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THE STORY OF DEVILSTOWN !! maximumtrader!! - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo maximumtrader,

du suchst mich, dann habe ich dich jetzt wohl hoffentlich gefunden. "Sage" (schreibe) mir was Du begehrst.
Arbeite immer noch an dieser Story, werde sie wenn sie fertig ist nochmals überarbeiten, hier und da etwas verfeinern. Soll eigentlich eine Kurzgeschichte bleiben!


The Story of Devilstown


Mein Name ist Jack, ich komme aus Pennsylvania irgendetwas hat uns nach Devilstown verschlagen, unser Ziel war eigentlich Kingstown. Jetzt sind wir, meine Sportfreunde und ich
in diesem gottverlassenen Nest gelandet, und können nicht mehr von hier weg. Irgendwie fand ich mich in der Hotelküche wieder, als ich im Speisesaal vergeblich nach einem Ober suchte. Da stand sie, eine Schönheit wie sie es kein zweites mal gab. Brünettes Haar, eine umwerfende Figur, ein hauchdünnes Sommerkleid welches gerade bis zu ihren Oberschenkeln reichte. Ich hatte nichts gegen einen Flirt, vielleicht auch mehr. Aber erst mal wollte ich sie kennen lernen. Ihren Namen wusste ich nicht, sie war mir das erste mal begegnet. Ich wollte sie umgarnen und mit ihr ein Gespräch eingehen, doch alles was ich sagte verhallte irgendwie im Raum, ohne das sie darauf
einging. Ich ging einige Schritte auf sie zu, so das ich ganz nah bei ihr war, und ihren Atem spürte. Sie war vom äußerlichen ein scheinbar vollkommendes Geschöpf.
Sie stand vor mir, sie lächelte mich an, ihr süßer Erdbeermund formte sich zu einem Kuss, ihre Lippen waren so zart und rot, ihre Augen hatten ein so tiefes Blau, das ich mich darin gefangen fühlte. Sie streckte ihre Arme nach mir aus und umklammerte mich, sie hauchte mich an. Ihre zarten Küsse trafen meinen Hals und meinen Mund.
Ich wollte aber nicht, ich sträubte mich, ihre Hand glitt sanft über meine rechte Wange, mir wurde ganz warm. Ich bemerkte, wie etwas an meinem Hals herunterlief, ich fasste
dorthin um zu fühlen was es war, dann schaute ich auf meine Finger und sie waren voller Blut, ich öffnete den Mund und wollte schreien, doch da bohrte sich schon ihre allzu große Zunge bis in meinen Hals. Ich schloss die Augen und lies es über mich ergehen, welche Wahl hatte ich denn schon? Denn ihre rasierklingenähnlichen Hände hatten mich gepackt und drohten mich aufzuschlitzen, ich merkte wie sie mir den Lebenssaft aus dem Körper zog. Doch da fiel mir ein, ich hatte noch ein wenig Koks in der Tasche, den ich Sandy, meiner Freundin abgenommen hatte. Ich suchte und fand es in der Hosentasche. Vorsichtig öffnete ich mit meinen Fingern die Verpackung, riss dann meine Hand hoch und stopfte es dem Ungeheuer in die Nase und streute es ihm auf die Zunge, sogleich lies es von mir ab und es fing an zu röcheln. Es sank langsam zu Boden. Nachdem ich mich erholt und etwas gefasst hatte, griff ich nach einem Küchenmesser und rammte es ihr unzählige male wie von Sinnen in die Brust. Ein grünes schleimiges etwas, es wahr wohl Blut, spritze in mein Gesicht. Sie röchelte und schrie, ein zereisender Laut kam aus ihrer Kehle. Anschließend nahm ich ein
elektrisches Küchenmesser und sägte dem Monstrum Kopf und Beine ab, um sicher zu gehen das die Menschheit von diesem grässlichen Monster für immer verschont bleiben würde.

Kraftlos und durstig ging ich auf die Straße, gegenüber war Billys Restaurant. Ich schritt hinüber, öffnete die Tür und als ich hineintrat, schauten mich endlos viele Gesichter mit einem Lächeln an. Vergeblich suchten meine Blicke nach Billy. Hinter dem Tresen, stand eine viel zu gut aussehende Schönheit, ich ging auf sie zu, und stellte fest, dass sie viel zu schön war um wirklich zu sein. Sie stand nur da und schaute mich mit einem verheißungsvollen Lächeln an. Ich fragte wo ist Billy, doch sie lächelte immer noch. Ich bemerkte wie ihre Augen hin und her wanderten. Hinter mir braute sich etwas zusammen, soviel war klar. Ich drehte mich um, da sah ich sie. Bestien, eines grausamer als das andere, langsam kamen sie auf mich zu und fassten nach mir mit ihren ausstreckten rasierklingenähnlichen Armen. Ihre Gesichter waren unförmig, jedes von ihnen hatte eine lange Zunge, diese züngelten, kreisten im Raum. Sie hoben mich in die Luft und von dort oben sah ich Billy, er hang an einem Haken, war ausgesaugt worden und seine Haut hing schlaff herunter. Ich schrie und wehrte mich, doch alles half nichts, ihre langen ekligen Zungen bohrten sich in meine Mund und in meine Ohren, sie entkleideten mich und eines dieser Monster versuchte durch meinen Bauchnabel einzudringen, während ein anderer sich an meinen Hinterausgang zu schaffen machte. Ein anderes Monster griff nach meinen Augen und schlürfte daran. dann merkte ich nur noch einen Schmerz in meinem Herzen und in meiner Lunge. Da öffnete sich die große Türe, dass von mir bekannte Knarren! Ich verengte meinen Kopf, so das ich den Eingang sehen konnte. Im Schatten des Lichts und Nebel stand eine übergroße Gestalt deren Gesicht ich nicht erkennen konnte.




Die Bestien ließen von mir ab und schlürften zur Tür. Ich richtete mich auf, alles in mir tat weh, ich blutete aus unzähligen Wunden und doch war ich am Leben. Mir fiel ein das Billy hinter dem Tresen ein Gewehr haben musste. Langsam schlich ich dorthin und fand es auch. Einige Patronenschachteln nahm ich an mich. Ich sammelte unbemerkt meine Kleidung auf, vorher überschüttete ich meine Wunden mit etwas Whisky, ich hatte die Bestien immer im Auge, sie scharrten sich um diese eine Gestalt, die ich immer noch nicht erkennen konnte. Nachdem ich mich angezogen hatte, lief ich zum Hinterausgang des Restaurants. Es war schon eigenartig, keiner schien mich zu verfolgen, oder waren sich die Bestien so sicher, dass ich nicht aus dem vom Wasser umgebenen Dorf fliehen konnte ? Vielleicht wollten sie aber eine Hetzjagd veranstalten? Schließlich musste ich davon ausgehen, dass es in dem Dorf wo einmal mehrere hundert Menschen wohnten, scheinbar keinen überlebenden außer mir gab.


Ich lief nahe an den Häusern entlang, wollte vermeiden das ich gesehen werde.
Ich kam an Tommys Lebensmittelladen, die Tür stand offen. Vorsichtig schritt ich in den Verkaufsraum. Hunger war mein erster Gedanke. Schließlich hatte ich seit Tagen nichts mehr gegessen. Ich schnappte mir einige verpackte Sandwichs, eines riss ich gleich auf und stopfte ihn mir gierig in den Mund die anderen verstaute ich mit den Patronen aus Billys Restaurant und einer Taschenlampe die ich noch fand in einem Rucksack den ich aus dem Verkaufsregal nahm. Dazu packte ich mir noch einige Packungen haltbare Milch. Die Gute alte Milch dachte ich ! Für Schnaps hatte ich nichts übrig, schließlich war ich Hochleistungssportler, und ich glaube dieser Tatsache hatte ich mein Leben zu verdanken.

Nachdem ich alles hatte was ich brauchte, schaute ich vorsichtig auf die schwach beleuchtete Straße. Hier und da waren noch Geräusche von Notstromaggregaten zu vernehmen. Zwei Häuserblöcke weiter hatte Nelly ihren Eisenwarenladen. Das war mein nächstes Ziel. Dort gab es alles um diese Bestien für immer zu vernichten. Als ich dort nach einiger Zeit ankam, stellte ich fest, dass die Ungeheuer hier wohl noch nicht waren. Alles war unversehrt, die Türe war verschlossen, die Eisengitter vor dem Schaufenster waren unangetastet. Ich schlich langsam um das Gebäude herum der Hintereingang war verschlossen. Doch kein Problem, unterwegs fand ich ein Brecheisen in einem offenstehenden Wagen. Ich legte einen Lappen um das Brecheisen bohrte ihn zwischen Tür und Rahmen und mit einem Ruck sprang die Tür auf. Nachdem ich die Taschenlampe aus meinem Rucksack holte, schritt ich vorsichtig durch den Verkaufsraum. Ich wusste das Nelly unter der Kasse einen Ersatzschlüssel für den Waffenschrank hatte. Hier kam meine Beobachtungsgabe wieder zum Einsatz! Ich schaute nicht wie all die anderen Menschen einfach nur so umher, ich sah mit offenen Augen, und das brachte eine Menge Vorteile mit sich. Ich griff unter die Kasse und löste den Schlüssel vom Kleber. Leise steckte ich den Schlüssel ins Schloss immer wieder lauschte ich, ob nicht doch irgendwelche Bestien in der Nähe waren. Der Waffenschrank war nun offen. Wow dachte ich, für ein Waffenschrank war der aber gut gefüllt. Die arme Nelly die jetzt wohl nicht mehr unter den lebenden weilte, hatte diesen Schrank immer etwas verniedlicht. In Wirklichkeit war dieser Schrank ein großes Zimmer mit allen nur erdenklichen Waffen. Ich nahm mir eine Leuchtpistole, und die dazugehörige Munition ein großes Kampfmesser und ein Zehnliter-Kanister mit einer hochbrennbaren Flüssigkeit. Jetzt galt es erst mal aus der Stadt zu kommen, um mich auszuruhen. Am Fluss war eine alte Mühle, dort wollte ich mich vor den Monstern verstecken. Dort würden sie mich nicht so schnell finden, da war ich mir sicher. Während ich dorthin ging, reifte in mir ein Plan wie ich diese Bestien für immer und ewig ausschalten könnte. In der Mühle angekommen, verbarrikadierte ich hinter mir die Türe. Als ich oben angekommen war, baute ich mir aus Stroh und Heu welches ich dort vorfand eine Schlafstätte.



Ich sackte völlig Erschöpft in mich zusammen und als ich die Augen aufschlug, war es bereits wieder Tag. Auch wusste ich nicht wie lange ich geschlafen hatte, aber ich fühlte mich gleich viel besser. Leise öffnete ich die Dachluke und schaute mich um. Von den Bestien weit und breit keine Spur. Der stand der Sonne sagte mir das es bereits Mittag sein müsste. Ich hatte wieder Hunger, trank meine Milch und aß einige Sandwichs. Langsam kam ich wieder zu Kräften, meine Verletzungen heilten sichtbar gut. Nachdem Ich mir sicher war, dass alles soweit in Ordnung war, legte ich mich wieder hin, denn für Die Nacht hatte ich mir was ganz besonderes ausgedacht. So lag ich nun da mit offenen Augen und träumte vor mich hin. Es begann alles völlig harmlos.



Vor drei Wochen kamen meine Sportmannschaft,
Sandy und ich in diesem Dorf an. Eigentlich wollten wir nach Kingstown, doch irgendwie sind wir hier in Devilstown gelandet. Die ersten zwei Wochen verlief alles völlig normal, na ja ganz normal auch wieder nicht. Die einzige intakte Brücke über den Fluss wurde kurz nach unserer Ankunft von einem Flugkörper aus dem All getroffen, und war seitdem nicht mehr befahrbar. Es gab zwar noch eine andere Brücke, aber diese sollte angeblich in einem schlechten Zustand, und nicht mehr befahrbar sein. Anfang der dritten Woche, als man uns versicherte, der bestellte Reparaturdienst würde die Brücke in kürze wieder hergestellt haben, geschah unheimliches und deshalb kam es, dass einige Leute die am anderen Ufer wohnten, beim Sheriff in unserer Stadt anriefen und darüber berichteten, dass die Brückenbauer alle nahe beim Fluss Tod aufgefunden wurden. Die Leichen waren bis zur Unendlichkeit entstellt. Nur an deren Kleidung ließ sich erkennen, dass es sich um den bestellten Eiltrupp handeln musste. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Der Strom fiel aus, die Telefonleitung wurde unterbrochen, nach und nach verschwanden die Leute im Dorf, bis an dem Tag als auch Sandy verschwand, und das alles wegen eines Streits! Wegen den blöden Koks in ihrer Tasche. Wir zankten heftig und ich wollte das sie endlich von dem Zeugs wegkam. Sie lief weinend aus unserem Hotel und ich machte mir nicht einmal die Mühe ihr hinterher zulaufen. Am nächsten Tag wurde sie nahe beim Ufer aufgefunden. Ausgesaugt, wie ein leerer Sack lag sie da. Der Sheriff bat mich sie zu Identifizieren. Als man das Leichentuch, wegnahm, musste ich mich gleich übergeben, der Sheriff fluchte, weil ich ihm über die Schuhe gekotzt hatte. Das diese Idioten bei solchen Ereignissen immer wieder Hotdogs essen mussten! Lange Zeit stand ich da und weinte, ich war wieder allein, angelehnt an einem Baum
machte ich mir vorwürfe, und hämmerte immer wieder mit meinem Kopf gegen den Stamm. Ich lag jetzt nun hier auf Stroh und bemerkte wie mir die Tränen über die Wangen liefen, da zuckte ich zusammen. Ein Geräusch hatte mich aus meinen Tagträumen geweckt. Ich stand erschrocken auf, scheiße dachte ich, hatte ich mich zu sicher hier gefühlt, war ich jetzt umringt von diesen Monstern? Ich öffnete nochmals die Luke, die Sonne war bereits nur noch zum Teil zu sehen. Gleich würde sie sicherlich untergehen, mein Plan! Ich musste nun zügig alles vorbereiten um den Bestien endlich zu zeigen, dass wir Menschen einen Überlebenswillen haben, der Stärker als der ihrer ist. Ich drehte mich um und da, ich erschrak, ich schrie auf. Ich konnte es nicht gleich erkennen, ich riss mein großes Kampfmesser aus den Gürtel und stürzte mich auf das Geschöpf, doch da erklang eine Stimme, die mir sehr bekannt vorkam. Es war Nelly
„Nelly“ rief ich, beinahe hätte ich dich umgebracht, ich dachte du wärest einer dieser Bestien!“ Ich erhob mich von Nelly, streckte ihr eine Hand entgegen und half Ihr auf.
„Ich wollte erst sichergehen, dass Du nicht auch zu einer dieser Bestien geworden bist“
„ Wieso, wie kommst Du darauf?“ Nelly kam mir einen Schritt entgegen und so konnte
ich in ihre Augen schauen. Der Verdammte Mistkerl von Sheriff steckt mit diesen Viechern unter einer Decke, ich belauschte sie und Bigmama! „ Jack, ich bin so froh und erleichtert Dich zu sehen!“ Sie fiel in meine Arme und weinte, nach einer Weile hatte Nelly sich erholt, ich gab ihr etwas zum Essen, sie verschlang ein Sandwich nach dem anderen und dabei fragte ich sie: „Wer ist Bigmama?“
„Bigmama ist das Leittier oder besser gesagt die Mutter all dieser Kreaturen.
Täglich gebärt sie mindestens Tausend Eier und diese Kreaturen besorgen ihnen die Nahrung.“ „Wo sind jetzt die vielen Eier?“ „In Rickys alter Scheune, nicht weit von hier.“ „So ein Mist!“ Das wirft meinen ursprünglichen Plan völlig aus der Bahn. „Was hattest Du denn vor?“ rief Nelly. „ Komm lass uns gehen, ich erzähl es Dir unterwegs.“ Nelly und ich gingen zu Ausgang der Mühle, der Mond stand sehr
hell über dem Dorf, vom Fluss her zog Nebel über die Felder, kein Laut war zu vernehmen.
Nelly nahm mich bei der Hand, wir flüsterten leise. Es war ein schönes Gefühl sie bei mir zu
haben, Nelly war anders als alle anderen Frauen, sie war etwas besonderes, sie hatte Humor und wusste wie man mit Männern umgeht. Und jetzt suchte sie meine Nähe. Nicht das sie Angst hätte, aber ich denke mal sie hat in den letzten Tagen einiges durchgemacht. Wir konnten von weiten die Scheune sehen, noch einige Hundert Meter trennten uns vom Ort des Grauens.
Es kamen Geräusche aus dieser Scheune, Geräusche die unter die Haut gingen, und die so glaube ich, Nelly und ich noch nie gehört hatten. Wir schlichen uns ganz langsam heran,
bis wir auf der Rückseite der Scheune angelangt waren. Ich schaute durch ein Nussloch
in das innere der Scheune, und da sah ich ihn. Der Sheriff hing festgebunden an Händen
und Füßen an einem Holzbalken. Eine Kreatur kniete vor ihm und saugte ihn förmlich aus.
Weiter links sah ich das Unterteil von einem dieser Monster. Es glitten unzählige Eier aus
deren Öffnung mit diesen Eiern kam ein grüner schleimiger Saft heraus. Sogleich kamen zwei Biester und leckten das grüne Schleimige etwas auf. „Bigmama“ rief Nelly, es kann nur Bigmama sein. Nelly schaute durch eines der Ritzen. „Psssst“ rief ich. Doch da war es schon zu spät, hinter uns standen schon zwei von diesen Bestien und zerrten an unserer Kleidung. Wir mussten uns fügen, wir schritten gleichgültig ins innere der Scheune. Noch immer hielt ich den Kanister mit der brennbaren Flüssigkeit in den Händen. Scheinbar sah man uns nicht als Bedrohung an! Der Sheriff war völlig am Ende er gab einige Laute von sich, die wir aber nicht verstehen konnten. So standen wir da, vor Bigmama, sie lächelte „Verdammt noch mal rief ich, ist es das einzige was ihr könnt?“ Immer dieses scheiß Lächeln, es kotzt mich an wenn ihr Biester so lächelt.“ Alle in diesem Raum verstummten, Die Kreaturen schauten Nelly und mich an, wütend riss ich den Verschluss vom Kanister ab und schleuderte ihn auf Bigmama. „Gib mir ein Streichholz Nelly“ „Ich hab keins, ich rauche nicht!“ „Ich auch nicht“ Antwortete ich. „Verdammt noch mal, geht denn heute alles schief?“ schrie ich, und zog dabei die Leuchtpistole aus meiner Jackentasche, richtete sie auf den Kanister und Bigmama und drückte ab..................

Doch nichts geschah. Hatte ich doch glatt vergessen die Patrone einzulegen. So ist das wenn man sich mit Waffen nicht auskennt. Bigmama verzog ihr ekliges Gesicht, sie wurde böse und fauchte ihren Bestien etwas zu. Sogleich wurden wir an den Armen gepackt und in einen
Nebenraum der Scheune eingesperrt. Welches Interesse könnten die Biester nur an uns haben, das sie uns verschonten? Nelly und ich wussten keinen Reim darauf. So saßen wir nun auf Strohballen. Ich schaute mich ein wenig um in den Schuppen, und dachte nur: sind die Viecher eigentlich blöd oder tun die nur so? In den Raum waren allerlei Werkzeuge, ein kleines Fenster stand offen, es wäre kein Problem für uns zu fliehen. Doch wollte ich jetzt noch nicht gehen, ich musste mir etwas einfallen lassen, um diesen drecksverdammten Kanister in die Luft zu jagen. Ich hörte den Sheriff jammern, er rief immer wieder:


„Gebt mir meine Jacke,
ich brauch ne Pause.“ Nelly und ich nahmen ein schlürfen wahr. Eines dieser Monster kam ziemlich nahe an uns heran. Durch ein kleines Loch sah ich das Abzeichen auf der Jacke des Sheriffs, es schauten zwei Havannas aus der Jacketasche hervor. Was mochte dieser verdammte Kerl nur vorhaben? Ich verengte meinen Kopf, so das ich den Sheriff sehen konnte, seine Hände waren frei, obwohl er sehr erschöpft schien, griff er nach seiner Jacke die eines dieser Biester ihm hinhielt. Seine Hände zitterten, krampfhaft zog er eine Zigarre aus
seiner Jackentasche und eine Schachtel mit Streichhölzern. Er führte die Havanna an seinen Mund, das Streichholz zog er langsam über den Holzbalken, dann zog er genüsslich an seiner Zigarre, bis sie vollständig glühte. So ein Mist sagte ich. „ Hat der Dreckskerl von Sheriff
nichts anderes zu tun als sich eine Zigarre anzuzünden?“ Eine ganze Zeit verging nun so, immer wieder hörte ich den Alten husten. Ich drehte mich zu Nelly um, und da
gab es dann einen ohrenbetäubenden Knall. „Raus hier schrie ich zu Nelly“ Der Sheriff war doch nicht so blöd wie er aussah, hatte er wohl schon genug gehabt der alte Weiberheld.
Jetzt aber war er wohl hin..........


Nelly und ich kletterten rasch durch das Fenster. Uns flogen die Bretter nur so um die Ohren. Wir liefen so schnell es ging und hielten die Hände über den Kopf. Hinter einem kleinen Hügel verschanzten wir uns, und schauten dem treiben zu. Ein hässliches schreien, quicken und grollen war zu vernehmen, brennende Bestien kamen aus der Scheune gerannt und fielen zu Boden um gleich darauf mit einem Knall zu platzen. Doch sicherlich gab es noch viele von diesen Kreaturen, die in der Stadt hausten. Wir mussten sie alle haben, alle an einem Ort, keiner dieser Kreaturen durfte fehlen, alle sollten vernichtet werden. Nelly und ich machten uns aus den Staub, wir hatten genug gesehen. Wir liefen zu ihrem Laden besorgten uns einige Handfeuerwaffen das mit den Patronen überlies ich Nelly, sie hatte mehr Ahnung als ich. Schließlich war es ihr Laden und sie war mit solchen Dingen großgeworden. Dann bedienten wir uns eines Fahrzeuges am Straßenrand. Ich schaltete das Radio ein, um zu hören, ob in den Nachrichten irgendetwas über dieses kleine Nest berichtet wurde. Fehlanzeige! Auch nach einer Viertelstunde war nichts von Devilstown in den Nachrichten zu hören. Wir waren von der Außenwelt völlig abgeschnitten! Wir kamen in der alten Mühle an. Wir holten die Waffen
aus dem Wagen und verriegelten die Türe hinter uns. Als wir oben ankamen, öffnete ich die Dachluke. Von hier oben aus konnte ich die Scheune sehen, sie brannte immer noch! Schatten waren zu sehen. Es konnten nur diese Monster sein. Sie suchten wohl nach Bigmama. Nelly stand hinter mir, sie schmiegte sich mit ihrem Körper an mich. Sie war völlig durchgefroren, ich drehte mich um und nahm sie in den Arm und rubbelte kräftig ihren Rücken. Dann zog ich meinen Pullover unter dem ich noch ein Hemd trug aus, und gab ihn ihr. Wir legten uns auf das Stroh und kuschelten uns unter einer alten Decke zusammen. Der nächste Morgen brach an, wir hatten keinen festen Plan, wir entschieden erst mal zu Frühstücken, letzte Nacht hatten wir uns im Feinkostladen gut eingedeckt, so brutzelten wir in einer Pfanne einige Eier mit Speck und Schinken und tranken heißen Kaffe dazu. „Nelly, sag mal, gibt es, oder gab es mal ein Mann in deinem Leben?“ „Nicht so richtig, hin und wieder mal einen Flirt oder einen One Night-stand.
Aber die guten Männer in diesem Dorf waren bereits vergeben, jetzt aber werden sie wohl alle Tod sein“ „Wieso fragst du Jack?“
„Ach eigentlich nur so“ „Na ja Sandy kannte ich nur wenige Wochen, sie war mit uns
im Bus per Anhalter mitgefahren und neben mir im Bus war halt der einzige Platz frei, so saß sie ganz dicht neben mir und wir kamen uns näher. Von liebe will ich nicht gerade reden, dafür war unsere Beziehung zu kurz, aber dennoch tut es mir leid um sie. Hätte sie mal nicht soviel gekokst, dann wäre es vielleicht was geworden aus Sandy und mir.“ Nelly schüttete mir noch Kaffe nach, ihre Hand zitterte dabei, ich hielt sie fest, und wir schauten uns dabei tief in die Augen. Während Nelly aufräumte, trank ich meinen Kaffe und überlegte mir einen neuen Plan. Wie konnten wir die Biester zur Strecke bringen? Wo kamen sie eigentlich her? Das sie nicht von der Erde waren, das war mir schon klar. Da fiel es mir wieder ein, das Ding aus dem Weltall! Die eingestürzte Brücke! Ja es musste einen Zusammenhang geben. „Nelly, wir sollten mal bei der Brücke nachschauen, ob es dort etwas zu finden gibt, es muss dort ein Hinweis zu finden sein, der uns Aufschluss über die Kreaturen gibt.“ „Wie kommst Du darauf Jack?“ „ Du kannst dich doch sicherlich an das Ereignis vor drei Wochen erinnern, als die Brücke von einen Kometen aus dem All getroffen wurde?“ „ Ja Jack, du hast Recht, da fing das ganze Drama erst an. Komm lass uns gleich dorthin fahren, und die Umgebung absuchen!“


Wir stiegen in den Wagen und fuhren los. Jeder von uns hatte ein Walky Talky sowie eine Waffe dabei. Schließlich wusste man nie ob diese Viecher in der Nähe waren. Wir fuhren den Highway entlang, dicht am Straßenrand parkte ein Tanklaster, die Fahrertüre stand weit offen, weit und breit keine Spur von Menschen, alles war wie ausgestorben. Nach einer Weile kamen wir zu der zerstörten Brücke. Wir stiegen aus dem Wagen und gingen die Uferböschung hinunter. Überall war verbrannte Erde. "Jack, schau mal, da weiter hinten, da ragt etwas aus dem Wasser." Es war scheinbar nicht sonderlich groß. Zwei große Trucks könnten es sicherlich aus dem Wasser ziehen. Wir fuhren einige Mailen Flussaufwärts, und hielten am Truckpoint an. Nelly und ich durchsuchten das Gebäude sowie die Werkstatt und alle Fahrzeuge. Wir luden einige Stahlseile die wir dort fanden in die Trucks und machten uns sogleich wieder auf den Weg zum Raumschiff. Über unsere Funkgeräte erzählten wir uns einige Witze. Ich weiß selbst nicht, wie wir zu dieser Euphorie kamen?
Eigentlich waren wir vollkommen erschöpft, aber so brachte uns diese Unterhaltung ein wenig Abwechselung und etwas näher. Als wir an der Absturzstelle ankamen, befestigte ich ein starkes Seil an einem Baum an der Uferböschung. Dann schwamm mit dem anderen Ende des Seils auf die andere Seite des Flusses, um es dort ebenfalls zu verankern. Als ich mich mit Hilfe des Seils wieder zurückzog und dabei an dem Raumschiff kam, tauchte ich erst mal unter, um zu sehen ob es auch eine Stelle gab, wo ich die Stahlseile befestigen konnte. Kaum war ich untergetaucht, stellte ich fest das es überhaupt nicht dunkel war. Unter Wasser war es hell erleuchtet, von dem Raumschiff, ging ein starkes aber zugleich unheimliches blaues Licht aus. Kleine Kugelförmige Blitze zuckten aus eigenartigen Strahlern heraus, so dass das Raumschiff rundherum gut sichtbar war. Nach kurzem auftauchen und Luftholen, schwamm ich zum Boden des Raumschiffes dort fand ich endlich wonach ich suchte. Eine Art Fahrwerk, woran ich die Seile befestigen konnte. Ich schwamm zurück zum Ufer, wo Nelly bereits mit einer Decke auf mich wartete. „Jack wie sieht es aus? Kommst Du voran? Hast Du eine Stelle gefunden wo Du die Seile befestigen kannst?“ „Ja Nelly, es sieht gut aus, werde auch gleich noch mal untertauchen.“
Wir schauten uns tief in die Augen, Nelly sagte: „Jack pass gut auf dich auf“ und strich
mir dabei Kumpelhaft mit einer Hand über die Schulter.

Nelly half mir die Stahlseile zum Ufer zu ziehen und sie auf das Seil an der Böschung zu legen. Nach einer weiteren kurzen Pause ging ich dann wieder ins Wasser im Schlepptau
eines der Stahlseile. Am Raumschiff angekommen verankerte ich das Ende des Seils am Raumschiff. Dann schwamm ich wieder zurück zum Ufer um das nächste Stahlseil zu holen.
Wieder tauchte ich unter um das eine Ende zu befestigen. Ich hatte es gerade am Raumschiff angebracht, da fühlte ich etwas an meinem Rücken. Etwas hinter mir zog mich nach unten,
ein eiserner, klammernder Griff! Ich versuchte mich zu drehen, schaffte es gerade noch, und
als ich mich hastig umschaute, da sah ich in eine unheimliche Fratze. In mir kam Panik auf,
ich drehte und wälzte mich im Wasser. Ich war schon zu lange unter Wasser uns so kam es wie es kommen musste. Mir blieb die Luft weg, Dann machte ich einen Fehler und rang Instinktiv nach Luft! Nach und nach begann sich meine Lunge mit Wasser zu füllen, ich drohte zu ertrinken, doch da riss ich mich los und schoss mit einem Ruck zur Oberfläche. Nelly stand da und schrie meinen Namen: „Jack, Jack was ist los?“ Sie kam mir am Seil entgegen, streckte ihren Arm nach mir aus und half mir aus dem Wasser. Erschöpft
sank ich zu Boden, mein Brustkorb ging wie wild auf und ab. Immer wieder spuckte ich Wasser aus meinen Lungenflügeln. Nelly kniete neben mir und hatte mich auf die Seite gedreht. Ihre Hände massierten meinen Rücken. Langsam erholte ich mich von dem Schrecken! „Was war da unten los Jack“ „ Etwas unheimliches griff nach mir, eine schreckliche Fratze schaute mich an und zog mich in die Tiefe!“ Nelly schaute mich erschrocken an, ich glaubte, das sie das erste mal richtig Angst um mich hatte. Es war auch nicht verwunderlich, schließlich waren wir wohl die einzigen Menschen in diesem Gottverlassenen Nest. Devilstown! Eigentlich sagt der Name dieser Kleinstadt schon so gut wie alles. „ Komm Nelly, wir müssen das Raumschiff bergen!“ Nelly und ich befestigten die Schlaufenenden der Stahlseile an beide Trucks. Noch ein wenig erschöpft stieg ich in das
Führerhaus, drehte den Schlüssel im Schloss herum, und startete den Motor. Nelly gab ich über Funk ein Zeichen sogleich fuhren wir los. Die Stahlseile zogen sich stramm. Die Motoren der Boliden heulten auf, die Räder der Trucks bohrten sich in den Boden. Dann
machten die Trucks einen Ruck nach vorne, das Rumschiff war frei! „Nelly“ rief ich durch das Funkgerät! „Lass uns das Raumschiff bis zur Mühle schleppen, ich habe einen Plan!“
Wir fuhren einige Mailen Flussabwärts bis wir endlich an der alten Mühle ankamen.
Das Raumschiff schwamm auf dem Wasser. Nelly und ich stiegen aus den Trucks. Jetzt erst sahen wir die wirkliche Größe des Raumschiffs. Es hatte gerade mal einen Umfang von
vierzig Meter die Höhe schätze ich auf circa sieben Meter. Es konnte sich hier also nur um ein Aufklärungsschiff der Außerirdischen handeln. Ich wollte nicht weiter darüber nachdenken,
sogleich verbannte ich meine weiteren Gedanken über das Ausmaß der ganzen Katastrophe.

„Jack, was meinst Du? Sollen wir versuchen in das Raumschiff hinein zu kommen?“ „Wieso
nicht?“ Antwortete ich. Wir lösten die Stahlseile von den Trucks und verankerten sie an dem
Steg, wo wir das Raumschiff angelegt hatten. Langsam gingen wir auf die Kuppel des Raumschiffes zu. Wir suchten gemeinsam nach einem Schloss oder Verriegelung! „Jack” rief
Nelly! “Hier schau mal, zwei Ausbuchtungen, sieht aus als müsste dort seine Hände auflegen!“ Nelly legte ihre Hände dort auf doch nichts geschah. „Lass mich mal ran Nelly“
Eingehend schaute ich mir die beiden Stellen an. Mir viel ein, dass die Außerirdischen als sie mich im Restaurant packten, eine Gewisse Übertemperatur hatten, und das zum öffnen
des Raumschiffes eventuell eine höhere Körpertemperatur als die unsere von Nöten war.
Es war halt so eine Vermutung. Ich hoffte das ich recht hatte. Ich lief zum Truck, öffnete die Motorhaube und legte meine Hände an eine warme Stelle im Motorraum. „ Was machst Du da Jack?“ fragte Nelly! „ Weiss ich selbst nicht so recht Nelly, aber wenn ich recht habe, sind wir in wenigen Minuten in diesem Weltraumflieger!“ Nachdem ich der Meinung war, dass
meine Hände warm genug waren, eilte ich zum Raumschiff, legte meine Handflächen auf die Ausbuchtungen und wartete. Nelly schaute mich fragend an. Da gab es ein Geräusch! Eine Luke öffnete sich, und gab so den Weg ins innere des Raumschiffes frei!

„Jack, woher wusstest Du das!? Du bist doch nicht einer dieser Kreaturen?“ „Intuition“
Antwortete ich. „ So jetzt lass uns mal schauen ob wir da drinnen einige Informationen
über unsere Besucher aus dem All finden.“ Langsam schritten wir in das innere des
Raumschiffes. Plötzlich gab es ein fauchen und schreien. Eines dieser Monster kam
auf uns zugelaufen. Ich suchte nach meiner Waffe, doch da gab es schon einen Schuss.


Sogleich fiel das Monster von der Kugel getroffen zu Boden. Überall klebte der Sabber und Schleim dieser Kreatur. Nelly war mal wieder schneller. Im Bezug auf ihre Schießkünste konnte ich mich wirklich verlassen. „Jack, ich hatte die Arbeit, du kümmerst dich um den Dreck, den Schrubber findest du in der Besenkammer“ sagte sie mit einem Lächeln. „Ja später Nelly“ Antwortete ich. Ich nahm Nelly bei der Hand und wir liefen gemeinsam weiter ins innere, bis wir in den Raum kamen, wo die Steuerung des Raumschiffes war. Ringsherum in den rundem Raum waren Pulte mit Ausbuchtungen. Wahrscheinlich wurde das Raumschiff mit Handauflegen gesteuert. Kryptische Zeichen waren überall zu sehen, Sternenkarten darunter auch die unseres Sonnensystems. Hier und da blinkte ein bläuliches Licht auf, so das der ganze Raum davon erhellt war. „Wonach suchen wir denn jetzt genau Jack?“ Ich weiß es auch nicht Nelly, aber wer suchet der findet!“....................

Nach einer Weile des Suchens kamen wir schließlich zur Erkenntnis, dass wir umsonst suchten. Die Technik die wir im Raumschiff vorfanden, war uns zu weit voraus als das wir damit etwas anfangen konnten. Es gab nichts zu entschlüsseln, das Raumschiff zu fliegen wäre uns sicherlich nicht geglückt, zumal ich davon ausging, dass es vielleicht einen Defekt haben könnte. Außer leere Räume und Vorratskammern war nichts vorzufinden. Nelly und ich hatten den Eindruck das diese Kreaturen wohl ziemlich ausgehungert sein mussten. Das ließ uns annehmen, dass sie wohl einen weiten Weg hinter sich hatten. „Nelly ich hab da eine Idee! Komm wir fahren in die Stadt“ Unterwegs erzählte ich Nelly von meinem Plan!

In der Stadt angekommen, suchten wir uns den größten Lieferwagen aus den wir finden konnten. Dann fuhren wir zu Nellys laden und packten Kistenweise Sprengstoff in den
Lieferwagen. Anschließend fuhren wir in den größten Supermarkt des Dorfes und
plünderten dessen Fleisch und Lebensmittelvorräte.

Es war schon irgendwie eigenartig, manchmal hatten wir das Gefühl das wir beobachtet wurden, dann wieder fühlten wir uns sicher und kümmerten uns nicht um unsere Umgebung.

Nachdem wir alles hatten, machten wir uns auf den weg zu Raumschiff. Unterwegs
kamen wir an eine Funkstation. „Jack halt an, lass uns mal reinschauen.“ Ich hielt den Wagen direkt vor den Eingang. Wir stiegen gemeinsam aus, schauten uns ein wenig um und gingen zum Eingang der Funkstation. Zu unseren bedauern stellten wir fest, dass die Türe verschlossen war. Ein Fenster im zweiten Stock war weit offen, aber eine Leiter fanden wir nicht. Auch vom Dach des Lieferwagens war das Fenster nicht zu erreichen. „ Lass mich mal ran Nelly“ So fest ich auch an den Türknopf zog sie gab nicht nach. Ich ging zum Lieferwagen und schaute unter den Beifahrersitz.
Dort fand ich ein Abschleppseil und wickelte das eine Ende an die Anhängerkupplung des Lieferwagens und das andere Ende verankerte ich mit einer Metallstange an der Türe. Nelly saß währenddessen schon auf dem Fahrersitz, und auf ein Zeichen von mir fuhr sie mit Schwung los. Kaum straffte sich das Seil, drehten die
Hinterräder durch. es gab ein Knacken und Knirschen. Mit lautem Getöse flog die Tür aus den Angeln, der Weg war nun endlich frei!

„Nelly zieh die Schlüssel ab und lass uns mal nach schauen.“ Wir gingen in das Gebäude und kamen zu einem langen Gang auf beiden Seiten waren Türen mit
Türschildern. Langsam schritten wir den Gang entlang. „Da schau mal Jack, der Funkraum“ Die Türe war angelehnt wir gingen in den Raum und fanden ein großes
und scheinbar intaktes Funkgerät vor. „Jack“ sagte Nelly nachdem sie an den knöpfen des Funkgerätes spielte. „Ich glaube es ist kein Strom drauf.“ Sei doch bitte so nett
und such das Notstromaggregat. Vermutlich wird es irgendwo im Keller sein.“
„Kein Problem Nelly“ sogleich machte ich mich auf dem Weg in den Keller.
Als ich dann die Tür zum Keller fand und sie öffnete, suchte meine Hand wie gewohnt den Lichtschalter doch wie zu erwarten war, ging das Licht nicht an. Da fiel mir ein, das ich keine Taschenlampe bei hatte. Ich kramte in meinen Taschen, denn ich hatte
aus meinen Fehler von letzter Nacht gelernt und vorhin im Supermarkt einige Schachteln Streichhölzer eingepackt. So schritt zur ersten Stufe der Kellertreppe,
und nahm das Streichholz aus der Schachtel. Ich zog es mit einem Streich entlang der Wand! Es blitzte einmal auf und zeigte mir den Weg nach unten! Langsam schritt
ich so die Treppen hinunter. Auf dem halben Weg nach unten ging das Streichholz aus.
Da hörte ich ein eigenartiges Geräusch! Ein Summen, brummen, rascheln. Ich griff erneut in die Streichholzschachtel nahm eines der Hölzer, und strich damit unter meine Schuhsohle. Kaum hatte ich wieder Licht, da sah ich etwas unvorstellbares..................

In dem Keller waren unzählige grün graue Eier. Die großen Augen dieser Außerirdischen kleinen Lebewesen schimmerten durch diese wabbelige Ei-Masse hindurch. Sie klebten an den Wänden, an der Decke und lagen zu Hunderten auf dem Boden, so das ein durchkommen hier nicht möglich wäre. Mir stockte der Atem, ich wagte es nicht einmal Luft zu holen, langsam drehte mich um und schritt die Treppe hinauf. Wenige Meter bis zum Ziel, bis ich die Türe oben erreicht haben würde. Doch da sah ich einen Schatten und die Türe fiel mit einem lauten Knall ins Türschloss. Sogleich gab es hinter mir ein rascheln Ich stieg so schnell ich konnte die restlichen Stufen zur Tür hinauf und stellte allerdings fest das sie verriegelt war.
Gefangen, in einem Keller voller Kreaturen! Vor verschlossener Türe. Sollte das mein Ende sein? Das brummen hinter mir wurde immer lauter. Es kam immer näher. So fing ich laut an zu schreien. „Nelly, Nelly hohl mich hier raus!“ Erst wollte ich noch ein Streichholz anzünden aber es hätte wohl doch nicht genützt, deshalb hämmerte und trat ich wie wild gegen die Türe und schrie aus vollem Hals nach Nelly.....!

Mir tat schon die Schulter weh, bis mir einfiel das es sich um eine Feuerfeste Tür handelte gegen der ich all meine Angst presste. Ich stand mit den rücken zur Tür, nahm ein Streichholz und zündete es an. Die Flamme erhellte den Raum. Ich ließ sogleich einen lauten Schrei los! Vor mir bäumte sich ein Ungetüm auf. Es lechzte nach mir mit seiner Zunge, mein Puls schoss in die Höhe, es stand ganz nah bei mir, ich konnte diesem Ungeheuer ganz tief in die Augen schauen, sein heißer Atem streifte mein Gesicht
und dann mit einem mal packte es mich, mit seinen großen langen Armen, drückte mich feste an seinen Körper und schleckte mit seiner Zunge über meinen Rücken. Ich traute
mich nicht zu bewegen, es schien mir als würde es endlos dauern, Dann schrie ich los:
„Du Scheißvieh, nun bring es hinter dir, ja töte mich!“ In dem Moment wo ich all meine Wut aus mir herausschrie, gab es ein lautes Krachen. Eines der Feuerfesten Fenster sprang auf. Sogleich kam das Tageslicht hereingeströmt und mit ihm ein langer Schlauch. Ein Benzinschlauch! Wie ich an dem großen Metallstück am Ende des Schlauchs feststellen konnte. Dann hörte ich Nellys Stimme. „Jack! Jack! ich drehe
jetzt den Hahn auf und komme dann zur Tür!“ Sogleich schoss das Benzin durch den Schlauch in den Keller. Der Geruch stieg in meine Nase das Vieh hatte mich immer noch im Griff und wollte nicht locker lassen. Ich zappelte und trat mit meinen Füssen

jetzt den Hahn auf und komme dann zur Tür!“ Sogleich schoss das Benzin durch den Schlauch in den Keller. Der Geruch stieg in meine Nase das Vieh hatte mich immer noch im Griff und wollte nicht locker lassen. Ich zappelte und trat mit meinen Füssen nach dem Ungeheuer. Wir standen nahe bei der Wand, ein großer langer Nagel guckte hervor,
ich wand und schlängelte mich so, das das Monster immer
näher zur Wand driftete. Schließlich schaffte ich es einen
Arm aus der Umklammerung zu bekommen sogleich stieß ich ihn dem Alien vor dem Kopf, so das er gleich darauf
Bekanntschaft mit rostigen Stahl machte. Das Urvieh schrie vor Schmerz auf. Immer wieder schlug ich wie wild
gegen seinen Kopf und Körper, bis grünlicher Schleim aus seinem Kopf lief und die Umklammerung sich langsam löste.
Das Monster sackte langsam in sich zusammen, ich war wieder frei! Sogleich bemerkte ich wie Nelly sich an der Türe zu schaffen machte. "Jack, Jack!" rief sie immer wieder. "Bist du noch da?" "Ja ich bin hier, wo soll ich denn sonst sein? Jetzt mach aber endlich die verdammte Tür auf." Die Türe öffnete sich, ich stürzte in den Flur, rollte mich beiseite und schrie Nelly an: "Schließe
die Türe Nelly, bevor wer weiß was aus dem Keller kommt."
Mit einem lauten Knall flog die schwere Eisentür ins Schloss. "Jetzt aber nichts wie weg hier Nelly!" Sogleich liefen wir den Flur zum Ausgang entlang, draußen Stand der
Tankwagen, den wir Führerlos am Straßenrand vorfanden.
"Nelly du hast immer wieder gute einfälle!" "Jack ich hoffe das du noch ein Streichholz hast, denn ich habe keines." Sogleich griff ich in meine Hosentasche und holte eine Schachtel mit Hölzern hervor. Ich schritt zum Kellerfenster, zog das Streichholz über den Fensterrahmen
und da gab es schon einen gewaltigen Knall, so das ich im hohen Bogen durch die Luft flog!

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