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Wednesday, 4. February 2004 | 09:15 Uhr
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Weitere Stellenkürzungen im öffentlichen Dienst

Die Stellenkürzungen im öffentlichen Dienst haben sich im vergangenen Jahr beschleunigt. Mitte 2003
waren noch 4,05 Millionen Beamte, Angestellte und Arbeiter bei Bund, Ländern und Gemeinden
beschäftigt, wie das Statistische Bundesamt unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse mitteilte. Das war
rund ein Prozent weniger als im Vorjahr.

Zugleich nahm die Zahl der Teilzeitstellen zu: 1,13 Millionen Mitarbeiter - das war mehr als jeder vierte -
hatten eine verkürzte Arbeitszeit, 15.000 mehr als Ende Juni 2002. Die Zahl der Vollzeitstellen sank im
gleichen Zeitraum um 57.000. Die gesetzliche oder tarifliche Altersteilzeit nahmen demnach 125.000
Beschäftigte in Anspruch.

In den Gemeinden sank die Zahl der Beschäftigten bis Mitte vergangenen Jahres um 33.000 auf 1,41
Millionen, in den Ländern um 10.000 auf 2,15 Millionen. Beim Bund veränderte sich die Zahl der
Beschäftigten mit 491.000 demnach kaum. Einschließlich der Zweckverbände, der Bahn und dem
mittelbaren öffentlichen Dienst waren Ende Juni 2003 rund 1,69 Millionen Beamte, 2,29 Millionen
Angestellte und 603.000 Arbeiter vom Staat beschäftigt. Im Vorjahr hatte sich die Zahl der Mitarbeiter nur
um rund 0,2 Prozent verringert.

---

ZB 10.000 Stellen von 2,16 Millionen in den Ländern...immerhin, das sind fast 0.5 % Stellenabbau ! :laugh:


Wieviele Stellen wurden im Vergleich dazu in den letzen Jahren bei den deutschen Grossbanken bzw der Grossindustrie abgebaut ?

Und jetzt soll mir keiner erzählen, dass es im öffentlichen Dienst keine überflüssigen Posten gibt !

:mad:
#1
Es mag sein, dass es in vielen Ämtern überflüssige Beamte gibt.
Aber wenn Du den Stellenabbau bei der Polizei in den Ländern siehst und das bei ständig steigender Kriminalität, dann sollten wir uns echt um die innere Sicherheit Gedanken machen. :rolleyes:
Der Punkt ist ein anderer: im öffentlichen Dienst sind die Aufgaben gar nicht weggefallen. Die Stellenstreichungen gehen überwiegend in höhere Produktivität. Deshalb auch wollen einzelne Bundesländer die Arbeitszeit auf 42 Stunden die Woche anheben, während andererseits VW mit Modellen wie der 32-Stunden-Woche arbeitet und 35 Stunden-Woche Tarif bei den Metallern ist. Wenn Gesetze abgeschafft und Überwachungsaufgaben verringert würden, wenn die Zahl der Schüler nachhaltig nachließe und Universitäten geschlossen würden, dann könnte man auch im öffentlichen Dienst so Personal abbauen, wie teilweise in der freien Wirtschaft. Das geschieht aber gar nicht. Eine einzelne Gemeinde kann nicht pleite gehen und dann alle Mitarbeiter entlassen, wie es einzelne Betriebe tun.

Der Personalabbau im öffentlichen Dienst läuft bereits über 12 Jahre, mal stärker mal schwächer, wenn man die Statistik verfolgt. Es gab mal über 20% mehr Beamte, wenn ich mich richtig erinnere. Lustig, daß das in der öffentlichen Diskussion nie angekommen ist...
Unser Hauptproblem ist die Regulierungswut unserer Politiker. Kein Gesetz, ohne eine Latte von auslegungsbedürftigen, häufige überflüssigen Ausnahmeregelungen, die vom öffentlichen Dienst angewendet und überwacht werden müssen. Paradebeispiel ist doch jetzt die Gesundheitsreform. Was glaubt ihr, wieviele Angestellen die Krankenhassen brauchen um die 1% bzw. 2% Zuzahlungen auszurechnen und ggf. die Erstattungen bzw. Befreiungen vornehmen zu können? Jede kleine Gemeinde braucht Bürgermeister und Gemeinderäte und eine Verwaltung. Wo bleibt eine umfassende Gemeindereform? Warum müssen unsere Gemeinden Bauhöfe, Krankenhäuser, Altenheime etc. unterhalten? Warum wird nicht konsequent privatisiert? Die Antwort kann ich auch liefern: Bei Privatisierung gehen den Politikern Pfründe verloren!
Man muß wirklich nur die "überflüssigen Beamten" abbauen!!!

Die sitzen sich doch hier im Münchner Norden nur bei McDonalds in der Nacht einen ab!!!

Vielleicht mal eine "Verkehrskontrolle", aber mehr geht da eh nicht!!!

Steuergelder werden also sinnlos verbrannt!!!

Passiert halt mittlerweilen recht wenig hier, außer "organisiertes", aber da dürfen diese eh nicht ran

:mad:

Also das Motto : Kohle sparen:p
#3

Die 20 % mehr Beamte, die es früher mal gab, sind aber nur deshalb abgebaut worden, weil Telekom, Post und Bahn privatisisiert wurden.

Bei den anderen Bürokraten wurde dagegen kaum Personal abgebaut !

:mad:
PS.: 20% Abbau bei den Beamten, Bahn, Telekom und Post nicht mitgerechnet, natürlich. Vor allem Telekom und Post haben ja großzügig auf Kosten der Allgemeinheit frühpensionieren lassen und dabei zugleich auch das durchschnittliche Pensionsalter gesenkt. Wir alle kennen die Gerüchte über 40jährige Postpensionäre, die in Wahrheit gesund wären. Der Abbau bei den Bundesbediensteten beträgt 1,5% pro Jahr, seit 12 Jahren, und man hat inzwischen im Bund insgesamt weniger Bedienstete als bei der Wiedervereinigung nur in Westdeutschland, obwohl Aufgaben in den neuen Bundesländern hinzugekommen waren, d.h. um 30% mehr Menschen, um 40% mehr Staatsgebiet zu verwalten und zu überwachen, kompliziertere und mehr Gesetze, mehr Nachbarländer, weltweit mehr Länder und daher Botschaften und Konsulate, usw....
#7

Naja, vieles wird heute aber auch in Brüssel verwaltet, was früher innerhalb von D verwaltet wurde. Das sollte man auch berücksichtigen.
#7

Zudme kommt, dass der Bund nur 0.5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst hat, Länder und Gemeinden aber 3.5 Millionen (siehe Eingangsbeitrag).

Und ob bei denen auch in den letzten Jahren 20 % abgebaut wurden, wage ich zu bezweifeln.
Die Frage ist also, wenn die Bevölkerung um 30% wächst und das Bundesgebiet um 40%, ob wir dann weniger Polizisten und Lehrer brauchen (das Gros der Landesbediensteten), oder nicht eigentlich sogar wesentlich mehr brauchten?

Im Fall der EU werden dort zwar vermehrt Entscheidungen gefällt, die personalintensive Ausführung liegt aber bei den Mitgliedsstaaten. Hier führt die Umsetzung von EU-Verordnungen zu Bundes- und Landesrecht zu mehr Arbeit, nicht weniger Arbeit.

Und das Problem sind auch schlicht die Bürger. Wenn zum Beispiel Kommunen zusammengelegt werden sollen, ist in den Gemeinden immer das Geschrei groß, daß die eigene Gemeinde "verschwinden" soll. Wenn man Ämter zusammenlegt, schreien die Bürger, die Wege würden zu lang. Weniger Polizisten darf es auch nicht geben und größere Schulklassen oder das Zusammenlegen von Schulen schon mal gar nicht. Und lange Wartezeiten auf den Ämtern will man auch nicht. Aber alles soll mit weniger Bediensteten getan werden. Daß das nicht zusammenpaßt, sollte wohl jedem einleuchten...
Viele Aufgaben der Polizei
könnte man privaten Sicherheitsdiensten übertragen.

Gestern im TV als Privatmann darf man auf seinem
Privatparkplatz einem Falschparker keine
Parkralle um die Reifen legen.
Das ist Nötigung.
(warum soll man da noch Geld für einen Privaten Stellplatz zahlen)

Man muss in Deutschland doch für jede Kleinigkeit
gleich die Polizei holen sonst ist man
am Schluss der Dumme und wird wegen Nötigung angezeigt.

Wenn wir solche Gesetze und Verordnungen haben
dann benötigen wir nur noch Ordnungshüter und Polizisten.
#10

Nichts gegen Polizisten oder Lehrer, aber Behörden wie Gersters Bundesagentur oder die zig Bezirksregierungen oder die Landesbanken usw, die könnte man alle komplett abschaffen, ohne dass es den Bürgern dadurch schlechter gehen würde !

:mad:
#11, den Einwand verstehe ich nicht. Um Falschparker kümmern sich doch vor allem Hilfskräfte des Ordnungsamtes. Polizisten haben meistens gar nicht die Zeit, sich um so was läppisches wie Falschparken zu kümmern, es sei denn, hier läge eine Gefahr für die Allgemeinheit vor (versperrter Rettungsweg etwa). Und selbst da ist meistens nur das Ordnungsamt tätig. In Bahnhöfen, bei öffentlichen Verkehrsbetrieben oder in Geschäftsbereichen sind auch zunehmend private Wachdienste tätig, weil die Polizei dafür schon lange überlastet ist. Daß wir aber den Schußwaffengebrauch nicht privaten Diensten oder Bürgern überlassen können, ist hoffentlich jedem einsichtig. Das ist dann keine Frage der Kosten mehr, sondern es geht dann darum, daß das Gewaltmonopol beim Staat bleiben muß. Man stelle sich nur vor, ein Wachdienst gehört zufällig einem Tarnunternehmen der Mafia zwecks Geldwäsche, und die dürften festnehmen und schießen. Will jemand das Risiko eingehen?
fakt ist doch eindeutig das alle öffentlichen tröger zu viel personal beschäftigen , nicht produktiv arbeiten und die meisten gemeinden kaum noch die horrenden gehälter ihrer angestellten zahlen können.

jede private instituion wäre konkurs.

in meiner stadt sind in den letzten zehn jahren rund ein drittel der einwohner weggezogen.

von 65 000 einwohnern sind nur noch 42 000 da.

nur die stadtverwaltung hat noch genauso viele mitarbeiter wie 1991 - nähmlich ca. 850 !!!

in einer zeit wo durch computer etc. wesentlich weniger verwaltungsaufwand besteht werden weder personalkosten noch sonstige kosten gesenkt.
stattdessen zog die stadtverwaltung in ein gebäude
welchers vorher eine ganze landesbehörde beherbergte.
das grenzt schon an größenwahn.

und genauso sieht es mit finanzamt aus - 50 mill @ neubau
arbeitsamt - 40 mill @ neubau
LVA - 20 mill. @ neubau

allesamt die glaspaläste vom allerfeinsten gebaut von polnischen gastarbeitern - die wollen ja mit genügend mitarbeitern besetzt sein .
#15

Und das sind alles keine Einzelfälle.

Wie wäre es eigentlich, wenn man diese Bearter, für die Rot-Grün jährlich rund 500 Millionen Euro springen lässt, mal dafür einsetzen würde den gesamten öffentlichen Dienst nach privatwirtschaftlichen Kriterien zu reformieren und zu rationalisieren ?!

Wieviel % der Bürokratie in D "könnte wegfallen (KW) " ?

Schaut euch doch mal konkret Berlin an !
Verschuldet bis über den Hut, aber zigmal soviele Bürokraten wie jede andere deutsche Grosstadt.

Oder Zwergländer wie Bremen, mit zig eigenen Landesministerien.


---
Und jetzt erzähl mir einer, es gibt beim Staat kein Einsparpotential !

:mad:
Es ist kein Faktum, daß alle öffentlichen Träger zuviel Personal beschäftigen, vielmehr nur eine Behauptung von Dir, durran, die Du ohne Nachweis erhebst. Sie ist auch in der Pauschalität auf jeden Fall falsch. Die Frage ist zudem, was man eigentlich als zu viel Personal bezeichnen will. Wenn z.B. Kassenaufgaben ausgeführt werden, kann man die Stelle nicht einfach besetzen, selbst wenn wenig Buchungsvorgänge anfallen, aus dem schlichten Grund, daß das "4-Augen-Prinzip" Kassenehrlichkeit garantieren soll. Und die Polizei würde mit Sicherheit niemand als überbesetzt charakterisieren, nicht bei dem Überstundenberg, der da vorliegt. Auch bei den Lehrern sehe ich eher das Gegenteil einer Überbesetzung. Das Gewerbeaufsichten oder Prüfer bei Finanzämtern unterbesetzt sind, ist ja ein offenes Geheimnis. #15 ist in meinen Augen nur eine Aneinanderreihung von Vorurteilen. Und daß diese (vermutlich ostdeutsche) Stadt seit 1991 konstant 850 Bedienstete gehalten haben soll, erstaunt mich schon, denn im Mittel haben die Kommunen in Deutschland deutlich Personal abgebaut, im vergangenen Jahr 2% im Mittel aller Kommunen. Da paßt einiges nicht zusammen. Selbst wenn es die Stadt so gibt, dann ist die Mißwirtschaft in dieser Stadt keine Aussage darüber, wie es woanders aussieht.
#17

man sollte es nicht von einzelnen teilbereichen abhängig machen wie steuerfahndung oder polizei.

nimm z.b. das bag -bundesamt für güterverkehr - da wurden 450 stellen zur mautüberwachung geschaffen - seit august 2003 - nur wo ist die maut - wer bezahlt die leute.

nimm die krankenkassen deren verwaltungsetat rund 8 milliarden @ jährlich verschlingt

nimm die kommunen wo personalkosten in vielen fällen bei 80 % des gesamten etats liegen.

und so könnte man beliebig fortsetzen -es kämen millionen unnütze stellen zusammen.

man mißt nicht an leistung oder produktivität - sondern man vgersucht bewußt den verwaltungsapparat zu stützen und auszuweiten um all die nutzlosen angestellten zu rechtfertigen .

man gibt milliarden aus für software und computer ohne damit personalseitig einzusparen - sondern im gegenteil mehr personal zu beschäftigen.

letzlich leben wir in einem bürokratieverseuchten land
in der bevölkerung sind also 5% verwaltungsmenschen beschäftigt.
sie kosten ca. 45% der gesamten steuereinnahmen.

oder anders gerechnet, 20 menschen verwalten und beschützen einen bürger.

vor 30 jahren, als es noch keine pc´s gab, waren es wesentlich weniger, obwohl zu derzeit zb ein einwohnermeldeamt in einer stadt mit ca 600000 einwohner allein eine meldestelle und passausgabe ca 80 schalter mit je einem beamten dahinter hatte.

heute erledigen das 8 beamte hinter einem pc.

da die meisten abteilungen ähnlich arbeiten, frage ich ?was machen die anderen jetzt wohl
rohrberg, Du meintest sicher, daß 20 Bürger durch einen öffentlich Bediensteten beschützt, verwaltet und belehrt werden, dazu im Krankenhaus behandelt und gepflegt, durch Straßenreinigung und öffentlichen Transport bedient werden. Im öffentlichen Dienst machen sich Leute Gedanken, wie man Computerviren bekämpft, es wurden Stellen für Datenschutz, Gleichstellung von Frauen, Sozialarbeit für den Jugendschutz und Ausländerintegration oder den Umweltschutz eingerichtet. Durch die gestiegene Zahl von Arbeitslosen, Alten und Sozialhilfeempfänger braucht man auch mehr Leute, die Sozialarbeit, Altenpflege, Berechnung und Zuweisung von Sozialversicherungsleistungen machen. Die komplizierteren Steuergesetze erfordern mehr Prüfer und Sachbearbeiter. Trotzdem denke ich, daß die Quote der öffentlich Bediensteten an der gesamten Beschäftigtenzahl in den letzten 30 Jahren sicher rückläufig war, auf jeden Fall, wenn man Post und Telekom als Privatisierungen berücksichtigt. In den Kommunen wird auch zunehmend die Energieversorgung, die Müllabfuhr und Straßenreinigung, der öffentliche Nahverkehr und Serviceeinrichtungen wie Schwimmbäder privatisiert. Vielleicht kann man manches billiger und effizienter machen, wenn man mehr privatisiert, nur verschwinden die Kosten und die dafür Beschäftigten nicht ganz, wahrscheinlich nicht mal zu einem großen Prozentsatz, vielleicht erfolgen Einsparungen dabei auch zu Lasten der Versorgungssicherheit oder Flächenabdeckung der Dienste.

Ich finde es jedenfalls sonderbar, wenn die Zahl der öffentlich Bediensteten um 20% zurückgeht, während die der Beschäftigten in Deutschland insgesamt seit der Wiedervereinigung um weniger als 5% schwankt, und dann zugleich behauptet wird, die Verwaltungen blähten sich auf und es gäbe immer mehr beamtete Sesselfurzer. Vorurteile sind nun einmal keine Fakten.
#20 for4zim

wie dieser 20%ige abbau lt. statist. stattgefunden hat hast du doch selbst in einem anderen beitrag beschrieben.

da wurden die kosten auf eine andere baustelle (sozialsysteme) verschoben.reine stast.kosmetic und nichts anderes.
ohne massiven abbau von öffentlicher bürokratie und verwaltung, fährt der laden hier schlicht vor die wand!

der irrsinn ist von der freien wirtschaft schlicht nicht mehr zu bezahlen! und woanders kann das geld nicht herkommen.

#20,

rohrberg, Du meintest sicher, daß 20 Bürger durch einen öffentlich Bediensteten beschützt, verwaltet und belehrt werden, dazu im Krankenhaus behandelt und gepflegt, durch Straßenreinigung und öffentlichen Transport bedient werden.

die zahl 1:20 kann nicht stimmen, ich komm überschlägig schon auf 1:10. genaueraus werd ich dazu in meinem thread ausführen.
#22 ospower

der laden ist bereits an die wand gefahren !!

beamte kannst du nicht abbauen !! du kannst die kosten
auf die sozialsysteme verlagern ! von der linke tasche
in die rechte tasche !! die kosten bleiben.

angestellte des öffentl. dienstes haben nach xx jahren defakto den gleichen anspr. wie beamte !

ohne anpassung des besch.verhältn.des öffentl. dienstes
an die besch.verh. in der freien wirtschaft wird sich nichts in diesem land verändern.

abschaffung des beamtenstatus !! und higher + fire wie in der freien wirtschaft.

das potential : kosteneinsparungen durch (abbau der bürokratie) ist gigantisch !! ohne veränderung der besch.
modalit. im öffentl. dienst ! reine illussion.

amen
@teller1,

beamte kannst du nicht abbauen !! du kannst die kosten
auf die sozialsysteme verlagern ! von der linke tasche
in die rechte tasche !! die kosten bleiben.


nicht ganz! auf stütze gesetzt würden sie auch weniger kosten! und noch viel wichtiger: sie würden keine folgekosten durch ihre hirnrissigen gesetzte und verordnungen verursachen.

freilich hast du recht mit den modalitäten. die müssten natürlich zuerst verändert werden!

so what? wenn´s um die einschränkung der bürgerrechte geht, wird das grundgesetz andauernd geändert. also wieso nicht auch für die beamtenbagage?


:mad:
und das hier,

http://www.destatis.de/basis/d/fist/fist06.htm

ist nur die spitze des eisberges!

4,1 mio. beschäftigte von bund, ländern und gemeinden.

das alleine sind deutlich über 10% aller erwerbstätigen!

:mad:
nimmt man die rechtlich selbständigen einrichtungen von bund ländern und gemeinden dazu,

http://www.destatis.de/basis/d/fist/fist04.htm

dann sind es schon 6 millionen!

das sind bereits 16% aller erwerbstätigen!

und das ist noch lange nicht alles!

sozialversicherungsträger, anstalten und körperschaften sind nämlich "nur soweit erfasst" enthalten!

dazu kommen dann ebenfalls noch die "freien" zwangsinstitutionen wie gewerkschaften, arbeitergeber- und lobbyistenverbände! die sind wohl mit sicherheit nicht unter "gemeinden" erfasst!

:mad:
ospower, Du hast noch vergessen, die Großunternehmen mit über, sagen wir mal, 10.000 Mitarbeitern zu berücksichtigen. Mit großen Verwaltungen, betrieblicher Mitbestimmung und starkem Gewerkschaftseinfluß sind die intern vom öffentlichen Dienst nicht zu unterscheiden. Also ich komme bei konsequenter Fortsetzung Deiner Argumentationsmethode darauf, daß mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland öffentlicher Dienst sind...;)

Ich liebe diese logischen und sachkundigen Beiträge im Board. :)

Und ich wiederhole: "Ich finde es jedenfalls sonderbar, wenn die Zahl der öffentlich Bediensteten um 20% zurückgeht, während die der Beschäftigten in Deutschland insgesamt seit der Wiedervereinigung um weniger als 5% schwankt, und dann zugleich behauptet wird, die Verwaltungen blähten sich auf und es gäbe immer mehr beamtete Sesselfurzer. Vorurteile sind nun einmal keine Fakten."
for4zim,

ospower, Du hast noch vergessen, die Großunternehmen mit über, sagen wir mal, 10.000 Mitarbeitern zu berücksichtigen. Mit großen Verwaltungen, betrieblicher Mitbestimmung und starkem Gewerkschaftseinfluß sind die intern vom öffentlichen Dienst nicht zu unterscheiden.

die hab ich nicht vergessen, sondern hier nur in diesem halbsatz:

sie würden keine folgekosten durch ihre hirnrissigen gesetzte und verordnungen verursachen.

in #24 erwähnt.

und wer sind denn unsere konzerne??

ein grosser teil von denen gehört dem staat (post, telekom, vw, ...) und weitere nennenswerte, jaaa die mit den sprichwörtlich bürokratien ;) , siemens, thyssen ... leben zu einem grossteil von staatsaufträgen! ...

nach dem motto, "hör ma vadder staat ähh kollege aufsichtsrat/berater, wir hätten da´n schmuckes mausystem ... stelzenzug ...." "will eigentlich ja sonst keiner haben, aber wir könnten ja ...:D

"und wir immer, gewinne et honorare are private .... und wenns schief geht ... naja irgend ne steuer ..." :D

Also ich komme bei konsequenter Fortsetzung Deiner Argumentationsmethode darauf, daß mehr als die Hälfte der

sorry, aber hier bist DU der polemiker!

in #26 hab ich korrekte offizielle zahlen genannt und kam bisher auf 16%!!

(siehe auch meinen thread dazu)

ich habe lediglich anklingen lassen, dass es noch´n paar mehr sind!

du kannst gern mit "besseren" zahlen gegen halten, aber nicht mir polemik vorwerfen und dabei selbst nur polemisieren!
for4zim
erklärung:
ich habe von der verteilung des steueraufkommens geredet.

ausserdem zahle ich noch an staatlichen nebenkosten
krankenkasse + pflegevers für mich und meine frau: €740/monat
müllabfuhr €550/jahr
gewerbesteuer für die benutzung der strassen durch meine kunden €2700/jahr

dabei habe ich den kleinkram an sondersteuern die z.t. als gebühren getarnt sind und also garnicht im steuertopf erscheinen nicht berücksichtigt.

die o.g. gebühren haben sich in den letzten 20 jahren in meiner stadt, die die spd seit 50 jahren als ihr eigentum betrachtet, um bis zu 600% erhöht, und die leistungen fast alle verringert


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