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Technische Analyse: Aufkeimender Optimismus bei HVB - 500 Beiträge pro Seite



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Im bisherigen Jahresverlauf hatten die Aktionäre der Bayerischen HypoVereinsbank (ISIN: DE0008022005) wenig Grund zur Freude. Die Spekulationen über eine Übernahme oder Fusion in der Finanzbranche, die zwischenzeitlich für ein sattes Plus sorgten, gehörten schnell der Vergangenheit an. Zusätzlich fielen die Geschäftszahlen des Jahres 2003 unter den Erwartungen aus und als ob diese negativen Nachrichten alleine nicht ausreichen würde, gab es dann auch noch eine Kapitalerhöhung.

Doch inzwischen sollten die Tiefststände erreicht worden sein. Immerhin befindet sich die Aktie auf einem Niveau, das zuletzt zu Beginn des letzten Vierteljahres 2003 erreicht wurde.

Die Nachricht über die erfolgreiche Platzierung der Kapitalerhöhung dürfte gemeinsam mit ersten technischen Kaufindikationen für steigende Kurse sorgen. Ob dabei jedoch die Marke der 20 Euro schnell wieder in Angriff genommen werden kann, bleibt vorerst abzuwarten. Die Chancen dafür stehen aber nicht schlecht.

Immerhin sorgt der MACD für wachsende Zuversicht. Nachdem auch dieser charttechnische Indikator zu Beginn des Jahres unter seinem Trigger gerutscht ist, gibt es jetzt den Turnaround: Mit dem jüngsten Anstieg ist das Signal zum Kauf der Anteilsscheine gegeben.

Auf dieses muss man aus Sicht der Bollinger Bänder noch etwas warten. Noch immer befindet sich die Notierung der Anteilsscheine knapp über der unteren Begrenzung. Sollte diese jetzt aber – beispielsweise an schwächeren Handelstagen – unterschritten werden, dürfte sofort eine Kaufempfehlung ausgelöst werden.

Der Trendbestätigungsindikator (TBI) hat unterdessen auch seine Tiefststände verlassen. Selbstverständlich ist hier von einem intakten Aufwärtstrend nichts zu erkennen, doch immerhin verzeichnet dieser technische Indikator bereits wieder erste Aufschläge.

Für Zuversicht sorgt auch der RSI. Zwar befindet sich dieser nicht mehr im überverkauften Bereich, doch es besteht weiter Potential nach oben. Mit einem Zählerstand von rund 20 Punkten zur Monatsmitte März wurde hier der tiefste Stand seit rund 18 Monaten markiert.

Die Talfahrt des bayerischen Finanzinstituts dürfte zusammenfassend also jetzt beendet sein. Alle schlechten Nachrichten sind in die Kurse eingepreist und die Charttechnik spricht ebenfalls für eine deutliche Erholung der Aktien. Der nächste Widerstand dürfte sich bei rund 20 Euro ergeben. Der anschliessende Weg auf neue Jahreshöchststände wäre danach frei.

Bild erstellt mit Market-Maker

Wertpapiere des Artikels:
BAYERISCHE HYPO- UND VEREINSBANK AG


Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),18:01 02.04.2004



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