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Uncle Sam reisst Deutschen Michel zu Boden - 500 Beiträge pro Seite


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tja,

da geht ersteinmal kein weg dran vorbei.
montag dann almabtrieb der bullen im galopp.
ich bin froh,dass ich bei zeiten mein depot entleert habe.
aber:
der upmove kommt.ganz bestimmt.so schnell lassen sich die amis nicht klein kriegen.:D
und heute geht dann der oelpreis leicht zurueck,mit der begruendung von paar paranoiden,dass sich das amerikanische wirtschaftswachstum verlangsame.
als ob ab morgen ein ami weniger mit seinem hummer ins macdrive fahren wuerde.:laugh:
ausserdem hoerte ich die ganze zeit,das china und indien wie schwaemme das schwarze gold aufsaugen und die preise kaputt machen.:confused:
aber die begruendung soll mir egal sein,hauptsache die bubble am oelmarkt platzt.
dann koennen auch die aktienmaekte wieder sprudeln.
f*cking crazy!!!
vielleicht ist es ja auch die hitze,die alle kirre macht.:cool::D
hedo,
richtig kirre machen die bewertungen der amis,
da ist noch lange kein boden in sicht, keine ernsthaften käufer die halten, auch wenn es runter geht,
die chartisten hauen den scheiss immer wieder raus,

;)
da ist öl nur der tropfen auf den heissen stein
wenn die headlines schlechter werden und die charts sich verschlechtern, ist der boden nur fundamental abzusehen
silver

es wird wohl noch abwaerts gehen.
wie tief,die antwort kennt nur der wind.;)
aber es wird auch wieder aufwaerts gehen.nachhaltig.
fast ein 3/4 jahr geht es nun seitwaerts.
und die amis sind noch nicht fertig.
an die verschwoerungstheorie,dass nun die chinesen und die japaner ihre dollarberge in euros und /oder gold umtauschen,um den amis den todesstoss zu versetzen,glaube ich nicht.
wer sonst,soll den ganzen plunder importieren?
ich werde noch warten und bin fest davon ueberzeugt,dass mein warten und spaeteres investieren mit schoenen euronen belohnt wird.:D
tüllich gibts noch erholungen
aber der ofen ist grundsätzlich aus, nachhaltig is nich
für dieses jahrzehnt !
und wenn sich die amis halten, dann nur mit inflation
aber irgendwann kommen die leute dahinter und dann wird das einzige was steigt rohstoffe sein, das wird wieder die inflation anheizen usw. bis der greenie wieder die zinsen im lot hat und die amis sich nicht mehr über beide ohren verschulden. dieses einseitige zinsen runter und weiter gehts ist am ende. finitio. feierabend.
diese prozess wird laaaaaaange dauern und blut kosten.

aber das ganze ist jetzt schon wieder zu hoch für sonne schwachbirne wie dich

;)
SILVER

deine gute nacht geschichte vonne rohstoffe ist ne alte leier von dir und wird jedes mal ausgegraben ,wenn du auf dem schlauch stehst.
naja,bei dem nickname.
auch deine blut und zoll theorie ist doch hanebuechen.
eins ist sicher:morgen faengt wieder ein neuer tag an.obwohl die boerse geschlossen ist.
so long (oder:so short,wie du sagen wuerdest):D
hedo
#1: Die Entspannung beim Ölpreis hängt auch mit den guten News ab 17:42 bei Yukos zusammen. Schaut Euch den Verlauf an.
@#5
Die Schwachstruller kommen wieder aus ihren Löchern.:laugh:

Es geht 2 Tage abwärts und die faseln schon wieder
davon, dass der Ofen für das ganze Jahrzehnt aus sei.:laugh:

Keiner weiß auch nur, was nächste Woche passiert,
aber diese Propheten haben die Weitsicht, Prognosen
für ein halbes Jahrzehnt zu erstellen.:laugh:

Die Gleichen waren es, die im März 2003 geschrien haben,
dass der Dax im Juni 03 bei 800 Pkt. sein würde.:laugh:
Wer soll den die Massen von Rohstoffen kaufen,
wenn die Zinsen so verdammt hoch sein werden, daß
kein Schwein einen cent investiert oder damit was kauft.
#8

Da wäre ich bei Spwd vorsichtig, auf ganz kurze Sicht
( bis 1 Woche ) hat er gelegentlich schon verdammt guten Riecher bewiesen, nur die langfristigen Progosen
taugen nicht viel ;-)
#8

Trigger

Das sage ich bereits seit 6 Monaten, nicht weil es zwei Tage abwärts geht. Und im März letzten Jahres bin ich mit nen Future long bei 2435 gegangen und bis ca 3300 habe ich mich vollgestopft mit Aktien. Nur zu Info, bitte die Bären nicht über einen Kamm scheren.
Die Prophezeiungen für ein halbes Jahrzehnt sind einfacher, als die für einen Monat oder einem Jahr (Börsen können kurzfristig irrational sein). Langfristig ist fundamental bei dem Amis eine Rendite von 3% drin, wenn es gut läuft. Ob nun 5 oder 10 Jahre spielt keine Rolle, es wird sich auf dieses Niveau einpendeln, weil es diesesmal auch nicht anders wird als die letzten 100 Jahre.

#9
<Wer soll den die Massen von Rohstoffen kaufen,
wenn die Zinsen so verdammt hoch sein werden>

Eben, keiner !
Aber die Zinsen werden ja nicht hoch gehen, zumindest keine real positive Verzinsung abwerfen.
Alan Greenspan stößt an seine Grenzen
von Marc Faber

Verzweifelt hat Herr Greenspan seit dem Jahr 2000 mit seiner höchst expansiven Geldpolitik versucht, durch Kurserhöhungen an der Börse und Preiserhöhungen am Immobilienmarkt den Konsum der Haushalte, dank einer wachsenden Verschuldung, künstlich zu fördern. Das ist ihm auch weit gehend gelungen, aber dieser Verbrauch der Haushalte, der ausschließlich durch eine Finanz- und Sachwertinflation belebt wurde, hat nicht nur eine begrenzte Haltbarkeit, sondern er hat auch die Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft wesentlich vergrößert. Seit dem Jahr 2000 ist das Wachstum des amerikanischen Konsumentenverbrauchs nur auf Grund steigender Immobilienpreise und Steuersenkungen ermöglicht worden und nicht durch steigende Realeinkommen der Beschäftigten. Tatsächlich sind in den USA - sowie in Europa - in den letzten Jahren die Erwerbseinkommen vor Steuern weniger schnell angestiegen als die Lebenskosten, was zu fallenden Realeinkommen geführt hat.


Somit ist also eine zusätzliche Steigerung der Verbrauchsausgaben völlig von weiteren Immobilienpreiserhöhungen abhängig, die aber ihrerseits aus folgenden Gründen in Zukunft nicht eintreffen dürften. Damit Immobilienpreise weiter ansteigen können, muss die Geldpolitik, wie bis vor kurzem, sehr expansiv weiter betrieben werden. Das Inflationsgespenst ist aber sehr beweglich. Falls wir Inflation als eine Erhöhung der Geldmenge verstehen, kann dieses Gespenst Kurssteigerungen an den Aktienbörsen auslösen, wie das der Fall bis zum Jahre 2000 war, dann kann es, wie in den letzten Jahren, zu steigenden Immobilienpreisen kommen. Und schließlich kann der Inflationsgeist auch zu steigenden Konsumentenpreisen und Löhnen führen. Dass die Löhne stark ansteigen werden, ist kaum anzunehmen, denn die Geldpolitik extrem niedriger Zinssätze hat einen Anlageboom in China und Indien zur Folge gehabt, bei dem immer mehr Produktion und Dienstleistungen, auf Kosten der amerikanischen Einkommensempfänger, in diese Niedriglohnländer verschoben werden. Der Konkurrenzdruck aus dem Ausland wird deshalb weit gehende Lohnerhöhungen im Westen unmöglich machen.


Dagegen scheint es aber, als ob die Konsumentenpreisinflation sich in einer Beschleunigungsphase befindet, die nicht nur fallende Realeinkommen zur Folge hat. Sie wird auch verhindern, dass die Zinsen noch wesentlich fallen werden - fallende Zinsen, die ihrerseits zu den Preissteigerungen am Immobilienmarkt und dem höheren Verbrauch geführt haben. Wir sehen hier also ganz deutlich, dass die Grenzen einer Geldpolitik, deren Ziel künstlich niedrige Zinsen sind, dann erreicht werden, wenn die Inflationsrate sich beschleunigt. Und so nicht nur fallende Realeinkommen zur Folge hat, sondern auch zu einer Verknappung der inflationsbereinigten oder "realen" Geldmenge führt, die sich dann wie eine Verknappung des Geldes durch den Marktmechanismus - und wohlverstanden nicht als Folge einer restriktiveren Geldpolitik - bemerkbar macht. Dass eine Verknappung des Geldes durch den Markmechanismus in Verbindung mit fallenden Realeinkommen sich früher oder später negativ auf die Preise von Vermögenswerten wie Immobilien und Aktien auswirkt, dürfte klar sein. Und nachdem der amerikanische Verbrauch ausschließlich durch diese Vermögenswertinflation in den letzten Jahren getrieben wurde, erwarte ich, dass innerhalb der nächsten sechs Monate das amerikanische Wirtschaftswachstum und die Unternehmensgewinne ganz deutlich enttäuschen werden.


Artikel erschienen am Sa, 7. August 2004


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