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R. Stahl AG - Ist das der Turnaround - 500 Beiträge pro Seite (Seite 2)

eröffnet am 23.10.03 12:37:31 von
neuester Beitrag 10.06.19 14:42:23 von


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21.02.13 13:40:49
Beitrag Nr. 501 ()
Tolle Zahlen!

Mit 291 Mio Umsatz hab ich nicht gerechnet.
Das EBT bei über 21 Mio ist auch kraß über den zum Q3-Abschluss genannten 16-18 Mio (siehe mein Beitrag oben v. 07.11.!). einfach mal 17% über dem oberen Rand des vorhergesagten Korridors. Ein bisserl arg konservativ - naja dazu hatte ich mich ja schon einmal ausgelassen...
Besser so als andersrum! :-)

Meldung

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R. STAHL veröffentlicht vorläufige Ergebnisse des Geschäftsjahres 2012 Umsatz steigt um 20 % und Ergebnis vor Steuern um 62 % - Im Jahresverlauf angehobene Prognosen übertroffen
Autor: Thomson Reuters ONE
| 21.02.2013, 12:36 | 97 Aufrufe | 0 | druckversion

R. STAHL AG / R. STAHL veröffentlicht vorläufige Ergebnisse des Geschäftsjahres 2012: Umsatz steigt um 20 % und Ergebnis vor Steuern um 62 % - Im Jahresverlauf angehobene Prognosen übertroffen . Verarbeitet und übermittelt durch Thomson Reuters ONE. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Waldenburg, 21. Februar 2013 - R. STAHL veröffentlicht heute erste vorläufige Ergebnisse des Geschäftsjahres 2012:

Der Auftragseingang stieg um 14,5 % auf 297,1 Mio. € (Vorjahr: 259,4 Mio. €).
Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 19,7 % auf 290,9 Mio. € (242,9 Mio. €).
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 48,1 % auf 24,9 Mio. € (16,8 Mio. €), die EBIT-Marge verbesserte sich von 6,9 % auf 8,6 %.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg um 61,8 % auf 21,1 Mio. € (13,1 Mio. €), die EBT-Marge verbesserte sich von 5,4 % auf 7,3 %.

Damit wurden die im Jahresverlauf angehobenen Prognosen für Umsatz und Ergebnis übertroffen. Ursache hierfür war nicht zuletzt ein sehr starker Schlussmonat. Aufgrund des weiter gestiegenen Umsatzanteils von Regionen außerhalb Europas, verlief der Dezember deutlich besser als in den Vorjahren.

Der Start in das neue Geschäftsjahr war erneut positiv, sodass der Vorstand auch für das laufende Jahr mit einem guten Wachstum rechnet. Der Auftragsbestand zum 31.12.2012 belief sich auf 70,7 Mio. €, plus 7,8 % gegenüber den 65,6 Mio. € zum Vorjahreszeitpunkt.

Der R. STAHL-Vorstandsvorsitzende Martin Schomaker kommentierte: "Wir sind mit dem Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres ausgesprochen zufrieden. Mit dem starken Wachstum ernten wir die Früchte unserer internationalen Expansionsstrategie. Während die Entwicklung in Europa konjunkturell bedingt eher verhalten verlief, profitieren wir vom Ausbau unserer Aktivitäten in den Regionen Asien-Pazifik sowie Nord- und Südamerika. Dort bestehen auch weiterhin sehr gute Aussichten für eine steigende Nachfrage nach unseren Explosionsschutz-Produkten und -Systemlösungen.
Wichtigen Abnehmerbranchen wie dem Öl- und Gassektor oder der Chemieindustrie kommt die dynamische wirtschaftliche Entwicklung in den aufstrebenden Märkten zugute. Auf der Ergebnisseite profitieren wir von optimierten Fertigungsprozessen im Werk Waldenburg und den dadurch erzielten Produktivitätsfortschritten. Zudem ist die Integration der akquirierten Tochtergesellschaften im Ausland weitgehend abgeschlossen, was zu einer weiteren Entlastung auf der Kostenseite führt."

Die vollständigen Ergebnisse des Geschäftsjahres 2012 werden am 10. April 2013 veröffentlicht.
"
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21.02.13 15:24:57
Beitrag Nr. 502 ()
http://www.stahl.de/news/meldung/2013/02/r-stahl-veroeffentl…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.stahl.de/news/meldung/2013/02/r-stahl-veroeffentl…


die zahlen übertreffen de analystenkonsensus, der gewinn je aktie 2012 dürfte bei €2,30 liegen
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21.02.13 16:00:19
Beitrag Nr. 503 ()
http://www.comdirect.de/inf/audio/detail.html?ID_AUDIONEWS=2…:
"Mit dem Systemgeschäft (fast 50% des Umsatzes) Weltmarktführer in der Branche"
Wachstum 2012: "Deutschland stabil / Südeuropa schwächer / Amerika, Nordeuropa und Asien sehr gut gelaufen"
2013: einstellige Wachstumsrate angestrebt, "Wachstumsschwächen in Europa können wir kompensieren durch Übersee"
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21.02.13 19:46:20
Beitrag Nr. 504 ()
Meine hohen Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Der Ausblick auf das laufende Jahr ist ebenfalls positiv. Dazu gibts eine solide Bilanz und wohl auch eine Dividendenerhöhung.
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25.02.13 20:19:34
Beitrag Nr. 505 ()
Heute auffallend hoher Umsatz. 1,44 Mio. € Gegenwert in Xetra. Wer verkauft zu den Kursen nach den sehr guten Ergebnissen solch recht hohe Stückzahlen ?

Ich gehe davon aus, dass die Banken / Analysten welche den Wert beobachten (LBBW und HSBC) in den nächsten Tagen ihre Kursziele nach oben anpassen werden.
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26.02.13 08:34:02
Beitrag Nr. 506 ()
08:00, HSBC stuft R. Stahl von Neutral auf Overweight hoch und erhöht Kursziel von €29 auf €35.
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26.02.13 20:14:58
Beitrag Nr. 507 ()
na, das war wohl der Grund für den gestrigen (Umsatz-)Anstieg.

vg,
Niko
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05.03.13 10:01:52
Beitrag Nr. 508 ()
07:59, Bankhaus Lampe erhöht Kursziel für R. Stahl von €32,50 auf €36,00. Kaufen.
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05.03.13 12:11:45
Beitrag Nr. 509 ()
Guten Tag !

Ich bin generell schon etwas überrascht darüber, dass die Aktien auf die Veröffentlichung des Ergebnisses 2012 relativ wenig reagiert haben.

Die Zahlen sind ja nun doch recht weit über den Prognosen des Unternehmens und haben wohl auch die meisten Analysten (die ja schon damit gerechnet hatten, dass die Unternehmensprognosen übertroffen werden) eher positiv überrascht (siehe die Anhebung des Kursziels vom Bankhaus Lampe).

Natürlich ist die Aktie kein ausgesprochenes Sonderangebot (kommt es zu den hier vermuteten 2,30 EpS dann liegt das KGV ja bei 12,7) andererseits ist das Unternehmen offenbar gut aus der Krise gekommen (wenn man die derzeitigen Kennzahlen mal mit denen für die Jahre 2010 und 2011 vergleicht) und man hat sich ja auch schon Aussagen hinsichtlich des guten Starts in das laufende Jahr getraut.

Für mich ist R.Stahl eine der (noch) unentdeckten Perlen am Markt, zumal auch die Bilanzrelationen stimmen )ist natürlich nur meine Meinung und keine Empfehlung;-)
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09.04.13 19:26:56
Beitrag Nr. 510 ()
Aktionäre von R. Stahl können eine höhere Dividende erwarten. Das Unternehmen hat angekündigt, die Ausschüttung je Anteilsschein von 0,70 Euro auf 1,00 Euro anzuheben. Die Ausschüttungssumme liege damit insgesamt bei rund 5,9 Millionen Euro, teilt das Unternehmen am Dienstag mit. Offen ist noch die Zustimmung der Aktionäre zur Dividendenplanung, die R. Stahl auf der Hauptversammlung am 17. Mai 2013 in Neuenstein einholen will.
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11.04.13 21:52:38
Beitrag Nr. 511 ()
SIEHT SEHR GUT AUS. DIE KURSZIELE DER ANALYSTEN WERDEN WOHL NACH OBEN ANGEPASST WERDEN MÜSSEN !


R. STAHL mit erfolgreichem Geschäftsjahr 2012 Umsatz steigt um 20 % und Ergebnis vor Steuern um 62 %


R. STAHL AG / R. STAHL mit erfolgreichem Geschäftsjahr 2012: Umsatz steigt um 20 % und Ergebnis vor Steuern um 62 % .

Explosionsschutzexperte profitiert von Internationalisierung und Optimierungsmaßnahmen

Waldenburg, 10. April 2013 - R. STAHL veröffentlicht heute die vollständigen und testierten Ergebnisse des Geschäftsjahres 2012 und bestätigt die vorab veröffentlichten Kennzahlen:

Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 19,7 % auf 290,9 Mio. € (242,9 Mio. €).
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg um 61,8 % auf 21,1 Mio. € (13,1 Mio. €), die EBT-Marge verbesserte sich von 5,4 % auf 7,3 %.
Der Jahresüberschuss verbesserte sich um 59,6 % auf 14,3 Mio. € (8,9 Mio. €), das Ergebnis je Aktie stieg auf 2,43 € (1,51 €).
Die Unternehmensführung schlägt eine Erhöhung der Dividende von 0,70 € auf 1,00 € je Aktie vor.
Der Vorstand rechnet für 2013 mit weiterem Umsatz- und Ergebniswachstum.

Die Unternehmensführung der R. STAHL AG ist mit dem erreichten Ergebnis sehr zufrieden. "Unsere konsequent umgesetzte Expansionsstrategie zeigte Wirkung, sodass die Zahlen insgesamt unsere Erwartungen deutlich übertrafen", kommentierte der Vorstandsvorsitzende Martin Schomaker die Ergebnisse.

R. STAHL profitierte im abgelaufenen Geschäftsjahr von den in der Vergangenheit angestoßenen Wachstumsinitiativen. Während das Deutschlandgeschäft auf hoher Basis nur einen geringen Anstieg auswies, legte der Konzern vor allem in den Überseemärkten deutlich zu. Am stärksten war die Entwicklung in Nord- und Südamerika, wo die Umsätze um 38,8 % anstiegen. Der Auslandsanteil am Umsatz stieg insgesamt von 75,4 % im Vorjahr auf 79,1 %.

Während die weltweite Konjunktur 2012 nur moderat wuchs, hat sich die Nachfrage aus den Kundenbranchen der R. STAHL AG gut entwickelt: In der chemischen Industrie waren die Produktionskapazitäten ausgelastet, folglich fanden zahlreiche Wartungsarbeiten und Erweiterungsinvestitionen statt. Auch die Aktivitäten der Pharmaindustrie blieben auf einem stabilen Niveau. Die Investitionen in der Öl- und Gasindustrie in neue Explorationsprojekte wurden erfolgreich vorangetrieben und führten zu einer sehr lebhaften Nachfrage nach Komponenten und Systemlösungen im Bereich Explosionsschutz. Der Anlagenbau war sowohl hinsichtlich der Neuanlagenplanung als auch bei der Realisierung geplanter Projekte sehr aktiv. Selbst der für R. STAHL relevante Bereich des Schiffbaus (Spezialschiffe für die Offshore-Industrie, z. B. LNG-Tanker, Supply Ships) befand sich weiter im Aufwärtstrend.

Die Entwicklung ist neben der anhaltend guten Nachfrage in den Zielbranchen und dem Ausbau des kundenorientierten Systemangebots auf die in den Vorjahren getätigten Akquisitionen zurückzuführen. Die Optimierung der Strukturen sowohl in den asiatischen wie amerikanischen Tochtergesellschaften zeigte deutliche Wirkung.

Erträge legen überproportional zu
Der erfolgreiche Abschluss der Restrukturierung bei den ausländischen Tochtergesellschaften kam auch auf der Ergebnisseite positiv zum Tragen; die Integrationskosten sind 2012 deutlich geringer ausgefallen. Ein weiterer wichtiger Faktor waren die erzielten Produktivitätsfortschritte im Waldenburger Hauptwerk. Unterm Strich wurde bei allen Ergebniskennzahlen eine deutlich überproportionale Steigerung erzielt.

"Durch unsere Optimierungsoffensive verzeichneten wir nicht nur Ergebniseffekte", erläuterte Finanzvorstand Bernd Marx. "Dank der weiter verbesserten Prozesse in unserer Lieferkette haben wir darüber hinaus die Durchlaufzeiten gesenkt, die Liefergeschwindigkeit erhöht und können so den Auftragsbestand zügiger abarbeiten. Dies führt auch zu einer höheren Kundenzufriedenheit. Den besten Kundenservice zu bieten, ist eine unserer strategischen Zielsetzungen, die ein wichtiger Wachstumshebel für die künftige Entwicklung sein soll." Die konzernweite Optimierung der Prozesse in Fertigung und Vertrieb stehen deshalb auch im laufenden Jahr auf der Prioritätenliste ganz oben.

Erhöhung der Dividende auf 1,00 € je Aktie
Um die Aktionäre der Gesellschaft an der positiven Geschäftsentwicklung teilhaben zu lassen, haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, der am 17. Mai 2013 in Neuenstein stattfindenden Hauptversammlung eine Erhöhung der Ausschüttung von 0,70 € auf 1,00 € je dividendenberechtigter Stückaktie vorzuschlagen. Mit einer Quote von 42 % des ausschüttungsfähigen Jahresergebnisses setzt die R. STAHL AG ihre aktionärsfreundliche Dividendenpolitik fort, behält sich gleichzeitig jedoch ausreichend Spielräume zur Finanzierung des weiter angestrebten Unternehmenswachstums.

Ausblick - Auch für 2013 Umsatzwachstum erwartet
Für die nächsten Jahre hat sich die R. STAHL AG qualitatives Wachstum als Ziel gesetzt: Zum einen soll der Kundenservice der beste der Branche werden. Dazu bietet R. STAHL technische Betreuung und Beratung rund um den Globus, innovative Produkte, die hinsichtlich Nutzen und Preis den Kundenbedarf exakt treffen, Flexibilität in der Umsetzung kundenspezifischer Anforderungen sowie eine gute Lieferperformance auf allen Kontinenten. "Wir sind überzeugt, dass unsere mit steigenden Anforderungen kämpfenden Kunden uns dadurch stärker als Partner - und nicht nur als Lieferant - werten und einsetzen werden. Zum anderen werden wir mit Nachdruck weiter an der Reduzierung von Prozess- und Produktionskosten arbeiten, um R. STAHLs Ertragskraft zu steigern", so Martin Schomaker.

Auch in Anbetracht weiterhin verhaltener konjunktureller Aussichten geht der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr erneut von einer positiven Entwicklung aus. Im ersten Quartal 2013 wurde der Umsatz deutlich gesteigert. Selbst das Deutschlandgeschäft verlief erfreulich. Besonders positiv entwickelte sich der Auftragseingang, der mit einem Volumen von über 80 Mio. € einen neuen Quartalsrekordwert in der Unternehmensgeschichte markierte. Dies deutet auf einen dynamischeren Geschäftsverlauf in der zweiten Jahreshälfte hin. "Aus heutiger Sicht erwarten wir für 2013 ein Umsatzwachstum im oberen einstelligen Prozentbereich", so Bernd Marx. "Beim Ergebnis rechnen wir mit Fortschritten proportional zum Erlöswachstum und ab 2014 wieder mit größeren Produktivitätsfortschritten." Wichtige Impulse für die weitere Entwicklung erwartet die Unternehmensführung mittelfristig nicht zuletzt aus der Öffnung wichtiger Absatzregionen in Amerika, im Mittleren Osten sowie in der Region Asien-Pazifik für den europäischen ATEX/IEC-Standard. Dies wird in Zukunft zu einer deutlichen Ausweitung des durch R. STAHL adressierbaren Marktvolumens führen.

Die wichtigsten Kennzahlen R. STAHL Konzern
in Mio. € 2012 2011 Veränd.
Umsatz, gesamt 290,9 242,9 +19,7 %
Deutschland 60,9 59,7 + 2,1 %
Europa ohne Deutschland 132,1 112,3 + 17,6 %
Amerika 45,5 32,8 + 38,8 %
Asien / Pazifik 52,4 38,1 + 37,3 %
Auftragseingang 297,1 259,4 + 14,5 %
Auftragsbestand 70,7 65,6 + 7,8 %
EBIT 24,9 16,8 + 48,1 %
EBIT-Marge (in %) 8,6 % 6,9 % k.A.
EBT (Ergebnis vor Steuern) 21,1 13,1 + 61,8 %
Jahresüberschuss 14,3 8,9 + 59,6 %
Ergebnis je Aktie (in €) 2,43 1,51 + 60,9 %
Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit 20,9 11,0 + 90,0 %
Liquide Mittel 17,6 15,2 + 15,7 %
Eigenkapitalquote (in %) 44,3 % 44,7 % k.A.
Dividende je Aktie (in €) 1,00* 0,70 + 42,9 %
Mitarbeiter per 31.12. (ohne Azubis) 1.658 1.544 +7,4 %

* Dividendenvorschlag für Hauptversammlung am 17. Mai 2013.

Der vollständige Geschäftsbericht des Jahres 2012 steht auf der Webseite des Unternehmens als Download zu Verfügung.
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15.04.13 09:47:52
Beitrag Nr. 512 ()
So langsam erkennt der Markt was R.Stahl wirklich Wert ist. Langfristig ist und bleibt die Firma ein interessantes Investment. Bin schon sehr lange dabei und werde sie auch weiterhin halten. Viel Glück allen Investierten
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16.04.13 17:49:31
Beitrag Nr. 513 ()
LBBW erhöht das Kursziel auf 41 Euro (bisher 34 Euro).

Weiterhin kommt die LBBW zu der Erkenntnis, dass nach einer Phase der Prozessoptimierungen nunmehr wieder eine stärkere Marktorientierung bei R. Stahl im Fokus steht. Der geplante Ausbau der Marktposition sollte mit einer weiteren Verbesserung der Ertragslage in 2014 einhergehen.

Gewinn wird 2013 bei 2,63 € und 2014 bei 3,04 € je Aktie gesehen.
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03.05.13 13:28:38
Beitrag Nr. 514 ()
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08.05.13 12:11:13
Beitrag Nr. 515 ()
Q1/2013: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-05/26765474…

umsatzprognose 2013e in line, pre-tax profit 2013e (EBT) unter den erwartungen:
"... Auf Basis eines im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt nahezu gleich hohen Auftragsbestands von 79,9 Mio. € (80,8 Mio. €) per 31.3. wird für 2013 weiterhin mit einem Umsatz zwischen 305 Mio. und 315 Mio. € gerechnet. Beim EBT wird ein Wert zwischen 21 Mio. und 23 Mio. € angestrebt."
2 Antworten
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09.05.13 14:20:41
Beitrag Nr. 516 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.590.541 von Raymond_James am 08.05.13 12:11:13gute Zahlen. Ich würde auf das Prognose-EBT nicht zuviel geben - wir wissen ja wie konservativ man in Waldenburg prognostiziert (2012 waren es 21,12 Mio EBT nach Prognose noch im Q3 von max 18 Mio). Vielleicht rechnet man auch mit etwas weniger Ergebnis durch die Investitionen...

Halte die Aktie momentan für +- fair bewertet!
1 Antwort
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09.05.13 18:44:11
Beitrag Nr. 517 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.599.255 von fishandchips am 09.05.13 14:20:41die aktienbewertung halte ich bei €36 für mehr als fair, was allerdings auch auf andere nebenwerte-perlen zutrifft (die übertreibungsphase hat begonnen)
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17.05.13 14:36:19
Beitrag Nr. 518 ()
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20.05.13 08:56:46
Beitrag Nr. 519 ()
R. Stahl wird heute exDividende gehandelt. Die Ausschüttung beträgt €1,00 je Aktie.
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12.06.13 09:29:53
Beitrag Nr. 520 ()
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25.07.13 13:24:08
Beitrag Nr. 521 ()
23. Juli 2013 - Die R. STAHL AG lädt alle interessierten Analysten, Investoren und Journalisten zur Teilnahme an der Telefonkonferenz anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am 31. Juli 2013 um 10:00 Uhr ein. Dabei wird der R. STAHL-Vorstand die Ergebnisse der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2013 erläutern sowie einen Ausblick auf den erwarteten Verlauf der zweiten Jahreshälfte geben.

im vorfeld:

25. Juli 2013
Volker Gelfarth
http://www.gevestor.de/news/small-cap-aktie-des-monats-r-sta…

Small-Cap-Aktie des Monats: R. Stahl

R. Stahl hat seinen Wachstumskurs im 1. Quartal fortgesetzt und eine lebhafte Nachfrage aus allen Abnehmerbranchen, insbesondere aus der Öl- und Gasindustrie sowie verbundenen Branchen wie dem Tankerschiffbau verzeichnet.

Starke Nachfrage…
Beispielhaft dafür steht der Gewinn eines Großauftrags für die Umrüstung einer Raffinerieanlage von NEC- auf IEC-Technik in Kanada im Wert von 4,3 Mio. €. Insgesamt erhöhte sich der Umsatz um 10% auf 72,1 Mio. €.

Mit 16,2% war das Wachstum in Europa (außerhalb Deutschlands) besonders dynamisch. Es folgte Amerika mit 11,1%. In Deutschland und Asien wurden nur Zuwachsraten von 1,7 und 3,8% erzielt.

Die neuen Tochtergesellschaften in den wichtigsten Wachstumsmärkten haben einen erheblichen Anteil zum Wachstum beigesteuert. Mittlerweile erwirtschaftet der Konzern gut 79% des Umsatzes im Ausland.

… führt zu soliden Ergebnissen
Die sprudelnden Umsätze ließen auch die Erträge wachsen. Das operative Ergebnis (EBIT) legte um 10,1% auf 5,6 Mio. € zu, die EBIT-Marge blieb unverändert bei 7,7%.

Dazu beigetragen haben die optimierten Fertigungsprozesse im Stammwerk in Waldenburg, in dem ein Großteil des Sortiments gefertigt wird. Unterm Strich blieben mit 3,2 Mio. € rund 8% mehr übrig.

Hoher Auftragseingang
Der Spezialist auf dem Gebiet Explosionsschutz hat im 1. Quartal mit einem Auftragseingang von 82,6 Mio. € einen neuen Quartalsrekord erzielt und den alten Rekordwert aus dem Vorjahr noch einmal um 3,2% übertroffen.

Besonders erfreulich ist, dass der Anstieg bei Auftragseingang und Umsatz in der Summe von einer breiten Nachfrage und nicht von wenigen großvolumigen Ordern getragen wurde.

Breit diversifiziert …
Die positive Entwicklung im 1. Quartal ist ein Zeichen dafür, dass die Investitionen in neue Töchter vor allem in Übersee richtig waren.

R. Stahl ist aber nicht nur regional breit aufgestellt, sondern hat auch eine ausgewogene und ausgeglichene Struktur bezüglich der adressierten Branchen, weshalb Nachfrageschwankungen besser ausgeglichen werden können.

Insgesamt ist damit die Geschäftsentwicklung unabhängiger von einzelnen Ländern, Regionen und Kundengruppen.

… und technologisch führend
Das Explosionsschutzgeschäft ist einträglich und sollte auch künftig für anhaltend profitables Wachstum sorgen. Basis dafür sind Technologieführerschaft, eine hervorragende Marktposition und der feste Kundenstamm des Konzerns.

Der weltweite Marktanteil liegt bei rund 14%, was Rang 2 bedeutet.

Potenzial verspricht außerdem das in den vergangenen Jahren ausgebaute Systemgeschäft, wollen doch immer mehr Kunden maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand. Hier ist R. Stahl einzigartig positioniert.

Darüber hinaus hat sich das Unternehmen in den vergangenen drei Jahrzehnten durch die Gewinnung von Großprojekten im Erstausrüstungsgeschäft in Europa eine solide Basis für das margenstarke Wartungs- und Folgegeschäft geschaffen.

Diese Strategie soll jetzt auch in den aufstrebenden Märkten Südamerikas und Asiens wiederholt werden.

Die Zeichen stehen auf Wachstum
Die Dominanz im Systemgeschäft, die in der Vergangenheit getätigten Akquisitionen und gestärkten Vertriebsstrukturen in den bedeutendsten Märkten sowie der Innovationsprozess werden auch künftig einen wichtigen Wachstumsbeitrag leisten.

Außerdem plant der Konzern weitere Investitionen im Ausland. Insbesondere in Indien sollen die Aktivitäten sukzessive vorangetrieben werden.

Auf Basis eines im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich hohen Auftragsbestands rechnen wir für 2013 mit einem Umsatz von 310 bis 318 Mio. €. Den Gewinn sehen wir bei 15 bis 17 Mio. €.

Fazit
R. Stahl ist in einer vielversprechenden Nische aktiv und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eine technologisch führende Stellung erarbeitet, was zusammen mit der weltweit breit gestreuten Kundenstruktur in zukunftsträchtigen Branchen eine solide Basis bildet, um künftig weiter profitabel zu wachsen.

Darüber hinaus überzeugt der Konzern mit soliden Bilanzrelationen. Für Investoren interessant ist zudem die kontinuierliche Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von 40 bis 45%.

Für das Geschäftsjahr 2012 wurde die Ausschüttung um rund 43% auf 1,00 € je Aktie erhöht.

Aus fundamentaler Sicht überzeugt das Unternehmen, entsprechend bietet sich R. Stahl für einen langfristigen Kauf an.
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31.07.13 12:21:25
Beitrag Nr. 522 ()
Eigentlich sind die Zahlen sehr gut - was die Vorabbekanntmachung auch erwarten ließ. aber der Ausblick ist nicht dolle - man könnte gar von leichtem Rückrudern sprechen - (oder mal wieder sehr konservativ???) und der kommt heute gar nicht gut an bei den Börsianern. Andererseits sind ein paar tausend gehandelte Stücke ja auch wenig aussagekräftig bei diesem marktengen Wert....
Aber dass nun schon wieder knapp an der 40€-Marke der Rücklauf einsetzt, läßt einen an ein Deja-vu denken...
Für mich gibt es erstmal keinen Grund mein Investment zu überdenken. Ich sehe es läuft soweit gut...
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31.07.13 15:37:06
Beitrag Nr. 523 ()
Ja da kann ich Dir nur zustimmen, der "Ausblick ist nicht dolle". Es wird ja in der Melund ausdrücklich auf die verschobenen Projekte in Kanada und Australien abgestellt. Durch die deshalb wegfallenden Umsätze (und Ergebnisse) ist man bei R.Stahl, wenn man es drastisch formulieren möchte, knapp an einer Gewinnwarnung vorbeigekommen. Man hält die bisherige Prognose aufrecht, glaubt nun aber nur noch an den unteren Rand der Prognose (bisher: Umsatz 305-315 Mio, EbT 21-23 Mio, nun Umsatz 305 Mio, EbT 21 Mio).

Wenn man sich die Analystenerwartungen anschaut, taucht Stahl mit der heutigen, korrigierten Prognose deutlich unter deren Erwartungen drunter durch. Die LBBW hatte z.B. in ihrer Prognose vom Mai noch einen Umsatz von 314 Mio Euro und ein EBT von 26,7 Mio angenommen und kam dabei dann auf ein EpS von 2,63 Euro.

Geht man nun davon aus, dass sich das EBT doch schlechter entwickeln wird, kann man sehen, dass R.Stahl, gemessen am KGV sicher keine sehr billige Aktie mehr ist.

Entscheidend für die Bewertung dürfte sein, ob es sich bei den Aufträgen in Kanada und Australien um endgültig verlorene Aufträge handelt oder um lediglich ins nächste Jahr verschobene.

Das ist natürlich alles nur meine Meinung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung!
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22.10.13 18:04:45
Beitrag Nr. 524 ()
KLeinere Verkäufe im Volumen von 800 Stück ! Weiß Herr Stahl etwa etwas was wir noch nicht wissen ?

http://www.finanzen.net/insidertrades/R_STAHL
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22.10.13 23:01:22
Beitrag Nr. 525 ()
Trifft es zu, dass es beim Kauf und Verkauf dieses Wertes immer große Engpässe an der Börse herrschen?

Welcher Börsenplatz wäre wohl der empfehlenswerteste?

Tratsch
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05.11.13 13:22:51
Beitrag Nr. 526 ()
http://www.stahl.de/news/meldung/2013/11/r-stahl-technologie…

R. STAHL Technologiechef zum IECEx Vorsitzenden gewählt

Prof. Dr. Thorsten Arnhold übernimmt die Leitung eines der wichtigsten Gremien im Explosionsschutz weltweit

Waldenburg, 05. November 2013. Der Technologieverantwortliche der R. STAHL AG (ISIN DE000A1PHBB5) wird zum Vorsitzenden des internationalen Normungsgremiums IECEx ernannt. Das Unternehmen sieht sich dadurch in seiner führenden Branchenkompetenz sowie in seiner starken Qualitätsorientierung bestätigt.
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06.11.13 08:39:30
Beitrag Nr. 527 ()
Zahlen zum Abschluss des dritten Quartals 2013: Ergebnis je Aktie übertraf mit €1,96 das Vorjahresniveau (€1,80) deutlich
Ausblick auf Gesamtjahr weniger berauschend (EBT von €21mio), http://www.de.sharewise.com/finanznachrichten/80246-_R_STAHL…
1 Antwort
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06.11.13 09:22:04
Beitrag Nr. 528 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.769.976 von Raymond_James am 06.11.13 08:39:30Prognose ist wie immer sehr vorsichtig, ohne Sondereffekt in Q4 sollten es eigentlich 22-23 Mio EBT und 1,10€ Dividende werden.

Gruß
kirst
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06.11.13 10:36:38
Beitrag Nr. 529 ()
Ja, das sehe ich genauso wie kirst.
Rechne mit EBT 22,8 Mio für 2013 und halte das schon für etwas konservativ.

Ansonsten bin ich eher positiv überrascht. Dass Preiserhöhungen durchgesetzt wurden gefällt mir gut und vor allem dass der europäische Markt das geringere (!) Wachstum in Übersse mehr als kompensiert, ist noch besser...
Op. Cashflow war wieder stark: 12,4 Mio trotz Investitionen von 15,4 Mio (zum Vorjahr Anstieg um 0,7 Mio); Free cashflow -3,0 Mio (-8,8 Mio)
und das beste sind die Margensteigerungen durch Effizienzgewinne!
hier kann man guten Gewissens dabei bleiben.
Avatar
06.11.13 10:45:23
Beitrag Nr. 530 ()
10:35, (dpa-AFX) - Der Explosionsschutz-Spezialist R. Stahl (R STAHL) verzeichnet ein schwächeres Wachstum in Amerika und im asiatischen Raum. Gesunkene Rohstoffpreise in Nordamerika und eine schwächere Nachfrage aus China führten zu nachlassenden Investitionen der Erdöl- und Erdgasindustrie, teilte das Unternehmen aus Waldenburg (Hohenlohekreis) am Mittwoch mit. Trotz der Entwicklung steigerte das Unternehmen in den ersten neun Monaten seinen Umsatz um 5,8 Prozent auf 226 Millionen Euro.
In Deutschland und Europa legte das Unternehmen bei den Erlösen hingegen zu. Das signalisiere eine Erholung der wirtschaftlichen Lage. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte zwischen Januar und September März um 8,3 Prozent auf 19,3 Millionen Euro zu. Die Stahl-Gruppe vertreibt Produkte beispielsweise für Produktionsprozesse, in denen Staubwolken oder Gase vor Zündquellen geschützt werden müssen./ols/DP/fbr
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07.11.13 12:19:16
Beitrag Nr. 531 ()
HSBC hebt R. Stahl auf 'Overweight' und Ziel auf 43 Euro

Die britische Investmentbank HSBC hat R. Stahl nach Zahlen von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 39 auf 43 Euro angehoben. Der Anbieter von Sicherheitstechnik habe sich für das kommende Jahr überraschend ambitionierte Wachstums- und Margenziele gesteckt, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Donnerstag. Diese seien aber durchaus zu erreichen. Auch bei den Zielen für das aktuelle Jahr sei das Unternehmen nach den soliden Ergebnissen in den ersten neun Monaten auf einem guten Weg. Der Experte hob seine Prognosen für die beiden kommenden Jahre an.

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-11/28535964…
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08.11.13 17:07:22
Beitrag Nr. 532 ()
"Kursziel" €45! Nach der starken Marge in Q3 sehen die Analysten vom Bankhaus Lampe die Chance, dass R. STAHL beim EBT die prognostizierten 21 Mio. Euro übertreffen kann und somit doch das obere Ende der zu Beginn des Jahres getätigten Prognose von 21 bis 23 Mio. Euro erreichen kann, http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Artikel-R_STAHL_Aktie_Q3_…
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11.11.13 09:38:32
Beitrag Nr. 533 ()
09:33, Bankhaus Lampe erhöht Kursziel für R. Stahl von €42 auf €45. Kaufen.
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13.11.13 14:11:35
Beitrag Nr. 534 ()
Martin Schomaker, Vorsitzender des Vorstands: ziele für 2014 sind 7-8% wachstum, 1% mehr ebit-marge; aktie im vergleich zur peer group unterbewertet, http://www.brn-ag.de/beitrag.php?bid=25554
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27.11.13 09:24:22
Beitrag Nr. 535 ()
allzeithoch!
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10.12.13 10:39:18
Beitrag Nr. 536 ()
DAS INVESTOR MAGAZIN
Ausgabe 55 | 4. Dezember 2013

Deutsche Aktien im Fokus
R. Stahl überzeugt weiter

R. Stahl, der deutsche Spezialist für elektrische und
elektronische Sicherheitstechnik in explosionsgefährdeten
Umgebungen, konnte mit seinen Neunmonatszahlen über-
zeugen. Das Unternehmen aus Waldenburg steigerte die
Erlöse um 5,8% auf 226 Mio. Euro. Die gestiegene Nach-
frage kam vor allem aus Deutschland und Europa, während
das Asiengeschäft schwächelte, was vor allem an der
schwierigen Lage der australischen Rohstoffkonzerne lag.
Insgesamt legte der Auftragseingang um 2,1% auf 232 Mio.
Euro zu. Beim EBIT gelang ein Plus von 8,3% auf 19,3
Mio. Euro. Das größte Potenzial sieht das Management
weiter in der Öl- und Gasindustrie. Die Aktie (38,30 Euro;
DE000A1PHBB5) hat trotz der jüngsten Zugewinne noch
großes Potenzial. Zumal das breite Anwendungsgebiet der
Produkte von R. Stahl Stabilität verspricht. Das 2014er
KGV sehen wir bei moderaten 12. Auch die Dividenden-
rendite von knapp 3% spricht weiter für den Titel. Seit un-
serer Erstempfehlung hat das Papier bereits um rund 30%
zugelegt.
Bleiben Sie mit neuem Stopp bei 29,50 Euro da-
bei. Noch nicht investierte Leser können R. Stahl bis
37,50 Euro akkumulieren.

http://investor-magazin.de/download/investor-magazin/Investo…
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03.01.14 15:35:52
Beitrag Nr. 537 ()
R. Stahl €38,90 +1,35%
Small Caps führen am Jahresanfang, http://www.dasinvestment.com/investments/news/news-print/dat…
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28.01.14 15:15:01
Beitrag Nr. 538 ()
Bankhaus Lampe: Mit Sicherheit ein gutes Investment ... Kursziel von 45,00 auf 49,00 Euro erhöht, http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Artikel-R_STAHL_Aktie_Ex_…
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08.04.14 19:36:14
Beitrag Nr. 539 ()
R. STAHL AG aktualisiert Ausblick für das laufende Geschäftsjahr

Waldenburg, 08. April 2014 - Nach Abschluss des ersten Quartals 2014 hat
der Vorstand der R. STAHL AG entschieden, die Umsatzprognose für das
laufende Geschäftsjahr anzupassen. Da Verzögerungen im Projektgeschäft den
Auftragseingang im vierten Quartal 2013 noch schwächten, weist R. STAHL im
ersten Quartal 2014 Umsatzerlöse von rd. 68 Mio. EUR und damit unter den
eigenen Erwartungen aus. Der Konzern wird das schwache erste Quartal trotz
Rekordauftragseingangs in den ersten drei Monaten im Jahresverlauf nicht
vollständig ausgleichen können. Statt eines Umsatzwachstums von 6 % bis 7 %
erwartet der Vorstand aktuell zwischen 3,5 % bis 6,8 % Zuwachs auf
Jahresbasis, respektive Erlöse in Höhe von 315 Mio. EUR bis 325 Mio. EUR.
Das internationale Expansionsprogramm des Konzerns führte zu gesteigerten
Fixkosten, die bis zur vollständigen Kapazitätsauslastung noch die
Profitabilität einschränken. Zudem besteht das Risiko, dass
Wechselkursentwicklungen das Ergebnis bremsen. Deshalb wird beim EBIT für
2014 aktuell mit Ergebnissen zwischen 24 Mio. EUR und 26 Mio. EUR und somit
auf Vorjahresniveau gerechnet.

Auf Basis des hohen Auftragseingangs von rd. 88 Mio. EUR im ersten Quartal
2014 rechnet der Vorstand damit, die angestrebte Steigerung im
Auftragseingang zu realisieren und den Wachstumskurs über das laufende
Geschäftsjahr hinaus fortzusetzen. R. STAHL wird deshalb die für 2014
geplanten Investitionen zur Ausweitung der Kapazitäten wie geplant
umsetzen.
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10.04.14 07:41:53
Beitrag Nr. 540 ()
Übernahme zu 47,50 zwei Tage nach Gewinnwarnung, gutes Timing..
1 Antwort
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10.04.14 08:13:52
Beitrag Nr. 541 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.797.377 von hugohebel am 10.04.14 07:41:53http://www.weidmueller.de/115441/Presse/Unternehmensmeldunge…
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10.04.14 08:49:56
Beitrag Nr. 542 ()
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10.04.14 08:58:40
Beitrag Nr. 543 ()
Ich gratuliere euch allen! :)
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10.04.14 09:06:14
Beitrag Nr. 544 ()
Dafür das der Wert auf der Watchlist war :rolleyes: ;)

Zitat von SiebterSinn: Ich gratuliere euch allen! :)
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10.04.14 09:14:38
Beitrag Nr. 545 ()
Zitat von hugohebel: Dafür das der Wert auf der Watchlist war :rolleyes: ;)

Zitat von SiebterSinn: Ich gratuliere euch allen! :)


Ist bei mir das Gleiche. Ich habe den Wert schon seit zwei Jahren lose beobachtet, aber nie investiert. So ist das halt, man kann nicht überall sein.
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10.04.14 09:22:11
Beitrag Nr. 546 ()
Hallo straßenköter,


DANKE, wenn man wie ich bloß 20 Km von den Firmenzentrale entfernt wohnt, sollte man das Gras allerdings wachsen hören...

Nun ja, CytoTools + Francotyp-Postalia sind auch noch dran!


Machts alle gut!

:)
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10.04.14 10:44:20
Beitrag Nr. 547 ()
nun 45 ?????
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10.04.14 10:50:11
Beitrag Nr. 548 ()
Zitat von Maack1: nun 45 ?????


Könnte darauf hin deuten, dass die Großaktionäre nichts von der Aktion wussten und die Übernahme somit als unsicher gilt.
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10.04.14 11:25:15
Beitrag Nr. 549 ()
gibt es irgendwo info über die Weidmueller?
1 Antwort
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10.04.14 12:32:05
Beitrag Nr. 550 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.798.917 von koneng am 10.04.14 11:25:15Es wurde ja bereits vor ca. 2 Jahren in Börse-Online über "potentielle Übernahmekandidaten" geschrieben. Hierbei wurde auch R.Stahl genannt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Weidm%C3%BCller_%28Unternehmen%…
würde von der Firmenkultur sicher passen, i.Vgl. zu PE-Fonds.

Sicher wird die Familie und der Vorstand von dem Übernahmeangebot überrascht worden sein. Dadurch würde die Familie auch die schönen AR-Posten verlieren. Und muss sich überlegen, was sie mit dem ganzen Geld nun anfangen soll.

Wenn man bedenkt, daß am 9.1.14 die Aktie schon bei 39,63 stand und das Bankhaus Lampe "Kursziel von 45,00 auf 49,00 Euro erhöht", erscheint das Übernahmeangebot dann auch nicht mehr so lukrativ.
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10.04.14 12:39:07
Beitrag Nr. 551 ()
Zitat von koneng: gibt es irgendwo info über die Weidmueller?




nein, nirgendwo.
1 Antwort
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10.04.14 13:17:31
Beitrag Nr. 552 ()
Warum nicht? www.weidmueller.de
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10.04.14 13:18:27
Beitrag Nr. 553 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.799.589 von FunnyMoneyHoney am 10.04.14 12:39:07falsch!

es gibt sehr wohl einige Infos, siehe

-Vorposting
-Weidmüller Homepage und
-zumindest 2011er Abschluss im eBAnz

ist für die aber schon ein ordentlicher Brocken
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10.04.14 13:24:11
Beitrag Nr. 554 ()
Soweit ich weiß findet Morgen die Bilanzpressekonferenz statt.
Da wird die eigentliche Thematik wohl verlagert werden...

Zum jetzigen Kurs werde ich allerdings garantiert nicht mehr einsteigen.
Ich habe es nur am Rande verfolgt, aber sind nicht 51% der Aktien im Familienbesitz?

Auch wenn das Angebot auf den 1. Blick lukrativ erscheinen mag, so weiß ich
dennoch, wie oftmals Reaktionen ausfallen mögen, gerade wenn es um Traditionsunternehmen geht, bei denen seit Jahrzehnten die Zügel in den Händen der Nachfolger liegen.

Ich persönlich rechne mit einem Kurseinbruch um sicherlich 20% oder mehr sollte hier nachverhandelt werden.
Steht man der Übernahme allerdings generell kritisch gegenüber, ja dann sind 40% Verlust sicherlich nur ein geringes übel.

Allen, die gerade erst eingestiegen sind, wünsche ich gute Nerven!
Unterschätzt nicht die Reaktionen von "Familienunternehmen" wenn es um deren Besitz und Rechte geht, gerade wenn es (soweit ich weiß) die Mehrheitsverhältnisse innehat.
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10.04.14 14:07:21
Beitrag Nr. 555 ()
war jahrelang mit einer recht großen Position dabei und hab auch gute Gewinne gemacht, dann allerdings verkauft; durch mehrmalige Teilnahme an der HV bekommt man ein Gespühr für das Macht-und Interessensgefüge im Unternehmen.
Die Familie und mit den Eigenanteilen hat man ca. 60% des Kapitals unter Kontrolle und ich kann mir nicht vorstellen, daß die Familie ihe `Baby´ freiwillig hergibt.
Wenn dem Unternehmen das Übernahmeangebot bekannt gewesen wäre, hätte man sicher nicht wenige Tage zuvor eine so deutliche Gewinnwarnung herausgegeben sonst macht man sich u.U. haftbar indem man Aktionäre heraustreibt um dann mit der Übernahme zu überraschen.
Ich rechne also damit, das es zu einem heftigen Kampf um das Unternehmen kommen wird.
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10.04.14 17:15:54
Beitrag Nr. 556 ()
so, nach über 10 Jahren als R.Stahl-Aktionär bin ich heute rausgekauft worden. Die Risiken nach unter waren für mich größer als die Chancen nach oben. Sollten wir nochmal die 35 sehen, bin ich wieder mit dabei.


Gruß
kirst
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10.04.14 18:50:00
Beitrag Nr. 557 ()
hab ichs anscheinend mal richtig gemacht.

http://www.stahl.de/news/meldung/2014/04/uebernahmeangebot-a…

... Bereits im Vorfeld haben Vertreter der Firma Weidmüller das Gespräch mit dem Familienkonsortium als unserem Hauptaktionär gesucht. Das Familienkonsortium hat eine Aufnahme von Gesprächen abgelehnt. In der Vergangenheit wurde R. STAHL häufiger mit Anfragen dieser Art konfrontiert. In all diesen Fällen hat das Familienkonsortium zum Unternehmen gestanden, um die Unabhängigkeit weiter zu bewahren. ..
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11.04.14 08:28:49
Beitrag Nr. 558 ()
Heute gehts mit Sicherheit abwärts.
Interessant zu beobachten was sich für eine Dynamik entwickeln wird, wenn die gestrigen "Spät"käufer erkennen werden, dass es keine Übernahme geben wird.

...
R.STAHL macht nicht mit...
Nein, da macht der Explosionsschutz-Spezialist einfach nicht mit: Das Elektrotechnik-Unternehmen Weidmüller hat den Aktionären von R.Stahl ein Kaufangebot für ihre Aktien in Aussicht gestellt, das um fast die Hälfte über dem Schlusskurs vom Mittwoch liegt. Doch der Vorstand und die Großaktionäre von R. Stahl wollen offenbar nicht verkaufen. Vehement stemmt R. Stahl sich gegen eine mehr als 300 Mio. Euro schwere feindliche Übernahme. Der Grund dafür: Man möchte das Unternehmen unabhängig erhalten. Das bietet hochexplosives Diskussionsmaterial - ebenso wie die Schalter für hochexplosive Bereiche, die R.Stahl fertigt...
...
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11.04.14 08:35:29
Beitrag Nr. 559 ()
Das Ganze ist schon recht dreist, wenn Weidmüller wusste, dass die Familie nicht mitzieht und man trotzdem die 50%-Quote als Bedingung formuliert.
1 Antwort
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11.04.14 08:49:33
Beitrag Nr. 560 ()
So können sie dann ihre Aktien über die Börse abverkaufen, da sie ja wissen, dass das Übernahmeangebot nicht zu Stande kommt. Ist dies legal? Den Kurs so hoch treiben und dann seine Bestände teuer abzubauen?
1 Antwort
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11.04.14 09:12:35
Beitrag Nr. 561 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.805.703 von Straßenkoeter am 11.04.14 08:49:33Die Überlegung würde ich Weidmüller so direkt wohl eher nicht unterstellen wollen. Mir erscheint es insgesamt wahrscheinlicher, daß der Übernahmeversuch als Demonstration eigener Stärke gedacht war.

Schließlich hat Weidmüller Großes vor, möchte bei der Integration von Sensoren und Geräten in Cyber Physical Systems (Stichwort Internet of Things) ganz oben mitmischen. Da passen Zukäufe zur Abrundung des Sortiments recht gut ins Bild. Hauptsache man bleibt mit diesem kleinen "Muskelspiel" im Gespräch, egal ob die Übernahme gelingt oder scheitert. Wobei ein Scheitern des aktuellen Übernahmeangebots aus Sicht von Weidmüller sicher keinen Beinbruch darstellt, denn dadurch bietet sich vielleicht die Gelegenheit zu einem späteren Zeitpunkt sogar deutlich günstiger an die Aktienmehrheit zu kommen.
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11.04.14 10:06:01
Beitrag Nr. 562 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.805.579 von straßenköter am 11.04.14 08:35:2950% quote ist aber verzichtbar als option ist im übernahmeangebot so formuliert
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11.04.14 10:33:56
Beitrag Nr. 563 ()
Zitat von Maack1: 50% quote ist aber verzichtbar als option ist im übernahmeangebot so formuliert


Darauf verzichten kann man ja immer. Stellt sich nur die Frage, ob Weidmüller sich mit einer Minderheit zufrieden geben würde. Auszuschließen ist es nicht, schließlich wussten die ja schon mit der Veröffentlichung, dass die Familie not amused ist.
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11.04.14 10:34:39
Beitrag Nr. 564 ()
Zitat von Maack1: 50% quote ist aber verzichtbar als option ist im übernahmeangebot so formuliert


... jetzt mal ehrlich, glaubst du es macht Sinn beispielsweise eine Beteiligung von 25% für schlappe 75 Mio.€ zu kaufen, um nichts ausser eine Blockadehaltung und einen Sitz im AR inne zu haben?

Viele Grüße
il
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11.04.14 13:09:02
Beitrag Nr. 565 ()
mir gings nicht um sinn oder unsinn sondern um verzichtbar

denk mal an rhön da war es unverzichtbar
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11.04.14 13:40:00
Beitrag Nr. 566 ()
13:22:50
40,60 :eek::eek::eek:

-4,20 €
-9,37 %



:confused::confused::confused::confused::confused::confused::confused:

Glaubt da keiner an das Angebot ????
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12.04.14 07:56:36
Beitrag Nr. 567 ()
http://boersengefluester.de


Der Übernahmeplan von Weidmüller für R. Stahl wird eine harte Nuss. 47,50 Euro bietet der Elektronikkonzern pro R. Stahl-Aktie. Geknüpft ist die Offerte an eine Mindestannahmequote von 50 Prozent. Da die Gründerfamilien über rund 51 Prozent der Stimmen an dem Spezialisten für explosionsgeschützte Elektronikartikel halten, führt also kein Weg an den Großaktionären vorbei. Doch die wiegeln momentan ab und pochen auf die Unabhängigkeit von R. Stahl. „Vorstand und Aufsichtsrat weisen darauf hin, dass das Übernahmeangebot nicht in Absprache mit dem Familienkonsortium oder dem Vorstand erfolgt ist“, heißt es offiziell. An der Börse hat diese Haltung bereits für Ernüchterung gesorgt. Der Kurs der R. Stahl-Aktie ist auf 41,35 Euro zurückgefallen – liegt also sehr deutlich unterhalb der Angebotspreises. Die kompletten Unterlagen für den Deal will Weidmüller vermutlich Mitte Mai vorlegen. Spannend wird nun, ob sich ein ähnlicher Übernahmekampf wie zum Beispiel bei Rhön-Klinikum entwickeln wird. Die Situation ist vertrackt: Mit der 50-Prozent-Klausel ist Weidmüller – so die Familien von R. Stahl tatsächlich vorab ihre Ablehnung signalisiert haben – eine riskante Wette eingegangen. Andererseits hat Weidmüller-Chef Peter Köhler mit seiner stattlichen Prämie den Clan unter Zugzwang gebracht. Immerhin musste R. Stahl zuletzt eingestehen, dass für 2014 erneut mit keinem wirklichen Ergebniswachstum zu rechnen sei. Bei dem Angebotspreis von 47,50 Euro wird R. Stahl etwa mit dem Faktor 12,2 auf das für 2014 von den Waldenburgern in Aussicht gestellte Betriebsergebnis bewertet. Vor Bekanntwerden des Übernahmeplans, billigte der Kapitalmarkt dem Unternehmen gerade mal einen Multiplikator von 8,4 zu. Schwer einzuschätzen ist, ob die Mitglieder der Familien Stahl und Zaiser tatsächlich alle einer Meinung sind. Schwer vorstellbar, dass es nicht auch hier kontroverse Diskussionen gibt. Wesentliche Teile des stimmberechtigten Kapitals sind allerdings in einem Konsortialvertrag gepoolt. Das Ausscheren einzelner Mitglieder wird dadurch erschwert. Für boersengefluester.de ergibt sich derzeit dennoch eine interessante Gemengelage. Wer im Übernahmepoker mitzocken will, kann sich auf dem jetzigen Niveau auch ein paar Stücke neu ins Depot legen.
1 Antwort
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12.04.14 12:45:04
Beitrag Nr. 568 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.812.525 von straßenköter am 12.04.14 07:56:36Warum wird in den Börsenbriefen nur immer oberflächlich recherchiert. Wie hier bereits im Forum erwähnt, kann die Übernahmeinteressentin auf die Mindesquote von 50 % gemäß der derzeitigen Angebotsunterlagen verzichten.

Insoweit stimme ich den hier schon geäußerten Meinungen zu, dass der Übernahmeinteressentin die Mehrheitsverhältnisse und die Stimmungen bei den Großaktionären vor Angebotsabgabe bekannt waren und dennoch das Übernahmeangebot abgegeben wurde. Ich persönlich schließe als Mittel der Überzeugung an die Großaktionäre eine gewisse Erhöhung nicht aus, zudem stellt sich mir bei solchen Aktionen stets die Frage, ob die deutschen Mittelständler nicht über den Kauf eines börsennotierten Wettbewerbers zugleich die Börsennotiz des eigenen Unternehmens (über die einbringende Sachkapitalerhöhung) im Hinterkopf haben.

Die Zeit wird es bringen - ich persönlich glaube, dass vorgeschildertes bspw. aktuell zwischen Vossloh und Knorr-Bremsen geplant ist, auch wenn es von dem mutmaßlichen Akteur bestritten wird (würde ich aus finanziellen Überlegungen natürlich genauso machen)

Also im Fazit - ich glaube an den R. Stahl-Deal

FOGL76
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13.04.14 20:40:37
Beitrag Nr. 569 ()
Die Bilanzsumme ist zu 2/3 durch Eigenkapital und Rückstellungen (zusammen rund 160 Mio) gedeckt.
Die langfristigen Vermögenswerte hingegen bei nur 105 Mio.

Sieht aus wie ein rohes Steak im Haifischbecken.
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13.04.14 20:56:20
Beitrag Nr. 570 ()
ich glaube nicht, dass eine feindliche uebernahme eines mittelstaendlers gut geht. die eigentuemerfamilie ist eine sache. aber es gibt auch die mitarbeiter, die motiviert und mit dem unternehmen identifiziert bei laune gehalten werden muessen. vielleicht ist so ein uebernahmeversuch jetzt tatsaechlich ein kontraindikator, dass die boersen vorerst ihren hoechstpunkt gesehen haben.
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13.04.14 23:35:53
Beitrag Nr. 571 ()
Die Zeiten, in denen man sich zur Abwehr auf 51% der Stimmrechte und wohlgesonnene Gewerkschaften berufen konnte, sind allerdings auch schon lange vorbei. Von Gutsherrenmentalität will ich gar nichts schreiben, immerhin ist R. Stahl inzwischen ein Topunternehmen der Branche und die Zeiten waren auch nicht immer leicht. Aber wenn man in 15 Jahren Börsendasein den Aktienkurs gerade mal von 36 DM auf 36 Euro steigert, ist die Frage berechtigt, ob die Steigerung des Shareholdervalue zur Kernkompetenz des Managements gehört.

Wenn man dann noch liest, dass immer mal wieder angeklopft wurde, ob die Firma nicht zum Börsenwert gekauft werden kann, dann muss man sich wohl fragen, wieso man nicht aufgewacht ist und etwas für den Aktienkurs getan hat? Im Grunde kann man noch froh sein, wenn ein Fusionspartner nach Synergien sucht, bevor die Börsen wirklich tritt fassen und bald wieder die Finanzinvestoren das Übernahmegeschehen dominieren.
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14.04.14 19:09:12
Beitrag Nr. 572 ()
Der Kursverlauf erinnert bischen an Celesio. Am Ende klappt es dann meistens dann doch mit der Übernahme.
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14.04.14 23:26:31
Beitrag Nr. 573 ()
Beim Gedanken an Celesio fällt mir ein, dass man auch immer damit rechnen muss, dass das Publikum erstmal in die Irre geführt wird. Je mehr Unsicherheit man im Vorfeld verbreiten kann, um so mehr Aktien kann man aus dem Streubesitz zu tiefen Kursen in die Hände der Übernehmer verlagern. Es kann mir ja niemand erzählen, McKesson und Singer hätten sich beim ersten Übernahmeanlauf auf Celesio schlicht verrechnet und dadurch die 75% knapp verfehlt.
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16.04.14 15:40:57
Beitrag Nr. 574 ()
die sache ereinnert an anzag, rhön klinikum, celesio oder vossloh

am ende einigt man sich doch irgendwie und nimmt die fette taube auf dem dach, statt den dürren spatz in der hand

und bei 51% in familienhänden gibts immer jemanden, der lieber die taube nimmt, es sind ja, wenn ich es richtig sehe, sehe viele "familienhände", die da ihre anteile haben

weidmüller wird auf 55 rum erhöhen und schon sind sich alle einig
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16.04.14 17:47:20
Beitrag Nr. 575 ()
zu welchem Kurs wird wohl übernommen?
Avatar
16.04.14 20:18:59
Beitrag Nr. 576 ()
Denke wenn die Übernahme wie zu erwarten erst mal scheitert, gehts noch deutlich runter.
3 Antworten
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18.04.14 19:01:02
Beitrag Nr. 577 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.837.922 von Straßenkoeter am 16.04.14 20:18:59Der Straßenköter will günstig einkaufen! :)

Habe nichts dagegen, dann werde ich auch nochmal aufstocken.
2 Antworten
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18.04.14 21:23:10
Beitrag Nr. 578 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.847.398 von jimco am 18.04.14 19:01:02Nein, war zwar früher hier schon investiert, aber aktuell werde ich hier auch bei günstigeren Kursen nicht investieren. Das liegt aber nicht daran, dass ich R.Stahl schlecht finde. Das Unternehmen hat mir schon immer gefallen. Nein ich kaufe mich aktuell bei einer anderen Aktie ein und man kann nicht überall dabei sein.
1 Antwort
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22.04.14 14:26:15
Beitrag Nr. 579 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.847.660 von Straßenkoeter am 18.04.14 21:23:10Bei welcher Aktie kaufst Du Dich ein, wenn man fragen darf?

Ziemlich ruhig um die R. Stahl geworden. In den nächsten 2-3 Wochen sollte sich entscheiden, ob die Familie nachgibt.
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29.04.14 10:05:53
Beitrag Nr. 580 ()
dpa-AFX: DGAP-Adhoc: R. Stahl AG: Aktionäre der Gründerfamilien sichern zu, ihre Aktien nicht zu verkaufen (deutsch)
R. Stahl AG: Aktionäre der Gründerfamilien sichern zu, ihre Aktien nicht zu
verkaufen

R. Stahl AG / Schlagwort(e): Übernahmeangebot

29.04.2014 09:59

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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R. STAHL AG: Aktionäre der Gründerfamilien sichern zu, ihre Aktien nicht
zu verkaufen

Waldenburg, 29 April 2014. Die Aktionäre der Gründerfamilien der R. STAHL
AG haben der Gesellschaft mitgeteilt, dass mehr als 50 % des
stimmberechtigten Kapitals (unter Ausschluss der von der Gesellschaft
gehaltenen eigenen Aktien) sich in Form schriftlicher Vereinbarungen dazu
verpflichtet hat, ihre Aktienanteile nicht zu veräußern, um so die
Eigenständigkeit der R. STAHL AG zu sichern. Die Vereinbarungen erfassen
sowohl die im Familienkonsortium gehaltenen Aktien als auch zusätzliche von
Konsorten gehaltene freie Aktien, sowie weitere Beteiligungen von
Familienaktionären außerhalb des Konsortiums.


---------------------------------------------------------------------------

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Kontakt:

R. STAHL AG
Am Bahnhof 30
74638 Waldenburg (Württ.)
Deutschland

Bernd Marx (CFO)
Tel.: + 49 7942 943-1271

Nathalie Dirian (Investor Relations)
Tel.: +49 7942 943 1395
Email: investornews@stahl.de

29.04.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

---------------------------------------------------------------------------

Sprache: Deutsch
Unternehmen: R. Stahl AG
Am Bahnhof 30
74638 Waldenburg
Deutschland
Telefon: +49 (7942) 943-0
Fax: +49 (7942) 943-4333
E-Mail: info@stahl.de
Internet: www.stahl.de
ISIN: DE000A1PHBB5
WKN: A1PHBB
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Stuttgart;
Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

---------------------------------------------------------------------------
Avatar
29.04.14 10:06:46
Beitrag Nr. 581 ()
dann gehts nun nur noch feindlich und über den preis

bei 55 euro werden einige der familienmitglieder umfallen udn verkaufen, bei diesem rohrkrepierer im depot ist man doch froh, wenn man da endlich mal mit gewinn rauskann
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29.04.14 10:28:11
Beitrag Nr. 582 ()
Hat der Effekten-Spiegel mit Verkaufsempfehlung richtig gelegen
Avatar
29.04.14 11:38:36
Beitrag Nr. 583 ()
Wagenburg oder Wackelburg?
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29.04.14 15:59:15
Beitrag Nr. 584 ()
die bude notiert auf dem niveau von 2007 und lehnt das übernahmeangebot ab, ohne worte

endlich mal im gewinn, aber man nimmt ihn nicht, shareholder value eh fehlanzeige

selten so einen miesen kursverlauf gesehen bei einer aktie, die sich quasi auf dem niveau von vor 6-8 jahren befindet
1 Antwort
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03.05.14 12:00:32
Beitrag Nr. 585 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.893.970 von BFremdlich am 29.04.14 15:59:15Also wenn ich es richtig gelesen hatte, lehnt nicht das Unternehmen die Übernahme ab, sondern ein Aktionärskonsortium. Das konkrete Übernahmeangebot soll im Mai kommen und ist verbunden mit der einfachen Mehrheit. Rein rechnerisch kommt es nicht zu einer Übernahme zu diesem Preis.

Nun kommt das grosse ABER:
Niemand sagt, dass die angedienten Stücke nicht übernommen werden zu dem gebotenen Preis - es besteht nur keine Pflicht dazu!

Für mich sieht das nach einer Übernahme in Tranchen aus. Im ersten Schritt wird man Grossaktionär. Danach bewertet man die Situation neu und passt ggf. den Übernahmepreis nach oben an - das kann aber Monate dauern. Ich sehe hier relativ geringe Risiken nach unten (ca. 10%) und relativ sichere Rendite von aktuell rd. 10%.
Avatar
03.05.14 15:16:51
Beitrag Nr. 586 ()
R. Stahl: Offener Schlagabtausch
Redaktion Small Caps29. April 2014
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Mit ihrer Blockadehaltung gegenüber dem Übernahmeangebot von Weidmüller sammeln die Familienaktionäre und der Vorstand von R. Stahl momentan nicht gerade Sympathiepunkte bei den restlichen Investoren des Herstellers von explosionsgeschützten Bauteilen. Immerhin 47,50 Euro bot der Elektronikspezialist am 10. April pro Aktie von R. Stahl. Das entsprach einem Aufpreis von stattlichen 48 Prozent auf den Schlusskurs des Vortags. Allerdings machten die Detmolder die Offerte von einer Mindestannahmequote in Höhe von 50 Prozent abhängig. Ein gewagtes Unterfangen, denn die Gründerfamilien halten 51 Prozent der Stimmen – und von denen holte sich Weidmüller bei den vorherigen Kontaktaufnahmen einen Korb. Dennoch setzten viele Anleger darauf, dass sich Weidmüller und der Familienclan einigen würden. Nun teilten die Gründerfamilien allerdings mit, dass mehr als 50 Prozent des stimmberechtigten Kapitals sich verpflichtet habe, ihre Aktien nicht zu verkaufen. Ziel ist es, die Eigenständigkeit der Gesellschaft zu wahren. Eine vertrackte Situation, zumal sich auch Vorstandschef Martin Schomaker bereits kurz nach dem Übernahmeangebot demonstrativ auf die Seite der Familie stellte.


Gegen diesen offenen Schlagabtausch wäre nichts einzuwenden, wenn die Geschäfte von R. Stahl brummen und der Aktienkurs diese Entwicklung entsprechend widerspiegeln würde. Tatsächlich tritt die Gesellschaft seit zwei Jahren aber ergebnismäßig auf der Stelle und kündigte auch für 2014 nur ein stabiles operatives Ergebnis an – von der kurz zuvor veröffentlichten „Umsatzwarnung“ ganz zu schweigen. Nun ist R. Stahl sicher ein Unternehmen von überdurchschnittlicher Qualität. Aus einer Position der Stärke können Gründerfamilie und Vorstand momentan dennoch nicht unbedingt argumentieren. Zudem ist R. Stahl ein börsennotiertes Unternehmen im streng regulierten Prime Standard mit einem Börsenwert von 268 Mio. Euro. Eine unvoreingenommene Prüfung des Übernahmeangebots von Weidmüller wäre das Mindeste gewesen, was die freien Aktionäre hätten erwarten dürfen.

Was können Anleger nun erwarten? Ein kompletter Rückzieher von Weidmüller scheint eher unwahrscheinlich, sonst wäre wohl auch die Kursreaktion der Börsianer auf die neueste Meldung des Familienclans drastischer ausgefallen. Bei 40,55 Euro drehte die Notiz aber wieder nach oben – momentan steht ein Minus von knapp 4,5 Prozent zu Buche. Eine Option für Weidmüller wäre, auf die 50-Prozent-Klausel zu verzichten und auf diese Weise zumindest einen Fuß bei R. Stahl in die Tür zu kriegen. Sonderlich charmant wäre diese Variante für die Westfalen vordergründig zwar nicht unbedingt. Aber wie aus Finanzkreisen zu hören ist, könnte ein solches Vorgehen von Weidmüller durchaus realistisch sein.

Ein weißer Ritter, der sich auf die Seite der Stahl-Familien gesellt, ist zurzeit auch nicht auszumachen. Möglicherweise bleibt auch alles nur eine Preisfrage. Immerhin ist nicht bekannt, ob in den „schriftlicher Vereinbarungen“ der Gründerfamilien nicht doch Sonderklauseln enthalten sind. Zudem besteht der Clan aus einer Vielzahl von Einzelpersonen, ist also nicht komplett homogen. Ein Indiz für lebhafte udn vermutlich auch kontroverse Diskussionen innerhalb der Gründerfamilien ist, dass von der Abgabe der Übernahmeofferte durch Weidmüller bis zum Verfassen des jetzigen Statements eine ziemliche Zeitspanne vergangen ist. Boersengefluester.de setzt darauf, dass am Ende doch noch eine gute Lösung für alle Seiten herauskommt. Manchmal dauert dieser Prozess an der Börse allerdings etwas länger, wie zuletzt der Übernahmekampf um Rhön-Klinikum gezeigt hat. Fest steht: Die Hauptversammlung von R. Stahl am 23. Mai 2014 in Neuenstein (Baden-Württemberg) wird ein heißer Ritt.
http://boersengefluester.de/r-stahl-offener-schlagabtausch/
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08.05.14 08:57:16
Beitrag Nr. 587 ()
08.05.2014 08:17

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Im Rahmen der Veröffentlichung der Ergebnisse des ersten Quartals 2014 gibt

R. STAHL erstmals mittelfristige Ziele bis zum Ende des Geschäftsjahrs 2016
bekannt. Darüber hinaus bestätigt das Unternehmen vor dem Hintergrund des
Rekordauftragseingangs im ersten Quartal 2014 die Prognose für das laufende
Geschäftsjahr.
R. STAHL leitet im laufenden Geschäftsjahr die dritte Phase des
Investitionsprogramms ein, welches von 2012 bis 2014 ein Volumen von über
70 Mio. EUR umfasst, davon rund 25 Mio. EUR in 2014. Die Gesellschaft gibt
daher erstmals mittelfristige Ziele bekannt, die die Erwartungen aus den
strategischen Investitionen und das daraus resultierende Wachstums- und
Profitabilitätspotential abbilden. R. STAHL strebt bis zum Ende des
Geschäftsjahrs 2016 einen Umsatzzuwachs auf 380 Mio. EUR bis 390 Mio. EUR
an. Dies entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum
(CAGR 2013-2016) von 7,7 % bis 8,6 %. Die EBITDA-Marge soll in einer
Bandbreite zwischen 15 % und 16 % liegen, die EBIT-Marge soll sich in einem
Korridor zwischen 11 % und 12 % bewegen.

Im ersten Quartal 2014 erhöhte R. STAHL den Auftragseingang gegenüber dem
Vorjahr (82,6 Mio.EUR) um 7,1% auf ein Volumen von 88,4 Mio. EUR. Der
Auftragseingang im ersten Quartal befindet sich damit auf einem
Rekordniveau. Vor dem Hintergrund der guten Auftragsentwicklung und der
Nachfragedynamik in Abnehmerindustrien (insbesondere Öl und Gas) und
Regionen (insbesondere Asien/Pazifik und Amerika) bestätigt das Unternehmen
die Prognose für das Geschäftsjahr 2014. Auf Jahresbasis strebt R. STAHL
ein Auftragsvolumen zwischen 325 Mio. EUR und 335 Mio. EUR und einen Umsatz
von 315 Mio. EUR bis 325 Mio. EUR an. Die Ertragsentwicklung wird 2014 von
den geplanten Investitionen geprägt sein. Daher erwartet R. STAHL für 2014
ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragssteuern (EBIT) zwischen 24 Mio.
EUR und 26 Mio. EUR.

Zur Umsetzung der Ziele für 2014 sowie bis 2016 verfolgt R. STAHL weiterhin
die zentralen Elemente der Unternehmensstrategie: Dazu zählen die
beschleunigte Entwicklung innovativer Produkte und Systeme für den
Explosionsschutz sowie der Ausbau der Präsenz in Abnehmerindustrien und
Wachstumsregionen. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen konsequent
daran, seine Position als Technologieführer zu stärken. Zudem setzt R.
STAHL auf kontinuierliche Effizienzsteigerungen durch Prozessverbesserung
und Kostenoptimierung.
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09.05.14 08:42:55
Beitrag Nr. 588 ()
Börsengeflüster.de

Die bislang als unfreundlich eingestufte Übernahmeofferte von Weidmüller zwingt R. Stahl in die Offensive. Anders ist kaum zu erklären, dass der Anbieter von explosionsgeschützten Elektronikbauteilen im Zuge der Quartalszahlen auch gleich einen Ausblick für 2016 vorlegte. Demnach rechnet R. Stahl bei Erlösen von 380 bis 390 Mio. Euro mit einer EBIT-Marge von elf bis zwölf Prozent. Das würde auf ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern zwischen 41,8 und 46,8 Mio. Euro hinauslaufen. Zur Einordnung: Für 2014 kalkuliert das Familienunternehmen mit einem Betriebsgewinn von 24 bis 26 Mio. Euro, was etwa dem Niveau von 2013 und 2012 entspricht. Die Marktkapitalisierung von R. Stahl beträgt gegenwärtig 288,5 Mio. Euro. Zumindest mit Blick auf das übernächste Jahr sieht diese Bewertung also eher moderat aus. Der Elektrospezialist Weidmüller hatte im April ein Übernahmeangebot zu 47,50 Euro je R. Stahl-Aktie – entsprechend 305,9 Mio. Euro für den Gesamtkonzern – ausgerufen. Dabei war die Offerte bislang an eine Mindestannahmequote von 50 Prozent geknüpft. Ob es bei dieser Bedingung bleibt, ist freilich offen. Längst wird an der Börse darüber getuschelt, dass sich Weidmüller womöglich auch mit einer Sperrminorität zufrieden geben könne. Die Gründerfamilien von R. Stahl hatten Ende April derweil ihren Wunsch nach Unabhängigkeit bekräftigt. Boersengefluester.de geht weiter davon aus, dass sich Weidmüller und R. Stahl langfristig einigen werden – nicht zum Schaden der freien Aktionäre.
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11.05.14 14:39:45
Beitrag Nr. 589 ()
Ein Interview mit Herr Schomaker in der Welt.
http://www.welt.de/finanzen/boerse/article127874256/Weidmuel…

Na ja, ein "dynamisches Wachstum" kann ich da noch nicht erkennen. Darunter verstehe ich etwas anderes. Auch ob der Euro in 2014 nicht zu einem größeren Problem wird, als er derzeit denkt, mal abwarten. Er und die Gründerfamilien sollten sich mit Weidmüller zusammen setzen und einen Deal vereinbaren, der beiden Seiten einen Mehrwert bringt. Alternativ sollten die Gründerfamilien ein Angebot an die Aktionäre machen, wenn sie so weiter machen wollen wie bisher. Habe damit kein Problem. Wer mehr bietet, der bekommt meine Anteile.
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16.05.14 08:25:55
Beitrag Nr. 590 ()
dpa-AFX·Mehr Nachrichten von dpa-AFX
Übernahmeangebot für R. Stahl: Weidmüller trotz negativer Signale zuversichtlich
Der lippische Elektrotechnikhersteller Weidmüller bleibt trotz ablehnender Signale zuversichtlich, den börsennotierten Explosionsschutz-Spezialisten R. Stahl übernehmen zu können. Der Weidmüller-Vorstandsvorsitzende Peter Köhler sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag), er sei "überzeugt davon, dass wir mehr als 50 Prozent der Aktien erwerben können".

Die Eignerfamilien von R. Stahl, die zusammen rund 51 Prozent der Aktien halten, hatten sich Ende April in schriftlichen Vereinbarungen dazu verpflichtet, ihre Anteile nicht zu veräußern. Auch der Betriebsrat hatte an die Eigner appelliert, keine Anteile an Weidmüller zu verkaufen.

Weidmüller werde das Übernahmeangebot demnächst veröffentlichen, derzeit prüfe die Aufsichtsbehörde Bafin die Unterlagen, sagte Köhler der Zeitung. Es bleibe bei der angekündigten Offerte von 47,50 Euro je Aktie von R. Stahl. "Wir haben ein sehr attraktives Angebot gemacht, bewusst an alle Aktionäre, also die Familienaktionäre und die freien Aktionäre."

Das in Waldenburg (Hohenlohekreis) ansässige Unternehmen R. Stahl hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 304 Millionen Euro. Beim Detmolder Familienunternehmen Weidmüller waren es 2013 rund 640 Millionen Euro./mb/DP/zb

ISIN DE0007257727

AXC0385 2014-05-15/17:42
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16.05.14 08:30:28
Beitrag Nr. 591 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.993.004 von muschelsucher am 16.05.14 08:25:55Zumindest wird das Angebot kommen. Vom Bauchgefühl würde ich vermuten, dass der Kurs bei Veröffentlichung des Angebots auf etwa 45 Euro läufen wird, also eine Unsicherheitsprämie auf das Zustandekommen von knapp 5% einpreisen wird. Was machst Du mit Deinem Stücken?
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16.05.14 13:19:34
Beitrag Nr. 592 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.993.054 von straßenköter am 16.05.14 08:30:28ich hatte ja gleich noch mal nachgekauft, als sie so stark gefallen waren…ich werde andienen und riskieren, dass das Angebot nicht zustande kommt...
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19.05.14 16:09:21
Beitrag Nr. 593 ()
1 Antwort
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19.05.14 19:11:53
Beitrag Nr. 594 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.008.676 von straßenköter am 19.05.14 16:09:21Danke für das Einstellen des Beitrages
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20.05.14 10:55:59
Beitrag Nr. 595 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.993.054 von straßenköter am 16.05.14 08:30:28Weidmüller veröffentlicht Übernahmeangebot an R.-Stahl-Aktionäre
Annahmefrist beginnt

Elektrotechnikspezialist Weidmüller
Legt Übernahmeangebot vor

Detmold (nw). Der Elektrotechnikspezialist Weidmüller hat die Angebotsunterlage zum öffentlichen Übernahmeangebot zum Erwerb aller Aktien der R. Stahl AG veröffentlicht. Ab sofort können Aktionäre der R. Stahl AG ihre Aktien zum Preis von 47,50 Euro in bar pro Aktie einreichen. Hierfür ist eine schriftliche Erklärung gegenüber ihrer jeweiligen Depotbank erforderlich. Die Annahmefrist endet am 17. Juni.

Der Preis von 47,50 Euro in bar entspricht einer Prämie von 47,9 Prozent gegenüber dem Börsenkurs am Tag vor Bekanntgabe des Übernahmeangebots.

Die bestechende industrielle Logik eines Zusammenschlusses würde aus zwei erfolgreichen deutschen Unternehmen ein größeres und für den internationalen Wettbewerb noch besser aufgestelltes Unternehmen machen. Die etablierten Produktportfolien ergänzen sich in der Prozess- und Energietechnik ideal und unterstützen beide Unternehmen, ihre mittel- bis langfristigen Wachstumsziele zu erreichen. Darüber hinaus bringt ein Zusammengehen aus Sicht von Weidmüller bereits kurzfristig ganz konkrete Vorteile, u.a. spürbare Skaleneffekte und eine höhere Kapazitätsauslastung. Beide Unternehmen könnten durch ein Zusammengehen unabhängiger von Konjunkturzyklen werden.

Gemeinsam könnten Weidmüller und R. Stahl sowohl Systemlösungen als auch Komponenten effizient entwickeln, produzieren und vertreiben sowie in weitere Länder expandieren.

Die Kombination wäre ein Schulterschluss zweier erfolgreicher Familienunternehmen – zum Vorteil von Kunden, Mitarbeitern und Standorten.
Das Übernahmeangebot ist an die Bedingung des Erreichens einer Mindestannahmequote von 50 Prozent (plus eine Aktie) der ausübbaren Stimmrechte der R. Stahl AG geknüpft sowie an die Freigabe durch das Bundeskartellamt.
http://www.nw-news.de/owl/regionale_wirtschaft/11124166_Weid…
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20.05.14 11:01:06
Beitrag Nr. 596 ()
Für die folgenden Wasserstandsmitteilungen kann man sich schon einmal den Link speichern:
http://www.weidmueller-angebot.de/websites/weidmueller/Germa…
3 Antworten
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20.05.14 11:11:14
Beitrag Nr. 597 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.012.604 von straßenköter am 20.05.14 11:01:06Nullcheck,Angebot zu ca 47 aber kaufen kann man noch für 44,9:confused::confused::confused:
2 Antworten
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20.05.14 11:27:18
Beitrag Nr. 598 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.012.702 von nullcheck am 20.05.14 11:11:14Ok,Mindestannahmequote 50%
1 Antwort
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20.05.14 12:26:41
Beitrag Nr. 599 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.012.806 von nullcheck am 20.05.14 11:27:18Habe heute mal zweimal zugeschlagen
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20.05.14 20:26:11
Beitrag Nr. 600 ()
Mir wurde das heute zu heiss und ich habe meine Aktien verkauft. Risiko/Chance waren mir einfach zu hoch, als ich las, dass da wirklich die 50%+1 in den Bedingungen steht. Das Potential ist einfach zu gering in Relation zum Risiko.

Wenn ich der Übernehmer wäre, würde ich die Frist(en) abwarten (Mitte Juni und Anfang Juli) und dann entscheiden, ob ich die Stücke annehme, wenn ich eine für mich relevante Größe hätte (mind. Sperrminorität = 25%). Ansonsten ablehnen und ggf. danach günstiger über die Börse einsammeln.

Realistisch ist 47,50 Euro schon ein sehr guter Preis...

Viel Glück allen investierten Menschen!
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22.05.14 11:55:52
Beitrag Nr. 601 ()
Geht jemand zur Hv?
4 Antworten
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22.05.14 15:13:23
Beitrag Nr. 602 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.026.414 von nullcheck am 22.05.14 11:55:52R.Stahl hat 127000 eigene Aktien an der Börse erworben
3 Antworten
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22.05.14 15:24:51
Beitrag Nr. 603 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.028.006 von nullcheck am 22.05.14 15:13:23Zusätzlich,steht alles in der AdHoc von 15uhr30
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22.05.14 15:34:39
Beitrag Nr. 604 ()
15.05 Uhr:(;)
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22.05.14 16:58:33
Beitrag Nr. 605 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.028.006 von nullcheck am 22.05.14 15:13:23Damit hält das Unternehmen nun inzwischen über 600.000 eigene Aktien, was 10 Prozent des Grundkapitals ausmacht, so wie es auf der HV im Jahr 2010 beschlossen worden ist.
1 Antwort
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22.05.14 17:46:56
Beitrag Nr. 606 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.029.076 von muschelsucher am 22.05.14 16:58:33bestätigt mich weiter, dass das mit der Übernahme nichts wird und der Kurs in den letzten Wochen durch diesen Effekt hochgetrieben wurde. Oder glaubt ihr, dass Wiedmüller auch Aktien über die Börse gekauft hat? Dann wäre ja bei 3% eine Stimmrechtsmitteilung fällig gewesen.
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22.05.14 20:38:02
Beitrag Nr. 607 ()
Zum aktuellem Zeitpunkt finde ich diese Entscheidung grenzwertig.

Vermutlich soll es ein Abwehrversuch sein, aber die Aktien sind - nach meinem Wissensstand - auf einer HV nicht stimmberechtigt. Man kann aber auch anders betrachten, wenn man aus der Not eine Tugend machen möchte: Vielleicht spekulieren sie auch darauf, dass der Bieter eh alle ihm angedienten Stücke nimmt, und könnte dann kurzfristig wenigstens einen netten Tradinggewinn einstreichen ;)

Wir werden sehen.
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23.05.14 00:48:35
Beitrag Nr. 608 ()
Das ist doch eher ein Armutszeugnis, das man sich ausstellt.

Weder scheint sich im Kreis der Familienaktionäre jemand berufen zu fühlen, den Aktienbestand strategisch zur Abwehr zu diesen Preisen zu erhöhen, um das Erbe der Vorfahren zu verteidigen. Stattdessen muss die Kasse der AG herhalten, um Stücke vom Markt zunehmen und Weidmüller den Erwerb von 25 oder 30% zu erschweren.
Noch sind das nennenswerte Stückzahlen, was da gekauft wurde.

Außerdem bestand ja quasi Handlungszwang bei der Ausschöpfung des Rückkaufvolumens, weil wer weiß, wie lange man noch neue HV Rückkauf-Beschlüsse fassen kann, ohne dass einem eine Sperrminorität dazwischenfunkt? Für Weidmüller verteuert das die Übernahme nicht. Die kaufen im Zweifelsfall auch lieber zu 44 aus der Firmenkasse, als zu 47,50 mit eigenem Geld, wenn es zur Übernahme kommt. Und falls man sich wirklich zurückziehen müsste, ist es ja egal, wieviel eigene Aktien R. Stahl hat.
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26.05.14 20:37:06
Beitrag Nr. 609 ()
Was war heute der Grund für die hohen Umsätze?
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26.05.14 22:26:57
Beitrag Nr. 610 ()
Auf der HV konnte der Vorstand aus rechtl. Gründen das Übernahmeangebot nicht bewerten. Bis in ca. 10 Tagen wird eine rechtl. Stellungnahme abgegeben. Dies wird dann ein 50seitiges Dokument sein. Die Familie hat mehrmals versichert, daß sie ihre Aktien nicht verkaufen werden. Egal zu welchem Preis. Die Ebit-Marge soll von derzeit 8% auf 11-12% in 2016 steigen.
Offensichtlich will die Familie -gemeinsam mit Belegschaft und vielen Kleinaktionären- gemeinsam die Ernte einfahren und bleiben weiterhin Aktionäre.
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28.05.14 10:00:54
Beitrag Nr. 611 ()
Warum steigt der Kurs ,hab ich was verpasst?
5 Antworten
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28.05.14 14:50:47
Beitrag Nr. 612 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.059.332 von nullcheck am 28.05.14 10:00:5445,90Euro glauben doch einige das Weidmüller eine Chance bekommt, oder das er die Annahmequote zurück nimmt?
4 Antworten
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28.05.14 14:57:33
Beitrag Nr. 613 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.061.628 von nullcheck am 28.05.14 14:50:47…ich denke dann eher, dass er die Quote zurück nimmt….hat er erst mal den Fuss drin, ist er schon weiter..
3 Antworten
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28.05.14 17:02:37
Beitrag Nr. 614 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.061.698 von muschelsucher am 28.05.14 14:57:33So endlich mal was positives im Depot gehabt,307 Divi und nun 47,oo und 47,51 im Verkauf:D
2 Antworten
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28.05.14 17:43:02
Beitrag Nr. 615 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.063.042 von nullcheck am 28.05.14 17:02:37Glückwunsch…..mehr wird das erst mal nach meiner Schätzung nicht..
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29.05.14 10:52:39
Beitrag Nr. 616 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.063.042 von nullcheck am 28.05.14 17:02:37Herzlichen Glückwunsch! - Hätte ich nicht besser machen können! :)

Ich glaube schon, dass der Bieter die angedienten Stücke nimmt, aber das ist mir zu heiss - auch auf eine Nachbesserung zu spekulieren.
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30.05.14 14:40:08
Beitrag Nr. 617 ()
dpa-AFX·Mehr Nachrichten von dpa-AFX
DGAP-Stimmrechte: R. Stahl AG (deutsch)
R. Stahl AG: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

R. Stahl AG

30.05.2014 14:13

Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Die Investmentgesellschaft für langfristige Investoren TGV, Bonn (Deutschland), hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30. Mai 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der R. STAHL AG, Waldenburg, Deutschland am 29. Mai 2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten und an diesem Tag 4,96% (das entspricht 319.577 Stimmrechten) betragen hat.

Waldenburg, 30. Mai 2014

30.05.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

Sprache: Deutsch Unternehmen: R. Stahl AG Am Bahnhof 30 74638 Waldenburg Deutschland Internet: www.stahl.de Ende der Mitteilung DGAP News-Service
ISIN DE000A1PHBB5

AXC0130 2014-05-30/14:13


© 2014 dpa-AFX
1 Antwort
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30.05.14 16:28:11
Beitrag Nr. 618 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.074.952 von muschelsucher am 30.05.14 14:40:08 Investmentgesellschaft für langfristige Investoren TGV, Bonn (Deutschland) ???
https://www.langfrist.de
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31.05.14 11:18:03
Beitrag Nr. 619 ()
Zitat von muschelsucher: Investmentgesellschaft für langfristige Investoren TGV, Bonn (Deutschland) ???
https://www.langfrist.de


ja, das ist rein praktisch gesprochen wie ein "exklusiver Fonds"; zum 31.12.2013 hatten sie rund. 635 Mio Euro Volumen

Wenn man die Grundsätze liest, hat ein Altaktionär seine Anteile an sie verkauft und dadurch kamen sie über die Meldeschwelle.
1 Antwort
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02.06.14 15:28:20
Beitrag Nr. 620 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.079.090 von downdax am 31.05.14 11:18:03Adhoc,überlege hier wieder zu kaufen.Wenn R.Stahl viel mehr Wert sein soll als das Angebot von Weidmüller sollen die doch selber den Aktionären ein Angebot machen
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02.06.14 15:54:44
Beitrag Nr. 621 ()
Witzig in der aktuellen adhoc der dumme Satz "In ihrer Beurteilung gelangt Ebner Stolz zu Eigenkapitalwerten je R.STAHL-Aktie, die deutlich oberhalb des Angebotspreises liegen".

Ebner Stolz ändern die Konzernbilanz? Selten so gelacht.
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02.06.14 16:12:12
Beitrag Nr. 622 ()
Zitat von Joschka Schröder: Witzig in der aktuellen adhoc der dumme Satz "In ihrer Beurteilung gelangt Ebner Stolz zu Eigenkapitalwerten je R.STAHL-Aktie, die deutlich oberhalb des Angebotspreises liegen".

Ebner Stolz ändern die Konzernbilanz? Selten so gelacht.


... die meinen bestimmt "Marktwert des Eigenkapitals", aber naja Fachausdrücke muss ja nicht jeder "Dahergelaufene" kennen:laugh:

... und sind wir mal ehrlich, wer hätte erwartet dass etwas anderes herauskommt. Die Familie als gepoolter Grossaktionär lehnt das Angebot ab, der Vorstand natürlich auch (sollte sich mal trauen was anderes zu sagen), Vorstand und AR beauftragen die Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft eine Fairness Opinion zu erstellen, die zufällig in einer Inadequacy Opinion (hab ich vorher noch nie gelesen) endet und u.a. auf dem Forecast und der Mehrjahresplanung für den R.Stahl-Konzern basiert.

Sau geil ... :kiss:

Viele Grüße
il
1 Antwort
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02.06.14 23:24:39
Beitrag Nr. 623 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.087.114 von ilsubstanzinvestore am 02.06.14 16:12:12Ist es üblich, so eine "Stellungnahme" abzugeben OHNE jegliche Unterlegung durch Rechenwege und Quantifizierung?

Vielleicht wäre 47,51 ja bereits "angemessen"?

Oder sind es 280 Euro pro Aktie?

In der vorliegenden Form finde ich es eine Ohrfeige für außenstehende Aktionäre.
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03.06.14 00:24:11
Beitrag Nr. 624 ()
Das Übernahmerecht verlangt wohl keine konkreteren Angaben und ich würde jetzt auch nicht unbedingt sagen, dass das Übernahmeziel sich in die Karten schauen lassen muss. Das würde ja die Verhandlungsposition, soweit es um einen möglichen Preisaufschlag geht, gegenüber Weidmüller schwächen, was auch nicht im Interesse der freien Aktionäre wäre.

Vom fragwürdigen Wert so einer "Opinion" mal abgesehen. Das ist eben alles andere , als eine gutachterliche Firmenbewertung und selbst die kann man ja anhand weniger Parameter (Marktrisikoprämie usw) leicht manipulieren, wenn sie einer gerichtlichen Überprüfung nicht standhalten muss. Und für ein freiwilliges Angebot ist sowas auch gar nicht gefordert. Man würde mit einem echten Gutachten vielleicht irgendwo zwischen 50 und 80 landen, aber mehr als 5 bis 10% Aufschlag, um das Blatt zu wenden, werden bei einem freiwilligen angebot kaum drin sein.

Siehe Celesio, wo man dann im zweiten Anlauf 2% mehr anbot.
OK, da ging es nicht ums Prinzip, sondern die Gewinnoptmierung eines Hedgefonds.
Aber auch bei R. Stahl wachsen die Bäume nicht in den Himmel.

Als der Kurs noch 5 Euro unter dem Abfindungsangebot lag, war die Kritik am Hauptaktionär eher berchtigt, der keine Anteilsaufstockung und kein Gegenangebot organisieren konnte oder wollte, während die freien Aktionäre im Regen standen. Inzwischen, bei Kursen 2% unterm Abfindungsangebot, steht ja für die freien Aktionäre der Ausstieg über die Börse offen. Wer unbedingt auf die 1 bis 5 Euro mehr spekulieren will, braucht nicht unbedingt noch die Rückendeckung des Hauptaktionärs dafür. Der Markt scheint ja sowieso die Argumentation "unangebrachter Preis" dahingehend zu interpretieren, dass die Sache eher zu eher Preisfrage wird und nur wenig Angst vor einer Absage gerechtfertigt ist.
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03.06.14 10:18:23
Beitrag Nr. 625 ()
1 Antwort
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07.06.14 17:12:48
Beitrag Nr. 626 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.091.636 von straßenköter am 03.06.14 10:18:23Noch einmal zur Erinnerung was in den nächsten Tagen passieren kann ( Zitat aus Boersengefluester.de)
Vom 20. Mai bis 17. Juni bietet Weidmüller 47,50 Euro je Aktie von R. Stahl. Grundsätzlich richtet sich die Offerte auf den Erwerb sämtlicher Anteilscheine – die Mindestannahmequote liegt jedoch bei 50 Prozent plus 1 Aktie. Für Anleger, die das Angebot während der normalen Frist nicht angenommen haben, gilt eine weitere Zwei-Wochen-Frist vom 21. Juni bis zum 4. Juli 2014. Voraussetzung: Innerhalb der regulären Frist hat Weidmüller die Mindestschwelle von 50 Prozent plus 1 Aktie erreicht oder aber die Vollzugsbedingungen so angepasst, dass der Deal als zustande gekommen gilt. Dieser Punkt dürfte besonders wichtig sein, denn bislang stellen sich die Gründerfamilien von R. Stahl kategorisch gegen das Vorhaben und könnten mit ihrem Anteil von 51 Prozent die Offerte in ihrer jetzigen Form zu Fall bringen. Allerdings: Gemäß Punkt 14.2 der Angebotsunterlagen kann Weidmüller bis zu einem Werktag vor Ablauf der Annahmefrist auf einzelne oder sämtliche Vollzugsbedingungen verzichten. Falls dies zwischen dem 3. und dem 17. Juni passiert, würde sich die Annahmefrist in diesem Fall um zwei Wochen verlängern.
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10.06.14 17:21:27
Beitrag Nr. 627 ()
1 Antwort
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10.06.14 20:26:50
Beitrag Nr. 628 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.131.800 von straßenköter am 10.06.14 17:21:27Das überrascht mich schon sehr. Ok, wenn er nicht das Angebot erhöht, ist das Ding geplatzt und wird kursmässig erstmal fallen. Das Risiko hat sich erhöht!
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10.06.14 21:01:02
Beitrag Nr. 629 ()
Zitat von downdax: Das überrascht mich schon sehr. Ok, wenn er nicht das Angebot erhöht, ist das Ding geplatzt und wird kursmässig erstmal fallen. Das Risiko hat sich erhöht!


Bei Übernahmeangeboten sind die ersten Wasserstandsmitteilungen in der Regel ohne Aussagekraft. Interessant wird es meist erst die letzten Tage.
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12.06.14 10:08:48
Beitrag Nr. 630 ()
Der Kurs schmiert heute ab….
mehrere Versuche, von der IR-Abteilung nähere Informationen über den von Ebner Stolz berechneten angemessenen Übernahmewert, sprich konkrete Zahlen oder das Bewertungsgutachten zu bekommen, wurden abgeblockt…..hier findet eine totale Verarxxxx vom Unternehmen statt, was zu Vermutungen führen kann, dass es sich um ein Gefälligkeitsgutachten handeln könnte…denn Ebner Stolz sind nicht unbedingt bekannt für (Klein) aktionärsfreundliche Bewertungen …auch der Erwerb eigener Aktien ( die zwar Mitte im Juni 2010 von der HV genehmigt worden sind) zu einer Zeit, wo der Kurs sehr hoch war, lässt darauf schliessen, dass der Mehrheitsaktionär zu Lasten der übrigen Aktionäre sein eigenes Abwehrspiel spielt…
Immerhin wird das Bewertungsgutachten von allen Aktionären bezahlt und müsste so diesen auch zugänglich gemacht werden…es drängt sich stark der Verdacht auf, dass hier getürkt wird, warum nennt man denn keine konkreten Zahlen??? …und schreibt: Wert der R. STAHL Aktie liegt deutlich oberhalb des Angebotspreises..
ich kann nur hoffen, dass Weidmüller erst mal alles nimmt, was ihm angeboten wird und zwar aus Prinzip!
Ich überlege massiv nachzukaufen und die dann auch anzudienen…..und damit voll ins Risiko zu gehen...
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12.06.14 11:15:24
Beitrag Nr. 631 ()
Börsengeflüster.de

"Am 17. Juni endet die reguläre Frist der Übernahmeofferte von Weidmüller für R. Stahl. Das Interesse der Aktionäre von R. Stahl hält sich bislang in sehr engen Grenzen. Per 12. Juni 2014 haben gerade sich einmal 0,72 Prozent des Grundkapitals für das Angebot zum Preis von 47,50 Euro entschieden – so die aktuelle Wasserstandsmeldung. Weidmüller hat die Offerte an eine Mindestannahmequote von 50 Prozent gekoppelt, sieht sich aber einem erheblichen Widerstand der Gründerfamilien gegenüber. An der Börse mehren sich daher die Sorgen, dass der Deal nicht zustande kommt. So ist die Notiz von R. Stahl mittlerweile unter die Marke von 43 Euro gerauscht. Noch ist es allerdings zu früh für eine Prognose. Erfahrungsgemäß halten sich die Investoren möglichst lange sämtliche Optionen offen. Immerhin besteht formal die Möglichkeit, dass Weidmüller die Konditionen noch anpasst. Andererseits gewinnt der Angebotspreis mit sinkendem Börsenkurs an Attraktivität. Insgesamt handelt es sich aber um eine vertrackte Situation. Boersengefluester.de hat den Titel momentan noch auf „Kaufen“ stehen. Aber keine Frage: Das Risiko ist aus heutiger Sicht gestiegen. Eine echte Poker-Partie. Wer jetzt noch einsteigt, kann eventuell einen schönen Schnitt machen. Für den Fall des Scheiterns müssen sich die Anleger aber auf einen Kursabsacker gefasst machen. Dann hätte zwar der R. Stahl-Clan den schwarzen Peter in der Hand. Aber dafür können sich Privatanleger dann auch nichts kaufen."
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12.06.14 11:15:44
Beitrag Nr. 632 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.141.572 von muschelsucher am 12.06.14 10:08:48…zu spät, da sind wohl noch Andere?? auf die Idee gekommen und haben den Kurs von 41.50 wieder hochgekauft auf 46….
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12.06.14 11:20:37
Beitrag Nr. 633 ()
Zitat von muschelsucher: …zu spät, da sind wohl noch Andere?? auf die Idee gekommen und haben den Kurs von 41.50 wieder hochgekauft auf 46….


Erstaunliche Kursentwicklung. Bei Kursen unter 43 Euro wird einem das Risiko des Scheiterns doch kaum noch bezahlt. Wer hat denn den Kurs sofort wieder auf knapp 46 Euro hoch gezogen? Alles andere als Weidtmüller oder R.Stahl bzw. Familie macht doch keinen Sinn.

Die Aktie ist und bleibt für mich zu unsicher.
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12.06.14 11:30:37
Beitrag Nr. 634 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.142.094 von straßenköter am 12.06.14 11:20:37Die Aktie ist und bleibt für mich zu unsicher.

Da gebe ich Dir vollkommen Recht…nun bin ich aber drin und ziehe das durch...
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13.06.14 09:28:02
Beitrag Nr. 635 ()
Weidmüller erhöht sein Angebot auf 50€!
http://www.weidmueller-angebot.de/websites/weidmueller/Germa…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">
http://www.weidmueller-angebot.de/websites/weidmueller/Germa…

habe mich bisher noch nicht ausgelassen zum Angebot, denn ich halte die 47,50 für zu wenig. Langsam wird es interessanter...
Mal sehen was noch passiert.

:lick:
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13.06.14 09:34:39
Beitrag Nr. 636 ()
Zitat von fishandchips: Weidmüller erhöht sein Angebot auf 50€!
http://www.weidmueller-angebot.de/websites/weidmueller/Germa…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">
http://www.weidmueller-angebot.de/websites/weidmueller/Germa…

habe mich bisher noch nicht ausgelassen zum Angebot, denn ich halte die 47,50 für zu wenig. Langsam wird es interessanter...
Mal sehen was noch passiert.

:lick:


Das erklärt, warum der Kurs gestern nach dem starken Rückgang sofort wieder hochgekauft wurde.
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13.06.14 10:04:24
Beitrag Nr. 637 ()
Börsengeflüster.de

"Bemerkenswerte Wende: Nur einen Tag nach dem zwischenzeitlichen Absacker der R. Stahl-Aktien auf im Tief 43,12 Euro, erhöht der Elektronikspezialist Weidmüller seine Offerte von 47,50 Euro auf 50 Euro. Auf Basis des neuen Angebotspreises würde R. Stahl mit 322 Mio. Euro bewertet. „Für die Aktionäre ist die Offerte nun noch einmal attraktiver geworden. Sie haben die einmalige Chance, die erhoffte Wertsteigerung zukünftiger Jahre jetzt zu realisieren“, sagt Peter Köhler, Vorstandsvorsitzender von Weidmüller. Unmittelbare Folge der Angebotsanpassung: Die ursprünglich am 17. Juni endende Annahmefrist verlängert sich bis zum 1. Juli 2014. Bislang hatten nur sehr wenige Anleger das Angebot von Weidmüller angenommen. Zum 13. Juni waren es gerade einmal 0,76 Prozent des Grundkapitals. Wichtig: Wer bereits zugesagt hatte, kommt ebenfalls in den Genuss des höheren Preises. Sicher ist ein Zustandekommen des Deals aber keinesfalls, schließlich hat Weidmüller nur den Preis, nicht aber die Mindestannahmequote von bislang 50 Prozent korrigiert. Damit bleibt die wesentliche Hürde – die ablehnende Haltung der Familienaktionäre – zunächst einmal bestehen. Allerdings wächst mit der Nachbesserung von Weidmüller auch der Druck auf den Clan. Ein echter Übernahmekrimi mit allen Facetten."
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13.06.14 11:54:13
Beitrag Nr. 638 ()
R. STAHL lehnt Angebot von Weidmüller weiterhin ab


R. Stahl AG / Schlagwort(e): Stellungnahme

13.06.2014 / 11:50



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R. STAHL lehnt Angebot von Weidmüller weiterhin ab

Waldenburg, 13. Juni 2014 - Vorstand und Aufsichtsrat der R. STAHL AG haben das nachgebesserte Angebot der Firma Weidmüller zur Kenntnis genommen.

"Auch der leicht verbesserte Angebotspreis wird dem wahren Wert der Aktie bei weitem nicht gerecht. Aktionäre sollten dieses Angebot daher nicht annehmen, sondern vom vollen Potential unseres Unternehmens profitieren.

Einen Preis in Höhe von 50 Euro je Aktie hören wir im Übrigen nicht zum ersten Mal. Er wurde den Aktionären der Gründerfamilien seitens Weidmüller bereits im März 2014 vorgeschlagen und schon damals klar abgelehnt.

Die Aktionäre der Gründerfamilien stehen - unabhängig vom Angebotspreis - fest zum Unternehmen und werden daher ihre Aktien auch mit Blick auf das veränderte Angebot nicht verkaufen. Aus diesem Grunde kann das Angebot von Weidmüller am 1. Juli 2014 nur ins Leere laufen und wird endgültig scheitern," sagte Martin Schomaker, Vorstandsvorsitzender der R. STAHL AG.

Vorstand und Aufsichtsrat der STAHL AG werden zu dem geänderten Angebot, wie gesetzlich vorgesehen, ausführlich in der nächsten Woche Stellung nehmen.

Über R. STAHL - www.stahl.de
R. STAHL ist weltweit führender Anbieter von elektrischen und elektronischen Produkten und Systemen für den Explosionsschutz. Sie verhindern in gefährdeten Bereichen Explosionen und tragen so zur Sicherheit von Mensch, Maschine und Umwelt bei. Das Spektrum reicht von Aufgaben wie Schalten/Verteilen, Installieren, Bedienen/Beobachten, Beleuchten, Signalisieren/Alarmieren bis hin zum Automatisieren. Typische Anwender sind Wachstumsbranchen wie die Öl- & Gasindustrie, die chemische und pharmazeutische Industrie sowie die Nahrungs- und Genussmittelbranche. Rund 1.870 Mitarbeiter erwirtschafteten 2013 weltweit einen Umsatz von 304 Mio. EUR. Die Aktien der R. STAHL AG werden im Regulierten Markt/Prime Standard der Deutschen Börse gehandelt (ISIN DE000A1PHBB5).


Bei Fragen:

R. STAHL AG
Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg (Württ. )

Bernd Marx (CFO)
Fon: +49 7942 943-1271

Nathalie Dirian (Investor Relations)
Fon: +49 7942 943-1395

e-mail: investornews@stahl.de




Ende der Corporate News


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13.06.2014 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

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Ende der Mitteilung
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13.06.14 12:07:57
Beitrag Nr. 639 ()
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13.06.14 12:31:51
Beitrag Nr. 640 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.147.372 von fishandchips am 13.06.14 09:28:02Verstehe ich nicht !!!

Ich würde nach Fristablauf das Angebot zurücknehmen und dann langsam bei 30-35 € einsammeln.

Wenn die Altaktionäre angesichts des plötzlichen Wertverlust ihrer Anteile weichgekocht worden sind, kann man bequem für 45-50 € den Rest übernehmen.

Dauer 1-2 Jahre.
1 Antwort
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13.06.14 12:45:28
Beitrag Nr. 641 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.148.780 von MIRU am 13.06.14 12:31:51Stimme dir zu! - 47,50 war schon gut, und nachgebessert auf 50 noch besser.

Ich finde, dass nun langsam die Schmerzgrenze erreicht ist. Wenn ich der Bieter wäre, würde ich schauen, ob ich wenigstens Sperrminorität (25%) angedient bekomme, und wenn nicht - Dann eben nicht, und Tschüss! sagen. Ich glaube nicht an eine weitere signifikante Erhöhung des Angebotspreises.

Das Risiko hat weiter zugenommen.
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15.06.14 23:23:19
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15.06.14 23:32:21
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16.06.14 00:31:03
Beitrag Nr. 645 ()
Das Genörgel unterstreicht ja nur, dass das Unternehmen derzeit weit unter seinen Möglichkeiten wirtschaftet und Chancen zur Geschäftsausweitung nicht nutzt. Wäre man etwas weniger selbstzufrieden, würde sich das auch in einer weniger für Übernahmen anfälligen Bilanzstruktur niederschlagen, denn dann würde man mit dem gleichen Kapital ein größeres Geschäftsvolumen bewegen.
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16.06.14 07:24:21
Beitrag Nr. 646 ()
…zum angeblich ach so niedrigen Übernahmeangebot von Weidmüller!!
Die Dame von der IR-Abteilung sagte neulich am Telefon, schon zu Weihnachten hätten sie intern einen Wert von 40 € ermittelt!!! Und auch Analysten seien zu einem noch höheren Wert gekommen ( als 40 € !!).Das wird sie aber wahrscheinlich nach erneuter Rückfrage bestreiten…
sind denn 50 € nicht ein höherer Wert, ein viel höherer Wert ??? Ich frage mich, was sich seit Weihnachten nun verändert hat???

"Vorstand und Aufsichtsrat der STAHL AG werden zu dem geänderten Angebot, wie gesetzlich vorgesehen, ausführlich in der nächsten Woche Stellung nehmen."
Na, dann sollen sie doch mal endlich Nägel mit Köpfen machen und den Wert veröffentlichen, den Ebner Stolz ermittelt hat….weiteres Rumgerede kann keiner gebrauchen!
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16.06.14 07:57:40
Beitrag Nr. 647 ()
Stahl wird das Angebot wieder ablehnen und schlechtreden. Eine weitere Angebotserhöhung seitens Weidmüller erscheint mir als unglaubwürdig.

Der Kurs wird nach erneuter Ablehnung in den Keller rasseln, wo Weidmüller dann seine Körbchen aufgestellt hat :laugh::laugh::laugh:
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16.06.14 15:20:30
Beitrag Nr. 648 ()
R. Stahl AG: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

R. Stahl AG

16.06.2014 15:08

Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP -
ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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R. STAHL AG: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der
europaweiten Verbreitung

Hiermit teilen wir gemäß § 26 Abs. 1 Satz 2 WpHG mit, dass wir am 8. Mai
2014 durch den Erwerb eigener Aktien, ISIN: DE000A1PHBB, WKN: A1PHBB, die
Schwelle von 10 % erreicht haben und zu diesem Tag 10,00 % der Aktien
halten (das entspricht 644.000 Aktien).

Waldenburg, 16. Juni 2014

Der Vorstand



16.06.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

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Internet: www.stahl.de

Ende der Mitteilung
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16.06.14 16:24:22
Beitrag Nr. 649 ()
Scherzer & Co. AG: Offener Brief zum Übernahmeangebot R. Stahl AG durch die Weidmüller-Gruppe


Scherzer & Co. AG / Schlagwort(e): Sonstiges/Sonstiges

16.06.2014 / 16:17



--------------------------------------------------------------------------------
Die Scherzer & Co. AG ist Aktionärin der R. Stahl AG. Sie hat heute den folgenden Text als offenen Brief an den Vorstand und den Aufsichtsrat der R. Stahl AG gerichtet:

R. Stahl AG
Vorstand und Aufsichtsrat
Am Bahnhof 30

74 638 Waldenburg

Köln, 16. Juni 2014

Übernahmeangebot durch die Weidmüller-Gruppe, 32758 Detmold:
Offener Brief an Vorstand und Aufsichtsrat der R. Stahl AG sowie an die "Familienaktionäre".

Sehr geehrter Herr Schomaker, sehr geehrter Herr Marx, sehr geehrte Mitglieder des Aufsichtsrats, geschätzte "Familienaktionäre" der R. Stahl AG

Die Scherzer & Co. AG (www.scherzer-ag.de) ist eine Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Köln und hält selbst und im Umfeld insgesamt mehr als 2% der R. Stahl-Aktien. Die Scherzer & Co. ist - und dies ist im vorliegenden Kontext besonders erwähnenswert - vollkommen unabhängig und weder mit den Familienaktionären rund um die R. Stahl AG noch mit der Weidmüller-Gruppe in irgendeiner Weise direkt oder indirekt verbunden. Die Scherzer & Co. AG ist ein in jeder Hinsicht "freier Aktionär" der R. Stahl AG - vor allem frei von Interessenkonflikten und damit auch frei im Wahlverhalten hinsichtlich des Übernahmeangebots. Grundsätzlich lassen wir uns in der Entscheidungsfindung gerne von sachlichen Argumenten sowie belastbaren Daten und Fakten pro oder contra einer Sache leiten.

Mit wachsender Irritation und einer zunehmenden Skepsis beobachten wir die aktuellen Entwicklungen rund um die R. Stahl AG. Insbesondere der letzte Erhöhungsschritt der Weidmüller-Gruppe auf 50 Euro einerseits und die Kommunikation seitens der R. Stahl AG an verschiedenen Orten andererseits lassen aus heutiger Sicht befürchten, dass Vorstand und Aufsichtsrat weiterhin - und mit zunehmender Vehemenz - nicht die Interessen aller Aktionäre der börsennotierten R. Stahl AG vertreten, sondern lediglich unklaren Partikularinteressen verpflichtet scheinen. Ein Indiz in diese Richtung war bereits der aus unserer Sicht unnötige, riskante und nicht im Interesse der unabhängigen Aktionäre stehende Aktienrückkauf von 2% des Aktienkapitals zu durchschnittlich 43,95 Euro gemäss Information von der Hauptversammlung, der lediglich die Machtposition der "Familienaktionäre" (oder zumindest Teilen davon) gestärkt hat, auch wenn die offizielle Begründung des Vorstands für diesen Schritt eine andere war.

Ein Stück weit entlarvend sind aus Sicht von "freien Aktionären" in diesem Zusammenhang Aussagen in der aktuellen Ausgabe des HANDELSBLATT vom 16. Juni 2014, die R. Stahl-Finanzvorstand Bernd Marx zugeschrieben werden. Wörtlich antwortet Herr Marx auf eine entsprechende Journalisten-Frage zu den Motiven des Aktienrückkaufs in ungeahnter Offenheit:

"Uns war wichtig, alle Vorkehrungen zu treffen, dass die positive Entwicklung von R. Stahl nicht durch Minderheitsaktionäre behindert wird, die abweichende strategische Interessen verfolgen. Wir halten es für das Beste, wenn wir unseren klaren Fokus behalten und als Technologieführer im Explosionsschutz weiter profitabel wachsen können."

Vorstand und Aufsichtsrat waren demnach offenbar zur Entscheidung gekommen, dass Minderheitsaktionäre, die nicht den Kurs der Familie vertreten, den Frieden stören und deshalb mit dem Firmengeld - also auch jenem Kapital dieser störenden Minderheitsaktionäre! - mittels Aktienrückkauf neutralisiert werden müssen. Das Firmenvermögen wird also in fragwürdiger Weise dazu verwendet, um sich gegen Teile des eigenen Aktionariats zu stellen - und zwar gegen die Minderheitsaktionäre. Der Vorstand hat damit klar gegen § 33 WpÜG verstoßen, der ihm alle Handlungen verbietet, die einen Erfolg des Übernahmeangebots verhindern könnten und gesteht dies auch noch öffentlich ein.

Ein kooperativer, offener Diskurs zwischen Weidmüller und R. Stahl ist nach außen nicht erkennbar und es müssen auch ernsthafte Zweifel bestehen, dass es hinter den Kulissen ungeachtet des vorliegenden Angebots und des Voranschreitens auf der Zeitachse konstruktive Gespräche zwischen den Beteiligten gibt. Eher ist das Gegenteil der Fall: wechselseitige Schuldzuweisungen, der Vorwurf fehlender Aufrichtigkeit und Glaubwürdigkeit, "Unverschämtheit", "Respektlosigkeit", "Frechheit" usw. Es sind offenkundig viele Emotionen im Spiel.

Der äußere Eindruck ist zunehmend jener einer Blockade-Position, die sich in Vorstand und Aufsichtsrat der R. Stahl AG zum möglichen Schaden von Aktionären - und aus heutiger Sicht letztlich auch der R. Stahl AG selbst und ihrer Mitarbeiter! - gebildet hat. Vorstand und Aufsichtsrat greifen - mutmaßlich primär im Interesse einzelner "Familienaktionäre", aber auch im eigenen Interesse - weitreichend in die Vermögenssphäre von Aktionären ein, ohne diesen - und das macht diesen Fall so pikant - inhaltlich eine Alternative zur Weidmüller-Gruppe aufzeigen zu können, obwohl gleich mehrere Alternativen auf der Hand lägen, wenn die Prognosen von Vorstand und Aufsichtsrat zum weiteren Kurs der R. Stahl AG stimmig wären und nicht nur ein Zünden von Nebelkerzen.

Es gibt zum heutigen Zeitpunkt - und auch das wurde auf der Hauptversammlung sehr deutlich - offenbar keinen "Plan B" für R. Stahl, außer einem wirtschaftlichen Alleingang mit einem "Weiter so", dessen Erfolgsaussichten der Markt zumindest aktuell, da der Aktienkurs einer "isolierten R. Stahl AG" sehr deutlich unterhalb der Weidmüller-Offerte von 50 Euro notiert, als unsicher und zweifelhaft beurteilt werden muss. Es erscheint nicht ausgeschlossen, dass der Aktienkurs bei einem Scheitern der Offerte für lange Zeit ungeachtet der ambitionierten Prognosen des Vorstands von Anfang Mai 2014 deutlich unterhalb der Weidmüller-Offerte verharren würde und all Ihre optimistischen Prognosen schon sehr bald Makulatur wären.

Vorstand und Aufsichtsrat - aber auch die inhaltlich schwer zu fassenden "Familienaktionäre" der R. Stahl AG - stürzen "freie Aktionäre" wie die Scherzer & Co. AG mit ihrem jüngsten Verhalten und der Kommunikation darüber in ein Dilemma und auch in eine "Entscheidungsschlacht" auf äußerst dünner Datenbasis. Hinzu kommt erschwerend, dass sich mit wachsender Dauer des Übernahmekampfs aus einer unabhängigen (Aktionärs-)Außenperspektive auf Seiten der R. Stahl AG auch die Widersprüche und Ungereimtheiten mehren. Darunter leidet letztlich die Glaubwürdigkeit, sowohl die der Organe wie auch jene der komplex strukturierten "Familienaktionäre". Diese sollen/wollen nach den letzten Meldungen nach außen zwar als untrennbare Einheit wahrgenommen werden, obwohl sich auch belastbare Hinweise finden lassen, dass es um die Einheit und Einigkeit der Familienstämme zumindest in der Vergangenheit nicht immer zum Besten bestellt war.

Kurzum: In der vorliegenden Übernahmesituation in einer börsennotierten Aktiengesellschaft mit Minderheitsaktionären, die nicht zur "Familie" gehören, helfen nur Offenheit und völlige Transparenz, um "freie Aktionäre" inhaltlich von der eigenen Position überzeugen zu können und sich nicht dem Verdacht aussetzen zu wollen, auf sehr fragwürdige Art und Weise lediglich Einzelinteressen zu bedienen und die Aktionäre im Kampf gegen einen "missliebigen Aggressor" - so zumindest der heute entstehende Eindruck - im Eigeninteresse instrumentalisieren zu wollen. Deshalb fordern wir Vorstand und Aufsichtsrat der R. Stahl AG mit diesem Schreiben auf:

1. Schaffen Sie im eigenen Interesse und im Interesse aller unabhängigen Aktionäre uneingeschränkt Klarheit über den angemessenen Wert der R. Stahl AG und veröffentlichen Sie die wichtigsten wirtschaftlichen Eckdaten der sog. "Inadequacy Opinion" von Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Stuttgart, vom 2. Juni 2014. Verschanzen Sie sich bitte nicht dahinter, dass die "Inadequacy Opinion" nur für Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft erstellt wurde, wie dies auf der letzten Seite des Dokuments erwähnt wird. Die Aktionäre, von deren Geld dieses Gutachten bezahlt wurde, müssen ein Recht darauf haben, die so von den beauftragten Gutachtern ermittelten Werte auch in ihrer Zusammensetzung zu erfahren, um diese in ihrer Entscheidungsfindung berücksichtigen zu können.

2. Zeigen Sie den Aktionären, die nicht zur Familie gehören und "frei" sind, gangbare Alternativen zum Weidmüller-Übernahmeangebot auf und suchen Sie im Interesse aller Minderheitsaktionäre nach wirtschaftlich sinnvollen Lösungen in der vorliegenden "Blockade-Konstellation", die maßgeblich Sie selbst als Organe zu verantworten haben und die entgegen Ihrer Thesen nicht im Interesse des Unternehmens und aller Aktionäre sein muss, sondern je nach weiterer Entwicklung und Eskalation auch geeignet sein kann (kann!), Unternehmen wie Aktionäre gleichermaßen - und nachhaltig - zu schädigen.

Zu 1.)
In der Stellungnahme vom 2. Juni 2014 zum Übernahmeangebot haben Sie die "Inadequacy Opinion" der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Stuttgart, abgedruckt, die die R. Stahl AG in Auftrag gegeben hat. Insofern handelt es sich hier um eine Auftragsarbeit, wie es sich bei entsprechenden Bewertungsgutachten im Normalfall - das gilt insbesondere auch für Strukturmaßnahmen am Aktienmarkt - um Auftragsarbeiten handelt. Aus eigener Erfahrung mit der institutionellen Gutachterpraxis - einschließlich der Prüfer von Ebner Stolz - insbesondere im Umfeld von Strukturmaßnahmen (Squeeze outs, Gewinnabführungs- und Beherrschungsverträge etc.) wissen wir, wie flexibel solche Gutachten je nach den gewählten Parametern im Regelfall sind.

Insofern ist unser Vertrauen in Fairness Opinions (oder "Inadequacy Opinions") von Prüfungsgesellschaften ex ante grundsätzlich begrenzt, da diese immer auch einen bestimmten Zweck verfolgen. Dies gilt natürlich umso mehr, wenn wir nicht wissen, wie diese Bewertungen zustande gekommen sind und welche Annahmen einer Bewertung zugrundelagen. Der vorliegende Fall der "Inadequacy Opinion" von Ebner Stolz GmbH & Co. KG im Zusammenhang mit der R. Stahl AG erscheint uns sogar besonders zweifelhaft, da die Begründungen für die "Nichtangemessenheit" zwar wortreich und wolkig aufgeführt worden sind. Eine detaillierte Herleitung der tatsächlichen Unternehmenswerte nach den verschiedenen Verfahren sowie die zur Entstehung dieser Werte beitragenden Parameter sucht man allerdings vergeblich. Auch findet sich keine einzige Kennzahl - weder vergangenheitsbezogen noch zukunftsorientiert - in diesem Bericht. Gerade diese in der konkreten Situation unnötige "Geheimhaltung" nährt letztlich inhaltliche Zweifel an dieser "Inadequacy Opinion" von Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Stuttgart, obwohl die Organe das genaue Gegenteil bezwecken.

Bitte veröffentlichen Sie im Interesse Ihrer "freien Aktionäre" deshalb zeitnah vor Ablauf der Übernahmefrist mindestens folgende Eckdaten aus der "Inadequacy Opinion", wenn Sie es ernst meinen mit Ihrer bisherigen Politik der Ablehnung und gleichzeitig die Unterstützung der Aktionäre auf diesem Wege einfordern:

Ertragswertverfahren
Prognosedaten R. Stahl AG Umsätze / EBIT / Jahresüberschüsse ( 5 Jahre)
Kapitalisierungsparameter R. Stahl AG
Höhe sicherer Zins
Marktrisikoprämie vor und nach Steuern
Beta Faktor (Komponenten / Komposition)
Wachstumsraten
Sonstige Zu- oder Abschläge
Sonderwerte (nicht betriebsnotwendiges Vermögen etc.)
Bandbreite Eigenkapital-/Unternehmenswert R. Stahl AG absolut und in EUR je Aktie

Marktpreisorientierte Verfahren
Auflistung vergleichbarer Transaktionen und ihrer Transaction Multiples
Zugrundeliegende EBIT-Planung R. Stahl AG
Verwendete Daten von Finanzdienstleistern
Bandbreite Eigenkapital-/Unternehmenswert R. Stahl AG absolut und in EUR je Aktie

Zu 2.)
Ungeachtet unserer Kritik am bisherigen Vorgehen von Vorstand und Aufsichtsrat halten wir es noch nicht einmal für völlig ausgeschlossen, dass Weidmüller - in der Lesart der R. Stahl AG - tatsächlich "nicht der richtige Partner ist", obwohl wir aus der Außensicht gleichzeitig industriell einige inhaltliche Ergänzungen erkennen können und deshalb nicht so negativ gegenüber der möglichen Liaison eingestellt sind wie die R. Stahl-Organe.
Wenn nun aber Weidmüller nicht der richtige Partner sein sollte oder "die Familie" einfach sonstige schwer qualifizierbare Bedenken gegenüber Weidmüller haben sollte, wäre es aus unserer Sicht in einer börsennotierten Aktiengesellschaft bei einem vorliegenden Übernahmeangebot in der gegebenen Konstellation nicht zuletzt im Interesse der aussenstehenden Aktionäre zwingend, dass Vorstand und Aufsichtsrat eine zumindest wirtschaftlich adäquate und "angemessene" Alternative für potentiell ausstiegsbereite Aktionäre ausloten und diese den Aktionären anbieten. Im vorliegenden Fall ist nichts dergleichen feststellbar. Vorstand und Aufsichtsrat verschanzen sich - ohne Alternativen aufzuzeigen! - hinter dem Mantra "wir sind unverkäuflich" und "auch der leicht verbesserte Angebotspreis wird dem wahren Wert der Aktie bei weitem nicht gerecht. Aktionäre sollten dieses Angebot daher nicht annehmen, sondern vom vollen Potential unseres Unternehmens profitieren." Das ist - nicht nur von den Formulierungen - alles leider relativ wolkig und nicht sehr griffig, wenn man mit einer konkreten Entscheidungssituation und einem gut planbaren Abfindungsangebot konfrontiert ist.

Mit einer solchen, nicht sehr konsensorientierten und auf Geheimhaltung fokussierten Blockade-Strategie gefährden Vorstand und Aufsichtsrat, aber auch die "Familienaktionäre" das Vermögen von Aktionären (und damit auch ihr eigenes Vermögen!). Sie riskieren auch, dass die Firma als solche Schaden nimmt.

Sollte sich herausstellen, dass die Prognosen von Vorstand und Aufsichtsrat zu optimistisch waren, wird die R. Stahl AG und die Aktie darunter zu leiden haben. Die Tatsache, dass die Aktie aktuell ca. 10% unter dem Abfindungsangebot notiert, zeigt deutlich, dass die Märkte ihre Bedenken hinsichtlich der künftigen R. Stahl AG haben.

Deshalb bitten wir Sie heute nachdrücklich: Zeigen Sie den Aktionären, die nicht zur Familie gehören und "frei" sind, gangbare Alternativen zum Weidmüller-Übernahmeangebot auf und suchen Sie im Interesse aller Minderheitsaktionäre zeitnah - d.h. bis Ende Juni - nach Lösungen.

Eine Lösung aus der Situation könnte auch sein, dass die Familienaktionäre ausstiegswilligen Aktionären anbieten, deren Aktien mindestens zum gleichen Preis wie Weidmüller - also 50 Euro - zu übernehmen. Dies wäre eine faire und insbesondere auch glaubwürdige Lösung, da es auch die Familienaktionäre sind, die den R. Stahl-Aktionären aufgrund ihres eigenen Verhaltens einen möglichen Ausstieg zu 50,00 Euro, entsprechend der Annahme des Übernahmeangebots, verbauen.
Da Vorstand und Aufsichtsrat - und mit ihnen die "Familienaktionäre" (oder Teile davon) - gemäss "Inadequacy Opinion" von Ebner Stolz GmbH & Co. KG von deutlich höheren Unternehmenswerten ausgehen, wäre eine solche Übernahme von Aktionärsanteilen zu 50,00 Euro sogar weitgehend risikofrei für die Käufer - solange sie an ihre eigenen Prognosen überhaupt glauben! Der Verzicht auf ein solches "Herauskaufen" der Aktionäre und ein denkbares Going Private unter Federführung der R. Stahl-Erben könnte allerdings auch bedeuten, dass die Familienfront a.) doch nicht so fest in Stein gemeißelt ist und/oder b.) die Finanzierung eines solches Projekts nicht frei von Risiken ist.
Eine weitere Alternative zur Weidmüller-Offerte könnte sein, dass Vorstand und Aufsichtsrat einen genehmeren Aktionärspartner an Bord nehmen und dieser den Aktionären ein zu Weidmüller mindestens gleiches Abfindungsangebot zu 50 Euro unterbreitet. Doch auch an dieser Stelle sind Vorstand und Aufsichtsrat der R. Stahl AG jetzt in der Pflicht - und mit ihnen die Familienaktionäre, die die Aktionäre i.w.S. in die aktuelle Situation "hineingetrieben" haben.

Zum Abschluss unseres "Offenen Briefs" möchten wir noch auf zwei weitere Punkte eingehen, die uns aufgefallen sind und die u.E. nach ungewöhnlich und auch erklärungsbedürftig sind.

Die Insiderverkäufe des Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Volker Stahl werden sowohl von der Gesellschaft selbst wie von Hans Volker Stahl auf der Hauptversammlung 2014 stark heruntergespielt, passen sie doch offenkundig nicht ins Bild einer "unverkäuflichen Firma", an dem auch medial sehr sorgsam über entsprechende Berichte gearbeitet wird. Hans Volker Stahl sagte auf der Hauptversammlung 2014 auf eine entsprechende Nachfrage aus dem Aktionärskreis, dass diese Verkäufe "lange zurückliegen" und deshalb nicht mehr relevant seien. Herr Marx als Finanzvorstand erwähnt gegenüber dem HANDELSBLATT vom 16. Juni 2014, dass "Herr Stahl (.) diese Aktien zur Finanzierung eines privaten Investments verkauft hat". Zudem weist Herr Marx in diesem HANDELSBLATT-Gespräch darauf hin, dass "innerhalb des Konsortiums der Gründerfamilien (.) ein vertraglich geregeltes Vorkaufsrecht" gilt. Und weiter: "Auf diese Weise bleiben die Aktien auch beim Ausstieg einzelner Gesellschafter im Kreis des Konsortiums."

Fakt ist:
Hier gibt es erhebliche Widersprüche zwischen den Organ-Aussagen und den
tatsächlichen Handlungen des Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Volker Stahl, die
sich für uns und andere Aktionäre nicht ohne Weiteres aufklären lassen. Es ist aber zu befürchten, dass es mit der Wahrheit nicht so genau genommen wurde. Gemäß Veröffentlichungen auf www.insiderdaten.de und Ihrer eigenen Homepage www.stahl.de hat der Aufsichtsratsvorsitzende Hans Volker Stahl im Zeitraum von Oktober 2013 bis Februar 2014 in 22 (!!!) Tranchen - bevorzugt zu 200 Aktien je Transaktion - insgesamt 3.920 Aktien zwischen 34 Euro (10.10.2013) und 39,59 Euro (7.1.2014) der heute zu 50 Euro "unverkäuflichen" R. Stahl-Aktie verkauft. Insgesamt hat der AR-Vorsitzende Hans Volker Stahl gut 140.000 Euro oder durchschnittlich 35,51 Euro/Aktie mit seinen Verkäufen erlöst. Mitnichten lagen diese "lange zurück", wie der Aufsichtsratsvorsitzende selbst den Aktionären quasi zur Entschuldigung suggerierte. Die letzten Verkäufe erfolgten nur wenige Wochen vor der kolportierten Kontaktaufnahme durch die Weidmüller-Gruppe. Auch steht die Frage im Raum, um was für eine "private Investition" eines zweifelsfrei nicht unvermögenden Aufsichtsratsvorsitzenden es sich wohl gehandelt haben mag, wenn die Verkäufe über einen Zeitraum von 5 Monaten gestaffelt und in für sich genommen eher kleinen Tranchen erfolgten. Dieses Argument der "privaten Investition", die offenbar Aktienverkäufe der Monate später von der Familie für "unverkäuflich" erklärten R. Stahl-Aktie notwendig machte, wirkt in diesem Kontext der effektiven Handlungen - 22 Verkäufe in 5 Monaten - sehr bemüht und letztlich - leider - auch nicht sehr glaubwürdig.
Beinahe noch schwerer wiegt die Aussage des CFO Marx gegenüber dem HANDELSBLATT vom 16. Juni 2014 im Zusammenhang mit den Aktienverkäufen des AR-Vorsitzenden Hans Volker Stahl, wonach "innerhalb des Konsortiums der Gründerfamilien (.) ein vertraglich geregeltes Vorkaufsrecht" gilt und "auf diese Weise (.) die Aktien auch beim Ausstieg einzelner Gesellschafter im Kreis des Konsortiums" bleiben. Diese Aussage suggeriert eindeutig, dass Hans Volker Stahl seine eigenen Aktien nur innerhalb des Familienkonsortiums verkauft haben soll - über die angeblich vertraglich geregelten Vorkaufsrechte.

Tatsächlich hat Hans Volker Stahl aber seine 3.920 verkauften Aktien in 22 Transaktionen ausschließlich (!) über verschiedene Börsenhandelsplätze (Xetra / München) und nicht etwa außerbörslich verkauft (vgl. www.stahl.de). Es wäre Zufall, wenn auf der anderen Seite dieser börslichen Transaktionen über einen längeren Zeitraum bis in die jüngere Vergangenheit jeweils Familienmitglieder gestanden hätten. Aufsichtsratsmitglied Peter Leischner aus der Stahl-Familie hatte hingegen am 30. Oktober 2013 258 Aktien außerbörslich unter 30 Euro (!) erworben.
Eine Wirksamkeit bzw. Ausübung der Vorkaufsrechte im vorliegenden Fall Hans Volker Stahl unterstellt, hätte es definitiv einfachere Verfahren gegeben als 22 börsliche Transaktionen in 5 Monaten über gerade einmal 3.920 Aktien.

Der bei freien Aktionären entstehende Eindruck ist leider, dass rund um diese früheren Insiderverkäufe des AR-Vorsitzenden Hans Volker Stahl jetzt im Umfeld des Übernahmeangebots eine Legendenbildung entstehen soll - aus welchen Motiven auch immer.

Bei der Durchsicht der "Begründeten Stellungnahme" haben wir uns schließlich auch gefragt, warum dieses zentrale (Abwehr-)Dokument im Angebotsverfahren im Juni 2014 zwar vom kompletten Vorstand mit den Herren Schomaker und Marx unterzeichnet wurde, angesichts der Dimension aber nicht vom Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Volker Stahl (Seite 60, Stellungnahme Vorstand und Aufsichtsrat). In dieser Konstellation ist dies u.E. ungewöhnlich. Steht der Aufsichtsratsvorsitzende Hans Volker Stahl, bereits als Verkäufer von 3.920 Aktien über die Börse in Erscheinung getreten, etwa nicht hinter diesem Dokument?
Stattdessen unterzeichnet für den Aufsichtsrat Frau Heike Dannenbauer, Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, ebenfalls zur R. Stahl-Familie gehörend, innerhalb der weitverzweigten Familie größere R. Stahl-Aktionärin (43.000 R. Stahl-Aktien) und dem Gremium seit 2008 angehörend. Damals setzte sich Frau Dannenbauer - hauptberuflich als Managerin in der Theaterproduktion tätig - bekanntlich nach familieninternen, offen ausgetragenen Streitigkeiten gegen den Gegenkandidaten Gerold Schmidt, zuvor immerhin amtierender Aufsichtsrat, aus der Zaiser-Linie, auf der Hauptversammlung durch (http://www.stimme.de/hohenlohe/wirtschaft/sonstige-Zwist-erl…
Nota bene: Die Unterzeichnende Heike Dannenbauer als Vertreterin des Aufsichtsrats scheint dabei im "Familienkonsortium" eine tragende Rolle zu spielen (oder gespielt zu haben?), finden sich bei der HEILBRONNER STIMME vom 28. Juni 2008 doch folgende Aussagen von Dannenbauer:

"Ich habe viel im Konsortium mitgearbeitet" (.)
In dem inoffiziellen Familienaufsichtsrat habe sie "viel bewegt und viel erreicht". Sie sprach sich für ein "stabiles Konsortium" aus - und für Wachstum "nicht um jeden Preis".

Die die Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat unterzeichnende Heike Dannenbauer wäre demnach vor allem ein Gewächs des Familienkonsortiums, von dem sich erklärtermaßen zumindest ein Teil gegen das Angebot stemmt.
Aber wo bleibt hier an dieser Stelle der Aufsichtsratsvorsitzende Hans Volker Stahl mit seiner Unterschrift?

Die vorliegende Übernahmesituation stellt alle Beteiligten - Weidmüller, R. Stahl und auch die freien Aktionäre - vor große Herausforderungen.

Aus unserer Sicht als Aktionär der R. Stahl AG wären Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft zunehmend gut beraten, mit Weidmüller entweder konstruktive Gespräche im Interesse aller Aktionäre über eine Zusammenarbeit aufzunehmen - oder aber, wenn dies z.B. aus emotionalen Motiven nicht mehr möglich ist - auch gangbare Alternativen aufzuzeigen.

Die einfachen Aussagen "wir sind unverkäuflich" oder "2016 fahren wir die Ernte ein" können zumindest im Interesse von nicht zur Familie gehörenden Aktionären alleine kaum zielführend sein. Am Ende sind sie auch nicht im Interesse des Unternehmens. Im schlimmsten Falle gefährdet ein solches "Blockade-Denken" Arbeitsplätze.

Wir bitten Sie, auf unsere Anliegen einzugehen und insbesondere unser Begehren nach Veröffentlichung der wichtigsten Eckdaten aus der "Inadequacy Opinion" von Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Stuttgart, vom 2. Juni 2014 - in Ihrem eigenen Interesse - auch zeitnah mit den entsprechenden Inhalten öffentlich zu machen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. Georg Issels Hans Peter Neuroth
Vorstand Vorstand


Ende der Corporate News


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16.06.2014 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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Ende der Mitteilung
1 Antwort
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16.06.14 18:44:13
Beitrag Nr. 650 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.159.320 von straßenköter am 16.06.14 16:24:22Danke, straßenköter, für das Einstellen dieses offenen Briefes von Scherzer…
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16.06.14 19:05:21
Beitrag Nr. 651 ()
ich hoffe, ausreichend Stahl -Aktionäre haben diese Beiträge von Jaaps gelesen, ich habe sie leider nicht kopiert, er hatte interessante Infos über R.Stahl AG und Herrn Schomaker eingestellt…hat man ihm gedroht mit Konsequenzen ( welcher Art auch immer), wenn er nicht umhegend die Beiträge löschen lässt????

schrieb am 15.06.14 23:39:32
Beitrag Nr. 644 (47.156.386)
!Dieser Beitrag wurde von ArbiMod moderiert. Grund: auf eigenen Wunsch des Users
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JaapS
schrieb am 15.06.14 23:32:21
Beitrag Nr. 643 (47.156.378)
!Dieser Beitrag wurde von ArbiMod moderiert. Grund: auf eigenen Wunsch des Users
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JaapS
schrieb am 15.06.14 23:23:19
Beitrag Nr. 642 (47.156.354)
!Dieser Beitrag wurde von ArbiMod moderiert. Grund: auf eigenen Wunsch des Users
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16.06.14 19:14:51
Beitrag Nr. 652 ()
Ja, 2001 ungefähr war R. Stahl fast pleite. Die Aktionäre haben das Unternehmen gerettet, außerdem wurde Tafelsilber verkauft:

R. Stahl Hebezeuge.


Der aktuelle Vorstand denkt, er wäre die beste Lösung für Stahl.

Wer die Leistung und die Organisation der Auslandsniederlassung analysiert wird sofort zu dem Schluß kommen, dass das Management dürftig ist.

Grund: Teilweise schlechte Qualität der R. Stahl-Produkte aus ausländischer Fertigung, schlecht ausgebildete oder gar nicht ausgebildete Mitarbeiter, keine Strategie ...


Wie kann man als Möchtegern-Technologie-Führer im Ausland das Geschäft mit Mitarbeitern führen, die nicht ausgebildet sind?
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16.06.14 19:52:26
Beitrag Nr. 653 ()
Naja, so brisant war's jetzt auch wieder nicht, was JaapS zu vermelden hatte.
Produktqualität und Produktionsfluss bei R. Stahl, da hätte es Optimierungsbedarf gegeben.
Sowas soll ja in den besten Firmen vorkommen.
Aber das ist ja bestimmt nicht der Grund, wieso Weidmüller gerne 100% oder wenigstens 51% hätte.
Und auch nicht unser Thema. Außerdem hatte das so einen bashing Unterton, ist vielleicht besser, wenn man sowas auch mal löschen lässt.

Jedenfalls ist um und trotz Längen spannender, was Schwerzer schreibt.
Aktienverkäufe durch Hans Volker Stahl waren mir gar nicht bekannt.

Und mangels anderer aktivistischer Aktionäre, muss hier Scherzer mal im Interesse der Aktienkultur das Wort ergreifen. Beim IPO ist das Geld der freien Aktionäre willkommen, für das natürliche Interesse, am Unternehmenserfolg auch in Form hoher Aktienkurse oder Abfindungsangebote teilzuhaben, hat man später beim Hauptaktionär kein Verständnis mehr. Vorstand und AR haben sich offenbar den genannten Partikularinteressen unterzuordnen.
2 Antworten
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16.06.14 20:24:25
Beitrag Nr. 654 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.160.122 von honigbaer am 16.06.14 19:52:26Täuscht Dich da nicht, es gibt schon ein paar Aktionäre, die die Strategie nicht so ohne weiteres hingenommen haben und durch Anrufe bei der IR Abteilung ihrem Unbehagen Luft gemacht haben und Forderungen nach mehr Transparenz gestellt haben und einige Punkte auch kritisch angemerkt haben, die Scherzer ebenfalls aufgeführt hat….
…die sind dort aber abgebügelt wurden…
nun haben die natürlich nicht 2 % und damit nicht so ein Gewicht wie Scherzer…

also 4:0 auch für Scherzer!!!
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16.06.14 21:48:44
Beitrag Nr. 655 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.160.122 von honigbaer am 16.06.14 19:52:26Hallo Honigbär,

hm, so brisant ist es nicht, wie ich schreibe?

Dann frage doch nach beim Unternehmen.


Ich bin ganz, ganz sicher.

Und ganz, ganz sicher ist es in Wirklichkeit viel schlimmer.
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16.06.14 22:14:28
Beitrag Nr. 656 ()
Dann schreib die Kommentare halt wieder rein ins Forum.

Nur was soll uns das sagen?
Dass Weidmüller blauäugig einen Mondpreis für eine problembeladene Firma bezahlen will?
Dass R. Stahl dringend darauf angewiesen ist, dass Weidmüller da Zug reinbringt?
Intention hinter den Aussagen? Bezug zum Übernahmekampf?

Am interessantesten war noch, dass die Probleme angeblich auch das Verhältnis von Vorstand und Aufsichtsrat belastet hätten. Aber in Sachen Übernahme stehen die nach meiner Einschätzung geschlossen hinter dem Hauptaktionär.
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16.06.14 23:17:19
Beitrag Nr. 657 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.160.742 von honigbaer am 16.06.14 22:14:28Hallo Honigbär,

ich will sagen, dass das aktuelle Stahl-Management dürftig ist, dass ein besseres Management die Firma viel weiter bringen kann.

Die Familie steht hinter dem Management, das ist wohl so wie du schreibst.

Die Familie stand auch hinter den früheren Managements.

War das immer richtig?

Bartec ist Wettbewerber von Stahl.


Der Gründer von Bartec hat Stahl vor vielen Jahren verlassen und sein eigenes Unternehmen gegründet.

Das war den Käufern vor einigen Jahren so um die 600 Mio Euro wert, wenn ich das richtig auffasse.

Und was wird für Stahl geboten?
1 Antwort
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17.06.14 07:56:37
Beitrag Nr. 658 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.160.944 von JaapS am 16.06.14 23:17:19Der Gründer von Bartec hat Stahl vor vielen Jahren verlassen und sein eigenes Unternehmen gegründet.

beziehst Du Dich da auf das Jahr 1975?

Das war den Käufern vor einigen Jahren so um die 600 Mio Euro wert, wenn ich das richtig auffasse.

Und was wird für Stahl geboten?


die Geschichte von Bartec wird unter http://www.bartec.de/homepage/deu/10_unternehmen/10_unterneh… dargestellt.

In welchem Jahr sollen denn da die von Dir genannten 600 Millionen € geflossen sein?
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17.06.14 09:39:56
Beitrag Nr. 659 ()
Hallo,
bitte google: Bartec Bieterverfahren oder Bartec Capvis.

Das war in 2012.
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17.06.14 21:45:22
Beitrag Nr. 660 ()
HV Bericht R.Stahl AG in der aktuellen Ausgabe des Newsletters "AnlegerPlusNews", Seite 15

http://www.anlegerplus.de/assets/Downloads/APlus-NEWS/2014/A…
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18.06.14 08:31:18
Beitrag Nr. 661 ()
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18.06.14 14:27:57
Beitrag Nr. 662 ()
1 Antwort
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18.06.14 16:07:09
Beitrag Nr. 663 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.170.054 von straßenköter am 18.06.14 14:27:57War ja klar, mal wieder ohne jeglich fundamentale Begründung.:laugh:
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18.06.14 16:33:26
Beitrag Nr. 664 ()
Zitat von Dr_Depotleiche: War ja klar, mal wieder ohne jeglich fundamentale Begründung.:laugh:


Warum sollen die lügen, wenn sie doch sagen, dass der Gutachter der Meinung wäre, dass der Wert höher sein müsste....
1 Antwort
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18.06.14 17:22:29
Beitrag Nr. 665 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.170.970 von straßenköter am 18.06.14 16:33:26Nun, dann sollten Stahl auch mal einen Betrag nennen der angemessen ist.
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18.06.14 23:10:59
Beitrag Nr. 666 ()
Warum der Vorstand lügen sollte?

Weil die Bock haben, ihren Job zu behalten.

Wer verzichtet freiwillig auf Macht, Ansehen und gutes Gehalt?

Wenn der Vorstand schreibt, das Angebot spiegelt nicht den Wert des Unternehmens, dann sollen die doch den Wert benennen, den das Unternehmen ihrer Meinung nach hat.

Denn diesen müssten die ja kennen, wenn die so was behaupten.


Aber da kommt gar nichts diesbezüglich außer einem Eiapopeia von irgendwelchen Wachstumspotentialen.

Weidmüller ist schlau: Wenn die 50€-Party vorbei ist, sammeln die für viel weniger ein.

Die hätten vor geraumer Zeit Aktien im großen Stil für einen Preis um die 30€ kaufen können.

Haben die aber nicht.

Das werden die aber sicher bald.

(Okay, ihr habt Recht, das vermute ich so)
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18.06.14 23:42:36
Beitrag Nr. 667 ()
Weidmüller startet auch keine Übernahme, wenn im Vorfeld das Angebot bereits durch die Familie und Vorstand abgelehnt wurde. Das würde höchstens Weidmüllers Image weiterhelfen, aber nicht der festgelegten Strategie von Weidmüller.

Meine Meinung ist, dass es Differenzen in der Stahl Familie gibt und Weidmüller davon weiß - woher auch immer. Nicht umsonst sind die Aussagen von Stahl so schwammig.

Der Aktionärsbrief zeigt auch deutlich, dass seitens der Aktionäre Zweifel am Vorgehen des Stahl Managements besteht.

Weidmüller bietet 50€ für Stahl, so hoch stand der Kurs noch nie und wird er auch beim Scheitern der Übernahme nicht die nächste Zeit ...


Weidmüller ist mit dem Übernahmeangebot offen an die Aktionäre herangetreten, hat im Vorfeld lediglich Aktien gekauft, um an der HV teilnehmen zu können - alles richtig gemacht.


MMn werden wir bis zum 1. Juli noch einige Überraschungen erleben.
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19.06.14 00:48:20
Beitrag Nr. 668 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.173.292 von JaapS am 18.06.14 23:10:59Das ganze war eher ironisch gemeint. Das Verhalten des Managements ist schon mehr als grenzwertig. Irgendwie würde ich es gern sehen wie der Vorstand die nächsten Jahre auf den HVs erklären muss, warum denn der Aktienkurs deutlich unterhalb der 50 Euro steht.
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19.06.14 09:54:28
Beitrag Nr. 669 ()
Die gemütlichen Tage sind für das Management vorbei.

Selbst wenn die Übernahme abgewehrt wird stehen die doch unter dem Druck,
den Kurs über die 50€ zu hieven.

Das wird schwer.
1 Antwort
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25.06.14 13:45:04
Beitrag Nr. 670 ()
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25.06.14 14:27:13
Beitrag Nr. 671 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.174.616 von JaapS am 19.06.14 09:54:28Die gemütlichen Tage sind für das Management vorbei.

Selbst wenn die Übernahme abgewehrt wird stehen die doch unter dem Druck,
den Kurs über die 50€ zu hieven.

Das wird schwer.


Allerdings, denn ich sehe da Klagen auf sie zukommen, wenn sie nicht die Ergebnisse der Bewertung von Ebner Stolz mit der genauen Berechnung den Aktionären zur Verfügung stellen!! Denn durch die Andeutung, dass der gebotene Übernahmepreis wesentlich zu niedrig sei, verhindern sie, dass die abgabewilligen Aktionäre 50 € realisieren können...
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25.06.14 16:37:10
Beitrag Nr. 672 ()
Zitat von BFremdlich: dann gehts nun nur noch feindlich und über den preis

bei 55 euro werden einige der familienmitglieder umfallen udn verkaufen, bei diesem rohrkrepierer im depot ist man doch froh, wenn man da endlich mal mit gewinn rauskann


wie ich damals schon schrieb, geht die sache am ende über den preis

mein szenario für die nächsten tage:

weidmüller erhöht auf 55 euro und senkt die annahmequote auf 30%, damit kommt man im ersten schritt locker auf ca. 40-45% , kann über die börse nach ablauf des angebotes weiter zukaufen, ohne neues pflichtangebot machen zu müssen

desweiteren wird man dann sitze im aufsichtsrat beanspruchen und die firma stahl weiter unter druck setzen

das wird dann 1-2 jahre dauern, bis am ende auch die letzten familienmitglieder verkaufen und das wars

rhön klinikum war eine viel verzwicktere sache und wurde auch gelöst
1 Antwort
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25.06.14 16:44:11
Beitrag Nr. 673 ()
es gibt ja dann sehr viele möglichkeiten für weidmüller, richtig "ärger" zu machen

als erstes könnten sie zum beispiel eine ausserordentliche hauptversammlung verlangen, sie könnten sonderprüfer bestellen usw. usf.

auch scherzer könnte mitmischen, wenn sie um das angebot quasi "geprellt" werden usw. usf, da kann einiges gehen, nur stur stelllen seitens r. stahl, das können sie vergessen
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25.06.14 19:00:05
Beitrag Nr. 674 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.208.360 von BFremdlich am 25.06.14 16:37:10Du irrst.

Rein rechtlich dürfen sie jetzt nicht mehr die Konditionen ändern (auf das aktuelle Übernahmeangebot bezogen).

Natürlich immer wieder der Hinweis, dass es nur eine Meinung und nicht verbindlich ist - ich bin kein Anwalt.
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25.06.14 23:29:07
Beitrag Nr. 675 ()
17:36:22
43,505 € :eek::eek::eek:
-0,33 €
-0,75 %


Da scheint der "Markt" nicht an die Übernahme (50 %) zu glauben.

Wenn die nächste Woche bekannt geben, dass die Quote nicht erreicht wurde, kann ich meine Stücke, die mir für 48 € aus dem Depot gerissen wurden, für 35 € zurückkaufen !!!
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26.06.14 07:13:26
Beitrag Nr. 676 ()
durch die latente übernahmefantasie, wahrscheinliche weitere käufe durch weidmüller an der börse nach ablauf ü-gebot und das arp wird der kurs keinesfalls mehr auf dieses nievau fallen

rückschlagpotenzial sehe ich bis maximal um die 40 euro, denke aber, das mein obiges szenario sich als richtig erweisen wird
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26.06.14 08:57:15
Beitrag Nr. 677 ()
Bislang gab des ja von R.Stahl AG noch eine Reaktion auf den offenen Brief von Scherzer, oder habe ich da was übersehen??? Auch auf die Schreiben von Aktionären, ihnen die Unterlagen des Gutachtens von Ebner Stolz zur Verfügung zu stellen, erfolgte noch keine Antwort…..
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26.06.14 16:48:14
Beitrag Nr. 678 ()
und genau wegen dieser "kopf in den sand, wir sagen nichts" taktik, kann die weidmüller strategie nur lauten...anteile kaufen, aoHV verlangen, sonderprüfer bestellen und dem unternehmen per aufsichtsratzsitz richtig auf die finger gucken

abwehrstrategie seitens r.stahl kann nur heissen, das sie den minderheitsaktionären den gleichen preis bieten, um sie aus dem unternehmen rauszukaufen, genauso eigentlich, wie scherzer es vorgeschlagen hat
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26.06.14 23:30:35
Beitrag Nr. 679 ()
Tatsche ist: der Vorstand drückt sich um klare Antworten.

Warum: Weil es die zwar gibt, die aber nicht positiv für den Vorstand sind.


Tatsache ist auch: Stahl ist zu klein und hat kein Geld, um nachhaltig international zu wachsen. Die können sich im Ausland nicht das Personal leisten, das man braucht, um Sicherheitstechnik zu verkaufen. (für Schnell-Imbisse reicht es aber)

Wie ist man in China aufgestellt? (Chemie-Industrie)
Wie läuft es generell in Asien?
Wie in Korea? (Anlagen-Bau weltweit, Chemie, Öl&Gas, Kraftwerke etc.)
Wie in Südamerika?
Wie in Indien?
Wie läuft es mit dem Offshore-Markt (ÖL&Gas?)

Stellt dem Vorstand diese Fragen, und ihr werdet bestimmt nur Ausreden hören.

Fragt, über welche Qualifikation das Stahl-Personal im Ausland verfügt.

Last euch Qualifikationsprofile geben von den einzelnen Niederlassungen.

Dann ist die Farce vom erfolgreichen Stahl-Management endlich zu Ende.

R. Stahl ist einfach zu klein, um am großen internationalen Rad zu drehen.
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27.06.14 13:47:07
Beitrag Nr. 680 ()
Noch was:

Vor Jahren ist Opel in die Krise geschlittert - als Grund dafür wurde genannt, dass die Firma nur noch von Kaufleuten und Erbsenzählern geführt wird.

GM hat gerade ein einschneidendes Ergebnis mit nicht funktionierenden Zündschlössern.

Diese wurden gegen den Rat der Ingenieure eingesetzt, so hört man.

Und wie sieht es da beim Technologie- und Weltmarktführer R. Stahl aus?

Schomacker: Kaufmann
Marx: Kaufmann
Vertrieb International: J. Peaurt, ehemaliger Vertreter für Vakuum-Reinigungstechnologie im Hausgebrauch (Staubsaugervertreter) und mit abgeschlossenem MBA. Also auch eher kaufmännisch.


Dr. Dipl-Ing P. Völker (Geschäftsführer bis vor ca. 1 Jahr) wurde für den Verlust in Brasilien vor 2..3 Jahren verantwortlich gemacht, als man mehr als eine Mio Euro abschreiben musste.
(Der Aufbau der Stahl-Brasilien-Niederlassung war schief gegangen)

Dipl. Ing. S. ehemals Vertrieb International und der Vorgänger vom Peaurt, wurde von Schomacker abgesägt.

Bedeutet eine solche Führung Gutes für die Zukunft?

Das glauben nur die Eigentümer-Familien, und zwar so lange, bis die mal die Hohenloher Gemütlichkeit verlassen und sich in der Welt umschauen.

Das wird ein böses Erwachen geben ...
3 Antworten
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27.06.14 13:57:47
Beitrag Nr. 681 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.221.250 von JaapS am 27.06.14 13:47:07Liebe Eigentümber und Stahl-Aktionäre:

Fangen wir doch mal mit der Analyse vom Auslandsgeschäft an.

Beispiel: China.

China ist extrem wichtig, weil dort im größten Stile Chemie betrieben wird.
Das sind oft Werke von ausländischen Investoren, die Anlagen in Deutschland zum Beispiel klonen. (Zum Beispiel Bayer Deutschland baut ein identisches Werk für xxx-Chemie in China).


Wie ist Stahl also in China aufgestellt:

Wie viele Mitarbeiter gibt es?
Welche Qualifikation haben die?
Wie werden die geschult?
Wer kann von denen die Systemtechnik verkaufen?
Wer kann Automatisierungstechnik verkaufen?


Die große Gefahr mit China:

Da wo große Chemieanlagen stehen, da werden früher oder später auch große Zulieferer und Dienstleister stehen. Die kommunizieren intensiv mit den Werken und entwickeln Lösungen, die ausländische Wettbewerber mit weniger guten Leuten verpassen.

Und so verlieren die ausländischen Wettbewerber den Markt.

Also, wie viel Umsatz macht ihr mit China?


Ich vermute, die Stahl-Niederlassung in China verkauft tatsächlich etwas, und zwar dann, wenn Stahl als Lieferant vorgeschrieben ist.

Das ist das einfache Geschäft, der Kunde muss kaufen, selbst, wenn er es nicht möchte.

Fragt doch die Herren CEO, CFO etc.
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29.06.14 21:20:26
Beitrag Nr. 682 ()
Börsengeflüster.de


"Kurz vor Ablauf der bis zum 1. Juli 2014 (24.00 Uhr) verlängerten Angebotsfrist haben erst sehr wenige Aktionäre von R. Stahl die 50-Euro-Offerte von Weidmüller angenommen. Laut der jüngsten Wasserstandsmeldung vom 27. Juni kam Weidmüller auf einen Anteil von gerade einmal 4,14 Prozent der gesamten Aktien. Ein Zustandekommen des Vorstoßes hatte die Gesellschaft aus Detmold vom Erreichen einer Mindestquote von 50 Prozent plus 1 Aktie abhängig gemacht. Seit Bekanntwerden des Übernahmeversuchs sieht sich Weidmüller einer heftigen Gegenwehr durch die Familienaktionäre von R. Stahl sowie dem Vorstand gegenüber. Derweil stößt die Blockadepolitik des Herstellers von explosionsgeschützten Elektronikbauteilen am Kapitalmarkt auf immer lautere Kritik. Nachdem sich zuletzt die Beteiligungsgesellschaft Scherzer & Co. in einem offenen Brief mit deutlichen Worten an R. Stahl richtete, ließ nun auch der Würzburger Wirtschaftsprofessor Leonhard Knoll gegenüber der „Heilbronner Stimme“ mächtig Dampf ab: „Die Äußerungen, welche seitens des Vorstands in jüngster Zeit öffentlich erfolgten, lassen Zweifel zu, ob hier tatsächlich der Maßstab aller R. Stahl-Anteilseigner oder nur derjenige der Familie für die getroffenen Maßnahmen angelegt wurde. Auch befürchtet der Aktionärsvertreter und Mitstreiter des bekannten Börsenaktivisten Ekkehard Wenger negative Folgen für die Aktionärskultur in Deutschland: „Viele werden weiter Zinsen auf Sparstrumpf-Niveau akzeptieren, als die nützlichen Idioten für Großaktionäre zu spielen." Derweil hat Weidmüller-Vorstand Peter Köhler den Kampf um R. Stahl immer noch nicht verloren gegeben: „Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Familienaktionäre unserem Angebot durchaus differenzierter gegenüberstehen." Mit 42,50 Euro notiert der Anteilschein momentan deutlich unterhalb der Offerte von 50 Euro. Die meisten Börsianer gehen offenbar davon aus, dass Weidmüller nicht auf die erforderliche Mehrheit kommt. Ein heißes Finale steht vermutlich dennoch bevor. In der Regel entscheiden sich die maßgeblichen Gruppen in solchen Übernahmeprozessen erst auf der Zielgeraden."
Avatar
29.06.14 22:50:01
Beitrag Nr. 683 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.221.250 von JaapS am 27.06.14 13:47:07 "Vertreter für Vakuum-Reinigungstechnologie im Hausgebrauch (Staubsaugervertreter)"

:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

Hab ich ja noch nie gehört !!!!

Da hat man vor den Vorwerk-boys doch gleich einen wesentlich größeren Respekt !!!!!

:laugh::laugh::laugh:
Avatar
29.06.14 23:00:40
Beitrag Nr. 684 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.221.250 von JaapS am 27.06.14 13:47:07Da dürften die Vorstand-boys wohl eher das Eigen-Interesse als das der Kleinaktionäre im Kopf haben !!!

Und die Großaktionäre wird man wahrscheinlich schwindelig gequatscht haben über über die tollen Arbeit, die man als Vorstand leistet.

Ein neuer Großaktionär dürfte hier mit dem Stahlbesen aufräumen.


Ich denke nicht, dass man das Angebot über 50 € erhöhen wird.

Jetzt ist eine neue Ü-Strategie gefragt.

Z. B. Weichkochen der Altaktionäre und kursschonendes Abstauben über die Börse.

Mit knapp unter 30 % könnte man auf der nächsten HV kräftig mitmischen und AR-Vertreter bestellen.

Feindliche Übernahme eben. Evtl. mit Rückendeckung der Banken von R.Stahl.
Avatar
29.06.14 23:02:08
Beitrag Nr. 685 ()
Für die Statistik:

27.06.14

42,525 € :eek::eek::eek:
-1,275 €
-2,91 %


Nächste Woche unter 40 € !!!!
Avatar
30.06.14 16:23:12
Beitrag Nr. 686 ()
Wo legt ihr eure Kauforder?Wenn man fragen darf?
1 Antwort
Avatar
30.06.14 16:30:10
Beitrag Nr. 687 ()
Viel Wasser ist weiterhin nicht geflossen:
http://www.weidmueller-angebot.de/weidmueller/pdf/12_wassers…
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01.07.14 09:56:58
Beitrag Nr. 688 ()
"Raue Sitten im Mittelstand

„Da läuft eine feindliche Übernahme“
Von Walther Rosenberger, aktualisiert am 30.06.2014 um 11:54

Familienunternehmen gelten als Biotope des Anstands und der guten Sitten in der rauen Wirtschaft. Das kann sich ändern, wenn ein Unternehmen das andere schlucken will, wie ein Fall aus Baden-Württemberg zeigt.

Herr Stahl, in den vergangenen Wochen ist die Öffentlichkeit Zeuge eines seltenen Vorgangs geworden: Die Firmen R.Stahl und Weidmüller, zwei sonst verschwiegene Familienunternehmen, haben sich während eines Übernahmeversuchs mit harten Bandagen bekriegt. Wahlweise warf man sich Ignoranz und Unverschämtheiten vor. Was ist da geschehen?

Dass Familienunternehmen untereinander Gespräche zu Übernahmen oder Beteiligungen führen, ist normal. Das kommt auch bei uns immer wieder vor, aber natürlich kommt es nur selten an die Öffentlichkeit. Man ist da aus naheliegenden Gründen verschwiegen. Ungewöhnlich ist, dass in diesem Fall das klare Nein der Eigentümerfamilien von R.Stahl zum Verkauf einfach ignoriert wurde. Als Weidmüller im März 2014 an uns herantrat, um R.Stahl zu kaufen, haben wir das Ansinnen geprüft, aber ziemlich schnell abgelehnt. Wir wollen R.Stahl behalten und weiterführen. Das Unternehmen ist das Erbe unserer Väter und Großväter, die es aufgebaut haben. Es ist ein tolles Unternehmen mit tollen Mitarbeitern, und es ist am Markt hervorragend positioniert.

Gespräche zu einem Unternehmensverkauf: Das ist doch kein Grund zur Aufregung . . .

Ungewöhnlich war, dass der Angreifer Weidmüller nicht locker ließ. Das Management ging an die Öffentlichkeit und machte allen Aktionären ein öffentliches Angebot – obwohl klar war, dass wir als die Mehrheitseigner überhaupt kein Interesse an dem Angebot hatten. Und für Weidmüller kam ja von Anfang an nur eine Mehrheit am Unternehmen infrage. Da muss man sich schon fragen: Was soll dann ein öffentliches Angebot, wenn es doch von vornherein zum Scheitern verurteilt ist? Die Sache nach außen zu tragen war eine ziemliche Respektlosigkeit von Weidmüller.

Ein ziemlich hartes Urteil . . .

Wie wollen Sie das anders bezeichnen? Weidmüller will die Mehrheit und muss dazu zwingend die Eigentümerfamilien spalten. Die Familienstämme gliedern sich mittlerweile in zehn Familien auf. Da wollte man mit allen Mitteln dazwischen gehen. Was in den letzten Wochen geschehen ist, war ganz klar der Versuch einer feindlichen Übernahme. So was ist ein ganz außerordentlicher Vorgang. Im Bereich der Familienunternehmen kann ich mich in den letzten Jahren an nichts Ähnliches erinnern. Trotz einer klaren Absage an die Übernahme, hat die Firma Weidmüller ihre Kaufabsichten mit der Brechstange weiterverfolgt. Wir empfinden das als nicht angemessen.

Vertreter der Firma Weidmüller und Kleinaktionäre werfen Ihnen eine unverständliche Blockadehaltung vor. Sie verweigerten „jeden Dialog“ und bauten eine „Fassade des Widerstands“ gegen die Übernahmeofferte auf. Warum haben Sie Weidmüller nichts zu sagen?

Worüber sollten wir denn reden? Das Angebot hätte überhaupt nicht gemacht werden müssen, weil von Anfang an klar war, dass es nicht zum Ziel führen wird. Warum sollten wir dann darüber reden?

Weidmüller hat ein zusätzliches Marktpotenzial von 500 Millionen Euro Umsatz ausgemacht, das durch eine Fusion entstünde. Darüber könnte man doch reden?

Diese vielbeschworene angebliche industrielle Logik sehen wir nicht. Die Produkte haben nur marginale Überschneidungen. Weidmüller ist ein Massenhersteller, R.Stahl ist ein Spezialist für explosionsgeschützte Produkte. Weidmüller will sich Wachstum kaufen. Unsere Kunden und Mitarbeiter bringt das keinen Schritt weiter. Und die dann ehemaligen Anteilseigner hätten von außen dabei zuschauen dürfen, wie Weidmüller die Ernte einfährt.

Vor der Übernahmeschlacht lag der Aktienkurs von R.Stahl wenig über 30 Euro. Weidmüller hat 50 Euro pro Aktie geboten. Als einer der Mehrheitsaktionäre könnten Sie reich werden, wenn Sie annähmen. Warum tun Sie es nicht?

Ich freue mich natürlich, wenn der Aktienkurs steigt. Letztlich ist dies aber nicht mehr als eine Information für mich, da ich nicht verkaufen werde. Bei fallenden Kursen würde ich eher noch Aktien zukaufen.

Wenn Geld keine Rolle spielt, was dann?

Es ist die emotionale Bindung an das Unternehmen, die für uns Familienaktionäre zählt. Ich z. B. bin der Ururenkel des Unternehmensgründers. Ich trage den gleichen Namen. R.Stahl ist ein hervorragendes Unternehmen. Ich erkenne keinen einzigen Grund, warum wir verkaufen sollten.

Hat bei Ihrer harschen Ablehnung die unterschiedliche Unternehmenskultur bei Weidmüller und R.Stahl eine Rolle gespielt?

Bei Weidmüller hat der eigene Betriebsrat sein Unternehmen verklagt, um selbstverständliche Mitbestimmungsrechte durchzusetzen. Das gab es bei R.Stahl noch nie. Dort gibt es ein gutes Miteinander, das wir erhalten wollen. Das Unternehmen schätzt seine Mitarbeiter, und das ist nicht nur eine Floskel. In der Krise 2008/2009 haben die meisten Firmen gespart und Mitarbeiter auf die Straße gesetzt. Das Management der R.Stahl AG hat anders reagiert und nicht entlassen. Es gab zwar temporär Einschnitte, aber die Mitarbeiter wurden bewusst an Bord gehalten.

Deutsche Firmen sitzen auf großen Bündeln Geld und haben Nöte, es im Umfeld niedriger Zinsen anzulegen. Wie oft bekommt eine Firma wie die Ihre Übernahmeofferten?

R.Stahl ist begehrt. Anfragen gibt es immer wieder. Aber eine Zahl kann ich Ihnen nicht nennen.

R.Stahl gehört mehrheitlich zwei Familienstämmen – den Gründerfamilien Stahl und Zaiser. Insgesamt sind das rund 40 Personen. In dieser Gruppe scheint man nicht immer einer Meinung zu sein. Im Jahr 2008 wurde es auf einer ihrer Hauptversammlungen turbulent. Damals kam es zu einer Kampfkandidatur zwischen Vertretern der Familienstämme. Wie oft kommt so etwas vor?

Wir sind alle Menschen, und es gibt auch Dinge, in denen wir gelegentlich unterschiedlicher Meinung sind. Solche Themen besprechen wir im Familienkonsortium. Das funktioniert nicht patriarchalisch, sondern wir sind ziemlich demokratisch aufgestellt. Wir diskutieren die Dinge aus. Meistens sind wir uns aber einig. Das hat auch damit zu tun, dass wir untereinander permanent Kontakt halten. Wir treffen uns mindestens einmal im Jahr und besuchen beispielsweise gemeinsam Werke. Das soll auch die nächste Generation ans Unternehmen heranführen. Die Jugend ist mit Begeisterung dabei und bekommt ein Bewusstsein für das Unter­nehmen.

In der Nacht von Montag auf Dienstag kom­mender­ Woche endet die Angebotsfrist für die Aktionäre. Wird es Weidmüller bis dahin gelingen, Ihre Reihen doch noch aufzubrechen und sich die Mehrheit an R.Stahl zu sichern?

Die 50 Prozent wird Weidmüller nicht zusammenbekommen. Damit ist die Offerte gescheitert, und dann gehe ich davon aus, dass sich alle wieder auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren können. Ich bin da vollkommen gelassen.

Die Übernahmeschlacht hat auch dafür gesorgt, dass die Gründerfamilien von R.Stahl sich oft öffentlich äußern mussten. Für eine eher verschwiegene Dynastie ist das unangenehm, oder?

Ich freue mich, wenn die Familie wieder ein Stück weit in den Hintergrund treten kann. Die Geschäfte und das Wachstum unseres Unternehmens sollen wieder im Vordergrund stehen. Das haben wir auch in der Vergangenheit eigentlich immer gut geschafft."

http://www.zvw.de/inhalt.raue-sitten-im-mittelstand-da-laeuf…
3 Antworten
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01.07.14 11:16:43
Beitrag Nr. 689 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.234.114 von nullcheck am 30.06.14 16:23:12bei mir bleibts dabei...

kirst schrieb am 10.04.14 17:15:54
Beitrag Nr. 556 (46.801.709)
so, nach über 10 Jahren als R.Stahl-Aktionär bin ich heute rausgekauft worden. Die Risiken nach unter waren für mich größer als die Chancen nach oben. Sollten wir nochmal die 35 sehen, bin ich wieder mit dabei.


Gruß
kirst
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01.07.14 11:47:40
Beitrag Nr. 690 ()
"Ungewöhnlich war, dass der Angreifer Weidmüller nicht locker ließ. Das Management ging an die Öffentlichkeit und machte allen Aktionären ein öffentliches Angebot – obwohl klar war, dass wir als die Mehrheitseigner überhaupt kein Interesse an dem Angebot hatten. "

:rolleyes: Auf die Kleinaktionäre wird hier geschissen .... !!
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01.07.14 12:03:26
Beitrag Nr. 691 ()
Der Herr Stahl beschreibt "sein" Unternehmen in dem Interview ja als Insel der Glückseeligen. Wenn dem wirklch so ist und er sich um seine Mitarbeiter und die Betriebskultur sorgt - mein Respekt.


Insgesamt sehr zwiespältig die Geschichte.

Bin aktuell nicht investiert. Hatte ein par Tage nach dem WeidmüllerAngebot rein spekulativ gekauft (45,xx EUR) und bin bei +- Null wieder raus. Mal sehen wohin es den Kurs die n#chste Zeit treibt.
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01.07.14 12:14:57
Beitrag Nr. 692 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.238.082 von Hiberna am 01.07.14 09:56:58Ich kann das, was Herr J.Stahl dort sagt, nicht ganz nachvollziehen…klar, dass er das gern so hätte, dass alle Familienmitglieder ( 10 Familien sind das mit jeweils X? Mitgliedern, bei jedem Erbfalll werden das mehr!!) an einem Strang ziehen…für mich ist das lebensfremd….wo gibt es so was, es sei denn, die haben sich juristisch gebunden…aber das haben sie wohl nicht…
also, Weidmüller muss sich Chancen ausgerechnet haben, kann doch keiner erzählen, dass die 75% + haben wollen , wenn 50% + in absolut festen Händen sind…
warum die intensiven Abwehrversuche seitens des Managements, die mit erheblichen Kosten verbunden sind???, wenn das doch so sicher ist, dass 50% + nicht verkaufen wollen????
In der Familie muss es Abgabeinteressen geben…so what???
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01.07.14 12:34:14
Beitrag Nr. 693 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.239.276 von muschelsucher am 01.07.14 12:14:57Was haben denn eigentlich die ganzen Kleinanleger und Fonds gemacht, die in R Stahl zu Beginn des Übernahmeangebots investiert waren? Fonds, sofern welche investiert waren, wollten das Risiko eines Scheiterns des Angebots sicher nicht tragen und haben vermutlich über die Börse einiges abgesetzt und das Aktienrückkaufprogramm hat einiges aufgenommen. Was haben denn die ganzen Kleinaktionäre gemacht? Angedient hat ja kaum einer. Die Anleger haben doch nicht alle ihre Finger in der Tasche behalten oder doch? Es gab doch meines Erachtens nur die Möglichkeiten andienen (Spekulation, dass Übernahme klappt/auf Schwelle verzichtet wird/Angebot erhöht wird) oder der Verkauf über die Börse (lieber den Spatz in der Hand...).
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01.07.14 18:23:38
Beitrag Nr. 694 (