheit erfreuen.
Das gilt offensichtlich unter anderem auch für Australien. Andernfalls hätte die dortige Regierung den Auftrag über bis zu 2.700 ungepanzerte und gepanzerte mittlere und schwere Fahrzeuge bestimmt nicht an Rheinmetall vergeben worden. Das Gesamtvolumen der Bestellung beläuft sich auf 1,5 Milliarden Euro. Zudem sicherten sich die Australier die Option auf bis zu 1.000 weitere Fahrzeuge
Berechtigte Chance auf Anschlussaufträge
Und das Beste daran ist: Mit einer nicht zu unterschätzenden Wahrscheinlichkeit war das nicht der letzte Auftrag für Rheinmetall aus dem Land der Kängurus. Denn der australische Markt lässt sich fast schon als ein Eldorado für Rüstungskonzerne bezeichnen. Die Militärflotte des Kontinents muss umfassend modernisiert werden. Insgesamt planen die Aussies, dafür 7,5 Milliarden Dollar zu investieren und es würde schon fast an ein Wunder grenzen, wenn Rheinmetall bei weiteren Aufträgen völlig leer ausgehen würde.
Europa wird immer mehr zum Sorgenkind
Für die Düsseldorfer ist es von einer immensen Wichtigkeit, verstärkt auf anderen Kontinenten Fuß zu fassen. Schließlich sieht es in Europa für Rheinmetall recht düster aus, da die Schuldenkrise wahrscheinlich über Jahre hinweg die Budgetplanungen für die Verteidigungsressorts negativ prägen dürfte. Organische Wachstumsfantasien für den europäischen Markt kann man somit abhaken. Aktuell erzielt Rheinmetall allerdings noch rund 65 Prozent seiner Umsätze in Europa. Aber das wird dauerhaft sicherlich nicht so bleiben.
Fazit:
In den aktuellen Kursen der Rheinmetall-Aktie dürfte die tendenzielle Stagnation in Europa größtenteils eingepreist sein. Immerhin hat sich Aktie seit Sommer rund halbiert. Klappt die angestrebte Internationalisierung des Geschäfts im Wesentlichen, könnte das Unternehmen in den nächsten Jahren sehr wohl für die eine oder andere positive Überraschung gut sein.
#742
#743
#744
Seitdem ist der Kurs gestiegen und laut Internet bekommt Rheinmetall gute Aufträge rein (Australien, Kanada). Weiter so!
#745
#746
Rheinmetall: Milliarden-Auftrag aus Down Under
#747
Also nichts neues und es ist meiner Meinung nach auch nichts weiteres dazu zu erwarten.
Verstehe die Aufregung nicht.
Irgendwann 2012 meldet man den Auftrag dann fix.
Da brauche ich nicht täglich irgendwelche Spekulationen zu lesen ob der Auftrag am 1. März kommt oder am 2. oder oder oder...offiziell bestätigt wird.
Geduld und nochmals Geduld das ist die Devise.
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch an Alle Investierten!
#748
#749
#750
ich beobachte nun schon seit längerer Zeit die Rheinmetall AG, gerade nach diesem Kurssturz scheint die Aktie langfristig sehr attraktiv bewertet.
Was mich interessiert, in den letzten Jahren wurde jeweils im 4 Quartal ein überproportionaler Anteil des gesamt Gewinns erwirtschaftet!
Woran liegt das?
#751
Kann gerne so weiter gehen!
heute, 11:01 NATIONAL-BANK AG
Rheinmetall solider MDAX-Konzern zum Schnäppchenpreis
Essen (aktiencheck.de AG) - Manfred Jaisfeld, Analyst der National-Bank AG, nimmt die Aktie von Rheinmetall (ISIN DE0007030009/ WKN 703000) mit dem Rating "kaufen" neu in seine Anlageempfehlungen auf.
..Die Anfang November vorgelegten Zahlen zum dritten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres 2011 hätten insgesamt klar enttäuscht. Der Umsatz habe sich zwar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 4% auf 1,03 Mrd. Euro erhöht, das am Markt erwartete Niveau von 1,07 Mrd. Euro sei damit jedoch verfehlt worden. Das operative Ergebnis (EBIT) habe sich leicht von 67 Mio. Euro auf 73 Mio. Euro verbessert, damit jedoch weit weniger kräftig als mit 85,5 Mio. Euro erwartet. Unter dem Strich habe Rheinmetall nach Abzug von Minderheitenanteilen im dritten Quartal 44 Mio. Euro nach 40 Mio. Euro vor Jahresfrist verdient und damit geringfügig weniger als im Rahmen der Konsensprognose mit 46 Mio. Euro unterstellt.
Dabei habe der Bereich Automotive mit einem Umsatzanstieg um 15% auf 564 Mio. Euro sowie einer Verdoppelung des operativen Ergebnisbeitrags auf 39 Mio. Euro wie erwartet solide Zahlen berichtet. Die konzernweite Negativabweichung habe einzig aus der schwachen Entwicklung des Unternehmensbereichs Defence resultiert. Sowohl das Umsatzvolumen von 466 Mio. Euro (-7%) als auch das operative Ergebnis von 42 Mio. Euro (-19%) hätten nicht die vorherigen Prognosen erreicht. Die Analysten würden hier vor allem den ausgeprägten Projektcharakters des Geschäfts als ursächlich ansehen.
..Einzelne Projektverzögerungen würden dabei leicht zu einer Abweichung vom erwarteten Wert führen, was auch im dritten Quartal der Fall gewesen sein dürfte. Ungeachtet dessen stelle die generelle Konjunkturunabhängigkeit sowie der Langfristigkeit der Aufträge in Augen der Analysten jedoch einen stabilisierenden Faktor in der Ertragsentwicklung des Konzerns dar. Der aktuelle Auftragsbestand bei Rheinmetall Defence in Höhe von 4,75 Mrd. Euro entspreche dabei fast dem 2,3fachen Jahresumsatz der Sparte.
Rheinmetall rechne für das zu Ende gegangene Jahr mit einem operativen Ergebnisbeitrag der Rüstungssparte zwischen 340 Mio. Euro und 360 Mio. Euro bei einem Umsatzvolumen von 2,1 Mrd. Euro. Die kapitalisierungsgewichteten Mittelwerte der beiden Relationen Enterprise Value (EV) zu EBIT und Market Value (MV) zu EBIT der Vergleichsgruppe lägen für das Kalenderjahr 2012 derzeit bei 6,3 respektive 7,1. Die Relationen EV zum Umsatz und MV zum Umsatz würden jeweils 0,4 betragen. Selbst bei unterstelltem Nullwachstum der Sparte würden die Analysten auf Basis der vier genannten Bewertungsgrößen damit einen fairen Unternehmenswert für Rheinmetall Defence in Höhe von fast 1,5 Mrd. Euro errechnen. Je Aktie errechne sich daraus ein Wert des Rüstungsgeschäfts von mindestens 35 Euro. Das mittelfristig vor der Abspaltung stehende Automotivegeschäft bekomme ein Investor beim aktuellen Rheinmetall-Aktienkurs demnach quasi gratis dazu.
Der Titel habe im Jahresverlauf 2011 besonders unter zwei Faktoren gelitten: Zum einen hätten die insbesondere für das Jahr 2012 erwartete konjunkturelle Abschwächung und die daraus abzuleitenden Absatzrückgänge auf den wichtigen Automobilmärkten die Bewertungsrelationen von Automobilzulieferern unter Druck gesetzt. In Kombination mit dem turbulenten Börsenumfeld habe Rheinmetall daher den Börsengang der Automotive-Sparte auf unbestimmte Zeit verschieben müssen. Auf der anderen Seite habe die europäische Staatsschuldenkrise zu der berechtigten Annahme geführt, dass die Verteidigungsbudgets wichtiger Abnehmerländer auf Jahre hinaus unter Druck bleiben würden.
Die Analysten würden die Belastungsfaktoren jedoch als vollständig im Kursniveau eingepreist ansehen. Zum einen habe sich historisch der Beginn eines Konjunkturabschwungs als guter Einstiegszeitpunkt im Automobilsektor herausgestellt. Zum anderen dürften sich Einsparungen in den Rüstungsetats ihren Erwartungen zufolge vor allem auf Personal- und Verwaltungskosten und weniger auf die Materialausrüstung beziehen. Gemäß ihren Bewertungsmodellen Peer-Group-Analyse und Discounted Cash Flow-Analyse würden sie ein faires Kursniveau für die Rheinmetall-Aktie in Höhe von 49,00 Euro ableiten.
Gegenüber dem aktuellen Kursniveau von 34,24 Euro errechne sich daraus ein Aufwärtspotenzial für die Aktie von 43,1%. Anders formuliert, entspreche die aktuelle Börsenbewertung von 1,4 Mrd. Euro bereits dem von den Analysten ermittelten fairen Wert der Rüstungssparte. Das mittelfristig vor der Abspaltung stehende Automotive-Geschäft bekomme ein Investor demnach aktuell gratis dazu.
Die Analysten der National-Bank AG nehmen die Rheinmetall-Aktie mit dem Votum "kaufen" und einem Kursziel in Höhe von 49,00 Euro neu in ihre Anlageempfehlungen auf. (Analyse vom 02.01.2012) (02.01.2012/ac/a/d)
#753
KMW versucht damit, sein Know-how als Hersteller geschützter Militärfahrzeuge auf den Zivilmarkt zu übertragen. Dieser könnte die Auswirkungen schrumpfender Militäretats in Europa abfedern. Eine ähnliche Strategie verfolgt auch der Düsseldorfer Rheinmetall -[/green]
#754
Ich konzentriere mich auf meine 3 langfristigen Werte.
BASF, K+S und Thyssen.
Bei K+S gab es gestern noch schöne Kaufkurse.
Viel Erfolg allen anderen.
#755
#756
gratuliere
das hat sich wohl heute schon gelohnt :-)
hmm, wie sieht das denn aus charttechnischer Sicht aus ...
(davon verstehe ich nämlich nicht viel)
wenn man jetzt mit mittlerem Zeithorizont einsteigt ...
wo sollte man dann aussteigen?
schon bei 45 oder erst über 50 ?
T.
#757
Bis jetzt ist mein Mut belohnt worden - bin immer noch investiert und der Kurs ist jetzt bei über 40 Euro. Frage mich wann der beste Zeitpunkt zum Aussteigen ist.
#758
#759
#761
tja gute Frage
bin ja inzwischen auch dabei, mit ner kleinen Posi, da ich schon zwischendurch reduziert habe ...
vielleicht fehlt mir doch ab und zu etwas Mumm

naja, aber zurück zur Frage, hmm, also ich hatte ja mit der 45 als Ausstiegsmarke geliebäugelt
dausend ...
naja, ich will nicht zu gierig sein ...
aber ich denke, langfristig ist ne Menge drin,
werd wohl auf der HV meine langfristige Strategie in Sachen Rheinmetall überdenken ...
T.
#762
werd wohl auf der HV meine langfristige Strategie in Sachen Rheinmetall überdenken ...
davon gehe ich auch aus. bei den zahlen sehe ich eher chancen auf 55-60 eur in 2012. ich will keine wette eingehen... aber
wenn ein großer auftrag noch oben drauf kommt,
ist die 60 locker drin.
mit den aktuellen zahlen sieht es aber alleine schon positiv aus und
RM ist auch ein zykliker der mit der autobranche mitziehen wird
#763
#764
Die Citigroup hatte Rheinmetall zuletzt auf "Buy" mit einem Kursziel von 43,00 Euro belassen. Auch 2012 seien die Perspektiven für die Rüstungsindustrie nicht sonderlich gut, schrieb Analyst Jeremy Bragg in einer Branchenstudie. Dennoch bleibe es beim Kaufvotum für die Aktien des Automobilzuliefer- und Rüstungsunternehmens. Rheinmetall biete eine Mischung aus zyklischem Potenzial in der Autosparte sowie Exportmöglichkeiten im Rüstungsbereich und sei zudem attraktiv bewertet. Quelle: APA-dpa-AFX-Analyser
Unsere Einschätzung ist im Moment diese, dass wir nicht investierten Anlegern raten, einen erneuten Rücksetzer auf 30 Euro abzuwarten und dann eine erste Position aufzubauen. Wer dabei ist, setzt einen Stoppkurs bei 33 Euro und hält an der Aktie weiter fest.
Sobald sich unsere Einschätzung zur Aktie von Rheinmetall ändert oder Handlungsbedarf besteht, werden wir Sie darüber kostenlos über den MoneyMoney Aktiennews Verteiler in Kenntnis setzen. Tragen Sie für diesen kostenlosen Service ganz einfach Ihre E-Mail Adresse in den MoneyMoney Aktiennews Verteiler ein.
#765
DGAP-PVR: Rheinmetall AG: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung
31.01.2012, 11:20:20
Rheinmetall AG
31.01.2012 11:20
Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------
Veröffentlichung gem. § 26 Abs. 1 WpHG
BlackRock Inc., New York, USA, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 23. Januar 2012 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 4,91 % (1.945.865 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihr 4,91% (1.945.865 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
Rheinmetall AG Der Vorstand
Veröffentlichung gem. § 26 Abs. 1 WpHG
BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, Delaware, USA, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 23. Januar 2012 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 4,91 % (1.945.865 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihr 4,91% (1.945.865 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
Rheinmetall AG Der Vorstand
Veröffentlichung gem. § 26 Abs. 1 WpHG
BlackRock Financial Management, Inc., New York, USA, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 23. Januar 2012 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 4,91 % (1.945.865 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihr 4,91% (1.945.895 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
Rheinmetall AG Der Vorstand
31.01.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de
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Sprache: Deutsch Unternehmen: Rheinmetall AG
Rheinmetall Platz 1
40476 Düsseldorf
Deutschland Internet: www.rheinmetall.com
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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Firmenname: Rheinmetall AG; Land: Deutschland; VWD Selektoren: 1P;
#766
#767

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Rheinmetall auf neuem Weg
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Die Actien-Börse" halten ein Investment in der Aktie von Rheinmetall (<DE0007030009>/ ) für eine interessante Variante. Nachdem Rheinmetall der volle Einstieg in die Leopard-Panzerfertigung misslungen sei, gehe das Unternehmen einen neuen Weg und kombiniere das neue Technikgebiet der Drohnen mit EADS (ISIN NL0000235190/ WKN 938914). Diese Geräte würden als Zukunft der Feindbesichtigung und Bekämpfung gesehen und teilweise die Jagdbomber und Aufklärungsflieger ablösen. Bei dieser Technik seien allerdings die Amerikaner und Israelis führend. Wenngleich Rheinmetalls neue Tochter mit nur 160 Mitarbeitern beginne und auf 70 Mio. EUR Umsatz komme, sei dies aber in den Augen der Experten ein viel versprechender Anfang. Zudem würden sie den Marktwert von Rheinmetall mit 1,6 Mrd. EUR bei einem Umsatz von 4,5 Mrd. EUR und einem KGV 2013e von 7 für einen Minimalwert halten. Je nach Börsentendenz werde die Autotochter Kolbenschmidt Pierburg komplett verkauft oder an die Börse gebracht. Rheinmetall verfüge aktuell über keinen Ankeraktionär. Das liege wohl daran, dass das Rüstungsgeschäft auch politische Akzente beinhalte und kein Großaktionär politisch problemlos geduldet werde. Die Experten von "Die Actien-Börse" sehen das Kursziel für die Rheinmetall-Aktie bei 60 EUR und damit knapp 50% über dem aktuellen Kurs von 41,84 EUR. Ob es mehr werden könne, hänge zum einen vom Verkaufspreis des Autogeschäfts und andererseits vom Ausbau des neuen Technikgeschäftes ab. Der Stopp-Kurs sollte bei 36 EUR gesetzt werden. (Ausgabe 4 vom 28.01.2012 (30.01.2012/ac/a/d)
#768
#769
#770
#771
Auch mit dem Blick auf den Automobilbereich ergebe sich aktuell eine günstige Einstiegsgelegenheit. Nach Ansicht der Analysten erweist sich der Fahrzeugmarkt als widerstandsfähig und das Unternehmen werde als führender Zulieferer von den aktuellen und künftigen Schadstoffvorschriften überdurchschnittlich profitieren.
#772
#773
#774
Frei nach Altmeister Kostolany:
Eine Aktie ist wie eine Straßenbahn. Man läuft nicht hinterher, denn die nächste kommt bestimmt.
#775
Der Vorstandschef des Metallhandelskonzerns Klöckner & Co. geht davon aus, dass die Stahlnachfrage in Europa um bis zu 5 Prozent zurückgehen wird – und es könne auch „noch schlimmer“ kommen. Daneben bekräftigte Rühl, dass Klöcker selbst 2011 lediglich ein leicht positives Ergebnis erwirtschaftet habe. Der jüngste Aufschwung sei nämlich nur eine „Zwischenerholung“ gewesen.
#776
#777
http://blogs.hr-online.de/boersenblog/2012/01/25/tanzbaeren-…
#778
#779
"Statistiker haben die durchnittliche Dauer einer Bärenmarkt-Rally mit vier Monaten bemessen. Viele Börsianer bezeichnen die Bewegung auch wenig schmeichelhaft als “Rally für die Doofen”. “Doof”, beziehungsweise gekniffen sind allerdings nur jene, die ganz am Ende einer solchen Rally einsteigen, “weil es ja nur noch aufwärts gehen kann”. Und die dann den Ausstieg verpassen."
Darüber kann man nur lächeln, wenn man seit November / Dezember letzten Jahres "all in" im Aktienmarkt drin ist. Die nächste Korrektur kommt bestimmt! Nur habe ich vielen Skeptikern zum Trotz allein mit Rheinmetall stand heute eine Performance seit Einstieg von über 40%!
Gewinne laufen lassen, mit SL sichern... Der Umschwung kommt erst wenn keine doofen mehr in den Aktienmarkt reingehen. Aktuell sehe ich aber noch haufenweise "Doofe" am Spielfeldrand, und einige davon werden noch einsteigen (und die Kurse weiter hochtreiben).
Ziel für Rheinmetall zunächst die 50 EUR-Marke, dann nach kleiner Kosnolidierung weiter auf die Hochs vom letzten Jahr.
Die Zahlen werden gut ausfallen, wie fast überall in der (deutschen) Automobilindustrie.
#780
#781
noch gar keine Kommentare hier zum "Rekordergebnis" ???
http://www.rheinmetall.de/de/rheinmetall_ag/press/news/aktue…
22.02.2012
Vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2011: Rheinmetall erreicht historisch bestes Ergebnis
Umsatz im Konzern wächst um 12% auf 4.454 MioEUR
Wachstum in beiden Unternehmensbereichen Automotive und Defence
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 19% auf 354 MioEUR verbessert
Ergebnis vor Steuern (EBT) steigt um 29% auf 295 MioEUR
Die Düsseldorfer Rheinmetall AG hat im Geschäftsjahr 2011 beim Umsatz und beim Ergebnis deutlich zugelegt: Das vorläufige Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf Konzernebene erreicht mit 354 MioEUR einen neuen Höchstwert. Der im Geschäftsjahr erzielte Umsatz liegt nach den vorläufigen Zahlen bei 4.454 MioEUR. Zuletzt hatte Rheinmetall einen Umsatz von 4,4 MrdEUR und ein EBIT zwischen 340 MioEUR und 360 MioEUR prognostiziert.
wie heisst es so schön:
"sell on good news" ?
aber zumindest heute gehts wieder über die 45 ...
soll ich mich jetzt für meine Rest-Position freuen
oder ärgern, dass ich einen Teil zu früh verkauft habe ;-)
naja, da ich nicht so recht abschätzen kann, wie es weitergeht
halte ich erstmal die Fuesse still,
abwarten und Tee trinken ;-)
T.
#782
Kursschwäche nach den Zahlen + Ausblick nutzen
und kaufen/nachkaufen
bei normalen Marktverhältnissen sollten die 50€
dieses Jahr angepeilt werden!Gruß.
#783
#784
#785
also 13kgv sind mal schnell 70 euro = halten für jpm


#786
Hoffe mit einen Ausbruch nach oben.
#787
Gruß.
#788
Rheinmetall im ersten Quartal 2012: Automotive-Sparte mit neuen Bestwerten
Konzernumsatz steigt im ersten Quartal um 8% auf 1,1 MrdEUR
Automotive mit Bestwerten bei Umsatz und Ergebnis
Defence mit deutlichem Auftragsplus
Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreicht 45 MioEUR, mit noch schwachem Ergebnisbeitrag von Defence
Erwartungen für das Gesamtjahr 2012 bestätigt
Mit einer hervorragenden Entwicklung des Unternehmensbereichs Automotive und einem verhaltenen Jahresauftakt im Defence-Bereich ist Rheinmetall ins Geschäftsjahr 2012 gestartet. Der Konzern bleibt auf Wachstumskurs: Das Unternehmen weist mit einem Umsatz von 1,1 MrdEUR einen neuen Höchstwert für ein erstes Quartal aus.
Die im ersten Quartal noch schwache Ergebnisentwicklung der Defence-Sparte ist der Grund dafür, dass sich das konzernweite Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) trotz neuer Bestwerte des Automobilbereichs insgesamt rückläufig zeigt. Rheinmetall weist für das erste Quartal ein EBIT von 45 MioEUR aus, nach 77 MioEUR im Vergleichsquartal des Vorjahres.
Das Unternehmen bestätigt die Erwartungen für das Gesamtjahr 2012.
Die 2011 angekündigte Überprüfung der Zwei-Säulen-Strategie wird fortgesetzt. Dabei bleibt der Börsengang der Automotive-Sparte eine Option, deren Realisierung auch von der weiteren Entwicklung des Kapitalmarkts abhängt.
Automotive: Höchstwerte beim Umsatz und Ertrag
Rheinmetall Automotive ist mit Rekordwerten in das neue Geschäftsjahr gestartet.
Automotive weist in den ersten drei Monaten mit einem Umsatz von 638 MioEUR ein neues Allzeithoch aus und übertrifft den Vergleichswert des Vorjahres um 52 MioEUR oder 9%. Damit gelingt es der Automotive-Sparte nach 2011 erneut, mit einem klaren Umsatzplus gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal in das Geschäftsjahr zu starten und das Wachstum der weltweiten Automobilproduktion, das sich im ersten Quartal 2012 verglichen mit dem gleichen Vorjahreszeitraum auf 4,4 % beziffert, deutlich zu übertreffen.
Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 46 MioEUR markiert einen neuen Bestwert. Gegenüber dem ersten Quartal des Jahres 2011 erhöht sich das EBIT von Rheinmetall Automotive um 6 MioEUR oder 15%. Die EBIT-Rendite steigt von 6,8% im Vorjahr auf 7,2% im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres.
Defence: Umsatz- und Auftragsplus
Ein gemischtes Bild zeigt im ersten Quartal die Entwicklung der Defence-Sparte des Rheinmetall-Konzerns. Rheinmetall Defence weist im ersten Quartal einen Umsatz von 471 MioEUR aus, was im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 30 MioEUR oder 7% entspricht. Dieses Wachstum resultiert ausschließlich aus erstmals einbezogenen Gesellschaften, die im ersten Quartal 2012 den Umsatz – gemessen am Vorjahr – um 70 MioEUR erhöhten. Dabei wirkte sich im Wesentlichen der erstmalige Einbezug der logistischen Fahrzeuge aus dem Gemeinschaftsunternehmen Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH (RMMV) aus. Ohne die erstmals einbezogenen Gesellschaften ver-zeichnet der Unternehmensbereich Defence einen Umsatzrückgang von 40 MioEUR, der im Wesentlichen aus späteren Abrechnungsmeilensteinen in verschiedenen Projekten resultiert.
Bei den Neubeauftragungen legte der Unternehmensbereich Defence, trotz eines insgesamt schwierigeren Marktumfeldes, im ersten Quartal 2012 deutlich zu: Gegenüber dem Vorjahreswert von 316 MioEUR stieg der Auftragseingang um 116 MioEUR oder 37% auf 432 MioEUR im ersten Quartal 2012.
Erwartungsgemäß blieb die Ergebnisentwicklung im ersten Quartal 2012 hinter dem Vorjahr zurück: Das ausgewiesene Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt bei 4 MioEUR und damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 38 MioEUR. Im EBIT des Vorjahresquartals war allerdings ein positiver Sondereffekt von 11 MioEUR enthalten, der sich aus dem Übergang vom Equity-Ansatz zur Vollkonsolidierung bei der erstmals nach dem Mehrheitserwerb einbezogenen ADS Gesellschaft für aktive Schutzsysteme mbH ergab.
Die erstmals einbezogenen logistischen Fahrzeuge der RMMV verzeichneten im Quartalsergebnis 2012 erwartungsgemäß noch einen geringen Verlust. Darüber hinaus haben die Minderumsätze von 40 MioEUR aus Produktbereichen mit hohen Ergebnisbeiträgen zu einer Reduzierung des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr geführt.
Aufholeffekte in der weiteren Ergebnisentwicklung werden im zweiten Halbjahr 2012 erwartet.
Erwartungen für das Gesamtjahr 2012 bestätigt
Rheinmetall erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Konzernumsatz von rund 4,9 MrdEUR, nach 4,5 MrdEUR im vergangenen Jahr. Zu diesem Wachstum werden beide Unternehmensbereiche Automotive und Defence beitragen.
Gestützt durch die globale Automobilkonjunktur geht Rheinmetall für den Unternehmensbereich Automotive in 2012 von einem Umsatzwachstum von rund 5 % aus. Für den Bereich wird im laufenden Geschäftsjahr ein Umsatz von leicht über 2,4 MrdEUR erwartet.
Für den Unternehmensbereich Defence geht Rheinmetall bei teilweise leicht rückläufigen Verteidigungsausgaben in Europa und in den USA davon aus, im Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 2,5 MrdEUR zu erreichen, nach 2,1 MrdEUR im Vorjahr. In diesem Prognosewert sind die erstmals ab dem Geschäftsjahr 2012 einzubeziehenden Umsatzanteile der Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH, die die logistischen Fahrzeuge von MAN betreffen, enthalten.
Für das laufende Geschäftsjahr 2012 erwartet Rheinmetall im Konzern ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf dem Niveau des Vorjahres. Dieser Erwartung liegt eine etwas schwächere Ergebnisentwicklung im Defence-Bereich zu Grunde; dagegen wird für den Unternehmensbereich Automotive mit einem leicht verbesser-ten Ergebnis gerechnet.
#789
#790
#791

Das einzige Monko ist der schwache und nicht vorher sehe bare Gesamtmarkt (Eurokrise etc.)

Die DZ Bank hat Rheinmetall am Freitag nach der Bilanzvorlage des Waffenherstellers und Autozulieferers auf "Kaufen" mit dem Fairen Wert von 51,00 (Kurs: 41,35) Euro belassen. Während das schwache Rüstungsgeschäft enttäuscht habe, sei er von der Sparte Automotive positiv überrascht, schrieb Analyst Markus Turnwald in seinem ersten Kommentar am Freitag.
Dem enttäuschenden Ergebnis im Rüstungsgeschäft schreibe Turnwald aber keine zu große Bedeutung zu. Der Bereich sei immer von Schwankungen bestimmt, und der vom Unternehmen bekräftigte Ausblick für das Gesamtjahr in der Sparte vermittele Zuversicht. Zudem habe ihn der Bereich Automotive beim Umsatz und Ergebnis positiv überrascht. Allerdings sei es aus seiner Sicht hierbei negativ, dass das Management keine neuen Informationen bezüglich eines möglichen Börsengangs des Bereiches gegeben habe. Seine aktuellen Schätzungen für das Jahr 2012 würden mit dem Blick auf die Bilanz zum ersten Quartal nun aber anspruchsvoller.
Mit der Einstufung "Kaufen" gehen die Analysten der DZ Bank davon aus, dass die Aktie in den kommenden zwölf Monaten um mehr als fünf Prozent steigen wird./fat/stk
#792
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Analysten der equinet AG stufen die Aktie von Rheinmetall (<DE0007030009>/ ) weiterhin mit dem Rating "accumulate". Das Kursziel werde unverändert bei 52,00 Euro gesehen. (Analyse vom 27.04.2012) (27.04.2012/ac/a/d)
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Rheinmetall-Aktie: Rüstungsgeschäft mit Ergebniseinbruch
Essen (www.aktiencheck.de) - Manfred Jaisfeld, Analyst der National-Bank AG, stuft die Aktie von Rheinmetall (<DE0007030009>/ ) weiterhin mit dem Rating "kaufen" ein. Der Düsseldorfer Automobilzuliefer- und Rüstungskonzern Rheinmetall habe heute den Bericht zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012 vorgelegt. Während das publizierte Umsatzniveau den Erwartungen entsprochen habe, hätten die Ergebnisdaten infolge eines Gewinneinbruchs der Rüstungssparte enttäuscht. Man sehe hierfür vor allem den ausgeprägten Projektcharakter des Geschäfts verantwortlich und erkenne noch keine nachhaltige Verschlechterung der Rahmenbedingungen. Dennoch bestehe nach Erachten der Analysten Unsicherheit über das im weiteren Jahresverlauf tatsächlich mögliche Aufholpotenzial. Ihre Gewinnerwartungen hätten sie folglich leicht reduziert. Die Automotive-Sparte habe demgegenüber sowohl umsatz- wie ergebnisseitig neue Bestmarken für ein Auftaktquartal erziele können. Eine Abspaltung des Geschäftsbereich erwarte man angesichts der wieder etwas volatileren Aktienmärkte dennoch nicht kurzfristig. Während sich der von den Analysten gemäß DCF-Modell ermittelte faire Unternehmenswert durch die Prognoseanpassungen verringere, werde dies durch eine höhere Branchenbewertung kompensiert. In der Summe belassen die Analysten der National-Bank AG daher ihr Kursziel für die Rheinmetall-Aktie unverändert bei 55 EUR und bestätigen die Einstufung "kaufen". (Analyse vom 27.04.2012)
#793
#794
30.04.2012 09:08 Uhr Zur News-Übersicht Druckansicht Empfehlung versenden
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Rheinmetall bringt Autosparte an die Börse
Jochen Kauper
Der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall will seine Autosparte KSPG einem Zeitungsbereicht zu Folge bereits im Juni an die Börse bringen. Nach den schwachen Zahlen könnte das neue Fantasie für die Aktie entfachen.
KSPG goes Frankfurt. Die bessere Stimmung an den Finanzmärkten will sich der Rüstungskonzern Rheinmetall zunutze machen, um seine Autosparte an die Börse zu bringen. Erste Gespräche mit institutionellen Investoren hat es bereits gegeben. Die KSPG AG, ehemals Kolbenschmidt Pierburg AG, soll aller Voraussicht nach bereits im Juni 2012 als eigenständiges Unternehmen an der Frankfurter Börse notieren. Das berichtet die Börsen-Zeitung.
Wert: Eine Milliarde Euro
Laut der Financial Times Deutschland hat Rheinmetall bereits ein Konsortium ausgewählt, um den Börsengang von KSPG voranzutreiben. Die Autosparte erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von über zwei Milliarden Euro, knapp die Hälfte der Erlöse des gesamten Rheinmetall-Konzerns. Das EBIT betrug 81 Millionen Euro. Experten bewerten den Autozulieferer mit rund einer Milliarde Euro.
Ruhiger Auftakt
Rheinmetall ist verhalten in das Geschäftsjahr 2012 gestartet. Trotz neuer Bestwerte im Automotive-Bereich musste das Düsseldorfer Unternehmen einen Gewinneinbruch hinnehmen. Im ersten Quartal steigerte der Rüstungskonzern zwar den Umsatz auf 1,1 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis nahm aber von 77 Millionen Euro auf 45 Millionen Euro ab. Während das EBIT im Rüstungssektor von 38 auf vier Millionen Euro zurückfiel, glänzte der Automobilsektor mit neuen Rekorden. Das EBIT wurde um 15 Prozent auf 46 Millionen Euro nach oben geschraubt.
Ausblick bestätigt
Trotz des verhaltenen Auftakts hält Rheinmetall an seiner Prognose für das laufende Geschäftsjahr fest. Der Konzern erwartet demnach einen Umsatz von rund 4,9 Milliarden Euro (Automotive: 2,4 Milliarden Euro; Defence: 2,5 Milliarden Euro). Bedingt durch eine schwächere Ergebnisentwicklung im Rüstungsbereich wird mit einem operativen Ergebnis auf Vorjahresniveau gerechnet.
Aktie halten
Für die Rheinmetall-Aktie könnte der Börsengang der Autosparte neue Fantasie bedeuten. Aktuell ist das Papier haltenswert. Der Stoppkurs sollte bei 35 Euro gesetzt werden.
#795
#796
Rheinmetall wolle seinen Anteil an KSPG beim Börsengang in etwa halbieren, der Schritt soll rund eine halbe Milliarde Euro einbringen, hieß es in den Kreisen. Von Rheinmetall war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Pläne waren schon im vergangenen Sommer bekannt geworden, Eberhardt hatte sie aber wegen des schwachen Marktumfelds wieder auf Eis gelegt.
Der Rheinmetall-Chef hatte sich lange für eine Zwei-Säulen-Strategie stark gemacht: Der Düsseldorfer Konzern stellt neben Waffen und Munition auch Kolben und andere Autoteile her. Im Sommer hatte er jedoch eine Kehrtwende vollzogen und die Autozuliefer-Tochter zur Disposition gestellt.
Zuvor hatte er das personalintensive Geschäft einem harten Sparkurs unterzogen und mehrere Werke geschlossen. Rheinmetall will sich auf das lukrativere Rüstungsgeschäft konzentrieren, das der Konzern in den vergangenen Jahren - im Gegensatz zum personalintensiven Autoteilegeschäft - auch mit Zukäufen ausgebaut hat.
Rheinmetall will sich nicht ganz von Tochter trennen
Nach Ansicht von Investmentbankern ist Rheinmetall als Rüstungsunternehmen zu klein, der KSPG-Erlös könnte in Zukäufe im Kerngeschäft gesteckt werden. Finanzkreisen zufolge will Rheinmetall den Börsengang am Montag offiziell ankündigen. Der erste Handelstag ist etwa vier Wochen später geplant, also Anfang Juni.
KSPG wird federführend von der Deutschen Bank, der Commerzbank und von Merrill Lynch an die Börse begleitet. Eberhardt hatte auf der Bilanzpressekonferenz im März gesagt, der Börsengang von KSPG hänge von der Entwicklung des Kapitalmarkts ab. „Im Moment sieht es ganz gut aus“, fügte er an. Ganz abstoßen wolle Rheinmetall die Tochter aber nicht.
Zuletzt hatte das Autoteilegeschäft dank des Wachstums der weltweiten Automobilproduktion zugelegt. Im ersten Quartal steigerte die Sparte den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 46 Millionen Euro, während der operative Gewinn der Rüstungssparte auf vier Millionen von 38 Millionen Euro schmolz.
Im Gesamtjahr soll das Ebit des Autoteilegeschäfts etwas über den 2011 erzielten 151 Millionen Euro liegen und der Umsatz leicht über 2,4 (Vorjahr: 2,3) Milliarden Euro betragen. Doch bangen Experten, dass der Höhepunkt im wirtschaftlichen Auf und Ab der Branche bald überschritten sein könnte.
http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/kolbenschmidth-pier…
#797


#798
Ich denke mit dem Erlös aus dem IPO geht man auf Einkaufstour.
Wir werden es sehen.
#799
#800
Ich kann mir das mit der Börsengang der Autosparte schlecht vorstellen. Wie genau soll das ablaufen? Gibt es a eigene shares? Wie genau wird das den Kurs der Rheinmetall Aktie beinflussen und wird dann der Wert ermittelt. Es heisst zwar überall,die Aktie müsste neu bewertet werden,aber wiso ist dann jetzt wo die Nachricht im Markt ist,die Aktie so schwach ?
Grübel....
#801
#802
18:30:03 38,50 390
Brief
18:30:03 49,40


102abzocke aus stuttgart


#803
Deutschlands größter Rüstungshersteller Rheinmetall hat den Börsengang seiner Autosparte KSPG AG beschlossen und will langfristig die Mehrheit abgeben. Der Beschluss sei am Montag von Vorstand und Aufsichtsrat gefallen, teilte die Rheinmetall AG in Düsseldorf mit. Die KSPG AG, die Führungsgesellschaft des Rheinmetall-Unternehmensbereiches Automotive, soll noch bis zur Jahresmitte an die Börse gebracht werden. "Nach einem Börsengang wird Rheinmetall zunächst mehrheitlich an KSPG beteiligt bleiben, beabsichtigt aber in Schritten die Kontrolle abzugeben", hieß es in der Mitteilung.
Die Autosparte von Rheinmetall hat 11.500 Mitarbeiter. 2011 kletterte der Umsatz um fast 17 Prozent auf 2,31 Milliarden Euro. Damit wurde der Umsatzhöchststand vor der Wirtschaftskrise von 2,25 Milliarden Euro übertroffen. Der operative Gewinn (EBIT) der Autosparte stieg um 86 Prozent auf 151 Millionen Euro. Das entspricht ebenfalls einer Rekordmarke.
Die KSPG AG stellt unter anderem Motoren-Kolben und -Blöcke sowie Pumpen her und ist die zweite Säule von Rheinmetall, neben der Rüstungssparte. Diese produziert gepanzerte Fahrzeuge, Flugabwehrsysteme, Waffen und Munition. Für den Kampfpanzer Leopard 2 liefert sie beispielsweise die Kanone, Elektronik und Munition./jyr/DP/stw
ISIN DE0007030009
AXC0302 2012-05-07/18:52
#804
in ner Woche gibts erstmal schön
Dividende!
#805
#806
Das Gänze ist mir auch ein Rätsel.
#807
)
#808
#809
Vielleicht kann Jemand eine kurze Info darüber einstellen, insbesondere zur Abspaltung, falls dazu etwas gesagt wurde, z.B. in welchem Verhältnis ein Split oder eine Einbuchung etc. erfolgt.
#810
Was für eine Einbuchung? KSPG soll doch verkauft werden. Oder meinst du Bezugsrechte?insbesondere zur Abspaltung, falls dazu etwas gesagt wurde, z.B. in welchem Verhältnis ein Split oder eine Einbuchung etc. erfolgt.
MfG Stefan
#811
Welche hier eingeschlagen wird, würde mich interessieren.
Vielleicht gab's ja heute eine Info dazu.
#812
#813
du hast nix davon. die panzer gehen mit dem geld selber einkaufen.
#814
war jemand auf der HV und kann mal ein kurzes Statement abgeben!? was rechtfertigt diesen Kursrutsch!? in Anbetracht der Schnelligkeit dabei bin ich mir zwecks Nachkauf nicht mehr ganz so sicher ...
#815
1 € wieder gut gemacht.
#816
#817
hab mir den Vortrag des scheidenden Vorstandsvorsitzenden angehört,
klingt alles positiv, klar die Rendite im Defence könnte besser sein
aber insbesondere der hohe Auftragsbestand stimmt mich zuversichtlich
ich halte RHM für klar unterbewertet
T.
#818
#819
Insbesondere, wie das über die Bühne laufen soll?
#820
Wurde etwas zu einem möglichen Rückkauf eigener Aktien gesagt, um KSPG zu einem angemessenen Preis an die Börse zu bringen?
#821
entspannt Euch
und lest meinetwegen die IR-News
wird schon werden
T.
#822
#823
Ich danke dir für die kurzen, aber nicht unerheblichen Eindrücke! Ich denke, wenn es wirtschaftlich schlechter laufen würde und die Flaute Einzug halten würde, dann wäre darüber informiert wurden- die Aktionäre zumindest darauf eingestimmt wurden.
Klar sind 20% immo viel Minus, aber genauso fix kann der Kurs auch wieder bei 45€ stehen. Siehe letzten Sommer.
Gruß.
#824
link hab ich nicht
#825
mich wundert schon das kein größerer anteilseigner druck gemacht hat bezgl. einer abspaltung ohne veräußerung. einfach zwei ag`s. und aus. danach haben alle halt 10 aktien rhm und 10 aktien kspg.
da muß man nicht so rumeiern.
#826
Sollen ja in den nächsten 4-6 Wochen kommen.
#827
Rheinmetall braucht das Geld um durch Zukäufe die Rüstungssparte voran zu treiben. Wenn die Aktien von Kspg einfach den Aktionären ins Depot gebucht werden würden, hätte Rheinmetall nicht einen einzigen Cent zur Verfügung. Außerdem würden die eingebuchten Kspg- Aktien steuerlich als Barausschüttung behandelt werden. Da hab ich das Geld doch lieber im Unternehmen Rheinmetall!
Meiner Meinung nach Sinnvoll und kein rumgeeier!
#828
#829
#830
#831
werden wir wohl erst später erfahren.
#832
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#834
)
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#836
#837
#838
Am 13. und 14. Juni werde Rheinmetall eine Kapitalmarkttagung veranstalten. In der jüngsten Marktkorrektur sei die Rheinmetall-Aktie ungerechtfertigt hart in Mitleidenschaft gezogen worden. Drei Argumente würden für ein Investment in den Titel sprechen. Das erste Quartal werde für die Rüstungssparte auf Gesamtjahressicht vermutlich das schwierigste Vierteljahr. Im Automotive-Segment zeichne sich bislang noch keine Eintrübung ab. Es bestehe kein Zweifel daran, dass KSPG für die anstehenden Herausforderungen gewappnet sei. Die Produkte und Dienstleistungen seien in höchstem Maße wettbewerbsfähig, um den Megatrends CO2 und Emissionsreduzierung gerecht zu werden. Die Umsätze von KSPG könnten in 2012 um 25% fallen, bevor es zu einem Abrutschen in die Verlustzone käme. Abgesehen davon befinde sich die Bewertung weiterhin auf einem attraktiven Niveau. ... (Analyse vom 06.06.12)
#839
#840
die Anderen. Gähn
#841
#842
#843
#845
#846

#847
#848
#849
*** es soll analysten geben, die nicht mal börsenkurse ablesen können
#850
Die umstrittene Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an Saudi-Arabien entwickelt sich zu einem milliardenschweren Poker: Das Geschäft könnte entweder doppelt so groß werden wie geplant - oder aber komplett ausfallen. Kommt es zustande, würden zudem wohl nicht die deutschen Produzenten Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und Rheinmetall die zunächst 270 Panzer bauen. Vielmehr ist eine Lizenzfertigung bei der Spanien-Tochter des US-Rüstungskonzerns General Dynamics geplant. Die Deutschen müssten diesem Deal als Lizenzgeber jedoch erst zustimmen.
Am Wochenende fachte die "Bild am Sonntag" die schwelende Debatte um das Rüstungsgeschäft an, als sie berichtete, dass Saudi-Arabien jetzt angeblich ein Interesse an 600 bis 800 Leopard-Panzern hat. Die Zeitung berief sich hierbei auf Berliner Regierungskreise. Bislang war stets von 200 bis 300 Fahrzeugen die Rede gewesen. Das Interesse der Saudis am Leopard-Panzer ist seit den 80er-Jahren bekannt. Seit einer im Juli 2011 erteilten Genehmigung für einen Export von 270 Panzern im geheim tagenden Bundessicherheitsrat eskaliert die Diskussion allerdings. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Panzer an eine undemokratische Regierung geliefert werden sollen.
Selbst die Familien-Eigentümer von Krauss-Maffei Wegmann sind sich keineswegs einig, ob sie das Saudi-Geschäft - dessen Wert bei 800 Panzern auf bis zu 10 Mrd. Euro taxiert wird - überhaupt wollen. "Ich halte das für nicht verantwortlich", sagte der 71-jährige KMW-Miteigentümer Burkhart Braunbehrens dem ZDF. Der Künstler ist seit gut einem Jahr Aufsichtsratsmitglied der Münchner Rüstungsfirma, die gut zwei Dutzend Familienmitgliedern gehört. Er habe an Bundespräsident Joachim Gauck geschrieben: Dieser solle sich dafür einsetzen, "dass der Deal mit Saudi-Arabien nicht zustande kommt". Angeblich gibt es inzwischen auch im Bundeskanzleramt sowie in den Ministerien für Äußeres und Verteidigung Bedenken an dem Geschäft.
Die Äußerungen des ehemaligen Studentenführers Braunbehrens zur KMW-Politik sind bemerkenswert, weil sich die Familiengesellschafter bislang nicht öffentlich äußerten. Aufsichtsratsvorsitzender und Miteigentümer Manfred Bode hat noch nie öffentlich ein Interview gegeben. Braunbehrens reagiert mit seinen Äußerungen auch auf die Künstlerinitiative "Zentrum für Politische Schönheit", die das Panzergeschäft verhindern will. Sie will nach eigenen Angaben die KMW-Anteilseigner als Waffenhändler ins Gefängnis bringen. Die Initiative lässt derzeit Pistolenkugeln an die KMW-Eigner verschicken.
Der Großauftrag würde nach Medienberichten jedoch nicht direkt an deutsche Rüstungskonzerne gehen, sondern als Regierungsgeschäft zwischen den Saudis und Spanien abgewickelt werden. Demnach würden die Panzer aus einer spanischen Leopard-Lizenzproduktion des US-Konzerns General Dynamics stammen. Diesem Geschäft müsste neben KMW auch der Bundessicherheitsrat als Generalauftragnehmer zustimmen. Seine Familie bewerte "den Auftrag einhellig entsetzlich", so Braunbehrens. Herr des Verfahrens sei aber die Regierung. Bei KMW heißt es, bislang liege kein Auftrag vor, daher gebe es keinen Kommentar. Waffengeschäfte zwischen Regierungen sind auch aus anderen Bereichen bekannt. So gibt es Eurofighter-Lieferungen an die Saudis, die zwischen den Regierungen in Riad und London ausgehandelt wurden.
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:ruestung-mega-auftr…
#851
#852
#853

14:43 · APA-dpa-AFX-Analyser · Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Rheinmetall auf "Buy" mit einem Kursziel von 59,00 Euro belassen. Die Kapitalmarktveranstaltung habe seine positive Einschätzung des Autozulieferers und Rüstungskonzerns unterstrichen, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer Studie vom Dienstag. Der Auftragseingang im zweiten Quartal sei stark und die Ambitionen des Managements für 2014 groß.
#854
-> Naja jetzt hieß es auch wieder, daß man die Lieferung über Spanien daher ins Gespräch bringt, weil es in D zu viele Widerstände gegen das Geschäft gäbe.
#855
Die Initiative geht wohl von Spanien aus.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1664640/Burkhar…
Zeitindex ca. 8:20 Minuten
#856
Zitat von Vampy56:
Die Initiative geht wohl von Spanien aus.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1664640/Burkhar…
Zeitindex ca. 8:20 Minuten
-> Ja aber wie pervers ist das denn? Spanien schlägt die Produktion und den Verkauf deutscher Panzer vor. Diese ganzen Lizenzvergaben haben sich mir noch nie erschlossen. Warum nicht das Motto, Deutsche Waffen nur aus Deutschland? Zudem man hier die Lizenz auch noch bei einem direkten Wettbewerber hat.
#857
#858
#859
Deutschlands größter Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) soll in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden und sich mit dem Konkurrenten Rheinmetall zusammenschließen. Diese Pläne vertritt Burkhart Braunbehrens, dessen Familienstamm knapp die Hälfte des KMW-Kapitals hält. Er plädiert dafür, die europäische Rüstungsindustrie zu konsolidieren: "KMW ist Technologieführer, das müssen wir verteidigen", sagte Braunbehrens der FTD. Dafür sei es notwendig, die bisherigen Strukturen aufzubrechen.
Mit den Äußerungen zerrt Braunbehrens einen der verschwiegensten und zugleich sicherheitspolitisch relevantesten deutschen Konzerne an die Öffentlichkeit. Erst kürzlich hatte er sich kritisch zu den geplanten Panzerlieferungen nach Saudi-Arabien geäußert. Angeblich will der Wüstenstaat bis zu 800 Leopard-Panzer kaufen, die mit KMW-Lizenz in Spanien gebaut werden sollen. Braunbehrens lehnt dieses Geschäft ab. Daraufhin war er aus dem Aufsichtsrat und dem Gesellschafterausschuss geflogen.
"Der Auftrag zeigt, dass wir uns mit den Strukturen und Entscheidungswegen der Rüstungsindustrie beschäftigen müssen und europäische Gremien brauchen", sagte Braunbehrens. Der weltweit drittgrößte Panzerhersteller KMW gilt als undurchsichtig und verschwiegen. Er wird von 50 Familiengesellschaftern kontrolliert.
Erstmals äußert sich nun einer von ihnen zu möglichen Zukunftsszenarien. Braunbehrens hat zwar nur einen kleinen Anteil. Dennoch wurde er mit zwei Drittel aller Stimmen Anfang 2011 in die Gremien gewählt.
Die Äußerungen sind vor allem eine Provokation für den Erbenstamm um den Aufsichtsratsvorsitzenden Manfred Bode. Der 71-Jährige stand selbst an der KMW-Spitze und prägte den Konzern. Einen Zusammenschluss mit Rheinmetall lehnte er stets ab, obwohl es vom Düsseldorfer Konkurrenten und Kooperationspartner entsprechende Avancen gab.
Braunbehrens plädiert hingegen für eine Öffnung auf der Eigentümerseite. KMW und die Wegmann-Dachgesellschaft erwirtschaften rund 1 Mrd. Euro Umsatz. Es müsse möglich sein, auch Anteile zu verkaufen, was derzeit blockiert sei, so Braunbehrens: "Rüstung ist nicht jedermanns Sache." Kenner vermuten, dass fixierte Anteilsgewichte in den Erbengruppen einen Aufkauf innerhalb der Eigentümer erschweren.
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:umwandlung-in-aktie…
#860
Kann der Rheinmetall-Aktie über auch nicht schaden.
#861
#862
#863
Immerhin will Rheinmetall sich doch mehr auf das Rüstungsgeschäft konzentrieren und da wäre es naheliegend KMW einzugliedern. Wird aber wohl an Herrn Bode & Co. scheitern.
#864
#865
das geht jetzt schon 2-3 jahre. die sollten das abspalten und voll in das globale rüstungsgeschäft gehen. da haben wir ganz andere bewertungen.
#866
http://www.godmode-trader.de/nachricht/Rheinmetall-Kaeufe-zu…
#867
Technische Probleme und Risiken plagen den Schützenpanzer Puma. Das Vorzeigeprojekt von KMW und Rheinmetall hat einen schlechten Start. Der Bund nimmt weniger der Kampfwagen ab - und spart so 340 Mio. Euro. von Thomas Steinmann Berlin und Gerhard Hegmann München
Die Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall kämpfen bei einem Vorzeigeprojekt mit technischen und wirtschaftlichen Problemen. Das Verteidigungsministerium hat nach FTD-Informationen beim neuen Schützenpanzer Puma wegen der Risiken das Rücktrittsrecht von Ende 2012 auf Ende September 2013 verlängert. Dieses gilt für den Fall einer nicht erfolgreichen Endabnahme der Vorserienmodelle. Negativ wirkt sich für die Puma-Hersteller auch die Verkleinerung der Bundeswehr aus: Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat mit dem Konsortium eine Kürzung der Bestellung von 405 auf 350 Panzer ausgehandelt. Dadurch sinken die Kosten des Rüstungsprojekts für den Bund um 340 Mio. Euro auf knapp unter 4 Mrd. Euro.
Zudem gehen Experten von schlechten Exportchancen für den Puma aus. Bislang hätten sich noch "keine ernsthaften Perspektiven für eine internationale Vermarktung des Waffensystems eröffnet", heißt es in Unterlagen des Finanz- und Verteidigungsministeriums für den Haushaltsausschuss des Bundestags, die der FTD vorliegen. Für die Industrie haben die getrübten Exportaussichten jedoch auch einen positiven Nebeneffekt, denn die Puma-Hersteller müssen jetzt 10 Mio. Euro weniger Entwicklungskosten zurückzahlen. Da der Bund in der Anfangsphase Geld zuschießt und den Firmen damit Geschäftsaussichten im Ausland eröffnet, erstatten diese später einen Teil der staatlichen Investitionen
Die Neuentwicklung des Schützenpanzers Puma durch Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und Rheinmetall ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte der deutschen Heeresindustrie. Die Puma-Probleme treffen beide Unternehmen in einer Phase der unsicheren Auftragsentwicklung. Der börsennotierte Rheinmetall-Konzern musste zudem zum zweiten Mal den Börsengang der Automobiltechniksparte absagen. Bei KMW gibt es Unruhe unter den Eigentümern wegen des möglichen Verkaufs von Leopard-2-Kampfpanzern an Saudi-Arabien.
Bisherige Tests mit den Vorserienpanzer hätten "hervorragende Trefferergebnisse" geliefert, heißt es in dem Bericht. Verwiesen wird aber auf zeitliche Risiken beim Laufwerk, 300 bis 400 Kilo zu viel Gewicht und Schwierigkeiten an der Hydraulik, Brandprobleme bei der Panzerung und der Zuverlässigkeit der Elektronik. Hier hätten sich Probleme noch "verschärft".
Die Gemeinschaftsfirma PSM Projekt System & Management hatte 2009 den Auftrag erhalten, der seither mehrfach angepasst wurde. Der Puma ist das erste laufende Rüstungsprojekt, bei dem sich Verteidigungsministerium und Industrie nun auch auf Vertragsänderungen infolge der Bundeswehrreform geeinigt haben. De Maizière will angesichts des massiven Spardrucks auf den Wehretat bei laufenden Beschaffungsvorhaben kürzen, um Spielräume für Investitionen in neue Rüstungsprojekt zu gewinnen.
Die Anpassung beim Puma hat bereits 2013 deutliche Auswirkungen. Dann sollen statt 23 nur elf Puma ausgeliefert werden. Der größte Einschnitt kommt im Jahr 2020. Nach der Neuplanung steigt der Preis pro Panzer von 7,33 Mio. auf 7,47 Mio. Euro. Der Puma gilt in der Branche als technisch hochgerüstet und sehr modern, aber auch als sehr teuer.
Die an die verkleinerte Bundeswehr angepasste Planung des Verteidigungsministers sieht vor, dass die Truppe unter anderem auch deutlich weniger Eurofighter-Kampfjets, Transporthubschrauber NH 90 und Kampfhubschrauber vom Typ Tiger abnimmt als bestellt. Bei diesen Projekten gestalten sich die Kompensationsverhandlungen sehr schwierig.KSPG sagt Emission ab
Die Turbulenzen an den Finanzmärkten haben nun auch Rheinmetall beim geplanten Börsengang der Autozuliefertochter KSPG einen Strich durch die Rechnung gemacht. Konzernchef Klaus Eberhardt sagte am Dienstag den Gang auf das Parkett vorerst ab. Die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten seien zu groß gewesen. Zwar könne der Börsengang nachgeholt werden. Wann, ließ der Manager aber offen. Die Ankündigung kam nicht überraschend. In der vergangenen Woche hatte bereits der Chemiekonzern Evonik seine Pläne für einen milliardenschweren Börsengang wieder in die Schublade gelegt. Rheinmetall werde die Börsennotiz seiner Tochter nicht mehr vor der Sommerpause wagen, teilte das im MDAX gelistete Unternehmen mit. Der Gang aufs Parkett bleibe aber eine Möglichkeit. Bei einer Fortsetzung des Abwärtstrends an den Börsen musste Rheinmetall fürchten, weniger als die angepeilten 500 Mio. Euro mit dem Verkauf von KSPG-Anteilen zu erlösen. Reuters
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:vorzeigeprojekt-sch…
#868
be.
#870
#871
#872
Wer hatte zu 32€ nachgelegt!? ^^
#873
Alles nur kein Bargeld
#874
#875

#876
Milliarden-Rüstungsdeal Katar will deutsche Panzer kaufen
Deutschland könnte vor einem milliardenschweren Rüstungsgeschäft stehen: Nach SPIEGEL-Informationen hat Katar Interesse an bis zu 200 deutschen Panzern vom Typ "Leopard 2" bekundet. Kanzleramt und Wirtschaftsministerium hätten offenbar nichts gegen den Deal.
Hamburg - Der deutsche Panzer vom Typ "Leopard 2" ist gefragt: Nach Informationen des SPIEGEL hat jetzt die Regierung in Katar Interesse an dem Kriegsgerät signalisiert. Die Scheichs wollen demnach bis zu 200 "Leopard 2"-Panzer kaufen, das Volumen des Geschäfts könnte an die zwei Milliarden Euro heranreichen.
Erste Vorbereitungen sind laut SPIEGEL schon getroffen worden: Schon vor Wochen reiste eine Delegation der Rüstungsfirma Krauss-Maffei Wegmann nach Katar, um über das Vorhaben zu sprechen. Im Bundessicherheitsrat ist der Wunsch der Katarer bislang nicht diskutiert worden. Das Kanzleramt kann sich ein Geschäft mit Doha aber ebenso vorstellen wie das Bundeswirtschaftsministerium.
Katar ist dank seiner riesigen Gasvorkommen einer der wohlhabendsten Staaten der Welt - derzeit unterstützt das Land die Aufständischen in Syrien mit Waffenlieferungen.
Vor knapp drei Wochen erst war Kanzlerin Merkel nach Berichten über einen von der indonesischen Regierung gewünschten Rüstungsdeal in Erklärungsnot geraten. Im Zusammenhang mit einem Besuch Merkels in Jakarta hatte die Zeitung "Jakarta Post" geschrieben, dass Indonesien Interesse an 100 Panzern hätte, die ersten 15 gebrauchten "Leopard 2"-Panzer aus Beständen der Bundeswehr sollten demnach schon im Oktober geliefert werden. Indonesiens Staatschef Susilo Bambang Yudhoyono hatte die Anfrage an die Bundesregierung daraufhin indirekt bestätigt.
Bundesregierung will Rüstungsgeschäfte erleichtern
Merkel wollte sich zum Thema Panzer nach dem Gespräch mit Yudhoyono nicht äußern. Über Details sei nicht gesprochen worden, so die deutsche Regierungschefin. Dabei hatte die Bundesregierung Ende Mai auf eine Anfrage der Linksfraktion bereits einräumen müssen, dass die indonesische Regierung Anfang 2012 mündlich "über ihr Interesse an deutscher Technologie (Kampfpanzer "Leopard 2") (...) informiert" habe. Eine Anfrage zur Überlassung von Panzern aus Beständen der Bundeswehr liege jedoch nicht vor.
Grundsätzlich ist in der Opposition Kritik am Vorgehen bei Waffenexporten aus Deutschland laut geworden. Für Irritationen hatte zuletzt gesorgt, dass deutsche Rüstungsfirmen versuchen, Exportbeschränkungen zu umgehen, um Milliardengeschäfte mit Indien abzuschließen.
Seit Monaten wird hitzig über die mögliche Lieferung von Hunderten deutschen "Leopard 2"-Panzern nach Saudi-Arabien diskutiert. Für Aufregung hatte auch gesorgt, dass die Bundeswehr der Herstellerfirma Krauss-Maffei Wegmann bereits bei der militärischen Erprobung der hochmodernen Panzer in Saudi-Arabien hilft. SPIEGEL ONLINE hatte über den Vorgang berichtet.
Seit der SPIEGEL im Juli 2011 enthüllt hatte, dass der Bundessicherheitsrat, der alle Waffenlieferungen genehmigen muss, eine Voranfrage der Saudis über 270 Panzer positiv beschieden hatte, lehnt vor allem die Opposition eine solche Lieferung rigoros ab. Die Bundesregierung schweigt zu der Anfrage beharrlich und verweist grundsätzlich auf die Geheimhaltung bei Entscheidungen des Bundessicherheitsrats. Gleichwohl hatten im Frühjahr Vertreter der Koalition durchaus abstrakt argumentiert, eine Lieferung nach Saudi-Arabien diene den deutschen Interessen einer engen Partnerschaft mit dem Land. Ebenso hieß es, eine mögliche Lieferung sei bereits mit Israel abgesprochen.
Unterdessen versucht die Bundesregierung nach SPIEGEL-Informationen in der Nato eine Liste von Drittstaaten aufzustellen, mit denen Rüstungsgeschäfte aus strategischen Gründen erlaubt sein sollen. Auf dem Nato-Gipfel in Chicago im Mai war die Bundesregierung am Widerstand der Bündnispartner gescheitert. Der deutsche Nato-Botschafter Martin Erdmann soll nun in Brüssel einen weiteren Versuch starten. Kanzlerin Merkel hofft, mit einer solchen Liste Rüstungsexporte innenpolitisch leichter durchsetzen zu können.
Deutschland ist drittgrößter Waffenexporteur der Welt. Dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri zufolge hat die Bundesrepublik mit elf Prozent am konventionellen Waffenhandel so viele Rüstungsgüter exportiert wie Frankreich und Großbritannien zusammen.
Quelle: klick
#877
#878
#879
#880
#881
#882
#883
müßte doch aber buchgewinne und ordentlich cash bringen ( divierhöhung ).
#884
#885
#887
#888
#889
Wenn nicht, dann haben wir doch noch die schöne Divi.
#890
#891
gruss von dukati
#892
#893
Rheinmetall kommt wieder auf die beine
#894
#895
#896
irgendwann in den nächsten 9 Monaten sind hier wieder die 50,- € zu sehen !!
#897
#898
#899
aber Richtung 32,- € kann es jetzt leider doch gehen, bin gestern mit 300 Stk ausgestoppt worden, per SL und die Erholung wird nicht 3 Jahre dauern,
natürlich meine subjektive Meinung !
#900
#901
#903
http://www.onvista.de/news/alle-news/artikel/29.10.2012-16:3…
#904
eine-welt-ohne-waffen-ist-reine-utopie
be.
#905
Ich bin selbst in Rheinmetall-Aktien investiert und war über 20 Jahre bei einem Rüstungsunternehmen angestellt. Mir geht es hier nicht um eine politische Diskussion und ich bin auch kein so genannter Rüstungsgegner.
Wenn ein so großer Auftrag nicht zustande kommt, hat das natürlich Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn und damit auf den Aktienkurs. Muss ich darauf wirklich in einem Aktienforum hinweisen. Deshalb der Link auf diesen Betrag.
#906
Rheinmetall will Waffen nach Russland liefern.
Der Kalte Krieg ist lange her, nun drängt der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall ("Leopard-Panzer") nach Russland.
"Ein Zukunftsmarkt neben dem Mittleren Osten ist Russland", sagte Rheinmetall-Chef Klaus Eberhardt der Zeitung "Rheinische Post" auf die Frage nach künftig wichtigen Märkten für Rüstungsexporte.
Derzeit baut der Düsseldorfer Konzern in der Wolga-Region ein Gefechtsübungszentrum auf. "Mit Zustimmung der Bundesregierung und auf Wunsch Russlands", betonte Eberhardt. Dort sollen in Zukunft bis zu 30.000 Soldaten jährlich ausgebildet werden können.
#907
#908
be.
#909
#910

Gruß oldmik
#911
#912


so wie du es sicher auch machst
#913
#914
ich denke mal, das ist locker auch für 2012 drin
#915
Denke, aber dass ich meine heute gekaufte Position schon vor der nächsten HV wieder bei 37 entsorgt haben werde, und nicht bei 25 nachkaufen muss!
KGV, KBV, Divi und KCV sind eigtl. ein absolutes Schnäppchen, Net-Debt/EBITDA in Ordnung, nur das tangible EK lässt wegen der hohen Intangibles zu wünschen übrig.
Behaarlich veröffentliche Kursziele >45 Euro zeugen allerdings wieder mal von der Ahnungslosigkeit der Analysten!
#916
Die Kurse sind eigentlich relativ günstig im Moment und es bietet sich doch ein deutliches Aufwärtspotential.
@MisterGoodwill: Wer den Analysten glaubt ist selber Schuld
#917
#918
Unterdessen unterzeichneten die Düsseldorfer Firma Rheinmetall und die indonesische Regierung laut einem ZDF-Bericht eine Absichtserklärung, die als Vorbereitung für den Kauf von 103 gebrauchten Panzern Leopard A24 gesehen werden könne. Dies berichtete der Sender am Sonnabend unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Jakarta. Ein Kaufvertrag sei bisher nicht unterschrieben. Rheinmetall war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
#919
#920
#922
-> Solche Phantasien gab es schon mal, doch würde die Politik sowas verhindern(gibt da entsprechende gesetztliche Regeln).
Die Rüstungssparte ist halt ein sensitiver Sektor, wie wir zuletzt bei EADS gesehen haben.
#923
Mal sehen, das Jahr hat noch einen Monat
#924

Rheinmetall sehe ich als Langfristige ,Anlage und
zwischendurch gibt ja ne nette Dividende.
#926
)
#927
09:34 APA-dpa-AFX-Analyser · Berenberg hat die Einstufung für Rheinmetall nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 52,00 Euro belassen. Finanzchef Herbert Müller habe für den Autozulieferer und Rüstungskonzern ein relativ starkes viertes Quartal in Aussicht gestellt, schrieb Analyst Benjamin Gläser in einer Studie vom Montag. Dabei habe er das Geschäft mit militärisch genutzten Radfahrzeugen hervorgehoben. Im derzeit stagnierenden Autosegment rechne der Manager mit einer Besserung im kommenden Jahr.
#929
Rheinmetall bricht sich seine Bahn
#930
Kann man die aktuelle Formation als inverse SKS werten ? Falls ja, wäre das Kursziel demnach bei knapp 43 Euro zu sehen.
Auch fundamental ist die Aktie weiterhin günstig bewertet.
#931
.Frohe Weihnachten!
#932
#933
#934
#936
#937

#938
#939
Die fundamentalen Aspekte sprechen für Rheinmetall. Allerdings dürfte 2013 ein Übergangsjahr werden bzw. eher schwach ausfallen.
Ich persönlich würde mich daher bei Kursen von rund 44€-45€ auch wieder verabschieden. An Kurse jenseits der 50€ glaube ich jetzt nicht...
Mal sehen was die Zeit so bringt ;-)
#940
Die Zeit bring schon mal Divi. am 14.05.
#941
#942
#943
#944
#945
von -30% im Depot auf -9 % .....
Rheinmetall scheint auf gutem Wege! Bin auf die Prognose +
Ergebnis Q4 gespannt. Und vorallem, was der neue Chef für
Visionen verfolgt....Schönes we!
#946
#947
Rheinmetall mit vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2012: Konzernumsatz steigt auf 4,7 MrdEUR, Defence mit Auftragsplus von 60%
•Konzernumsatz legt um 6% auf 4.704 MioEUR zu
•Wachstum in beiden Unternehmensbereichen
•Defence steigert Auftragseingang um 1,1 MrdEUR auf fast 3 MrdEUR
•Automotive wächst mit Produkten zur Schadstoff- und Verbrauchsreduzierung
•Ergebnis (EBIT) erreicht mit 301 MioEUR zweitbesten Wert
Die Düsseldorfer Rheinmetall AG hat im Geschäftsjahr 2012 einen Konzernumsatz von 4.704 MioEUR erwirtschaftet und damit gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 250 MioEUR oder rund 6% erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt nach vorläufigen Zahlen bei 301 MioEUR. Das Unternehmen hat bisher nur im Rekordjahr 2011 besser abgeschnitten; seinerzeit wurde ein EBIT von 354 MioEUR erreicht. Einen neuen Höchstwert verzeichnet das Auftragsbuch des Defence-Bereichs: Die Verteidigungssparte steigerte den Auftragseingang im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um 60% auf knapp 3 MrdEUR.
Rheinmetall hat den Umsatz in einem für beide Konzernsparten schwierigeren Marktumfeld erhöht. Der Unternehmensbereich Automotive ist – trotz einer deutlich rückläufigen Automobilproduktion in den westeuropäischen Heimmärkten – um rund 2% gewachsen. Unter voller Einrechnung der nicht konsolidierten Joint-Ventures in China beträgt das Wachstum sogar knapp 6%. Der Defence-Bereich wiederum hat seinen Umsatz aufgrund der erstmaligen Konsolidierung der logistischen Militärfahrzeuge aus dem Joint-Venture mit MAN insgesamt um 194 MioEUR oder 9% gesteigert.
Defence mit Auftragsrekord
Der Unternehmensbereich Defence erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 2.335 MioEUR (Vorjahr: 2.141 MioEUR). Besonders deutlich fiel der Umsatzzuwachs im vierten Quartal 2012 aus, in dem mit 865 MioEUR der hohe Vorjahreswert von 771 MioEUR um 12% übertroffen wurde. Der Auftragseingang des Unternehmensbereichs legte kräftig zu, obwohl in vielen Staaten in Folge der Haushaltskonsolidierungen auch die Verteidigungsbudgets gekürzt wurden. Insgesamt hat die Defence-Sparte im Gesamtjahr 2012 neue Aufträge im Wert von 2.933 MioEUR akquiriert; das entspricht einem signifikanten Zuwachs um 1.102 MioEUR gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: 1.831 MioEUR). Vom Auftragseingang des Gesamtjahres entfielen 1.355 MioEUR auf das vierte Quartal (Vorjahr: 528 MioEUR). Der hohe Auftrags-eingang ist Folge der Internationalisierungsstrategie des Unternehmensbereichs, der sein globales Standort- und Vertriebsnetzwerk in den vergangenen Jahren konsequent ausgebaut hat. Mit 4.987 MioEUR liegt der Auftragsbestand des Unternehmens-bereichs Defence um 10% über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 4.541 MioEUR) und damit auf einem neuen Höchststand.
Nach drei schwächeren Quartalen hat der Bereich im vierten Quartal 2012 operativ auch in der Ergebnisentwicklung wieder aufgeholt, allerdings wurden Re-strukturierungsaufwendungen gebucht. Bezogen auf das Gesamtjahr blieb das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 174 MioEUR um 22% hinter dem Vorjahr zurück (Vorjahr: 223 MioEUR). Im EBIT des Jahres 2012 sind insgesamt nicht-operative Effekte von – per Saldo – 28 MioEUR enthalten. Während 48 MioEUR als Ertrag für die Abgabe der Mehrheit am Drohnengeschäft verbucht wurden, sind gegenläufig 20 MioEUR als Restrukturierungsaufwendungen im Wesentlichen für die Bereiche Kettenfahrzeuge und Flugabwehr entstanden.
Automotive vor allem mit Mechatronics und in China erfolgreich
Der Unternehmensbereich Automotive mit der Führungsgesellschaft KSPG AG konnte den Umsatz im Geschäftsjahr 2012 um 56 MioEUR auf 2.369 MioEUR steigern (Vorjahr: 2.313 MioEUR). Der Umsatz der in diesen Zahlen nicht enthaltenen chinesischen Gemeinschaftsunternehmen legte um 92 MioEUR auf 390 MioEUR zu. Dieses Umsatzwachstum in China liegt mit 30% deutlich über dem Wachstum der chinesischen Automobilproduktion, das im vergangenen Jahr 8% erreichte. Wachstumstreiber im Unternehmensbereich Automotive waren vor allem die Produkte der Division Mechatronics, wie zum Beispiel variable Öl- und Kühlmittelpumpen, Abgasrückführungssysteme und Magnetventile, die der Schadstoff- und Verbrauchsreduzierung dienen.
Das Ergebnis des Unternehmensbereichs Automotive hat den Vorjahreswert nicht ganz erreicht: Mit 143 MioEUR blieb das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 8 MioEUR hinter dem Vorjahreswert zurück.
Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2012 wird Rheinmetall am 20. März 2013 veröffentlichen.
Quelle: Rheinmetall Website
____________________________________________________________________
das kann sich sehen lassen. Es
wurde mit weit schlechteren Zahlen gerechnet....
#948
#949
#950
#951
#952
14.02.13 15:50 Buy 45,00 EUR 42,82 EUR WARBURG RESEARCH Cohrs, Christian
14.02.13 14:05 Buy 45,00 EUR 41,90 EUR BERENBERG Gläser, Benjamin
14.02.13 13:08 Neutral 45,00 EUR 41,63 EUR INDEPENDENT RESEARCH Rüzgar, Zafer
14.02.13 12:58 Neutral 40,00 EUR 41,73 EUR EQUINET Pehl, Adrian
14.02.13 11:30 Buy 46,00 EUR 41,68 EUR NATIONAL-BANK AG Jaisfeld, Manfred
14.02.13 09:11 Neutral 33,00 EUR 42,52 EUR COMMERZBANK Schachel, Ingo-Martin
http://www.boersen-zeitung.de/index.php?l=0&li=13&isin=DE000…
#953
#954
Abwarten!

Also solche Zielkurse interessieren mich meist weniger, dann schon eher Stoppkurse, weil man dann günstige Einstiegsgelegenheiten finden kann.
Bin letztes Jahr zweimal mit 34 rein, allerdings eher mit langfristiger Perspektive. Ist für mich ein ganz guter Dividendentitel. Aber viel Phantasie sehe in der Aktie eigentlich nicht, da großes Wachstum wohl kaum zu erwarten ist. So würde ich wahrscheinlich(auch vor der HV) erst verkaufen, wenn sie auf 50 zugeht.
#955
der kurstreiber könnte eigentlich nur eine abspaltung und verkauf der autosparte sein. das könnte aber knall auf fall gehen.
#956
#957
-> Was meint er mit „offizieller Dividendenpolitik“?
#958
#959
#960
dieser teil muß einfach weg und mit dem geld danach nen schönen waffenhersteller kaufen. und zwar weit weg von der eu. da bekommt rhm auch ein höheres kgv zugestanden.
#961
#962
#963
Und heute nochmal, heul?
Rheinmetall bläst Börsengang der Autoteile-Sparte ab
Werde weitere Stücke nachkaufen. Der Kurs mit über 7% im Minus.
Man könnte gerade meinen, es wurde die Insolvenz verkündet!
#964
#965
"Die spinnen die Börsianer"!
#966
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Rheinmetall-Aktien <RHM.ETR> haben ihre
Abwärtsbewegung am Mittwoch beschleunigt und zuletzt 7,36 Prozent auf 37,935
Euro verloren. Der Rüstungskonzern und Autozulieferer bläst den geplanten
Börsengang seiner Autoteilesparte ab. Auch künftig halte das Unternehmen an den
beiden Säulen Rüstung und Automotive fest, teilte das MDax-Unternehmen bei der
Bilanzvorlage mit. Zudem gab Rheinmetall eine Prognose für den Gewinn vor Zinsen
und Steuern im laufenden Jahr ab. Damit lag das Unternehmen unter den
durchschnittlichen Expertenschätzungen. Das sorgte Börsianern zufolge ebenfalls
für Druck auf die Aktie./rum/ag
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30009][,,,703000,] dpa-AFX: *RH
#967
und Steuern im laufenden Jahr ab.
Kann man irgendwo nachlesen, was da genau prognostiziert wurde?
Ich kann nichts finden!
#968
#969
#970
Um von 2015 an ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent bei deutlich verbesserter Profitabilität zu erreichen, bringt Rheinmetall dieses Jahr Restrukturierungsmaßnahmen auf den Weg. Diese werden das Ergebnis 2013 mit 60 bis 80 Millionen Euro belasten.
Aber auch so hat das Unternehmen mit sinkenden Verteidigungsausgaben und dem schwierigen Umfeld im Automobilgeschäft zu kämpfen. Das um Restrukturierungskosten bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern wird voraussichtlich 240 bis 260 Millionen Euro betragen, der Umsatz soll 4,8 bis 4,9 Milliarden Euro erreichen. Für das Geschäftsjahr 2014 geht Rheinmetall von einem weiteren Umsatzwachstum in beiden Unternehmensbereichen aus und erwartet eine "klare Ergebnisverbesserung".
Quelle
#971
2013 wird das Ebit wohl bei 340 Millionen abzüglich ca. einmalig 80 Millionen Rest.-Kosten.
Da kann man doch zugreifen.
#972
#973
Der Ausblick für 2013 ist eine klare Enttäuschung', kommentierte Analyst Markus Turnwald von der DZ Bank. Während Rheinmetall ein EBIT von 240 bis 260 Millionen Euro in Aussicht stellt, liege seine Schätzung bei 294 Millionen und die Marktprognose bei 303 Millionen. Darüber hinaus seien Restrukturierungskosten zu erwarten, die das EBIT nochmals schmälern dürften. Die vorgeschlagene Dividende in Höhe von 1,80 Euro je Aktie liege auch unter seiner Erwartung von 2,00 Euro je Anteilsschein. Turnwald bewertet die Aktien mit 'Buy' und einem fairen Wert von 42 Euro./rum/fat
Dieser Anal-yst behauptet, die 240 - 260 Millionen seien ohne die Restrukturierungskosten zu erwarten!!!
#974
#975
Übrigens dieser Analyst kann wohl nicht lesen.
Ebit 2012 301 Mios
geschätztes Ebit 2013 260 Mios nach Abzug der Kosten (80Mios).
#976
Börse ist halt allzu oft einfach nur irrational und es geht ab wie bei den Lemmingen.
#977

Was manche immer für eine Panik machen !?
Man Restrukturiert um und die läppischen 80 Millionen sind gleich der große Aufhänger..Unglaublich und das bei den Ergebnissen.
Nun ja, das Anlegerherz sagt DANKE
#978
Ich bin jetzt 4,5 Jahre Rheinmetall Aktionär und bin gespannt, was die nächsten 4,5 Jahre bringen - es wäre zu schön, wenn Sie vergleichbar mit den vorangegangenen verlaufen. Die weiter unten genannte Margenverbesserung aufgrund von Einsparungen in Höhe von rund 1,50€ pro Aktie und Jahr, bei einem zugleich angestrebten Umsatzwachstum in Höhe von 5 bis 10%, stimmen mich zumindest vorsichtig optimistisch (auch unter Berücksichtigung des europäischen und weltweiten Umfeldes).
Gruß
Beilage
Quelle: Rheinmetall Investor Relations, Pressemitteilung von heute
http://www.rheinmetall.de/de/rheinmetall_ag/press/news/aktue…
20.03.2013
Rheinmetall hält an Zwei-Säulen-Strategie fest
•Hohes Wachstums- und Ertragspotenzial in beiden Unternehmensbereichen
•Strategieprogramm „Rheinmetall 2015“ legt Fokus auf Internationalisierung, Produktinnovationen und Kosten
•Konzernumsatz wächst im Geschäftsjahr 2012 um 6% auf 4.704 MioEUR
•Ergebnis je Aktie erreicht 5,00 EUR (2011: 5,55 EUR)
•Unveränderte Dividende von 1,80 EUR je Aktie vorgeschlagen
•Ausblick 2013: Konzernumsatz von 4,8 bis 4,9 MrdEUR erwartet
•Restrukturierung belastet Ergebnis 2013
Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern hat sich ehrgeizige Wachstums- und Ertragsziele gesetzt. Im Rahmen des Strategieprogramms „Rheinmetall 2015“, das vor allem die Themen Internationalisierung, Produktinnovationen und Kosten in den Fokus rückt, will das Unternehmen seine führende Stellung in einer Reihe von Märkten nachhaltig ausbauen. Von 2015 an will der Konzern außerdem ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 3% bis 5% bei deutlich verbesserter Profitabilität erreichen.
„Das Jahr 2013 markiert für uns den Beginn eines Strategieprogramms, mit dem wir die Entwicklung unseres Konzerns zu einem internationalen Partner für Sicherheit und Mobilität weiter vorantreiben werden. Beide Unternehmensbereiche, Defence und Automotive, bergen noch enormes Potenzial für profitables Wachstum. Wir halten deshalb an beiden Säulen fest“, sagt Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG. „Um den nächsten Wachstumsschub realisieren zu können, müssen wir jedoch noch einige Hausaufgaben machen. 2013 wird für uns ein Jahr des Übergangs zu einer verbesserten Profitabilität.“
Restrukturierungskosten im Jahr 2013 beeinflussen Ergebnis
Im Rahmen von „Rheinmetall 2015“ wird das Unternehmen Restrukturierungsmaßnahmen auf den Weg bringen, die die Erfolgsrechnung des laufenden Geschäftsjahres mit 60 bis 80 MioEUR belasten werden. Die vollen Einspareffekte von jährlich 55 bis 70 MioEUR werden sich ab dem Jahr 2015 einstellen. Das Unternehmen hat sich außerdem eine nachhaltige Verbesserung des Free Cash Flow zum Ziel gesetzt. Spielräume für opportunistische Akquisitionen sollen auch weiterhin genutzt werden. An der bisher praktizierten Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von mindestens 30 Prozent wird festgehalten.
Defence expandiert in Wachstumsregionen
Als führendes europäisches Systemhaus für Heerestechnik bewegt sich Rheinmetall Defence weiterhin in einem Wachstumsmarkt – auch wenn die Schwankungen in den nationalen Verteidigungsbudgets zunehmen. Die strategische Priorität von Rheinmetall liegt daher auf dem Ausbau der Präsenz in wachstumsträchtigen Regionen. Besonderes Potenzial sieht das Unternehmen auf außereuropäischen Märkten in Asien oder Australien. Rheinmetall wird seine lokale Präsenz in den internationalen Wachstumsregionen stärken und die seit einigen Jahren erfolgreich implementierte Internationalisierungsstrategie konsequent fortführen. Ab 2015 sollen rund 50% des Umsatzes mit Kunden außerhalb Europas erwirtschaftet werden.
Defence profitiert weiterhin von dem ungebrochen hohen technischen Modernisierungsbedarf zahlreicher Streitkräfte. Daher wird Rheinmetall auch sein Service- und Systemgeschäft ausbauen. Ziel ist ein breites Produktportfolio mit einer ausgewogenen Mischung aus hochprofitablem Komponentengeschäft und langfristigem, großvolumigem Projektgeschäft. Um die Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig sicherzustellen, wird Rheinmetall die Standortstrukturen optimieren und die Kapazitäten an die bereichsspezifische Auftragslage anpassen. Diese Maßnahmen verursachen im laufenden Jahr weitere Restrukturierungskosten von 40 bis 50 MioEUR. Schon im Jahr 2012 kam es zu Einmalaufwendungen in Höhe von 20 MioEUR. Aus diesen Maßnahmen verspricht sich Rheinmetall vom Jahr 2015 an Einsparungen von 40 bis 50 MioEUR jährlich. Dann soll der Unternehmensbereich Defence wieder eine EBIT-Marge von 10 Prozent erwirtschaften.
Saubere Technologie von Automotive
Im internationalen Automobilmarkt geht Rheinmetall weiterhin von einem globalen Wachstumstrend aus. Signifikante Wachstumsimpulse werden vor allem von den Emerging Markets erwartet – und dort wächst Rheinmetall heute bereits schneller als der Markt. Rheinmetall wird deshalb auch im Unternehmensbereich Automotive seine Internationalisierungsstrategie der vergangenen Jahre konsequent fortsetzen, vor allem im Bereich Mechatronics. Von 2015 an will Automotive mehr als ein Drittel des Umsatzes außerhalb Europas erwirtschaften. Besonderes Augenmerk liegt auf den Märkten China und Indien.
Rheinmetall profitiert in hohem Maße von seiner Ausrichtung auf Systeme und Komponenten zur Senkung von Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen. Insbesondere das Geschäft mit Mechatronics-Produkten wächst aufgrund strikter werdender Emissionsvorschriften. Auch im Aftermarket-Geschäft wird Rheinmetall Wachstumspotenziale realisieren können.
Allerdings müssen auch im Unternehmensbereich Automotive die Kostenstrukturen noch verbessert werden, insbesondere die europäische Produktions- und Standortstruktur der Division Hardparts. Zudem wird Rheinmetall seine Kapazitäten stärker an die aktuelle Marktentwicklung anpassen und damit die Gesamtprofitabilität verbessern. Diese Maßnahmen verursachen im laufenden Geschäftsjahr im Unternehmensbereich Automotive Restrukturierungskosten von 20 bis 30 MioEUR. Ab 2015 ergibt sich daraus ein jährliches Einsparvolumen von 15 bis 20 MioEUR. Zu diesem Zeitpunkt soll dann auch die EBIT-Marge im Automotive-Geschäft 8 Prozent erreichen, wobei hier ein normales Marktumfeld unterstellt wird.
Die Zahlen des Geschäftsjahres 2012
Das Geschäftsjahr 2012 hat der Rheinmetall-Konzern trotz des schwierigen Marktumfelds erfolgreich abgeschlossen. Mit einem Konzernumsatz von 4.704 MioEUR wurden die Erlöse des vergangenen Geschäftsjahres um 250 MioEuro oder rund 6% übertroffen (Vorjahr: 4.454 MioEUR). Beide Unternehmensbereiche haben zu dem Wachstum beigetragen.
Der Auslandsanteil des Konzernumsatzes lag mit 72% abermals über dem Vorjahresniveau (70%). Regionale Absatzschwerpunkte waren der deutsche Heimatmarkt (28%), das europäische Ausland (40%), gefolgt von Asien (16%) und Nord- und Mittelamerika (10%).
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 301 MioEUR (Vorjahr: 354 MioEUR) weiterhin auf hohem Niveau. Der Konzern hat bisher nur im Rekordjahr 2011 besser abgeschnitten. Die EBIT-Rendite beträgt 6,4% (Vorjahr: 7,9%).
Stabile Dividende von 1,80 EUR vorgeschlagen
Nach Abzug der Ertragsteuern in Höhe von 49 MioEUR erzielte Rheinmetall einen Jahresüberschuss von 190 (Vorjahr: 225) MioEUR. Nach Herausrechnung des auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Gewinns stellt sich das Ergebnis je Aktie auf 5,00 EUR (Vorjahr: 5,55 EUR), ein Rückgang von 10%.
Vorstand und Aufsichtsrat halten an ihrer aktionärsfreundlichen Dividendenpolitik fest und schlagen der Hauptversammlung am 14. Mai 2013 vor, eine unveränderte Dividende von 1,80 EUR je Aktie auszuschütten. Die Ausschüttungsquote wird damit erneut über 30% liegen.
Defence mit Auftragsrekord
Trotz der in vielen Staaten stagnierenden Verteidigungsetats konnte Rheinmetall Defence seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2012 um 9% auf 2.335 MioEUR (Vorjahr: 2.141 MioEUR) steigern. Dieses Wachstum resultiert aus dem erstmals einbezogenen Joint Venture Rheinmetall MAN Military Vehicles. 67% der Gesamterlöse wurden im Ausland erzielt (Vorjahr: 63%).
Der Auftragseingang stieg um 1.102 MioEUR auf 2.933 MioEUR, das entspricht einem Zuwachs von 60% (Vorjahr: 1.831 MioEUR). Diese positive Entwicklung ist das Ergebnis einer erfolgreichen Internationalisierungsstrategie. Rheinmetall Defence hat sein globales Standort- und Vertriebsnetzwerk in den vergangenen Jahren konsequent ausgebaut und wichtige Joint Ventures gegründet.
Mit 4.987 MioEUR liegt der Auftragsbestand des Unternehmensbereichs Defence um 10% über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 4.541 MioEUR). Der Auftragsbestand enthält eine Vielzahl großvolumiger Projekte mit Laufzeiten über mehrere Jahre, z.B. den Vertrag zur Serienfertigung des Schützenpanzers Puma und der Serienauftrag für das Transportfahrzeug Boxer für die Niederlande.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 174 MioEUR, nach 223 MioEUR im Geschäftsjahr 2011. Nach Bereinigung um Einmalerträge (48 MioEUR) und Restrukturierungsaufwendungen (20 MioEUR) beläuft sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern operativ auf 146 MioEUR. Die EBIT-Rendite erreicht einen Wert von 7,4% nach 10,4% im Vorjahr.
Automotive vor allem mit Mechatronics und in China erfolgreich
Der Unternehmensbereich Automotive konnte den Umsatz im Geschäftsjahr 2012 um 56 MioEUR auf 2.369 MioEUR steigern (Vorjahr: 2.313 MioEUR). Der Anteil der im Ausland erwirtschafteten Umsätze legte leicht auf 77% (Vorjahr: 76%) zu. Während die Divisionen Mechatronics und Motor Services zu dem Umsatzwachstum beitrugen, erzielte die Division Hardparts lediglich Umsätze auf dem Niveau des Vorjahres. Die Division Mechatronics profitiert vor allem von den Megatrends zur CO2- und Emissionsreduzierung.
Die in diesen Zahlen nicht berücksichtigten chinesischen Joint Venture-Gesellschaften steigerten ihren Umsatz um 90 MioEUR auf 388 MioEUR. Der Zuwachs liegt mit 30% deutlich über dem Anstieg der chinesischen Automobilproduktion, der im vergangenen Jahr 8% erreichte. Wachstumstreiber im Unternehmensbereich Automotive waren vor allem die Produkte der Division Mechatronics, wie zum Beispiel variable Öl- und Kühlmittelpumpen, Abgasrückführungssysteme und Magnetventile, die der Schadstoff- und Verbrauchsreduzierung dienen.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Unternehmensbereichs hat mit 143 MioEUR nicht ganz den Vorjahreswert erreicht (Vorjahr: 151 MioEUR). Auch hier hielten die Divisionen Mechatronics und Motor Service das hohe Vorjahresniveau, während die Division Hardparts schlechter abschnitt.
2013 wird ein Jahr des Übergangs
Das Geschäftsjahr 2013 wird für Rheinmetall aufgrund der Restrukturierungen ein Jahr des Übergangs zu einer verbesserten Profitabilität. Aus heutiger Sicht rechnet der Konzern mit einem Umsatz zwischen 4,8 MrdEUR und 4,9 MrdEUR. Zu dem Wachstum sollen beide Unternehmensbereiche beitragen. Für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) werden 240 bis 260 MioEUR prognostiziert; hierbei sind die Restrukturierungskosten noch nicht berücksichtigt.
Für den Unternehmensbereich Automotive wird vor Berücksichtigung der Restrukturierungsaufwendungen ein operatives Ergebnis in Höhe von rund 140 MioEUR und damit ein Gewinn auf Vorjahreshöhe erwartet. Für den Unternehmensbereich Defence wird für 2013 mit einem operativen Ergebnis von rund 130 MioEUR gerechnet.
Für das Geschäftsjahr 2014 geht Rheinmetall von einem weiteren Umsatzwachstum in beiden Unternehmensbereichen aus und erwartet eine klare Ergebnisverbesserung.
#979
#980
#981

KBV<1, 5% Divi, KGV knapp 10...
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#983
#984
ist nicht wirklich hoch, aber die firma ist kein mittelstaendler, und bei den meisten grossunternehmen ist die quote eher nicht deutlich hoeher.
bei 30 euro wuerde ich rheinmetall aber schon kaufen. die werden wir aber nur sehen, wenn eine deutliche korrektur im markt kommt.
andererseits waere dann ein mdax etf auch keine schlechte alternative.
#985
#986
Zitat von MisterGoodwill: 30% EK-Quote sind ja fast schon ein Traum, wenn man sich US-Rüstungskonzerne ansieht. Zudem wäre ja Rheinmetall deutlich im Nettocash gewesen, wenn die ihre Automotive verkauft hätten, denn auch jetzt ist die Nettoverschuldung recht gering. Energieversorger und Telcos mit 30% EK haben viel höhere Nettoverschuldung im Vergleich zum EBITDA.
Danke für Deine/Eure Meinung. Ich denke, auch aus "strategischen" Gründen paßt Rheinmetall ganz gut ins Langfristdepot. Was vorgestern ganz schnell passierte. (MisterGoodwill: Merci ebenfalls für den Tip Corning.)
#987
Wann bist du eigtl. dann bei
Corning eingestiegen?Die Bilanz ist ja hier astrein, die fundamentale Bewertung in fast jeder Hinsicht außer jetzt KUV günstiger als der S&P 500 und Glasfaser/ Displays nachwievor chancenreich. Denke so 15-16, vielleicht auch 17$ ist Corning allemale wert...
#988
#989
#990
Man erwartet 2013 reichlich 4,50 - 4,75€ Gewinn.... im Moment rangiert das KGV im Rahmen von 7-7,5. Wenn das nicht günstig ist...ich weiß es nicht.
#991
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#994
#995
FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die Deutsche Bank hat Rheinmetall nach endgültigen Zahlen für 2012 von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 35 auf 31 Euro gesenkt. Die vorläufigen Eckdaten des Rüstungskonzerns und Automobilzulieferers seien bestätigt worden, schrieb Analyst Tim Rokossa in einer Studie vom Dienstag. Sehr enttäuscht habe aber der Ausblick auf 2013 und die offenbar zusätzlich nötige Restrukturierung. Die Autosparte dürfte operativ schwach bleiben und im Rüstungssegment gebe es strukturelle Probleme, begründete der Experte sein neues Votum./edh/mis<DE0007030009
Ausgerechnet die Deutsche Bank ! Sollten die sich nicht besser damit befassen, weitere Rückstellungen wegen des Libor-Skandals, des Kirchprozesses etc. zu bilden. Im Privat- und Geschäftsleben meide ich dieses Unternehmen ohnehin.
#996
aber vieleicht bleibt der Kurs ja noch
etwas auf diesem Niveau und wartet auf den ein oder anderen
#997
#998
-> Denke ich auch, so wie die Aktie fällt, sollte man mit geplanten Nachkäufen noch warten, denn wenn es unter 35 geht, dann fällt sie sicher noch weiter.
Ich bin aber unschlüssig, ob ich meine Position hier vergrößern sollte.
Generell dürfte es wohl besser sein, bei leicht steigenden Kursen zu kaufen.
#999
Spekuliere im Tagesverlauf auf eine Erholung bis ca. 36€...
#1.000
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