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Träumer Clement....Sonntags Shoppen gehen..... - 500 Beiträge pro Seite



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Keiner geht hin,weil bald keiner mehr Geld hat:rolleyes: :confused:
oder ist es für eine Minderheit gedacht....
Langsam wird es Zeit,
daß die SPD einpackt...
:mad:


| 21.04.04 |

Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement hat sich für eine Lockerung des Ladenschlussgesetzes ausgesprochen.



·







Er habe eine „große Sympathie dafür, dass man auch vor Ort entscheiden können sollte, ohne allzu komplizierte bürokratische Verfahren", sagte Clement am Mittwoch im ARD-„Morgenmagazin“. Die geltenden Ausnahmeregelungen für beispielsweise Badeorte oder die Tage vor Weihnachten seien spezifische Regeln mit komplizierten Verfahren. „All das sollte in Deutschland leichter werden.“

(Quelle: dpa)
#1

Keiner geht hin,weil bald keiner mehr Geld hat:rolleyes:

Du kennst scheinbar die Sparquote in D nicht!
gerndabei

Vorweg, die Ladenöffnungszeiten sollten abgeschafft werden aus prinzipiellen Gründen. Und Clement ist nicht die größte Pfeife dieser Truppe. Aber...

Deine Sparquote (kommt häufiger von Dir) ist ein alberner Einwand.
Lies mal die Zahlen über Privatkonkurse, eidesstattliche Erklärungen, Haftanordnungen, gerichtliche Zwangsmaßnahmen, das wurde heute gerade neu veröffentlicht, dann diskutieren wir weiter.

Insofern ist das Eröffnungsposting korrekt.
;)
Schön farnie, dann ist es wohl ein "alberner " Einwand.
Kannst Du dann bitte veranlassen, dass mir diese Sparguthaben überwiesen werden?

Wenn "alle" ja bald kein Geld mehr haben, dann habe ich dann wenigstens reichlich!
Konsum weiter schwach

Schwarz sieht die Bundesbank weiter bei der Kauffreude der privaten Verbraucher. Die werde durch die Arbeitslosigkeit und die Diskussion über den Umbau der sozialen Systeme gedämpft, heißt es im Monatsbericht. Voraussichtliche Folge: Die private Sparquote steigt weiter.

Quellen: diw.de
gerndabei
:laugh:
würde ich doch glatt machen, wenn ich was zum überweisen hätte.
;)

Siehste, aber gerade das ist der casus knaxus. Zum Sparguthaben zählen z.B. auch Direktversicherungen, die
a) nicht von Toilettenfrauen abgeschlossen werden und
b) keine kündbare Liquiditätsreserve darstellen

und das ist nur ein einziges Beispiel dieser ominösen Sparquote.

gerndabei,
ich wollte Dich mit dem Wort "albern" nicht angreifen und entschuldige mich.

Aber ich finde diese Regierung albern. Auf der einen Seite sagt man: "Macht Riesterrente, sonst verhungert ihr im Alter"

dann wird das der Sparquote zugerechnet und man jammert :
"die leute sparen zuviel"
Einigen wir uns statt auf albern auf lächerlich.

:D
Das mit der Sparquote mag schon stimmen,
nur die Umverteilung liegt anders,
wenige besitzen viel,
viele haben wenig...
Laut Erhebung sind über 4Millionen Haushalte rettungslos überschuldet!!!!!!
:rolleyes: :rolleyes:
Cl.
#7

Aber da, wo die Läden abends spät und an den Wochenenden öffnen können, sind sie überfüllt und längst nicht nur von Touristen!
uni9

Die Automobilausstellung in Frankfurt war auch proppenvoll, und die Autobosse haben eine feuchte Hose bekommen wegen der vielen Leute. Zwischenzeitlich weiß man schon nicht mehr was höher ist, der Rabatt oder der Restpreis.

Nur - zwischen Gucken und Kaufen gibt es einen winzigen Unterschied. Schau Dir die Einzelhandelsumsätze in Deutschland mal an....
Ich habe Geld und will Sonntags einkaufen gehen.

Im übrigen hat der Staat seinen Bürgern nicht vorzuschreiben was sie am Sonntag tun dürfen und was nicht. Punkt.
@ Fynnjard

So argumentieren kann man nur, wenn es einem selber nicht betrifft.
Clement ist auf dem richtigen weg, die staatliche gängelei gehört abgeschafft. jeder sollte das Recht der eigenen Entscheidung haben.
Allerdings haben auch seine Widersacher recht, diesesmal die Gewerkschaften. Die Leute haben wirklich mehrheitlich nicht genug Geld zum Konsum, das ist der eigentliche Haken aktuell in Deutschland. Zuviele verdienen netto gerade mal in der Region der unteren pfändbaren Grenze(950 Euro) und können daher nur "von der Hand in den Mund leben", sind aber nicht mal für ein Anschaffungsdarlehn gut.

Und wenn das nicht bald erkannt wird, wird es A) nichts mit wirtschaftlichem Aufschwung und B) steuern wir in vielfältigster Weise auf eine Katastrophe zu. Die heißt u.a. Altersarmut, noch mehr Arbeitslosigkeit, eine soziale Totalschieflage, noch mehr Pleiten und Privatkonkurse.

Das ist jetzt kein Gejammere, ich habe tag/täglich sehr viel mit Absatzfinanzierungen zu tun, da sieht man viel.

Die Sparquote ist ein verfälschendes Bild. Tatsächlich sparen auch viele Bürger, aber nur die der guten Einkommen und das deshalb, weil diese unsäglich dämliche Regierung permanent durch ihre nicht enden wollenden Steuererhöhungsdiskusionen für reichlich Verunsicherung sorgt.

Somit konsumieren nicht nur die nicht, die es nicht können, sondern auch die nicht, die es könnten, weil sie verängstigt sind.

Und das bei einer SPD-Regierung:O:O:O:O:O:O
Clement scheint noch der vernünftigste in der Hammeltruppe um Schröder und Fischer zu sein.

In anderen europäischen Staaten sind längere Öffnungzeiten, die sich teils auf 24 Stunden (auch am Wochenende) erstrecken, längst Realität. Allerdings müßten sich dafür auch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ändern, um dies wirklich zu einem Wachstums- und Beschäftigungsmotor zu machen. Und spätestens hier ist wahrlich Schicht im Schacht bei Rot-Grün.
#13: Dem kann ich leider nur zustimmen. Erschwerend kommt hinzu, daß die Banken in Ihrer Kreditvergabe sehr restriktiv sind, also kontraproduktiv. Gleichzeitig auch wieder nicht (ich weiß das widerspricht sich), da die Banken viele faule Kredite haben und man befürchten muß, daß die ein oder andere Bank noch in diesem Jahr "pleite" geht.
Ich sehe keine Anzeichen warum mehr konsumiert werden soll. Für die Unternehmen und Selbständigen gibt es keine Planungssicherheit und für die Arbeitnehmer gibt es die Angst um den Arbeitsplatz sowie permanente Eingriffe in den Geldbeutel (Gesundheitsreformgesetz, Erhöhung der Tabaksteuer usw.) von seitens des Staates. Des weiteren hat der Bürger das Gefühl, das der Staat diesem ganzen Treiben hilflos gegenübersteht und dieser nur noch versucht den Status Quo zu retten.
Rhums, es ist schon amüsant deine Postings zu lesen!:laugh: :laugh:
Du bringst alles so schön durcheinander (Gullasch?), und deshalb kommst du immer zu falschen Schlüssen!!!:laugh: :laugh:
Wenn wir nur solche Leute wie dich haben würden, dann wären wir schon abgestürzt in den tiefen Abgrund! Jetzt stehen wir Gott sei Dank nur vor dem Abgrund!!
find ich klasse:cool:
ladenschlußgesetz komplett abschaffen.wäre endlich ein unsinniges,kompliziertes gesetz weniger.
den rest regelt der markt ganz alleine.
Ob mehr konsumiert werden soll oder nicht?

Kein Wunder, daß wir das christliche Abendland sind und treu dem 11. Gebot folgen: Du sollst konsumieren! :laugh::laugh:

Einige haben anscheinend allzuviel und wollen gleich rund um die Uhr konsumieren. Nun denn, wem´s Spaß macht! Aber müssen deswegen irgendwelche armen Seelen - in der Regel Frauen - für dieses verkorkste Publikum die Nacht zum Tage machen?

Wer in den gegenwärtigen Handelszeiten nichts gebacken kriecht, der kriecht seine Wünsche und Bedürfnisse oder Früste auch nicht in einem 24h-Handel gebacken. Der/die braucht was anderes. :laugh::laugh:
Fakt ist doch wohl eines: Wir brauchen Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich und dafür müssen wir alle Verordnungen überprüfen, die diese Schaffung von Arbeitsplätzen behindern.
Dazu gehört das Ladenschlussgesetz sowie die Handwerksordnung etc.

Wenn es dann Unternehmer gibt, die der Meinung sind abends und nachts Umsätze generieren zu können, dann werden diese investieren und damit Arbeitsplätze und Einkommen schaffen.

Farnie, dadurch entsteht dann wieder das, was du als derzeitiges Hemmnis anprangerst.

Leider wird in D immer erst das Negative gesehen.
Leodax schreibst es richtig: Der Markt wird dann entscheiden ob es Sinn macht oder nicht.
Aber wir brauchen erstmal die Möglichkeit, dass hier der Markt geschaffen wird!
@19 gernDabei

Huch, was ist mit dir geschehen? ;)

Ich bin (zum ersten mal?) voll bei dir.

Es geht doch nicht um 24h geöffnete Geschäfte, um Konsum rund um die Uhr, sondern um die FREIE WAHL des Éinzelhändlers sein Geschäft betreiben zu können wann ER will und des Kunden zu kaufen wann ER will oder kann.

@18 bettner
"...Aber müssen deswegen irgendwelche armen Seelen - in der Regel Frauen - für dieses verkorkste Publikum die Nacht zum Tage machen?"

Ach ja, die armen. Sollen doch die Krankenschwestern mit Nachtdienst gefälligst gucken wo sie einkaufen, oder gefälligst zu den Öffnungszeiten erscheinen.
In wie vielen Berufen wird Nachts gearbeitet? WARUM nicht auch im Einzelhandel? Natürlich bei entsprechender Vergütung und Freizeit!

Bei einem Wegfall der Zwangszeiten würde wahrscheinlich zunächst viele Geschäfte bis 22:00, manche die Nacht durchgehend geöffnet haben, aber wie bei der Lockerung bis 20:00, wo zunächst fast alle offen blieben, wird es sich von ganz alleine regulieren. Ich denke, es wird sozusagen "Nachtgeschäfte" geben, die in jeweils 10km Umkreis Nachts geöffnet haben, der Rest wird weiter machen wie bisher, weil es sich nicht lohnt.

Nur die allgegenwärtigen Bundesbedenkenträger und BETONKÖPFE sehen ein Problem, dass es nicht gibt!
Im 21. Jahrhundert entdecken wieder etliche die Vorlieben des 18. Jahrhunderts! Nur geht es diesmal nicht im Namen des Profits, sondern scheinheilig um Arbeitsplätze!

Da kann man nur mit dem Kopf schütteln ob der Kurzsichtigkeit! Während die börsennotierten Unternehmen wieder teilweise mit Rekordengewinnen sich prostituieren, ist gleichzeitig eine unglaubliche Gier nach noch mehr Profiten ausgebrochen. Der Zug geht z. B. nach Osteuropa.

Hier stimmen sie das Lied vom Arbeitsplatz an, um Lohn und Schranken nach der Verfügbarkeit der Arbeitskraft einzureißen, und zugleich werden Supergewinne und Kapitalexport angekündigt!

In jeder kleinen und einigermaßen vernünftigen Börsenzeitung nachzulesen!
@ Libertus Dummkopf :laugh:


Bevor Du mir nicht den Friedhof der Krankenschwestern zeigst, die verhungert und verdarbt sie an der Ladenschlußzeit, werde ich Dir nicht ernst nehmen! :laugh:


Die Dreistigkeit und Frechheit interessierter Kreise kennt anscheinend keine Grenzen. Jetzt muß die arme überstundengeplagte Krankenschwester für das edle 24h-Shoppen herhalten.

Allerunterstes Postingniveau :laugh::laugh:
Oder bin ich zu streng? Oder ist es wahr? Wenn demnächst die Arbeitszeit über 40, 42 und dann 44 Stunden erhöht wird, muß unbedingt der Ladenschluß fallen, damit niemand verhungern oder am Konsummangel zu Grunde gehen muß!

:laugh:
Wir üben alledieweil den neuen Gassenhauer ein

Am Sonntag will mein Liebster mit mir Shoppen gehen - das wäre wunderschön.....
Ich bezweifle zwar generell daß durch längere Öffnungszeiten größere Umsätze generiert werden oder gar Arbeitsplätze geschaffen werden, da sich die großen Handelshäuser kaum einen Mitternachtsservice lesiten würden und der kleinere Kaufmann sich die Nachtarbeit (berechtigterweise) bezahlen lassen würde.

Insoweit könnte der bereinigte Nettoumsatz sogar nocheinmal schrumpfen.

Es ist einfach etwas naiv zu glauben daß der mehrfache Blick aufs Konto das Guthaben wachsen läßt oder beim Warten auf den Partner bei einem Date der häufige Blick zur Uhr die Zeiger schneller bewegen würde.

Jedoch gibt es keinen Zweifel am Fakt daß die Ladenschlußzeiten weg müssen. Dies sind Verkrustungen und Leistungshemmnisse die das Land eingeschläfert und "verbeamtet" haben.

Ebenso wie erwähnte Meisterzwang und andere überflüssige Regulierungsmonster.
Clement ist in dieser Richtung der absolut vernünftigste Mann in der Regierung und liegt deswegen mit Trittin auch ständig im Clinch.
Clement hat längst begriffen daß die Ideologie nur eine Spielwiese hat wenn vorher auch Gras wachsen darf, sonst ist das keine Wiese sondern eine Wüste.
@ farniente

Genauso haben wir den Vorstoß von Clement verstanden und genauso sind wir dagegen! Nenn es Verkrustung oder sonstwas, dem ständigen Bohren und Einreißen an der Arbeitszeitverordnung zum Zweck und der unbeschrankten Verfügbarkeit der Arbeitskraft ist eben entgegenzutreten.

Ich glaube es nicht, daß im 21. Jahrhundert einige eine derartige Begeisterung für die Rolle rückwärts auslösen wollen.

Wenn das die neuen glorreichen Zeiten werden sollen, dann wird irgendwann die Frage nach der Gesellschaftsordnung gestellt werden müssen.
bettner

Wenn Du von "wir" schreibst meinst Du die Gewerkschaften ?
Ich verstehe "Euch" nicht.

1. Niemand zwingt Dich nachts zu arbeiten.
Aber auch der Gemüsehändler, der mit seiner Frau das Geschäft nachts aufmachen will, darf es nicht.

2. Unsere Gesllschaftsordnung in Frage zu stellen weil ein paar Leute nachts arbeiten ? Das ist doch etwas an den Haaren herbeigezogen. Abgesehen von vielen Berufen (Polizisten, Feuerwehr, Ärzte, Tankwarte, Eisenbahner usw. usw.) für die es normal ist nachts zu arbeiten, wird auch in der Industrie nachts gearbeitet im Schichtbetrieb. Und wenn die Konjunktur besser werden würde wären es noch mehr Betriebe.

Und wegen ein paar Leutchen im Einzelhandel rufen wir den Untergang des Abendlandes aus ?

3. Es ist halt wie mit dem Subventionsabbau: Lieber heilger Florian, reformier und bau ab,

aber bitte bitte fang bei den Anderen an (und hör dann wieder auf).
@ bettner

Das du mich "Dummkopf" nennst betrachte ich als Adelsschlag. Schlimm wäre es, wenn Leute deines Charakterschlages mich als ihresgleichen betrachten würden.

Du, der wehement mit Attac-Parolen und Sozialisten-Tiraden auf mein Posting regierst, ohne EIN eigenes Argument, sondern nur mit herabsetzender Häme, ausgerechnet du empfiehlst den Kauf von Adiddas.



Thema: Kauft mehr Adidas!
[Thread-Nr.: 837559]


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bettner
20.03.04 17:25
19.04.04 22:39
#1 von bettner 20.03.04 17:25:20 Beitrag Nr.: 12.501.193 12501193
Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben ADIDAS-SALOMON AG



Die Kinder in Bangladesch, die WIRKLICH noch wie im 18Jahrhundert leben müssen, die interessieren dich einen Dreck. Auf deren Kosten willst DU also deine GIER stillen!

Was für ein widerlicher Doppelmoralist du doch bist!
# 28

uiiiii
das saß !
:D

Ganz davon abgesehen daß es für den Konsum und die Arbeitsplätze besser wäre 10 paar Turnschuhe für 20.00 € zu kaufen als 1 Paar Adidas oder Puma für 200 € .....
:D
@farniente

Leute wie dieser Bettner, die die Arbeit nur als lästige Unterbrechung ihrer Freizeit ansehen, jedoch keinerlei Probleme damit haben andere Menschen bis zum letzten auszusaugen, sind der Bodensatz der Gesellschaft!
#16 von Schachy

Scheinst aber der einzigste zu sein. Argumente fehlen Dir auch.
Aber Du kannst ja nur in Gullasch--->mach et weiter und schleich Dich.:laugh:

#18 von bettner

Es geht darum, dem Handel das Recht zur eigenen Entscheidung einzuräumen. Nimm die Tatsache, das z.B. das Tankstellengewerbe durch die in den Jahren entstandenen Shops dem Lebensmittel-/Getränkehandel etliches wegnahm, wogegen die sich nicht durch umgestaltung ihrer Läden wehren konnten, weil ein dummes Gesetz im Weg stand. Deshalb stellt der Wegfall eine Chance dar, die sollte her. In USA gibt es das schon lange und da kristallisiert sich gerade heraus, das manche wieder früher schließen, weil sie zu der kaufmännischen Überlegung kamen und nicht, weil ein Sozenbetonkopfstaat es regeln muß. Sie sind halt etwas weiter, wie wir.
Man stapelt jetzt eher tief, rudert teilweise zurück - gibt sich menschenfreundlich. Klopft mir doch auf die Schultern! :laugh::laugh:

Nennt es wir Ihr wollt - die Zeitordnungen sind aufrechtzuerhalten. Es geht in der Hauptsache um die Beschäftigten. Die kümmert eh keiner. Hauptsache konsumieren.

Und Tante Emma und ihr Geschäft? Nun, auch in der Selbstausbeutung sollen neue Margen gesetzt werden. (Solange es halt in der Familie bleibt :laugh: ). Ein aussterbender Bereich - bedingt nicht durch die Sozialisten, sondern durch die Konkurrenzsituation, die aber durchaus eventuell Nischen bereithält.


Und wenn man dann baden geht, wird ein Gedöns und Geschrei gemacht!

Man wird mir doch am Ende nicht die eine oder andere Spekulation vorwerfen wollen? so nieder kann man doch nicht gesunken sein? Und Puma? Wie sehr darbt eigentlich Puma an den handelszeiten.

Nee, Leute, da wollen uns einge ein X vor ein U machen, sie fordern Freiheit und meinen Ungezügelten Arbeitsmarkt, sie versprechen Arbeitsplätze und meinen 5 € (4,34 Ost, 5 West)!

Nur zu, Ihr Menschenfreunde!


Vorwärts und nicht vergessen - die Solidarität! 1. Mai 2004
@19 gernDabei

Huch, was ist mit dir geschehen? ;)


Libertus, nichts ist mit mir geschehen. Ich war auch schon vorher ein prakmatischer Sozi, ist vielleicht nicht so aufgefallen.

bettner,

im Gegensatz zu Dir sehe ich soziale Verantwortung nicht darin Menschen Chancen zu nehmen. Die freie Wahl sollte ihnen bleiben. D.h; niemand kann gezwungen werden zu diesen Zeiten zu arbeiten.
Was ist denn mit denen, die gar nicht als Arbeitnehmer tätig werden wollen sondern in dieser Änderung eine Chance sehen sich selbständig zu machen?
Ich finde es z.B. toll im Urlaub im Süden bis Mitternacht einkaufen gehen zu können. Nimmst Du diese Gelegenheit dort nicht wahr? Wenn Ja, dann bist du inkonsequent, da du damit die Ausbeutung der dort tätigen unterstützt. Allerdings müsste Dir dann aufgefallen sein, dass dies meist kleine Familienbetriebe sind und für diese die Chance ist gegen die grossen Ketten anzustinken.
Es gibt sogenannte verkaufsoffene Sonntage,
die Stadt ist grammelt voll ,
sehe aber die Meisten ohen Einkaufstaschen u.Waren...
Ich sage da immer,
die Leute wissen eigentlich nicht was sie in ihrer Freizeit anstellen sollen...
;) :rolleyes:
Cl.
Hallihallo gernvorbei!

Das stell ich mir richtig romantisch. 2 Bürger - mithin ein Familie! Und die Große Freiheit. Wir machen nen Laden uff, bis spät in de Nacht. Große Träume von Geld und Reichtum. Man ackert, man schuftet, man ist aktiv und tut wat. Dann greift det Verbrechen um - egal, mir halten durch, die Alte hat die Schnauze voll und sucht sich wat besseres - egal mir halten durch; und dann mit 45 (sozialer Weise) mit Herzinfarkt abgedankt.

Aber mir ham die Chancen genutzt, ooch wenn hinterher so´n Scheiß Supermarkt uns allet genommen hat.

Kleinbürgerträume von den Zwischenräumen
#32 von bettner

Du machst es Dir zu einfach, nur Emotionale, das funzt erst recht nicht.

Du willst also keien veränderung? Hab ich das so richtig verstanden?

Dann wirst Du die Frage beantworten müssen, wie Du denn mit dem bestehende System die Betriebe/Arbeitsplätze sichern willst?

Mach die Augen auf ! Jede Menge Familienbetriebe, z.B. im Gastronomischen arbeiten bereits weit über irgend welche Tarife hinaus.
Bäcker übrigens auch.
Wenn Tankstellen rund um die Uhr auf haben dürfen, den weiteren Konsum außerhalb des Tanggeschäfts abdecken, damit den entsprechenden betroffenen Händlern den Umsatz abnehmen, dann ist Dein Rezept das hochhalten des alten Ladenschlußsystems???????

Voll daneben:O
Früher nannte man eine konsequente Position standfest usw. usf. Heute, wo der Profit-Goldgräberrausch im Osten ausgebrochen ist, und die Firmenchefs mit glänzenden $- oder €-Augen ala Donald Duck die Welt erleben, ist das konservativ, bremserisch, starr und unflexibel.

Es ist konservativ, es ist starr und es ist unflexibel. Für wen aber ist die Wirtschaft dar? Oder umgekehrt: ist der Mensch für die Wirtschaft oder die Wirtschaft für den Menschen!

Haben wir uns hochgearbeitet aus der Steinzeit über die Industrialisierung bis zur gegenwärtigen hochmodernen Wirtschaftswelt, um als krönenden Abschluß die Rückkehr zu alten Arbeitszeiten usw. usf. einzuleiten?

Das mach bitte einem BMW-Arbeiter mal verständlich, der erlebt, welch ungeheure Entwicklung die Produktivität, die für ihn Verdichtung des Arbeitstages bedeutet, durchgemacht hat. Der erlebt, daß das Kapital den Hals nicht voll genug kriegen kann und die Goldgräberjungs jetzt von 40 Stunden und mehr ohne Lohnausgleich zu erzählen beginnen. Wer greift sich da nicht an den Kopf!



Über die Selbstausbeutung und Illusionen habe ich schon zuvor was gesagt. Es sind bestimmt Zwischenräume vorhanden, die der eine oder andere Fitte erfolgreich besetzen kann. Das soll ja nicht abgestritten werden. Es sind aber gesellschaftlich gesehen, individuelle Nischen, die einzelne nutzen können und nutzen, aber ohne allgemein Belang. Daraus wird man kaum bis gar nicht eine Ideologie ableiten können. Und ob diese fitten Menschen bis zum Schluß durchhalten und all die Abenteuer überleben (von Krankheit, Tod und Scheidung) ist eine andere Geschichte.


Im Osten gab es nach der Wende mehr Videotheken als Bäckereien. Heute dürfte das wohl wieder in normalen Verhältnissen sich bewegen. Tausendfach geplatzte Träume von der Zwischennische als Gesellschaftsmodell.


Ob da die Rückkehr ins Chaos (was andere eben "Freiheit" nennen), der Weisheit letzter Schluß ist? Und am Schluß steht man noch als Menschenfreund dar, weil man Opa mit seiner 500€ - Rente noch für 2 € eintüten und die Ware zum Auto bringen läßt!
#35 bettner,

würde Dir so gerne glauben, würdest Du mir den auch einmal erläutern wie wir, wenn wir denn an allen "Schutzgesetzen" uneingeschränkt festhalten, damit die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu unseren Gunsten beeinflussen könnten.
In Deinen Statements erscheint alles so, als ginge es darum die 80 Stunden Woche einzuführen. Arbeit ist für Dich Frohndienst und keineswegs ein Mittel und ein Weg zur Selbstverwirklichung. Ist es sozial, dass Menschen vom Staat alimentiert werden oder wäre es besser, wenn sie die Chance haben durch eigene Leistung ihren Unterhalt zu bestreiten?
Wir reden hier über die Lockerung der Ladenöffnungszeiten und die übersiehst, dass es heute schon sehr viele Menschen gibt, die ihre Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten verrichten müssen. Polizei, Feuerwehr, Krankenhauspersonal sind da nur wenige Beispiele.
Meine Vorstellung von der Würde des Menschen sieht so aus, dass der Staat Bedingungen schaffen muss, Menschen die Chance zu geben, selbst für den eigenen Unterhalt sorgen zu können.Wenn die Alternative darin besteht, entweder arbeitslos zu sein, oder nachts oder am Wochenende arbeiten zu müssen, dann würde ich für mich die letztere Alternative wählen.
#37 von bettner

SOZENBETONKOPP

Du gehst nicht mal ansatzweise auf meine Frage ein.

Statt dessen läßt Du schon wieder eine Emotionslawine ins Tal rollen.

Dich scheinen die Existenzen garnicht zu interessieren, die tagtäglich um das Überleben ihres Geschäfts kämpfen. Marktungerechtigkeiten, staatlich verordnet sind Dir egal. Nicht mal ansatzweise versuchst Du eine marktgerechte Funktion zu erörtern.

Wer sagt denn, das eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten einher geht mit der Ausbeutung der Menschen??????????????????

Hast Du schon mal was von Schichtarbeit gehört?


Man oh man, das wir immer noch soviel Sozenbetonköppe unter uns haben.

Und eines wirst Du nicht hinkriegen : Einen BMW Mitarbeiter vor Deine Meinung zu spannen. Denn dummerweise hat es BMW vertanden, seine Mitarbeiter zu motivieren. Sie stehen zum Werk und das hat seine Gründe.
Mußt Du Dir schon andere suchen, wenn Du welche findest.
Hallo Freunde :laugh:

Und wenn ich mit Engelszungen redete.....



Ich denke mal, wir finden mit unseren Positionen nicht zusammen. Es ist aber leichtfertig zu denken, daß irgendwelche Arbeitszeitregelungen für den Niedergang des kleinen Bürgers verantwortlich sei - damit wenigstens ein alter Gedanke wieder in neuem Gewande aufgegriffen wird und ins Gespräch kommt. Das wäre eine oberflächliche und kurzsichtige Analyse.

Die ums Überleben kämpfen - (oh Gott, was für ein martialischer Ausdruck - die täten besser daran als diesen Krampfkampf fortsetzen, sich nach einer Alternative umzuschauen) haben ihre Feinde und Gegner in den Ketten und Supermärkten, in den Grundstücks- und Mietpreisen und wahrscheinlich (darin bin ich nicht so bewandert, kann es mir aber vorstellen) in der Abhängigkeit von irgendwelchen Firmen bzw. Geschäftsmodellen ala Kamps und Kieser und co.

Ich habe ja auch nicht abgesprochen, daß es durchaus individuelle Möglichkeiten gäbe und wahrscheinlich je kleiner desto flexibler, durch Selbstausbeutung und der Familie! Aber Gesetze gelten für jedermann und jederfrau. Und worin der Sinn in einem Handel rund um die Uhr besteht, ist mir nicht klar, vor allem nicht notwendig, bislang haben alle überlebt und keiner ist verhungert.

Wie willst Du den kleinen privaten Haufen trennen von den Firmen, die sich dann einer Arbeitskraft bedienen? Oder Dir paßt es wohl, daß dann irgendso ein Langzeitarbeitsloser - wohl eher nicht in so einem sensiblen Geschäftsumfeld - für 3 € die Arbeit macht oder was? Okay, wieder emotional.
Rums!

Ansonsten tat Deine Antwort schon weh - wo ich doch für meine Verhältnisse so versöhnlich war.

Sozibetonkopf und das in Fettdruck (fehlten nur noch die Großbuchstaben!!) - da kriegt man ja direkt Kopfschmerzen.

Gruß
Sozenbetonkopp

Die ums Überleben kämpfen - (oh Gott, was für ein martialischer Ausdruck - die täten besser daran als diesen Krampfkampf fortsetzen, sich nach einer Alternative umzuschauen) haben ihre Feinde und Gegner in den Ketten und Supermärkten, in den Grundstücks- und Mietpreisen und wahrscheinlich (darin bin ich nicht so bewandert, kann es mir aber vorstellen) in der Abhängigkeit von irgendwelchen Firmen bzw. Geschäftsmodellen ala Kamps und Kieser und co.


Hast Du mal den versuch unternommen, Dich in die Situation Tausender Existenzen zu versetzen, die in einem Überlebenskampf stecken, aber nichts ändern dürfen, weil unser Arbeitsmarktgesetz, dazu zähle ich auch das Ladenöffnungszeitengesetz, es verbietet??

Mir geht nicht in den Kopf, was es für eine Berchtigung für so eine Bürgergängelung gibt. In unserer Verfassung steht was von Freiheit, die man aber fast nirgends mehr findet.

Der Staat ist verpflichtet, dem Einzelnen die Freiheit einzuräumen, das er sein Geschäftsmodell selber gestalten kann. Das aber tut er nicht in ausreichendem Maß, die Pleitewelle grüßt.(Wobei die Ladenöffnungszeiten bei weitem kein Allheilmittel sind, aber das Verbieten schon garnicht)
Wenn ich Clement richtig verstanden habe,
überläßt er die Sonntagsregelung den einzelnen
Bundesländern, und da werden die Christlich
Sozialen wohl nicht mitspielen, weil man da
in die Kirche geht :D

Grundsätzlich ist gegen eine 24-Stunden-Laden-
öffnungszeit nichts einzuwenden, das
schafft doch viele, viele Minijob-Arbeitsplätze.
In einem anderen Thread hat dieser bettner (ich vermute mal, Name ist Programm und Zustandsbeschreibung zugleich) deutlich gemacht, daß er noch nicht einmal das deutsche Arbeitszeitgesetz kennt. Andererseits schwafelt er permanent etwas von Verletzung der "Arbeitszeitordnung", wenn von einem Wegfall der gesetztlich vorgeschrieben Ladenöffnungszeiten die Rede ist.

Ich stelle fest, der Typ reißt das Maul zwar ungefähr so weit auf, wie die Ai DDgee Metal Zentrale in Frankfurt hoch ist, aber hat de facto überhaupt keine Ahnung von den Dingen, die er mit seiner großen Klappe beschreit.

Mr.Bettner ist einfach nur unsäglich peinlich

:laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:
In Deutschland gibt es tausende Studenten, die nichts gegen Arbeit am Sonntag haben.

Arbeit am Sonntag hat für Studenten einen sehr grossen Vorteil:

Sie müssen keine Vorlesung mehr sausen lassen um Geld zu verdienen!
Das Studium wird damit einfacher und vieleicht auch schneller.

Aber da gibt es ja die Eingeschränkte Sichtweise einiger Leute, die die arbeitende Welt vor Ausbeutender Sonntagsüberarbeitung schützen will.
Wer von diesen Leuten hat schon mal am Sonntag gearbeitet?
Bettner wohl kaum.

Ich habe während meines Zivildienstes sowie einige Monate danch in einer sozialen Einrichtung gearbeitet, die von 6:30 bis 21:00 von Montag bis Sonntag vollbesetzt war. Nachtdienst nur wenig. Um die Nachtdienste wurde gerungen (Jeder Betreuer durfte nur 2 Nachtdienste absolvieren). Sonntagsarbeit wie Sammstagsarbeit war kein Problem. Im Gegenteil:
Die Flexible Gestaltung der Freizeit (die Überstunden MUSSTEN abgebaut werden) wurde von den meisten als grosses Plus gesehen. Es gab immer wieder längere Wochenenden. Jeder konnte Private Belange gut einbauen. (Dienstag vormittag braucht der eine immer frei, Mittwoch abend der andere).

Flexible Arbeitszeitlösungen kommen dem Individum entgegen.
Denn es gibt Leute, die GERNE am Sonntag arbeiten würden.

Leider gibt es immer noch Personen (wie Bettner), die diesen Leuten ihre Entscheidungsfreiheit und die Freiheit Ihr eigenes Leben zu gestalten absprechen.

Schrecklich, das dieses unsoziale und freiheitsraubende Arbeitsverbot auch noch als soziale Instutition dargestellt wird.

BM
und es hätte noch einen weiteren Vorteil:
viele Arbeitnehmer müßten nicht bereits um 19.45 Uhr
ihren Arbeitsplatz verlassen um einzukaufen, die
könnten dann in Ruhe ihre Arbeit zu Ende bringen
und anschließend einkaufen gehen!
Merkwürdig: gerade den sarkastische gemeinten Beiträgen der hier zahlreich vetretenen Vertreter unseres öffentlichen Dienstes merkt man an, von wem sie stammen: so ungelenk und hölzern kommen sie daher ... man hat geradezu den Geruch von Aktendeckeln ("nur für den Dienstgebrauch") und Bohnerwachs in der Nase, das gemütliche Rascheln von Butterbrotpapier ("morgens um halb zehn in Deutschland") im Ohr und wird in seiner Beschaulichkeit ganz empfindlich und unvermittelt gestört, weil gerade eine Kollegin (Stella oder so) mit monumentalem Getöse (von Schnarchtönen untermalt) vom Stühlchen gefallen ist.


:laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:

Könnte ja richtig idyllisch sein, wenn diese Kollektivschlafveranstaltung nicht so verdammt teuer wäre!!

:mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad:
QCOM
Du solltest jetzt besser in die Heia gehen,
Du gibst nur noch Stuss von Dir!
Hallo Bodenseemann,

wenn Dein Arsch sonntags mal geputzt werden muß, ruf einfach an!

:mad::mad:
Da muß ich im übrigen widersprechen. Sonntags können die Studenten nicht ran! Das ist Opas Tag oder wollt Ihr, daß er Euch auf der Tasche liegt? Im übrigen ist Opa konkurrenzlos billich - will ich. Da macht sich doch kein Student die Finger schmutzig.

Darüber müssen wir erst noch einmal ausführlicher sprechen.

Und was Stella-Darling sagt, wurde ja noch gar nicht gewürdigt! Stellen wir nicht einen allgemeinen Sittenverfall fest? Wir stellen einen allgemeinen Sittenverfall fest. Sonntag ist Kirchentag! Und in der Bibel steht halt auch, daß man am 8. Tag ruhen soll. Sonntagsarbeit außerhalb des gesellschaftlichen Notwendigen widerspricht unserer christlich-abendländischen Kultur.

Oder:

Bete kurz - denn Zeit ist Geld!

Und dann fragen wir uns, wodurch wir, wodurch die Gesellschaft kaputt gemacht wird! Diese Konsumjünger! Aus Du sollst konsumieren machen sie ein neues Goldenes Kalb Du mußt konsumieren und wehe wehe, Du verstößt gegen diese Goldene Regel. Wow. Was für ein Leistungsdruck! Alter, schaff noch mehr ran, für das 2. oder 3. Auto. Kinder? Keine Zeit, kein Geld.

Nun denn, wir können es wohl kaum verhindern, wenn Clement und Co. uns und diese unsere Gesellschaft in den Abgrund treibt mit dem Dauerzwang zum Konsum. Und die christliche Opposition, Frau Merkel? Da geht auch kein Pfarrer ein und aus, darauf werden die letzten aufrechten Deutschen vergebens hoffen.

Wer stemmt sich dem Niedergangs Deutschlands entgegen? Nur die Gewerkschaften?

:laugh:
Ich möchte mich hier an der Diskussion nicht beteiligen, weil sie nichts bringt!
Ich stelle nur fest, dass die Aufhebung der Ladenschlußzeiten keine Arbeitsplätze bringt, sondern diese vernichtet! Es wird bald dann nur noch Wal-Mart-Ketten geben! Oh, wie schön!!!!!
bettner
Sonntagsarbeit steht (noch) nicht zur Diskussion, und wie bereits gesagt, würde Clement diese Regelung den einzelnen Bundesländern überlassen.

Es geht in erster Linie um durchgängige Ladenöffnungszeiten. Frage: Was ist dagegen einzuwenden? Vor dem Hintergrund längerer Arbeitszeiten und zwar allgemein würde ich auch hier mehr Flexibilität erwarten.
und was die Sonntags-Öffnungszeiten anbelangt: wer von euch hat schon mal sonntags getankt und stand in einer langen Warteschlange, weil die Leute in der Tanke sich mit Lebensmitteln eingedeckt haben, vom Katzenfutter bis zum Kaffee und Klopapier - Reiseproviant würde ich das nicht nennen! Warum ist der Tankstellen-Lebensmittelmarkt den Einzelhändlern ein "Dorn im Auge"? Warum hat man mit allen möglichen Tricks versucht, dies zu verhindern? Weil man dem Kunden Gutes tun wollte? Sicher nicht, man witterte Konkurrenz!
#53
Na ist doch logisch!! Gibt ja in jedem Kaff zig Wal-Mart`s und nix sonst !!:rolleyes: :rolleyes:

Also die Ansichten mancher hier, da kann man nur den Kopf schütteln !!
Werde ab sofort meine Frau auch nicht mehr abends und am Wochenende arbeiten lassen !!!
Die gehört schliesslich nach hause an den Herd, damit sie mir mein Essen kochen kann, wenn ich mal um 22 Uhr von der Arbeit komme!!!!
Ist zwar schon etwas älter, aber hat nichts an Aktualität verloren.

Narrenfutter
[ 27.Juni 2000 ]

Einkaufen? Wie geht das?
Von Bettina Lützel (TMF Katze)


Rosenstraße, Berlin -- Die Deutschen lieben ihre Verordnungen und halten besonders an den unsinnigsten gern felsenfest. Nur einige unverbesserliche Randgruppen versuchen immer wieder mal, eine besonders sinnlose zu kippen. Diesmal sind es der Deutsche Städtetag und der Handelsverband BAG, die fordern, die Geschäfte in den Zentren montags bis samstags bis 22 Uhr zu öffnen, um die Bedeutung der Innenstädte nicht schwinden zu lassen. Als ob das Argument was nützen würde.

Haben sich doch Berufstätige längst damit abgefunden, in die Konsumwelt nicht mehr mit einbezogen zu werden. Sie wissen, dass sie nicht arbeiten, um sich etwas leisten zu können - denn dazu fehlt Zeit und Gelegenheit. Meine Freundin, gut verdienende Cabrio-Fahrerin und ehemals immer schick gekleidet, gab mir neulich einen Tipp: "Du, ich kaufe die meisten Sachen inzwischen bei Tchibo. Das ist der einzige Laden in der Nähe meines Büros. Für alles andere habe ich keine Zeit." Zugegeben - man bekommt bei Tchibo ja inzwischen alles von der Servierplatte über Fahrradzubehör bis zum Nachthemd. Aber ich weiß ja nicht.

Für mich war die Ladenschlusszeit bisher nie ein Problem. Wer studiert, bei dem begrenzt sich die Sorge des Geldausgebens mangels Masse von allein und wer zu Hause arbeitet, kann einkaufen gehen, wo und wann er will. Aber seit wir ein Büro haben, brauche ich mir keinerlei Gedanken mehr darüber zu machen. Ich komme nicht mehr zum Einkaufen. Dabei sind wir ja schon verwöhnt in Berlin. Die meisten Geschäfte öffnen inzwischen bis 20:00 Uhr. Bei Lebensmitteln ist allerdings nach 18:00 Uhr Reste sammeln angesagt. Spargel? Vergiss es. Milch? Nur noch im H-Format. Auberginen? Na, vielleicht die Schrumpeldinger, die gestern schon keiner mehr wollte. Sogar die Tiefkühlkost ist dezimiert (hallo, Singles). Und überhaupt - wer hat ernsthaft Lust, abends um halb acht einkaufen zu gehen? Da hab` ich vor allem Hunger und bin müde und quengelig dazu. Wieso ist eigentlich mein Kühlschrank nicht interaktiv und bestellt das Zeug selbst? Ich denke, das geht? Nicht, dass es etwas nützen würde, ist ja keiner da, der die Lieferung entgegen nehmen könnte. Meine Nachbarn reden sowieso alle nicht mehr mit mir, seit ich ihre Quelle- und Burda-Päckchen nicht mehr für sie annehmen kann.

Heute wäre meine neue Sonnenbrille fertig. Leider hat der Optiker nur von 9:00-18:00 geöffnet, gut, dass diese Woche die Sonne nicht scheint, denn ich werde wohl erst am Samstag dazu kommen, sie abzuholen. Selbiges gilt für die Reinigung, in die wir nur noch Sachen geben, die wir mindestens eine Woche nicht brauchen. Den Friseur haben wir sogar im Haus - schade nur, dass er nur schnippelt, wenn wir nicht da sind. Kleidung? Ja, wer findet denn in einer Stunde neue Schuhe? In der Regel hat man bis dahin nicht einmal einen Parkplatz.

Demnächst werden wir uns eine größere Tiefkühltruhe kaufen, und unsere Kochbücher werden wohl auf dem nächsten Flohmarkt landen. Den Samstag werden wir zukünftig damit verbringen, die diversen Versandhausbestellungen von der Post abzuholen, anzuprobieren und möglichst das nicht Passende am gleichen Tag zurückzusenden - vielleicht ist das Umtauschstück dann bis zum nächsten Wochenende da. Wenn wir genug Geld gespart haben, richten wir ein Zimmer für eine Hauswirtschafterin ein. Der homo sapiens hat sich schon an ganz andere Lebensbedingungen angepasst - da werden wir doch wohl nicht schwach werden bei einer solchen Kleinigkeit wie den Ladenöffnungszeiten!




http://www.fool.de/specials/narrenfutter/2000/nf000627.htm
@Kaperfahrer

Schöne Satire, gefällt mir:D

Und paßt zugleich auf den Zustand unseres Landes.
Schöner Beitrag, Kaperfahrer, die deutsche Fool-Filiale mußte ja bekanntlich dicht machen - die Mentalitätsunterschiede zwischen Amerikanern und Deutschen treten ja immer dann schmerzlich zutage, wenn es ums Geldverdienen geht ... nun denn, ist ein anderes Thema.

Offenbar wird dieser Thread intensiv von Beamten(naturen) heimgesucht - und für die habe ich noch eine wahre Geschichte aus Köln: ich kenne dort einen Beamtenladen, dessen Bewohner während der Arbeitszeit zum Markt gehen (ist gewissermaßen gewohnheitsrechtlich verankert). Klar, daß allenfalls das Publikum dieses Ladens Probleme mit den Ladenöffnungszeiten hat, die Beamten ihrerseits natürlich keinerlei Probleme mit den Marktzeiten und Ladenöffnungszeiten haben. Einige schwingen sich sogar zu halbwegs (sind ja schließlich Beamte ...) engagierten Verteidigern der Ladenschlußgesetze auf.

Ich frage Euch allen Ernstes, gut ausgeschlafen und stocknüchtern: wie kann man als normal tickender Bürger bei solchen Verhältnissen keinen dicken Hals bekommen? :mad: :mad: :mad:
Hallo Leute,

habt Ihr armen Gestreßten und Geplagten und Mißverstandenen es schon einmal mit Psychotherapie versucht?



Meistens ist der 1. Schritt, daß man lernt, seinen Konsumzwang zu akzeptieren, um dann frei über seine Wünsche und Bedürfnisse bestimmen zu können.
Quatsch mit Soße !!!!!

daß man lernt, seinen Konsumzwang zu akzeptieren, um dann frei über seine Wünsche und Bedürfnisse bestimmen zu können.

Frei verfügen kann man eben OHNE Ladenschlußzeiten!!
Wer bin ich, daß ich Dir widerspräche.

Ich sage: Ja! :laugh::laugh:, so ist Jackyone. :)
Ja QCOM, da haste recht. Und dabei ist das nur ein kleines Randthema. Unser Land strotzt nur so von verkrusteten Regulierungen, die jegliches Gewerbetreiben einschränken. Das alles wird pervertiert hochgehalten, die größte Pleitewelle der deutschen Nachkriegsgeschichte völlig unbeachtet, Hauptsache die Vorschriften bleiben.:O

Ich bin hier in einem Vorstadt-Industriegebiet, nähe Köln. Letzte Woche meldete die ZEHNTE Firma hier Konkurs an, was ungefähr 1/6tel der angesiedelten Betriebe bedeutet. Das kann man überall im Land so sehen, selbst in wirtschaftlich renomierten Städten, z.B. Basel, findet man das.

Berlin hat absolut noch nicht geschnallt, was wirklich abgeht, weshalb das Tal der Tränen noch vor uns liegt. Und das ist leider nur logisch.

Der Bildungstand ist so schwach, das sich Existenzgründer mehrheitlich auf die Fresse legen. Folge:

Niemand will mehr Existenzgründer finanzieren ! 1. Hausaufgabe für die Politik !

Weitere Folge der Pleitewelle:

Alle die darin arbeitenden Menschen nehmen nur ganz bedingt am Konsum teil. Dadurch sinken, unter anderem, die Erlöse/--->Bilanzen/--->Steuereinnahmen.

Weiter ist das Vertrauen in die Politik durch ständige grobe Fehleinschätzung der Wirtschaftslage vollkommen zerstört. Das wird noch durch eine ständige Abgabenerhöhungsdiskusion verstärkt, wobei das Gegenteil dringend her muß.

Clement hat zwar mit der Ladenschlußdiskusion das richtige angestoßen, aber dann mit der Maut für alle Fahrzeuge schon wieder eine neue Abgabendiskusion entfacht.

Aber so kennen wir ihn ja aus NRW:O
Liegt die Konsumschwäche tatsächlich an den Ladenschlusszeiten?

Wann geht Otto-Normal-Arbeitnehmer eigentlich aus einem Betrieb nach Hause, wie viel Stunden in der Woche arbeitet er eigentlich?

Der Lobby der Versandhäuser wird es vielleicht nicht recht sein, wenn die Öffnungszeiten fallen.

Vor allem wenn die Leute merken, dass es ja oft teurer ist als um die Ecke.
Schließlich muss die Versandgebühr ja auch bezahlt werden.

Den Konsum kann ein Herr Clement damit nicht ankurbeln.

Da muss er schon den Leuten mehr Kohle zur Verfügung stellen, was ihm aber wieder abgeht, sein Verwaltungsapparat muss bezahlt werden.

Herr Clement sollte mal Bilanz ziehen, was wir so an Wohltaten so verteilen, innen und außen.

Vielleicht bleibt dann etwas mehr für den, der tatsächlich
solidarisch ist und nicht nur die Solidarität ohne Eigenleistung in Anspruch nimmt.

Dann kommen dann auch die wieder in Arbeit, die gerne möchten, nur nicht dürfen.
@bettner,
Konsum kann nur angekurbelt werden
wenn Kohle vorhanden
;)
Was hier von einigen Pappköpfen abgesondert wird ist an typisch deutscher Betonkopfmentalität gepaart mit völligem Fehlen an Vorstellungsvermögen kaum zu überbieten.

Der eine labert ständig von mehr Konsum, der andere von Arbeitszeiten vor hundert Jahren. Dank solcher Einspur-Denker wird dieses Land weiter Stück für Stück den BAch runter gehen!!

Es geht um FLEXIBILITÄT, FREIHEIT und MÜNDIGKEIT!

Wenn ein Geschäft rund um die Uhr geöffnet hat, wird der Gefü oder Inhaber schnell merken, wann er ausreichenden Umsatz hat und wann nicht! Und daran werden sich die Öffnungszeiten ausichten - nicht mehr und nicht weniger.

In Spanien gibt es z.B. keinen Ladenschluss. Das führt zu flexiblen Öffnungszeiten. Um die Angestellten zu schützen, gibt es ein einfaches Arbeitszeitrecht: 40 Stunden pro Woche, jedoch nicht mehr als 9 Stunden pro Tag. Fertig. Wo sind da
"Zustände wie im 18. Jahrhundert", wie der Gewerkschafts-Dinosaurier bettner hier polemisiert??? Bettner, Junge, DU BIST NOCH IM 18. JAHRHUNDERT!!

Fazit: mit einfachem Arbeitzeitschutz und ohne Ladenschlussgesetz wird sich der Markt von ganz alleine regulieren. Es ist sogar wahrscheinlich, dass durch spezielle Angebote eben NICHT nur die großen ála WalMart den Markt belegen, denn es ist zweifelhaft, ob sich ein Zwei- oder Drei-Schichtensystem für diese lohnt. Sehr wohl aber für die exclusive Boutique, deren potentiellen Kunden während der Zwangs-Öffnungszeiten keine Zeit haben, weil sie das Geld verdienen, dass sie dann nicht ausgeben können, weil am Sonntag diese Boutique geschlossen hat.

Bettner, noch etwas: auch wenn dein Klassenkampf-Sozen-Minihirn es nicht begreifen kann. Es gibt noch ein paar Lebenseinstellungen mehr, als koservativ schwarz und Sonntags Kirche oder Chaoten-Rot und den eigenen Arsch abzuwischen als Ausbeutung und übermäßige Arbeit zu betrachten!
Libertus, andere als ewiggestrige Beschimpfen und selbst nicht über den Tellerrand blicken können! Der Markt als Allheilmittel! Das ich nicht lache! Schon gemerkt, dass der Markt in D. nicht funktioniert! Woher kommen all die Probleme in D. ? Je mehr Markt je größer die Probleme!Außerdem haben wir vom Grundgesetuz die Verpflichtung, das Eigentum auch eine soziale Verantwortung hat! Ach du ewig Gestriger!
Ich glaub, hier schreibt die freie Unternehmerschaft, pardon die Freie Unternehmerschaft in der F.D.P., die ihre Vorstellungen von Glück allen überbraten will.

Dumm nur, daß die unternehmerische Freiheit nicht gerade bei der derzeitigen Arbeitslosenquote den besten Ruf genießt. Macht nix! Dumm naßforsch nach vorne und uff die Gewerkschaften geprügelt und laut natürlich - weil, dann muß es ja stimmen.
#64 von Schürger

Du hast recht, es liegt nicht an den Ladenschlußzeiten. Die allerdings sind ein Teil der marktwirtschaftlichen anstehenden Liberalisierung---->Mehr Eigenverantwortung!

Konsum kann nur durch mehr zur Verfügung stehendem geld angekurbelt werden und bei verläßlichen wirtschaftsfördernden Rahmenbedingungen. Ich wills nicht schlecht reden, einiges ist schon geschehen, aber überall nur 40 von 100% Notwendigkeit.
Besonders muß der untere Einkommensbereich weiter entlastet werden. Das geht nicht nur mit Steuerminimierung, sondern auch da muß mehr Eigenverantwortung rein, dafür Sozialleistungen auf ein Minimum gekürzt werden. Aktuell werden ja Sozialleistungen nur mit dem Rasenmäher gekürzt, was eine Verelendung einiger Bevölkerungsschichten bedeutet, wobei gleichzeitig andere rattigere noch auf dem Sozialsystem herum trampeln.

Die Gründe für den konsummangel sind sehr vielschichtig. Der größte Grund lieg aber in einer 55%igen Staatsquote, womit wir mehr, als ein halbes Jahr für den Staat arbeiten, dann erst für uns. Da erkennt jedes Schulkind, dass das so nicht bleiben kann
#67 von Schachy

Du hast Dich ja auch schon öfter als Sozenbetonkopf geoutet, dat wissen wir.

Das der Markt hier schlecht ist aktuell, dat wissen wir auch, stell Dir mal vor.

Eigentum hat soziale Verantwortung???????????
Wo lebst Du?

Der Spruch ist anders und auch anders gemeint:

Eigentum hat Verpflichtung
und meint
Steuerabgaben/Instandhaltung etc....

Je mehr Markt, je größer die Probleme?? Ah Ha, das kann man an den noch viel größeren Märkten, z.B. USA ja gut ablesen, das es bei mehr Markt auch mehr Probleme gibt.
:laugh::laugh::laugh:

Voll daneben Schachy--->Sozenbetonkopp

setzen !
#68 von bettner

Dumm nur, daß die unternehmerische Freiheit nicht gerade bei der derzeitigen Arbeitslosenquote den besten Ruf genießt.
Wie kann sie denn auch, bei der Gängelung und den Verboten hier in D.?

Was meinst Du wohl, warum wir nach einem Abbau der Bürokratie schreien?

Na, weil sie alles unternehmerische lähmt und die Kosten in die Höhe treibt, sodas am Ende nix mehr übrig bleibt.
RHUM,
Bettner macht doch mit seinen Beiträgen (und nicht zuletzt mit seinem Namen) klar, was er unter unternehmerischer Freiheit versteht: die Freiheit, ihm ein Bett hinzustellen, in das er sich vollversorgt und laut quakend reinlegen kann ... :D :D :D :D :D :D :D :D
@QCOM

Joo, dat stimmt. Aber so Typen regen mich mittlerweile auf. Ich frag mich manchmal, wo wir hier hingedriftet sind in diesem einstigen Wirtschaftswunderland. Es doch echt schlimm, wie weit manche von der wirtschaftlichen Realität weg sind.

Das treibt mich daher auch an, direkt und deutlich dagegen zu halten.
Zwei Herzchen und ein Seelchen! Darum möchte ich erst gar nicht bitten, Euren trauten Bund zu stören.

Drum prüfe, wer sich ewig binde! Ich denke, gesucht und gefunden - QCOM und Rhum56.
Je mehr Markt, je größer die Probleme?? Ah Ha, das kann man an den noch viel größeren Märkten, z.B. USA ja gut ablesen, das es bei mehr Markt auch mehr Probleme gibt.
Du weiser Rhums!
Die USA hat nach deiner Meinung keine probleme!!!
Die haben wirtschaftliche Probleme ohnegleichen!!!!!
Schulden etwa 25 Billionen $
In letzten nur etwa 550 Milliarden $ neue Schulden!
Ein Handelsdefizit von vielen Milliarden usw.
Die Bevölkerung ist total verschuldet! Gekauft wird mit Kredit!
Glaubst du, dass wird ewig so bleiben?
Wenn die restliche Welt nicht mehr ihre Finazen in die USA bringt, bricht das Finanzsystem der USA wie ein Kartenhaus zusammen!
Schachy, es mag ja nicht gerade rosig aussehen in Amerika, aber nackte Zahlen hier reinzustellen bringt doch überhaupt nichts. Du mußt das schon in einer Relation zur Wirtschaftskraft und den Vermögenswerten sehen. Für Deutschland z.B. wären Deine genannten Zahlen der Gau.
wilbi
#75 von Schachy

Bla Bla, die Laile vom total überschuldeten Ami wird seit Ende der siebziger hier gebetsmühlenhaft gepredigt, und?
Se leben immer noch und das in größerem Wohlstand und dabei wächst ihre Wirtschaft auch noch ordentlich und das trotzdem sie schon die größte Wirtschaftsmacht der Welt sind. Weniger arbeitslose haben se auch noch.

Schachy, daran kommste nicht vorbei !

Und dann haben die noch ein paar fiese Tricks drauf, nämlich das sie sich aktuell durch einen gewünscht tiefen Dollar ihr Defizit vom Ausland, weltweit, finanzieren lassen. Und weil se die größten sind, macht auch keiner was dagegen. Japse und Chinesen kaufen munter Dollars...Europa bald auch. ;)
Rhums, wer lebt dort im größten Wohlstand?
Doch nicht der Normalbürger!!!! Oder doch? Die Scheere zwischen reich und arm , größer kann sie wohl nicht werden!
Das kann man ja alles negierenund schon hat man seine Wahrheit!
@Schachy

Es bringt nichts, mit dem Finger auf reiche zu zeigen. Das Gefälle zwischen arm und reich wird sich auch bei uns vergrößern, es sei denn, die RotGrüne Bande vertreibt sie, damit sie ihre Kohle dann woanders ausgeben können.

Selbstverständlich gibt es Armut in den USA. Aktuell jedoch muß man leider erkennen, das die wenigstens eine untere soziale Abfederung haben. Die baut Deutschland gerade ab und das von einer SPD Regierung !
Darüber gab es neulich einen sehr schönen Bericht im deutschen Fernsehn.

Unter Antiamerikanern kann das natürlich alles nicht wahr sein, weiss ich. Aber deshalb ändert sich nicht die Realität.
Das es aber so ist in USA, dafür spicht die prozentual höhere Zufriedenheit der Amerikaner. Im Gegensatz dazu gibt es bei uns die Neinsager und Nörgler. Sie sehen es abgehoben als normal an, wenn einige rattige auf unserem Sozialsystem herum trampeln, es gnadenlos ausnutzen und schreien dabei gleichzeitig, wenn da mal was korrigiert wird. Das macht dann unsere "Sozialpartei" so, das z.B: Rentner nicht mal mehr mit dem Bus ins nächste Städtchen fahren können, weil se abgezockt werden von den Trägern der Altenheime, während Zuwanderer gleich mehrmals ne neue Waschmaschine im Monat kriegen, natürlich Luxusausführung, weil se angeblich geklaut wurde. Alles Realität im Deutschland 2004, Schachy. Find ich nicht gut.

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Bin gespannt, ob Steinbrück Heute stand hält und nicht nur Heute?
@schachy
vor einigen Wochen habe ich Dir eine Frage gestellt, auf die Du mir bis heute eine Antwort schuldig geblieben bist, die Du eigentlich aber sehr gut benatworten kannst, weil Du Dein Leben (als Physiklehrer) zu einem Teil in der früheren DDR und zu einem anderen im "wiedervereinigten" Deutschland zugebracht hast:
Was ist denn nun besser: Plan oder Markt? Brauchen wir Deiner Meinung nach wieder mehr Plan (wie Du weißt, gibt es die DDR vor allem deshalb nicht mehr, weil sie am Ende pleite war!)?

Es wäre schön, wenn ich von Dir endlich mal eine Antwort bekäme! :D :D :D :D
Ich verstehe es einfach nicht - jedes Mal, wenn ich ihm die Frage stelle, bekommt er den U-Bootreflex.

SCHACHY , Du brauchst keine Angst mehr zu haben, Mielke und Honey sind schon lange tot ;) ;) ;) ;)

... oder ist Dir am Ende auch schon ganz schlecht?
:confused: :confused: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:
"Du brauchst keine Angst mehr zu haben, Mielke und Honey sind schon lange tot "


:laugh: :lick: :laugh: :p
Cl.


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