+++Meutern die ersten Ortsvereine gegen Schröder??? - 500 Beiträge pro Seite



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Entweder die SPD schickt den ganzen Regierungsverein
in die Wüste oder die nächsten Wahlen werden ziemlich
einsame Veranstaltungen für die Sozen!

Nach den Wahlen in Hamburg und den anstehenden Katastrophen bei den weiteren Wahlen sollte ja
der letzte :rolleyes:Sozial:rolleyes:demokrat bemerken, dass der
Mitgliederaustritt irgendwie mit Schröders Politik
zu tun hat!

Die ersten handeln:
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2004/02/04/spd__austrit…



mfg
perkins
Na Perkins, das kann Dir doch nur Recht sein oder?

Oder wäre es Dir lieber, die SPD würde wieder zur klassischen sozialdemokratischen Politik zurückkehren?
Die Union und die F.D.P gewinnt doch nur an Stimmen, weil sich endlich mal eine Regierung getraut hat, unpopuläre aber zum Teil dringend nötige Reformen anzupacken.
Klar tuen die dem Bürger weh und deshalb auch das Stimmungstief innerhalb der SPD.
...weil sich endlich mal eine Regierung getraut hat, unpopuläre aber zum Teil dringend nötige Reformen anzupacken...


Ich würde das anders formulieren: ...Die Union und die F.D.P gewinnt doch nur an Stimmen, weil der amtierende Bundeskanzler das ganze Volk belogen hat und seine Regierung so dumm ist, gegen die eigene Wählerschaft zu regieren...

Diese Regierung schont die Klientel der Oppsosition, also der CDU/CSU und FDP, und greift hemmungslos in die Taschen der eigenen Wählerschaft. Sie ist dann noch so dumm und stellt das ganze als alternativlos dar.
Stimmt Atti. auf die Praxisgebühr, die nichts anderes als reine Abzocke über indirekte Beitragserhöhungen ist, hat Deutschland schon lange gewartet. Ebenso auf die wichtige Maut, die wir spätestens zum November 2003 haben sollten, die jetzt aber in abgespeckter Version -wenn alles klappt- Anfang 2005 bereit stehen soll. Kann man endlos so weiterführen.


Aber lassen wir doch mal ein paar ehemalige Genossen zu Wort kommen:


„ Liebe Genossinnen, liebe Genossen, hiermit möchte ich meine seit dem 1. 1. ’68 bestehende Mitgliedschaft bei der SPD beenden. Gründe: Praxisgebühr, Nullrunde, Arzneimittelzuzahlung.“

„Die Politik der gegenwärtigen ,Sozialdemokratie‘ kann ich nicht mehr mit gutem Gewissen vertreten und möchte Sie weder mit Mitgliedsbeiträgen noch mit Spenden unterstützen. Deswegen erkläre ich hiermit die Kündigung meiner Mitgliedschaft.“

„Betrifft: Austrittserklärung! Bundeskanzler Schröder ist zum schlimmsten Kohl aller Zeiten mutiert, der Rest seines Haufens besteht aus austauschbaren Karrieristen, die die Ideen von Brandt, Wehner oder anderen aufrechten Sozialdemokraten über Bord geworfen haben.“

„Liebe Genossen (es war einmal), bei dieser Politik habe ich die Nase voll.“

„Durch die derzeitige Politik unserer Regierung ist eine Mitgliedschaft in der SPD absolut nicht mehr vertretbar. Was zurzeit den Rentnern zugemutet wird, geht mehr als über die Hutschnur. Man zahlt ja gerne manchmal etwas mehr, aber zu viel ist eben zu viel. Unsere Ulla Schmidt ist mir mittlerweile zum Brechmittel geworden. Sie kann bei ihren Fernsehauftritten nur immer wieder die gleichen Sätze vor sich hin labern und ist in ihrem Amt völlig fehl am Platz.“

„Kündigung meiner 33-jährigen Mitgliedschaft. Für mich ist das Maß voll, bestätigen Sie mir bitte die Kündigung.“

„Ihre Reformen sind eine Schande und ein Schlag ins Gesicht für jeden Arbeitnehmer und Steuerzahler. Werde meinen ab jetzt gesparten Mitgliedsbeitrag für die fällige Praxisgebühr verwenden.“

„Ich schäme mich, dass ich dieser Partei Jahre angehört habe.“


Soviel zu Unterstützung der SPD durch ihre eigenen Mitglieder.
Antifor: Die Praxisgebühr war die Idee von Seehofer! Die SPD wollte sie nicht und stimmte nur zu, damit die Reform durchgeführt werden konnte.
@Atti: Das weiss "Antifor" alias "Jarrod21" alias "Thierri" = "FDP-Pinnochio" :D auch.
Nur ist ihm das egal. Sonst könnte er ja nicht hetzen, wie sein "Bruder im Geiste" = bezahlter CDU-Schmierfink = "Blödzeitungs-Lemming" Perkins!

;)
@Atti...Na klar! :rolleyes:

Die Praxisgebühr war schon im Gespräch bevor Seehofer offiziel vermitteln sollte. Außerdem fände ich es ziemlich feige von der SPD, sich so aus der Verantwortung stehlen zu wollen. Die Gesundheitsministerin steht für alles gerade. Genauso wie ihr Vorgesetzer, der Bundeskanzler. Und sonst niemand.
Also ehrlich gesagt wäre es mir am liebsten die
SPD und die Grünen würden wieder dorthin zurückkehren,
wo sie am wenigsten Schaden anrichten können!


Auf die Oppositionsbänke!

Zurück zur Sozialdemokratie aber nach bayrischem Vorbild
mit Edmund Stoiber an der Spitze!

:D

Merkel oder Schröder????

Na gestern standen wir am Abrund, heute sind wir einen Schritt weiter!


mfg
perkins
Ohne Schröder kann die SPD gleich mit der PDS fusionieren,
als deren linker Flügel!


mfg
thefarmer
Schröder wird 2006 glasklar wiedergewählt.

Denk an meine Worte.:D


MfG
Connor
Connor, vielleicht hast Du recht, sofern Herr Schröder nach den durchgeführten Landtagswahlen nicht abtritt bzw. abgetreten wird.. Eine 20%Partei kann doch nicht gegen den Willen der Bevölkerung regieren.
wilbi
@Wilbi....Wöllig richtig. Wenn die SPD NRW verliert (und es sieht alles danach aus) wird es ziemlichen Zoff geben. Wäre so als ob die Union Bayern an die Sozialdemokraten abgeben müßte. Und schon jetzt wird innerhalb der Koalition mit harten Bandagen gekämpft, wie man schon vor Monaten unschwer an den Brechreizen des Kanzlers sehen konnte.
Vielleicht geht Connor, davon aus, dass es keine
freien Wahlen mehr gibt!

mfg
perkins
Den größten Unsinn hat Schröder mit seinen Steuerreformen, den Geschenken für Großindustrie und Kapitalgesellschaften gemacht.

Mit den steuerfreien Veräußerungsgewinnen hat er noch einen draufgesetzt.

Seinen Eichel hat er die Abzocke mit der Telekom gestattet, sowohl Emission als auch UMTS waren eine bewußt geführte Enteignung.

Zweifellos kann er für manche Ereignisse nichts, die hätten alle Parteien schultern müssen.

Die demographische Entwicklung hätte schon zu Kohls Zeiten ganz anders angegangen werden müssen.

Man kann nicht der Globalisierung das Wort reden und den Leuten gleichzeitig kurz nach Amtsantritt Wahlgeschenke machen.

Nach fünf Jahren Regierungsarbeit stellt man sich dann hin und gesteht gravierende Fehler wegen der demographischen Entwicklung ein.

Man kann fairerweise nicht alles den Parteien, und zwar allen (!) in die Schuhe schieben.

Versagt haben in erster Linie zunächst einmal die, die angeblich uns die Aufträge bringen, um unsere Vokswirtschaft am Kochen zu halten, die Großindustrie, die Großbanken, die Versicherungen muss man in diesem Zusammenhang wegen ihrer Kapitalvernichtungsorgie nennen.

Das sind die wahren Versager in unserem Lande, trotz Subventionen, trotz Steuergeschenken.

Jetzt fehlt es überall, an allen Ecken und Enden.

Jetzt wird die Globalisierung, der ausufernde Sozialstaat, die Selbstbedienungsmentalität der Deutschen als Grund genommen.


Die Gründe liegen in der Hype unserer CEOs, die seit zig-Jahren Schulden über Schulden machen, viel zu teuere Akquisitonen zu verantworten haben, wegen ihrer Angst, selbst gefressen zu werden (s.DCX), und deshalb lieber Mondpreise bezahlt haben, als ins zweite Glied rücken zu müssen.

Was kommt, ist die Übernahme durch kapitalkräftigere Konzerne, die sich totlachen über unsere "großen" Führer.

Man hat unsere CEOs eben ins Messer laufen lassen, Akquisitonen zum Dumpingpreis sind angesagt, aber eben in die andere Richtung.

Dass er sich vor diesen Karren spannen hat lassen, in Kamingesprächen mit den "Großen" unserer BRD, "beraten"
von unseren Schreibtischtätern, das ist das eigentliche "Verdienst" von Schröder .

Dass der staatliche Moloch, der Öffentliche Dienst, auch jetzt zum größten Teil mit kleinen Einschränkungen fortbesteht, haben alle Parteien zu verantworten, mit Brandt exzessiv begonnen, allerdings unter anderen Vorzeichen, von allen Nachfolgern mehr oder weniger fortgeführt.

Jetzt fehlts halt überall, jetzt werden Investitionen seit Jahren zurückgeführt, die wachsende Arbeitslosigkeit verwaltet, die Verwaltung noch mehr aufgebläht.

Wenn unsere Eltern und Großeltern nicht nach dem Krieg unter Entbehrungen so viel angespart hätten, würden wir alt aussehen.

Jetzt wird eben scheibchenweise wieder abgenommen, vor allem denjenigen, die schon immer die größte Steuerlast zu tragen hatten, dem Mittelstand, solange man ihn noch melken kann.
Schürger, merkst Du was? Keiner widerspricht Deinen Ausführungen, ist wohl auch schwer.
wilbi
Die SPD in schwerer Krise – jetzt gehen sogar die Länderchefs auf den Kanzler los! „Wir dürfen bei den Reformen nicht immer nur Rentner, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger belasten“, wettert Saarlands SPD-Chef Heiko Maas. Auch aus NRW, Thüringen und Sachsen hagelt es Wut-Stimmen gegen die Parteiführung.
Maas machte die rot-grüne Bundesregierung für das historische Tief der SPD verantwortlich. Laut einer neuen Forsa-Umfrage kommt die SPD bundesweit nur noch auf 24 Prozent.



Maas in der „Berliner Zeitung“ an die Adresse des Kanzlers:


„Wir haben das Vertrauen unserer Stammwähler verloren. Wir dürfen bei den Reformen nicht immer nur Rentner, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger belasten.“ Der Saar-SPD-Chef und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl forderte, so schnell wie möglich die Erbschaftssteuer zu erhöhen, eine Bürgerversicherung im Gesundheitswesen und eine Ausbildungsabgabe einzuführen!


Das ist wohl die Antwort der Sozialdemokratie auf alles:

Neue Steuern, neue Abgaben

Die müssen weg, weg, weg!!!
Die Frage ist doch, welcher "Provinzfürst"
zuerst sagt:


Der Fisch stinkt vom Kopf!

Das Problem heißt SChröder!


Mal sehn,wer sich traut!
:laugh:
#19, :laugh: :laugh:

So einen Quatsch wird doch kein ernstzunehmender Mensch behaupten.:cool:
Jetzt wird schon Schröders Rücktritt vom Parteivorstand gefordert ... eigentlich "droht" er doch immer mit Rücktritt
Da kann die Union noch soviel Mist reden, Schröder hat kein 3 Tage Ruhe mehr derzeit. Eigentlich kann ihm nur noch eine Flut Ruhe bringen.



SPD-KRISE

"Schröder soll Parteivorsitz niederlegen"

Gerhard Schröder ist weiter unter Beschuss - immer mehr Genossen fallen ihm in den Rücken. Die Vorsitzende der Hessen-SPD, Ypsilanti, fordert den Kanzler auf, den Parteivorsitz abzugeben, und der niedersächsische SPD-Fraktionschef Gabriel verlangt mehr soziales Profil von seiner Partei.


Hannover - Sigmar Gabriel geht mit den Genossen scharf ins Gericht: "Die Umfrageergebnisse sprechen eine deutliche Sprache", ruft er ihnen ins Gewissen, "sie zeigen, dass wir erhebliche Schwierigkeiten haben, uns bei den Menschen verständlich zu machen." Gegenüber der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse" sagte Gabriel weiter, die Kernfrage für die Sozialdemokratie sei nun, ob es bei all den Reformprojekten gelinge, eine soziale Balance herzustellen.
"Reform bedeutet ja nicht, dass man den Menschen immer in die Tasche greifen muss", sagte Gabriel. Bundeskanzler Gerhard Schröder habe Recht, wenn er sage, dass die Grenze der Belastbarkeit erreicht sei. Anstelle einer Kabinettsumbildung in Berlin sei ein Themenwechsel nötig: "Bildungspolitik, Familienpolitik, die Lage der unteren Einkommensgruppen darum müssen wir uns verstärkt kümmern. Dann geht es auch wieder aufwärts", sagte der frühere niedersächsische Ministerpräsident.

Kritik am Kanzler kommt auch vom hessischen Landesverband. Die dortige SPD-Chefin Andrea Ypsilanti hält es für sinnvoll, dass Schröder den Parteivorsitz der SPD niederlegt. Der "Rheinischen Post" sagte sie, die Lage der SPD sei "sehr schlimm" und die Arbeitsbelastung des Kanzlers enorm. Schröder müsse endlich sozialdemokratische Politik machen.

Die Wiesbadener SPD-Chefin forderte zudem, Unternehmen, die keine Lehrlinge ausbilden, müssten mit einer Abgabe belastet werden. Große Unternehmen dürften nicht ihre Probleme dem Staat vor die Füße kippen. Auch müsse die Erbschaftsteuer erhöht werden.

Der niedersächsischen SPD-Landeschef Wolfgang Jüttner hatte eine Kabinettsumbildung gefordert. Nun zogen auch andere sozialdemokratische Politiker in Thüringen und Sachsen nach und forderten personelle Konsequenzen. Der Thüringer SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider sagte, die Probleme der SPD seien "hausgemacht". Das schlechte Ansehen der Sozialdemokraten in der Öffentlichkeit habe vor allem die erste Reihe im Kabinett zu verantworten. So denke die Mehrheit in der SPD-Bundestagsfraktion, betonte der Haushaltsexperte. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) treffe mit den Pannen bei der Gesundheitsreform die Hauptschuld. Sie hätte viel eher eingreifen müssen und sich nicht auf die Verbände verlassen dürfen.

Schneider kritisierte auch Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) wegen dessen überraschenden Vorstoßes zur Autobahn-Privatisierung. Forschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) warf er Versäumnisse in der Bildungspolitik vor. Ihre Absicht, zehn Elite-Universitäten etablieren zu wollen, sei "totaler Quatsch".

Der sächsische SPD-Landtagsabgeordnete Karl Nolle forderte ebenfalls den Austausch von Ministern. "Auch ich bin für eine Kabinettsumbildung. Aber mit einem Austausch von Köpfen allein ist es nicht getan. Wir brauchen eine andere politische Strategie, müssen die Menschen mehr mitnehmen", sagte er.
"Reform bedeutet ja nicht, dass man den Menschen immer in die Tasche greifen muss", sagte Gabriel.


So eine Unverschämtheit!

Wer hat denn die Kohle für TV-Auftritte verbraten?


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