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TERROR-ABWEHR

Nobelpreisträger wirft USA Verfolgung von Forschern vor

Nur wenige Stunden nach der Auszeichnung mit dem Nobelpreis hat der US-Forscher Peter Agre schwerwiegende Vorwürfe gegen die Regierung Bush erhoben. Der Chemiker will einen Teil seines Preisgeldes spenden, um die "Verfolgung" von Wissenschaftlern in den USA zu bekämpfen.


"Es gibt einige soziale Probleme wie die Verfolgung von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt und in den USA", sagte Agre, 54, der Nachrichtenagentur Reuters. Washingtons "Krieg gegen den Terror" habe die Freiheit der Wissenschaft massiv eingeschränkt.
Konkret bezog sich der Chemiker von der Johns Hopkins University in Baltimore auf den Fall des texanischen Seuchenexperten Thomas Butler. Vor dem Hintergrund gesteigerter Furcht vor einem Attentat mit Biowaffen war der Wissenschaftler von den US-Bundesbehörden verhaftet worden, als er den Verlust einiger Stichproben anzeigte. Die Strafverfolger hatten ihm vorgeworfen, die Proben illegal aus Tansania eingeführt und das FBI über deren Verwendung angelogen zu haben.

"Er wurde verhaftet und in Handschellen abgeführt. Das hat viele von uns gestört", sagte Nobelpreisträger Agre. Zu seinem Handeln sei er von Linus Pauling, der 1954 zunächst den Chemie-Nobelpreis und 1962 den Friedensnobelpreis gewonnen hatte, inspiriert worden. Pauling hatte intensiv gegen die Verbreitung von Nuklearwaffen gekämpft. Der Chemiker war ein Freund von Agres Vater.


Agre war erst am Mittwoch zusammen mit dem US-Wissenschaftler Roderick MacKinnon für die Erforschung des Salz- und Wassertransports in Körperzellen mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden. Die beiden Professoren teilen sich den mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro dotierten Preis.


http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,268979,00.h…
US-Armee experimentiert mit Spanischer Grippe

Die Spanische Grippe tötete vor 85 Jahren fast 30 Millionen Menschen. Die
US-Armee hat den ausgestorben geglaubten Erreger nach Informationen von
Biowaffen-Experten nachgezüchtet - und seine tödlichen Eigenschaften zum
Teil wieder belebt.....


http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,268984,00.h…

Hans Blix, übernehmen Sie! :laugh:

:D
und den Grippeereger verkaufen sie dem Irak, damit sie endlich Massenvernichtungswaffen finden können.

:mad: :mad: :mad:
eines Tages fliegt ihnen der Dreck selbst um die Ohren.

"Die Geister die ich rief"
Die Suche nach dem Absender der Anthrax Briefchen verlief doch auch ergebnislos, oder?

:D
Es ließ sich wohl genetisch nachweisen, daß die Anthrax-Staämme aus amerikanischen Labors stammten. Aber derjenige, der den Kram eingetütet und verschickt hat, ist nicht gefaßt (soweit ich weiß). Immerhin sind dabei Menschen gestorben. Es würde sich also lohnen, die Sache bis zur Aufklärung zu verfolgen.

Aber wenn man immer damit beschäftigt ist, den Irak nach nichtexistenten Bio- u. Chemiewaffen zu durchforsten, kann man zu Hause natürlich nix finden. :laugh:

:D
#8

mein lieber wohans, man kann nicht finden was man nicht finden will ;)


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