wallstreet:online
42,60EUR | 0,00 EUR | 0,00 %
DAX+0,42 % EUR/USD-0,23 % Gold+0,02 % Öl (Brent)+0,20 %

+++ DAX: Shoooooooooooooooooort!!! +++ - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

06.12.2003 - 14h

Signale:

Dax: Sell
TecDax: Sell
MDAX: Sell
Dow Jones: Hold
Nasdaq: Sell
S&P 500: Hold
Nikkei: Hold
Hang Seng: Hold-Sell

Fazit: Spekulativ Short in Dax (Überkauft) +
TecDax + Nasi seit 05.12.2003 - 17.30 (wollte
das Sell-Signal in Nasdaq bestätigt wissen -
"Bestätigt"!)

Es wäre natürlich sicherer gewesen
bis 22h auf Bestätigung zum Handelsende zu
warten.

Vorsichtige Anleger warten auf Sell-Signal von
Dow + S&P500 (der Wichtigste).

@all

Good Trades!

:)
Der Dax Short 379 083 ist schon nen bißchen arg teuer.
Da hätte man in 3 Tagen richtig Kohle verdienen können. :cry: :cry: :cry: :cry:
Bei einem PC-Ratio von 0,79 (DAX) bzw. 0,67 (Stoxx 50) muß man tatsächlich von weiter fallenden Kursen ausgehen!
05.12. 16:00
Put/Call Ratio befindet sich im Sturzflug
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Die Put/Call Ratio bezogen auf US Aktienoptionen fällt im Verlauf der ersten US Handelsstunde deutlich nach unten ab. Mit einem Wert von 0,3874 bewegt sie sich im Grenzbereich. Die niedrige Ratio zeigt an, daß Marktteilnehmer kurzfristig in Calls wechseln. Die Ratio zeigt also ein kurzfristig bullishes Marktsentiment. Dies ist tendenziell als Kontraindikator anzusehen und spricht eigentlich gegen stärker steigende Kurse der US Indizes intraday.

http://www.godmode-trader.de

Wie kommt Godmode auf diese Zahlen? Hat jemand eine Quelle?

Thanx!

Kosto
es kommt wohl sehr auf Grennspan morgen an.

doch was kann Onkel Greenspan eigentlich sagen ?

Daß die Konjunktur auf gutem Wege ist, natürlich.
- sonst kommt es gleich zum Crash (Dollar und Dow)

daß der Arbeitsmarkt auf gutem Wege ist, wenn auch langsamer als erhofft
- wehe er gibt zu, daß die "Erholung" am Arbeitsmarkt kurz vor dem Maximum steht

andererseits wird der Arbeitsmarkt Anlaß genug sein, "die Konjunkturerholung mit Aufmerksamkeit" zu begleiten
- will heißen, die Zinsen können nicht erhöht werden, weil dann der Arbeitsmarkt keine Chance mehr hat auf Erholung

gleichzeitig rutscht der $ bedrohlich schnell ab.
gut für die Exportwirtschaft und den Arbeitsmarkt, aber schlecht für die Kapitalmärkte

und jetzt wird es eng für Onkel Greenspan: Wie hält er den Dow bei Laune, und bremst zugleich den $-Verfall.

Das geht eigentlich nur noch, indem er ankündigt, auch den Wechselkursen "besondere Aufmerksamkeit" zu schenken. Der Markt würde das als Andeutung von Interventionen verstehen.
Alternativ wäre noch möglich, dem Rentenmarkt "erhöhte Aufmerksamkeit" zu schenken.

Greenspan hätte sein Ziel erreicht: Den $ stabilisiert, die Zinsen niedrig gehalten, den Dow gerettet.

Denn wenn er auf grenzenlosen Optimismus macht, stünde das im Gegensatz zu jüngsten Arbeitsmarktdaten. Das würde die FED Reputation kosten - das Schlimmste für Greenspan.

Also die morgige Rede wird wirklich spannend.
Schon ein Schweigen zur $-Entwicklung würde bedeuten, daß die FED mit der aktuellen Entwicklung einverstanden ist.

Verlassen kann man sich nur auf eines: Greenspan wird sein Möglichstes tun, den löchrigen Kahn US-Wirtschaft möglichst lange vor dem Absaufen zu bewahren. Besonders bis zur nächsten Präsidentenwahl.
Warum soll eine steigender Dollar den Dow retten?

Ein starker Euro hat nur psychologische Wirkung (Die Unternehmen sichern sich ab - gut sind Kosten - und können durch die starke Währung günstig Einkaufen).

Wir hatten jahrelang eine starke Deutsche Mark.
# 9
weil der US-Rentenmarkt stark von ausländischem Kapital abhängt.

Ohne Interventionen asiatischer Notenbanken wäre der schon zusammengeklappt, und das würde dem US-Aktien die Liquidität abgraben.

Ansonsten sind die technischen Argumente weiter oben natürlich sehr gewichtig.

Aber es heißt eben: Never fight the FED.
Greenspan muß auf immer mehr auf Psychologie setzen, damit sein Werk nicht in Gefahr gerät.

Gut möglich allerdings, daß die extreme Call-Positionierung bereits solche Aussagen einpreist.
#10

Die Japaner haben auch noch viele US-Bonds. Klar, bei Währungsverlusten dürften einige nervös werden.

Ich verstehe sowieso nicht warum nicht in Europa investiert wird. Da ist das Zinsniveau um einiges höher.

Gruss Kosto
Instis in Japan halten Unmengen US-Bonds.
Da darf keine Panik aufkommen, sonst geht richtig die Post ab.

Aber die Notenbanken wissen von dem Problem. Sie werden das ihnen mögliche tun, das Kartenhaus zu stützen.

Auch wenn es naiv erscheinen mag, aber die überwiegende Mehrzahl der US-Investoren vertraut auf die FED - den Greenspan-put.

Nach ein paar Tagen geraten aber die Worte vom Onkel in Vergessenheit, und die technischen Indikatoren kommen zur Wirkung, wenn keine stützenden Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden.


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um einen ältere Diskussionen, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier ein neue Diskussion.