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Altersvers. für Geschäftsführer GmbH - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo Spezialisten,

habe das Glück zum Geschäftsführer GmbH (Soz.-vers.-frei / Aufhebung des Selbstkontrahierungsverbotes)ernannt worden zu sein.

Ich habe bereits eines Direktvers. mit 1.752,- € im Jahr
(war und is und bleibt natürl. AG-finanziert);

Ich denke nun noch darüber nach eine weitere Absicherung für mich über die Firma darzustellen, da aus der DV nicht wirklich viel herauskommt (wurde damals hauptsächl. wegen des BU-Risikos abgeschl.) - was empfehlt Ihr mir ??

Es geht rein um Altersvers. - keine weiteren Zusatztarife !

Bin gespannt !

Mfg



baereli

P.S:
Hallo,

teile auch dein Schicksal bin auch GmbH GF allerdings nicht angestellt sondern selbständig.
Ich zahle in einen Freelax Tarif von Standard Life ein.
Weiterhin in den Wealthmaster Classic von Clerical Medical,
dann noch ne RV Police von ner deutschen Gesellschaft.

Rest geht auf ein Tagesgeldkonto und in 2 Fondssparpläne.
(Templeton & Fidelity)
Zahle in die CMI und die deutsche LV jeweils 100 Euro p.M.
Und bei SL 400 Euro mtl. aber nur für 10J lang, danach beitragsfrei stehen lassen, die anderen beiden RVs laufen bis 55J. Bin jetzt 25J.

Die Fondssparpläne jeweils mit 150 Euro und 500 p.M. aufs Tagesgeldkonto.

Macht zusammen 1.400 Euro:eek: p.M. plus nochmal soviel fürs Haus (im Ausland):) - das müsste reichen.

Dafür fahre ich "nur" Smart und wohne auf 25qm in ner WG mit meinem besten Kumpel.

mfg BB;)
@08152508

kommt drauf an, wie Du das ganze darstellen kannst und wie viel Kapital Du dafür einsetzten möchtest/kannst.

Willst du das arbeitgeber- oder arbeitnehmerfinanziert darstellen?

1. Pensionszusage mit entsprechender Rückdeckung
(auch als Defferd Compensation möglich = arbeitnehemerfinanzierte Pensionszusage);
Rückdeckung auf keinen Fall mehr als Lebens- versicherung, Alternativmodelle mit Schiff-, Immobilien-, oder Private Equityfonds (auch Aktien etc.) verlaufen steuerlich für das Unternehmen viel besser als die Rückdeckung über LV (auch englische).

2. Pensionskasse

3. Unterstützungskasse

4. Pensionsfonds

5. sonstige (Arbeitszeitmodelle?)

6. zum Thema Direktversicherung:

lieber mit dem AG Weihnachts- und/oder Urlaubsgeld vereinbaren und aus der Arbeitgeberfinanzierten eine Arbeitnehmerfinanzierte Darstellung wählen (dann kannst Du bei AG Wechsel jederzeit Deine Ansprüche mitnehmen und sie sind von Anfang an und in voller Höhe unverfallbar.)

Gruß Kickaha
@ BankerBoy

wenn deine beiden RV bis 55 laufen, hast Du sie im Privatvermögen und nicht in der Fa., weil die Verträge sonst nicht anerkannt werden. Als GGF muss die Laufzeit bis mindestens 60 Jahre vereinbart sein.

Gruß Kickaha
Wollt Ihr eure Unternehmen als Selbstbedienungsladen benutzen.
Würdet ihr so handeln,wenn das Unternehmen euch gehört?
Mfg Biokonom
@kickaha

meine das die beitragszahlungen bis 55J laufen also BZdauer
abgekürzt 30J lfz. ende ist jeweils mit 65.
Alle mit flexibler Inanspruchnahme also Aufschubzeit +/- 5J
also zw. 60-65 abrufbar.
Dann passt das auch.
Aber mal sehen ob ich dann noch da bin, habe nen recht turbulenten Lebensstil und fliege beruflich 4-8 mal pro Monat mit dem Flieger, vielleicht kommt ja mal einer runter?!
Hallo Leute,

laßt doch das Finanzamt die Alterversorgung mitbezahlen.

Wie wäre es mit einer AG-finanzierten rückgedeckten Unterstützungskasse? Die Beiträge sind auf der Kostenseite zu verbuchen und die Ablaufleistung kann steuerlich bei Fälligkeit auf 5 Jahre verteilt werden.

Ich liebe die U-Kasse, ein Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge mit viel Charme.

So long

Jürgen
@Der Ritter
"ich liebe die UKASSE..."
:laugh::laugh::laugh:
wenn du die UKASSE lieben würdest , dann bestimt nicht mit Rückdeckung....durch die Rückdeckung gehen doch die wirklichen Instrumente der UKASSE verloren...
nur nen Beispiel, über die UKASSE ist eine Entgeltumwandlung mit einer Garantieverzinsung von 5% möglich...aber natürlich ohne rückdeckung und dazu noch insolvenzgeschützt.....und bilanzneuttral....
wenn UKASSE dann richtig und nicht ne versicherungsabhängige:laugh::laugh::laugh:
Habe von folgenden Versicherungen ein Angebot erhalten.
Investierte Summe: 520€ p.m.
Mein Alter: 28
37 Jahre Aufschubzeit


LV1871
----------
garantiert
Rente 1570€
Kapital 333800€

mögliche
Rente 2480€
Kapital 670000€


Clerical Medical
--------------------
Kapital 4%,5,5%,7%,8%
488000,675100,944400,1187800

Canada Life
---------------
Rente 0%,1,5%,6%,9%
1100,1450,3630,7120
Kapital 0%,1,5%,6%,9%
231000,303500,758400,1487000
wobei 1,5% garantiert

Gerling
--------
garantiert
Rente 1610€
Kapital 349680€

möglich
Rente 3220€
Kapital 546500€


Die besten Zahlen stehen bei Gerling, obwohl mir davon abgeraten wird.

Bei den britischen Versicherungen sind angeblich sehr gute Renditen in den letzten Jahren rausgekommen. Habe aber hier im Bord viele andere Meinungen gelesen.

Ist Gerling nun zu empfehlen oder sollte man lieber die Finger von lassen?
Macht es Sinn in 2 Versicherungen zu investieren?
Was haltet ihr von der Unterstützungskasse?

Gruß olli_knolli
@alle

Beispiel: 520 € p.m. Alter 28 berechnet bis zum 65. Lj.
=651.206,72 € Kapitalleistung garantiert:laugh::laugh::laugh:
@chwiecha

:confused:das sind ja so ca. 5%. Wo gibt es denn so was garantiert?


Gruß olli_knolli
@olli: Was nützen dir die ordentlichen Versprechungen vom Gerling, wenn dein Vertrag in zwei Jahren aus Konkursgründen bei Protektor landet und nur noch die Garantieverzinsung hergibt?
:laugh::laugh:
es sind genau 5% und zwar ohne Kosten....
lass einfach die Versicherung weg ist eh nur ein sammelbecken...

baV fängt im Betrieb an und hört dort auf....über eine UKASSE ist dies zu erreichen....

mit all den Vorteilen von Insolvenzgeschützt über Bilanzneutral bis hin zu der Fünftelregelung
Ich habe folgenden Artikel gefunden:
----------------------------
GERLING bekommt Lob von S&P

(wmd) Die Rating-Agentur Standard & Poor´s belohnte den erfolgreichen Turnaround der GERLING-Konzern Allgemeine mit einem Rating von BBB+ (zuvor BBB). Die Hochstufung begründete S&P mit der verbesserten Ergebnissituation, starker Eigenkapitalausstattung und guter langfristiger Wettbewerbsposition, vor allem im Risk Management. Mit der dritten Heraufstufung innerhalb eines Jahres ist das Unternehmen nur noch einen Schritt von ihrem Zielrating im A-Bereich entfernt. Das Rating von A.M. Best steht unverändert bei A-. Damit näherten sich die Ratings weiter an. Laut Vorstandsvorsitzendem Dr. Wolfgang Breuer ist das verbesserte Rating besonders für das internationale Geschäft der Industrieversicherung ein entscheidendes positives Signal.
----------------------------
Quelle: assekuranz 15.07.2004 ID42050
http://www.asscompact.de/


Wenn es dem Konzern so schlecht geht wieso bekommen sie dann von S&P ein BBB+ ?
Das eine Versicherung 37 Jahre am Markt sein wird kann mir leider auch niemand garantieren.

Gibt es denn eine gute RV auf dem Markt die an die o.g. Werte der Gerling heran kommt? Ist die Unterstützungskasse vielleicht eine alternative?
sorry @chwiecha

Beiträge haben sich überschnitten.

Du meinst also das die UKasse eine alternative ist. Ich habe darüber noch nicht viel gehört. Kannst Du etwas genauer werden. Wird sie auch vermittelt? Kann ich auch schon früher in Rente gehen(+- 5 Jahre)? Müssen die Beiträge vom AG getragen werden? ....

mfg

olli_knolli
@olli_knolli
bav ist gar nciht so kompliziert, wenn die Kommunikation transparent gemacht wird, denn für die Entgeltumwandlung haftet immer der Arbeitgeber und nicht wie im Volksmund gedacht die Versicherungen.

Also eine FRage an dich, wenn der Arbeitgeber für die Entgeltumwandlung haftet, warum sollte er das Geld anderen geben? Dieses System wird von der Großindustrie genutzt und nun auch im Mittelstand eingeführt.
Wir ermöglichen diese Form der Entgeltumwndlung, denn für den Arbeitnehmer sind 5% Garantie ohne Kosten toll und für den Arbeitgeber besteht die Möglichkeit der Mehrliquidität. z.b. bei 100 MA von 1 Mio € innerhalb von 5 Jahren....

- Frührente möglich
- Einmalumwandlung
- Tantieme oder Boni
- Weihnachtsgeld
- Aussetzen, Erhöhe, reduzieren

wie hättest du es denn gerne????

viele grüße
@chwiecha

ich bin seid kurzem aus der gesetzlichen RV ausgetreten. Habe mir nun ein höheres Gehalt gezahlt, sodass in etwa 520 € mehr rauskommen. Um die UKasse zu nutzen müsste ich es wieder rückgängig machen und die Firma zahlt in diese UKasse ein. Hab ich das richtig verstanden?

Meine Vorstellungen sind so:
Beitrag 520 € monatlich
wenn möglich Frührente mit 60
Rentenzeit min. 14 Jahre
bei jobverlust oder wieder arbeiten als Angestellter müsste also ein aussetzen möglich sein

Wo werden die Gelder eingezahlt?
Was kommt bei diesen Vorstellungen an Rente heraus?
bist du freiberufler oder GF (da du dir das Gehalt selbst zahlst)??
Recht nette Diskusion,

unser Firmenversicherer und mein Steuerberater empfehlen mir dto. eine Ag-finanzierte Pensionskasse mit € 200,- 1/12 nach § 3 63 oder so (nachgel. Besteuerung);

Wohlgemerkt - neben meiner bereits laufenden Dirketvers. mit 1752,- € !

Is das Shit ?

Das mit der Rückdeckung oder so ginge irgendwie nicht, weil ich noch keine 28 Jahre bin ??????

Mfg


baereli
@chwiecha

ich bin gesellschaftender Geschäftsführer, der nach einer Sozialversicherungsrechtlichen Prüfung freigestellt wurde und der Status auf selbstständig gesetzt wurde. Ich beziehe aber weiterhin ein festes Gehalt. Wovon ich zur Zeit nur meine Steuern abführe. Um den Rest muss ich mich selber kümmern (KV, RV).

Gruß olli_knolli
@8152508

wo steht denn , dass unter 28 jährige keine Entgeltumwandlung nutzen können? auch hier gibt es Möglichkeiten, die der Firmenvertreter und insbesondere der Steuerberater wissen sollten. Nur soviel der AG hat eine Fürsorge und Aufklärungspflicht gegenüber seinen Arbeitnehmern, soll heißen Aufklärung über Kosten und insbesondere wenn nicht mehr weiterbezahlt wird in den ersten Jahren (Rückkaufswert >=0)

Auch hier meine Empfehlung, weg von der Versicherung
eine U-Kasse hat auch Nachteile.

Beispielsweise ist die Übertragung nur sehr schwer möglich (beispielsweise ins Privatvermögen oder an einen anderen AG).

Für einen 28 jährigen, der seine berufliche Laufbahn erst beginnt halte ich dieses Konstrukt aufgrund der mangelnden Flexibilität für nicht geeignet (wechselt er 5 mal den AG dann muss er im schlechtesten Fall später bei 5 verschiedenen Unternehmen seine Ansprüche geltend machen).

Das ist meiner Meinung nach eher was für ab 50 jährige, die wissen, dass sie keinen Jobwechsel mehr durchführen wollen.

@ 0815
erhöhe Dein Gehalt um 200 oiro und führe eine arbeitnehmerfinanzierte Lösung durch. Die Ansprüche sind von anfang an unwiderruflich.

@ olli

Gerling war in den letzten Jahren x mal zum Verkauf angeboten und keiner wollt ihn haben (oder hat ihn relativ schnell wieder weiterverscherbelt).

die deutschen Versicherer müssten einen Überrechnungszins von 8-10 erwirtschaften um ihre aktuellen Leistungsversprechen einhalten zu können (also die "nicht garantierten" Überschüsse). Glaubst Du im Ernst, dass die das auch nur annähernd schaffen?


Gruß Kickaha
Also von Gerling bin ich nun weg. Ich habs ja eingesehen. Ich werde mich wohl für die folgende Variante entscheiden.

DV voller Beitrag
Pensionskasse von LV1871 oder Allianz
und vielleicht noch die Clerical Medical.

Gruß olli_knolli
@alle
Flexibilität....UKASSE unflexibel....:laugh::laugh::laugh:
die Übertragbarkeit auf einen anderen Arbeitgeber zieht doch nur als Argument, da in den ersten Jahren so die Kosten verschwiegen werden....
folgendes Beispiel: der 28 jährige bespart 2 Jahre eine PK und wechselt dann....nach dem neuen Alterseinkünftegesetz wird nun der Rückkaufswert zu diesem Zeitpunkt ausgewwiesen...und ups es ist gar nichts drin....
mit der richtigen Gestaltung der UKASSE kannst du Einmlabeiträge, JAhresbeiträge , du kannst erhöhen, reduzieren...alles möglich

außerdem werden in Zukunft alle mehrere Anwartsschaften besitzen..wegen jobflexibilität


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