Dresdner Bank empfiehlt: Sex und Schlaf statt Arbeit und Geld - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 26.06.04 00:01:39 von
neuester Beitrag 26.06.04 00:32:57 von


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26.06.04 00:01:39
Eine interessante Studie der Dresdner Bank. Und ganz falsch scheint sie nicht zu sein, wenn man die übereifrigen und hochbezahlten Topmanager so anschaut ...

Studie: Sex und Schlaf statt Arbeit und Geld
25.06.2004

Sind Sie unglücklich? Verzweifelt? So richtig down? Eine Studie der Dresdner Bank stellt eine Anleitung zum Glücklichsein vor.

Der freundliche Herr von der Bank weiß Rat. Das Investmenthaus Dresdner Kleinwort Wasserstein hat jetzt einen seiner hoch bezahlten Analysten daran gesetzt, herauszufinden, wie das Glück ins Haus kommt - und vor allem dann auch da bleibt.

Die wichtigste und latent geschäftsschädigende Botschaft der Studie: Geld macht nicht glücklich. "Man passt sich an Veränderungen im Einkommen relativ schnell an, die längerfristigen Vorteile sind gleich Null." Hedonische Adaption heißt das Prinzip, dass die Freude über das Gehalt trübt. Menschen tendieren dazu, die aktuelle Lage als selbstverständlich anzusehen - nur stetiger Aufstieg schafft neue Glücksmomente.

Die Gehaltserhöhung hat, glückstheoretisch gesehen, eine kurze Halbwertszeit. Ähnlich ist es mit der Geographie: Die Mehrheit der Amerikaner träumt davon, in Kalifornien zu leben. Sind sie erst einmal dort, gewöhnen sie sich daran. Kalifornier sind nicht glücklicher als der US-Durchschnitt. An alle Hannoveraner, Wiesbadener, Kasseler oder Dessauer: Bleibt wo ihr seid!

Sex hilft der Karriere

Der Ausweg aus der Tretmühle des Unglücks: Tue Dinge, die immer wieder neu und überraschend sind. An erster Stelle auf der Rangliste der Anlageprofis: Sex. Gewiefte Kapitalisten mögen jetzt einwenden, dass aus mehr Geld mehr oder weniger zwingend mehr Sex folgt, insofern die Gehaltsmaximierung doch die richtige Strategie sei. Aber so einfach lässt sich die Psyche dann doch nicht an der Nase herumführen. Der gewünschte Effekt stelle sich nur ein, wenn die Liebe dabei ist.

Auch glückssteigernd: Sport, Freundschaften, Schlaf (Geben Sie Ihrem Körper die Ruhe, die er braucht) und regelmäßiges Innehalten. Jedoch: Nicht jeder ist seines Glückes Schmied. 50 Prozent des Seelenheils sind genetisch bestimmt.

Bleibt die Frage, was das Institut dazu veranlasst, sich der Psychologie zuzuwenden. Vielleicht liegt es ja daran, dass die Investmentprofis bekannt sind für ihren Pessimismus, was Konjunktur und Aktienmärkte angeht. Wenn es schon nichts wird mit dem schnell verdienten Euro an der Börse, dann eben gleich ab ins Bett. Immerhin: Die Geschäftszahlen der Dresdner Bank in der jüngeren Vergangenheit lassen den Schluss zu, dass die Angestellten die Glücks-Ratschläge beherzigt haben.

Quelle: http://ftd.de/pw/ka/1087555694622.html?nv=hpm

Weitere Nachrichtenseiten: http://www.Zeitungsseiten.de
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26.06.04 00:32:57
"Die wichtigste und latent geschäftsschädigende Botschaft der Studie: Geld macht nicht glücklich. " Man passt sich an Veränderungen im Einkommen relativ schnell an, die längerfristigen Vorteile sind gleich Null." Hedonische Adaption heißt das Prinzip, dass die Freude über das Gehalt trübt. Menschen tendieren dazu, die aktuelle Lage als selbstverständlich anzusehen - nur stetiger Aufstieg schafft neue Glücksmomente. "


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