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IST DAS DIE MEGACHANCE DES JAHRES ?? - 500 Beiträge pro Seite


ISIN: DE0006954001 | WKN: 695400 | Symbol: PUZ
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17.10.19
Berlin
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aus dem Focus Money vom 27.11:

Kurioser Coup - Pongs und Zahn will durch den Börsengang seines Hauptgeschäftes den inneren Wert heben. Bei Erfolg winken Riesengewinne

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhliiche Maßnahmen.

Was aber die Kunstoff Holding Pongs& Zahn ( P&Z)versucht, ist schon fast kurios.

Die Berliner bringen Ihr Hauptgeschäft an die Börse- nur zum vierfachen Preis. Das Geniale: Gelingt der Coup , profitieren alle, inklusive der heutigen Aktionäre von Pongs und Zahn.

Das im General Standard notierte Unternehmen, das im Jahr 62 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftete, bewertet die Börse bei einem Kurs von 2 Euro mit nur knapp 9 Millionen Euro. Das liegt unter anderem daran, dass der konzern aus 2 Kunstofffabrikanten und einem Speziallogistiker besteht, aufgrund der schlechten Konjunktur in die Verlustzone rutschte.Zudem wird Pongs und Zahn als Beteiligungsgesellschaft mit einem hohen Abschlag gehandelt.

Der Buchwert des Eigenkapitals liegt bei 9,7 Euro je Aktiefast fünfmal so hoch wie der Börsenwert.

Cleverer Trick

Die niedrige Bewertung erschwert es , neues Eigenkapital aufzunehmen. Daher ersann das Management den Plan, die Kunstoffgemischsparte unter dem Namen Ponachem auszugliedern. Aktionäre können vom 24.22.-5.12. für je 2 P&Z Aktien ein Ponachem Papier zu 1,25 Euro erwerben.
Insgesamt gibt es 18,7 Millionen Aktien der Ponachem AG. 2,125 Millionen Aktien, gut 11 % , werden den Aktionären jetzt angeboten.Mittelfristig sollen 4,25 Millione in den Streubesitz gelangen.

Der Clou: Gelingt es den Preis von 1,25 Euro durchzusetzen, wäre die Ponachem AG am Tag des Börsengangs auf einen Schlag 23,4 Millionen Euro wert. Das wären 5,5 Euro je Pongs und Zahn Aktie !!

Kann das sein ?

Der Preis ist kein Schnäppchen, aber vernünftig kalkuiliert. Das KUV 2003 liegt bei akzeptablen 0,45 . Die Gesellschaft plant über die nächsten Jahre ein jährliches Wachstum von 5,5 % , was angesichts des enormen Bedarfs für Kunststoffe in Asien und Osteuropa realistisch ist .
Für diese Regionen prophezeien Experten ein doppelt so hohes Wachstum wie veranschlagt.

Auf dieser Basis erzielt Ponachem nach Berechnungen des Düsseldorfer Analsystenhauses GSC Research 2005 bei einem Umsatz von 58 Millionen Euro einen Gewinn ja Aktie von 0,05 Euro. Das wäre ein KGV von 25.

Eine andere Betrachtung relativiert das auf den ersten Blick hohe KGV:

Für 12,5 Millionen Aktien verzichten Pongs und Zahn und andere Aktionärsgruppen bis 2008 auf Gewinnausschüttungen . Danach sind stufenweise bis 2012 auch die restlichen Aktien gewinnberechtigt. Der Ertrag verteilt sich also 2008 ausschliesslich auf die börsennotierten Aktien , woraus sich ein äußerst günstiges KGV von 7 ergibt .

Wachstum :

Im Jahr 2012 , wenn alle Aktien gewinnberechtigt sind, dürfte das Unternehmen bereits bereits dramatisch gewachsen sein .
Sobald Ponachem am der Börse ist, will das Management auf Einkaufstour gehen . Derzeit sind viele kleine Unternehmen günstig zu haben. Sie sind allein nicht überlebensfähig, aber durch gemeinsame Produktion und Auslastung relativ schnell profitabel zu machen. Mittelfristig peilt Ponachem einen Umsatz von 250 - 300 Millionen Euro an.

Längerfristig kommt noch ein weiterer Aspekt dazu. Das Unternehmen verarbeitet sogenannte Polymere (verbundene Moleküle ) zu veredelten Kunststoffen.
Diese sind Grundlage der Nanotech Forschung. Dem Gelsenkirchner Unternehmen Masterflex gelang es , seine Polymer Sparte mit einer Nanotech Story aufzuwerten. Nun steht das KGV bei 23 .

Gelänge Ponachem durch geschickte Zukäufe Ähnliches , wäre die Aktie plötzlich das Dreifache ( 69 Millionen Euro ) und Pongs und Zahn das Achtfache wert.

Quelle: Focus Money vom 27.11.2003




DGAP-News: PONACHEM AG < PNO>



Erfolgreiche Börsenplatzierung

Corporate-News übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Die Emission von 2.125.000 Stück Aktien unserer Gesellschaft wurde
vollständig platziert. Die Notiz im Freiverkehr der Frankfurter
Wertpapierbörse
wurde heute morgen aufgenommen. Als Designated Sponsor fungiert die
Concord Effekten AG,
Frankfurt am Main.


Hamburg, 8. Dezember 2003
Der Vorstand


Ende der Mitteilung, (c)DGAP 08.12.2003

WKN: 692210 ; ISIN: DE0006922107; Index:
Notiert: Freiverkehr in Frankfurt
m.m nach ein fehler im artikel.

pongs und zahn hält nur noch 43% der ponachem aktien.

das sind bei dem im artikel zugrundegelegten kurs von 1,25 ein schlappe differenz von 13millionen euro, also statt 23,4mio€ entfallen nur 10,06mio€ auf pongs und zahn.

ich würd den focus redakteur dafür feuern...:rolleyes:
der aktuelle kurs von Ponachem liegt bei 1,55 Euro * 18,75 Mio Aktien = ca 29 Mio Euro

43 % davon entsprechen also ca 12,47 Mio Euro

bei 4,25 Mio PUZ Aktien ergibt sich somit ein Wert von

2,93 Euro pro Aktie


das heisst allein der Wert von Ponachem liegt momentan mehr als 10 % höher als der aktuelle Aktien Kurs von Pongs und Zahn

( oder hab ich da irgendwo nen Fehler gemacht ? )
Deswegen arbeitet er auch nur bei Focus Money, statt einem ordentlichen Beruf nachzugehen. Aus diesem Grund sollte man hier Nachsicht walten lassen. Die offensichtlichen Fehler werden schon allen auffallen...

mfg
Money
BULLSHIT!!!!!!


Schaut Euch lieber mal

USXP an!!!!!!!



WKN 920232


Gruß, Wall
Schaut Euch Irgendetwas an, ist alles besser als Pongs und Zahnlos.
# 2 & 4

Was Ihr vergessen habt, ist, dass Pongs die restlichen 57% an venture capital Firmen verkauft hat (noch nicht bilanziert- späte Erfüllung).

D.h. cash 10 Mio & 12,5 Mio Ponachem Beteiligung = ca. 6 €

Aktueller Kurs 2,50
stellt sich halt nur die Frage warum der Kurs darauf nicht im Geringsten reagiert hat
Was ist eigentlich mit der Axxon-Bank los? Schlennstedt dort immer noch im Aufsichtsrat? Die Klitsche sollte doch gemäß großspuriger Ankündigungen zur Vollbank ausgebaut werden und eine bedeutende Rolle im Pennystock-Imperium oder besser der Schlennstedtschen Klitschenvereinigung werden? Auf der Webadresse http://www.klm-equity.de gibts immerhin eine Weiterleitung auf eine tote Nummer. Dort auf http://www.axxon-klm.deseit langem nur die lapidare Mitteilung einer Überarbeitung der Webseite. Das man da mal was mit Börse zu tun hatte vermittelt das Hintergrundbild mit Bullen und Bären. Ob die da das Copyright beachtet haben? Wird man mal wieder was mit Börse zu tun haben? Eine Bank (auch so eine Miniklitsche)verschwindet doch nicht so einfach aus dem Internet (immerhin hat man eine E-Mail Adresse hinterlassen)? Warum wurde die alte Seite sang uind klanglos, gar ersatzlos, vom Netz genommen? Was steckt da dahinter? Wäre ja bei ein zwei Tagen abtauchen schon seltsam, aber nach dieser langen Zeit des Verschwindens vom Web wird man schon stutzig. NOch nicht einmal eine einfache Seite als Platzhalter. Ja und der PUZ Kurs: Südwärts weht der Wind. Ponachem tote Hose. Aber immerhin hat PZUz ja noch die Webseite als Überlebenszeichen.
bedneken gibt es genug, doch die aktie ist stark unterbewertet. selbst wenn 9 euro zu ambitioniert sind, sind 4-5 euro drin .schaut euch doch mal andere beteiligungsgesellschaften an, wie die jetzt laufen und wie stark die vorher unterbewertet waren (tfg, augusta etc)
Was ist denn bisher gelaufen wo Schlennstedt seine Finger drin hatte? Warum soll denn jemals etwas laufen nach dieser Historie des Dauerversagens. Alles Pennystock. Da hat er einerseits Pongs und Zahn in den Pennystockbereich gefahren (man beachte immer die 6 Euro nominal !!!) und andererseits die mutierten Ostbroker aus der Heidelberger Sammlung mit immer neuen Geschäftsideen und Bäumchen-Wechsel-Spielchen in der Organschaft ebenfalls im Pennystockbereich angesiedelt. Bei Pongs ist ihm ja auch wieder mal was Neues eingefallen.

Der Mann kann Beteiligungen hin- und herschieben, ausgeleierte Firmenmäntel mit Phantasienamen versehen, kommerziell (da wo echtes Geld verdient wird und nicht durch stets verblasene Optionsscheinsprämien oder Agio von Kleinaktionären) hat der nichts drauf. Wenn er nicht gleichzeitig immer dafür sorgen würde dass immer der gleiche Klüngel in der Organschaft auftaucht, würde man dieses Dauerversagen längst mit mehrfachem Feuern des Geldverschlenders quittiert haben.

Hinzu kommt noch sein Stil (ebenfalls nur möglich mit entsprechendem Konstrukt in Organschaft und Stimmverhältnissen) die Gesellschaften zu führen. Nicht umsonst schreibt ein renommierter Börsenbericht dass er die AG (hier die Pennystock-Klitsche Unylon gemeint) wie eine Privatveranstaltung führt und nicht wie eine öffentliche AG. Der Warnhinweis wird noch gekrönt mit der Aufforderung Verluste zu realisieren und fernzubleiben. VERLUSTE REALISIEREN, OBWOHL DIE AKTIE BEREITS AUF PENNYSTOCK-NIVEAU DÜMPELT!!!!!!!!!!

Finger weg !!!


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