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Höhe des Freistellungsauftrags - Faustformel? - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo Ihr Steuerexperten!

Da ich leider bei dem ganzen Steuergewusel überhaupt nicht durchblicke, stell` ich mal einfach meine Frage(n) hier.

Hintergrund ist der, daß ich soeben ein zweites Depot eröffnet habe. Leider hab` ich null Ahnung, wie ich jetzt am besten den Freistellungsbetrag verteile. Gibt es dbzgl. irgendeine Faustformel? Ich dachte da an sowas wie, welcher prozentuale Anteil der Anlagesumme (bei Immofonds, Aktienfonds, Geldmarktfonds, Aktien etc.) freigestellt werden muß. Macht es eigentlich einen Unterschied, ob es sich um einen deutschen Aktienfonds, einen europäischen Aktienfonds etc. handelt?

Was ist, wenn sich im Nachhinein herausstellt, daß die Verteilung nicht optimal war? Kann man das dann mit der Steuererklärung wieder "zurechtbügeln"?

Bei der Anzahl der Fonds, die ich mittlerweile habe, wäre es extrem aufwändig, sich jeden Fonds einzeln bzgl. Steuern durchzusehen.

Also: Wie macht Ihr das?
Hallo,

...wenn die Aufteilung nicht optimal war....

das bedeutet, dass die Bank dir Zinsabschlagsteuer abgezogen hat. Diesen Betrag kannst du dir natürlich über die Steuererklärung wieder holen (ganz oder teilweise - je nach Situation).

Aufteilung:
ich mache es immer am Jahrsanfang, indem ich überprüfe in wieweit welcher Freistellungsauftrag ausgeschöpft war bspw.
bei Bank A 50% bei Bank B 80% und bei Bank C 60% . Und dann paß ich alle Freistellungsaufträge so an, dass alle gleich belastet sind mit xx% (das macht natürlcih nur Sinn, wenn es im neuen Jahr ähnlich wie im Vorjahr läuft - wenn ich bei einer Bank grundlegende Änderungen habe, überschlage ich mit was dies in Vergangenheit bedeutet hätte, kenn dann die theoretischen Prozentzahlen und versuche wieder eine gleichemäßige Auslastung zu bekommen.)

Gruß
pit
Danke, Pit.

Also mit Faustformel ist nicht, oder?

Ausschlaggebend sind die Freistellungsaufträge zum 31.12. jedes Jahres, oder?

Gruß

analphabet
#3

Also zum 31.12. muß alles gegenüber dem FA stimmen,
aber wenn du bspw. bei der Bank A 500 Euro Freistellung hast und nun Dividende am 1.8. bekommst (bspw. 1200 Euro)
so werden wegen Halbeinkunfverfahren 600 mit dem Freistellungsauftrag verrechnet, der hat aber nur 500 somit werden von 100 Euro 20% als Zinsabschlagsteuer einbehalten.

Selbst wenn man nun nachträglich den Freistellungsauftrag erhöht, bekommt man diese Zinsabschlag nicht direkt wieder (es sei denn man stellt einen sehr teuren Antrag bei der Bank) - man bekommt aber das Geld über die Steuererklärung zurück (wenn man denn in Summe unter dem Freibetrag geblieben ist).

Gruß
pit


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