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Hermann Löns - 500 Beiträge pro Seite



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Hermann Löns
(auch: Fritz von der Leine, Ulenspiegel)

Geboren am 29.8.1866 in Kulm/Westpreußen; gestorben am 26.9.1914 bei Reims

Der Sohn eines Gymnasialprofessors wuchs als ältestes von 14 Kindern in Deutsch-Krone/Pommern auf, wo er erste systematische Naturstudien und literarische Versuche unternahm. Er machte das Abitur in Münster, brach wegen eines angestrebten Studiums der Naturwissenschaften mit dem Elternhaus, scheiterte aber wegen exzessiven Alkoholkonsums. Er wurde Journalist, 1891 in Kaiserslautern, 1892 in Gera, 1893-1909 bei verschiedenen Zeitungen in Hannover. Seit 1909 lebte er als freier Schriftsteller. 1911/12 reiste er ein Jahr durch Europa. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs meldete er sich als Freiwilliger. Er fiel bei Reims.

Werke u.a.:

1901 Mein goldenes Buch
1901 Mein grünes Buch
1907 Mein braunes Buch
1909 Mein blaues Buch
1909 Der letzte Hansbur
1909 Dahinten in der Heide
1909 Mümmelmann
1910 Der Wehrwolf
1911 Der kleine Rosengarten
1911 Das zweite Gesicht
1917 Die Häuser von Ohlenhof

Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/autoren/loens.htm

UND ALLE:

Hermann Löns
Strophe 1

Dies ist ein Lied von einer Katastrophe Ihr werdet es kaum glauben, doch schon in der ersten Strophe Da könnt Ihr dann erfahren, worum es geht Denn ich will Euch erzählen, wie es um die Heide steht. Ich weiß nicht mehr, wie es geschah, doch plötzlich war das Feuer da. Um mich herum ein Flammenmeer, doch nirgendwo die Feuerwehr. Da kam ich zu dem klugen Schluss, denn mir wurde ganz schön warm, dass einer mich jetzt retten muss, und ich schlug voll Alarm.

Refrain 1

Hermann Löns, es brennt die Heide Hermann Löns, die Heide brennt Hermann Löns, es brennt die Heide Hermann Löns, die Heide brennt Hermann Löns, die Heide, Heide brennt, Heide, Heide brennt, Heide, Heide brennt Hermann Löns, die Heide, Heide brennt, Heide, Heide brennt, Heide, Heide brennt

Strophe 2

Und dann kam endlich Hermann, Mann war das ein Mann Er schleppte viele Biere und auch Schnäpse an. So ca. 20 Bierchen, die hatte er schon drin, er knallt mit mir zusammen, sein Kopf der traf mein Kinn. Ich hielt mich auf den Beinen, ich kriegte keine Luft, ich sah bereits uns beide in einer dunklen Gruft. „Fang endlich an zu löschen“, er hat es nicht geschnallt. Mit seinen ganzen Bieren ist er dann hingeknallt.

Refrain 1
...

Strophe 3

Ich musste jetzt die Chance ergreifen, ihn zu bergen, das war klar, drum begann ich ihn zu schleifen, Zick Zack durch die Erika, Plötzlich kam mir die Idee – nach seinen 20 Bieren, muss doch auch der Hermann mal ganz schrecklich urinieren. Ich knöpfte ihm die Hose auf, ich hatte keine Wahl, das was mir da entgegen kam, das war ein Riesenstrahl. Ich packte dieses Riesending, und lenkte es geschickt In das Feuer ringsumher und ha es so erstickt.

Refrain 2

Hermann Löns, er löscht die Heide Und das Feuer ist jetzt aus, denn nach ca. 20 Bierchen, haut man reichlich Liter raus Hermann Löns, die Heide, Heide brennt – nicht mehr .....

:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::rolleyes:
Stammt von dem Heidedichter nicht auch dieses Lied aus dem Ersten WK:

1. Heute wollen wir ein Liedlein singen,
Trinken wollen wir den kühlen Wein
Und die Gläser sollen dazu klingen,
Denn es muß, es muß geschieden sein.
Refrain:
Gib` mir deine Hand, deine weiße Hand,
Leb` wohl, mein Schatz, leb` wohl mein Schatz,
Leb` wohl, lebe wohl
Denn wir fahren, denn wir fahren,
Denn wir fahren gegen Engeland, Engeland.

2. Unsre Flagge und die wehet auf dem Maste,
Sie verkündet unsres Reiches Macht,
Denn wir wollen es nicht länger leiden,
Daß der Englischmann darüber lacht.
Refrain:

3. Kommt die Kunde, daß ich bin gefallen,
Daß ich schlafe in der Meeresflut,
Weine nicht um mich, mein Schatz, und denke:
Für das Vaterland da floß sein Blut.
Refrain:

Aber solche Fälle gab es auch in England; Rudyard Kipling schrieb zur gleichen Zeit wie Löns nicht nur das Dschungelbuch...
Ja grün ist die Heide

Melodie - Karl Blume


Hermann Löns

1. Als ich gestern einsam ging
Auf der grünen, grünen Heid`,
Kam ein junger Jäger an,
Trug ein grünes, grünes Kleid;
Ja grün ist die Heide,
Die Heide ist grün,
Aber rot sind die Rosen,
Wenn sie da blüh`n!

2. Wo die grünen Tannen steh`n,
Ist so weich das grüne Moos,
Und da hat er mich geküßt,
Und ich saß auf seinem Schoß;
Ja grün ist die Heide, . . . .

3. Als ich dann nach Hause kam,
Hat die Mutter mich gefragt,
Wo ich war die ganze Zeit,
Und ich hab` es nicht gesagt;
Ja grün ist die Heide, . . . .

4. Was die grüne Heide weiß,
Geht die Mutter gar nichts an,
Niemand weiß es außer mir
Und dem grünen Jägersmann;
Ja grün ist die Heide, . . . .
Hansibällchen, du hast hoffentlich die geschickten Konditionalsätze Löns` bemerkt:

die Rosen sind rot, WENN sie blühen! Ansonsten ist die Heide nämlich nur "grün", was aber eigentlich gar nicht so ohne weiteres stimmt, und Rosen gibt`s in der klassischen Heide eigentlich auch nicht. Oh Herrmännche ..... ob der Herr Löns jemals die Heide besucht hat oder wie Karl May alles nur der Fantasie entnahm? Nun ja, auf alle Fälle war er im 3. Reich beliebt. Warum eigentlich?
Sleeping, er war wohl sehr heimatverbunden ... :rolleyes: Und Alkoholiker! :laugh:
Jaaaaa ... Saufen kann die Farbwahrnehmung verändern ... manche sehen dann weiße Mäuse! :D
Kieberer, der vom Hermann-Löns-Denkmal! :D ...... ich geh mal ein Bild suchen ......... :)
Das Hermann-Löns-Grab
Unter einem schlichten Stein inmitten des Tietlinger Wacholderhains zu Walsrode fand der Dichter der Heide, Hermann Löns, seine letzte Ruhestätte. 1893 kam er das erste Mal in die Lüneburger Heide, nach Walsrode; in dieses "wunderschöne Land", wie er die Heide so gern nannte.



Geboren wurde Hermann Löns am 29. 8. 1866 in Kulm/Westpreußen. Seine Eltern kamen aus Westfalen. Der Vater, angehender Gymnasial-Oberlehrer, fand hier seine erste Lehrerstelle und konnte somit seine Braut, die Paderborner Apothekerstochter Klara Kramer, endlich heiraten. 1884 wurden die Eltern von Hermann Löns zurück in ihre alte Heimat versetzt, so daß dieser dort sein Abitur machen konnte. Ursprünglich wollte er einmal Naturwissenschaften studieren, doch sein Vater hielt dieses für aussichtslos. So mußte Hermann Löns das ungeliebte Fach " Medizin " belegen.

Nach Münster waren Greifswald und Göttingen die Stationen seiner wissenschaftlichen Ausbildung. Im Jahre 1890 kam es zum Bruch mit dem Vater. Hermann Löns verließ sein Elternhaus und betrat es nie wieder.

Er sprang, wie er es selber nannte, mit beiden Füßen in das Zeitungsfach. Über Kaiserslautern, Gera und Hamburg führte ihn der Weg nach Hannover, wo er auch seine Braut, Elisabeth Erbeck, heiraten konnte. Beim "Hannoverschen Anzeiger" fand Löns seine erste Anstellung. Unter dem Pseudonym "Fritz von der Leine" und "Ulenspeigel" schrieb er witzige und kluge Glossen und machte sich damit schnell einen Namen. In der Zeit, in der sich Löns als Journalist profilierte, lernte er auch die Heide kennen und lieben. Seitdem kam er von der Pflanzen- und Tierwelt, dieser so typischen norddeutschen Landschaft, nicht mehr los und beschrieb sie auf vielfältige Art. Wenn sich damit sein dichterisches Werk bei weitem nicht erschöpft.

Als 48jähriger meldete sich Löns als Kriegsfreiwilliger. Die Behauptung, er habe im Krieg fallen wollen, ist unrichtig und nicht belegbar. Hier sei besonders auf das im Jahre 1986 veröffentlichte Kriegstagebuch von Löns verwiesen. Ein historisches Dokument und ein persönliches Vermächtnis.

Nach einer Kurzausbildung gelangte Löns Anfang September 1914 mit dem Füsilier-Regiment 73 an die zusammenbrechende Marne-Front. Nach nur 4 Wochen fiel er bei seinem ersten Sturmangriff am 26, September 1914 bei Loivre (bei Reims in der Champagne). Im Jahr 1934 wurden die sterblichen Überreste in die Lüneburger Heide überführt. Nach einer langen und unrühmlichen Irrfahrt sind die Gebeine des " Dichters der Lüneburger Heide" am 2. August 1935 unter einem Findling mit der Aufschrift "Hier ruht Hermann Löns" beigesetzt worden.

Zuletzt geändert am: 25.10.2000
.
Von Löns stammt eines der peinlichsten Gedichte, die ich kenne - da erreicht er fast die Qualitäten des "Schlesischen Schwans" Friederike Kempner! :D


Der Bohrturm

Es steht ein schwarzes Gespenst im Moor;
das ragt über Büsche und Bäume empor.
Es steht da groß und steif und stumm;
sieht lauernd sich in Kreise um.

In Rosenrot prangt das Heideland;
„Ich zieh dir an ein schwarzes Gewand".
Es liegt das Dorf so still und klein;
„Dich mache ich groß und laut und gemein.“

Es blitzt der Bach im Sonnenschein;
„Bald wirst du schwarz und schmutzig sein.“
Es braust der Wald so stark und stolz;
„Dich fälle ich zu Grubenholz.“

Die Flamme loht, die Kette klirrt,
es zischt der Dampf, der Ruß, der schwirrt,
der Meißel frißt sich in den Sand;
der schwarze Tod geht durch das Land.

Bei dem Versmaß fällt mir ein (sperrungswürdiger) Zweizeiler ein, dessen Ende "Hoffentlich Allianz-versichert" lautet!

:D
.
.
Hans, :)

ich sehe (wieder einmal): Wir haben die gleiche "humanistische Bildung" genießen dürfen! :laugh:

(Ich meine natürlich den Zweizeiler!) :D
.
.
Hatte der auch so viele Fans wie Küblböck? Anscheinend mussten sie ja sogar noch seinen Sarg mit Waffengewalt verteidigen! :confused:


.
Das ist ja HÖCHST interessant Cockney! Aber ok, ich sage es nicht weiter! :D:rolleyes::cool:
.
Hans, den anderen verrate ich auch nur soviel: Da steht unter anderem "Unser armer Hermann wurde heute morgen von einer Heidschnucke gemeuchelt!" :cry:
.
Was muß die Frau Gutzeit darunter gelitten haben! :cry: Das ist doch geradezu antiker Postterror! :mad:
.
Da war dann noch ...
das Fräulein aus Reinstorf ...

<
Neue Erkenntnisse von und über Hermann Löns
Von Hermann Löns sind mehr als 60 farbige Bildpostkarten bekannt, die er seinen Freunden zusandte. Die bislang bekannten stammen alle aus dem Jahre 1913, bzw. eine aus dem Jahre 1914. Sie befinden sich in folgenden Sammlungen:

Stadtbibliothek Hannover 34 Stück

Stadt- und Landesbibliothek Dortmund 15 Stück

Historisches Museum Schloß Gifhorn 9 Stück

Privatsammlung 1 Stück

In den Jahren 1998 und 1999 kamen 3 Bildpostkarten ans Tageslicht, die von Hermann Löns bereits 1907 (2 Stück) und 1911 gemalt wurden.


Im Juni 1998 erwarb die Stadtbibliothek Hannover eine Löns-Briefsammlung aus dem Nachlaß des Tierarztes Dr. Wilhelm Dahlgrün, der zu Löns-Lebzeiten und später insgesamt 27 Jahre die Tiere im Zoo Hannover betreute und zum engen Freundeskreis von Hermann Löns ge-hörte. Diese Briefsammlung besteht aus 7 Briefen und Postkarten an
Dr. Dahlgrün und 19 Briefen und Postkarten an Wilhelm Peets, Lehrer, Hofbesitzer, Jäger, Insektenforscher und Vorstandsmitglied der Natur-historischen Gesellschaft zu Hannover.

Eine kleine Sensation war eine farbige Bildpostkarte, die Hermann Löns an Dahlgrün oder Peets aus seinem Harzurlaub versandte. Hermann Löns mit Frau Lisa und Sohn Dettmer hielten sich von ca. 24. Mai 1907 bis ca. 25. Juni 1907 in Nöschenrode bei Wernigerode/Harz auf.

Die handgemalte farbige Postkarte stellt drei blockförmig skizzierte Per-sonen, Vater, Mutter und Kind dar. Im Hintergrund befinden sich auf einer Blumenwiese zwei Bäume, ein Haus, eine Kirche, ein Spielzeugschaf auf Rädern und eine bergige Landschaft mit einer Burg. Hermann Löns liegt ruhend unter einem Baum, Lisa Löns strickt sitzend und Klein-Dettmer pflückt bückend Blumen. Die Bildunterschrift lautet: "Es Sie Er. Gruß von den Brockenfrischlingen". Da die Rückseite der Postkarte nicht beschrieben ist, aber aus dem Löns-Urlaub Mai/Juni 1907 stammt, war diese Postkarte die bislang älteste bekannte handgemalte Postkarte von Hermann Löns.

Anfang 1999 übernahm das Wissenschaftliche Forschungsarchiv Hermann Löns, Ascheberg-Herbern (WFHL), einen Restnachlaß von Jans Rödiger, Kgl. Hofmaurermeister zu Münster. Dieser Nachlaß besteht aus einem Schriftwechsel von Deimann mit Rödiger aus der Zeit von 1920-1922, Autographen und Dokumenten von Edmund Löns, Konrad Löns, Lisa Löns und Alwine Erbeck, der Schwester von Hermann Löns` erster Frau Elisabeth. Von Hermann Löns sind drei Bücher mit handschriftlichen Widmungen, ein Studentenfoto aus dem Sommersemester 1889 in Münster, sowie 2 Postkarten an Jans Rödiger in diesem Restnachlaß. Eine Postkarte ist ein Foto von Lisa Löns mit Sohn Dettmer. Sensationell ist die zweite Postkarte, die dasselbe Motiv, wie aus dem Nachlaß Dahlgrün beschrieben, aber spiegelbildlich, darstellt. Diese Postkarte ist datiert 7.6.1907, Nöschenrode bei Wernigerode und hat die Bildunterschrift: "Lönsens in der Sommerfrische".

Eingangs wurde erwähnt, daß bislang nur Bildpostkarten aus dem Jahre 1913/14 bekannt waren. Die beiden Postkarten von 1907, als früheste Versuche von Hermann Löns als Zeichner und Maler, schienen Ausnahmen zu sein.

Der Zufall wollte es, daß das Löns-Archiv Ascheberg-Herbern im November 1999 eine weitere Erwerbung machen konnte, die eine Lücke zwischen den Jahren 1907 und 1913 schließt. Am 11.6.1911 versandte Hermann Löns eine weitere handgemalte Bildpostkarte von Niendorf an der Ostsee. Hermann Löns entspannte sich dort von ca. 22. Mai 1911 bis ca. Mitte Juni 1911 mit seiner Familie, um auch seine angeschlagene zweite Ehe wieder zu beleben, die allerdings am 27.7.1911 mit dem Auszug von Lisa Löns mit Sohn Dettmer aus dem gemeinsamen Haushalt in Hannover endete.

Die handgemalte Postkarte von der Ostsee ist im selben Stil wie die beiden 1907er gezeichnet. Anstatt der Wiese ist jetzt ein Strand zu sehen. Klein-Dettmer pfückt allerdings keine Blumen, sondern hat ein Schüppchen in der Hand. Es fehlt auch nicht das rollende Spielzeugschaf. Anstatt zwei Bäumen ist nur noch einer vorhanden. Im Hintergrund sieht man die Ostsee mit einem Segelschiff. Die Bildunterschrift lautet: "Schöne Grüße vom grünen Ostseestrande. Er Sie Es. Niendorf, Ostsee. 11.6.11. (Löns)".

Diese Postkarte versandte Hermann Löns mit Text am 12.6.1911 an Fräulein Elfriede Schönhagen zu Reinstorf bei Lüneburg, die später den Pastor Rotermund heiratete. Hermann Löns hatte in der Zeit von April 1910 bis Oktober 1911 einen ausführlichen Schriftwechsel mit
Frl. Schönhagen (24 Original-Briefe und -Postkarten im Löns-Archiv Ascheberg-Herbern), den von 1912 bis 1955 Frau Lisa Löns fortsetzte (ca. 145 Briefe und weitere Dokumente im WFHL).

Der umfangreiche Schriftwechel von Hermann Löns mit Elfriede Schönhagen sei noch ergänzt durch ein Dokument aus der Stadtbibliothek Hannover (B. Walter (1993): H. Löns, Autographen-Verzeichnis, Nr. 544): "Hermann Löns bittet seinen Verleger A. Sponholtz in einem Brief vom 27.2.1914 Frau Rotermund darüber aufzuklären, daß sie nicht als literarische Vorlage für die Figur der Swaantje in ‘Das zweite Gesicht’ diente, wie sie annimmt. Sponholtz solle den Namen des wahren Modells, den er kenne, nicht preisgeben. Da Frau Rotermund Hermann Löns bei der Redaktion der Beilage ‘Heimat’ in freundlicher Weise unterstützte, bedauert Löns das Mißverständnis".


Die in den Jahren ‘98 u. ‘99 aufgefundenen Nachlässe (Dahlgrün/Peets, Rödiger, Schönhagen/Rotermund u. weitere neue Quellen) lassen eines sicher erscheinen:

Einige Kapitel in der Löns-Biographie müssen neu geschrieben werden.

Auch die sehr verdienstvolle Arbeit von Barbara Walter: "Lisa Hausmann-Löns (1871-1955), Die Frau hinter den Kulissen" in dem 1993 im
Olms-Verlag, Hildesheim, erschienen Buch: Angela Dinghaus (Hrsg.): "Frauenwelten. Biographische-historische Skizzen aus Niedersachsen" muß dringend ergänzt werden, da die ca. 145 Briefdokumente (Slg. WFHL mit ca. 1000 Schreibmaschinenseiten Schriftwechsel) von Lisa Löns mit Frau Rotermund aus der Zeit von 1912-1955 und der Schriftwechsel von Lisa Löns mit Peets aus den Jahren 1909-1913 (Slg. Dahlgrün, Stadtbibliothek Hannover) viele neue Lichter auf die Frauengestalt Lisa Löns werfen. Übrigens war der Naturforscher W. Peets mit Sophie,
geb. Rotermund, verheiratet.


Die in diesem Beitrag angerissenen Fakten zeigen auf jeden Fall, daß die Löns-Forschung trotz mehr oder weniger verdienstvoller Löns-Forscher wie Deimann, Castelle, Griebel, Anger, Klein, Dupke u. a. noch lange nicht abgeschlossen ist.

Karl-Heinz Beckmann>
.
Ja Sleepy... wie im richtigen TV-Leben, mal so, mal so :D

GutZeit SchlechtZeit
.
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Zum Glück hat ja Jan-Philipp Reemtsma die "Hermann-Löns-Stiftung" ins Leben gerufen und damit auch das Haus des größten Heidedichters vor dem Verfall bewahrt! :)



.
mann oh mann der Hermann Löns, stark,wahnsinn
aber an den Daniel Küblböck da kommt er nicht ran, der spielt in einer anderen liga

:D :D :D :D
:laugh: Das war Samstag Nacht, aber net mit Hermann Löns ... wie hiess der noch mal??? :confused:
.... hinter diesem Heid-schnuckligen Tor
....hat Hermann den berühmen Löns-Boden bedichtet...

http://mlucom6.urz.uni-halle.de/~laagz/Image111.jpg
Der war das bei Samstag Nacht:

Karl Ranseier ist tot




Der wohl erfolgloseste Physiker des zwanzigsten Jahrhunderts dachte sich schon als Schuljunge eine Theorie aus, die er "Absolutitätstheorie" nannte. In ihr sollte das Licht immer die gleiche Geschwindigkeit haben, unabhängig vom Beobachter. Als er das seinen Schulkameraden erzählte, lachten sie schallend, denn wie soll das Licht denn wissen, wie schnell der Beobachter ist? Und wie soll es bei tausend Beobachtern gleichzeitig tausend Geschwindigkeiten haben? Doch sein Schulkamerad Albert stahl ihm das Heft mit der Theorie, benannte sie um (sie hieß jetzt "Relativitätstheorie") und wurde später berühmt damit.
Anschließend vermehrte Ranseier den Raum mit seinen drei Dimensionen um eine vierte Dimension, die Zeit. Zur Erklärung der beiden Kernkräfte schlug er vor, den Raum mit 25 statt mit drei Dimensionen auszustatten. Die Fachwelt hatte nur Spott und Hohn für ihn, denn ein Raum kann nicht mehr als drei Dimensionen haben, sonst wären die Naturgesetze völlig anders. Als aber dann Schwarz und Green die gleiche Idee veröffentlichten und meinten, die Zusatzdimensionen wären sozusagen beinahe gar nicht, aber irgendwie halt doch vorhanden, wurde sie akzeptiert und als "String-Theorie" berühmt.
Karl Ranseier starb an einem Herzinfarkt, als er die Weltformel endlich entdeckt hatte und zu Papier brachte. Weil aber das Papier von seiner Putzfrau weggeworfen wurde, sucht die Fachwelt immer noch danach.

:laugh:
:rolleyes: Die Welt wird untergehen, und eine Putzfrau wird daran schuld sein! :mad:
..#.40..dann könnte der talentierte Karl ja auf seinem
letzten Weg noch feststellen, wie schnell man Teil des
aromatischen Lönsbodens werden kann....

links hat Karl (dunkle Schicht)
feststellbar,erst ein Stückchen
des Weges zurückgelegt
........................
.........................................................................................rechts ist Karl schon in Regionen heruntergestossen,
.........................................................................................in denen er sicher Hermann begrüssen könnte ...
....hier in diesem schönen Heidegasthof, worin ich selber mal nächtigte...

.....hat sich der Hermann ....

....zu weit aus dem Fenster gelönst....
:
Da war ich auch mal! Hast Du auch in diesem Zimmer gewohnt? :confused:



:D
.
...ja das war ganz angenehm darin...
Des Abends musste man den kleinen Heizofen anmachen,
damit die Bücher etwas angewärmt wurden, und sie einem
nicht so kalt in der Hand lägen...
Auf dem Öfchen, konnte man sich noch das eine oder andere
Heide-Süppchen anwärmen....
.
Ich fand die Einrichtung einfach reizend, insbesondere das Bild am Küchenschrank hinter den Brekkies hatte es mir angetan.

Es zeigt eine Besonderheit der Lüneburger Heide: freilebende Eichhörnchen, die mit Sammelbüchsen im Heidekraut sitzen und Touristen um Spenden bitten. :)
.
Ich schlage vor, daß wir uns nunmehr diesem fortschrittlichen Herrn zuwenden:

<Adalbert Stifter
1805-1868
Geboren als Sohn einer armen Leinweberfamilie im Böhmerwald, kam er nicht vierzehnjährig an das Gymnasium des Benediktinerstiftes in Kremsmünster. 1826 begann er in Wien Jura zu studieren. Er besuchte Vorlesungen über Mathematik, Naturwissenschaften und Kunstgeschichte.
Erste Gedichte veröffentlichte Stifter unter einem Pseudonym und widmete sich der Malerei. Noch zu Lebzeiten wurde Stifter als Dichter bekannt. Dieser Ruf verdeckt bis heute seine bildungspolitische Bedeutung. Er sah in der allmählichen Hebung des Bildungsstandes des Volkes die einzige Möglichkeit, die sozialen Verhältnisse grundlegend zu ändern. 1850 schlug er die Beamtenlaufbahn ein und wurde Inspektor der oberösterreichischen Volksschulen und 1855 Schulrat. Bereits 1847 bemühte sich Stifter an der Universität Wien öffentliche Vorträge Über das Schöne" halten zu dürfen, die auch für Frauen zugänglich sein sollten.>


auch für Frauen!

:look: :look:
was soll das mit dem Adalbert Stifter
hier gehts um Hermann Löns
einen Hermann Löns lönst man nicht ab
Hermann Löns macht von sich aus seinen platz frei

wie sagt doch der kölner
"Hermann löns"

:laugh: :laugh: :laugh:
.
Hans, :)

...und erlönse uns von dem Bösen, Aushilfspfarrer!
.
Hermann Löns, es brennt die Heide :(
Hermann Löns, die Heide brennt :(
Hermann Löns, es brennt die Heide :(
Hermann Löns, die Heide brennt :(
Hermann Löns, es brennt die Heide :(
Hermann Löns, die Heide brennt :D
...wenn der Hermann durch die Heide schnucken will
muss er doch ein Ticket lönsen...?
...oder ?..verlöns Gott...?...:rolleyes:
...und wenn man mit der heide etwas schnuckeln möchte, was muss man dann lönsen...? :D

:)iguana
Irgendwann mutiert Löns dann zu Lenz .... Und Hermann wird zu Siegfried. :look: Ist doch klar. :D
<Autor: Siegfried Lenz

Siegfried Lenz wurde 1926 in Lyck/Masuren als Sohn eines Beamten geboren. Gegen Kriegsende mußte Lenz zur Marine. 1945 zog er nach Hamburg und studierte dort Literatur und Anglizistik. Ab 1951 arbeitet er als Funkautor und freier Schriftsteller. Aktives politisches Engagement für die SPD. Seit seinem Debüt "Es waren Habichte in der Luft" (1951) erscheinen Siegfried Lenz` Bücher bei Hoffmann und Campe, zuletzt die Erzählungen "Ludmilla" (1996), die Essaysammlung "Über den Schmerz" (1998) und der Roman "Arnes Nachlass". Im August 1999 erhielt Lenz den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main.>
Siegfried Lenz: Einstein überquert die Elbe bei Hamburg

<Kurzbeschreibung
»Dies hier ist eine Photographie zum Lesen, zum Suchen und Wiederfinden jedenfalls, denn so ein Weitwinkel beläßt es nicht bei wenigen Worten, der macht dem Auge redselige Angebote ...« Ein grünweißes Fährschiff auf der Elbe regt die Phantasie an: Da ist eine hochschwangere junge Frau in Begleitung eines Mannes an Bord, ein anderer, der offensichtlich auf der Flucht vor einem Uniformierten ist, hetzt über das Achterdeck, und dort sitzt ein alter Mann mit Schlapphut, schulterlangem grauem Haar und Pfeife im Mund - Einstein? Eine Hafenszene, seltsam relativiert und dann wieder in die Realität des Alltags entlassen durch die Anwesenheit eines Mannes, der - wie Siegfried Lenz in seinen Erzählungen - »selbst bestimmt, was eine Tatsache ist«. >
Es gibt zahlreiche Personen, die "selbst bestimmen (wollen), was eine Tatsache ist". Und je nach Titel dieser Person (kann auch ein Staatsoberhaupt sein) oder deren Beharrlichkeit im Behaupten gibt es viele oder sehr viele, die das dann glauben. ! :eek:
.
Löns! :mad:

8. Die Schnitter

Wulf und seine Begleitung blieben bis zur Ulenflucht auf dem Viekenhofe in Fuhrberg und kamen erst im Dunkeln nach Peerhobstel. Alles machte lange Augen, als es hieß: der Wulfsbauer hat sich eine Magd mitgebracht. Aber weil sie sich nicht sehen ließ und alles, was eben helfen konnte, alle Hände voll zu tun hatte, so kümmerte sich keiner weiter um sie.

:confused:

Hans, ein Mädel, und keiner für sie da! Ganz klar ein Fall für Dich! :eek:
.






http://gutenberg.spiegel.de/loens/wehrwolf/08.htm
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Sleepy, gibt`s da nicht zwischen Elbe und Heide ein Dorf, das nach ihm benannt ist? "Lönsen an der Wuhe" oder so ähnlich? :confused:
.
»Was für ein dummerhaftiges Lied!« dachte er und pfiff das Brummelbeerlied

..................... das BRUMMELBEERLIED....:D
http://www.linenoise.co.uk/files/audio/tv/Theme%20-%20The%20…
.
"Das hat uns hier gefehlt, Harm", sagte Ulenvater, der das Mädchen ganz an das Herz genommen hatte; "nun haben wir einen Schulmeister, wie es besser keinen gibt, wenn er auch lange Haare hat. "



.
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"Weißt du was? Krackenmutter ihr Mieken, das wäre eine Lütjemagd für uns; denn hat die andere mehr Zeit für die Kinder und die Kranken, denn darauf versteht sie sich wie ein gelernter Doktor."

Der Wulfsbauer war das sehr zufrieden.



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#74 Sicher meinst du Linsen an der Wiehe? Aus Wunsen an der Lihe kommt ja bekanntermaßen eine berühmte Pariser Tänzerin mit besonders langen Beinen (die braucht man, weil es in Wunsen keine Brücken über die Lihe gibt)! :D
.
Denn mit Freuden sah er, daß Johanna Fleisch und Farbe bekommen hatte; das Leibchen saß ihr prall und der rote Rock hing ihr nicht mehr so lose um die Lenden.




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Am Johannistage war Ulenvater mit Thedel nach Obbershagen gefahren, wo sein Vetter einen Hof hatte. Harm und Johanna waren allein, denn Mieken war auf einige Tage zu Hause, weil Krackenmutter nicht ganz munter war.



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Nach einer kleinen halben Stunde hörte das Blitzen und Donnern auf. Es goß wie mit Mollen und es wurde kühl in der Dönze. Er nahm ihr den Mantel von dem Gesicht und da merkte er, wie sie ihn fest in den Arm nahm, und er fühlte, daß zwischen ihnen kein Wall und kein Graben mehr war, daß sie zusammengehörten in Freud und Leid, und er nahm sich, was ihm zukam.




.
Toll, diese alles erklärenden, total schweigsamen Formulierungen, die man mit Anstand jeden 6jährigen lesen lassen darf .... :rolleyes:
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Das war eine schlimme Nacht!« rief Ulenvater, als er am anderen Mittag in die große Dönze trat. Er war das letzte Ende zu Fuß gegangen, denn Thedel wollte noch etwas Tannhecke zum Streuen holen, und weil der Alte einen leisen Schritt hatte, so konnte Johanna nicht so schnell von Harms Schoß herunter, wie sie wohl wollte.



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Da gab`s doch im Leben des Herrn L. eine Maid, die dann einen Pastor geheiratet hat ... :rolleyes: Da muß man schon sauber sein! :D
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Dann ritt Viekenludolf mit der Stute über dem Winde an dem Lagerplatz vorbei und zockelte die ganzen Pferde hinter sich her, und die jungen Leute aus Burgwedel sorgten dafür, daß die Reiter sich keine Blasen liefen.



.
Gästehaus "Hermann Löns"
Inhaberin Ina Markowsky
Neunstücken 2
21274 Undeloh

Telefon: (0 41 89) 3 95
:laugh: :laugh: :laugh:
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Kategorie: World > Deutsch > Online-Shops > Auktionen
www.ebay.de/
:laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:
bei Hermann musst du nichts lönsen
Hermann nimmt was du gibst

löns was du denkst und das ist für Hermann genug gelönst


:laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:
bei günter jauch war heute abend die 500.000 oiro frage

wie heisst Hermann Löns, der berühmte heidedichter, mit vornamen

a) gerhard
b) helmut
c) hermann
d) hans

:cry: :cry:
Schade, daß er keine Frau ist ... da gibt es so schöne Namen mit "Heide" drin: Heidemarie, Heidelinde ... für Männer sind diese Namen eher rar, obwohl Männer weit öfter heidnisch sind als Frauen. Mit fällt nur "Heidjer" ein, und das ist eigentlich kein Name. :( Offenbar ist "Heide" eher weiblich, das mag erklären, wieso ein gewisser Herr Löns sich so ausgiebig zu ihr hingezogen fühlte ... :)
.
Kleberer, :laugh: :laugh: :laugh:

Sleepy, mir fällt im Moment auch nur "Erik" ein! :D
.
Hermann Löns auch kurz Heidi
kurzform von HeideDichter

ja, ja der Hermann "HeiDi" Löns




:laugh: :laugh: :laugh:
.
Einheimische schwören Stein und Bein, dass er jedes Jahr am 29. Februar zwischen 0 und 1 Uhr noch einmal, auf einer Heidi-Schnucke reitend, auf dem Gipfel der Lüneburger Alpen erscheint und sich fröhlich den Schnauzbart zwirbelt! :eek:
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#107 - wieso "Potential"? Schon lange gibt es alljährlich die Löns-teuer-karte vom Staat. :)
.
Ein Heidengeld, das einem durch die Steuer verloren geht! :cry:
.
...ja Sodom und Gomora..., es scheint dort oben
...auch noch eine matriarchaische Monarchie zu geben,...:eek:
http://www.n-tv.de/3065717.html?tpl=main_main
...denn von einer testosteralen Richtung hat man noch nix gehört....
.
Frau Elvers soll ihre Heide-Wohnung sehr geschmackvoll eingerichtet haben.



.
#108 Beauty

keine sorge auf einer heidschnucke kann unser
`Heidi` Hermann Löns nicht so schnell durch einen tunnel rasen. da passiert schon nix.



:laugh: :laugh: :laugh:
#115 Du hast wohl keine Ahnung von gentechnisch erzeugten Flitzschafen? :mad:
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Wutt, wutt, wuttwuttwutt, klingt sein Flügelschlag über mich hin, und jetzt gellt er sein ouiwit, ouiwit durch die Stille. Und da ist ja auch der Hahn. Dsst, dsst, dsst, dsst, dsst saust er an mir vorbei – buff, da ist er eingefallen.
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Rawau rawau, da kam der Hund des Jägers, wahrlich kein Jedermannshund, und nahm mich und mein Weib, die wir in den rauhen Binsen Zuflucht genommen hatten, aufs Korn ...

(Ergänzung von Sl.B.) ;)
:laugh:

Ihr müsst ja wohl jeden B-löns-inn hier reinstellen, oder? :rolleyes::D
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Das ist vom Meister selbst! ;) Und aus dem Zusammenhang herausgelönst, entfaltet sich erst die ganze sprachliche Schönheit! :D
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"Aber unser Lachen weicht großer Aufregung, als Hans sich zur Kugel aufbläht, knappt und faucht. Das Männchen! Da steht es über dem Uhu, ein Stoß, und es will fort, doch zu spät, der Hagel holt es beim Abstreichen ein. "



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Es sang ein Vogel über der Heide: didudl, didudl, dudl, dudl, aber sie rührte sich nicht.
Jeden Abend und jeden Morgen sang die Dullerche auf die braune Heide hinab, aber sie hörte es nicht....

.....Vergebens klagte die Dullerche; düdliü, düdliü, vergebens pfiff der schmucklose Pieper sein
ängstliches piet, piet, die Heide schlief und schlief. .....


Dsst dsst dsst – buff. Da ist er auch schon. Na, das ist wirklich reizend! Der eine Fuhrenzweig ist umgefallen,
als ich mich umdrehte, ich habe vorn keine Deckung, und nun steht mir der Hahn zehn Schritt vor der Nase.
Und dabei habe ich mein Gewehr dort unten am Boden liegen. Ich könnte mich ohrfeigen!
Zehn Schritt – du bist mir nah und doch so fern. Er balzt mir gerade ins Gesicht.
Ich sehe ihn so deutlich, als säße er ausgestopft auf meinem Schreibtische.
Und was für ein kapitaler alter Bengel!
Kein braunes Federchen im Rücken, alles blau und schwarz, und Rosen hat er über den Augen, die leuchten wie Kohlen!
Und ein Spiel, ein Spiel, nein, solch ein Spiel habe ich noch nie gesehen! .....

http://www.blindenschule-lebach.de/demo/lummerland.mp3
...eine Insel , eine Insel, da ist eine Insel.....
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"Mein Hahn hat lange verschwiegen. Jetzt tanzt und singt er wieder. Es war doch kein Binsenbusch, es ist mein Hahn."



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Wenn die Sache mit dem Hahn nur nicht in die Binsen geht ... :) :laugh:
Löns oder Lenz, das ist hier die Frage ... eindeutig ist nur die Aussage "Frühling, ja, du bist`s"! :D
Löns oder Lenz, das ist überhaupt keine frage

Hermann Löns Hermann Löns Hermann Löns
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"Dieser Rosenschimmer traf auch in der Feldmark von Knubbendorf die Nase eines alten Rammlers, der langsam und hochläufig über die Landstraße hinkte, Haanrich Mümmelmann genannt in seiner Sippe. Er machte einen Kegel, putzte sich ein Flöckchen Schnee aus dem Schnurrbart mit der rauhen Bürste seines Vorderlaufes, und überlegte, ob er noch nach der reichlich geästen Roggensaat etwas Rinde von jungen Apfelbäumen in den Gärten von Knubbendorf zu sich nehmen solle, oder ob es bekömmlicher sei, einige vorjährige Brommelbeerblätter zu genießen, denn er fühlte einen Druck im Magen. "




Mahlzeit! :)
Im März, wenn die Sonne das Wasser des Dorfteiches anwärmt, tritt die Erdkröte alljährlich die große Reise nach den Flachsrösteteichen unter dem Dorfe an, wo sie sich mit ihresgleichen trifft. Aus dem Murren der Grasfrösche klingt dann ihr trockener, hölzerner, wenig lauter Paarungsruf heraus, und bald darauf glitzern zwischen den Wasserpflanzen ihre langen, schwarzgeperlten Laichschnüre, aus denen sich schellwinzige schwarze Kaulquappen entwickeln, auf die die drei Arten von Molchen, die dort ebenfalls ihre Laichplätze haben, eifrig Jagd machen. Erst lange nachher, wenn die Laubfrösche dort meckern und die Wasserfrösche plärren, kommt auch die Wechselkröte angerückt und ihr helles Trillern hebt sich dann scharf von dem Quarren der Frösche und dem Schnarren der Kreuzkröten ab. Ist aber die Laichzeit vorüber, so tritt sie wieder die lange Reise nach der Kirchhofsmauer an und sucht wie die alte Erdkröte ihr Loch bei der Linde, ihre Steinspalte unter dem Glockenblumenbusch auf, das sie Nacht für Nacht verläßt, um zwischen den Grabhügeln zu jagen.
"Der Kuckuck läutet. Die Tauben gurren. Vom hohen Himmel ruft der Bussard. Leise bricht es in der Dickung. Unter dem Schneeballbusche tritt der Bock heraus, äugt lange hin und her und äst sich dann an Gras und Klee. Goldfinken locken, ein Buntspecht hämmert. Fern fällt ein Büchsenschuß. Die Hummeln brummen, und die Fliegen summen, das Sonnenlicht spielt auf den blanken Blättern des protzigen Hülsenbusches, und hin und her schießt die große, herrlich gefärbte Wasserjungfer über den Windbruch, mitten in der wilden Wohld." :look:
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"Husch, husch, geht es durch das Heidekraut. Hopps ist ordentlich übermütig geworden, seitdem er Gesellschaft hat, und macht vor lauter Vergnügen allerlei dumme Sprünge, und Flitzchen wird von seiner Lustigkeit angesteckt und wagt auch einen frohen Hopser über einen bunten Stein. " :)


"Wenn aber die gelbe Kuhstelze, die unten an dem Damme brütet und meistens auf der Wiese lelbt, sich auf dem Gleise zeigt, so kümmern sich die Bachstelzen um sie ebensowenig wie um den Goldammer, der sein Nest unter dem Brombeerbusche hat und sich auch auf das Gleis traut und nach Körnchen sucht. Auch die Dorngrasmücke und der Hänfling, die in der Hecke wohnen, bleiben unbehelligt, desgleichen der Grünfink und der Grauammer, die irgendwo in der Nähe ihre Nester haben und sich gern auf den Leitungsdrähten niederlassen. Hier ruhen sich mit Vorliebe auch Spatzen, Schwalben und Stare aus und häufig auch der schmucke Steinschmätzer. Auch der ist erst hier eingezogen, als die Bahn angelegt wurde, denn so sehr sein Vetter, der niedliche Wiesenschmätzer, die Wiese liebt, so zieht er den kahlen Boden vor. Während sein Weibchen in der Steinritze über der Landstraßenüberführung auf den Eiern sitzt, rennt er hurtig und viel knicksend über die Schwellen, und wenn er recht guter Laune ist, steigt er seltsam flatternd in die Luft und schwatzt im Fliegen auf sonderbare Art."
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"Halt, da riecht es ja nach Kaninchen!« Hopps schnuppert einen Augenblick. »Das war Flitzchen.« Zweimal klopft er mit dem Hinterlaufe die Erde. Da taucht ein grauer Fleck zwischen zwei Heidbüscheln auf. Flitzchen ist es. "


Hoffentlich ist`s nicht bapsig ... *löl*


ÖNLY THE LÖNSLY! :laugh:
<Die Kreisgruppe LÜNEBURG im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V., die sich räumlich über die Landkreise Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen erstreckt, besteht derzeit aus 21 Reservistenkameradschaften und zwei Reservistenarbeitsgemeinschaften Schießsport mit 1036 Mitgliedern (Stand 12/2002).



Die Kreisgruppe LÜNEBURG bietet an:



Ausbildungsveranstaltungen in Gefechts-, Pionier- und Sanitätsdienst aller Truppen, in den Reservistenkameradschaften oder bei

Mittelpunktveranstaltungen der Kreisgruppe.



Marschveranstaltungen wie z.B.

-Heidemarsch, Vielseitigkeitsmarsch durch die Lüneburger Heide

-Marsch um Buchholz , die kleine Patrouille

-Marsch um Bad Bevensen

-Uelzenermarsch



Die etwas anderen Märsche mit viel Spaß>
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Und hier der nach dem Pisa-Schock extrem verschärfte Abitur-Prüfungsstoff in der Heimat von Hermann Löns:


http://www.winsener-heideabitur.de/Home/Heide-Abitur/heide-a…

:D
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Cockney, bei Heidschnuckezeichnen habe ich Probleme ... was unterscheidet die Heidschnucke vom gemeinen Schaf? :(
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Sleepy, ich hab` auch keine Ahnung! :confused:

Ich kann nur vermuten, dass das links eine Heidschnucke und rechts ein Schaf ist! :confused:

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Anforderungen an einen ”Heide Abiturienten” :


Heideblut trinken
Abiturientenblick

Plattdeutsch sprechen
Heidelied singen

Heidesand schaufeln
Imkerpfeife rauchen

Reisigbesen werfen
Heimatkunde

Heidschnucke zeichnen
Gemeinschaftsspiel



:laugh: :laugh: :laugh: :laugh:
...in der Heide muss man so lange drinne rumrühren, bis es
...sich aufgelönst hat...:rolleyes:
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wolaufensie, :D

eigentlich wollte ich jetzt dieses Bild reinstellen... aber Dein Posting darf nicht als Untertitel dazu missverstanden werden! :confused:





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....so ganz verstehe ich Deine Bedenken nicht Cockney,
und auch Dein Bild von Ulrike Meyfarth gibt mir eine zu
knackende Nuss auf. Bei einem Picknick in der Heide,....oder sagt man auf der Heide..?..:rolleyes:,...naja
jedenfalls draussen, sollte man sorgfältig das Mitgebrachte behandeln , z.B. Tee mit Zucker -> umrühren...!

http://www.stadt-gifhorn.de/tourism/main/p_reis_m.htm

...diese Picknickfreunde geben sogar noch Tips für Augenschwache ab... Von deren mitgebrachter Fahne kann man
ganz deutlich ablesen, in welchem aktuellen Zustand die Haut der meisten ist, .....nämlich PALE....
...bin ja mal gespannt, ob sie beim nachsten mal auch etwas zu Lesen mit in die Heide ( oder mit auf die Heide..? ) nehmen....z.B.
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#167

Hat das - so oder ganz ähnlich - nicht JESUS gesagt? :confused: :eek:
...weiss ich nicht, aber AntonWonderful hat so Ähnliches mal beiläufig fallen lassen....:rolleyes:
...ich glaube er ist ein Heidespezialist...
So grün war die Heide
Ich hab` den Farbfilm vergessen: Arno Schmidt war auch ein großer Fotograf



19. Oktober 2003 Es ist Frühling in der Heide, und Arno Schmidt hat schlechte Laune. "Jedenfalls sitze ich hier, inmitten der Baumblüte, ohne Farbfilm", schreibt er Ende der fünfziger Jahre an seinen Freund Wilhelm Michels. Das war im höchsten Maße ärgerlich - und sein Fotofreund, der ihm den falschen Film geschickt hatte, bekam diesen Ärger zu spüren.

Schon früh, Ende der dreißiger Jahre, hatte der Schriftsteller Arno Schmidt mit einer einfachen Box-Kamera viel fotografiert, dann 1949 von seinem ersten Buchhonorar sogleich als wichtigste Anschaffung eine größere, eine Balgenklappkamera von Bonafix gekauft. Aber so richtig begann das regelmäßige, präzise Fotografieren seiner Umwelt, als er 1958, gerade in Bargfeld in der Heide ansässig geworden, von Wilhelm Michels einen Diaprojektor geschenkt bekam. Jetzt konnte er an langen Abenden seine eigene Welt- und Heidesicht endlich dem Freund, der ihn zuvor meist mit Diavorträgen seiner Ferienerlebnisse gelangweilt hatte, selbst präsentieren.

2500 Bilder finden sich im Arno-Schmidt-Archiv. 2500 Dias fein sortiert in zwölf Gruppen: Alice (Schmidts Ehefrau). Schwimmbäder. Verwandte und Bekannte. Interieur. Bargfeld und Umgebung. Pflanzendetails. Haus. Garten. Tiere. Wiesen, Bäche. Wald. Himmel. Die weitaus meisten Bilder machen die Gruppe Wald, Bäche aus. Für den jetzt erscheinenden Band, mit dem der Schriftsteller Arno Schmidt erstmals in großem Rahmen als Fotograf vorgestellt wird, hat der Herausgeber vor allem die Landschafts- und Naturaufnahmen ausgewählt.

Eine Auswahl aus Arno Schmidts Welt. Ein Einblick nicht nur in die Umgebung, in der Arno Schmidt lebte, spazierenging und schrieb. Sondern ein Einblick auch in seine Art des Schreibens, des Weltbetrachtens, des Suchens nach Stoffen und Beschreibungswegen. Eine Abbildung seiner Genauigkeitssuche - sein Ausleuchten der Welt, wie er 1962 an den befreundeten M