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Wall Street: Konjunkturdaten im Blickpunkt - 500 Beiträge pro Seite


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Am Donnerstag ging die Wall Street mit einem Plus aus dem Handel. Der Dow Jones schloss nach einem durchwachsenen Handelstag knapp behauptet. Die Technologiebörse NASDAQ konnte dagegen mit kräftigen Zugewinnen aus dem Donnerstaghandel gehen. Zu Handelsbeginn zeigt die Wall Street schwächere Tendenzen und eröffnet mit negativen Vorzeichen. Von Bedeutung ist heute die Nachricht, dass das US-BIP steigt im zweiten Quartal schwächer als erwartet gestiegen ist. Mit Spannung werden 15:45 Uhr MEZ der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan für Juli und um 16:00 Uhr MEZ der Chicagoer Index der Einkaufsmanager für Juli erwartet.

Der Dow Jones notiert in den ersten Handelsminuten mit einem Minus von 0,13 Prozent bei 10.116,18 Punkten. Der Technologieindex NASDAQ Composite notiert kurz nach Handelseröffnung mit einem Minus von 0,17 Prozent bei 1.877,89 Zählern.

ChevronTexaco konnte den Gewinn im zweiten Quartal aufgrund der hohen Ölpreise mehr als verdoppeln. Der zweitgrößte Ölkonzern in den USA erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Gewinn von 4,1 Mrd. Dollar bzw. 3,88 Dollar je Aktie, nachdem im Vorjahresquartal ein Gewinn von 1,60 Mrd. Dollar bzw. ein Gewinn von 1,50 Dollar je Aktie erzielt werden konnte. Dementsprechend kann die Aktie zu Börseneröffnung zulegen.

Das US-Handelsministerium legte in Washington seine erste Schätzung zur Wirtschaftsentwicklung für das zweite Quartal 2004 vor. Gegenüber dem Vorquartal wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 3,0 Prozent. Volkswirte hatten für den Berichtszeitraum durchschnittlich ein BIP-Wachstum von 3,6 Prozent prognostiziert. Im Vorquartal verbesserte sich die Wirtschaftsleistung der weltweit stärksten Volkswirtschaft um 3,9 Prozent.

Was die Unternehmenszahlen angeht, standen am Donnerstag nachbörslich noch einige Resultate auf der Agenda. Der Festplattenhersteller Western Digital hat im vergangenen vierten Quartal seinen Umsatz gesteigert. Beim Gewinn konnten mit 15 Cents je Aktie die Erwartungen getroffen werden.

Vorbörslich berichteten bereits einige Unternehmen über die vergangenen Geschäfte. Der größte US-amerikanische Stromerzeuger American Electric Power gab einen Rückgang beim Quartalsgewinn von 43 Prozent bekannt. Dieser ist auf eine Rückstellung für eine mögliche Verweigerung der Tankstellenkonzession in Texas zurückzuführen. Der Nettogewinn hat den Unternehmensangaben zufolge bei 100 Mio. Dollar bzw. 25 Cents je Aktie gelegen. Im Vorjahr hatte er noch 175 Mio. Dollar bzw. 44 Cents je Aktie betragen. Der Energieversorger Edison International musste im zweiten Quartal aufgrund von Sonderbelastungen aus der vorzeitigen Kündigung eines Leasingabkommens einen Verlust hinnehmen. Im Berichtszeitraum verbuchte der Konzern einen Verlust von 374 Mio. Dollar bzw. 1,13 Dollar je Aktie, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Gewinn von 15 Mio. Dollar bzw. 7 Cents je Aktie erzielt werden konnte.

Das Printmedienunternehmen Washington Post konnte im zweiten Quartal den Gewinn erhöhen. Dies wurde durch Gewinne in der Bildungssparte Kaplan und den robusteren Werbemarkt begünstigt. Der Nettogewinn hat Unternehmensangaben zufolge bei 84,9 Mio. Dollar bzw. 8,82 Dollar je Aktie gelegen. Im Vorjahr hatte er noch 60,6 Mio. Dollar bzw. 6,32 Dollar je Aktie betragen. Analysten waren zuvor von 8,32 Dollar ausgegangen.

Public Service Enterprise Group, ein Energieversorger aus New Jersey, verbuchte im zweiten Quartal aufgrund der rückläufigen Gewinnentwicklung im Energiehandelsgeschäft einen Gewinnrückgang.

Der Öl- und Gasproduzent Anadarko Petroleum konnte den Gewinn im zweiten Quartal 2004 um 35 Prozent steigern. Diese Entwicklung war durch die höheren Energiepreise und die niedrigeren Kosten begünstigt worden.

Wertpapiere des Artikels:
WESTERN DIGITAL CORPORATION
WASHINGTON POST CO
ANADARKO PETROLEUM CORPORATION
AMERICAN ELECTRIC POWER CO INC
PUBLIC SERVICE ENTERPRISE GROUP INC.
EDISON INTERNATIONAL
CHEVRONTEXACO CORPORATION


Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),15:43 30.07.2004



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