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DSM - charttechnisch derzeit besser als manche andere Aktie - 500 Beiträge pro Seite



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DSM ist aus dem symmetrischen Dreieck aus Aufwärts- und Abwärtstrendgerade im Juni nach oben ausgebrochen, der Aufwärtstrend ist intakt. Der Kurs von ca. 40.40 Euro ist relativ günstig, die chartechnisch nächste Widerstandszone liegt zwischen 44-45 Euro, danach ist der Weg bis ca. 50 Euro relativ offen. Das KGV liegt bei ca. 10, die Dividendenrendite bei 4 % und mehr.Wenn man derzeit überhaupt kaufen möchte, gehört DSM sicherlich zu den Werten, die man in Betracht ziehen sollte.
Nach Überschreiten von 45 Euro sollte die Aktie bis 50 Euro (dieser Kurs sollte mittelfristig erreicht werden) weiter gehalten werden. Dann wird man weitersehen müssen.
Der Kurs hängt bei ca. 47,50 Euro schon seit einiger Zeit fest.Gegenüber den 40,40 im August zwar eine recht gute Performance, aber die 50 Euro würde ich doch gerne noch sehen. Also noch die ersten beiden Monate 05 weiter halten.
Nach Ansicht der Aktien-Börse ist DSM die am günstigsten bewertete Chemie-Aktie in diesem Jahr. Denn einer Marktkapitalisierung von ca. 4,4 Mrd. Euro stehe ein Umsatz von knapp 8 Mrd. Euro gegenüber. Der Gewinn je Aktie dürfte in diesem Jahr auf 4,20 Euro zulegen (2004: 3,51 Euro). Das ergebe ein KGV von 11.

Die Actien-Börse hält die DSM-Aktie weiterhin für ein chancenreiches Investment. Das Kursziel sehe man bei 55 Euro und eingegangene Positionen sollten bei 43 Euro abgesichert werden.
DSM, die man vor etwa einem Jahr noch für 38 Euro kaufen konnte, ist am letzten Freitag auf 54, 20 Euro gestiegen. Das ist - wenn ich richtig sehe - zumindest das 10-Jahreshoch. Die Frage ist, ob es noch weitergeht. Ich glaube, ja und mein nächstes Kursziel sind 60 Euro. Nachfolgend noch zwei Analystenstatements:

Die Analysten der HypoVereinsbank bewerten die DSM-Aktie (ISIN NL0000009769/ WKN 876300) mit "buy". Im 4. Quartal/04 habe das EBIT mit 118 Mio. Euro im Rahmen der Schätzung der Analysten von 117 Mio. Euro gelegen. Das IFRS-EBIT habe bei 131 Mio. Euro gelegen. Ausgehend von der IFRS-Basis werde nach Aussagen des Managements das EBIT um mehr als 20% steigen. Mit einer EBIT-Schätzung von 167 Mio. Euro bzw. +27% würden die Analysten diese Prognose teilen. Der Großteil sei auf Life Science Products entfallen. In den anderen Sektoren seien die Restrukturierungen weitgehend 2003 bilanziell verarbeitet worden. Die Liquiditätswirkung finde jedoch größtenteils 2005 statt und sorge für einen Mittelabfluss von 100 Mio. Euro. DSM habe lediglich 334 Mio. Euro investiert, rund 100 Mio. Euro weniger als ein Jahr zuvor. Zudem habe das NWC 2004 um 95 Mio. Euro gesenkt werden. So habe DSM einen Free-Cashflow von 0,6 Mrd. Euro in 2004 erzielt und die Nettofinanzschulden um 0,37 Mrd. auf 0,33 Mrd. Euro senken können. Für 2005 würden die Analysten keinen weiteren Abbau im NWC und 100 Mio. Euro höhere Investitionen erwarten. Hinzu komme die Finanzierung der Akquisition von NeoResins sowie ein Mittelabfluss durch Restrukturierungen von 100 Mio. Euro. 2005 dürften die Nettofinanzschulden um rund 0,3 Mrd. Euro ansteigen. 2006 sei ein Free-Cashflow von 0,5 Mrd. Euro möglich. Auf Basis der Rechnungslegung nach IFRS wäre das EBIT 2004 nicht 489 Mio. Euro, sondern 567 Mio. Euro gewesen. Nach IFRS habe das EPS 4,26 statt der berichteten 3,52 Euro betragen. Unter Berücksichtigung der organischen Ergebnisverbesserung, der Konsolidierung von NeoResins und der IFRS-Umstellung würden die Analysten das EPS auf 5,43 Euro für 2005 schätzen. Auf Basis der SoP-Bewertung kämen die Analysten auf einen fairen Wert je Aktie von 70 Euro. Das DCF-Modell liefere 78 Euro. Damit gehöre DSM zu den wenigen Titeln in der Chemieindustrie, die auch auf dem erhöhten Kursniveau noch viel Potenzial haben. Beim neuen Kursziel von 63 Euro würden sich die Analysten am niedrigeren SoP-Wert mit einem Abschlag von 10% orientieren. Die Analysten der HypoVereinsbank haben ihr Anlageurteil für die DSM-Aktie von "outperform" auf "buy" angehoben, das Kursziel haben sie von 52 auf 63 Euro angehoben.

Nina Baiker, Analystin der Zürcher Kantonalbank, stuft die Aktie von DSM mit dem Rating "übergewichten" ein. Das 4. Quartal habe ein EBIT von EUR 113 Mio. (+23% ggü Q4-03) verzeichnet. Beim Reingewinn sei ein Verlust von EUR -17 Mio. verbucht worden. Hauptkomponenten des Verlustes seien außerordentliche Buchungspositionen wie Restrukturierungskosten und Impairments (EUR 99 Mio.) gewesen. Der Reingewinn vor Sondereffekten habe EUR 82 Mio. (+21% ggü Q4-03) betragen. Das Jahresergebnis liege über den Erwartungen. Der Umsatz sei um 28% (ggü 2003) auf EUR 7,75 Mrd. gestiegen, wovon 8% auf organisches Volumenwachstum, 23% auf die Akquisition von DSM Nutritional Products und -3% auf Währungseffekte zurückgehen würden. Das EBIT sei um 66% (ggü. 2003) auf EUR 489 Mio. gestiegen. Der Reingewinn sei mit EUR 262 Mio. um 88% gestiegen. Im Reingewinn enthalten sei eine negative Position von EUR -97 Mio., welche aus außerordentlichen Restrukturierungskosten, Wertberichtigung, einem Buchgewinn und Rückstellungen resultiere. Der Free-Cashflow sei mit EUR 600 Mio. stark gewesen und die Nettoverschuldung sei auf EUR 337 Mio. halbiert worden. Auf Ebene der Divisionen habe der Bereich Life Science Products mit einem Umsatzrückgang von 1,8% enttäuscht. Dagegen habe Performance Materials einen Umsatzanstieg um 13,2% verbucht. Nach Aussagen des Managements sollten die für DSM Fine Chemicals angekündigten Restrukturierungspläne bereits im 2. Halbjahr 05 einen Impact zeigen. DSM erwarte ein substantiell höheres EBIT für das 1. Quartal 05, verglichen mit dem Vorjahresquartal. Das gute Jahresergebnis und die Aussicht auf zusätzliche Gewinne würden den Kurs weiterhin ansteigen lassen. Die Analysten der Zürcher Kantonalbank belassen ihre Einschätzung für die DSM-Aktie auf "übergewichten“.


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