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Salzgitter !! Unglaublich....aber wahr !!!! 250 % Potenzial !!! - 500 Beiträge pro Seite


ISIN: DE0006202005 | WKN: 620200 | Symbol: SZG
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Salzgitter aktuell 10,85 mit charttechnischem Kaufsignal....heute wurde ein neues Hoch markiert......rein charttechnisch wird der Wert die nächsten Tage weiter laufen!!

Nimmt man die Fundamentaldaten in Betracht dann erkennt man das Potential das in Salzgitter steckt.....deshalb sowohl Tradingchance als auch Investmentchance!!!

Salzgitter: Outperformer
12.08.2004 14:52:10

Die Landesbank Rheinland-Pfalz bewertet am 12. August die Aktien des deutschen Stahlunternehmens Salzgitter AG weiterhin mit " Outperformer" . Das Kursziel sehen die Analysten bei 35,00 Euro.

Die boomende Stahlindustrie habe sich auf allen Ebenen der Konzernergebnisrechnung deutlich stärker positiv niedergeschlagen als erwartet und dürfte auch in der zweiten Jahreshälfte zu einer sehr erfreulichen Ergebnisentwicklung führen. Das Management habe daher die Ergebnisprognose derart angehoben, dass die Rekordwerte aus 2001 (EPS 2,28 Euro) in greifbare Nähe rücken würden. Vorbehaltlich der heutigen Analystenveranstaltung sehen die Analysten sich veranlasst ihre EPS-Schätzung für 2004 von 1,17 auf voraussichtlich 2,00 Euro und für 2005 von 1,51 auf 2,20 Euro anzuheben. Das Anlageurteil behalten die Analysten bei " Outperformer" .


Kurs knapp 11 ....Gewinn je Aktie in diesem Jahr 2 € je Aktie :eek:

im nächsten Jahr 2,20 € je Aktie :eek:

Buchwert 15,14 € !!!

Dividenderendite von 0,50 Euro je Aktie derzeit bei rund 5% !!!
20.08.2004
Salzgitter kaufen
Geldbrief

Die Experten von "Geldbrief" empfehlen die Aktie von Salzgitter (ISIN DE0006202005/ WKN 620200) zu kaufen.

Der zweitgrößte deutsche Stahlhersteller habe von der erhöhten Nachfrage nach Stahlerzeugnissen und dem deutlich verbesserten Preisumfeld profitiert. Auch der gegenwärtige Höhenflug beim Ölpreis nutze dem Konzern. Denn die Investitionen in neue Pipelines und Raffinerieanlagen seien in den letzten Jahren stark vernachlässigt worden. In den kommenden Jahren könnte daraus ein neuer Investitionsboom entstehen. Bei dem Stahlhersteller würden schon jetzt die Kassen klingeln.

Die Erwartungen des abgelaufenen Geschäftsjahres seien mit einem Umsatz von 4,8 Mrd. Euro und einem Jahresüberschuss von 31,8 Mio. Euro bereits sichtlich übertroffen worden. Danach sei auch das erste Halbjahr glänzend gelaufen. Der Umsatz sei mehr als 10% gestiegen. Der Gewinn sei sogar um 335 Prozent nach oben geklettert. Im aktuellen Jahr sollte unter dem Strich je Anteilsschein ein Gewinn von mindestens 1,60 Euro übrig bleiben. Für das nächste Jahr sei ein weiterer Anstieg auf 1,80 Euro möglich. daraus errechne sich ein attraktives Kurs-Gewinn-Verhältnis von nur 6.

Dazu komme, dass die Dividende für das derzeitige Jahr auf 0,50 Euro je Titel angehoben werden könnte. In diesem Fall läge die Dividendenrendite dann bei etwa 5%. Der Konzern mache etwa 29% seines Umsatzes mit Stahl, 42% würden auf den Handel und 19% auf Röhren entfallen. In erster Linie in dem Problembereich Röhren sei mit einer Versechzehnfachung des Resultats im ersten Halbjahr ein bemerkenswerter Turnaround erreicht worden.

Aus diesem Grund stufen Experten von "Geldbrief" die Salzgitter-Aktie als klaren Kauf ein. Das Kursziel liege bei 16 Euro. Das anfängliche Stopp-Loss-Limit sollte bei 9,50 EUR platziert werden.
19.08.2004
Salzgitter sehr günstig bewertet
Finanzwoche

Die Experten der "Finanzwoche" sind der Meinung, dass die Aktien der Salzgitter AG (ISIN DE0006202005/ WKN 620200) sehr günstig bewertet sind.

Das Unternehmen habe im ersten Halbjahr eine deutliche Steigerung des Ergebnisses erwirtschaftet. Den Umsatz habe man um 10% auf 2,77 Mrd. Euro steigern können, was im wesentlichen durch die Geschäftsbereiche Handel und Stahl bedingt gewesen sei und der Jahresüberschuss habe sich um rund 530% auf 58,1 Mio. Euro erhöht, was einer Nettomarge von 2,1% entspreche. Die zuvor vorsichtigen Prognosen für das Gesamtjahr habe man angehoben, sie würden sich nun am erfolgreichen Geschäftsjahr 2001 orientieren.

Die Salzgitter AG sei nur mit dem 5,3-fachen des im 1. Halbjahr erwirtschafteten freien Cash Flows bewertet, damit liege das Kurs/Buchwert-Verhältnis bezogen auf das Eigenkapital bei nur knapp 0,6. Die Befürchtung der Welt-Stahlmarkt könnte durch eine harte Landung Chinas erheblich beeinträchtigt werden, habe sich zudem vorerst nicht bewahrheitet. Realistischer erscheine, dass die Wachstumsraten zwar zurückgehen, aber dennoch nachhaltig positiv bleiben würden.

Die Experten der "Finanzwoche" halten die Aktien der Salzgitter AG in diesem Umfeld für eine sehr günstig bewertete und gut rentierende Aktie mit weiter positivem Chance/Risiko-Verhältnis.
schließt auf Jahreshoch 10,95 !!

Ziel 15 € !!
Habe eine Frage zu Salzgitter- ist die Aktie auf der Basis nicht sogar ein Übernahmekandidat ? Bei dem Marktumfeld und den Rohstoffpreisen:confused:- schade d. ich nicht genug auf dem Sparbuch habe- würde glatt eine "feindliche" Übernahme in Erwägung ziehen:D
@Hurricane
15!????Dann hat Du aber ne falsche Überschrift gewählt...
Salzgitter ist top! Hab mir ein dickes Päckchen von dem Zeug reingezogen.
Von den Fundamentals her finde ich Rautaruukki mit einem KGV von 3,?? aber noch besser. Schade ist nur das man bei den Skandinaviern ewig warten kann bis der Kurs sich daran anpasst.
Salzgitter wurde heute ins Musterdepot von Euro am Sonntag aufgenommen!!!

zusätlich noch ein Kaufempfehlung!!!!


mein Tipp....wer noch nicht dabei ist!!......hier sollte man auf Schlusskursbasis stopp buy 11,05 rein!!!
11,25 (Jahreshoch) :rolleyes:

sieht gut aus!!!
Was soll denn DAS ? Will die Landesbank Rheinland-Pfalz der Nord LB eins auswischen oder wollen die selber noch billige Aktien ? :confused:


In einer Studie vom 7. September stuft die Landesbank Rheinland-Pfalz die Aktie des deutschen Bauzulieferer Salzgitter AG von "Outperformer" auf "Marketperformer" herab. Das Kursziel sehen die Analysten bei 13,50 Euro.

Nach dem kräftigen Kursanstieg der Salzgitter-Aktie der letzten Wochen stufendie Analysten den Titel von "Outperformer" auf "Marketperformer" herab. Die Aktie habe seit Jahresbeginnum 30,5% zulegen können, während die Vergleichsindizes MDAX und DAXmit +10,5% bzw. –2,0% deutlich schwächer performten hätten.

Aufgrund dieser überdurchschnittlichen Kursentwicklung trauen die Analysten der Aktie mitBlick auf ihr Kursziel von 13,50 Euro bzw. +19% eine "nur" noch marktkonforme Performance zu.Aktuell biete sich vor diesem Hintergrund eine Umschichtung in ThyssenKrupp-Aktienan, denen die Analysten auf Basis ihres Kursziels von 20 Euro ein höheres Kurspotenzialvon 27% zubilligen würden.
Im Gegensatz zu Thyssen-Krupp steht die Aktie von Salzgitter noch 5 (FÜNF) !!! € unter Ihrem Buchwert, während die Aktie von TK diesen schon erreicht hat.

Die Gewinnerwartung pro Aktie dürfte ebenfalls nicht weit auseinanderliegen. :look:
Salzgitter sehr stabil......hier gehts in kleinen Schritten vorwärts....diese Methode wird meist verwendet um Zocker und Trader aus dem Wert zu schmeißen!!!
Salzgitter-Chef stellt höhere Dividende in Aussicht

Frankfurt, 11. Sep (Reuters) - Die Aktionäre des Stahl- und Röhrenkonzerns Salzgitter < SZGG.DE> können für das laufende Jahr wieder mit einer höheren Dividende rechnen.

Er gehe von einer Anhebung der Ausschüttung im Vergleich zu 2003 aus, sagte Konzernchef Wolfgang Leese der " Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" laut einem Vorabbericht vom Samstag. Für das vergangene Jahr hatte das Unternehmen seinen Anteilseignern eine auf 25 Cent gesenkte Dividende gezahlt.

Leese bekräftigte zugleich den Ergebnisausblick des Unternehmens, wonach der Vorsteuergewinn 2004 in der Nähe von 160 Millionen Euro liegen soll. " Zehn Millionen Euro drunter oder drüber verstehe ich unter nah" , erläuterte er.

Im ersten Halbjahr 2004 hatte Salzgitter vom weltweit boomenden Stahlmarkt profitiert und einen Gewinnsprung verzeichnet. " Die Stahlpreise werden auch weiter steigen, zumal die Rohstoffsituation prekär ist" , sagte Leese voraus.

Zum Aktionärskreis sagte er: " Wir wünschen vor allem, dass das Land Niedersachsen seine Beteiligung von 25,5 Prozent hält. Das brauchen wir, um vor einer feindlichen Übernahme geschützt zu sein. Die NordLB besitzt derzeit noch zwischen zehn und elf Prozent der Aktien."

Eine Kapitalerhöhung bei Salzgitter kommt für Leese derzeit nicht in Betracht. " Genehmigt ist es von den Aktionären. Bei Gelegenheiten für Käufe ja, zur Zeit ist das kein Thema" , sagte der Vorstandschef.
11,89 (Jahreshoch)


aktuell mit Kaufsignal!!!
hi hurricane


ja, superstark


endlich mal wieder ein ausbruch, die zeitschrift finanzen hats vor einer woche angekündigt


tschüssi


spatzerl
hi leute


danke für die 2 directmails


artikel kam im finanzenheft oktober seite 48



spatzerl
Moin :)

Wo wird denn so allgemein das Kurziel gesehen :confused:
@hwzock, grüß dich... so trifft man sich wieder.;) Ich denke, dass mittelfristig 18 Euro schon drin sein dürften. Anfang November kommen Zahlen, mal schaun wie so der Ausblick sein wird.

Grüsse Agio
:eek:

18 Euronen?

:cool:




Hallöle Agio, hoffe Dir geht`s gut ;)
Bei einem ähnlichen Gewinn wie 2001 von 2,3 € und weit besseren Aussichten für die nächsten Jahre, kann man schon abschätzen, wo es hin gehen könnte:

Konservativ gedacht ein KGV von 6, möglich aber auch von 10 bis 12. :lick:
Alles anschnallen, jetzt geht´s loohoos. :)


01.10.2004 16:59

Salzgitter geht durch die Decke :kiss::kiss::kiss:

Die Aktie des zweitgrößten deutschen Stahlkonzerns ist auf den höchsten Stand aller Zeiten gestiegen. Dabei ist sie noch immer vergleichsweise günstig bewertet.


Die Salzgitter-Aktie stieg heute in der Spitze um fast sechs Prozent auf 12,80 Euro. Seit Jahresanfang hat sie um rund 46 Prozent zugelegt und sich damit in der Spitzengruppe des MDax etabliert.

Das Unternehmen war 1997 aus der Preussag Stahl AG hervorgegangen. Der Mischkonzern Preussag (heute TUI) hatte seine Stahlsparte abgestoßen, um sich stärker auf das Touristikgeschäft zu konzentrieren. Als einziger ernst zu nehmender Interessent war die österreichische Voest Alpine aufgetreten, was Befürchtungen vor einem Stellenabbau auslöste. Um die Übernahme zu verhindern, kaufte das Land Niedersachsen unter dem damaligen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder gemeinsam mit der NordLB die Mehrheit der Anteile.

1998 brachten Land und NordLB einen Teil des Pakets an die Börse, blieben aber investiert. Seitdem entwickelte sich der Aktienkurs die meiste Zeit unter großen Schwankungen seitwärts.

Unerwarteter Höhenflug
Seit zwei Jahren geht es mit der Salzgitter-Aktie kontinuierlich aufwärts. Der Wirtschaftsboom in Asien führt zu stark steigenden Stahlpreisen. Plötzlich sind Stahlaktien wieder in. Händler, die von der Nachrichtenagentur Reuters befragt worden waren, begründeten die heutigen Kursgewinne mit der Nachricht, wonach die NordLB ihren Anteil an der Salzgitter AG um 2,5 Prozentpunkte auf gut 9,5 Prozent gesenkt hat. Dadurch könnte die Gewichtung im MDax zulegen.

Daneben sind die Aktien trotz der Kursgewinne ausgesprochen günstig bewertet. Auf Basis der durchschnittlichen Gewinnschätzungen der Analysten liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei gerade einmal sieben. Und ein Ende des Stahlbooms ist immer noch nicht in Sicht.


ME
Hallo Hwzock,

danke der Nachfrage, mir geht es gut. Und mit jedem Kurssprung von Salzgitter noch ein bisschen besser.:lick:

Der Artikel von BeWu liesst sich außerordentlich gut...


Agio ;)
Das Datum dieser Empfehlung ist wichtig :laugh:
siehe Posting # 24/25


01.10.2004


Die Wertpapierexperten der "Prior Börse" sehen für die Aktie der Salzgitter AG (ISIN DE0006202005/ WKN 620200) ein Kursziel von 18 Euro.

Die weltweite Stahlnachfrage erlebe derzeit eine Boomphase. Von dieser Entwicklung profitiere der Stahlriese Salzgitter. So sei der Nettoprofit zum Halbjahr von 9,2 Mio. auf 57,7 Mio. Euro geklettert. Nach Ansicht der Experten dürfte sich dieser Trend auch weiterhin fortsetzen.

So würden zwei Effekte eine Hebelwirkung zeigen: Zum einen würden sich die Sparmaßnahmen innerhalb des Konzerns auszahlen. Zum anderen führe die ungebremste Stahl-Nachfrage zu massiv steigenden Preisen. Da im 1. Halbjahr ein Gewinn je Aktie von 95 Cent verzeichnet worden sei, seien für das Gesamtjahr 1,85 Euro möglich. Das KGV betrage weniger als 7. Der Börsenwert betrage lächerliche 764 Mio. Euro. Dabei dürfte Salzgitter in diesem Jahr ein Vorteuerergebnis von 160 Mio. Euro verbuchen. Hinzu komme eine satte Dividende.

Anleger sollten jedoch berücksichtigen, dass die Branche sehr zyklisch sei. Doch derzeit sei kein Ende des Stahlbooms in Sicht. Nach Ansicht der Experten dürfte der Titel mindestens neun bis zwölf Monaten sehr gut laufen dürfte. Dann allerdings sollte ein Ausstieg in Betracht gezogen werden.

Die Experten der "Prior Börse" taxieren für die Aktie von Salzgitter ein Kursziel von 18 Euro .
ROUNDUP: Stahlpreise steigen weiter - Ende des Booms nicht in Sicht

ISTANBUL (dpa-AFX) - Die weltweite Stahlnachfrage boomt, die Preise für Rohstahl ziehen weiter an. Der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor SA will 2005 weiter an der Preisschraube drehen. Bei auslaufenden Verträgen werde das Unternehmen bei seinen Kunden Preiserhöhungen von "mindestens 20 Prozent" durchsetzen, kündigte Arcelor-Vorstandschef Guy Dollé am Sonntag in Istanbul vor Beginn der Welt-Stahlkonferenz an. "Wenn wir keine Einigung erzielen, werden wir nicht mehr liefern", sagte Dollé. Auf Welt-Stahltagung an diesem Montag und Dienstag in Istanbul werden die Branchengrößen vertreten sein.

Ein Ende des derzeitigen Stahlbooms sei auch im kommenden Jahr nicht in Sicht, meinte Dollé. Eher sei mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. "Das pessimistischste Szenario ist, dass es 2005 noch einmal so gut wird wie in diesem Jahr", sagte er. Für die Stahlindustrie sei 2004 das beste Jahr seit mehr als 30 Jahren. Getragen werde der Boom vor allem von der kräftig gestiegene Stahlnachfrage in China.

CHINAS IMPORTBEDARF STEIGT UND STEIGT

Der Netto- Importbedarf Chinas werde sich in diesem Jahr gegenüber 1999 auf 35 Millionen Tonnen mehr als verdoppeln, rechnete Dieter Ameling, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, vor. "China bereitet sich auf die Olympischen Spiele 2008 vor und braucht viel Stahl für die Infrastruktur, daran besteht kein Zweifel", sagte Ameling der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Nach seiner Einschätzung produzieren die deutschen Stahlwerke nahe der Kapazitätsgrenze. "Die Rohstahlproduktion wächst in diesem Jahr voraussichtlich um 3 Prozent auf mehr als 45,5 Millionen Tonnen. Der Stahlbedarf wird im kommenden Jahr noch einmal um 2 Prozent zulegen."

"Die Rohstoffe für Erz, Schrott und Kohle bleiben weiter knapp. Das wird sich auch auf den Stahlpreis auswirken." Vor dem Hintergrund der um rund 18 Prozent gestiegenen Rohstoffkosten habe das Unternehmen "keine andere Wahl" als die Preise zu erhöhen, sagte Dollé. Die Kunden müssten sich daran gewöhnen, dass Preissteigerungen von jährlich nur zwei Prozent derzeit der Vergangenheit angehörten.

`STAHLKONZERNE KÖNNEN SICH DERZEIT KUNDEN AUSSUCHEN`

"Bei Neuverträgen darf man derzeit den Preis fast selbst einsetzen", hatte zuvor der Vorstandsvorsitzende der Salzgitter AG, Wolfgang Leese, berichtet. Auch der deutsche Stahlkonzern könne sich seine Kunden derzeit aussuchen. Als Folge von Lieferengpässen beim Vormaterial Stahl lägen derzeit sogar Produktionskapazitäten in der Mülheimer Röhrenfertigung des Unternehmens in Höhe von rund 300.000 Tonnen brach.

Leese zeigte sich überzeugt, dass das Unternehmen nach einem kräftigen Anstieg des Konzernergebnisses vor Steuern von 16,6 Millionen Euro auf 81,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr im Gesamtjahr ein Vor-Steuer-Ergebnis von 160 Millionen Euro erzielen könne. Der Umsatz werde nach 2,77 Milliarden Euro in den ersten sechs Monaten im Gesamtjahr "deutlich über fünf Milliarden Euro liegen".

ARCELOR AN LANGFRIST-VERTRÄGEN MIT RAG INTERESSIERT

Zur Sicherung der Versorgung mit Koks sei Arcelor am Abschluss von langfristigen Verträgen mit dem Essener RAG-Konzern interessiert, sagte Dollé. Zu einer möglichen Kapitalbeteiligung von Arcelor an einem Ausbau der Bottroper RAG-Kokerei Prosper wollte er sich jedoch nicht äußern.

Einen Fixpreis für Koks, wie er von RAG-Chef Werner Müller ins Gespräch gebracht worden war, könne er jedoch nicht akzeptieren. Auch möglichen Plänen zum Bau einer neuen deutschen Kokskohlenzeche erteilte er eine Absage./uk/DP/ck

Quelle: dpa-AFX
Wenn der Gewinn bei 160 Mio liegen sollte, haben wir 2,6€ pro Aktie und damit exakt ein KGV von 5 bei Kurs 13. Auch wenn es jetzt nach dem rasanten Anstieg eine Pause geben sollte, hier ist noch mehr drin, allzumal die Aussichten für die nächsten Jahre nicht schlechter werden. :D:D:D
HSBC Trinkaus & Burkhardt bewertet am 17. September die Aktie des deutschen Stahlkonzerns Salzgitter AG mit der Empfehlung "Add". Das Kursziel wird mit 13 Euro angegeben.

In einer Studie vom 7. September stuft die Landesbank Rheinland-Pfalz die Aktie des deutschen Bauzulieferer Salzgitter AG von "Outperformer" auf "Marketperformer" herab. Das Kursziel sehen die Analysten bei 13,50 Euro.

Die Analysten der HypoVereinsbank bewerten in ihrer Studie vom 13. August 2004 die Aktie des deutschen Bauzulieferers Salzgitter AG mit "Outperform".Ihr Kursziel belassen sie bei 13,00 Euro.

Das war wohl alles nicht so gemeint. Ein bisschen Spaß muss sein, oder ?:D

War das schon alles, oder läuft das Ding noch ein wenig weiter! Was meint Ihr ? :eek:
07.10.2004 14:30:
MDAX: SALZGITTER - Übermut tut selten gut ?!

Salzgitter (Nachrichten)

WKN: 617703 ISIN: DE0006177033

Intradaykurs: 13,73 Euro

Aktueller Tageschart (log) seit dem 24.03.2004 (1 Kerze = 1 Tag)

Diagnose: Die Salzgitter Aktie legt in den letzten Wochen seit dem Ausbruch über die Widerstandszone 10,65-10,85 Euro rasant zu. Im heutigen Handel kämpft die Aktie nun den 3. Tag hintereinander gegen einen gebrochenen ehemaligen Aufwärtstrend und eine wichtige Pullbacklinie in der Aufwärtsbewegung seit Januar 2003. Aktuell notiert die Aktie relativ deutlich darüber. Die Hürde bei 12,60 hat die Aktie am 01.10 so genommen, als hätte diese gar nicht existiert.

Das Volumen ist in den letzten Tagen auf deutlich erhöhtem Niveau. Die Bollinger Bänder sind so stark aufgeweitet wie nur selten zuvor. Die heutige Kerze, mit der ein Verkaufssignal in den Candlesticks, das sich über die letzten beiden Handelstage entwickelt hatte, konterkariert wird, liegt erneut zum einem sehr großen Teil oberhalb dieser Bänder. Indikatorentechnisch stellt sich nun langsam, aber sicher eine Extremsituation.

Prognose: Der Ausbruch über die Pullbacklinie und den ehemaligen Aufwärtstrend erscheint aufgrund der massiv überkauften Situation übermütig. Eine Konsolidierung erscheint hier überfällig. Bis 12,60 Euro sollte diese dann mindestens führen. Ob sich diese Unterstützung dann allerdings als stabil erweist, muss sich erst noch herausstellen.
Danke für die Gute Chartanalyse.Klar wird Salzgitter irgendwann konsolidieren,aber ich denke,dass Salzgitter bis zum Frühjahr ziemlich sicher die 15 knackt.Wer hätte vor kurzem gedacht,dass Salzgitter heute bei 13.75 steht?Und nur mal so:welche Charttechnik hat ausgesagt,dass diese jahrelange Langweileraktie so abhebt.?Ich freue mich jedenfalls über den Höhenflug und meinetwegen soll die gesunde Konsolidierung kommen,aber wer gibt sie bei der immer noch sehr günstigen Bewertung ab,weil noch sieht alles sehr gut aus für Salzgitter außer die Charttechnik.
08.10.2004 09:39:
HVB zu Salzgitter

Die Analysten der HypoVereinsbank (Nachrichten) stufen die Aktien von Salzgitter (Nachrichten) erneut auf "Outperform".

Kursziel 15 Euro.
Die Analysten der Landesbank Rheinland Pfalz stufen Salzgitter auf "underperformer". Im August gaben sie noch ein Kursziel von 35 heraus. Soviel zum Thema Analysten. Wer nimmt die eigentlich noch ernst. Eigene Recherche ist das einzige was Sinn macht. Bei zu erwartenden Gewinnen von ca. 2€/Aktie für 2004 hat Salzgitter im Augenblick gerade einmal ein KGV von 6,75. D.h. es ist noch genügend Luft nach oben(vergleiche Thyssen-Krupp). Wahrscheinlich wird es erstmal eine gesunde Konsolidierung geben aber auf Sicht des nächsten halben Jahres hat die Aktie noch Potential.
#45 sehe ich genauso

Erst diese Schätzung im August von Wahnsinn´s 35 €, dann im September dies

"Aufgrund dieser überdurchschnittlichen Kursentwicklung trauen die Analysten der Aktie mit Blick auf ihr Kursziel von 13,50 Euro bzw. +19% eine "nur" noch marktkonforme Performance zu.Aktuell biete sich vor diesem Hintergrund eine Umschichtung in ThyssenKrupp-Aktienan, denen die Analysten auf Basis ihres Kursziels von 20 Euro ein höheres Kurspotenzialvon 27% zubilligen würden."

Salzgitter hat die 19% in nur 4 Wochen erreicht, TKA hat es im selben Zeitraum nur um 1 €, das entspricht 7%, geschafft. Ich habe damals schon reklamiert, das Interessen oder Unvermögen dahinter steckt.
Aus meiner Sicht, gibt es 3 wesentliche Faktoren, warum Chartanalysen im Moment wenig hilfreich sind und die Aktie neu zu bewertet werden muss.

1. Die Aktionärsstruktur ändert sich grundlegend, weg vom "Staatsbetrieb"

2. Der Stahlmarkt hat sich vom Käufer- zum Verkäufermarkt gewandelt. Zitat: "Wir können uns die Kunden jetzt aussuchen".

3. Dieses Jahr wird es eintreten, das Betriebsergebnis hat sich vervielfacht und wird auch auf diesem hohen Niveau bleiben. Wenn z.B. 50 Ct. als Dividende gezahlt würden bleiben immer noch 2 € des Gewinns im Unternehmen. Schon daher kommt ein realer Wertzuwachs.

Eine Episode am Rande: Bei uns kommen wieder die Schrottsammler und nehmen den Schrott selbstverständlich "kostenlos" mit!!! (wie gnädig). Für Autos zahlen sie jetzt etwas bei Verschrottung.
hi leute

stimme dir zu snowy58,wir sind und kommen noch vielmehr in eine rohstoffhausse,womit ich eben nicht das öl meine
aktien wie salzgitter oder auch graphit kropfmühl stehen erst am anfang einer neubwertung


machts gut

spatzerl
20.10.2004 10:25:
MDAX: SALZGITTER - Einbruch = Kaufchance!?

Salzgitter (Nachrichten)

WKN: 617703 ISIN: DE0006177033

Intradaykurs: 12,63 Euro

Aktueller Tageschart (log) seit dem 10.02.2004 (1 Kerze = 1 Tag)

Kurz-Kommentierung: Die Salzgitter Aktie hat sich wie zuletzt dargestellt an wichtigen Pullbacklinien seitwärts bewegt. Am heutigen Tag bricht die Aktie regelgerecht ein und führt aktuell die Verliererliste im MDAX an. Dabei fällt sie nun auf die wichtige Unterstützung bei 12,60 Euro ab und reißt zudem ein Gap zwischen 13,35 und 13,24 Euro. Solange die Aktie nun die Unterstützung bei 12,60 Euro auf Tagesschlusskursbasis nicht unterschreitet, sollte die Aktie kurzfristig zumindest das heutige Eröffnungsgap schließen können. Ein Unterschreiten der 12,60 auf Tageschlusskursbasis führt aber zu einer weiteren Abwärtsbewegung bis vermutlich 10,65-10,85 Euro.

Stahlaktien auf der Verkaufsliste - Furcht vor sinkenden Preisen

Frankfurt, 20. Okt (Reuters) - Ein mögliches Ende des Stahlbooms angesichts einer nachlassenden Nachfrage aus China hat am Mittwoch Investoren europaweit zum Verkauf von Aktien der Stahlhersteller veranlasst. Auch in Asien gaben die Titel der Stahlproduzenten auf breiter Front nach. Börsianer verwiesen auf Aussagen des US-Konzerns Steel Dynamics < STLD.O> , der vor einem Rückgang der Stahlpreise im vierten Quartal gewarnt hatte.

Am Frankfurter Aktienmarkt führten die Aktien von ThyssenKrupp < TKAG.DE> mit einem Abschlag von 2,9 Prozent zunächst die Verliererliste im Deutschen Aktienindex (Dax) an. Die im MDax notierten Papiere von Salzgitter < SZGG.DE> rutschten sogar bis zu 7,3 Prozent ab. " Es gibt Befürchtungen, der Stahlpreis könnte nach der Hausse der vergangenen Monaten wieder fallen" , sagte ein Händler. Die Heftigkeit des Kurseinbruchs bei Salzgitter erklärten Händler auch mit der zuletzt starken Entwicklung der Aktie, die nun zu deutlichen Gewinnmitnahmen führte.

Die Analysten von Credit Suisse First Boston (CSFB) sehen einer Studie zufolge Anzeichen für ein Nachlassen der Stahlnachfrage in China. Der Boom der chinesischen Wirtschaft hatte die Stahlpreise zuletzt massiv steigen lassen.

Die Aktien von Stahlherstellern in Asien hatten bereits deutlich Federn gelassen. In Europa büßten die Titel von Arcelor < CELR.PA> und Corus < CS.L> bis zu drei Prozent an Wert ein.
heute großer Bericht in der FTD,

danach legen die Stahlpreise nach deren Einschätzung lediglich eine kleine Verschnaufpause ein und werden mittelfristig deutlich weiter steigen.

Also locker bleiben
Olli
Sieht für mich nicht danach aus, als ob die Prognose aus #49 aufginge;)
Pensionsverpflichtungen: Die 218-Milliarden-Last

[27.10.04, 11:04]
Beim Stahlerzeuger sind Rentner gut versorgt. Karstadtquelle und Salzgitter, VW, Rheinmetall, Deutsche Lufthansa und Thyssenkrupp: Bei diesen Konzernen übertreffen die Pensionszahlungen, die laut Geschäftsbericht jetzt und künftig zu zahlen sind, den aktuellen Börsenwert. Insgesamt schleppen Unternehmen in Dax, M-Dax und Tec-Dax Verpflichtungen in Höhe von 218 Milliarden Euro mit sich herum. Die Ansprüche steigen, die Versorgungslücke wächst.

Für eine "tickende Zeitbombe" hält Stefan Heppelmann die Verpflichtungen der deutschen Unternehmen gegenüber ihren Ruheständlern. "Wenn sich nichts Grundlegendes ändert, lassen sich die Risiken bald nicht mehr kontrollieren", warnt der Vice President der Unternehmensberatung Stern Stewart & Co.

Immer höher steigen die Zusagen. Gegenwärtig summieren sie sich bei den 110 Unternehmen aus Dax, M-Dax und Tec-Dax auf 218 Milliarden Euro. Das zeigt eine aktuelle Analyse von Stern Stewart für Capital. Alleine im Dax schleppen die 30 Konzerne die erdrückende Last von 194 Milliarden Euro mit sich herum. Das entspricht 37 Prozent des aktuellen Börsenwerts von 527 Milliarden Euro.

"Je höher die Pensionszusage, desto größer das potenzielle Risiko für Aktionäre", sagt Heppelmann. Die höchste Verpflichtung im Verhältnis zum Börsenwert gehen Karstadtquelle und Salzgitter ein mit mehr als dem Doppelten ihrer Marktkapitalisierung. Auch bei VW, Rheinmetall, der Deutschen Lufthansa und Thyssenkrupp übertreffen die Zahlungen jetzt und in Zukunft den Wert sämtlicher Aktien.

Massiver Umbau. Die Finanzvorstände stemmen sich gegen den Trend. Sie kürzen oder streichen Ansprüche, wie Bayer, Siemens oder Lufthansa. "Jedes Unternehmen muss sein Pensionssystem auf den Prüfstand stellen", fordert Axel Tillmann, Leiter Treasury der Lufthansa. Die Fluggesellschaft lagert ihre Pensionslasten derzeit in rechtlich eigenständige Vermögen aus, so wie viele große deutsche Konzerne. Auch Deutsche Bank, Deutsche Post, Hypovereinsbank, Linde, SAP, Schering, Siemens und Tui verfahren so.

In absoluten Zahlen hält Daimlerchrysler mit Pensionsverpflichtungen von rund 32 Milliarden Euro den Rekord. Konzernchef Jürgen Schrempp musste in den vergangenen Jahren regelmäßig Milliardenbeträge nachschießen, vor allem bei Chrysler. Fünf weitere Unternehmen wie Siemens oder RWE weisen Verpflichtungen von mindestens zehn Milliarden Euro aus, noch einmal 25 bringen es auf mehr als eine Milliarde Euro.

Verstecktes Risiko. Angesichts der ab Januar 2005 obligatorischen Bilanzierungsvorschrift International Financial Reporting Standards (IFRS) überprüfen die Buchhalter zurzeit intensiv ihre Zahlenwerke. Die bislang übliche Bewertung richtet sich nach dem Steuerrecht, dessen Paragrafen den Spielraum begrenzen, die Reserven in die Höhe zu treiben. Denn das, argwöhnt der Fiskus, würde den Ertrag senken und die Steuerschuld minimieren.

"Die Deckungslücke entsteht, weil Unternehmen ihre Pensionsverpflichtungen auf Grund der Bilanzierungsregeln nicht zum Marktwert bewerten können", sagt Heppelmann. "Die versteckten Risiken können bis zu einem Viertel der ausgewiesenen Verpflichtungen ausmachen." Alleine bei den Dax-Konzernen kommen so beinahe 50 Milliarden Euro zusätzlich zusammen.

Den kompletten Bericht über die Pensionsrisiken der Konzerne lesen Sie in Capital 23/2004, ab dem 28. Oktober im Handel. Plus: Die 20 Unternehmen aus Dax, M-Dax und Tec-Dax, die die höchsten Verpflichtungen im Verhältnis zum Börsenwert haben, und die 20, die in absoluten Zahlen am meisten belastet sind.


Jobst-Hinrich Wiskow
Heute wieder die Thyssen-Krupp-Pusher von der Landesbank Rheinland-pfalz am werk gewesen. :laugh: Während TK einen mächtigen Knick in der 38-Tage-Linie bekommen hat, zieht unsere Aktie noch schnurgerade nach oben. :D Hoffentlich bleibt uns dieser Trend noch eine Weile erhalten. In diesem Sinne allen eine gute Nacht. :yawn:
zu #53
Hört sich ja furchtbar an für Salzgitter: Marktkapitalisierung 800 Mio und 1,5 Mrd Pensionsverpflichtungen!!
Dafür hat man 1,5 Mrd Rückstellungen gebildet- und vielleicht muss man auch weitere Rückstellungen bilden - oder auch nicht. Wer weiß das schon.
Dieser Sensationsartikler sollte sich mal die Rückstellungen von Bund und Ländern für Renten und Pensionen ansehen! Da könnte er noch viel lauter krähen!
12.11.2004 - 07:01 Uhr
euro adhoc: Salzgitter AG / Quartals- und Halbjahresbilanzen / SALZGITTER AG: Ergebnis der ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2004 weit besser als im Vorj
Salzgitter AG / Quartals- und Halbjahresbilanzen



Ad hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc.
Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.


Dank der anhaltend lebhaften weltweiten Nachfrage nach Walzstahlprodukten und einer spürbaren Erholung des Röhrengeschäfts verzeichnete der Salzgitter-Konzern in den ersten neun Monaten 2004 eine bei weitem bessere Ergebnisentwicklung, als zu Jahresbeginn erwartet worden war. Die Vorjahreszahlen wurden daher signifikant übertroffen.

Mit 4,30 Mrd. € konsolidiertem Außenumsatz erreichte der Konzern ein Plus von 16% gegenüber dem Vergleichszeitraum ( 9 Monate 2003: 3,70 Mrd. €). Der Konzerngewinn vor Steuern (EBT) erhöhte sich kräftig auf 157,2 Mio. € ( 9 Monate 2003: 32,9 Mio.
€) und der Nachsteuergewinn stieg auf 110,4 Mio. € ( 9 Monate 2003: 22,3 Mio. €). Die Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE) erreichte mit 15,7% ein sehr zufriedenstellendes Niveau ( 9 Monate 2003: 5,0%).

Außenumsätze und Vorsteuerergebnisse der Unternehmensbereiche:

Außenumsatz EBT (Mio. €) 9M 2004 (9M 2003) 9M 2004 (9M 2003) Stahl 1.270 (1.071) 73,9 (19,3) Röhren 720 (681) 53,8 (1,6) Handel 1.921 (1.589) 72,6 (10,3) Dienstleistungen 228 (184) 16,2 (10,1) Verarbeitung 161 (173) -22,6 (-12,4) Kons./Sonst. -36,7 (4,1) Konzern 4.300 (3.698) 157,2 (32,9)

Im Unternehmensbereich Verarbeitung wurden bilanzielle Vorsorgen von 37 Mio. € getroffen, die seitens der Holding durch Forderungsverzichte in nahezu gleicher Höhe ausgeglichen wurden. Wegen dieses Sondereinflusses fiel das Ergebnis aus Konsolidierungsvorgängen und Sonstigem negativ aus.

Auf Basis aktueller Informationen und Erwartungen bezüglich der kurzfristigen Entwicklung der Beschaffungs- und Absatzmärkte sowie der allgemeinen Rahmenbedingungen und unter Einbeziehung von Effekten des Ergebnisverbesserungsprogramms erwartet der Salzgitter-Konzern für das Geschäftsjahr 2004 einen Vorsteuergewinn vor weiteren Sondereinflüssen von mindestens 200 Mio. €.

Ende der Mitteilung euro adhoc 12.11.2004 06:30:00
12.11.2004 - 07:26 Uhr
Salzgitter sieht Erg vSt und ao 04 von mind 200 Mio EUR

SALZGITTER (Dow Jones-VWD)--Die Salzgitter AG, Salzgitter, hat ihre Ergebnisprognose für das laufende Jahr erhöht. Der Konzern erwartet laut einer Mitteilung vom Freitag für das Geschäftsjahr 2004 einen Vorsteuergewinn vor weiteren Sondereinflüssen von mindestens 200 Mio. Zuvor waren 160 Mio EUR in Aussicht gestellt worden. Für das kommenden Jahr rechnet der Stahlhersteller mit einer zunehmenden Nachfrage.

Das Ergebnis des dritten Quartals habe "auch im Langfristvergleich einen neuen Bestwert" erzielt, teilte der Vorstand im Zwischenbericht mit. Die Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE) habe nun mit 15,75 (5,0%) ein "sehr zufriedenstellendes Niveau" erreicht.

Der Umsatzanstieg in den ersten neun Monaten um 16% auf 4,3 Mrd EUR resultierte den Angaben zufolge vor allem aus den Bereichen Stahl und Handel. Einen Erlösrückgang habe lediglich die Verarbeitung verzeichnet, da sich hier die "anhaltend desolate Lage" der inländischen Bauindustrie sowie die Sparmaßnahmen der Automobilhersteller niederschlugen. Die nahezu Verfünffachung des Vorsteuergewinns auf 157,2 Mio EUR begründe sich neben der operativen Verbesserung auch aus einem Basiseffekt, da im vergangenen Jahr der Träger- und Röhrenbereich "unter äußerst ungünstigen ökonomischen Rahmenbedingungen gelitten" habe.

In der Verarbeitung hätten sich die operativen Verluste im Vergleich zum Vorjahr dagegen ausgeweitet. Erfreut zeigte sich der Vorstand über die neuerliche Erhöhung des operativen Cash-Flow, der im dritten Quartal auf 183 Mio EUR nach 163 Mio EUR im Vorquartal und minus 63 Mio EUR zu Jahresbeginn wuchs. Vor allem aufgrund der daraus resultierenden Zunahme der liquiden Mittel sei die Nettoverschuldung gegenüber Banken von 47 Mio EUR in eine Nettogeldanlage in Höhe von 69 Mio EUR überführt worden.

Für das kommende Jahr zeigte sich der Konzern vorsichtig optimistisch. Gesprochen wird von einer "generell erfreulichen" Situation der Walzstahl-und Rohrmärkte. Allerdings sei "die Bandbreite von Chancen und Risiken nach wie vor erheblich größer" als in den Vorjahren. Von erneuten Preiserhöhungen für Kokskohle und Eisenerz sei im kommenden Jahr auszugehen. Die mittelfristige Entwicklung der Profitabilität des Stahlbereichs werde von der "Kompensationsmöglichkeit künftiger Kostensteigerungen abhängen".
- Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires; +49 (0) 40 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com
(ENDE) Dow Jones Newswires/12.11.2004/mbr/jhe
12.11.2004 10:48

Salzgitter ist nicht zu bremsen

Noch vor wenigen Jahren galten Stahl-Aktien als bieder und langweilig, jetzt sind sie die neuen Börsenstars. Nach einem fulminanten Kursanstieg seit dem Sommer legt Salzgitter heute noch einen drauf.


Der Asien-Boom verschafft Deutschlands zweitgrößtem Stahlkonzern Wachstumszahlen, von denen die New Economy derzeit nur träumen kann. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs kletterte der Vorsteuergewinn von 32,9 Millionen Euro auf 157,2 Millionen Euro, das bedeutet fast eine Verfünffachung. Der Überschuss legte im gleichen Zeitraum von 22,3 Millionen auf 110,4 Millionen Euro zu. Analysten hatten mit einem Vorsteuergewinn um 130 Millionen Euro und einem Überschuss von 96 Millionen Euro gerechnet.

Die im Oktober bereits angehobenen Jahresprognosen wurden nochmals nach oben gesetzt. Vor Sondereinflüssen will der zweitgrößte deutsche Stahlkonzern einem Vorsteuergewinn von 200 statt 160 Millionen Euro erzielen.

Asien-Boom bislang ungebrochen
Auslöser für den Gewinnschub sind nach Firmenangaben die ungebrochen starke Nachfrage nach Walzstahlprodukten und die Erholung des Röhrengeschäfts. Der Umsatz der Stahlsparte stieg in den ersten neun Monaten von 1,07 Milliarden Euro auf 1,27 Milliarden Euro. Der Röhrenbereich verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Umsatzanstieg von 681 Millionen Euro auf 720 Millionen Euro.

Salzgitter profitiert seit zwei Jahren von dem asiatischen Wirtschaftsboom, der für weltweit steigende Stahlpreise sorgt. Das schlägt sich auch in der bisherigen Jahresbilanz der Aktie wieder. Sie belegt mit einem Kurszuwachs von rund 50 Prozent einen Spitzenplatz unter den MDax-Werten.

Quartalszahlen überzeugen Analysten
Skeptiker befürchten zwar, dass das chinesische Wirtschaftswunder langsam an seine Grenzen stößt. Bislang ist davon aber bei Salzgitter nichts zu spüren. Die starken Quartalszahlen überzeugen auch die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz. Sie stufen das Papier von "Underperformer" auf "Marketperformer" hoch, mit einem Kursziel von 15 Euro. Die Aktien notieren am Freitag mit einem Plus von rund zwei Prozent bei 13,46 Euro und liegen damit im MDAX ganz vorn.
sch
Die starken Quartalszahlen überzeugen auch die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz. Sie stufen das Papier von " Underperformer" auf " Marketperformer" hoch

Vor 3 Tagen hat die Landesbank Rheinland-Pfalz Salzgitter mit "underperformer" bekräftigt. :laugh:

Wissen die überhaupt noch was sie tuen ?!? :laugh:

Können die überhaupt eine Bilanz oder eine GuV lesen oder wirschaftliche Daten bewerten ? Oder lesen die im Kaffeesatz. :confused:
.....rate hier über Jahreshoch auf schlusskursbasis wieder reinzugehen!! bzw. zuzukaufen......jeder der Ahnung von Bilanzen hat weiß .....dass SZG noch Potential hat!!
@TheHurricane
Ich habe zwar bei der letzten Korrektur bereits aufgestockt, aber ich würde jetzt schon weiterkaufen, wenn ich meine letzten Groschen heute nicht in den 5. Kauf von MPC gesteckt hätte. ;)
ciao
panta rhei
In 04 netto 150 Mio wären ca. 2,40 EPS bzw. ein KGV von 5,6.
Mehr braucht man dazu eigentlich nicht mehr zu sagen.
Es wird für 2004 eine Dividendenerhöhung geben müssen. Wie sind eure Schätzungen?
Salzgitter ist eine der am günstigsten bewerteten Aktien am gesamten deutschen Aktienmarkt. Einfach wunderbar, dass man dieses Traditionsunternehmen noch zum 5 bis 6-fachen der geschätzten Gewinne für 2004 kaufen kann. Kursziele von 15 sind äußerst pessimistsch und selbst dann wäre die Aktie noch sehr günstig.

War eigentlich heute über den nur moderaten Kursanstieg verwundert. Aber gut, solange es genug Teilnehmer gibt, die lieber für heiße Luft viel Geld zahlen oder Unmengen von Geld in Unternehmen stecken, die noch nie einen Cent Gewinn gesehen haben, wird es diese absoluten Schnäppchen a la Salzgitter geben. Gut für mich. Schlecht für andere.

Fundamental braucht man ja über Salzgitter eh nicht mehr viel sagen. Selbst ein Anfänger wird erkennen können, dass das KGV, KBV und KUV von Salzgitter lächerlich niedrig sind.
#63
Ich tippe mal auf 0,70. - Könnte aber auch mehr werden.
Salzgitter ist für mich einer der klarsten Käufe derzeit.
Die Preissteigerungen im Stahlbereich (mind 20% ab Januar) sind bei den Analystenprognosen noch überhaupt nicht eingepreist. 2005 sollte erneut ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr werden. Die eingepreiste Gewinnrückschlagsangst ist mehr als ausreichend.
doby
ca. 2,50 Gewinn pro Aktie, wenn sich in Q4 neun zehntel des Gewinns aus Q3 realisieren lassen. Das sollte drin sein.
Nächstes Jahr möglicherweise nochmals deutlich zweistellige Steigerung, wenn die günstigen Umstände halbwegs bleiben...

KGV wirklich nur ca. 5.

Gruß Niko
2,35 - 2,40 Gewinn pro Aktie für 2004 sind absolut realistisch, wahrscheinlich und eher noch pessimistisch angesetzt.

Wenn man jetzt Salzgitter mit dem 9-fachen der Gewinne (KGV 9) bewerten würde (wäre immer noch sehr günstig wäre) würde das bei einem Gewinn von 2,35 EUR/Aktie einen Kurs von gut 21 EUR ergeben. Da die Aussichten für 2005 hervorragend sind, sehe ich im Moment keinen Grund, warum man das Unternehmen nicht mit zumindest dem 9-fachen der Gewinne bewerten sollte.

Dementsprechend ist die aktuelle Bewertung geradezu lachhaft günstig und selbst Kursziele von 15,00 sehr pessimistisch.
Lächerlich was die Analysten da zusammenquatschen!!

Kurs aktuell 13,30

Buchwert 17,20

KGV zwischen 5 und 6 !!


Klare unterbewertung!!
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Markt diese Unterbewertung von Salzgitter korrigiert. Ich denke, dass selbst ein Benjamin Graham Gefallen an Salzgitter hätte. Nach Graham sind unter anderem, Aktien die unter dem 15-fachen der durchschnittlichen Gewinne der letzten 3 Jahre als günstig einzustufen:

Gewinne 2001: 2,31
Gewinne 2002: 1,05
Gewinne 2003: 1,73
Durchschnittsgewinn: 1,70
15-fache von 1,70: 25,50
Aktueller Kurs (Xetra): 13,34

Hinsichtlich Umsatzsbewertungen sieht es folgendermaßen aus:

Umsatz 2004e: 5.700 Mio EUR
Aktuelle Marktkapitalisierung: 832,42 Mio.
Ergibt ein KUV von: 0,15 !
KUV < 0,5 = das ist eine sehr günstige Bewertung


Ist Salzgitter günstig bewertet? Ja!
Sollte es tatsächlich jemanden geben, der das nicht so sieht, möge er/sie bitte hier posten.
14.11.04 aus der Euro am Sonntag.

Substanzwerte für Value-Investoren!

Gute Hinweise auf Substanzspekulationen liefert das Kurs/Buchwert-Verhältnis (KBV). Ist das KBV kleiner als 1 heisst es: Die Börse bewertet das Unternehmen mit weniger als seinem bilanziellen Gesamtvermögen. Das operative Geschäft gibt es also zum Nulltarif.

Salzgitter KBV von 0,8 Div.rendite: 2,79%/ KGV 2005 7,8 und Gewinnwachstum 2004-2005 7,2%.

Aber Vorsicht!!!: Branchen wie Stahl und Maschinenbau, in denen sich viele Aktien mit niedrigem KBV befinden gelten als hochgradig zyklisch. Der Abschlag auf den vermeindlichen Unternehmenswert spiegelt also auch die Unsicherheit des Marktes wieder. Die Bewertungsrelationen sehen also meist besonders günstig aus, wenn die Branche kurz vor dem Abschwung steht. Hilfsgrössen wie Div.-rendite und KGV sind deshalb nicht immer aussagekräftig. Gewinne können sich in Luft auflösen, wenn es konjunkturell bergab geht.

Also aufpassen sag ich. Salzgitter ist von der deutschen Autoindustrie abhängig und die hat ja z.Zt. einige Probleme. Wenn man sich die Zahlen zum 3. Quartal ansieht wird man merken das die Produktion abgenommen hat. Wertberichtigungen wurden vorgenommen. Aus Erfahrung kann ich sagen, das es immer einen Grund für eine Unterbewertung gibt und der wird sich in den nächsten Quartalen zeigen. Ausserdem wird an der Börse die Zukunft gehandelt und die vorhergehenden Postings beziehen sich alle auf 2004 beim KGV und KUV. 2004 ist schon längst eingepreist und abgehakt. Das Augenmerk sollte auf 2005 liegen in dem das Umfeld schwieriger für Salzgitter wird weil langfristige Lieferverträge für Rohstoffe auslaufen. Das heisst die Produktion wird sich für Salzgitter verteuern.
die letzten tage konnte ich auch net wiederstehen und hab ein paar salzgitters eingechekt, allerdins gibt das wohl keine 100 proeznt mehr
"Produktion wird sich für Salzgitter verteueren"

Deshalb wird Salzgitter auch ab 01.Jänner 2005 die Preise für Stahl erhöhen:

Salzgitter erhöht Preise für Flachstahl zum 1. Januar 2005 um 30 bis 40 Euro

SALZGITTER - Der Stahlkonzern Salzgitter will die Preise für Flachstahl zum Jahreswechsel um 30 bis 40 Euro je Tonne erhöhen. Grund seien vor allem die hohen Rohstoffkosten, sagte ein Sprecher am Freitag auf Anfrage.

vom 12.11.2004


Die Nachfrage nach Stahl ist dermaßen hoch, dass sämtliche Stahlerzeuger die Preise kräftig erhöhen können. Siehe auch Arcelor oder ThyssenKrupp, die allesamt die Preise für Stahl raufsetzen werden. Für 2005 sieht kein ernstzunehmender Wirtschaftsforscher eine Abkühlung in der Stahlbranche.

Guy Dollè, Chef von Arcelor dazu:
"Das pessimistischste Szenario ist, dass es 2005 noch einmal so gut wird wie in diesem Jahr."
Naja das wird sich zeigen ob der Markt diese Preissteigerung annimmt. Bekanntlich sinkt die Nachfrage wenn die Preise steigen. 2004 hat Salzgitter überproportional verdient weil man Rohstoffe billig einkaufen konnte. Das ändert sich 2005 und somit wird eine Preissteigerung unumgänglich um Kostendeckend zu verkaufen. Die Gewinnsituation wird trotzdem nicht das Jahhr 2004 erreichen.

Der Arcelor Chef hat schon recht, aber der amerikanische und chinesische Stahl wird das Rennen in 2005 machen da er im Vergleich zum europäischen Stahl um ein Vielfaches billiger zu produzieren ist. Nicht umsonst wollen die Chinesen 2005 vermehrt als Exporteur ( 2004 Importeuer) auftreten.

Das heisst der Export wird für Salzgitter schwieriger, ganz zu schweigen von der Binnennachfrage. Die Preissteigerungen für Stahl werden ja an den Endkunden weitergegeben, so hat Volkswagen z.Bsp. die Preise zu 01.2005 um 0,1% gesteigert. Ich glaube nicht, das dadurch mehr verkauft wird.

Ist nur meine Meinung. Bin seit 01.2004 auch noch voll investiert aber das wird sich spätestens in Q4 2004 ändern. Was ich meine ist das Salzgitter keine Long-Position mehr ist weil sich gerade durch den starken Euro das Umfeld verschlechtern wird.

Was den Kursverlauf angeht sollte jeder mal den längerfristigen 5 Jahr4eschart betrachten. Ein Blinder wird erkennen wo die Reise hingeht.

Schönen Sonntag
Nichts für Ungut, aber das halte ich für ein allzu düsteres Stimmungsbild. Die Rohstoffe + Transportkosten für Stahl sind 2004 schon gewaltig angestiegen und trotzdem sprudeln die Gewinne nur so. Ab 2005 werden sämtliche Stahlproduzenten die Preise erhöhen, die Abnehmer werden im Großen und Ganzen gar keine andere Wahl haben, als diese Erhöhungen zu akzeptieren. Hinzu kommt, dass in diesen Preiserhöhungen natürlich auch nocheinmal eine Gewinnmarge für die Stahlproduzenten "eingearbeitet" ist. Wäre ja ein schlechtes Unternehmen würde man die höheren Rohstoffkosten bloß 1 zu 1 weiterverrechnen.

In Summe bleibt, dass Salzgitter nach allen Regeln der Fundamentalanalyse unterbewertet ist. Für das Jahr 2005 zeichnet sich kein Ende des Stahlbooms ab und ich sehe daher keinen Grund, Salzgitter nicht mit zumindest dem 9-fachen der Gewinne für 2005 (mein Schätzung liegt zwischen 2,45 - 2,90) zu bewerten.
Salzgitter will eigenständig bleiben

Von Markus Hennes, Handelsblatt

Deutschlands zweitgrößter Stahlhersteller Salzgitter soll eigenständig bleiben. "Wir wollen wachsen und uns als Nischenanbieter im Markt positionieren", sagte Konzernchef Wolfgang Leese dem Handelsblatt. "Und die erfolgreiche Entwicklung in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, unsere Ziele aus eigener Kraft zu erreichen.
An der Fusionswelle in der Branche will sich Konzernchef Wolfgang Leese nicht beteiligen. Salzgitter profitiere aber davon "Die meisten unserer Kunden begeben sich nur ungern in eine zu große Abhängigkeit von einigen wenigen Stahlherstellern."

und weiters:

Vorsichtig optimistisch schätzt Salzgitter die Aussichten für 2005 ein. Weil die US-Zinsen steigen und China einer Überhitzung der Konjunktur entgegensteuert, werde das Wachstum der Weltwirtschaft nachlassen. Die Stahlnachfrage werde aber weiter steigen. Auch die Preise dürften stabil bleiben: „Es verfestigt sich die Meinung im Markt, dass die chinesische Wirtschaft eher langsam abkühlt. Ein Zusammenbruch der Stahlpreise ist kaum zu erwarten“, sagte Thomas Hofmann von der Landesbank Rheinland-Pfalz.

HANDELSBLATT, Sonntag, 14. November 2004, 18:20 Uhr
HALLO!
Salzgitter ist kein reiner Stahlkonzern. Die Röhrensparte ist ebenfalls sehr interessant ud dürfte schon allein für einen sehr hohen Teil der aktuellen Marktkapitalisierung stehen!
Gruß Niko
bei abwägung aller kriterien ist völlig klar
das wir mittelfristig einen kurs von 19 haben
langfristig könnte eine konsolidierung eintreten
nur das positive röhrengeschäft würde den kurs
weiter nach oben treiben.

thyssen oder salzgitter
als alter niedersachse nur salzgitter
gruß
....das wir mittelfristig einen kurs von 19 haben

selbst bei 19 € hätten wir ein KGV deutlich unter 10 (oder lieg ich da falsch?)

demnach wäre salzgitter wie geschaffen für einen OS (Call)
zu finden sind jedoch nur folgender schein

WKN: A0CU8A
Basis 15 €, Laufzeit Nov 2005

eigentliche eine relativ sichere Sache.
Lange Laufzeit, Solide Basis
Bei einem Anstieg auf 18 - 19 euro in den nächsten Monaten über 100 % Gewinn.
einziger haken dabei ist der relativ hohe spread
kurs zur Zeit 0,21/,024
wobei sich der hohe Spread bei entsprechendem Kursgewinn relativieren würde.
hat jemand andere OS zur Verfügung?
15.11.2004
Salzgitter kaufen
Bankhaus Lampe

Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Aktie von Salzgitter (ISIN DE0006202005/ WKN 620200) weiterhin mit "kaufen" ein.

Salzgitter habe Ende der vergangenen Woche die Zahlen für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres 2004 vorgelegt, die insgesamt deutlich über den Analysten, aber auch über den Konsenserwartungen gelegen hätten. Die Analysten hätten ihre Umsatzschätzung für 2004 sowie das Vorsteuerergebnis deutlich angehoben und würden nun von 5,7 Mrd. Euro Erlös (zuvor: 5,1 Mrd. Euro) und einem EBT von 212 Mio. Euro (zuvor:140 Mio. Euro) ausgehen. Hieraus resultiere nun ein Ergebnis je Aktie von 2,38 Euro nach zuletzt 1,62 Euro.

Angesichts der guten Aussichten für die kommenden Monate hätten die Analysten auch ihre Planungsrechnung für 2005 überarbeitet. Da jedoch die Visibility auf das Gesamtjahr 2005 deutlich eingeschränkt sei, eine gewisse Entspannung auf der Nachfrageseite (insbesondere im Stahlbereich) nicht vollends ausgeschlossen werden könne und auch der Handelsbereich nicht mehr das außergewöhnlich hohe Ergebnis aus 2004 wiederholen werde, würden die neuen Ergebnisschätzungen zwar über ihren letzten Prognosen, jedoch unter den Werten für 2004 liegen.

So rechne man mit einem Vorsteuerergebnis in 2005 von 171 Mio. Euro und einem Ergebnis je Aktie von 1,99 Euro nach zuletzt 152 Mio. Euro bzw. 1,76 Euro je Aktie. Man gehe davon aus, dass das Management aufgrund der deutlichen Ergebnissteigerung auch die Ausschüttung für 2004 anheben werde. Die Analsten würden hier weiterhin mit einer Verdoppelung der Dividende auf 0,50 Euro planen (bislang: 0,25 Euro), was dann sogar einer Reduzierung der Ausschüttungsquote von 48% auf 21% entspreche.

Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt positiv überrascht, auch wenn das Management mit seinen Prognosen in der Vergangenheit stets konservativ gewesen sei. Man erhöhe das Kursziel auf Jahressicht für den Wert von 13 Euro auf nunmehr 16 Euro, was dann immer noch einen deutlichen Abschlag auf den zuletzt gestiegenen Buchwert (aktuell rund 17,40 Euro) bedeute und einem KGV auf Basis der 2005er und 2006er-Zahlen von leicht über 8 entspreche. Die Dividendenrendite liege bei der erwarteten Ausschüttung von 0,50 Euro je Aktie derzeit bei fast 4% und sollte das mögliche Rückschlagspotenzial begrenzen.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe bestätigen bei einem aktuellen KGV auf Basis der 2005er- und 2006er-Schätzungen von unter 7 und dem Überschreiten ihres bisherigen Kurszieles ihre Einschätzung zu der Salzgitter-Aktie mit "kaufen", wenngleich aufgrund der Kursentwicklung der letzen Monate Gewinnmitnahmen nicht überraschen würden. Die wesentlichen Risiken für die künftige Kursentwicklung würden in der zukünftigen Stahl- und Energienachfrage auf der einen Seite sowie der Rohstoffpreisentwicklung auf der anderen Seite liegen.
Finanzen.net
Salzgitter: Outperform
Montag 15. November 2004, 13:38 Uhr

Aktienkurse
Salzgitter AG
620200.DE
13.63
+0.29

Die HypoVereinsbank bewertet die Aktie des deutschen Bauzulieferers Salzgitter AG in der Studie vom 15. November weiterhin mit "Outperform". Das Kursziel wird von 15,00 Euro auf 16,50 Euro angehoben .
Salzgitter habe mit seinen Zahlen zum dritten Quartal positiv überrascht.Sowohl Volumen als auch Preise würden sich auf einem anhaltendhohen Niveau bewegen. Salzgitter erwarteauch für 2004 einen weiteren Anstieg der Rohstoffkosten. Es werde mit einem Anstieg von bis zu 20 Prozentgerechnet.

Der Ausblick für das Gesamtjahr sei nochmals angehoben worden. Nach einem hohen zweistelligen Ergebnis sei nach den Halbjahreszahlen ein Ergebnis in derNähe des 2001er Rekordergebnisses von 160 Mio. Euroangestrebt worden.

______________________________________________

Kursziel 16,50 ist meiner Meinung nach eine pessimistische Einschätzung. Die Fundamentalanalyse läßt deutlich höhere Kurse zu und Salzgitter würde dann immer noch mit einem einstelligen KGV bewertet sein.
16.11.2004
Salzgitter kaufen
ExtraChancen

Die Experten von "ExtraChancen" empfehlen die Aktie von Salzgitter (ISIN DE0006202005/ WKN 620200) zu kaufen.

Die im MDAX gelistete Salzgitter AG habe mit ihren am Freitag vorgelegten Zahlen die Vorgaben der Analysten zum Teil sehr deutlich übertroffen. Die Analysten der HypoVereinsbank hätten den Bericht zum Anlass genommen, die Aktie von Salzgitter auf "outperform" hoch zu stufen. Das Kursziel sei von 15 Euro auf 16,50 angehoben worden.

Die Niedersachsen hätten im dritten Quartal mit einem Umsatzplus von 29% geglänzt. Der operative Gewinn sei sogar von 16 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 75,5 Mio. Euro nach oben gegangen. Das Unternehmen habe daraufhin die Guidance für das Gesamtjahr von 160 Mio. auf über 200 Mio. Euro erhöht.

Dabei habe Salzgitter in den Sektoren Stahl und Stahlhandel beim Ergebnis neue Unternehmensbestmarken aufgestellt. Auch das Röhrengeschäft, das zuletzt wieder eine spürbare Erholung verzeichnet habe, habe sich dem positiven Gesamtbild angepasst.

Die Perspektiven seien weiter gut für den Nischenplayer in der Branche. Bei der Deutschen Bank gehe man davon aus, dass noch mindestens bis ins dritte Quartal des kommenden Jahres die Stahlpreise auf dem hohen Niveau bleiben könnten.

Das zweitgrößte Stahlunternehmen in Deutschland hinter ThyssenKrupp könne mit seinen 80 nationalen und internationalen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sehr gut bestehen. In den Bereichen Profil- und Flachstahl zähle man sich zu den "Top 5" in Europa und nehme - nach eigenen Angaben - im Bereich Röhren eine führende Position in der Welt ein. Dementsprechend erteile Konzernlenker Wolfgang Leese Fusionen - wie sie dem aktuellen Konsolidierungstrend in der Branche entsprechen würde - eine Absage.

Die Experten würden die Aktie im Sog der guten Zahlen Richtung des Jahreshochs bei 13,99 Euro laufen sehen. Nach dem Überwinden dieser Marke sei auch aus charttechnischer Sicht der Weg frei, um die Kursziele der Landesbank Rheinland-Pfalz (15 Euro) und der HVB-Analysten (16,50 Euro) anzusteuern.

Die Salzgitter-Aktie wird von den Experten von "ExtraChancen" zum Kauf empfohlen.
+ 3,38% heute. Schöner Anstieg. Die Marktteilnehmer registrieren schön langsam, dass SZG maßlos unterbewertet ist. Die angebliche 14er Hürde wurde heute problemlos überwunden, im gesamten Tagesverlauf wurde munter aus dem Ask gekauft.
Schlußkurs heute ist somit auch ein neues Fünf-Jahreshoch. Bin absolut kein Charttechniker, aber generell ist diese spielend leichte Überwindung eines Langzeithochs ein bullishes Signal. Wie auch immer, SZG ist ein Topunternehmen und sollte meiner Meinung nach in keinem Value-Fond oder Depot fehlen. Wirklich wunderbar, dass man diese Aktien immer noch zum 5 bis 6-fachen der Gewinne kaufen kann.
18.11.2004
Salzgitter überdurchschnittlich
Finanzwoche

Die Experten des Börsenbriefs "Finanzwoche" sehen bei der Salzgitter-Aktie (ISIN DE0006202005/ WKN 620200) weiter eine überdurchschnittliche Entwicklung.

Bei der Gesellschaft habe es für das 3. Quartal mit 75 Mio. Euro förmlich eine Gewinnexplosion gegeben, wenn man ins Auge fasse, dass die im Frühjahr diesen Jahres abgegebene Gewinnprognose für das gesamte Jahr 50 bis 100 Mio. Euro betragen habe. Damit sei fast exakt der Mittelwert der ursprünglichen Prognosebandbreite für das Gesamtjahr erreicht worden.

Der Titel sei fundamental-analytisch bei einer PE von 6, einer nur 2-fachen Cash Flow-Bewertung und einer durchaus denkbaren Dividendenrendite im Bereich von ca. 5% immer noch preiswert.

Die Experten von "Finanzwoche" sind der Meinung, dass sich die Salzgitter-Aktie weiter überdurchschnittlich entwickeln sollte.
Salzgitter AG - Auf Rekordkurs - 18.11.2004
Stahlkonzern erhöht nach Gewinnsprung noch einmal seine Prognose

(smartcaps-Redaktion Frankfurt am Main)


289 Maßnahmen umfasst das Ergebnisverbesserungsprogramm der Salzgitter AG. Sie scheinen zu greifen, denn der zweitgrößte Stahlhersteller Deutschlands legte nun nach einem schwachen Geschäftsjahr 2003 sehr ordentliche Quartalszahlen vor und erhöhte noch einmal seine Prognose für das Gesamtjahr. Vor allem profitierte Salzgitter jedoch vom Boom der internationalen Stahlmärkte, insbesondere in China. Innerhalb eines Jahres haben sich die Stahlpreise verdoppelt, so dass die Produzenten die ebenfalls steigenden Kosten für die Rohstoffe Erze, Koks und Schrott inzwischen fast ausgleichen können.

Erwartungen der Analysten übertroffen

In den ersten neun Monaten steigerte Salzgitter seinen Umsatz um satte 16 Prozent auf 4,3 Mrd. Euro. Vor allem die Unternehmensbereiche Handel und Stahl profitierten vom Boom der Branche. Der Gewinn vor Steuern verfünffachte sich nahezu gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 157,2 Mio. Euro. Dazu trug auch das Röhren-Segment bei, das im Vorjahr einen enormen Gewinneinbruch verzeichnet hatte. Allein im dritten Quartal erwirtschaftete der Stahlkonzern mit 75,6 Mio. Euro fast die Hälfte des Vorsteuerergebnisses. Das sei auch im Langfristvergleich ein neuer Bestwert, teilte das Unternehmen mit. Der Nachsteuergewinn legte ebenfalls kräftig zu; unter dem Strich blieben 110,4 Mio. Euro übrig - auch das fünfmal so viel wie in den ersten drei Quartalen 2003. Damit übertraf der Stahlkonzern die Erwartungen der Analysten bei weitem; sie hatten nur mit einem Vorsteuergewinn von 130 Mio. Euro und einem Überschuss von 96 Mio. Euro gerechnet.

Handel erfolgreich mit Hamster-Strategie

Den Löwenanteil von 45 Prozent trug der Unternehmensbereich Handel zum Konzernumsatz bei. Er profitierte von der Boomsituation an den Stahlmärkten am stärksten und steigerte seinen Erlös um 21 Prozent. Der Gewinn machte einen enormen Satz und versiebenfachte sich im Vergleich zum ersten Dreivierteljahr 2003. Salzgitter erklärt diesen Gewinnsprung so: Die Gesellschaften der Handelssparte hatten in den Quartalen zuvor zu günstigen Konditionen ihre Lager gefüllt und konnten so nun die Margen erheblich ausweiten.

Zweitgrößtes Unternehmenssegment ist das Stahlgeschäft, hier wuchs der Umsatz um 19 Prozent. Dazu trugen besonders die Bereiche Flachstahl und Stahlträger bei, letzterer schaffte zur Jahresmitte die Kehrtwende. So konnte die Stahlsparte ihren Vorsteuergewinn in den ersten drei Quartalen nahezu vervierfachen. Darin enthalten sind gut acht Mio. Euro Gewinn aus dem Verkauf von Aktien des US-amerikanischen Stahlunternehmens Steel Dynamics Inc. Diese wurden jedoch von Einmalaufwendungen für die Hochofenzustellung im zweiten Quartal aufgefressen.

Röhren kriegen die Kurve

Das Röhrensegment der Salzgitter AG hatte im vergangenen Jahr besonders unter den allgemeinen Problemen des Konzerns gelitten: dem stockenden Aufschwung in der deutschen Stahlindustrie, den Folgen des Irak-Kriegs und den negativen Währungseinflüssen. In diesem Jahr belebten sich die Absatzmärkte für Röhren zunehmend, so der Konzern. Der Umsatz dieser Sparte kletterte immerhin um 5,7 Prozent nach oben; der Gewinn vor Steuern erreichte mit knapp 54 Mio. Euro „wieder ein sehr erfreuliches Niveau", teilte der Stahlhersteller mit. In den ersten drei Quartalen 2003 sprangen nur 1,6 Mio. Euro heraus. Am stärksten jedoch stieg der Erlös im Dienstleistungsbereich: Er wuchs gegenüber dem Vorjahreswert um 24 Prozent. Dazu trug vor allem die Handelsgesellschaft DEUMU bei, die ihren Umsatz im Geschäft mit Konzernfremden wegen der hohen Schrott- und Legierungspreise ausweiten konnte.

Verarbeitung verkaufen?

Sorgen macht den Stahlfabrikanten eigentlich nur die Sparte Verarbeitung, die für die Bau- und Automobilindustrie produziert. In der Baubranche schwächelt die Konjunktur weiter vor sich hin, und die Autohersteller sparen. Das sorgt für einen hohen Wettbewerbsdruck. In der Folge lag der Umsatz in diesem Segment um sieben Prozent unter dem Wert für die ersten drei Quartale des Vorjahres. Vor Steuern machte die Sparte einen Verlust von 22,6 Mio. Euro - das ist fast doppelt so viel wie in den ersten neuen Monaten 2003. Branchenkenner vermuten deshalb, dass sich Salzgitter von diesem Verlustgeschäft trennen will. Auch der Vorstandschef Wolfgang Leese deutete so etwas an: „Die Verarbeitung ist kein Wachstumsfeld für uns."

Keine Fusion in Sicht

Von der Konsolidierung der Stahlbranche sieht Leese seinen Konzern nicht betroffen. „Wir wollen wachsen und uns als Nischenanbieter im Markt positionieren", sagte der Vorstandschef dem Handelsblatt. „Und die erfolgreiche Entwicklung in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, unsere Ziele aus eigener Kraft zu erreichen." Salzgitter profitiere aber von dem Fusionstrend: „Die meisten unserer Kunden begeben sich nur ungern in eine zu große Abhängigkeit von einigen wenigen Stahlherstellern." Dennoch müsse sich sein Unternehmen wappnen, um den „Dominanzstrategien" großer Konzerne zu begegnen.

Optimistisch bis sehr optimistisch

Für die nähere Zukunft ist Salzgitter außerordentlich optimistisch. Nachdem der Stahlhersteller schon im August und Oktober seine Ergebnisprognose angehoben hatte, setzte er jetzt noch eins drauf: Nicht wie zuletzt angepeilt 160 Mio. Euro, sondern 200 Mio. Euro will der Konzern vor Steuern verdienen. Das wäre der höchste Vorsteuergewinn in der Unternehmensgeschichte. In den USA und China schätzt Salzgitter die Situation trotz steigender Zinsen und restriktiver Wirtschaftspolitik weiterhin als günstig ein. In Europa dagegen rechnet das Unternehmen nicht mit Wachstum. Der Unternehmensbereich Röhren werde von dem steigenden Bedarf der Energiebranche bei Explorations-, Pipeline- und Kraftwerksprojekten profitieren. In den kommenden Monaten erwartet der Konzern eine „zufrieden stellende Auslastung". Für das nächste Jahr ist Salzgitter etwas zurückhaltender: Das Wachstum der Weltwirtschaft werde nachlassen, die Stahlnachfrage aber weiter steigen. Auch die Preise dürften stabil bleiben, meint Thomas Hofmann von der Landesbank Rheinland-Pfalz: „Es verfestigt sich die Meinung im Markt, dass die chinesische Wirtschaft eher langsam abkühlt. Ein Zusammenbruch der Stahlpreise ist kaum zu erwarten."

Salzgitter Börsenstar

Auch an der Börse hat Salzgitter ein außerordentlich gutes Jahr hingelegt: Der Kurs stieg seit vergangenem Dezember um 73 Prozent und erreichte Anfang Oktober den Jahreshöchststand von knapp 14 Euro. Galten Stahl-Aktien noch vor wenigen Jahren als bieder und langweilig, so sind sie jetzt die neuen Börsenstars. Die guten Quartalszahlen ließen den Kurs am Freitag noch einmal um 2,3 Prozent auf 13,64 Euro klettern. Seitdem stieg der Wert des Papiers weiter, aktuell ist er bei 13,99 Euro angekommen.
© smartcaps 2004
hi leute

bin wieder da!

toppzahlen und toppaussichten bei der dauerrohstoffhausse.

nur hart bleiben und NICHT zu früh verkaufen


spatzerl
Allein schon das Ergebnisverbesserungsprogramm 2 (EVP 2) der Salzgitter AG umfaßt 289 konkret definierte Projekte mit einem EBT-Effekt von 175 Mio. EUR bis 2006.

Wichtigstes Projet in 2004:
Inbetriebnahme des Hochofen C und Installation einer dritten Stangengussanlage
- Erhöhung der Rohstahlkapazität um 500.000 t/Jahr
- Erheblicher Kostenvorteil im Vergleich zum Fremdbrammenzukauf
- Erweiterung des Gütenprogramms
- Planmäßige Inbetriebnahme beider Aggregate Ende 2004

Schon die Tatsache, daß das Management ein derartiges konkret meßbares Programm ins Leben gerufen hat, zeigt, wie sehr der Grundsatz im Unternehmen verankert ist, den Wert für die Aktionäre kontinuierlich zu steigern.

Jede AG ist ansich dazu verpflichtet, angemessene Gewinne für seine Aktionäre zu erzielen und somit den Wert des Unternehmens stetig zu steigern. Bei vielen Unternehmen sind dies aber reine Lippenbekenntnisse, ganz zu schweigen von klar definierten Programmen. Bei den meisten AGs beschränkt sich dies oft auf radikale Stellenkürzungen, mehr ist meistens nicht der Fall. Meiner Meinung nach sollte jede AG dazu verplichtet sein, ein konkret meßbares Programm zur Ergebnisverbesserung im Sinne der Eigentümer zu implementieren.
Salzgitter tut dies bereits! Im Sinne der Salzgitter Aktionäre.
Aus "Börse am Sonntag" vom 21.11.2004:

Viele Anleger haben Angst vor Aktien, kaufen nicht,wenn sie billig, sondern wohl erst dann, wenn sie richtig teuer sind. Dazu erklärt Behavioral-Experte Martin Weber von der Uni Mannheim: „Die Anleger stecken in der Psychofalle. Die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung verursacht bei vielen ein ganz starkes Sicherheitsbedürfnis.“
Der Münchner Vermögensverwalter Ehrhardt erwartet aber, dass die Investoren in den nächsten Monaten Value-Werte entdecken mit Blick auf Sicherheit, Substanz, Rendite.

Salzgitter ist ein Value-Wert, der Sicherheit, Substanz und Rendite bringt. Noch ist die Atkie total unterbewertet/billig, alleine das KGV (2005e) von 6 bis 7 spricht Bände. Aktuell notiert die Aktie deutlich unter Buchwert bei einem KUV von ca. 0,15. Viele Anleger werden wohl erst dann auf SZG aufmerksam werden, wenn das Papier bei 20 und mehr steht.
22.11.2004 - 14:48 Uhr
Salzgitter: Kaufen
Die Landesbank Baden-Württemberg nimmt die Aktie des deutschen Stahlkonzerns Salzgitter AG in der Studie vom 22. November mit "Kaufen" in die Coverage auf. Das Kursziel liegt bei 19,00 Euro.

Salzgitter dürfte nicht nur mit Rekordergebnissen aufwarten, sondern auch mit sehr guten freien Cash-Flows. Dadurch verbessere sich einerseits die Bilanzqualität, andererseits dürften davon auch die Aktionäre in Form einer deutlich höheren Dividende profitieren. Salzgitter sei aufgrund des Röhrengeschäfts und des hohen Anteils an Jahresverträgen ein Spätzykliker unter den Stahlwerten, so dass die Gewinne länger als bei den Konkurrenten auf hohem Niveau bleiben sollten. Die Analysten empfehlen in einer Ersteinschätzung den Kauf der Aktie mit einem Kursziel von 19,00 Euro.

Quelle: Finanzen.net
an ipc
genau das ist meine einschätzung der neuen bilanz
allerdings sehe ich gegenüber der lbbw das
kurspotential noch bis jahresschluss bei 17
habe auch keinen anderen schein gefunden
gruß
Schön langsam nähern sich die Analysten in ihren Prognosen den fairen Werten von SZG. Alle Preise unter 19,00 EUR sind erstklassige Schnäppchen.
Orderbuch auf xetra sieht auch gut aus, denke dass es schon bald keine Stücke mehr zu 14 geben wird, da laufend aus dem Ask gekauft wird.
In der Schlußauktion auf Xetra wurden heute ganz schnell noch 32552 Stück zu 14,27 gekauft. Schön langsam kommt der Zug ins Rollen. Aber wie schon erwähnt, die breite Masse wird Salzgitter sowieso erst bei Kursen jenseits der 20 und mehr kaufen. Mir soll es recht sein.

Tickliste
Zeit Kurs Volumen

17:35:45 14,27 32552
17:25:48 14,20 1212
auch thyssen ist nach börsenschluß noch kräftig angesprungen. ist da etwas im busch. die allgemeine börsenstimmung gibt eigentlich keinen anlass zu diesen verspätetes kursgewinnen.
Hervorragende Meldung von Salzgitter:

Salzgitter sieht positive Entwicklung im kommenden Jahr
Dienstag 23. November 2004, 12:54 Uhr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Roehren- und Stahlhersteller Salzgitter erwartet auch im kommenden Jahr eine positive Entwicklung. In den ersten zwei Quartalen 2005 werde sich das Vorsteuerergebnis (EBT) vor Sondermassnahmen und Auswirkungen der Bilanzierungsumstellung auf IFRS "mindestens auf dem Durchschnittsniveau des dritten und vierten Quartals 2004 bewegen" sagte Finanzchef Heinz Joerg Fuhrmann am Dienstag auf dem Eigenkapital-Forum in Frankfurt. Im dritten Quartal verzeichnete der Konzern ein EBT vor Sondereinflüssen von 75,6 Millionen Euro. "Das EBT im vierten Quartal wird sich nicht von dem im dritten Quartal unterscheiden." Fuhrmann betonte, er rechne auch im kommenden Jahr mit tendenziell steigenden Rohstoffpreisen - "zumindest auf Ebene des Dollars". Im ersten Halbjahr würden sich daher auch die Stahlpreise "weiter nach oben bewegen". Die Verhandlungen über die Langfristverträge mit der Automobilindustrie seien "nicht voll zufriedenstellend verlaufen". Die Schere zwischen den hohen Rohstoffkosten und den Stahlpreisen habe sich aber weiter schliessen können./sb/fd

Im Q3 wurden 0,83 EUR Gewinn pro Aktie erwirtschaft. Wenn ich diesen Wert jetzt ganz einfach einmal mit 4 multipliziere bekomme ich 3,32 EUR Gewinn pro Aktie für 2005. Bei aktuellen Aktienkurs ergibt das ein KGV von 4.

Xetra Schlußkurs:
Aktienkurse
Salzgitter AG
14.37
+0.10
24.11.2004
Salzgitter ein Schnäppchen
Prior Börse

Den Experten der "Prior Börse" zufolge gibt es die Salzgitter-Aktie (ISIN DE0006202005/ WKN 620200) zum Schnäppchenpreis.

Das Unternehmen profitiere von den weiter steigenden Stahlpreisen. So sei der Gewinn vor Steuern (EBT) in den ersten neun Monaten von 32,9 auf 157,2 Mio. Euro gestiegen. Zugleich habe sich der Überschuss von 22,3 auf 110,4 Mio. Euro verfünffachen können. Finanzvorstand Heinz Jörg Fuhrmann gehe nun beim Vorsteuergewinn von mindestens 200 Mio. Euro in diesem Jahr aus. Salzgitter habe einen Börsenwert von nur 890 Mio. Euro. Somit betrage das EBT-Vielfache lächerliche 4,5 und das KGV 2005e liege ebenfalls unter 8. Das Risiko sei angesichts des anhaltenden positiven Trends überschaubar.

Mit der Salzgitter-Aktie erhalten Anleger Substanz zu Schnäppchenpreisen, so die Experten der "Prior Börse".
Moin, allerseits,

aktuell eine Kaufempfehlung im Managermagazin.


Stay long
AKTIEN IM FOKUS: Stahlwerte gefragt - Händler: `Weiter hohe Stahlnachfrage`
Donnerstag 25. November 2004, 11:44 Uhr

"Dass Nissan wegen Stahlmangels seine Produktion aussetzt, zeigt, wie hoch die Nachfrage nach Stahl weiter ist", sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Auch ein anderer Marktteilnehmer verwies auf die Probleme bei Nissan, "die eine weiterhin hohe Stahlnachfrage dokumentieren - dies stützt wiederum die Kurse der Stahlproduzenten wie ThyssenKrupp und Salzgitter".

Der Autohersteller Nissan Motor wird die Produktion in drei japanischen Fabriken für insgesamt fünf Tage aussetzen. Grund sei der unzureichende Nachschub von Stahl, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. In den drei Fabriken stünden die Bänder zwischen dem 29. November und dem 8. Dezember still. Daraus folge ein Produktionsausfall von 25.000 Fahrzeugen. Der Bedarf an Stahl sei wegen der großen Nachfrage höher als vom Unternehmen zuvor erwartet, hieß es. Der weltweite Stahlmarkt ist wegen des riesigen Bedarfs in China stark unter Druck./tw/mnr

Salzgitter ist immer noch die am unterbewertetste Aktie am gesamten deutschen Aktienmarkt. Jeder Anfänger, der sich nur halbwegs mit dem Unternehmen beschäftigt und ein wenig Ahnung von Bilanzen hat, wird das erkennen.
Hatte eigentlich ein TZ von 15 € !! Den muss ich leider erhöhen....nach den guten Zahlen im 3. Quartal und dem guten Ausblick!!! Icvh hoffe ihr habt nix dagegen!! KZ nun 20 !!

aktuell 14,75 :rolleyes:
habe mir heute auch ein paar Salzgitter zugelegt.

Weiß jemand, ob die Röhrenwerke derzeit für einen großen Pipelinebau Röhren liefern oder ob der Absatz der Röhrenwerke sich auf eine Vielzahl kleinerer Aufträge verteilt.
Nur zur Erinnerung für Neueinsteiger :D

Nebenbei arbeiten sie, so glaube ich, noch an einer Pipeline zwischen der Türkei und Baku (Haupstadt von Aserbaidschan am Kaspischen Meer). :cool:

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03.12.2003
Längste Unterwasserpipeline der Welt wird Norwegen mit England verbinden
Presseinformation


Salzgitter-Tochter Europipe liefert einen Großteil der Rohre für Ormen-Lange-Gasleitungsprojekt

Die Europipe GmbH wird einen Großteil der Rohre für die längste Unterwasser-Pipeline der Welt in der Nordsee liefern. Europipe ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Salzgitter-Tochter Mannesmannröhren-Werke AG und der AG der Dillinger Hüttenwerke.

Die 1.200 km lange Pipeline wird das Ormen Lange Gasfeld vor Mittelnorwegen mit Nyhamna (Norwegen) verbinden und von dort nach Easington in Ostengland führen. Der Auftrag wurde vom norwegischen Gas- und Ölkonzern Statoil vergeben. Das norwegische Industrieunternehmen Norsk Hydro ist Betreiber dieses Projektes in der Entwicklungsphase.

Der Anteil von Europipe an der Unterwasserleitung beträgt rd. 630.000 Tonnen für eine Länge von 835 km. Die Großrohre mit Wanddicken von bis zu 35 mm werden in den beiden Europipewerken in Mülheim und Dünkirchen zwischen April 2004 und Dezember 2005 produziert. Die Pipeline soll im Oktober 2006 fertiggestellt sein. Als Produktionsstart für das Ormen Lange Gasfeld ist der Oktober 2007 vorgesehen.

Ormen Lange ist das größte Gasfeld, das zur Zeit unter der norwegischen Kontinentalplatte erschlossen wird. Es befindet sich rd. 100 km nordwestlich der norwegischen Küste in einer Wassertiefe von 800 bis zu 1.100 Metern.

Mit dem Projekt wird die langjährige Zusammenarbeit zwischen Statoil und Europipe fortgesetzt.
@Snowy58, Beitrag Nr. 101:

Der Anteil von Europipe an der Unterwasserleitung beträgt rd. 630.000 Tonnen für eine Länge von 835 km.

Jetzt wäre es noch interessant, die Tonnen-Jahreskapazität der Röhrenwerke zu kennen, um beurteilen zu können, wie viel Auslastung die Unterwasser-Pipeline zwischen Norwegen und England bringt.

Da die Röhrenwerke aber über verschiedene Fertigungsstandorte verfügen, ist es etwas schwierig, eine Aussage über die Kapazitätsauslastung zu machen.
SALZGITTER (dpa-AFX) - Das Gemeinschaftsunternehmen Europipe GmbH wird einen Großteil der Röhren für den Bau einer Gasleitung zwischen Norwegen und England liefern. Der Auftrag habe ein Volumen von 400 Millionen US-Dollar, teilte der Stahlkonzern Salzgitter, dem die Hälfte von Europipe gehört, am Mittwoch in Salzgitter mit. Die andere Hälfte des Joint Ventures kontrolliert das Unternehmen Dillinger Hüttenwerke.


Der Absatz im Bereich Rohre betrug in den ersten 3 Quartalen 720 Mio €, dem steht wohl dieser Auftrag von rund 300 Mio €, nach heutigem Umrechnungskurs, gegenüber( in einem Zeitraum von 1,75 Jahren).
@Snowy58,

vielen Dank für das Einstellen der Informationen zu der Unterwasserpipeline von Norwegen nach England.

Bist Du Dir sicher, daß Europipe auch an der Pipeline von Baku durch Aserbeidschan, Georgien und die Türkei beteiligt ist? Da könnte der Großkunde Rußland sich ja aufregen, weil Rußland möglichst das Öl lieber durch sein eigenes Land leiten möchte.
Der Bau ist im vollen Gange und wird wohl auch bald abgeschlossen.

in Auszügen:

Dream Pipe des Tages

Der Bau kann beginnen, verkündet BP. Nach jahrelangem Gezerre und intensiven Spekulationen sind die Würfel gefallen. Aserbaidschans
Erdöl wird ab 2005 über Georgien und den türkischen Teil Kurdistans zum Mittelmeerhafen Ceyhan gepumpt und nach Westeuropa verschifft.

Unbill droht der Pipeline allenfalls noch von den diversen georgischen Krisenherden, doch »wir wissen in der Region inzwischen gut, wie wir so etwas machen«, verriet BP-Manager Andrew McAuslan der Fincial Times Deutschland. US-Militärbeobachter sind bereits vor Ort und auch ein paar deutsche Soldaten halten ein Füßchen in der Tür.

Drei Milliarden US-Dollar soll die Röhre kosten, zehn Prozent vom Auftragskuchen konnten sich Salzgitter und Siemens sichern. Wie üblich wird das unternehmerische Risiko über Bürgschaften der Bundesregierung sozialisiert.
@Snowy58,

Du bist ja perfekt informiert. Weiß Du zufällig auch, ob gegenwärtig größere Pipeline-Projekte in der Planung sind, bzw. vor der Auftragsvergabe stehen.
Ich habe vergessen zu erwähnen, das die Kosten für das Gesamtprojekt bei 3.000.000.000 US-Dollar liegen.:D
@Hiberna:
Spätanleger ist gar kein Ausdruck...
:-)
Gruß Niko
Hallo Hiberna,
willkommen im Thread! :)

hallo Nick,
nach 14 Tagen begrüße ich dich als Altaktionär ;)
Godemode-Chartanalyse war bei Salzgitter bis jetzt wenig hilfreich. Vielleicht wird es diesmal besser:

26.11.2004 12:53:
MDAX: SALZGITTER - The sky ist the limit

Salzgitter (Nachrichten)

WKN: 617703 ISIN: DE0006177033

Intradaykurs: 14,95 Euro

Aktueller Tageschart (log) seit dem 01.06.2004 (1 Kerze = 1 Tag)

Kurz-Kommentierung: Die SALZGITTER Aktie hat in den letzten Tagen entgegen unserer Erwartung den Ausbruch über 13,95 geschafft. Mittlerweile ist dieser Ausbruch signifikant. Mit diesem Ausbruch ist die Aktie nun auch über wichtige Pullback bzw. innere Trendlinien angestiegen. Damit lassen sich nun eigentlich keine ernsthaften Widerstände für die Aktie ausmachen. Solange sie nun über 13,95 notiert, ist der Aufwärtstrend zweifellos vollkommen intakt.

So gut bin ich nun auch nicht informiert. Ich weis auch nur was Salzgitter herausgibt.

Gelesen habe ich irgendwo, dass sie bei der Erschliessung des "South Pars Erdgasfeldes" im Iran dabei sind, ebenso bei der Erneuerung maroder Pipelines in Russland und der Erweiterung des Netzes in China. Vielleicht weis der Eine oder Andere, der diesen Thread liest, noch etwas mehr. :cool:
@pantar:
Bezog sich auf das Frotschreiten des Kursaufschwungs!!
mehr als 10% tiefer!
:-)

Gruß Niko
Chart sieht traumhaft aus.......was für ein Aufwärtstrend!!

aktuell 15,02 :yawn:
Weiß jemand, ob der schwache US-Dollar das Geschäft von Salzgitter positiv oder negativ beeinflußt?
also ich glaube, das wars erstmal!

Gruß Niko
ist auch gut so.

wäre schon gut wenn wir fürs WE die 15 halten würden.
:cool::cool::cool:
Ich bin auch wieder raus. 7 Prozent in zwei Tagen reicht.

Viel Glück Euch noch.
stimmt ein Rückfall bis Schluss auf 14,70/14,80 wäre richtig mies. Das wär dann son Candlestick dingsbums. :-)
Dann gäbs wohl nochmal Einstiegsgelegenheit, wäre mir auch recht zum Aufstocken...

Aber es gibt wohl einfach ein paar Tage Konsolidierung auf hohem Niveau.

Gruß Niko
nachdem thyssen am 1.12. neue zahlen meldet, die normalerweise sehr positiv ausfallen dürften, ist kaum einer gewillt auch nur eine aktie herzugeben.
ganz egal ob thyssen oder salzgitter.
erst nach bekanntgabe der zahlen könnte es zu begrenzten gewinnmitnahmen kommen.
Kapazitätsgrenze in Deutschland erreicht

Stahlproduktion läuft unter Hochdruck


Die deutsche Rohstahlproduktion ist in diesem Jahr bereits auf ein 20-Jahres-Hoch gestiegen. Die heimischen Hochöfen produzieren unter Hochdruck an der Kapazitätsgrenze. Ein Ende des Stahlbooms ist weiter nicht in Sicht.

HB DÜSSELDORF. Bei einer Auslastung von derzeit bis zu 98 % der Kapazitäten sei im kommenden Jahr nicht mit einem weiteren Anstieg der deutschen Stahlproduktion zu rechnen, kündigte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Dieter Ameling, am Donnerstag bei der Jahrestagung Stahl 2004 in Düsseldorf an. Bei der nach Angaben der Veranstalter weltweit größten Stahltagung diskutieren mehr als 3500 Fachleute aus aller Welt noch bis zum Freitag aktuelle Entwicklungen der Branche.

Mit 46,5 Mill. Tonnen (plus vier Prozent) werde die deutsche Stahlproduktion im laufenden Jahr einen neuen Rekordwert erreichen, kündigte Ameling an. Diese Erzeugungshöhe sei in den vergangenen 20 Jahren nicht mehr erreicht worden. Weltweit sei mit einem Anstieg der Stahlproduktion auf mehr als eine Milliarde Tonnen zu rechnen. Mehr als jede vierte Tonne komme dabei mittlerweile aus China.

Angesichts eines erwarteten Nachfrageanstiegs der deutschen Stahlverarbeiter von zwei Prozent im kommenden Jahr rechne die Branche nun mit steigenden Importen. Bereits im laufenden Jahr hätten die Stahlkunden ihre Produktion um vier Prozent ausgeweitetet. Besonders kräftig sei dabei die Nachfrage aus dem deutschen Maschinen-, und Fahrzeugbau sowie durch den weltweiten Ausbau der Öl- und Gasförderung auch aus der Röhrenfertigung gewesen.

Durch die hohe Auslastung der Anlagen und die Auswirkungen von weiter laufenden Rationalisierungsprogrammen hätten die deutschen Stahlunternehmen in diesem Jahr ihre Ergebnisse deutlich verbessern können, sagte Ameling. Dafür seien jedoch nicht die gestiegenen Stahlpreise verantwortlich gewesen. Mit den durchgesetzten Preiserhöhungen sei es der deutschen Stahlindustrie jedoch inzwischen gelungen, die teilweise drastischen Kostensteigerungen für Rohstoffe wie Schrott, Erz oder Koks weitgehend zu kompensieren.

Auch künftig sei in der weltweiten Stahlbranche mit weiteren Übernahmen zu rechne. „In dieser Richtung wird in den nächsten Monaten einiges bekannt werden“, sagte Ameling. Unter den zwölf weltweit größten Stahlerzeugern sei derzeit die Hälfte in Europa beheimatet. Der größte deutsche Stahlkonzern Thyssen-Krupp rangiere derzeit weltweit auf dem neunten Platz.


HANDELSBLATT, Donnerstag, 18. November 2004, 13:02 Uhr
"ist kaum einer gewillt auch nur eine aktie herzugeben."

so ein blabla. Und wie kamen die 400.000 Stück Umsatz heute zustande ?!?
:-)

Nichts für ungut, Gruß Niko
Salzgitter wurden heute intensiv gesucht und daran wird sich auch in nächster Zeit nichts ändern, da Salzgitter nach wie vor unterbewertet ist und enormer Nachholbedarf besteht:

AKTIE IM FOKUS: Salzgitter sehr fest - `Aktie hat Nachholbedarf` - Stahlpreise
"Die hohe Stahlnachfrage wirkt sich auf die Salzgitter-Aktie unverändert positiv aus", sagte ein Händler. Bereits am Vortag war das Papier deutlich gestiegen, was Händler ebenfalls mit dem momentanen Stahmangel begründet hatten. "Dass Nissan wegen Stahlmangels seine Produktion aussetzt, zeigt, wie hoch die Nachfrage nach Stahl weiter ist", sagte ein Frankfurter Aktienhändler.

"Die Zahl der Experten, die auch im kommenden Jahr mit einer anhaltenden Stärke des Stahlpreises rechnen, nimmt immer mehr zu", sagte Händler Raed Mustafa von der Baden-Württembergischen Bank. Bislang seien viele nur von einer vorübergehenden Stärke im Jahr 2004 ausgegangen.

Salzgitter profitiert Händlern zufolge außerdem von der attraktiven Bewertung. Das Papier sei in den letzten Jahren trotz einer guten Geschäftsentwicklung etwas zu kurz gekommen und habe jetzt dementsprechend Nachholbedarf ./mw/mnr

Quelle: dpa-AFX
Automobil
Nissan geht der Stahl aus
Von Stephan Finsterbusch, Werner Sturbeck und Rüdiger Köhn


25. November 2004 Der Engpaß auf den internationalen Stahlmärkte hat in der Automobilindustrie ein erstes Opfer gefunden. Der japanische Autobauer Nissan Motor Co. muß einen Teil seiner inländischen Produktion vorübergehend einstellen. Grund ist der Mangel an Stahl. Wie eine Sprecherin des Unternehmens am Donnerstag erklärte, wird die Fertigung in drei der vier Werke bis zum Jahresende für insgesamt fünf Tage ruhen. Damit können kurzfristig bis zu 25000 Autos nicht gebaut werden. Das Ziel, am Ende dieses Geschäftsjahres weltweit 3,34 Millionen Autos abzusetzen, sei nicht gefährdet. Doch die laufende Produktion komme mit den Kundenbestellungen neuer Nissan-Fahrzeuge nichtmehr hinter.


Der Vorfall zeigt, wie sich die Versorgungslage auf den Stahlmärkten zugespitzt hat, was mit einem exorbitanten Preisanstieg einhergeht. Die Nachfrage ist weltweit gestiegen, was vor allem auf den hohen Bedarf in China zurückzuführen ist. Dieser Anstieg trifft auf ein geschrumpftes Angebot, da die Stahlindustrie in den vergangenen Krisenjahren umfangreich Produktionskapazitäten abgebaut hat.

Keine Engpässe bei Toyota, Honda und deutschen Herstellern


Die Produktion läuft auf Hochtouren,trotzdem ist Stahl knapp.
Von Toyota und Honda, den beiden anderen großen japanischen Autoherstellern, sind derartige Schwierigkeiten bislang nicht zu hören. Deutsche Autohersteller wie BMW, Mercedes und Volkswagen geraten zwar wegen der durch die Knappheit verursachten hohen Stahlpreise zunehmend unter Kostendruck. Lieferengpässe befürchten sie indes nicht. Denn die Unternehmen schließen in der Regel Lieferverträge über ein bis drei Jahre ab.

Es laufe alles nach Plan, sagte ein Mercedes-Sprecher, der Versorgungsprobleme auch mit anderen Zulieferern "auf absehbare Zeit" ausschloß. Ebenso betonte VW, daß es keine Knappheitsprobleme gebe. Der Wolfsburger Konzern schließt Verträge über fünf Jahre ab, die jährlich verlängert werden. Zudem sichert das Unternehmen einen Teil der Stahlpreise langfristig ab, was in diesem Jahr nach Angaben von Unternehmensbeobachtern zu der kuriosen Situation führt, daß VW für den Stahl sogar weniger bezahlt als 2003. Eine nachhaltige Verteuerung würde bei Volkswagen erst von 2006 an durchschlagen, sollte das Preisniveau an den Stahlmärkten hoch bleiben.

Verhandlungen über neue Lieferverträge laufen

BMW trifft Liefervereinbarungen über drei Jahre ab. Allerdings verhandeln die Bayern, wie auch andere Wettbewerber, derzeit mit den Stahlkonzernen über neue, von Anfang 2005 an geltende Verträge. Das wird angesichts der angekündigten Stahlpreiserhöhungen allerdings zu höheren Kostenbelastungen führen. Dies geschieht in einer Zeit, in der der Wettbewerb und der Preisdruck aufgrund der schwachen Entwicklung auf dem Automarkt enorm zunimmt. VW muß massive Einsparungen vornehmen. Opel steht vor einer tiefgreifenden Umstrukturierung.

Erst vor wenigen Tagen hatte Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), auf die prekäre Situation hingewiesen. "Die Kostensteigerungen erreichten ein Ausmaß, bei dem auch der Endkunde nicht mehr Außen vor bleiben kann", sagte er. "Das ist in einer Phase schwacher Autokonjunktur das letzte, was wir brauchen können." Die Stahlpreiserhöhungen würden zunehmend zu einer Belastung für die Kostenrechnung. Ein bloßes Durchleiten der Verteuerungen an den Kunden, so der VDA-Präsident, sei nicht realistisch.

Dramatischer Anstieg der Stahlpreise

Wie ernst die Lage auf der Kostenseite ist, zeigt der Anstieg des vor allem für die Stahlverarbeiter maßgeblichen Stahlpreisindex: Er ist seit Mitte 2003 um etwa 60 Punkte auf 160 gesprungen. Die Automobilindustrie wird erst jetzt in den Verhandlungen mit dem Mengen- und Preisproblem konfrontiert. Für die zum nächsten Januar erneuerten Kontrakte haben die Stahlproduzenten, wie der Weltmarktführer Arcelor, Deutschlands größter Flachstahlproduzent Thyssen-Krupp und Salzgitter für das nächste Jahr Preisanhebungen von bis zu 20 Prozent durchgesetzt. Nach einer Faustformel steckt in einem Personenkraftwagen im Durchschnitt rund 800 Kilogramm Stahl mit einem Durchschnittswert von 650 Euro. Der Aufschlag bei Flachstahl erreicht bis zu 150 Euro.

Die Nachricht aus Tokio hat dazu geführt, daß die Aktien der Stahlunternehmen am Donnerstag deutlich zulegten. Die Titel japanischer Stahlproduzenten verteuerten sich mitunter um mehr als 4 Prozent. Thyssen-Krupp steigen um rund 2 Prozent und Salzgitter um 2,7 Prozent.

Überraschend hohe Nachfrage bei Nissan

Zunächst scheint der Produktionsstopp bei Nissan ein Einzelfall zu sein. In den vergangenen Wochen hatten der japanische Hersteller, an dem der französische Autohersteller Renault beteiligt ist, vier neue Modelle auf die Märkte gebracht. Zwei weitere werden bis Anfang kommenden Jahres folgen. Die Vorbestellungen für diese Fahrzeuge hätten die internen Prognosen deutlich übertroffen, hieß es weiter. Nissan produziert im Jahr etwa 1,4 Millionen Autos in Japan. Knapp 2 Millionen werden im Ausland gefertigt.

Die Auftragsbücher seien derzeit so voll, daß die heimischen Vorlieferanten mit der Produktion nicht mehr folgen könnten, teilte das Unternehmen mit. Das mit den Stahlherstellern vertraglich vereinbarte Lieferkontingent sei ausgeschöpft. Darüber hinaus sei es derzeit extrem schwierig, sich an den Spotmärkten mit Stahl einzudecken.

Japans Stahlöfen laufen auf Hochtouren

Dabei arbeiten Japans große Stahlhersteller seit Monaten an den oberen Grenzen ihrer Kapazitäten. Der japanische Stahlproduzent JFE prüft momentan, ob die heimischen Produktionskapazitäten durch die Inbetriebnahme bereits stillgelegter Anlagen von derzeit 27 Millionen Tonnen im Jahr auf knapp 30 Millionen Tonnen erhöht werden kann. Kobe Steel, der drittgrößte Hersteller des Landes, rüstet kurzfristig für umgerechnet 40 Millionen Euro eines seiner japanischen Werke auf. Sumitomo Metal investiert im laufenden und im kommenden Geschäftsjahr knapp eine halbe Milliarde Euro in Erneuerung von Hochöfen.

800 Kilogramm Stahl im Auto

Nach einer Faustformel steckt in einem Personenwagen im Durchschnitt rund 800 Kilogramm Stahl mit einem Durchschnittswert von 650 Euro. Der Aufschlag bei Flachstahl erreicht bis zu 150 Euro.

Dieter Ameling, der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, hat über eine fast hundertprozentige Auslastung in den deutschen Stahlhütten berichtet. Er kündigte zugleich an, der für das kommende Jahr absehbar nochmals zunehmende Stahlverbrauch um etwa zwei Prozent müsse vorzugsweise durch Importe gedeckt werden. Der Flaschenhals liegt in der Erzeugung. Es gibt zu wenig Rohstahl für die Walzwerke. In dieser Situation werden in den Hütten anstehende Wartungsarbeiten so lange wie möglich herausgeschoben. Unternehmen wie Thyssen-Krupp oder Salzgitter kaufen in solchen Fällen im Ausland teures Vormaterial zu, um die Vertragskunden weiter zu beliefern. Für große Autohersteller in Westeuropa ist es praktisch unmöglich, an den Spotmärkten zusätzliches veredeltes Blech einzukaufen.

http://www.faz.net/s/Rub13C90B3A6F1F40798BFD784740221CDC/Doc~E66AD08FA939647318C3B077C5ACFDD59~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Mit jedem Quartal in dem die internationalen Stahlkonzerne ihre Gewinne steigern, steigen auch die Chanchen auf Übernahmen in dieser Branche. Da ist es wiederrum schön das die NordLB ihre Beteiligung an Salzgitter zurückgefahren hat. Das verdiente Geld der Stahlunternehmen soll ja ordentlich investiert werden.

The Trend is your Friend.
40 % seit Threaderöffnung zugelegt!! :eek:

Schlusskurs 15,14


da sollte noch einiges drin sein!! :look:
dicken GLÜCKWUNSCH an Dich!!!

Gruß Niko
Danke bigNick! :)

am Mittwoch ist Bilanzpresskonferenz von Thyssen Krupp.....rechne mit positiven Effekt auf Salzgitter aktienkurs......die Stahlpreise sind stabiler als viele glauben!!
Stahlknappheit bringt Nikkei deutliches Plus

29. Nov 09:42

Die japanische Börse in Tokio hat den Handel zu Wochenbeginn deutlich fester beendet. Auf den Kauflisten der Händler standen insbesondere stahlproduzierende Unternehmen.

Auch zu Wochenbeginn bestimmten die stahlproduzierenden Konzern das Geschehen an der Börse in Tokio. Der Nikkei stieg am Montag um 1,3 Prozent auf 10.977,89 Punkte. Der breiter gefasste Topix legte um 1,1 Prozent auf 1103,92 Punkte zu.
Grund für den sehr festen Wochenauftakt waren Spekulationen am Markt, die Stahlproduzenten könnten die Preise erneut anheben. Aktien von JFE, Japans zweitgrößtem Stahlhersteller, stiegen um 1,7 Prozent; Konkurrent Nippon Steel verbuchte ein Kursplus von 1,2 Prozent.

JFE hatte zuvor angekündigt, die Preise wahrscheinlich Anfang kommenden Jahres erneut anzuheben. Bereits in der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres waren die Stahlpreise des Konzerns um sieben bis acht Prozent gestiegen.

Transportkosten auf Rekordniveau

Auch die Schifffahrts-Unternehmen, die das zur Stahlproduktion notwendige Eisenerz und die Kokskohle transportieren, verzeichneten deutliche Kursgewinne. Die Kosten für den Transport sind in den vergangenen Wochen und Monaten auf immer neue Rekordstände gestiegen: Der Baltic Dry Index, der die Transportkosten von so genanntem Schüttgut ermittelt, stieg allein in diesem Monat um 19 Prozent. Aktien von Mitsui O.S.K., dem größte Schiffseigner des Japans, stiegen um mehr als sechs Prozent. Die Papiere des Transport-Unternehmens Nippon Yusen verbuchten ein Plus von 2,4 Prozent.

In der vergangenen Woche hatte der Automobilkonzern Nissan angekündigt, die Produktion in einigen Werken aufgrund des Stahlmangels für gewisse Zeit einzustellen. Die boomende chinesische Wirtschaft ist der Hauptgrund für die zunehmende Knappheit von Stahl.

http://www.netzeitung.de/wirtschaft/boerse/marktberichtasien/315018.html
hallo zusammen

nach den umsätzen und der käuferkonstallation
werden wir heute um die 16 aus dem tag gehen
warum können kleingeister und hasenfüße
nicht auf den weihnachtsmann warten ?

gruß
Es gibt sie noch, die Skeptiker:

Salzgitter: Underperformer (LB Rheinland-Pfalz)
Aktien & Co


In einer Analyse vom 29. November wird die Aktie des deutschen Stahlkonzerns Salzgitter AG von der Landesbank Rheinland-Pfalz von "Marketperformer" auf "Underperformer" herunter gestuft. Das Kursziel liegt bei 15 Euro.
Die Aktie von Salzgitter habe am Freitag ihr Kurziel von 15 Euro per Ende 2005 überschritten. Die Analysten stufen den Titel daher von "Marketperformer" auf "Underperformer" herunter. Sie bevorzugen auf dem aktuellen Kursniveau einen Tausch in ThyssenKrupp-Aktien, da sie im bisherigen Jahresverlauf weniger als 5 Prozent hätten zulegen können, gegenüber mehr als +70 Prozent bei Salzgitter.

Analyst: LB Rheinland-Pfalz
Rating des Analysten: Underperformer
Seit Monaten trommelt die LB Rheinland-Pfalz gegen Salzgitter und für Thyssen-Krupp. :rolleyes:

Bemerkenswert, dass keiner die "Empfehlungen" so richtig ernst nimmt. :laugh:

Bei dieser Entwicklung ziehen wir bald an Thyssen-Krupp vorbei, nach einem Rückstand von über 5 Euro´s. :D
Im Übrigen hier eine Analyse der selben Bank vom 12.8. diesen Jahres. Das war wohl bloß ein Schreibfehler. Den Analysten hat man wohl zurückgepfiffen! :D

Quo vadis, Salzgitter ?

Die Landesbank Rheinland-Pfalz bewertet am 12. August die Aktien des deutschen Stahlunternehmens Salzgitter AG weiterhin mit "Outperformer". Das Kursziel sehen die Analysten bei 35,00 Euro.

Die boomende Stahlindustrie habe sich auf allen Ebenen der Konzernergebnisrechnungdeutlich stärker positiv niedergeschlagen als erwartet und dürfte auchin der zweiten Jahreshälfte zu einer sehr erfreulichen Ergebnisentwicklung führen.Das Management habe daher die Ergebnisprognose derart angehoben, dassdie Rekordwerte aus 2001 (EPS 2,28 Euro) in greifbare Nähe rücken würden. Vorbehaltlichder heutigen Analystenveranstaltung sehen die Analysten sich veranlasst ihre EPS-Schätzungfür 2004 von 1,17 auf voraussichtlich 2,00 Euro und für 2005 von 1,51 auf2,20 Euro anzuheben. Das Anlageurteil behalten die Analysten bei "Outperformer".
@#128

bitte nicht vergessen, das meist an tag der zu erwartenden guten zahlen gewinnmitnahmen einsetzen.
daher auch die aktuell steigenden kurse
lese gerade bei comdirect
in china werden wegen der hohen schrottpreise
die kanaldeckel geklaut
ein wunder das hier noch keiner
auf diese idee gekommen ist
#135

Mein Beitrag #256 im Thread

"Thema: ausser mir noch jemand positiv für Salzgitter? und wer stimmt"

Sind zwar keine Kanaldeckel, aber hier läuft es schon lange ähnlich. ;)
Der anhaltende Stahlmangel führt bei Calls auf die Salzgitter AG zu einer verstärkten Nachfrage. Aufgrund positiver Analystenkommentare und der anhaltenden Stahlnachfrage setzen die Anleger auf einen weiteren Kursanstieg.

Quelle:http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200011,204738,826349/SH/0/depot/0/
bamseex,

ich habe vor ein paar wochen gelesen, dass in ostdeutschland (neue) provisorische Brücken und Baugerüste in den letzten Monaten von offener Straße "verschwunden"/ geklaut worden sind, was auf die hohen Stahl- und Schrottpreise zurückgeführt wird...
den rückschlag hatte ich zum nächsten
handelstag erwartet
auch gut so
in hamburg wurden heute an die 30 gullydeckel geklaut !
(NDR info)
Diese sogenannte Analyse dieser LRP-Bank ist wirklich sehr aussagekräftig. Das einzige was diese Bank zu sagen vermag ist, dass die SZG-Aktie dieses Jahr schon kräfig zugelegt hat und somit jetzt ein Underperformer ist. Aha. Von Fundamentalanalyse, KGV, KUV und KBV haben die Leute bei LRP wohl noch nie etwas gehört.

Liebe LRP-Analysten, nachfolgend eine kleine Zusammenfassung für Euch:

EPS 2004e: 2,61
(lt. Aussagen von SZG wird sich das Q4 ganz ähnlich wie Q3 entwickeln, in welchen 0,83 pro Aktie verdient wurden)
KGV 2004e: 5,83
(basierend auf obigen Gewinnschätzungen und einen aktuellen Xetra Kurs von 15,24)

EPS 2005e: 2,80 - 3,32
(die Vorzeichen für 2005 sind bestens: die Stahlnachfrage ist höher den je und entsprechend steigen die Stahlpreise; im schlimmsten Fall läuft es wieder so gut wie 2004)
KGV 2005e: 4,5 - 5,4
(basierend auf obigen Gewinnschätzungen und einem aktuellen Xetra Kurs von 15,24)

KUV 2004e: ca. 0,20
Buchwert: ca. 17,20 EUR / Aktie

Alles in allem sehe ich also keinen Grund SZG nicht mit zumindest dem 9-fachen der Gewinne für 2004 zu bewerten, was immer noch sehr günstig wäre (einstelliges KGV). Das 9-fache der Gewinne für 2004e ergäbe einen Kurs von 23,49.

SZG ist im Moment immer noch deutlich unterbewertet. Die aktuellen Kurse sind absolute Schnäppchen. Jeder, der die Möglichkeit hat zu kaufen sollte nicht zögern.
Der Schrott ist mittlerweile Gold wert
Chinesen kaufen den Weltmarkt leer / Stahlhändler Julius Thress zur Entwicklung

Vom 30.11.2004


Die Stahlpreise stoßen derzeit aufgrund der riesigen Nachfrage aus Asien in ungeahnte Höhen vor. Wir sprachen mit Julius Thress, Inhaber des gleichnamigen Kreuznacher Stahlhandels, über die Entwicklung.


Von unserem

Redaktionsmitglied

Robert Neuber

Während sich die mediale Diskussion auf Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit in Sachen Nano- oder Gen-Technologie fokussiert, wird der biedere Stahl immer teurer - mit entsprechenden Auswirkungen auf den Maschinenbau oder das Baugewerbe. Schon weisen Maschinenhersteller ihre Kunden freundlich darauf hin, dass die seit einem Jahr um fast das Doppelte gestiegenen Stahlpreise pro Tonne sie zu Preiserhöhungen zwingen. Und Stahl ist auch im Alltag des Endverbrauchers omnipräsent: Julius Thress, Inhaber und Geschäftsführer des Kreuznacher Stahlhandels mit sechzig Mitarbeitern und sieben Auszubildenden, weist hier nur auf die Thermoskanne aus Edelstahl hin, aber auch im Bau ist Stahl unverzichtbar. Selbst beim Verbauen von Fertigbauteilen aus Beton sei Stahl mit von der Partie, ebenso wie im Stahlgürtel von Autoreifen. Führende Reifenhersteller wie Michelin haben ihre Händler bereits darüber informiert, dass sie mit rund 2,5 Prozent höheren Preisen bei LKW-Reifen rechnen müssen.

Die hohen Stahlpreise, hervorgerufen durch die gewaltige Nachfrage aus China, würden wohl so schnell nicht sinken, prognostiziert Thress und geht von einem Zeitraum von drei bis vier Jahren aus. Das würde einer chinesischen Terminsetzung entsprechen: Im Jahre 2008 finden in Peking die Olympischen Spiele statt, in deren Vorfeld die Chinesen ihre gesamte Infrastruktur verbessern und immense Bauprojekte verwirklichen. Mindestens 25 Stahlwerke seien in China neu gebaut worden, so Thress, der auf die Ironie der Globalisierung hinweist - zuletzt sei ein Werk zur Koksherstellung - Koks ist für die Stahlherstellung unverzichtbar - in Deutschland abgebaut und nach China geliefert worden. Zum Vergleich: Im Jahre 2003 hat die Volksrepublik China rund 40 Millionen Tonnen Stahl importiert - Deutschland produziert etwas mehr als diese Menge. Paradox ist auch, dass die deutsche Stahlindustrie ihre Werke nicht mehr ausschließlich mit deutschem Koks befeuern kann, sie ist auf Importe angewiesen - und größter Koksexporteur ist ausgerechnet China. Der Preis für chinesischen Koks hat sich seit 2000 auf derzeit 400 Dollar pro Tonne verachtfacht. Ironie der globalisierten Welt: Deutschland baut alte Kokswerke ab, damit China Koks produzieren kann, mit dem dann deutsche Stahlhersteller beliefert werden, die wiederum nach China exportieren. Kein Wunder, dass auch die Frachtpreise auf dem Weltmarkt heftig gestiegen sind und zeitweise fünfmal so hoch waren wie 2002.

Neben Koks wird zur Stahlherstellung Schrott gebraucht. Doch auch hier langen die Chinesen zu und haben somit den Preis pro Tonne auf dem Weltmarkt von 120 Euro auf 200 getrieben. In Europa findet sich kaum noch Schrott, so dass findige Polen zuletzt auf eine skurrile Idee kamen, wie Julius Thress berichtet: Eine zur Sanierung gelagerte Stahlbrücke wurde kurzerhand geklaut und auf dem Stahlmarkt "vergoldet". Und wer in Kreuznach sein altes Auto loswerden will, der sollte beim Auto- oder Schrotthändler nicht mehr als Bittsteller auftreten - mit der ausgemusterten Kiste ist noch Reibach zu machen, bestätigt Thress.

Schwierig wird es ihm zu Folge vor allem für die mittelständischen Betriebe, insbesondere die Automobilzulieferer. Denn die sind mit langfristigen Verträgen an die Autoproduzenten gebunden und können die drastisch erhöhten Stahlpreise nicht eins zu eins weitergeben. Für den einen oder anderen Zulieferer wird die Lage bedrohlich, so dass sich Hersteller und Zulieferer mittlerweile an einen Tisch gesetzt haben, um drohende Insolvenzen durch Finanzhilfe zu vermeiden - schließlich soll die Lieferkette für Deutschlands Autobauer nicht reißen. Eine Weitergabe der höheren Stahlpreise an den Endkunden sind nicht durchsetzbar, weil die Autobauer durch ihre Rabattangebote derzeit ohnehin kleinere Margen haben.

http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1703370
@ 141:
Kann Dir im Prinzip nur zustimmen, die "Analyse" der LB RP ist bestenfalls eine humoristische Einlage.

@ all: Was mich bei dem Wert stört sind die schlechten Renditekennzahlen. Die Nettoumsatzrendite ist gerade mal 2,5 % und das in einer Boomphase. Wenn die Stahlkonjunktur nachlässt ist nicht mehr viel Luft nach unten.

Was ist eure Meinung ?
ADL: Salzgitter nimmt den Markennamen Mannesmann auf
SALZGITTER (dpa-AFX) - Der Stahlkonzern Salzgitter nimmt die Marke
Mannesmann in seinen Namen auf. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Die
Mannesmannröhren-Werke AG waren 2000 von der Salzgitter AG als einer von fünf
Unternehmensbereichen übernommen worden. Jetzt wird aus der Salzgitter Handel
GmbH die "Salzgitter Mannesmann Handel GmbH". Damit werde der Vertrieb der
Rohrprodukte mit den weltweiten Handelsaktivitäten verknüpft. Salzgitter Handel
beschäftigt 2004 rund 1.300 Mitarbeiter und erwarte einen Umsatz von ca. 2
Milliarden Euro./ta/DP/hi
30.11.2004 12:27:
Salzgitter hebt die Umsatzprognose an

Der Stahlkonzern Salzgitter (Nachrichten) hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben. Wie das Unternehmen heute mitteilte, wird ein Umsatz von rund 5,5 Mrd. Euro angestrebt. Bisher hatte der Vorstand lediglich einen Umsatz von deutlich über 5 Mrd. Euro in Aussicht gestellt.

Die Gewinnprognose hat sich nicht verändert. Danach erwartet das Unternehmen weiterhin einen Gewinn vor Steuern und Sondereinflüssen in Höhe von 200 Mio. Euro.

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2004-11/artikel-4139017.asp
30.11.2004 15:03:
Salzgitter integriert Markennamen Mannesmann, hebt Umsatzprognose

Die Salzgitter (Nachrichten), die im Jahr 2000 die traditionsreiche Mannesmannröhren-Werke AG übernommen hat, meldete am Dienstag, dass der Markenname und die Produkte von Mannesmann zum 1. Januar 2005 in den Handelsbereich integriert werden. Demnach wird aus der Salzgitter Handel GmbH die Salzgitter Mannesmann Handel GmbH. Zudem wurde die Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben.

Mit diesem Schritt verknüpft der Salzgitter-Konzern den Vertrieb der Rohrprodukte mit den weltweiten Handelsaktivitäten. Salzgitter Handel beschäftigt in 2004 rund 1.300 Mitarbeiter und wird einen Umsatz von ca. 2 Mrd. Euro erzielen.

Unter dem Dach von Salzgitter Mannesmann Handel werden dann weltweit rund 20 Trading-Gesellschaften und Agenturen umfirmieren und den Produktmarkennamen Mannesmann integrieren. Im lagerhaltenden europäischen Stahlhandel werden die Gesellschaften in Polen, Ungarn, Tschechien und Rumänien umbenannt.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, rechnet es nun für das Geschäftsjahr 2004 mit einem Umsatz von rund 5,5 Mrd. Euro, nachdem zuletzt noch ein Umsatz von deutlich über 5 Mrd. Euro in Aussicht gestellt worden war. Beim Gewinn vor Steuern und Sondereinflüssen wird weiterhin ein Wert von 200 Mio. Euro erwartet.

Die Aktie von Salzgitter gibt aktuell 1,03 Prozent auf 15,03 Euro ab.


Bahiano :)
das mit dem abgeben
wird sich schnellstens ändern !!!!!

gruß
Kaum ein Wert innerhalb des MDAX konnte die Aktionäre in diesem Jahr so begeistern, wie die Anteilsscheine der Salzgitter AG. Seit Jahresbeginn gibt es inzwischen ein Kursplus von rund 60 Prozent und ein Ende dieser Aufwärtsbewegung ist noch immer nicht in Sicht.

Der steigende Euro und das Anziehen der Ölpreise haben das Papier bislang kaum negativ beeinflussen können. Vielmehr sorgt der anhaltende Boom der Stahlpreise für Kauflaune und Optimismus. Dass dieser nicht unbegründet ist, beweisen die vorgelegten Quartalszahlen. Anlässlich der Publikation des Rechenschaftsberichtes wurden die Gesamtjahresprognosen dann auch noch vom Vorstand nach oben geschraubt, zusätzlich wurde eine anhaltend positive Dividendenpolitik angekündigt.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich der Wert weiterhin im Aufwärtstrend. Dieser hat inzwischen seit Mitte des Jahres Bestand – die anhaltende Seitwärtsbewegung, die es von Frühjahr bis zum Frühsommer gab, ist inzwischen schon nahezu vergessen. Aus fundamentaler Sicht dürfte sich diese Entwicklung weiter fortsetzen – mit einem KGV von acht ist die Aktie nicht überbewertet. Das Papier habe – so einige Marktbeobachter – trotz der bisherigen Performance – noch weiteren Nachholbedarf.

Auch die technische Analyse lässt auf weitere Pluszeichen hoffen. Weiterhin befindet sich der Aktienkurs zwar in der Nähe der oberen Begrenzung, doch mehrere Verkaufssignale, die bereits ausgesendet wurden, sind recht schnell und ohne Wirkung "verpufft".

Zwischenzeitlich hat sich auch der RSI deutlich eingetrübt. Zwar liegt die Aktie im überverkauften Bereich. Doch auch hier wurden die Indikationen zum Verkauf der Anteilsscheine schon wieder zurückgenommen.

Bei dieser Performance kann der Blick auf den Trendbestätigungsindikator nicht überraschen: Mit knapp 110 Punkten wird ein sehr intakter Aufwärtstrend skizziert – von einer drohenden Kurskonsolidierung ist hier derzeit nichts zu erkennen.

Der MACD gibt ebenfalls keine Anzeichen dafür, dass die Aktie schon bald den Rückwärtsgang einlegen könnte. Diesem ist es bereits Mitte des Monats gelungen, über seine Vergleichslinie zu springen und damit das Signal zum Zukauf zu geben.

Insgesamt überwiegt also das positive Bild. Die Aufwärtsbewegung und damit der Weg zu weiteren Jahreshöchstständen dürften auch in Zukunft anhalten. Eine erste Unterstützungslinie ist unterdessen bei rund 14 Euro anzutreffen.





Wertpapiere des Artikels:
SALZGITTER AG


Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),17:07 30.11.2004

Bahiano :)
Stahl / Maschinenbau
Thyssen-Krupp verdoppelt Jahresgewinn


01. Dezember 2004 Der Mischkonzern Thyssen-Krupp hat seinen Gewinn vor Steuern im Geschäftsjahr 2003/04 mehr als verdoppelt und die Erwartungen von Analysten leicht übertroffen.


Der Gewinn vor Steuern (Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter, Ebt) stieg auf 1,58 Milliarden Euro nach 774 Millionen Euro im Vorjahr, teilte Thyssen-Krupp am Mittwoch vor Beginn seiner Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf mit. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten im Mittel der Prognosen ein Ebt von 1,5 Milliarden Euro erwartet.

Die am Markt somit weitgehend erwartete Ertragssteigerung führen die Experten ganz wesentlich auf das boomende Stahlgeschäft zurück. ThyssenKrupp erklärte in seiner ersten Mitteilung zum abgelaufenen Jahr lediglich, alle Unternehmensbereiche hätten zu dem positiven Ergebnis beigetragen. Der Stahlproduzent ist auch als Autozulieferer und Hersteller von Aufzügen aktiv.

Management will höhere Dividende zahlen

Angesichts der Gewinnsteigerung schlägt das Management die Zahlung einer auf 0,60 (Vorjahr: 0,50) Euro erhöhten Dividende vor.

Der Auftragseingang verbesserte sich 2003/04 um 17 Prozent auf 41 Milliarden Euro und der Umsatz um elf Prozent auf 39,3 Milliarden Euro. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten führte der Düsseldorfer Konzern auf 2,8 Milliarden Euro von 4,2 Milliarden Euro zurück.

Im seit Oktober laufenden neuen Geschäftsjahr 2004/05 will Thyssen-Krupp sein erreichtes Gewinnniveau trotz einer sich abzeichnenden Abschwächung der Weltkonjunktur halten. Diese Prognose setzt nach Angaben von Vorstandschef Ekkehard Schulz auch voraus, daß es zu keinen größeren Verwerfungen an den Rohstoff- und Devisenmärkten kommt. Der Umsatz soll im laufenden auf gut 41 Milliarden Euro steigen. Schulz kündigte weiter an: „Wir werden auch künftig eine an der Ergebnisentwicklung orientierte Dividende ausschütten.”


Text: Reuters

http://www.faz.net/s/RubC8BA5576CDEE4A05AF8DFEC92E288D64/Doc~E73A97AA9F82043508FE21FEC82E33D1F~ATpl~Ecommon~Scontent.html
so, 14,72 derzeit


mal sehen wem so alles der arsch kocht:rolleyes:


die meisten sl sollten ausgelöst sein, nun schaun mer mal ob die sogenannten Insider ein bissle mehr wissen und der Kurs nochmal etwas zurückkommt. Auch Thyssen zeigt heute, dass das meiste rosarot ist, welche positiven Meldungen sollen noch kommen?

Zum Einstieg is mir der Kurs , auch bei Thyssen, zu hoch, allerdings beobachte ich und würde bei weiter fallenden Kursen gerne nochmal rein.
herrlich, jetzt 14,40, super kaufkurse, bin seit 14,70 drin und gebe keine aktie her:)

klar das der kurs mal konsolidieren muss, aber der stahlboom läuft weiter



In der zweiten Reihe geben Salzgitter mit den Vorlagen von ThyssenKrupp ab und verlieren 4,4% auf 14,38 EUR. Nachdem die Aktie die Marke bei 14,85 EUR unterschritten hat, wurden nach Aussage eines Händlers am Markt platzierte Verkauf-Orders aktiviert, die die Aktie im weiteren Verlauf deutlich unter Druck brachte.
(ENDE) Dow Jones Newswires/1.12.2004/tl/mpt/ps
salzgitter ist fundamental (KGV, KUV) deutlich unterbewertet. die zukunftsaussichten sind glänzend, da die stahlpreise noch weiter steigen werden.

wer jetzt verkauft, wird sich in 6-12 Monaten richtig in den A. beissen.
Zwischendurch mal Kasse machen hat noch nie geschadet ;)

Den Zug verpassen,sollte man jedoch auch nicht :cool:
einer der größten fehler vieler anleger ist, gewinne zu früh mitzunehmen und verluste zu lange auszusitzen.

wichtig ist halt ein im ganzen ausgewogenes depot, was angepasst werden sollte, wenn ein wert zu sehr steigt (dann würde ich gewinne mitnehmen).
Bin heute auch bei 14,60 eingestiegen.

Stahlpreise werden nächstes Jahr noch einmal um ca. 20 % ansteigen, Salzgitter ist für mich immer noch klar unterbewertet und die Chinesen/ Asiaten brauchen in den nächsten Jahren noch genug Stahl, von daher mache ich mir keine Sorgen.
Salzgitter vom Börsenstar zum katastrophenwert
15,75 wird niemals mehr erreicht. Jetzt gehts rasant zurück auf unter 9 Euro. Miese Dividenrendite.....
Stahlboom neigt sich halt langsam aber sicher dem Ende zu
Euro auch zu hoch China wird sich mehr und billiger selbst
versorgen. Die Kanaldeckelstory wurde von Spekulanten gestreut. Volle Deckung.........
@157
Nettes Posting. Vielen Dank für Deine Meinung. Allerdings würde ich empfehlen sich erst gründlich zu informieren bevor man so einen Schmarrn öffentlich postet.
Username: gongolo
Registriert seit: 01.12.2004
... war heute eine schöne Gelegenheit zum Nachkauf.
Danke an ThyssenKrupp !

doby
#157 wirklich interessante Meinung :cool:

Ich glaube ich muss mein BWL-Studium noch einmal wiederholen, habe offensichtlich eine Menge falsch verstanden. :laugh:
ich gebe keine einzige salzgitter aktie her.
stahlindustrie

Luxusgut Stahl

Nur wenige Produzenten überlebten. Jetzt profitieren sie vom Boom – und rationalisieren weiter

Von Jutta Hoffritz


Bei THYSSENKRUPP in Bochum läuft die Herstellung auf Hochtouren
© ThyssenKrupp Steel AG
Duisburg: der größte Stahlstandort der Welt und lange Zeit Synonym für das große Sterben. Bis heute jagt Krimi-Held Schimanski seine Verbrecher zwischen rostigen Hochöfen und verwaisten Walzanlagen. Die Stadt kultivierte ihr Image und machte ein altes Thyssen-Stahlwerk zum Streichelzoo für Industriesaurier: Im »Landschaftspark Nord« planschen seit einigen Jahren Sporttaucher durchs Gasometer, der Alpenverein nutzt die alten Erzbunker zum Klettern, und in der Gebläsehalle ertönt im Sommer Blasmusik. Aufheiterung war in Duisburg dringend nötig. Zukunft? Daran wagte lange keiner mehr zu glauben.

Das hat sich gewandelt. Gründlich gewandelt. Seit kurzem gilt Stahl wieder als Wachstumsmarkt, wegen des Wirtschaftsbooms in China werden die Rohstoffe knapp. Die Preise sind in den vergangenen Monaten rasant gestiegen, und davon profitieren die Hersteller weltweit. 46,5 Millionen Tonnen Stahl wurden 2004 in Deutschland produziert, mehr als je zuvor in den vergangenen 20 Jahren. Die verbliebenen Duisburger Hochöfen laufen auf Hochtouren.

Hochstimmung herrscht auch in der Zentrale der ThyssenKrupp AG im benachbarten Düsseldorf. Dort werden zurzeit die Zuwächse aus den Stahlwerken fein säuberlich verrechnet, weil Konzernchef Ekkehard Schulz diese Woche die Bilanz präsentiert. Eins ist klar, die vergangenen zwölf Monate gehen als Rekordjahr in die Geschichte des Rohstoff- und Investitionsgüterherstellers ein. Und das liegt vor allem an der Stahl-Sparte. Ironie der Geschichte: Noch vor wenigen Jahren wollte der Konzern die Tochter via Börsengang loswerden, was damals jedoch an der mangelnden Begeisterung der Börsianer scheiterte.

Die hohe Nachfrage aus China produziert auch neue Risiken

Deren Einschätzung hat sich inzwischen gründlich geändert. Analyst Christian Obst von der HypoVereinsbank etwa hat ThyssenKrupp kürzlich als »Outperformer« eingestuft: So nennt man an der Börse Aktien, die kräftige Kursgewinne erwarten lassen. Auch Banker Thomas Hofmann gerät ins Schwärmen, wenn man ihn auf ThyssenKrupp anspricht: »Sehr gute Zahlen«, sagt der Aktienanalyst der Landesbank Rheinland-Pfalz. »Hohe Stahl-Nachfrage, knappes Angebot – das ist die beste aller Welten.«

Das mögen Börsianer denken und auch die Bilanzbuchhalter von ThyssenKrupp, doch nur wenige Kilometer von den rauchenden Stahlwerken Duisburgs entfernt, sieht man die Sache völlig anders. Genau gegenüber, auf der anderen Rheinseite, sitzt in Moers ein mittelständischer Stahlverarbeiter. Die LempHirz GmbH & Co KG stellt stählerne Dachluken her und Spangen zur Befestigung von Regenrinnen. »Wir waren in diesem Sommer Tage und Wochen damit beschäftigt, bei Lieferanten um Rohmaterial zu betteln«, klagt Geschäftsführer Oliver Roth. Ein Werk der Firma habe wegen Stahlmangels sogar eineinhalb Tage stillgestanden. Schwer zu sagen, was die Branche härter treffe, die Knappheit oder die hohen Preise, so der Geschäftsführer. Er selbst hat das Lager inzwischen »bis unters Dach voll gemacht«, um sich gegen weitere Engpässe zu wappnen.

Doch das kann sich nicht jeder Metallverarbeiter leisten. Gut 16 Prozent der Unternehmen der Branche sehen sich wegen der hohen Preise am Rande der Insolvenz. Das ergab eine Umfrage des Wirtschaftsverbandes Stahl- und Metallverarbeitung in Düsseldorf, an der rund 300 Mitgliedsfirmen teilnahmen. Dass sich Verbandsgeschäftsführer Andreas Möhlenkamp besonders um die kleinen Unternehmen sorgt, ist verständlich. Autokonzerne und andere Großabnehmer sichern sich meist durch langfristige Verträge ab, die Kleinen müssen nehmen, was übrig bleibt.

Kein Wunder, dass der Mittelstand plötzlich beginnt, sich Gedanken über die Machtverhältnisse auf der anderen Seite des Marktes zu machen. Stahlfusionen und -übernahmen haben in den vergangenen 15 Jahren die Zahl der Anbieter schrumpfen lassen. Aus den drei deutschen Traditionsunternehmen Thyssen, Krupp und Hoesch entstand dabei in zwei Schritten ThyssenKrupp. Zudem vereinigten sich British Steel und der niederländische Wettbewerber Hoogovens zur Corus Group. Und dann taten sich noch Arbed aus Luxemburg, Usinor aus Frankreich und Aceralia aus Spanien unter dem Namen Arcelor zusammen, um den größten Stahlkonzern der Welt zu formen. Das ist nur drei Jahre her. Inzwischen kaufte Lakshmi Mittal, ein Inder mit Sitz in London, Hochöfen in aller Welt. Nach seinem jüngsten Deal im Oktober ist die Mittal Group dabei, Nummer eins der Welt zu werden.

»Ein Oligopol«, schimpft Oliver Roth, der Geschäftsführer des Dachlukenherstellers aus Moers. Die vier großen europäischen Anbieter diktierten Preise und Mengen nach Belieben, ärgert sich der hagere, hoch gewachsene Mann. Solche Vorwürfe hören die Hersteller immer öfter. In der Zeit der Stahlkrise nahm kaum jemand Anstoß an der Konzentration auf dem Markt. Jetzt, da der Asienboom den Anbietern einen unerwarteten Aufschwung beschert, stehen sie plötzlich in der Kritik.

Da helfen auch die vielen Charts nichts, die Dieter Ameling, der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl jüngst bei der Jahrestagung des Erzeugerverbandes präsentierte: Erz-, Koks- und Schrottpreise – steil streben die Kurven nach oben, zeigen, dass die Produzenten derzeit selbst mehr für ihre Rohstoffe bezahlen müssen als früher. Der Unterschied: Die Stahlerzeuger geben den Kostendruck weiter. Viele Verarbeiter können das nicht.

In den vergangenen 40 Jahren verlor Duisburg 40000 Stahljobs

»Klar ist die Situation für Mittelständler bedenklich, da droht ein Ausleseprozess«, so Hans-Karl Starke vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung in Essen. »Aber die Stahlkonzerne sind auch nur deshalb so stark, weil sie die schmerzhafte Konsolidierung schon angepackt haben.«

Beispiel Duisburg: 60000 Arbeitsplätze boten die Hochöfen dort in den sechziger Jahren. Heute gibt es nur noch 20000 Stahlarbeiter. Den schärfsten Einschnitt markierte der Niedergang der Hütte Rheinhausen, die in der Hochphase rund 16000 Menschen beschäftigte. 1987 wurde erstmals die Schließung diskutiert, wochenlang kämpften die Arbeiter, doch sie konnten das Ende nur aufhalten, nicht verhindern. 1993 war Schluss. Wo einst die größte Stahlfabrik Deutschlands stand, erstreckt sich heute Brachland. Nur ein einsames Stahlfachwerkgebäude blieb vom Abriss verschont: die alte mechanische Werkstatt.

»Da hab ich als Betriebsschlosser angefangen«, erinnert sich Klaus Löllgen. Doch es hielt ihn nicht lange in der Werkstatt. Schon bald wurde er in den Betriebsrat gewählt, und kurz darauf half er, den großen Protest zu organisieren: Absperrungen bauen, mit den Arbeitgebern verhandeln und Adventsgedichte in der Kantine vorlesen. »Für die Moral«, erklärt Löllgen, der Ausstand zog sich damals über die Weihnachtszeit hin. Heute ist Klaus Löllgen Geschäftsführer bei der Duisburger IG Metall. An einem der letzten sonnigen Novembertage fährt er in den Süden der Stadt, wo ThyssenKrupp und Salzgitter gemeinsam ein Stahlwerk betreiben: HKM. Unterm Arm trägt Löllgen einen roten Schal, eingewickelt in Geschenkpapier der Gewerkschaft. Ein langjähriges Mitglied soll in den Vorruhestand verabschiedet werden. Zur Feier des Tages gibt es Zimteis, wieder naht die Adventszeit.

Doch halt, Vorruhestand mitten im Stahlboom? Tatsächlich – China hin oder her –, die Kostensenkungsprogramme laufen weiter: HKM will bis 2007 rund 500 Stellen streichen. Und in den Duisburger Hauptwerken von ThyssenKrupp Stahl könnten nächstes Jahr bis zu 1000 Jobs wegfallen – falls sich nicht andere Sparpotenziale auftun. Arcelor und die anderen großen Wettbewerber haben auch schon wieder angefangen zu sparen. Zu tief sitzen die Erfahrungen aus der Stahlkrise.

Insofern ist diese erste Dezemberwoche in vielerlei Hinsicht wichtig für ThyssenKrupp. Am Mittwoch will der Konzern seine Rekordbilanz präsentieren. Am Donnerstag steht bei der Stahl-Tochter eine Aufsichtsratssitzung auf der Agenda. Wichtigster Tagesordnungspunkt: eine Großinvestition in Brasilien. Thyssen will dort zusammen mit einem brasilianischen Bergbaukonzern ein neues Stahlwerk bauen. Kostenpunkt: bis zu zwei Milliarden Euro. Und parallel zu alledem beginnen in Duisburg die Rationalisierungsverhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern.

Muss das einen Gewerkschafter nicht auf die Palme bringen? Klaus Löllgen sieht das gelassen. Aus Arbeitnehmersicht sei es angenehmer, im Boom über Kostensenkungen zu verhandeln, sagt er. Klar, nur dann kann die Belegschaft Bedingungen stellen (»keine Ausgliederungen, keine betriebsbedingten Kündigungen«). Die Konzerne scheuen Proteste und die damit verbundenen Produktionsausfälle.

Nach der Verabschiedung fährt der Gewerkschafter an einem Thyssen-Werk vorbei und deutet auf den Koks vor dem Tor. »Eins ist mal klar, das brauchen die hier nicht, um die Pförtnerloge zu heizen«, brummt der stämmige Mann. Mit Kohlebecken halten sich nur Streikposten warm.

Gegen Rohstahl aus Brasilien hat Löllgen wenig einzuwenden – solange gleichzeitig neue Investitionen nach Deutschland fließen. Zum Beispiel für die Forschung. »Nur billiger zu werden nützt uns nichts, in der Bundesrepublik müssen wir besser sein, um zu überleben«, sagt er. Mit seinen Nachbarn von ThyssenKrupp Stahl in Duisburg ist er im Prinzip gar nicht so unzufrieden. Als Spezialisten für hochwertigen Flachstahl zählen sie zur Weltspitze.

Nur eine Sache macht dem Gewerkschafter so richtig Sorgen. Die ständigen Spekulationen über eine neue Stahlfusion. Immer wieder fällt der Name Corus. Und wenn er aus den zwei Fusionen, die er in Duisburg miterlebte, eines gelernt hat, dann das: »Es passiert immer dann, wenn man gerade gar nicht damit rechnet.«

(c) DIE ZEIT 02.12.2004 Nr.50

http://www.zeit.de/2004/50/ThyssenKrupp
02.12.2004 - 15:58 Uhr
Salzgitter: Akkumulieren
Die NordLB stuft in ihrer aktuellen Dezember-Studie die Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns Salzgitter AG unverändert mit "Akkumulieren" ein. Das Kursziel wird auf 16,50 Euro geändert.

Neuerliche Unternehmensäußerungen zum Geschäftsverlauf im vierten Quartal sowie zum ersten Halbjahr 2005 würden darauf hinweisen, dass die Prognose der Analysten zum Geschäftsverlauf des Salzgitter-Konzerns Reserven aufweisen könnte. Risiken seien am ehesten auf der Rohstoffseite zu erwarten: Mit der Langfristpolitik beim Bezug von Rohstoffen sollte der Salzgitter-Konzern aber diese Risiken möglichst weit reduziert haben. Er profitiere weiterhin von der hervorragenden Entwicklung im Röhrengeschäft. Wenngleich die Erweiterung um den Röhrenbereich im Geschäftsjahr 2000 zur Minderung der Stahlzyklik gedacht gewesen sei, schlage der gegenwärtig gleichgerichtete, positive Geschäftsgang beider Bereiche stark zu Buche.

Auf Basis der guten fundamentalen Daten, der sehr guten Marktbedingungen sowie eines erwarteten positiven Nachrichtenumfeldes erhöhen die Analysten das Kursziel auf 16,50 Euro und raten die Aktie zu "akkumulieren". Bei den aktuell volatilen Märkten halten sie zwischenzeitliche Überschreitungen des Kursziels nicht für ausgeschlossen.

Quelle: Finanzen.net

http://www.finanztreff.de/ftreff/news.htm?id=23371479&sektion=empfehlungen&u=0&k=0
02.12.2004
Salzgitter dabei bleiben
Der Aktionär

Die Experten des Anlegermagazins "Der Aktionär" empfehlen bei der Salzgitter-Aktie (ISIN DE0006202005/ WKN 620200) dabei zu bleiben.

Nachdem das Unternehmen einen Gewinnsprung gemeldet und seine Schätzungen für den Gewinn 2004 erhöht habe, profitiere der Titel unverändert von einem positiven News-flow. Denn auch im kommenden Jahr sollten die Stahlpreise nach der Einschätzung führender Stahlkonzerne weiter steigen.

Die Experten von "Der Aktionär" raten bei der Salzgitter-Aktie dabei zu bleiben mit einem Kursziel von 16 Euro und empfehlen einen Stopp bei 11,70 Euro zu setzen.

http://www.aktiencheck.de/analysen/default_an.asp?sub=1&pagetype=5&AnalysenID=517654
Salzgitter: Akkumulieren (Nord LB)
Aktien & Co


Die NordLB stuft in ihrer aktuellen Dezember-Studie die Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns Salzgitter AG unverändert mit "Akkumulieren" ein. Das Kursziel wird auf 16,50 Euro geändert.
Neuerliche Unternehmensäußerungen zum Geschäftsverlauf im vierten Quartal sowie zum ersten Halbjahr 2005 würden darauf hinweisen, dass die Prognose der Analysten zum Geschäftsverlauf des Salzgitter-Konzerns Reserven aufweisen könnte. Risiken seien am ehesten auf der Rohstoffseite zu erwarten: Mit der Langfristpolitik beim Bezug von Rohstoffen sollte der Salzgitter-Konzern aber diese Risiken möglichst weit reduziert haben. Er profitiere weiterhin von der hervorragenden Entwicklung im Röhrengeschäft. Wenngleich die Erweiterung um den Röhrenbereich im Geschäftsjahr 2000 zur Minderung der Stahlzyklik gedacht gewesen sei, schlage der gegenwärtig gleichgerichtete, positive Geschäftsgang beider Bereiche stark zu Buche.

Auf Basis der guten fundamentalen Daten, der sehr guten Marktbedingungen sowie eines erwarteten positiven Nachrichtenumfeldes erhöhen die Analysten das Kursziel auf 16,50 Euro und raten die Aktie zu "akkumulieren". Bei den aktuell volatilen Märkten halten sie zwischenzeitliche Überschreitungen des Kursziels nicht für ausgeschlossen.

Analyst: Nord LB
KGV: 6.99
Rating des Analysten: Akkumulieren
Wegen der hohen Stahlnachfrage von China

Stahlmangel könnte Nissans Produktion drücken

Der zweitgrößte japanische Autohersteller Nissan befürchtet, seine Produktion im März wegen Stahlmangels um bis zu 15.000 Fahrzeuge drosseln zu müssen.

HB TOKIO. Für das zu 44 Prozent dem französischen Autobauer Renault gehörende Unternehmen könnte das einen Verlust von bis zu sechs Milliarden Yen (knapp 44 Millionen Euro) bedeuten. „Wir gehen davon aus, dass Januar und Februar in Ordnung gehen müssten, aber im März gibt es noch immer ein Risiko weiterer Lieferengpässe“, sagte Nissan-Chefmanager Carlos Ghosn am Donnerstag in Tokio. Erst in der vergangenen Woche hatte Nissan angekündigt, einige seiner inländischen Werke aus dem selben Grund für fünf Tage zu schließen. Seine Konkurrenten General Motors und Ford Motor hingegen kündigten diese Woche an, ihre Produktion auf Grund einer schwachen Nachfrage zurück zu schrauben. Nissan-Aktien schlossen in Tokio mehr als zwei Prozent fester.

Das Problem Stahlmangel trat bei Nissan verstärkt nach der Einführung neuer Modelle im September in Erscheinung. Mit der für nächsten Monat geplanten Einführung eines neuen Kompaktwagens wird das Unternehmen in nur fünf Monaten sechs neue Fahrzeuge auf dem Markt gebracht haben - nach nahezu einem Jahr ohne neue Modelle. Für das im September 2005 ablaufende Geschäftsjahr hat Nissan sich ein Verkaufsziel von 3,6 Millionen Fahrzeuge gesetzt.

Ghosn räumte ein, der Rohstoffmangel könne auch eine Folge der von ihm eingeführten Strategie massiver Einsparungen bei den Zulieferern sein. Dies habe Nissan jedoch Einsparungen in Höhe von einer Billion Yen eingebracht.

Nissan will nun mehr Stahlprodukte von dem südkoreanischen Hersteller Posco beziehen, der bisher nur geringe Mengen lieferte. Der Engpass, der Ghosns Einschätzung zufolge noch sechs Monate andauern könnte, bereite auch den Konkurrenten auf dem heimischen Markt Schwierigkeiten. Die US-Autoriesen hingegen kämpfen statt mit Lieferengpässen mit einer kränkelnden Nachfrage. Viele der US-Modelle gelten als veraltet und entsprechen nicht mehr dem Geschmack der Kunden.

HANDELSBLATT, Donnerstag, 02. Dezember 2004, 14:40 Uhr
http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200012,200038,828466/SH/0/depot/0/
gut und schön sizilianer
schreiben wir mal über den heutigen kursverlauf
der kurs hält sich erstaunlich gut
auf dieser grundlage undfür morgen geringe kurssteigerungen
müsste es wirklich mit dem teufel zugehen
wenn wir nicht in diesem jahr die 17 sehen

der teufel steckt oft im detail ?
wir kennen die zahlen und die aussichten
dividendensteigerung ?
wahrscheinlich - verpufft doch in den kursbewegungen
ich erwate das sich auch bestimmte kennzahlen verbessern
im vertrauen auf ein bisher hervorragendes management
sehe ich auch die röhrensparte für 2005 sehr positiv
fürs erste
gruß
Servus,

ich bin wieder dabei.

stay long
Salzgitter heute wieder im Thyssen Fahrwasser nach unten,bei 14,65 EUR scheint wohl jemand kräftig was abladen zu wollen.
Thyssen-Krupp schwächster Dax-Wert - Spekulation um Immobilien

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktie des Stahlherstellers Thyssen-Krupp ist am Freitag als prozentual schwächster Wert an das Ende im Dax gerutscht. Händler führten die Verluste auf neu aufgeflammte Spekulationen um den Verkauf des Immobilienbesitzes zurück. Thyssen-Krupp-Aktien gaben bis 11.15 Uhr um 1,48 Prozent auf 15,96 Euro nach, während der Dax zugleich um 0,25 Prozent auf 4 226,93 Punkte stieg.

"Die Spekulationen um einen baldigen Verkauf der Immobilien haben sich nun doch nicht bewahrheitet, das scheint auf den Kurs zu drücken", sagte ein Händler. Marktteilnehmer verwiesen zudem auf negative Vorgaben aus der US-Branche. So hatten die Aktien von US Steel am Vorabend mehr als vier Prozent verloren. Auch gab es einen negativen Analystenkommentar. So hatte Exane BNP Paribas den Titel von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft.

In den Verhandlungen um den Verkauf der Immobilien gibt es bislang offenbar doch keinen Favoriten. "Es gibt verschiedene Interessenten, wir befinden uns in der so genannten Due Diligence-Phase", sagte eine Thyssen-Krupp-Sprecherin auf Anfrage und verwies auf die Aussagen von Konzernchef Ekkehard Schulz, nach denen der Prozess am Anfang stehe. Es liefen Gespräche mit potenziellen Investoren.

Der "Platow Brief" hatte zuvor berichtet, Favorit in den Verhandlungen sei ein Pensionsfonds aus Europa. Bislang hatte vor allem die britische Investmentgesellschaft Terra Firma Interesse angemeldet. Es gebe Befürchtungen, dass der Abverkauf der Immobilien sich nun verzögern könne oder gar ganz ausbleibt, hieß es im Handel. Viele Investoren hätten diese Nachricht nun zum Anlass genommen, um erzielte Gewinne mitzunehmen.

HANDELSBLATT, Freitag, 03. Dezember 2004, 11:27 Uhr

http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200011,200732,829290/SH/0/depot/0/
ThyssenKrupp Steel will Stahlwerk in Brasilien bauen
Freitag 3 Dezember, 2004 14:05 CET

Düsseldorf (Reuters) - Angesichts des weltweiten Stahl-Booms wird die Stahltochter des Mischkonzerns ThyssenKrupp wie erwartet mit einem brasilianischen Erzproduzenten ein neues Stahlwerk in Brasilien für rund 1,3 Milliarden Euro bauen.

Der Aufsichtsrat der ThyssenKrupp Steel AG habe am Freitag dem Plan zugestimmt, gemeinsam mit dem Partner Companhia Vale do Rio Doce (CVRD) eine Machbarkeitsstudie zum Bau eines Stahlwerkes in dem größten südamerikanischen Land zu erstellen, teilte Thyssen Krupp Steel am Freitag mit. Die Studie solle bis zum Sommer 2005 fertig gestellt sein. Die Pläne sehen den Angaben zufolge Investitionen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro vor für den Bau eines Werkes mit einer Jahreskapazität von 4,4 Millionen Tonnen. Derzeit produziert ThyssenKrupp jährlich rund 17 Millionen Tonnen.

Das Werk solle zwei Hochöfen, ein Stahlwerk mit zwei Konvertern und zwei Stranggussanlagen umfassen. Die dort produzierten Rohstahl-Stücke, so genannte Brammen, sollen nach Nord- und Mittelamerika sowie nach Europa exportiert werden. Der Produktionsbeginn sei für Mitte 2008 geplant.

"Das Investment rechnet sich wegen der Kostenvorteile am Standort Brasilien," sagte der Stahlchef von ThyssenKrupp, Ulrich Middelmann. Mit CVRD habe ThyssenKrupp einen starken Partner gefunden, mit dem der Konzern seine Wachstumsstrategie optimal umsetzen könne.

Middelmann hatte bereits Anfang Oktober erklärt, man wolle ein neues Stahlwerk in einem Niedrigkostenland bauen. Konzernchef Ekkehard Schulz hatte später hinzugefügt, dieses Werk solle in Brasilien entstehen.

http://www.reuters.de/newsPackageArticle.jhtml?type=companiesNews&storyID=632366§ion=news
03.12.2004
voestalpine Bulle der Woche
Der Aktionärsbrief

Für die Experten von "Der Aktionärsbrief" ist die voestalpine-Aktie (ISIN AT0000937503/ WKN 897200) der "Bulle der Woche".

Der größte Stahlhersteller Österreichs habe beeindruckende Halbjahreszahlen des Geschäftsjahres 2004/2005 präsentiert. Obwohl es eine Einmalbelastung (Umbau eines Hochofens) in Höhe von 50 Mio. EUR gegeben habe, habe die Gesellschaft das Betriebsergebnis um 87% auf 187,1 Mio. EUR nach oben geschraubt. Nach Einschätzung der Wertpapierexperten werde es noch besser kommen. So werde voestalpine ab dem vierten Quartal in vollem Umfang von den neu ausgehandelten Verträgen mit der Automobilindustrie profitieren.

Die durchgeführten Preissteigerungen seien so gut, dass der Gewinn je Aktie per 2005/2006 bei 7,40 EUR gesehen werde. Das KGV würde dann auf einen Wert von 7,3 kommen, gegenüber 9 im laufenden Geschäftsjahr. Auch die Umsätze würden mitziehen, wo ein Plus von 24% auf 5,7 Mrd. EUR erwartet werde. Obwohl die Performance gut gewesen sei, lohne es sich, auf den Trend aufzuspringen.

Die Experten von "Der Aktionärsbrief" halten die Aktie von voestalpine für den Bullen der Woche, wobei sie ein Kursziel von 74 EUR sehen. Des Weiteren empfehle man einen Stoppkurs bei 45 EUR zu setzen.

http://www.aktiencheck.de/analysen/default_an.asp?sub=4&pagetype=5&AnalysenID=518084
hi hurricane und frodxin


das ist noch lange nicht ne fahnenstange

halte selbst schon von unter 9,5 und könnte steuerfrei verkaufen aber in welche stahlaktie dann???


schönes wochenend vom

spatzerl
Der Typ hat fertig. die order ist weg.

Nice Weekend

stay long